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Rundbrief - Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern eV

Rundbrief - Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern eV

- 10 -In der

- 10 -In der nachfolgenden Tabelle sind die Gleichgewichtspreisefür das Übertragungsgebiet Deutschland Westim Zeitraum April 2012 bis Juli 2013 zusammengefasst:01.04.2012 0,12 €/kg01.07.2012 0,14 €/kg02.11.2012 0,05 €/kg01.04.2013 0,01 €/kg01.07.2013 0,03 €/kgFür den Übertragungstermin 02.11.2013 lagen beiRedaktionsschluss noch keine Daten vor. Aufgrund deraktuell bereits überdurchschnittlichen Belieferung derBundesquote ist jedoch mit einem stabilen bis leichtsteigenden Gleichgewichtspreis zu rechnen.Abteilung 2 - Bildung und Beratunga) Sachgebiet Ernährung, HaushaltsleistungenNetzwerke, Arbeitskreise und Interessengemeinschaftenim Bereich Ernährung und Einkommensalternativenwerden von den Fachkräften des Sachgebietesbegleitet. Weiterbildungsveranstaltungen undQualifizierungen werden nach Bedarf angeboten.Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Qualifizierungsheft,in dem alle bayerischen Angebote zu finden sind.Diese können aber auch unter www.stmelf.bayern.deaufgerufen werden.Ernährung - Netzwerk junge Eltern/FamilieEine ausgewogene, gesunde Ernährung und Bewegungin der Schwangerschaft sind wichtig für Mutter undKind. Was die Mutter isst, prägt bereits das Baby undkann sich auf die Essgewohnheiten des Kindes auswirken.Auch Bewegung spielt im Kleinkindalter einewichtige Rolle.Bei den Veranstaltungen erfahren und erleben Eltern,was sie zu einer gesunden Entwicklung ihrer Kinderbeitragen können.Das Netzwerk bietet Veranstaltungen mit verschiedenenThemen an, z.B.„Babys Essgewohnheiten beginnen im Bauch“„Kinderlebensmittel unter der Lupe“ oder„Bewegte Kindheit“.Alle Veranstaltungen können aus dem Faltblatt„Angebote für Familien mit Kindern bis zu drei Jahren“entnommen werden. Es umfasst die Veranstaltungsangebotefür jeweils ein halbes Jahr und liegt am AELFauf.Anmeldungen zu den einzelnen Veranstaltungenwerden am AELF entgegengenommen.Ansprechpartnerin: Frau Amslinger, 09081/2106-49.Gartenbäuerinnen und KräuterpädagoginnenDie qualifizierten Frauen sind vielfältig aktiv, manchemit eigenem Programmangebot, andere auf Nachfrage,manche überregional, andere nur in der näherenUmgebung.Die regelmäßigen Fortbildungen werden von Frau Ebertorganisiert.Hauswirtschaftliche DienstleistungenVoraussichtlich findet Ende Januar/Anfang Februar 2014der 4. Lehrgang„Leichter durch den Alltag“mit Referentinnen des HWF statt.Im Lehrgang wird hauswirtschaftliche Kompetenz zurHaushaltsbewältigung vermittelt.Der genaue Ort und Termin wird in der Tagespressebekannt gegeben.Erlebnis BauernhofMit dem Programm„Erlebnis Bauernhof“wird für 3. und 4. Klassen ein Bauernhofbesuch mitLernprogramm angeboten. Eltern und Großeltern von 3.und 4.-Klasskindern bitten wir, die Lehrkräfte auf diesesAngebot hinzuweisen. Für die Schüler fallen keineKosten für das Lernprogramm an.Ein Faltblatt mit den teilnehmenden Betrieben aus demLandkreis mit ihren Programmangeboten wurde an alleSchulen verteilt und ist auch am AELF Nördlingenerhältlich.Ansprechpartnerin: Frau Auchter, 09081/2106-43.b) Sachgebiet LandwirtschaftEinzelbetriebliche FörderungIm Jahr 2013 wurde durch das Landwirtschaftsministeriumdie einzelbetriebliche Förderung mit einer Laufzeitbis zum 30.09.2013 neu festgelegt. Die gute finanzielleAusstattung dieser Förderung zu Beginn mit 80 Mio. €,dann erhöht auf 110 Mio. € und die sehr guten Konditionen- bis zu 35 % Zuschuss bei einem maximalenförderfähigem Investitionsvolumen von 750.000,-- € -führten dazu, dass sehr viele Anfragen an das Amtangetragen wurden. Letztendlich gaben die Mitarbeiterdes Amtes 40 Förderanträge an die bewilligende Stelleam AELF Abensberg weiter.Zusammen erreichten die Betriebe ein förderfähigesInvestitionsvolumen von 15.545.972,-- €. Dies bedeuteteinen Durchschnitt von 388.649,30 € pro Betrieb.Aufgeteilt sind diese Anträge auf 22 Milchvieh- undBullenmastbetriebe, 10 Schweinemast- und ferkelerzeugendeBetriebe und 8 sonstigen Vorhaben(Pferde/Ziegen/Geflügel u.a.).Laut Vorgaben des Ministeriums sollen die letztenBewilligungen bis spätestens 31.12.2013 bei denAntragstellern vorliegen.Mit der oben genannten finanziellen Ausstattung ist aufjeden Fall die Bewilligung aller Fälle bis zur dritten vonvier Bewilligungsrunden gesichert. Laut Ministeriumsollen aber auch die Anträge der vierten Runde nochbedient werden.Vom Landwirtschaftsministerium kam mittlerweile auchdie Mitteilung, dass mit einer Neuauflage dereinzelbetrieblichen Förderung gerechnet werden kann.Gleichzeitig wurde davon gesprochen, die Förderungumzubauen. Da hierzu keine genauen Informationenvorgegeben wurden, können wir über Antragsbeginn,Förderkonditionen und den anderen Regularien nochkeine Auskünfte erteilen.

- 11 -Fehler bei der Fruchtfolge vermeidenDie Fruchtfolgen im Landkreis Donau-Ries werdenzunehmend enger. Mais und Winterweizen wurden2013 auf insgesamt 34.617 ha angebaut. Das machteinen Anteil von 59,5 % der gesamten Ackerfläche aus.In einzelnen Gemeinden, macht der Maisanteil alleineschon ca. 50 % der Ackerfläche aus.Zu enge Fruchtfolgen können erhebliche pflanzenbaulicheNachteile haben. Beim Anbau von Winterweizennach Winterweizen treten verstärkt Fußkrankheiten aufund es besteht ein höherer Druck durch Blattkrankeiten.Dies führt zu einem steigenden Einsatz von Pflanzenschutzmitteln,der die Ertragseinbußen trotzdem nichtausgleichen kann.Zu hohe Anteile einzelner Kulturen in der Fruchtfolgesollten deswegen vermieden werden.Alternative Blattfrüchte zu Mais können Winterraps,Feldfutter oder Körnerleguminosen wie beispielsweiseSojabohnen sein. Beim Getreide können andere Artenmit Stoppelweizen mithalten. Es gibt deshalb Richtwertefür maximale Fruchtfolgeanteile verschiedenerKulturen. Nachfolgend einige Beispiele hierzu:HalmfrüchteAnteil (%)Winterweizen 33Wintergetreide insg. 75BlattfrüchteKartoffeln 33Rüben 33Körnerraps 25Rüben und Raps 33Luzerne 17Kleegras 33Silomais 40Körnermais 50Unter ungünstigen Standortverhältnissen sind dieangegebenen Richtwerte zu unterschreiten. Der Silomaisanbauin Hanglagen sollte z.B. nicht mehr als 33 %in der Fruchtfolge ausmachen, weil sonst der Verlust anwertvollem Bodenmaterial durch Erosion in vielenFällen nicht mehr tolerierbar ist.Der Anbau von Zwischenfrüchten fördert die Bodenfruchtbarkeit.Bewährt haben sich z.B. Alexandrinerklee,Weidelgräser, Ölrettich und Senf. Grundsätzlichkommen viele Zwischenfruchtarten für den Anbau inFrage, über das Mischen verschiedener Arten kann dasAnbaurisiko reduziert und der Wurzelraum besseraufgeschlossen werden.Weit gestellte Fruchtfolgen wirken sich in der Bilanzpositiv auf die Deckungsbeiträge aus, aber auchfolgende betriebswirtschaftliche Gesichtspunktesprechen für Fruchtfolgen mit mehr als 2 bis 3 Fruchtfolgegliedern:Witterungsrisiken, Bodenbearbeitungsintensität,Dieselverbrauch, Arbeitsanfall, Arbeitsspitzen,Maschinenkosten und alternative Gülleausbringungsterminekönnen optimiert werden. Eine optimale,einheitliche Fruchtfolge für alle Betriebe gibt es nicht,weil betriebsindividuelle Erfordernisse berücksichtigtwerden müssen.Bei vorhandener Rinderhaltung wird meistens Mais alsalleiniges Ackerfutter angebaut. Vor allem in ertragsschwächerenRegionen ist er aber gar nicht das billigsteGrundfutter, sondern kann über Kleegrasanbau ergänztwerden. Die Ausgleichszulage in benachteiligtenGebieten, die für Kleegras gewährt wird, oder künftigevtl. auch die Vorgaben zum sogenannten Greeningsprechen für eine Auflockerung.Abteilung 3.11 FachzentrumDiversifizierung und StrukturentwicklungLEADERBei LEADER endet die aktuelle Förderperiode zum31.12.2013. Aus diesem Grund standen einige Förderanträgezur Bearbeitung und Bewilligung an und konntenerfolgreich abgearbeitet werden.LandSchafftEnergieFrau Heidecker hat ein Praktikerinterview durchgeführt, indem ein Biogasanlagenbetreiber zu Wort kommt, derSzarvasi 1 in seiner Anlage in größerem Stil einsetzt undüber eine 3-jährige Anbauerfahrung verfügt. DiesesRiesenweizengras ist momentan eine der interessantestenAlternativen zu Silomais in Biogasanlagen.Nähere Informationen dazu erteilt IhnenFrau Bianca Heidecker, 09081/2106-39.Unser Landtechniker, Herr Hannes Geitner, evaluiertmomentan seine Wärmenetze, um über einen SOLL-IST-Vergleich Rückschlüsse für künftige Beratungen ziehen zukönnen. Insgesamt ist im Bereich Wärmenetze eine sehrerfreuliche Entwicklung zu beobachten. Aufgrund dessteigenden Interesses und auch der hohen Energiepreisesind derzeit viele neue Wärmenetze in Bau bzw. inPlanung, so dass die Initiierung, Beratung und Begleitungsolcher Projekte inzwischen einen erheblichen Teil derBeratung ausmacht.Für Biogasanlagen machen die Substratkosten den Großteilder variablen Kosten aus. Aus diesem Grund habenFrau Heidecker und Herr Geitner einen Substratkostenrechnerfür Biogasbetreiber zur Verfügung gestellt. Dieserwurde bereits an die Betreiber verschickt und ist aufAnfrage vom Fachzentrum erhältlich.Darüber hinaus gewinnt die Direktvermarktung undRegelenergieproduktion immer mehr an Bedeutung. FrauHeidecker („LandSchafftEnergie“) arbeitet derzeit an einerBroschüre für Biogasbetreiber zu diesem Thema. ImHerbst wird diese in Druck gehen und auch digitalverschickt.Erfolgreiche Durchführung der Qualifizierung„Landerlebnisreisen“18 Bäuerinnen und Bauern aus ganz Bayern erhielten aufder Bäldleschwaige bei Tapfheim ihre Zertifikate für dieTeilnahme an der 6-tägigen QualifizierungsmaßnahmeLanderlebnisreisen.Behördenleiter Manfred Faber lobte das Engagement derTeilnehmer. „Wir wollen, dass die Leute wieder einbesseres Bild von der Landwirtschaft haben“, sagte Faber.„Dazu müssen wir ihnen zeigen, was Landwirtschaftwirklich ist.“

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