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Rundbrief - Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern eV

Rundbrief - Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern eV

- 16 -Neue

- 16 -Neue Anpaarungsberaterin beim LKVfür den Landkreis Donau-RiesSeit Anfang August ist Frau Anja Schäble in der LKV-Anpaarungsberatung mit OPTIBULL tätig. Frau Schäblehat in den vergangene Jahren die LandwirtschaftsschuleWertingen und im Anschluss die Höhere LandbauschuleTriesdorf absolviert. Sie stammt aus einem Fleckviehzuchtbetriebim Landkreis Dillingen, ist züchterisch sehrengagiert und wird neben der Mitarbeit im elterlichenBetrieb zu 60 % der Arbeitszeit in der Anpaarungsberatungim nördlichen Bereich und damit auch im LandkreisDonau-Ries tätig sein.Anfragen bezüglich Anpaarungsberatung richten Sie bittean dieLKV-Verwaltungsstelle Wertingen unter 08272/98737oder direkt an Frau Schäble unter 0160-98605543.Zuchtverband Wertingen:Herbstfest am 26.10.2013, 19.30 Uhr, in GeratshofenNach den beiden sehr erfolgreichen Herbstfesten mit Tierschau(2011 mit Preisrichten durch die Besucher, 2012 alsLebensleistungstierschau) sollen heuer wieder etwasandere Elemente in das Fest integriert werden.Der Anfang des Abends soll den ganz jungen Züchterinnenund Züchtern gehören. Wir veranstalten einen Bambini-Wettbewerb, bei dem unsere Jüngsten ihre Kälber imGaudiwettbewerb präsentieren. Voraussichtlich soll dieVorführung bzw. Kälberralley in zwei Altersgruppenerfolgen.Im Anschluss wird die Besamungsstation Höchstädtvoraussichtlich zwei Töchtergruppen der neu in den Zweiteinsatzgekommenen Bullen RATDRINN und DONKOSAKvorstellen.Danach soll die Geselligkeit nicht zu kurz kommen und wirwerden den Abend bei Musik, Tanz, gutem Essen undTrinken genießen. Bei der Tombola gibt es wertvolle Preisezu gewinnen.Der Zuchtverband Wertingen lädt sehr herzlich ein undfreut sich auf eine zahlreiche Beteiligung.Zuchtverband Wertingen: Neue HomepageDer Zuchtverband hat seine neue Homepage neu gestaltet.Sie umfasst vielfältige Informationen zu Zucht und Vermarktungund ist unter www.zv-wertingen.de aufzurufen.Rinderhaltung - Milchvieh (AELF Mindelheim)Übergangszeit - Kälbergrippezeit!Gerade jetzt in der Übergangszeit begünstigen hohe Luftfeuchtigkeitund plötzliche Wetterumschläge das Auftretender Kälbergrippe (Rindergrippe). Die Rindergrippe oder beiKälbern auch Kälbergrippe genannt ist neben den Durchfallerkrankungendie häufigste Ursache für Erkrankungenbei Jungtieren. Kälber sind besonders anfällig fürLungenerkrankungen, da die Lunge bei der Geburt nochnicht voll ausgereift und auch im Vergleich zu anderenTierarten relativ klein ist. Erkrankungen des Atemtrakteskönnen zu Abgängen oder durch bleibende Schädigungdes Lungengewebes zu verminderter Leistung, erhöhterKrankheitsanfälligkeit und letztlich zu erheblichen wirtschaftlichenEinbußen führen.FaktorenkrankheitDie Rindergrippe ist eine Faktorenkrankheit, d.h. dassmehrere Ursachen einen Krankheitsausbruch auslösenbzw. fördern. Neben verschiedenen Viren und Bakterien,den eigentlichen Krankheitserregern, beschleunigen alleFormen von Stress den Krankheitsverlauf: z.B. Transport,häufiger Stallwechsel, zu hohe Belegdichte, schlechteFutter- und Stallhygiene, warmes und feuchtes Stallklimaoder falsche bzw. zu späte Kolostrumversorgung, um nurdie wichtigsten zu nennen.Müde und schlappErste Anzeichen der Krankheit sind müde wirkende Tieremit hängenden Ohren, die teilnahmslos sind und nur wenigWasser, Milch oder Futter aufnehmen. Zusätzlich fällt auchschnell die verstärkte Atmung auf. Um dies festzustellen,müssen die Tiere unbedingt in Ruhe beobachtet werden.Es tritt Nasenausfluss auf, zuerst wässrig, später aber aucheitrig. Die Tiere zeigen im Verlauf der Erkrankung Fieber,Husten und zunehmende Atemnot. Die Kälber könneninnerhalb kürzester Zeit eingehen!Die Früherkennung der ersten Symptome ist sehr wichtig,denn die Erreger vermehren sich schnell. Können die frischerkrankten Tiere sofort von der Gruppe abgesondert werden,stecken sie die Artgenossen nicht an.Zaubertrank BiestmilchDie Bekämpfung von späteren Infektionen beginnt bereitsmit der optimalen Geburtshygiene und der Versorgung mitBiestmilch. Damit startet das Kalb gut ausgerüstet insLeben und das körpereigene Abwehrsystem ist gut vorbereitetauf spätere „Angriffe“. Als Faustregel gilt: mindestens1-2 Liter Biestmilch innerhalb der ersten vier Lebensstunden.Dabei ist auch die Biestmilchqualität von entscheidenderBedeutung (Biestmilch älterer Kühe hat einehöhere Antikörperkonzentration als die von Jungkühen).TierkontrolleEine gute Überwachung des Gesundheitszustandes, vorallem auch bei zugekauften Tieren, ist sehr wichtig. Sehrzu empfehlen ist eine Eingangskontrolle der Kälber beiAnkunft auf dem Betrieb. Auffällige Tiere mit erhöhterAtemfrequenz oder Fieber sollten sofort separiert undbehandelt, im schlimmsten Fall sogar zurückgewiesenwerden.StallklimaBeim Stallklima sind Luftqualität, -feuchtigkeit, -bewegung,-temperatur und Schadgaskonzentration wichtige Faktoren.Schlechtes Stallklima erkennt man häufig erst, wenn mansich im Liegebereich der Kälber niederkniet, da CO 2 undauch an die Luftfeuchte gebundenes Ammoniak schwererals Luft sind und sich daher im unteren Stallbereichkonzentrieren.Regelmäßiges Entmisten und eine ausreichend hohe Luftaustauschrateim Stall verbessern das Stallklima. Gleichzeitigsollen Zugluft und übermäßige Abkühlung unbedingtvermieden werden, da sonst die Flimmerepithelien derLunge geschädigt werden können. Abhängbare Sandwichpaneeleim Liegebereich der Kälber können dem entgegenwirken,schaffen zudem ein angenehmes Kleinklimaund verhindern, dass kalte Zuluft auf die liegenden Kälber„fällt“.

- 17 -Grippe- SchutzimpfungDie Schutzimpfung gesunder Tiere ist eine weitereVorbeugemöglichkeit, wobei diese einen Ausbruch derGrippe nicht vollständig verhindern kann, da, wie schonerwähnt, eine Kombination von verschiedenen Erregernund die oben genannten begünstigenden Faktoren beteiligtsind. Eine Impfung kann aber Todesfälle durch aggressiveViren verhindern.BehandlungMedikamente können bei Erkrankung gegen die bakteriellenErreger eingesetzt werden. Hier ist es wichtig, dass frühgenug, lange genug und gemäß Dosierungsempfehlungenbzw. Absprache mit dem Hoftierarzt behandelt wird. Zukurze, falsch dosierte Medikamenteneinsätze können zuRückfällen führen oder das Entstehen von resistentenBakterien fördern.Aktuelle Preiswürdigkeitstabelle für Futtermittelab sofort auf unserer InternetseiteDas Fachzentrum Rinderhaltung Mindelheim erstellt absofort monatlich eine Preiswürdigkeitstabelle für die wichtigstenRinderfuttermittel. Die Tabelle wird auf der Internetseitedes AELF veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.Der errechnete Tauschwert gibt den Preis an, bis zu demder Zukauf dieses Futtermittels in Bezug auf die ausgewähltenVergleichsfuttermittel und -nährstoffe wirtschaftlichsinnvoll ist.Personalwechsel im Fachzentrum RinderhaltungMit Kathrin Schuster, die im Mai ans AELF Roth wechselteund Johann Miller, für den Mitte Februar die Freistellungsphaseder Altersteilzeit begann, verlor das Fachzentrum indiesem Jahr zwei renommierte Mitarbeiter.Mit Mathias Eberle und Herbert Schweiger wurden dievakanten Stellen nun wieder besetzt.Der neue Leiter des Fachzentrums, Herr Schweiger,stammt aus Untrasried (OAL) und war seit 1999 am AELFWertingen (Landkreis Dillingen) in der Abteilung Beratungund Bildung tätig. Seine Erfahrung als Milchviehberater undLehrer an der Landwirtschaftsschule werden ihm auch inseiner neuen Tätigkeit zu Gute kommen.Schweinezucht und -haltung (AELF Wertingen)Ein neues Projekt „WebFuLab“ geht an den StartDie Ergebnisse der Futteruntersuchung sind jetzt nochschneller verfügbar. Die LfL in Grub hat in Zusammenarbeitmit dem LKV Bayern die Internetplattform „WebFuLab“erstellt, auf der jeder Landwirt die Ergebnisse seinerFutterproben sofort nach der Untersuchung und Auswertungeinsehen kann. Zur richtigen Einordnung der eigenenWerte enthält die Tabelle auch Vergleichswerte von ganzBayern, dem Regierungsbezirk und die Tabellenrichtwerte.Mit der neuen Internetanwendung „WebFuLab“ könnenaber auch Proben angemeldet werden. Dazu können Siesich vom Ringassistenten Bar-Code-Aufkleber gebenlassen.Verbesserung der Anomalienprüfungin der SchweinezuchtAb September 2013 wird das bisherige System der Anomalienprüfungdurch eine völlig neue Zuchtwertschätzungfür Anomalien abgelöst. Anstelle einer Anomalienvererbungwird nun, basierend auf den Daten aus den LKV-Ferkelerzeugerbetrieben,ein Anomalienwert geschätzt.Bei der Vaterrasse Pietrain werden nur die Prüfeberwürfeberücksichtigt. Bei den Mutterrassen Deutsche Landrasseund Deutsches Edelschwein werden alle Würfe sowohl ausden EGZH-Betrieben als auch aus den LKV-Betrieben mitEigenremontierung erfasst.Als Voraussetzung für die Einberechnung eines Wurfes gilt,dass der Vater eindeutig zuordenbar sein muss. Ebensowerden die Umwelteinflüsse und die Verwandtschaftberücksichtigt. Ein Eber gilt als geprüft, wenn er eineSicherheit von 55 % erreicht hat.Der Anomalienwert eines Ebers entspricht dem zusätzlichenGewinn oder Verlust pro Wurf, der bei derVerwendung dieses Ebers gegenüber einem durchschnittlichenEber erwartet werden kann.Er ähnelt also dem Produktionswert. Dieser bezieht sichjedoch auf ein erzeugtes Mastschwein.Der Anomalienwert wird ab sofort für alle neu Anomaliengeprüften Eber im Besamungskatalog ausgewiesen. FürEber mit vorhandenem Anomalienindex bleibt alles beimAlten.Es ist zu erwarten, dass mit dieser neuen ZuchtwertschätzungEber mit erhöhter Vererbung von Anomalienbesser erkannt und schneller gemerzt werden können. DerAnteil mit Anomalien geborener Ferkel wird sich dadurchdeutlich unter 3 % Anteil verringern.Die ersten Ergebnisse der Futteruntersuchungen der Ernte2013 bei Weizen und Gerste zeigen:- Die Qualität der Inhaltsstoffe bei Gerste entspricht imDurchschnitt den erwarteten Werten der Gruber Futterwerttabellesowohl bei der Energie wie auch beimRohprotein.- Bei Weizen fallen die Rohproteingehalte eher niedrigeraus. Dies sollte vor allem bei den Betrieben beachtetwerden, die mit Sojaschrot schon an der unterenGrenze fahren.- Die einzelnen schwäbischen Untersuchungen zeigen,dass einzelbetrieblich die Energiegehalte insgesamtsowohl bei Gerste wie Weizen den Tabellenwerten entsprechen,aber beim Rohprotein die Streuungen nachunten doch erheblich sind. Deswegen ist wohl jederBetrieb gut beraten, sein Getreide, vor allem Weizen,untersuchen zu lassen, um leistungsgerecht zu füttern.Weiterbildung im Bereich der SchweinehaltungDen Terminkalender vom Lehr-, Versuchs- und FachzentrumSchwarzenau finden Sie unter:www.lfl.bayern.de/lvfz/Schwarzenau → Terminübersicht

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