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Röntgen- und Vektor-MOKE-Untersuchung ... - AG Wollschläger

Röntgen- und Vektor-MOKE-Untersuchung ... - AG Wollschläger

28 2. Theoretische

28 2. Theoretische Grundlagen1) 2)MgO [010]Fe [010]Fe[010]magnetischleichte RichtungFe[100]magnetischschwere RichtungFe [100]magnetischleichte Richtungmagnetischschwere RichtungMgO [100]Abbildung 2.18: 1) schematische Probenstruktur. Fe wächst mit 45° gedrehterEinheitszelle auf MgO auf. 2) Atomare Struktur des Eisen. Die magnetisch leichtenAchsen liegen parallel zu den Kristallachsen.

293. Experimentelle GrundlagenIn diesem Kapitel werden die für diese Arbeit relevanten experimentellen Grundlagenvorgestellt. In Kap. 3.1 wird auf die Präparation der Proben in den zwei Ultrahochvakuum(UHV)-KammernS und T eingegangen. Es wurden Proben mit verschiedenenSchichtdicken und Aufdampfraten hergestellt und untersucht. Die XRR- undXRD-Messungen wurden an den Messplätzen W1 und BW2 am deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg durchgeführt. In Kap. 3.2 wird der experimentelleAufbau am Messplatz W1 erläutert. Abschließend wird in Kap. 3.3 der MOKE Versuchsaufbauund die vorgenommenen Änderungen vorgestellt.3.1. Probenpräparation1) 2)Abbildung 3.1: 1) LEED-Aufnahme des MgO Substrats. 2) LEED-Aufnahme derα-Fe Schicht. Beide Aufnahmen wurden bei 214 eV in Kammer S aufgenommen. Inweiß ist jeweils die reziproke Oberflächeneinheitszelle eingezeichnet, wobei man inbeiden Fällen die kubische Struktur erkennt.Die in dieser Arbeit untersuchten Proben wurden in den beiden UHV-Kammern S undT präpariert. Das Ultrahochvakuum wird in beiden Kammern durch ein mehrstufigesPumpsystem erreicht. Dies ist notwendig, da keine Pumpe den vollen Druckbereich von10 3 mbar bis 10 −11 mbar abdecken kann. Dieser niedrige Enddruck ist notwendig, umVerunreinigungen bei der Probenherstellung vorzubeugen. Je niedriger der Druck, um solänger dauert es bis sich Verunreinigungen auf der Probenoberfläche niederschlagen. DasPumpsystem besteht aus einer Drehschieber-, einer Turbomolekular- und einer Ionengetterpumpemit Titansublimator. Je niedriger der Druck, um so bessere epitaktischeSchichten lassen sich herstellen.

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Kapitel 1 Einleitung - Gruppe - AG Maier - Universität Bonn