Aufrufe
vor 2 Jahren

Röntgen- und Vektor-MOKE-Untersuchung ... - AG Wollschläger

Röntgen- und Vektor-MOKE-Untersuchung ... - AG Wollschläger

46 4. ErgebnisseBei der

46 4. ErgebnisseBei der R-Serie sollten alle Proben eine vergleichbare Dicke aufweisen und nur die Aufdampfratevariiert werden. Der Verdampfer wurde zwischen der Präparation von ProbeR3 und R4 neu gefüllt. Dadurch wurde die Kalibrierung über den Verdampferquarz ungültigund die Schichtdicken von R4 und R5 weichen stärker von den vorhergehendenab. Betrachtet man die Rauheiten, lässt sich bei der MgO/Fe-Grenzfläche eine Tendenzzu höheren Rauheiten bei steigender Aufdampfrate erkennen. Dies lässt sich damit begründen,dass bei hohen Raten die Atome während des Aufwachsens weniger Zeit habensich auf der Oberfläche anzuordnen.MgO Fe Si AnmerkungProbe σ [Å] D [Å] σ [Å] D [Å] σ [Å]T1 2 20 4 37 5 Fit schwer anpassbarT2 4 32 3 59 13 Fit schwer anpassbarT3* 4 42 3 11 1 Fit gut anpassbarT4 2 58 3 ? ? Si-Schicht beliebigT5 2 78 2 ? ? Si-Schicht beliebigTabelle 4.1: XRR-Fitergebnisse der T-Serie. σ entspricht der Rauheit zwischen denSchichten und D gibt die Schichtdicke an. Bei allen Proben sind die Eisenschichtenmit derselben Aufdampfrate von 15 Å/h hergestellt worden. Bei den Proben T4und T5 tritt das in Abb. 4.4 gezeigte Verhalten auf. Die Siliziumschicht kann nichteindeutig bestimmt werden. Die Probe T3 wurde nachgetempert (*).MgO Fe Si AnmerkungProbe σ [Å] D [Å] σ [Å] D [Å] σ [Å]S1 4 55 4 261 7 Fit gut anpassbarS2 1 63 5 461 4 Fit gut anpassbarS3 4 125 4 159 7 Fit gut anpassbarS4 4 150 2 ? ? Si-Schicht beliebigS5=R1 4 220 2 114 5 Fit gut anpassbarTabelle 4.2: XRR-Fitergebnisse der S-Serie. σ entspricht der Rauheit zwischen denSchichten und D gibt die Schichtdicke an. Bei allen Proben sind die Eisenschichtenmit derselben Aufdampfrate von 114 Å/h hergestellt worden. Bei der Probe S4 trittdas in Abb. 4.4 gezeigte Verhalten auf. Die Siliziumschicht kann nicht eindeutigbestimmt werden.

4.2. XRD-Messungen 47MgO Fe Si AnmerkungProbe σ [Å] Rate [Å/h] D [Å] σ [Å] D [Å] σ [Å]R1=S5 4 114 220 2 114 5 Fit gut anpassbarR2* 3 141 180 2 177 5 Fit gut anpassbarR3 2 263 189 1 154 8 Fit gut anpassbarR4 7 468 431 2 140 7 Fit mit hoher RauheitR5 9 709 394 2 135 7 Fit mit hoher RauheitTabelle 4.3: XRR-Fitergebnisse der R-Serie. σ entspricht der Rauheit zwischen denSchichten und D gibt die Schichtdicke an. Es wurde versucht alle Proben mit dergleichen Schichtdicke herzustellen. Die Patrone des Eisenverdampfers musste zwischender Präparation von R3 und R4 erneuert werden. Aus diesem Grund weichendie Schichtdicken voneinander ab. Probe R2 wurde nachgetempert (*).4.2. XRD-Messungen10 10 L [r. l. u. [MgO (001)]]10 8MgO (001)MgO (002)Intensität [arb. units]10 610 410 2Fe (001)10 00.8 1 1.2 1.4 1.6 1.8 2 2.2Abbildung 4.6: XRD-Messung der Probe S5. Die reziproke L-Koordinate ist aufden reziproken MgO-Lagenabstand normiert. Der eingerahmte Fe(001)-Reflex ist inAbb. 4.7 für verschiedene Proben vergrößert dargestellt.Mithilfe spekularer XRD-Messungen können die kristallinen Eigenschaften der Eisenschichtin vertikaler Richtung bestimmt werden. In Abb. 4.6 ist die XRD-Messungvon Probe S5 (D Fe = 220 Å) gezeigt, wobei der Streuvektor auf den reziproken MgO-Lagenabstand normiert ist.Da für die Gitterkonstante von Eisen c Fe ≈ 1/ √ 2c MgO gilt, liegt der Eisen(001)-Reflex

Magnetooptische Untersuchungen zur Dynamik des ...
Modulationskalorimetrie und magnetooptische Untersuchungen am ...
Untersuchung mittels Ferromagnetischer Resonanz an Kobalt ...
Kapitel 1 Einleitung - Gruppe - AG Maier - Universität Bonn