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Der letzte Jude von Drohobytsch Alfred Schreyer - rosdy film kg

Der letzte Jude von Drohobytsch Alfred Schreyer - rosdy film kg

Nach der Deportation:

Nach der Deportation: jüdisches Eigentum auf den Straßen von DrohobytschVor der Großen Synagoge in DrohobytschObwohl er weder Deutsch noch Englisch spricht und wirweder Ukrainisch noch Russisch konnten, verstand erimmer gleich, worum es ging. Er wusste sofort wo derSchuh drückte und löste die Probleme mit einem Huhnund einer Flasche Wodka. Er war also nicht nur unserFahrer, sondern zugleich auch ein intelligenter Produktionsleiter.Danke Vasyl.Und wie verliefen die Schnittarbeiten?Das war natürlich Knochenarbeit, aber schön. Es gibt zweiDinge, die ich beim Schnitt dieses Films gelernt habe: Anfangsverwendete ich bei zwei Passagen Archivfilme,dachte aber dann, es wäre doch schön, ohne Archivfilmeauszukommen, da sie ja nicht, wie in den meisten meineranderen Filme, ein tragendes Element der Geschichtewaren. Während der Dreharbeiten sagte ich zu Peter, dassich Fahrtaufnahmen brauchte. Ich wusste noch nichtwofür, aber ich wollte sie haben, für alle Fälle. Ich probiertedie Fahrtaufnahmen bei all jenen Stellen, wo AlfredSchreyer von Krieg, Deportation und Massenmord erzählt.Und ich finde, das funktioniert sehr gut, weil sie aus -schließlich in diesem Kontext eingesetzt sind und es dahereine klare Zuordnung gibt. Der zweite Aspekt hat mit denalten Fotos und Postkarten zu tun. Es ist unmöglich, imheutigen 16:9-Format, diese alten Fotos und Postkartenkomplett zu zeigen. Man muss sie entweder oben undunten abschneiden oder links oder rechts schwarze Feldereinfügen. Das gefiel mir nicht. Dann hörte ich allerlei 3D-Gerede bei Dokumentarfilmen, war mir aber bewusst, dashatte mit dieser Geschichte nichts zu tun. Und dann probierteich einfach, die Bilder einmal komplett zu zeigenund zur gleichen Zeit ein Detail hervorzuheben. Ich finde,das funktioniert ebenfalls und ich bin sehr zufrieden damit.BIOGRAPHIE UND FILMOGRAPHIEGeboren und aufgewachsen in Wien, war Paul Rosdy zunächstin der Tourismusbranche tätig. In den 1980erJahren bereiste er für American Express die Welt: Sowjetunion,China, USA. Dann hatte er genug und übersiedeltenach Vancouver (Kanada), wo er einenFilm lehrgang abschloss. Sein erster Film hieß You Don’tLook for Street Signs When You’re in a Jungle (1991), gefolgtvon Release Day (1992). In New York machte erdann mit Joan Grossman mehrere Kurzfilme und 1998The Port of Last Resort – Zuflucht in Shanghai, ein Filmüber die rund 20.000 Juden, die vor den Nazis nachShanghai geflüchtet waren. Anschließend richtete erseinen Blick auf Mittel- und Südosteuropa und es entstandenNeue Welt (2005), eine Fahrt durch die MitteEuropas, von der alten Welt in eine neue sowie das Spielfilm-DrehbuchEmir & Merima (2008), die freie Weitererzählungeiner mündlich überlieferten Ballade ausBosnien & Herzegowina. 2009 entstand Cernobílá Barevná,eine tschechische Auftragsproduktion über dieVeränderungen in Zeit und Raum in den nordböhmischenBraunkohlegebieten. 2011 Der letzte Jude vonDrohobytsch. Paul Rosdy lebt mit seiner Frau Ivanna undderen Tochter Viktoria in Drohobytsch und Wien.

Keramische WerkstätteBronitza WaldFILMOGRAPHIE (AUSWAHL):2011 Der letzte Jude von Drohobytsch2009 Cernobílá Barevná (short)2005 Neue Welt1998 Zuflucht in Shanghai1992 Release Day (short)Der letzte Jude von DrohobytschÖsterreich 2011, 94 Minuten,HD Cam, Farbe, 16:9, Stereo/Dolby 5.1SprachenDeutsch, Jiddisch, Ukrainisch, RussischUntertitelDeutsch und EnglischBuch, Regie, Ton, Schnitt und ProduktionPaul RosdyKameraPeter RoehslerDramaturgieReinhard JudProduktionsassistenz, ÜbersetzungIvanna RosdyFahrerVasyl LevtschykSound Design und TonmischungEckart Goebel, Karl AttelnNachbearbeitungChristian LeissmitAlfred SchreyerTadeusz SerwatkaLev LobanovAlexander KrasuljaStepan ProtzProduktionROSDY FILM KGLustkandlgasse 51/4-51090 Wien – ÖsterreichTel: +43 1 319 81 42office@rosdyfilm.comwww.rosdyfilm.comwww.derletztejude.comwww.thelastjew.comLektoratKarin SchieferGraphikdesignCatherine RollierUnterstützung

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