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100 Fragen und Antworten zum Russland-Geschäft

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Russland 2013 | 100 Fragen und AntwortenDer Anteil Deutschlands am russischen Außenhandel bliebmit 8,8 Prozent nahezu stabil, der Anteil der Niederlande amrussischen Außenhandel wuchs von 8,3 Prozent 2011 auf 9,9Prozent im vergangenen Jahr.Tatsächlich größter Handelspartner ist die EuropäischeUnion. Fast die Hälfte des Außenhandels wickelt Russlandmit der EU ab. Mehr als die Hälfte, nämlich 52,9 Prozent, derrussischen Exporte gehen in die EU, aber nur 42,3 Prozent derWaren, die Russland importiert, sind europäischen (EU)-Ursprungs.Russland war 2012 der drittgrößte Handelspartner der EUnach den USA und China.Aus welchen Ländern bezieht Russland die meistenWaren?Bei den russischen Importen sieht die Rangfolge etwasanders aus als bei den Umsätzen. Hier liegt China mit großemAbstand vorn. 2012 lieferte das Land Waren für 51,7 MilliardenUS-Dollar, Deutschland liegt mit 38,2 MilliardenUS-Dollar auf Platz zwei vor der Ukraine mit 17,9 MilliardenUS-Dollar. Vor einigen Jahren war Deutschland noch größterZulieferer. Das heißt, Deutschland verliert rasant an Boden.Wohin gehen die russischen Exporte?Laut Rosstat gehen fast 15 Prozent aller Exporte in die Niederlande.Das sind 76,7 Milliarden US-Dollar. Es folgen mitgroßem Abstand China mit 35,7 und Deutschland mit 35,5Milliarden US-Dollar.Welche Waren exportiert Russland?Die Grundlage des russischen Exports bilden unverändertdie Brennstoff- und Energiewaren, deren Anteil am Export75,1 Prozent ausmachte. In der Warenstruktur des Importsentfielen auf Maschinen und Ausrüstungen 50,3 Prozent,16,8 Prozent auf Erzeugnisse der chemischen Industrie und13,8 Prozent auf Lebensmittel.Übernahmen &BeteiligungenWie hat sich der Markt für Übernahmen undBeteiligungen im vergangenen Jahr entwickelt?Der Markt für Übernahmen und Beteiligungen hat sich 2012gegenüber dem Vorjahr auf 139,1 Milliarden US-Dollar verdoppelt.Wer sind die Treiber bei den Übernahmen undBeteiligungen?Vor allem zwei große Transaktionen sind für das Wachstumverantwortlich.Größter Deal war die Übernahme des Ölkonzerns TNK-BPdurch Rosneft. BP erhielt 17,1 Milliarden US-Dollar cashplus einer Beteiligungenvon 12,84 Prozent an Rosneft – dergrößte Deal, der jemals in Russland abgeschlossen wurde, derzweitgrößte Deal weltweit. Rechnet man dieses Geschäft ausder Gesamtsumme der Übernahmen heraus, bleibt immernoch ein Wachstum von 21 Prozent auf 83,1 Milliarden Euro.Die Sberbank verkaufte im Zuge der Privatisierung 7,6 Prozentihrer Aktien an der Börse in London und Moskau imWert von 5,2 Milliarden US-Dollar – auch das ein Megadeal,nämlich die größte Privatisierung in Russland überhaupt undNummer zwei in ganz Ost- und Mitteleuropa.Die elf größten Transaktionen haben einen Umfang von 30,7Milliarden US-Dollar, 37 Prozent der Gesamtsumme.Welchen Anteil hat der russische M&A-Markt anden globalen Transaktionen?Lässt man den außergewöhnlichen Deal von Rosneft undTNK-BP außen vor, um eine bessere Vergleichbarkeit mit denVorjahren zu haben, so ergibt sich folgendes Bild: Während inRussland das Volumen der Übernahmen und Beteiligungenum 21 Prozent auf 83,1 Milliarden US-Dollar wuchs, stiegendie globalen Transaktionen nur um zwei Prozent (auch hierdie drei weltweit größten Übernahmen mit mehr als 45 MilliardenUS-Dollar nicht eingerechnet).Welche Rolle spielen ausländische Unternehmengegenwärtig bei Übernahmen und Beteiligungenin Russland?Wie auch in den Vorjahren überwogen 2012 mit 60 Prozentdes Volumens die inländischen Transaktionen, 40 Prozentwurden grenzüberschreitend realisiert. In 301 Fällen übernahmenrussische Unternehmen russische Unternehmen,in 74 Fällen kauften sich ausländische Unternehmen in russischeUnternehmen ein und in 50 Fällen beteiligten sichrussische Unternehmen an ausländischen Firmen beziehungsweiseübernahmen diese. Gemessen am Transaktionsvolumenfanden 60 Prozent im Lande statt, 20 Prozent wareneinkommende und 20 Prozent ausgehende Investitionen.Wer waren die größten ausländischen Player aufdem Markt?Zu den größten Transaktionen, an denen Ausländer beteiligtwaren, zählten der Verkauf von 7,6 Prozent der Aktien derSberbank durch eine internationale Investorengruppe, derBörsengang des Kommunikationsunternehmens MegaFon(26,1 Prozent der Anteile wurden für 5,2 Milliarden US-Dollarverkauft) und die Übernahme der Brauerei SABMillerPlcc (mit Biergeschäft in Russland und der Ukraine) durchden türkischen Investor Anadolu Efes. Die USA, Großbritannien,China und Japan waren die aktivsten ausländischenInvestoren. Auf ihr Konto gingen 22 Deals im Wert von 2,6Milliarden US-Dollar.Wie waren deutsche Unternehmen beteiligt?Der Asset Swap, den die BASF und Gazprom im Novembervergangenen Jahres vereinbarten, landet in der Liste der größtenDeals mit einem Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollarauf Platz zehn. Mit dem Tausch übernimmt Gazprom dieWintershall-Anteile in Höhe von 50 Prozent an den ErdgashandelsgesellschaftenWINGAS, WIEH und WIEE, einschließlichder Beteiligung an den Erdgasspeichern Rehdenund Jemgum sowie Haidach in Österreich und die Speichergesellschaftastora.Wie aktiv waren russische Unternehmen beiÜbernahmen im Ausland?Größter Deal war im vergangenen Jahr die Übernahme von99,9 Prozent der Anteile der türkischen Denizbank durchdie Sberbank für 3,5 Milliarden US-Dollar. Verkäufer wardie Dexia SA. Damit setzte die Sberbank ihre Expansion imAusland fort. 2011 hatte die mehrheitlich staatliche Bank dieösterreichische Volksbank International für 663 MillionenUS-Dollar erworben. EuroChem, eines der größten Unter-10Ost-West-Contact7/2013 | Special Russland

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