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Sperber 1/12 - BirdLife St.Gallen

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Stoppt

Stoppt den Giftzwerges besser. Sie werden gerne von Menschengefüttert.Zum Glück haben die tiefen Temperaturenjetzt nachgelassen. Denn auch inSüdeuropa war es zu kalt. Die Vögelkonnten nicht in den Süden entfliehen,obwohl auch Wasservögel durchausmehrere hundert Kilometer ohne Stoppzurücklegen könnten. Hoffen wir, dassdie meisten Wasservögel überlebt haben.Mit ihrer Körpertemperatur vonknapp über 40 Grad, die nur in der Nachtgering absinken kann, sollten sie jetztwieder genügend Nahrung finden, umdie Körpertemperatur aufrecht erhaltenzu können. Und bald werden sie auchwieder Fettreserven anlegen.In den Jahren 2012 und 2013 führt dieunabhängige gemeinnützige Umweltstiftung„Pusch“ eine nationale Kampagnefür einen sorgfältigen Umgang mitChemikalien in Haus und Garten durch.Die Kampagne informiert die Bevölkerungsowohl über den umweltgerechtenUmgang mit Pflanzenschutzmitteln alsauch über Alternativen zum Einsatz vonGiften. Und was für Pflanzenschutzmittelzutrifft, gilt auch für viele andereChemikalien wie beispielsweise Reinigungs-und Desinfektionsmittel.Helfen Sie mit, den Giftzwerg zu vertreiben!Nehmen Sie mit uns Kontakt auf,wenn Sie sich für Aktionen in Ihrer Gemeinde,Ihrem Verein oder Ihrem Hausinteressieren. Werfen Sie einen Blickauf die Kampagnen-Webseite mit Fakten,Tipps &Tricks sowie Aktionsideenund –hilfsmitteln unterwww.giftzwerg.ch. Weitere Auskünfteerteilt Projektleiter Dr. sc.nat. Urs Müller,Tel. 044 267 44 61.Öffentliche HandRegenbrachvogelKampagne „Stoppt den Giftzwerg“Rosmarie MayerDie Stadt Arbon erweitert die Naturschutzzonein der Arboner BuchtRosmarie Mayer120 m vom Ufer entfernt, lässt die StadtArbon ein 60 m2 grosse Kiesinsel aufschüttenals Ruheplatz für Wasser- undWatvögel. Diese Aufwertungsmassnahmesteht im Zusammenhangmit der Erweiterungdes Schlosshafens. Was dortdurch die immer mehr werdendenBootsplätze verloren geht, wird auf dieseDer Sperber 2/12 19

FledermäuseWeise kompensiert. Ausserdem steigertdiese Vogelinsel sicher die Attraktivitätdes Beobachtungsplatzes an derArboner Uferpromenade. Hier haltensich immer zahlreiche Menschen auf,die fasziniert das Treiben der verschiedenenVögel beobachten.Kiesinsel in Rapperswil (aufgenommenvon der dort installierten Videokamera)Auch Fledermäuse reagieren aufden langen kalten WinterRosmarie MayerIn der Regel verschlafen Fledermäusedie kalte Jahreszeit und nehmen erstmit den länger und wärmer werdendenTagen ihre Nahrungssuche wieder auf.Wegen der dieses Jahr in unseremLand besonders lang anhaltenden Kälteerwachen viele Fledermäuse aus ihremWinterschlaf, weil sie sonst erfrierenwürden. Manchen gelingt die Flucht inwärmere Schlafräume. Andere bleibengeschwächt am Boden liegen.Besonders gefährdet sind die kleineRauhaut- und Weissrandfledermäuse,da diese oft in Fassadenspalten, Rollladenkästenoder in Holzstössen überwintern,wo sie aber bei langanhaltenderextremer Kälte zu wenig geschütztsind. Artgenossen, die in Höhlen oderFelsspalten den Winterschlaf halten,geht es besser. Dort wird es kaum jeunter null Grad.In die Fledermausstationen werden zurZeit viele geschwächte, am Boden gefundeneFledermäuse gebracht. Dortwerden sie zuerst auf ihr Sollgewichtaufgepäppelt. Das ist nicht einfach,denn durch das Erwachen wird viel Energieverbraucht. Das in der Ruhezeitnur etwa alle 30 Sekunden schlagendeHerz muss nun plötzlich wieder auf normaleFrequenzen schalten. Die wiederzu Kräften gekommenen Tiere dürfenim Frühling dann wieder ihre Freiheitgeniessen.Übrigens: Das Tier des Jahres 2012ist das Braune LangohrPro Natura hat den Rüttelflugspezialistendazu bestimmt. Das Braune Langohrist die häufigste der drei Langohr-Arten, die in der Region vorkommen. Esist eine Charakterart der strukturreichenvoralpinen Landschaft mit Obstgärten,Hecken und Feldgehölzen. Hierjagt die kleine Fledermausvorzugsweise Nachtfalter und Raupen.Mit seinen riesigen Ohren, die fast sogross wie der Körper sind, hört dasLangohr selbst den Flügelschlag einesNachtfalters. Mit den breiten Flügelnkann es im Flug an Ort und Stelle verharrenund sogar kurze Streckenrückwärts fliegen. Es jagt unermüdlichInsekten, vorwiegend in Wäldern oderBaumgruppen. Im Sommer wohnt es in20 Der Sperber 2/12

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