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Sperber 1/12 - BirdLife St.Gallen

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SVS

SVS SteinkauzBaumhöhlen oder Dachstöcken. ImWinter verkriecht es sich in frostsichereFelshöhlen oder –spalten. BrauneLangohren können über 30 Jahre altwerden!Braunes LangohrMehr dazu unter www.pronatura.chMitteilungen des SVSSteinkauz als BotschafterWerner MüllerSeit zwölf Jahren läuft beim SVS/Bird-Life Schweiz das ArtenförderungsprogrammSteinkauz. Der kleine Kauz mitseinen goldgelben Augen zeigt wiewichtig es ist, den Biodiversitätsverlustüber eine längere Zeit zu betrachtenund konkrete Ziele zu setzen. Bis in die1950er-Jahre brütete der Steinkauz inder Schweiz in mehreren tausend Paaren.Dann begann die starke Intensivierungder Landwirtschaft. Für den Steinkauzwar das beinahe das Ende in derSchweiz. Nur noch etwa 50 Paare bliebenkurz vor der Jahrtausendwende übrig,weniger als 2 Prozent des ursprünglichenBestandes.Kurz vor dem Aussterben des Steinkauzeskonnte der SVS/BirdLife Schweizzusammen mit verschiedenen Partnernein umfassendes Artenförderungsprogrammfür die rundliche Eule starten.Lokale SVS-Sektionen pflanzten neueHochstamm-Obstgärten und legtenKleinstrukturen und Magerwiesen an.Der SVS und seine Kantonalverbändeengagierten sich vor allem in der Ajoie,im Tessin und in der Region Basel. MardersichereNisthilfen erhöhten den Bruterfolgzusätzlich. Dank diesem konzertiertenArtenförderungsprogramm liesssich das Aussterben des Steinkauzesgerade noch verhindern. Der Bestandnimmt sogar zu. 2011 brüteten wiederetwa 80 Paare in der Schweiz. Wer nurdie Entwicklung der letzten zwölf Jahrebetrachtet, wird in der Bestandsentwicklungdes Steinkauzes in derSchweiz eine Zunahme um rund dieHälfte berechnen. Doch verglichen mitseinem ursprünglichen Bestand sind esimmer noch nur gerade rund 3 Prozent.Für die Biodiversitätsstrategie heisstdas: Das Ziel des Steinkauzbestandesdarf keinesfalls beim heutigen, minimenBestand angesetzt werden, bis 2020müsste die Schweiz eigentlich wiedertausend Steinkauzpaare aufweisen.Der Sperber 2/12 21

Reisebericht ArmenienArmenienReisebericht der RedaktorinRosmarie MayerVom 17. -26.September 2011 bereisteich das mir bis dahin unbekannte Landan der Grenze zwischen Europa undAsien. Zerklüftet und steinig liegt Armenienam Fusse des Berges Ararat.Die Reise begann – wie könnte esanders sein – in der Hauptstadt Yerewan,die ich bisher nur aus den Witzen„Fragen an Radio Eriwan“ kannte. Dieabsolut saubere, moderne Stadt miteindrucksvollen Gebäuden und einervon mondänen Geschäften gesäumtenFussgängerzone passt so gar nicht insBild vom armen Land Armenien. DerBesuch des auf einem Hügel gelegenenmonumentalen Genozid-Denkmalsstimmt sehr nachdenklich. Offenbarkönnen die Armenier bis heute nichtverwinden, dass sie 1914 / 1915 zu tausendenvon den Türken in den Tod getriebenwurden, und dass die Türkei bisheute dies nicht als Massaker, sondernlediglich als normale Kriegshandlungdeklariert.Die sechstägige Fahrt durch das Landzeigte dann das wahre Gesicht diesesfelsigen Landes, von dem die Legendeerzählt, bei der Erschaffung der Weltsei für diesen Teil der Erde nichts mehrübrig gewesen, deshalb habe derSchöpfer eben das verschenkt, was ernoch hatte, nämlich Steine, Steine,Steine… Nichtsdestotrotz: Ich durftedie unterschiedlichsten Landschaftenerleben: Geschwungene Hügel mitdichten Laubwäldern im Norden, steppenartigekarge Hochebenen, Halbwüstenund –allerdings nur zum Anschauen– das Hochgebirge mit dem höchstenGipfel Ararat (5‘165 m). In der Hochebenedes Ararat, nahe an der osttürkischenGrenze, besuchten wir das erstevon vielen Klöstern auf dieser Reise.Mächtig stolz sind die Armenier auf dentypischen Baustil mit meistens wuchtigemTurm in der Mitte eines vierteiligenBaukörpers. In Armenien gilt seit dem3. Jahrhundert die christliche Religion.Die Klöster stammen grossteils ausdem 10. – 13. Jahrhundert. Das Geldfehlt für Pflege und Renovation. Trotzdemstehen sie noch, wenn auch dieMauern oft durchwachsen sind von wucherndemGräsern und sogar jungemGebüsch.Grün spriesst aus dem alten GemäuerÜber den fast 2’500 m hohen Selimpassgelangten wir zum Sevan-See. Erist mehr als doppelt so gross wie der22 Der Sperber 2/12

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