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Sperber 1/12 - BirdLife St.Gallen

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Reisebericht

Reisebericht ArmenienBodensee, obwohl er auf 1‘900 m überMeer liegt. Hier befindet sich ein internationalbedeutendes Feuchtgebiet.Weltweit bedrohte Arten brüten hier,z.B. Krauskopfpelikan, Weisskopfruder-und Marmelente, Gänse-,Schmutz- und Mönchsgeier. Infotafelnam Weg erklären, dass sich der armenischeBirdlife für den Schutz der natürlichenFeuchtgebiete und grossflächigerFischteiche einsetzt. Mit dem Rötelfalkenbrütet eine weitere bedrohteGreifvogelart in Armenien. Mit Unterstützungdes SVS werden auch die Anstrengungenfür die Sicherung derSchlafplätze von Zugvögeln gefördert.Selber beobachten konnte ich nur wenigeVögel, die Infotafeln aber las ich mitgrossem Interesse. Es bleibt zu hoffen,dass die Bemühungen für eine intakteNatur nicht erlahmen, auch dann, wenndas Land Armenien sich nicht nur in derHauptstadt baumässig entwickelt. Vorläufigfehlt wohl das Geld für grossflächigeÜberbauungen auf dem Land.Aber es fehlt wohl auch für nachhaltigeSchutzprojekte. Und die zahlreichenAuslandarmenier, die mit ihrem in dieHeimat transferiertem Geld das Überlebendes Staates erst ermöglichen, werdenwohl eher Interesse an Renditeinvestitionenhaben als an naturschützerischenInteressen.Wo Wasser fliesst wird es grünunter dem Ararat gedeihen sogar RebenDer Sperber 2/12 23

Info über BiodiversitätEmpfehlung für Informationen überBiodiversität (IBS)Unter http://www.biodiversity.ch/d/services/information_service_ibsfindenSie jederzeit aktuelle und interessanteInformationen über den Stand der Bemühungenum die Erhaltung der Biodiversität.Zum Beispiel erfahren SieWichtiges über das Messen des Erfolgsvon Vernetzungsprojekten. Denndie Vernetzung fragmentierter Landschaftenallein genügt nicht. Ob undwie weit solchen Projekten Erfolg beschiedenist, muss objektiv messbarseinOder Sie lesen über Monitoring-Programme.Wissenschafter haben festgestellt,dass kleine Populationen, zumBeispiel von Amphibien, oft übersehenwerden. Wenn dies nicht berücksichtigtwird bei den Statistiken, sind Resultatenur bedingt aussagekräftig.Auch von den neusten Forschungsergebnissenüber das Leben in Gletschervorfeldernwird berichtet.Oder über Vögel und Schmetterlinge imZusammenhang mit der Klimaveränderung.Die Themen sind vielfältig und beziehensich nicht nur auf die Schweiz. Es lohntsich also durchaus, einmal auf dieserWebsite zu stöbern.Der Infodienst von BiodiversitätSchweiz ibs@scnat.ch schickt Ihnenauf Wunsch regelmässig den Newsletter zu.Brachvögel sparten EnergieTex und Bilder: Kurt AndereggAm oberen Zürichsee überwintertewiederum ein Brachvogeltrupp in derGrössenordnung der letzten Jahre; diegrössten Zahlen lagen zwischen 280und 320 Vögeln. Im milden Januar warenbei Busskirch-Jona oft grosseTrupps anzutreffen, oft über die Wiesenflächenweit verteilt, gelegentlichauch alle nahe zusammen. Zur Nahrungssuchesind die Brachvögel mit ihrenlangen Bogenschnäbeln auf weichenBoden angewiesen.Zwei unterschiedliche Wettersituationenerschwerten den Vögeln den Winter.Nach Mitte Dezember gab es auchin der Niederung eine geschlosseneSchneedecke und die erste Februarhälftebrachte Dauerforst mit tiefenTemperaturen bis zu -15 °C. Das Weihnachtstauwetterliess den Schneerasch schmelzen, sodass die Brachvögelnur wenige Hungertage erleidenmussten.Im Februar war die Schneedecke imBereich des Sees nur dünn, der Bodenaber gefroren. Selbst einige Stellen, diedank Nähe des Grundwassers längerweich bleiben, fielen als Möglichkeitweg, nach Nahrung zu stochern. In solchenSituationen werden geeigneteStellen in der weiteren Umgebung gesucht,auch in Hanglagen, die sonstgar nicht dem Lebensraum des Brachvogelsentsprechen. Selbst Rasenflächenin Wohnquartieren werden aufge-24 Der Sperber 2/12

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