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12 sehenverstehenWie sich der StrompreiszusammensetztMobilfunknetze gibt es mehrere, Stromnetz nur eines – trotz Strommarktliberalisierung.Woher auch immer der Strom kommt,er fliesst immer über dieselbe Leitung zum Verbraucher.Die Kostenanteile für die Netz nutzung und für die Energiewerden separat ausgewiesen, ebenso die gesetzlichenAbgaben und die Leistungen an das Gemeinwesen.Abgaben (ca. 14%)Gesetzliche Förderabgabe:Abgabe zur Förderung dererneuerbaren Energien gemässStromversorgungsgesetz (diesog. kostendeckende Einspeisevergütung,KEV).Abgaben und Leistungen an dasGemeinwesen: Abgaben für dieNutzung von öffentlichem Grund(Konzessionsabgaben, Bewilligungen,Nutzungsrechte usw.)und Steuern.Energie (ca. 40%)Preis für die Herstellungdes gelieferten Stroms.energyforum 2/10

sehenverstehen 13«Unbundling»beim StrompreisPreiszusammensetzung des Stromsam Beispiel eines HaushaltsWendet man die prozentualen Anteile desStrompreises auf den Durchschnittspreis2009 von 19,1 Rappen pro Kilowattstundean, entfallen 7,6 Rappen auf die Energie,8,8 Rappen auf die Netze und 2,7 Rappenauf Abgaben.Quellen: Swissgrid, EnerpriceNetze (ca. 46%)Netznutzung: Entschädigung fürden Gebrauch der Netzinfrastruktur,die notwendig ist, um denStrom vom Kraftwerk zumKunden zu transportieren. DerNetznutzungstarif wird in einenfixen Grundpreis (z. B. für dieAblesung der Energiezähler) undeinen verbrauchsabhängigenArbeitspreis unterteilt.Systemdienstleistungen:Kostenanteil, der von der nationalenNetzgesellschaft Swissgridfür den sicheren, konstantenBetrieb des Stromnetzes erhobenwird. Ein wesentlicher Anteilbesteht darin, in Kraftwerkensogenannte Regelenergiebereitzuhalten, um unvorhergeseheneSchwankungen im Netzetwa wegen Kraftwerksausfällenoder falscher Verbrauchsprognosenausgleichen zu können.Seit Anfang 2009 ist der Strommarktfür Grosskunden (d. h. Kundenmit einem Jahresverbrauchvon über 100 000 Kilowattstunden)geöffnet. 2014 soll der Strommarktauch für Haushaltkunden geöffnetwerden, sofern die Politik nichtnoch Änderungen beschliesst. Auslöserfür die Liberalisierung war dieStrommarktöffnung in Europa.Weil es aus volkswirtschaftlichenGründen bewusst nur ein Stromnetzgibt, das sich mehrere Energieversorgerteilen, müssen beimStrompreis die Kosten für die Nutzungdes Strom netzes und diejenigenfür die Energielieferunggetrennt werden (so genanntes «Unbundling»).Erst dann kann bei derEnergie der freie Markt spielen:Die verschiedenen Stromanbieterkonkurrenzieren sich, und derKunde kann unabhängig von seinemStandort den Stromlieferantenfrei wählen. Bei der Netznutzungbesteht weiterhin eineMonopolsituation. Der Strom wirdüber das bestehende Versorgungsnetzverteilt.Preisüberwachung beim StromDamit es beim Netzmonopol nichtzu ungerechtfertigten Strompreiserhöhungenkommt, wurde mit derElektrizitätskommission (ElCom)eine Art Preisüberwacher im Elektrizitätsbereicheingerichtet. DieElCom kann die Strompreise perVerfügung reduzieren.Preise im europäischen VergleichGemäss Eurostat, dem statistischenInformationsdienst der EU,betrug der Strompreis 2009 in derEU bei Haushalten 16,5 Cent proKilowattstunde (kWh); das warenbeim damaligen Wechselkurs vonCHF 1.50 pro Euro 24,7 Rappen prokWh. In der Schweiz betrug im gleichenJahr der Haushaltstrompreisim Durchschnitt gemäss dem unabhängigenEnergieberater Enerpricenur 19,1 Rappen pro kWh.energyforum 2/10

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