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«Energie aufeine

«Energie aufeine schöne Art»75 bis 80 Prozent der produziertenAprikosen gelangen via Zwischenhändlermit anderen Früchten auf den Markt.Von Juli bis August stehen Bauer Fuxund seine Familie im Dienst der reifenAprikose – am eigenen Strassenstand.gehören neben der Luizet auch früher undspäter reifende Sorten, die der traditionellenAromaaprikose nach über 150 Jahren«Alleinherrschaft» mittlerweile Gesellschaftleisten, wie die attraktiv gefärbte Orangered,die Bergeron mit Safranschimmer, die riesigeGoldrich, die frosttolerante Tardive oderdie Doucoeur mit der essbaren Mandel imKerninnern. Die Vorteile liegen in der längerenErnte- und Verkaufszeit, die Anzahl derpotenziellen Kunden wächst. Zudem sinddiese neuen, grösseren Sorten weniger empfindlichauf Regen, ertragen den Transportbesser und bleiben länger frisch.Die Reise in den EinkaufskorbSeine Ernte verkauft Fux selbst an zwei Strassenständenzwischen Agarn und Turtmann.«Meine Kunden sind zu 80 Prozent Deutschschweizerund viele kommen sonntags extraaus Zürich», sagt er nicht ganz ohne Stolz.Doch bis er seine leuchtenden Delikatessenan den Mann und die Frau bringen kann,stehen ihm ein riesiger Ernte- und schliesslichauch Sortieraufwand bevor – drei Qualitätsklassenmüssen für den Frischverkaufund die Weiterverarbeitung (Konfitüre,Schnaps) getrennt werden. «In den zweiHauptmonaten packt die ganze Familie mitan, und viele Hausfrauen helfen uns Teilzeitbei der Ernte und Auslese», so Fux. «Auf demGabriella Ceroni-Berno, Etter& Berno Früchte und Gemüse«Als kleinerer Zwischenhandelhaben wir grosse Konkurrenten.Dadurch wird es nie langweilig –man möchte immer etwas bessermachen als die anderen. Dasbraucht Energie auf eine schöneArt.»Corinne Lehmann, Bäuerin undMarktfrau vom «Bärner Märit»«Der Obst-/Gemüsemarkt undder Strommarkt müssen beidevorausschauen und für die Marktöffnunggewappnet sein.»Feld sage ich ihnen: ‹Pflückt die Frucht nur,wenn ihr sie selbst essen würdet.›» Denn istsie einmal vom Baum, so verbessert sich ihrReifezustand kaum mehr. Deshalb lohnt essich durchaus zu warten, bis es einheimischeAprikosen gibt, die dank dem kürzeren Anreiseweglänger reifen können und nichtsteinhart verkauft werden.Direktvermarktung oder ZwischenhandelDa die Aprikose sensibel auf widrige Wetterverhältnissereagiert, konnten etwa im frostigenFrühlingsjahr 2001 nur 400 TonnenSchweizer Tafelaprikosen verkauft werden.Ein Vergleich: 2009 herrschten optimaleWitterungsbedingungen, und stolze 6730Tonnen verliessen das Wallis. Ein Rekord,der auch den sich zunehmend verbreitendenneuen Sorten zu verdanken ist.20 bis 25 Prozent erreichen den Endkundenüber die Direktvermarktung, wie BauerFux sie betreibt. So kann er seine Erstklassigenjedes Jahr zu sechs Franken pro Kilo verkaufenund einen grösseren Teil des vomKonsumenten bezahlten Preises selbst behalten.75 bis 80 Prozent der produziertenAprikosen ziehen weiter Richtung Zwischenhändler.In diesen Lager- und Handelsbetriebenwird im grossen Stil sortiertund abgepackt. Die Bauern bekommen Produzentenpreiseausbezahlt, die letztes Jahrenergyforum 2/10

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