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DWK-Info Kasachstan 2011-03 - AHK Zentralasien

DWK-Info Kasachstan 2011-03 - AHK Zentralasien

10Kasachstan, 10 Mio. Dollar aus einem Kredit von 70 Mio. Dollar zweckfremd missbrauchtzu haben. Die beschuldigten Unternehmen, die jetzt durch die kasachischenStrafverfolgungsbehörden untersucht werden, sind Paragon Development LLP andAstana Contract JSC. Seit 2009 verhandelt die Kasachische Entwicklungsbank mitKagazy über eine mögliche Umstrukturierung, hat aber bisher alle Vorschläge desUnternehmens abgelehnt. Die Bank kündigte an, gegen die beidenTochtergesellschaften prozessieren zu wollen, um die Forderungen zurückzuerhalten. Auf der neuen Forbes-Liste der Superreichen sind auch fünf Milliardäre aus Kasachstanvertreten. Angeführt wird die Kasachstan-interne Liste von Kazakhmys-Chef VladimirKim mit 4,7 Mrd. Dollar, weltweit jedoch belegt er nur den 223. Platz. Gefolgt wird er vonAlidzhan Ibragimow, einem der drei Besitzer der Eurasian Natural ResourcesCorporation, Dinara Nasarbajewa, Timur Kulibajew und Nurzhan Subkhanberdin, Chefder Kazkommerzbank.Zentralasien Turkmenistan möchte keine ausländischen Investoren bei der Exploration und deranschließenden Produktion der turkmenischen Erdgasvorkommen auf dem Festland.Lediglich für Offshore-Vorkommen würden so genannte Production Sharing Agreements(PSAs) getroffen, so der turkmenische Energieminister Bairamgeldy Nedirow. 2010investierten ausländische Konzerne in Turkmenistan rund 3 Mrd. Dollar in turkmenischeGasfelder im Kaspischen Meer, darunter die in Dubai registrierte Dragon Oil und diemalaysische Petronas. Innerhalb der nächsten 20 Jahre will Turkmenistan seine Erdgas-Produktion auf 230 Mrd. Kubikmeter verdreifachen, die Erdöl-Produktion auf 529 Mio.Barrels pro Jahr versechsfachen. Rund 80 Prozent der turkmenischen Erdöl- undErdgas-Produktion würden somit exportiert werden. China möchte seine Gaseinkäufe in Turkmenistan erweitern. Möglich sei eine Steigerungum zusätzliche 20 Mrd. Kubikmeter pro Jahr bis zum Jahr 2015, 50 Prozent mehr alsbisher geplant. Turkmenistan steht dem Bedarf Chinas offen gegenüber. Der russischeKonzern Gazprom allerdings kommt damit in Zugzwang, hatte man sich bishergegenüber China aufgrund unterschiedlicher Preisvorstellungen doch eherzurückhaltend gezeigt und Lieferungen aus Russland an China bis 2014 aufgeschoben.Die Internationale Energieagentur schätzt, dass Chinas Bedarf an Erdgas von 142 Mio.Tonnen im Jahr 2015 auf bis zu 181 Mio. Tonnen im Jahr 2020 steigen wird. Die sechs an der Planung der Nabucco-Pipeline beteiligten Unternehmen werden jeweils1,7 Mrd. Euro in Bürgschaften bereitstellen müssen, um die Fertigstellung des Projektsim Voraus abzusichern, teilte die deutsche RWE AG mit. Für die schwächsten der sechsPartner dürfte es schwierig werden, diese Summe aufzubringen. Zum Nabucco-Konsortium gehören neben der RWE die österreichische OMV, Mol Nyrt aus Ungarn,Bulgargaz EAD, Rumäniens Transgaz SA und die türkische Boru Hatlari ile PetrolTasima AS.

11 Russlands Mobilfunk-Betreiber Mobile TeleSystems (MTS) hat potentielle Interessentenvor Investitionen in Turkmenistan gewarnt. MTS habe durch eine durch Turkmenistanzurückgezogene Lizenz einen Verlust von 160 Mio. Dollar verbuchen müssen undrechtliche Schritte gegen das turkmenische Kommunikationsministerium eingeleitet.Turkmenistan dagegen hält den Schritt für rechtmäßig, da ein Fünf-Jahres-Vertrag mitMTS abgelaufen war. Der Streit kommt zu einer Zeit, da sich die Beziehungen zwischenRussland und Turkmenistan verschlechtern, nachdem Moskau abgelehnt hatte, mehrturkmenisches Erdgas abzunehmen. Nachdem Gerüchte über den Verkauf von 1 Mio. Hektar Land an China bekanntgeworden waren, hat das kasachische Außenministerium jetzt ein solches Geschäftdementiert. „Die Informationen, die in zahlreichen Medien dazu verbreitet wurden, sindfalsch und absolut haltlos.“ sagte Askar Abdrakhmanov, Sprecher des Ministeriums.Angeblich wurde am 1. März beim Besuch Nursultan Nasarbajews in China ein Vertragunterzeichnet, der China die Landnutzung auf 99 Jahre zusicherte, der Vertrag sollenach der Präsidentschaftswahl in Kraft treten. Der usbekische Präsident Islam Karimow will mit einem staatlichen Programm dasprivate Unternehmertum fördern und stärken und hat das „Jahr der Kleinen und MittlerenUnternehmen“ ausgerufen. So sollen bürokratische Hürden abgebaut sowie Steuervergünstigungenund bessere Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen werden, umUnternehmensgründungen zu erleichtern. Mit dem Programm will Usbekistan dieAbhängigkeit von Baumwoll-, Erdgas- und Gold-Exporten verringern und Arbeitsplätzeim privaten Sektor schaffen. Die Londoner Economist Information Unit (EIU) hält dasProgramm für notwendig, warnt aber vor Korruption und Clanwirtschaft, die dieusbekische Wirtschaft an echten Reformen hindern. Die EIU schätzt, dass dasWachstum in Usbekistan nicht wie offiziell angegeben 8,5 Prozent betrug, sondern nurhalb so viel, die Inflation – offiziell 7,4 Prozent - dagegen etwa doppelt so hoch war. Der US-Konzern General Electric wird sich an der Modernisierung des WärmekraftwerksTalimarjan im usbekischen Kashkadariya beteiligen. Das Projekt hat einen Rahmen von893 Mio. Dollar, es sollen zwei Blöcke von jeweils 450 MW komplett saniert werden. DieEnergieproduktion in Usbekistan ist im Jahr 2010 um 3,5 Prozent auf rund 51,7 Mrd.Kilowattstunden gestiegen. Zwischen 2011 und 2018 will Usbekistan sein Eisenbahn-Netz mit Investitionen in Höhevon etwa 1 Mrd. Dollar modernisieren. Insgesamt sollen weitere 865,5 Kilometer desinsgesamt 4.200 Kilometer langen Bahnnetzes elektrifiziert werden. Doch das Projektkönnte durch die zu geringe Energie-Produktion ausgebremst werden, denn gleichzeitigmüsste auch das Energienetz ausgebaut werden. Trotz Investitionen inEnergieproduktion und -versorgung schätzen usbekische Experten, dass bis 2016 proJahr 3 Mrd. Kilowattstunden Energie fehlen könnten.

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