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DWK-Info Kasachstan 2011-03 - AHK Zentralasien

DWK-Info Kasachstan 2011-03 - AHK Zentralasien

2In eigener SacheLiebe

2In eigener SacheLiebe Mitglieder des Deutschen Wirtschaftsklubs in Kasachstan,das Thema Zollunion hat uns auf unserer März-Mitgliederversammlung stark beschäftigt, diedort zum Einsatz gekommenen Präsentationen haben Sie zwischenzeitlich erhalten. Auch imvorliegenden Heft lässt uns das Thema nicht los: In der Rubrik „Bei anderen gelesen“ findenSie Informationen zum Thema aus Sicht von in der Russischen Föderation tätigen Firmen.Auch der Branchenreport „Transportsektor“ ist im weitesten Sinne dem Thema gewidmet.Neu ist eine Reihe „Nachrichten aus den Gebieten“. Es ist ein altes Problem, dass vieleExpats sich doch in erster Linie auf ihre angestammtem Gebiete konzentrieren, in denen ihreKunden sitzen und dabei andere, möglicherweise genauso interessante Ecken unseresGastlandes wenig beachten. Dass dieses Problem bekannt ist, zeigt die Resonanz auf dasAngebot, Botschafter und Generalkonsul auch mal in abgelegenere Landesteile zu begleiten.Dem wollen wir Rechnung tragen und in den nächsten Monaten den Akimen Gelegenheitgeben, „ihre Gebiete“ in unserem Blatt vorzustellen. Sie alle kennen die hiesigenBearbeitungszeiten und insofern ist es natürlich sehr ambitioniert, jeden Monat pünktlich zumRedaktionsschluß die Antworten auf die versandten Fragen zu erwarten, aber wie so oft stirbtja bekanntermaßen die Hoffnung stets zuletzt…Apropos Regionen: Gerade eben wurde der genaue Termin der Reise von Dr. Amelungnach Shymkent bekannt, es wird der 17.05.2011 sein. Einzelheiten später, Anmeldungen wiegesagt direkt an mich.Unsere nächste Sitzung – bitte bereits vormerken – wird am 7.4.2011 stattfinden,ausnahmsweise ein Donnerstag, aber das sollte ja kein Hinderungsgrund sein. Beschäftigenwird uns das Thema der durch Bund und Organisationen der Technischen Zusammenarbeitgeplanten Projekte in Kasachstan und ggf. der ganzen Region und die sich darausergebenden Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Auch Vertreter des hiesigen Fondszur Unterstützung des Unternehmertums DAMU haben wir eingeladen, um auch von dieserSeite zu erfahren, wo man gegebenenfalls interessante Ansatzpunkte findet.Noch einmal Stichwort Geld: In unregelmäßigen Abständen erreichen uns Anfragen vonMitgliedsunternehmen zur Möglichkeit, ihr Unternehmen – fernab der Rubrik “Nachrichtenaus den Mitgliedsunternehmen“ - auch einmal im Rahmen unserer Zusammenkünfte zupräsentieren. Hier denkt der Vorstand, dass es fair wäre, das Angenehme mit demNützlichen zu verbinden und durch solche Präsentationen „unseren“ Verein ARDI zuunterstützen. Wie das im einzelnen aussehen kann, teile ich gern auf Anfrage mit.Last but not least: 15. Mai. An diesem Tag findet das bereits besprochene Sommerfest miteingebautem Fussballturnier statt. An dieser Stelle deshalb noch einmal der Aufruf an alle,deren Fußballschuhe in irgendeiner Ecke liegen, diese zu entstauben und sich für die DWK –Mannschaft aufstellen zu lassen. Wünschenswerterweise sollten die massenhaftenTeilnahmewünsche bis zum 15.04.2011 bei mir vorliegen, damit wir wenigstens noch einmaltrainieren können.Mit freundlichen GrüßenJörg HetschDelegierter der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien

3Branche aktuellDas Transportwesen in KasachstanDie neue Seidenstraße - Brücke zwischen Ost und WestAls Präsident Nursultan Nasarbajew im März dieses Jahres von seiner China-Reise zurücknach Kasachstan kam, hatte er eine Vereinbarung in der Tasche, die das Transportwesen inKasachstan revolutionieren soll. Ein „kosmisches Projekt“ solle der Bau einerHochgeschwindigkeitsbahn werden, mit der die Fahrt zwischen Astana und Almaty nur noch3,5 Stunden dauern werde, so der Präsident. Auf der reichlich eintausend Kilometer langenStrecke werden nochmoderne Züge bald 350 Kilometer pro Stunde zurücklegen und rundfünf Millionen Passagiere pro Jahr transportieren, ist man sich sicher. Sowohl die Strecke alsauch die Züge sollen mit modernster chinesischer Technology gebaut und ausgestattetwerden. Die Inbetriebnahme der neuen Bahnverbindung ist für 2015 geplant. Gleichzeitigwird es neue Bahnhöfe in Astana, Karaganda und Balkhash geben, der Bahnhof Almaty IIsoll rekonstruiert werden.China wird neben der technischen Expertise auch die Finanzierung in das Projekt einbringenund hofft, selbst von der Hochgeschwindigkeitsverbindung zu profitieren – denn die Streckerückt auch China näher an Europa heran.Eine Verbindung zu schaffen zwischen Ost und West und dadurch Asien und Europaeinander näher zu bringen, ist auch der Kerngedanke für Kasachstans Pläne imTransportsektor. Eine neue Seidenstraße wolle man bauen, Transportkorridore quer überden eurasischen Kontinent schaffen und modernisieren. Bereits vor fünf Jahren wurdedeshalb die „Transportstrategie 2006 – 2015“ entwickelt, als eine der tragenden Säulen fürdie Diversifizierung der kasachstanischen Wirtschaft. Mehrere Dutzend Einzelprojekte imEisenbahn-, Straßen- oder Pipelinebau sollen die nach wie vor schwierigen Bedingungen imTransportwesen beseitigen und als Motor für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dienen.Die Voraussetzungen für diese Vorhaben sind nicht schlecht, nimmt Kasachstan dochaufgrund seiner Größe und Lage tatsächlich die Rolle eines Links zwischen Asien undEuropa ein. Doch die geographischen Bedingungen Kasachstans sind gleichzeitig einebesondere Herausforderung, sie machen den Transportsektor zu einem kritischenSchlüsselfaktor der kasachstanischen Wirtschaft: Ein dünn besiedeltes Gebiet, mitverhältnismäßig wenig sozialen und wirtschaftlichen Zentren, die weit voneinander entferntliegen. Umso mehr sind wirtschaftliche Abläufe von Transportnetzen und Infrastrukturabhängig. Die jedoch sind landesweit in marodem Zustand.In Kasachstan beträgt der Anteil der Transportkosten an den Gesamtkosten eines Produktszwischen 8 und 11 Prozent für den Transport per Schiene oder Straße. In industrialisiertenLändern liegt dieser Anteil in der Regel bei 4 bis 4,5 Prozent. Als Folge ist die Belastung derWirtschaft durch Transportkosten in Kasachstan im Vergleich durchschnittlich doppelt so

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