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Gesamtarbeitsvertrag 2008-2010 - Wirtschaftskammer Liechtenstein

Gesamtarbeitsvertrag 2008-2010 - Wirtschaftskammer Liechtenstein

VIII.Art. 26Art.

VIII.Art. 26Art. 27Besondere Pflichten des ArbeitnehmersVerhalten des Arbeitnehmers1. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, sich gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeiternin korrekter Weise zu verhalten und die ihm übertragenen Arbeitennach Weisung seiner Vorgesetzten gewissenhaft auszuführen.2. Alle Arbeitnehmer haben sich bei ihren dienstlichen Verrichtungen imgleichen Tätigkeitsbereich gegenseitig Hilfe zu leisten.3. Der Arbeitnehmer hat im Betrieb oder auf dessen Areal gefundene Gegenständeunverzüglich dem Arbeitgeber abzuliefern.4. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, während und nach Ende des ArbeitsverhältnissesVerschwiegenheit über seine Tätigkeit und insbesondere überBetriebsgeheimnisse zu üben, soweit es zur Wahrung der berechtigtenInteressen des Arbeitgebers erforderlich ist.5. Bei Krankheit und Unfall oder anderweitiger Verhinderung an der Arbeitsleistunghat der Arbeitnehmer den Arbeitgeber bis Arbeitsbeginn zu benachrichtigen.Sorgfalt1. Der Arbeitnehmer hat die ihm übertragenen Arbeiten sorgfältig auszuführen.Stellenbeschriebe sind integrierte Vertragsbestandteile.2. Der Arbeitnehmer ist für den Schaden verantwortlich, den er absichtlich oderfahrlässig dem Arbeitgeber zufügt. Das Mass der Sorgfalt, für die derArbeitnehmer einzustehen hat, bestimmt sich nach dem einzelnenArbeitsverhältnis, unter Berücksichtigung des Berufsrisikos, des Bildungsgradesoder der Fachkenntnisse, die zu der Arbeit verlangt werden, sowieder Fähigkeiten und Eigenschaften des Arbeitnehmers, die der Arbeitgebergekannt hat oder hätte kennen sollen3. Kollektiv- und Pauschalabzüge vom Lohn des Arbeitnehmers sind unzulässig.4. Der Arbeitnehmer hat den Arbeitgeber auf Schäden oder Mängel insbesonderebei Waren, Mobiliar und Maschinen sofort aufmerksam zumachen.5. Ersatzansprüche für Schäden an Maschinen und Mobiliar, die der Arbeitnehmernachgewiesenermassen schuldhaft verursacht hat, sollen soweitmöglich vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses geltend gemacht werden.16

IX.Art. 28Art. 29Art. 30Art. 31Besondere Pflichten des ArbeitgebersVerhaltenDer Arbeitgeber ist verpflichtet, sich gegenüber Arbeitnehmern in korrekterWeise zu verhalten.BerufskleiderSchreibt ein Arbeitgeber das Tragen von besonderen Arbeitskleidern vor, so hat erdiese Kleidungsstücke dem Arbeitnehmer zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitskleidungbleibt Eigentum des Arbeitgebers. Reinigung und Unterhalt sind Sachedes Arbeitnehmers. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, mit der Arbeitskleidungsorgfältig umzugehen und sie so zu behandeln, als wäre sie sein Eigentum.Entstehen Schäden durch unsachgemässe, fahrlässige Behandlung der Arbeitskleidung,so muss der Arbeitnehmer für den Schaden aufkommen.Mitgliedschaft in ArbeitnehmerorganisationenDer Arbeitgeber darf den Arbeitnehmer wegen seiner Zugehörigkeit zu Arbeitnehmerorganisationennicht benachteiligen.Zeugnis1. Der Arbeitnehmer kann jederzeit vom Arbeitgeber ein Zeugnis verlangen,dass sich über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über seineLeistungen und sein Verhalten ausspricht.2. Auf besonderes Verlangen des Arbeitnehmers hat sich das Zeugnis aufAngaben über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses zu beschränken.X. EntlöhnungArt. 32Art. 33Art. 34Bruttolohn1. Als Grundlage für die Entlöhnung des Arbeitnehmers dient der Bruttolohn.2. Die Mindestlöhne und allfällige Lohnanpassungen werden von den Vertragspartnern(Wirtschaftskammer Liechtenstein und LiechtensteinischerArbeitnehmerInnenverband) einmal pro Jahr gegen Jahresende auf den1. Januar des folgenden Jahres in der entsprechenden Lohn- undProtokollvereinbarung (Anhang), die ein integrierter Bestandteil dieses Vertragesist, festgelegt.Gratifikation1. Die Höhe der Gratifikation wird jährlich in der Lohn- und Protokollvereinbarunggeregelt.2. Die Auszahlung einer allfälligen Gratifikation erfolgt spätestens Ende Jahrbzw. bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gleichzeitig mit der letztenLohnzahlung.3. Eine allfällige Gratifikation ist entsprechend der produktiv geleistetenArbeitszeit (ohne Überstunden und Überzeit) auszubezahlen.Auszahlung1. Der Lohn ist spätestens am 5. des folgenden Monats auszuzahlen.17

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