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Gesamtarbeitsvertrag 2008-2010 - Wirtschaftskammer Liechtenstein

Gesamtarbeitsvertrag 2008-2010 - Wirtschaftskammer Liechtenstein

2. Dem Arbeitnehmer ist

2. Dem Arbeitnehmer ist monatlich eine übersichtliche Lohnabrechnung auszuhändigen.Art. 35Art. 36Vorschuss1. Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer nach Massgabe der geleistetenArbeit den Vorschuss zu gewähren, dessen der Arbeitnehmer infolge einerNotlage bedarf und den der Arbeitgeber billigerweise zu gewähren vermag.2. Lohnersatzleistungen sind am Ende des Monats durch den Arbeitgeberauszuzahlen oder, sofern der Versicherungsfall noch nicht abgeschlossen ist,zu bevorschussen.Verrechnung1. Mit dem Lohn dürfen nur verrechnet werden:• Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV-IV)• Arbeitslosenversicherung (ALV)• Krankenkasse: Pflege und Taggeld (KK)• Nichtbetriebsunfallversicherung (NBU)• Betriebliche Personalvorsorge (BPV)• Lohn- und Quellensteuern• Berufs- und Vollzugskostensowie ferner• Kost und Logis (insb. Mietzins, Pensionskosten etc.)• Schadenersatzleistungen• Vorschuss• Rückforderungen aus Darlehen und ähnlichen Verträgen• Betreibungsamtliche Lohnpfändungen• Entschädigung bei ungerechtfertigtem Nichtantritt oder Verlassen derArbeitsstelle2. Zugunsten des Arbeitgebers dürfen keine weiteren Abzüge vom Lohn desArbeitnehmers gemacht werden.3. Der Arbeitgeber hat zugunsten des Arbeitnehmers eine Krankentaggeld-Versicherungabzuschliessen. Diese kann eine Aufschubzeit vonhöchstens 360 Tagen vorsehen. Die Versicherung hat während 720 von900 aufeinanderfolgenden Tagen 80 Prozent des Bruttolohnes zu erbringen;dies auch dann, wenn das Arbeitsverhältnis vor Krankheitsende aufgelöstworden ist.4. Bei Krankheit und Unfall leistet der Arbeitgeber, trotz aufgeschobenemTaggeld, ab dem 1. Tag mindestens 80 Prozent des entgehenden Verdienstes.Das Taggeld wird nur gegen Vorweisung des ärztlichenZeugnisses ausbezahlt.5. Während der Aufschubzeit sind dem Arbeitnehmer die gleichen Leistungenwie die der Krankentaggeldversicherung vom Arbeitgeber zu bezahlen.6. Der Arbeitgeberbeitrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherungrichtet sich nach dem Gesetz über die Krankenversicherung (LGBl. 1971 Nr.50). Der Beitrag für die Krankentaggeldversicherung der Arbeitnehmer gehtzur Hälfte zulasten des Arbeitgebers.7. Der Arbeitnehmer ist berechtigt, über die Prämienberechnungen des18

Arbeitgebers Aufschluss zu verlangen.8. Die allgemeinen Versicherungsbedingungen sind dem Arbeitnehmer aufVerlangen auszuhändigen.9. Hat der Arbeitgeber keine oder eine ungenügende Krankentaggeldversicherungabgeschlossen, hat er die in diesem Artikel vorgeschriebenenLeistungen selbst zu erbringen.10. Eventuelle Versicherungsleistungen gehen für den Zeitraum der Lohnfortzahlungan den Arbeitgeber.XI.A.Art. 37B.Art. 38Art. 39Lohnersatz, Versicherungen und VorsorgeAllgemeinesLohn bei Verhinderung an der Arbeitsleistung infolge Annahmeverzuges1. Kann die Arbeit infolge Verschuldens des Arbeitgebers nicht geleistetwerden oder kommt er aus anderen Gründen mit der Annahme derArbeitsleistung in Verzug, bleibt er zur Entrichtung des Lohnes verpflichtet,ohne dass der Arbeitnehmer zur Nachleistung verpflichtet ist.2. Der Arbeitnehmer muss sich auf den Lohn anrechnen lassen, was er wegenVerhinderung an der Arbeitsleistung erspart oder durch anderweitige Arbeiterworben oder zu erwerben absichtlich unterlassen hat.KrankheitEs gelten die Bestimmungen der Verordnung zum Gesetz über die Krankenversicherung(KVV).Insbesondere gilt:Krankenpflegeversicherung, KrankentaggeldversicherungDie obligatorische Krankenversicherung umfasst für:Wohnsitz FLWohnsitz CHWohnsitz EU/EWRArztzeugnisa) Krankenpflege (allg. Abteilung)b) Krankentaggelda) Krankentaggelda) Krankentaggeldb) Krankenpflege (freiwillig)1. Der Arbeitgeber kann bei krankheits- oder unfallbedingten Arbeitsverhinderungendes Arbeitnehmers, die mehr als einen Tag dauern, vomzweiten Tag an ein ärztliches Zeugnis verlangen. Der Arbeitnehmer hatseinen Arzt anzuhalten, im Arztzeugnis festzuhalten, für welche Arbeiten derArbeitnehmer in welchem Umfang arbeitsunfähig ist, sowie die voraussichtlicheDauer der Arbeitsunfähigkeit anzugeben.2. Das Arztzeugnis ist dem Arbeitgeber umgehend vorzulegen bzw. zuzusenden.3. Macht eine Versicherung ihre Leistungen von einem Arztzeugnis abhängig,so kann das Zeugnis vom ersten Tag an verlangt werden.19

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