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Pfarrblatt Nr. 3 - Pfarrei Heitenried

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Unsere lieben

Unsere lieben VerstorbenenIrène Aeby-Stritt, St. Ursen16.09.1924 – 07.01.2013Am 16. September 1924 erblickteIrène Stritt als erstes Kind der FamiliePeter und Elisabeth Stritt-Chatton dasLicht der Welt. Zusammen mit ihrenvier Geschwistern verbrachte sie alslernwillige Schülerin ihre Primarschulzeitin St. Ursen.Am 7. April 1947 heiratete sie EugenAeby aus Plasselb. Im Jahr 1956 gründetendie beiden ihr eigenes Transportunternehmenund erwarbengleichzeitig das elterliche Heim Eugensin Plasselb. Es wurde das Heimeiner Grossfamilie. Ihre Liebe undAufmerksamkeit galt ganz ihrem Ehemannund den acht Kindern. Anfangs1971 konnten sie mit viel Freude einneues Heim in St. Ursen beziehen.Bereits am 2. April 1975 verstarbEugen völlig unerwartet im Alter von56 Jahren an Herzversagen. Mutig undzuversichtlich ging Mama als Alleinerziehendeund Geschäftsfrau ihrenWeg.Mama spielte sehr gerne. Diese Leidenschaftteilte sie später auch mitihren 17 Enkeln. Auch ihnen war siestets eine grosszügige, wohlwollende,und herzliche Grossmama. Die 12 Urenkelin ihren Armen wiegen zu dürfen,lockte immer ein zufriedenes Lächelnauf ihr Gesicht.In der wenigen Freizeit, die ihr gegönntwar, besuchte sie währendJahren Joga- und Englischkurse. DasReisen mit ihren Kindern gehörteebenfalls zu ihren Freuden. Vor zweiJahren erlitt Mama einen Hirnschlag.Das Pflegeheim Maggenberg wurde14zu ihrem neuen Aufenthaltsort. Dietäglichen Besuche ihrer Kinder machtensie stolz. Es zeigte ihr, dass sie ihrLebenswerk gut vollbracht hat. DieKraft, ihren Weg zu gehen, die Schicksalsschlägezu meistern, schöpfte sieaus einem tiefen Glauben und einemintensiven Glaubensleben. Am 7. Januar2013 durfte Mama für immer einschlafen.Der Tod löscht das Licht des Lebensaber niemals das Licht der Liebe!Hans Marro, Tafers20.06.1935 – 10.01.2013Hans Marro erblickte am 20. Juni 1935als Sohn von Johann und Ida Marro-Neuhaus in der Langenbitze das Lichtder Welt. Trotz armer Verhältnissedurfte er im Kreise seiner elf Geschwistereine zufriedene Jugendzeit erleben.Die ersten Schuljahre waren fürihn eine sehr schwierige Zeit, weil ergrosse Probleme mit dem Sprechenhatte. Mit Schwester ProsperasGeduld konnte er sich aber baldgut entwickeln.Hans liebte den Umgang mit Tieren.Marros hatten auch Ziegen,damit die Milch da war für diegrosse Familie. Beim Hüten derKühe bei den Bauern der Umgebungdurfte er seine Ziegenmit auf die Weiden nehmen,dies war für ihn die Anerkennungseiner Zuverlässigkeit.Als er zwölf Jahre alt war, starbsein Vater. Er musste die Mutterbei der Arbeit unterstützen:Korn zusammenzulesen, Beerenund Kräuter sammeln und fürden „Märit“ vorbereiten. Das Holz zumKochen und Heizen musste in den umliegendenWäldern gesammelt werden.Nach der Schulentlassung fand Hanseine gute Stelle bei Nicolaus Blanchard.Dort durfte er seine Liebe zuden Tieren und seine Freude an denbäuerlichen Arbeiten, am „Wedelen“und Holzhacken zeigen. Bei unzähligenKuhprämierungen konnte er beisehr guten Ergebnissen mitfeiern. JedenFrühling durfte er die Rinder aufdie Alp bringen.1985 vermählte sich Hans mit BernadetteEgger aus Rechthalten. Durchein tragisches Ereignis, bei dem Hansum sein Leben bangen musste, wurdediese Ehe bald wieder aufgelöst. DiesenAbschnitt seines Lebens konnteHans innerlich nie richtig verarbeiten.Nach dem Generationenwechsel aufdem Bauernhof wurde seine Mitarbeitweiterhin sehr geschätzt. Langsamliessen seine Kräfte nach, aber er gingnoch jeden Tag auf den Bauernhofzur Arbeit, wie es eben seine Kräftenoch zuliessen. Die Spuren des Altersund der lebenslangen harten Arbeitsetzten ihm immer stärker zu.Ein schwerer Herzinfarkt raubte ihmdie letzte Kraft. Nach Aufenthaltenim Spital durfte er in das PflegeheimSt. Martin ziehen. Dort fand er einfreundliches Zuhause, was er sehrschätzte.Peter-Canis Vogelsang, Tafers28.09.1933 – 17.01.2013Ich, Peter-Canis Vogelsang, bin imHerbst 1933 im Lamprat bei Tafers geboren.Nach einigen Jahren in Baeriswyllandete unsere Familie schliesslichim „Schwarzehärd“. Ich habe dort alsdrittjüngstes von sieben Geschwisternmit den Eltern und der Grossmutter inärmsten Verhältnissen eine fromme,strenge, aber schöne Jugendzeit erlebt.Die Schulzeit habe ich in Tafersin der Primarschule abgesessen. In dieSekundarschule habe ich es wegenwidrigen Umständen nicht geschafft.Nach der Schulentlassung im Jahre1949 schlug ich meine Berufslaufbahnals Huf- und Wagenschmied ein.Vier Jahre später schloss ich die Lehrein Liestal mit einer 1,5 als Kantonsbesterab. Mein Glanzresultat erschiennicht nur auf dem „Pfarreiblättli“, eswar sogar eine Meldung in den FreiburgerNachrichten wert.Nach den Lehr- und Wanderjahren alsJungschmied in der halben Schweiz,wurde ich wieder heimisch und gründetekurz darauf mit Yvonne Buntschuaus Tasberg eine eigene Familie.Als angefressener Sensler hat mir dererste Wohnsitz in der Stadt Freiburgnicht so zugesagt. Zwei Jahre daraufsind wir mit Imelda, unserer Erstgeborenenund Renaldo, dem zweitgebo-

Unsere lieben Verstorbenenrenen, in Tafers in einem alten Haussesshaft geworden. Berufstätig warich in der Zeit in der Schmiede obenin Plaffeien. Eine gute Stelle in derElement AG, billiges Bauland und einegünstige Hypothek machten uns Mut,im Jahre 1963 am sonnigen Juchrainin Eigenregie ein Haus zu bauen. Imdarauffolgenden Herbst bezogen wirunser neues Heim. Mit dem NachzüglerEwald und dem Nesthocker Kilianschlossen wir auch unsere Familienplanungab. In den späten Achtzigerjahrenfanden Yvonne und ich eine neueHerausforderung: Wir durften beimAufbau der Behindertenwerkstatt inTafers mithelfen und arbeiteten dortmit viel Freude und Engagement biszu unserer Pensionierung.Im Jahr 2005 haben Yvonne und ichzusammen mit unseren vier Kindernund den sechs Enkelkindern GoldeneHochzeit gefeiert. Seither sind nochzwei weitere Enkelkinder hinzugekommen.Ich bin stolz auf unsereGrosskinder, die uns täglich viel Freudeund Abwechslung bereiten.Nun leben wir schon seit 48 Jahrenglücklich im Juchrain oben. Das Hausist schon längstens viel zu gross füruns zwei. Oder anders gesagt: auchwir sind nicht jünger geworden. JedesMal, wenn ich den Rasen mähe, habeich das Gefühl, es wären wieder einpaar Meter Land mehr hinzugekommen.Hedwig Kaeser, Alterswil14.03.1917 – 19.01.2013Hedwig wurde ihren Eltern, Anne-Marie und Christoph Kaeser-Falk, am14. März 1917 als siebtes von zehnKindern in Bächlisbrunnen geschenkt.Im Jahre 1918 übernahmen die Elternein kleines Heimwesen im Seeligrabenin Pacht. Einen schweren Schicksalsschlagerlitt die Mutter, als ihr Gatteim Alter von 49 Jahren zu Grabe getragenwurde. Der Schule entlassenfand Hedi eine Stelle bei der FamilieVonlanthen in Tützenberg.Hedis Arbeitskraft wurde aber auchwieder zu Hause gebraucht und esergab sich für die Familie Kaeser dieGelegenheit, im Jahre 1937 das Heimweseneines Onkels in Heimberg inPacht zu nehmen. Dank dem unermüdlichenEinsatz aller konnte es vierJahre später erworben werden. SechsGeschwister zogen mittlerweile ausund gründeten ihre eigenen Familien,während die Mutter mit Hedi und ihrenGeschwistern Peter, Rosi und Josefineden sonnig gelegenen Hof weiterbewirtschaftete.1976 versteigerten sie ihren Hofund zogen ins Stöckli. Hedi nahm anmehreren Pilgerreisen teil und hattejeweils viel zu erzählen von den Eindrückenaus Israel, Lourdes, Padua, LaSalette und Einsiedeln.Während Jahren betreuten die GeschwisterPeter, Hedi und Rosi ihreäusserst pflegebedürftige SchwesterJosefine. Als dann Peter im Oktober1995 verstarb, blieb die Pflegeaufgabeden verbleibenden SchwesternRosi und Hedi. Nur sechs Wochenspäter wurde Josefine von ihren Beschwerdenerlöst. Seit 2004 bliebHedi, nach dem Tode ihrer SchwesterRosi, alleine im Stöckli zurück. Wiefreute sie sich doch an jedem Besuchoder jeder Einladu ng ihrer Nichtenund Neffen. Stets war Hedi für einenJass bereit und war glücklich, wenn sieeinen gemütlichen Sonntag mit ihrenAngehörigen verbringen durfte undgleichzeitig auch den regelmässigenKontakt mit ihrer letzten SchwesterKäthi pflegen konnte. Dank der gutenVersorgung durch die Spitex, der Mithilfevon Familie Baeriswyl und demMahlzeitendienst konnte Hedi bis imNovember 2010 zu Hause bleiben.Der Eintritt ins Pflegeheim machtesich nun mit zunehmenden Altersgebrechenunabdingbar. Die letztenzwei Lebensjahre durfte Hedi imAlters- und Pflegeheim St. Martin verbringen,wo sie vom Pflegepersonalund den Angehörigen gut umsorgtwurde. Am 19. Januar 2013 wurdeHedi von ihren Beschwerden erlöstund in Gottes Reich heimberufen.Louise Rappo-Thalmann, Alterswil21.09.1931 – 20.01.2013In der verträumten Hayozmühle beiSt. Ursen kam Louise am 21. September1931 zur Welt. Ihre Eltern hiessenLeo Thalmann und Theres, geboreneDuffing. Louise ist das 4. von 11 Kindern.Mehrmals wurde gezügelt: nachTafers, Fendringen, Gerewil, zuletztfür lange Jahre ins Löchli bei Alterswil.Schon als Schulmädchen machte sichLouise nützlich durch allerhand Arbeitenbei Nachbarn. Wie so viele Töchterwurde auch sie Dienstmagd beiBauern. Es war keine leichte Aufgabedrinnen und draussen zu helfen.1955 trat sie mit Hans Rappo an denTraualtar, drei Kindern hat sie das Lebengeschenkt. Ihr erster Wohnsitzwar die Stockera. Dort besorgte Hansdas elterliche Heimwesen, zugleicharbeitete er auf dem Bau. Bald entwickelteer sich zu einem ausgezeichnetenTraxführer. 1964 verliessen siedie Stockera und zogen ins Löchli.Nicht umsonst trägt dieses Gehöftden eigenartigen Namen „Löchli“, liegtes doch etwas verloren in einem Grabendes Grossholzes. Aber Louise hingsehr an diesem bescheidenen Heim.Dazu gehörte etwas Landwirtschaft,für die Familie verbunden mit strengerArbeit. Hans arbeitete den ganzenTag auf dem Bau, am Morgen und amAbend musste er den Stall besorgen,das zehrte an den Kräften. Durch zweiJahre zog sich seine Krankheit dahin,auch eine Operation konnte ihm nichthelfen.Mit 52 Jahren starb er an Krebs.Ei ne weitere Prüfung, verbunden mitvielem Leid, war der frühe Tod ihrerTochter Ruth 2007. Es wurde stiller umLouise. Gebrechen stellten sich ein,mehrmals musste sie ins Spital. Es istihr schwer gefallen, 1996 das Löchlizu verlassen und im Zitterli Wohnsitzzu nehmen. Ihre Kräfte nahmen ab,deshalb zog sie am 2. November 2002ins Pflegeheim St. Martin nach Tafers.Dort verrichtete sie gerne kleinereArbeiten und war besorgt, dass dasTischgebet gemacht wurde, denn siewar eine gläubige Frau. Zweimal reistesie mit Marie-Louise nach Lourdes undEinsiedeln, dort fand sie Trost undKraft. Sie liebte das Lotto, volkstümlicheMusik, summte und sang sogarmit.Am 15. Januar musste sie wegen einerLungenentzündung ins Spital, amSonntag, den 20. Januar durfte siesterben.Weitere Lebensläufefinden sie auf Seite 1815

Pfarrblatt September 2013 - Pfarrei Heitenried
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