Aufrufe
vor 2 Jahren

Pfarrblatt Nr. 3 - Pfarrei Heitenried

Pfarrblatt Nr. 3 - Pfarrei Heitenried

Unsere lieben

Unsere lieben VerstorbenenHedwig Brülhart-Jenni,Rechthalten/Heitenried;09.12.1927 – 23.01.2013Hedwig wurde am 9. Dezember 1927als zweitältestes von 7 Kindern demEhepaar Moritz und Marie Jenni inWiler vor Holz geschenkt. Da erlebtesie eine glückliche Jugendzeit. DieSchulen besuchte Hedwig in Heitenried.Danach fand sie eine Arbeitsstellein Bern. Hier traf sie auch AloisBrülhart, den sie 1951 heiratete. Vorerstlebte das junge Ehepaar in Bern.Da kamen auch ihre beiden TöchterTherese und Marianne zur Welt.1962 zog die Familie nach Wiler vorHolz, wo Hedwig von der Mutter dasLädeli bei der Kapelle übernahm. 1963bekam das Ehepaar den Sohn Peter.1966 wurde neues Haus gebaut, wohindann die ganze Familie und dasLädeli gezügelt wurden. Hier bedienteHedwig die Kundschaft bis 1998und machte das Lädeli mit den richtigharten Landjägern als Spezialitätzum viel besuchten und beliebtenDorftreff.Im Jahre 2003 verstarb ihr EhemannAlois. Hedwig wusste, dass trotz desVerlustes der grossen Liebe, das Lebenweiter gehen musste. Sie kümmertesich mit Stolz um ihre siebenGrosskinder und drei Urgrosskinder.Mit Freude nahm sie diese immer wiederfür Ferien bei sich auf und führtesie in die Tierwelt und das Leben derNatur ein. Der regelmässige Gottesdienstbesuch,Jassen und Turnen, Lottound Sudoku, Socken stricken, Wallfahrennach Lourdes, Sachseln undEinsiedeln, hin und wieder eine kleineFahrt mit ihrer Kollegin nach Österreich,das waren nunmehr die Eckwerteihres Lebens. So hat Hedwig einenerfüllten und sonnigen Lebensherbstverbringen dürfen. Dabei war in denletzten Jahren Stephanie für sie einbesonderer Lichtstrahl.Nach einem plötzlichen Unwohlseinmusste Hedwig sich Ende Januar insSpital begeben, wo sie am 23. Januarvon ihren Lieben Abschied nahm undfriedlich einschlafen durfte.Weitere Lebensläufe finden sieauf den Seiten 14 und 1518Johann Vaucher-Bächler, Bern27.08.1938 – 24.01.2013Im Weiler Heimberg in Alterswil, erblickteHans Vaucher am 27. August1938 als elftes von vierzehn Kindernder Theresia und des Joseph Vaucher-Piller das Licht der Welt. Er war einbegabter, aufgeweckter Junge, der,obwohl seine Jugendjahre von materiellerNot und Kriegszeiten geprägtwar, immer die Geborgenheit undden Zusammenhalt einer Grossfamiliebesass. Obwohl in ärmlichen Verhältnissenaufgewachsen, erwarb er sichEigenschaften, die seinen Charakterprägten und beeinflussten. Fleiss,Willensstärke, Zielstrebigkeit, Bescheidenheit,Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit.Unter anderem, war er einbegeisterter Schwyzerörgeli-Spieler.Nach einer Käser-Salzer Lehre in Alterswil,besuchte er im Frühjahr 1958 dieRekrutenschule in Liestal-Baselland.Aufgrund einer Verletzung musste erdas Käsen aufgeben und ist so 1959bei der SBB in Dienst getreten. Am 14.November 1960 heiratete er HelenaBächler, die ihm 5 Kinder schenkte. Esfolgten unbeschwerte, arbeitsreicheJahre.In den letzten 10 Jahren seines Lebens,wurde seine Geduld und Genügsamkeitimmer wieder auf die Probegestellt, als seine Gesundheit angefangenhat, ihm Streiche zu spielen.Viele Spitalaufenthalte prägten dieseschmerzliche und doch hoffnungsbringendeZeit. Immer wieder starteteer nach einer Operation einenneuen Tag und liess sich davon nichtunterkriegen. Doch auch die Zeit desstärksten Kämpfers neigt sich einmaldem Ende zu. Und so hat sich Hans,nach einem langen Leidensweg entschieden,sich in die heiligen HändeGottes zu übergeben und in seinemReich, Ruhe und Frieden zu finden.Hildegard Bertschy-Carrel,St. Antoni; 12.12.1945 – 29.01.2013Hildegard wurde am 12.12.1945 alserstes von 4 Kindern in der Wolfeichin Rechthalten geboren. Nach derPrimarschule besuchte sie das PensionatGuglera. Im Collège St. Michel inFreiburg lernte sie Französisch unddie Haushaltführung. Anschliessendmachte sie eine Bürolehre an der EcoleBénédict. Danach fand sie ihre ersteberufliche Herausforderung bei derFirma Boschung in Schmitten, wo sie alsDirektionssekretärin arbeitete. Als sie17 Jahre alt war, wurde ihr BruderFernand geboren.Dann lernte sie Hans kennen. Im November1966 heirateten sie im verschneitenSchwarzsee. Carmen wurdezwei Jahre später geboren. Doch zuvorkamen 1965 ihre Schwester Anitaund zwei Jahre später ihr Bruder Robertzur Welt. Für die drei jüngerenGeschwister war sie stets eine zweiteMama und für deren Kinder eine wundervolleErsatz-Grossmama. Als Hanseine Arbeitsstelle in St. Antoni antrat,zogen die beiden von Rechthaltennach St. Antoni, welches bis heute ihrZuhause ist. 1970 wurde Fränzi, ihrezweite Tochter geboren.Hildegard engagierte sich in St. Antoniim Samariterverein und in der Schulkommission.Schon als kleines Kindliebte Hildegard das Singen. Sie sangmehrere Jahre im Gemischten Chor inSt. Antoni. Besonders gerne sang siemit Hans zusammen die Marienlieder.Herzensgut hatte sie jederzeit für alleein offenes Ohr und eine helfendeHand. Speziell gerne engagierte siesich für die Integration der vietnamesischenFlüchtlingsfamilie im damalsbeschaulichen St. Antoni. Mit viel Enthusiasmushat Hildegard jahrelangim Bildungszentrum Burgbühl gearbeitet.Unvergesslich sind die jährlichwiederkehrenden Feriengäste ausSpanien, mit welchen sie sich bestensohne jegliche Spanischkenntnisse verständigte.In der Besucher- und PastoralgruppeSt. Antoni und im Vinzenzvereinwar sie jahrelang aktiv tätig.Mit Liebe hegte und pflegte Hildegardim Sommer ihre wunderschönen Blumenums Haus. Im Winter liebte siedie Adventszeit mit dem glitzerndenWeihnachtschmuck und dem wunderschönenWeihnachtsbaum mit Krippeund Engeln.Wir gedenken meiner geliebten Gattinund unserem herzensguten Mami.Hatte sie doch eine grosse Verehrungfür die Mutter Gottes, welche ihr immerdurchs Leben half und auch jetztmit uns ist. Wir vermissen Dich.

JugendseiteVon der Halfpipe auf die KanzelSkatelegende Christian Hosois langer Weg zu GottChristian Hosoi hat eine grosse Karriere alsSkater vor sich • Wegen Drogenbesitz kommt erins Gefängnis • Im Gefängnis findet er zu GottEs ist das Jahr 1967 in einem Ort in der Nähe von Hollywood,Kalifornien. Christian Hosoi ist noch nicht einmalein Jahr alt und rollt schon auf einem Skateboard überden Küchenboden. Natürlich hat sein Vater ihn daraufgesetztund angeschoben. Christian entdeckt seine Leidenschaftfür den damals gerade erst auflebenden Sportsehr früh. Sein Vater unterstützt ihn dabei. Ivan Hosoi isteigentlich Künstler und macht vieles anders als die meistenVäter. Zum Beispiel raucht er Hanf und bringt seinemSohn bei, wie man sich einen Joint dreht, als der erstacht Jahre alt ist. Da sein Vater genauso lebt und nichtsdagegen hat, wird es für Christian völlig normal, Jointszu rauchen. Im Skatepark rauchen alle. Die erfolgreichenJungs genauso wie die, die nicht so gut sind. „Für Skaterist Gras wie die Luft zum Atmen“. Hanf ist nicht die einzigeDroge, mit der Christian früh anfängt. Mit 12 Jahrennimmt er zum ersten Mal LSD. Einen Kick geben ihm auchdas Skaten und die Menge, die ihn anfeuert – vor allemdie Mädels. Mit dreizehn hat er zum ersten Mal Sex.Goldene ZeitenWährenddessen könnte es sportlich für ihn nicht besserlaufen. Mit 14 wird er endlich ins Profiteam seines Sponsorsaufgenommen und verdient von da an viel Geld. DieWettbewerbe laufen gut, er wird meistens Zweiter hinterTony Hawk. Christian erfindet Tricks die legendär werdenwie den Rocket Air und den Christ Air, bei dem er in derLuft mit ausgestreckten Armen die Haltung von Jesusam Kreuz einnimmt, obwohl er damals noch gar nichtsvon Gott weiss. In den nächsten Jahren wird er immerberühmter und als einer der wenigen Skateboarder sogarim Ausland bekannt. Er gewinnt Wettbewerbe in Brasilien,Japan und den Titus World Cup in Deutschland.EinbruchEs ist Anfang der 90er Jahre. Die ganze Szene und dieSkateboardindustrie verändern sich so sehr, dassChristians Sponsor pleitegeht. Das verändert sein ganzesLeben, nie hat er etwas anderes gemacht als zu skateboarden.Er fängt an, Chrystal Meth zu nehmen, eine sehrintensive Droge, die schnell abhängig macht. Sein Lebenbesteht weiter aus Party, Frauen und Drogen. Zehn Jahrelang vegetiert er vor sich hin, hat immer noch kein Geld,nimmt nicht an Wettbewerben teil.Schwedische GardinenDann passiert es: im Januar 2000 wird Christian bei derEinreise nach Hawaii mit Drogen erwischt und kommtins Gefängnis. Zum ersten Mal in seinem Leben sitzt er sorichtig fest. In seinen Worten: „Endlich hatte ich genugRuhe, auf das zu hören, was Gott mir zu sagen hatte.Ich stand nicht unter Drogen, wenn auch nicht freiwillig.“Im Gefängnis beginnt er die Bibel zu lesen. Er bleibt imersten Buch der König hängen und liest die Geschichtenvon Salomo. Es beeindruckt ihn, dass selbst der weisesteMann der Welt den gleichen Versuchungen verfallen warwie er: Lust, Gier und Anerkennung.Das Buch öffnet ihm die Augen und er versteht, dassihm etwas fehlt: „Ich wuchs in der Überzeugung auf,ich sei besonders und unschlagbar, ich hätte es volldrauf im Leben. Jetzt verstehe ich, dass ich nicht malmehr eine eigene Identität und absolut keine Ahnunghatte, worum es im Leben geht.“ Die Bibel wird sein festerBegleiter und durch seine Freundin Jennifer kommt er inKontakt mit einem Pastor. „Das erste Mal in meinem Lebenhab ich das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das grösser ist,als ich selbst. Gott wurde mir wichtiger als mir meineLeidenschaft für Skateboarden, Drogen, Mädels und meinRock-Star-Leben jemals gewesen waren. Da sitze ich aufmeinem dreistöckigen Etagenbett, das erste Mal inmeinem Leben wirklich erfüllt.“Durch einen Anwalt kann Christian seine Gefängniszeit halbieren.Er sitzt die Strafe aber nicht einfach ab, sondernnutzt sie, so gut er kann: holt seinen Schulabschluss nach,liest in der Bibel, engagiert sich in seinem Gefängnis,spricht mit Mitgefangenen über Gott. Er heiratet Jen undsogar seine Eltern bekehren sich. Gott verändert alles vonGrund auf.Zweite Chance2004 wird Christian entlassen. Für ihn ist nichts mehr, wiees einmal war. Er hat eine Familie, vor allem aber hat erechte Hoffnung und Freiheit gefunden. Eine Freiheit, dieer nicht für sich behalten kann. Er kehrt zurück zum Skateboardenund erfährt darin Gottes Führung. Sein Freund,der Ex-Skater und Pastor Jay Haizlip hat Ähnliches erlebtund nach seiner Bekehrung die Kirche „The Sanctuary“gegründet. Christian fängt dort als Outreach-Pastor an.Er baut einen Gefängnisbesuchsdienst auf, teilt nach denGottesdiensten Essen aus, organisiert Strandgottesdiensteund natürlich Skateboard-Events, bei denen er predigt.Auf internationalen Wettbewerben gewinnt er wiederPreise und erzählt in Interviews von seinen Erlebnissen.SchauspielerIn dem Ende Januar erschienenen Film „Halfpipe“ hat ChristianHosoi eine kleine Nebenrolle.SteckbriefGeboren 5.10.1967Herkunft Kalifornien, seine Eltern sind HawaiianerFamilieVerheiratet mit Jennifer, 4 SöhneBiografie Christian Hosoi „My life as a skateboarderjunkie inmate pastor“; HarperOne Verlag(CHF 30.90); bisher leider nur in Englisch.19

Gemeinsames Pfarrblatt für die Seelsorgeeinheit ... - Pfarrei Heitenried
Gemeinsames für die Seelsorgeeinheit Sense ... - Pfarrei Heitenried
Detailliertere Informationen finden Sie in dieser ... - Pfarrei Heitenried
Gemeinsames für die Seelsorgeeinheit Sense ... - Pfarrei Heitenried
Pfarrblatt Altendorf - Pfarrei St.Michael Altendorf
Pfarrblatt Altendorf - Pfarrei St.Michael Altendorf
Pfarrblatt Altendorf - Pfarrei St.Michael Altendorf
Pfarrblatt Altendorf - Pfarrei St.Michael Altendorf
Pfarrblatt Altendorf - Pfarrei St.Michael Altendorf
Pfarrblatt Altendorf - Pfarrei St.Michael Altendorf
Pfarrblatt Altendorf - Pfarrei St.Michael Altendorf
Pfarrblatt Altendorf - Pfarrei St.Michael Altendorf