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Was ist nun heilig, Elisabeth? - Elisabethkirche

Was ist nun heilig, Elisabeth? - Elisabethkirche

- 3 -ich wollte schon

- 3 -ich wollte schon lange mit dir reden. Auf die Elisabethschule in Marburg bin ich gegangenvon der fünften Klasse bis zum Abitur. Die wunderbare gotische Elisabethkirchedort, ich habe sie oft besucht. Evangelisch ist sie heute. Deine Gebeine bzw. dieReliquien hat Philipp von Hessen im Zuge der Reformation entfernen lassen. Es sollteja ein Ende haben mit dem Heiligenkult.Aber ach, die Legenden, die wurden uns noch erzählt, beispielsweise von dem Brot,das sich in Rosen verwandelt haben soll, als dein Mann nachfragte, was du da imKorb hast. Was steckt eigentlich dahinter? Wie war das mit dieser Geschichte, daswürde mich interessieren!Jetzt lachst du! Es soll ja trotz der arrangierten Ehe und deiner Heirat schon mit 14Jahren eine glückliche Beziehung gewesen sein zwischen euch beiden. Erzählt wird,dein Mann habe dir den Rücken gestärkt und sogar gesagt: „Solange sie mir dieWartburg nicht verkauft...“ Das hört sich gut an, humorvoll.Weißt du, mir imponiert einerseits dein so klares und unerschrockenes Eintreten fürdie Armen. Woher hattest du dieses Engagement wohl, warst du doch als Vierjährigeschon an den Hof des verabredeten Ehemannes überführt worden? Da muss dir jemandSelbstvertrauen und Glauben vermittelt haben. Du hast ganz klar und ganzkonkret den Armen geholfen. Und du hast dir auch nichts daraus gemacht, als anderedarüber herzogen. Dass Christen den Armen beistehen sollen, zum Teilen aufgefordertsind, das hast du wirklich konsequent umgesetzt. Ja, ich höre dich schon sagen,das sei doch selbstverständlich für Menschen, die Jesus nachfolgen wollen.Aber du weißt selbst: das ist es nicht.Mit deinem Eintreten für die Armen bist du ein Vorbild für mich. Ich verzage oft andem Wissen, dass Tausende von Menschen hungern, so viele in Afrika beispielsweisewahrhaftig ver-hungern, während wir hier im Überfluss leben. Das ist auf dramatischeWeise ungerecht, gerade weil es eigentlich genügend Nahrung für alle gibt.Manchmal stehe ich unter der Dusche und denke: was würde wohl eine Frau in Nigeriafür diesen Luxus geben! Wie soll ich einem kleinen Mädchen im Kongo erklären,dass es genug Nahrung gibt, aber die Verteilung das Problem ist? Warum kann dietolle hochtechnisierte Welt des 21. Jahrhunderts diese Herausforderung nicht bewältigen,noch nicht einmal für die Verteilung der vorhandenen Lebensmittel sorgen?Das muss doch möglich sein! Das ist eine elementare Zukunftsfrage nach Friedenund Gerechtigkeit auf unserer Erde.Jetzt Elisabeth wirst du einwerfen: Mach es nicht so abstrakt, frag lieber, was du konkretselbst tun kannst. Ja, wahrscheinlich hast du Recht. Aber die Welt ist auch kom-

Nr. 81 Heilige Elisabeth - Gelebter Glaube - Linz
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