Branchenkompetenz plus Methodik ergibt Erfolg - Midrange Magazin

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Branchenkompetenz plus Methodik ergibt Erfolg - Midrange Magazin

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 260 · € 13,– · CHF 25,–

Result Sets

Einfachheit siegt

bei embedded SQL

Web Query V 2.1

Alle Optimierungen

im Detail

Person Name, Funktion unternehmen gmbH,

im Interview auf Seite 14

10

2012

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

Dr. Andreas Pauls,

itelligence:

Branchenkompetenz plus

Methodik ergibt Erfolg


Sales

Manager

Panaya sucht Könige für seine neue Niederlassung

in Karlsruhe. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten gemeinsam mit

ambitionierten Kollegen in einem der vielversprechendsten

Unternehmen der Welt an einer königlichen Karriere. Stellen

Sie sich vor, Sie arbeiten in einem Team, das Unternehmen

mit der ersten Cloud-Lösung für ERP-Upgrades hilft, die

damit verbundenen Aufwände und Risiken um 70 Prozent

zu reduzieren.

Customer Success

Berater

PANAyA, MARKTfüHRER füR ERP-UPGRAdES,

ERWEITERT SEIN dEUTSCHLANd-TEAM

Leiter SAP Pre Sales

Regional

Panaya sucht Könige

Verstärken Sie das Unternehmen,

• das die Art und Weise, wie IT funktioniert,

verändert.

• das zu den Red Herring Top Global 100 Tech

Startups gehört.

• das eine lange Liste renommierter Kunden aus

allen Branchen rund um den Globus hat.

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Rainer Huttenloher

Chefredakteur

rainer.huttenloher@

michael.wirt @

midrange.de

Was wird uns die

Wolke Kosten?

EDITORIAL

Was kostet denn die Cloud – und stimmt das wirklich, dass dieses Konzept

massive finanzielle Vorteile gegenüber dem IT-Einsatz im eigenen Haus bietet?

Diese Frage hat ein Teilnehmer am IT Power Kongress des Midrange Magazins

in Düsseldorf in der Fragerunde zu einem Vortrag zu den rechtlichen Fallstricken

des Cloud-Einsatzes aufgeworfen. „Thema verfehlt“ werden sie schnell sagen –

doch das wäre zu kurz gegriffen.

Rechnet man die Kosten für den Betrieb einer IT-Lösung über mehrere Jahre

zusammen, möchte ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die Cloudbasierte

Lösung die billigere ist. Sicher muss zuerst eine genaue Definition erfolgen,

welche Kostenarten einzurechnen sind: Kann man sich Arbeitskräfte in

der IT-Abteilung sparen? Wird alte Hardware weggeworden, obwohl sie noch gar

nicht abgeschrieben ist? Wie hoch sind die Ausgaben für die rechtliche Beratung

zu veranschlagen – eine Frage, die im Publikum auch dem vortragenden

Rechtsanwalt gestellt wurde. Der konterte selbstbewusst: „Dieses Geld ist gut

angelegt, wenn es zu einem Vorfall mit den Daten in der Cloud kommt, bei dem

ein Unternehmen – vor allem die Geschäftsführung – zu belegen hat, dass sie

verantwortlich mit den personenbezogenen Daten in ihrem Hoheitsgebiet und

beim Cloud Provider umgegangen ist.“

Doch generell erscheint mir die Ausgangsfrage nicht zur Zufriedenheit beantwortet.

Klar versprechen die Anbieter von Cloud-Diensten Einsparpotenziale

in Höhe von xx Prozent im ersten Jahr – doch wie sieht das zum Beispiel bei einer

ERP-Lösung aus, die ein Unternehmen mehr als zehn Jahre im Einsatz hat?

Für mich war die Frage zumindest der Auslöser, hier genauer zu recherchieren.

Viele Anbieter haben bereits Cloud-Projekte mit ihren Kunden realisiert – und

hier gilt es anzusetzen: Die genaue Untersuchung der finanziellen Aspekte wird

sicher spannend – und wir werden uns darum kümmern – versprochen!

Herzlichst, Ihr Rainer Huttenloher

Brianajackson, iStockphoto.com

Rechnungswesen

für Textilien

„Die Funktionsbreite und

Bedienerfreundlichkeit des

fimox Rechnungswesens

zusammen mit dem AS/400

Know How der K+H sind

sehr beeindruckend. Die

Software schmiegt sich an

unsere Geschäftsprozesse

an und erfüllt einen hohen

Automatisierungsgrad.“

Mag.(FH) Günter Fauster,

Finanzleitung der

Giesswein Walkwaren AG

www.fimox.de

10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INHALT

Branchenkompetenz plus

Methodik ergibt Erfolg

Auswahl und Implementierung eines ERP-Systems stellen

immer bedeutende strategische Entscheidungen dar.

Eine spezifische Methodik macht ERP-Projekte effizienter,

straffer und spart den Anwendern Zeit und Kosten.

Dr. Andreas Pauls, geschäftsführung Deutschland der

itelligence Ag aus Bielefeld, erläutert im gespräch mit

dem MIDRANgE MAgAZIN, wie ein Methodenbaukasten

die notwendigen Bausteine zu einem maßgeschneiderten

Einführungsverfahren verdichtet. Û Seite 14

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Systemintegration

Der Einsatz standardisierter Tools anstelle von selbstgeschriebenen

Skripts kann die Integration von Datenbanken

und den Austausch von Daten vereinfachen.

Zwar müssen Admins nach wie vor definieren, welche

Daten wann wie wohin repliziert werden sollen, doch eine

einheitliche Modellierungsumgebung vereinfacht diesen

Prozess. Û Seite 28

Enterprise

content

Management

Die Integration von Social Media in das Enterprise

Content Management stellt die Herausforderung für

unternehmen dar. Û Seite 32

MIDRANGE AKTUELL

Was wird uns die Wolke Kosten? 3

Social Media verstärkt Teamarbeit

SAP aktuell 8

ERP-Live-Vergleich auf der IT & Business 2012 12

Internationale Aufgabenstellung als Messlatte

Modernisierung läuft noch zäh 13

Kommentar zur Frage des Monats

Branchenkompetenz plusMethodik ergibt Erfolg 16

Dr. Andreas Pauls, geschäftsführung Deutschland der

itelligence Ag, im Interview

KAUfMäNNIScHE ANWENDUNGEN

Detaillierte Plan-Ist-Analysen 16

Business Discovery ermöglicht mehr Transparenz

Bauunternehmen renoviert internen Prozess 18

Automatisierung bei der Eingangsrechnungsprüfung

fit für den Aufschwung 22

Handel profitiert von umfassender kaufmännischer Software

GROSSHANDEL

Vier Erfolgskriterien führen zur ausgezeichneten IT 24

Baustoffgroßhandel und Baumärkte gut aufgestellt

SySTEMINTEGRATION

Datenverwaltung ohne Grenzen 28

Automatisierung im Bereich der Datenbanken

Eingebautes Expertenwissen veredelt IT-System 30

PureSystems als Demo-System in ulm

ENTERPRISE cONTENT MANAGEMENT

Veränderungen sind nötig 32

Integration von Social Media in das Content Management

Sensoren finden 35

CMS-Implementierung und E-Katalog

Vielseitige cMS-Lösungen 36

Mit dem richtigen Autoren-Tool zum lebendigen Webauftritt

Zeit und Papier sparen 38

großhändler setzt auf effiziente Dokumentenarchivierung

TEcHNIK & INTEGRATION

Die Einfachheit siegt 40

Release 7.1 – Verarbeiten von Result Sets mit embedded SQL

Übersicht DB2 Web Query V2.1 42


HUMAN RESOURcES

Naturhaus vertraut auf externen Service 44

Lohnabrechnung außer Haus spart Zeit

Anbieterübersicht 44

Modernisierte Planungsprozesse 46

Personalcontrolling-Software unterstützt die Rheinbahn Ag

Bewerbermanagement bei Haniel 48

Software erhöht die Attraktivität des Arbeitgebers

Komplexe Struktur erschwert Auswahl 49

Schlanker Recruiting-Prozess

SERVIcE

Glosse, Vorschau, Inserenten, Impressum 51

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

� Messen, � Tage, � Bühnen, ��� Vorträge

www.itandbusiness.de www.dms-expo.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

Where IT works.

Big Data, Cloud, Enterprise �.� und Mobile… Spannend! Doch

Sie erwarten mehr als nur die IT-Trendthemen? Standards

wie BI, CRM, ECM und ERP sollen bitte auch dabei sein?

Sicherheit ist ein Muss? Insellösungen haben Sie längst zu

Gunsten einer komplett integrierten Unternehmens-IT verworfen?

Keine Zeit, um für vier, fünf, sechs Spezial-Messen

��. � ��. Oktober ���� | Messe Stuttgart

Human Resources

quer durch Deutschland zu reisen? Ihr Ziel heißt Stuttgart –

besuchen Sie den Messeverbund der IT & Business und

DMS EXPO. Sie fi nden alle relevanten Themen unter einem

Dach ergänzt um ein attraktives Vortragsprogramm auf Kongress-Niveau.

Und das alles mit einem Ticket – arbeitet IT

irgendwo effizienter?

OKTOBER 2012

Mit der passenden Software gilt für unternehmen:

„Bewerberauswahl leicht gemacht.“ Û Ab Seite 44

frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

Mit Unterstützung von:


6

MIDRANGE AKTuELL

Social Media verstärkt Teamarbeit

Mittelstand,

öffne Dich …

Mit mehr Teamgeist und offener Unternehmenskultur soll

die eigene Innovationskraft gestärkt werden – das wünschen

sich laut aktueller IBM-Studie mittelständische cEOs weltweit.

70 Prozent wollen die Zusammenarbeit mit anderen

Unternehmen ausbauen, zwei Drittel den direkten Austausch

mit ihren Kunden intensivieren.

Vor allem die Kommunikation via

sozialer Netze soll ausgebaut werden,

zunächst einmal herrscht aber

Nachholbedarf: Erst jeder siebte Mittelständler

nutzt derzeit Facebook, Twitter

& Co. für die Unternehmenskommunikation.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Stephan Wippermann

stellt heraus: „gemeinsam

stark wird der Mittelstand

nur dann sein, wenn er

die Möglichkeiten einer

vernetzten Welt auf seine

individuellen Herausforderungen

herunterbrechen

kann und sie für die eigene

Strategie einsetzt.“

Die Welt des Mittelstandes soll

Geschäftsführer offener und transparenter

werden, so lautet eine zentrale

Erkenntnis der weltweiten 2012 IBM

Global CEO Study, die Geschäftsführer

von mittelständischen Unternehmen

befragt hat. Als höchstes Gut ihrer

Unternehmen identifizierten fast drei

Viertel der befragten Mittelständler ihre

Mitarbeiter. Durch mehr Teamarbeit

sollen sie effizienter ihre eigene Meinung

einbringen können und sich verstärkt

mit anderen Kollegen vernetzen,

um so eine offene Unternehmenskultur

zu schaffen.

Die fußballerischen Tugenden – alle

für einen und einer für alle – machen

dabei laut der CEO-Studie von IBM

nicht an den eigenen Unternehmensgrenzen

halt: 70 Prozent der befragten

Mittelstandschefs nehmen sich vor,

zukünftig noch intensiver mit ihren

Partnern zusammenzuarbeiten.

Und rund zwei Drittel sagen,

dass ihnen vor allem der direkte

Austausch mit ihren Kunden am

Herzen liegt. Mittelständler wollen

künftig weniger in Zielgruppen

denken, sondern direkt auf

individuelle Bedürfnisse und

Anforderungen ihrer Kunden

eingehen. Aus diesem Grund

genießen sogar bei 45 Prozent

der befragten CEOs kollaborative Arbeitsumgebungen

mit mehr Offenheit

und Transparenz „oberste Priorität“ im

Unternehmen. Gegenüber 2010 stieg

dieser Wert um satte 50 Prozent.

Insbesondere wollen mittelständische

CEOs ihren Mitarbeitern technologische

Hilfsmittel an die Hand geben,

um sich so besser zu vernetzen und

kluge Entscheidungen zu treffen. Derzeit

nutzen allerdings erst 15 Prozent

der befragten CEOs Facebook, Twitter

und Co. für ihre Geschäftszwecke. ó

www.ibm.com/de

TICKER

Û Internationale Bewerbungen

vergleichen. Vielen unternehmen

ist es wichtig, auch an ihren ausländischen

Standorten etablierte Standards

und Verfahren bei der Bewerberauswahl

anzuwenden. Bewerbungen

aus unterschiedlichen Nationen

sollen so vergleichbarer werden, das

gilt besonders für länderübergreifende

Nachwuchsprogramme oder

Potentialanalyseverfahren. Die eligo

gmbH hat ihre Personalplattform

PERLS jetzt mit weiteren Sprachen

bestückt:

Seit August sind Online-Assessments

auch in Serbisch und Slowenisch

möglich, für den Herbst ist die Freischaltung

von Dänisch, Niederländisch

und Russisch geplant. PERLS

ist dann in insgesamt 14 Sprachen

verfügbar, weitere sollen folgen. „Wir

registrieren in den letzten Jahren eine

zunehmende Nachfrage“, sagt eligogeschäftsführer

Prof. Dr. Heinrich

Wottawa.

Die Öffnung der Märkte im osteuropäischen

Raum mache sich bemerkbar

– besonders in Österreich komme

es dadurch zu unternehmenskooperationen

oder der Eröffnung von

Niederlassungen in Nachbarländern,

was ein länderübergreifend einheitliches

Recruiting notwendig mache.

Trotz der Angleichung von universitätsabschlüssen

durch das Bachelor-

und Master-System bleibt es für

Personalverantwortliche schwierig,

Qualifikationen aus Lebensläufen

aufgrund unterschiedlicher Bedeutungsbeimessung

– beispielsweise

hinsichtlich Praxiserfahrung oder

Notengebung – miteinander zu vergleichen.

Ebenso komplex sind Interviewsituationen,

weil es leicht zu Interpretationsfehlern

kommen kann,

wenn die Personalverantwortlichen

mit dem jeweiligen Kulturraum der

einzelnen Bewerber nicht vertraut

sind.

www.eligo.de


De-Mail ist keine Insel

Û Die Francotyp-Postalia Tochter Mentana-Claimsoft

hat die Anbindung von

De-Mail an die Eu-weite SPOCS-Kommunikationsplattform

realisiert. Damit soll

die grenzüberschreitende Verbindung

und technische Zusammenarbeit von

nationalen elektronischen Zustelldiensten

vorangetrieben werden. Am IT-Projekt

SPOCS sind 16 Eu Länder beteiligt.

„Der europäische Binnenmarkt benötigt

einfache Lösungen des Informationsaustauschs,

damit unternehmen flexibel

agieren und geschäftsmöglichkeiten

grenzüberschreitend nutzen können. Wir

haben De-Mail im Rahmen von SPOCS

als weiteren Zustell- und Empfangskanal

angebunden und so den sicheren Austausch

von Informationen über Ländergrenzen

mit De-Mail eröffnet“, erklärt

Francotyp-Postalia-Vorstand Andreas

Drechsler. So stelle man sicher, dass

Kunden die De-Mail nicht als eine deutsche

Insellösung wahrnehmen. In den

letzten Wochen sei man mit der Einarbeitung

in die Spezifikationen zur Anbindung

an das SPOCS-gateway beschäftigt

gewesen, erläutert Axel Janhoff,

geschäftsführer von Mentana-Claimsoft

und der Francotyp-Postalia Vertrieb und

Service gmbH: „Jetzt haben wir eine internationale

Perspektive für die De-Mail

dokumentiert, und können eine funktionierende

Anbindung vorzeigen.“ FP

ist mit ihrer Tochter Mentana-Claimsoft

einer der drei derzeit zugelassenen De-

Mail Provider. Mit dem Projekt SPOCS,

das Ende 2012 endet, soll eine unkomplizierte

und grenzüberschreitende geschäftsumgebung

für unternehmen geschaffen

werden. gerade Verwaltungsvorgänge,

genehmigungsverfahren und

geschäftsabläufe sollen auf gesicherte

Art elektronisch durchzuführen sein.

Auf deutscher Seite hat das Bundesverwaltungsamt

(BVA) die Leitung zweier

Teilprojekte innerhalb von SPOCS übernommen.

Im Rahmen des vom BVA koordinierten

und gesteuerten Teilprojekts‚

Interoperabilität, sicherer elektronischer

Datenaustausch und eSafe‘ hat die bremen

online services das SPOCS-Netzwerk

konzipiert und erstellt. Zusätzlich

zu einem bereits seit 2011 in Betrieb befindlichen

EgVP-gateway hat Mentana-

Claimsoft nun De-Mail über ein weiteres

gateway an die SPOCS-Infrastruktur

angebunden. Die Pilotphase, an der die

Länder griechenland, Italien, Litauen,

Portugal und Österreich teilgenommen

haben, wurde in Deutschland durch das

Bundesland Bremen betreut.

www.francotyp.com


SAP AKTuELL

itelligence AG als „Top consultant“

bestätigt. Zum dritten Mal

kürt compamedia die besten Berater

für den Mittelstand. Die itelligence

Ag zählt 2012 zum zweiten

Mal dazu. 60 Berater haben sich

2012 erfolgreich an dem Benchmarking-Projekt

„Top Consultant“

beteiligt. „Diese Beratungsunternehmen

sind wie für den Mittelstand

gemacht“, lobt Dr. Dietmar

Fink, der wissenschaftliche Leiter

von „Top Consultant“. Der grund

für seine Freude: Knapp 70 Prozent

der Berater haben schon einmal außerhalb

der Berater- und Coaching-

Branche gearbeitet, über 40 Prozent

sogar länger als fünf Jahre. Das

Durchschnittsalter der festen und

freien Mitarbeiter zusammen liegt

in den Top-Beratungsunternehmen

bei 41 Jahren.

Û www.compamedia.de

ANZEIGE

8 MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Ja – der Kunde ist

kreditwürdig

„Handschlag mit SAP-Mehrwert“ nennt cormeta die neue

Partnerschaft mit der Wirtschaftsauskunftei creditsafe.

Durch die Kooperation erhalten SAP-Anwender firmenauskünfte

aus über 20 Ländern nun direkt in ihr SAP-System.

Das neue cormeta Add-on CRE-

DITSAFEsprint ist das Ergebnis

der Kooperation mit der Berliner Creditsafe.

cormetas Softwarespezialisten

haben die „SAP-Brücke“ zur Wirtschaftsauskunft

mit diversen business-

„Als Creditsafe-Partner

haben wir jetzt

die Wirtschaftsauskünfte

und Indizes

von Creditsafe online

in SAP verfügbar

gemacht und im

Debitorenstamm

hinterlegt“, erklärt

Holger Behrens.

„Damit schützen sich

Kunden professionell

vor Ausfällen in der

Auftrags- und Lieferantenpolitik.“

erprobten Funktionen ausgestattet. Die

Lösung greift online auf die Creditsafe-

Datenbank zu und liefert deren Daten

in ERP- oder Credit Management-Programme

– benutzerspezifische oder

benutzerübergreifende Auskunftsverwaltung

inklusive.

CREDITSAFEsprint sei explizit auf

Kundenwunsch entwickelt worden, betont

cormeta. Die Anwender hätten die

Creditsafe-Daten nicht mehr aufwändig

aus Extra-Quellen für ihre Zwecke umfunktionieren

wollen. Das wird jetzt per

Software erledigt – sie enthält alle gewünschten

Bonitätsinformationen zur

Beurteilung von Ausfallrisiken in der

Lieferanten- und Auftragspolitik, zum

Beispiel Stammdaten, Bonitäts-, Verflechtungs-

und Insolvenzinformationen

sowie ein Frühwarnsystem zum Risiko-Tracking.

„Mit CREDITSAFEsprint

können Unternehmen, die SAP nutzen,

auf unsere Firmenauskünfte zugrei-

fen, ohne ihre gewohnte Umgebung zu

verlassen“, sagt Goran Filipovic, Geschäftsführer

der Creditsafe Deutschland

GmbH. „Durch die Integration der

Creditsafe Firmen-Bonitätsauskünfte

in die eigene Unternehmenssoftware

ergeben sich viele effiziente Prozesse.

Sei es im Stammdatenmanagement, der

Nutzung von automatisierten Regeln im

Forderungsmanagement oder bei der

Erstellung von Reports und Auswertungen.

Unsere Kunden schätzen dabei

sehr die Budgetsicherheit, die unsere

Festpreisoption bietet.“

Technisch möglich ist der Link zur

Businessauskunft ab SAP Release 4.7.

Das SAP Add-on von cormeta legt alle


Daten zentral im Debitorenstamm des

SAP-Systems an und archiviert sie mit

passenden Reports. Zeitkritische Bonitätsprüfungsprozesse

werden durch

Ampelfunktionen und strukturierte Daten

samt Chronologie unterstützt. Auf

Wunsch können Anwender auch Workflow,

E-Mail oder SAP-Mail einbinden.

Die Fachabteilungen im Kredit- und

Risikomanagement sowie im Vertrieb

können die gewünschten Unternehmen

über die Creditsafesprint-Suchmaske

schnell aufrufen. Name und Anschrift

fließen direkt aus den SAP-Stammdaten

ein, bei Neukunden genügt ein Knopfdruck

zur Anlage der Stammdaten. Ein

Nachtragsservice überwacht Veränderungen

bei den Wirtschaftsauskünften,

der Credit Manager wird automatisch

informiert. Das cormeta Add-on lässt

sich zudem so einstellen, dass veränderte

Auskünfte automatisch direkt in

SAP übertragen werden.

ANZEIGE

www.basycs.com

SAP Services

Technische Basisberatung

für alle SAP Komponenten

In den Fachabteilungen dienen die

Auskunftsdaten als wichtige Bausteine

zur regelmäßigen Bestandskundenüberprüfung,

zum Risikocheck vor der

Anbahnung von Geschäftsbeziehungen

oder bei der Vergabe von Kreditlimits.

Die Wirtschaftsauskünfte liegen sowohl

in strukturierter Form zur einfachen

Weiterverarbeitung und anschließenden

Ablage in SAP vor, als auch

im HTML-Format für die Webbrowseransicht.

Letztere bietet dem Vertrieb

die Möglichkeit, Informationen auch

auf mobilen Endgeräten einzusehen,

beispielsweise das aktuelle Kreditlimit

zu einem Kunden. Wer bereits die

Risikomanagementsoftware RMsprint

von cormeta verwendet, kann das intelligente

Datenmaterial automatisch zur

Debitorenbewertung mittels Scorecards

nutzen. cormeta ag

www.cormeta.de

Internetbasierte cRM-Lösung mit

SAP-ERP-Anbindung. Das System

ITML > CRM bietet die Kombination

aus webbasiertem CRM System mit

enger SAP R/3-Integration. In ITML

> CRM erfolgt keine separate Datenhaltung.

Somit entfallen aufwendige

Synchronisations- und Datenverteilungsmechanismen.

Die Administration

des Systems wird hierdurch

erleichtert. Û www.itml.de

Ariba-Aktionäre stimmen der

Übernahme durch SAP zu. Die

Ariba-Aktionäre haben auf ihrer

Hauptversammlung der Übernahme

des unternehmens durch SAP

zugestimmt. SAP und Ariba gehen

von der Zustimmung der Behörden

zu der geplanten Transaktion und

ihrem Abschluss im 4. Quartal 2012

aus. Û www.ariba.com

DSAG-Jahreskongress 2012

25.-27. September

Messe und Congress Centrum Bremen

Integrierte SAP Basis-Services

Besuchen Sie uns auf unserem Stand Halle 5 H20. Wir freuen uns auf Sie!

Mehr Infos rund um den DSAG-Jahreskongress unter www.basycs.com/DSAG2012

IBM Services

Design und Installation

von Infrastrukturlösungen

Managed Services

Bedarfsgenaue IT Services

und Hosting-Lösungen

Management Consulting

Individuelle ICT-Strategie

und Organisationsberatung

basycs GmbH Technische Unternehmens- und Managementberatung Hochstrasse 8 I 76703 Kraichtal-Oberöwisheim I FON: +49 7251 61808-0 I www.basycs.com

10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

9


SAP AKTuELL

All for One Steeb will die

OSC-gruppe übernehmen

Die 1993 gegründete Open Systems consulting Gruppe zählt zu den vertriebsstärksten

mittelständischen SAP Beratungsunternehmen. Jetzt will sich die filderstädter

All for One Steeb AG mit 60 Prozent an ihrem bisherigen Partner beteiligen und damit

ihre lokale Präsenz in Norddeutschland deutlich ausbauen.

Die Aktionäre der myOSC.com AG,

Dr. Dietmar Kamp, Timm Nissen

und Peter Duve, haben bereits eine umfassende

Absichtserklärung mit All for

Andreas Naunin, geschäftsleitung Business Development, Marketing

und Partnergeschäft der All for One Steeb Ag: „Ich kenne und

schätze das OSC Team noch aus meiner Zeit als Leiter des unternehmensbereichs

Mittelstand bei SAP Deutschland. OSC hat sich im

Norden einen exzellenten Ruf erarbeitet und zeichnet sich durch eine

hohe Kundennähe und ihre Vertriebsstärke aus“.

10 MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

One Steeb unterzeichnet, die eine vollständige

Übernahme der Gesellschaft

und ihrer Tochterunternehmen in den

nächsten Jahren vorsieht.

Zunächst sollen

60 Prozent der

Aktien und weitere

40 Prozent

nach Beendigung

eines mehrjährigen

Earn-Out-

Zeitraums übernommen

werden.

Die drei Gründer

bleiben weiterhin

als Vorstände der

myOSC.com AG

und Geschäftsführer

ihrer Tochtergesellschaften

tätig. Timm

Nissen, Vorstand

myOSC.com AG:

„Der geplanteZusammenschluss

mit der

Nr. 1 im Markt

bietet für Kunden

und Mitarbeiter

auch langfristig

exzellente Pers-

pektiven. Themen

wie Cloud Services,

Business

Intelligence oder

Mobility werden

zunehmend auch

von unseren Kunden angefragt. All for

One Steeb ist hier als leistungsstarker

Service Provider bereits sehr gut aufgestellt.

Daher können wir unsere Rolle

als ERP Lotse in der beabsichtigten

Allianz viel umfassender wahrnehmen,

zum Nutzen unserer Kunden“.

Anteilserwerb steht bereits

vor der Tür

Die Unternehmen der OSC Gruppe, neben

der myOSC.com AG an der Spitze

die Tochtergesellschaften OSC Open

Systems Consulting GmbH (Lübeck),

OSC Smart Integration GmbH und OSC

Businessolutions GmbH (Hamburg), sowie

die Burgdorfer OSC Business Xpert

GmbH beschäftigen zusammen rund

80 Mitarbeiter und erzielten zuletzt einen

Jahresumsatz von insgesamt rund

8 Millionen Euro.

Die OSC Gruppe ist SAP Special

Expertise Partner für Supply Chain

Execution und SAP Professional Services

und darüber hinaus auch im

Bereich von SAP Human Capital Management,

SAP Business Analytics

und von SAP Business One erfolgreich

tätig. Der geplante Anteilserwerb soll

in den nächsten Wochen erfolgen und

setzt unter anderem eine Einigung

über den Kaufvertrag unter Beachtung

etwaiger Zustimmungsvorbehalte voraus,

wie das Unternehmen mitteilt.

All for One Steeb AG

www.all-for-one.com


WORKSHOPS KALENDER

Was ist eigentlich

IBM Web-Query?

Sollten Sie den guten alten Query/400 nutzen

oder bessere Informationen aus Ihren

Daten ziehen wollen, könnte es sich lohnen,

den IBM WebQuery näher anzuschauen.

Deshalb findet im Oktober in München und

Stuttgart und Anfang Dezember in Zürich

jeweils eine eintägige Veranstaltung statt,

in der Teilnehmer einen kompetenten Überblick

über dieses moderne, webbasierende

Abfrage und Präsentationswerkzeug von

IBM erhalten. Die Agenda gliedert sich in

Übersicht, Installation und Administration,

Einstieg in die Bedienung, Report Assistent,

Diagramm Assistent sowie Info Assistent.

www.midrange-academy.com

Power VM: Erstellung und

Nutzung virtueller i-Systeme

Virtualisierung schafft Flexibilität und erhöht

die Auslastung von i-Systemen. Der Eintagesworkshop

in Stuttgart, Fulda und Zürich

zeigt, wie die Virtualisierung von IBM i Systemen

erprobtermaßen funktioniert. Aus der

Agenda: Konfiguration des Hosts unter IBM i,

Partitionskonfiguration für den i-Client, Erstellung

virtueller Ressourcen, Backup und

Restore, Administration der i-Clients.

www.midrange-academy.com

IBM Breakfast Briefings

Kompakt

unter dem Titel „Die Revolution der IT-Technologie“

geht IBM mit einem Tross hochkarätiger

Experten auf Tour. Die Spezialisten

informieren, welche Neuheiten den IT-Markt

grundlegend verändern werden. Teilnehmer

erfahren aktuelle Trends und Produktankündigungen

von IBM zu den Produktreihen IBM

System x, IBM Blade Center, IBM Storage,

IBM Power Systems sowie Expert Integrated

Systems. Zu jeder dieser Produktgruppen

bekommen die Teilnehmer am IBM Breakfast

Briefing, neben einem ordentlichen

Frühstück, einen kompakten halbtägigen

Überblick. Am ersten Tag geht’s um IBM

System x und BladeCenter sowie IBM System

Storage. Der zweite Tag wird gefüllt sein

mit IBM Power Systems. Interessierte können

selbstverständlich jede Session separat

buchen. Termine: Nürnberg 24./25. Oktober,

Hannover 8./9. November, Mannheim

13./14. November 2012.

www-05.ibm.com/de/events/

breakfast/termin.html

Event Termin, Ort Veranstalter

IBM WebQuery für IBM i 1./2. 10.

Bremen

SAP Business One am Nachmittag 1. 10.

Langenau

Java for System i 4./5. 10.

Bremen

Effizenter Produzieren mit MES 4. 10.

Österreich

Alles rund um Enterprise Mobility 8. 10.

Frankfurt

Was ist eigentlich WebQuery? 9. 10. München

10. 10. Köln

Verkabelung – Netze – Infrastruktur 10. 10.

Wien

BRMS for IBM i 11/12. 10.

Bremen

Workshop „Best Practice MES“ 11. 10.

Stuttgart

SQL-Abfragen und Manipulation

Language für Profis

15. – 17. 10.

Kaufering

29. Deutscher Logistik Kongress 17. – 19. 10.

Berlin

Power VM: Virtuelle iSysteme 23. 10. Stuttgart

24. 10. Fulda

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

SOFT CONSuLT Häge gmbH

www.softconsult.net

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

MPDV gmbH

www.mpdv.de

Magic Software gmbH

www.magicsoftware.com

ITP VERLAg gmbH

www.midrange-academy.com

LANline

www.lanline-events.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

MPDV gmbH

www.mpdv.de

Toolmaker Advanced Efficiency gmbH

www.toolmaker.de

Bundesvereinigung Logistik e.V.

www.bvl.de

ITP VERLAg gmbH

www.midrange-academy.com

Unsere Themen im Oktober:

- IBM i und Windows basiertes

Single Signon

- Der RPG Crash-Kurs 2

- SQL Grundlagen

- Die Programmiersprache SQL

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

ERP-Live-Vergleich auf der IT & Business 2012

Internationale Aufgabenstellung

als Messlatte

Beim Live-Vergleich von ERP-Systemen der GPS, Gesellschaft zur Prüfung von Software,

zeigen die jeweiligen Anbieter, was moderne Systeme heutzutage leisten. Live auf der

Messebühne müssen sie eine vordefinierte Aufgabenstellung meistern und stellen dabei

ihre Systeme in einem spannenden und unmittelbaren Vergleich dem Publikum vor.

Welches ERP-System passt am

besten zu meiner Aufgabenstellung

– vor dieser Frage stehen viele Unternehmen.

Dabei gestaltet sich allein

schon der Auswahlprozess zu einem

sehr aufwändigen Projekt. Das Konzept

des Live-Vergleichs von ERP-Systemen

im Rahmen der Fachmesse IT & Business

bietet hier eine gute Orientierungsmöglichkeit:

Die Messebesucher

ERP-Systeme auf der Messe 2012

erleben, wie ein modernes ERP-System

„tickt“, welchen Aktionsradius innerhalb

und außerhalb eines Unternehmens

diese Systeme haben, und wie

sie die Geschäftsprozesse mit Kunden

und Lieferanten steuern. Quasi in einem

Zeitraffereffekt erleben sie zudem

den unmittelbaren Vergleich mehrerer

Systeme bei gleicher Aufgabenstellung.

Was die Messebesucher mitnehmen

können (auch als Handout), ist die Art

und Weise, wie man Prozesse definie-

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

ren muss, um ein ERP-System zu prüfen,

ob es für das eigene Unternehmen

geeignet ist. Die Unternehmenslandschaften

im Mittelstand haben sich verändert:

von einst monolithischen Unternehmen

(„eine Firma, ein Standort“)

hin zu global agierenden Netzwerken

mit vielen Gesellschaften und Betriebsstätten.

Dadurch wird die Einbindung

von Partnern, wie den Kunden, den Lie-

Firma ERP-System Termine Zeit

Plex Systems Inc. Plex Online 23.10.2012 11.25h -12.10h

ComputerKomplett SteinhilberSchwehr Comarch ERP Enterprise 23.10.2012 12.10h - 12.55h

SYERPY GmbH AvERP 24.10.2012 11.25h -12.10h

IFS Deutschland GmbH & Co KG IFS Applications 24.10.2012 12.10h - 12.55h

Infor Global Solutions Deutschland GmbH Infor LN 25.10.2012 11.25h -12.10h

Itelligence AG SAP 25.10.2012 12.10h - 12.55h

So sieht der Zeitplan für die Live-Vergleiche auf der Konferenzbühne in Halle 3 auf der IT & Business 2012 aus.

feranten und ganzen Netzwerken in das

unmittelbare Betriebsgeschehen eine

der Herausforderungen, der sich jedes

Unternehmen heute stellen muss.

Im konkreten Fall sieht die Aufgabenstellung

2012 wie folgt aus: Ein

Kunde bestellt mit seinem Smartphone

oder Tablet-PC ein Produkt im Webshop

eines Unternehmens. Diese Bestellung

beziehungsweise dieser Auftrag wird

von einem (ausländischen) Tochterunternehmen

ausgeführt, das dazu noch

Material von einem anderen Unternehmen

braucht. Das ERP-System steuert

den Materialfluss, also die Auftragsabwicklung,

und die Lieferung durch einen

Logistiker. Dabei kann der Kunde

den Stand oder Status seines Auftrags

am Internet verfolgen, über einen

Payment Service bezahlen und erhält

schließlich das Produkt. Der Logistiker

sendet die Empfangsbestätigung an

das Unternehmen

und die Bank den

Kontoauszug. Der

Auftrag ist dann

abgeschlossen.

Die ERP-Anbieter

bekommen

dasselbe Szenario,

also den „Fahrplan“,

anhand

dessen sie live ihr

System präsentieren

sollen, zur

Vorbereitung einige Wochen vor Messebeginn.

Darin ist der Ablauf Schritt für

Schritt beschrieben, einschließlich der

Stammdaten für Kunden und Lieferanten,

Artikelnummer und Preis. Jeweils

zwei ERP-Anbieter präsentieren ihr System

nach diesem Fahrplan – die Dauer

pro System liegt bei etwa 45 Minuten.

Die GPS führt durch das Szenario, stellt

kritische Fragen und hebt Besonderheiten

des jeweiligen Systems hervor.

Rainer Huttenloher ó

Quelle: gPS, gesellschaft zur Prüfung von Software, ulm


kertlis, istockphoto.com

FRAgE DES MONATS

Die fähigkeiten von DB2 Web-

Query für IBM i – Version 2.1

wurde gerade vorgestellt – gehen

weit über die von Query/400

hinaus.

Modernisierung läuft noch zäh

Die Modernisierung von Anwendungen

auf Basis des beliebten Query/400

geniest keinen allzu hohen Stellenwert.

Zwar hat IBM die Query/400

abgekündigt und mit den Nachfolger

WebQuery auch ein aktuelles Tool im

Angebot, doch einen Erdrutsch in Richtung

Modernisierung kann man aus dem

Abstimmungsergebnis nicht ablesen.

Bei WebQuery gibt es mittlerweile

schon die Version 2.1 – daher kann

die Argumentation nicht gelten, dass

man eine nicht ausgereifte Software

verwendet. WebQuery zeichnet sich

durch einige Vorteile aus – ein effizienter

Zugriff auf die Datenbank, elegante

Report-Möglichkeiten und kann sogar

bei Business Intelligence-Funktionen

punkten. Damit sollten die technischen

Voraussetzungen gegeben sein, zumal

die Software native auf System i läuft.

Daher muss die fehlende Bereitschaft

für das Aktualisieren der Anwendungen

einen anderen Grund haben.

Entweder die Anwender sind mit der be-

?

DIE fRAGE

stehenden Lösung komplett zufrieden,

oder aber sie haben keinen Einfluss

darauf, dass sie mit einer zeitgemäßen

Software ihre Arbeit verrichten. Von

der dritten Möglichkeit – Anwendungen

werden zwar erneuert, dann aber nicht

mehr aus System i bereitgestellt – wollen

wir hier gar nicht sprechen.

Bei der Zufriedenheit mit einer bestehenden

Lösung handelt es sich allerdings

immer um eine Momentaufnahme.

Denn die Unzufriedenheit kommt in

vielen Fällen mit einer enormen Dynamik

– und dann muss es schnell gehen.

Daher sollten sich die Verantwortlichen

in der IT-Abteilung auf alle Fälle schon

mit der Option vertraut machen, dass

eine Modernisierungsanfrage kommen

wird. Die modernen Benutzerschnittstellen

und der Einsatz von „pfiffigen“

Endgeräten werden einen Modernisierungsdruck

zur Folge haben.

Die zweite Begründung – Anwender

haben keinen Einfluss auf die Gestaltung

ihrer Tools – wird über kurz oder

Werden Sie in den nächsten

12 Monaten bestehende

Applikationen unter System i

durch ein moderneres Design

auf derselben Plattform

entwickeln oder einsetzen?

DAS ERGEBNIS

33 % ja

67 % nein

79 Teilnehmer

haben abgestimmt

lang ebenfalls verschwinden. Dass die

Fachabteilungen an die IT-Umgebung

klare Vorgaben stellen, erweist sich in

den meisten Unternehmen heute schon

als die Realität. Die Zeit der alles bestimmenden

IT-Könige läuft ab.

Rainer Huttenloher ó

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10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE AKTuELL

Dr. Andreas Pauls: ERP geht immer an die Nervenbahnen

Branchenkompetenz plus

Methodik ergibt Erfolg

Auswahl und Implementierung eines ERP-Systems stellen immer bedeutende strategische

Entscheidungen dar. Eine spezifische Methodik macht ERP-Projekte effizienter, straffer und

spart den Anwendern Zeit und Kosten. Dr. Andreas Pauls, Geschäftsführung Deutschland

der itelligence AG aus Bielefeld, erläutert im Gespräch mit dem MIDRANGE MAGAZIN (MM),

wie ein Methodenbaukasten die notwendigen Bausteine zu einem maßgeschneiderten

Einführungsverfahren verdichtet.

MM: Kaum jemand baut eine ERP-Lösung

heute noch auf „der grünen Wiese“.

Worin besteht die Herausforderung?

Dr. Andreas Pauls: Der tägliche Kontakt

der itelligence Ag mit den SAP-Anwendern

zeigt, dass die Entscheidung zwischen

einer Standard-ERP-Lösung oder

einem völlig individualisierten Entwurf

heute immer noch die größte Herausforderung

ist. Die ERP-Einführung geht an

die Nervenbahnen des unternehmens,

weil sie immer mit Änderungen in den

geschäftsprozessen verknüpft ist.

MM: Warum sind die Nervenbahnen des

Unternehmens so stark betroffen?

Dr. Pauls: Weil beispielsweise kaum

noch ein SAP-Anwender auf einen

Standort begrenzt ist. Aktuell löst die

itelligence Ag bei einem deutschen

mittelständischen unternehmen eine

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Dr. Andreas Pauls:

„Daten sind die

Essenz jedes unternehmens.

um sie

richtig zu nutzen,

kommt es auf die

geeignet ERP-

Methodik an.“

AS/400-Standardlösung durch SAP ERP

ab. Weil das unternehmen in fünf Ländern

aktiv ist, hatte die ERP-Einführung

weltweite Auswirkungen. Die geschäftsprozesse

sind nie wirklich einheitlich. Bei

der ERP-Einführung wird das besonders

deutlich spürbar. Mit der nötigen Branchenerfahrung

werden die potenziellen

Stolpersteine schnell erkannt und aus

dem Weg geräumt. Die Ablösung einer

AS/400-Standardlösung durch SAP

muss nicht zwangsläufig eine Veränderung

der Hardwarestrategie, wie beispielsweise

System i, bedeuten.

MM: Was nimmt bei solchen Projekten

den Löwenanteil ein?

Dr. Pauls: ERP-Systeme bilden die technische

grundlage für den Aufbau durchgängig

IT-gestützter Prozessabläufe, ob

bei einem Mittelständler mit einem Werk

oder bei einem internationalen unternehmen

mit vielen Standorten. Die einzelnen

Phasen eines Einführungsprojektes

werden in der Fachliteratur ausführlich

beschrieben. Sie bilden die Leitplanken

für den zeitlichen Ablauf eines ERP-

Projekts. Der größte Teil ist aber nicht,

SAP einzustellen, sondern die Beratung

zur gestaltung der geschäftsprozesse

nimmt den Löwenanteil ein. Sie glauben

gar nicht, wie viele unterschiedliche Auffassungen

es in verschiedenen Werken

zu einem Prozess geben kann, von dem

man meint, er wäre einheitlich. In diesen

Prozessen die Flut von „Sonderlocken“

einzudämmen, durch den Einsatz einer

geeigneten Methodik, ist ein Eckpfeiler

für den Erfolg von ERP-Projekten.

MM: Wo liegen die Stärken der Branchenlösungen,

die Sie in Ihrer Kommunikation

so stark betonen?

Dr. Pauls: Vor allem kleinere und mittelständische

unternehmen profitieren

von dem Know-how in den Branchenlösungen.

Dort ähneln sich die Anforderungen

sehr stark – aus der Perspektive

des ERP-Systems. große unternehmen

mit mehreren tausend Mitarbeitern sind

ebenfalls an unseren Branchenlösungen

interessiert, auch wenn sie diese eher

als Benchmark für ihre individuellen Lösungen

nutzen. Es geht immer um eine

projektspezifische Implementierungsme-


thode, die passgenau zugeschnitten ist.

MM: Kann es dann ERP-Lösungen als

SaaS, Software-as-a-Service, oder aus

der Cloud geben?

Dr. Pauls: Ich denke, dass es für jedes

unternehmen eine Blaupause zur ERP-

Einführung gibt. Die SAP-Software kann

sehr viel. Kleinere unternehmen in einem

Dienstleistungs-umfeld können

zum Beispiel stark von SAP Business

ByDesign, der SAP On-Demand-Lösung,

profitieren. Mittelständler gewinnen

durch den Einsatz von SAP Business

All-in-One. Für große unternehmen gibt

es zum Beispiel Ergänzungen der SAP

ERP-Lösungen durch HANA. Man muss

hier stets prüfen, wie die Methodik die

geschäftsprozesse unterstützt und wie

sich die Vollkostenrechnung über einen

längeren Zeitraum darstellt.

MM: Was müssen SAP-Anwender bei der

Kostenrechnung besonders beachten?

Dr. Pauls: Pauschal lässt sich das nicht

beantworten. Wir besprechen mit den

Anwendern in Workshops die langfristigen

Ziele des unternehmens. Ob SAP

Business ByDesign oder SAP Business

All-in-One besser geeignet ist, hängt

von vielen Faktoren ab. Wir haben festgestellt,

dass bei bestimmten unternehmen

die Total-Cost-of-Ownership für

SAP Business ByDesign nach einigen

Jahren die TCO der All-in-One-Lösung

übersteigt. Wir geben diese Erfahrungen

an unsere Kunden weiter.

MM: Gegenwärtig gibt es einen Mobility-

Hype. Was bringt das iPad dem ERP-

Anwender?

Dr. Pauls: Offen gestanden: Noch längst

nicht genug. Nur ganz wenige Anwender

nutzen geräte wie die iPads oder den

Blackberry im echten ERP-Zugriff. Das

wäre zum Beispiel der Fall, wenn ein QR-

Code gescannt und online mit SAP-Lagerinformationen

verknüpft wird. große

ERP-Szenarien gibt es erst wenige. Wir

untersuchen zurzeit, wie Mobility das

ERP verändert. ganz anders sieht das

im CRM-umfeld aus. CRM-Daten aufs

Smartphone zu schicken, kann dem Außendienstmitarbeiter

richtig helfen. Mo-

bile Lösungen der itelligence helfen dem

Kunden bei der schnellen Entwicklung

mobiler CRM-Apps.

MM: Gibt es bei Ihnen bereits Erfahrungen

mit Mobility-Projekten?

Dr. Pauls: Wir haben unser internes Reporting

zum Monatsabschluss von sieben

Tagen auf dreieinhalb Tage verkürzt. Bei

diesem Projekt haben uns die Smartphones

und Tablets sehr geholfen. gerade

die Zeiterfassung lief mit den Smartphones

viel schneller. Dass die Kundenberater

ihre Zeit schon unterwegs erfassen

konnten, schein erst mal keine hohe

Kunst, zeigt aber schon jetzt ein unglaubliches

Potenzial. Jetzt läuft unser Monats-

Reporting in der halben Zeit.

Dr. Andreas Pauls: „Nur ganz wenige

Anwender nutzen geräte wie die iPads im

echten ERP-Zugriff. Da steckt noch viel

Potenzial drin.

MM: Interne Projekte sind ja schön und

gut, aber gibt es auch Kundenprojekte?

Dr. Pauls: Ja. Vor kurzem haben wir für

einen Kunden eine mobile App auf der

Basis unserer Lösung für die Erfassung

von geschäftsabschlüssen – bei einem

Kundenunternehmen implementiert. Die

Anwender können damit Details zu einem

Kundenprojekt, beispielsweise die

Zeit, das Angebot, das Material, einen

Auftrag, eine Rückmeldung, viel schneller

in SAP einspielen.

MM: Haben die Tablets die Arbeitsweise

nicht schon längst verändert?

Dr. Pauls: Mobility wird kommen.

Selbstverständlich. Beispielsweise beim

Reporting und anderen Management-

Funktionen. SAP Business Objects liefert

Reports auf das iPad und bereitet

diese visuell sehr attraktiv auf. Doch das

ist erst der Anfang. Weil die Tablets und

Smartphones sehr beliebt sind, wird es

auch hier noch große Entwicklungen geben.

Den Arbeitsalltag haben die geräte

schon längst verändert.

MM: Wie nutzen Sie mobile Endgeräte?

Dr. Pauls: Ich habe schon seit langer

Zeit ein iPad. Anfangs habe ich noch

Laptop und iPad zusammen mit auf

Dienstreisen genommen. Inzwischen

verzichte ich unterwegs auf den PC. Die

Tablets erlauben es jedem, die Arbeitszeit

freier einzuteilen. Mit dieser Freiheit

muss man aber auch umgehen können.

Wer im Kundengespräch, beim Mittagessen

oder bei der Familie auf dem iPhone

seine Mails liest, macht etwas falsch.

Richtig angewendet, können mobile Endgeräte

mehr Freizeit schaffen.

MM: Was machen Sie mit der gewonnenen

Freizeit?

Dr. Pauls: Ich hoffe, sinnvoll einsetzen:

Familie, Freunde, Sport oder einfach nur

Nachdenken.

MM: itelligence ist kürzlich mit dem Top

Consultant Award ausgezeichnet worden.

Was haben Ihre Kunden von diesem

und den vielen anderen Awards?

Dr. Pauls: Auf die Auszeichnung durch

Prof. Dr. Dietmar Fink als Top Consultant

sind wir besonders stolz, weil er die Beratungskompetenz,

nicht nur technische

Merkmale bestätigt. Dieser Award wird

unabhängig von den Softwarelösungen

vergeben. Aber auch über die Pinnacle-

Awards von SAP freuen wir uns, weil sie

die Kundenzufriedenheit in den laufenden

Projekten bestätigt.

Rainer Huttenloher ó

www.itelligence.de

DER ANBIETER

itelligence ist als einer der international

führenden IT-Komplettdienstleister im SAPumfeld

mit mehr als 2.700 hochqualifizierten

Mitarbeitern in 21 Ländern vertreten. Als SAP

Business-Alliance-, global Partner Hosting

und Application Management, global Partner

Services und global Value-Added Reseller realisiert

itelligence für mehr als 4.000 Kunden

weltweit komplexe Projekte.

10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE SPEZIAL KAuFMÄNNISCHE ANWENDuNgEN

Business Discovery ermöglicht mehr Transparenz

Detaillierte Plan-Ist-Analysen

für den kontinuierlichen Abgleich des Soll- und Ist-Stands der Bauplanung bei G. Hinteregger

& Söhne Baugesellschaft m.b.H. wurde eine bereits im Haus vorhandene Lösung erweitert.

Der Arbeitsaufwand wurde dadurch erheblich reduziert und die gewonnene flexibilität

ermöglicht dem Unternehmen weitere Analysen.

Als eines der großen österreichischen

Bauunternehmen kennt die

G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft

m.b.H. die Herausforderungen der

Branche. Der Familienbetrieb ist auf

den industriellen Tiefbau, den Kraftwerks-

und den Untertagebau spezialisiert.

Mehrjährige Projekte sind hier

keine Seltenheit und machen eine exakte

Planung essentiell. Doch oftmals

verändern sich die Rahmenbedingungen

über einen längeren Zeitraum hinweg

– beispielsweise durch Terminver-

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

schiebung oder schlichtweg aufgrund

des Wetters. Hier muss das Bauunternehmen

flexibel reagieren können und

für einen kontinuierlichen Abgleich des

Soll-Ist-Stands der Bauplanung sorgen.

Für diesen Vergleich verwendet das

Unternehmen deshalb die Analyse- und

Reporting-Lösung QlikView.

Früher wurde der Soll-Ist-Vergleich

nicht systematisch EDV-unterstützt.

„Wir haben die Ist-Daten aus einem

IBM-System in eine Excel-Liste extrahiert

und dann per Hand die Plandaten

hinzugefügt“, erinnert sich Richard

Kopf, Stellvertretender Leiter Rechnungswesen

bei der G. Hinteregger &

Söhne Baugesellschaft m.b.H. Doch dieses

Verfahren war fehleranfällig und

zeitintensiv. Rund ein Arbeitstag wurde

dafür monatlich benötigt – heute sind

es mit QlikView nur noch 15 Minuten

pro Monat.

„Darüber hinaus fehlte die Möglichkeit,

detailliert die einzelnen Baustellen

zu planen“, ergänzt Kopf. „Damit war

eine aussagekräftige Abweichungsana-


Andrey Kuzmin, fotolia.com

lyse kaum möglich.“ Vor diesem Hintergrund

entschloss sich das Bauunternehmen

zum Einsatz einer Business-

Intelligence-Software.

Nach einem ersten Markt-Screening

wurde man schließlich im eigenen Hause

fündig: So setzte der Bereich Lager

bereits seit einiger Zeit QlikView ein.

„Am meisten hat mich beeindruckt,

wie unkompliziert QlikView sowohl in

der Erstellung der Applikationen als

auch in der Nutzung ist“, so Kopf weiter.

Der Grund dafür ist die assoziative

In-Memory-Architektur. Dieser innovative

Ansatz steht für Flexibilität und

Skalierbarkeit. Das Ergebnis ist eine

schnellere Implementierung äußerst

anpassungsfähiger Lösungen zu einem

Bruchteil der sonst für BI-Systeme üblichen

Kosten. Über die Business Discovery-Plattform

werden dem Anwender

genau die Informationen bereitgestellt,

die er zur Lösung seiner spezifischen

ANZEIGE

Aufgabenstellungen

benötigt. Außerdem

können Ergebnisse

und Analysen mit anderen

geteilt und so

Synergieeffekte sinnvoll

genutzt werden.

QlikView wird

an der Schnittstelle

zwischen dem Controlling

und den jeweiligen

Baustellen

verwendet. Die erforderlichen Daten

werden aus Excel sowie aus der IBM

iSeries extrahiert. Die zuständigen

Baukaufleute können so Informationen

– wie Auftragssummen gesamt,

pro Baustelle, pro Betrieb oder pro Bereich

– automatisch abrufen. „Früher

war es sehr mühsam, herauszurechnen,

welchen Auftragsüberhang wir ins

nächste Jahr hatten. Jetzt können wir

auf einen Blick nicht nur die Auftragssumme

des Folgejahres sehen, sondern

jeden beliebigen Zeithorizont abbilden.

Dies ist ein wesentlicher Aspekt für

eine saubere Planung“, erläutert Kopf.

Eingesetzt wird QlikView auch für die

Erstellung von Saldenlisten, Kontenplänen,

die Verwaltung der amtlichen und

firmeninternen KFZ-Nummern sowie

der Lieferanten.

Durch das übersichtliche Layout

und die anschaulichen Grafiken werden

Informationen verständlich und

visuell erfassbar dargestellt. Dies ist

insbesondere für das komprimierte

Reporting der Geschäftsführung von

Vorteil. Ein weiterer Pluspunkt ist die

hohe Flexibilität. Gibt es Planänderungen,

kann eine Neuberechnung ohne

großen Aufwand sofort erfolgen, ohne

dass der komplette Analysepfad erneut

durchlaufen werden muss.

„Wenn ein Betrieb etwa gerne eine

Zusammenstellung nicht pro Baustelle,

sondern nach Region möchte, können

wir das sofort und unkompliziert

umsetzen“, ergänzt Kopf. Ein weiterer

wichtiger Aspekt war die Möglichkeit,

Nutzungsrechte schnell und einfach zuweisen

zu können. Alexander Klaus ó

www.qlikview.com

ZUM UNTERNEHMEN

Die g. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft

m.b.H. wurde 1914 gegründet und ist noch

heute in Privatbesitz. Die Firmenzentrale

befindet sich in Salzburg, Niederlassungen

in der Steiermark, in Wien sowie in Kärnten.

Schwerpunkte der Aktivitäten sind der

industrielle Tiefbau, der Kraftwerks- und

der untertagebau. Das unternehmen zählt

zu einem der führenden österreichischen

Bauunternehmen mit rund 550 Mitarbeitern

und einem Jahresumsatz (2010) in Höhe von

140 Millionen Euro.

QlikView wurde von QlikTech-Partner Lerox

Datenverarbeitung gmbH implementiert.

QlikTech gmbH

10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE SPEZIAL KAuFMÄNNISCHE ANWENDuNgEN

Automatisierung bei der Eingangsrechnungsprüfung

Bauunternehmen renoviert

internen Prozess

Rund 4.000 Belege pro Woche laufen aus aller Welt in der Zentrale der Lindner Group zusammen.

Das Unternehmen aus dem niederbayerischen Arnstorf hat ihren internen Prozess zur

Eingangsrechnungsprüfung überarbeitet. Mit Hilfe der Lösung „cmdInvoice“ der command ag

erfolgt der Durchlauf nun größtenteils automatisiert.

Die beschauliche Gemeinde Arnstorf

im Landkreis Rottal-Inn

beherbergt eines der größten europäischen

Unternehmen in den Bereichen

Innenausbau, Fassadenbau und Isoliertechnik.

Rund 5.500 Mitarbeiter zählt

das dynamische Familienunternehmen,

das Niederlassungen und Konzerntöchter

in 20 Ländern weltweit führt.

Ein Geheimnis des Erfolgs: Lindner

bietet komplette Lösungen aus einer

Hand und überzeugt stets durch Innovationskraft.

Gerade hat Lindner den

Innenausbau der Metro in Dubai abgeschlossen,

dem derzeit wohl technisch

wie gestalterisch anspruchsvollsten

und modernsten U-Bahnnetz der Welt.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Doch neben solch beeindruckenden

Prestigeprojekten übernimmt Lindner

auch kleine Aufgaben für den Bauherrn

von nebenan. „Es kommt nicht auf die

Größe der Aufgabe an, sondern darauf,

ob wir den Auftrag im Sinne des Kunden

umsetzen können“, sagt Veronika

Lindner, Finanzvorstand der Lindner

Group. Dieser hohen Flexibilität in der

Kundenbetreuung muss natürlich auch

die interne Abwicklung der Geschäftsprozesse

gewachsen sein.

Das Unternehmen legt dementsprechend

großen Wert darauf, Prozesse

ständig auf ihre Effizienz zu überprüfen

und kontinuierlich zu verbessern.

„Nur so werden wir unserem Anspruch

Mithilfe der command ag hat Lindner den internen Rechnungsdurchlauf automatisiert und

damit den Prozess verkürzt und transparenter gemacht.

gerecht, am Puls der Zeit zu sein“, erklärt

Veronika Lindner. „Wichtig ist

dabei, rechtzeitig zu handeln. Selbst

wenn bestehende Prozesse durchaus

funktionstüchtig sind, werden sie überarbeitet,

wenn wir über technisch und

organisatorisch ausgereifte Verbesserungen

verfügen.“

Ein Beispiel dafür sei die Verarbeitung

von Eingangsrechnungen, die

nun mit Hilfe des Dokumentenmanagementspezialisten

command ag voll

digitalisiert und automatisiert abläuft.

„Damit haben wir die gesamte Prozesskette

gestrafft und die Transparenz erhöht.

Gleichzeitig tragen wir unserem

globalen Wachstum Rechnung, da die

alte Vorgehensweise über kurz oder

lang nicht mehr praktikabel gewesen

wäre“, erläutert Isidor Eichinger,

Leitung IT und Kommunikation der

Lindner Group. Derzeit führt Lindner

bereits rund 15.000 aktive Kreditoren –

Tendenz steigend.

Automatische und parallele

Bearbeitung

Bislang wurden die Rechnungen manuell

sortiert und den entsprechenden

Fachabteilungen in Papierform zur

Freigabe zugestellt. Der erste Schritt

war, die Rechnung den Baukaufleuten

und Projektleitern vorzulegen.

Händisch ging es weiter, nun wurden

sämtliche Posten verglichen und auch


vor Ort auf den Baustellen überprüft.

„Da konnte es schon mal geschehen,

dass ein Beleg länger unterwegs war

als geplant und sich die Überprüfung

dadurch verzögerte“, beschreibt Stefan

Huber, Leiter Zentrale Finanzbuchhaltung

und Projektleiter für die Einführung

von cmdInvoice, die Hindernisse

der Vergangenheit.

Erst nachdem die Fachabteilung die

Rechnung freigegeben hatte, konnte die

Rechnungsprüfung tätig werden. Wegen

der Papierform ging das lediglich

nacheinander. Jetzt, dank der voll digitalisierten

Prozesse, können mehrere

Stellen gleichzeitig auf das Dokument

zugreifen: Nämlich verschiedene Fachbereiche,

die unterschiedliche Arbeiten

oder Materialien bestellt haben und in

der Rechnung freigeben müssen. „Das

war eine unserer zentralen Forderungen“,

sagt Eichinger und betont: „Die

Prozesse im Bauwesen sind nicht ver-

gleichbar mit anderen Branchen, wir

mussten daher eine flexible Anwendung

und einen beweglichen Partner

finden.“

Die Flexibilität sollte sich v. a. darin

zeigen, dass die Anwendung an die firmenspezifischen

Anforderungen angepasst

werden kann und command-Berater

diese umsetzen. Neben dem gleichzeitigen

Zugriff auf die digitalisierten

Rechnungsoriginale legte Lindner besonderen

Wert auf eine rechtssichere

Archivierung gemäß den GDPdU – den

Grundsätzen zum Datenzugriff und zur

Prüfbarkeit digitaler Unterlagen. „Das

ist jetzt schon ab dem Zeitpunkt des

Einscannens jederzeit gewährleistet“,

bestätigt Huber. Bei einer Eingangsrechnung

per E-Mail wird sofort die

elektronische Signatur geprüft und

ebenfalls archiviert. Weltweit gut 1.000

Mitarbeiter der Lindner Group haben

unmittelbar mit Rechnungen in ver-

schiedenen Positionen und Aufgabenbereichen

zu tun. Dabei gilt es, auf die

jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen

zu achten und sie im Prüfungs- und

Freigabeprozess zu berücksichtigen.

Auch wenn der Umgang mit Software

heutzutage in nahezu allen Arbeitsfeldern

üblich ist, sind die Kenntnisse

durchaus unterschiedlich stark

ausgeprägt. Deshalb benötigte Lindner

für den Rechnungsprüfungs-Workflow

eine Oberfläche, die selbsterklärend

ist. Zudem sollte sie dem jeweiligen Anwender

nur die Funktionen verfügbar

machen, die er für seinen Aufgabenbereich

benötigt. Nur so gelang es, mögliche

Anwendungsfehler zu minimieren

und hohen Schulungsaufwand zu vermeiden.

„Command ist es gelungen, unsere

Vorstellungen umzusetzen. Mehr

als eine schriftliche Darstellung der

Vorgehensweise, die wir per E-Mail versendet

haben, war an Schulung nicht


20

MIDRANGE SPEZIAL KAuFMÄNNISCHE ANWENDuNgEN

Die Lindner group in Arnstorf gehört zu den weltweit bedeutendsten unternehmen in den

Bereichen Innenausbau, Isoliertechnik und Fassadenbau.

notwendig“, betont der Gesamtleiter

der Finanzbuchhaltung, Christian Bauer.

„Wichtig ist uns eine reibungslose,

verlässliche und einheitliche Verarbeitung

der Rechnungen“, so Bauer, denn

das sei man seinen Geschäftspartnern

einfach schuldig.

Das gesamte Projekt profitierte maßgeblich

von der Lösung cmdInvoice und

der bereits vorhandenen Schnittstelle

zum oxaion-ERP-System. Oxaion ist ein

mittelständischer ERP-Hersteller, der

auf IBM-Basis entwickelt und der aus

der command ag hervorgegangen ist.

Die Anfänge der Zusammenarbeit

zwischen den Vertragspartnern gehen

bereits bis ins Jahr 1996 zurück, als

Lindner erstmals Finanzbuchhaltungssoftware

von command einsetzte. Der

Workflow nutzt die IBM-Groupware Lotus

Notes für den tatsächlichen Ablauf

der Prozessschritte. Auf der dazugehörigen

Datenbank sind sämtliche Regeln

hinterlegt, sie gewährleisten den automatisierten

Ablauf. Dazu musste com-

Die Lindner group unterhält in 20 Ländern

weltweit Produktions- und Handelsniederlassungen.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

mand eine Java-basierte Schnittstelle

entwickeln.

Doch damit war es noch nicht getan,

wie IT-Leiter Eichinger erklärt: „Um

noch einmal auf unser Wachstum zu

sprechen zu kommen: Die Anwendung

musste unbedingt auch skalierbar und

ausbaufähig sein.“ Denn derlei Prozesse

sind dynamisch, sind sich die Lindner-Verantwortlichen

einig, man müsse

immer wieder nachjustieren können.

Seit März läuft der Prozess, die

Ergebnisse decken sich mit den Erwartungen.

„Wir haben uns genügend

Zeit gelassen und eine lange Testphase

genutzt. Den internationalen Rollout

werden wir auch erst dann vornehmen,

wenn wir ausreichend Erfahrungen gesammelt

haben“, so Bauer. Mittlerweile

sind über 100.000 Rechnungen problemlos

geprüft und freigegeben worden.

In der Tat gingen die Bayern bei

den Grundlagen des Projekts äußerst

gründlich vor.

Das Projektteam von IT und Fachbereich

schaute den Anwendern über die

Schulter und analysierte die Vorgehensweisen,

fragte nach Verbesserungsvorschlägen,

praktischen Problemen

und Hindernissen. Daraus leitete man

schließlich einen Forderungskatalog

an die DMS-Experten von command ab,

Lücken wurden dann gemeinsam mit

Beratern besprochen. Das tiefe Knowhow

des Projektteams über IBM-Entwicklungsumgebungen

und command/

oxaion-Systeme sorgte dafür, dass sich

Auftraggeber und Auftragnehmer auf

Augenhöhe begegneten. Das wiederum

mündete in eine konstruktive und

effiziente Projektarbeit. „Wir kannten

ja command aus anderen Projekten

und wussten, was die Berater leisten

können“, zeigt sich Eichinger zufrieden.

Ebenso Finanzvorstand Veronika

Lindner: „Der Rechnungsprüfungs-

Workflow ist ein wichtiger Schritt hin

zu höherer Flexibilität und Integration

der Geschäftsprozesse und damit

in Richtung Zukunft.“ Mit cmdInvoice

habe man eine Lösung gefunden, die

passgenau den Anforderungen entspreche.

Ralf Haaßengier ó

ZUM UNTERNEHMEN

Aufgefrischte Online-Optik

für die command Gruppe

Die command gruppe tritt jetzt mit einer

vollständig erneuerten Web-Präsenz auf. Die

Homepage des mittelständischen IT-unternehmens

bietet geschäftspartnern, Kunden

und Interessierten so einen schnelleren und

besseren Überblick über alle Tätigkeitsbereiche

der gruppe.

gleichzeitig präsentiert sich der Bereich Dokumentenmanagement

im neuen Web-gewand.

unter dem Direktlink www.commanddms.de

finden Besucher rasch alle Angebote

sowie aktuelle updates zum Dokumentenmanagement:

von Archivierung über Belegerkennung

und Eingangsrechnungen bis zu digitale

Personalakte und Vertragsmanagement. Mit

einem eigenen Logo ist das „command dokumentenmanagement“

nun klar als eigenständiger

unternehmensbereich erkennbar. „Der

Internet-Relaunch war uns sehr wichtig“, betont

Herbert Höninger, dem als Bereichsleiter

Archivierung/Dokumentenmanagement auch

die IuK-Struktur der gesamten command

gruppe obliegt. „Klare Seiten, klare Texte –

klare Übersicht. Die gewünschte Auskunft

erhalten Interessierte jetzt noch einfacher.“

Einhergehend mit dem neuen Online-Auftritt

des Ettlinger Softwareunternehmens finden

sich unter den Adressen www.command.

de und www.command-ag.de alle wichtigen

Informationen über die command gruppe

gebündelt an einem Ort: zum Management,

den Standorten, den unternehmenszielen

und Karrieremöglichkeiten. Außerdem lassen

sich von dort mit einem Klick die drei unternehmenstöchter

sowie der dms-geschäftsbereich

aufrufen.


22

MIDRANGE SPEZIAL KAuFMÄNNISCHE ANWENDuNgEN

Handel profitiert von umfassender kaufmännischer Software

Fit für den Aufschwung

Das freut den Handel: Das Bruttoinlandsprodukt legt kontinuierlich zu, der private Konsum

zieht wieder an. Nach schwierigen Jahren laufen die Geschäfte wieder besser, so viel besser,

dass der eine oder andere mit dem Gedanken an eine Vergrößerung seines Unternehmens

spielt – oder bereits Expansionsvorhaben konkret ausarbeitet.

Um sicher und erfolgreich expandieren

zu können, sollte allerdings

das Augenmerk zu 100 Prozent auf dem

Kerngeschäft liegen. Was für Unternehmen

aller Art gilt, erweist sich besonders

für den Handel als sehr wichtig.

Handelunternehmen haben sich voll

ihren Kunden zu widmen, Marketing

und Werbung müssen stimmen und es

ist sicherzustellen, dass sich das Sortiment

stets auf dem neuesten Stand befindet.

All das geht aber nur, wenn die

Prozesse im Hintergrund reibungslos

laufen. Rechnungswesen, Buchhaltung

und Controlling müssen effizient und

zeitsparend abgewickelt werden.

Mitwachsende Software garantiert

Konzentration auf das Kerngeschäft

Ohne eine intelligente Software ist das

heute nicht mehr möglich. Und gerade

bei expandierenden Handelsunter-

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

nehmen ist es besonders wichtig, dass

diese Software auch mitwachsen kann,

dass neue Geschäftsstellen problemlos

integriert und deren Auswertungen

ohne großen Aufwand durchgeführt

werden können. Der überwiegende

Teil der Handelsbetriebe hat zwar eine

Software für den kaufmännischen

Hintergrund, oft findet man aber auch

‚hausgemachte’ Lösungen aus einem

Warenwirtschaftssystem plus Buchhaltungssoftware

und einem anderen System

für das Rechnungswesen. Das mag

für den aktuellen Betrieb ausreichen,

bei einer Expansion des Unternehmens

und der Einrichtung einer neuen Niederlassung

sind aber die Grenzen solcher

Lösungen schnell erreicht. Dann

steht der Händler vor der Frage: Weiter

improvisieren oder ein neues System

anschaffen, das alle Anforderungen erfüllt?

Filial-

Erfolgsübersicht

Quelle: S+S

Software-Partner

Das Unternehmen S+S Software-

Partner GmbH kann auf eine über

40-jährige Erfahrung mit der IT-seitigen

Unterstützung von Handelsunternehmen

zurückblicken Für diese Experten

ist die Antwort klar: Die Anschaffung

eines neuen Systems ist der wesentlich

klügere Schritt. Damit hier aber nicht

am falschen Ende gespart wird, sollte

man sich vorab mit den Wünschen und

Erwartungen gut auseinandersetzen,

die dieses neue System erfüllen soll,.

Gerade für expandierende Unternehmen

sind modular aufgebaute Systeme

sinnvoll, denn diese können besser an

die individuellen Bedürfnissen des jeweiligen

Händlers angepasst werden.

Dabei sollten die Bereiche Finanzbuchhaltung

(Debitoren-, Kreditoren- und

Anlagenbuchhaltung), Zahlungsverkehr

und Kreditkartenabrechnung,

Filialcontrolling und Kostenrechnung,

Liquiditäts- und Jahresplanung sowie

das Berichtswesen kombinierbar sein,

damit ein umfassender Überblick über

die Gesamtheit der kaufmännischen

Abläufe möglich wird.

Reibungslose Abläufe im Tagesgeschäft

und beim Jahresabschluss

Ein weiteres Plus ist es, wenn das neue

System über leistungsstarke Schnittstellen

in alle bereits vorhandenen Systeme,

wie beispielsweise Warenwirtschaft,

Personalwesen und Kassensystem,

integriert werden kann.

Ein solches System ist SP Handel.

Die Software bietet dem stationären Fi-


lial- und Versandhandel, der entweder

expandieren, neue Zweigstellen errichten

oder neue Vertriebswege nutzen

möchte, die Möglichkeit, ein detailliertes

und umfangreiches Kennzahlensystem

einzurichten.

Im Gegensatz zu gängigen kaufmännischen

Softwarelösungen werden

hier die besonderen Anforderungen

solcher Unternehmen berücksichtigt,

indem beispielsweise bei der manuellen

Belegerfassung wie bei der automatischen

Verarbeitung jede Buchung

nach Geschäftsstelle und Warengruppen

unterschieden wird.

Nutzung stationär oder

in der cloud

Ladenverkaufspreise und Handelsspannen

werden ebenfalls einbezogen und

können bei der Kontierung mit angegeben

werden. Die Lösung unterstützt die

Händler sowohl im Tagesgeschäft als

auch beim Jahresabschluss und ermöglicht

die Verbindung von Buchhaltung,

Rechnungswesen und Controlling in

einer Software. So werden im Tagesgeschäft

Kontoauszüge, Dauerbelege sowie

Eingangsrechnungen automatisch

verarbeitet – und gleichzeitig eine integrierte

Planung (Liquidität, Bilanz sowie

G+V) sowie ein umfangreiches Debitoren-/Kreditorenmanagementdurchgeführt.

Dies ermöglicht wiederum

tagesaktuelle Auswertungen, so dass

im Zweifelsfall auch im Jahr notwendige

betriebswirtschaftliche Maßnahmen

durchgeführt werden können. Im

Klartext: Läuft die neue Niederlassung

nicht so wie erwartet, kann schnell festgestellt

werden, woran es liegt und entsprechend

gegengesteuert werden.

Beim Jahresabschluss ermöglicht

die Software einen langfristigen

Überblick. Es kann auf beliebig viele

Wirtschaftsjahre schnell zugegriffen

werden. Zudem ist eine automatische

Überleitung nach IFRS möglich, und

die sichere Erfüllung der GDPdU ist

garantiert. Auch für Filialisten und Versandhändler,

die ins Ausland expandie-

ren wollen, ist die Lösung gut geeignet,

denn SP Handel ist mehrsprachig und

berücksichtigt internationale Zahlungsstandards

und Gesetzesvorschriften.“

SP-Handel bietet zudem noch einen

weiteren Vorteil: Das System kann

entweder stationär – als aufgespielte

Software auf den Rechnern vor Ort –

genutzt werden oder in der Cloud, also

als Internetdienst, auf den über eine

sichere Verbindung online zugegriffen

werden kann.

Für die stationäre Nutzung werden

die Betriebssysteme von Microsoft,

Unix, Linux oder AS/400 unter Verwendung

von Datenbanken wie Oracle,

MySQL und C-ISAM unterstützt. Im

Rahmen von „IT as a Service“ kann das

System zu monatlichen Pauschalen genutzt

werden – dies bedeutet für Händler

eine große Kostenersparnis.

Hierbei stehen jederzeit sämtliche

Anwendungen über sichere VPN-Leitungen

zur Verfügung. So können flexibel

auch von unterwegs aktuelle Unternehmensdaten

abgerufen oder auch

beispielsweise auf Messen Bestellungen

direkt erfasst werden. Für „IT as a Service“

ist lediglich eine standardmäßige

EDV-Struktur mit Internetanbindung

erforderlich. Klaus Dietrich ó

ZUM UNTERNEHMEN

Die 1971 gegründete S+S SoftwarePartner

gmbH bietet als Anbieter von IT-Produkten

und Organisationsdienstleistungen umfassende

und wirtschaftliche Lösungen für den

gesamtprozess der geschäftsabwicklung.

Die Leistung erstreckt sich von der Analyse

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über die Bereitstellung von

auf die Anforderungen des unternehmens abgestimmte

IT-Lösungen, bis hin zur Schulung

der Anwender und Wartung der Software. Die

Lösungen der mehr als 40 Mitarbeiter orientieren

sich dabei immer an der Wirtschaftlichkeit

und dem Nutzen für die Kunden. Dabei

helfen die Erfahrungen aus einer Vielzahl

großer Projekte bei national und international

erfolgreichen unternehmen. www.softwarepartner.net

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23

Controlling.

Software, entwickelt bei Ebbe und Flut.


24

MIDRANGE BRENNPUNKT

SPEZIAL

Wir halten die Qualität permanent

auf hohem Niveau, einerseits

durch die laufende Schulung unserer

Mitarbeiter, andererseits dadurch,

dass Ideen für Verbesserungen konsequent

umgesetzt werden. Im Bereich

der technischen Ausstattung bleiben

wir stets innovativ und orientieren uns

immer am neuesten Standard“, betont

Otto Förtsch. Für die von der Baustoff

Union eigens entwickelte Dachlogistik

wurden die Lkws des Baustoffhändlers

mit 28-Meter-Kränen ausgerüstet, die

um 360 Grad drehbar sind. Damit kann

auf einen zusätzlichen Baustellenkran

verzichtet werden, was den Kunden

Zeit und Kosten spart. Auch bei der bei

Auswahl und Einrichtung der IT-Landschaft

setzte die Baustoff Union auf die

Erfolgskriterien Qualitätsanspruch, Innovationsbereitschaft,Wertbeständigkeit

und Kostenoptimierung.

Wegen der beispiellosen Verlässlichkeit,

Sicherheit und Performance

entschied man sich hardwareseitig für

eine IBM iSeries. Aufgrund des Funktionsumfangs,

der Bedienerfreundlichkeit

und der kompetenten Anwenderunterstützung

fiel die Softwarewahl

auf das ERP-System der S.M.Hartmann

GmbH (SMHsoftware) aus Unterhaching

bei München. Für die innovativen

Anforderungen, die eine moderne

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

gROSSHANDEL

Baustoffgroßhandel und Baumärkte gut aufgestellt

Vier Erfolgskriterien führen

zur ausgezeichneten IT

In der heutigen Konjunkturlage ist es durchaus erstaunlich, dass ein Baustoffhandel zu den

50 besten Unternehmen Bayerns gehört (siehe Kasten „Baustoffhändler mit Auszeichung“).

Wie es zu einer erfolgreichen Entwicklung kommen kann, erklärt Otto förtsch, Geschäftsführer

der Baustoff Union: „Unser Unternehmen ist stark kundenorientiert und es ist uns

gelungen, uns als eigene Marke im Markt zu etablieren. Dies wiederum ist nur möglich durch

den sehr hohen Qualitätsanspruch, den wir an uns und unsere Partner stellen.“

IT-Welt an die vorhandenen EDV-Systeme

stellt, ist die Baustoff Union mit

dieser Entscheidung bestens gerüstet.

Otto Förtsch stellt zufrieden fest: „Die

damalige Wahl erweist sich auch heute

unter völlig veränderten Markt- und

Die geschäftsführer Otto Förtsch (links,

Baustoff union) und Siegfried Hartmann

(S.M.Hartmann gmbH) vor dem Portal der

Bu-Niederlassung Nürnberg-Hafen

Technikszenarien noch als absolut

richtig. Für unseren Geschäftserfolg

von grundlegender Bedeutung ist und

bleibt die perfekt funktionierende Zusammenarbeit

mit SMHsoftware. Wir

haben hier einen EDV-Partner, der uns

in allen Phasen unserer Entwicklung

kompetent begleitet hat und alle unsere

Anforderungen sehr schnell in die

Praxis umsetzen kann. Die Programme

bieten uns absolute Transparenz aller

wichtigen Kennzahlen und so ist es uns

z. B. gelungen, die Lagerumschlagshäufigkeit

in den letzten zehn Jahren auf

das Sechsfache zu steigern.“

Die Ausfallsicherheit in allen Abläufen

ergibt sich dadurch, dass bei SMHsoftware

keine individuelle Programmierung

vorgenommen wird. Vielmehr

setzt man schon seit 20 Jahren zusätzlich

zu RPG auf modernste Entwicklungstools,

bei denen die Wartung automatisch

enthalten ist, weshalb es zu

keinen Störungen im Ablauf kommt.

Das komplette ERP-System wird mit

Programmierwerkzeugen der 4. Generation

entwickelt und gepflegt und

orientiert sich – ganz im Sinne der

Kunden – immer am neuesten Stand

der Technik. Im Jahre 2006 wurde man

zum Lansa-Partner in Deutschland.

Siegfried Hartmann, der Geschäftsführer

der S.M.Hartmann GmbH,

versichert: „Durch die Partnerschaft

mit Lansa hat SMHsoftware alle Instrumente

an der Hand, die heutzutage

erforderlich sind, um eine zeitgemäße

EDV-Anwendung zu erstellen und vorhandene,

bewährte iSeries-Programme


Die Niederlassung Nürnberg-Hafen der Baustoff-union

zu modernisieren und aufzuwerten. Alle

Lansa-Tools sind – ebenso wie unsere

Programme – aus einer Hand und somit

auch aus einem Guss und dadurch

leicht erlernbar und äußerst benutzerfreundlich.“

Mit den Entwicklungstools von

Lansa werden plattformübergreifende

Datenzugriffe und -transfers ebenso

realisiert wie PC- oder webbasierte

Auswertungen und Anwendungen, die

direkt auf den Datenbestand der iSeries

zugreifen. Mit den Lansa-Werkzeugen

(z. B. der Programmiersuite Visual Lansa

und dem Lansa Integrator – einem

Pool von Modulen zur Integration von

Business-To-Business- bzw. Application-to-Application-Prozessen)

wurden

bereits zahlreiche Projekte realisiert.

Ein Beispiel für ein solches Projekt

findet sich im Fuhrpark der Baustoff

Union. Hier konnte durch gezieltes

Tuning der Ablauforganisation die Effizienz

von 2005 bis 2011 um über 300

Prozent gesteigert werden.

Zudem garantiert die Baustoff Union,

dass eine Lieferung bei Bedarf innerhalb

von drei Stunden beim Kunden

eintrifft. Die Steuerung des Fuhrparks

erfolgt über das Internet. „Erforderlich

für die Umsetzung war, dass sich unser

iSeries-Computersystem mit der Internetplattform

,Webfleet‘ von TomTom

verständigen kann. Das SMH-Team hat

dies problemlos und termingerecht

erledigt.“, erläutert Förtsch. Das ERP-

System leitet die Informationen über

auszuliefernde Streckenaufträge direkt

über Webservices an „Webfleet“

weiter. Dort kann der Disponent via

ERP, MES, SCM, JIS ...

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Browser die aktuelle Position unserer

Lkws abfragen und den Auftrag gezielt

an das am besten positionierte Fahrzeug

senden.

Die neuen IT-Projekte haben es der

Baustoff Union ermöglicht, zahlreiche

interne Abläufe smarter, effektiver und

dadurch kostengünstiger zu gestalten.

Die Controlling-Abteilung beispielsweise

wertet alle wesentlichen Unternehmensbereiche

über ein PC-basiertes

Statistiksystem aus, das direkt auf die

Daten der iSeries zugreift und diese bei

Bedarf auch in Microsoft Excel überträgt.

Als Gesellschafter der hagebau ist

es für die Baustoff Union natürlich auch

sehr wichtig, dass der Austausch von

Daten und Informationen zur hagebau-

Zentrale nach Soltau reibungslos funktioniert.

Mit Hilfe des Lansa Composers

wurden hier spezielle Funktionen in

das ERP-System integriert, die automatisch

aus dem Bestellwesen heraus die

Bestellungen an die hagebau übermit-

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10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

25


26

MIDRANGE BRENNPUNKT

SPEZIAL

Lieferung mit dem Ziegelzug der Bu direkt auf die Baustelle

teln (im XML- oder EDI-ORDERS-Format);

von dort werden die Daten dann

ins Zentrallager oder an die einzelnen

Lieferanten weitergeleitet.

Auch der umgekehrte Weg wurde

realisiert. Das System holt die Rechnungsdaten

der einzelnen Lieferanten

direkt vom FTP-Server der hagebau ab,

vergleicht die Kopf- und Positionsdaten

mit den im System erfassten Bestellungen

und erstellt automatisch die entsprechenden

Verknüpfungen.

Der Aufwand für Kontrolle und Buchung

der Eingangsrechnungen konnte

so auf ein Minimum reduziert werden.

Da ca. 80 Prozent aller Bestellungen

über den Zentralverband abgerechnet

werden, ist dies natürlich von besonderer

Relevanz. Weiteres Einsparpotential

wird darin gesehen, nun auch mit ande-

BAUSTOffHäNDLER MIT AUSZEIcHUNG

Im Juli 2012 wurde die Bu Holding Ag & Co.

Kg Nürnberg vom bayerischen Staatsminister

für Wirtschaft, Martin Zeil, mit der Auszeichnung

„Bayerns Best 50“ geehrt. Damit werden

diejenigen mittelständischen unternehmen

ausgezeichnet, die sich als besonders wachstumsstark

erwiesen haben und die in den letzten

Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiter und ihren

umsatz überdurchschnittlich steigern konnten.

Die Bu Holding Ag & Co. Kg ist ein Familienunternehmen

mit den geschäftszweigen Bau- und

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

gROSSHANDEL

ren großen Lieferanten einen entsprechenden

Import der Rechnungen zu

verwirklichen.

Und nicht nur dieses Projekt steht

an – weitere äußerst innovative Vorhaben

sind geplant. „SMHsoftware hat

uns den nächsten Entwicklungsschritt

präsentiert, der es unserer Geschäftsführung

ermöglichen wird, mit ihren

Tablets (iPads) bzw. iPhones mit modernen

Apps direkt von jedem Ort und

zu jeder Zeit Zugriff auf die relevanten

Unternehmenszahlen zu haben,“ erklärt

Förtsch.

In den nächsten Wochen wird eine

Applikation für den Außendienst

vorgestellt. Die Vertreter können auf

diesem Weg sämtliche wichtigen Kundeninformationen

abrufen, inklusive

Anfahrtsroute und Kontaktdaten. Der-

gartenmärkte (OBI-Franchise-Nehmer) und

Baustoff-großhandel (Baustoff union). „Erfolgreich

Bauen, Renovieren und Modernisieren

heißt heute: wertbeständig und kostensparend

Bauen“ – unter diesem Motto unterstützt die

Baustoff union in der europäischen Metropolregion

Nürnberg, wo sie ihren Hauptsitz hat,

sowie in ihren Standorten Ansbach, Forchheim,

Langenzenn und Weißenburg sowohl den Profi

als auch den Privatkunden mit qualifizierten

Produkten und Problemlösungen.

Der 28 Meter hohe Kran im Einsatz

artige Anforderungen werden problemlos

und zeitnah durch den Einsatz

von LongRange generiert, einem weiteren

von Lansa entwickelten Tool zur

Entwicklung zeitgemäßer Programme.

LongRange ermöglicht es, Applikationen

für Tablets und Smartphones zu

schreiben, und dabei das Know-how

von iSeries-Programmierern zu nutzen,

da alle Anwendungen mit vorhandenen

RPG- und DDS-Kenntnissen erstellt

werden können. Ein weiteres Ansinnen

der Baustoff Union ist es, ihren Kunden

alle modernen Möglichkeiten der

Rechnungsstellung zur Verfügung zu

stellen. Sei es per Mail, als PDF oder

aber im elektronischen Format per EDI-

FACT beziehungsweise individuellem

Datenformat – der Kunde soll die Wahl

haben.

„Und auch hier vertrauen wir darauf,

in SMHsoftware den richtigen

Partner zu haben“, betont Förtsch und

stellt abschließend fest: „SMHsoftware

ist von sich aus innovativ, immer an

permanenter Weiterentwicklung interessiert

und stellt an sich höchste Qualitätsansprüche

– so wie wir auch. Daher

harmonieren unsere beiden Unternehmen

so perfekt!“. Jörg Hamacher ó

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weit über die Fähigkeiten des bekannten Query/400

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WebQuery für IBM i genutzt werden.

Im April 2007 kündigte IBM ein neues Web-basiertes

Abfrage- und Präsentationstool als Nachfolger

des bekannten Query/400 an. Derzeit

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28

Andrey Kuzmin, fotolia.com

ScHWERPUNKT SySTEMINTEgRATION

Automatisierung im Bereich der Datenbanken

Datenverwaltung ohne grenzen

Der Einsatz standardisierter Tools anstelle von selbstgeschriebenen Skripts kann die

Integration von Datenbanken und den Austausch von Daten vereinfachen. Zwar müssen

Admins nach wie vor definieren, welche Daten wann wie wohin repliziert werden sollen,

doch eine einheitliche Modellierungsumgebung vereinfacht diesen Prozess.

Kaum ein mittleres oder großes Unternehmen

hat heute eine homogene

IT-Infrastruktur. Kritische Daten

liegen auf unterschiedlichen Systemen

und werden mit verschiedenen Datenbanksystemen

verwaltet. Die Gründe

dafür sind vielfältig. So können bei einem

Handelsunternehmen die Produktionsdaten

in einer DB2-Datenbank auf

einem System i liegen, während der

Online-Shop auf Basis von Windows

und MS SQL Server betrieben wird. In

so einem Fall ist eine redundante Datenhaltung

erforderlich, da viele Daten

in beiden Systemen vorhanden sein

müssen. Hier stellt sich nicht nur das

Problem der Überführung von einem

Format in das andere, sondern der Integrator

muss auch gewährleisten, dass

die Daten auf beiden Systemen jederzeit

synchron sind. Auch bei einer Fusion

treffen in der Regel unterschiedliche

Systemwelten mit völlig unabhängigen

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Datenbeständen aufeinander, die integriert

werden müssen. Hier steht der

Integrator möglicherweise vor gewachsenen

Produktionsumgebungen mit

DB2-, Oracle-, Sybase-, Informix- und

MS SQL-Datenbanken; unter Umständen

sollen alle diese Daten auch noch

in einem Data Warehouse von Teradata

konsolidiert werden. Schon die Integration

an sich kann in solchen Umgebungen

ein gewaltiges Projekt sein.

Weiterbetrieb nötig

Doch meist ist sie kein einmaliger Vorgang,

denn die bestehenden Applikationen

sollen ja weiterbetrieben werden –

allerdings mit einer einheitlichen Datenbasis.

Auch hier müssen daher sehr

zeitnahe Replikation sowie Synchronität

über die Zeit hinweg gewährleistet

sein. Aber auch im kleineren Maßstab

ist die Verwendung unterschiedlicher

Datenbanken für die Unternehmen ein

Problem. So arbeiten Vertrieb und Marketing

oft mit älteren Applikationen,

die nie darauf ausgelegt wurden, Daten

mit den neuen ERP- oder CRM-Systemen

auszutauschen, Niederlassungen

pflegen ihre kleine, lokale Datenbank,

und Händler wollen Produktinformationen

des Herstellers stets aktuell in ihre

eigenen Systeme übernehmen.

Die Integration verschiedener Datenbanken

ist aus technischer Sicht

eine ziemliche Herausforderung und

erfordert traditionell einen hohen manuellen

Aufwand. Man spricht hier

auch gerne von einer ETL-Verarbeitung

(Extrahieren – Transformieren – Laden).

Der erste Schritt besteht dabei darin,

die Daten aus der Quelldatenbank

in ein Flat File zu extrahieren. Im zweiten

Schritt werden sie dann in das Datenformat

der Zieldatenbank gebracht

und im dritten in diese Datenbank geladen.

Der dritte Schritt beinhaltet oft


auch die Übertragung großer Flatfiles,

ggf. auch über relativ langsame WAN-

Verbindungen. Schon in mittelgroßen

Unternehmen können Implementierung

und Verwaltung dieser manuellen

Replikation extrem aufwendig sein.

Skripte müssen geschrieben und weiterentwickelt

werden, und Scheduling

sowie Überwachung werden durch das

Fehlen eines einheitlichen Managementsystems

erschwert. Hinzu kommt

die starke Abhängigkeit von der Expertise

einzelner Mitarbeiter, denn die

selbstentwickelten Skripte sind meist

nur unzureichend dokumentiert. Das

Do-it-yourself-Verfahren via ETL-Verarbeitung

entpuppt sich daher schließlich

meist als die teuerste Variante.

Natürlich bieten die Hersteller der

Datenbanksysteme als Alternative Replikationsprodukte

an, doch die sind

in der Regel auf das jeweils eigene System

als Quell- und Zieldatenbank beschränkt.

Manche kommen nicht einmal

mit unterschiedlichen Versionen des

gleichen Datenbanksystems zurecht.

Sollen heterogene Umgebungen unterstützt

werden, sind zusätzlich komplexe

Gateway-Lösungen erforderlich.

Als weitere Alternative kommen

manchmal Produkte für die Anwendungsintegration

oder eine Messageorientierte

Middleware in Frage. Damit

erhält man jedoch nur ein generelles Anwendungs-Framework

zum Senden und

Empfangen von Daten. Anwendungen

müssen dann noch aufwendig an dieses

Framework angepasst werden, und auch

der zusätzliche Messaging Layer erfordert

spezielle Expertise, bringt zusätzliche

Komplexität und bedeutet zudem

eine signifikante Investition.

Um die Integration unterschiedlicher

Datenbanken deutlich zu vereinfachen,

geht Vision Solutions einen vierten

Weg. Mit Double-Take Share bietet

der Replikationsspezialist ein standardisiertes

Tool für die Datenreplikation

über die Grenzen von Datenbanksystemen

an. Alle Replikationsvorgänge

werden dabei über eine zentralisierte,

intuitiv zu bedienende Verwaltungskonsole

definiert, initiiert und verwaltet.

So lassen sich der Wildwuchs

selbstgeschriebener Skripte und die

damit verbundenen Managementprobleme

vermeiden.

In der Managementkonsole können

Administratoren statt solcher Skripte

sehr einfach Replikationsmodelle definieren,

die dann von Double-Take Share

in XML-Dateien konvertiert werden, auf

denen die Replikation dieser Lösung

basiert. Diese Standardisierung vereinfacht

nicht nur Entwicklung und Management

der Replikationsmodelle, sondern

befreit das Unternehmen auch von

der Abhängigkeit von einzelnen Knowhow-Trägern.

Double-Take Share unterstützt

eine Vielzahl populärer Datenbanken

wie DB2/UDB, DB2/400, DB2/VMS,

Oracle, Informix, Sybase, MS SQL Server

und Teradata. So kann es beispielsweise

eingesetzt werden, um Oracle-

Daten in die Formate zu überführen, die

von DB2 oder MS SQL Server benötigt

werden. Sollen Daten zwischen Open

Systems- und Mainframe-Datenbanken

ausgetauscht werden, übernimmt Double-Take

Share sogar die automatische

ASCII/EBCDIC-Konversion.

Zusätzlich zur Transformation löst

Double-Take auch das Problem der Synchronität

von Daten über Datenbank-

und Betriebssystemgrenzen hinweg.

Auf Basis der definierten Replikationsmodelle

überwacht die Software

kontinuierlich den Quelldatenbestand

und repliziert alle Änderungen an eine

oder mehrere Zieldatenbanken. Die Replikation

geschieht nahezu in Echtzeit.

Sie kann in eine Richtung erfolgen,

aber auch bidirektional. Im Rahmen

der Zwei-Wege-Replikation lassen sich

gemeinsame Datenbestände auch an

vielen verschiedenen Orten ständig auf

dem neuesten Stand halten.

Sven Wolf ó

www.visionsolutions.com

29

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ScHWERPUNKT SySTEMINTEgRATION

PureSystems als Demo-System in Ulm

Eingebautes Expertenwissen

veredelt das IT-System

Eine funktionierende IT muss sich reibungslos allen Anforderungen eines Unternehmens anpassen,

sie sollte aus technologischer Sicht offen sein für aktuelle und künftige IT-Konzepte

sowie zuverlässig ihren Dienst verrichten – und das alles bei minimalem Administrationsaufwand

und zu bezahlbaren Kosten. IBM hat dafür im April die „Expert Integrated Systems“familie

mit dem Namen PureSystems vorgestellt.

Das Ulmer Systemhaus Fritz & Macziol

nahm vor kurzem und in enger

Zusammenarbeit mit IBM das erste

Demo-System im eigenen Rechenzentrum

in Betrieb. Gemeinsam konnten

die Business-Partner so bereits Praxiserfahrungen

sammeln. Michael Ganzhorn,

Bereichsleiter Fritz & Macziol und

Brand-Verantwortlicher für den Bereich

„PureFlex“, fasst zusammen: „Bislang

verstand man unter Systemintegration

die Kunst, die vorhandenen Server-,

Speicher- und Netzwerkkomponenten

– gleich von welchem Hersteller – zu

einem funktionierenden Gesamtsystem

zusammenzufügen.“ Genormte Schnittstellen

sicherten zwar die Grundkonnektivität,

allerdings ließ dieses Konzept

wenig Raum für tiefgreifende Optimierungen.

Ein höherer Bedarf an Prozessorleistung

oder Speicherplatz mündete

meist direkt in der Anschaffung von zusätzlicher

Hardware. Erschwerend kam

hinzu, dass die Wartung und Administration

der Geräte von den jeweiligen

Wartungszyklen der unterschiedlichen

Hersteller abhängig war. Das hatte zur

Folge, dass vor dem Produktivstart erst

wieder umfangreich die Kompatibilität

getestet werden musste. Über der Architektur

der gemischten IT-Infrastruktur

schwebte außerdem ständig die Frage

nach der Sicherheit.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Michael Ganzhorn führt aus: „Die

integrative PureSystems-Reihe hebt die

klassische Trennung zwischen Server,

Storage und Netzwerk auf. Sie bietet zusätzlich

ein zentrales Management für

Von Experten integriert: das PureFlex-

System Quelle: Fritz & Macziol/IBM

alle Komponenten in einer Oberfläche.“

Die neue Reihe gliedert sich folgendermaßen

auf: Das IBM PureFlex-System

kombiniert Server-, Storage- und

Netzwerkressourcen in einer einfach

zu verwaltenden Maschine. Das IBM

PureApplication-System nutzt SoftwarePatterns

(Muster) und branchenspezifische

Prozesse. Dieses geballte

Expertenwissen resultiert aus der jahrzehntelangen

Zusammenarbeit der IBM

mit Kunden und Geschäftspartnern.

Der von Gartner geprägte Begriff des

„Fabric Computing“ (siehe Infokasten)

spiegelt sich im Design der PureSystems-Reihe

wieder. Michael Ley, Brand

Leader bei Fritz & Macziol, nennt technische

Details: „Das PureFlex-System

ist konsequent darauf ausgerichtet,

jegliche Komplexität in Hinsicht auf

das Management und die Verwaltung

zu eliminieren. Konkret werden dafür

beispielsweise im Bereich der Virtualisierung

alle aktuellen Hypervisor in

einem System unterstützt – PowerVM

für AIX und System i, Microsoft Hyper-

V, VMware sowie die KVM-Technologie

von Red Hat. Dadurch erweitern sich

die Möglichkeiten, aber nicht die Komplexität.“

Ein PureFlex-System bietet sich

aufgrund der Flexibilität vor allem für

Private Cloud-Szenarien bei mittelständischen

Kunden an, die ihren Anwen-


dern oder Kunden Online-Dienste dynamisch

zur Verfügung stellen wollen.

Ein PureApplication-System enthält außerdem

den kompletten Software-Stack,

beispielsweise eine komplette DB2- und

WebSphere-Umgebung. Ley dazu: „Die

mitgelieferten Templates erlauben eine

schnelle Inbetriebnahme. Der Kunde

muss sich hier weder mit Detailfragen

aufhalten noch auf bewährte Anwendungen

verzichten.“

Zukunftssicherheit per Design

Frühere AS/400- und jetzt System i-

Kunden schätzen in erster Linie den

Investitionsschutz, den ihnen die IBM

über lange Jahre bietet. Dieser war

laut Michael Ley auch beim Konzept

der PureSystems-Reihe ein wichtiger

Punkt: „Das Chassis ist zukunftssicher

gestaltet. Ein Kunde muss sich heute

keine Sorgen machen, wenn er in fünf

Jahren die neueste CPU-Technologie

einbauen möchte – das System ist darauf

ausgelegt. Die I/O-Geschwindigkeit

beträgt beispielsweise aktuell bis zu

40 Gigabit pro Sekunde, das Chassis

ist physikalisch allerdings schon heute

100-Gigabit-ready.“ Da der gemischte

Betrieb von Intel- und POWER-Prozessoren

inklusive der jeweiligen Applikationen

möglich ist, erhalten die Kunden

mehr Flexibilität in der Planung der

künftigen Geschäftsstrategie sowie ein

einheitliches Systemmanagement.

Michael Ganzhorn stellt den Nutzen

der neuen Modelle für die Anforderungen

künftiger Arbeitsplätze heraus:

„Wir gehen davon aus, dass den Usern

am Frontend Desktopdienste und Anwendungen

künftig dynamisch aus ei-

fabric computing

ner Private Cloud zur Verfügung gestellt

werden. Wichtig dabei ist einerseits

eine hohe Automation in Hinsicht auf

die Prozesse und andererseits ein zentrales

und einfaches Management aller

Systeme und Applikationen. Die Pure-

Systems-Reihe ist mit ihren vielfältigen

Möglichkeiten im Bereich der Virtualisierung

die ideale Plattform dafür.“

Unternehmen können sich dadurch

stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren

und investieren deutlich

weniger Zeit in den Betrieb ihrer IT.

Ganzhorn ergänzt: „Die Skills für das

Management der Systeme muss ein Unternehmen

nicht selber aufbauen. Fritz

& Macziol kann IT-Infrastrukturen über

die Managed Service-Angebote über

den kompletten Lebenszyklus betreuen

– von der Architekturberatung über

das Sizing und die Implementierung

bis hin zum Remote-Betrieb.“

Technik bleibt up-to-date

Für den Kunden verrichtet das System

dann quasi „unsichtbar“ seinen Dienst,

ist technisch stets up-to-date und wächst

mit den Anforderungen. Fritz & Macziol

hat bereits den kompletten deutschlandweit

tätigen Vertrieb in internen

Webcasts mit der Technologie vertraut

gemacht und sein Demo-Center geöffnet.

Erste Webcasts beeindruckten bereits

zahlreiche Kunden und das Interesse

am System ist riesig. Das Ulmer

Systemhaus ist aktuell bereits an der

Auslieferung eines der ersten Systeme

in Deutschland beteiligt.

Thomas Seibold ó

www.fum.de

Der „Fabric Computing“-gedanke fasst die Komponenten Server, Speicher, Netzwerk

und Storage in einem System zusammen. Über ein zentrales Management

werden alle Komponenten administriert, angefangen von der Hardware-Infrastruktur

bis hin zur Applikationsebene. Dadurch wird es einfacher, mehrere dieser Systeme

zu einem Pool zusammenzusetzen oder über Virtualisierungstechnologien

zu erweitern. Das Management erfolgt – unabhängig von der größe – weiterhin

zentral. Eine solche Systemumgebung eignet sich aufgrund der Flexibilität und einfachen

Administration ideal für leistungsbezogene Cloud-Angebote.

31

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32

ScHWERPUNKT ENTERPRISE CONTENT MANAgEMENT

Integration von Social Media in das content Management

Veränderungen sind nötig

Lange Zeit galt das nicht-öffentliche Intranet als unverzichtbares Pendant zum allgemein

zugänglichen Internet. Unternehmen nutzen das Netz im Netz für interne Verlautbarungen,

Mitarbeiter-Informationsservices und für die Automatisierung von allerhand Verwaltungsaufgaben.

Doch mittlerweile drohen die Social-Networking-Möglichkeiten diesem digitalen

Klassiker den Rang abzulaufen. Zumal die Integration in das content Management not tut.

Und wie verhält sich das Intranet zu

Trends wie Home Office und Mobilnutzung?

Eines ist klar: Damit das

klassische Intranet nicht zum Auslaufmodell

wird, muss es sich ändern.

Die Arbeitswelt befindet sich in einem

Umbruch, davon zeugen nicht nur

populäre Bestseller wie Meconomy oder

„Morgen komm ich später rein“. Auch

die Analysten von Gartner sind diesem

Wandel auf der Spur. Laut ihnen haben

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

klassische Arbeitszeitmodelle bald ausgedient.

9-to-5-Jobs gibt es in der modernen

Wissensarbeit nicht mehr, denn

als Kopfarbeiter ist es nicht von Belang,

wo ich arbeite – solange ich einen Netzzugang

habe, kann das auch von zuhause

aus, auf Dienstreise oder im Cafe

um die Ecke sein. Entsprechend wird

immer weniger Arbeit am „festen“ Arbeitsplatz

verrichtet, sondern wandert

aufs eigene Smartphone oder Tablet.

scanrail, istockphoto.com

Wie passt das traditionelle Intranet

noch in diese Entwicklung? Die Antwort:

Überhaupt nicht mehr – insofern

es sich nicht ändert. War es doch bislang

oft nicht sehr viel mehr als die

Weiterführung des Schwarzen Bretts

mit digitalen Mitteln – also in erster

Linie ein eingleisiges Verlautbarungsorgan

der Geschäftsführung, mit sehr

geringen Interaktionsmöglichkeiten,

wenig Austausch unter den Mitarbei-


tern, kaum vorhandenen Mitsprache-

und Feedbackfunktionen. Vielleicht bot

es Funktionen dieser Art durchaus an,

jedoch wurden sie aus mangelnder Benutzerfreundlichkeit

nicht verwendet.

Die Konsequenz daraus war, dass

sich mit dem Aufkommen der Social-

Media-Tools die Mitarbeiter ihre eigenen

Kommunikationswege untereinander

einrichteten. So begann eine inoffizielle

Parallelkommunikation im Web, eine Art

digitales Pendant zum Flurfunk, wenn

man so will, und dieser ist bekanntlich

sehr viel schneller und spannender als

die offiziellen Kommunikationskanäle.

Wenn auch häufig weniger zuverlässig.

Hinzu kommt der Bring-your-own-

Device-Trend: Mitarbeiter wollen eher

über ihr bevorzugtes Gerät und über

die gewohnten Kommunikationstools

kommunizieren und sind immer weniger

bereit, das zu nutzen, was die

IT-Abteilung oder Geschäftsführung

ihnen vorschreibt. Die Folge sind Kommunikationswüsten

im Intranet und

lebhafte Austauschplattformen auf den

„inoffiziellen“ Kanälen.

Warum also braucht man überhaupt

noch ein Intranet in einem Unternehmen?

Nun, weil es im Prinzip immer

noch eine nützliche Sache ist. Schließlich

benötigt man eine interne Informations-

und Kommunikationsplattform,

um Mitarbeiter zu informieren, um die

Barriere zwischen Management und

Mitarbeiter zu überwinden, um Wissen

zu teilen und Mitarbeiter zu motivieren.

Was das Intranet jedoch dringend

benötigt, um zurück in den Mind-Set

des Nutzers zu geraten, ist eine technische

und funktionelle Aufwertung

und Modernisierung, damit es seine

Berechtigung neben den inoffiziellen

Plattformen behaupten kann und sich

die Anerkennung seitens der Mitarbeiter

sichert.

Um das zu erreichen, muss sich

das Intranet der Arbeits- und Lebenswirklichkeit

anpassen – nicht umgekehrt.

Das heißt, es muss sich öffnen,

die Mitarbeiter müssen sich beteiligen

dürfen. Technische Innovationen, die in

externen Social Media längst gang und

gäbe sind, müssen auch in die interne

Kommunikation Einzug halten.

Locker lassen

Damit dieser Wandel jedoch gelingt,

müssen einige Herausforderungen gemeistert

werden. Wichtig ist, dass sich

das Management diesem Wandel nicht

verschließt. Das bedeutet auch, dass

es zu einem gewissen Grad Kontrolle

abgeben muss, damit sich die „Social“typische

Dynamik in der Mitarbeiterkommunikation

entfalten kann. Dazu

zählt etwa, dass die Kommunikation

allgemein transparenter wird und Diskussionen

teilweise öffentlich stattfin-


34

ScHWERPUNKT ENTERPRISE CONTENT MANAgEMENT

den. Und dies sollte nicht nur geduldet,

sondern gefördert werden. Denn

schlimmer als kritische Diskussionen

sind gar keine Diskussionen.

Ein Unternehmen, das bei der Umgestaltung

seiner internen Kommunikation

nach Social-Business-Prinzipien

sehr erfolgreich war, ist der Club

Robinson. Das Touristikunternehmen

nutzt sein internes Portal, das auf

IBM-Technologie basiert, als Drehscheibe

für die Kommunikation zwischen

der Zentrale und den 25 Clubs

im Mittelmeerraum. Dabei setzte es

auf die Strategie, den Mitarbeitern die

Kommunikationsmöglichkeiten, die

sie privat nutzen – wie Wikis, Blogs

und Chat – auch über das Intranet anzubieten:

„Die Menschen tun sich im

privaten Umfeld leichter, zu kommunizieren

und sich zu öffnen. Das sieht im

Business-Bereich immer etwas anders

aus. Je vertrauter die Mitarbeiter mit

dem neuen Umfeld werden, desto vertrauter

werden sie damit, Informationen

weiterzugeben“, so Bernd Schindler,

CIO bei Robinson.

Weitere Herausforderungen bei der

Erweiterung des Intranets sind eher

technischer Natur: Die Kommunikation

muss den Sicherheitsanforderungen

des Unternehmens folgen. Zudem

sollten die Kommunikationsfunktionen

nahtlos mit den übrigen Kommunikationsanwendungen

der Organisation,

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

S.John, fotolia.com

also mit Content-

Management-Systemen,

E-Mails,

Kalendern etc., integriert

sein.

Wenn das Management

hinter

der Idee des Social

Intranets steht

und auch alle technischenFeinheiten

erledigt sind,

sollte das Unternehmen

in den

Genuss der Vorteile

der neuen Plattform

kommen. Dazu zählt, dass sich

die Beziehungen zwischen den Mitarbeitern

intensivieren, durch dynamische

Profilfunktionen können sie sich

als Experten zu bestimmten Themen

positionieren und Informationen lassen

sich durch moderne Techniken

wie Tagging einfacher und schneller

aufrufen. Zudem werden sich positive

Auswirkungen auf die Unternehmenskultur

allgemein einstellen, etwa mehr

Motivation, Innovation und Kreativität.

Denn die Erfahrung zeigt: Im vernetzten

Kollektiv denkt es sich besser und

schneller.

Mobiltrend unterstützen

Seit einigen Jahren setzen Unternehmen

auch verstärkt Smartphones und Tablets

ein bzw. ermöglichen es den Mitarbeitern,

ihre mobilen Endgeräte auch für

die Arbeit zu nutzen. Daher ist es sehr

wichtig, dass sie über die mobilen Endgeräte

auch die Social-Funktionen des

Intranets nutzen können. Erfahrungsgemäß

beteiligen sich die Kollegen über

ihre Mobilgeräte aktiver am Austausch.

Zudem bietet die Mobilintegration auch

den Außendienstlern gleiche Chancen,

sich an den unternehmensweiten Diskussionen

zu beteiligen.

Robinson z. B. bindet die Mobilnutzer

sehr gezielt ein: „Viele unserer

Mitarbeiter sind häufig auf Dienstreisen

und da ist es notwendig, dass sie

auch von ihrem mobilen Device auf das

Robinson-Portal zugreifen können“, so

Bernd Schindler. „Wichtig ist aber auch,

dass sie von unterwegs aus den Kollegen

Informationen mitteilen – etwa

über Blogs. Daher ist der Einsatz mobiler

Devices sehr gewünscht.“

Allerdings sollte nicht verschwiegen

werden, dass mit der Mobil-Integration

auch erhöhte technische Anforderungen

verbunden sind: Es müssen

in der Regel unterschiedliche technische

Plattformen wie Apple, Android,

Blackberry oder Windows mobile unterstützt

werden. Auch müssen die Daten

auf den Geräten geschützt sein, damit

sie bei Verlust oder Diebstahl nicht

in die Hände Unbefugter gelangen. Und

schließlich müssen die Anwendungen

benutzerfreundlich sein, d. h., benötigt

wird eine echte mobile Version des Social

Intranets und keine Mini-Normalversionen.

Bevor man sich an die Umgestaltung

des Intranets macht, sollte man

folgende Punkte beherzigen: Zunächst

sollte man eine klare Vorstellung von

den Zielen entwickeln und eine langfristige

Strategie für den Um- und Ausbau

des Intranets ausarbeiten. Dann

kann die Technik, z. B. die mobile App,

nach diesem Leitbild ausgerichtet werden.

Das Unternehmen läuft so weniger

Gefahr, jedem neuen Techniktrend hinterherzulaufen.

Auch empfiehlt es sich,

von Anfang an die Mitarbeiter mitzunehmen

und sie idealerweise schon am

Konzept zu beteiligen und ihr Feedback

zu erfragen. Das wird die Akzeptanz der

Plattform später erhöhen – oder zurückbringen.

Mehr zur Social-Business-Lösung

der Robinson Club GmbH erfahren Sie

in diesem Video: http://www.youtube.

com/watch?v=g2dsgg7FFew&feature=

plcp

Bernd Beilke, Technical Sales

IBM collaboration Solutions,

IBM Deutschland GmbH ó

www.ibm.com/de


cMS-Implementierung und E-Katalog

Sensoren finden

Besucher der Website der Balluff GmbH sollen einfacher

und vor allem wesentlich schneller Zugriff auf

Unternehmens- und Produktinformationen erhalten.

Daher setzt der Her steller von Sensortechnik

im Zuge eines Relaunch

seines bestehenden Webauftritts auf

die Installation eines Content Management-Systems

(CMS) in Verbindung

mit einem elektro nischen Katalog. Der

mit der Umsetzung beauftragte E-Business-Dienstleister

communicode GmbH

& Co. KG stand vor einer großen Herausforderung:

Es gab einen sehr engen

Zeitplan für die Realisierung, und das

neue System sollte nahtlos in die bestehende

Systemlandschaft integriert werden.

Communicode bewerkstelligte die

Umsetzung innerhalb der vorgegebenen

Zeit und Anfang Juni ging das neue

System in der ersten Ausbaustufe live.

Das 1921 gegründete Unternehmen

Balluff ist mit über 50 Jahren Erfahrung

und über 2.200 Mitarbeitern ein großer

Hersteller von Sensortechnik. Mit Firmensitz

in Neuhausen auf den Fildern

bei Stuttgart steht das Unternehmen

für ausgereifte Technik, kontinuierliche

Innovation und höchste Qualität sowie

größte Zuverlässigkeit.

Der weltweite Internetauftritt sollte

auf Basis einer etablierten Standardplattform

neu abgebildet und aufgesetzt

werden. „Speziell die Umsetzung

der wichtigen Funktionalitäten und die

Pflege auf Seiten Balluff waren eine terminliche

Herausforderung“, beschreibt

Axel Helbig, Geschäftsführer von communicode,

das Projekt. Zuerst setzte

sich das Team bei communicode an das

Initialprojekt und realisierte den Auftritt

für Deutschland in den Sprachen

Deutsch und Englisch. Fast gleichzeitig

bauten die Spezialisten und das Team

bei Balluff die US-Webseite auf, die

dann Ende Juni online ging. Im Anschluss

wurden 18 weitere Länder-Rollouts

geplant, welche sich derzeit in der

Rollout-Phase befinden. „In sehr enger

und guter Zusammenarbeit sowie über

kurze Abstimmungswege konnten die

hohen Anforderungen an das Projekt

erfüllt werden“, betont Hansjürgen

Eberle, Project Manager Corporate Processes

and Organization bei Balluff.

Technisch entschied man sich bereits

im Vorfeld für das Enterprise CMS

OpenText und folgte den Empfehlungen

des E-Business-Dienstleisters bei

der Wahl des elektronischen Katalogs

für ein optimales Zusammenspiel. Für

die Ausspielung der Daten aus dem

Product Information Management-

System (PIM) nutzt der Sensorhersteller

jetzt den elektronischen Katalog

infuniq Web. Dieser Katalog stellt die

Daten in gewünschter Form im Web

dar. Statische redaktionelle Inhalte

werden ausschließlich über das CMS

gepflegt. Neben den reinen Produktdaten

und -dokumenten liefert infuniq

Web Strukturinformationen zur Suche

und zur Anzeige von Produkten in den

verschiedenen Bereichen. „Besucher

der Webseite werden feststellen, dass

Informationen nun viel schneller zur

Verfügung stehen. Die Basis dafür haben

wir mit der Neuauflage aus ECMS

und elektronischem Katalog gelegt“,

sagt Helbig. Walter Hasenclever ó

www.communicode.de

35

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Heinrich Eibach · HERZING+SCHROTH · HEWI

Heinrich Wilke · Hiller · Höft & Wessel · HSH

Nordbank Hamburg · Hunter Manufacturing

Company · ixetic · JAB Anstoetz · Jacob Söhne

Jochen Schweizer·Johnsonville Sausage·Jowat

Jürgenhake Kabelkonfektion · JYSK · Kaiser

Fahrzeugwerk · Kampmann · Karl Höll · KEB

Karl E. Brinkmann · Kienle + Spiess Gruppe

Klein Umformtechnik · KTR Kupplungstechnik

Landesbank Baden-Würtemberg·Lang+Menke

Leifheit · LH Evans · LN Metals International

MEKRA Lang · MEPA Pauli und Menden

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Meyer Burger · Miguel Torres · Mühlhäuser

Nass Magnet · Niehoff Sitzmöbel · Nilfisk-

Advance · Novero · ORLEN Deutschland · Poli -

pol · PFW Aerospace · Ploetz + Zeller · Poggen -

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Systems · Rösler Oberflächentechnik · Satair

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36

ScHWERPUNKT ENTERPRISE CONTENT MANAgEMENT

Mit dem richtigen Autoren-Tool zum lebendigen Webauftritt

Vielseitige CMS-Lösungen

Mit dem Siegeszug des Internets und seinen zahlreichen Möglichkeiten der einfachen

Informationsbeschaffung hat sich auch das Kundenverhalten nachhaltig verändert:

Statt sich von vornherein auf das Produkt- oder Dienstleistungsportfolio eines Anbieters

festzulegen, nutzen viele Kunden heute das Netz, um Angebote und Preise intensiv

zu vergleichen und sind in ihrer Kaufentscheidung kritischer denn je.

für Unternehmen und Konzerne,

die sich am Markt behaupten wollen,

ist ein professioneller Webauftritt

deshalb ein wichtiger Schlüssel – er

muss übersichtlich und ansprechend

gestaltet sein und den Nutzer mit wenigen

Klicks überzeugen. Nicht weniger

wichtig ist ein lebendiges Intranet, das

die eigenen Mitarbeiter informiert, ihnen

wichtige Arbeitsmittel bereitstellt

und sie zum produktiven Austausch

anregt. Um Mitarbeiter wie Kunden auf

dem neusten Stand zu halten, müssen

Website und Intranet regelmäßig mit

neuen Inhalten gefüllt werden. Dazu

greifen die meisten Branchenakteure

auf einfach zu bedienende Content Management

Systeme (kurz: CMS) zurück.

Bei der Auswahl des richtigen Tools gilt

es allerdings einiges zu beachten.

Möchte ein Konzern seine Unternehmenswebsite

oder das firmeninterne

Intranet neu gestalten, ist es ratsam,

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

zunächst Struktur und Aufbau des Webauftritts

festzulegen und im Detail zu

entscheiden, welche Funktionalitäten

die Website erhalten soll. Ein CMS-Tool,

das hier zu viel vorgibt, hat den entscheidenden

Nachteil, möglicherweise

den Design- und Funktionsansprüchen

des Unternehmens nicht gerecht zu

werden. Sinnvoller ist es, auf Lösungen

zu setzen, die möglicherweise einmalig

ein wenig mehr Programmieraufwand

erfordern, dafür aber passgenau auf den

Kundenbedarf reagieren – und zudem

zukunftssicher sind, weil sie sich jederzeit

erweitern und anpassen lassen.

Insbesondere in dienstleistungsorientierten

Branchen liegt es auf der

Hand, dass es sich bei den Mitarbeitern,

die sich um das regelmäßige Einpflegen

von Inhalten auf der Unternehmenswebsite

oder aber im hausinternen

Intranet kümmern, in der Regel nicht

um ausgebildete IT-Fachleute handelt.

OpenWgA

Autorenober

fläche

Sie sind zumeist Abteilungen wie dem

Marketing oder der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

zugeordnet.

Da die eigentlichen Nutzer von

CMS-Lösungen also nicht ausschließlich

für die Redaktion von Webinhalten

zuständig sind, sondern einen Großteil

ihrer Arbeitszeit für andere Tätigkeiten

aufwenden, ist es wichtig, dass das

ihnen zur Verfügung gestellte Tool zur

Inter- oder Intranetpflege keine allzu

großen Einstiegshürden aufweist. Ist

die Bedienung nicht spontan verstehbar

oder erfordert Hintergrundwissen

über die internen Strukturen des CMS,

so tendieren Autoren aus Angst vor

Fehlern dazu, das CMS zu meiden. Die

intuitive Bedienbarkeit ist letztlich also

der Garant dafür, dass eine Seite durch

wechselnde Inhalte belebt und deshalb

gern angeklickt wird.

Um auch technikfernen Redakteuren

ein einfaches Arbeiten zu ermöglichen,

werben viele CMS am Markt

damit, eine „What you see is what you

get“-Lösung zu sein: Auch Anwender

ohne Programmier- und Web-Design-

Kenntnisse sollen in der Lage sein,

bereits bei der Dateneingabe zu erkennen,

wie die fertige Website anschließend

aussieht.

Im Vergleich der gängigen CMS-

Lösungen geht das WYSIWYG-Gebot

derzeit bei der Software OpenWGA am

weitesten. Die Open-Source-Lösung der

Ratinger Innovation Gate GmbH legt

ein ähnliches Prinzip zugrunde wie das


Präsentationsprogramm PowerPoint:

Die Redakteure fügen Texte und Bilder

direkt in die über ihren Webbrowser

aufgerufene Seite ein und sehen

bereits bei der Eingabe, wie sich der

Inhalt über die Seite verteilt. Teaserboxen

oder Bildergalerien können mit

wenigen Klicks umbenannt oder per

Drag&Drop neu platziert werden. Auch

für die Leser der eingestellten Beiträge

ist die Bedienbarkeit des CMS ein wesentlicher

Faktor. Besonders wichtig ist

dabei eine intelligente Suchfunktion,

die dafür sorgt, dass einmal auf der

Plattform eingestellte Texte dank der

richtigen Verschlagwortung jederzeit

ganz einfach wieder aufgerufen werden

können. Neben der Bedienbarkeit steht

insbesondere für große Unternehmen,

die über eine komplexe Unternehmensinfrastruktur

aus verschiedenen Konzernteilen

und Beteiligungen verfügen,

beim Betrieb des Intranets noch ein

anderer Punkt im Zentrum: Das Login

für den Zugang zu internen Inhalten.

Damit ausschließlich Mitarbeiter – und

nicht etwa externe Personen – auf die

online zur Verfügung gestellten Inhalte

zugreifen können, ist eine Anmeldung

mittels ID und Passwort in der Regel

sehr sinnvoll. Schwierig wird es allerdings,

wenn sich ein Großunterneh-

Messe Essen

10./11.10.2012

www.crm-expo.com

men aus verschiedenen Konzernteilen

zusammensetzt, die alle über ein eigenes

Intranet verfügen. Abhilfe schafft

eine Singe-Sign-On-Lösung, die nach

einmaliger Authentifizierung die Nutzung

verschiedener Konzern-Intranets

ermöglicht. Selbst eine Nutzung des

internen Netzes ganz ohne Login allein

über Anmeldung am Arbeitsplatzrechner

ist prinzipiell möglich, wenn die

Lösung im Vorwege entsprechend konfiguriert

wurde.

Java garantiert gute Skalierbarkeit

Bei der Auswahl des richtigen CMS

spielt natürlich immer auch die Softwareplattform

eine Rolle, auf der das

eingesetzte Tool basiert. Während rund

80 Prozent aller Lösungen am Markt

auf PHP basieren, bietet es sich oft

eher an, ein Tool auszuwählen, das auf

der Grundlage von Java arbeitet. Die

Plattform hat zwar den Ruf, komplex

zu sein, ist jedoch als Basistechnologie

anerkannter Weise besonders robust

und skalierbar. Gerade in Branchen,

in denen es saisonbedingt schlagartig

zu erheblich höheren Besucherzahlen

einer Website kommen kann, ist die

Skalierbarkeit der CMS-Lösung ein wesentlicher

Punkt. So kann im Bedarfsfall

dank Java die Serverarchitektur

Platin

Aussteller

flexibel an einen steigenden Bedarf angepasst

werden.

Für technikferne Branchen eignen

sich besonders Tools wie OpenWGA,

die zwar auf einer stabilen Java-Basis

gebaut sind, bei denen allerdings keiner

der Anwender – vom Web-Design-

Entwickler über den Admin bis hin zu

den Autoren – tatsächlich mit Java in

Berührung kommt. Beim Aufbau einer

neuen Web- oder Intranetsite rentiert

sich eine enge Zusammenarbeit zwischen

Auftraggeber und Dienstleister

schon bei der Implementierung: Durch

die Entscheidung für die sogenannte

agile Softwareentwicklung, bei der die

Implementierung zeitgleich mit der

Feinkonzeption der Plattform vorgenommen

wird, lässt sich viel Zeit einsparen

und erstes Feedback aus der

Praxis kann sogleich zur Optimierung

der Seite genutzt werden.

Idealerweise sollte sich ein Unternehmen

dafür entscheiden, einen

langfristigen Servicevertrag mit ihrem

Technologiedienstleister einzugehen.

So kann sichergestellt werden, dass die

gestaltete Seite genau am Bedarf ihrer

Nutzer ausgerichtet ist.

Wolfgang Schmidetzki ó

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38

ScHWERPUNKT ENTERPRISE CONTENT MANAgEMENT

Großhändler setzt auf effiziente Dokumentenarchivierung

Zeit und Papier sparen

Mit der Archivlösung InfoShare von Kendox spart der internationale Holzgroßhandelsbetrieb

J. u. A. frischeis wertvolle Zeit und beschleunigt die bisher papiergebundenen Prozesse. Das

DMS ermöglicht die papierlose und revisionssichere Ablage sämtlicher Belege, eine schnelle

und inhaltsbezogene Suche nach Dokumenten sowie permanente Verfügbarkeit der Infos.

Als Großhandelsunternehmen bietet

J. u. A. Frischeis in 14 Ländern und

an knapp 50 Standorten Schnittholz,

Furniere, Platten, Bauelemente und

Dienstleistungen an. Im Geschäftsbetrieb

fallen jährlich über eine Million

Belege an, die sicher verwahrt werden

müssen. Das bisherige Archivsystem

von Frischeis umfasste die elektronisch

gespeicherten Rechnungen für den österreichischen

und deutschen Markt,

während die anderen Auslandsniederlassungen

nur Papierbelege verwahrten.

Etwa 30 Prozent der Eingangsrechnungen

werden vollelektronisch

gebucht und archiviert/gespeichert.

„Unser altes, IBM AS/400 Spool-Filebasiertes

System war zwar eine sehr

schlanke Lösung, aber nicht mehr zeitgemäß.

Es unterstützte weder die neuesten

Releases der Server-Plattform,

noch ließ es das Speichern zusätzlicher

Dokumente, wie PDFs von Angebot,

Auftragsbestätigungen oder Liefer-

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MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

scheinen, zu. Daher suchten wir nach

einem modernen System, das den revisionssicheren

Archivbetrieb nahtlos

fortsetzen kann“, beschreibt Markus

Schlaghuber, IT-Services J. u. A. Frischeis,

die Ausgangslage.

„Im Zuge der Evaluierung einer

passenden Lösung gelangten wir über

einen unserer IT-Lieferanten zu Kendox.

Nach einem ausgiebigen Vergleich

mit drei anderen Produkten und einer

überzeugenden Praxisdemo bei einem

Referenzkunden entschieden wir uns

schließlich für die InfoShare-Software“,

erklärt Schlaghuber. „Maßgebend war

dabei die Möglichkeit, die bisherige

AS/400-Plattform und auch das bestehende

ERP-System zu integrieren. Außerdem

ist das System einfach konfigurierbar,

mehrsprachig, erweiterbar und

benötigt keine Client-Installation bei

den Anwendern. Zudem konnte eine

einfache Lösung zur Migration des Altarchivs

bereitgestellt werden. Schließlich

waren uns auch der Support vor Ort

und die hohe Flexibilität des Anbieters

wichtig“, so der IT-Experte.

Die zentrale Installation der Archivierungssoftware,

die Umstellung vom

alten auf das neue System und die Einrichtung

der Schnittstellen zum ERP-

System erfolgten in nur drei Monaten.

Mit Jahresbeginn 2012 ging die Lösung

in den Echtbetrieb. „Im Umsetzungsprozess

konnten wir gleich kleinere

Bugs beseitigen und Funktionen wie

die Rearchivierung selbst einrichten.

Denn es war auch Ziel, das System ver-

stehen, bedienen und selbst konfigurieren

zu können“, so Schlaghuber. Über

Single-sign-on können nun alle Mitarbeiter

direkt aus dem ERP-System auf

die archivierten Daten zugreifen.

Rascher Zugriff auf Belege

Die Frischeis-Mitarbeiter in Österreich

und in den ausländischen Niederlassungen

können nun über die Suche

nach Indexnummern (Kunden- oder

Belegnummer) rasch und einfach auf

die entsprechenden Belege aus dem

zentralen Archiv zugreifen und damit

schneller als bisher Kundenaufträge

nachvollziehen. Dabei unterstützt das

Kendox-System dank Unicode die unterschiedlichen

Anwendersprachen

und gewährleistet hohe Datensicherheit.

Denn die Belege sind bis zu einer

gesetzten Frist nicht löschbar, zudem

sind die Server im Rechenzentrum geschützt

untergebracht. Auch die SQL-

Datenbanken werden regelmäßig gesichert.

„Wir sind mit der Kendox-Lösung

hoch zufrieden, denn das offene und

klar strukturierte System funktioniert

zuverlässig, ist skalierbar und bietet

viele funktionelle und technische Möglichkeiten“,

beschreibt Schlaghuber den

Nutzen. „Dann ist es auch möglich, alle

gegengezeichneten Lieferscheine einer

Tour zu importieren und systematisch

abzulegen. So kann der gesamte Lieferprozess

nachvollzogen werden.“

Georg Dutzi ó

www.kendox.com


Power VM: Erstellung und

Nutzung virtueller i-Systeme

Wie Sie Ihre IBM Power System i noch wirtschaftlicher

nutzen können

Bestellung per Fax +49 8191 70661

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum 1. Unterschrift

Power i-Workshops

Durch Virtualisierung kann eine Hardware zur gleichen Zeit durch

mehrere Instanzen genutzt werden. Gerade die spezifi sche Architektur

und die außergewöhnliche Leistung der Power Prozessoren

in den IBM Midrange Servern ermöglicht durch Virtualisierung die

Kosten Ihrer IT risikolos zu senken, ohne Einbußen in Performance,

Skalierbarkeit oder Zuverlässigkeit.

Aus dem Inhalt:

• Konfi guration des Host unter IBM i

• Partitionskonfi guration für den i-Client

• Erstellung virtueller Ressourcen

• Installation des i-Clients

• Backup und Restore

• Administration der i-Clients

» Stuttgart, 13. Oktober 2012 ı Workshop-Nr. 5352203

» Fulda, 14. Oktober 2012 ı Workshop-Nr. 5352215

» Zürich, 3. Dezember 2012 ı Workshop-Nr. 5352213

Was ist eigentlich IBM

WebQuery?

Query/400 abgekündigt: Was leistet der Nachfolger

und wie funktioniert er?

Nachdem IBM den beliebten Query/400 abgekündigt hat, suchen

viele ein geeignetes Nachfolgeprodukt. IBM WebQuery läuft native

auf Ihrer Power i, greift schnörkellos auf Datenbanken zu und zaubert

zeitgemäße Auswertungen. Darüber hinaus können die bewährten

Abfragen übernommen werden. Wer komplexe Business Intelligence

benötigt, wird wohl kaum durch den IBM WebQuery limitiert.

Aus dem Inhalt:

• Übersicht über Web Query

• Installation und Administration

• Einstieg in die Bedienung

• Der Report Assistant

• Der Diagramm Assistant

• Neu: Info Assist

» München, 9. Oktober 2012 ı Workshop-Nr. 5972204

» Köln, 10. Oktober 2012 ı Workshop-Nr. 5972202

» Zürich, 5. Dezember 2012 ı Workshop-Nr. 5972213

im Web: www.midrange-academy.com

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Fortgeschrittene

SQL-Techniken

So überlassen Sie der Datenbank viel Schreibarbeit

und sparen Zeit

Die DB2 in Ihrem System i ist prädestiniert für SQL. Dieser Workshop

zeigt Ihnen, wie Sie durch den Einsatz fortschrittlicher Techniken

die Performance Ihrer Abfragen erhöhen und, gerade bei

komplexeren Aufgabenstellungen, richtig viel Ihrer wertvollen Zeit

sparen können.

Aus dem Inhalt:

• Gruppenbildung und Super Groups

• Common Table Expressions (CTE)

• Anwendung von Built-in Function

• Anwendung von User Defi ned Function

• Vertikale und horizontale Verknüpfungen

• Unterabfragen

• Rekursionen

» München, 6. November 2012 ı Workshop-Nr. 5902204

» Köln, 7. November 2012 ı Workshop-Nr. 5902202

» Zürich, 4. Dezember 2012 ı Workshop-Nr. 5902213

RPG Programme für grafi sche

Clients entwickeln

So erweitern Sie Ihr Wissen für zeit gemäße Anwendungsoberfl

ächen

RPG ist moderner und leistungsfähiger als geglaubt. Mit RPG kann

man heute die Voraussetzungen schaffen, um ohne Umwege grafi -

sche Clients aufzusetzen. Wie das geht, erleben Sie im nachfolgend

beschriebenen Workshop.

Aus dem Inhalt:

• Ereignissteuerung vs. prozedurale Programme

• Stateless und StatefulConversations

• Transaktionssteuerung

• Parameterübergaben und Error-Handling

• RPG-Programme als SOAP-Service

• RPG-Programme als HTTP-Service

• RPG-Programme als CGI-Programme

• Die HTTP-API vs. Anwendung von CGIDEV2

» Zürich, 6. Dezember 2012 ı Workshop-Nr. 5922213

Teilnahmegebühren

– pro Teilnehmer: 599,– €

– zwei Teilnehmer: je 549,– €

– drei und mehr Teilnehmer:

Frühbucherrabatt bei Anmeldung

je 499,– €

bis zu vier Wochen vor der Veranstaltung:

Abonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZIN

50,– €

oder TechKnowLetter): 5 %

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen. Die Teilnahmegebühr

enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausenerfrischungen.

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung

mit Angaben über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe

der Unterlagen ab 8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen

vorbehalten.

ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 ı www.midrange.de ı service@midrange.de


40

TEcHNIK & INTEGRATION

Release 7.1 – Verarbeiten von Result Sets mit embedded SQL

Die Einfachheit siegt

In client/Server-Anwendungen werden Stored Procedures häufig verwendet, um die

Kommunikation zwischen client und Server auf ein Minimum zu reduzieren. Anstatt Befehle

einzeln auszuführen, werden sie in einem Programm (Stored Procedure) zusammengefasst,

das mit dem SQL-Befehl cALL aufgerufen und ausgeführt wird.

Output-Informationen aus Stored

Procedures können in Tabellenform

als Result Sets ausgegeben werden.

Vor Release 7.1 konnten solche

Result Sets mit RPG, COBOL oder SQL

zwar ausgegeben werden, jedoch war

eine Verarbeitung nur mit einigen

Klimmzügen möglich. Mit Release 7.1

wurde diese Beschränkung aufgehoben.

Wie Result Sets mit (embedded)

SQL verarbeitet werden können, wird

in diesem Artikel gezeigt.

Bevor wir uns der Verarbeitung von

Result Sets zuwenden, zunächst ein

paar kurze Begriffsdefinitionen.

Stored Procedures

Bei Stored Procedures handelt es sich

um Programme oder auch Prozeduren

(ohne Rückgabewert), die in Service-

Programmen hinterlegt sind. Stored

Procedures werden mit dem SQL-Befehl

CREATE PROCEDURE erstellt oder

registriert und sind entweder in einer

HLL (High Level Language), wie RPG

oder Cobol, oder in JAVA oder direkt in

der SQL-Programmiersprache geschrieben.

Stored Procedures können aus jeder

Umgebung, in der SQL ausgeführt

werden kann, über den SQL-Befehl

CALL aufgerufen werden. So können

u. a. RPG oder Cobol-Programme oder

-Prozeduren als Stored Procedures registriert

und mit einem einfachen SQL

CALL aus Java- oder .Net-Anwendungen

aufgerufen werden.

Für Stored Procedures können sowohl

Ein- als auch Ausgabe-Parameter

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

definiert werden. Zusätzlich können

Informationen in Tabellenform als (dynamische)

Result Set(s) ausgegeben

werden.

Stored Procedures können außerdem

überladen werden (procedure

overloading), d. h., der gleiche Stored

Procedure-Name kann im gleichen

Schema/Bibliothek mehrfach und mit

einer unterschiedlichen Anzahl an Parametern

vorhanden sein. Die Anzahl

der ausgegebenen Result Sets wird für

die Überlagerung nicht in Betracht gezogen.

Abhängig von der Anzahl der

übergebenen Parameter wird die entsprechende

Stored Procedure aufgerufen.

Neben der Anzahl der Parameter

wird als Identifizierungsmerkmal ein

eindeutiger Name (specific name) verwendet,

der entweder beim Erstellen

manuell angegeben oder vom System

ermittelt wird. Der Aufruf einer Stored

Procedure kann auch über den spezifischen

Namen erfolgen.

Result Sets

Result Sets sind Ausgabedaten aus

Stored Procedures in Tabellenform. Bei

jedem Aufruf wird die gleiche Anzahl

an Spalten mit der gleichen Definition

ausgegeben, die Anzahl der zurückgegebenen

Datensätze kann jedoch von

Aufruf zu Aufruf variieren. Aus einer

Stored Procedure können mehrere unterschiedlich

definierte Result Sets ausgegeben

werden.

In Stored Procedures oder HLL-Programmen

werden Result Sets entweder

mit dem SQL-Befehl SET RESULT SET

ausgegeben oder dadurch, dass ein SQL-

Cursor geöffnet und vor Programm-/

Prozedur-Ende nicht geschlossen wird.

Die erste Variante wird in der Regel

verwendet, wenn die auszugebenden

Informationen zunächst lokal im (HLL-)

Programm/Prozedur z. B. in Mehrfach-

oder Array-Datenstrukturen oder Feldgruppen

gesammelt werden. Die zweite

Variante kann eingesetzt werden, wenn

über einen Cursor ein Zugriff auf die

Datenbank erfolgt und diese Daten von

der rufenden Prozedur verarbeitet werden

sollen.

Die Sortierung des Result Sets hängt

von der Angabe der ORDER BY-Anweisung

im DECLARE CURSOR-Statement

innerhalb der Stored Procedure ab.

Fehlt diese Angabe, wird die Sortierung

von den vom Query-Optimizer verwendeten

Zugriffswegen/Indices bestimmt.

Ebenso wie die Sortierung wird auch

im DECLARE CURSOR-Statement durch

Angabe von (DYNAMIC) SCROLL CUR-

SOR festgelegt, ob innerhalb des Result

Sets vorwärts und rückwärts gelesen

werden kann. Durch die Angabe von

WITH HOLD im DECLARE CURSOR-

Statement kann definiert werden, dass

der Cursor, mit dem das Result Set verarbeitet

wird, bei COMMIT und ROLL-

BACK geöffnet bleibt.

Verarbeitung von Result Sets vor

Release 7.1

Vor Release 7.1 konnten Result Sets von

Java oder .Net-Sprachen einfach verar-


eitet werden. Für SQL, RPG und Cobol

war dies nur relativ aufwendig mit Hilfe

von CLI (= Common Level Interface)

-APIs (= Application Programming Interfaces)

möglich.

Aus diesem Grund wurde vielfach

auf „Notlösungen“ ausgewichen:

ó Anstatt einer Stored Procedure wur-

de eine User Defined Table Function

(UDTF) erstellt. UDTFs werden jedoch

nicht mit dem SQL-Befehl CALL aufgerufen,

sondern müssen in einem

SQL-SELECT angegeben werden. Außerdem

sind UDTFs auf eine einzige

Tabelle beschränkt.

ó In anderen Fällen wurden Stored Pro-

cedures verwendet und Result Sets

ausgegeben. Die Daten wurden jedoch

zusätzlich in temporäre Tabellen/physische

Tabellen ausgegeben, die dann

von RPG, Cobol oder SQL verarbeitet

werden konnten.

Verarbeitung von Result Sets ab

Release 7.1

Mit Release 7.1 wurden neue SQL-Befehle

implementiert, die es erlauben,

mit SQL Result Sets zu verarbeiten.

Da diese Befehle auch als embedded

SQL in RPG und Cobol verwendet werden

können, ist es zudem möglich, mit

diesen Sprachen Result Sets zu verarbeiten.

Für die Verarbeitung von Result

Sets sind die folgenden Schritte erforderlich:ó

Definition von Result-Set-Locator-Va-

riablen (Datentyp RESULT_SET_LO-

CATOR)

ó Aufruf der Stored Procedure mit dem

SQL-Befehl CALL

ó Zuordnen der Result-Set-Locator-Vari-

ablen zu den zurückgegebenen Result

Sets mit dem SQL-Befehl ASSOCIATE

RESULT SET LOCATORS

ó Definieren/Deklarieren und Öffnen

von Cursors für die zugeordneten Result

Sets mit dem SQL-Befehl ALLO-

CATE LOCATOR

ó Verarbeiten des/der Cursor(s) in einer

Schleife mit dem SQL-Befehl FETCH

ó

Schließen des/der Cursor(s) mit dem

SQL-Befehl CLOSE

Definition von Result_Set_Locator

Um in SQL, RPG oder Cobol ein Result

Set verarbeiten zu können, muss zunächst

ein Handle definiert werden,

über welches das Result Set innerhalb

der Quelle eindeutig identifiziert werden

kann.

Dafür muss eine Variable mit dem

Datentyp RESULT_SET_LOCATOR definiert

werden. Über den Datentyp RE-

SULT_SET_LOCATOR wird intern eine

Integer-Variable definiert.

In der SQL-Programmiersprache

muss für jedes zu verarbeitende Result

Set in der DECLARE SECTION der

verarbeitenden Procedure eine Result-

Set-Locator-Variable definiert werden.

Zusätzlich zu dem Datentyp RESULT_

SET_LOCATOR muss auch noch das

Schlüssel-Wort VARYING angegeben

werden.

Im folgenden Beispiel werden mehrere

Result-Set-Locator-Variablen (RL-

SCSRC01 und RLSCSRC02) in einer

SQL-Procedure definiert:

CREATE PROCEDURE

MySchema/MyProcedure

(Parameter Definition...)

...

Begin

Declare RSLCsrC01 Result_Set_Locator Varying;

Declare RSLCsrC02 Result_Set_Locator Varying;

...

End

Beispiel 1: Definition von Result_Set_ Locator-

Variablen mit SQL

Für RPG und Cobol steht für den RE-

SULT_SET_LOCATOR kein eigener Datentyp

zur Verfügung, vielmehr müssen

die Variablen in Verbindung mit

dem Schlüssel-Wort SQLTYPE definiert

werden.

Das folgende Beispiel zeigt die Definition

von Result-Set-Locator-Variablen

mit RPG:

D RSLCsrC01 S SQLTYPE(Result_Set_Locator)

D RSLCsrC02 S SQLTYPE(Result_Set_Locator)

D RSLCsrC03 S SQLTYPE(Result_Set_Locator)

Beispiel 2: Definition von Result_Set_ Locator

mit RPg

In Cobol werden Result Set Locators

wie folgt definiert:

01 RSLCsrC01 SQL TYPE IS RESULT_SET_LOCATOR.

01 RSLCsrC02 SQL TYPE IS RESULT_SET_LOCATOR.

01 RSLCsrC02 SQL TYPE IS RESULT_SET_LOCATOR.

Beispiel 3: Definition von Result_Set_ Locator

mit Cobol

SQL-Befehl cALL – Aufruf von

Stored Procedures

Beim Aufruf von Stored Procedures

müssen lediglich die Input- und Output-

Parameter übergeben werden, unabhängig

davon, ob die Stored Procedure

Result Sets zurückgibt oder nicht.

Ob und wie viele Result Sets von

einer Stored Procedure zurückgegeben

werden, kann wie folgt ermittelt werden:

SQLCOD/SQLSTT: Werden ein

oder mehrere Result Sets zurückgegeben,

wird der SQLCOD/SQLCODE +466

und der SQLSTT/SQLSTATE 0100C ausgegeben.

GET DIAGNOSTICS: Über den

SQL-Befehl GET DIAGNOSTICS kann

mit dem Schlüssel-Wort DB2_NUM-

BER_RESULT_SETS die Anzahl der

ausgegebenen Result Sets ermittelt

werden.

Im folgenden Beispiel werden die

Stored Procedures HSINFO und HSMUL-

TRS aufgerufen. Nach Aufruf der Stored

Procedure HSINFO wird über den SQL-

COD/SQLCODE geprüft, ob die Stored

Procedure ordnungsgemäß ausgeführt

wurde und ob Result Sets ausgegeben

wurden. Die Anzahl der Result Sets

wird dabei nicht ermittelt. Nach Aufruf

der Stored Procedure HSMULTRS wird

die Anzahl der zurückgegebenen Result

Sets mit Hilfe des SQL-Statements GET

DIAGNOSTICS ermittelt.

Birgitta Hauser ó

cLIcK TO

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10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

TEcHNIK & INTEGRATION

Übersicht DB2 Web Query V2.1

Am 24. April 2012 wurde von IBM die neue Version von DB2 Web Query angekündigt.

Seit 15. Juni 2012 ist diese Version auch verfügbar. Da ich im Juni 2012 für vier Wochen

bei IBM in Rochester (Minnesota) weilte und an einem neuen Redbook zu DB2 Web

Query 2.1 mitschrieb, habe ich natürlich sehr viele Informationen „aus erster Hand“.

Diese werde ich Ihnen hier vorstellen.

Mit Version 2.1 wurden neben den

zahlreichen anwendungstechnischen

auch signifikante Änderungen

in der Paketierung vorgenommen. Zunächst

ist festzuhalten, dass die neue

Version nicht über ein Gruppen-PTF zur

Verfügung gestellt wird, sondern neu

bestellt werden muss. Im Unterschied

zur bisherigen Bestellabwicklung ist es

nicht mehr erforderlich, ein Basisprodukt

und eine oder mehrere optionale

Erweiterungen zu bestellen.

ó Neue Express- und Standardpakete

ó Neue corebasierte Preisfindung

ó Zahlreiche Erweiterungen der Benut-

zerschnittstelle

ó Neues Benutzermanagement und

Sicherheitscenter

ó Erweiterte Unterstützung für mobile

Geräte

Neue Express- und Standardpakete

Es gibt nur noch zwei Editionen von

DB2 Web Query 2.1: die Expressedition

und die Standardedition. Die Standardedition

enthält sowohl den Basisteil

als auch sämtliche bisher optionalen

Erweiterungen. Ausgenommen davon

ist der JD Edwards Application Adapter,

der separat bestellt werden muss. Abhängig

vom Status der aktuellen Lizenzierung

des Kunden ergibt sich für die

Bestellung die Express- oder die Standardedition.

DB2 Web Query hat auch eine neue

Lizenznummer: 5733-WQX. Geliefert

wird eine DVD mit allen verfügbaren

Optionen von DB2 Web Query. Diese

können auch alle installiert werden.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Über den Lizenzcode wird festgelegt, ob

Sie für eine Express- oder eine Standardedition

berechtigt sind. Alle Optionen

können für 70 Tage voll genutzt werden.

Erst dann tritt die Lizenzierung in

Kraft (Bild 1).

Die neue Version wird in komplett

neue Ordner (im IFS) und neue Bibliotheken

installiert. Daher ist es möglich,

neben der neuen Anwendung auch

noch die alte Version von Web Query

parallel zu verwenden. Nach 70 Tagen

kann allerdings nur noch eine Version

aktiv sein. Beide Versionen können

zwar immer noch betrieben werden,

aber nur, wenn die andere Version beendet

wurde (ENDWEBQRY – Bild 2).

Die Expressedition ist ein Einstiegspaket,

das webbasierte Tools für

die Erstellung von Reports und für die

1

Verwaltung von Metadaten enthält. Das

bedeutet, dass es nicht mehr erforderlich

ist, die vormals optionale Erweiterung

der Developer Workbench zu erwerben,

um die Synonyme zu bearbeiten.

Define- und Compute-Felder sowie

Verknüpfungen von Tabellen können

bereits mit der Expressedition eingerichtet

werden.

Die Ausgabe von Reports kann

als PDF, Excel, HTML und in vielen

anderen Dateiformaten erfolgen. Die

Expressedition enthält auch bereits

die ursprünglich optionalen Erweiterungen

OLAP, Active Reports und den

Spreadsheet-Client.

Mit der erweiterten Unterstützung

von mobilen Geräten ist es jetzt

möglich, Datenanalysen mit Hilfe von

Smartphones oder iPads zu erhalten.

DIE NEUEN EDITIONEN VON DB2 WEB QUERy 2.1


In der Grundversion sind bereits zwei

Benutzer enthalten. Weitere können

natürlich hinzugefügt werden.

Die Standardedition erweitert die

Expressedition um die in der Version

1.1.2 und früher enthaltenen Optionen

und Lizenzprogramme. Damit können

Reports über einen eigenen Job-Zeitplaner

zeitgesteuert erstellt und verteilt

werden (ehemaliger Report Broker,

Lizenzprogramm 5733-QU3). RUN-

WQFEX, das vielen bekannte Erweiterungstool

auf CL-Basis, ist ebenfalls

enthalten („5250 Extension“).

Mit dem komplett integrierten

„Software Development Kit“ (SDK, Lizenzprogramm

5733-QU4) und dem

später hinzugekommenen Extension

Tool ist es möglich, Anwendungen, die

mit Web Query erstellt wurden, in eigene

Webseiten wie das Intranet einzubinden,

ohne sich zuvor bei Web Query

anmelden zu müssen (Bild 3).

Mit dem integrierten MS SQL-Server

(aktuell wird bis zu Version 2008 unterstützt)

ist es möglich, Auswertungen

zu erstellen, die sowohl Daten von DB2

als auch von SQL-Server enthalten.

Neue, core-basierte Preisfindung

Die bisherige Preisgestaltung, die abhängig

war von der Prozessorgruppe

(„Tier-based“) wird ersetzt. Die neue,

corebasierte Preisfindung bietet mehr

Flexibilität beim Einsatz von mehrfachen

Core-Power-Systemen und bei

der Implementierung von Cloud-Anwendungen.

Dies gilt sowohl für die

Express- als auch für die Standardedition.

Besonders für größere Systeme wie

z. B. ein System i der Prozessorgruppe

P20 oder darüber bietet das neue

Preissystem entscheidende Kostenvorteile,

wenn DB2 Web Query nicht in

allen Cores ausgeführt werden muss

(Bild 5). ó

cLIcK TO

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2 ExPRESS- UND STANDARDEDITION

4 UPGRADE-PfAD fÜR DIE STANDARDEDITION

3 UPGRADE-PfAD fÜR DIE ExPRESSEDITION

5

NEUE, cOREBASIERTE PREISfINDUNG

10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

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44

MARKTÜBERSIcHT HuMAN RESOuRCES

Anbieterübersicht

Lohn-/Gehaltsabrechnung

cSS Software GmbH

www.css.de

Exact Software Deutschland GmbH

www.exact.de

IfS Deutschland GmbH & co.KG

www.ifsworld.com/de-de

SUMMIT IT cONSULT GmbH

www.summit-it-consult.de

ATOSS Software AG

www.atoss.com

Kendox AG

www.kendox.com

UBR Unternehmensberatung

www.ubr.de

Human Resources

ATOSS Software AG

www.atoss.com

cSS Software GmbH

www.css.de

Exact Software Deutschland GmbH

www.exact.de

IfS Deutschland GmbH & co.KG

www.ifsworld.com/de-de

Kaba GmbH

www.kaba.de

Kendox AG

www.kendox.com

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

SUMMIT IT cONSULT GmbH

www.summit-it-consult.de

UBR Unternehmensberatung

www.ubr.de

Zeiterfassung/Zutrittskontrolle

IfS Deutschland GmbH & co.KG

www.ifsworld.com/de-de

Kaba GmbH

www.kaba.de

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

SUMMIT IT cONSULT GmbH

www.summit-it-consult.de

UBR Unternehmensberatung

www.ubr.de

Zeiterfassung/Zutritt-Terminals

Kaba GmbH

www.kaba.de

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

SOfT-cONSULT Häge GmbH

www.soft-consult.net

SUMMIT IT cONSULT GmbH

www.summit-it-consult.de

UBR Unternehmensberatung

www.ubr.de

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Lohnabrechnung außer Haus spart Zeit

Naturhaus vertraut

auf externen Service

Um den internen Arbeitsaufwand für die Gehaltsabrechnung

zu reduzieren, hat die Naturhaus Naturfarben GmbH diese

bereits vor Jahren an einen Steuerberater ausgelagert. Doch

erst durch die Umstellung auf den Exact Payroll Service

erhält das Unternehmen nun eine reibungslose, zeitnahe und

korrekte Lohnabrechnung.

Seit seiner Gründung 1985 ist die

Naturhaus Naturfarben GmbH im

bayerischen Riedering ein Pionier bei

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb

von Produkten zur Oberflächenbehandlung.

So bestehen sämtliche Anstriche

sowie Reinigungs- und Pflegemittel

ausschließlich aus nachwachsenden,

naturbelassenen, hochwertigen Rohstoffen

und Zutaten. Aktuell zählt das

Unternehmen 20 festangestellte Mitarbeiter.

Wie bei vielen anderen mittelständischen

Betrieben sind insbesondere

die Aufgaben in Verwaltung und Buchhaltung

auf nur wenige Mitarbeiter

konzentriert. Bei Naturhaus ist Andrea

Hüttl seit zwölf Jahren für alle Aspekte

der Buchhaltung verantwortlich: „Seit

2000 habe ich die Lohnabrechnung mit

Exact Lohn erledigt. Da ich in Teilzeit

arbeite, waren die steigenden Anforderungen

speziell in diesem, aber auch in

allen meinen anderen Aufgabengebieten

einfach nicht mehr zu bewältigen.

Daher hat die Geschäftsleitung Ende

2008 entschieden, die Lohnabrechnung

an einen Diplom-Kaufmann auszulagern.“

Nach der Entscheidung für die Auslagerung

der Entgeltabrechnung erfolgte

die kostenpflichtige Datenübernahme

durch den Diplom-Kaufmann in sein

System. Es verstrichen mehr als sechs

Wochen, bis die Kanzlei den ersten Abrechnungslauf

vornahm. Nach diesen

Startschwierigkeiten sollte sich der

Prozess einpendeln, dachten Andrea

Hüttl und Geschäftsführer Harald Kastenhuber.

Doch die Realität sah anders

aus. „Es gab im Laufe der Zusammenarbeit

immer wieder nicht nachvollziehbare

Fehler in den Abrechnungen und

Gründe zur Beanstandung“, resümiert

Andrea Hüttl.

Zuverlässig und exakt

Da eine erneute Bearbeitung im Hause

nicht in Frage kam, prüfte Naturhaus

zwei Service-Anbieter für die externe

Lohnabrechnung. Letztlich gaben die

guten Erfahrungen mit der bereits eingesetzten

Lohn- und Gehaltssoftware

sowie das Gesamtpaket den Ausschlag

für die Dienste des Münchner Unternehmens

Exact Software. „Bereits nach

einer einzigen Woche war die neue

Software startklar. Ich musste lediglich

eine Excel-Tabelle per E-Mail an unsere

Ansprechpartnerin schicken, und nach

sieben Tagen erfolgte der erste Testlauf“,

berichtet Andrea Hüttl. „Die Ergebnisse

waren auf Anhieb korrekt.“

Heute werden über den Exact Payroll

Service die Löhne und Gehälter

aller 20 Mitarbeiter von Naturhaus ab-


Naturhaus lagert Lohn- und gehaltsabrechnung aus Quelle: Naturhaus Naturfarben gmbH/Exact

gerechnet. Andrea Hüttl erfasst dabei

monatlich die Daten aus der internen

Zeiterfassung, trägt die Abrechnungsdaten

in eine Excel-Tabelle ein und verschickt

diese per E-Mail.

Aufwand verringert sich

Die ausgefertigten Lohnabrechnungen

werden per Post an Naturhaus gesendet

und hier intern verteilt. „Mein persönli-

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

cher Aufwand für die Lohnabrechnung

hat sich seit dieser Zusammenarbeit

von durchschnittlich zehn Stunden monatlich

auf eine reduziert“, freut sich

Andrea Hüttl.

Die Kosten für die Auslagerung sind

in etwa gleich geblieben. „Unter dem

Strich kann man aber sagen, wir fahren

günstiger, da alles zeitnah und korrekt

erledigt wird. Damit sparen wir erheblich

Zeit, da kein Nachhaken und keine

Fehlersuche mehr nötig sind“, ergänzt

Harald Kastenhuber. „Wenn Exact keine

so exakte Lösung wäre, hätten sie

ein Problem. Aber das Gegenteil ist der

Fall: Alles läuft reibungslos, zeitnah,

schnell und korrekt. Exact trägt diesen

Namen also völlig zu Recht.“

René fischer ó

www.exact.de

45

ABAP/4·Add-On Patch·Advanced Planner &

Optimizer · Afaria · Android · App · Application

Hosting·Application Management·Application

Service Providing·Architecture Management

BAPI · Basel II · BlackBerry · BPM · Business

Analytics · Business Content · Business Infor -

mation Warehouse · Business Intelligence

Business Performance Index · CAD · Change

Management · Cloud · Composite Application

Content Management Service·CRM·Custo -

mizing · Data Mining · Duet · EAI · EarlyWatch

Alert · EDI · Enterprise Resource Planning

Enterprise SOA · E-Procurement · Exchange

Infrastructure · Financial Accounting · Front-

End·GA-Release·GUI·HANA·Hosted solutions

Hot Package · HR · Human Capital Management

· IAS/IFRS · IDES · IDOC · Implementation

Hosting·InfoCube·In-Memory-Computing

Interoperabilität·iPad·iPhone·ITS·iView·J2EE

KANBAN·Key Performance Indikator·Knowledge

Warehouse · LES · Managed Services

Management Cockpit·Master Data Manage -

ment · Middleware · Migration · Mittel stand

Mobile Business · Mobile Sales · Mobility

Multi-Channel Access·OEM·Offshoring·OLAP

On Demand · On Device · On Premise · Open

Source · Operations Management · Outsourcing·PDA·Peer-to-Peer-System·Portal·Product

Lifecycle Management · Produktdatenmanagement·Produktivstart·Radio

Frequency

Identification·Ramp-Up·RDS·REACH·Remote

Administration · SAP All-in-One · SAP Best

Practices·SAP BI·SAP Business ByDesign·SAP

BW · SAP ERP · SAP EWM · SAP NetWeaver

SAP Warehouse Management·SAP Web AS

SAP xApps · Sarbanes-Oxley Act · SCM · SOA

Solution Management Assessment·Solution

Maps ·

Strategic Enterprise

Management it’s · our

Sybase ·

Symbian ·

TCO · Three-Tier

business!

Client/Server-Architecture

Total Cost of Ownership · Unicode · US-GAAP

Vendor Managed Inventory·VPN·Web Dynpro

WebEDI · WebFlow · Workflow · xApps · XMl

Das nennen wir Erfahrungs-Schatz!

Wir entwickeln auf der zuverlässigen SAP-

Plattform weltweit Lösungen, die Zukunftsund

Richtungsweisend sind. Denn unsere

Teams setzen sich aus IT- und Branchen-

Spezialisten zusammen, die nicht ins

Blaue hinein entwickeln, sondern gezielt

mit ihren Projekten ins Schwarze treffen.

Und Sie? Sie profitieren durch kürzere

Entwicklungszeiten und wirtschaftliche

Budgets von diesem Erfahrungsschatz.

www.itelligence.de

it


46

MARKTÜBERSIcHT HuMAN RESOuRCES

Personalcontrolling-Software unterstützt die Rheinbahn AG

Modernisierte Planungsprozesse

Von Excel zur Personalplanung im Intranet: die Rheinbahn AG erneuert ihre Personal-Software

und kann damit nicht nur Zeit sparen, sondern hat stets einen aktuellen Überblick über

Kapazitäts- und Kostenveränderungen. Außerdem bietet die Wissenstransparenz durch das

Zusammenführen aller Daten in einer Anwendung ein Instrument zur Entscheidungsfindung.

Zahlreiche Gebiete, Berufsgruppen,

Tarife und Sonderregelungen – die

Personalstruktur der Rheinbahn ist

vielfältig. Zur Abrechnung des Personalaufwands

greift das Verkehrsunternehmen

auf das Abrechnungssystem

Paisy zurück. Dietmar Stoffels, Abteilungsleiter

Personalstrategie und -entwicklung

der Rheinbahn, suchte eine

Softwarelösung, die es erlaubt, Personalaufwandsplanung

sowie Personalentwicklung

effizienter zu handhaben.

Auf einer Personalmesse stieß Stoffels

auf die Münchner Software4You Planungssysteme

GmbH. Deren Controllingsoftware

4PLAN HR ist ein spezialisiertes

Personalplanungssystem für

Unternehmen, das als Bindeglied zwischen

Finanzcontrolling und Human

Resources fungiert.

Nach einer ausführlichen Produktpräsentation

und ersten Vorgesprächen

DIE RHEINBAHN AG

Bereits 1896 gegründet, ist die Düsseldorfer

Rheinbahn Ag das größte Verkehrsunternehmen

im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Die

Hälfte der zu über 80 Prozent männlichen

Belegschaft arbeitet im Fahrdienst. Insgesamt

acht Ausbildungsberufe, überwiegend

im gewerblich-technischen Bereich, bietet die

Rheinbahn ihrem Nachwuchs an. Im Durchschnitt

starten 35 Auszubildende jährlich ihre

berufliche Laufbahn. unterhalb der Vorstandsebene

ist die unternehmensorganisation in

acht Bereiche gegliedert: Betrieb, Fahrzeuge,

Infrastruktur, Controlling/Finanzen/Einkauf,

Marketing/Vertrieb, Recht/Versicherung, Informationstechnologie,

Personal/Soziales/

Organisation.

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

begann die Implementierungsphase.

Hierbei galt es, Schnittstellen zum Abrechnungssystem

Paisy und später auch

zu SAP für die Zeiterfassungsdaten zu

installieren. Diese Programme liegen

vielen mittelständischen Unternehmen

vor, daher mussten die projektverantwortlichen

Mitarbeiter keine Kompatibilitätsprobleme

fürchten. Für direkten

Zugriff auf Daten anderer Programme

stellt Software4You passende Connectoren

bereit. Nach einem sechs Monate

dauernden Integrationsprozess im Jahr

2003 war die Software betriebsfähig.

„Unsere zuständigen Mitarbeiter und

Software4You arbeiteten gemeinsam

an der Implementierung“, so Stoffels.

„Schon damals fiel mir positiv auf, dass

unser Ansprechpartner Stefan Marc Ebbinghaus

für uns permanent erreichbar

war und Ideen lieferte. Nicht wir mussten

Wege finden, unsere Besonderheiten

zum Tragen zu bringen, sondern die

Software wurde unserem Unternehmen

wie ein Maßanzug angepasst.“

Mitarbeiterplanung in einem personalintensiven

Betrieb wie der Rheinbahn

ist geprägt von zahlreichen und

oft kurzfristigen Wechseln. Kontinuierlich

verändern sich Zulagen, der

Katalog an Zuschlägen und Tarifen ist

umfangreich und viele Spezifika erfordern

Beachtung. Die mitarbeitergenaue

Planung bildet die Grundlage für

Wirtschaftlichkeit und Wachstumsoptionen.

Vor der Software-Umstellung

arbeitete die Rheinbahn auf Basis von

Excel-Tabellen mit durchschnittlichen

Stundensätzen. Dabei konnten schon

Abweichungen im Cent-Bereich bei

den Stundensätzen, multipliziert mit

den zu bezahlenden Stunden und der

Anzahl der Mitarbeiter, zu erheblichen

Abweichungen in der Personalkostenplanung

führen. Die Planungssoftware

4Plan HR ermöglicht eine flexible, automatisierte

Mitarbeiterplanung für

einzelne Abteilungen und Mitarbeiter

und gewährt damit einen genauen Kostenüberblick.

Acht Jahre später erfolgt nun der

nächste Schritt softwaregestützten Personalcontrollings.

Mit Eintritt des neuen

Personalvorstands nahm zunächst

die Idee Gestalt an, das Tool im Intranet

zu hinterlegen und individualisierte

Zugriffe zu erlauben. Verantwortung

für die Personalplanung soll nach und

nach an die Führungskräfte der Bereiche

übergeben werden; so lautet

das übergreifende Ziel. Voraussetzung

hierfür ist, dass Führungskräfte mit

Personalverantwortung ohne Zeitverzögerung

Zugriff auf relevante Informationen

erhalten. 4PLAN HR wird durch

die Lösung 4PLAN Web Professional

intranetfähig gemacht.

Die Implementierung erfolgt in

zwei Stufen. Aktuell befindet sich das

Projekt in Phase 1: Abgestimmt auf

ihre Befugnisse können insgesamt 40

Bereichs- und Abteilungsleiter ohne

vorherige Softwareinstallation auf die

Software zugreifen und vier Berichte

einsehen. Diese Übersichten behandeln

die Altersstruktur, den Personalauf-


wand, Personalbestand und Überstunden.

Die Datenerfassung und Administration

erfolgt weiterhin zentral über

die Abteilung Personalstrategie und

-entwicklung. Eigene Daten pflegen die

Führungskräfte zu diesem Zeitpunkt

noch nicht ein. Derzeit beendet eine

Feedbackrunde und die zugehörige

Evaluation Phase 1. Faktoren wie Nutzungsfrequenz,Anwenderfreundlichkeit

sowie Umfang der Berichte fließen

in die Überleitung zu Phase 2 ein.

In Phase 2 erfährt das Berichtswesens

umfängliche Erweiterungen. Wurden

bislang vornehmlich Ist-Daten ausgewertet,

soll zukünftig auch die Personalplanung

mit 4PLAN Web Professional

durchgeführt werden. Als wesentliche

Neuerung pflegen Bereichs- und

Abteilungsleiter ihre Planungsdaten

selbst online, statt sie an das Personalcontrolling

zu melden. Damit gewinnen

die Führungskräfte einen genauen und

aktuellen Überblick über die Entwicklung

ihrer Bereiche.

Zusätzlich versetzt sie die Planungsfunktion

in die Lage, verschiedene

Szenarien durchzuspielen und zur Entscheidungsfindung

heranzuziehen. So

müssen sie sich nicht mehr auf Schätzwerte

verlassen. „Als wir 4PLAN Web

Professional vorstellten, stießen wir auf

durchgehend positive Resonanz bei den

zukünftigen Nutzern“, bemerkt Stoffels.

Projektnutzen für die Rheinbahn

Das Thema Personalcontrolling hat

bei der Rheinbahn einen hohen Stellenwert.

Schließlich stellt in einem

Dienstleistungsbetrieb der Mensch mit

seiner Arbeitsleistung die wichtigste

Ressource dar. Der Personalaufwand ist

entsprechend hoch, Fehlkalkulationen

sollten vermieden werden. Die Aufgabe

der eingesetzten Software besteht

darin, dieses Risiko durch einen stets

aktuell gehaltenen Datenbestand und

durchgeführte Abweichungsanalysen

zu vermeiden. Tanja Deilecke ó

www.software4you.com

47

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48

MARKTÜBERSIcHT HuMAN RESOuRCES

Software erhöht die Attraktivität des Arbeitgebers

Bewerbermanagement bei Haniel

Wer den den Bewerbungsprozess optimieren und professionalisieren kann, erhöht seine

Attraktivität als Arbeitgeber. Deswegen setzt die Haniel & cie. GmbH das Bewerbermanagement

von Haufe.umantis ein. Die Software sorgt für einen flexibleren und

einfacheren Bewerbungsprozess und stellt damit für Personal- und Linienmanagement eine

erhebliche Arbeitserleichterung dar.

Bei der Franz Haniel & Cie. GmbH

handelt e sich um die Holding der

international tätigen Haniel-Unternehmensgruppe.

Sie übernimmt als solche

die strategische und finanzielle Steuerung

über fünf dezentral organisierte

Unternehmensbereiche: CWS-boco,

ELG, TAKKT, Celesio und Metro Group.

Zudem verantwortet sie die Leitlinien

der übergreifenden Personalarbeit.

Ein professioneller Auftritt nach außen

als auch nach innen ist daher

unerlässlich – das gilt insbesondere

für das Bewerbermanagement.

Denn nicht selten

entscheidet gerade bei Bewerbern

der erste Eindruck.

Die Einführung des neuen

Recruiting-Systems, das

unkomplizierte Online-Bewerbungen

ermöglicht, kommt sowohl

den Bewerbern als auch

den Mitarbeitern zugute: Der

Bewerbungsprozess verläuft

auf beiden Seiten reibungslos

und transparent. Die Bearbeitungszeiten

sind wesentlich kürzer,

zudem können Interessenten direkt

über die Plattform ihre Bewerbung einsehen,

Dokumente nachreichen oder

Daten löschen. Auch die Führungsverantwortlichen

schätzen die übersichtliche

Darstellung und die integrierten

Workflows, so Alena Heßhaus, Referentin

Personalmarketing bei Haniel: „Die

personalverantwortlichen Manager

haben jederzeit die für sie relevanten

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

Informationen parat, beispielsweise

Bewerberdaten, Stellenprofile und

Terminfristen, und können umgehend

reagieren. So stellt die Software einen

schnellen Austausch zwischen HR und

Linie sicher und ist gerade für die Vorgesetzten

eine erhebliche Arbeitserleichterung.“

Zuvor arbeitete die Personalabteilung

der Haniel-Holding mit einem

komplizierten Recruiting-System, das

sich im täglichen Gebrauch nicht bewährte.

So konnte das Unternehmen

selbst keine Anpassungen vornehmen;

die zahlreichen neuen Releases mussten

mit externer Hilfe aufwendig installiert

werden. Die Haniel-Holding entschied

sich daher in einem Auswahlverfahren

für das webbasierte „Haufe

Bewerber Management“. Ausschlaggebend

war v. a. die hohe Flexibilität

der Software: Die Personalabteilung

kann nun Prozessveränderungen im

Bewerbermanagement-System selbst

anpassen. Außerdem stellt die intuitive

Bedienung sicher, dass HR-Abteilung

und Vorgesetzte die Software ohne

Schulung nutzen können.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem

Bewerber Management von Haufe.umantis

und sind überzeugt davon, dass

dies die richtige Entscheidung war.

Daher werden wir nun auch weitere

Module von „Haufe Talent Management“

in unserem Unternehmen

einsetzen“, resümiert

Alena Heßhaus.

Das Bewerber Management

von Haufe.umantis deckt

alle Bereiche des Bewerbungsprozesses

ab: Vom Antrag

über die Genehmigung und

Ausschreibung einer Stelle

bis zum Austausch mit den

Führungskräften und zur Stellenbesetzung.

Das Bewerber

Management ist eines der Module

der Gesamtlösung „Haufe

Talent Management“. Zusammen mit

den übrigen Bausteinen „Entwicklung“,

„Ziele“, „Nachfolge“, „Veranstaltungen“,

„Vergütung“ und „Netzwerk“

bildet sie HR-Abläufe einfach und verständlich

ab und erleichtert so das Zusammenspiel

von Personalabteilung,

Führungskräften und Mitarbeitern.

Bernhard Münster ó

www.haufe.de


Schlanker Recruiting-Prozess

Komplexe Struktur

erschwert Auswahl

Ein professioneller Recruiting-Prozess kostet Zeit, bindet

personelle Ressourcen und ist mit viel Aufwand verbunden –

insbesondere wenn aufgrund komplexer Konzernstrukturen

verschiedenste Entscheidungsträger in den Auswahlprozess

eingebunden werden müssen.

Die international agierende Freudenberg

Gruppe hat sich deshalb

entschlossen, die Bewerberauswahl

mit technologischer Unterstützung vorzunehmen:

Seit gut einem Jahr ist das

eRecruiting-Tool d.vinci bei dem Familienunternehmen

im Einsatz.

Die zielgerichtete Suche nach den

High Potentials des Arbeitsmarkts ist

in Zeiten des Fachkräftemangels zum

wesentlichen Bestandteil einer nachhaltigen

Unternehmensausrichtung geworden.

Mehr als 10.000 Bewerbungen

gehen jährlich allein in Deutschland bei

der Freudenberg Gruppe ein, die sich

aus 16 verschiedenen Teilkonzernen

zusammensetzt. Die Unternehmensgruppe

ist als Arbeitgeber insbesondere

bei Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren

und Naturwissenschaftlern

sehr beliebt. Der Konzern bietet ihnen

gute Perspektiven in verschiedenen

Geschäftsfeldern, u. a. in der Forschung

und Entwicklung oder im Ingenieurbereich.

Bei Endverbrauchern ist die Unternehmensgruppe

v. a. für ihre breite

Produktpalette an Haushaltsprodukten

bekannt, allen voran durch die Marke

vileda.

Der komplexen Struktur der verschiedenen

Teilkonzerne und deren

Wirken in den verschiedensten Geschäftsbereichen

ist es geschuldet,

dass die Unternehmensgruppe über

insgesamt 16 Personalabteilungen verfügt

– für jeden Teilkonzern eine. Sie alle

kümmern sich um den Bewerberansturm,

um vom Praktikanten bis zum

Senior Professional die richtigen Köpfe

für den Konzern zu finden. „Bis vor

kurzem war unser Recruiting-Verfahren

allerdings nicht mehr zeitgemäß“,

gesteht Alexa Faber ein, Personalreferentin

bei der Führungsgesellschaft

der Unternehmensgruppe. „Wir haben

die eingehenden Bewerbungen mittels

Excel-Tabellen verwaltet, um den Überblick

zu behalten. Jede elektronische

Bewerbung wurde ausgedruckt, um sie

mit Kommentaren zu versehen und an

die passenden Fachabteilungen weiterzureichen.

Der Verwaltungsaufwand

war enorm hoch, ebenso wie die Papierberge.“

Hohe Anforderungen für ein

effizientes Bewerbermanagement

Im Jahr 2009 entschied sich das Unternehmen

für die Suche nach einer zeitgemäßen

eRecruiting-Lösung, die das

Bewerbungsverfahren für beide Seiten,

Bewerber und Personalabteilung, vereinfachen

sollte. Dazu wurde ein Jahr

später ein Projektteam aus Personalern,

Mitarbeitern der Rechtsabteilung

sowie Fachkräften aus IT und Einkauf

ins Leben gerufen, das zunächst die

Anforderungen an die neue Software

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10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

MARKTÜBERSIcHT HuMAN RESOuRCES

definieren sollte. An erster Stelle stand

dabei die zwingende Notwendigkeit,

dass die Lösung in der Lage sein muss,

die komplexe Unternehmensstruktur

abzubilden und es sowohl ermöglicht,

Bewerbungen einzelnen Teilkonzernen

zuzuordnen, als auch Synergien innerhalb

der ganzen Unternehmensgruppe

zu nutzen. Es musste also eine Lösung

gefunden werden, in der sich unterschiedliche

Nutzerrollen definieren

lassen: Den Anwendergruppen sollten

jeweils genau die Nutzungs- und Administratorenrechte

eingeräumt werden,

die ihrer Position im Unternehmen entsprechen.

ryanking999, fotolia.com

Bewerberauswahl leicht gemacht Quelle: Fotolia

Aber das war längst nicht die einzige

Anforderung an das gesuchte

Recruiting-System: Ein detaillierter Katalog

legte Pflichtkriterien und „niceto-have“-Funktionen

fest. So sollte u. a.

sichergestellt werden, dass auch Mitarbeiter

aus den verschiedenen Fachabteilungen,

die nur ein oder zwei Mal

pro Jahr zu der Bewerberauswahl hinzugezogen

werden, die elektronische

Lösung ohne große Einarbeitungszeit

nutzen können. Wichtig war auch, dass

das neue Tool über VPN bedient werden

kann – schließlich sind zahlreiche

Entscheidungsträger des Konzerns oft

im In- und Ausland unterwegs, was den

Auswahlprozess bislang unnötig verzögerte.

Und letztlich sollte es möglich

sein, aus dem System heraus nicht nur

die eingehenden Unterlagen des jewei-

MIDRANGE MAgAZIN · 10/2012

ligen Bewerbers einzusehen, sondern

sie auch direkt elektronisch innerhalb

des Teilkonzerns weiterzuleiten oder

aber dem Bewerber aus dem System

heraus eine E-Mail-Antwort zukommen

zu lassen.

Seit Mai 2011 ist das neue System

nun zunächst im deutschsprachigen

Raum offiziell im Einsatz. In der ersten

Zeit, etwa zwei Monate lang, liefen das

neue und das alte Bewerbungsprozedere

nebeneinander her – ältere Ausschreibungen

wurden noch per Excel-Tabelle

zu Ende gebracht, aktuelle Stellenangebote

sogleich mit dem neuen Online-

Bewerbungsweg verknüpft. Dabei ging

die Implementierung

der Lösung

ohne größere Probleme

vonstatten.

Bei den ersten

Schritten half ein

Schulungsprogramm

nach dem

Prinzip „Train the

trainer“: Der Softwareentwickler

selbst schulte nur

die wichtigsten

Schlüsselpersonen

im Unternehmen,

die wiederum ihr eigenes Team in

die Handhabung der neuen Lösung einwiesen.

Während des gesamten Schulungsprozesses

stand ein ergänzendes

Handbuch zur Verfügung, auf dessen

Basis aufkommende Fragen der Anwender

schnell geklärt werden konnten.

Inzwischen haben 777 Anwender

Zugriff auf das webbasierte Recruting-

System – neben den eigentlichen Personalern

auch Administratoren aus dem

Management, der Betriebsrat und einzelne

Mitarbeiter aus den Fachabteilungen,

die per Passwort einzelnen Bewerbungsverfahren

zugeschaltet werden

können. Sie alle schätzen die Lösung

für seine hohe Praxisnähe. Zwar mussten

sich weniger IT-affine Mitarbeiter

zunächst ein wenig in die Funktionsweise

des neuen Systems hineinden-

ken, aber dank einer mit Screenshots

versehenen Kurzanleitung zum Handling

der Software konnte ihnen schnell

geholfen werden.

Der Recruiting-Prozess hat sich seit

Einführung der Lösung vor gut einem

Jahr de facto erheblich verschlankt:

Mithilfe der verschiedenen Administratorenrollen

und der Möglichkeit der

elektronischen Bearbeitung der Bewerbungsunterlagen

werden die administrativen

Schritte im Bewerbungsverfahren

auf ein Minimum gesenkt. Das

zahlt sich zum einen für die Anwender

des Tools aus, die sich jetzt einfacher

miteinander über eingegangene Bewerbungen

austauschen und sie der richtigen

Stelle zuordnen können und dadurch

freie Zeitkapazitäten für andere

Bereiche übrig haben. Darüber hinaus

eröffnen die Reporting-Funktionen des

Systems die Möglichkeit, statistische

Angaben über den Erfolg einzelner

Ausschreibungen einzusehen, auf deren

Basis Recruiting-Wege nachhaltig

optimiert werden können.

Zum anderen bedeutet das Bewerbermanagementsystem

aber auch

für die mehreren Tausend jährlichen

Bewerber eine Erleichterung: Sie können

dank der Ausfüllmasken sofort

erkennen, für welchen Fachbereich in

welchem Teilkonzern sie sich zur Zeit

bewerben können – und gleichzeitig

den Wunsch angeben, auch fachbereichs-

und teilkonzernübergreifend

in den unternehmensweiten Bewerberpool

aufgenommen zu werden. Zudem

erhalten sie nun deutlich schneller

eine Rückmeldung zum Stand ihres

Einstellungsverfahrens. „Insbesondere

für High Potentials, die auf dem Arbeitsmarkt

sehr gefragt sind, können

wir uns damit als attraktiver und wertschätzender

Arbeitgeber ausweisen“,

fasst Alexa Faber die weitreichende

Bedeutung der neuen Lösung für die

Freudenberg Gruppe zusammen.

Sandra Meyer ó

www.dvinci.de


iBelieve

gLOSSE

Glauben und Vertrauen sind eine feine Sache. Das findet auch looksoftware

und hat ein IBM Midrange Event in New York unter das Motto

iBelieve gestellt. Beleuchtet wurde dabei immer wieder diese eine Frage:

„Why i?“ Der Antwortenkatalog dürfte wertvolles Argumentationsmaterial

für die IBM’sche Marketingabteilung enthalten, der es derzeit nur

mäßig gelingt, die Vorzüge der Plattform zu transportieren.

Glauben und Vertrauen sind auch im deutschen Mittelstand weit verbreitete

Werte – alle Welt spricht von Sicherheitsproblematik in Sachen

IT und Datenmaterial, aber jedes vierte KMU kontrolliert nicht, ob der

User vertrauliche Daten gelöscht hat, bevor seine alte Hardware entsorgt

und durch neue ersetzt wird. Nur knapp 10 Prozent verfügen über eine

Lösung für die Remote-Löschung von Firmenhandys oder Smartphones,

hat Kroll Ontrack gerade in einer Umfrage herausgefunden – dabei ist auf

den rund 4,5 Millionen Geräten, die in Westeuropa jährlich verschwinden,

oft weit mehr zu finden als nur ein paar läppische Kundenkontaktdaten.

Laut BITKOM kennen 14 Millionen Deutsche das Gefühl „Oh nein – mein

Handy ist weg“, 3,5 Millionen wurden vorher Opfer eines Diebstahls.

Die integrierte Löschfunktion von IT-Geräten sei wenig brauchbar,

sagen Datensicherheitsexperten. Sie gebe die Daten üblicherweise nur

zum Überschreiben frei, mache sie jedoch nicht unlesbar. Für den wahren

Datentod stehen drei Methoden zur Verfügung: Entmagnetisierung,

Überschreiben mit spezieller Software oder physikalische Zerstörung. Einen

Shredder für Papierakten besitzen fast Dreiviertel der Unternehmen,

eine Lösung für die Vernichtung elektronischer Daten ist nur in vier von

zehn Firmen zu finden. Taucht neben der Meldung „Neue Steuersünder-

CD aufgetaucht“ die Headline „3-2-1 – Dein Know-how ist jetzt meins“

auf, dürfte das Wort Schadensbegrenzung für die anderen 60 Prozent

eine ganz neue Bedeutung bekommen. Die Frage „Why me?“ beantworten

dann andere. IH ó

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comarch . . . . . . . . . 33

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www.crm-expo.com

DMS ExPO . . . . . . . . 5

www.dms-expo.de

EPOS . . . . . . . . . . . 11

www.eposgmbh.com

Exact Software . . . . . 49

www.exact.de

Hit Software . . . . . . . 38

www.hitsw.de

IT & Business . . . . .Beilage

www.itandbusiness.de

itelligence . . . . 29, 35, 45

www.itelligence.de

ITML . . . . . . . . . . . 7

www.itml.de

ITP . . . . . . . . . . 27, 39

www.midrange.de

K+H . . . . . . . . . . . . 3

www.kh-software.de

oxaion . . . . . . . . . . 31

www.oxaion.de

Panaya . . . . . . . . . . 2

www.panayainc.com

Psipenta . . . . . . . . . 25

www.psipenta.de

Raz-Lee . . . . . . . . . . 8

www.razlee.de

RoHa . . . . . . . . . . . 21

www.roha.at

Samac . . . . . . . . . . 17

www.samac.biz

SUMMIT IT cONSULT . . 47

www.summit-it-consult.de

TOOLMAKER . . . . . . . 52

www.toolmaker.de

Wilsch . . . . . . . . . . 13

www.wilsch.de

WMR . . . . . . . . . . . 19

www.wmr.at

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Tel. +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Rainer Huttenloher (rhh), Chefredakteur

(V.i.S.d.P.), Klaus-Dieter Jägle (kdj),

Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Robert

Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)

ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNG

Brigitte Wildmann, Tel. +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

ANZEIGEN/MEDIABERATUNG

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Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 21/2012

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

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MIDRANGE MAgAZIN 11/2012

erscheint am 23. 10. 2012

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Popp Media Service, Augsburg

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10/2012 · MIDRANGE MAgAZIN

51


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