Aktueller Geschäftsbericht 2011 [PDF 8'900 KB] - Abwasserverband ...

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Aktueller Geschäftsbericht 2011 [PDF 8'900 KB] - Abwasserverband ...

Geschäftsbericht 2011

Abwasserverband Altenrhein


Titelbild

Pantoffeltierchen (Paramaecium), auf dem unten links ein paar Bakterien liegen, ansonsten sieht man die Flagellen und

die Mundöffnung (rasterelektronenmikroskopische Aufnahme).

Die Flagellaten sind zur Gattung der Protozoen gehörige einzellige Lebewesen. Flagellaten verfügen über eine einzige bis

zu Tausenden von Geisseln, deren Funktion das Herbeistrudeln von Nahrungspartikeln, das Verankern des Flagellaten

am Substrat und/oder die Fortbewegung sind.

Vorwort

Ausschnitt eines Querschnittes durch eine Nematoden-Cuticula aussen und quergeschnittene Ringmuskulatur mit den

regelmässig angeordneten dünnen (F-actin) und dicken (Myosin) Filamenten (transmissionselektronenmikroskopische

Aufnahme).

Nematoden (Fadenwürmer) sind mit > 20’000 Arten einer der individuenreichsten Stämme des Tierreichs. Es handelt sich

zumeist um relativ kleine, weisse bis farblose, fädige Würmchen.

Kanalnetz

Glattes Entoplasmatisches Reticulum (ER) im Innern eines Nematoden (transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme).

Das ER ist ein verzweigtes Membran-Netzwerk aus Röhren und Bläschen und macht über die Hälfte der gesamten Membranmenge

in einer Eukaryontenzelle aus. Am und im ER finden u.a. die Translation, die Proteinfaltung und die posttranslationale

Modifikationen von Proteinen statt.

Abwasserreinigung

Salmonella-Bakterien auf einem Kohlenstoffuntergrund.

Salmonellen: Sie gehören zu den stäbchenförmigen Bakterien, haben eine Länge von 2 bis 5 µm, sind gramnegativ, begeisselt

und vorwiegend aktiv beweglich. Die Gattung Salmonella ist der Familie der Enterobacteriaceae zugeordnet und

eng verwandt mit der Gattung Escherichia.

Schlammbehandlung

Gefrierbruch entlang der Innenseite der basalen Plasmamembran von Makrophagen (rasterelektronenmikroskopische Aufnahme

nach einer Kryofixation, d.h. einem schnellen Einfrieren). Makrophagen gehören zu den Fresszellen und sind wichtige

Elemente des Immunsystems. Gut sichtbar sind die hexagonalen Bereiche des Clathrins und einige Filamente des Zytoskelettes.

Clathrin ist ein Protein, das an der Einstülpung von Zellmembranen und der Bildung von Vesikeln beteiligt ist. Das Zytoskelett

ist ein aus Proteinen aufgebautes Netzwerk und ist u.a. verantwortlich für die mechanische Stabilisierung der Zelle.

Allgemeines

Zellteilung der Hefe Saccharomyces cerevisiae (transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme nach einem Gefrierbruch).

Erkennbar sind v.a. die Kompartimente Vakuole und Zellkern. Vakuolen werden im Zytoplasma eukaryontischer Zellen

gefunden und haben u.a. eine Speicher- resp. Entgiftungsfunktion. Im Zellkern befindet sich die Erbsubstanz.

Fokus

Querbruch durch einen Chloroplasten (Thylakoid-Membranen) mit Proteinkomplex-Partikeln auf Membranbruchflächen

(transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme nach einem Gefrierbruch).

Chloroplasten sind Organellen, in denen die Photosynthese stattfindet. Diese Aufnahme stammt von einem Vertreter der

Rispengräser (Festuca oder Schwingel).

Rechnung 2011

Isolierte Golgi-Aggregate (rasterelektronenmikroskopische Aufnahme nach einer Kryofixation).

Der Golgi-Apparat zählt zu den Organellen eukaryontischer Zellen und bildet einen Membran-umschlossenen Reaktionsraum

innerhalb der Zelle. Er ist an der Sekretbildung und weiteren Aufgaben des Zellstoffwechsels beteiligt.

Technischer Anhang

Mitochondrien im Querschnitt (transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme).

Mitochondrien kommen in den Zellen fast aller Eukaryonten, nicht aber bei den Prokaryonten vor. Sie stellen u.a. die

«Energiekraftwerke» dar, indem sie das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat bilden. Darüber hinaus erfüllen sie

weitere essenzielle Funktionen einer Zelle. Mitochondrien sind von einer Doppelmembran umschlossene Organellen mit

eigener Erbsubstanz.

Herausgeber: Abwasserverband Altenrhein (AVA)

Fotos: Herr Dr. Wepf, Elektronenmikroskopie Zentrum ETH Zürich

Layout und Druck: Schmid-Fehr AG, Goldach

Auflage: 350 Exemplare

Papier: Refutura: Ein Recycling-Papier, hergestellt durch neuartige Technologien und verbesserte

Produktionsprozesse unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte.

neutral

Drucksache

No. 01-12-357469 – www.myclimate.org

© myclimate – The Climate Protection Partnership


Kapitel

Sauber und mehrlagig

4

5

11

14

17

20

24

26

31

Inhalt

Editorial

Organisation

Kanalnetz

Abwasserreinigung

Schlammbehandlung

Allgemeines

Fokus

Rechnung 2011

Technischer Anhang


Inhalt

Editorial

Kurz und knapp

Liebe Leserinnen

Liebe Leser

Das Jahr 2011 war geprägt von

Themen globaler Relevanz wie selten

zuvor. Die Reaktorkatastrophe in Japan

hat auf den Auslöser der Energie wende

gedrückt und uns die energetische

Knacknuss auf unserem Planeten

wieder knallhart aufgetischt. Bahnbrechende

Durchbrüche stehen noch aus.

Umso erfreulicher ist die Kreativität

der Fachwelt; sogar Kernfusions-

Ansätze wie auf der Sonne werden laut

angedacht. Bis es soweit ist, sind wir

auf realistische Sofortmassnahmen

angewiesen. Nachhaltige Energiegewinnung

ist im Trend, Cleantech und

Leuchtturmprojekte fast täglich in der

Presse. Dabei werden nebst neuen

Ideen wieder Ansätze aus dem zwanzigsten

Jahrhundert aufgegriffen. Wer

hätte noch vor 10 Jahren wieder an die

Holzvergasung gedacht? Hydrothermale

Vergasung und Carbonisierung sind alte

Verfahren, welche die wenigsten von

uns kennen. Heute aber Anlass genug,

solche Anlagen zu bauen. Nebst der

Erneuerbarkeit ist zudem die Speicherbarkeit

von Energie eine zentrale Anforderung.

Seite 4

Damit kommt den Kläranlagen eine

neue Bedeutung zu. Sie konsumieren

nicht nur einen Zehntel der für kommunale

Aufgaben benötigten Energie –

und sind damit ein relevanter Hebel in

der Energie-Einsparung –, sondern sie

erzeugen auch Energie. Die Betreiber

sind gefordert, die Energie aus dem

Abwasser unter Berücksichtigung der

relevanten Standortfaktoren bestmöglich

zu nutzen und die vorhandenen

Infrastrukturanlagen sinnvoll für eine

erweiterte Energieproduktion zu öffnen.

Gleichzeitig behält die Wertigkeit

der eigentlichen Abwasserreinigung

aber höchste Priorität. Entwicklung

und Technologie gehen weiter in die

Tiefe. Stoffeinflüsse auf unsere Umwelt

werden augenfällig, Analysemethoden

präziser, Nachweisgrenzen angepasst.

Vom Menschen verursachte Mikroverunreinigungen,

das sind Spurenstoffe

von Medikamenten und Chemikalien,

müssen zukünftig aus dem Wasser

eliminiert werden. Die Gesetzesvorlage

ist in Vorbereitung. Für den Ausbau von

einem Fünftel der bestehenden Anlagen

werden 1.2 Mia. Franken benötigt,

das sind 1.5 % des Wertes der Infrastrukturanlagen

zur Abwasserreinigung

und ca. 50 % der jährlichen Betriebskosten.

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

Symbolisch untermauern wir die

Bedeutung von Mikroverunreinigungen

in der bildlichen Darstellung von Mikrostrukturen

aus Organismen, welche an

der Abwasserreinigung teils massgeblich

beteiligt sind: Membrane, Vakuolen,

Golgi Vesikel und so weiter.

Wir danken den Mitarbeitenden des

AVA im Namen des Verwaltungsrates

und der Geschäftsleitung für ihr unermüdliches

Engagement zum Wohl der

Wasserqualität im Bodensee und zu

Gunsten der Öffentlichkeit.

Wir wünschen Ihnen bei der Durchsicht,

ob analytisch und lang oder gra-

fisch und kurz, viel Vergnügen!

Christoph Egli Robert Raths

Geschäftsführer Präsident des

Verwaltungsrates


Organisation

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9

10

Verband /Leitbild

Einzugsgebiet

Organigramm

Portrait

Beschlüsse

Organisation


Organisation

Seite 6

Verband / Leitbild

Vielschichtig und offen

Der Abwasserverband Altenrhein

(AVA) betreibt als Zweckverband von 13

Gemeinden aus zwei Kantonen die Siedlungsentwässerung

ab dem Gemeindekanalisationsnetz,

die Schmutzwasserbehandlung

und die Schlammbehandlung.

Die topografischen Verhältnisse unterscheiden

sich stark von vorwiegend

flach in den nördlich gelegenen St. Galler

Gemeinden bis voralpin in den südlich

gelegenen Appenzeller Gemeinden. Die

höchst gelegene Entwässerungsleitung

befindet sich auf 900 müM, die ARA auf

400 müM.

Die Verbandsgemeinden betreiben

die Siedlungsentwässerung zu 44 % im

Misch- und zu 56 % im Trennsystem.

Grundauftrag und Leitsätze

Der AVA stellt im Auftrag der Verbandsgemeinden

die Ableitung des

Schmutzwassers und die Abwasserreinigung

inkl. überregionaler Schlammbehandlung

sicher. Der AVA arbeitet

nach ökonomischen und ökologischen

Grundsätzen. Die gesetzlichen Vorgaben

werden eingehalten.

1. Umwelt und Energie

· Wir realisieren Massnahmen zum

Schutz der Umwelt nach den gesetzlichen

Vorgaben.

· Wir nutzen das Abwasser und Siedlungsabfälle

als Ressource.

· Wir setzen uns für einen effizienten

Energieeinsatz ein und erhöhen

den Eigendeckungsgrad.

2. Zusammenarbeit und

Kommunikation

· Wir fördern die regionale und überregionale

Zusammenarbeit und

streben ein integrales Netz- und

Einzugs gebietsmanagement an.

· Wir bieten kompetente Dienstleistungen

und streben damit eine

hohe Zufriedenheit an.

Der Anschlussgrad beträgt über 99 %.

Das gereinigte Wasser gelangt über das

Mündungsgebiet des Alten Rheins in den

Bodensee. Sowohl Bodensee als auch

der Alte Rhein gelten als mit 1. Priorität

zu schützende Gewässer. Der Bodensee

dient gleichzeitig als Trinkwasserspeicher,

Badegewässer und Naherholungsgebiet.

Das Kanalnetz umfasst eine Länge

von 30 km Meteorwasser- und 270 km

Schmutzwasserkanäle. Davon gehören

70 km dem AVA. Hinzu kommen 164

Sonderbauwerke, davon 88 Pumpstationen

für Schmutzwasser, 28 Regenüberläufe,

20 Regenüberlaufbecken, 16

Messstationen, vier Düker, zwei Stollenwehre

und ein Wirbelfallschacht.

· Wir informieren unsere Anspruchsgruppen

transparent und verständlich.

3. Wirtschaftlichkeit und Unternehmensentwicklung

· Wir orientieren uns nach Kosten-

Nutzen-Überlegungen, wobei Nutzen

wirtschaftlich, ökologisch, sozial

oder politisch geprägt sein kann.

· Wir messen uns innerhalb der

Branche und optimieren unsere

Organisation und Leistungen.

· Wir arbeiten qualitätsorientiert und

nehmen als Mit arbeitende aktiv am

Verbesserungsprozess teil.

4. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

· Wir halten uns an die aktuellen

Erkenntnisse und Vorgaben und

schulen regelmässig.

· Wir leben eine hohe Sicherheitskultur

und minimieren das Unfallrisiko

durch vorausschauendes Denken,

Handeln und Planen.

· Wir fordern präventive Massnahmen

von uns und von Dritten auf

unserer Anlage ein.

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

Kanton St.Gallen

Eggersriet, Goldach, Rheineck,

Rorschach, Rorschacherberg,

St. Margrethen, Thal, Untereggen

Kanton Appenzell Ausserrhoden

Grub, Heiden, Lutzenberg,

Walzenhausen, Wolfhalden

Weitere Teilgebiete

Oberegg (Gebiet Torfnest Ladernweid),

Rehetobel (Gebiet Kaien), Wald AR

(Gebiet Langenegg)

5. Arbeitgeber und Mitarbeiter

· Wir schaffen als fortschrittliche und

faire Arbeitgeberin die Voraussetzungen

für ein motivierendes und

leistungsorientiertes Betriebsklima.

· Wir übernehmen als Mitarbeitende

Verantwortung und erhalten dafür

die notwendigen Kompetenzen und

die entsprechende Ausbildung.

· Wir respektieren uns gegenseitig,

sind tolerant und schaffen Vertrauen.

6. Infrastruktur und Anlagenperformance

· Wir entwickeln die Infrastruktur

aufgrund solider Daten, Konzepte

und Planungsgrundlagen.

· Wir stellen den Werterhalt langfristig

mit gleichmässiger finanzieller

Belastung sicher.

· Wir optimieren die bestehende Infrastruktur

und den Anlagenbetrieb

und orientieren uns nach innovativen

/ zukunftsgerichteten Technologien.


Einzugsgebiet

Kreuz und quer

Untereggen

Regenmesser

Goldach Eggersriet Thal

Gemeinde Einwohner

(E)

Grub

Heiden

ARA

Rorschacherberg Wolfhalden

Organisation

Rheineck

Walzenhausen

Rorschach Lutzenberg

St. Margrethen

Einwohner­

Gleichwerte

(EGW)

Grösse

[ km 2 ]

Kanallänge [ km] entwässerte

Fläche [ha]

Gemeinde AVA MS1 TS2 Thal 6’288 4’661 9.8 25.5 16.7 74.7 267.8

Rorschach 9’024 4’213 1.8 20.3 5.3 91.0 48.5

Rorschacherberg 7’029 1’673 7.4 33.5 2.0 136.1 80.7

Goldach 9’024 7’649 4.8 26.3 6.5 142.2 109.7

Untereggen 930 155 7.1 5.0 3.7 13.4 17.0

Eggersriet 2’109 257 8.8 11.3 3.2 24.2 28.4

Rheineck 3’324 370 2.2 13.0 4.8 91.0 15.1

St. Margrethen 5’539 2’458 6.9 19.1 10.6 180.0 31.5

Lutzenberg 1’320 136 2.3 9.9 2.9 – 36.3

Wolfhalden 1’715 225 6.9 17.2 3.2 – 48.5

Walzenhausen 2’269 853 7.0 10.6 3.6 – 62.6

Heiden 4’060 2’259 7.5 19.1 5.4 6.0 110.6

Grub AR 1’023 237 4.2 9.7 2.4 – 97.9

Total 53’833 25’146 76.7 220.4 70.4 758.5 954.5

1 MS: Mischsystem 2 TS: Trennsystem


Organisation

Seite 8

Organigramm

Einfach und durchlässig

Strategische Führung

Geschäftsleitung

Bereiche

Betrieb

Finanzen/Administration

E. Büchel

Finanzen, Rechnungswesen,

Sekretariat

Kanalnetz

F. Lükewille

Betrieb/Unterhalt

Dokumentation

Abwasserreinigung

V. Klausberger

Betrieb/Unterhalt

Dokumentation

Mitglied der Geschäftsleitung

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

Delegiertenversammlung

Vorsitz: R. Raths

Verwaltungsrat

Präsident: R. Raths

Geschäftsführer

C. Egli

Betrieb

M. Hürlimann

Schlammbehandlung

C. Kuster

Betrieb/Unterhalt

Dokumentation

Planung Kanalnetz

F. Lükewille

Siedlungsentwässerung

Kontrollstelle

Sicherheitsbeauftragter

M. Hürlimann

Zentrale Dienste

M. Hürlimann

Automation, Labor,

Elektrotechnik


Portrait

Sitzend und stehend

Verwaltungsrat und Delegierte

· Robert Raths, Präsident

Gemeindepräsident Thal

· Norbert Näf, Vizepräsident

Gemeindepräsident Heiden

· Hansruedi Bänziger

Gemeindepräsident Walzenhausen

(ab Juni 2011)

· Roger Böni

Gemeindepräsident Untereggen

· Reto Friedauer

Gemeindepräsident St. Margrethen

· Erwin Ganz

Gemeindepräsident Lutzenberg

· Beat Hirs

Gemeindepräsident Rorschacherberg

· Astrid Mucha

Gemeinderätin Wolfhalden

(bis Mai 2011)

· Thomas Müller

Stadtpräsident Rorschach

· Markus Peter

Gemeindepräsident Eggersriet

· Hans Pfäffli

Stadtpräsident Rheineck

· Erika Streuli

Gemeindepräsidentin Grub (AR)

· Gaby Weber

Gemeinderätin Wolfhalden

(ab Juni 2011)

· Thomas Würth

Gemeindepräsident Goldach

Weitere Delegierte

· Adrian Inauen

Gemeinderat Eggersriet

· Adrian Eberle

Gemeinderat Goldach

· Ralph Gerschwiler

Bauverwalter Goldach

· Kathrin Metzler

Gemeinderätin Goldach

· Werner Schläpfer

Gemeinderat Grub (AR)

· Markus Hilber

Gemeinderat Heiden

· Werner Rüegg

Gemeinderat Heiden

· Karl Adler

Gemeinderat Lutzenberg

· Stephan Vitzthum

Stadtrat Rheineck

· Ronnie Ambauen

Stadtrat Rorschach

· Rolf Deubelbeiss

Stadtrat Rorschach

· Dr. Peter Fuchs

Stadtrat Rorschach

· Ronny Bleichenbacher

Gemeinderat Rorschacherberg

· Enrik Hippmann

Gemeinderat Rorschacherberg

· Roland Kluser

Gemeinderat St. Margrethen

· Martin Koster

Gemeinderat St. Margrethen

· Dr. Regula Laux-End

Gemeinderätin Thal

· Werner Reifler

Gemeinderat Thal

· Christoph Portmann

Gemeinderat Untereggen

· Thomas Baselgia

Gemeinderat Walzenhausen

· Max Koch

Gemeindepräsident Wolfhalden

Kontrollstelle

· Heinz Alder, Heiden

· Beat Bosshart, Altenrhein, Vorsitz

· Herbert Wagenbichler, Goldach

Geschäftsleitung

· Dr. Christoph Egli, Geschäftsführer

· Elmar Büchel, Leiter Finanzen und

Administration

· Ernst Hohl, Leiter Planung Kanalnetz

(80 %) (bis März 2011)

· Markus Hürlimann, Leiter Betrieb

ARA / Schlamm

· Frank Lükewille, Leiter Planung /

Betrieb Kanalnetz (ab März 2011)

Mitarbeitende Kanalnetz

· Roman Frey, Kanalunterhalt

· Edmund Hinnen, Kanalunterhalt

Organisation

· Markus Keel, Unterhalt Sonderbauwerke

Mitarbeitende Abwasserreinigung

· Viktor Klausberger, Leiter Abwasserreinigung

· Rolf Peng, Stv. Leiter Abwasser reinigung

· Hansruedi Graf, Abwasserreinigung

· Hans Rechsteiner, Abwasserreinigung

(bis Februar 2011)

· Marjan Zakrajsek, Abwasserreinigung

(ab April 2011)

Mitarbeitende Schlammbehandlung

· Christian Kuster, Leiter Schlammbehandlung

· Günther Hinnen, Stv. Leiter Schlammbehandlung

· Roger Keller, Schlammbehandlung

Mitarbeitende Zentrale Dienste

· Reto Bischof, Elektrotechnik

· Peter Grob, Automation

(bis August 2011)

· Arthur Meyer, Labor

· Rolf Schoop, Elektrotechnik

· Andreas Sprecher, Automation

(ab Mai 2011)

Mitarbeitende Finanzen und

Administration

· Rosmarie Forrer, Sekretariat (60 %)

· Esther Fuster, Raumpflege (40 %)

· Ruth Schmid, Raumpflege

10­Jahr­Jubiläum

· Ruth Schmid, 1. April

Austritte

· Hans Rechsteiner, 28. Februar

· Ernst Hohl, 31. März

· Peter Grob, 31. August

Eintritte

· Frank Lükewille, Leiter Planung / Betrieb

Kanalnetz, 1. März

· Marjan Zakrajsek, Kläranlage, 1. April

· Andreas Sprecher, Automation, 1. Mai


Organisation

Beschlüsse der

Delegiertenversammlung

· Genehmigung der Jahresrechnung

2010.

· Genehmigung des Voranschlags

2012 mit Laufender- und Investitionsrechnung,

des Investitions-

und Erneuerungsbudgets 2012,

der rollenden Langfristplanung 2013

bis 2025 und der aktualisierten

Finanzierungsplanung.

· Festsetzung der Abwassergebühr

für das Jahr 2012 bei CHF 116.15

pro EW, exkl. MwSt.

Themen des Verwaltungsrats

Genehmigung der Bauabrechnungen

folgender Projekte:

· Erneuerung EMSR Aussenanlagen

CHF 3’537’300.

· PW Schutzmühlebach

St. Margrethen, Sanierung

CHF 163’200.

· RB Schwimmbad Heiden,

Wirbelabscheider

CHF 276’300.

· Arbeitsvergabe der Projekt- und

Bauleitung für die Annahmestelle

Co-Substrate an das Büro

Kuster+Hager, St. Gallen

(CHF 100’000).

· Arbeitsvergabe der Aussenfassade

des Gebäudes Annahmestelle

Co-Substrate an die Covra-Metall AG,

Goldach (CHF 215’200).

· Arbeitsvergabe des Annahmebunkers

und der Mechanischen

Aufbereitungsanlage für die

An nahmestelle Co-Substrate an die

Hybag AG, Linden (CHF 383’700).

· Arbeitsvergabe der Baumeisterarbeiten

an der Annahmestelle

Co-Substrate an die Willi Bau AG,

Staad (CHF 102’000).

Seite 10

Beschlüsse

Flüssig und transparent

· Arbeitsvergabe der Stahlbauarbeiten

an der Annahmestelle Co-Substrate

an die E. Fischer AG, Romanshorn

(CHF 60’800).

· Arbeitsvergabe der Sanitäranlagen

an der Annahmestelle Co-Substrate

an die Aquatec AG, Staad

(CHF 97’100).

· Arbeitsvergabe der Elektroinstallationen

an der Annahmestelle

Co-Substrate an die ETU Elektro

Kuster, Goldach (CHF 55’400).

· Arbeitsvergabe der Schalt- und

Steuerschränke an der Annahmestelle

Co-Substrate an die Schmid

Automation AG, St. Gallen

(CHF 56’000).

· Arbeitsvergabe für die Installation

einer Fahrzeugwaage an die Busch-

Werke AG, Trimmis (CHF 85’900).

· Arbeitsvergabe für die Tiefbauarbeiten

an der Fahrzeugwaage an

Implenia Bau AG, St. Margrethen

(CHF 84’000).

· Genehmigung eines Projektkredits

über CHF 191’900 für die Ablösung

der Infranet-Anlagen durch eine

DSL-Übermittlungslösung.

· Arbeitsvergabe der Hardware- und

Softwarekomponenten der DSL-

Einrichtungen für 22 Objekte im Aussennetz

an die Insoft Systems AG,

St. Gallen (CHF 166’900).

· Arbeitsvergabe für ein neues Kanalreinigungsfahrzeug

inkl. Aufbau an

die Kaiser AG, Schaanwald

(CHF 674’500).

· Genehmigung eines überarbeiteten

Projektkredits über CHF 435’000

für die Sanierung des Pumpwerks

Rathaus Rorschach. Die Netto-

Kreditsumme zu Lasten des AVA

beträgt CHF 235’000.–.

· Arbeitsvergabe der Baumeisterarbeiten

am Pumpwerk Rathaus

Rorschach an die Gautschi AG,

Rorschach (CHF 249’800).

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

· Entscheid zur Mitbenützung der

GIS-Datenbestände aller Verbandsgemeinden

durch den AVA.

· Arbeitsvergabe Fördersysteme

Schlammtrocknung an die Firma

Picatech Huber AG (CHF 223’400).

· Genehmigung des Abnahmeprozederes

für die Schlammtrocknungsanlage

inkl. Geruchsmessungen

durch neutrale Probanden.

· Genehmigung der Tarife 2012 für

die Schlammbehandlung Dritter.

· Begleitung des Projekts Anschluss

Goldachtal.


Kanalnetz

12

13

Betrieb und Unterhalt

Projekte und Erneuerungen

Kanalnetz


Kanalnetz

78’044 Einwohnerwerte und 9.2 Mio.

Kubikmeter Schmutzwasser

Die Gesamtabwassermenge hat sich im

Vergleich zum Vorjahr um rund 18.9 %

auf 7’456’531 m 3 reduziert. Ursache ist

die mit 1’044 mm deutlich geringere

Niederschlagsmenge im Jahr 2011. So

hat es beispielsweise im gesamten November

überhaupt keinen messbaren

Niederschlag gegeben. Das übrige Abwasser

aus Haushalten, Gewerbe und

Industrie war bezüglich Menge und Verteilung

nahezu unverändert auf dem Niveau

des Vorjahres.

Messstellen

Die drei Zulaufmessungen zur Kläranlage

(Messstellen Ost, West und Altenrhein)

sind allesamt als Venturikanal

ausgebildet. Eine Überprüfung des

gesamten Messbereichs von 0 l / s bis

4’500 l / s hat ergeben, dass vor allem

im oberen Messbereich die Messwerte

tendenziell zu hoch liegen. Vor dem

Hintergrund, dass mit der Bewirtschaftung

des Zulaufkanales ein Einstau der

Kanalisation erfolgt und in diesem Fall

die Venturi-Messtechnik unbrauchbar

ist, werden alle drei Messstellen mit

einer neuen Durchflussmessung ausgerüstet.

Niederschlag

Über die letzten 17 Jahre betrachtet, ist

eine sinkende Tendenz der Jahresniederschlagsmenge

zu beob achten (siehe

Grafik).

Seite 12

Betrieb und Unterhalt

Kanalisiert und zuverlässig

Venturi-Messstelle Ost

Dieser Trend ist auch schweizweit

feststellbar und wird sich gemäss den

Erläuterungen zum Klimawandel des

Bundesamtes für Umwelt (BAFU) in Zukunft

fortsetzen. Die Prognose des

BAFU, dass es im Vergleich zu früher

weniger aber intensiver regnet, kann

auf der vorhandenen Datengrundlage

des AVA noch nicht belegt werden.

Niederschlagsmenge im

Verbandsgebiet [mm]

Fremdwasser

Eine neuere Auswertung des Fremdwasseranfalles

nach der Methode des

gleitenden Minimums ergibt eine

Menge von 35 l/s. Dies entspricht

einem Anteil von 25 % des Trockenwetterzuflusses

und ist bezogen auf den

schweizerischen Durchschnitt relativ

gering. Der verbesserte Wert kann auf

einzelne Sanierungsmassnahmen und

die vermehrte Umsetzung des

Trennsys tems zurückgeführt werden.

Abflusssteuerung Kanalnetz

Die Pumpwerke und Entlastungsan-

lagen müssen so auf einander abgestimmt

sein, dass ein grösstmöglicher

Gewässerschutz (d.h. möglichst geringe

Entlas tungsmenge) gewährleistet wird.

Mit 82 Pumpwerken, 20 Regenbecken

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

2000

1600

1200

800

400

0

94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

Mittelwerte der 6 Messstationen der AVA

Klimawandel

Die Fachwelt ist sich einig, dass sich durch

die rasante Zunahme von Treib hausgasen

die Erde weiter erwärmen wird. Die warme

Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen,

demzufolge kommt es zu intensiveren Regenfällen,

wenn Luftmassen aufeinanderprallen.

Zudem wird es eine Zunahme von

Hitzewellen und Abnahme von Frostperioden

geben.

Die Veränderung im Niederschlagsverhalten

hat auch Auswirkungen auf die Siedlungsentwässerung

und damit auf den

Gewässerschutz. Bei der laufenden Nachführung

der Generellen Entwässerungspläne

werden diese Erkenntnisse entsprechend

berücksichtigt, z.B. bei der Wahl des

Dimensionierungsregens für das Kanalnetz.

und 28 Regenüberläufen ist diese Aufgabe

sehr anspruchsvoll und wurde mit

einer Langzeitsimulation erneut durchgeführt.

Als wesentliche Massnahmen haben

sich die Bewirtschaftung des Zulaufkanals

zur Kläranlage und die Vergrösserung

des Regenbeckens Hörlisteg herausgestellt.

Durch den gezielten

Einstau des Zulaufkanales und die Zwischenspeicherung

des Abwassers kann

die gesamte Entlastungsmenge in die

Gewässer um rund 15 % reduziert werden.

Diese Massnahme bedingt allerdings

eine Notentlastung des Systems

zum Schutz der Kläranlage bei einem

extremen Regenereignis vor einer Überflutung.

Zum jetzigen Zeitpunkt übernimmt

diese Funktion der Zulaufkanal,

weil das vorhandene Volumen noch

nicht genutzt wird. Die Vergrösserung

des Regenbeckens Hörlisteg bringt

eine weitere Reduktion der Entlastungsmenge

um rund 7 %, ist aber aufgrund

der beengten Platzverhältnisse

sehr schwierig umzusetzen. Die Umsetzung

beider Massnahmen wird weiter

intensiv geprüft, zusätzlich erfolgen diverse

Anpassungen der Drosselabläufe

der bestehenden Entlastungsanlagen.


Projekte und Erneuerungen

Vernetzt und widerstandsfähig

Ersatzbau Pumpwerk Rathaus

in Rorschach

Mit dem Neubau der Raiffeisenbank

in Rorschach gegenüber dem Rathaus

war eine Verlegung des bestehenden

Pumpwerkes erforderlich. Zudem

befand sich das Pumpwerk in einem

schlechten Zustand. Dank einer guten

Koordination der beteiligten Bauherren

und Planer konnte bereits ein grosser

Teil der Arbeiten realisiert werden, die

Abschlussarbeiten erfolgen im 2012.

Mit dem Neubau werden nicht nur die

Betriebskosten optimiert, sondern auch

die Geruchsemissionen eliminiert.

Verlegung AVA­Kanal in Heiden

Im Zuge der neuen Wohnüberbauung

«Rosental» im Dorfzentrum von Heiden

wurden verschiedene Kanalisationsleitungen,

die mittig durch das Grundstück

verliefen, angepasst. Neben

dem Gemeindekanal wurde auch der

Schmutzwasserkanal des AVA mit

Nennweite 300 mm so verlegt, dass die

Überbauung realisiert werden konnte.

Verlegung Einstieg Pumpwerk

Strandbad in Rorschach

Mit der Neugestaltung «Seeufer Ost»

in der Stadt Rorschach wurden neben

dem Neubau des Würth-Verwaltungssitzes

auch die Infrastrukturanlagen

erneuert. Mit der neuen Gestaltung der

Kantonsstrasse, des Fuss- und Veloweges

und des Parkplatzes Strandbad

wurde eine Verlegung des Einstieges

zum unterirdischen Pumpwerk «Strandbad»

erforderlich. Die Arbeiten konnten

termingerecht abgeschlossen werden.

Umstellung Infranet auf DSL

Das Infranet wurde im 2001 zur Kommunikation

zwischen Kläranlage und

Aussenwerken zur Fernübertragung und

Fernbedienung von Sicherheitsanlagen

eingeführt. Infolge Monopolstellung

verlangte die WEKO die Ablösung dieser

bewährten und verbreiteten Fernwirk-

technik per 31. Dezember 2012 durch

ein offenes System. Nach einem Kosten-

Nutzen-Vergleich zwischen Lichtwellenleiter

(LWL) und Digital Subscriber Line

(DSL) hat sich der AVA für die technisch

gute und wirtschaftlich günstigere Variante

mit DSL entschieden. Der Umbau

der insgesamt 22 Aussenwerke mit

Infranet-Anschluss verlief ohne nennenswerte

Schwierigkeiten und konnte termingerecht

im Dezember abgeschlossen

werden.

MAN ersetzt Mercedes

Die Ablösung des 20-jährigen Lastwagens

ist endlich vollzogen. Mit dem

neuen Fahrzeug steht dem AVA ein

Arbeitsinstrument zur Verfügung, das

dem aktuellen Stand der Technik

entspricht und weiterhin eine gute

Dienstleistung ermöglicht. Aus der Beurteilung

der eingegangenen Offerten

ging ein MAN Chassis mit einem Aufbau

der Firma Kaiser AG hervor. Das

Fahrzeug hat mit einer Nutzlast von

14 t ein Gesamtgewicht von 32 t. Die

Wendigkeit ist mit 2 gelenkten Achsen

gewährleistet. Der Motor ist 480 PS

stark, entspricht der Euro 5 Norm und

verfügt zusätzlich über einen Partikelfilter.

Auch der Aufbau ist bedeutend

leistungsfähiger. Die Vakuumpumpe

(KWP) erbringt mit über 3’000 m 3 / h

die doppelte Leistung, und mit

dem Druckumsetzer (KDU) wird die

Schwemmleistung auf 400 Liter / min

erhöht. Das Spülwasser kann bei Bedarf

rezikliert werden, wodurch Zusatzfahrten

entfallen. Die Ausführung ist

für Gefahrenguttransporte ausgelegt,

was die Flexibilität bei Interventionen

gewährleistet. Zudem ist die Arbeitssicherheit

für das Personal dank einer

leistungsfähigen Funkfernsteuerung

massgeblich verbessert. Auch optisch

gehört der Lastwagen unverkennbar

zum AVA (Dienstleistungen: kanalisiert

und zuverlässig; Kanalnetz: gespült

und sauber).

Kanalnetz

Ausblick

· Sanierung Regenbecken St. Gallerstrasse

in Rorschach

· Sanierung Messstellen Ost,

West und Altenrhein

· Nachrüsten Beckenreinigung bei

diversen Regenbecken

· Diverse Kanalsanierungen

· Projekt Anschluss Gemeinden

Goldachtal

· Studie Notentlastung Zulaufkanal

· GEP – Neuberechnung Kanalnetz

Besprechung auf der Baustelle

Verlegter Einstieg Pumpwerk Strandbad

Neuer Lastwagen mit Equipe Edi Hinnen und Roman Frey


Abwasserreinigung

Seite 14

Abwasserreinigung

Betrieb und Unterhalt

Projekte und Erneuerungen

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

15

16


Betrieb und Unterhalt

Optimiert und geklärt

Anlagenperformance

Die gute Anlagenleistung ist in der Tabelle

und den Diagrammen auf dieser Seite

sowie der Bilanz auf Seite 30 ersichtlich.

Wetterbedingt lag der Gesamtzulauf

etwa ein Fünftel unter dem des Vorjahres.

Die Konzentrationen entsprachen in

etwa dem Vorjahr.

Einige massgebliche Veränderungen

im Anlagenbetrieb führten in der Summe

zu einem deutlich tieferen Wert an parti-

Menge Zufluss ARA und Biologie

7000

6000

5000

4000

3000

2000

1000

l/s

J F M A M J J A S O N D

kulären Stoffen. Das Mittel konnte um

40 % von 5.7 auf 3.4 mg / l reduziert werden.

Damit ist das langjährige Ziel erreicht.

Auch die Durchsichtigkeit des gereinigten

Abwassers erfüllte erstmals die

Anforderungen. Einzig die Anzahl der

Grenzwert überschreitungen bleibt noch

zu verbessern. Die Zusammenstellung

Anlagenperformance in Zahlen

BSB 5

CSB

DOC

TOC

P tot

NH 4 +

NO 2 –

NO 3 –

N tot

GUS

Snellen

LW 4)

LW*a 5)

Ablauf Filtration – GUS in mg/l

12

10

8

6

4

2

Ablaufkonzentration und Eliminationsgrad

– Ammonium NH4-N 7

6

5

4

3

2

1

mg/l

J F M A M J J A S O N D

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

%

NH 4-N IST

NH 4-N Grenzwert

NH 4-N Elimination (%)

NH 4-N Grenzwert Elimination (%)

der Massnahmen ist im Fokus-Kapitel ersichtlich.

Die Belebtschlammbiologie wurde

mit der Umstellung des Leitsystems

stärker und ausgeglichener belastet.

Zusammen mit einer Anpassung der

Luftregulierung und des hydraulischen

Verhältnisses von Nachklärung zu Be-

Abwasserreinigung

Ablaufkonzentration und Eliminationsgrad

– Phosphor Ptot J F M A M J J A S O N D

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

%

P tot IST

P tot Grenzwert

Zulauf Abfluss Pro­

Konz. Menge Konz. Menge Reinigungsleistung

ben

Mittel Jahr Summe Grenzwert Mittel Jahr Summe Grenz- effektiv %

(mg / l) Jahr kg mg / l mg / l Jahr kg wert %

279 1’620’147 ≤ 15 1.4 9’924 ≥ 93 94.4

497 3’177’694 ≤ 60 24 181’037 – 88.5

– – ≤ 10 6.0 44’294 – –

115 725’336 – 7.1 52’213 ≥ 85 87.6

6.8 42’068 ≤ 0.3 0.24 1’818 ≥ 95

22 131’820 ≤ 2 0.5 3’820 ≥ 90

≤ 0.3 0.03 251 –

– 21 156’070 –

38 244’097 – 25 180’333 –

227 1’488’291 ≤ 5 3.4 25’497 –

– – ≥ 30 cm 57 – –

– – – 2.3 – –

– – –

– 3.2 –

1)

95.5

96.7 2)



49.9 3)

Anzahl

38

182

179

175

190

181

78

182

182

– 183

– 182

– –

– –

Ablaufkonzentration und Eliminationsgrad

– Gelöster organischer Kohlenstoff DOC

P tot Elimination (%)

P tot Grenzwert Elimination (%)

BSB 5: Biochemischer Sauerstoffbedarf , CSB: Chemischer Sauerstoffbedarf, DOC: Organischer Kohlenstoff gelöst, TOC: Organischer Kohlenstoff gesamt, P tot: Phosphor

gesamt, NH 4 + : Ammonium, NO2 - : Nitrit, NO3 - : Nitrat, N2: Stickstoff, GUS: Partikuläre (Gesamte ungelöste) Stoffe, Snellen: Durchsichtigkeit; 1) TOC / DOC Elimination;

2) Nitrifikation; 3) Denitrifikation; 4) Leistungskennwert nach ÖWAV (aufgrund Auslaufkonzentrationen CSB, NH4 + , NO3 - , und Ptot; Zielwert 2, möglichst klein); 5) Kenngrösse

«Eingeleitete Schmutzfracht» LW*a (Zielwert 3, möglichst klein)

100

mg/l

J F M A M J J A S O N D

%

GUS IST

GUS Grenzwert

GUS Elimination (%)

90

80

70

60

50

40

30

20

10

14

12

10

8

6

4

2

mg/l

1.0

0.8

0.6

0.4

0.2

mg/l

J F M A M J J A S O N D

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

%

DOC im Ablauf

DOC im Ablauf –

Grenzwert

DOC Elimination (%)

DOC Grenzwert

Elimination (%)

lebung führten diese Massnahmen zu

einer verbesserten Situation und Veränderungen

in relevanten Anlageparametern

wie Feststoffgehalt der Biomasse

und Schlammindex. Die Biostyr-Anlage

wurde kombiniert mit einem partiellen

Abschalten einzelner Zellen nur noch mit

ca. 40 % des Wassers beschickt.

Überschreitungen

Grenzwert

Anzahl

≤ 4

≤ 14

≤ 14



≤ 14

≤ 7



≤ 14

≤ 14



Effektiv

Anzahl

0

0

2



9

2



34

3



Umbau Gaswarnanlage

Abwasserreinigung

Seite 16

Projekte und Erneuerungen

Gross und klein

Hauptpumpwerk – Herz der Anlage

Als Schnittstelle zum Kanalnetz ist ein

gesicherter Betrieb des Hauptpumpwerks

von zentraler Bedeutung für die

zuverlässige Siedlungsentwässerung.

Im Einzugsgebiet des AVA bekommt dieser

Forderung insofern eine hohe Bedeutung

zu, als für ein grosses Gebiet

um die ARA keine natürliche Notentlastung

existiert und das Schmutzwasser

im Anlagenzulauf über 10 m gehoben

werden muss. Der Vergleich mit dem

Körperorgan spricht für sich. Gemäss

Montage Abdeckbleche und Anpassung Beckenauslauf

Haftzugprüfung bei der Abnahme der Schlammwasserbeckensanierung

Risikoanalyse sind relevante Störungen

/ Ausfälle an diesem Prozessschritt

am folgenschwersten. Der Betrieb des

Pumpwerks war stets von Betriebsproblemen

wie Vibrationen, Lagerschäden

und Verstopfungen begleitet. Aufgrund

der anstehenden Erneuerung der elektromechanischen

Komponenten wurde

die Thematik gesamtheitlich betrachtet.

In einer Studie wurde aufgezeigt, dass

bei zukünftiger Häufung von Extremereignissen

mehr als doppelt so viel

Schmutzwasser anfallen wird, als weggepumpt

werden kann.

Die Erstellung weiterer Grundlagedaten

für die Sanierung ist in Arbeit.

Rinnenabdeckungen in der

Nachklärung

Vor einem Jahr wurde die Ablaufrinne

eines der drei Nachklärbecken zugedeckt.

Im Vordergrund stand dabei

das Algenwachstum von Frühjahr bis

Herbst, welches durch Lichtentzug

verhindert werden sollte. In Zusammenhang

damit stehen eine geringere

Belastung der Dynasand-Flockungsfiltration

und eine reduzierte Betonerosion

am Bauwerk (infolge mechanischer

Reinigungseinwirkung). Der Test hatte

in kurzer Zeit die Vorteile bestätigt,

sodass die verbleibenden zwei Becken

ebenfalls nachgerüstet wurden (siehe

Bild).

Sanierung Schlammwasserbecken

Eine materialtechnische Zustandsuntersuchung

der Schlammwasserbecken

hatte diverse Mängel aufgezeigt. Das

Hauptproblem lag in der zu geringen

Betonüberdeckung (über 50 %). Nebst

vermehrten Lunkern auf der Schalungsebene

führten die hohen W / Z Werte

beim Einbau des Betons zu einer erhöhten

Aufnahme von Schadstoffen im

Zementstein und damit zur beschleunigten

Zerstörung der Oberflächenschicht.

Für die Sanierung wurde eine

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

Epoxidharz-Beschichtung gewählt, die

sich auf Referenzanlagen bewährt hat

(siehe Bild).

Umbau Brand­ und Gasmeldeanlagen

Nach ca. 15 Jahren stand die Erneuerung

der zweiten Hälfte der

Brandmelde anlage an. Dabei wurden

60 Fühler in den Bereichen Maschinenhaus

und Faulanlage ausgewechselt

und in das bestehende System

integriert. Auch hier wirkt sich die

Abschaltung des Infranet aus (vgl.

Kanalnetz Seite 12). Die Alarmierung

der Notrufzentrale erfolgt neu über das

Internet. Als Redundanz dient das volldigitale

Mobilfunknetz, wofür zusätzlich

eine GSM-Antenne installiert wurde.

Die 20-jährige Gaswarnanlage

wurde gesamtheitlich erneuert. Die alten

Fühler waren nicht Ex-geschützt.

Während etwa 2 Wochen wurden in den

Bereichen ARA-Zulauf, Faulanlage, Leitungsgang,

Stapelmischbehälter und

Maschinenhaus neue Infrarot-Gasdetektoren

mit Ex-Schutz installiert und

der zentrale Gaswarnmonitor ersetzt

(siehe Bild).

Ausblick

· Verfahrensüberprüfungen

· Variantenstudie Sanierung Hauptpumpwerk

· Prüfung weitergehender

Ausbaumassnahmen


Schlammbehandlung

18

19

Betrieb und Unterhalt

Projekte und Erneuerungen

Schlammbehandlung


Schlammbehandlung

Anlagenperformance

Die Mengenverhältnisse über den gesamten

Prozess Schlammbehandlung

sind am deutlichsten in der Bilanz auf

Seite 30 ersichtlich. Die Trocknungsmenge

lag verglichen mit dem Vorjahr

etwas tiefer bei 6’400 t Granulat. Die

Stillstände für weitere Anpassungs- und

Gewährleistungsarbeiten lagen bei

etwa eineinhalb Monaten. Ansonsten

lief die Trocknungsanlage stabil und

ohne relevante Immissionen. Im Zusammenhang

mit unseren KIGO Partnerwerken

und der ausserordentlichen

Seite 18

Betrieb und Unterhalt

Fest und trocken

Schlammmengen /Herkunft in Zahlen

Gesamt Total

SEVA total

AVA

AV Morgental

AW Rosenbergsau

ARA Altstätten

ARA Oberriet

ARA Rüthi

ARA Appenzell

ARA Bühler / AR

Stein

Waldstatt

ARA Rehetobel

ARA Urnäsch

ARA Speicher

AV Trogen-Wald

ARA Teufen

ARA Herisau

ARA Hundwil

Dritte total

Sevotex

KIGO total

Hofen St. Gallen

ESA St. Gallen

ARA Flawil

ARA Uzwil / Zuzwil

Verschiedene

Obsternte-Saison wurde das Schlammzwischenlager

wieder aufgebaut. Die

verarbeiteten Schlammmengen sind

tabellarisch nach Herkunft aufgezeigt.

Zusammensetzung des Klärschlamms

Die Klärschlämme werden auch nach

dem Austragverbot in die Landwirtschaft

(2006) noch analysiert. Anhand

der Zusammensetzung lassen sich

Rückschlüsse auf die Abwasserbelastung

ziehen. Gemäss Beurteilung des

Amtes für Umwelt und Energie des Kantons

SG genügten die zwei erhobenen

2011 2010 2009

m 3

108’800

96’263

40’773

9’482

19’562

6’380

5’051

446

211

2’363

69

622

593

507

441

992

2’461

5’889

221

201

201

12’537

12’537





eKs (t)

4’330

919





39.0


880











Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein



3’412



1’854

924

633

TS %




6.2

5.4

3.5

3.4

6.5

5.5

4.4

3.2

6.2

4.3

6.6

7.1

3.8

3.8

9.1

5.4


3.1


5.9


28.7

33.8

28.9

TS (t)

6’362

4’606

1’553

597

1’059

215

182

30

225

100

2

28

26

34

32

39

95

377

9

4

4

1’755

725


531

315

185

TS (t)

6’064

4’358

1’152

629

1’091

215

190

40

262

127

3

29

25

29

38

44

89

383

10

6

4

1’700

798

51

444

222

180

TS (t)

5’707

4’363

1’282

523

1’127

233

190

42

294

86

3

28

23

31

33

41

82

335

10

8

3

1’336

451


401

253

231

Proben den Anforderungen der Chemikalien

Risikoreduktionsverordnung,

ChemRRV in Bezug auf die AOX- und die

Schwermetallgehalte.

Klärschlammanalysen

Parameter Einheit GW 17.1 6.6

Buttersäure mg / l 500 305 232

TS 105°C % – 3.91 3.73

GR 500°C % von TS – 51.8 50.5

GV 500°C % von TS – 48.2 49.5

Aluminium g / t TS – 22.3 22.2

Calcium g / t TS – 50.3 50.4

Eisen g / t TS – 91 84

Kalium g / t TS – 5.1 5.19

Magnesium g / t TS – 5.8 5.83

Blei g / t TS 500 74 63

Cadmium g / t TS 5 0.83 0.84

Chrom g / t TS 500 116 109

Cobalt g / t TS 60 12.3 14.3

Kupfer g / t TS 600 445 409

Molybdän g / t TS 20 7 7.1

Nickel g / t TS 80 32.6 41.7

Quecksilber g / t TS 5 0.48 0.65

Zink g / t TS 2000 879 998

AOX g Cl / t TS 500 180 205

GW: Grenzwert

TS: Trockensubstanz

GR: Glührückstand

GV: Glühverlust

AOX: Adsorbierbare org. Halogenverbindungen


Projekte und Erneuerungen

Frisch und umweltfreundlich

Umbau Faultürme

Im Zug der Instandhaltung und der

Energieeffizienz wurde die Durchmischung

von einer Gaseinpressung

auf Rührwerke umgestellt. Die

Energie bilanz zeigt bereits Wirkung.

Gegen die sporadisch auftretenden

Schaumbildungsereignisse wurden

Schaumfallen installiert (siehe Bild).

Als Vorarbeit für anstehende Energieeffizienzmassnahmen

dient ein Versuch

zur Innenisolation mit dem Material

Foamglas (siehe Bild).

Umbau Schlammförderung

Nach dem Ersatz der Hammermühle

durch einen Brecher stand infolge Verschleisses

der Ersatz der Schlammförderung

aus dem Annahmebunker an.

Beim Umbau wurde der Z-Trogkettenförderer

(TKF) durch eine TKF-Vertikalförderung

und eine Horizontalförderung

auf Förderbändern ersetzt.

Annahmestelle für biogene Abfälle

Anlässlich der Anpassung an die EU-Gesetzgebung

gilt in der Schweiz ab dem

1. Juli 2011 ein Tierfütterungsverbot

von Speiseresten. Eine durch den AVA

beauftragte Studie hatte die Machbarkeit

einer Annahme und Verwertung

von nicht pumpfähigen organischen

Abfällen aus Industrie, Gewerbe und

Haushalten bestätigt. Energetische

Vorteile und weitere Mehrwerte für die

Region wurden aufgezeigt. Der AVA

1) Kiosk Camping Idyll

2) Mennstrasse Dreiangel

3) Dornierstrasse bei Siemens

entschloss sich für eine Realisierung.

Die Anlage wurde inkl. Einhausung im

Winter und Frühjahr gebaut, sodass der

Betrieb plangemäss Mitte Juni aufgenommen

werden konnte.

Immissionen im Umfeld der

Kläranlage

Nach all den Massnahmen bei der

Schlammtrocknung wurde die geruchliche

Situation zur definitiven Abnahme

umfassend beurteilt. Die Emissionen

wurden auf deren chemische Zusammensetzung

4 geprüft und als gesetzeskonform

beurteilt. Die Geruchssituation

um die Kläranlage wurde durch Begehungen

zwischen Juni und November

systematisch 5 beurteilt. Dafür wurden

im Vorfeld geschulte Prüfpersonen eingesetzt.

Diese erfassten die Gerüche

an acht definierten Messpunkten zu

bestimmten Zeiten nach fünf vorgegebenen

Kriterien (siehe Tabelle).

Wahrgenommen wurden viele verschiedene

Gerüche, wie Grill- und Botanikgerüche,

die in einer mittleren Häufigkeit

auftraten. Ge rüche aus der

Landwirtschaft wurden am Punkt 1 mit

30 % insgesamt am häufigsten wahrgenommen.

Die beiden ARA-Gerüche ARA-

Abwasser und ARA-Klärschlamm wurden

selten wahr genommen, sie lagen

bei max. 6 %. Für die Beurteilung der

Anlage war nur ARA Kamin ausschlaggebend

und lag mit nur 0–2 % sehr

niedrig.

MessMesspunkt­ ARA ARA Klär­ ARA Landwirt­ Andere

punktbezeichnung Kamin schlamm Abwasser schaft Gerüche

1 Holzhaufen 2 0 2 30 6

2 Baum an Bank 2 6 6 8 13

3 Wiesenstrasse 2 2 6 2 9

4 Kiosk Camping 1 2 0 2 0 15

5 Mennstrasse 2 0 0 0 4 21

6 Schilfgraben 0 0 2 6 6

7 Hüttenrain 1 0 0 0 0 8

8 Dornierstrasse 3 Immissionsmessungen

Schlammtrocknung

Kriterien [%]

2 0 0 4 0

4) inkl. chlorierte Kohlenwasserstoffe

5) nach der Richtlinie VDI 3940

Schlammbehandlung

Versuch Innenisolation mit Foamglas

Gasdom mit Schaumfalle; Montage des Rührwerks

Anpassungen am Bunker vor der Inbetriebnahme

Zusammenfassend wurde unter Berücksichtigung

der Nutzungszonen

gemäss Zonenplan festgestellt, dass

die Geruchsimmissionen als nicht übermässig

einzuordnen sind.

Ausblick

· Projektabschluss Schlammtrocknung

· Nachrüstung Nachfaulraum

· Prüfung der Faulwasserbehandlung


Allgemeines

Allgemeines

Seite 20

Energie

Betriebsübergreifende Aktivitäten

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

21

22


Energie

Sparsam und abgestimmt

Gesamt­Energieverbrauch

Der Energieverbrauch im AVA konzentriert

sich zu 98 % auf Wärme und

Strom. Gesamthaft wurde im Vergleich

zum Vorjahr eine Energieeinsparung

von 14 % erreicht. Nebst einer geringeren

Zulaufmenge waren wesentliche

Effizienzsteigerungsmassnahmen dafür

verantwortlich. Im Fokus des Geschäftsberichts

2010 wurde die Energie effi-

zienz thematisiert. Der methodische Ansatz

und eine Zusammenstellung der

Massnahmen wurden in der Fachzeitschrift

gwa 11 / 2011 publiziert.

Gesamtenergieverbrauch AVA

1200000

1000000

800000

600000

400000

200000

0

J 10

F 10

M 10

A 10

55%

1% 0%

56% 1%

M 10

J 10

J 10

EW BHKW

Gesamt

A 10

S 10

43%

O 10

N 10

D 10

J 11

F 11

M 11

A 11

M 11

J 11

J 11

A 11

S 11

O 11

N 11

D 11

Mit der Verwertung biogener Abfälle

konnte die Klärgaserzeugung gesteigert

werden. Eine Leistungs erhöhung des

Wärmetauschers zwischen ARA- und

Schlammtrocknungskreislauf im Herbst

ermög lich te eine zusätzliche Einsparung

beim Betrieb der Wärme pumpen.

Die erzeugte Wärme kann dank der

Niedertemperatur-Schlammtrocknungsanlage

ganz jährig und vollständig verwertet

werden.

Die Energienetze (Strom und

Wärme) werden als feste Bestandteile

in den Geschäftsbericht integriert

(Seite 47). Neu sind im Technischen Anhang

auch die elektrischen Stundenleis-

tungen der Prozessstufen zusammengefasst

(Seiten 42 / 43). In der Grafik

Stromverbrauch 2010 / 2011 ist die

Verbrauchsentwicklung über die gesamte

Anlage und in der Grafik Stromverbrauch

der Prozesse die Verteilung

sichtbar.

Ausblick

· Massnahmenrealisierung aus der

Feinanalyse

· Optimierung HLK

· Druckluftoptimierung

· Erneuerung BHKW

Allgemeines

Stromverbrauch der Prozesse

ARA 4’204’762 kWh (+2.0 %)

Schlamm 5’065’288 kWh (–17.7 %)

Kanalnetz 276’055 kWh (–32.0 %)

Total 9’546’105 kWh (–13.4 %)

Wärme

Strom

12’166’661 kWh

9’546’105 kWh

(–11 %)

(–15 %)

Energieverbrauch pro Prozessstufe

Die detaillierte Aufzeichnung der internen

Verbraucher erlaubt eine klare

Hauptpumpwerk

Mech. Reinigung

544’427 kWh

198’365 kWh

(–17 %)

(–30 %)

Treibstoff

Erdgas

Heizöl

172’550 kWh

167’566 kWh

71’400 kWh

(+7 %)

(–71 %)

(+0 %)

Zuordnung auf die Prozesse und deren

Stufen. Die grafischen Darstellungen

sind selbstsprechend. Die Hauptgründe

Belebtschlammbiologie

Festbettbiologie

Filtration

übrige Infrastruktur

1’148’138 kWh

1’554’808 kWh

340’736 kWh

418’288 kWh

(–5 %)

(–11 %)

(–15 %)

(+3 %)

für die Energieeinsparung sind kurz

zusammengefasst. ARA: geringere

Total 4’204’762 kWh (–11 %)

Stromverbrauch 2010/2011 hydraulische Belastung, Kompressorenbewirtschaftung

und frachtabhängige

Stromverbrauch der Prozessestufen

der Schlammbehandlung

Bewirtschaftung Biologie. Schlammbehandlung:

Rührwerke in Faulanlage,

58%

Effizienzmassnahmen Schlammtrocknung

und Wärmeausnutzung ab BHKW.

7%

49.5%

14%

47.6%

9%

2.9%

Stromverbrauch der Prozessestufen

der ARA

27%

13%

10%

8%

5%

37%

9%

3%

Faulanlage 343’741 kWh (–35 %)

Stapel-/Mischbehälter 154’873 kWh (–10 %)

Mech. Entwässerung 443’831 kWh (–6 %)

Bandtrockner 699’729 kWh (–18 %)

Wärmepumpen 2’959’081 kWh (–15 %)

Abluftwäscher 464’033 kWh (–28 %)

Total Schlammanlagen 5’065’288 kWh (–18 %)


Allgemeines

Zentrale Dienste

Steuerung /Automation

Der mehrjährige Umbau auf das neue

Leitsystem automationX konnte im

2011 in den Anlageteilen Festbettbiologie

und der Flockungsfiltration

abgeschlossen werden. Das alte Silas-

System ist damit ersetzt.

Aktuell bauen die Automationsfachleute

des AVA die Faulanlage auf die

dezentrale Peripherie um; die SimaticS5-Komponenten

werden in diesem

Betriebsteil abgelöst.

Zudem wurde die gesamte Automation

für die Annahmestelle biogener

Abfälle programmiert.

Sicherheit /EKAS

Die Ausbildung in sicherheitsrelevanten

Themen ist für den AVA von zentraler

Bedeutung und fester Bestandteil des

Jahresprogramms. Schwerpunkte 2011:

· Kurs zur Befestigung von Gütern auf

Fahrzeugen und Anhängern

· Brandlöschkurs zum Umgang mit

Feuerlöschern (siehe Bild)

· Ersthilfesequenz mit Ausweiserneuerung

für die Herz-Kreislaufmassage

/ CPR

Störfälle

Störfälle werden systematisch erhoben.

Dieses Jahr wurde mit zehn erfassten

Vorfällen eine kleinere Anzahl mit

weniger gravierenden Auswirkungen

registriert. Sie erstreckten sich auf die

Prozesse Kanalnetz (Geruchsmeldungen,

Vandalenakt an Bauwerk, Feuer-

Seite 22

Betriebsübergreifende Aktivitäten

Sicher und vielfältig

Unfallstatistik

Kategorie

BU

BU

NBU

NBU

Vorjahreswerte in Klammern ()

Ereignis

Bagatellereignis

Unfall mit Ausfalltagen

Bagatellereignis

Unfall mit Ausfalltagen

wehreinsatz bei Autobrand, Rückstau

in einem EFH, Fahrzeugschäden), ARA

(Bedienung Leitsystem) und zentrale

Dienstleistungen (Netzwerkinstabilität

mit gestörter Kommunikation).

Administration /Öffentlichkeitsarbeit

und Dienstleistungen

Personalentwicklung

Interne Ausbildungssequenzen betrafen

den Umgang mit Sicherheitsvorrichtungen,

das Löschen im Brandfall sowie

den Auffrischungskurs in der Herz-

Lungen-Wiederbelebung (CPR) unter

Einsatz eines automatischen externen

Defibrillators (AED).

In externen Schulungen wurden die

folgenden Themenkreise vermittelt: Düsenkurs,

Betriebselektriker- Tagungen,

Deutschkurs, Explosionsschutz, Gefahrenstoff-Handling,

Hydraulische Planung

von Abwasseranlagen, VSA-Fortbildung,

Schulung Pumpenunterhalt.

Produktivität und Abwesenheiten

Die Entwicklung der produktiven Mitarbeiterstunden

ist grafisch in Relation

zur Soll-Arbeitszeit dargestellt. Die

Präsenz der 15 produktiven Mitarbeiter

erhöhte sich deutlich auf 87.6 %

der Sollarbeitszeit (Vorjahr 83.5 %).

Ursachen sind tiefere Fehlzeiten wegen

Ferienabsenzen, aber auch die

Kompensationen haben sich verringert.

Es fielen ebenso geringere Unfall- und

Krankheitsabwesenheiten sowie weniger

externe Ausbildungstage an.

Anzahl Unfälle

0 (1)

1 (0)

1 (3)

2 (0)

Taggelder

0 (0)

2 (0)

0 (0)

11 (0)

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

Produktive Mitarbeitende

relative Werte im Verhältnis zur Soll-Arbeitszeit

105%

100%

95%

90%

85%

80%

2007 2008 2009 2010 2011

Kompensation

Kurse und Ausstellungen

Unfall und Krankheit

Ferien

Präsenz

Qualitätsmanagementsystem nach

ISO 9001/14001

Am 8. Dezember 2011 fand das

Aufrechterhaltungsaudit nach ISO

9001 / 14001 statt. Auszug aus dem

Bericht: Der AVA erfüllt die ihm übertragenen

Aufgaben gemäss des Grundauftrages

und der Leitsätze. Der AVA ist

bestrebt, die Prozesse sicher abzuwickeln

und kontinuierlich zu verbessern.

[…] Die Normforderungen nach ISO

9001 und ISO 14001 werden in allen

Belangen erfüllt.

Energiemanagementsystem nach

ISO 50’001:2011

Die ISO-Norm 50’001 verlangt die

kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen

Leistung («energy performance»)

einer Organisation. Die Norm

beschreibt die Anforderungen an eine

Organisation zur Einführung, Verwirklichung,

Aufrechterhaltung und Verbesserung

eines Energiemanagementsystems.

Durch diesen systematischen Ansatz soll

eine Organisation in die Lage versetzt

werden, seine energiebezogene Leistung

(«energy performance») zu verbessern,

seine Energieeffizienz zu erhöhen

und die Energienutzung zu optimieren.

Die Anwendung der ISO 50’001 verfolgt

die Einsparung von Kosten sowie die

Reduktion von Treibhausgasemissionen

und anderen Umweltbelastungen.


Dank des im Jahre 2010 eingeführten

Energiemanagementsystems

konnte der AVA aufzeigen, wie er die

Energiewirksamkeit der Anlagen überwacht

und vielfältige Massnahmen zur

Steigerung der Energieeffizienz bereits

verwirklicht hat oder mittels prozessbezogener

Zielvorgaben und Kennzahlen

noch vorsieht. Die Zertifizierungsstelle

SQS würdigte diese Schritte

und verlieh dem AVA am 9. Dezember

das Zertifikat nach ISO 50’001:2011.

Betriebsführungen

Insgesamt 25 Gruppen mit 450 Personen

besichtigten die Abwasserreinigungsanlage.

Davon entfielen 7 Führungen

auf Schulklassen der Grundstufe

(140 Personen), 10 Führungen auf gewerbliche

Berufsschulen (100 Personen)

und Höhere Berufsbildungen (30 Personen)

und 8 Führungen auf Fachgruppen

(120 Personen), Parteien und Vereine

(60 Personen).

FeSO 4-Lieferungen nach Ort

und Menge

8%

14%

Rosenbergsau

Arbon

Bregenz

Amriswil

Buchs

Romanshorn

Herisau

Wartau

Walenstadt

Gams

Kesswil

Rüthi

übrige

6%

5% 3%

3%

2%

1% 1% 6%

1%

15 %

31%

1105.0 m 3

744.0 m 3

697.0 m 3

374.0 m 3

323.0 m 3

289.0 m 3

238.0 m 3

161.4 m 3

133.3 m 3

85.0 m 3

78.6 m 3

51.0 m 3

22.4 m 3

Dienstleistungen

Eisensulfat Auflösestation und

Belieferung von Dritten

Der AVA betreibt eine Auflösestation

für Eisensulfat. Nebst dem Eigenbedarf

wurden insgesamt 4’301 m 3 Lösung an

Dritte geliefert (siehe Zusammenstellung).

Die Liefermenge liegt 7.7 % unter

dem Vorjahresniveau (4’661 m 3 ).

Regionale Sammelstelle für Sonderund

Giftabfälle im AVA

Die Abteilung Boden und Stoffkreislauf

des Amtes für Umwelt und Energie,

Kt. SG betreibt auf dem Betriebsgelände

des AVA eine regionale Sammelstelle

für Gift- und Sonderabfälle. Dank guter

Infrastruktur und Triage-Möglichkeiten

werden hier unter anderem die Laborchemikalien

und Pflanzenschutzmittel

von allen regionalen Sammelstellen aus

dem Kanton gesammelt und triagiert.

Abgegebene Sonderabfälle

LM

FA

WA

Farben FA

Lösungsmittel LM

Fotochemikalien FC

wässerige Abfälle WA

Batterien BA

Diverses DI

FL-Röhren + -Lampen in kg FL

Verpackungen VE

4'869 kg

3'495 kg

403 kg

2'364 kg

1'406 kg

7'456 kg

0 kg

1'999 kg

(–17%)

(+12%)

(–72%)

(+57%)

(+/– 0%)

(+44%)

(–100%)

(+7%)

Ausblick

· Stabstraining (Störfall) mit Amt für

Militär und Zivilschutz AfMZ und

Gemeindeführungsstab

· Erneuerung der Schliessanlage

· Erfassung der Treibhausgasbilanz

(ISO 14’064)

VE

BA

FC

DI

Allgemeines

Festbett: IBS mit Schulung

Anhebung Eingangsbereich (Hochwasserschutz)

Kurs Trockenmauer mit Recycling-Material

Feuerlöschkurs


Fokus

Fokus

Seite 24

Energieeffizienz

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

25


Fokus

Energieeffizienz wird gesteigert

Durchdacht und zukunftsweisend

Der lange Weg zur Erreichung der

GUS Einleitbedingungen

Mit dem Klär anlagenausbau Ende der

90er Jahre wurde der Einleitgrenzwert

für partikuläre Stoffe (GUS) auf 5mg / l

festgelegt. Dieser Wert konnte bis dato

nicht stabil erreicht werden. Es waren

durchwegs Schwankungen zu beobachten,

insbesondere zwischen den

Winter- und Sommermonaten. Viele

Hypothesen wurden aufgestellt, unzählige

Versuche auf allen Prozessstufen

durchgeführt.

Grafisch dargestellt sind die Monatsmittelwerte

der GUS Konzentrationen

im Kläranlagenauslauf. Die tabellarische

Zusammenstellung gibt einen

Einblick in die Wegfindung und die

Fokussierung auf partielle Anlagenteile

bis zur Gesamtbetrachtung. Im 2011

lagen alle Monatsmittelwerte erstmals

unter dem Grenzwert. Ein möglichst

tiefer Wert ist eine wichtige Voraussetzung

hinsichtlich der Elimination von

Mikroverunreinigungen.

März 00

Inbetriebnahme Biofiltration

Mai 00

Inbetriebnahme Flockungsfiltration

Mai 01 bis Feb 02

Kleinpilotversuche mit verschiedenen Sandarten

Aug 02 bis Apr 04

Grosspilotversuche mit verschiedenen Sandhöhen,

Fäll-/Flockungsmitteln, Spülzyklen

Sept 03

Inbetriebnahme der 3-Pt.-Phosphatfällung (Vor-,

Simultanfällung und Flockungsfiltration)

› Verbesserung der Reinigungsleistung

Mai 04

Inbetriebnahme Fällung/Flockung Spülwasser

Aug 04

Inbetriebnahme einer Zelle mit 45 cm höherem

Sandbett

Apr 05

Erhöhung Sandbett der Gesamtfiltration um 45 cm

› Verbesserung der Reinigungsleistung

Mai 05 bis Sept 05

Bakteriendosierung MADEP (1. Kampagne)

› Effekte sichtbar, GUS < 5mg/l nicht erreicht

Jan bis Apr 06

Bakteriendosierung MADEP (2. Kampagne)

› Effekte sichtbar, GUS < 5mg/l nicht erreicht

Dez 06 bis Mai 08

Bakteriendosierung MADEP (3./4. Kampagne),

Partikelbilanzierung durch Kappeler Umwelt

Consulting AG

› Effekte sichtbar, GUS < 5mg/l nicht erreicht

mg /l

20

15

10

5

0

ARA Altenrhein / Ablauf Filtration

Monatsmittelwerte «Partikuläre Stoffe» GUS

Grenzwert 5mg/l

1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

Jun 08 bis Apr 09

Filtration; Einsatz von Spezialpolyaluminiumchlorid

Feralco Pluspac FD 1465 und FCH 1000

anstelle FeClSO 4

› Pac gegenüber Fe 3+ +/– doppelte Wirkung,

teilweise Erreichung von GUS < 5mg/l

Apr 09

NKB 10: Verbesserung Flockenbildung durch

Dosierung von FeClSO 4 im Abfluss BB 11 und

BB 14 (Unterbruch der Simultanfällung)

› Kein sichtbarer Effekt

Apr bis Mai 09

NKB 10: Verbesserung Flockenbildung/Schlamm-

index durch Dosierung von FeSO 4 im Rücklaufschlamm

BB 12 und BB 13 (Unterbruch der

Simultanfällung)

› Kein sichtbarer Effekt

Jun 09

NKB 20: Verbesserung Flockenbildung durch

Dosierung von VTA Nano Flock A 644 im Abfluss

BB 21 und BB 24

› Kein sichtbarer Effekt

Nov 09 bis Jan 10

Spülwasserbehandlung FB/FT: Dosierung in

Druckleitung vor Tosbecken (Feinrechen) mit

VTA LC 508

› Kein sichtbarer Effekt

Nov 09 bis März 10

BB 20: Rücklaufschlammbehandlung mit Kalk

(Verbesserung der Säure- und Pufferkapazität

in BB); trockene Dosierung von KFN Ca(OH) 2 vor

beiden Rücklaufschnecken, Einbezug von Kläranlagen

Beratung Kopp

› Kein sichtbarer Effekt, leichte pH­Erhöhung,

keine relevanten Ablagerungen

Feb 10/März bis Apr 10

Spülwasserbehandlung FB/FT mit FHM und VTA

19 Poly-Aluminium-Silikat; Dosierung von VTA

LC508 in Druckleitung vor Tosbecken (Fein-

rechen)

› Kein sichtbarer Effekt

Apr 10

Dosierung Ladungsträger VTA 24-92CE vor dem

FT Reaktionsbecken

› Verbesserung GUS­Werte um ca. 3 mg/l, Einleitbedingung

von GUS


Rechnung 2011

Rechnung 2011

Seite 26

Erläuterungen zur Rechnung

Laufende Rechnung

Investitionsrechnung

Bestandesrechnung

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

27

28

29

30


Rechnung 2011

Klar und übersichtlich

Wichtigste Ertragsquelle bilden die

Gebühreneinnahmen der Verbandsgemeinden,

welche an die Anzahl natürliche

Einwohner und an die Abwasser-

frachten von Industrie und Gewerbe

gekoppelt sind. Insgesamt konnten

CHF 8.58 Mio. Gebühren erhoben werden,

leicht mehr als im Vorjahr.

Bei den natürlichen Einwohnern

sind die Einnahmen stabil und gut

voraussehbar, wogegen die Werte bei

Industrie und Gewerbe grossen

Schwankungen unterliegen.

Die übrigen Einnahmen lagen im

Rahmen des Voranschlags, teilweise

leicht darüber. Auf der Aufwandseite

Rechnung 2011

Fakturierte EW pro Verbandsgemeinde (Veränderung zum Vorjahr)

Goldach (+0.3%)

Rorschach (+4.4%)

Thal (–4.0%)

Rorschacherberg (+5.8%)

St. Margrethen (+0.9%)

Heiden (–3.2%)

Rheineck (+2.4%)

Walzenhausen (+1.6%)

Eggersriet (–3.7%)

Wolfhalden (–0.2%)

Lutzenberg (–0.7%)

Grub AR (+1.9%)

Untereggen (–1.8%)

Natürliche Personen

EGW Industrie

Kennzahlen zur Erfolgsrechnung 2011 2010

Gesamtanzahl verrechnete Einwohnergleichwerte EW 78’979 78’044

Davon natürliche Personen 53’833 53’681

Davon Industrie und Gewerbe 25’146 24’363

Nettoeinnahmen pro Einwohnergleichwert EW 108.65 108.70

Spezifische Kosten Betrieb / Ern. Aussennetz pro EW 19.85 19.85

Spezifische Kosten Betrieb / Ern. Kläranlage pro EW 46.40 38.05

Spezifische Kosten Betrieb / Ern. Trocknung pro EW 5.30 8.25

Kapitalkosten 40’000 187’000

Kapitalkosten pro EW –.50 2.40

Betrieblicher Cashflow – Innenfinanzierung 5’900’000 5’503’000

Effektivverschuldung am Jahresende 5’909’000 7’559’000

Kennzahlen *) Betriebsteil Kanalnetz (inkl. öffentliches Netz der Verbandsgemeinden)

Personalkosten / EW CSB,120 12.00 8.95

Sachkosten / EW CSB,120 16.50 11.70

Betriebskosten / EW CSB,120 28.50 20.65

Betriebskosten / Kanalisation je Laufmeter 7.65 7.55

Kennzahlen *) Betriebsteil ARA (inkl. Schlammfaulung)

Personalkosten / EW CSB,120 17.20 12.90

Sachkosten / EWCSB, 120 22.15 14.25

Betriebskosten / EW CSB,120 39.35 27.15

Kennzahlen*) Betriebsteil Schlammentsorgung (nur AVA-Anteile, exkl. Drittmengen der Partner)

Personalkosten / EW CSB,120 1.55 1.–

Sachkosten / EW CSB,120 5.00 2.85

Betriebskosten / EW CSB,120 6.55 3.85

*) gem. Definition und Standardisierung von Kennzahlen des VSA (Empfehlung 2006)

Die mittlere CSB-Belastung im Zulauf liegt mit 72’550 EW deutlich tiefer als im Vorjahr (–27%). Da diese Grösse als Divisor zur Anwendung kommt,

erhöhen sich alle EW-spezifischen Kennzahlen.

1’000

2’000

3’000

4’000

5’000

6’000

7’000

8’000

9’000

10’000


Rechnung 2011

Seite 28

Laufende Erläuterungen Rechnung zur Rechnung

Rein Klar und übersichtlich

Raus

wurden vermehrt kleinere Projekte zu

Lasten der Laufenden Rechnung verbucht,

was das Ergebnis schmälerte.

Zum gleichen Effekt führen einzelne

ausgewählte höhere Einlagen in Vorfinanzierungen

für künftige Aufgaben.

Das per Ende 2011 noch abzuschreibende

Verwaltungsvermögen hat

einen Restwert von 17.56 Millionen.

Diese Anlagen werden während der

Nutzungsdauer von durchschnittlich

25 Jahren linear abgeschrieben.

Auf der Passivseite der Bilanz konnten

die Bankschulden um 2.5 Millionen

Franken reduziert und attraktive Umschuldungen

vorgenommen werden.

Folglich sind die Kapitalkosten gesunken.

Am Jahresende wurden zusätzlich

Rechnung 2010 Rechnung 2011 Voranschlag 2011

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

Kläranlage 3’608’730 638’560 4’275’146.54 608’460.45 3’770’000 589’000

Ergebnis

Kanalnetz und Aussen­

2’970’170 3’666’686.09 3’181’000

stationen

1’559’588

8’999 1’586’779.95 18’692.59 1’687’000 9’000

Ergebnis

Schlammtrocknung AVA

1’550’590 1’568’087.36 1’678’000

und Dritte

3’031’514 2’389’288 2’841’043.06 2’422’380.97 2’956’000 2’518’000

Ergebnis

Arbeiten für Gemeinden

642’227 418’662.09 438’000

und Dritte

270’703 312’235 267’652.13 299’302.57 489’000 496’000

Ergebnis

Eisensulfatstation

41’533 31’650.44 7’000

(Anteil Dritte)

430’358 499’022 418’472.74 471’894.89 443’000 485’000

Ergebnis

Sammelstelle für

68’664 53’422.15 42’000

Sonder­ und Giftabfälle 110’417 129’265 103’530.05 130’494.90 109’000 129’000

Ergebnis

Ölwehr und

18’847 26’964.85 20’000

Katastrophenbecken

134’015

159’139

142’056.00

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

zu den Regelabschreibungen

CHF 704’000 abgeschrieben.

Die Jahresrechnung wurde durch

die Revisionsstelle, PWC St. Gallen,

geprüft. Sie entspricht den massgebenden

Gesetzesvorschriften und

bedarf der Genehmigung durch die

Delegierten.

160’844.00

152’000

167’000

Ergebnis 25’124 18’788.00 15’000

Annahme Co­Substrate 215’608.04 228’225.80

Ergebnis 12’617.76

Gebühreneinnahmen 8’484’497 8’582’210.84 7’984’000

Ergebnis 8’484’497 8’582’210.84 7’984’000

Kapitalkosten 324’496 137’410 185’709.08 145’827.21 279’000 127’000

Ergebnis

Abschreibungen/

187’086 39’881.87 152’000

Vorfinanzierungen

4’284’942 1’340’875 5’740’527.25 2’855’052.75 5’754’000 3’424’000

Ergebnis

Gesamtbetrieb Laufende

2’944’067 2’885’474.50 2’330’000

Rechnung

13’754’763 14’099’289 15’776’524.84 15’923’386.97 15’639’000 15’928’000

Gesamtergebnis 344’526 146’862.13 289’000


Ergebnis 2011 / Investitionen 2011

Nachvollziehbar und griffig

Rechnung 2011

Ergebnisnachweis 2010 2011

Ertrag aus Gebühren 8’484’497.25 8’582’210.84

Übriger Ertrag Laufende Rechnung 4’273’917.05 4’486’123.38

Gesamtertrag Laufende Rechnung 12’758’414.30 13’068’334.22

Aufwand Laufende Rechnung –6’905’116.51 –7’453’967.59

Ertragsüberschuss 5’853’297.79 5’614’366.63

Einlagen in Vorfinanzierungen bestehende Anlagen –2’064’705.00 –2’582’030.00

Entnahme aus Vorfinanzierungen 1’340’874.90 2’855’052.75

Abschreibung Verwaltungsvermögen durch Entnahme Vorfinanzierung –1’340’874.90 –2’855’052.75

Ergebnis nach Veränderung Vorfinanzierungen bestehende Anlagen 3’788’592.79 3’032’336.63

Ordentliche Abschreibungen gemäss Abschreibungsrichtlinie –1’644’066.67 –1’481’474.50

Ergebnis nach ordentlichen Abschreibungen 2’144’526.12 1’550’862.13

Einlagen in Vorfinanzierung weitergehende Ausbauten –500’000.00 –500’000.00

Zusätzliche Einlagen in Vorfinanzierungen / Rückstellungen –500’000.00 –200’000.00

Ergebnis nach Bildung weiterer Vorfinanzierungen 1’144’526.12 850’862.13

Zusatzabschreibungen (Überabschreibungen) –800’000.00 –704’000.00

Ergebnis ausgewiesen 344’526.12 146’862.13

Der EBITDA hat sich als wichtige Kennzahl

für das operative Ergebnis durchgesetzt.

Der direkt betriebliche Aufwand

wird dabei vom Nettoerlös

abgezogen. Das Resultat (EBITDA)

widerspiegelt das operative Ergebnis

vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen

und Zuweisungen in die Vorfinanzierungen.

Investitionsrechnung 2011

in CHF 1’000

Betriebsergebnis EBITDA

14’000

12’000

10’000

8’000

6’000

4’000

2’000

CHF

2006 2007 2008 2009 2010 2011

Betriebsergebnis

Nettoerlös

Betrieblicher Aufwand

Rechnung 2010 Rechnung 2011 Voranschlag 2012

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

Total Kanalnetz 679’740 93’213 706’937.46 49’107.22 1’572’000

Total Kläranlage

Total Schlamm-Trock-

759’642 743 1’220’016.75 859.30 1’887’000

nungsanlage

82’480

365’802.51

410’000

Total Betriebsmittel

Total Investitionsanteile

632’311.34 700’000

Dritte

Total Erneuerungen /

53’409 271’266 1’480’098.10 381’510.35 300’000 243’000

Investitionen

1’575’272 365’222 4’405’166.16 431’476.87 4’869’000 243’000

Zunahme der Nettoinvestitionen

1’210’049

3’973’689.29

4’626’000


Rechnung 2011

Seite 30

Bestandesrechnung

Fremd und eigen

Die Passivseite der Bilanz zeigt die

Mittelherkunft. Mit zunehmendem

Eigenfinanzierungsgrad erhöht sich die

Sicherheit und Bonität, wogegen die

Verschuldung und die Abhängigkeit gegenüber

Kreditgebern abnehmen. Dank

der anhaltenden Schuldentilgung wird

die Kapitalstruktur laufend verbessert.

Eigenfinanzierungsgrad

60%

50%

40%

30%

20%

10%

%

2006 2007 2008 2009 2010 2011

Eigenfinanzierungsgrad

Die Stadtentwässerung Lindau hat

im Jahr 2010 eine Gebührenumfrage

bei Kläranlagen in den Ländern im Einzugsgebiet

des Bodensees durchgeführt

und die Preise pro Kubikmeter Abwasser

verglichen. Im Quervergleich ist

der AVA mit derzeit CHF 116.15 je EW

oder CHF 1.66 / m 3 sehr gut positioniert.

Bodenseeanrainer –

Gebühren je Kubikmeter Abwasser

4.0

3.5

3.0

2.5

2.0

1.5

1.0

0.5

CHF/m 3

Österreich

AVA Abwasserverband

Schweiz

Deutschland

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

Anfangsbestand Endbestand

Aktiven

Finanzvermögen

per 1.1.2011 per 31.12.2011

Flüssige Mittel 1’389’883.61 714’907.39

Guthaben 520’437.72 507’522.20

Aktive Abgrenzungen 97’018.00 218’727.00

Total Finanzvermögen

Verwaltungsvermögen

2’007’339.33 1’441’156.59

Werkerschliessung und allg. Umgebung 174’920.63 176’969.42

Mechanische Reinigungsstufe 3’768’000.00 3’316’000.00

Biologische Reinigungsstufe / Filtration 7’156’000.00 6’525’000.00

Phosphatfällung

Ausbau u. Renovationen bestehende

122’000.00 114’000.00

Gebäude

1’035’000.00 414’000.00

Kanalnetz 4’090’000.00 3’868’000.00

Schlammfaulung und Schlammstapelung 1’030’000.00 867’000.00

Schlamm-Trocknungsanlage 152’000.00 139’000.00

Neubau Katastrophen- / Regenbecken 957’000.00 716’000.00

Sammelstelle für Sonder- und Giftabfälle 96’179.85 0.00

Annahmestelle Co-Substrate 53’409.16 1’431’702.26

Total Verwaltungsvermögen 18’634’509.64 17’567’671.68

Total Aktiven 20’641’848.97 19’008’828.27

Passiven

Fremdkapital

Laufende Verpflichtungen 946’401.26 1’140’532.78

Mittel- und langfristige Schulden 8’500’000.00 6’000’000.00

Rückstellungen 1’938’827.53 2’142’018.02

Passive Abgrenzungen 119’564.50 209’788.00

Total Fremdkapital 11’504’793.29 9’492’338.80

Vorfinanzierungen

VF Erneuerung bestehender Anlagen AVA 5’497’268.40 5’229’840.06

VF Anlagenerweiterung 800’000.00 1’300’000.00

Total Vorfinanzierungen 6’297’268.40 6’529’840.06

Eigenkapital

Gesamt Eigenkapital 2’839’787.28 2’839’787.28

Total Passiven 20’641’848.97 18’861’966.14

Reinergebnis 146’862.13

Total Passiven 20’641’848.97 19’008’828.27


Technischer

Anhang

32

34

40

42

44

Meteorologische und hydraulische Kennzahlen

Konzentrationen und Frachten

Schlamm- und Energiedaten

Energiedaten

Prozessablauf Kanalnetz

Technischer Anhang


Technischer Anhang

Seite 32

Meteorologische und hydraulische Kennzahlen

Unregelmässig und schwankend

Januar

Meteo

Niederschläge Eggersriet mm 59.1 56.0 67.4 30.1 108.6 191.8

Heiden mm 70.4 57.0 84.4 44.7 159.6 213.9

Thal mm 60.9 36.6 60.2 35.4 110.7 170.2

Rorschach mm 48.4 45.2 54.8 26.7 89.5 146.4

St. Margrethen mm 56.1 36.0 68.7 28.9 152.5 169.9

ARA mm 55.1 35.3 57.3 31.8 124.6 175.9

Luft-Temperatur ARA °C 1.1 2.1 6.5 12.4 15.5 17.6

Zulauf Gesamt 692’261 481’217 620’834 439’557 545’692 692’950

Zulauf Altenrhein Menge m 3 32’881 25’727 25’384 20’967 25’592 25’870

Zulauf Ost Menge m 3 307’020 194’080 269’580 181’250 235’790 269’020

Zulauf West Menge m 3 352’360 261’410 325’870 237’340 284’310 398’060

Trockenwetter Zulauf Menge l /s 245 222 201 170 209 256

Zulauf ARA Temperatur °C 13.4 14.8 15.2 17.3 20.0 20.4

Zulauf ARA pH-Messung pH 8.1 8.2 8.2 7.9 7.6 7.6

Entlastung Gesamt m 3 3’510 10 40’135 716 27’671 160’190

Entlastung Netz 1) m 3 2’817 0 12’039 547 10’702 71’244

Entlastung Netz 2) m 3 563 0 2’406 109 2’138 14’236

Entlastung ARA m 3 130 10 25’690 60 14’830 74’710

Gesamte Rückläufe ARA m 3 223’713 186’560 209’453 187’021 128’797 162’549

Rücklauf RB 10, 20, 30 Menge m 3 5’213 394 5’289 4’349 7’897 24’739

Überschussschlamm Menge m 3 14’308 13’674 17’744 17’576 16’289 12’134

Zentrifugat Menge m 3 5’573 6’897 6’370 9’298 4’716 6’400

Schlammwasser FB / FT Menge m 3 198’619 165’595 180’050 155’798 99’896 119’277

Interne Verteilung

Zulauf BB, FB Menge m 3 915’844 667’767 804’597 620’137 631’533 780’789

Zulauf BB Menge % 42 46 50 58 80 43

Zulauf FB Menge % 58 54 50 42 20 57

Ablauf ARA

Ablauf ARA Menge Monat m 3 927’826 673’749 796’864 530’049 585’595 667’050

Ablauf ARA Temperatur °C 8.6 9.1 10.7 15.0 17.1 18.8

Ablauf ARA pH-Messung pH 7.6 7.6 7.7 7.6 7.6 7.6

Anlagebelastung Zulauf

Einwohnergleichwert BSB 5 (60g) EWG 70’324 74’424 79’526 77’732 109’805 77’882

Einwohnergleichwert CSB (120g) EWG 67’723 69’837 79’931 74’046 75’510 91’928

Einwohnergleichwert NH 4-N (6.5g) EWG 60’105 52’172 57’163 54’918 58’041 58’814

Einwohnergleichwert P tot (1.8g) EWG 59’843 61’009 67’786 67’509 66’604 72’348

Anlagebelastung Ablauf VKB

Einwohnergleichwert BSB 5 (40g) EWG 76’158 70’536 82’572 73’828 117’920 84’354

Einwohnergleichwert CSB (80g) EWG 67’267 68’171 70’656 66’677 61’454 62’538

Einwohnergleichwert NH 4-N (8.5g) EWG 77’935 81’783 80’481 95’258 74’346 80’789

Einwohnergleichwert P tot (1.6g) EWG 57’857 54’991 58’382 57’233 47’247 48’017

1) Regenbecken

2) Regenüberläufe + sonstige

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

Februar

März

April

Mai

Juni


Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Technischer Anhang

Tageswert Minimum

Tageswert Maximum

Jahreswert 2011

Jahreswert 2010

Jahreswert 2009

215.8 122.2 119.9 92.0 0.8 234.7 0.0 64.1 1298.4 1528.4 1274.6

208.8 135.1 138.8 94.0 0.0 238.2 0.0 74.9 1206.7 1662.7 1443.6

176.7 110.4 108.9 79.2 0.2 178.6 0.0 51.9 949.4 1334.3 1162.8

183.2 105.3 104.6 75.3 0.0 159.6 0.0 42.2 879.4 1137.8 1017.6

179.4 95.2 121.4 75.5 0.0 131.0 0.0 46.6 983.6 1229.0 1124.3

191.1 118.4 68.1 89.4 0.0 178.0 0.0 57.7 947.0 1071.5 808.4

17.1 19.4 16.3 9.6 5.0 1.4 ­8.4 33.5 11.4 7.2 8.0

846’737 682’376 657’382 564’817 332’614 900’094 1’870 138’558 7’456’531 9’192’564 8’124’181

30’577 49’196 29’182 26’897 22’034 26’464 67 3’360 340’771 440’375 314’765

350’020 271’940 289’680 246’690 136’900 413’520 670 70’020 3’165’490 3’863’308 3’519’130

466’140 361’240 338’520 291’230 173’680 460’110 1’030 66’090 3’950’270 4’888’881 4’290’286

265 230 253 202 137 263 119 747 221 261 239

20.2 20.5 21.4 18.9 17.7 13.5 8.7 25.3 17.8 16.7 17.3

7.9 7.9 7.8 7.6 7.6 7.7 6.7 8.5 7.8 7.7 7.8

211’951 45’786 47’942 39’180 0 130’216 707’307 1’166’872 392’744

126’454 24’967 23’072 13’702 0 13’761 299’306 320’000 201’674

25’268 4’989 4’610 2’738 0 1’745 58’801

60’230 15’830 20’260 22’740 0 114’710 349’200 846’872 191’070

164’251 166’583 162’076 131’501 103’781 165’316 1’991’601 2’552’876 2’580’992

16’720 10’914 15’751 12’464 17 11’858 115’604 109’105 56’624

12’795 13’558 16’112 14’695 13’838 14’860 0 851 177’581 182’123 224’224

3’477 5’422 7’412 5’399 7’371 8’481 0 407 76’817 71’266 78’256

131’258 136’690 122’801 98’944 85’555 130’117 0 198’619 1’621’600 2’190’382 2’221’888

945’078 816’989 720’608 670’668 436’193 950’700 1’256 38’097 8’960’904 10’898’568 10’518’563

50 65 69 74 63 58 58 45 51.3

50 35 31 26 37 42 42 55 48.7

790’399 653’390 650’051 570’594 368’058 820’327 2’692 83’103 7’673’586 9’074’913 8’517’287

18.8 20.1 19.6 16.1 13.4 10.6 5.6 22.2 14.8 14.3 17.6

7.9 7.9 7.8 7.6 7.3 7.3 7.0 8.2 7.6 7.6 7.6

74’424 59’033 70’482 53’772 74’575 78’636 23’722 178’768 75’051 109’376 86’603

63’143 67’884 78’385 68’448 61’646 72’347 6’706 282’112 72’569 100’331 88’639

46’800 54’311 53’533 55’422 55’491 60’231 5’780 158’988 55’583 70’401 57’859

58’805 62’621 66’665 63’430 58’610 63’080 6’895 202’593 64’026 83’473 70’071

52’502 40’325 49’031 43’218 57’421 65’185 30’458 146’573 67’754 79’602 69’370

47’479 46’397 65’495 51’987 49’895 69’787 8’496 202’202 60’650 74’927 75’310

59’518 74’165 72’521 71’527 83’720 89’418 14’628 137’087 78’455 92’322 74’656

40’178 40’848 49’056 44’624 36’814 49’969 6’851 137’164 48’768 54’856 53’933


Technischer Anhang

Seite 34

Konzentrationen und Frachten

Hoch und tief

Monatsmittelwerte

Januar

Zulauf ARA

Zulauf ARA BSB 5 mg O 2 / l 230 322 294 336 331 265 166 227 282

Zulauf ARA CSB mg O 2 / l 402 547 504 631 582 494 319 460 486

Zulauf ARA TOC mg C / l 94 122 107 147 136 113 77 108 111

Zulauf ARA N tot mg N / d 32 39 35 46 43 39 27 37 34

Zulauf ARA NH 4-N mg N / l 20 23 21 26 25 19 14 20 19

Zulauf ARA P tot mg P / l 5.5 7.3 6.7 8.7 7.7 6.0 4.7 6.4 6.5

Zulauf ARA GUS mg TS / l 182 235 231 271 259 231 160 220 242

Rücklauf Schlammwasser (Festbett und Filtration)

Schlammwasser CSB mg O 2 / l 468 324 326 337 257 488 360 166 151

Schlammwasser TOC mg C / l 112 80 78 147 72 137 101 45 41

Schlammwasser N tot mg N / l 41 53 36 50 30 61 32 40 27

Schlammwasser P tot mg P / l 11.5 7.7 7.5 9.2 7.8 13.3 7.0 7.0 5.2

Schlammwasser GUS mg TS / l 292 288 256 259 317 458 313 164 145

Rücklauf Faulwasser

Zentrat CSB mg O 2 / l 1’985 3’369 1’684 1’715 1’319 1’124 821 1’338 765

Zentrat TOC mg C / l 442 746 380 367 299 252 218 255 198

Zentrat DOC mg C / l 168 178 149 168 150 143 156 117 166

Zentrat N tot mg N / l 789 1’033 803 813 834 822 785 770 740

Zentrat NH 4-N mg N / l 607 780 658 665 673 666 667 593 510

Zentrat P tot mg P / l 66.6 104.4 39.3 44.2 28.1 21.4 11.2 25.6 10.2

Zentrat GUS mg TS / l 1’813 2’802 1’313 1’327 798 661 335 819 212

Ablauf Vorklärung (= Zulauf Biologie)

Ablauf VKB BSB 5 mg O 2 / l 106 133 137 134 154 129 66 73 92

Ablauf VKB CSB mg O 2 / l 181 229 217 251 247 202 131 160 198

Ablauf VKB TOC mg C / l 41 50 49 59 58 50 33 42 45

Ablauf VKB N tot mg N / d 41 49 43 62 49 45 30 41 41

Ablauf VKB NH 4-N mg N / l 23.8 30.4 27.9 39.6 32.4 29.1 18.4 26.9 25.7

Ablauf VKB NO 2-N mg N / l 1.8 1.7 1.4 1.6 0.9 0.4 0.4 0.8 0.4

Ablauf VKB NO 3-N mg N / l 3.5 3.4 1.4 2.9 1.6 2.0 1.5 2.9 2.5

Ablauf VKB P tot mg P / l 3.1 3.7 3.6 4.4 3.9 3.1 2.3 2.8 3.2

Ablauf VKB ortho P mg P / l 0.5 0.6 0.6 0.7 0.7 0.5 0.4 0.4 0.4

Ablauf VKB GUS mg TS / l 83 103 104 115 110 90 60 72 85

Belebtschlamm Biologie

Schlammvolumen BB10 Index ml / g TS 117 195 138 114 72 93 152 167 171

Schlammvolumen BB20 Index ml / g TS 150 161 162 135 122 104 182 158 150

Schlammvolumen BB30 Index ml / g TS 137 172 139 89 57 93 133 132 123

Schlammbelastung BB10 BSB 5 kg O 2 / kg 0.06 0.06 0.06 0.06 0.09 0.02 0.05 0.04 0.06

Schlammbelastung BB20 BSB 5 kg O 2 / kg 0.07 0.07 0.07 0.07 0.12 0.10 0.05 0.05 0.06

Schlammbelastung BB30 BSB 5 kg O 2 / kg 0.05 0.05 0.06 0.06 0.09 0.08 0.04 0.04 0.05

Feststoff BB10 TS mg TS / l 2.4 2.4 2.6 2.3 2.3 2.7 1.9 2.2 2.6

Feststoff BB20 TS mg TS / l 2.1 2.1 2.3 2.0 1.6 1.9 2.0 1.9 2.4

Feststoff BB30 TS mg TS / l 2.5 2.5 2.7 2.4 2.4 2.4 2.3 2.4 2.9

Schlammalter BB 10 Tage 11 11 10 9 9 8 13 12 11

Schlammalter BB 20 Tage 13 12 11 10 11 11 13 13 12

Schlammalter BB 30 Tage 13 12 10 9 9 11 12 11 10

Februar

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

März

April

Mai

Juni

Juli

August

Sept.


Oktober

November

Dezember

Jahresmittelwert

Tageskonzentration Maximum

Tageskonzentration Minimum

Anzahl Untersuchungen

Tagesfracht in kg (Mittelwert)

Technischer Anhang

Tagesfracht in kg (85% Quantil) 2

Jahresfracht 2011 in kg 1

Jahresfracht 2010 in kg

Jahresfracht 2009 in kg

269 374 252 279 53 401 38 4’439 5’159 1’620’147 2’362’513 1’973’190

504 648 383 497 74 908 182 8’706 10’469 3’177’694 4’334’296 3’980’325

117 155 91 115 18 219 182 1’987 2’439 725’336 997’026 926’005

40 51 32 38 14 66 182 669 764 244’097 318’562 266’085

24 32 18 22 3 46 182 361 400 131’820 164’739 138’335

7.2 9.3 5.1 6.8 1 12 182 115 135 42’068 54’091 46’720

240 285 175 227 38 416 182 4’078 5’467 1’488’291 1’958’767 1’727’545

159 274 312 302 111 548 27 1’397 508’685 827’704 772’171

39 66 83 83 28 196 27 385 140’056 210’506 206’318

26 47 42 40 24 72 27 182 66’126 89’077 92’917

7.0 8.4 6.5 8.2 2.3 15.2 27 37 13’443 8’213 36’310

165 228 269 263 86 556 172 1’180 429’920 593’170 566’670

3 1’136 1’246 1’500 534 16’320 67 299 109’107 123’827 105’419

292 300 341 75 3’420 67 68 24’767 30’191 17’568

170 161 157 35 306 67 31 11’314 11’822 13’781

815 877 826 256 1’562 67 162 59’226 64’438 62’752

701 729 659 134 882 67 129 47’235 49’205 47’158

28.0 32.3 37.4 4.6 568.0 67 8 2’756 2’960 504

696 821 1’054 80 15’352 67 212 77’388 98’669 124’353

101 142 110 115 33 180 38 2’696 3’469 991’653 1’146’262 1’035’322

193 249 186 204 46 397 182 4’849 5’933 1’769’724 2’157’889 2’183’668

49 64 46 49 11 91 182 1’160 1’369 423’450 519’666 532’481

48 61 42 46 10 82 182 1’093 1’249 399’041 462’890 388’016

30.2 44.2 26.4 29.6 6.7 58.9 182 698 784 254’640 282’506 230’393

0.6 0.9 1.4 1.0 0.0 3.7 171 25 41 9’196 13’444 11’859

2.9 3.6 3.6 2.7 0.2 11.3 165 66 88 24’183 28’875 29’546

3.4 3.7 2.7 3.3 1.1 8.4 182 79 91 28’846 31’597 31’265

0.8 0.6 0.4 0.6 0.1 1.7 182 13 17 4’823 5’169 5’827

74 96 74 89 22 254 182 2’120 2’526 773’655 872’552 811’906

149 161 195 144 63 255 84 144 137 198

152 182 257 160 66 400 89 160 125 133

135 192 246 137 52 302 90 137 131 171

0.04 0.05 0.05 0.05 0.00 0.14 35 0.05 0.08 0.06

0.05 0.06 0.06 0.07 0.03 0.17 38 0.07 0.07 0.07

0.04 0.06 0.05 0.06 0.02 0.14 38 0.06 0.05 0.05

2.7 2.4 2.7 2.4 1.1 3.1 2.4 1.6 1.9

2.4 2.6 2.6 2.2 0.7 3.0 2.2 1.7 1.7

2.8 2.8 2.7 2.6 2.0 3.0 2.6 5.3 2.2

13 13 12 11 4 23 11 13 14

14 13 12 12 6 24 12 13 16

12 11 11 11 7 20 11 11 13

1) Mittelwert aller Frachten an allen Probenahmetagen = Fracht 1; Jahresfracht = Fracht 1x 365 (366 im Schaltjahr)

2) 85 % aus Mittelwert Monatsfracht (Excel-Funktion: «QUANTIL»)

3) Umbau


Technischer Anhang

Seite 36

Konzentrationen und Frachten

Hoch und tief

Monatsmittelwerte

Januar

Ablauf Belebtschlamm Biologie (NKB)

Ablauf NKB CSB mg O 2 / l 33 38 39 42 46 36 22 27 26

Ablauf NKB TOC mg C / l 9.3 11.4 11.2 12.8 12.9 9.9 5.1 5.9 6.5

Ablauf NKB DOC mg C / l 5.9 7.4 7.2 9.3 10.0 6.8 4.4 5.1 5.4

Ablauf NKB N tot mg N / d 22 27 23 38 30 23 13 24 19

Ablauf NKB NH 4-N mg N / l 0.5 1.1 1.3 0.6 1.8 0.9 0.2 0.1 0.1

Ablauf NKB NO 3-N mg N / l 19 23 20 30 23 19 11 19 18

Ablauf NKB P tot mg P / l 0.7 0.7 0.8 0.8 0.9 0.7 0.5 0.6 0.7

Ablauf NKB ortho P mg P / l 0.4 0.4 0.5 0.5 0.5 0.4 0.3 0.4 0.5

Ablauf NKB GUS mg TS / l 9.6 10.2 10.2 9.6 11.4 9.3 3.6 3.2 3.4

Ablauf NKB Snellen cm 13 13 17 14 14 21 51 53 54

Ablauf Festbett Biologie

Ablauf FB CSB mg O 2 / l 31 34 36 37 48 40 28 36 35

Ablauf FB TOC mg C / l 9.2 10.5 10.6 11.9 14.6 11.5 7.9 9.5 9.6

Ablauf FB DOC mg C / l 7.1 9.0 8.9 10.4 11.9 9.3 6.0 7.8 7.3

Ablauf FB N tot mg N / d 22 28 20 33 23 22 16 25 19

Ablauf FB NH 4-N mg N / l 0.6 0.7 0.6 0.9 1.1 1.4 0.2 0.5 0.4

Ablauf FB NO 3-N mg N / l 19 27 17 27 20 20 12 23 16

Ablauf FB P tot mg P / l 0.8 0.8 0.9 1.1 1.3 1.0 0.8 0.9 0.9

Ablauf FB ortho P mg P / l 0.6 0.5 0.7 0.8 0.9 0.7 0.5 0.6 0.5

Ablauf FB GUS mg TS / l 4.6 4.5 4.7 5.1 9.1 7.3 5.2 8.3 9.2

Ablauf FB Snellen cm 33 44 45 52 24 30 37 27 27

Ablauf Filtration

Ablauf Filtration BSB 5 mg O 2 / l 1.3 0.9 2.9 1.1 4.1 2.2 0.7 0.3 0.8

Ablauf Filtration CSB mg O 2 / l 22 25 27 29 30 25 17 20 22

Ablauf Filtration TOC mg C / l 6.2 7.7 8.0 9.3 8.9 7.0 4.8 5.3 5.6

Ablauf Filtration DOC mg C / l 5.1 6.4 6.7 7.8 7.5 6.1 4.1 5.0 4.9

Ablauf Filtration N tot mg N / d 22 26 21 36 28 21 14 23 19

Ablauf Filtration NH 4-N mg N / l 0.27 0.67 0.69 0.59 1.21 0.93 0.14 0.20 0.12

Ablauf Filtration NO 2-N mg N / l 0.04 0.04 0.04 0.04 0.03 0.03 0.02 0.04 0.02

Ablauf Filtration NO 3-N mg N / l 19 24 20 27 22 18 12 19 17

Ablauf Filtration P tot mg P / l 0.23 0.23 0.28 0.28 0.31 0.26 0.17 0.18 0.24

Ablauf Filtration ortho P mg P / l 0.05 0.04 0.07 0.06 0.08 0.04 0.05 0.09 0.13

Ablauf Filtration GUS mg TS / l 3.8 4.1 4.3 4.5 4.9 4.0 1.9 1.5 1.7

Ablauf Filtration Snellen cm 53 56 53 58 52 57 60 60 60

Alter Rhein

Rhein vor ARA CSB mg O 2 / l 6.4 9.4 8.6 8.3 9.2 18.9 12.7 12.5 15.3

Rhein vor ARA DOC mg C / l 2.6 1.2 4.0 3.0 3.0 3.4 3.0 3.0 3.2

Rhein vor ARA NH 4-N mg N / l 0.3 0.3 0.2 0.2 0.1 0.1 0.1 0.1 0.0

Rhein vor ARA NO 3-N mg N / l 1.41 1.67 1.40 1.26 1.45 1.19 1.04 1.00 0.99

Rhein vor ARA P tot mg P / l 0.06 0.05 0.05 0.07 0.03 0.37 0.09 0.05 0.37

Rhein vor ARA ortho P mg P / l 0.03 0.02 0.02 0.02 0.06 0.05 0.03 0.02 0.04

Rhein nach ARA CSB mg O 2 / l 8.1 11.6 11.2 10.3 13.3 30.5 12.5 13.3 13.3

Rhein nach ARA DOC mg C / l 2.5 1.9 3.0 3.0 3.1 3.6 3.4 3.1 3.5

Rhein nach ARA NH 4-N mg N / l 0.26 0.43 0.33 0.19 0.14 0.14 0.08 0.08 0.08

Rhein nach ARA NO 3-N mg N / l 4.32 5.05 3.43 4.76 3.04 1.53 1.78 1.28 1.45

Rhein nach ARA P tot mg P / l 0.06 0.07 0.08 0.08 0.08 0.51 0.11 0.06 0.31

Rhein nach ARA ortho P mg P/ l 0.04 0.03 0.04 0.03 0.02 0.07 0.05 0.02 0.03

Februar

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

März

April

Mai

Juni

Juli

August

Sept.


Oktober

November

Dezember

Jahresmittelwert

Tageskonzentration Maximum

Tageskonzentration Minimum

Anzahl Untersuchungen

Tagesfracht in kg (Mittelwert)

1) Mittelwert aller Frachten an allen Probenahmetagen = Fracht 1; Jahresfracht = Fracht 1x 365 (366 im Schaltjahr)

2) 85 % aus Mittelwert Monatsfracht (Excel-Funktion: «QUANTIL»)

Technischer Anhang

Tagesfracht in kg (85% Quantil) 2

Jahresfracht 2011 in kg 1

Jahresfracht 2010 in kg

Jahresfracht 2009 in kg

25 31 31 33 15 58 182 446 523 162’665 182’674 215’874

7.5 10.1 8.8 9 3 17 182 124 143 45’079 52’076 65’586

6.4 8.3 5.7 6.8 3.1 20.8 178 91 109 33’259 33’523 36’839

22 41 25 26 5 82 182 344 436 125’474 113’579 114’320

0.2 0.6 1.0 0.7 0.0 5.0 182 9 14 3’151 3’312 2’129

20 32 21 21 3 50 182 291 356 106’394 96’681 95’702

0.8 0.6 0.5 0.7 0.3 1.4 182 9 12 3’451 3’503 4’207

0.7 0.4 0.2 0.4 0.0 1.2 182 6 9 2’261 2’145 2’196

3.8 4.5 8.6 7.3 2.0 21.2 182 96 143 34’879 50’417 81’668

47 30 13 28 7 60 182 28 18 17

36 44 37 37 20 72 182 374 506 136’352 193’586 164’995

11.3 14.9 11.1 11 6 22 182 111 152 40’441 57’419 51’390

8.7 12.1 8.6 8.9 3.9 17.0 93 89 121 32’582 43’994 37’718

20 42 25 24.6 6.1 80.2 182 248 331 90’401 128’872 110’125

0.4 0.9 1.0 0.7 0.0 6.3 182 7 11 2’722 3’573 2’282

17 33 23 21 6 50 98 214 307 77’989 114’606 96’822

1.0 0.9 0.6 0.9 0.4 1.9 182 9 12 3’276 4’203 3’409

0.6 0.5 0.3 0.6 0.1 1.7 182 6 9 2’211 2’989 2’384

9.6 8.3 7.2 6.9 2.8 16.0 182 67 86 24’462 34’703 37’376

22 24 23 32 10 60 182 32 34 32

0.9 1.2 0.5 1.4 0.0 6.8 38 27 42 9’719 16’859 14’706

22 27 24 24 12 45 182 496 664 181’037 214’465 194’430

6.7 8.5 6.6 7.1 3.2 12.4 179 143 184 52’213 64’275 60’785

5.8 7.6 5.2 6.0 3.0 10.4 175 121 147 44’294 51’139 46’538

22 41 24 25 6 83 182 494 647 180’333 190’180 165’749

0.13 0.50 0.95 0.53 0.02 3.16 181 10 19 3’820 3’825 2’127

0.03 0.04 0.03 0.03 0.01 0.09 78 1 1 251 564 1’282

20 33 22 21 5 46 182 428 544 156’070 169’285 150’241

0.25 0.22 0.18 0.24 0.07 0.80 190 3 3 1’818 1’833 1’758

0.13 0.04 0.02 0.07 0.00 0.42 182 1 2 488 601 685

2.0 3.9 4.3 3.4 0.8 10.4 183 70 115 25’497 47’361 54’311

59 60 54 57 26 60 182 57 44 40

12.9 7.7 22.4 12.0 6.0 29.6 24 12.0 8.7 11.3

3.4 3.0 3.8 3.1 0.3 5.0 24 3.1 3.0 3.4

0.1 0.2 0.2 0.2 0.0 0.4 24 0.16 0.22 0.21

1.16 1.43 1.89 1.33 0.95 1.91 23 1.33 1.30 1.46

0.05 0.04 0.43 0.14 0.02 0.68 23 0.14 0.08 0.12

0.02 0.02 0.05 0.03 0.01 0.10 24 0.03 0.04 0.06

13.6 8.7 18.5 13.7 7.9 50.4 24 13.7 10.9 12.4

3.6 3.1 4.0 3.1 0.3 4.3 24 3.1 3.3 3.4

0.13 0.17 0.35 0.20 0.06 0.61 24 0.20 0.18 0.18

2.34 4.13 2.91 3.00 1.15 7.09 24 3.00 3.00 2.38

0.08 0.05 0.26 0.15 0.05 0.95 24 0.15 0.10 0.10

0.04 0.02 0.06 0.04 0.01 0.11 24 0.04 0.05 0.06


Technischer Anhang

Seite 38

Konzentrationen und Frachten

Hoch und tief

Monatsmittelwerte

Januar

Fällmitteldosierung

Vorfällung 8) SF (Fe 2+ ) m 3 46.4 41.4 44.6 54.5 47.1 48.6 41.3 45.8 39.9

Vorfällung SF (Fe 2+ ) 9) kg 3’154 2’818 3’030 3’709 3’204 3’303 2’811 3’116 2’713

Vorfällung SF (Fe 2+ ) g / m 3 3.5 4.1 4.0 5.7 4.9 4.6 3.3 4.4 3.8

Vorfällung SF (Fe 2+ / P tot) 9) kg /kg 0.63 0.59 0.57 0.65 0.66 0.81 0.66 0.66 0.56

Vorfällung Elimination P tot % 28.1 25.1 16.2 33.4 56.9 29.6 17.0 15.9

Simultan BB (Fe 2+ ) m 3 12.2 10.2 11.6 13.1 18.7 24.1 19.7 16.9 16.9

Simultan BB (Fe 2+ ) 9) kg 832 691 786 892 1’273 1’642 1’341 1’149 1’146

Simultan BB (Fe 2+ ) g / m 3 2.7 2.6 2.6 3.6 4.8 7.2 4.4 3.0 2.7

Simultan BB (Fe 2+ / P tot) 9) kg /kg 0.89 0.73 0.71 0.83 1.27 2.25 1.81 1.32 0.95

Simultan Elimination P tot % 77.0 80.5 77.1 81.0 76.2 78.0 80.0 80.0 79.0

Fällung Filtration PAC 10) m 3 20.8 12.4 14.7 12.0 8.9 18.2 16.4 11.3 10.5

Fällung Filtration PAC 9) kg 562 334 398 325 239 492 444 304 283

Fällung Filtration PAC g / m 3 19.8 14.2 16.3 16.6 13.0 24.4 18.1 15.1 13.2

Fällung Filtration (PAC / P tot) 9) kg /kg 48 39 36 33 24 54 71 49 34

Elimination P tot % 87.1 80.4 78.3 83.8 87.9 86.5 88.4 91.5 87.8

Wirkungsgrad

Elimination BSB 5 4) % 90.5 95.5 87.8 95.8 95.3 89.5 95.9 98.6 95.9

Elimination CSB % 83.4 85.4 86.1 88.5 95.0 89.9 89.0 89.0 89.8

Elimination TOC / DOC 5) % 83.6 83.0 82.7 86.8 94.6 89.0 89.1 88.6 89.9

Elimination P tot % 94.0 95.0 93.7 95.0 94.8 95.5 95.0 97.2 96.2

Nitrifikation 3/6) % 98.2 93.8 95.2 97.5 93.3 95.3 98.4 99.0 99.3

Denitrifikation 3/7) % 46.4 43.3 49.2 36.1 51.4 59.2 59.8 53.9 59.0

1) Tagesfracht in kg

2) 85 % aus Mittelwert Monatsfracht (Excel-Funktion: «QUANTIL»)

3) Rücklauf – bereinigt: Anteil AVA (Zentrat, Abschlämmwasser): 36.1 %

4) 100 x (1 –

Fracht Ablauf

) ; pro Analysetag gerechnet, gemittelt

Fracht Zulauf ARA

5) TOC im Ablauf, DOC im Zulauf

6) NH4-N im Ablauf, N tot im Zulauf Biologie

7) Ntot im Ablauf, N tot im Zulauf Biologie

8) SF Sandfang

9) Menge bezogen auf Wirksubstanz

10) Polyaluminiumchlorid

Februar

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

März

April

Mai

Juni

Juli

August

Sept.


Oktober

November

Dezember

Jahresmittelwert

Tageskonzentration Maximum

Tageskonzentration Minimum

Anzahl Untersuchungen

Tagesfracht in kg (Mittelwert)

Technischer Anhang

Tagesfracht in kg (85% Quantil) 2

Jahresfracht 2011 in kg 1

Jahresfracht 2010 in kg

34.2 47.0 69.9 1.5 0.1 4.5 560.8 538.5

2’325 3’195 4’754 104 9 304 38’132 36’738

3.6 6.6 5.1 4.5 0.8 12.4 4.5 4.7

0.50 0.73 1.12 0.68 0.26 2.15 0.68 45.9

28.7 5.3 25.6 5.3 56.9 25.6 44.0

12.8 16.0 22.7 0.5 0.1 1.1 194.9 160.5

869 1’086 1’547 36 4.0 74.7 13’254 10’971

2.3 4.6 3.6 3.7 0.5 12.7 3.7 8.8

0.68 1.28 1.33 1.17 0.22 3.66 1.17 2.37

75.1 83.3 82.8 79.2 75.1 83.3 79.2

12.3 11.5 13.2 0.4 0.1 1.0 162.2 230.3

332 310 357 12.0 3.1 27.8 9’248 13’128

19.3 25.3 14.6 0.6 0.2 1.4 443 594

49 61 46 1.5 0.6 11.0 1’150 1’497

88.7 88.1 85.0 86.1 78.3 91.5 86.1 87.4

Jahresfracht 2009 in kg

94.7 97.5 96.1 94.4 87.8 98.6 94.4 99.2 99.4

90.5 91.2 84.8 88.5 83.4 95.0 88.5 95.0 95.2

89.2 89.4 86.0 87.6 82.7 94.6 87.6 94.8 94.9

96.2 97.4 95.8 95.5 77.9 98.8 95.5 95.7 96.6

99.3 98.3 93.0 96.7 75.0 99.9 96.7 97.3 99.1

50.5 42.8 48.1 49.9 36.1 59.8 49.9 55.9 51.8


Technischer Anhang

Seite 40

Schlamm- und Energiedaten

Gehaltvoll und dicht

Schlamm

FrS 4) AVA Menge m 3 3’857 4’105 5’719 5’989 4’703 4’769

FrS AVA TS-Gehalt % 3.9 3.7 3.5 3.4 4.0 4.4

FrS AVA oTS-Gehalt % 75.0 73.2 72.3 72.2 70.9 68.1

FrS Dritte Menge m 3 380 353 343 478 483 554

Co-Substrat Menge t 192

Co-Substrat TS-Gehalt % 10.1

Co-Substrat oTS-Gehalt % 93.4

FrS gesamt auf Faulanlage Menge m 3 4’619 5’060 6’124 6’279 5’339 5’462

FrS gesamt auf Faulanlage Menge tTS 201 212 248 235 242 254

FrS gesamt auf Faulanlage TS-Gehalt % 4.4 4.2 4.0 3.7 4.5 4.6

FrS gesamt auf Faulanlage oTS-Gehalt % 74.2 74.0 72.6 71.2 70.8 67.9

Faulung org. Raumbelastung kg oTS 0.99 1.19 1.84 1.98 1.93 1.31

Faulung Aufenthaltszeit d 34 27 16 13 21 24

FS 2) an SM Menge m 3 4’277 4’927 7’720 7’133 4’901 3’067

FS gesamt an SM TS-Gehalt % 3.0 2.4 2.8 2.4 2.7 3.1

FS gesamt an SM oTS-Gehalt % 53.0 54.1 50.6 54.4 54.9 53.9

FS Dritte Menge m 3 4’810 4’600 4’496 4’630 6’089 6’309

FS Dritte Menge tTS 248 221 212 222 297 319

FS Gesamt Menge m 3 9’429 9’660 10’620 10’909 11’428 11’771

FS Gesamt Menge tTS 358 326 404 365 407 400

FS auf Centripresse Menge m 3 8’155 10’101 9’430 13’556 6’891 9’538

FS gesamt auf Centripresse TS-Gehalt % 3.9 3.6 5.1 3.3 3.6 4.2

FS gesamt nach Centripresse TS-Gehalt % 31.6 31.7 32.5 31.6 31.5 32.8

FHM-Verbrauch Menge kg WS / tTS 9.2 10.8 9.7 11.0 10.6 9.9

eKS 3) Dritte Menge t eKS 64 286 476 382 381 354

eKS Dritte Menge t TS 19 80 134 110 109 101

Leistung L1 Menge t TKS 154 282 317 378 233 340

Leistung L2 Menge t TKS 316 280 302 345 215 312

TKS 4) Menge t TKS 405 484 556 613 530 577

TS 5) gesamt Menge t TKS 352 460 401 409 507 453

Energie

Klärgas Menge m 3 140’087 129’508 133’207 127’185 124’911 163’434

Klärgas Menge m 3 /m 3 FrS 32 26 22 19.9 23.4 30.3

BHKW (157 kW) Anzahl 100% n / d 1.6 1.8 1.6 1.6 1.4 2.1

BHKW elektrisch kWh 186’783 102’738 187’757 178’618 165’138 237’520

BHKW Wärme kWh 350’218 193’121 352’182 335’757 310’418 448’823

Wärmepumpe 1 elektrisch kWh 217’606 277’029 115’140 20’800 95’669 175’415

Wärmepumpe 2 elektrisch kWh 1’908 1’628 183’837 274’496 63’511 982

Wärmepumpe 1+2 Wärme kWh 618’694 788’018 816’039 819’350 472’599 552’293

BHKW für Trocknung Wärme kWh 77’984 71’710 78’124 126’744 109’151 238’680

Energieverbrauch elektrisch kWh/t TKS 821 840 823 691 664 578

Wärmeverbrauch Wärme kWh/t TKS 1’498 1’533 1’479 1’312 1’299 1’221

1) Frischschlamm

2) Faulschlamm

3) entwässerter Klärschlamm

4) Trockenklärschlamm (gemessen anhand Lieferungen)

5) Trockensubstanz

Januar

Februar

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

März

April

Mai

Juni


Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Technischer Anhang

Anzahl Untersuchungen

Tageswert Minimum

Tageswert Maximum

Jahreswert 2011

Jahreswert 2010

Jahreswert 2009

5’198 6’617 4’961 4’815 5’226 4’968 363 16.4 1’635 60’928 55’556 64’817

4.1 3.9 3.7 3.7 3.2 4.0 121 2.6 5.5 3.8 3.9 3.9

69.9 68.4 67.0 69.8 71.6 72.8 121 59.2 99.5 70.9 69.6 67.9

979 410 800 600 478 745 12 343 979 6’603 6’567 5’583

340 335 308 258 266 320 2’022

11.8 10.4 9.5 11.2 10.2 12.1 12 9.5 12.1 10.9

94.2 93.1 92.1 95.5 95.2 94.3 12 92.1 95.5 94.0

5’711 5’353 6’935 6’311 7’101 6’844 365 23 273 71’137 62’837 70’400

267 227 254 244 228 264 2’875 2’744 2’952

4.7 4.2 3.7 3.9 3.2 3.9 117 2.7 7.0 4.1 4.4 4.2

60.2 63.2 63.7 67.5 69.0 70.2 117 51.5 80.1 68.7 68.5 67.7

0.93 0.85 1.03 1.01 0.99 1.13 117 0.59 2.90 1.27 1.0 1.2

29 31 23 26 22 24 343 11 133 24 30 25

3’493 4’753 7’053 5’162 6’075 6’971 365 0 747 65’533 63’352 70’400

3.1 3.2 2.7 2.9 2.4 2.5 107 2.2 4.6 2.8 2.8 2.7

52.1 47.5 50.6 52.6 54.6 56.2 107 45.9 57.9 52.9 50.7 51.4

5’570 5’768 3’910 4’950 5’054 5’531 12 3’910 6’309 61’718 66’272 56’421

288 317 223 276 275 66 12 65.9 319 2’963 4’050 3’188

11’281 11’121 10’845 11’261 12’155 12’375 12 65.9 319 132’855 123’588 126’821

367 455 383 400 402 123 4’390 5’834 5’094

5’309 8’163 11’059 7’966 10’703 12’220 357 0 584 113’092 125’150 116’883

4.6 4.6 4.2 4.3 3.9 3.6 253 2.3 34.5 4.1 4.0 4.0

34.9 33.5 32.8 32.3 31.2 30.5 365 28.3 36.0 32.2 32.2 31.7

8.9 8.6 9.9 10.3 10.3 10.1 239 1.0 15.0 9.9

647 245 17 652 624 204 12 17 652 4’330 2’962 3’069

190 70 4 194 186 57 12 4 194 1’254 902 884

288 269 311 307 288 319 365 0 18 3’486

275 243 257 288 272 299 357 0 15 3’405

492 519 500 554 558 575 12 405 613 6’362 6’782 5’468

443 388 292 279 406 474 192 20 28 4’862 6’064 4’886

156’121 144’250 153’857 158’788 153’556 181’183 365 540 7’739 1’766’087 1’602’778 1’554’343

29.7 28.0 23.8 25.9 24.0 28.6 365 9.6 91.6 26.1 20.9 20.7

1.8 1.6 1.9 1.9 2.0 2.3 321 0.3 3.0 1.8

211’113 187’723 208’135 217’719 219’733 272’317 321 947 11’276 2’375’294 2’483’491

396’839 352’872 391’241 409’257 413’042 511’887 321 1’780 21’196 4’465’656 4’668’334

77’391 2’048 15’518 75’674 178’508 18’624 357 12 11’481 1’269’424 1’677’902 923’539

101’593 158’240 172’247 151’028 69’651 229’798 357 0 11’466 1’408’919 1’404’385 934’268

556’728 489’884 549’472 664’642 714’907 670’445 357 0 32’606 7’713’071 9’005’283 5’627’962

210’514 147’430 119’301 173’834 125’932 220’256 357 0 14’850 1’699’660 1’627’899 1’072’797

694 632 659 708 815 748 347 213 1’464 722 799

1’346 1’224 1’204 1’423 1’545 1’467 347 175 2’293 1’379 1’490


Technischer Anhang

Seite 42

Energiedaten

Leistungsstark und effektiv

Januar

Zulauf l / s 258 199 232 170 204 267

EW. Messung 1) kW 818 935 933 939 868 703

Trafo 1.1 kW 132 135 148 150 156 104

Trafo 1.2 kW 11 260 147 147 153 101

Trafo 1.3 kW 0 0 0 0 0 0

Trafo 2 kW 249 240 230 225 238 248

Trafo 5 kW 309 417 400 409 314 245

Pumpen Total kW 44 37 143 44 55 68

Pumpe 1 TW kW 24 16 78 20 19 25

Pumpe 2 TW kW 2 8 50 19 21 22

Pumpe 3 TW kW 12 9 8 3 10 13

Pumpe 4 TW kW 6 3 5 2 4 4

Pumpe 5 RW kW 0 0 1 0 1 3

Pumpe 6 RW kW 0 1 1 0 1 2

Rechengebäude kW 23 23 25 28 22 22

BB Allg. kW 111 110 95 80 77 75

Belebtschl.-Biologie kW 50 49 49 47 50 37

BB Gebläse 1 + 2 kW 58 74 90 101 102 81

Festbett / Filtration kW 231 223 212 206 217 224

Allgemein FT / FB kW 0 9 10 10 14 18

Regenbecken kW 0 0 0 0 0 3

Faulanlage kW 60 58 45 32 25 33

Co-Substrat Annahme kW 0 0 0 0 0 0

BHKW 1 kW 69 83 74 72 67 102

BHKW 2 kW 105 86 90 80 91 121

BHKW 3 kW 85 112 88 95 73 109

Stapel- / Misch AVA kW 5 4 3 3 3 3

Stapel- / Misch Allg. kW 13 13 14 15 13 16

Bandtrockner L1 kW 15 29 27 29 28 28

Bandtrockner L2 kW 27 28 27 29 28 28

Bandtrockner Allg. kW 8 10 9 10 9 9

Abluftwäscher 1+2 kW 42 54 55 56 60 60

TA 1 kW 34 34 30 23 31 33

TA 2 kW 90 109 102 122 108 108

Wärmepumpe 1 kW 309 417 400 409 314 245

Wärmepumpe 2 kW 3 2 306 381 105 1

Betriebsw. Infrastruktur WP kW 30 31 25 23 19 18

HLK / Allgemein kW 1 1 1 1 1 1

Februar

Generell: Bezeichnungen entsprechen Schemata Seite 47.

Leistungsangaben sind Durchschnittsleistungen. Die Multiplikation mit den 8’760 Jahresstunden ergibt den Jahresverbrauch.

1) Elektrizitätswerk Thal

2) Zählerablesungen Ende Monat

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

März

April

Mai

Juni


Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Anzahl Ablesungen 2

Technischer Anhang

Min. Monatswert

Max. Monatswert

Jahreswert 2011

316 255 254 211 128 336 12 128 336 236

724 684 705 695 763 743 12 684 939 792

114 0 0 0 0 0 12 0 156 78

112 139 143 119 115 111 12 11 260 130

0 117 128 107 101 94 12 0 128 46

247 203 168 154 190 202 12 154 249 216

243 212 259 309 349 328 12 212 417 316

75 63 63 57 35 79 12 35 143 64

29 26 23 22 17 32 12 16 78 28

24 22 20 20 14 21 12 2 50 20

14 11 12 7 2 16 12 2 16 10

4 4 6 6 1 5 12 1 6 4

2 1 1 1 0 3 12 0 3 1

2 1 1 1 0 2 12 0 2 1

22 21 21 21 21 23 12 21 28 23

84 88 90 89 92 98 12 75 111 91

44 45 46 47 50 55 12 37 55 47

63 89 97 87 83 85 12 58 102 84

224 173 145 136 171 183 12 136 231 195

18 22 20 15 15 15 12 0 22 14

1 0 0 0 0 0 12 0 3 1

35 35 36 36 36 37 12 25 60 39

3 4 4 4 4 4 12 0 4 2

87 89 91 100 100 127 12 67 127 88

97 78 97 99 100 126 12 78 126 98

97 87 99 96 101 118 12 73 118 97

3 3 3 3 3 3 12 3 5 3

13 17 20 12 12 13 12 12 20 14

28 22 24 28 27 26 12 15 29 26

28 23 24 28 27 26 12 23 29 27

9 7 6 8 7 7 12 6 10 8

58 47 48 53 56 48 12 42 60 53

32 29 30 31 29 33 12 23 34 31

88 88 105 98 111 114 12 88 122 103

243 212 259 309 349 328 12 212 417 316

142 209 239 188 104 313 12 1 381 166

18 16 17 20 24 31 12 16 31 23

1 2 5 1 2 2 12 1 5 2

Jahreswert 2010

Jahreswert 2009


Technischer Anhang

Seite 44

Prozessablauf Kanalnetz

Weitläufig und unscheinbar

2’845’542 m3 Wasserbezug

'

2’528’535 m3 Niederschlag

Industrie

1’172’950 m3 Fremdwasser

1’267’610 m3 (+2,2%)

(–15,4%)

(+4,6%)

(–43,1%)

1)

2)

3)

4)

53’544 EW

(+2,2%)

Siedlungsentwässerung

Grundstückentwässerung

TS (954 ha) ¦ MS (758 ha)

56% ¦ 44%

Abflusswirksame Fläche

269 ha

Sammelleitungen

Schmutz-und Mischwasser

AVA ¦ Gemeinden

70 km ¦ 220km

Regenüberlauf


Anzahl: 28 Stk.

Regenbecken

RB

Anzahl: 20 Stk.

Pumpwerk

(öffentlich)

Anzahl: 82 Stk.

1) gemessen: 80% vom Mittel 2005–2009

2) gemessen: 1044 mm/a; Mittel der 6 Regenmesser im Einzugsgebiet; 90% gelangen zum Abfluss

3) gemessen: Angabe Technische Betriebe Gemeinden inkl. Kleineinleiter (Q


Prozessablauf Abwasserreinigung

Komplex und durchgängig

PAC

korrigierte Berechnung

Angaben in (): Zu- (+) resp. Abnahme (-) im Vergleich zum Vorjahr

6)

Technischer Anhang


Technischer Anhang

Seite 46

Prozessablauf Schlammbehandlung

Verdichtet und abschliessend

4’330 t 1’254 tTS (+39,0%)

Geschäftsbericht 2011 Abwasserverband Altenrhein

2’375’294 kWh (-4.3%)

4’465’656 kWh (-4.3%)

3


Energienetze

Kompakt und vernetzt

Wärmenetz

Heizung STA 700 kW

BHKW 3* 290 kW

G asometer

600 m3

Stromnetz

Raumheizung MH

Heizoel

10’000 l

Reserve Abgang

G asometer

600 m3

Wärme- Rückgewinnung

Heizung Betriebsgebäude

VL-Temperatur mit

Nachtabsenkung

(S chaltuhr)

Lüftung Betriebsgebäude

B HK W HZ MH R es. WR G HZ B G Lü.B G

LG 92_XW021 LG 91_XW041 LG 91_XW051

Raumheizung RG und

Wärmevernichtung SF

HZ R G

S F

Raumheizung

Stappelmischbehälter

Aussentemperatur

HZ S M

LG 91_XW071

Boiler Betriebsgebäude

B oiler

B G

Zuleitung Heizbalken

Faulanlage und Festbett

Raumheizung Biologie

FA/FB

LG 91_XW081

Lüftung Biologie

HZ BB Lü BB

Raumheizung Festbett

HZ FB

Lüftung Festbett

Lü FB

Speiseöl Faulanlage

HZ Öl

Lüftung Faulanlage

Raumheizung Faulanlage

Lü FA HZ FA

Schlammerwärmung

Faulanlage

Klärgaserwärmung

Lüftung Reaktorraum

FA FA FA


AVA Abwasserverband Altenrhein

Postfach 55

9423 Altenrhein

Telefon 071 858 67 67

Fax 071 858 67 77

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