Informationen über die TUM School of Education

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Informationen über die TUM School of EducationVisionBildung ist die Hauptressource in Deutschland.Bestens qualifizierte Lehrkräfte sind der Dreh- undAngelpunkt des Bildungssystems. Gerade in denMINT-Fächern sind sie als Multiplikatoren wichtig,um bei jungen Menschen Begeisterung für dieseGebiete zu wecken. Nur so kann in der Gesellschaftein grundlegendes Verständnis von Naturwissenschaftund Technik und damit die intellektuelleBinnenkultur und die Prosperität der Wirtschaftgesichert werden. Um exzellenten Nachwuchs fürdie Universitäten und die Wirtschaft zu sichern,brauchen wir exzellente Lehrerinnen und Lehrer.BesonderheitenDie TUM School of Education ist die erste Fakultät fürLehrerbildung in Deutschland. Mit ihrer Einrichtungunterstreicht die Technische Universität München(TUM), dass sie Lehrerbildung als eine ihrerKernaufgaben betrachtet. Eine Universität, die sichausgezeichnete Studierende wünscht, muss sich umeine starke Lehrerbildung bemühen.Die TUM School folgt in ihrer Organisation internationalerfolgreichen Beispielen, wie etwa der Stanford Schoolof Education. Sie trägt die Verantwortung für einequalitätsvolle, moderne Lehrerbildung und hat deshalbdie Hoheit über alle Ressourcen, die an der TUM fürdie Lehrerbildung vorgesehen sind. Dazu gehören auchdie personellen Ressourcen für die fachwissenschaftlicheAusbildung in den anderen Fakultäten. Dieeinzelnen Beiträge zur Lehrerbildung können so besseraufeinander abgestimmt und systematisch aufgebautwerden. Auch die Qualitätssicherung des Lehrerstudiumserfolgt in diesem Zusammenhang.Der Fakultätsstatus für die TUM School of Educationbetont außerdem die Verpflichtung zu Forschung undLehre. Die Fakultät wird durch Lehr-Lern-Forschungüber Bedingungen erfolgreichen Unterrichtens anSchulen und Universitäten aufklären und neue Lehr-Lernzugänge erproben und umsetzen. Für die Qualitätder Forschung bürgt der Dekan der Fakultät, derrenommierte PISA-Forscher Prof. Dr. Manfred Prenzel,der vom Leibniz-Institut für die Pädagogik derNaturwissenschaften in Kiel an die TU Münchengewechselt hat. Die Forschung fließt direkt in dieLehrerbildung ein, etwa auf der Basis vonErkenntnissen aus Videoanalysen, Längsschnittstudienvon Lehramtsstudierenden oder aus derwissenschaftlichen Begleitung von Schulprojekten.Die TU München hat über Jahre hinweg einumfangreiches Schulnetzwerk (Partnerschulen,Referenzschulen) aufgebaut, das enge Bezüge zurPraxis gewährleistet. Die Lehrerbildung alsprofessionsbezogenes wissenschaftliches Studiumsetzt voraus, dass die Dozentinnen und Dozenten dasPraxisfeld mit seinen aktuellen Anforderungen undProblemen bestens kennen. Die mehr als 50Referenzschulen haben einen privilegierten Zugang zuden wissenschaftlichen Ressourcen der TUM, alsoetwa zu Fortbildungen, Schülerlabors oder Unterrichtsprojekten.Andererseits erklären sich diese Schulenvertraglich bereit, Lehramtsstudierende für Praktikaaufzunehmen und intensiv zu betreuen.Die TUM sucht bewusst den Kontakt mit Schulen derRegion. Benachbarte Schulen einer Gegend sowieörtliche Wirtschaftsunternehmen schließen sich zuinteraktiven Gruppen zusammen und bilden einSchulcluster, das zusammen mit der TUM Projektedurchführt. Zentraler Ansprechpartner für die TUM istdie Referenzschule des Clusters. Bereits gegründetsind die Schulcluster Berchtesgadener Land, dasCluster der Landkreise Altötting und Traunstein, dasCluster Benediktbeuern, das Cluster Bayerischer Waldund das berufliche Schulcluster Straubing.www.edu.tum.de


Aus der Kooperation mit der Referenzschule Otto-von-Taube Gymnasium Gauting ist das TUM-Kolleghervorgegangen. Seit dem Schuljahr 2009/2010erhalten talentierte und an Mathematik undNaturwissenschaften interessierte Schülerinnen undSchüler in einem eigenständigen Oberstufenzug eineintensive und individuelle Förderung mit Beteiligungvon TUM-Wissenschaftlern im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaftenund Technik) und in englischer Sprache.StudiumDie TUM School of Education bildet für die Lehrämteran Gymnasien (Naturwissenschaftliche Bildung) und anBeruflichen Schulen (Berufliche Bildung) aus.Studienanfänger können sich für den Bachelor mitdem anschließenden Master of Education bewerben.Im Bereich gymnasiales Lehramt bilden die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften,Technik) den Schwerpunkt, beim beruflichen Lehramtgewerblich-technische Fächer. Bildungswissenschaftenund Fachdidaktiken werden an der TUMSchool studiert, die Fachausbildung findet an denjeweiligen Fakultäten statt.In Hinblick auf die Berufsfeldorientierung werden dieStudierenden frühzeitig auf wissenschaftlicher Basismit den Anforderungen in Unterricht und Schulevertraut gemacht. Sie absolvieren im Bachelor-Studiumvon Anfang an betreute Schulpraktika. Auf der anderenSeite wird hoher Wert auf die Fachkompetenzzukünftiger Lehrerinnen und Lehrer gelegt. EinenSchwerpunkt im Masterstudium für das Lehramt bildendann die jeweiligen Fachdidaktiken, die an der neuenFakultät ausgebaut wurden.Um ein Studium an der TUM School of Educationaufnehmen zu können, finden Eignungsfeststellungsverfahren(Auswahl- und Beratungsgespräche) statt.Für die Lehrerbildung sollen aufgeweckte jungeMenschen gewonnen werden, die den vielfältigenfachlichen, pädagogischen wie persönlichenAnforderungen des Lehrerberufs gerecht werdenkönnen. Die TUM School signalisiert damit, dass einStudium für das Lehramt und der Lehrerberufbesondere Ansprüche stellen und veranlasstStudienbewerberinnen und -bewerber, sich über ihreMotive, Stärken und persönlichen Herausforderungenklar zu werden.Viel Wert wird generell auf die Praxiserfahrung derStudierenden gelegt. Sie erhalten frühzeitig und übereinen längeren Zeitraum die Chance, sich mit demSchulalltag und mit dem gesamten Spektrum derLehrertätigkeit vertraut zu machen. Daher findenintensive Praktika bereits in den ersten vierStudiensemestern statt (TUMpaedogicum). Diesewerden vorbereitet und begleitet auf Grundlage derneuesten Erkenntnisse aus der Lehr-Lern- und derBildungsforschung.Fakten• derzeit 15 Lehrstühle und Fachgebiete• Studiengänge Naturwissenschaftliche Bildung(Lehramt an Gymnasien) und Berufliche Bildung(Lehramt an Beruflichen Schulen)• mehr als 1000 grundständig auf LehramtStudierende• etwa 300 Neuimmatrikulationen für dasWintersemester 2010/2011• Unterstützung durch Stiftungen (SusanneKlatten-Stiftungslehrstuhl für EmpirischeBildungsforschung, Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Mathematikdidaktik,Friedl Schöller-Stiftungslehrstuhl für UnterrichtsundHochschulforschung, Peter Löscher-Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik)KontaktTUM School of Educationdekanat@edu.tum.dewww.edu.tum.dewww.edu.tum.de

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