6.22 Heizungsanlagen und Warmwasseraufbereitung - Skoda Auto

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6.22 Heizungsanlagen und Warmwasseraufbereitung - Skoda Auto

BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Ersteller Fachgarant Genehmigt Blätter AnlagenJaček, VS/1Ing. Neděle, ŠE-TZVS/1 VS 22Gilt für Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Heizungsanlagen, Heizungssystemen undWarmwasseraufbereitungssystemen. Eventuelle Abweichungen müssen mit ŠKODA AUTO abgestimmt werden._________________________________________________________________________1. Auftraggeber- und Auftragsnehmerbeziehungen .................................................................................................................................................... 31.1 Angebot ............................................................................................................................................................................................................................... 31.2 Planung................................................................................................................................................................................................................................ 31.3 Bestandsplanung ............................................................................................................................................................................................................ 31.4 Allgemeine Planungsgrundsätze ............................................................................................................................................................................. 31.5 Abnahme ............................................................................................................................................................................................................................. 32. Normen, Vorschriften, Richtlinien..................................................................................................................................................................................... 42.1 Heizung .............................................................................................................................................................................................................................. 42.2 Warmwasseraufbereitung ......................................................................................................................................................................................... 53. Allgemeine technische Vorschriften ............................................................................................................................................................................... 53.1 Wärmeübergabestation ............................................................................................................................................................................................... 53.1.1 Ausführung und Auslegung ............................................................................................................................................................................... 53.1.2 Konstruktionselemente ....................................................................................................................................................................................... 63.1.3 Regelung der Heizleistung ................................................................................................................................................................................. 73.1.4 Kesselräume............................................................................................................................................................................................................ 103.2 Heizsysteme .................................................................................................................................................................................................................... 103.2.1 Allgemeine Grundsätze ...................................................................................................................................................................................... 103.2.2 Konstruktionselemente ..................................................................................................................................................................................... 103.2.3 Regelung der Heizleistung ............................................................................................................................................................................... 123.3 Warmwasseraufbereitung ....................................................................................................................................................................................... 123.3.1 Allgemeine Grundsätze ..................................................................................................................................................................................... 123.3.2 Dimensionierung der Warmwasseraufbereitung .................................................................................................................................. 123.3.3 Konstruktionselemente ..................................................................................................................................................................................... 123.3.4 Typisches Schema zum Anschluss der Warmwassererhitzung ....................................................................................................... 13Seite 1/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Erstausgabe: 1999-06-15Änderungs - Nr.: Datum: Hinweis:1. 2002-02-01 Schriftart Arial, Logotyp ŠKODA AUTO2. 2004-06-01 Vollständig überarbeitet3. 2007-03-09 Vollständig überarbeitet4. 2007-04-08 Geänderte Punkt 3.25. 2011-11-24 Vollständig überarbeitet6. 2013-12-03 Vollständig überarbeitetSeite 2/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-031. Auftraggeber- und Auftragsnehmerbeziehungen1.1 AngebotFür die Ausarbeitung des Angebots ist es notwendig, dass der Auftragnehmer den aktuellen Stand, hinsichtlich der notwendigenKonstruktionsmaße, Montageöffnungen, Verkehrswege u.ä. vor Ort überprüft. Den konkreten Arbeitsplan für die Vergabe hatman mit dem Bereich VPB abzustimmen. Änderungen des Auftragnehmers zwischen dem Angebot und dem Endstandberechtigen nicht zur Erhöhung der Einheitspreise. Zum Angebot legt der Auftragnehmer ein Verzeichnis technischerAnschlusswerte und Anforderungen an die Qualität des Heizmediums vor. Die übergebenen Unterlagen müssen Zeichnungenmit Funktionsbeschreibung der Anlage und weitere notwendige technische Daten inkl. Terminplan enthalten.Die in der Anlage 2 angeführten Anlagen und Komponenten hat der Auftragnehmer vorzugsweise anzubieten und in derPlanung einzuarbeiten!Komponenten von anderen Herstellern oder nicht standardisierte Typen können nur mit Zustimmung des Bereiches ŠE-TZ(Ško-Energo – Abteilung TZ, weiter nur ŠE-TZ) und VS/1 verwendet werden!1.2 PlanungZu dem im Vertrag festgelegten Termin übergibt der Planungslieferant die technische Dokumentation im vereinbarten Umfang.Sämtliche Planungserfordernisse sind, durch gültige Vorschriften, gegeben - Baugesetz Nr. 183/2006 Sg., Verordnung Nr.499/2006 Sg. über Baudokumentation, Leistungs- und Honorarordnung. Der Auftragnehmer übergibt die vereinbarte Anzahl vonExemplaren in einer Papierform und gleichzeitig auch eine Version in der Digitalform – nach ITS 1.01.1.3 BestandsplanungDen Umfang und den Inhalt der Bestandsplanung regelt die Verordnung Nr. 499/2006 Sg. Spätestens zum Zeitpunkt derAbnahme legt der Auftragnehmer von Heizanlagen, Heizsystemen und Warmwassersystemen eine technische Bestandsplanungin dreifacher Ausfertigung vor. Diese Planung muss u. a. enthalten:- Ausführungszeichnungen mit genau eingetragenen Rohrleitungen und Installationen aller Anlagen- Zeichnungen von Bestandteilen mit entsprechenden Schnitten- Installationsschemata mit Beschreibung der Anlagenfunktionen und BerechnungsunterlagenDie Zeichnungen von Anlagen und Rohrleitungsstrecken sind in Übereinstimmung mit den gültigen Normen ČSN inkl.Bezeichnung und Beschreibung einzelner Stränge zu erstellen.1.4 Allgemeine PlanungsgrundsätzeDie Leitungsschemata sind nur informativer Art. Der konkrete Entwurf des Installationsschemas geht von verschiedenenAnforderungen an die Anlagenfunktion aus. Der Planer muss nicht strikt, die im ITS enthaltenen Installationen einhalten,sondern kann eine andere funktionsfähige Installation vorschlagen, welche er mit dem Bereich ŠE-TZ konsultieren wird. In denim ITS enthaltenen Schemata sind nicht immer die Entleerungen, Entlüftungen, Manometer und Thermo-meter eingezeichnet.Nach konkreten Bedingungen ist die Entleerung an den niedrigsten Stellen, die Entlüftung an den höchsten Stellen und dievisuellen Messgeräte an bestimmten Stellen nach Bedarf zu planen.Die Ausgleichsventile sind auf den Zeichnungen zu nummerieren. Bestandteil der Dokumentation ist eine Tabelle mit derEinstellung der Ausgleichsventile (Ventil-Nr., Typ, Auslegung, kv-Wert, Durchfluss und Einstellung – siehe Anlage Nr. 3). DerAuftraggeber wird im Winter, unter den Berechnungsbedingungen, eine Kontrolle des Heizsystems durchführen und bei einerFeststellung von Mängeln, führt der Auftragnehmer deren Behebung im Rahmen der Garantiefrist durch.Zur leichten Demontage werden alle Gewindeverbindungen mit Gegenwindungen ausgestattet.Am Rücklauf der Torschleier wird unter anderem ein Thermometer installiert.1.5 AbnahmeDie Abnahme muss gemäß ITS 1.01 ausgeführt werden.Art der Übergabe der in der nachstehenden Tabelle angeführten Positionen: alle 2x auf Datenträger – 1x für Eigentümer, 1x fürŠE-TZ, 3x Papierform – 1x für Eigentümer, 2x für ŠE-TZ.In der nachstehenden Tabelle sind die Übernahmeanforderungen auf Planung und technische Unterlagen angeführt, die für denAbnahmebetrieb notwendig sind:Nr. Bezeichnung der Unterlagen1 Auflistung der übergebenen Unterlagen gemäß dieser Tabelle mit der Folgenummer2 Bestandsplanung – Ausdruck (Papier, Folie u.ä.) + elektronische FormSeite 3/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Falls im Vertrag oder in der technischen Vorgabe nicht anders festgelegt wurde, sind Softwareformate gemäß ITS1.01, Punkt 3.3. zu verwenden (siehe unten):3 Katalog- und Materialblätter (Passport) von installierten Anlagen, Sensoren, Antrieben, Ventilen, Manostaten,Pumpen, DDC-Unterzentralen, Temperatursensoren usw. mit Angaben der technischen Parameter undBeschreibung der Anlagenfunktionen4 Bedienungsanleitung der übergebenen Anlage (Handbuch), Entwurf einer Betriebsordnung, Entwurf einesörtlichen Unfallplans – s. ON Budovy, stavby, pozemky5 Wartungsanleitung der übergebenen Anlage inkl. Servicefrequenz, Schmierpläne usw.6 Protokoll über Einschulung des Bedienungs- und Instandhaltungspersonals (Präsenzliste, Lektor, Schulungsplan –separates Kapitel in der Bedienungsanleitung, Hinweis auf Sicherheitsrisiken).Der Auftraggeber stellt nach der Aufforderung des Auftragnehmers das zu schulende Personal sicher.7 Protokoll über Druck-, Festigkeits- und Dichtheitsprüfung der Rohrleitung (siehe Anlage 4).8 Protokoll über Betriebsprüfung – Dehnungs- und Heizprüfung (siehe Anlage 4).9 Ausgangsrevisionsbericht für die Druckbehälter – Passport, Zertifikat der Sicherheitsventile, Protokoll(Funktionsprüfung) für die Prüfung der Sicherheitsventile, und anderer Sicherheitsvorrichtungen und –elemente10 Inbetriebnahme-, Einstellungsprotokolle, Funktionsprüfungen und individuelle Prüfungen, Kontakte (siehe Anlage4).11 Atteste und Zertifikate für gelieferte Anlagen und Zulassungsprotokolle12 Tabelle mit Einstellung von Ventilen, Temperaturparametern, Zeitprogrammen u.ä.13 Schlüssel zur Anlage, Fernbedienung, tragbare Bedienungselemente entsprechend der Lieferung14 Geodätische Vermessung der Lage und Tiefe von Versorgungsnetzen15 Konformitätserklärung zum ganzen Werk inkl. Teilerklärungen zu Sublieferungen16 Zulassungsnachweis der Firma, Schweißer-Atteste17 Liste von Ersatz- und Verschleißteilen18 Sonstige Unterlagen gemäß dem Vertrag und der Planung19 Elektrischer Ausgangsrevisionsbericht, MSR20 Stückprüfprotokoll inkl. Qualitätszertifikate und Prüfung auf Vollständigkeit der MSR-Verteiler, Elektrik2. Normen, Vorschriften, RichtlinienAlle Heizungsanlagen und Heizsysteme müssen die Anforderungen der gültigen Normen und Vorschriften für Arbeitssicherheitund weiterhin die Anforderungen eines wirtschaftlichen und ökologischen Betriebes erfüllen.Verzeichnis:2.1 HeizungČSN 060310Wärmesysteme in Gebäuden - Planung und MontageČSN 060830Wärmesysteme in Gebäuden - SicherungseinrichtungČSN 013452Technische Zeichnungen – Installationen – Heizung und KühlungČSN 730540Gebäude-WärmeschutzČSN 383350Wärmeversorgung, allgemeine GrundsätzeČSN 077401Wasser und Dampf für wärme- und energietechnische Anlagen mitArbeits- Dampfüberdruck bis 8 MPaČSN 134309Industriearmaturen, SicherheitsventileČSN 690010Druckbehälter, stabil – technische RegelnČSN 690012Druckbehälter, stabil – BetriebsanforderungenČSN 736005Räumliche Anordnung von technischen NetzenČSN 737505Städtische technische SammeltrassenČSN EN 12828Wärmesysteme in Gebäuden, Entwerfen der WarmwassersystemeČSN 060009Wärmetauscher für Zentralheizung, Technische AnforderungenČSN EN 12831Heizsysteme in Gebäuden – Berechnung der WärmeleistungČSN EN 12170 Heizsysteme in Gebäuden – Betriebs-, Bedienungs-, Wartungs- und Nutzungsanleitung –Heizsysteme mit qualifizierter BedienungČSN EN 12171 Heizsysteme in Gebäuden – Betriebs-, Bedienungs-, Wartungs- und Nutzungsanleitung –Heizsysteme ohne qualifizierte BedienungČSN EN 14336Heizsysteme in Gebäuden – Montage und Abnahme von Warmwasser-systemenSeite 4/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Gesetz Nr. 406/2000 Sg.Verordnung Nr. 193/2007 Sg.Verordnung Nr. 194/2007 Sg.Verordnung Nr. 78/2013 Sg.Energiewirtschaft2.2 WarmwasseraufbereitungVerzeichnis:ČSN 060310Wärmesysteme in Gebäuden - Planung und MontageČSN 060320Wärmesysteme in Gebäuden - Warmwasseraufbereitung – Entwurf undPlanungČSN 060830Wärmesysteme in Gebäuden - SicherungseinrichtungČSN 061010Reservewassererhitzer mit Wasser- und Dampferhitzung kombiniert mit elektrischer ErhitzungČSN 061201Lokalverbraucher für FestbrennstoffČSN 061401Lokalverbraucher für GasbrennstoffČSN EN 26Durchlaufwassererhitzer mit Längsgasbrenner zur WassererhitzungČSN 134309Industriearmaturen, SicherheitsventileČSN 383350Wärmeversorgung, allgemeine GrundsätzeČSN 690010Druckbehälter, stabil, - technische Regeln.ČSN 690012Druckbehälter, stabil, - Betriebsanforderungen.ČSN 736660InnenwasserleitungenČSN 134309Industriearmaturen - SicherheitsventileTechnische Regel H 13298 Warmwassererhitzung – Planungsgrundsätze3. Allgemeine technische Vorschriften3.1 WärmeübergabestationDas ist eine Anlage, die zum Anschluss der Abnahmeanlage an das Primärwärmenetz dient. Aus der Sicht der Konstruktion mussdie Übergabestation so gelöst werden, dass sie die erforderliche Wärmeleistung für das Versorgungsobjekt oder für eine Gruppevon Objekten sichert. Beim Umbau oder Neubau einer Wärmeübergabestation ist diese als druckunabhängig mit demDruckniveau des Sekundärkreises PN6 zu konzipieren. Bautechnisch muss die Station als ein separater Raum gelöst werden, dervon den restlichen Flächen minimal mit einem Zaun und im Idealfall mit gemauerten Trennwänden getrennt ist, oder es ist eineigenständiges Objekt. Zur Handhabung mit der Anlage im Reparatur- und Instandhaltungsfall, muss die Station mit einerManipulationsöffnung versehen werden (Größe der Öffnung entsprechend der Größe der größten Komponente entwerfen). DieHeizungszentralen müssen immer für das Bedienungs- und Instandhaltungspersonal zugänglich sein. Am besten durch deneigenen Eingang aus dem Außenbereich. Falls es nicht möglich ist, muss die Lösung mit dem Bereich ŠE-TZ konsultiert undabgestimmt werden, und zwar schon in der Planungsphase.3.1.1 Ausführung und AuslegungJede Übergabestation muss in einem separaten Raum mit ausreichender Fläche platziert werden, damit eine übersichtlicheAnbringung von Rohrleitungen, Anlagen (Wärmetauscher, Pumpen usw.) und Bedienungs-, Regulations- und Messanlagenmöglich ist. Falls es technisch möglich ist, ist es notwendig, in den Bereich der Übergabestation auch eine Anlage zurWarmwasseraufbereitung zu platzieren.Jede Zentrale muss über einen Schacht zur Entleerung des Heizsystems und eine Schlamm-pumpe zur Förderung desabgelassenen Wassers oder einen an das Abwassersystem angeschlossenen Gully für problemlose materialneutrale Aufnahmedes Heizwassers mit hoher Temperatur verfügen.Technische Parameter des primären Heizsystems am Ausgang aus der Quelle:WINTER SOMMERVorlauftemperatur 130 0 C 80 0 CRücklauftemperatur 70 0 C 60 0 CDruck zur Verfügung300 kPa 175 kPaSeite 5/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Die Druckhöhe hängt vom Abstand der Übergabestation vom Heizwerk ab. Zur Planung der Übergabestation muss der Lieferant(Planer) die Anschlussbedingungen für das bestehende Netz von ŠKODA AUTO (ŠE-TZ) einholen.Der Lieferant muss für die eigentliche Auslegung der Übergabestation ein beglaubigtes Druckdiagramm des Netzes vorlegenoder hat es bei ŠKODA AUTO (ŠE-TZ) anzufordern.In der Anlage 1 ist ein Temperaturdiagramm für das Heißwassersystem angeführt - die Abhängigkeit der Wassertemperatur amAusgang aus der Wärmequelle von der Außentemperatur.3.1.2 KonstruktionselementeDer Heißwasservorlauf in die Übergabestation muss über folgende Elemente verfügen: Absperrarmatur, Filter am Eingang,Havarieventil mit Elektroantrieb und mit doppelter Druckregelung oder Havarieventil mit Elektroantrieb und mit direktwirkendem Druckdifferenz-regler (von uns wird die zweite Variante empfohlen). Thermometer mit Direktanzeige undManometer. Der Rücklauf muss über Thermometer mit Direktanzeige, Manometer und Absperrarmatur verfügen.RtHUVptptÜbergabestationHeizwasser-RückzweigDas Havarieabsperrventil mit Doppelfunktion (Regulationsarmatur) sichert:- Regelung des konstanten Differentialdrucks am Eingang der Station (diese Funktion würdein der zweiten empfohlenen Variante die direkt wirkende Armatur übernehmen)- Schließung des Heißwasservorlaufs in die Station beim Überschreiten der eingestelltenInnentemperatur der Station oder bei einer Flutung der ÜbergabestationVerteiler und SammlerDie Verteiler und Sammler können aus der Sicht der Konstruktion als integriert oder getrennt mit einem Reservestutzen gelöstwerden. Es muss mit einer Auslassarmatur und einer Schließarmatur am Eingang in den Verteiler und am Ausgang aus demSammler ausgerüstet werden. Die Verteiler und Sammler müssen mit einem Differentialmanometer mit Direktanzeige und miteinem Thermometer versehen werden.Einzelne Rücklaufstränge müssen mit Schließ- und Auslassarmaturen und in der höchsten Stelle mit einer Entlüftungausgerüstet werden.Einzelne Rückläufe in den Sammler müssen über Ausgleichs-, Schließ- und Auslassarmaturen und Thermometer mitDirektanzeige verfügen. Sollte die Ausgleichsarmatur auch die Schließfunktion haben, ist es nicht erforderlich, eine weitereSchließarmatur zu installieren – z.B. am Rücklauf des Sammlers.Seite 6/21


tttBETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03tppdpVerteiler ( V )Sammler ( S )WärmetauscherVorzugsweise soll man die Plattenwärmetauscher mit höherer Wärmedurchgangszahl (U) einsetzen. Es ist möglich, einegelötete oder demontierbare Ausführung einzusetzen (demontierbare Plattenwärmetauscher bei der Erhitzung vonProzessmedien /Bäder, Chemikalien usw./ vorzugsweise einsetzen). Den Wärmetauscher mit Schließarmaturen für seineeinfache Montage und Demontage einsetzen.Den Anschluss der Plattenwärmetauscher ins System gemäß Instruktionen des Wärmetauscher-herstellers durchführen. ZurRegelung der Heizleistung vorzugsweise das Zweiwegeregelventil einsetzen.Armaturen und PumpenDie Armaturen und Pumpen müssen gemäß ITS 1.14 geliefert und geplant werden.Alle Verbraucher müssen im Rahmen des Beheizungssystems mittels Strangregelarmaturen oder anderer Regelarmaturengeregelt werden. Die Regelarmaturen müssen je nach den Gegebenheiten des Beheizungsnetzes als statisch oder dynamischentworfen werden.Bei den Strangregelarmaturen sind die Längen der Beruhigungsstrecken vor und hinter den Armaturen einzuhalten. AlleSteigleitungen und Abzweigrohrleitungen werden am Abzweig von der Hauptverteilung mit Schließ- und Auslassarmaturenversehen.3.1.3 Regelung der HeizleistungDie Regelungsart der Heizleistung der Übergabestation hat man auf Grund der Bedürfnisse vom Sekundärkreis und derSchaltanordnung der Station abzuleiten.Immer hat man die Art der Heißwasseraufbereitung im Heizwerk zu berücksichtigen und deshalb hat man sich beim eigenenEntwurf der Übergabestation um die maximale Kühlung des Rücklaufs (70 °C) zu bemühen.Seite 7/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Druckunabhängige Ausführung:RtHUVWWptptttÜbergabestationtHeizwasser-RückzweigDruckabhängige Ausführung:RtHUVKlimagerätepttpttstatischeBeheizungtHeizwasser-RückzweigÜbergabestationSeite 8/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-032 Realisierungsvarianten für Mischknoten:Mischknoten mit großem Eingangs- ΔpMischung mit festem Kurzschluss – Einspritzverfahrent p tptpMischknoten mit kleinemEingangs- Δppt p ttpHeizwasserhauptleitungHeizwasserhauptleitungBei den Mischeinschaltungen werden zwei Strangregelarmaturen eingesetzt. Die eine Armatur gleicht den Verbraucherkreisaus, die zweite Armatur gleicht die Anschlussleitung des Verbrauchers in Bezug auf die Hauptleitung aus. Beim Einsatz einerelektronischen Pumpe, die genau auf den geforderten Durchfluss durch den Verbraucher einstellbar ist, muss im Sekundär-kreiskein Strangregelventil installiert sein.Der Entwurf zum Funktionsschema für die Einschaltung der Übergabestation muss immer mit der ŠKODA AUTO konsultiertwerden (in begründeten Fällen können auch Zweiwegeregelarmaturen eingesetzt werden – quantitative Regelung).Die Bedingung zur Genehmigung vom Schema gilt auch in dem Fall, wenn es sich um keine Übergabestationen gemäß derDefinition dieses ITS handelt, sondern beispielsweise um Erhitzung von Prozessmedien.Bei der Planung der Mischeinrichtung mit einem Drei-Wege-Ventil ist es immer notwendig, den Druck am Eintritt in das Drei-Wege-Ventil zu kontrollieren, um die Umkehrung des Heizmedium-stroms in den Rücklauf zu verhindern. Es ist sinnvoll, denDifferenzdruck in diesem Fall mit einer dynamischen Armatur zu stabilisieren.Für die Planung des Mischknotens für Lüftungsgeräte empfehlen wir, die Mischung mit festem Kurzschluss einesSpritzverfahrens zu wählen. Die Voraussetzung dafür ist jedoch eine ausreichende Druckdifferenz vor dem Knoten.Um die Temperatur der Heizwasservorlauftemperatur für den Wärmetauscher des Gerätes einzuhalten, ist die Installation einerkleinen Regelarmatur vor dem Gerät erforderlich (Nur im Fall, wenn der Verbraucher über eine lange Leitung angeschlossen istSeite 9/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03oder wenn es sich um den letzten Wärmeverbraucher am Ende des Strangs handelt), wo der minimale Heizwasser-durchflussaus dem Vorlauf eingestellt wird, um beim Anlauf des Gerätes sofort ein nicht abgekühltes Heizwasser zur Verfügung zu haben.Mögliche Wassereinbrüche in der LüftungszentraleDort, wo die Gefahr der Material- oder Anlagenverluste in der Produktion durch Wassereinbruch im Objekt bzw. bei einer Störungoder Havarie der Lufttechnik besteht, ist es bei neuen Installa-tionen erforderlich, an den Vorlauf und Rücklauf des Heiz- oderKühlregisters elektrische Schließ-ventile mit Kopplung zu Sensoren zu installieren (siehe MSR der Lufttechnik).3.1.4 KesselräumeDie Kesseleinheiten sind mit Economisern zu entwerfen.Die Kesselräume müssen vollautomatisch betrieben und die Daten in die Visualisierung übertragen werden.Die Kesselräume sind für bedienungsfreien Betrieb zu entwerfen.3.2 Heizsysteme3.2.1 Allgemeine GrundsätzeDie Heizsysteme müssen so geplant und realisiert werden, dass sie sämtliche geforderte Funktionen erfüllen, d.h. dieHeizwassertemperaturen, geforderte Wärmeleistung in Bezug auf die geforderte Temperatur im Arbeitsbereich und auf dieAußentemperatur und weitere Forderungen vor allem an einfache Bedienung und Instandhaltung des gesamten Systems.Verwendete Heizsysteme:1. Wassersysteme2. Warmluftsysteme3. Elektrische Systeme4. GassystemeParameter der Wassersysteme:Temperaturen Betriebsdruck Nenndruck1. Heißwassersysteme 130 o C/70 o C 1,3 MPa/1,0 MPa PN 162. Warmwassersysteme bis 100 o C PN 6, PN 10Bei der Planung der neuen Wärmetechnik für neue Projekte der Lacktechnologie ist die Temperatur des zugleitetenHeizungswassers auf max. 90°C zu entwerfen.Die Übergabestationen müssen in der übergeordneten Steuerung visualisiert werden. Jeder Anschluss muss vomSystemverwalter (ŠE-TZ) genehmigt werden.Aus der Sicht der eigentlichen Konstruktionslösung, vorzugsweise die Zweirohrsysteme einsetzen. Zum Einsatz der Ein- oderMehrrohrsysteme ist eine Zustimmung von ŠE-TZ erforderlich. Die Bestimmung der Heizleistung erfolgt im Einklang mit ČSN EN12831 auf Grund der Wärmeverluste des beheizten Bereichs, wobei die innere Berechnungstemperatur 18°C für die Hallen mitdauerhaftem Aufenthalt (siehe Tarifvertrag) und min. 20°C für die Bürobereiche beträgt. Die Höhe der Temperatur amArbeitsplatz regelt die Regierungsverordnung Nr. 361/2007 Sg. in der Fassung späterer Änderungen.Sämtliche Verbraucher, Übergabestationen u. ä. an einer nicht gemischten Heizwasserleitung sind auf das geforderteTemperaturgefälle 130/70°C in der Heizperiode bzw. 80/60°C im Sommer auszulegen. Es ist erforderlich, die geforderteRücklauftemperatur von 70°C (bzw. 60°C im Sommer) einzuhalten, um das Rücklaufwasser entsprechend abzukühlen.3.2.2 KonstruktionselementeHeizkörperAuf Grund der Art des beheizten Bereiches und der Druck- und Temperaturparameter vom Heizwasser, können alleHeizkörperarten eingesetzt werden - Glieder-, Platten-, Rohr- oder Konvektorenheizkörper.Bei Heißwassersystemen muss eine Bescheinigung über möglichen Einsatz im Temperaturbereich von 130 o C und Druck PN 16vorgelegt werden. Der eigentliche Anschluss der Heizkörper an das Rohrleitungsnetz muss so ausgeführt werden, dass derKörperwechsel möglich ist, ohne das Rohrsystem auszulassen.Der Heizkörper muss an der Vorlaufleitung immer mit einer Schließarmatur mit fester oder veränderlicher, visuell kontrollierbarerEinstellung der Vorregelung (TRV) ausgestattet werden, bzw. mit einer Schließarmatur (Kugelhahn) in Fällen, wenn es für diegegebenen Parameter des Heizmediums keine Regelarmatur mit Voreinstellung gibt (meistens Heißwasserleitungen). DerSeite 10/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Heizkörperrücklauf wird mit einer Regelungsverschraubung ausgestattet, bzw. mit einem Kugelhahn in Fällen, wenn es für diegegebenen Parameter des Heizmediums keine Regelungsverschraubung gibt (meistens Heißwasserleitungen).Rohrleitungen, Armaturen und PumpenRohrleitungen, Armaturen und Pumpen müssen gemäß ITS 1.14 geplant und geliefert werden.Heißwasserrohrsysteme sind in der höchsten Stelle mit Entlüftungsbehältern auszurüsten, deren Entlüftungsleitung höchstens1 m über dem Fußboden abgeschlossen ist. In den niedrigsten Stellen sind Entwässerungsventile zu installieren. Die Entlüftungder Warmwassersysteme kann auch über automatische Entlüftungsventile erfolgen, bei deren Einbau hat man das Ablassrisikozu berücksichtigen (z.B. sie dürfen nicht über Unterdecken installiert werden).Der Abschaum von diesen Ventilen muss in die Bereiche abgeleitet werden, in denen es möglich ist, eine Entlüftung bzw.Klärung vorzunehmen, ohne das Risiko einer Beschädigung der umliegenden Flächen und Anlagen. Vor allem in denBürobereichen hat man die Platzierung der Entlüftung bzw. des Auslassens mit dem Bereich ŠE-TZ zu konsultieren.SicherungssystemeDie Sicherungseinrichtungen der Sekundärkreise in den Heizsystemen (bestehend aus der Sicherheitsanlage und demAusgleichsbehälter) sind in Übereinstimmung mit der Norm ČSN 06 0830 zu planen. Die Ausgleichsbehälter sind zum Ausgleichder Volumenausdehnung des Wassers und zur Einhaltung des Druckpegels im Sekundärkreis des Heizsystems invorgeschriebenen Grenzen erforderlich.Sämtliche druckunabhängige Heizsysteme sind mit automatischer Wassernachfüllung und Entwässerung des Sekundärkreisesauszurüsten. Zur Nachfüllung kann das Rücklaufwasser aus dem primären Heißwassersystem über ein Magnet- undRücklaufventil genutzt werden.Gemäß der Norm ČSN 06 0310 sind vorgeschriebene Prüfungen der Sicherungseinrichtungen durchzuführen und einPrüfprotokoll auszustellen.WarmluftsystemeDiese Anlagen dienen bei ŠKODA AUTO zur Beheizung von Räumen als reine Umluftanlagen oder als Anlagen mitFrischluftzufuhr. Vor allem werden sie zur Beheizung von Räumen mit niedrigeren Ansprüchen an die Zuluftqualität verwendetund zwar zur Beheizung von Eingängen, Einfahrten und Torschleusen.In diesen Fällen ist es erforderlich die Heißluftventilatoren mit Torendschaltern zu koppeln, um sie bei der Öffnung von Toreneinzuschalten und bei deren Schließung abzuschalten.Der Betrieb der Geräte in Torschleusen (Windfang) der Halleneinfahrten wird über Temperatur-fühler geschaltet.Der Anschluss des Wärmetauschers an die Heißwasserleitung muss so ausgeführt werden, dass der Vorlauf über manuelleAbschlussarmatur, Abschlussarmatur mit Elektroantrieb (ein Kugelhahn oder ein Ventil mit sehr schnellem Antrieb und einerStellzeit bis 10 s möglich) und der Rücklauf über eine Strangregulierarmatur (sie hat auch die Abschlussfunktion) verfügen. In derniedrigsten Stelle ist eine Entwässerung zu installieren. Die Abschlussarmatur mit Elektroantrieb muss mit dem Betrieb derEinheit verbunden werden. Sie wird beim Lauf des Ventilators geöffnet und beim Abschalten des Ventilators geschlossen. Umdie Vorlauftemperatur des Heizwassers in den Wärmetauscher der Einhalt einzuhalten, ist es erforderlich vor die Einheit einekleine Regel-armatur zu installieren, wo der minimale notwendige Heizwasserdurchfluss so eingestellt wird, dass das nichtgekühlte Heizwasser beim Anlauf der Einheit sofort zur Verfügung steht. (Nur dann erforderlich, wenn das Gerät über eine langeLeitung angeschlossen ist oder sich am Ende eines Stranges befindet).Heizwasser-RückzweigGas- und ElektrosystemeSeite 11/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Um das Potential der Heißwassererzeugung im Heizkraftzyklus maximal zu nutzen, ist der Einsatz von Gas- oderElektrosystemen für die Beheizung der Räume nur durch die technisch ökonomische Berechnung bedingt, die deren Effektivitätgegenüber dem Heißwassereinsatz nachweist.Diese Arten der Systeme dürfen nicht ohne Genehmigung des Bereichs ŠE-TZ installiert werden.3.2.3 Regelung der HeizleistungDie Regelung der Heizleistung der Sekundärkreise ist grundsätzlich in Abhängigkeit von der Außentemperatur qualitativ zulösen, d.h. durch Regelung der Ausgangstemperatur vom Heizwasser aus der Übergabestation mit der Möglichkeit eineNachregelung im Arbeitsbereich vorzunehmen.Die Anforderungen an das Steuersystem sind im ITS 5.13 angeführt.3.3 Warmwasseraufbereitung3.3.1 Allgemeine GrundsätzeDort, wo es aus der Sicht der Anordnung sowie der wirtschaftlichen Sicht (Umfang und Gliederung der Verteilungen) möglich ist,platzieren wir die Warmwasseraufbereitung in die gemeinsame Übergabestation mit Beheizungssystemen. Aus dem Grunde dermaximalen Nutzung des Bereiches ist es möglich, die Warmwasseraufbereitung gleichzeitig mit der Heizwasseraufbereitung indem Sekundärkreis zu lösen und zwar mit Plattenwärmetauschern, sog. Blockanordnung.Dort, wo es nicht möglich ist die Warmwasseraufbereitung in die gemeinsame Übergabestation zu platzieren, muss sie in einemseparaten Raum stehen, der vom normalen Arbeitsbereich wenigstens durch eine Umzäunung getrennt ist.3.3.2 Dimensionierung der WarmwasseraufbereitungFür die Warmwasserhitzung müssen vorrangig Plattenwärmetauscher in Kombination mit einem Akkumulationsbehältereingesetzt werden. In kleineren Anlagen mit konstanter Warmwasserabnahme, kann in der Zeit von einemAkkumulationsbehälter abgesehen werden.Das Primärmedium für die Warmwassererhitzung ist das Heißwasser mit folgenden Parametern:WINTER SOMMERTemperaturen: Vorlauf 130 o C 80 o CRücklauf 70 o C 60 o CDruck am Heizwerk 300 kPa 175 kPaWird die Warmwasseraufbereitung in der Übergabestation nicht realisiert, ist es notwendig die Anlage gemäß denDruckparametern auf der betroffenen Stelle zu konzipieren.Die Warmwasseraufbereitung ist grundsätzlich als indirekte Erhitzung zu konzipieren (Das Warmwasser ist dauernd vomwärmeleitenden Stoff getrennt).Der Warmwasserverbrauch ist im Einklang mit ČSN 06 03 20 zu entwerfen. Die Warmwasser-temperatur liegt im Bereich von 50 –55 o C.Die Anlage zur Warmwassererhitzung muss mit einer automatischen Regelung ausgerüstet werden, welche die gewünschteWarmwassererhitzung sichert und gleichzeitig deren Überhitzung verhindert.3.3.3 KonstruktionselementeVorlauf und RücklaufAm Vorlauf des Primärkreises müssen manuelle Schließarmaturen, Eingangsfilter und Regelarmaturen mit Elektroantriebinstalliert werden. Der Rücklauf ist mit einem Ausgleichsventil ausgerüstet.Befindet sich die Warmwassererhitzung in der Übergabestation, ist es möglich von der Installation des Filters und ggf. einerSchließarmatur (wenn sie installiert sind) abzusehen.In Abhängigkeit von der Größe des Eingangsdifferenzdrucks vor dem Wärmetauscher an der Primärseite, ist die Mischvorrichtungzu wählen. Es ist möglich, Dreiweg- oder Zweiwegarmaturen mit festem Kurzschluss einzusetzen, wobei die o. g. Grundsätze zuberücksichtigen sind.Die Regelarmaturen verfügen über schnelle Antriebe, dabei muss man die Regler vom Typ PID einsetzen.Die Pumpe an der Primärseite muss im Betrieb sein. Die Ladepumpe an der Sekundärseite des Wärmetauschers ist auch imBetrieb.WärmetauscherVorzugsweise sind Plattenwärmetauscher mit höherer Wärmedurchgangszahl (U) einzusetzen.Seite 12/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Es ist möglich, gelötete oder demontierbare Ausführungen einzusetzen. Auch gibt es die Möglichkeit Rohrwärmetauscherzusammen mit dem Akkumulationsbehälter einzusetzen. Bei den im Werk verzinkten Rohren werden auf der Warmwasserseitekeine Kupfereinlagen für die Wärmetauscher verwendet wegen der elektrolytischen Korrosion.Die Plattenwärmetauscher müssen ins Warmwassererhitzungssystem gemäß den Instruktionen des Wärmetauschherstellersangeschlossen werden.Die Plattenwärmetauscher für die Warmwassererhitzung müssen mit speziellen Platten ausgerüstet werden, die höhereWassergeschwindigkeit absichern und dadurch das Risiko der Ablagerung reduzieren.Die Plattentypen für einzelne Hersteller der Plattenwärmetauscher:Alfa LavalTyp EOTTOTyp HCetethem Typ T 415 (421)GEATyp HZur Regelung an der Primär- und der Sekundärseite sind solche Einschaltungen einzusetzen, die einen möglichst konstantenDurchfluss durch den Wärmetauscher mit einer Temperatur des Mediums von max. 65°C sicherstellen (Dreiwege-Mischventil undPumpe, Regelventil und Umlauf mit Pumpe usw.).Alle Typen der Wärmetauscher sind mit Schließarmatur für einfache Demontage und Montage auszurüsten.Der Wärmetauscher muss so ausgelegt werden, dass der gesamte Inhalt des Akkumulationsbehälters max. für die Hälfte derArbeitsschicht erhitzt wird, d.h. bis zu 4 Stunden.WarmwasserakkumulationsbehälterDort, wo es hinsichtlich Abnahmeschwankungen nicht möglich ist, direkte Warmwassererhitzung ohne Akkumulation zu wählen,muss ein Akkumulationsbehälter installiert sein. Der Behälter kann in stehender oder liegender Ausführung sein. Dies hängt vomLayout des genannten Bereiches ab.Der Versorgungsakkumulationsbehälter muss mit einem Thermometer mit Direktanzeige, Manometer und mit Schließarmaturenam Eingang und Ausgang ausgerüstet werden. Die Behälter sind mit einer Revisionsöffnung zu versehen.Für die Fälle einer Unterbrechung der Heißwasserversorgung im Primärsystem, muss der Akkumulationsbehälter mit einerelektrischen Ersatzwarmwassererhitzung ausgerüstet werden. Die Elektroerhitzung muss so ausgelegt werden, dasswenigstens die Hälfte der Gesamtkapazität der Behälter binnen 8 Stunden auf die geforderten Parameter aufgeheizt ist. Ausdieser Bedingung geht auch die Notwendigkeit der Teilung der gesamt geforderten Warmwasserkapazität in einigen Behälternhervor.Elektrische Wassererhitzer können nur nach einer Freigabe durch den Bereich ŠE-TZ eingesetzt werden, wo es keineWarmwasserquelle gibt und wo es sich um kleinere Durchflüsse handelt.WarmwasserzirkulationBei allen Systemen der Warmwasseraufbereitung ist die gezwungene Warmwasserzirkulation zu entwerfen. Die Ausnahme sindkleine Stationen mit geringer Anzahl von Abnahmen. In diesen Fällen und an der Grenze zwischen beiden Situationen, ist eineStellungnahme bei ŠKODA AUTO (ŠE-TZ) anzufordern.Die Pumpe ist so auszulegen, dass der Umtausch des gesamten Warmwasservolumens in den Verteilungen 4-5mal je Stundeerfolgt.Rohrleitungen, Armaturen und PumpenRohrleitungen, Armaturen und Pumpen müssen gemäß ITS 1.14. geplant und geliefert werden. Für die Warmwasserverteilungendürfen keine Stahlrohrleitungen ohne Bearbeitung der Innenoberfläche (z.B. durch Verzinkung) benutzt werden. Grund sindKorrosionsprodukte, die das Wasser verunreinigen.Sämtliche Gewindeverbindungen sind als Schraubverbindungen zu realisieren, um mechanische Demontage zu ermöglichen.3.3.4 Typisches Schema zum Anschluss der WarmwassererhitzungDas Schema, zum Anschluss der Warmwassererhitzung muss vom Bedarf an der Absicherung einer bestimmtenWarmwassermenge in der gegebenen Zeit ausgehen.Der Entwurf zum Funktionsschema des Anschlusses der Übergabestation muss immer mit dem Bereich ŠE-TZ konsultiertwerden.Seite 13/21


ttttBETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Durchlauferhitzung von WarmwasserRtbWWZirkulationpTrinkwasserRtbWWpTrinkwassertZirkulationSpeichererhitzung von WarmwasserSeite 14/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Anlage 1:TEMPERATURDIAGRAMM DER HEISSWASSEREINSPEISUNGTemperatur des Heißwasser °C14013012011010090807060504015131197531-1-3-5-7-9-11-13-15Aussentemperatur °CSeite 15/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Anlage 2Die in der Anlage 2 angeführten Anlagen und Komponenten hat der Auftragnehmer vorzugsweise anzubieten und in derPlanung einzuarbeiten!Komponenten von anderen Herstellern oder nicht standardisierten Typen, können nur mit Zustimmung des Bereiches ŠE-TZ und VS/1 verwendet werden!3.1 Übergabestationen für Zentralheizung• Klappen, Ventile, Hähne und Schieberimmer für max. Temperaturen und Drücke• Regelarmaturenimmer für max. Temperaturen und Drückeund Regelcharakteristiken• Antriebe zu Regelarmaturenimmer gemäß geforderter Geschwindigkeit• Wärmetauschervorzugsweise PlattenwärmetauscherHersteller:KSB, NAVAL, HÖGFORS, VEXVE,MEIBES, BALLOMAX, EBROHersteller:SAUTER, Honeywell, Siemens, LDMHersteller:SAUTER, Honeywell, Siemensfür KK bis DN50 Abtrieb BELIMOHersteller:Cetetherm, Alfa Laval, GEA, OTTOAnmerkung: für die Warmwassererhitzung müssen geeignete Zusammensetzungen der Platten mit hoher thermischer Längeeingehalten werden!3.2 Heizsysteme• Heizkörperunter Berücksichtigung der Betriebsdrückeund Betriebstemperaturen- Heißwasser Hersteller:JAGA, LIKON- Warmwasser KORADO, KERMI, BUDERUSPURMI, DIANORM• thermostatische Regelventilemit möglicher VoreinstellungHersteller:TA, Oventrop, HoneywellDanfoss, Heimeier• Strangregelventile – manuelle u. automatische Hersteller:- nur mit Messnippel TA, Hydronic Systems, Oventrop,Danfoss, Crane• Pumpenmit Hinsicht auf Betriebsdrücke undBetriebstemperaturenHersteller:- Heißwasser PN 16 WILO, GRUNDFOS, KSB- Warmwasser PN 10 WILO, GRUNDFOS, KSB• WarmlufteinheitenHersteller:GEA - Heizeinheiten Sahara, ROBURSeite 16/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03• Klappen, Ventile, Hähne und Absperrventileimmer für max. Temperaturen und Drücke• Regelarmaturenimmer für max. Temperaturen und Drückeund Regelcharakteristiken• Antriebe zu den Regelarmaturenimmer nach der geforderten VerstellgeschwindigkeitHersteller:KSB, NAVAL, HÖGFORS, VEXVE,MEIBES, BALLOMAX, EBROHersteller:SAUTER, Honeywell, Siemens,LDMHersteller:SAUTER, Honeywell, SIEMENSAnmerkung:Bei den Heizgeräten Sahara, vorzugsweise die Sekundärjalousien XXXX.20 einsetzen.Die an Heißwasser- und Wärmeleitungen eingesetzten Kugelhähne müssen den Austausch der O-Ringeermöglichen.3.3 Warmwasseraufbereitung• Klappen, Ventile Hähne und Absperrventileimmer für max. Temperaturen und Drücke• Regelarmaturenimmer für max. Temperaturen und Drückeund Regelcharakteristiken• Antriebe zu Regelarmaturenimmer nach der geforderten VerstellgeschwindigkeitHersteller:KSB, NAVAL, HÖGFORS, VEXVEGIACOMINI R910, MEIBES,BALLOMAX, EBROHersteller:SAUTER, Honeywell, Siemens, LDMHersteller:SAUTER, Honeywell, Siemens• Wärmetauschervorzugsweise PlattenwärmetauscherHersteller:Cetetherm, Alfa Laval, GEA, OTTO• PumpenWILO, GRUNDFOS, KSBAnmerkung: für die Warmwassererhitzung, eine geeignete Zusammensetzung der Platten mit hoher thermischer Längeeinhalten!Seite 17/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Anlage 3Bezeichnung des Vorhabens:Ventil-Nr.Tabelle mit Einstellung der TrimmventileVentil-TypAuslegungkv-Wert Durchfluss EinstellungSeite 18/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Protokoll über die Heizprüfung 1)(für die Quellen bis 100 kW)Angaben über das HeizsystemGeschlossenes System:ja / neinBeheizter Rauminhalt: m 3Wasserinhalt im Heizsystem:Größe des Ausgleichsbehälters:Sicherheitsventil – Größe:llMPa (bar)Kesselart (geöffneter Verbraucher vom Typ „B“ /geschlossener Verbraucher vom Typ „C“)Regelung Funktionsfähigkeit ja / neinekvitermZimmerthermostatTRVja / neinja / neinja / neinAndere / Typ:Armaturen Funktionsfähigkeit ja / neinProtokoll über die HeizprüfungGasdruck am Eingang in den Kessel P 1 (mm H 2 O):Gasdruck hinter der Gasarmatur P 1 (mm H 2 O):Wasserdruck im Heizsystem (kPa):Einschränkungsthermostat – eingestellte Temperatur ( o C/Funktionsfähigkeit)o C ja/neinHavariethermostat – Temperatur o C/Funktionsfähigkeit)Maximale Leistung der Quelle(kW):Minimale Leistung der Quelle (kW):o Cja/neinkWkWEmissionsmessungja / neinCO 2NO xGleichmäßige Erwärmung der Körper ja / neinHeizprüfung durchgeführt vonDatum / Unterschrift des MitarbeitersSeite 19/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-031) Die Heizprüfungen werden zwecks Ermittlung der Funktion, Einrichtung und Einstellung der Anlage vorgenommen.Angaben über das Heizsystem.Protokoll über die DichtigkeitsprüfungBestätigung über die Dichtigkeitsprüfung 1)Datum / Unterschrift des Mitarbeiters1)Die wasserthermischen Systeme werden mit Wasser bis zum, für den genannten Anlagenteil in der Planung,zugelassenen maximalen Überdruck geprüft. Das System wird mit Wasser befüllt, richtig entlüftet und die ganze Anlage(alle Verbindungen, Heizkörper, Armaturen usw.) werden überprüft, wobei sich keine sichtbaren Leckagen zeigen dürfen.Das System wird wenigstens 6 Stunden befüllt, danach erfolgt eine neue Überprüfung.Das Prüfergebnis wird für erfolgreich gehalten, wenn sich keine Leckagen bei dieser Überprüfung zeigen oder wennes zu keinem erkennbaren Sinken des Pegels im Ausgleichsbehälter kommt.KontaktMontagefirma, die das Heizsystem gebaut hatTelefonAdresseDatum der Inbetriebnahme des HeizsystemsSeite 20/21


BETRIEBSMITTEL-VORSCHRIFTEN6.22 Heizungsanlagen und WarmwasseraufbereitungÄnderung: 2013-12-03Protokoll über Durchspülung des SystemsBestätigung der Durchspülung des Systems 1)Datum / Unterschrift des Mitarbeiters1) Die Durchspülung erfolgt bei der Demontage von Drosselblenden, Wasserzählern, Messgeräten für Wärmeverbrauchund anderen Anlagen, bei denen der gesammelte Schmutz zu deren Beschädigung führen könnte.KontaktMontagefirma, die das Heizsystem gebaut hatTelefonAdresseDatum der Inbetriebnahme des HeizsystemsKontakteMontagefirma, die das Heizsystem gebaut hatTelefonAdresseDatum der Inbetriebnahme des HeizsystemsMontagefirma für elektrische Verteilungen und Regelung des HeizsystemsTelefonAdresseDatum der EinschaltungServicefirma für die Quelle / den KesselTelefonAdresseDatum der Inbetriebnahme der QuelleSeite 21/21

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