Patientenumfrage - Was wirklich zählt - Vinzenz Gruppe

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Patientenumfrage - Was wirklich zählt - Vinzenz Gruppe

im eigenen Leben für die nächsten Monate und Jahre planen, liegt dieser Anteil beiden PatientInnen bei 39 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch. DerKrankenhausaufenthalt verändert die Wahrnehmung des eigenen Lebens und schärftden Blick auf jene Dinge, die im Leben wirklich zählen!Gleich vorweg – krank sein bzw. Krankenhausaufenthalt ist auch für die PatientInnennicht gleichbedeutend mit fehlender Lebenszufriedenheit, auch die Patientinnen undPatienten sind großteils mit dem eigenen Leben zumindest zufrieden.Der Rückblick auf das bisherige Leben zeigt aber dennoch, dass man sein Lebenanders sieht: Dabei steht nicht ein „Alles-anders“ im gedanklichen Mittelpunkt,Kleinigkeiten anders gemacht zu haben, wäre aber durchaus wünschenswert…P.ZR1802.1105.P2.F/T Vinzenz Gruppe: Was wirklich zählt Seite 4


Und: Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens stellen sich die PatientInnenhäufiger als der Durchschnittsösterreicher, fast die Hälfte der PatientInnen hatinnerhalb der Vorwoche (=Woche vor der Befragung) über den Sinn des eigenenLebens nachgedacht.P.ZR1802.1105.P2.F/T Vinzenz Gruppe: Was wirklich zählt Seite 5


Vergleicht man aus dem Blickwinkel der PatientInnen und der Bevölkerung, welchedieser Themen an Bedeutung gewonnen haben (Darstellung pro Thema im Saldo:von „wichtiger geworden“ minus „unwichtiger geworden“), so haben bei denPatientInnen die Gemeinsamkeitswerte besonders deutlich zugelegt; besondersdeutlich ist dieser Zuwachs bei der Aussage „ein Umfeld zu haben, dem man sich mitseinen Ängsten und Sorgen anvertrauen kann“ – mit einem Plus von 38 Prozent istder Bedeutungszuwachs bei den PatientInnen doppelt so groß wie in derBevölkerung. Und auch die Bedeutung von Gott legt im Krankheitsfall zu – währendin der Bevölkerung „sich mit Gott zu beschäftigen“ immer weniger Verbreitung findet,ist bei den PatientInnen ein gegenläufiger Trend festzustellen und beten PatientInnenhäufiger als noch vor dem Krankenhausaufenthalt.P.ZR1802.1105.P2.F/T Vinzenz Gruppe: Was wirklich zählt Seite 7


Die veränderte Werthaltung beeinflusst auch die Wahrnehmung einesKrankenhausaufenthaltes und die PatientInnen streichen deutlich lauter die hoheBedeutung der individuellen Betreuung hervor – sie erwarten sich Rücksichtnahmeauf ihre individuelle Situation!P.ZR1802.1105.P2.F/T Vinzenz Gruppe: Was wirklich zählt Seite 8


Fazit: Ein Krankenhausaufenthalt verändert den Blickwinkel auf das eigene Lebenund sensibilisiert – die egozentrischen Werte verlieren an Bedeutung und dasGemeinsame rückt vermehrt in den Mittelpunkt, der Blick auf das Wesentliche wirdgeschärft.P.ZR1802.1105.P2.F/T Vinzenz Gruppe: Was wirklich zählt Seite 10

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