Quartett 2 - Stadtwerke Potsdam

swp.potsdam.de

Quartett 2 - Stadtwerke Potsdam

10. STADTWERKE-FESTival

Klassik, Rock und großer Kinder- und Familientag

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Für sauberes Trinkwasser

Schutzgebiete werden neu bestimmt

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Partysommer im Strandbad

Spiel, Sport und viel Spaß für Jung und Alt

KUNDENMAGAZIN DER STADTWERKE POTSDAM GMBH

02 I 10

Im Dienste von Klima und Umwelt

STADTWERKE sichern Arbeitsplätze in der regionalen Wirtschaft...


Kontakt

STADTWERKE POTSDAM GMBH (SWP)

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

E-Mail: info@swp-potsdam.de

Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP)

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

Telefon: (0331) 661 1000

E-Mail: info@ewp-potsdam.de

Zentrale Störungsnummern EWP:

24h Störung: (0331) 661 2000

Wasser, gebührenfrei: (0800) 011 2832

Kundenservice EWP:

Telefon: (0331) 661 3000

Fax: (0331) 661 3003

E-Mail: kundenservice@ewp-potsdam.de

Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP)

Drewitzer Straße 47, 14478 Potsdam

Telefon: (0331) 661 7166

E-Mail: auftraege@step-potsdam.de

Info gebührenfrei: (0800) 661 7002

ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP)

Fritz-Zubeil-Straße 96, 14482 Potsdam

Info-Telefon: (0331) 661 4275

E-Mail: info@vip-potsdam.de

Bäderlandschaft Potsdam GmbH (BLP)

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

Telefon: (0331) 661 9800

E-Mail: info@blp-potsdam.de

Stadtbeleuchtung Potsdam GmbH (SBP):

Telefon: (0331) 661 1000

E-Mail: info@sbp-potsdam.de

Kundenzentren

WilhelmGalerie (SWP) Charlottenstr. 42, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 661 3000

Mo bis Fr 09.00 - 19.00 Uhr

Sa 09.00 - 14.00 Uhr

WilhelmGalerie (ViP) Am Platz der Einheit, 14467 Potsdam

Mo bis Fr 07.00 - 19.00 Uhr

Sa 09.00 - 14.30 Uhr

Hauptbahnhof (ViP) Bahnhofsvorplatz, 14473 Potsdam

Mo bis Fr 07.00 - 19.00 Uhr

Sa 09.00 - 14.30 Uhr

Babelsberg (ViP) Rudolf-Breitscheid-Str. 29, 14482 Potsdam

Mo bis Do 08.00 - 12.00 Uhr

12.30 - 16.00 Uhr

Fr 08.00 - 12.00 Uhr

12.30 - 15.00 Uhr

Neu: Fundbüro des ViP (0331) 661 4981

Editorial

Liebe Potsdamerinnen und

Potsdamer, liebe Kunden der

STADTWERKE POTSDAM GMBH,

können Sie sich noch an das Jahr

1995 erinnern? Damals wurde

das Heizkraftwerk Potsdam Süd

in Betrieb genommen. Hierdurch

konnten die umweltschädlichen Kohlendioxidemissionen um

über 70 % reduziert werden. Das neue, hochmoderne Kraftwerk

der EWP war damals und ist auch heute noch ein Quantensprung

für die klimafreundliche Entwicklung in unserer Stadt Potsdam.

Knapp fünfzehn Jahre ist das HKW Süd nunmehr in Betrieb. Wir

haben dieses kleine Jubiläum zum Anlass genommen, Umweltthemen,

die zumeist auch gleichzeitig innovative Projekte widerspiegeln,

zu einem Schwerpunkt dieser „Quartett“-Ausgabe zu

machen. Alle Unternehmen im Verbund der STADTWERKE leisten

Erhebliches, um die Stadt Potsdam noch umweltfreundlicher und

damit noch lebenswerter zu gestalten.

Neue Trinkwasserschutzgebiete für die Potsdamer Wasserwerke,

das nachhaltige Engagement der STEP in der Recyclingbranche,

die geplante Fotovoltaik-Anlage auf den Dächern des ViP-Betriebshofes

und die Unterstützung der EWP für alternative Antriebsformen,

also beispielsweise Erdgasantrieb und Elektromobilität,

illustrieren die Bedeutung von Umweltthemen für die

STADTWERKE.

Vom 02. bis 04. Juli 2010 findet zudem das diesjährige STADT-

WERKE-FESTival im Neuen Lustgarten statt. Für das 10. Jubiläum

haben wir ein interessantes und abwechslungsreiches Programm

zusammengestellt – ganz klar, dass wir Ihnen dieses in der neuen

Quartett-Ausgabe ausführlich vorstellen möchten. Zehntausende

Besucher zeigten uns seit 2001 alljährlich, dass wir den

Geschmack vieler Menschen getroffen haben. Und so wollen wir

Ihnen in dieser Ausgabe Appetit machen, damit das Festival Anfang

Juli auch in diesem Jahr wieder zum Fest der Potsdamer und

Potsdamerinnen werden kann.

Ob als Arbeitgeber, als Auftraggeber für das heimische Handwerk,

die Industrie und das Gewerbe oder durch Zahlung von

Steuern, Abgaben und die Ausschüttung von Dividenden – die

STADTWERKE sind aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit ein großer

Gewinn für die Landeshauptstadt, die Region Potsdam und ihre

Bürger. Diese Tatsache konnte nunmehr auch von einer wissenschaftlichen

Studie, die die STADTWERKE in Auftrag gegeben haben,

glänzend bestätigt werden. Die wesentlichen Ergebnisse der

Untersuchung werden ebenfalls in diesem Heft kurz erläutert.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme und interessante Lektüre mit

unserem Kundenmagazin „Quartett“.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Peter Paffhausen

Geschäftsführer


Inhalt

Eine Stadt mit gutem Klima 4

Klima-Projekte der STADTWERKE – gestern, heute, morgen 5

Alltäglicher Umweltschutz 6

Staraufgebot zum Jubiläum 8

Unser großes Familienfest am 4. Juli 9

Kundeninfo-Bereiche und ein „Tag für die Fahrgäste“ 9

Eine saubere Sache für Potsdam 10

Wie umweltfreundlich ist die EWP? 11

„Erdgasfahrzeuge live erleben!“ in Potsdam 11

E-Mobile im Fokus 11

Für langfristig sauberes Trinkwasser 12

„Agenda-Schulen“ ausgezeichnet 13

Wasser-Lexikon 13

Klärwerk wird zertifiziert 13

Sichtbarer Umweltschutz 14

Unsere Stadt bleibt sauber – ich halt mich dran! 15

Was geschieht mit abgegebenen Schadstoffen? 15

Größte Fotovoltaik-Anlage 16

Ticket zur Erlebnisnacht 17

VBB-Schülerferienticket 17

„Der Kurzgelenkwagen aus Prag“ – Buch über den KT4 17

Partysommer in den Strandbädern 18

Wöchentliche „Chillout“-Abende im Waldbad 19

Sport- und Freizeitbad aktuell 19

Hallenbäder: Öffnungszeiten im Sommer 19

Alle Infos zum STADTWERKE-FESTival 20

1500 Musiker kämpfen um die Titel 24

Technik für den Wissenshunger zwischendurch 25

Potsdam und der Faktor 1,7 26

Quartal – Der StattFinder 28

Rätsel 2 • 2010 30

Herzlichen Glückwunsch! 31

4

10

12

14

16

18


Quartett 2 • 2010_aktuell

Eine Stadt mit gutem Klima

Partner entwickeln gemeinsames Konzept für Potsdam

Fritz Reusswig

Was haben der Soziologe Fritz Reusswig, die Baustoffverfahrenstechnikerin

Cordine Lippert und der Maschinenbauingenieur

Wilfried Böhme gemeinsam? Alle drei wirken eng

mit vielen anderen Akteuren im Dienste des Potsdamer Klimas

und an dessen Zukunft zusammen. Ein Konsortium

entwickelt zur Zeit im Auftrag der Landeshauptstadt die

Klimaschutzstrategie für Potsdam. Sie enthält Konzepte für

die Einsparung von Treibhausgas-Emissionen und die Anpassung

an den Klimawandel bis zum Jahr 2050. Klar ist:

Die Lösung des weltweiten Klimaproblems muss letztlich

von den Kommunen, den Unternehmen und den Bürgerinnen

und Bürgern kommen.

Forschung für die „Basisstation“

Geführt wird die Arbeitsgruppe aus wissenschaftlichen Instituten

und Unternehmen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

(PIK). Projektleiter ist Prof. Dr. Fritz Reusswig,

der am PIK die Lebensstil- und Stadtforschung koordiniert.

„Wir freuen uns über den Auftrag, weil wir damit

etwas für unsere ‚Basisstation‘ Potsdam tun können“.

4

Der Soziologe erläutert die Arbeit des PIK: „Wir sind kein

weiteres Meteorologie-Institut in Potsdam, sondern arbeiten

interdisziplinär, in einer Schnittstellenfunktion mit

Sozio logen, Physikern und Meteorologen. Uns interessiert,

wie Gesellschaften auf Klimawandel reagieren. Auf eine

Stadt bezogen heißt das: Welche Stadtgebiete sind wie betroffen?“

Es geht auch um Lebensstile und Einstellungen.

Reusswig ist davon überzeugt, „dass nicht der ,Super-Öko‘

das Ziel sein sollte, sondern jeder Einzelne das Nötige tun

muss, was für seinen persönlichen ,CO 2 -Fußabdruck‘ das

Richtige ist. Dabei sollte Komfort nicht verdammt werden.

Wir müssen die Menschen mental mitnehmen. Wenn es

zum Beispiel ältere Leute warm geheizt brauchen, sie aber

nicht mehr mit dem Auto fahren und keine weiten Flugreisen

machen, ist deren Gesamtbilanz gar nicht so schlecht.

Ich persönlich habe zu Hause Energiesparlampen, achte

auf die Heizkosten und nutze die Busse und Bahnen des

ViP. Andererseits muss ich aber beruflich öfter fliegen“, erläutert

er individuelle Aspekte.

Fünf Teilkonzepte erfolgreich vereinen

Vom Erfolg der gemeinsamen Arbeit im Konsortium ist

Reusswig überzeugt: „Ich bin zuversichtlich, dass wir ein

ebenso ehrgeiziges wie machbares Klimaschutzkonzept

vorlegen werden.“ Es wird ein Gesamtkonzept erstellt,

das die Ergebnisse von fünf Teilkonzepten für die Bereiche

Energie, Verkehr, Stadtplanung, Gebäude sowie die Öffentlichkeitsarbeit,

z.B. für die verschiedenen Energieverbrauchergruppen,

zusammenführt.

Das integrierte Klimaschutzkonzept wird mit Hilfe von Fördermitteln

des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz

und Reaktorsicherheit finanziert. Die Ziele sind ambitioniert:

Bis zum Jahr 2020 sollen die Kohlendioxidemissionen

in Potsdam gegenüber denen des Jahres 2005 um

20 % gesenkt werden, bis 2050 sollen nur noch 2,5 t pro

Einwohner pro Jahr emittiert werden.


Viele kleine Stellschrauben

„In den vergangenen 20 Jahren wurde in

Potsdam viel erreicht“, sagt Cordine Lippert

von der Koordinierungsstelle Klimaschutz

der Stadtverwaltung. Sie meint die umfangreichen

Sanierungen mit Wärmedämmung

ebenso wie die Kraft-Wärme-Kopplung im

Heizkraftwerk. „Heute geht es darum, viele

kleine Stellschrauben so zu justieren, dass

größtmögliche Effekte erzielt werden.“

Ein Schwerpunkt liegt nun auf der Entwicklung

des Energiekonzeptes 2010 - 2030. Geplant

sind ein Wärmeatlas und Wärmekataster,

Maßnahmen zu einer Erhöhung der Energieeffizienz,

Potenzialanalysen zur Nutzung

Erneuerbarer Energien (z.B. Solardachpotenzialanalyse),

Szenarien, Handlungsempfehlungen,

Umsetzungsstrategien und

Monitoringverfahren.

Das Stadtentwicklungskonzept „Klimagerechte

Stadt – CO 2 -Neutralität bis 2050 / Anpassungsstrategien

an den Klimawandel“

zeigt Wege zur CO 2 -Reduktion auf. Es sollen

wesentliche zu erwartende Änderungen

des Stadtklimas demonstriert und erste An-

Klima-Projekte der STADTWERKE – gestern, heute, morgen

Die STADTWERKE sind seit vielen Jahren ein

wichtiger Partner für den Klimaschutz. Wir

haben bereits viel geschafft und setzen uns

auch in Zukunft dafür ein. Unsere Unternehmen

arbeiten hierfür eng zusammen.

Das haben wir erreicht

Die Inbetriebnahme des Heizkraftwerkes

Potsdam-Süd 1995 ermöglichte Kraft-Wärme-Kopplung

im großen Stil. 60 Prozent aller

Haushalte werden mit Fernwärme von

der EWP versorgt. Unsere Erdgastankstelle

wurde im Jahr 1999 eingeweiht, inzwischen

tanken hier rund 150 Autos regelmäßig.

Das SWP-Gebäude in der Steinstraße 101

wurde 2001 mit einer 30-m 2 -Fotovoltaikanlage

komplettiert. Seit 2009 sorgt Kälte aus

Fernwärme im Stern-Center für das richtige

Klima. Beratungsangebote zum Energiesparen

gehören seit Jahren zum EWP-Serviceangebot.

passungsstrategien skizziert

werden. Im Teilkonzept Verkehr

/ Innovative Mobilitätsansätze

sollen Maßnahmen

zur Verkehrsvermeidung und

-verlagerung geprüft werden.

Durch geeignete Maßnahmen

zur Förderung des

ÖPNV und des Radverkehrs

soll perspektivisch bis zum

Jahr 2020 eine Verlagerung

von 10 % des Autoverkehrs

auf den ÖPNV (+3 %) und

Fahrradverkehr (+7 %) erreicht

werden.

Auch an die Enkel denken

„Jeder sollte bei seinem Handeln auch an

die zukünftigen Generationen denken“, erläutert

Wilfried Böhme, Technischer Prokurist

der STADTWERKE, seine persönliche

Motivation. „Ich möchte, dass meine eigenen

Enkelkinder noch genug Ressourcen zur

Verfügung haben und in einem guten Klima

leben können.“ Die EWP nutzt mit der

Kraft-Wärme-Kopplung die

effizienteste Methode, aus

dem fossilen Energieträger

Erdgas Wärme, Warmwasser

und Strom zu produzieren.

Im Jahresdurchschnitt

erzielen wir einen Wirkungsgrad

von 82 %, der signifikant

über dem vieler konventioneller

Kraftwerke anderer

deutscher Städte liegt.

„Trotzdem tragen wir heute

Verantwortung und können

uns nicht zurücklehnen. Aus-

Cordine Lippert

gehend von unserer guten,

Seit 2005 nutzt die STEP die entstehenden

Deponiegase in der stillgelegten Deponie

Fresdorfer Heide, um in einem kleinen

Blockheizkraftwerk (s. Foto) Strom und

Wärme zu erzeugen. Durch den Einsatz modernster

Busse bzw. die Nachrüstung der älteren

Fahrzeuge mit CRT-Filtern konnten bis

5

Wilfried Böhme

kontinuierlich verfügbaren Erzeugungsbasis

müssen wir sinnvolle Ergänzungsangebote

schaffen“, sagt Böhme.

Eine Teilstrategie der STADTWERKE wird

sein, Nischen mit neuen Technologien zu

bedienen, z.B. in Gebieten ohne Fernwärme.

Blockheizkraftwerke sind hier der Weg. Bei

der Ablösung von Kohleheizungen in rund

6.000 Wohnungen gibt es weitere Potenziale.

Die STADTWERKE haben außerdem Projekte,

z.B. für Solardächer bei der ViP und bei

der Bäderlandschaft. Ein wichtiger Aspekt ist

für Wilfried Böhme die Arbeit mit Partnern.

„Wir arbeiten gemeinsam mit anderen Potsdamer

Institutionen zusammen, zum Beispiel

mit dem Klinikum ,Ernst von Bergmann´,

wo auch eine Fotovoltaikanlage geplant ist.

Ebenso wollen wir mit dem Kommunalen

Immobilienservice (KIS) 2010 ein Schuldach

mit Fotovoltaik ausstatten. Contracting-Angebote

zur Wärmeversorgung sind für Kunden

und Versorger vorteilhaft.“

In den nächsten Wochen soll das Klimaschutzkonzept

vorgestellt werden.

Ende des Jahres 2009 gegenüber 2005 die

Partikelemissionen der Busflotte um 84 %

und der Kohlenmonoxidausstoß um 68 %

gesenkt werden. Die größte Potsdamer Fotovoltaikanlage

entsteht derzeit auf dem

Dach des ViP-Betriebshofes, in Projektverantwortung

der EWP.

Aufgaben für die Zukunft

Das Klärgas der Kläranlage Potsdam-Nord

wird derzeit zur Erzeugung von Wärme genutzt.

Ende 2010 soll hier ein Blockheizkraftwerk

zur Stromerzeugung errichtet

werden. Vorbild ist die STEP-Anlage. Beim

Schwimmbad-Neubau werden die Energieversorgung

mit Fotovoltaik und die Solarthermie

eine wichtige Rolle spielen.

Eine thermische Verwertungsanlage für

Holzschnitt aus Potsdam und Umgebung

ist in Planung. Untersuchungen zur Wärmespeicherung

laufen derzeit.


Quartett 2 • 2010_aktuell

Alltäglicher Umweltschutz

Was Mitglieder des Potsdamer Klimarates persönlich tun

Foto: J. Liebe

Kauf eines Elektroautos

Die Anschaffung eines Elektroautos

hat Stefan Grzimek vom Energieforum

Potsdam e.V. für 2011 fest im

Blick „Derzeit bin ich beim Vergleichen

der verschiedenen Fahrzeugtypen. Ich

weiß noch nicht, ob es ein reines Elektroauto

oder ein Hybridfahrzeug wird.

Außerdem möchte ich meine Garage

mit einer Ladesäule ausstatten. Mein

elf Jahre altes Auto wird verschrottet.“

Zu Fuß und per Fahrrad

„In Potsdam versuche ich, so viele

Wege wie möglich zu Fuß oder mit

dem Fahrrad wahrzunehmen“, sagt

der Vorsitzende des Klimarates, Jann

Jakobs. „Den Weg ins Rathaus beispielsweise

laufe ich von der Kolonie

Alexandrowka. Zu Hause wird selbstverständlich

der nutzbare Abfall kompostiert.

Den restlichen Müll trennen

wir schon seit langem. Und wir verwenden

Energiesparlampen.“

Komfort, aber kein Auto

Für Dr. Sophie Haebel vom Potsdamer

Solarverein geht das umweltbewusste

Verhalten außerhalb der Vereinsarbeit

weiter: „Ein Auto besitze ich

nicht, ich fahre mit dem Fahrrad oder

mit Bus und Bahn. Unser Haus ist gedämmt,

energiesparende Geräte und

Lampen sind für uns selbstverständlich.

Trotz geringem Stromverbrauch

haben wir keine Komforteinbußen.“


Abschaltbare Steckdosen

„Mein wichtigster Beitrag ist richtiges

Heizen und kein Dauerlüften“, sagt Jörn-

Michael Westphal von der PRO POTS­

DAM GmbH. „Energiesparend ist auch

die konsequente Nutzung von abschaltbaren

Steckdosen, um meinen CO 2 ­Fußabdruck

zu verringern. Seit einigen Jahren

nutze ich die Bahn oder den Hybrid­

Pkw anstelle des Flugzeugs, hier hoffe ich

auf innovative Antriebe in den nächsten

Jahren, am besten ,Made in Germany‘.“

Aus Forschung wird Praxis

An der FH Potsdam lehrt Prof. Rüdiger

Lorenz Bauphysik / Bauklimatik und

ist als Berater tätig: „Ich möchte den

Gebäudeplanern von morgen begreiflich

machen, wie spannend es ist, energieoptimiert

zu bauen und dabei auch

Behaglichkeit und Nutzungsqualität zu

verbessern. Eines meiner Beratungsprojekte

ist die Fassade der Europäischen

Zentralbank.“

Sonnenkraftwerk bei der IHK

Dr.-Ing. Victor Stimming, Präsident

der Industrie­ und Handelskammer

(IHK) Potsdam: „Die IHK hat im Frühjahr

2010 auf dem Dach ihres Gebäudes

in der Breiten Straße eine Photovoltaik­Anlage

installiert. Die Energie

des Sonnenlichtes speisen wir mit

voraussichtlich 11.000 kWh im Jahr

ins Netz ein und vermeiden gleichzeitig

den Ausstoß von ungefähr 9.700

Kilogramm CO 2 .“

Sparen beim Wasser

Urlaubsreisen auf den afrikanischen

Kontinent nach Ägypten und Tunesien

waren für Ulf Hahn vom Arbeitskreis

Stadtspuren der Anlass, über einen

sparsamen Wasserverbrauch nachzudenken.

„Was für uns völlig normal ist,

bekommt vor diesem Hintergrund eine

andere Dimension. Deshalb lasse ich

das Wasser so wenig wie möglich und

vor allem nicht unnütz laufen.“


Quartett 2 • 2010_aktuell

Staraufgebot zum Jubiläum

Wir feiern mit Ihnen „10 Jahre STADTWERKE POTSDAM“

Zum 10. Mal laden wir Sie, liebe Kunden und Geschäftspartner,

zum STADTWERKE-FESTival in den Neuen Lustgarten

ein. Anlass des dreitägigen Events vom 2. bis 4. Juli 2010

ist das zehnjährige Bestehen der STADTWERKE. Das Musikprogramm

zum Jubiläum bietet Stars aus Klassik, Rock und

Pop. Wir verbinden das musikalische Programm mit einem

großen Familienfest im Rahmen des Themenjahres „Potsdam

2010 – Jahr der Familie“.

Musikalische Vielfalt von Anfang an

Zehntausende Besucher zeigten uns seit 2001 alljährlich,

dass wir den Geschmack vieler Menschen getroffen haben.

Dafür sorgten Künstler wie die „Band ohne Namen“,

Jeanette Biedermann, Silbermond, Revolverheld, Eisblume,

Karat, die Puhdys, City, Silly, Jocelyn B. Smith, Scooter,

TOTO, Die Prinzen, Ten Years After, Jethro Tull, Subway to

Sally, Keimzeit, Peter Maffay, Manfred Mann´s Earth Band,

Gianna Nannini, David Garrett, das Neue Kammerorchester

Potsdam, ZZ Top und viele andere. Das Konzept, regionale

Bands, Ostrock-Legenden und internationale Stars auf die

Festivalbühne zu bringen, wird auch in diesem Jahr wieder

besondere Höhepunkte bieten.

8

Freuen Sie sich auf diese Künstler!

Für das seit 2008 zum STADTWERKE-FESTival gehörende

Klassikprogramm am Freitag haben wir mit Montserrat

Caballé und der „Philharmonie der Nationen“ unter

der Leitung von Justus Frantz Künstler von Weltgeltung

und mit dem Berliner Konzertchor, dem Potsdamer Tenor

Marco Jentzsch und dem Pianisten Mark Ehrenfried

große deutsche Künstler verpflichten können.

Unsere internationalen Topacts im Bereich Rock sind Billy

Idol und Joe Cocker, die am Sonnabend auftreten werden.

Beide sind in Deutschland unterwegs und machen

Potsdam zur Tournee-Station. Mit Engerling, City und

den Puhdys treten zuvor drei Bands auf, die schon einmal

Gäste beim STADTWERKE-FESTival waren.

Am Sonntag spielt mit Culcha Candela eine Band, die

Reggae- wie Hip Hop-Fans gleichermaßen begeistern wird.

Zum Abschluss wird mit Nena eine Künstlerin auftreten,

die ein ganz junges und ein jung gebliebenes Publikum

erreicht.

Kinderbereich ja – VIP-Bereich nein

Anlässlich des Familienjahres widmen wir den Kindern eine

besonders hohe Aufmerksamkeit. Dies betrifft sowohl das

Kinderprogramm am Sonntag auf der großen Bühne als

auch den Spielbereich im vorderen Teil des Neuen Lustgartens

(siehe Seite 9). Für die gesamte dreitägige Veranstaltung

gilt: „Eintritt frei“, wie immer seit der Premiere

2001. Die STADTWERKE haben für das Festival 2010

mehrere starke Partner gewinnen können. Auch in diesem

Jahr wird es beim STADTWERKE-FESTival keinen „VIP-Bereich“

für Ehrengäste geben. Im Backstage-Bereich wird,

wie schon in den beiden Vorjahren, ein kleiner Cateringbereich

für die Künstler und das Bühnenpersonal eingerichtet.

Den Programmablauf mit allen Anfangszeiten sowie

weitere Infos finden Sie auf den Seiten 20-23.


Unser großes Familienfest am 4. Juli

Wenn Sie kleine Kinder haben, dann sollten

Sie sich den ersten Juli-Sonntag vormerken.

Unser großer Kinder- und Familiensonntag

beim STADTWERKE-FESTival 2010 bietet

Musik, Spaß und Spiel rund um das Festivalgelände

auf dem Neuen Lustgarten.

Programm auf den Bühnen

„Bernd das Brot“ singt und spielt mit den

Kindern auf der großen Hauptbühne, bei der

Musik von RUMPELSTIL können Kinder und

Erwachsene gemeinsam gute Musik erleben.

Bugs Bunny, Daffy Duck, Tweety und Sylvester

– kurz, die „Looney Tunes“ – bringen mit

lustigen Spielen und Songs Bewegung und

viel Spaß auf die Bühne und ins Publikum.

Das Bühnen-Kinderprogramm startet um

14.00 Uhr, das Ende ist für 18.00 Uhr vorgesehen,

ehe dann das Musikprogramm für

die Erwachsenen startet.

Auf der kleinen Bühne an der Breiten Straße

gibt es ein Showprogramm mit Vereinen und

Gruppen aus der Stadt, z.B. mit dem Kindermusiktheater

„Buntspechte“.

Hüpfen, klettern und basteln

Mitmachen ist nicht nur an den Bühnen

Trumpf. So richtig austoben können sich Ihre

Kinder auf unseren acht Hüpfburgen. Die

„KidsWorld“ bietet ein Multifunktionsgerät

mit Trampolin, Kletterwand und Kletternetz.

Spielerisch lernen können Ihre Sprößlinge bei

der naturwissenschaftlichen Mitmachwelt

vom „Exploratorium Potsdam“, Wasser mit

allen Sinnen erleben können sie beim Wassersinnesparcours.

Das Wassermuseum Berlin

e.V. lädt zu interessanten Experimenten

ein. Der „Umweltclown“ Ines Hansen ist seit

Kundeninfo-Bereiche und ein „Tag für die Fahrgäste“

Die Information unserer Kunden spielt beim

STADTWERKE-FESTival seit 2001 eine wichtige

Rolle, so auch in diesem Jahr, speziell

am Sonnabend, dem 3. Juli 2010.

Interessante Ausstellungen

Im STADTWERKE-Infopavillon an der Breiten

Straße können Sie unsere neue Ausstellung

„10 Jahre STADTWERKE“ besichtigen. Natürlich

informieren wir Sie traditionell zu al-

len unseren Angeboten rund um die Themen

Energie, Wasser, Entsorgung, Verkehr

und Bäder. Unsere Kundendienstmitarbeiter

freuen sich auf Ihren Besuch. Unser zweirädriges

Elektrofahrzeug „Segway“ steht zu

einer kleinen Testrunde bereit. Die neuesten

Erdgasautos deutscher Hersteller werden

am Sonnabend und Sonntag zu sehen sein,

Beratung und Testfahrten inklusive.

Tag für die Fahrgäste

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

(VBB) präsentiert am 3. Juli 2010 den „Tag

für die Fahrgäste“ als abwechslungsreichen

Familientag mit einem bunten Programm

und Höhepunkten für Jung und Alt, für Bus-

und Bahnliebhaber sowie für alle, denen

der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV)

wichtig ist. In der Zeit von 13.00 Uhr bis

19.00 Uhr bietet Ihnen der VBB im vorderen

Bereich des Potsdamer Lustgartens einen

Showtruck. Hier können Sie u.a. die

VBB-Sportshow mit HipHop-Weltmeister

Sven Seeger und den LeftfootRokkaZ erle-

9

vielen Jahren für Potsdamer Schulkinder ein

Begriff. Zu unserem Angebot für die jüngsten

Festivalbesucher gehören außerdem das

Kinderschminken, der Regenbogenfriseur

und Seifenblasen-Spiele. Und als Andenken

an den Kinder- und Familientag können diesmal

persönliche T-Shirts gestaltet werden.

Nintendo-Sommertour

Unter dem Motto „Spiel, was Dich bewegt“

bringt Nintendo in diesem Jahr mit der Wii

Jung und Alt in Bewegung. Lernen Sie die

faszinierende Welt der Wii und die brandneuen

Spiele kennen. Einfach Ihren persönlichen

Spielerpass am Nintendo-Zelt abholen

und loslegen!

Wir wünschen allen viel Spaß!

ben, ebenso ein Kinderprogramm sowie Interviews

und Diskussionen mit Vertretern aus

Politik, den Verkehrsunternehmen und Verbänden.

Auch vor der Bühne laden auf der

großen Veranstaltungsfläche Informationsstände

des VBB und seiner Partner, die größte

begehbare Spielzeugeisenbahn der DB Regio

AG, Kinderhüpfburgen, ein Malwettbewerb,

ein Glücksrad u.v.m. zum Besuch ein

(weitere Infos: www.VBBonline.de).

Foto: VBB

FAMILIE


Quartett 2 • 2010_energie

Eine saubere Sache für Potsdam

Kraft-Wärme-Kopplung seit 1995 Unternehmensstrategie

„Für ein sauberes Potsdam“ ist der Leitspruch der EWP, seit

sie im Jahr 1995 die Stromversorgung in Potsdam übernahm.

Seitdem setzen wir auf Kraft-Wärme-Kopplung und

auch auf erneuerbare Energien. An dieser Maxime werden

wir auch in Zukunft festhalten. Wo früher im Industriegebiet

Rehbrücke Feinsteinkohle und Rohbraunkohle nur

für die Fernwärmeproduktion verfeuert wurden, steht seit

1995 ein modernes Heizkraftwerk. Kernstück des Kraftwerkes

sind Gas- und Dampfturbinen (GuD-Anlagen). Sie

produzieren aus Erdgas gleichzeitig Strom und Fernwärme.

Der eingesetzte Energieträger wird optimal ausgenutzt.

Kraft-Wärme-Kopplung gut fürs Klima

Während konventionelle Kohlekraftwerke nur ca. 50 % der

eingesetzten Energie umwandeln können, sind es bei unserer

Anlage über 80 %. Sie nutzt die eingesetzten Brennstoffe

mit einem hohen Wirkungsgrad (Energieeffi zienz)

aus und arbeitet damit ressourcenschonend. Gleichzeitig

erspart sie 60-70 % der CO 2 -Emissionen gegenüber Kohlekraftwerken

und produziert so gut wie keinen Feinstaub.

Stromkennzeichnung der EWP

Energieträgermix in % (Bezugsjahr 2008)

EWP

19,291

2,477

78,232

Anteil KWK: 68,881

Anteil Fossile: 9,351

261,958 g / kWh

0,00007 g / kWh

Kernkraft

(z.B. Uran)

Fossile Energieträger

(z.B. Erdgas, Braunkohle,

Steinkohle)

Erneuerbare Energien

(z.B. Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie)

Umweltauswirkungen je Kilowattstunde

CO 2 -Emissionen

radioaktiver Abfall

Deutschland

Durchschnittswerte zum Vergleich

15,80

58,80

25,40

Quelle: BDEW

506 g / kWh

0,0007 g / kWh

10

Sauberer als der Bundesdurchschnitt

Aus diesen Gründen ist der Strommix unserer Stromlieferungen

deutlich klimafreundlicher als im Bundesdurchschnitt.

Während in Potsdam nur 262 g / kWh CO 2 ausgestoßen

werden, sind es im Bundesdurchschnitt fast doppelt

so viel: 506 g / kWh. Der Anteil erneuerbarer Energien beträgt

in Potsdam bereits 19,2 % und wird weiter steigen. So

speisen gegenwärtig 89 Fotovoltaik-Anlagen Sonnenstrom

in das Potsdamer Netz. Die EWP betreibt selbst eine kleine

Anlage an ihrem Hauptgebäude und investiert zusammen

mit der ViP in die Anlage auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebes

(siehe Seite 16).

Im Sommer, wenn nicht so viel Fernwärme benötigt wird,

kann das Kraftwerk (zeitgleich) nicht genug Strom produzieren.

Dann kaufen wir Strom dazu. Der Strommix dieses

zugekauften Stroms enthält Bestandteile aller Erzeugungsarten,

mit denen Strom produziert wird – auch Kohle- (9 %)

und Atomstrom (2,5 %). Denn alle Kraftwerke geben ihren

erzeugten Strom an das Verbundnetz ab. Für unser Stromprodukt

local natur kaufen wir 100 % Ökostrom aus Wasserkraft

ein.

Zukunftssichere Wärmeerzeugung

Die umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung ist für

die zukünftige Ausgestaltung der Wärmeerzeugung in

Deutschland so wichtig, dass sie vom Gesetzgeber als Ersatzmaßnahme

im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

verankert wurde. Das Gesetz regelt, dass Eigentümer von

neuen Gebäuden künftig einen Teil ihres Wärmebedarfes

über regenerative Wärmequellen decken müssen. Somit

kann die EWP Gebäudeeigentümern, die sich zukünftig für

den – für Potsdam notwendigen – Wohnungsneubau engagieren,

interessante Fernwärmeangebote machen, die

oftmals kostengünstiger sind als dezentrale Kleinst-KWK-

Anlagen, von denen aber auch ein reichliches Dutzend an

das Netz der EWP angeschlossen sind.


Wie umweltfreundlich ist die EWP?

Bei dieser Frage fallen den meisten Befragten

wahrscheinlich als erstes unsere monatlichen

Energiespartipps ein, die seit 2009 als Anzeigen

und im Internet wie auch im Kundenmagazin

Quartett“ erscheinen. Dies ist aber

nur eine der vielen kleinen Aktivitäten, die

neben den großen Investitionsvorhaben und

dem Angebot von KWK- und Öko-Strom sowie

Fernwärme unternommen werden. Unser

Ziel ist es, Ihnen Anregungen zu geben,

wie Sie Energie und Wasser einsparen und

Ihren Geldbeutel schonen können.

Von Anfang an Beratung

Energiesparberatung gehört seit 1994 zu

unseren direkten Hilfen für Ihren Alltag. Sie

können sich im Kundenzentrum nach Terminvereinbarung

persönlich beraten lassen

oder Sie nutzen unter dem Punkt „Energiesparberatung“

Tipps auf unserer Webseite

www.ewp-potsdam.de.

Haben Sie schon einmal den „Strom-Spar-

Check“ gemacht oder sich vor dem Neukauf

eines Haushaltsgerätes über energieeffiziente

Geräte informiert?

Angebote für Schulen

Energieeffizientes Verhalten lernen heute

schon die Schulkinder. Wir unterstützen die

Lehrer mit Informationen und Schulmate rial,

schicken unseren Umweltclown in Kindergärten

und Grundschulen. Spielerisch oder

über Wettbewerbe wie die Umwelt-Agenda

der Stadt Potsdam oder den Erdgaspokal der

Schülerköche entwickeln die Schüler ein Bewusstsein

für umweltfreundliches Verhalten

im Alltag. Auch die von der PAGA durchgeführten

Stromsparchecks in finanzschwachen

Haushalten werden durch uns unterstützt.

Direkte Förderung erhalten Sie beim Kauf eines

Erdgasfahrzeuges, bei der Durchführung

eines Checks Ihrer Heizungsanlage durch einen

zertifizierten Installateur oder im Rahmen

der Gebäude-Thermografie-Aktionen,

die wir im Herbst und im Winter zu günstigen

Preisen anbieten.

Wie geht es weiter?

Gegenwärtig gibt es viele neue Themen, die

in Bezug auf die Energiezukunft in Deutschland

und speziell in Potsdam an Bedeutung

gewinnen: Der weitere Ausbau der Energieerzeugung

auf der Grundlage regenerativer

Energien, intelligente Zähler, Netze und Häuser,

Elektromobilität, energieerzeugende Heizungen

und Häuser. All diese Fragen betreffen

die Sicherstellung einer möglichst unabhängigen

und klimafreundlichen Energieerzeugung

und -nutzung. Das sind Zukunftsfelder,

mit denen wir uns beschäftigen – von

technischer Seite in Bezug auf Netzsicherheit,

Netzsteuerung und Netzbetrieb wie auch aus

vertrieblicher Sicht, was das Angebot neuer

Produkte und Dienstleistungen betrifft.

11

„Erdgasfahrzeuge live

erleben!“ in Potsdam

Der Erdgasantrieb ist bereits heute eine

umweltschonende Alternative. Broschüren

und Internetseiten geben Informationen

und Orientierung in Sachen Erdgasautos.

Den Ausschlag für die Kaufentscheidung

gibt womöglich jedoch erst eine Testfahrt

mit dem Auto in Verbindung mit fachlich

fundierter Beratung.

Mit der neuen Aktion „Erdgasfahrzeuge

live erleben!“ wollen wir Sie in Zusammenarbeit

mit der Verbundnetz Gas AG Leipzig

(VNG) für den umweltschonenden Antrieb

begeistern. Nutzen Sie unser Angebot am

3. und 4. Juli beim STADTWERKE-FESTival,

um sich die neuesten deutschen Modelle

in verschiedenen Fahrzeugklassen anzuschauen

und eine Probefahrt zu vereinbaren:

Mercedes-Benz B170 NGT, VW Passat

1.4 TSI EcoFuel, VW CrossTouran 1.4 TSI

EcoFuel sowie Opel Zafira 1.6 CNG Turbo.

Unser Beraterteam steht Ihnen bei Fragen

rund um die Themen Tankstellen, Tankvorgang,

Wirtschaftlichkeit sowie zu Vor-

und Nachteilen von Erdgas gegenüber den

etablierten Kraftstoffen Benzin und Diesel

zur Verfügung.

E-Mobile im Fokus

Bereits 1999 haben wir unsere öffentliche

Erdgastankstelle eingerichtet, betätigen

uns also bereits seit mehr als elf Jahren

als lokaler Akteur bei der Einführung innovativer

Antriebskonzepte. Dies wird bei

der Elektromobilität nicht anders sein. Die

EWP beobachtet die Entwicklungen am

Fahrzeugmarkt daher heute und in Zukunft

sehr genau. Elektromobile, z.B. für

Car-Sharing-Projekte, werden derzeit nur

in Kleinstserien produziert. Somit ist es

sehr schwierig, überhaupt Fahrzeuge zu

kaufen bzw. geliefert zu bekommen, unabhängig

von den hohen Kosten. Geprüft

werden derzeit Ladesäulen-Systeme für

Elektromobile mit Bezahlmöglichkeit. Ausführliche

Informationen dazu lesen Sie in

einem der kommenden Hefte.


Quartett 2 • 2010_wasser

Für langfristig sauberes Trinkwasser

Neue Trinkwasserschutzgebiete für die Potsdamer Wasserwerke

Trinkwasser ist ein wertvolles Gut, das nicht ersetzt werden

kann. Wir benötigen es immer in gleichbleibend guter

Qualität. Aus diesem Grund gelten in den Einzugsgebieten

für Wasserwerke zur Trinkwassergewinnung besondere

Anforderungen, um das Risiko von Beeinträchtigungen

mikrobiologischer und chemischer Art sowie der Verringerung

der Menge zu reduzieren. Um diese Anforderungen

auch durchsetzen zu können, werden Wasserschutzgebiete

durch Rechtsverordnung festgesetzt. Die Anforderungen

sind schärfer als das allgemein geltende gesetzliche Verbot

zur Verschlechterung des Grundwassers.

Weniger Aufbereitung, keine Chemie

Ziel ist es, das Grundwasser vor Verunreinigungen zu schützen

und die gute Trinkwasserbeschaffenheit nicht erst

durch aufwendige Aufbereitungsverfahren im Wasserwerk

zu erreichen. Unser Trinkwasser ist das Lebensmittel Nr. 1

und das soll es auch bleiben, ohne dass in den Wasserwerken

Chemiefabriken entstehen.

Neufestsetzung für 30 Jahre

Gegenwärtig laufen die Verfahren für die Neufestsetzung

der Wasserschutzgebiete für die Wasserwerke Leipziger

Straße, Wildpark, Rehbrücke und Ferch. Derzeit bestehen

für alle Potsdamer Wasserwerke noch Schutzgebiete,

die in der DDR nach den damals geltenden technischen

und rechtlichen Vorschriften festgesetzt wurden. Lediglich

für das Wasserwerk Nedlitz wurde schon 2003 ein neues

Schutzgebiet beschlossen. Schutzgebiete werden für einen

langen Planungszeitraum von mindestens 30 Jahren festgelegt.

Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die

Zukunft der Trinkwasserversorgung der Landeshauptstadt

Potsdam und des mitversorgten Umlandes.

12

Fachgutachten und Anhörungen

Bis aber die neuen Schutzzonen festgesetzt werden können,

ist es ein langer Weg. Ausgehend von einem Fachgutachten,

in dem auf Grundlage geologischer und modelltechnischer

Untersuchungen Vorschläge für die Ausgrenzung

der Schutzzonen nach den Fließzeiten des Grundwassers

zu den Trinkwasserbrunnen unterbreitet werden, erfolgt

die Erarbeitung eines Entwurfes der Schutzgebietsverordnung.

Anschließend erfolgt die öffentliche Auslegung

und Anhörung der Beteiligten.

In einem Abwägungsprozess müssen die Anforderungen

an den Grundwasserschutz mit den berechtigten Interessen

der Anlieger und Nutzer in den künftigen Wasserschutzgebieten

in Übereinstimmung gebracht werden. Einerseits

ist die Bereitstellung von gutem Trinkwasser über

unbegrenzte Zeiträume eine der wesentlichsten Voraussetzungen

für die Entwicklung Potsdams. Andererseits soll

diese durch zu starke Nutzungsbeschränkungen in den Einzugsgebieten

auch nicht behindert werden. In diesem Abwägungsprozess

müssen die Beteiligten aufeinander zugehen,

damit die Wasserversorgung für alle gesichert werden

kann.


„Agenda-Schulen“ ausgezeichnet

Die Karl-Foerster-Schule und die Bruno-H.-

Bürgel-Schule haben in diesem Jahr den Titel

„Agenda-Schule der Landeshauptstadt Potsdam

erhalten. An beiden Schulen spielt die

Beschäftigung mit der Natur eine große Rolle.

Nun auch mit Umweltteam

In den letzten Jahren hat sich aus dem Energieteam

der Bürgel-Schüler zusätzlich ein aktives

Umweltteam entwickelt, das sich weiteren

Umweltthemen widmet. So wird an

dieser Schule schon lange darauf geachtet,

Müll zu vermeiden und genau zu trennen.

Außerdem wurde im Jahr 2009 ein einzigartiges

„Insektenhotel“ fertiggestellt.

Theaterstück zum Wasser

Die Foerster-Schüler und ihre Lehrerin Frau

Hohn beschäftigten sich intensiv und auf

vielfältige Weise mit dem Thema „Wasser“.

Wasser-Lexikon

Abwasserbehandlung

Gezielte Veränderung der Abwasserbeschaffenheit,

z.B. durch Reinigung, Kühlung,

Neutralisation, Entfernung von Inhaltsstoffen

im Abwasser durch mechanische,

biologische und chemische Prozesse (Entfernung

von Nährstoffen und sonstigen abbaubaren

und nicht abbaubaren Substanzen)

Abwasserbeseitigung

Gesamtheit aller Prozesse von der Sammlung,

Ableitung und Reinigung von Schmutz

und Niederschlagswasser bis hin zur Rückführung

in die Gewässer

Abwasserreinigung (biologische)

Darunter versteht man den Abbau gelöster

organischer Substanzen durch Mikroorganismen.

26 Schüler der 3. Klasse schrieben Gedichte

und haben ein Theaterstück aufgeführt,

in dem es um die Bedeutung des Wassers

im Regenwald und für alle Menschen dieser

Erde ging. Eltern und Schüler bauten ein

Wasserrad, an dem auch deutlich wurde,

wie und wo die Wasserenergie genutzt werden

kann. Das alles und vieles mehr rund um

das Thema Wasser war Inhalt des Projektes.

Besonders eindrucksvoll war die Gestaltung

des Klassenraumes. Liebevoll hatten

die Schüler alle Wände für ihr Wasserprojekt

gestaltet und von der Zimmerdecke ergoss

sich ein mächtiger Wasserfall. Die Schüler

der Klasse 3 a haben sich mit dem Problem

Wassermangel im 21. Jahrhundert und seiner

Bedeutung für das Klima auseinandergesetzt,

um selbst etwas für eine bessere und

lebenswertere Zukunft zu tun.

Abwasserreinigung (mechanische)

In allen Klärverfahren wird dem eigentlichen

Klärprozess eine mechanische Entfernung

von Grobstoffen in der Rechenanlage vorgeschaltet.

Hier werden zum Beispiel Papier,

Textilien, Holz, Hygieneartikel und Plastik zu-

13

Klärwerk wird zertifiziert

Seit dem Jahr 2002 arbeitet das Klärwerk

Potsdam-Nord mit einem integrierten Managementsystems

(IMS) zur Realisierung

selbst gestellter Ziele wie beispielsweise der

Verbesserung der Umweltleistung, Einhaltung

der gesetzlichen Vorgaben, Einbeziehung

der Mitarbeiter sowie Festlegen klarer

Strukturen und Überwachung aller Prozesse.

Auch auf der 2006 von der EWP übernommenen

Kläranlage Satzkorn wird das IMS angewandt.

Die Kläranlagen sollen die hohen Standards

der Umweltnorm EMAS III sowie den Anforderungen

der Qualitätsnorm EN ISO

9001:2008 erfüllen. In Vorbereitung auf das

zum Jahresende geplante Zertifizierungs-Audit

werden wir intern unser System vorab auf

den Prüfstand stellen. Danach werden unabhängige

Gutachter die Abläufe auf den Kläranlagen

unter die Lupe nehmen und über

die Erteilung eines Zertifikates entscheiden.

Gewollter Nebeneffekt ist das Aufzeigen von

weiterem Verbesserungspotenzial durch die

Auditoren.

rückgehalten. Ein Sandfang entfernt unter

anderem Sand, Kies und Steine, ein Ölabscheider

Fette und Öle. Im Absetzbecken setzen

sich Schwebstoffe ab und werden der

Schlammbehandlung zugeführt.

Abwasserreinigung (weitergehende)

Unter weitergehender Abwasserreinigung

versteht man Verfahren oder Verfahrenskombinationen,

die in ihrer Reinigungswirkung

über die herkömmliche, in der Regel

mechanisch-biologische Abwasserreinigung

hinausgehen und besonders solche Stoffe

(Nährstoffe) eliminieren, die am Ablauf

einer mechanisch-biologischen Kläranlage

noch enthalten sind, z. B. Phosphor. Auch

eine Desinfektion des Abwassers kann dazu

gehören, wenn die Kläranlage z.B. in ein

Badegewässer einleitet.


Quartett 2 • 2010_entsorgung

Sichtbarer Umweltschutz

STEP von Anfang an bei der Kreislaufwirtschaft dabei

Die Recyclingbranche begeht im kommenden Jahr wichtige

Jubiläen: Die Verpackungsverordnung wird 20 Jahre

alt, ebenso das Duale System zur Rücknahme von Verpackungen

(„Grüner Punkt“). Potsdam war 1991 gemeinsam

mit Bonn die erste Stadt, in der es eingeführt wurde. Inzwischen

gibt es neun bundesweite Systembetreiber am Verpackungsmüllmarkt.

Die STEP leistete von Anfang an durch

die Sammlung von Glas, Papier und Kartonagen sowie

Leichtverpackungen einen wichtigen Umweltschutz-Beitrag.

Papier landet in der Papierfabrik, Glas in der Schmelze.

Wie aber werden Leichtverpackungen verwertet?

14

„Löffelrein“ in die Gelbe Tonne

Leichtverpackungen sind Kunststoffbecher und -flaschen,

Plastiktüten und -folien, Tetrapaks, Verpackungsstyropor,

Vakuumverpackungen, Aluminiumfolien und -schalen,

Büchsen und Getränkedosen, Verschlüsse sowie Süßwarenverpackungen.

Sie gehören in die Gelbe Tonne oder in

den gelben Sack. Die Verpackungen müssen leer sein, sie

brauchen nicht ausgespült werden, sollten aber „löffelrein“

sein. Sinnvoll ist es, die einzelnen Bestandteile zu trennen,

z.B. den Alu-Deckel vom Joghurtbecher.

3.000 Tonnen Leichtverpackungen

Die STEP sammelt auftragsgemäß jährlich rund 40.000 Tonnen

Restabfall ein, hinzu kommen 3.000 Tonnen „Leichtverpackungen“,

deren Bezeichnung kommt also nicht von

ungefähr. Die Potsdamer trennen ihre Abfälle übrigens

sehr sorgfältig, dafür ein Dank an dieser Stelle. Auf der Verladestation

auf dem STEP-Betriebshof wird das Sammelgut

gewogen und umgeladen. Speditionsunternehmen transportieren

die Leichtverpackungen zu den Sortierfirmen der

verschiedenen Systembetreiber.

Sortierung entscheidet über Qualität

Ziel der Sortierung sind möglichst sortenreine, hochwertige

Kunststoffe. In den meisten Firmen wird noch manuell

sortiert, das ist teuer und personalintensiv. Deshalb

forschen Institute an einer automatisierten Sortierung, wie

es sie beispielsweise bei Metallen schon lange gibt. Der

sortierte Kunststoff wird grob geschreddert, geschmolzen

und gemahlen. Das entstandene so genannte Regranulat

bildet die Ausgangsbasis für Kunststoffprodukte. Gartenbänke

und Getränkekästen können daraus hergestellt werden,

ebenso Isoliermaterial für Kabel. So kann der Kreislauf

von vorn beginnen. Die Gesamtverwertungsquote für alle

Verpackungsarten beträgt in Deutschland fast 80 Prozent.


Unsere Stadt bleibt sauber – ich halt mich dran!

Herrenloser Abfall verunstaltet zunehmend

unsere Stadt – das muss nicht sein! 181 derartige

Funde (durchschnittlich zwei pro Tag)

wurden im ersten Quartal dieses Jahres in

Potsdam registriert. Tendenz steigend! Verantwortungsbewusste

Bürger sind schlauer

und verhalten sich korrekt. Durch regelkonformes

Verhalten vermeiden sie zudem eine

empfindliche Geldbuße aufgrund einer Ordnungswidrigkeit.

Bitte nicht in den Wald!

Das Frühjahr bedeutet oft Veränderung und

Neubeginn. Auch die Wohnung, der Dachboden

oder der Keller werden aufgeräumt

oder umgestaltet. Da fällt schon mal ein großer

Haufen Abfall an. Doch wohin damit?

Bitte nicht einfach auf Straßen, Grünanlagen

oder in den Wald! Das verursacht unnötige

Kosten, die von der gesamten Potsdamer

Bevölkerung bezahlt werden müssen. Solche

Ablagerungen sehen außerdem unschön aus

und stören die Vegetation. Gras oder Blumen

werden am Wachstum gehindert.

Ein Anruf, keine Kosten

Sperrmüll, Elektrogroßgeräte und Schrott aus

Privathaushalten können Sie jederzeit problemlos

bei der STEP-Kundenhotline (0331

661 7166) oder per E-Mail (sperrmuellauftraege@step-potsdam.de)

zur Abholung anmelden.

Diese erfolgt in der Regel innerhalb

von fünf bis zehn Tagen nach der Anmeldung.

Der genaue Termin wird Ihnen zuvor

mitgeteilt. Der Sperrmüll sollte dann frühe-

Was geschieht mit abgegebenen Schadstoffen?

Schadstoffe sind gefährliche Abfälle, weil sie

z.B. giftig, ätzend, brennbar oder umweltgefährdend

sind. Wir sind Ihr Ansprechpartner,

wenn es um deren Entsorgung geht.

Kompetenter Entsorger

Die STEP hat das Knowhow, um die besonderen

Anforderungen an Sammlung, Transport

und Lagerung zu erfüllen. Wir verfügen

über besonders geschultes Personal für die

Annahme, das Personal und die Technik für

Gefahrguttransport sowie über genehmigte

Annahme- und Lagermöglichkeiten.

Daraus ergeben sich eingeschränkte Annahmemöglichkeiten

(z.Zt. Di: 8.00-18.00 Uhr,

letzter Samstag im Monat 9.00-12.00 Uhr).

Thermische Verwertung

Gefährliche Abfälle werden einer Beseitigung

zugeführt, dafür gibt es verschiedene

Wege. Zementasbest- und Mineralfaserabfälle

(Dämmwolle) werden in geschlossenen

Behältnissen gesammelt und transportiert,

um auf einer speziellen Deponie abgelagert

zu werden. Teerpappe wird in zugelassenen

Verarbeitungsanlagen zerkleinert und in Abfallverbrennungsanlagen

gebracht.

Farben und Lacke werden in ein Zwischenlager

gebracht, größere Behältnisse werden

zerkleinert, größere Chargen in Abfallverbrennungsanlagen

transportiert, ebenso

Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmittel und

andere Chemikalien. Öle und Fette sowie

Lösemittel bringen wir in ein Zwischenlager,

teilweise werden sie nach chemisch-physikalischer

Behandlung verwertet.

Rohstoffe wiedergewonnen

Bleiakkumulatoren und NC-Akkumulatoren

enthalten die verwertbaren Metalle Blei, Nickel

und Cadmium, die nach Beseitigung

der Akkusäure bzw. der Lauge wiederverwertet

werden kann. Das Metall von Spraydosen

wird nach Entfernung der gefähr-

15

stens am Vortag nach 18.00 Uhr und spätestens

bis 6.00 Uhr des Abholtages am Fahrbahnrand

bereitgestellt werden. Die Anzahl

der Anmeldungen sowie die Sperrmüllmenge

ist unbegrenzt. Es entstehen durch diese

Form der Anmeldung und Abholung keine

Zusatzkosten! In der Abfallgrundgebühr ist

die Sperrmüllabfuhr bereits enthalten.

Wertstoffhöfe und Mobil

Möchten Sie nicht so lange warten, dann

besuchen Sie doch einen der Wertstoffhöfe.

Schadstoffe oder schadstoffhaltige Abfälle,

wie Energiesparlampen oder Farben, können

private Haushalte an der Schadstoffsammelstelle

(Neuendorfer Anger 9) und am Schadstoffmobil

kostenfrei abgeben. Jeden Monat

ist das Schadstoffmobil im Stadtgebiet unterwegs.

Termine stehen in der Presse und im

Schadstoffkalender. Altkleider und Schuhe

werfen Sie bitte in die Altkleidercontainer,

Altglas in die Altglascontainer. Den Schadstoffkalender

sowie die Standorte der Container

erhalten Sie bei der Stadtverwaltung

Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 79-81, Haus

20 oder im Internet.

Weitere Tipps finden Sie im Abfallratgeber

der Landeshauptstadt Potsdam. Individuelle

Informationen sind beim Abfallberater Herrn

Schreiber (Telefonnummer: 0331 289 1796;

E-Mail: Abfallberatung-Abfallentsorgung@

Rathaus.Potsdam.de) erhältlich.

Mehr finden Sie im Internet unter

www.potsdam.de/abfallentsorgung

lichen Inhaltsstoffe (brennbares Treibgas

und flüssige Inhalte) verwertet. Aus alten

Ölfiltern wird Metall gewonnen. Dabei muss

das Austreten von Öl bis zur Verwertung im

Hochofen verhindert werden.


Quartett 2 • 2010_verkehr

Größte Fotovoltaik-Anlage

498 kW Solarleistung auf dem ViP-Betriebshof installiert

Fotovoltaik ist klimafreundlich und ressourcenschonend,

benötigt aber große Flächen, die geeignet sind, Solarmodule

aufzunehmen. Im Rahmen der STADTWERKE-Holding

lag es daher nahe, den ViP-Betriebshof für solch eine Anlage

zu nutzen. Ende Juni wird sie eingeweiht. Die technische

Umsetzung der dann größten Potsdamer Solaranlage

erfolgte in Verantwortung der EWP.

Eine klimaschonende Immobile

Seit Ende April 2010 liefen die Montagearbeiten. Das Tramdepot

in der Fritz-Zubeil-Straße 96 verfügt über eine Dachfläche

von 13.353 m 2 , der Bus-Carport über 3.693 m 2 . Um

die Kraft der Sonne bestmöglich auszunutzen, werden die

Solarmodule auf Flachdächern angekippt montiert und dürfen

sich gegenseitig nicht „verschatten“. Es müssen also Abstände

eingehalten werden. Im Rahmen der Projektierung

ergaben sich somit auf dem Tramdepot eine Fotovoltaikfläche

von 2.872 m 2 und auf dem Bus-Carport von 782 m 2 ,

die komplett genutzt werden.

16

Die 3.654 m 2 große Anlage hat bei besten Sonnenschein

eine Spitzenleistung von 498 kW. Zum Vergleich: Alle anderen

89 derzeitig einspeisenden Potsdamer Fotovoltaikanlagen

haben eine installierte Leistung von 899 kW. Die

neue Anlage soll ca. 450.000 kWh pro Jahr erzeugen und

238.000 kg CO 2 einsparen. Die aktuellen Werte für die Anlagenleistung,

für den bisherigen Energieertrag und für die

Gesamteinsparung CO 2 sollen über eine große Anzeigetafel

am Standort ViP Betriebshof angezeigt werden.

80 klimafreundliche Mobile

Aber nicht nur auf den ViP-Dächern, sondern auch darunter

steht viel neue umweltschonende Technik. Unserer Umweltverantwortung

tragen wir durch die Nutzung abgasarmer

Busse Rechnung. Die Flotte besteht aus 47 Bussen.

Es werden nur noch Fahrzeuge beschafft, die der Abgasnorm

EEV oder besser entsprechen. Ältere Busse, bei denen

es technisch möglich war, wurden in den vergangenen

Jahren mit einem Rußpartikelfilter nachgerüstet und haben

deshalb die grüne Umweltplakette erhalten. Im Rahmen

der quartalsweisen Sicherheitsprüfung überwachen

wir auch die Funktion der Rußpartikelfilter. Ein Nachweis

der Abgaswerte erfolgt jährlich im Rahmen der Hauptuntersuchung

(HU).

Bei den unlängst von Havelbus übernommenen Bussen des

Typs „Citaro“ werden ebenfalls Rußpartikelfilter nachgerüstet

und damit die grüne Umweltplakette erworben. Die

Busse, bei denen dies technisch nicht möglich ist, werden

im Zuge der Neubeschaffung nach und nach ausgesondert.

Die 54 Straßenbahnen fahren ohnehin mit Kraft-Wärme-Kopplungs-Strom

aus dem EWP-Heizkraftwerk und tragen

so zur klimafreundlichen Bilanz der STADTWERKE bei.

Und die wird noch besser. Wenn die neuen „Variobahnen“

ab 2011 die alten „Tatras“ ablösen, wird sich der Stromverbrauch

der Flotte deutlich verringern.

www.vip-potsdam.de


Ticket zur Erlebnisnacht

Am 31. Juli 2010 heißt es wieder: „Erleben,

shoppen, genießen!“ in Potsdams barocker

Innenstadt! Mehr als 50 Gastronomen und

rund 180 Einzelhändler der Innenstadt laden

herzlich zur 6. Potsdamer Erlebnisnacht ein.

Ab ca. 13.00 Uhr bis mindestens 1.00 Uhr

nachts wird Ihnen ein buntes und anspruchsvolles

Programm geboten.

FAMILIE

Zahlreiche Gastronomen sind aktiv, bewerben

ihre Restaurants und Kneipen mit speziellen

Angeboten, freuen sich auf ihre

Stammkunden und viele neue Gäste. Gaukler,

Feuerspucker, Stelzenläufer und Trommler

bewegen sich durch die Stadt, es wird

bunt, abwechslungsreich und überraschend.

Jazz, Swing, Country, brasilianische und afrikanische

Rhythmen, Salsa, Schlager, Oldies

VBB-Schülerferienticket

Für alle Schülerinnen und Schüler bis zur

13. Klassenstufe gibt es auch für die Sommerferien

2010 das Schülerferienticket des

Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg zum

Preis von nur 29,00 EUR. Das VBB-Schülerferienticket

bietet jungen Leuten für wenig

Geld viel Mobilität mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

im gesamten Verbundgebiet

Berlin-Brandenburg. Mit dem Schülerferienticket

können sie vom 7. Juli bis 22. August

2010 im gesamten VBB-Verbundgebiet

(Berlin und Land Brandenburg) mit al-

und Rock klingen durch die gesamte Stadt.

Grundsätzlich gilt während der gesamten

Veranstaltung: Eintritt frei!

Ticket statt Parkplatzsuche

Die ViP hat ein spezielles Angebot für Familien:

Der Einzelfahrausweis für Potsdam AB

(1,70 EUR) gilt am Tag der Erlebnisnacht als

Tageskarte P-AB (3,90 EUR) und Kinder bis

15 Jahre fahren sogar kostenlos. Viele Familien

aus den umliegenden Stadtgebieten

können somit kostengünstig und bequem,

ohne nervige Parkplatzsuche die Erlebnisnacht

besuchen. Wir haben dieses Angebot

mit den anderen Verkehrsunternehmen

des VBB wie S-Bahn, DB und Havelbus abgestimmt.

Aktion für Kinder

Der ViP-Info-Bus erwartet Sie in der Nähe

des Nauener Tores. Neben ausführlichen Informationen

rund um unsere Angebote für

Familien bieten wir auch eine Aktion für Kinder.

Am Infobus erwartet Sie ein tolles Highlight:

Ein professioneller Airbrusher zaubert

Ihnen in wenigen Augenblicken Ihr besonderes

Tattoo auf die Haut. Selbstverständlich

werden für die Tattoos nur Wasserfarben

benutzt.

www.potsdamer-erlebnisnacht.de

www.vip-potsdam.de

len Bus- und Bahnlinien fahren, d.h. auch in

Berlin mit dem Regionalverkehr, der S- und

U-Bahn, mit Tram, Bus und Fähre.

Kinderstadtplan

Entdeckt mit dem Kinderstadtplan und dem

Potsdamer Ferienpass coole Ziele und Veranstaltungen

in der Stadt – getreu dem Motto

„Sommerferien vor Ort“! Der Kinderstadtplan

ist in gedruckter Form in den ViP-Kundenzentren

und im Bürgerservice im Stadthaus

erhältlich. Natürlich gibt es diesen Plan

auch im Netz!

Der neue farbenfrohe und 76 Seiten starke

Ferienpass wird über die Potsdamer Schulen

in einer Auflage von 9200 Stück verteilt. Also

einfach mal stöbern und losfahren – mit dem

VBB-Ferienticket. www.hastnplan.de

Das Schülerferienticket ist nur gültig in Verbindung

mit Deinem Schülerausweis oder

einer Schulbescheinigung des Landes Brandenburg

für das Schuljahr 2009 / 2010 bzw.

2010 / 2011.Das Schülerticket ist in allen ViP-

Kundenzentren erhältlich. Weitere Infos:

www.vbbonline.de

www.vip-potsdam.de

ViP-Infotelefon: (0331) 661 4275

17

„Der Kurzgelenkwagen

aus Prag“ – Buch über

den KT4

Zwischen 1975 und 1997 baute der tschechische

Schienenfahrzeughersteller CKD

Prag insgesamt 1750 Straßenbahntriebwagen

des Typs KT4. Die Firma lieferte diese

Fahrzeuge an Verkehrsbetriebe in damals

drei Staaten: in die DDR, in die Sowjetunion

und nach Jugoslawien. Durch Verkäufe

von Gebrauchtfahrzeugen und die Änderungen

staatlicher Strukturen findet man

diese Bahn heute in 12 europäischen und

asiatischen Ländern in insgesamt 34 Betrieben.

Der KT4 hat sich als universell verwendbares

Fahrzeug mit schnellem Fahrgastwechsel

sowohl für kleinere als auch

für Großbetriebe erwiesen.

Auch die DDR baute mit

Die Vorarbeiten zu seiner Entwicklung

begannen noch in der DDR der 1960 er

Jahre. Konstruiert und gebaut wurde er

schließlich in Böhmen. Die Betrachtung

der Geschichte dieses Fahrzeuges erlaubt

Einblicke in viele Themen: Eigenheiten

der DDR-Wirtschaft und ihre Wechselwirkungen

innerhalb des Rates für gegenseitige

Wirtschaftshilfe (RGW), Möglichkeiten

und Grenzen der Planwirtschaft, gesellschaftliche

Umbrüche und deren Auswirkungen

auf Technik und Transport, Ertüchtigung

und Modernisierung vorhandener

Fahrzeuge, Veränderungen im früheren

„Ostblock“, auch Produktkopien

und Kriegseinflüsse.

Der Autor Ivo Köhler beschreibt ausführlich

die Fahrzeugentstehung, die Erprobung

des Prototyps, der Nullserien- und

der Serienfahrzeuge und die Verteilung

auf die einzelnen Betriebe. Die technische

Beschreibung erläutert umfangreich den

mechanischen und den elektrischen Teil.

Der Anhang enthält eine Liste aller 1750

Fahrzeuge.

Dieses Buch ist zum Preis von 34,80 EUR

in den neuen Räumen des ViP­Kundenzentrum

am Hauptbahnhof erhältlich.


Quartett 2 • 2010_bäder

Partysommer in den Strandbädern

Piratenfest, Neptunfest, Beachvolleyball-Cup und Gastronomie

FAMILIE

Die Strandbad-Saison hält in diesem Sommer eine Reihe

von Höhepunkten für Jung und Alt bereit. Spiel, Sport und

viel Spaß bei hoffentlich gutem Wetter warten auf Sie im

„Waldbad Templin“ und im „Stadtbad Park Babelsberg“.

Piratenfest und Neptunfest

Am 18. Juli kommen die Piraten ins „Stadtbad Park Babelsberg“.

Ab 10.00 Uhr wird es für die kleinen Besucher lustige

Spiele am und im Wasser geben, kleine Wettfahrten,

außerdem wird eine Hüpfburg vor Ort sein. Fürs leibliche

Wohl wird mit Gegrilltem und Getränken gesorgt.

Am 8. August steigt ab 10.00 Uhr im „Waldbad Templin“

der Herrscher des Wassers aus selbigem und lädt zum

großen Neptunfest ein, dem Spaß für die ganze Familie.

Neben kleinen Spielen wird es die klassische Neptuntaufe

mit leckerem Seegebräu geben. Taufwünsche nimmt

der Schwimmmeister vor Ort gern entgegen. Als weiteres

Highlight können die Kinder nach Anmeldung mit dem

Schwimmmeisterboot eine Runde ums Strandbad fahren.

18

Banana-Kings gesucht

Teamfähigkeit ist am 16. Juli gefragt – beim Spaßwettkampf

auf der vom Motorboot gezogenen schwimmenden

Banane im Waldbad. Jeweils fünf Frauen und / oder Männer

müssen so lange wie möglich das Kentern verhindern.

Am Abend steht die Strandbar bereit, mit kühlen Drinks

und Fotoshow vom Wettkampf. Anmelden können Sie sich

unter der Telefonnummer: (0331) 661 9835.

Volleyball für alle Spielniveaus

Am 1. August findet das 1. Templiner Beachvolleyball-

Turnier auf unseren neu angelegten Volleyballfeldern im

„Waldbad Templin“ statt. Es soll sich in den nächsten Jahren

zu einer festen Größe im Potsdamer Sportkalender entwickeln.

Da in verschiedenen Kategorien gewertet wird,

ist das Turnier für Vereinsmannschaften sowie für Freizeitsportler

aus Potsdam und Umgebung gleichermaßen interessant.

Die Veranstaltung wird vom Waldbad-Team in

Zusammenarbeit mit dem SC Potsdam und seinem erfolgreichen

Volleyballteam organisiert.

Ihre Anmeldungen sind unter Telefon: (0331) 626 1575

möglich, ebenso per Mail an info@sc-potsdam.de.

Strandbar und Gastro-Pavillon

Die neue Strandbar im „Waldbad Templin“ trägt ebenso

zur Verbesserung der gastronomischen Versorgung bei,

wie der neue Gastronomie-Pavillon mit den beiden Biergärten.

Die Fertigstellung ist für Ende Juli geplant, der harte

Winter hat leider zu Bauverzögerungen geführt. Da der Pavillon

auch über einen Gastraum verfügt, ist er als Schlechtwettervariante

auch für Veranstaltungen unter der Telefonnummer:

(0331) 661 9835 buchbar.

Beide Strandbäder sind bis 31. August täglich von 9.00 bis

20.00 Uhr geöffnet, in der Nebensaison (1. September bis

15. September) täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr.

ww.blp-potsdam.de


Wöchentliche „Chillout“-Abende im Waldbad

Wollt Ihr einen schönen Wochenausklang

am Wasser verbringen? Dann kommt, falls

das Wetter es zulässt, die ganze Badesaison

hindurch freitags ab 18.00 Uhr zum Chillen

an die Strandbar ins Waldbad Templin! Nach

dem Erfolg vereinzelter Chill-Out-Veranstal-

tungen in den vergangenen Sommern (z.B.

„Sunset-Chillout“ zu Sommersonnenwende

2008) hat das Waldbad-Team dieses neue,

wöchentliche Angebot ins Programm aufgenommen.

Erhascht bei einer Partie Volleyball

am Strand die letzten Sonnenstrahlen oder

Sport- und Freizeitbad aktuell

Nachdem die Entscheidung für den Standort

„Bornstedter Feld“ an der Biosphäre gefallen

ist, soll im zweiten Quartal 2011 dort

mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Die Schwimmhalle am Brauhausberg soll so

lange betrieben werden, bis das neue Bad

eröffnet wird.

Für die Auswahl des Generalplaners ist ein

zweistufiges Verfahren festgelegt worden.

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für die

Auswahl in europaweiter Ausschreibung, auf

die sich interessierte Architektur- und Ingenieurbüros

bewerben konnten. Im weiteren

Verlauf wird nun ein Auswahlgremium – bestehend

aus Vertretern der Stadtverwaltung,

der Stadtverordnetenfraktionen und der Ar-

chitektenkammer sowie der Ingenieurkammer

des Landes Brandenburg – die STADT-

WERKE bei der Auswahl geeigneter Planer

unterstützen, die die Realisierungsvorschläge

präsentieren werden.

Kostenrahmen: 18 Mio EUR

Entscheidend beim Bau des Potsdamer

Sport- und Freizeitbades ist der feststehende

Kostenrahmen von 18 Millionen EUR, für

den ein hochfunktionelles, modernes Sportbad

mit Familienbad, Sauna- und Wellnessbereich

sowie Fitnessclub errichtet werden

soll. Die Auswahlkriterien für den Generalplaner

sind eng an den Kosten ausgerichtet,

die nicht überschritten werden sollen.

19

genießt mit Eurem oder mit Eurer Liebsten

den Sonnenuntergang am Strand. Vielleicht

lasst Ihr auch einfach die Arbeitswoche mit

Freunden, Kumpels und Kollegen bei cooler

Musik und kühlen Drinks ausklingen – als

Einstieg ins verdiente Wochenende.

Hallenbäder: Öffnungszeiten

im Sommer

In den kommenden Ferienmonaten

kommt es zu den turnusgemäßen Schließzeiten

der beiden Hallenbäder, in denen

wir Ausbesserungs- und Reinigungsarbeiten

durchführen werden.

„Bad Am Brauhausberg“:

Die Schwimmhalle und die Sauna schließen

voraussichtlich vom 10. Juli bis 22.

August 2010. Informationen über eine

mögliche frühere Öffnung entnehmen Sie

ggf. bitte der Tagespresse.

„Kiezbad Am Stern“:

Die Schwimmhalle ist noch bis 22. August

2010 geschlossen, die Sauna bleibt geöffnet,

allerdings mit geänderten Zeiten:

Mo. - Fr. 9.00 - 20.00 Uhr, Sa. und So.

9.00 - 15.00 Uhr. Weil in diesem Zeitraum

keine Nutzung der Schwimmhalle

möglich ist, gelten verringerte Sauna-Eintrittspreise:

Die Tageskarten kosten

dann 9,00 EUR (für Normaltarif),

5,00 EUR (für Ermäßigungsgruppe E 1:

Kinder 3 - 16 Jahre, Schüler, Studenten,

Azubis, Sozialhilfeempfänger, Erwerbslose,

Wehrpflichtige und Zivildienstleistende),

7,00 EUR (für Ermäßigungsgruppe E 2:

Vorruheständler, Rentner). Sie sind damit

günstiger als die sonst üblichen regulären

Drei-Stunden-Karten.

Am Wochenende 24. / 25.07.2010 ist im

Kiezbad auch die Sauna geschlossen.


Quartett 2 • 2010_aktuell

605-606-609-612-614-631-638-639-695

Neuer

Lustgarten

Damit auch das Drumherum stimmt

Organisatorisches zum 10. STADTWERKE-FESTival

Das STADTWERKE-FESTival 2010, das traditionelle

sommerliche Kundenfest der STADT-

WERKE POTSDAM GMBH, wird auch bei der

10. Ausgabe wieder Zehntausende in den

Neuen Lustgarten locken. Sie als Besucher

können Ihren Beitrag leisten, damit das Fest

für Sie und andere Besucher stressfrei verläuft.

Am besten mit Tram und Bus

Insbesondere auf Grund der Baustellensituation

in der neuen Potsdamer Mitte und

wegen fehlender Parkplätze gibt es nur

eine sinnvolle Entscheidung: Bitte kommen

Sie mit den Öffentlichen! Verärgern Sie sich

nicht selbst durch langes Suchen nach einem

freien Parkplatz! Der Umstieg auf Bus und

Tram wird Ihnen leicht gemacht durch zahlreiche

zusätzliche Fahrten. Damit nach dem

Ende des FESTivals alle wieder gut nach Hause

kommen, verkürzt die ViP die Taktzeiten.

Alle Endhaltestellen werden dabei bedient.

Und wer Bus und Tram fährt, kann auch ein

Bier trinken ...

Verkehrsfunk informiert

Autofahrer, die den Bereich Lange Brücke,

Breite Straße passieren müssen, werden mit

Verkehrseinschränkungen rechnen müssen,

wofür wir um Verständnis bitten. Über die

aktuelle Situation wird am Veranstaltungswochenende

der Verkehrsfunk des Medi-

601-690-694

603-638-639-695

X 1 580 601 604 605 606

607 608 609 610 611 612

614 618 619 631 638 639

643 650 690 691 694 695 750

enpartners „Antenne Brandenburg“ (99,7

MHz) regelmäßig informieren.

Sicherheitskräfte im Einsatz

Damit es auch sonst nicht zu Beeinträchtigungen

kommt, sind im Vorfeld umfangreiche

Vorkehrungen getroffen worden. Wie

jedes Jahr arbeiten Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste

und private Sicherheitsfirmen

in bewährter Weise mit den STADTWERKEN

zusammen.

Anfahrt

Sie erreichen unser Festgelände mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der ViP

98 603 605 606 609 638 639 690 691 692 693 694 695

und den - Linien der Havelbus Verkehrsgesellschaft.

Haltestellen sind: Hauptbahnhof, Lange Brücke, Schloßstr., Alter Markt und Platz der Einheit. Zum Potsdamer Hauptbahnhof gelangen Sie mit und .

Aufgrund der Lage des Veranstaltungsortes ist die Parkplatzsituation sehr eingeschränkt. Wir empfehlen Ihnen,

die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. (Info-Tel.: 0331 6614275 / www.vip-potsdam.de)

20

Logistische Herausforderung

Mit der offiziellen Veröffentlichung des Programms

einige Wochen vor dem Fest beginnt

der Countdown. Nun geht es Schlag

auf Schlag: Der Feinablauf wird geplant, Anzeigen

und Plakate werden gedruckt, die

Quartett“-Ausgabe an die Haushalte verschickt.

In der Woche vor dem Fest zeigt

sich, ob gut geplant worden ist: Bühne und

Stände werden aufgebaut, Infomaterialien

zusammengestellt, Mitarbeiter eingeteilt.

Traditionell tragen alle SWP-Unternehmen

ihren Teil zum Gelingen bei. Geplant wird bei

den STADTWERKEN, die Strom- und Wasseranschlüsse

kommen von der EWP, für Festival-Besucher

ist bei der An- und Abreise zum

Neuen Lustgarten die ViP immer die beste

Wahl.

Und wer im Morgengrauen am Festplatz

vorbeifährt, sieht die orangen Fahrzeuge

der STEP, die dafür sorgen, dass alles für

den nächsten Tag wieder sauber ist. Sie reinigen

den Neuen Lustgarten jeweils nachts

komplett, so dass z.B. auch nach dem sonnabendlichen

Rockkonzert das Kinderprogramm

am Sonntag pünktlich auf einem

sauberen Platz beginnen kann. Insgesamt

sind mehr als 150 Mitarbeiter der STADT-

WERKE im Einsatz.

www.stadtwerke-potsdam.de


10. STADTWERKE-FESTival

Neuer Lustgarten Potsdam

Medienpartner

2. Juli 2010, 20.00 Uhr

Klassik Open Air

Philharmonie der Nationen,

Leitung Justus Frantz

Montserrat Caballé

3. Juli 2010, 15.00 Uhr

Rockkonzerte

15.10 Uhr Engerling

16.30 Uhr City

18.30 Uhr Puhdys

20.30 Uhr Billy Idol

22.30 Uhr Joe Cocker

4. Juli 2010, 14.00 Uhr

Großes Kinder- und

Familienfest

Looney Tunes Sport Show

Bernd das Brot

Rumpelstil

18.30 Uhr Culcha Candela

20.10 Uhr Nena

Moderation: Cherno Jobatey

www.stadtwerke-potsdam.de

Partner


ALLES auf einen BLICK

02.07. Klassik Open Air ab 20:00 Uhr

Der erste Festivalabend ist ganz der klassischen Musik gewidmet.

Mit Montserrat Caballé tritt eine der bedeutendsten Opernsängerinnen

des 20. Jahrhunderts auf. Die in Barcelona geborene Sopranistin

wird gemeinsam mit ihrer Tochter Montserrat Marti Opernarien

von Rossini, Verdi und Puccini singen. Begleitet werden sie von

der Philharmonie der Nationen unter Leitung von Chefdirigent

03.07. Rock-Konzerte ab 15:00 Uhr

Mit City und den Puhdys treten wieder Ostrock-Legenden auf. Deren Hits „Am Fenster“ und „Alt wie ein Baum“ gehören zur gesamtdeutschen

Rockmusik-Geschichte. Engerling vertritt den Bluesrock aus der Region.

Billy Idol – sein Name steht für rockige Hits

aus den 80er Jahren. „Dancing With Myself“,

„White Wedding“ und „Flesh For Fantasy“

stürmten die Spitze der Charts auf der ganzen

Welt.

Joe Cocker – eine Legende kommt zum 10.

STADTWERKE-FESTival nach Potsdam.

Seine unverwechselbar rauchige Stimme gehört

zu seinen Markenzeichen und er ist einer

der weltbekanntesten Rhythm- and Blues-

Sänger. Seine Interpretation des Beatles-Songs

„With A Little Help From My Friends“ beim

Woodstock-Festival 1969 machte ihn weltberühmt.

22

Justus Frantz. Dessen Wirken ist untrennbar mit dem Anliegen verbunden,

die klassische Musik einem möglichst breiten Publikum zu

erschließen. Weiterhin dürfen wir den jungen Pianisten Mark Ehrenfried

und den in Potsdam geborenen Tenor Marco Jentzsch

sowie den Berliner Konzertchor zu unserem diesjährigen Klassik

Open Air begrüßen.

15:10 Uhr 16:30 Uhr 18:30 Uhr

20:30 Uhr

22:30 Uhr


04.07. Kinder- & Familienfest ab 14:00 Uhr

Bernd das Brot, ein Kastenbrot mit viel zu kurzen Armen und Brötchenfüßen,

ist seit Jahren einer der Fernsehlieblinge der Kleinsten. Er

singt und spielt mit den Kindern auf der Bühne. Die Musik von RUM-

PELSTIL ist da zu Hause, wo Erwachsene und Kinder zusammen-

04.07. Unterhaltungs-Konzerte

18:30 Uhr

Culcha Candela tragen seit 7 Jahren die heiße Flamme der Kultur in

die ganze Welt hinaus und haben dabei Spaß, machen Lust aufs Tanzen

und darauf, das Leben zu genießen. Culcha Candela steht für Miteinander:

gegen Rassismus, für Bildung, gegen Armut und für mehr

Gerechtigkeit.

23

kommen und gemeinsam gute Musik erleben wollen. Bugs Bunny,

Daffy Duck, Tweety und Sylvester, die spaßigen Cartoon-Figuren,

bringen mit lustigen Spielen und Songs Bewegung und viel Spaß auf

die Bühne und ins Publikum.

Am Abend tritt NENA auf, von der so viele sagen, dass ihre Stimme

– egal, wo man sie hört – wie „nach Hause kommen“ sei. Ihr neues

Album: Mal Electric, mal starker Basslauf, aber auch einfühlsame Balladen,

direkt vom Herzen, gepaart mit Texten, die so direkt in die

Seele schauen, dass man sie dem eigenen Leben entnommen glaubt.

20:10 Uhr


Quartett 2 • 2010_stadt

1500 Musiker kämpfen um die Titel

Musikfest auf den Straßen – Die WM der Marching Show Bands

23 Orchester aus elf Staaten haben sich zur Weltmeisterschaft

der Marching Show Bands vom 26. Juli bis zum

1. August angemeldet, die zum zweiten Mal in Potsdam

ausgetragen wird. Insgesamt 1500 Teilnehmer aus dem

In- und Ausland werden die Stadt eine Woche lang in einen

musikalischen Ausnahmezustand versetzen. „Wir wollen

als weltoffene Stadt gute Gastgeber für unsere internationalen

Gäste sein“, sagte Potsdams Oberbürgermeister

Jann Jakobs bei der Vorstellung des Programms.

Wettbewerbe im Luftschiffhafen

Ausgetragen werden die Wettbewerbe um die Weltmeistertitel

in den Disziplinen „Show“ und „Marsch“. Zusätzlich

zur Gestaltung des Rahmenprogramms der Veranstaltung

erwartet Potsdam noch einmal 16 deutsche Orchester sowie

eines aus der Schweiz mit insgesamt 750 Musikern. Die

Wettbewerbe finden wie schon bei der Weltmeisterschaft

im Jahre 2001 im Stadion Luftschiffhafen statt. An drei Tagen

präsentieren die Orchester ihre Vorträge im Wettbewerbsteil

Show und den Marschwettbewerb in wechselnder

Folge. Die Bewertung erfolgt durch eine internationale

Jury von Fachleuten dieses Musikgenres. Das Finale der

Show und die feierliche Siegerehrung finden am Sonntag,

dem 1. August, im Stadion Luftschiffhafen statt.

Konzerte an 40 Orten in der Stadt

In der WM-Woche wird es neben den Wettbewerben ein

buntes Rahmenprogramm in der Landeshauptstadt Potsdam

geben. So sind mehr als 40 Konzerte an verschiedenen

Orten in der Stadt geplant. Konzertorte sind unter

anderen das Krongut Bornstedt, das Restaurant Mövenpick,

der Filmpark Babelsberg, der Lindenhof und der

Kutschstall. Am 31. Juli, 16 Uhr, werden die Orchester

die Eröffnung der Potsdamer Erlebnisnacht auf dem Luisenplatz

mit einem Platzkonzert begleiten und daran anschließend

in einer bunten Parade durch die Potsdamer

24

Innenstadt marschieren. Ein besonderer Leckerbissen ist

für Sonntag den 1. August vorgesehen: Auf Einladung des

Märkischen Turnerbundes werden ab 9.30 Uhr 16 Orchester

aus Brandenburg und Mecklenburg mit insgesamt 750

Musikern durch die Brandenburger Straße paradieren und

ab 10 Uhr ein Platzkonzert auf dem Luisenplatz geben.

Programm Wettkämpfe

Eröffnungsveranstaltung Mo, 26.07.2010, 18.00 Uhr

Vorkampftage Mi, 28.07.2010, 12.00 Uhr

Do, 29.07.2010, 16.00 Uhr

Fr, 30.07.2010, 16.00 Uhr

Finale und Siegerehrungen So, 01.08.2010, 13.00 Uhr

(jeweils Stadion Luftschiffhafen)

Rahmenprogramm

Samstag, 31.07., 16.00 Uhr Konzert zur Eröffnung der

Potsdamer Erlebnisnacht und Parade durch die Brandenburger

Straße, Luisenplatz;

Sonntag, 01.08., 09.30 Uhr Parade der Gastorchester

aus den Neuen Bundesländern, Bassinplatz, Brandenburger

Straße; 10.00 Uhr Platzkonzert, Luisenplatz

Krongut Potsdam Mo bis Fr 16.30 Uhr, Sa 10.30 Uhr

Restaurant Mövenpick Mo bis Sa 12.00 Uhr

Kutschstall Mo, Di, Do, Fr 17.00 Uhr

Mi, Sa jeweils 13.00 Uhr

Lindenhof Mo, Di, Do, Fr 16.00 Uhr

Mi und Sa 14.00 Uhr

Filmpark Babelsberg Mo bis Do jeweils 12.00 Uhr,14.00

Uhr und 16.00 Uhr, Fr und Sa jeweils 12.00 und 14.00 Uhr

Tickets für die Veranstaltungen der Weltmeisterschaft der

Marching Show Bands sind über www.eventim.de und

in den angeschlossenen Ticketerias, aber auch an den

Tages kassen im Stadion Luftschiffhafen zu erwerben.

Foto: Michael Lüders


Technik für den Wissenshunger zwischendurch

Wo bin ich? In Potsdam beantworten so genannte Infopoints diese

Frage mit der neuesten Technik. An diesen kleinen, grünen Geräten

können per Handy gesprochene Informationen, z.B. über Bauten

und Plätze in der Potsdamer Innenstadt ebenso abgerufen werden

wie über Schloss und Park Sanssouci, den Neuen Garten und

das Marmorpalais oder die Glienicker Brücke. In Zusammenarbeit

zwischen der Landeshauptstadt Potsdam, der ViP, der Stiftung Preußische

Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie mit Unterstützung

der DB Mobility Logistics AG und der tomis GmbH & Co.KG

werden die Infopoints an 19 ausgewählten Haltestellen betrieben.

Gleiche Technik wie bei den „Touchpoints“

Vielen Kunden der ViP und der

DB AG ist die verwendete Technik

nicht neu. Touchpoints heißen

die blauen Geräte, die seit

2008 zwischen Berlin und Hannover

an vielen Bahnhöfen und

im Potsdamer Stadtverkehr zu

sehen sind. Das Testgebiet umfasst

das gesamte ICE-, IC- und

RE-Netz und bietet seit Januar

2010 Anschluss an den Fernverkehr

nach Hannover, Berlin,

Köln und Frankfurt am Main.

Mit Hilfe dieser Touchpoints

und spezieller Handys können

Fahrgäste, die sich an einem Pilotprojekt

als Testkunden beteiligen,

Fahrkarten für die Bahn

und den ÖPNV kaufen.

Einfache Bedienung mittels Handy

Man benötigt dafür lediglich sein Handy, um sich die von der Firma

„tomis“ erstellten Audioinfos anzuhören. Potsdam übernimmt

mit diesem Modellprojekt eine Vorreiterrolle bei den digitalen standortbezogenen

Diensten (Location Based Services). Der Abruf der Informationen

erfolgt per Nahfunktechnik (NFC). Zukünftige Mobiltelefon-Generationen

werden mit dieser Technik ausgestattet sein,

über die die Testhandys schon heute verfügen. Die Daten können

aber auch mittels Fotohandy als 2-D-Barcode eingelesen werden.

Der Nutzer muss dann noch dem Aufbau einer kostenpflichtigen Telefonverbindung

(Gebühren je nach Netzanbieter) in das deutsche

Festnetz zustimmen. Danach erhält er die Informationen über die Sehenswürdigkeit,

zu der er etwas mehr erfahren will.

25

Alternativ besteht zudem die Möglichkeit, die auf dem Infopoint befindliche

Telefonnummer zu wählen und damit ebenfalls Informationen

zu den Sehenswürdigkeiten abzurufen. Auch die Einwahl ins Internet

ist unter der Adresse www.potsdam.tomis.mobi möglich. Damit

bekommen alle diejenigen eine Chance, die nicht über NFC oder

Barcode-Leser verfügen. Eine touristische Hotline vervollständigt das

Informationsangebot der Infopoints.

Brücke zwischen ÖPNV und Tourismus

Die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und die Landeshauptstadt

Potsdam möchten mit diesem innovativen Projekt eine Brücke schlagen

zwischen öffentlichem Nahverkehr und Tourismus. Es soll getestet

werden, ob das Handy als modernes Kommunikationsmittel

auch hier verwendet wird. Es wird dabei auf kurz entschlossene Reisende

ebenso wie auf junge Menschen gesetzt, die solche zeitgemäßen

Angebote gern nutzen. Potsdam entdecken kann man auch

mit einer itour, einem minicomputer-geführten Spaziergang durch

die Stadt und durch Sanssouci mit einer telefonischen Stadtführung,

die man vor Ort aufrufen oder sich vorab von einer Internetseite herunterladen

kann – und das in fünf Sprachen. Angebote zu Potsdam

gibt es inzwischen auch für die modernen Smartphones und natürlich

auch für Navigationsgeräte. www.potsdam.tomis.mobil

Anzeige


Quartett 2 • 2010_aktuell

Potsdam und der Faktor 1,7

STADTWERKE sichern Arbeitsplätze in der regionalen Wirtschaft

Für die STADTWERKE POTSDAM sind die Leistungen für die

Stadt, den Standort und die Bürger ein wichtiges Erfolgskriterium

ihres unternehmerischen Handelns. Ob als Arbeitgeber,

als Auftraggeber für das heimische Handwerk, für

die Industrie und für das Gewerbe oder durch Zahlung von

Steuern, Abgaben und die Ausschüttung von Dividenden

– die STADTWERKE sind aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit

ein großer Gewinn für die Landeshauptstadt, die Region

Potsdam und ihre Bürger.

Geld fließt wieder zurück

Ein erheblicher Teil eines jeden Euros, den Sie als Potsdamer

Kunde für Produkte und Dienstleistungen der STADTWER-

KE ausgeben, fließt wieder an die Stadt Potsdam zurück.

Die Geschäftstätigkeit der STADTWERKE-Unternehmen

löst somit eine Vielzahl an positiven ökonomischen Effekten

aus. Insbesondere die regionale Verflechtung begünstigt

die Entwicklung der regionalen Wirtschaft. Als kommunales

Unternehmen stellen wir uns aber auch der sozialen

Verantwortung. Wir leisten seit Jahren einen wichtigen Beitrag

zum gesellschaftlichen Leben in Potsdam. Kunden der

STADTWERKE stärken mit jedem Euro beispielsweise für

Strom, Wasser oder Verkehr den regionalen Wirtschaftsstandort

– und investieren damit in hohem Maße in die

eigene Zukunft.

Wissenschaftlich bestätigt

Um die Bedeutung und Wirtschaftskraft der STADTWERKE-

Unternehmen für den Standort Potsdam und die Region

einmal mit wissenschaftlich fundierten und belastbaren

Zahlen aufzeigen zu können, wurde im letzten Jahr eine

Studie beauftragt. Diese wurde basierend auf Daten der

STADTWERKE von der inomic GmbH, einem Spin-off der

Universität Leipzig, durchgeführt. Durch die Einbindung

dieses externen Beraters konnte eine hohe wissenschaftliche

Objektivität sichergestellt werden. Kern der Studie ist

26

die Fragestellung, welche wirtschaftlichen Folgeeffekte die

Geschäftstätigkeit der STADTWERKE-Unternehmen in der

Untersuchungsregion haben. Als Untersuchungszeitraum

wurde das Geschäftsjahr 2008 als Basisjahr definiert. Die

Studie konnte die weitreichende wirtschaftliche Bedeutung

der STADTWERKE-Unternehmen für Potsdam und die Region

glänzend belegen.

Vier zentrale Zielgrößen

Die regionalökonomische Bedeutung eines Unternehmens

äußert sich in verschiedenen Parametern: Wertschöpfung,

Arbeitsplätze, Einkommen und Steuern. Diese vier Zielgrößen

werden durch verschiedene Aktivitäten, die in unmittelbarem

Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der

SWP stehen, hervorgerufen. In die Studie sind sowohl direkte

als auch indirekte wirtschaftliche Effekte der Tätigkeit

der STADTWERKE eingeflossen. Entsprechend der Zielsetzung

fließen in die Analyse nur Größen ein, die als „reeller“

Geldfluss gemessen werden können, weil nur diese regionale

Impulse auslösen.

Der Grad der regionalen Verflechtung lässt sich durch die

sogenannte „regionale Inzidenz“ darstellen, die auf Basis

aller Geldströme eine regionale Quote darstellt. Konkret

kann anhand dieser Größe eine Aussage darüber getroffen

werden, welcher Anteil der Kundenzahlungen in der Region

verbleibt. Bezogen auf die STADTWERKE-Unternehmen

verbleiben insgesamt rund 44,75 % der Kundenzahlungen

in der regionalen Wirtschaft. Bei der Analyse ökonomischer

Effekte der Geschäftstätigkeit von Unternehmen wird das

Instrument der „Input-Output-Analyse“ (IOA) genutzt. Die

Basis der IOA bilden Wirtschaftskreislaufmodelle, mit dem

Ziel, deren produktionstechnische Verflechtungen darzustellen

und zu erklären. Von dem Nobelpreisträger für Wirtschaft

Wassily Leontief entwickelt, erfasst die IOA systematisch

in Matrixform eine Vielzahl von ökonomischen Variablen

und verknüpft diese funktional miteinander.


Wirtschaftlicher Impulsgeber

Im Jahre 2008 haben die STADTWERKE-

Unternehmen Investitionen und Einkäufe in

Höhe von ca. 163,9 Mio. EUR getätigt, mehr

als 40 % verblieben davon in Potsdam und

unmittelbarer Umgebung. Dies ist eine gute

Quote im Branchenvergleich.

Arbeit und Beschäftigung

Beschäftigungseffekte der SWP*

1,7

1.152

Beschäftigte

direkte Effekte

+

Im Jahr 2008 waren 1.152 Mitarbeiter bei

den STADTWERKEN beschäftigt. Arbeitsplätze

stellen einen Schlüsselfaktor für jede Region

dar. Ein sicherer Arbeitsplatz schafft

für die Mitarbeiter und deren Familien Sicherheit.

Darüber hinaus schafft Arbeit auch

Nachfrage und damit wiederum Beschäftigung

für andere. Neben den Beschäftigten

bei den STADTWERKEN entstehen durch un-

Jerichower Land

Anhalt-Zerbst

1.962

Beschäftigte

indirekte und

induzierte Effekte

Havelland

Brandenburg/H

Potsdam-Mittelmark

SACHSEN-ANHALT

sere Geschäftstätigkeit in der Region weitere

1.962 vollzeitäquivalente Arbeitsplätze.

Jeder Beschäftigte der SWP zieht somit 1,7

weitere Beschäftigte in der Region nach sich.

Wertschöpfung für die Region

Wertschöpfungseffekte der SWP*

2,0

55,1 Mio. €

direkte Effekte

Auf direkter Ebene entstand im Jahr 2008

durch Personalaufwand, Steuern und Gewinne

ein Wertschöpfungseffekt von 55,1

Mio. EUR. Auf indirekter und induzierter Ebene

entstanden dann noch einmal 110,3 Mio.

EUR an Wertschöpfung. Jeder Euro Wertschöpfung

der STADTWERKE zieht also weitere

2 EUR an Wertschöpfung in der Region

nach sich. Wir verursachen zudem auf indirekter

und induzierter Ebene ein zusätzliches

Steueraufkommen von ca. 14,4 Mio. EUR.

SACHSEN

Potsdam

+

Oberhavel

27

Berlin

Teltow-Fläming

110,3

Mio. €

indirekte und

induzierte Effekte

BERLIN

Elbe-Elster

Einkommenseffekte

Einkommenseffekte der SWP*

~1,0

48,9 Mio. €

direkte Effekte

Zusätzlich zu den 48,9 Mio. EUR Einkommen,

die die STADTWERKE-Unternehmen

jährlich an ihre Mitarbeiter zahlen, werden

in der Region noch einmal rund 49,5 Mio.

EUR Einkommen indirekt und induziert durch

die Geschäftstätigkeit bewirkt.

Fazit

Die STADTWERKE POTSDAM sind ein Motor

für regionale Wirtschaftskreisläufe in und

um Potsdam und damit ein Garant für die

positiver Standortentwicklung auch im Hinblick

auf auswärtige Investoren. Sie sind einer

der großen Arbeitgeber, Ausbilder und

Wirtschaftsfaktoren hier vor Ort bei den

Menschen.

Märkisch Oderland

BRANDENBURG

Oder-Spree

Dahme-Spreewald

+

49,5 Mio. €

indirekte und

induzierte Effekte

* Quelle: inomic GmbH


Quartett 2 • 2010_stadtfinder

Quartal – Der StattFinder

SPORT

FILM

3 Familienkarten zu verlosen

(gültig bis 1. Oktober 2010)

Rufen Sie am 12. Juli von14.00 bis

15.00 Uhr an: Tel.: (0331) 661 9514

FAMILIE

SHOW

3 x 2 Freikarten für den

16. Juli 2010 zu verlosen

Rufen Sie am 9. Juli von 14.00 bis

15.00 Uhr an: Tel.: (0331) 661 9514

6. Potsdamer Kanalsprint: Deutsch-Australische Kanu-Power

Am Samstag, den 10. Juli 2010 findet ab 14 Uhr der 6.

Potsdamer Kanalsprint auf dem Stadtkanal statt. Die Besucher

können sich auf spannende Rennen mit internationaler

Beteiligung freuen. Auf einer Strecke von 200 Metern Länge

stehen sich Medaillengewinner der deutschen und australischen

Nationalmannschaften gegenüber. Schirmherr ist

Ministerpräsident Matthias Platzeck. Vier Wochen vor der

WM werden die Kanuten in allen Bootsklassen (Kajak und

Canadier) im Einer und Zweier gegeneinander antreten. Gepaddelt

wird im K.o.-Modus, der Verlierer tritt dann noch

einmal in der „Hoffnungsrunde“ an. Erstmals wird es ein

Mixed-Rennen im Zweier-Kajak geben. Erwartet werden

mehr als 6000 Zuschauer. Ein Paddelkurs für Kinder sowie

eine Wasserski-Show runden das Programm ab. Organisator

ist der KanuClub Potsdam und sein Förderverein.

www.kanalsprint-potsdam.de

Tram 91, 92, 93, 94, 96, 99 Bus 605, 614, 638, 639, 692, 695 Platz der Einheit

Lange Babelsberger Filmparknacht am 24. Juli

Bus 601, 690 Filmpark und RE7, MR33 Bhf. Medienstadt

9. Potsdamer Feuerwerkersinfonie im Volkspark

28

Erleben Sie die traditionelle Nacht der Nächte unter dem

aktuellen Motto „Night of Action“. Die Babelsberger Eventprofis

zaubern für Sie filmreife Erlebniswelten! Bis Mitternacht

verwandelt sich der Filmpark in eine funkelnde Open-

Air-Kulisse. Illuminierte Sets, spektakuläre Shows und jede

Menge Live-Musik garantieren ein berauschendes Sommernachtsfest

samt Feuerwerk für die ganze Familie. Ein unbedingtes

Muss auch für alle Nachtschwärmer! Der Filmpark

ist am 24. Juli durchgehend von 10.00 bis 24.00 Uhr geöffnet.

Es gelten die regulären Eintrittspreise. Die Shows

und Attraktionen des Tages- und Abendprogramms sind im

Eintrittspreis inklusive. Beginn des Zusatzprogramms ab ca.

18.00 Uhr. Öffnungszeiten des Filmparks bis 31. Oktober,

täglich 10.00 bis 18.00 Uhr. Schließtag: montags außerhalb

der Ferienzeiten und Feiertage Berlin / Brandenburg.

www.filmpark-babelsberg.de

Vier Pyrotechniker stellen sich an zwei Veranstaltungstagen

dem Wettbewerb der Feuerwerkskunst. Zu sehen sind

atemberaubende und spektakuläre Feuerwerkershows mit

farbenprächtigen Choreografien, untermalt von packenden

Songs der Musik- und Filmgeschichte. Der Sieger des Jahres

2009, die Potsdamer Feuerwerk GmbH, wird versuchen,

den Titel gegen drei neue hochkarätige Konkurrenten zu

verteidigen. Zuvor werden die Gäste durch eine Vielzahl von

Künstlern unterhalten. Musiker, Clowns, Akrobaten und Artisten

sowie wortgewandte Sprechkünstler geben dem Gelände

eine einmalige Festivalatmosphäre. Darüber hinaus

lädt der Volkspark zum Picknicken, entspannten Spaziergängen

durch das ehemalige Bundesgartenschaugelände

und zum Genießen der vielfältigen kulinarischen Angebote

ein. Termine: 16. und 17. Juli, Einlass jeweils ab 18 Uhr.

www.feuerwerkersinfonie.de

Tram 96 Buga­Park 92 Campus Fachhochschule und Bus 638, 639 Am Pfingstberg


Veranstaltungen, Termine, Tipps für Potsdam

Foto: Cr. Kruppa

Exploratorium: Kurse mit

Brausepulver und Wasser

Das Exploratorium Potsdam widmet sich

im Sommer dem feuchten Element. In dem

30-minütigen Experimentierkurs stehen die

speziellen Eigenschaften des Wassers im

Vordergrund. Kleine und große Forscher

gehen den ungeheuren Kräften des Wassers

auf die Spur und erfahren, was eine

kleine Erbse und ein einzelner Tropfen alles

auslösen können. Der 30-minütige Experimentierkurs

läuft vom 12. Juli bis 22. August

2010 und kostet 3,00 EUR zzgl. zum

Eintrittspreis.

Vom 24. August bis 24. Oktober 2010 heißt

es: Kohlendioxid als Klimakiller? Brausepulverherstellung

und Trockeneisversuche

verdeutlichen den Ursprung und die Wirkung

von CO 2 . Wie entsteht das Gas, wofür

brauchen wir es und wo schadet es?

Übrigens: Beim STADTWERKE-FESTival ist

das Exploratorium am 4. Juli auch vor Ort.

www.exploratorium-potsdam.de

Tram 92, 96, 98, 99 bis Betriebshof VIP •

Bus 601,690, 696 bis Bahnhof Medienstadt

Bambi, goldener Spatz

und fliegender Ochse

Ersehnte Ziele jedes Filmemachers sind ein

gelungener Film und volle Kinosäle. Und

mindestens als Sehnsucht Nummer drei gilt

die Aufmerksamkeit der Fachöffentlichkeit,

die sich in einem Festivalpreis manifestiert.

Die Sammlung solcher Trophäen im Filmmuseum

Potsdam ist noch bis zum 29. August

2010 zu sehen. Die optische Präsenz dieser

Objekte, ihre zum Teil bizarre Gestaltung

sind erstaunlich. Zu den Beispielen gehört

der Preis „Goldene Apsara“, den das 1. Internationale

Film-Festival Phnom-Penh 1968

dem DEFA-Film „Die gefrorenen Blitze“ zuerkannte.

Der „Große Steiger“, der beim

Nationalen Filmfestival der DDR verliehen

wurde, oder ein goldenes Raumschiff vom

utopischen Filmfestival Triest sind echte

Überraschungen. Auch der Bambi, den Daniel

Brühl bekam für seine Rolle in „Good

bye Lenin“ bekam, ist zu sehen.

www.filmmuseum-potsdam.de

Tram 91, 92, 93, 96, 98, 99 • Bus 605,

606, 609, 695 Alter Markt

DFB-Pokal: SV Babelsberg 03 gegen den VfB Stuttgart

Auslosung der 1. Hauptrunde im DFB-Vereinspokal

2010 / 11 im ZDF-Sportstudio:

Frauen-Nationalspielerin Kim Kulig von den

HSV-Damen, assistiert vom Leverkusener

Nationalspieler Simon Rolfes, loste dem

frisch gebackenen Drittligisten SVB 03 den

Bundesligisten VfB Stuttgart zu. Bereits in

der Saison 2006 / 07 gab der VfB seine Visitenkarte

beim Zweitrundenspiel in Babelsberg

ab, nachdem der SVB 03 in der ersten

Runde Hansa Rostock aus dem Pokalwettbewerb

geworfen hatte. Damals konnte

sich Stuttgart in einem hochdramatischen

Pokalspiel vor über 7.000 Zuschauern mit

4:2 durchsetzen. Die erste DFB-Pokalrunde

wird vom 13. bis 15. August 2010 ausge-

tragen. Der genaue Spieltermin des Spiels

im Karl-Liebknecht-Stadion stand bei Redak-

29

Schiffbauergasse:

„Open Air Kino Sommer“

Es ist soweit: Der Sommer 2010 bringt Nervenkitzel,

Hochspannung und beste Unterhaltung

auf Potsdams größte Open Air Leinwand

– ganz ohne Fußball. Der Schiffbauergasse

Open Air Kinosommer präsentiert

auf dem Waschhaus-Gelände weit mehr

als 30 Filme unterschiedlichster Genre bei

ganz sicher bestem Sommerwetter. Waschhaus

Potsdam und cinemarstall haben die

interes santesten, bildgewaltigsten Streifen

des letzten Jahres ausgewählt und ein spannendes

Programm aus Hollywood-Blockbustern

wie „Männer, die auf Ziegen starren“

und „Sherlock Holmes“, deutschem Kino

wie „Soul Kitchen“ und Familien-Hits wie

„Oben“ und „Alice im Wunderland“ auf die

Beine gestellt. 4. Juni bis 28. August 2010

Beginn: 22.00 Uhr (Juni u. Juli) / 21.00 Uhr

(August) Ort: Waschhaus Draußen Eintritt:

6 EUR, erm. 5 EUR, www.waschhaus.de

Tram 93 Schiffbauergasse / Berliner Straße

Tram 94, 99 Schiffbauergasse / Uferweg

Bus N16 Schiffbauergasse / Berliner Straße

tionsschluss noch nicht fest. Wir wünschen

dem Demuth-Team weiterhin viel Erfolg!

FAMILIE

3 x 2 Freikarten

für die 1. DFB-Pokalrunde

Rufen Sie am 9.Juli von15.00 bis

16.00 Uhr an: Tel.: (0331) 661 9514

SPORT


Quartett 2 • 2010_aktuell

Rätsel 2 • 2010

Schaumwein

Ruf beim

Stierkampf

Ausflugsziel

in

Potsdam

dermaßen

1

feierlich

bekannt

machen

Woge

Schmerzlaut

Potsdamer

Ortsteil

aus dem

Lebens-

Meer

raum des

ragender

Menschen

Felsblock

Namensgeber

der

Filmhochschule

Beiname

Eisenhowers

5

Fahrzeug

größere

Ortschaft

6

Bauwerk

im Neuen

Garten

Marktwert

von

Aktien

11

europ.

Weltraumagentur

1 2 3 4 5 6 7

Inseleuropäer

dürftig

französisch:

Sommer

4

ein wenig

Chaotisch?

Mindestens zehn Sportarten kann man in diesem

Rätsel finden, wenn man von Buchstabe zu Buchstabe

springt – auch diagonal. Innerhalb eines

Wortes darf ein Buchstabenfeld nur einmal benutzt

werden. Ihre Lösungswörter:

J R N L K

U D E H E

O R S G N

P L U R I

G O F E N

Gehen, Golf, Judo, Kegeln, Polo, Ringen, Rodeln,

Rudern, Segeln, Surfen

7

italienischerKlosterbruder

Marktstand

Fluss aus

den Alpen

1

Auerochse

Gebirge

auf Kreta

RM095841 201002

Nachlass

2

Haarknoten

Einsendeschluss für unser Rätsel ist der 31. Juli 2010 (Poststempel).

Rätselglück hatte zuletzt Manfred Hildenbrand aus Potsdam.

Das Lösungswort aus der Ausgabe 01 / 2010 lautete BUSLINIE.

Herzlichen Glückwunsch!

Genesungsurlaub

metallhaltiges

Gestein

7

US-Filmlegende


(James)

3

Die Lö sung (eingekreiste Felder) schreiben Sie bitte

auf eine frankierte Postkarte und senden diese an:

STADTWERKE POTSDAM GMBH

Kundenzeitschrift

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

Unter den richtigen Einsendungen

dieses Preisrätsels

verlosen wir einen Gutschein für das Stern-Center

in Höhe von 200 EUR.

SUPERRÄTSEL 2010

Heben Sie alle Hefte des Jahres gut auf!

Die roten Zahlen aus allen vier Quartett-Ausgaben 2010

ergeben der Reihe nach das Super-Lösungswort 2010

Damit haben Sie die Chance, eine Reise für 2 Personen

im Wert von 2.500 EUR zu gewinnen!

Bilderrätsel: Im unteren Bild sind 6 Fehler versteckt.

Wolken, Basekapfarbe, rote und gelbe Abdeckungskappe, gelbes Seil, dunkle Klettertafel,

Holzpfosten


Herzlichen Glückwunsch! Ausblick: Heft 3 / 2010

Die Fußballerinnen des deutschen Meisters

1. FFC Turbine Potsdam haben nach 2005

erneut die europäische Krone erkämpft. Im

ersten Endspiel der UEFA Women‘s Champions

League (zuvor hieß der Wettbewerb

UEFA Women’s Cup) gewann Turbine gegen

den mehrfachen französischen Titelträger

Olympique Lyon. 10.372 Zuschauer, darunter

mehrere hundert Potsdamerinnen und

Potsdamer, sahen im Stadion von Getafe bei

Madrid eine hochspannende Begegnung, in

der sich beide Teams nichts schenkten.

Nach 90 Minuten stand es 0:0, nach der Verlängerung

ebenfalls. Im Elfmeterschießen tri-

Name Vorname

Straße

PLZ

Telefon

Potsdam

Sie können diese Karte auch persönlich abgeben im:

• STADTWERKE-Kundenzentrum WilhelmGalerie

in der Charlottenstraße 42 und Platz der Einheit

• STADTWERKE-Kundenzentrum Am Hauptbahnhof

• STADTWERKE-Kundenzentrum Rudolf-Breitscheid-Straße 29

• Verwaltungsgebäude der STEP Drewitzer Straße 47

Foto: 1. FFC Turbine Potsdam

umphierten die Potsdamerinnen mit 7:6. Insgesamt

18 Spielerinnen mussten zum Punkt.

Nicht alle Spielerinnen behielten die Nerven,

Turbine kämpfte sich nach fast aussichtsloser

Situation wieder heran. Zur Heldin

des Abends wurde die 17-jährige Anna Felicitas

Sarholz, die zwei Elfer hielt und einen

selbst schoß und traf. Die „Turbinen“

krönten damit eine erfolgreiche Saison, in

der die Mannschaft von Bernd Schröder zuvor

schon vorfristig die Meisterschaft verteidigen

konnten.

Als langjähriger Partner des 1. FFC Turbine

Potsdam gratuliert die EWP recht herzlich.

10 Jahre STADTWERKE POTSDAM

Am 6. Oktober 2010 begehen wir das

Jubiläum „10 Jahre STADTWERKE POTS-

DAM“. Aus diesem Anlass lassen wir die

vergangenen zehn Jahre Revue passieren

und stellen vor, was in dieser Zeit für die

Potsdamerinnen und Potsdamer, die Kunden

der STADTWERKE erreicht wurde.

Impressum

Herausgeber: STADTWERKE POTSDAM GMBH, Steinstr. 101,

14480 Potsdam

Verantwortlich: STADTWERKE POTSDAM GMBH,

Pressesprecher, Stefan Klotz (V.i.S.d.P.)

Redaktion: Dr. Karin Sadowski (EWP), Karsten Zühlke (EWP),

Thomas Stutterich (STEP), Sarah Schacht (ViP), Ute Sello (BLP)

Fotos: SWP, wenn nicht anders gekennzeichnet

Layout: Katrin Janoschek (SWP), Peter Sablotny (SWP)

Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei, Potsdam

Auflage: 95.000

Redaktionsschluss: 9. Juni 2010

Erscheinungsweise: Vierteljährliche, kostenlose Verteilung an

die Potsdamer Haushalte. Außerdem in den Kundenzentren,

in den ViP-Verkehrsmitteln und in den Bürgerbüros der neuen

Ortsteile erhältlich.

Antwort

STADTWERKE POTSDAM GMBH

Öffentlichkeitsarbeit

Steinstraße 101

14480 Potsdam

Entgelt

zahlt

Empfänger


Sie haben Probleme, Anregungen oder wollen uns einfach nur Ihre Meinung mitteilen? Dies alles können Sie mit

dieser Karte tun. Füllen Sie zutreffende Felder aus und schicken Sie die Karte an uns zurück!

Wer?

Wann?

Wo?

Was?

Adresse / Linie:

aktuell

Das Potsdamer Dienstleisterjournal

30.07.2010 20.20 Uhr Total erfrischt

Wie funktioniert denn das: Kälte aus Fernwärme

Strandbäder entwickeln sich weiter zu Event-Orten

27.08.2010 20.20 Uhr Neue Komponenten im SWP-Energiemix

Fotovoltaik auf dem ViP-Carport

Nutzung des Klärgases im Klärwerk Nord

24.09.2010 20.20 Uhr Lernen, lernen…

Neue Auszubildende bei den STADTWERKEN

Unterwegs mit dem SWP-Schulservice

Themenänderungen vorbehalten. Die Erstausstrahlung aller Sendungen erfolgt jeweils freitags zu den genannten Terminen.

Sie werden an dem jeweiligen Wochenende alle zwei Stunden wiederholt bis zum darauffolgenden Montag um 16.20 Uhr.

Danach sind die Sendungen über unsere Website www.swp-potsdam.de herunterladbar.

Potsdam TV empfangen Sie im Potsdamer Kabelnetz der RKS / RFT auf Kanal 7 (188 - 195 MHz) bzw. im Potsdamer Netz der

Kabel Deutschland auf Kanal 22 (478 - 486 MHz) bzw. Kanal 3 (54 - 61 MHz).

Energie Wasser Entsorgung Verkehr Bäder

Die Bearbeitung erfolgt unter Einhaltung der Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine