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Jahresbericht 2006 Feuerwehr Böblingen.pmd

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FEUERWEHR BÖBLINGENJAHRESBERICHT 2006


Jahresrückblick 2006In 2006 wurden 360 Einsätzegeleistet, drei mehr alsim Jahr zuvor. Ein fast „gewöhnliches“Jahr. Die Vorgehensweisebei den „Vogelgrippe“-EinsätzenwarNeuland für uns. Doch dafürwurden wir von den Eichenprozessionsspinnernverschont.Die Raupen gibt esimmer noch. Es gibtmittlerweile aber dafür einenMarkt. Die Fußball-WM unddie Spiele in Stuttgart machtenviel Planungsarbeit erforderlich,so auch im LandkreisBöblingen. An einigenSpieltagen wurden Bereitschaftengeleistet. Turbulentging es in der Silvesternachtzu. Zahlreiche Brände beschäftigtendie Leitstellendisponentenund Kreisfeuerwehren.Der Fuhrpark wurde systematischverschlankt. DasTLF 16/25, der RW 2, das LF16 und das zum Gerätewagenumgebaute LF 8 derAbteilung Dagersheim sindverkauft. Der VRW wird veräußert,wenn der Feuerwehr-Smartvor dem Bürgeramtim Rathaus der FeuerwehrBöblingen übergebenwird.Der tragische Atemschutzunfallim Dezember 2005 inTübingen beschäftigte alleFeuerwehren des Landes.Intensive Diskussionen zwischenden Führungskräftenaber auch mit der Mannschaftführten in Böblingendazu, dass der Atemschutztruppin seiner Stärke von 3Mann auf 2 Mann reduziertwurde. Die Einsatztaktik fürden Innenangriff wurde hinterfragt.Neue Strategienwurden entwickelt, die inForm einer Standardeinsatzregel„Innenangriff“ ab 2007im Übungsdienst trainiertwird.Die körperliche Fitness derEinsatzkräfte findet zunehmendBerücksichtigung inder Dienstplanung. DieKommandanten in Böblingenund Dagersheim einigtensich, dass ab 2006 für dieAngehörigen der Jugendfeuerwehrals auch für Neueinsteigerbei den Aktivender Erwerb des Bundesleistungsabzeichensin Bronzezur Grundausbildung gehört.Nicht nur die Fitness, auchder Spaß im Wettstreit mitAnderen in Verbindung mitFeuerwehrdienst soll gefördertwerden.Die Zusammenarbeit derStädte Böblingen und Sindelfingenfindet auch in beidenFeuerwehren statt. DerArbeitskreis „InterkommunaleZusammenarbeit derFeuerwehren Böblingenund Sindelfingen“ wurdegegründet. Das Ziel ist, einengemeinsamen Feuerwehrbedarfsplanzu erstellenauf Grundlage des Mustersder LandesfeuerwehrschuleBaden-Württemberg.Jahresrückblick - 02Das durch den Gemeinderatbeschlossene Fahrzeugkonzept(1998-2006) ist abgeschlossen.Zum Jahresende2006 wurde das LF 10/10 ausgeliefert. Die FeuerwehrBöblingen verfügt übereinen modernen Fuhrparkmit leistungsfähigen Gerätschaften.Für die Einsatzkräftestehen zeitgemäßeEinsatzmittel zur Verfügung.Thomas FrechStadtbrandmeisterWerner ElsenhansAbteilungskommandantDagersheimDas 1.Böblinger Brandbekämpfungsseminarswar einvoller Erfolg. Mehr als 300Seminarteilnehmer aus vierNationen verfolgten die Vorträgeder namhaften Referenten.Auf Grund der ermutigendenRückmeldungenwird das 2. Böblinger Brandbekämpfungsseminar2007folgen.


Allen Feuerwehrangehörigenin beiden Abteilungengilt ein besonderer Dank denMenschen, die sich in derJugendfeuerwehr, bei denAktiven und in den Altersabteilungeneinbringen. Wirsind eine lebendige Gemeinschaft,die sich in den Dienstfür das Gemeinwohl stellt.Der Dank für die sehr kameradschaftlicheZusammenarbeitgilt den Kreisfeuerwehren,den Partnerfeuerwehrenaus Brixen i.T.,Sömmerda und TorresVedras, der Polizei, demTHW, dem DLRG und demDRK Böblingen. Die konstruktiveZusammenarbeitmit dem Landratsamt, derStadtverwaltung und demGemeinderat Böblingenschafft uns die Basis für eineerfolgreiche Arbeit in derFeuerwehr. Unseren Frauenund Partnern gilt aufrichtigerDank für das entgegengebrachteVerständnis,wenn wir mal wieder nicht zuHause sind.InhaltJahresrückblick 02Struktur & Überblick 04Impressum 04Jahresstatistik 08Ausbildung 12Dienste 19Fahrzeuge & Technik 22Arbeitskreise 26Jubiläum 2008 32Jugendfeuerwehr 36Erwähnenswerte Einsätze 38Ein seltenes Jubiläum 49Veranstaltungen 50Kameradschaftspflege 55Altersabteilungen 57Zukunftsprojekte 58Ehrungen & Beförderungen 60Totentafel 62Feuerwehrgedicht 63www.feuerwehr-boeblingen.deInhalt - 03


Struktur & Überblick - 04Struktur & ÜberblickMit über 46.000 Einwohnerenbei einer Fläche von3.904 Hektar gehört dieStadt Böblingen zu den größerenStädten in Baden-Württemberg. Die StadtBöblingen steht vor einergroßen baulichen Veränderung:Das Flugfeld. Hier entstehtein eigenständigerStadtteil mit umfassenderVerkehrsanbindung. ZusätzlicheArbeitsplätze undWohn- und Geschäftsbereichewerden entstehen.Mit der Entstehung diesesAreals wachsen gleichzeitigdie Aufgaben für die Feuerwehr.In Zusammenarbeitmit dem Baurechtsamt werdenunzählige Aufgaben aufuns warten. Veränderungenstehen damit auch im strukturellenBereich an.Das Jahr 2006 war geprägtdurch die finanzielle Situationder Stadt Böblingen.Wie in den Vorjahren angekündigt,änderte sichdie Einnahmesituationund die großen Gewerbesteuerzahlersinddurch Fusionen oderselbstverordneter Arbeitsplatzreduzierungweiter geschrumpft.Auch über Schulschließungenwurde nachgedacht.Alle Ausgabenwurden wiederholt geprüftund der gesamteHaushalt wurde konsolidiert.Auch die Feuerwehr wardavon betroffen und musstein den letzten Jahren nachSparpotenzialen suchen.Mit dem Kauf des LF 10/10wurde das Fahrzeugkonzeptabgeschlossen. Der gesamte1. Löschzug wurde in denletzten Jahren sukzessiveerneuert. In den kommendenJahren stehen keinegroßen Beschaffungen an,was die Stadt finanziell entlastenwirdDie Feuerwehr Böblingenstand am 11.11.2006 imBrennpunkt der „Brandschutzwelt“.Mit dem 1.Böblinger Brandbekämpfungsseminarwurde einTreffpunkt von internaionalemInteressegeschaffen. Feuerwehrangehörigeaus vier Nationennahmen an dieserVeranstaltung teil.Auch im Jahr 2007 wirddiese Veranstaltung stattfinden.Die Feuerwehr Böblingenleistet mit insgesamt 137Feuerwehranghörigen denabwehrenden Brandschutz,technische Hilfe, Gefahrenabwehrin den ABC-Bereichenund den vorbeugendenBrandschutz.Hinzu kommen im Rahmender Überlandhilfe für dieGemeinden Altdorf, Ehningen,Hildrizhausen, Holzgerlingen,Schönaich, Steinenbronn,Waldenbuch und Weilim Schönbuch, weitere ca.75.000 Einwohner.Mit den beiden StandortenBöblingen und Dagersheimstehen dem Kommandantenund StadtbrandmeisterThomas Frech eine völlig integrierttätige Einheit zurVerfügung.Acht Berufsfeuerwehrmännerleisten Einsatzdienst undbesetzen die integrierte Leitstellezusammen mit demRettungsdienst.


Freiwillige Feuerwehr Böblingen - StrukturKommandant und Stadtbrandmeister - hauptberuflichHauptberuflichesPersonal(8 Mitarbeiter)LeitstelleEinsatzdienstSachgebieteAbt.-Kdt. BöblingenAbt.-Kdt. DagersheimZwei EinsatzabteilungenZwei ehrenamtliche GerätewarteJugendfeuerwehrZwei AltersabteilungenSechs ArbeitskreiseAusschüsseBöblingenDagersheimImpressumFreiwillige Feuerwehr BöblingenAbteilung Böblingen: Röhrer Weg 12, 71032 BöblingenAbteilung Dagersheim: Böblinger Str. 19, 71034 BöblingenVerantwortlich:Redaktion :Grafik und Layout:Thomas FrechJürgen Ernst, Marco MeyerJürgen ErnstStatistik, Bilder und Daten:Sven Antica, Marco Meyer, Thomas Frech, Andreas Kopp, WernerElsenhans, Gerhard Wochele, Eberhard Honold, Julius Kobialka, GunterGrabein, Thomas Reuter, Matthias Jursch, David Heinkele, Jürgen Bock,Christian Otto, Günter Bosch, Andreas Rauch, Eckhard Spengler, BerndDietterle, Rainer Benzinger, Tobias Wankmüller, Peter Jordan, WolfgangHeim, Peter Maurer, Bernd Strobel, Florian Dittus, Sven Mautsch, TobiasWankmüller, Rene Passehl, Jürgen Ernst, Willem Baaij, Jörg Haldenwang,Marcus Winz, Florian Müller, Jürgen Ludwig, Nico Mayan.Alle Einsatzberichte sind original Pressemitteilungen des Arbeitskreises 4.Vielen Dank an die Kreiszeitung für die Unterstützung.Auflage: 430 ExemplareStruktur & Überblick - 05


Struktur & Überblick - 06Struktur & ÜberblickAusschüsseIm Jahr 2006 hielt die AbteilungBöblingen fünf, die AbteilungDagersheim sechsAbteilungssitzungen ab. Fernergab es eine gemeinsameSitzung sowie drei Sitzungendes „ständigen Ausschussesfür 2008“. Hauptthemen warenbei beiden Abteilungendas Jugendfeuerwehr- undFahrzeugkonzept, die Bundesausscheidungen2008,das komplette Jubiläumsprogrammund die Vorbereitungenfür die Hauptversammlung.Die Bereitschaften fürdie Fußball-Weltmeisterschaftwurden beschlossenund die interkommunale Zusammenarbeitmit Sindelfingenbeschäftigte das Gremium.Im Atemschutzbereichwurde das Thema Zwei-oderDrei-Mann Trupp ebenfallsdiskutiert.Die Abteilung Böblingen befasstesich zusätzlich mit demFitnessraum, der neue Geräteerhalten hat. Die Fahneder Feuerwehr Böblingenbrauchte eine Restauration,dies wurde im Ausschuss beschlossenund auch begleitet.Ein Treffen mit der deutschportugiesischenGesellschaftwurde organisiert, das ThemaWaldbrandbekämpfung standdabei im Mittelpunkt. Die AbteilungDagersheim plante einenAusflug und auch dasSommerfest war ein großerThemenblock. Der Umbaudes Gerätewagen „Dekon“wurde durch den Ausschussorganisiert.Günter BoschIntegrierte LeitstelleDie integrierte Leitstelle hatteim Jahr 2006 über 47.000Einsätze zu bearbeiten.Die Technik der Leitstelle wurdekomplett erneuert. NeueRechner, neue Bildschirmeund neue Serverwurdenangeschafft.Zusätzlichkönnen dieDisponentenüber TastenhinterlegteTextkonservenüber Funk absetzen.DieTechnik derTelefonanlage(VCS) wurdemit einem Update versehenund neue, ergonomischeStühle stehen den 14 Disponentenzur Verfügung. ZweiDisponenten nahmen anSchulungen für die Leitstellentechnikteil.Die Fortbildung zum RettungssanitäterabsolvierteSven Antica. Zwei Disponentendes Rettungsdienstesnahmen an einem Truppführerlehrgangauf Kreisebeneteil.Erich Gödel ist nun im zweitenJahr der Leiter derLeitstelle (siehe Bild). Er arbeitetweiterhin im Schichtdienstmit, bis eine gänzlicheFreistellung möglich ist.Durch witterungsbedingteSchadensereignisse musstedie Leitstelle im Jahr 2006mehrere Male voll besetztwerden.Jürgen Ernst


Seminartag für Führungskräfte im NovemberIm Dagersheimer Gerätehaus fand am18.11.2006 eine Besprechung aller Zug- undGruppenführer der Gesamtfeuerwehr Böblingenstatt. Nach der Begrüßung durch ThomasFrech begann Jürgen Ernst mit demThema „Stärke des Angriffstrupps“. Ab demJahr 2007 wird die Feuerwehr von einem 3er-Trupp zurückgehen auf einen 2er-Trupp.Hauptgrund für die Umstellung ist die verbesserteKommunikation im 2er-Trupp. DieVor- und Nachteile dieser Vorgehensweisesind ausreichend diskutiert worden.Mit der Indienststellung des neuen BöblingerLöschfahrzeuges besteht der ersteLöschzug dann aus den Fahrzeugen 1/11,1/42, 1/33, 1/46-1, 2/46 und 1/10. Dieser istvon der Personalstärke auf 25 Einsatzkräfteausgelegt. Bei Großschadenslagen wird derzweite Löschzug mit den Fahrzeugen 1/19,1/46-2, 1/57, 2/23 und 1/65-2 zusätzlich ausrücken.Nachdem 2005 zwei Kameraden ausTübingen bei einem Brandeinsatz ums Lebenkamen, wurde der danach verfassteUnfallbericht in dieser Tagung ausführlichbesprochen und entsprechende Handlungsbedarfefür die Feuerwehr Böblingen abgeleitet.So wird man im Jahr 2007 verstärktdas Tätigkeitsfeld des Sicherheitstrupps beleuchten.Auch die Hauptthemen für die anstehendenDienste im Jahr 2007 wurden mitallen Beteiligten diskutiert und abgestimmt.Neben der bereits erwähnten Sicherheitstrupp-Thematikund Notfallrettung werden dieThemen Feuerwehrdienstvorschrift 7, dieneuen Standardeinsatzregeln, Atemschutz,Anleiterbereitschaft, die neuen Verteiler (Einspeisungmit zwei Fahrzeugen) die bestimmendenInhalte sein.Im Anschluss berichtete Marcus Winz überden aktuellen Stand des neuen gemeinsamenABC-Zuges mit der Feuerwehr Herrenberg.Für 2007 sind hier bis dato sechs Diensteeingeplant.Bei den Arbeitskreisen wurden organisatorischeMaßnahmen eingeleitet. So werden dieArbeitskreise 5 und 7 zu einem Arbeitskreiszusammengelegt. So gibt es dann im Arbeitskreis5 die Untergliederungen in „Einsatzvorbereitung“,„Ausbildung“ und „Kreisausbildung“.Thomas Frech erläuterte noch die Pläne zurModernisierung der Atemschutzstrecke imUntergeschoss der Feuerwache. Hier sinddie ersten Planungen angelaufen. Der in dieJahre gekommene Bereich entspricht nichtmehr dem heutigen Stand der Technik undAusbildungsstandards.Für das anstehende Jahr sind das schon vieleAufgaben und große Herausforderungen.Wir sind aber sicher, mit der Unterstützungaller Kameraden das alles zu meistern.Struktur & Überblick - 07


Jahresstatistik 2006Brände 97Einsätze 2006 - Gesamt 361TechnischeHilfeleistungen 92Umwelteinsätze35Sonstige 62Fehlalarme 74Überlandhilfen 24Brände 2006 - Gesamt 97Fahrzeugbrände18Großbrände 1Mittelbrände 6Kleinbrände 48Sonstige 6Person in Aufzug5Technische Hilfeleistungen 2006 - Gesamt 92Verkehrsunfälle 8Sturmeinsätze 9Statistik - 08Person in Not 40Türe öffnen 3Wassereinsätze17Tierrettungen 4


Feuerwehrdienste14.590Gesamtstunden 2006 - 33.686 StundenFahrerdienste 1.520Sonderdienste4.811Ausbildung 1.380Einsätze 5.770Jugendfeuerwehr1.290Arbeitskreise 3.115Brandwachen 1.210Verteilung der Fehlalarme 2006 - 74Brandmeldeanlagen71BöswilligerAlarm 1Blinder Alarm 2Gerettete Personen und Tiere 2006 - 63Gerettete Tiere4GerettetePersonen 55Tot geborgenePersonen 4Statistik - 09


Jahresstatistik 2006Sporthalle 36Verteilung der Brandwachen 2006 - 70;Sonstige 2Kongresshalle 32Personalstand gesamt: 216100908070605040302010090471994 4137 Aktive 28Jugendfeuerwehr3219051 AltersabteilungBöblingenDagersheimdavon weiblichEinsätze / Monat 2006Statistik - 1050454035302520151050Januar41Februar27März30April34 35MaiJuni32Juli44August21September24Oktober21November23Dezember29


Aktive Feuerwehrangehörige von 1995 - 2006150148146144142140138136134132130149148147 1471471441441431421401381371995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006Kennzahlen aus dem Controlling 2006Produktbereich 37.1 BrandschutzEinwohnerzahlGesamtkostenGesamtkosten je EinwohnerKostendeckungsgrad46.3811.518.656 Euro32,74 Euro24,99 %Nettozuschussbedarf pro Einwohner26,07 EuroAnzahl der hauptamtlichen Feuerwehrangehörigenpro 1.000 Einwohner0,19 (niedrigster Wert innerhalb desVergleichsring Baden-Württemberg)Anzahl der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigenpro 1.000 Einwohner3,03Anzahl der Einsätze pro 1.000 EinwohnerAnzahl der Brände pro 1.000 EinwohnerAnzahl technischer Hilfeleistungen pro1.000 Einwohner7,702,091,98Statistik - 11


AusbildungTübingen ist überall!Im Dezember 2005 verunglücktenzwei Feuerwehrkameradenaus Tübingen tödlichbei einem Innenangriff.Die anschließenden Untersuchungendurch die Staatsanwaltschaft undder unabhängigen Unfallkommission, machtendeutlich, dass ein Innenangriff bei einemBrand in Gebäuden oder auch geschlossenenRäumen, eine lebensgefährliche Aufgabedes Feuerwehrdienstes ist.Ausbildung - 12AusrüstungDie richtige Ausrüstung ist der erste Schritt!Es ist nicht damit getan, hochisolierendeSchutzkleidung zu beschaffen und dann zuglauben, dass wir gegen alles perfekt geschütztsind. Mit dieser Schutzkleidungmuss man auch umgehen lernen, umgehenkönnen! Wann ist die Grenze erreicht? Wieerkenne ich das? Die wichtigste Frage mussaber immer sein: Müssen wir hier einenInnenangriff überhaupt in Erwägung ziehen?Nur mit entsprechender Ausbildungkann hier Abhilfe geschaffen werden. Dazuist es notwendig, die Grenzen der Schutzkleidungunter realistischen Bedingungenzu erfahren. Die Feuerwehr Böblingen hathier umfangreiche Erfahrung seit mehr alszehn Jahren. Für das Jahr 2007 steht dieBeschaffung von neuer Schutzkleidung an.Die richtigen Hilfsmittel für einen Angriffstruppund den Sicherheitstrupp sind elementar!Hier werden Werkzeuge benötigt, dieblind bedienbar und einfach zu handhabensind. Unter „Nullsicht“ wird jedes Zimmer zurSporthalle und deshalb ist ein entsprechendesTraining unerlässlich.TaktikDie richtige Taktik für einen Innenangriff wirdoftmals über unsere Feuerwehrdienstvorschriften(FwDV) zu wörtlich genommen.Gerade hier werden allgemein gültige Aussagengetroffen, die als grundsätzliche Anweisungzu verstehen sind. Sind Menschenin Gefahr, konzentriert sich sehr oft die gesamteMannschaft auf diese Aufgabe. In derFwDV kann man nachlesen, dass dieMenschenrettung vor der Brandbekämpfungdurchzuführen ist.Hier gilt es aber besonnen zu reagieren unddarüber nachzudenken, dass ein Feuer sichsehr schnell entwickeln kann und uns imweiteren Verlauf des Einsatzes erhebliche,zusätzliche Probleme machen kann. Auchwenn der erste Angriffstrupp zunächst dasFeuer bekämpft, ist dies bereits Menschenrettung,denn die Gefahr wird unmittelbar bekämpft!Weitere wichtige Elemente sind dietaktische Ventilation und Feuerwehrangehörige,die ein Feuer aufgrund der Rauchfarbe,der Konsistenz und des Austrittsdrucksbeurteilen und einschätzen können.


Training & TechnikDas richtige Training und die richtige Techniksind der Schlüssel zum Erfolg! In Tübingensind die beiden verunglückten Kameradenan einem fortgeschrittenen Brand im1. Geschoss vorbei gelaufen, weil sie diesesnicht erkennen konnten. Hinter einerWand entwickelte sich der Brand weiter undwurde weiterführend zur tödlichen Falle. MitWärmebildtechnik kann man auch außerhalbeines Raumes die Wärme erkennen.In Böblingen werden seit 2001 Wärmebildkamerasim Innenangriff eingesetzt - für jedenAngriffstrupp/Fahrzeug steht eine Wärmebildkamerazur Verfügung. Um einem inNot geratenen Trupp adäquat Hilfe leistenzu können, muss der Sicherheitstrupp aufseine Aufgabe vorbereitet sein. Nur wiederkehrendeTrainingseinheiten unterStressbedingungen spiegeln das „Real Life“wieder und bilden den Grundstein für eineerfolgreiche Rettung in Not geratener Kameradenunter Atemschutz.Ausbildung - 13


Aus- und FortbildungAusbildungen auf KreisebeneGrundausbildungThomas LoberPatrick SchweikerFriedrich WeinTruppführerMartin EgelerSven EngelmannVictor JarekJürgen KraußArne MetzgerRegina SchmidtSimon SchreierMaschinist für LöschfahrzeugeMichael BükerAtemschutzgeräteträgerJürgen Krauß, Daniel Marx, Hannes Rochau,Patrick Schweiker, Martin Egeler,Thomas Lober, Sven Engelmann, Victor Jarek,Arne Metzger, Simon Schreier, ReginaSchmidtSprechfunkerThomas FrohmaderHannes RochauErwin GödelThomas LoberPartick SchweikerAusbildung - 14SeminarPatientengerechtes RettenRescue Days in CloppenburgDreitägiges SeminarLKW-, Bus- und PKW-UnfallrettungRudi KobialkaChristian OttoGunter GrabeinMichael JurschMarcus WinzJörg HaldenwangLars OhlsenBernd Stiegler


Ausbildungen Landesfeuerwehrschule BruchsalGruppenführerChristian Baumgartner, Christian Otto,Joachim Nägele, Wolfgang Dietterle,Thomas FrohmaderMobile Brandübungsanlage (MÜB)Fachkundelehrgang fürStrahlenschutzbeauftragteOsnabrücker Praxisseminar 2006Seminar Absturzsicherung, MarbachSeminar „Gebäudebrandbekämpfung“in HamburgPraxistraining für RettungsdiensteDaimlerChryslerKostenersatz bei FeuerwehreinsätzenRettungssanitäterEinführung in die neue FwDV 3und LeistungsübungenMarco Meyer, Roland Wagner, TobiasWankmüller, Martin Spengler, JensDengler, Marco Fahrner, Bernd Harich,Matthias Maisch, Michael Büker, HannesRochau, Dieter Egeler, Friedhelm Spengler,Rene Passehl, Markus Eberius,Jürgen Krauß, Martin Egeler, SimonSchreier, Arne Metzger, Regina Schmidt,Sven EngelmannJürgen ErnstWolfgang HeimKlaus MaischAndreas RauchGerhard WocheleLudwig WohlboldJürgen ErnstVolker HaugerAndreas KoppDavid HeinkeleAndreas KoppMarcus WinzJürgen BockSven AnticaGunter GrabeinGünter BoschAndreas KoppLehrgang „Motorkettensäge“Grundlehrgang & FortbildungBernd Harich, Oliver Zwölfer, FrankHonold, Bernd Stiegler, Horst Reichert,Rudi Honold, Patrick Schweiker, Kai Hölzer,Marcel Petelik, Uli Henne, Meik Gödel,Bernd Strobel, Oliver Bernhard,Sebastian Eisenmann, ChristianBaumgartnerAusbildung - 15


Spezielle AusbildungenMobile Übungsanlage zur Brandbekämpfung (MÜB) in Gäufeldenim November 2006 - Schwerstarbeit bei 400°CUm eine Feuerwehr optimalfür den Ernstfall zu trainieren,sollten die Übungsszenarienso realisitisch wiemöglich gestaltet sein. BeimTraining zur Brandbekämpfungist eine realistische Simulationschwierig. Mankann Rauch erzeugen, umdie Feuerwehrleute bei einerSichtweite von wenigen Zentimeterndurch ein Gebäudezu schicken. Auch kann manmit Wärmestrahlern ein gewissesGefühl der Hitze simulieren,wenn auch nurpunktuell. Die Strahlrohrtechnikzur Vermeidung eines„Flash Over“ kann zwarpraktisch geübt, aber erst imEchteinsatz tatsächlich angewandtwerden.An besagtem Wochenendehatten 20 Feuerwehrleuteder Feuerwehr Böblingendie Gelegenheit, den Ernstfallin einer mobilen Übungsanlagezur Brandbekämpfung– der „MÜB“ zu trainieren,die zur Zeit in Gäufelden-Nebringensteht. Bei derMÜB handelt es sich um einenumgebauten gasbefeuertenLKW-Auflieger, der mitmodernster Technik Feuer,Rauch, Stichflammen undFlash Over simulieren kann.Das Ganze wird komplettiertdurch ein realisitisches Gefühlder Enge, der Dunkelheit,einer Hitze von bis zu400 Grad im Inneren und einerGeräuschkulisse, wieman sie nur bei einem Echteinsatzerlebt.Roland Wagner und MarcoMeyer waren die Ersten, dieden Container über eine Türauf dem Dach betraten.„Schon beim Öffnen der Türschlug uns eine unglaublicheHitze entgegen“, so RolandWagner nach dem Einsatz.Eine enge Wendeltreppeführt zum simulierten Kellerbrand.Der Bereich unter derTreppe stand schon im Vollbrand,so dass hier schonmehrere hundert Grad aufdie beiden einwirkten. Nachdem Löschen des erstenBrandes loderten schon dieFlammen im nächstenRaum. „Beim Öffnen einersolchen Türe ist Vorsichtgeboten“, so der AusbilderReiner Gförer. „Erst müssendie Rauchgase an der Deckegekühlt werden, um denFlash Over zu verhindern“.Ausbildung - 16


Danach geht alles schnell – die Türe wirdvollständig geöffnet und die Feuerwehrleutelöschen den Brand mit gezielten Impulsstößenaus dem Strahlrohr. In den rund 15Minuten, die der Trupp im Container vorgeht,warten noch einige Überraschungen. Wirdnicht gründlich gelöscht kann schnell derRückzugsweg wieder in Flammen stehen.Laut dem Ausbilder machen die beiden ihreArbeit aber ordentlich, so dass nach rund12 Minuten alle Brandherde gelöscht sind.„Man verliert im Inneren das Gefühl, dasses nur eine Übung ist – an manchen Stellenwar mir schon etwas mulmig zumute“, berichteteiner der Teilnehmer. Ein andererergänzt: „Setzt der Partner zuviel Wasserein, entsteht Wasserdampf, der die Sicht inSekunden verschlechtert. Auch das ist innormalen Übungen nicht zu simulieren“. Inder Tat war diese Ausbildung ein Erlebnis,das alle Beteiligten nicht so schnell wiedervergessen. Ein Training, dass den Brandeinsatzrealisitisch darstellt und die Einsatzkräftebis an den Rand der körperlichen Leistungsfähigkeitbringt, ist als Ausbildungsbausteinunerlässlich, so die einheitliche Meinungaller Beteiligten.Marco MeyerAusbildung - 17


Spezielle AusbildungenRescue Days inCloppenburg (NDS)Auch im Jahr 2006 fuhrenwieder einige Kameraden derFeuerwehr Böblingen zu den„Rescue Days“ der Firma WeberHydraulik. Schauplatz AnfangOktober war Cloppenburgim Bundesland Niedersachsen.Neben David Heinkele,der schon seit längerer Zeit alsAusbilder bei den RescueDays tätig ist, kamen noch JörgHaldenwang, Marcus Winz,Lars Ohlsen und Bernd Stieglerin Cloppenburg zum Einsatz.Die Rescue Days sind einGroßereignis, bei dem Wehrenaus ganz Deutschland undauch aus dem Ausland teilnehmen.Technische Hilfeleistungnach Verkehrsunfällen und patientengerechteRettung stehenhier im Mittelpunkt.Hier haben die Teilnehmer dieMöglichkeit, die verschiedenstenUnfallszenarien zu trainieren– beispielsweise PKW Seitenlage,PKW Dachlage, PKWauf Autobahnbarriere, PKWunter LKW, PKW unter Anhänger.Auch Unfälle von LKW und dieBefreiung der Fahrer warenInhalt des Wochenendes. Beiall diesen Simulationen wurdenauch Neuwagen von namhaftenHerstellern „zerlegt“. Diehydraulischen Rettungsgerätekamen hier bei so manchemHersteller an ihre Grenzen. Ineinen Porsche Cayenne zukommen stellte sich für diemeisten schwerer heraus alserwartet.Jörg HaldenwangAls besonderes Highlight sindauch die simulierten Busunfällezu erwähnen. „Einen verunglücktenBus in Seitenlage anzutreffenmit einem Massenanfallvon Verletzten geht schonan die Grenzen der körperlichenund psychischen Belastung“,berichteten die Teilnehmereinstimmig. Bei einem solchenUnglück ist der klassischeRettungsdienst überfordert undmuss daher unterstützt werden.Die Verletzten wurden vonSchauspielern realistisch dargestellt,so dass hier die psychischeBelastung der Einsatzkräftetatsächlich auf eine harteProbe gestellt wurde. Das„Sortieren“ von Verletzten nachFarbkarten – die die Schwereder Verletzungen anzeigen –war für viele Teilnehmer einneues Erlebnis. Vor allemauch, weil geographische Gegebenheitenmit berücksichigtwerdenmussten,beispielsweise Hanglagenoder Schattenplätze.Ausbildung - 18Alles in allem waren die Tagein Cloppenburg ein voller Erfolgund die Teilnehmer konntenviele gute Ansätze und auchVorgehensweise mit nach Böblingenholen. Vor allem aberdas gemeinsame Training vonvielen Wehren war aus kameradschaftlicherSicht ein einzigartigesErlebnis.


FeuerwehrdiensteEchtes Feuer im Abbruchhaus - auch das will gelernt sein!Feuer bekämpfen könnenwir alle - aber Feuer machen?In den letzten jahren gab esimmer wieder schwere Unfällebei Übungen in Abbruchhäusern.Dabei wurdenimmer Brandbeschleunigereingesetzt oder derAusbildungsstand der Trainerentspach nicht den Erfordernissen.Um dies zu vermeiden, wirdbei der Feuerwehr Böblingenausschließlich speziellausgebildetes Personaldafür eingesetzt.Im Juni 2006 wurde das gesamtePersonal in vier Zugdienstengeschult. Die richtigeTaktik und das richtigeVorgehen stand dabei imMittelpunkt. Es wurde einKellerbrand simuliert. Dabeiwurden nur drei bis vierHolzpaletten verwendet umdas Feuer auch noch kontrollierenzu können. Währendder Übung befand sichständig ein Ausbildertruppmit eigenem Sicherhungsrohrund Wärmebildkamerain der Nähe des Brandherdes,um schnell eingreifenzu können.Bei den Übungen kamen alleBeteiligten kräftig ins Schwitzen.Die Angriffstrupps hattenmit dichtem, schwarzenRauch zu kämpfen und dasFührungspersonal musstemit entsprechender Taktikvorgehen.In den oberen Geschossenmussten Menschen gerettetwerden und die Ventilationaufgebaut werden.Zum Abschluss der Übungwurde noch ein Atemschutznotfalleingespielt. Ein Truppim Obergeschoss geriet inNot und musste von denKameraden gesucht undgerettet werden. Unter diesensehr realistischen Bedingungenkonnten sich dieBeteiligten ein Bild der zuerwartenden Bedingungenmachen.Jürgen ErnstFeuerwehrdienste - 19


FeuerwehrdiensteMarcus WinzUmweltschutzzugDas Jahr 2006 startete mitvielen Veränderungen fürden Umweltschutzzug.Eine Großübung bei der Fa.Schill & Seilacher sollte eineknifflige Aufgabe werden.Phosphortrichlorid ist einäußerst vielseitig reagierender Stoff, der beidieser Übung im Mittelpunkt stand.Parallel zur Übung testete die Fa. Schill &Seilacher ihre eigne Alarmierungs- und Räumungskette.Da nicht direkt an der Anlagetrainiert werden konnte, entschloss sich dieÜbungsleitung zu einem anderen Szenarioauf dem Gelände. Phosphortrichlorid ist einchemischer Stoff, der in Verbindung mit LuftsauerstoffChlor freisetzt und deshalb sehrgefährlich ist. Die Einsatzkräfte musstendeshalb sehr besonnen vorgehen.Die vorgehenden Angriffstrupps machten ihreAufgabe jedoch sehr gut und konnten dasvorgefundene Leck abdichten. Die Aufstellungdes Umweltschutzzuges hatte sich alsgünstig erwiesen, denn während der gesamtenÜbung waren die Einsatzkräfte geschützt.Nach eineinhalb Stunden war die Übungbeendet. Auch der Einsatzleitwagen desLandkreises war mit von der Partie. KreisbrandmeisterHelmut Feil war anschließendmit dem Ablauf zufrieden.Ausbildung - 20USZ-Übung Mai 2006


FeuerwehrdiensteDavid HeinkeleBusseminar Dezember 2006Am Samstag, den02.12.2006, hatte dieFeuerwehr Böblingen,Abt. Böblingen,die Möglichkeit, sichin Busrettung undBusunfällen weiter zu bilden.Hier zu konnten Bernd Schubert,FF Vaihingen /Enz undAlbert Kreutmayr, BF Augsburgals Referenten gewonnenwerden. Ebenso denDRK Ortsverein Böblingenum Dieter Großnick.Es wurde auf die verschiedenenBustypen eingegangen.Z.B. Stadtbusse, Reisebusseund Überlandbusse. So hatjeder Bustyp seine Tücken.Es finden sich je nach Bus,Küchen, VIP-Loungen, Bars,Mikrowellen usw.Im Kommen sind auch Bussemit Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb.Bei Busunfällen ist immer mitMassenanfall an Verletzten(ManV) zu rechnen.So sind z.B. in einem gefülltenSchulbus bis zu 180 Kinderuntergebracht. Die meistenPlätze sind Stehplätze.Bei vielen Verletzten kommtauch ein großer Pool an Helfern.Hier ist ein Einsatzstellen-Managementmit Abschnittenwie auch eineräumliche Organisation sehrwichtig.Es wurde auch das ManV-Konzept von Augsburg, sowie das Böblinger Konzeptangesprochen. Hier wurdeauf die Handhabung der verschiedenFarbkarten und derenFunktion eingegangenIm praktischem Teil wurde anverschieden Bussen dieTechnik erklärt. Sitz der Batterien,Notausschalter, Klimaanlage,Standheizung usw.erklärt. An der anderen Stationwurde ein Massenanfallvon Verletzten inszeniert.Hier wurden Jungs und Mädelsvom DRK und Jugendfeuerwehrgeschminkt undim Bus verteilt.Notarzt, ORGL und Zugführerwaren sehr beschäftigt beider Erkundung.Der Transport der Verletztenaus dem Bus war sehrschwierig und anstrengend.Es war ein erfolgreicher Tag.Hier auch noch mal ein Dankeschönan alle Helfer.Ausbildung - 21


Fahrzeuge & Technik - 22Fahrzeuge & TechnikNeues Hilfeleistungslöschfahrzeug 10/10Mit dem LF 10/10 wurde einweiteres Einsatzfahrzeug desösterreichischen AufbauherstellerRosenbauer beschafft.Dieses Fahrzeug wird daszukünftige Ersteinsatzfahrzeugder Feuerwehr Böblingen.Dies bedeutet, dass dasFahrzeug (Florian Böblingen1/42) im Löschzug, als auchim Hilfeleistungszug immerals „Erstangreifer“ ausrückenwird. Das Fahrgestell ist einAtego aus dem Hause Mercedes-Benz.Die Besatzungvon 1/5, d.h. Fahrer/Maschinist,Fahrzeugführer sowiezwei Zwei-Mann-Trupps.Für´die beide Trupps werdenin der MannschaftskabinePressluftatmer (PA) vorgehalten(insgesamt fünf). Ein weitererPA ist im Beifahrersitzintegriert. Der Gerätekofferwirkt auf den ersten Blickidentisch mit dem des HLF20/16, jedoch ist der Geräteraum1+2 ca. 30 cm kürzer.Wie aus den bereits aus demHLF bekannten Dreh- undSchwenkfächern übersichtlichstrukturiert. Erwähnenswertist das Aggregat für denHilfeleistungssatz. Verwendetwird ein Aggregat mit Verbrennungsmotor.Somit istein autarkes Arbeiten, alsounabhängig vom Fahrzeugbzw. der Stromquelle (MobiE/Dynawattanlage) möglich.Für die technische Hilfeleistunggibt es nun einen Teleskop-Rettungs-Zylinder„RZT2-1500“ aus dem Hause Weber.LF 10/10Anstatt wie bisher sich vomkleinem zum großen Zylinderdurch zu arbeiten, setzt mannur noch einen Zylinder ein.Wichtig daran ist die Hubkraftvon 27 Tonnen in der erstenStufe, dies ist vorteilhaft inHinsicht auf LKW- und Busrettung.Die „RettungsschereS 170 hat dann „nur“ nocheine Öffnungsweite von170mm, kann dafür aberauch mit einem Druck von105 Tonnen aufwarten. ImBereich der Brandbekämpfungzählt der „mobile Rauchverschluss“,kurz „RSS“(Reick`s Smoke Stopper), zuden Neuheiten.Florian DittusIm Brandeinsatz geht dieFeuerwehr häufig über denTreppenraum vor. Dadurchbesteht allerdings die Gefahr,dass dieser Rettungswegdurch das Öffnen von Türenverraucht. Der RSS bestehtaus einem ausziehbarenMetallrahmen, der mit einemSpannungsverschluss in denTürrahmen gespreizt wird.Der so erzielte Vorteil:Rauchfreie Treppenhäuserlassen sich als Rettungswegefür die Selbst- und Fremdrettungsicherstellen. Ebensokönnen Sachschäden durchRauchausbreitung verhindertwerden. Bei einem Zimmerbrandzum Beispiel, kann derBrandrauch im betreffendenRaum gehalten werden. Mitgeführtwird der RSS am erstenSchlauchtragekorb.


FognailNeues Hilfeleistungslöschfahrzeug 10/10Im Rahmen der Beschaffungdes LF 10/10 wurde auch einFognail Satz ausgeliefert. DerFognail ist eine Art Löschlanze,bei der an der Spitze Wasserin fein verteilter Form austritt.Der Nagel wird über einenD-Schlauch mit Wasserversorgt. Die Einspeisung erfolgtmit der herkömmlichenFeuerlöschkreiselpumpe desFahrzeugs. Mit dieser Technologieder Brandbekämpfungist es möglich mit geringemAufwand einen großenLöscherfolg zu erzielen. Es istnicht erforderlich Türen oderFenster zu öffnen, um an denBrandherd heran zu kommen.Diese Löschtechnik kannallerdings nur dann eingesetztwerden, wenn absolut sicherist, dass sich keine Personenmehr im betreffenden Raumbefinden! Auf einem BöblingerLöschfahrzeug werdenerstmals am Fahrzeugheckkeine Haspeln mitgeführt.Auch das Dach wirkt richtig„nackt“. So wurde bei denTragbaren Leitern auf eine 3-teilige Schiebleiter gänzlichverzichtet. Welche bei diesemFahrzeugtyp nicht in der Normist. Gegenüber dem HLF wirdstatt einer Mehrzweckleiterwieder eine vierteilige Steckleitermitgeführt.Lichtmast mit XenonEin Prototyp ist der Lichtmastden es bei Rosenbauer in seinerForm so nicht gab. Bislangwurden zwei 1000-Watt-Flutlichtstrahlerauf der Lichtbrückeinstalliert. Nun kommeninsgesamt sechs 24-Volt Xenon-Scheinwerfermit je 42Watt Leistungsaufnahme zum Einsatz.Auf der unterenReihe wurden je zwei Nahbereichsscheinwerfer zur Bodenausleuchtung(Nahfeldausleuchtung) und in der oberenjeweils ein Fernscheinwerfer zur lichtstarken weitreichendenAusleuchtung (Fernausleuchtung) positioniert. Durchdie horizontal und vertikal abgestimmte Anordnung der einzelnenNahbereichsscheinwerfer ergibt sich die Möglichkeiteine sehr breite, großflächige Bodenlichtverteilung miteiner intensiven Nahfeldausleuchtung zu erzeugen. DieBeleuchtungsstärke steigt bei der Verwendung von Xenon-Scheinwerfern um bis zu 103%.Lichtmast mit XenonMit der Indienststellung des LF 10/10 fällt der Vorausrüstwagen(VRW) weg. Der Hilfeleistungszug setzt sich dannaus folgenden Fahrzeugen zusammen: LF 10/10, HLF 20/16 beider Abteilungen sowie der ELW 1. Im Löschzugebenfalls das LF 10/10, ELW 1, HLF 20/16 Abt. Dagersheim,DLK 23/12 sowie das HLF 20/16 Abt. Böblingen.Rauchverschluss am SchlauchtragekorbFahrzeuge & Technik - 23


Bilder LF 10/10LF 10/10Fahrzeuge & Technik - 24


Fahrzeuge & TechnikGerätewagen Umbau zum Gerätewagen Transport (GW-T) DagersheimAls Ersatzbeschaffung fürden mittlerweile in die Jahregekommenen EigenumbauGW -G1 erhielten wir von derFeuerwehr Böblingen 2005den dort stationierten unddem Katastrophenschutz gehörendenDMF-LKW ( Dekon–P).Neben der Ausbildung derMannschaft für die Aufgabender Dekontamination standauch die Erarbeitung einesKonzeptes zur Nutzung desFahrzeugs in den Vordergrund.Das Fahrzeug soll individuellausgestattet werden• für den UmweltschutzzugBöblingen mitspezieller Beladung(Dekontaminationsaufgabenund Absperraufgaben).• zur speziellen TechnischenHilfeleistung beiHochwasser (Wassersauger,Tauchpumpen,Stromerzeuger).• Ausrüstung für Ölunfälle,Ölspuren, Gewässerverunreinigung• allgemeiner Transportvon Logistik-Ausrüstungder Wachen Böblingenund Dagersheim.• Transport der vomBund bereitgestelltenAusrüstung Dekon-P.Eine Neubeschaffung einesGW-Transport (unserWunsch ) war mangels knapperHaushaltskassen derStadt leider nicht möglich.Im Sommer 2005 wurde entschiedenein neues Beladekonzeptzu erarbeiten.Ergebnis:Neubeschaffung mobilerRollcontainer, mit dem Zielmoderne und übersichtlicheLagermöglichkeiten zu schaffen.Zusammen mit unseren Gerätewartenund den im USZverantwortlichen Kameradenentwickelten wir für jedenunsere benötigten Containerein Beladekonzept, das danndurch die Firma Staiger aufAusführbarkeit überprüft wurde.Schwierigkeit hierbei wardas ein Teil der gelagertenAggregate direkt auf demContainer betrieben werdensollen und das von uns entwickelteGroßformat der Container( 120 / 80 / 165 cm )mit Totmannbremse.Peter Jordan & Rainer Benzinger„Natürlich wieder mal ein Prototyp“,so die Aussage vonMartin Löffler ( Fa. Staiger )aber kein Problem, auch dieseAufgabe wurde von seinerFirma gemeistert, so konntenwir Anfang Dezember 2006zu Rohbauabnahme nachWeil in Schönbuch fahren.Pünktlich zu Weihnachtenstellten wir dann 11 Containerin Dienst. Zum Jahreswechsel2006 / 2007 wurdendiese mit ihrer endgültigenBeladung versehenTechnische Daten: FahrgestellMAN 10.163 , Baujahr1999, Allradantrieb, Gewicht10,5 Tonnen, Nutzlast 3,5Tonnen, Aufbau Empl-Germany,Pritsche, Plane, Hebebühne.Zur Dauerbeladung desFahrzeug GW-T gehörenContainer und Ausrüstungsgegenständefür den Umweltschutzzug-Böblingen.Auch die bereits von der AbteilungBöblingen genutztenRollwägen sind in das Beladekonzepteinbezogen wordenund sind fester Bestandteilbei der Beladung sowohlin Umweltschutzzug Böblingensowie im Einsatz vonPersonen-Dekon (Dekon-P).Nunmehr sind wir in derLage, unsere AusrüstungEinsatzspezifisch und zeitnahzu verlasten.Der GW-T Gerätewagen-Transport ist ein weitererMosaikstein der FeuerwehrBöblingen Abt. Dagersheimhin zu einer modernen Stadtteilfeuerwehr.Fahrzeuge & Technik - 25


ArbeitskreiseArbeitskreis 1 Wettkämpfe & SportWettkampfgruppe Böblingen A1Florian MüllerArbeitskreise - 26Viel vorgenommen hattesich die Wettkampfgruppeder Feuerwehr Böblingen fürdas Jahr 2006. Angefangenhat das Jahr mit einer Einladungvom MinisterpräsidentGünther Oettinger in dasneue Schloss in Stuttgart,wo uns eine Ehrenurkundefür die im Jahr 2005 erbrachtenhervorragenden sportlichenLeistungen ausgehändigtwurde. Mit dieser Euphoriestarteten wir in dieneue Saison 2006.Am4.3.2006 wurde in Heldenbergen(Hessen) erstmalsein „Indoor-Kuppel-Contest“in Deutschland ausgetragen.Mit einer neu besetztenMannschaft gingen wir anden Start und kamen mit einem7. Platz wieder nachHause. Da das angetreteneTeam erst seit ein paar Wochentrainierte, waren unsereTrainer, Peter und Nico,mit unserer Leistung vorerstzufrieden. Kurz darauf wardann Deutschlands zweiter„Indoor-Kuppel-Contest“inLangenbach(Hessen). Hierkämpften wir uns dann durcheine starke Konkurrenz bisvor auf den 4. Platz.Am 20. Mai ging es dann nach Bruchköbel(Hessen) um dasBundesleistungsabzeichen in Bronze zu erwerben. Hiererwarb die Feuerwehr Böblingen mit 3 Mannschaften dasEdelmetall. Die Gruppe A1 landete als drittbeste deutscheMannschaft auf Platz 11.Ein weiterer Höhepunkt der Wettkampfgruppe war der Fire-Cup in Eichen (Hessen). Dieser zählt zu einem derbegehrtesten Wettbewerben in Deutschland und ist fürausländische Gruppen immer eine Reise wert. Seit Jahrenkonnten wir hier nie mit Erfolg abschneiden – bis auf diesesJahr. Die Mannschaft kämpfte sich im KO-System bis indie vorletzte Endrunde und konnte mit einem 4. Platz sowieeinem riesigem Pokal stolz wieder nach Hause fahren.Pokale derWettkampfgruppe2006Wie jedes Jahr zum Saisonende fand in Gondsroth(Hessen)ein Pokalwettkampf statt. Dieser ist Teil der Master-Trophy,die sich aus den Bewerben in Bruchköbel, Eichen, Densbergund Gondsroth zusammensetzt. Hier zählen die drei bestenLöschangriffszeiten ohne Staffellauf zusammen. Dank eines6. Platzes in Gondsroth konnten wir uns noch auf Platz 4einreihen und haben mal wieder bewiesen, dass wir zu denstärksten Gruppen Deutschlands gehören.An dieser Stelle auch noch mal ein Dank an alle Kameraden,die uns in der Saison 2006 kurzfristig ausgeholfenhaben. Ohne euer Engagement hätten wir diese Wettkämpfenicht bestreiten können. Wir hoffen, dass wir die nächsteSaison mit gleichen guten Ergebnissen abschließen werdenund trainieren immer nach unserem Motto:Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist einFortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.


Arbeitskreis 1 Wettkämpfe & SportBundesleistungsabzeichen (BLA) 2006Als gegen Ende 2005 dieEinladung zum ersten Trainingsterminbzw. zur erstenBesprechung kam, warenwohl die meisten Teilnehmerziemlich verwundert. Vielekonnten sich unter demName „Bundesleistungsabzeichen“nicht allzu viel vorstellen.Bei der ersten Besprechung,die Roland Pfauund Jürgen Ludwig leiteten,wurde dann ein Film der letztenFeuerwehrwettkämpfeund den Durchlauf der BöblingerWettkampfgruppe gezeigt.Nach diesem Film waruns klar, dass der Ablauf(und der Trainingsaufwand)für das Bundesleistungsabzeichengenau so ist.Eine Woche später fand daserste Training in der Fahrzeughallestatt. Vor jedemTraining stand aber erstmalAufwärmen auf dem Programm.Joggen durch dieFahrzeughalle bzw. denFeuerwehrturm auf und ab.Im Anschluss wurden in derFahrzeughalle kleine „Hindernisparcours“aufgebaut,durch die man ebenfallsschnell durchkommenmusste.Bei diesem ersten Trainingwurden die Mannschafteneingeteilt und die Positionenvergeben. Danach wurde jedemgesagt, was er auf seinerPosition zu tun hat.Als jeder wusste was ermachen sollte, ging das Trainingerst richtig los…. !BLA 2006Als es dann wärmer wurde,fand das Training im Stadionin Böblingen statt, da manja auch noch einen Staffellaufüben musste. DiesesTraining wurde dannteilweise zusammen mit deraktiven Wettkampfgruppegeleistet. Von ihnen konntenwir uns dann noch einigeTipps und Tricks abholen.Der Staffellauf lief nahezuperfekt und wurde deswegennicht allzu oft geübt.Wichtiger war immer nochder komplette Löschangriff,da immer wieder Fehler eingebautwurden oder dieMannschaft einfach zu langsamwar - oder eben beides.Doch je näher der Wettkampfrückte, desto besserwurden wir.Ein Dank noch mal an unsereTrainer, Jürgen Ludwigund Rolf Schreckenberg,sowie an die freiwilligen „Helfer“.Dann war es am 20. Maiendlich soweit. Nach monatelangem,schweißtreibendemund nervenaufreibendemTraining war der Momentder Entscheidung gekommen.An diesem Tagsollte sich entscheiden, obsich das Training gelohnthat, oder ob wir durchfallenwürden und die ganze investierteZeit umsonst gewesenwäre. An diesem Tag warenwir noch 15 Wettkämpfer.Michael Breier, MichaelDieterle, Sven Engelmann,Jürgen Krauß, ThomasLober, Matthias Maisch,Daniel Marx, Tobias Maurer,Arne Metzger, HannesRochau, Regina Schmidt,Simon Schreier, PatrickSchweiker , Tobias Wankmüllerund Oliver Zwölfer.„Stillgestanden“, „Zur Meldungan den Hauptbewerterdie Augen links“ - und endlichder Angriffsbefehl. Dannein Pfiff und los ging es. Direktnach dem Zieleinlauf inder Staffel hörte man dieGruppenführer schreien:„Wir haben es gepackt!“Doch nicht nur die Teilnehmerwaren begeistert. Dasganze Betreuerteam sowiedie Kommandanten warenüber das Ergebnis sehr erfreut.Tobias WankmüllerJürgen LudwigDie Siegerehrung fand gegenAbend in strömendemRegen statt. Danach wurdedann noch ein wenig imFestzelt gefeiert und auf denErfolg angestoßen.Alles in allem eingelungener Tag!Arbeitskreise - 27


Arbeitskreis 1 - SportAusdauertraining05. Jan. – So. 08. Jan. 2006 Schneeschuhlaufenin den AlpenIm Zeitraum vom 05. Jan. – So. 08. Jan.2006 haben wir unter fachkundiger Führungdie tief verschneite Bergwelt im Kleinwalsertalvon der Schwarzwasserhütte (1651m)aus erkundet und die Bergwelt im Winter neuentdeckt. Wir hatten bestes sonniges Wetter,traumhafte Schneeverhältnisse und einetolle Truppe. Die Schneeschuhtouren habenalle Teilnehmer konditionell gefordert abernicht überfordert.Einweisungen in das Kraft- und AusdauertrainingFür Neueinsteiger und Interessenten, dieein gesundheitsorientiertes Krafttrainingkennen lernen wollten, haben wir das ganzeJahr immer wieder Einweisungen in unseremTrainingsraum durchgeführt und individuelleTrainingspläne erstellt.Wer Fragen zum Thema Gesundheit undSport hat, in das Kraft- und Ausdauertrainingeingeführt werden oder einen individuellenTrainingsplan haben möchte, wendetsich bitte an Bernd Strobel.Bernd StrobelErarbeitung eines neuen Konzepts zurUmsetzung des Themas FFFF(Fit for Firefighting)Nach dem die Angebote auf freiwilliger Basisleider nicht in erwartetem Maße angenommenworden sind, wurde es notwendigein neues Konzept für die Aktivierung allerFeuerwehrangehörigen zu erarbeiten. Mitder Integration des Sports als weitere Säuleim Feuerwehrdienst sind wir diesem Ziel einStück näher gekommen. Das Ziel unseresneuen Sportkonzepts ist es, jeden Feuerwehrangehörigenfür das Thema Sport zusensibilisieren, indem wir ein reichhaltiges,abwechslungsreiches Dienstsportangebotim Jahr 2007 durchführen. Wir können durchdie Sportdienste kein effektives Traininganbieten, aber wir geben Impulse sich mitdem Thema auseinander zu setzen. Wirhoffen dass dies langfristig zu einem eigenverantwortlichenSporttreiben führt. UnserMotto ist hier: Fördern und Fordern, wobeider Spaß-Faktor genauso wichtig ist.www.fit-for-fire-fighting.deArbeitskreise - 28


Arbeitskreis 2 - BrandschutzerziehungEckhard SpenglerIm Januar 2006 waren wie jedes Jahr die4. Klasse der Grundschule Dagersheim mitihren 3 Klassen bei der Feuerwehr. Es warenca. 70 Kinder, die im Zuge ihres Unterrichtsüber Brennen und Feuer als Abschlussbei der Feuerwehr waren. Wir zeigtenihnen in ca. einer Stunde die Aufgabender Feuerwehr und das Verhalten bei Bränden.Sie hörten interessiert zu und stelltenviele Fragen, die wir ihnen überwiegend beantwortenkonnten. (Die Frage wie vieleHydranten es in Dagersheim gibt, konntekeiner von uns beantworten). Anschließendzeigten wir mit einem alten Auto, wie dietechnische Hilfeleistung aussieht und wieeine Person aus dem Auto gerettet wird.Wir schauten den Film an, wie die Feuerwehrausrückt und teilten uns in verschiedeneGruppen auf. Hier konnten sie die Autosanschauen, und auch verschiedeneGeräte selbst in die Hand nehmen. Wir zeigtenihnen, was ein Feuerwehrmann alles anziehenund Tragen muss wenn er in einenInnenangriff geht. Sie konnten es nicht glauben,was alles zur persönlichen Schutzausrüstunggehört. Zum Schluss brachten wirdie Kinder mit den großen Feuerwehrautosnach Hause. Alle waren begeistert, was wirin manchen Briefen und Aufsätzen nachlesenkonnten.Am 03.07.2006 waren vormittags eine Gruppeund am Nachmittag zwei Gruppen ausdem Kindergarten bei der Feuerwehr. Auchihnen konnten wir manches zeigen und siehörten konzentriert zu. Es brachte auch füruns eine neue Herausforderung, den 3-5 jährigeKinder so manches über Brandverhaltenund Gefahren bei einem Brand zu zeigen.Wir zeigten ihnen wie eine Alarmierungzu tätigen ist und was von der Leitstelle abgefragtwird, wie sie antworten sollen.Im August konnten wir auch ca. 30 Kinderbeim Dagersheimer Sommerferienprogrammbegrüßen. Wir fuhren mit ihnen aufden Sportplatz und teilten sie in Gruppen, indenen sie ihre Geschicklichkeit beim Wassertragenin einem Schlauch, einen Streckeablaufen mit verbundenen Augen und derMitfahrer über Befehle die Richtung angibt.Eine schwierige Aufgabe war auch einenTischtennisball durch einen C-Schlauch zuschieben. Sie mussten noch so die eine oderandere Aufgabe bewältigen, bis sie ihrenHunger mit einer Roten Wurst stillen konnten.Auch dieser Freitagnachmittag war fürdie Kinder und uns eine schöne Sache, wirsehen es an den Anmeldezahlen, der Nachmittagist einer der Ersten, der ausgebuchtist.Arbeitskreise - 29


ArbeitskreiseArbeitskreis 3BrandschutzaufklärungArbeitskreise - 30Arbeitskreis 3 BrandschutzaufklärungAndreas RauchAuch im Jahr 2006 war daserklärte Ziel des ArbeitskreisBrandschutzaufklärung, vorbeugendenBrandschutzund den Umgang mit Feuerlöschernzu vermitteln. DieZielgruppe sind u.a. Erzieherinnen,Lehrkräfte, Pflegepersonal,aber auch interessierteBürgen und Vertretervon städtischen Einrichtungenund Institutionen. Imvergangenen Jahr waren dieVeranstaltungen bei derFeuerwehr stark auf Lehrkräfteder Böblinger Schulenund Erzieherinnen der Kindertagesstättenfokussiert.In einem theoretischen Teilwurde den Teilnehmerinnenund Teilnehmern die Gefahreneines Brandes, dessenEntstehung vor vor allemdessen Vermeidung erläutert.Wenn es dann doch zueinem Brand kommt wurdeerläutert, wie sie sich alsverantwortliche Personenverhalten müssen, um Personenschädenmöglichst zuvermeiden.Im Anschluss wurde imHof der Feuerwache derUmgang mit Feuerlöscherntrainiert. Es wurdeder Aufbau und dieInbetriebnahme gezeigt,sowie die unterschiedlichenAusführungen derFeuerlöscher besprochen.Um einen Löscheraber im Ernstfall aucheinsetzen zu können,mussten die Teilnehmereine Wanne mit brennendemBenzin löschen. Hierwar doch der eine oderandere über die enormeHitze überrascht, die einsolches Feuer auslöst.Auch in diesem Jahrwaren auch Mitarbeiterder Stadtverwaltung anwesend,um bei einemErnstfall den Besucherinnenund Besucher derÄmter und selbstverständlichauch den Kollegenhelfen zu können.Danke an die tatkräftigeUnterstützung aller Mitgliederdes Arbeitskreises,ohne die diese Arbeitnicht möglich wäre.Die in 2004 begonnene Brandschutzaufklärungvon Erzieher/innen wurde auch in 2006durchgeführt, damit haben jetztinsgesamt 150 Erzieher/innendie Feuerwehr Böblingen besucht.Die Erzieher/innen von Kindertagesstättenwurden in einemtheoretischen Teil über die Aufgabender Feuerwehr informiert.Weitere Inhalte der Schulungwaren Entstehen von Bränden,Hinweise auf Brandrisikenim Alltag Was tun, wenn esbrennt? Umgang mit Feuerlöschern,Löschtechnik und Auswahlder richtigen Löschmittel.Im praktischen Teil konnten dieTeilnehmer die erworbenenKenntnisse bei einem echtenBrand umsetzen.Mit Feuerlöschern musste einebrennende Flüssigkeit gelöschtwerden.Anhand einiger Experimentewurde das Verhalten verschiedenerMaterialien imBrandfall demonstriert.Außerdem wurde auf die Verwendungdes richtigen Löschmittelshingewiesen.Anhand einer „Fettexplosion“wurde demonstriert, wie sichder Brand beiVerwendung falscher Löschmittelausbreiten kann.Bernd Dietterle & Rainer Benzinger


Arbeitskreis 4 - ÖffentlichkeitsarbeitÖffentlichkeitsarbeit – ein Wort, das in vielenWehren noch immer nicht existent ist.Die Feuerwehr Böblingen baut diesen Teilaber schon seit Jahren kontinuierlich aus.Der Kontakt zur lokalen Presse und denVertretern des Regionalfernsehens steht aufeiner soliden Vertrauensbasis. Auch dieQualität der 19 im Jahr 2006 verfasstenPressemitteilungen hat sehr guten Standerreicht – fast alle wurde ohne Änderungenabgedruckt. Dies alles zeigt die gute Arbeitdes Arbeitskreises im Bereich der Pressearbeit.Auch im Dagersheimer Gemeindeblattwar die Feuerwehr mit 51 Veröffentlichungenstark vertreten. Die positiven Rückmeldungenaus der Bevölkerung bestärkenuns, hier konsequent weiter zu arbeiten.Eine weitere Säule ist aber auch, Veranstaltungender Feuerwehr öffentlichkeitswirksamvor- und nachzubereiten. Besuch der4. Grundschulklassen in Dagersheim, dasSommerferienprogramm, der Besuch vongeistig behinderten Kindern und das 1. BöblingerBrandbekämpfungsseminar sind nurBeispiele aus der breiten Palette der Ereignisse.Zeitnahe Berichterstattung über Einsätzesind selbstverständlich, so dass die Mitgliederdes AK4 hier zu jeder Tages- oder Nachtzeitgefordert sind. Eine enge Abstimmungmit Polizei und der Presse direkt an der Einsatzstelleist mittlerweile Standard. EbensoStandard ist das Erstellen des Jahresberichtes,der das Spektrum der Feuerwehr unddie Aktivitäten wiederspiegelt.Auch der Ausbau des Internet-Auftrittes istfester Bestandteil der Arbeit. Nachdem imJahr 2005 der Internet Award der Stadt Böblingengewonnen wurde, stand das Haltender guten Qualität im Vordergrund. Einträgeim Gästebuch aus allen Teilen Deutschlandsund dem Ausland reflektieren das guteKonzept und Design der Seite. Für das kommendeJahr ist eine komplette Überarbeitungder Inhalte vorgesehen - die erstenSchritte sind bereits getan.Marco Meyer, AK 4Das Jahr 2006 stand aber im Zeichen derVeränderung. So übergab Jürgen ErnstEnde Dezember die Leitung des Arbeitskreisesan Marco Meyer ab. An dieser Stellemöchte ich Jürgen noch einmal ganz persönlichfür sein Engagement danken. Mit derAufnahme von Willem Baaij in die FeuerwehrBöblingen haben wir erstmals einen„Fachberater Öffentlichkeitsarbeit“, der mitseiner Erfahrung und Kontakten in aller Welteine optimale Unterstützung darstellt.AK ÖffentlichkeitsarbeitFür 2007 hat sich der Arbeitskreis viel vorgenommen.Die erwähnte Überarbeitungdes Internets stellt nur einen Teil dar. DasJubiläum in 2008 wirft seine Schatten voraus– Festbuch, Werbe- und Vermarktungskonzept,Organisation der Pressearbeit unddas richtige „Lenken“ der Teilnehmer sindnur ein kleiner Abriss dessen, was noch voruns liegt. Auch das neue Amtsblatt der StadtBöblingen bietet der Feuerwehr eine Plattform,mit der wir alle Bürger und Bürgerinnenvon Böblingen erreichen und uns präsentierenkönnen.Arbeitskreise - 31


Jubiläum 2008 - 150 Jahre Feuerwehr BöblingenSven Antica & Willem BaaijJubiläumslogo Feuerwehr BöblingenÜberragender Einstieg in das Logo bildet das Element Feuer. Die Bekämpfung des Feuersführte ab Mitte des 19. Jahrhunderts Land auf Land ab zur Gründung der Gemeindefeuerwehren.Jetzt, anderthalb Jahrhunderte später macht die Brandbekämpfung nur nochetwa ein Drittel der vielschichtigen Feuerwehrtätigkeit aus.Auf der anderen Seite finden wir die massiv gehaltene Jahreszahl 2008. Sie ist Symbol fürden prall gefüllten Festkalender im Jubiläumsjahr. Großveranstaltungen aller Art versprechenschon jetzt ein denkwürdiges Jubiläum.Die markante Silhouette der Feuerwache am Röhrer Weg als Mittelpunkt der Feuerwehraktivitätenin Böblingen verbindet die beiden Elemente zu einer unverwechselbaren Einheit.Der Schriftzug am unteren Rand des Logos bringt das Ganze schließlich noch mal aufdem Punkt.Jubiläum 2008 - 32


150 Jahre Feuerwehr BöblingenTermine 2008Sonntag 06.01.2008Neujahrsempfang der Stadt BöblingenFeuerwache BöblingenFreitag 07.03.2008Kreisfeuerwehr-VerbandsversammlungFesthalle in DagersheimSamstag 14.06.2008Festakt in der Kongreßhalle BöblingenMittwoch 23.07. - Sonntag 27.07.2008Deutsche MeisterschaftenFeuerwehrwettkämpfeSamstag 20.09.2008Kreispokal der Jugendfeuerwehren in BöblingenSamstag 22.11.2008Treffen der Altersabteilungen des LandkreisesFeuerwache BöblingenJubiläum 2008 - 33


Arbeitskreis 5EinsatzplanungWolfgang HeimArbeitskreis 6Haus & HofArbeitskreise - 34Im Bereich Einsatzplanungwurden die Bereiche Schiene(Kilometerangaben, Zugangsmöglichkeiten,ZugundWagentypen, Notentriegelung/Zugangsmöglichkeiten,Gefahrenpotenzial undOrt), Regenrückhaltebecken(Zugangsmöglichkeiten, Gefahrenund Besonderheiten,Größe Wasserversorgung imStadtgebiet (Abgleich mit Datender Stadtwerke) und außerhalbStrom – und Gasleitungsverlaufim Stadtgebiet,sowie Hausanschlüsse erweitertund weitergepflegt, Ansprechpartner,Telefonnummern,ZuständigkeitenKennzeichnungen aktualisiert.Das Hauptaugenmerkwurde in diesem Jahr auf dasZiel „GEOMEDIA“, die gemeinsamePlattform derstädtischen Daten, ausgerichtet.Die hier ausstehendenProbleme (hier vor allem technischeLösungen) und Vorstellungenunsererseits galtes zusammen mit dem Planungsamtzu klären. In mehrerenSitzungen wurden nachintensiven Gesprächen, Möglichkeitenund Lösungen gefunden,die unseren Vorstellungengerecht wurden. Meinbesonderer Dank gilt an dieserStelle Frau Carmen Stark,Planungsamt Stadt Böblingen,die nicht müde wurdenach Lösungen zu suchen,an manchen Stellen unsereErwartungen übertraf und unsso neue Möglichkeiten für dieZukunft eröffnete.Im vergangen Jahr führteder Arbeitskreis 6 der AbteilungDagersheim einigegrößere Projekte durch.Ein wichtiger Punkt hierbeiwar der so genannte „Frühjahrsputz“im Gerätehaus,der sowohl Fahrzeuge,Geräte, Grünanlagen unddas Gebäude einschloss.So wurden alle Fahrzeugeintensiv gewaschen, abgeledertund auf Hochglanzpoliert, so dass sie wiederin einem 1a Zustand waren.Zudem wurden nochdiverse Umbauten am HLF2/46 und TLF 2/23 durchgeführt.Tobias WankmüllerDie Grünanlagen rund umdas Gerätehaus wurden vonUnrat und Unkraut befreit –Vorder- und Hinterhof wurdengründlich gefegt. AmGerätehaus selber wurdenan den Sanitäreinrichtungnotwendige Änderungenund Reparaturen durchgeführt.Im Kreis der Feuerwehrangehörigengibt esglücklicherweise einigeFachkräfte, so dass die Stadthier nur die Materialkostenzu tragen hatte.Da die Kellerräume auchimmer voller wurden, hat derArbeitskreis diese im vergangenenJahr kräftig entrümpelt.Das verbleibendeInventar wurde sorgfältiggereinigt, sortiert und wiederverstaut..


Arbeitskreis 7 - AusbildungAndreas Kopp, ObmannAuch in 2006 hatten wir am Standort Böblingenwieder einen GA- sowie einen TF-Lehrgang. Der Grundausbildungslehrgangfand im Februar/März mit 24 Teilnehmern,der Truppführer im Oktober mit 20 Teilnehmernstatt. Alle Kameradinnen und Kameradenlegten die Lehrgänge mit Erfolg ab.Selbstverständlich sind wir ständig bemühtunsere Ausbildung auf dem neuesten Standzu halten. So ist z.B. das Plasmaschneidgerätbereits Ausbildungsstandard und wirdjedes Mal aufs Neue bestaunt. Ansonstenmöchte ich noch unsere „neuen“ Ausbildernicht unerwähnt lassen: Oliver Bernhard,Christian Baumgartner, Kai Matznick undChristian Otto. Sie sind jetzt voll integriert undmachen selbstständig Unterricht und das inhervorragender Weise.An dieser Stelle möchte ich mich bei allenKameraden bedanken, die sich auch wiederin 2006 für den KreisausbildungsstandortBöblingen eingesetzt haben.KreisausbildungAtemschutzGunter GrabeinLeiter AtemschutzDrei Lehrgänge für Atemschutzgeräteträgerfanden letztes Jahr in der Kreisausbildungsstättein Böblingen statt. Somit konnten 48neue Geräteträger für den Atemschutzeinsatzfit gemacht werden. Bei den jeweils vierTage dauernden Lehrgängen wurden dieGrundlagen der Atmung und das Vorgehenin verschiedenen Einsatzsituationen geübt.Auch das Notfalltraining kam nicht zu kurz.Jedes Mal ein „Highlight“ stellt die Flash-Over-Box dar, bei der auch die Teilnehmerversuchen können, den „kleinen“ Flash-Overzu blocken. Neuland betrat die Ausbildungmit der Abschlussübung in einem Abrissgebäude(mit Sicherungsrohren!), was zwaranstrengend, aber trotzdem für alle einelehrreiche Abschlussübung war.Arbeitskreise - 35


JugendfeuerwehrMatthias JurschJugendfeuerwehrwartMit zurzeit 28 Mitgliedern und 8 Betreuernmeisterte die Jugendfeuerwehr Böblingendas Jahr 2006! Wir hatten viel Spaß aberauch schweißtreibende Stunden. Einen kleinenEinblick in unser abwechslungsreichesProgramm erhaltet ihr nun.Beim ersten Dienst des Jahres hieß es erstmalorganisatorische Fragen zu lösen. Eswurde ein Jugendsprecher mit Stellvertreterund auch der Jufeu Ausschuss gewählt.Aufgelockert wurde das ganze mit kleinenTeamspielen.Da wir uns noch in der kalten Jahreszeitbefanden war der nächste Dienst auch ehertrockener Natur, nämlich UVV und Fahrzeugkunde.Ab nun trennten sich die Gruppen, da dieälteren auf die Leistungsspange übten unddie jüngeren ihrem normalen Dienst nachgingen.Bis zum Tag der Abnahme wurdehart gekämpft und in der Endphase sogarwöchentlich geübt. Es mussten nicht wenigerals ein Löschangriff nach FwDV3, einStaffellauf über 1500m, Kugelstoßen, feuerwehrbezogeneFragen beantwortet,Schnelligkeitsübung und natürlich auch derGesamteindruck der Gruppe bewältigt werden.Schlussendlich hat sich das viele Übengelohnt und beide Gruppen errangen am08.07.2006 in Renningen das begehrte Abzeichen.Hier nochmals allen HerzlichenGlückwunsch!Die Jüngeren waren natürlich in dieser Zeitauch nicht untätig. Sie übten fleißig das Funken,was mit einer Schnitzeljagd verbundenwurde, mussten Knoten und Stiche lernen,übten die Selbstrettung sowie die Wasserentnahmeaus offenen Gewässern und denSchaumangriff. Zur Abwechslung wurdenauch Spiele, die die Zusammengehörigkeitder Gruppe stärken sollen, durchgeführt.Damit sich die 2 Gruppen nicht fremd wurden,absolvierten wir im Mai gemeinsam einenWaldlehrpfad und grillten anschließend.Zwischendurch musste auch ein bisschenGeld, in Form einer Altpapiersammlung,verdient werden.Am 20.05.2006 nahmen wir auch am Kreispokalturnierteil und belegten hier die Plätze5 und 13. Mit Platz 5 erreichte die JugendfeuerwehrBöblingen ihr bisher bestesErgebnis.Jugenfeuerwehr - 36Am letzen Dienst vor den Sommerferiengönnten wir uns eine ausgiebige Wasserschlacht!


Höhepunkt des Jahres warunumstritten der 2 TagesAusflug nach Hindelang imAllgäu. Hier war ein vollesProgramm geboten. Von einerBergtour bis zumHochseilgarten war allesdabei. Verloren haben wirglücklicherweise niemandund Spaß hat’s natürlichsowieso allen gemacht.Kurz nach der Sommerpausehatten wir dann für dieBevölkerung unsere Hauptübungam Oberen See inBöblingen. Mit zwei Gruppenwurde vorgeführt, was dieJugendfeuerwehr bisher sogelernt hat. Unterstütz wurdenwir vom Roten KreuzOrtsverein Böblingen, welchedie Verletzten stellte unddiese dann auch versorgte.Eine zweite Altpapiersammlung,diesmal im StadtteilDagersheim, füllte weiterunsere Kasse.Am 08.11.2006 hatten wireinen ganz besonderenDienst. Kinder der Lernbehindertenschulebesuchtenuns. Für die 23 Kinder imAlter von 6 bis 16 Jahren wardieser Abend ein ganz besonderesErlebnis. Sie wurdenmit den Einsatzfahrzeugenabgeholt und mit Blaulichtin den Hof der Feuerwachein Dagersheim gefahren.Nach der Begrüßungdurch den Leiter der JugendfeuerwehrMatthias Jurschdurften sich die Kinder undihre Betreuer an die Feuerwehrgerätewagen. Es galtFallklappen aus einiger Distanzumzuspritzen und auchmal die Einsatzkleidung anzuprobieren,bei allem unterstütztdurch die vollzähligangetretene Jugendfeuerwehr.„Das ist mal was anderes,das finde ich toll“, soein fröhlicher Kommentarvon Kevin Häußler, derbereits seit längerem bei derJugendfeuerwehr ist. DerHöhepunkt war natürlich dieFahrt mit einem Steiger aufrund 18 Meter Höhe. „Fürunsere Kinder ist das einunvergessliches Erlebnis“,kommentierte Andrea Kabbdas muntere Treiben. Sieorganisiert für die Lebenshilfealle Freizeitaktivitäten.Auch die 7 ehrenamtlichenBetreuer der Kinder hattenihren Spaß, so dass eineFolgeveranstaltung imnächsten Jahr nicht ausgeschlossenist.An den restlichen Dienstenwurden noch einmal Teamspieleveranstaltet und eineHeißausbildung an Feuerlöscherndurchgeführt. Einigeunsere Mitglieder bekamenhier erstmals die Wärmestrahlungeines Feuers sorichtig zu spüren.Abgeschlossen wurde dasJahr 2006 mit unserer Abschlussfeierim Paladion, wosich die Jungs und Mädelsso richtig austoben konnten,zum Leidwesen mancherBetreuer, die quasi von dergeballten übermacht wilderJufeuler zur Strecke gebrachtwurden. Damit manwieder zu Kräften kam, wurdezum Abschluss noch gemeinsamPizza gegessen.Es war also ein sehr abwechslungsreichesJahr mitsehr viel Action, Spaß undguter Laune. Die Jugendfeuerwehrmöchte sich hiermitbei allen bedanken die beidiesem abwechslungsreichenProgramm mitgewirkthaben und schauen auf einhoffentlich genauso spannendesJahr 2007!Viele viele weitere Bilder undBerichte findet ihr übrigensauf unserer Internetseite:www.feuerwehr-boeblingen.deJugendfeuerwehrJugendfeuerwehr - 37


Erwähnenswerte Einsätze14.01.2007WassereinbruchFa. Mömax, TalstraßeFeuerwehr, THW und DRKüber zehn Stunden im Einsatz18.01.2006Schwerer VerkehrsunfallSchönaichErwähnenswerte Einsätze - 38Am frühen Sonntagmorgenum 06.56 Uhr bemerkte einMitarbeiter einer Baufirmaeinen massiven Wassereinbruchim ehemaligenKarstadtgebäude. Der Einsatzleiterder Feuerwehrtraf im zweiten Untergeschossauf ca. 60 cm hohesWasser. Eine Flächevon 2.500 m² war betroffen.Die Einsatzkräfte konntenzunächst nicht tätig werden.Eine Trafostation imbetroffenen Bereich musstevorher durch das Stromversorgungsunternehmenspannungsfrei geschaltetwerden. Die Stadtwerkekonnten mit den Kräftender Feuerwehr die Wasserversorgungabstellen. Imweiteren Verlauf wurde mitden Verantwortlichen desGebäudebetreibers ab14.00 Uhr mit den Abpumparbeitenbegonnen. DasTechnische Hilfswerk ausBöblingen unterstützte mitgroßen Pumpen den Einsatz.Die Werkfeuerwehr DaimlerChryslerstellte einen Abrollbehälter„Hochwasser“und einen mobilen Stromerzeugerzur Verfügung. DieTechnischen Betriebsdienstebrachten Streusalz zur Einsatzstelle.Der Ortsverein desDeutschen Roten Kreuzeswar mit sechs Kräften vor Ortund versorgte alle Beteiligtenmit heißen Getränken. DasTHW war mit vier Fahrzeugen,einem mobilen Stromerzeugerund 16 Helfern, dieFeuerwehr mit 21 Mann undvier Fahrzeugen beteiligt.Über zehn Stunden dauerteder Einsatz. Insgesamt wurden1,4 Mio Liter Wasser abgepumpt.Gegen 23 Uhrkonnte der Großeinsatz beendetwerden.Eine Autofahrerin kam aufder Kreisstraße K1051 vonSchönaich nach Steinenbronnin`s Schleudern.Daraufhin kollidierte sie miteinem Streufahrzeug. DasStreufahrzeug kam ebenfallsin`s Schleudern und drücktedie Verursacherin zwischenFahrzeug und Leitplanke.Nach ca. 50 m kamenbeide zum Stehen.Trotz der schnellen Hilfe derFeuerwehren ausSchönaich und Böblingenvertarb die Fahrzeuglenkerinnoch an der Unfallstelle.


18.01.2006-Küchenbrand TorgasseAm 18.01.2006 kurz vor 14 Uhr alarmierteeine Bewohnerin der Torgasse in Böblingendie Feuerwehr. Während der Zubereitungdes Mittagessens hatte sich heißes Öl ineinem Topf entzündet. Glücklicherweiseunternahm die Bewohnerin keinen Löschversuchmit Wasser, denn dies hätte zu einerFettexplosion geführt. Während desNotrufs wurde sie angehalten, die Tür zuschließen und die Wohnung zu verlassen.Der angerückte Löschzug konnte die Flammenschnell eindämmen und entrauchte dieWohnung im Anschluss. Verletzt wurde niemand.Der Sachschaden dürfte ca. 2.000Euro betragen. Die Feuerwehr war mit vierFahrzeugen und 21 Kräften vor Ort. Immerwieder werden Menschen schwer verletztbei Bränden mit Ölen oder Fetten in der Küche.Wichtig ist hier: Löschen Sie auf keinenFall mit Wasser! Das aufgegebeneLöschmittel verdampft schlagartig und reißtdas brennende Medium mit sich. Es entstehtein Feuerball! Schon der Deckel einesTopfes kann das Feuer ersticken. Wenn Siesich nicht sicher sind, schließen Sie die Türund verlassen die Wohnung und warten aufdie Feuerwehr.08.02.2006Brand in der Eugen-Bolz-Straße inBöblingenAm frühen Mittwochmorgen gegen 0.30 Uhrmeldete ein Bewohner über den Notruf starkeRauchentwicklung in der Gemeinschaftskücheeines Wohnheims. Der alarmierteLöschzug der Feuerwehr Böblingen warkurze Zeit später vor Ort. Flur und Treppenraumwaren bereits verraucht. Alle Bewohnerwurden angehalten, ihre Wohnungennicht zu verlassen. Über eine Leiter verschafftensich die ersten Trupps Zugang zurKüche. Dies verhinderte eine weitere Rauchausbreitungim Gebäude. Mit Druckbelüfternwurde das Gebäude entraucht. Es konntezunächst kein offenes Feuer entdeckt werden.Die Einsatzkräfte staunten, als sie einPaar Turnschuhe im eingeschalteten Backofenvorfanden. Personen wurden nicht verletzt.Im Einsatz waren zwei Fahrzeuge unddrei Kräfte des Rettungsdienstes, eine Polizeistreifeund fünf Fahrzeuge mit 18 Feuerwehrleuten.Der Sachschaden wurde auf5.000 Euro geschätzt.Alle Einsatzberichte sind original Pressemitteilungendes AK ÖffentlichkeitsarbeitErwähnenswerte Einsätze - 39


Erwähnenswerte Einsätze03.04.2006 - Dachstuhlbrand in SteinenbronnEin Dachstuhlbrand in Steinenbronnmachte den Einsatzder Böblinger Drehleitererforderlich. Das Dachmusste geöffnet werden undmit einer Wärmebildkamerawurde der gesamte Dachstuhlkontrolliert. Einige Glutnesterwurden lokalisiert undabgelöscht.06.04.2006Baumaschinenbrandauf der DiezenhaldeRadlader brannte nachExplosionErwähnenswerte Einsätze - 40Bei diesem Einsatz zeigtesich der Vorteil der „Knickleiter“sehr deutlich! Auf derhintere Seite des Gebäudesmusste die Hauptarbeit erledigtwerden. Für den „Knick“war dies kein Problem!Stichwort: „Knickleiter“Diese Drehleiter hat im oberen Leiterpark eineKnickmöglichkeit, um an Dachgauben oder straßenabgewandtenBereichen ohne Ausstieg arbeitenzu können.Ein Radlader einer Gartenbaufirmawurde von Unbekanntenin Brand gesetzt. Dadie Einsatzstelle sich zwischenzwei Gebäudekomplexenbefand, war die Einsatzstellezunächst nur voneiner begrenzten Zahl vonBewohnern erkennbar.Während der Anfahrt ereignentensich mehrere Verpuffungenam Radlader. Hydraulikleitungenbarsten unterder Wärmeeinwirkung,was wiederum brandförderndwirkte.Die Feuerwehr konnte denBrand dank zugemischtemSchaummittel schnell unterKontrolle bringen.


21.04.2006 -Rauchentwicklung imHochhausErnst-Reuter-Straße07.05.2006Dachstuhlbrand in DagersheimMaichinger StraßeIn einem Hochhaus in derErnst-Reuter.Straße in Böblingenließen die Eltern ihreKinder in der Wohnung, umeinkaufen zu gehen. Leiderschlossen sie die Wohnungstürvon außen ab undnahmen dadurch den Kindernden Fluchtweg!Hinzu kommt, dass die Elterndas Essen auf demHerd wohl vergessen hattenund dadurch ein Schmorbrandentstand.Bewohner des Hauses alarmiertendie Feuerwehr undgingen mit Zivilcourage an`sWerk; sie hebelten die Türeauf und konnten die Kinderso befreien.Die Feuerwehr brachte denKochtopf in`s Freie und belüftetedie Wohnung.Kurz nach 1.30 Uhr wurdeeine Anwohnerin der MaichingerStraße in Dagersheimdurch einen lautenKnall aus dem Schlaf gerissen.Als sie aus dem Fensterschaute, bemerkte sieFlammen, die bereits ausdem Dachstuhl des Nachbarhausesschlugen und dieFenster bersten ließen undalarmierte die Feuerwehr.Als nach fünf Minuten daserste Löschfahrzeug derAbteilung Dagersheim in derMaichinger Straße eintraf,brannte der Dachstuhlbereits in voller Ausdehnung.Der erste Trupp begannsofort mit der Brandbekämpfungund versuchte ins Gebäudevorzudringen, weil zudiesem Zeitpunkt noch nichtfeststand, ob sich noch jemandim Haus aufhielt. Vonder Drehleiter aus wurde derBrand von oben bekämpft,ebenso von der Gebäuderückseite.Starke Hitzeentwicklungund herabstürzendeDachziegel verhindertenaber einen Angriff von innen.Mittlerweile stand aber fest,dass das Gebäude derzeitunbewohnt ist, weil die Eigentümerverreist waren.Nach etwa 45 Minuten wardas Feuer unter Kontrolleund es begannen schwierigeLöscharbeiten, um Glutnesterabzulöschen. DieTreppe ins erste Obergeschosswar durch den Brandso stark in Mitleidenschaftgezogen, dass sich die Einsatzkräfteder Feuerwehr nursehr behutsam nach obenbewegen konnten, um einenEinsturz der Treppe zu vermeiden.Da auch die Zwischendeckezum Dachbodenund deren Trägerbalkenebenfalls stark einsturzgefährdetwaren wurden Teiledieser Decke von der Drehleiteraus gezielt zum Einsturzgebracht, um die Einsatzkräftenicht zu gefährden.Gegen 5.30 Uhr warendann die letzten Glutnestergelöscht und das gesamteGebäude wurde nochmalsmittels einer Wärmebildkamerauntersucht. Zur Brandursachehat die Kriminalpolizeidie Ermittlungen aufgenommen.Die Höhe desSachschadens steht nochnicht fest. Glücklicherweisewurde niemand bei demGroßbrand verletzt.Erwähnenswerte Einsätze - 41


Erwähnenswerte Einsätze11.05.2006 - WohnungsbrandHerrschaftgartenstraßeEin Brand im 1. Obergeschoss eines dreigeschossigenGebäudes beschäftigte den1. Löschzug. Die Einsatzleitung, welche kurznach der Alarmierung vor Ort war, meldetestarke Rauchentwicklung. Drei Trupps mitzwei Rohren gingen unter Atemschutz zumInnenangriff vor. Das Feuer breitete sichschnell auf das Dachgeschoss aus. DieRäume waren gefüllt mit Gegenständen allerArt und bereiteten den Trupps erheblicheSchwierigkeiten. Das Gebäude wurdeumgehend spannungsfrei geschaltet. Nachetwa 20 Minuten war der Brand gelöscht.Das Haus war durch die Rauchschädennicht mehr bewohnbar, deshalb wurde derAmtsleiter informiert. Das Gebäude wurdeim Anschluss mit Wärmebildkameras aufGlutnester kontrolliert und mit Überdruckbelüfternentraucht. Eine Person wurde in einKrankenhaus eingeliefert, es bestand derVerdacht einer Rauchvergiftung.Erwähnenswerte Einsätze - 42


14.06.2006 - Brand in einer Spielhalle Stuttgarter StraßeGegen 2:07 Uhr wurde die Feuerwehr Böblingenzu einem Brand in der StuttgarterStrasse alarmiert. In einem Spielclub warein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffender ersten Einsatzkräfte war eine starkeVerrauchung im Erdgeschoss festzustellen.Diverse Oberlichter waren aufgrundder Wärmeeinwirkung geplatzt. Der Brandkonnte im Thekenbereich lokalisiert werden.Personen befanden sich keine mehrim Gebäude. Zwei Trupps unter Pressluftatmergingen mit einem C-Rohr und einerWärmebildkamera vor, um den Brandzu bekämpfen. Die über dem Erdgeschossliegenden Wohnungen wurden kontrolliert.Da der Brand schnell unter Kontrolle war,konnten die Räumlichkeiten rasch belüfttetwerden. Die Wohnungen im 2. Obergeschossund im Dachgeschoss musstenebenfalls belüftet werden. Gegen 2:27 Uhrwaren die Löscharbeiten beendet. ZahlreicheSpielautomaten und Billardtische wurdendurch den Brand in Mitleidenschaftgezogen und unbrauchbar. Die NachlöschundAufräumarbeiten zogen sich bis ca.4:00 Uhr hin.Die Kripo nahm die Ermittlung zur Brandursacheauf, die bislang noch unbekanntist. Die Feuerwehr war mit elf Fahrzeugenund 52 Einsatzkräften vor Ort.Erwähnenswerte Einsätze - 43


Erwähnenswerte Einsätze15.06.2006 - Schwerer VerkehrsunfallAuf der Herrenberger Straße ereignete sichin den frühen Morgenstunden des Feiertagesein schwerer Verkehrsunfall, bei demeine Person verstarb.Wohl aufgrund überhöhter Geschwindigkeitkam ein Audi, besetzt mit zwei Personen vonder Fahrbahn ab. Der PKW überfuhr einenBaum, der komplett entwurzelt wurde undüberschlug sich in einem Getreidefeldmehrmals. Da beide Insassen nicht angeschnalltwaren, wurde eine Person aus demFahrzeug geschleudert, eine weitere Personunter dem Fahrzeug eingeklemmt. Für diePerson unter dem Fahrzeug kam jeglicheHilfe zu spät. Die 18-jährige Beifahrerin warwohl sofort tot, die Fahrerin, die aus demPKW geschleudert wurde, kam mit lebensgefährlichenVerletzungen in eine TübingerKlinik. Die Feuerwehr übernahm die Erstversorgungder verletzten Person und dieBergung der Leiche mit hydraulischen Rettungsgeräten.Im Anschluss wurde die Einsatzstellefür Ermittlungsarbeiten ausgeleuchtet.Ob der Unfall in Zusammenhangmit der Fußball-WM oder einem Autokorsostand, ist nicht sicher geklärtErwähnenswerte Einsätze - 44www.feuerwehr-boeblingen.deStichwort: Belastende EinsätzeDie unterschiedlichsten menschlichenSchicksale können bei Einastzkräftenauch zu einer psychischen Belastungführen. Das posttraumatische Belastungssyndromkann auch nach Jahrenplötzlich auftreten. Besondershäufig sind Feuerwehrleute, Rettungsdienstpersonalund die Polizeibetroffen.


15.06.2006 Großbrand eines Sägewerks in Weil im SchönbuchGegen 11:53 Uhr brannte esin Weil im Schönbuch imdortigen Sägewerk in derSeestraße. Da schnell klarwar, dass es sich um einenGroßbrand handelte, wurdenvon den umliegendenGemeinden diverse Fahrzeugezur Überlandhilfe angefordert.Von Böblingenfuhren die Drehleiter undgegen später noch das LF24 zur Unterstützung. Letztereswurde zur Sicherstellungdes Brandschutzes inWeil im Schönbuch am Gerätehausstationiert. Gegen14:00 Uhr konnte das LF 24wieder zurück fahren, dieDrehleiter blieb bis gegen17:00 Uhr.Erwähnenswerte Einsätze - 45


Erwähnenswerte Einsätze02.09.2006Küchenbrand Schönaicher Straße12.11.2006Zimmerbrand Florian-Geyer-StraßeIn einer Asylunterkunft kam es zu einemKüchenbrand. In der Gemeinschaftskücheim Obergeschoss des zweistöckigen Gebäudesbrannte eine Friteuse. Durch dieRauchentwicklung erlitt eine Person eineRauchvergiftung. Die Person wurde an denRettungsdienst übergeben. Der Brand wurdemit einem C-Rohr und einem CO2-Löscherunter Atemschutz gelöscht. Das komplettverrauchte Obergeschoss wurde anschließendbelüftet. Die Küche war nichtmehr nutzbar. Eine Küche im Erdgeschossdient nun allen Bewohnern als Übergangslösung.In einer Dachgeschosswohnung wurde einBrand gemeldet. Die angerückten Kräftenahmen unter Atemschutz ein C-Rohr vorund löschten ein Sofa und eine Matratze.Gleichzeitig wurden Belüftungsmaßnahmendurchgeführt. Alle Bewohner wurden vomRettungsdienst betreut. Die Wohnung wurdedurch den Rauch stark in Mitleidenschaftgezogen. Die Bewohner mussten sich eineneue Bleibe suchen.Erwähnenswerte Einsätze - 46


26.12.2006 - Schwerer Verkehrsunfall Autobahn A81Wegen überhöhter Geschwindigkeit kam esin den frühen Morgenstunden des zweitenWeihnachtsfeiertages zu einem schwerenVerkehrsunfall auf der Autobahn A81. Mit ca.180 km/h prallte ein BMW auf das Heck einesPolo auf. Dessen Heck wurde dadurchbis zu den Vordersitzen eingedrückt. Durchden Aufprall überschlug sich der Polo undblieb neben der Fahrbahn liegen. Zuerst gingman von zwei eigeklemmten Personen aus,was sich jedoch nicht bestätigte. Alle Insassenkonnten ohne technische Hilfsmittelbefreit werden. Die Personen wurden anden Rettungsdienst übergeben.Erwähnenswerte Einsätze - 47


Erwähnenswerte Einsätze28.12.2006 - Zimmerbrand HauptstraßeKurz nach 6.30 Uhr am Morgen des 28.12.wurde die Feuerwehr Böblingen wegen einesKleinbrandes alarmiert. Da der Anrufereinen Kartonagenbrand meldete, fuhrzunächst nur ein Löschfahrzeug der AbteilungDagersheim die Einsatzstelle an derHauptstraße an. Als der Mieter jedoch beimEintreffen der Feuerwehr erklärte, dass essich um einen Zimmerbrand handelte, wurdesofort der komplette Löschzug nachgefordert.Als der erste Trupp die Wohnungstüröffnete, schlug diesem sofort eine enormeRauchentwicklung und starke Hitzeentgegen, so dass das Vorgehen des Truppssehr schwierig war. Da die Sichtweite nurwenige Zentimeter betrug, konnte derBrandherd nur durch die eingesetzteWärmebildkamera lokalisiert werden.Erwähnenswerte Einsätze - 48An einem Nachtspeicherofen waren Zeitungenund andere Kartons aufgestapelt, diesich durch die Hitze des Ofens entzündethatten. Durch die starke Wärme hatte derBrand bereits auf den Flurbereich übergegriffen.Nach etwa 15 Minuten war das Feuerunter Kontrolle und die letzten Glutnesterwurden abgelöscht. Der Mieter sowie zweiweitere Hausbewohner konnten das Hausrechtzeitig verlassen und wurden wegenVerdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhausgebracht. Zur endgültigen Klärungder Brandursache und des Sachschadenshat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.Die Feuerwehr war mit 6 Fahrzeugenund 35 Einsatzkräften vor Ort.


Ein seltenes Jubiläum - Rolf Schreckenberg nimmt AbschiedMit dem 65. Geburtstag endete der aktive FeuerwehrdienstHeute piepst der Funkmeldernur noch zu FotozweckenRolf Schreckenberghat bei der Böblinger Feuerwehreine 43-jährige, vorbildlicheLaufbahn hingelegtDer Daiber Otto, ein unvergessenesBöblinger Box-Idol, hat ihn damals immerwieder „bearbeitet“. Ihm denFeuerwehrdienst schmackhaftgemacht „wie ein Vertreter,der schwätzt undschwätzt, bis er seine Warelos hat“. Eines Tages ist RolfSchreckenberg „weich“ geworden– an jenem 1. Mai1963, als er sich 22-jährig indie Namensliste der BöblingerFeuerwehr hatte eintragenlassen.43 Jahre aktiver DienstNeulich, an seinem 65. Geburtstag,blickte er auf eine„lange und schöne Zeit“ zurück.Auf genau 43 Jahre,sechs Monate und 16 Tage,die er für freiwilligen Feuerwehrdienstopferte. Einewahrhaft seltene, respektableBilanz!Gerne hätte der Böblingernoch weitergemacht, aberdas Feuerwehrgesetz schobda einen altersbezogenenRiegel vor. Trotzdem bleibtder Wehrmann mit seinenKameraden verbunden. Nurein paar Steinwürfe von derWache weg wohnend,schaut er immer wiedervorbei oder bekommt einenAuftrag zum Fotografierenbei Bränden oder Unglücksfällen.Kommandant ThomasFrech hatte dem Oberlöschmeistera. D. diesenJob zugeschoben, „weil dernoch viel zu tatkräftig ist, umaufzuhören“. Schreckenbergwar für Frech ein vorbildlicherKamerad, der immerdabei gewesen sei und keinenEinsatz scheute.Angefangen hat des Böblingerslange Laufbahn in Uniform,Stiefel und Helm imalten Zeughaus in der Schafgasse.Dort empfing der damaligeKommandant KurtFrech den vom Wehrdienstbefreiten Neuling (sein Vaterblieb im Krieg zurück) undordnete ihn der Gruppe 1 zu,„wo tolle Kameraden michsehr herzlich aufnahmen“.Beispielsweise der Kannenwirt,der Nachbauer Gustav,der kleine „Hertie“ und wiediese „netten Kerle“ sonstnoch hießen oder mit ihrenSpitznamen gerufen wurden.Rolf Schreckenberg hatschnell Kontakt zu allen gefunden.Ließ keinen Terminaus und war immer da, wennman ihn brauchte.Der 65-jährige gelernte Kfz-Mechaniker könnte ein Buchschreiben über seine Feuerwehrzeit.Die ihm zwar vielAnerkennung und Abzeicheneinbrachte, mehr abernicht. „Dafür konnte ich vielenMenschen in ihrer Notlagehelfen“, ist Schreckenbergzufrieden. Der jetzt alsunruhiger Ruheständlerzwar noch immer den „Piepser“hat, mit seinen Fotoeinsätzenaber nicht mehr unbedingtunter den Erstensein muss.Auszug aus einem Bericht derKreiszeitung - herzlichen Dank!Ein seltenes Jubiläum - 49


VeranstaltungenLehrgang Technische Hilfeleistung & Zugdienst Technische HilfeleistungIm Mai 2006 wurde ein neuer Lehrgang,Patientengerechtes Retten, als Pilotprojektgetestet. Nachdem dieser erfolgreich amAbend beendet wurde, ist er nun im Ausbildungsprogrammdes Landkreises eingegliedert.Am 15.07. und 04.11.2006 wurde dieserLehrgang an der Ausbildungsstätte Böblingenabsolviert. Ausbilder sind Marcus Winz,Andreas Kopp und David Heinkele. Es warenbei beiden Terminen 30 Teilnehmer ausdem ganzen Landkreis vertreten.Nach der Begrüßung und Erläuterung der„Hausordnung“ ging es sofort los.Es wurde über die „Golden hour of shock“,Sicherung der Einsatzstelle, KooperationFeuerwehr und Rettungsdienst, Ordnungdes Einsatzraumes und die sechs Phasendes Einsatzes gesprochen. Im Anschlusswurde noch der Film „SER-Standart-Einsatz-Regeln“ gezeigt.Nach dem Mittagessen ging es dann auf denHof zur praktischen Ausbildung.Es standen jeweils drei PKW zur Verfügung.Darunter waren eine R-Klasse und eine neuereE-Klasse von DaimlerChrysler.Es wurde an verschiedenen Lagen ( Seitenlage,Dachlage, Standard ) die Möglichkeitendes Zugangs, Versorgungsöffnung undBefreiung des Patienten geübt.Dieses Jahr werden wieder zwei Lehrgängein Böblingen angeboten. Termine sind der21.04.2007 und 10.11.2007.Zugdienst Mai 2006Im Mai 2006 wurde eine sehr anspruchsvolleÜbung im Waldgebiet durch KlausMaisch organisiert. Die Bilder auf dieserSeite stammen aus diesem Dienst. EineÜbung bei der jeder einzelne Feuerwehrangehörigeordentlich zu tun hatte.Dienste 2006 - 50David HeinkeleObmann für technische Hilfe


Seminar in Böblingen: Waldbrandbekämpfung in PortugalForum der Feuerwehr Böblingen und der deutsch-portugiesischen GesellschaftSeit 1998 besteht zwischender Feuerwehr Böblingenund der portugiesischenWehr aus Torres Vedras (ca.45 Autominuten nördlich vonLissabon entfernt) eine Partnerschaft.Am vergangenenSonntag wurde in der FeuerwacheBöblingen überWaldbrandkatastrophen insüdlichen Ländern diskutiertund referiert. Speziell im vergangenenJahr traf es Portugalganz besondersschwer. Viele Waldbrändegingen weit über das Normalmaßhinaus. Im August2005 waren 12 BöblingerFeuerwehrangehörige fünfTage lang zur Unterstützungnach Portugal geeilt. VolkerHauger, Zugführer in Böblingen,berichtete über die Erlebnissein Portugal. Einevöllig andere Taktik sei beidiesen Bränden erforderlich.Das Problem der Wasserversorgungspiele ebenfallseine zentrale Rolle.OB Alexander VogelgsangZuvor begrüßte StadtbrandmeisterThomas Frech zusammenmit Americo Machadovon der deutsch-portugiesischen-Gesellschaftdie Vertreter beider Städte,die Gäste der befreundetenFeuerwehr aus TorresVedras und die Kameradender Feuerwehr Böblingen.Die Idee für dieses Forumentstand im vergangenenJahr, als Americo Machadovon der Hilfe der BöblingerFeuerwehrleute in Portugalhörte. Zusammen mit ThomasFrech wurde dann diesergemeinsame Tag organisiert.In einem Fachvortrag referierteDr. Christoph Neff,Geograph und Feuerökologe,über die Ursachen undAuswirkungen der Waldbrände.Die effiziente Brandvorbeugungaber sei das eigentlicheProblem in Portugal.Im Anschluss erläuterteder Kommandant der FeuerwehrTorres Vedras, FernandoBarao, die Einsatztaktikund gab einen Überblicküber die Arbeit der Feuerwehrin Portugal. OberbürgermeisterAlexander Vogelgsangrichtete seineGrußworte besonders an diebeiden Feuerwehren. DerenPartnerschaft daueremittlerweile acht Jahre anund der Erfahrungsaustauschfördere die weitereEntwicklung. Er empfahl diesePartnerschaft weiter zuintensivieren. Abgerundetwurde das Forum durch dieportugiesische FolkloregruppeSindelfingen, die heimatlicheTänze vorführten. Auchkulinarisch wurden aus beidenLändern Spezialitätengereicht.Jürgen ErnstVeranstaltungen - 51


VeranstaltungenWillem Baaij1. Böblinger Brandbekämpfungsseminar 2006VorgeschichtePaul Grimwood, London, FiretacticsVeranstaltungen - 52Das erste Brandbekämpfungsseminarin Böblingen war eigentlichnie geplant, sondern hat sich irgendwiezwangsläufig ergeben.Für Stadtbrandmeister ThomasFrech ist immer klar gewesendass nur über eine hervorragendeAusbildung seiner Mannschaftenauch eine hervorragendeLeistungsfähigkeit seiner Feuerwehrmöglich ist. Aus dieser Überzeugungheraus hat er seine Führungskräfteund Ausbilder regelmäßigquer durch die Bundesrepublikzu Lehrgängen bei den anerkanntenSpezialisten für dieverschiedenen Facetten derBrandbekämpfung geschickt.Und weil diese sich hier aktiv anden Diskussionen beteiligt habensind aus LehrgangsteilnahmenBekanntschaften geworden undim Laufe der Zeit aus den BekanntschaftenFreundschaftengewachsen. Und jetzt war einfachder Zeitpunkt da, wo KommandantFrech gesagt hat: „jetzt warenwir so oft bei Euch, jetztkommt Ihr mal zu uns“. Und so istdas erste Böblinger Brandbekämpfungsseminarentstanden.Und das diese Entscheidung richtigwar wurde schnell deutlich. Anmeldungenaus der ganzen Bundesrepublik,aus Österreich,Schweiz und Südtirol führtenrasch zu der Meldung „ausgebucht“.Etwa 300 Teilnehmer,darunter viele Kommandanten,Kreisbrandmeister und weitereFührungskräften füllten dann amvergangenen Samstag die Feuerwachein Böblingen.Und hier konnten sie dann voninternational anerkannten Expertenüber die neueste Erkenntnissein der modernen Brandbekämpfungerfahren und diskutieren.Der ganze Vormittag war für PaulGrimwood von der Londoner Berufsfeuerwehrreserviert. PaulGrimwood hat mehr als 30 Jahrepraktische Erfahrung in derBrandbekämpfung, nicht nur inLondon, sondern auch bei weiterenFeuerwehren in Großstädtenrundum den Globus. Und genauso lange hat er diese Erfahrungenwissenschaftlich analysiert und istdamit zu einem der weltweit führendenExperten in der modernenBrandbekämpfung geworden.In seinem ersten Vortrag hat PaulGrimwood an Hand vieler Bilderund kurze Filmausschnitte denZuhörern gezeigt, wie scheinbarharmlose Einsätze innerhalb wenigerSekunden zu extremenBrandsituationen eskalieren können.Weil er zunächst diese Bilddokumentegar nicht kommentierthat, sondern nur Originalaufnahmender Funkkommunikation vonder Einsatzstelle hat mitlaufenlassen, bekam man zwangsläufigdas beklemmende Gefühl selbstvor Ort zu sein.In seinem zweiten Vortrag hat derReferent dann gezeigt und erklärt,wie man die Signale eines Feuerserkennen kann. Dabei bliebein Feuer nicht mehr nur ein „gefährlichesEreignis“, sondern eswurde zu etwas Dynamisches mittypischen Verhaltensmustern.Und so wie früher die Indianer mitRauchzeichen kommunizierten,so ist der Rauch fast die Sprachedes Feuers.Und wer diese Sprache versteht,kann Gefahrsituationen wesentlichfrüher erkennen und wirdnicht mehr so leicht von eskalierendenSituationen überrascht.Diese Erkenntnisse wurden dannin konkrete Hinweise für verbessertetaktische Vorgehensweiseumgewandelt.


Uli Cimolino, BF DüsseldorfUlrich Cimolino, DüsseldorfIm dritten und letzten Vortrag erklärte Paul Grimwooddann die von ihm über die Jahre entwickelteBrandbekämpfungstechniken. Darunter auch die sogenannte 3D-Brandbekämpfung.Jan Südmersen, BF OsnabrückNach der Mittagpause referierte Jan Südmersen vonder Berufsfeuerwehr Osnabrück über das ThemaHandwerkskunst Brandbekämpfung. Auf sehr kurzweiligeArt hat er den Teilnehmern einen Spiegel vorgehalten.Ihm kam dabei sehr entgegen, dass alsDekoration in der Halle zwei Fahrzeuge standen,ein Oldtimer aus den zwanziger Jahren und ein zweiTage altes LF 10/10. Was sich auf technologischemGebiet in dieser zeit getan hat, war damit leicht ersichtlich.„Was hat sich aber im Umgang mit dieserTechnik in diesen 80 Jahren getan“ fragte Jan Südmersendie Teilnehmer. An Hand vieler praktischerBeispiele konnte der Referent hier große Defiziteaufzeigen. Was diese für die Ausbildung und auchfür die Führungskultur in den Feuerwehren bedeutenmuss, kam dabei auch nicht zu kurz.Die dabei verwendete Begriffslogik mit den taktischenEinheiten „Gummimantelträger“ und „Firefighter“sowie einfache Regeln wie „nicht überall woFeuer rauskommt, muss auch Wasser rein“ kamenbei den Zuhörern sehr gut an. Sein Fazit: „wir betreibenheute das Handwerk Brandbekämpfung mitder Technik von morgen, die Taktik von gestern unddie Ausbildung von vorgestern!Ulrich Cimolino von der BF Düsseldorf ging ausführlichauf die Anforderungen an ein Einsatz-Führungs-System (EFS) ein. Ausgangspunkt dabei war dieFeststellung, dass es nach jedem Einsatz immerwieder Diskussionen gibt, was war gut, was warschlecht und was könnte besser gemacht werden.Es gibt so etwas wie der „Tagesform“ bei Einsätzenund diese ist oft stark vom eingesetzten Personalabhängig. Sogar Routineaufgaben werden von Personzu Person unterschiedlich gelöst. Gerade Führungskräfteneigen oft dazu sich nicht an Regeln zuhalten. Die Lösung kann nur ein konsequent umgesetztesEinsatz-Führungs-System (EFS) bringen.Verfahrensweisen und Abläufe müssen dabei „entpersonalisiert“dafür aber „funktionalisiert“ werden,so Cimolino.Ein EFS kann aus einzelnen Standardelementensituationsbedingt zusammengestellt werden, wiez.B.:• Die Führungsorganisation (Stab-Linien-Modell)• Eine Einsatzstellenorganisation• Die Kommunikationsorganisation• Sowie die Standard Einsatz Regeln (SER)für die einzelnen Aufgaben und Bereichen.Im weiteren Verlauf seines Vortrages ging Cimolinoweiter auf diese Elemente ein. Besondere Bedeutungkommt dabei der Einsatzleitung (EL) zu. Eskann und darf immer nur EINEN EL geben. Der ersteintreffendeFahrzeugführer ist immer automatischder erste EL. Für alle weiteren Möglichkeiten sindklare Regelungen notwendig. Auch die Kennzeichnungvon Führungskräften sollte eindeutig sein. Undobwohl das alles recht logisch und vor Allem nichtneu ist, zeigten die Praxisbeispiele wie häufig gegendiese Regeln verstoßen wird. Fazit von Cimolino:• Alles nichts Neues• Alles nur eine Frage des WollensVeranstaltungen - 53


1. Böblinger Brandbekämpfungsseminar 2006Veranstaltungen - 54Holger de Vries, HamburgDie Anwendungsmöglichkeiten von Druckluftschaumbei der Brandbekämpfung waren Inhalt desVortrages von Holger de Vries aus Hamburg. DieWahl eines Löschmittels ist dabei eng verknüpft mitder Wahl des Löschgeräts und mit der Löschtaktik.Der Referent betrachtete die Löschmittelauswahldarum nicht nur aus einsatztaktischem Blickwinkelsondern sehr stark auch aus strategischer Sicht einerFeuerwehr. Und gerade dort stehen nicht immerdie technischen Kriterien im Vordergrund wie• Relative Löscheffektivität• Kosten• Kompatibel zu Taktik und AusbildungSehr häufig spielen weitere Faktoren mit:• „Wichtig“-Faktor• Design• Werbung• Objektiver InformationsmangelBei den hohen Anschaffungskosten für diese Anlagensollte im Vorfeld geklärt sein für welche Einsatzartendie Anlage eingesetzt werden soll. DeVries verglich dabei ausführlich Einsatzanwendungenwie sie in den USA praktiziert werden mit solchenhier in Deutschland. Dabei wurden gravierendenUnterschiede sichtbar. Packt man dann nochdie physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die sich vonder Pumpe über 60 Meter Schlauchleitung bis insStrahlrohr hinein abspielen oben drauf, dann wirdschnell klar das sich Druckluftschaumanlagen fürkontinuierliche Löschmittelabgaben eignen. Fürstoßweise Löschmittelabgaben ist der Druckluftschaumvöllig ungeeignet so der Referent.Christian Pannier, FF BrettenChristian Pannier von der Feuerwehr Bretten gingauf die bestehende Normen für die persönlicheSchutzausrüstung, die EN469 sowie die HuPF 2006ein. Dabei erklärte Pannier zunächst welche Faktorenzu diesen Neuerungen bei den Normen beigetragenhaben.Die zunehmende internationale Harmonisierung derNormen von der DIN über die EN bis hin zur HuPfmacht regelmäßige Anpassungen erforderlich. Danngibt es die Europäische Forderung die Norm im Fünfjahresrhythmuszu überprüfen. Schließlich gab esdas Bestreben neue und verbesserte Prüfverfahrenin die Norm zu integrieren.Als nächstes erläuterte Pannier den grundlegendeUnterschied zwischen der EN469 und die HuPF. DieEN469 ist eine reine Anforderungsnorm. Die HuPFdagegen ist eine Anforderungs- und Ausführungsnorm.Das bedeutet sie beschreibt die Bekleidungwesentlich detaillierter als die EN469.Danach ging Pannier auf die wesentlichen Neuerungenin den überarbeiteten Normen ein, und erklärtewelche Auswirkungen diese in der praktischenAnwendung haben können. Eine sehr wesentlicheVeränderung in der EN469 ist, dass es hier jetzt einzweites Schutzniveau unterhalb des alten Niveausgibt.Jürgen Ernst, FF BöblingenIm Schlussreferat beleuchtete Jürgen Ernst dieAnforderungen die an eine praxisgerechteAusbildung gestellt werden sollen. In Übungeneinfach Dächer abspritzen ist dabei klar zu wenig.Zunächst müssen einige einfache aberwesentliche Fragen beantwortet werden, wie• Was erwartet mich in der Praxis(=Einsatz)?• Sind wir vorbereitet?• Stimmt die Ausrüstung?• Haben wir nichts vergessen?Meistens sind die Antworten unbefriedigend, denn• Neue Fahrzeuge können kein Feuerlöschen• Das neueste Atemschutzgerät auch nicht• Die neueste Löschtechnik schaffte esauch nicht von alleineEs ist der Mensch der das Feuer bekämpft. Allesandere sind nur Werkzeuge und Hilfsmittel. In derManöverkritik nach Übungen hört man fast immernur großes Lob. Sind wir aber wirklich so gut?Anhand mehrerer Beispiele machte Jürgen Ernstklar, dass es noch große Defizite zu überwindengibt. Sogar solch scheinbar einfache Sachen wiedie Bedienung eines Strahlrohrs. Man weiß wo essich im Fahrzeug befindet, wie man es öffnet undschließt und meistens wohl auch wie viel Wasserdurchpasst. Können wir es aberim Einsatz auch richtigbedienen?Erfahrungen kann man nichtübertragen, Erfahrungen mussman selbst machen. Darumforderte Jürgen Ernst eine mehrpraxisorientierte Ausbildung.Heißausbildungen gehören dazwingend dazu. Aber nicht jedebeliebige Anlage eignet sichdazu. Und vor Allem brauchen dieAusbilder selbst auch einehervorragende Ausbildung.


KameradschaftspflegeFamilienausflug der Abteilung Dagersheim - Millionen von LegosteinenDer Familienausflug der AbteilungDagersheim istschon eine langjährige Tradition.Alle zwei Jahre nehmenwir nicht nur die Partnerin,sondern auch die Kinderzu einem familienfreundlichen1-Tages-Ausflug mit.Bei der Wahl des Ausflugszieleswird natürlich auf dieInteressen der Kinder Rücksichtgenommen. Im Jahr2006 wurde als Hauptzieldas Legoland in Günzburggewählt. So traf sich amSamstag, den 16. September2006 die ganze Mannschaftmit Familien am Gerätehausin Dagersheim.Dort warteten schon zweiBusse, die dann um 7.30 UhrKurs auf die Autobahn nahmen.Am Rastplatz Gruibingenwurde dann das zweiteFrühstück eingenommenund die Gelegenheit genutzt,sich die Beine zu vertreten.Da aber nicht alle ins Legolandwollten, stieg ein Teilder Mannschaft in Ulm aus,wo sie bereits von unseremehemaliger Pfarrer AndreasWiedenmann erwartet wurden,der einen interessantenTag organisiert hatte. Sowurde an diesem Tag dieStadt zu Fuß erkundet unddank Andreas Wiedenmannkonnten wir eine nicht alltäglicheFührung durchs UlmerMünster genießen. Hierbeierzählte Andreas Wiedenmannviele interessante,teils unbekannte Geschichtenüber das Münster.Das Ziel der restlichen Teilnehmerwar das Legoland.Bei trockenem – anfangs jedochrecht nebligem Wetterkonnten wir dort einen erlebnisreichenTag verbringen.Allein schon die Legostadtmit ihren vielen Gebäudenkann schon mehrere Stundenbegeistern. Aus Millionenvon Legosteinen wurdeAllianz-Arena, Reichstag,Neuschwanstein und vieleLandschaften in Kleinformaterschaffen. Achterbahnen,4D-Kino und viele andereAttraktionen sorgten für vielSpaß bei Erwachsenen undden Kindern.Die vier Stunden im Legolandvergingen wie im Flugeund wir mussten bereitsschon die Rückreise antreten.In Ulm „sammelten“ wirwieder den Rest der Mannschaftein, die nach erfolgreicherBesteigung des UlmerMünsters und vielenweiteren Aktivitäten nichtsgegen einen Sitzplatz einzuwendenhatten. Aber nichtnur das Münster wurde andiesem Tag besichtigt. Auchder Bauernmarkt und Neu-Ulm waren das Ziel der Ausflügler.Zurück ging es dannmit dem Solarboot über dieDonau hin zum Fischerviertel,wo es noch sehr vielehistorische Häuser zu besichtigengab.Im Dagersheimer „Sportheim“trafen sich dann allewieder zum gemeinsamenAbendessen. Wie sich kurzdanach herausstellte, wardas sogar die letzte Großveranstaltungvon SportheimwirtPeter Kreiß. Um 19Uhr starteten dann nochrund 60 Teilnehmer mit demBus ins Möhringer SI-Zentrum.Dort konnten wir nochdie Musicals „Mamma Mia“und „Elisabeth“ bewundernund genießen. Gegen Mitternachtdann ging ein schönerund erlebnisreicher Tag zuEnde.Marco MeyerVeranstaltungen - 55


KameradschaftspflegeOktober 2006 - Besuch der Partnerwehr aus Portugal - Torres VedrasKameradschaftspflege - 56Vom 28.09. bis zum 03.10. letzten Jahreswaren wir wieder mal Gastgeber für unsereFreunde aus Portugal, genauer gesagt ausTorres Vedras. 5 Tage in Böblingen miteinem vollen Terminkalender.Als erstes Highlight stand wieder der Besuchdes Volksfestes auf dem CannstatterWasen an. Faszinierte und begeisterteGesichter unserer Kameraden aus Portugalkonnte man sehen, bei dem bunten Trubelauf dem Wasen. Im Dinkelacker-Zeltfeierten wir dann gemeinsam in den Abendhinein. An einem recht sonnigen Samstag,sollte es noch „heißer“ werden. Wir fuhrenzur RDA (RauchgasDurchzündungsAnlage)von ERHA-TEC auf die Schwäbische Alb.Hier konnten unseren Gästen das Verhaltenbei Bränden in Gebäuden näher gebrachtwerden. In einem umgebauten Seecontainerwird mit „Echtfeuer“ eine schöne Temperaturund einige Durchzündungen (Flashover)herbeigezaubert. Nur hier lässt sich einrichtiges Verhalten bei Wohnungsbrändenrealitätsnah üben. Unsere portugiesischenFreunde ließen sich das nicht zweimal sagenund konnten es kaum erwarten sich dieSchutzkleidung überzuziehen, um dannschnellstmöglich in den Container zukommen. Da hier Sicherheit großgeschrieben wird, folgte erst die Belehrungzum Verhalten während des Aufenthalts imContainer. Die Augen wurden immer größer,als dann endlich die ersten Feuerwalzenüber die Köpfe rauschten. Nach zweiDurchläufen im Container folgte außerhalbnoch ein Strahlrohrtraining. Etwas müdeging’s dann zurück nach Böblingen, woabends dann die Ü30-Feier in derKongresshalle auf dem Programm stand.www.bvtv.ptSonntags fand in der Feuerwache eine Infoveranstaltungüber die Waldbrandbekämpfungstatt. Diese wurde zusammen mit derdeutsch-portugiesischen Gesellschaft organisiert.Als Gastredner konnten wir einenDozenten von der Universität Kaiserslauterngewinnen, der auf Ursachen und Entwicklungvon Waldbränden, auch gerade in Regionenwie Portugal einging. Der Kommandantvon Torres Vedras Fernando Barao lieses sich nicht nehmen, selbst über das fürsie wichtige Thema zu referieren. Als besonderenGast konnten wir unseren OB AlexanderVogelsang, samt Amtskollegen ausSömmerda begrüßen. Der Kommandant ausTorres lies es sich nicht nehmen, fünf Kameradenaus Böblingen, die im August 2005unsere Kameraden aus Torres Vedras beider Waldbrandbekämpfung unterstützten,Thomas Reuter


esonders zu Ehren. Auchunser Oberbürgermeistererhielt ein Gastgeschenk,sowie besondere Grüße seitensder Stadtverwaltungaus Torres Vedras. Nach denFachvorträgen gab’s natürlichnoch schwäbisch-portugiesischeSpezialitäten unddazu eine Aufführung einerportugiesischen Folkloregruppe.Nachdem die Tagewie im Flug vergingen, hießes dann auch wieder Abschiednehmen. Zurückblickendwaren es 5 schöneTage, an denen gute Freundewieder zu Gast waren.Sömmerda zu Gast....bei der WM 2006!Im Juni besuchte uns eineDelegation unserer kameradenaus Sömmerda! Ein Erlebniswar der Besuch des„Public-Viewing-Bereichs“ inder Stuttgarter Innenstadt.Ein Besuch im Remstal gehörteauch zum Programm.Das Technikmuseum inSinsheim war Ziel eines Ausflugs.Hier konnte eine echte„Concorde“ besichtigt werden.Es waren schöne Stunden,die wir mit unserenFreunden verbringen konnten.Wir hoffen auf ein baldigesWiedersehen.AltersabteilungenBöblingenNeben dem Besuch vonzwei Besenwirtschaftenmachte die AltersabteilungBöblingen auch einen Abstecherzur Kreiszeitung BöblingerBote mit anschließendemAbschluß im Paladion.Im Mai trafen sich die Kameradenauf der Feuerwachezu einem Weißwurstfrühschoppen.Weitere Wanderungenführten in das Vereinsheimder DeutschenSchäferhunde sowie zumIBM-Club. Der Jahresausflugführte in die Pfalz nachSpeyer (Stadtführung) undnach St. Martin.Zum Jahresabschluß 2006trafen sich die Kameradenbei Ruth, Uschi und Helmutinder Kanne. Durchschnittlichbeteiligten sich 25 Personenan den Unternehmungen.Die Zusammenstellung erfolgtevon Eberhard Honold.DagersheimIm Jahr 2006 hatte die DagersheimerKameraden 6 erwähnenswerteTermine.Zum einen ging es in eineBesenwirtschaft nach Neuweilerund es wurde einFilmnachmittag durchgeführt.Beim Pfingstfest unterstütztendie Kameraden dieAktiven und bauten wie jedesJahr das Zelt und dieStände ab. Ferner nahmensie an den geselligen Veranstaltungenbeim Ausflug insLegoland sowie am Kameradschaftsabendteil.Ein Gespräch mit KommandantWerner Elsenhans rundetedie Veranstaltungsreiheab. Die Daten wurden vonKamerad Julius Kobialka zusammengestellt.Günter BoschKameradschaftspflege - 57


Zukunftsprojekte - 58ZukunftsprojekteDie Dienstbelastung hattein den letzten Jahren stetigzugenommen. Vor allem fürdie Führungskräfte in derAbteilung Böblingen bedeutetedies eine zu hoheDienstfrequenz und damitÜberlastung mit allen seinenBegleiterscheinungen imEhrenamt. Für 2007 wurdeeine Reduzierung allerDienstarten vorgenommen,so dass bei den mehrfachbelasteten Funktionsträgerneine deutliche Entlastung imJahresdienstaufkommen zuverzeichnen ist.Gemeinsam mit dem Arbeitskreis1 „Wettbewerbeund Sport“ wurde ein neuesKonzept für den Feuerwehrdiensterarbeitet. Ab 2007 istder Dienstsport neben derAusbildung zur Brandbekämpfungund TechnischenHilfeleistung fester Bestandteilim Übungsdienst. Ziel istes, Impulse zu schaffen undsich regelmäßig sportlich zuengagieren. Dienstsport inZugstärke soll zusätzlich denSpaß und die Kameradschaftfördern. Der Fitnessraumwird aufgewertet, indem neue moderne Trainingsgerätebeschafft werden.Sie ermöglichen, denindividuellen Leistungsstandzu überprüfen.Die Ausbildung im Umweltschutzwurde neu organisiert.Der gemeinsame ABC-ZugBöblingen/Herrenberg beginntseinen Dienstbetrieb in2007. Bis Jahresende ist derneue ABC-Zug Süd für denLandkreis Böblingenalarmierbar.In beidenFeuerwehrentrainieren ca. 90Feuerwehrangehörigeden Ernstfall.Durch dieZusammenlegungder Umweltschutzzügewerden verschiedenartigeSynergieeffekteerzielt, u.a. derWegfall von Mehrfachbeschaffungenund die stadtübergreifendeZusammenarbeitim Zugverband.Durch eine Neustrukturierungder Arbeitskreise werdenab 2007 im neuenAK 5 „Ausbildung und Einsatz“Ausbildungsinhalte,Einsatzplanung und Einsatzabwicklunggebündelt. Wirversprechen uns eine übergreifendeund effiziente Koordinationder Aufgabengebiete.Die Realbrandausbildungin der Rauchdurchzündungsanlage(RDA) und inder mobilen Übungsanlage(MÜB) wird intensiviert.Auch in 2007 werden wirGastgeber für ein weiteresBrandbekämpfungsseminarsein. Die FeuerwehrBöblingen beabsichtigt sichals Standort für qualitativhochwertige Aus- und Fortbildungstadtübergreifend zuetablieren. Das gilt auch fürdie Technische Hilfeleistungund den Umweltschutz. DiePlanungen sind bereits angelaufen.Die Planungen für das Jubiläumin 2008 „150Jahre FeuerwehrBöblingen“ laufenauf Hochtouren.Ein ereignisreichesJahr erwartetuns. Überdas ganze Jahrverteilt sind wirGastgeber für verschiedeVeranstaltungen.Höhepunktwird dieAusrichtung derDeutschen Meisterschaftenvon 23.07.08 – 27.07.2008sein.Die Abteilung Dagersheimwird im September einenAusflug in das historischeDresden unternehmen. DieKameradschaftspflege inder Abteilung Böblingen wirdauf Grund der Jubiläumsveranstaltungenin 2008 zurückgestellt.Die Feuerwehren Sindelfingenund Böblingen wollen in2007 im Rahmen der InterkommunalenZusammenarbeiteinen gemeinsamenFeuerwehrbedarfsplan erstellen.Er wird den Verwaltungenund Gemeinderätenzur Beurteilung und Zustimmungvorgelegt. Er dient derPlanungssicherheit beidenFeuerwehren und Kommunen.Thomas FrechStadtbrandmeister


Momente 2006Zukunftsprojekte - 59


Ehrungen & BeförderungenEhrungen25 Jahre aktiver Feuerwehrdienst - Feuerwehrehrenzeichen in SilberDieter Egeler40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr BöblingenRudolf SeckerGerhard Laier50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr BöblingenBernhard Schmid60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr BöblingenSiegfried BernerWalter DietterleErwin RothfussRichard WocheleEhrungen & Beförderungen - 60Ernennung zum Ehrenmitglied der Feuerwehr BöblingenRolf Schreckenberg


BeförderungenFeuerwehrmann / FeuerwehrfrauThomas LoberHannes RochauOberfeuerwehrmannOliver ZwölferHauptfeuerwehrmannLöschmeisterChristian BaumgartnerFlorian DittusThomas ReichelChristian OttoHauptlöschmeisterWolfgang DietterleBernd MayerJürgen RothfussOberbrandmeisterPeter JordanEhrungen & Beförderungen - 61


TotentafelHermann Albrecht* 19.10.1926 + 21.12.2006Oberlöschmeister der Feuerwehr BöblingenMit Hermann Albrecht hat uns ein sehr guter Kamerad verlassen.Er war 64 Jahre im Dienst der Allgemeinheit tätig.Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.Totentafel - 62


Ich wünschte Du hättest einmal meinen Job!Leute, ich wundere mich über Euch. Ich wundere mich, wenn Ihr an einerFeuerwache vorbeifahrt und sagt: „Ich wünschte, ich hätte deinen Job“Nur manchmal wünschte ich auch, dass Ihr ihn hättet.Ich wünschte, Ihr hättet ihn gehabt, als ich zu meinem ersten Brand fuhr und mich zuTode fürchtete.Ich wünschte, Ihr hättet ihn, wenn ich hinten in einem Rettungswagen stehe und einenfünfjährigen Jungenversuche wieder zu beleben und danach das Entsetzen der Familie sehe,wenn der Arzt ihnen sagt, dass ihr Sohn tot ist.Was glaubt Ihr, wie ich meine Kinder in dieser Nacht festhalten wollte.Ich wünschte jedes Mal, Ihr hättet meinen Job,wenn es mal wieder um Leben und Tod geht.Ob ich meinen Job mag? Ja, ich mag ihn sehr!Ja, ich liebe ihn, wenn ich ein fünfjähriges Kind vor dem Tode gerettet habe.Ich weiß, dass ich immer mein Bestes gebe.Ich habe es gern, wenn Kinder zur Feuerwache kommen.Mehr Erwachsene sollten kommen. Ich achte den Respekt, den mir die Leuteentgegenbringen, die wissen was ich leiste und die meinen Job kennen.Ich habe es gern, wenn Ihr sagt:„Danke, Feuerwehrmann, dass Du da gewesen bist“.Während ich mich also über Euch wundere, wundert Euch nicht über mich.Ich bin nichts Besonderes, aber wenn Ihr mich braucht, dann bin ich da.Ein Feuerwehrmann aus Montana, USA Nov. 1977Feuerwehrgedicht - 63


Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut!Sprichwort von Laotse, chin. Philosoph, 4. Jahrhundert

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