Das größte Risiko im Leben ist das Neue! Theater und Schule.

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Das größte Risiko im Leben ist das Neue! Theater und Schule.

Theater und Schule. Vom Modell zum ProgrammDas größte Risiko im Leben ist das Neue!– Wilfrid GroteTheater und Schule.Die Länderkonferenz am 22. und 23. Oktober 2010in der SCHAUBURG in MünchenAus der Erfahrung, dass in den sechzehn Bundesländern ganz verschiedene Modelle zur Kooperationzwischen Theatern und Schulen entwickelt und gefördert werden, ist die Initiative der ASSITEJ entstanden,diese Strukturen exemplarisch zu erforschen, vergleichend nebeneinander zu stellen sowie Gemeinsamkeitenund Unterschiede herauszuarbeiten.Sieben Wissenschaftler deutschsprachiger Hochschulen präsentieren auf der Tagung die Ergebnisseihrer Recherchen. Ausgehend von diesen exemplarischen Untersuchungen werden künstlerische undkulturpolitische Ansätze vorgestellt und Perspektiven für die Zukunft entwickelt. Diskutiert werden sowohlProjekte einzelner Theater wie die performativen Vermittlungskunstprojekte des Theaters an der Parkaue unddas Projekt X-Schulen des Theaters Hebbel am Ufer in Berlin als auch regionale und landesweite Modelle wiedie Hamburger TuSCH-Projekte und das Landesprogramm Kultur und Schule in NRW. Die Kooperation derZüricher Erziehungsdirektion mit dem Theaterfestival Blickfelder und die »Theater und Schule« Konzepte andeutschen Stadttheatern stehen ebenfalls auf dem Prüfstand. »Theater und Schule« oder Schule? Die Fragenach dem Verhältnis von Kunst und Bildung zieht sich als roter Faden durch die Diskurse der Konferenz.Wir laden Sie herzlich ein, denn nach den vielen Sonntagsreden zur Kulturellen Bildung ist es an derZeit, konkretes Alltagshandeln zu verabreden. Aus den Modellen müssen Programme entstehen, für dieZusammenarbeit von »Theater und Schule« müssen Strukturen geschaffen werden.Prof. Dr. Wolfgang Schneider


TagungsablaufFreitag , 22. Oktober 2010TagungsablaufSamstag , 23. Oktober 201012.0012.3013.0013.30–14.3014.3015.00 –17.00Ankunft der TeilnehmerGrußworteDr. Hans Georg Küppers, Kulturreferentder Stadt MünchenGeorge Podt, Intendant der SCHAUBURG MünchenEinführende BemerkungenProf. Dr. Wolfgang SchneiderSieben mal siebenModelle der Zusammenarbeit von Theatern undSchulen: Kurzpräsentation der Forschungsergebnisse.Moderation: Ilona SauerJause mit BrezelnTischgesprächeKommunale und landesweite ModelleProf. Dr. Wolfgang Sting, FachbereichErziehungswissenschaft, Universität Hamburg:TuSCH Hamburg. Strukturen und Strategien eines(Erfolgs-) Modells.Dr. Ole Hruschka, Leibniz Universität Hannover:Lebendige Lektionen. Zur öffentlichen Didaktik derStadt- und Staatstheater.17.0017.3019.0020.00Prof. Dr. Vanessa Reinwand, Institut für Kulturpolitik,Universität Hildesheim: Das LandesprogrammNordrhein-Westfalen »Kultur und Schule«.Ein Nach-Mach-Modell?KaffeepauseDie Runde der Kulturpolitikmit Bettina Milz, Referatsleiterin für Theater, Tanzund Musik im Kulturministerium des Landes NRW.Albert Zetzsche, Referatsleiter Theater, Musikpflegeund Literatur im Hessischen Ministerium fürWissenschaft und Kunst.Prof. Dr. Eckart Liebau, UNESCO-Lehrstuhl fürKulturelle Bildung, Universität Erlangen-NürnbergProf. Dr. Wolfgang Schneider, Lehrstuhl fürKulturpolitik, Universität Hildesheim.AbendessenDie Räuber von SchillerSCHAUBURG Münchenfür Jugendliche und Erwachsene10.0010.30 –13.0013.00 –14.00 Mittagspause14.00 –15.30Kaffee zum WachwerdenTischgesprächeModelle einzelner Theater und SchulenProf. Dr. Dorothea Hilliger, HBK Braunschweig:Perspektivenwechsel – Das X-Schulen Projekt desBerliner Theaters Hebbel am Ufer.Dr. Christoph Scheurle, Institut für Medien undTheater der Universität Hildesheim: Ein Bericht für eineAkademie –Theaterpädagogik des Performativen amTheater an der Parkaue.Prof. Dr. Eckart Liebau, Institut für Pädagogik derUniversität Erlangen-Nürnberg: Theater und/oderSchule? Beobachtungen zu einem Theaterprojekt.Prof. Mira Sack, Zürcher Hochschule der Künste:Blickfelder schafft Spielfelder. Ein Festival zeigt, werwir sind, sein könnten und werden wollen.Die Runde der Theaterkunstmit Dagmar Schmidt, künstlerische LeiterinSCHAUBURG MünchenStefan Fischer-Fels, künstlerischer Leiter15.3016.0016.30Junges Schauspielhaus DüsseldorfAndrea Maria Erl, künstlerische LeiterinTheater Mummpitz, NürnbergMatthias Günther, DramaturgMünchner KammerspieleDr. Marion Victor, Verlag der AutorenModeration: Sabine Leucht, TheaterkritikerinStatements und PerspektivenBeobachter berichtenDr. Manfred Jahnke, JournalistGeorg Biedermann, künstlerischer Leiter KJT,Theater am Kirchplatz Schaan, LiechtensteinGudrun Schweigkofler-Wienerberger,Teamleiterin KulturKontakt Austria, WienAbschließende BemerkungenEnde der TagungTagungsleitungProf. Dr. Wolfgang SchneiderProjektleitungIlona Sauer


Die SCHAUBURGTheater der Jugend in MünchenDie Räuber von SchillerDie Schauburg ist eines der renommiertestenKinder- und Jugendtheater in Deutschland. Siewill Kindern, Jugendlichen und ErwachsenenKontroverses und Unterhaltsames gleichermaßenbieten. »Kompliziertheit statt Vereinfachung« ist dasMotto der künstlerischen Arbeit des Theaters unterder Intendanz von George Podt. Keine Kniebeugenund kein Anbiedern in Sachen kultureller Bildung,stattdessen Theaterkunst für Kinder und Jugendliche.Zum Verhältnis von Theater und Schule schreibtdie künstlerische Leiterin Dagmar Schmidt: »DasVerhältnis zwischen Theater und Schule ist sensibel,manchmal erscheint es fast inkompatibel: Schulemuss Welt erklären. Theater braucht das Geheimnis.Wenn einem Schüler der Satz des Pythagoraswie ein Geheimnis erscheint, wird die Schule zurKatastrophe. Wenn im Theater alle Geheimnissegelüftet sind, ist es tot.«Regie: Alexander MayBühne: Isabelle KittnarKostüme: Monika StaykovaEs spielen: Vanessa Jeker, Oliver BürginButz Buse, Markus CampanaFelix Hellmann, Johannes KlamaUllrich Wittemann, Peter WolterSpieldauer: 90 MinutenAnna Hartung (21 Jahre) schrieb im Juni 2010im Orbiter Block unter www.schauburg.deDieser Abend war einer der schönsten in der SCHAUBURG.Ich muss zugeben: Ich liebe Die Räuber! Ich liebe Schiller!Und vor allem liebe ich diese Inszenierung, weil sie alle vonmir geliebten Momente des Stückes wunderbar dramatisiert.


Referenten / BeobachterInformationen / WegbeschreibungProf. Dr. Dorothea Hilliger ist seit 2004 Professorinan der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweigim Studiengang »Darstellendes Spiel/Kunst in Aktion«.Dr. Ole Hruschka studierte Kulturwissenschaften undÄsthetische Praxis in Hildesheim und Médiation culturelin Aix/Marseille. Seit 2009 ist er Studienleiter im FachDarstellendes Spiel am Deutschen Seminar der LeibnizUniversität Hannover.Prof. Dr. Eckart Liebau lehrt an der FriedrichAlexander Universität Erlangen-Nürnberg Pädagogik.Er ist Initiator des Studiengangs »Darstellendes Spielin der Schule«.Prof. Dr. Vanessa Reinwand ist seit Oktober2009 Juniorprofessorin für Kulturelle Bildung amInstitut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.Prof. Mira Sack studierte Theaterpädagogik an derUniversität der Künste in Berlin. Sie ist Professorinfür Theaterpädagogik an der Zürcher Hochschuleder Künste.Dr. Christoph Scheurle ist Dozent für Theorie undPraxis der szenischen Darstellung am Institut für MedienundTheaterwissenschaft der Universität Hildesheim.Prof. Dr. Wolfgang Schneider ist Direktor desInstituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheimund Vorsitzender der ASSITEJ Deutschland sowiePräsident der internationalen Vereinigung des Theatersfür Kinder und Jugendliche.Prof. Dr. Wolfgang Sting ist Professor für Theaterpädagogikund Darstellendes Spiel am FachbereichErziehungswissenschaft der Universität Hamburg undLeiter des Studiengangs Performance Studies.Dr. Manfred Jahnke ist freier Kritiker, Lehrbeauftragteram Institut für Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität München und an der adk-Ulm.Georg Biedermann ist Präsident der ASSITEJLiechtenstein und künstlerischer Leiter des Kinder- undJugendtheaters Theater am Kirchplatz in Schaan.Gudrun Schweigkofler-Wienerberger istTeamleiterin des Bereichs Beratung, Tanz und Theaterbei KulturKontakt Austria in Wien.Information: ASSITEJ e.V.Schützenstrasse 12 / 60311 Frankfurt am MainTelefon: 069 / 291 538E-Mail: theaterundschule@kjtz.deOnlineanmeldung: www.theaterundschule.netTagungsgebühr: 50 Euroermäßigte Gebühr 30 Euro(Studierende und Arbeitslose)Anmeldeschluss: 12. Oktober 2010Veranstaltungsort:SCHAUBURG -Theater der JugendFranz-Joseph-Strasse 47 / 80801 MünchenTelefon: 089 / 233 371 61Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:Die SCHAUBURG ist ab Hauptbahnhof mit derU2 (Richtung Feldmoching) zu erreichen. StationJosephsplatz aussteigen und Ausgang Georgenstrassewählen. Ab dort ist der Weg ausgeschildert.Eine Veranstaltung der ASSITEJ e.V. in Zusammenarbeitmit der SCHAUBURG , Theater der Jugend in Münchenund dem Institut für Kulturpolitik der UniversitätHildesheim.Die Tagung wird gefördert durch dasBundesministerium für Bildung und Forschung.

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