2. Teil [1,63 MB] - Kaufmännisches Berufskolleg Oberberg

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2. Teil [1,63 MB] - Kaufmännisches Berufskolleg Oberberg

Groß- und AußenhandelskaufleuteKaufleute im Groß- und Außenhandel bilden dieBrücke zwischen der produzierenden Wirtschaftund deren Abnehmern. In der zunehmend globalisiertenWelt hat diese Mittlerfunktion gegenüberden internationalen Lieferanten und/oderKunden einerseits an Bedeutung gewonnen.Andererseits verändern sich die Aufgaben unddie Stellung des Groß- und Außenhandels imWirtschaftsablauf durch die Entwicklung zurDienstleistungs-, Kommunikations- und Ökologiegesellschaft.Das Berufskolleg Oberberg wird durchschnittlichvon einhundert angehenden Groß- undAußenhandelskaufleuten besucht, die in etwafünfzig Unternehmen der verschiedensten Branchenausgebildet werden. Um den gegebenenAufgaben und Bedingungen und den zukünftigenErfordernissen im Groß- und Außenhandelgerecht zu werden, ist eine umfassende beruflicheHandlungskompetenz (als Fach-, Methoden-,Sozial- und Humankompetenz) erforderlich.Die Schülerinnen und Schüler erwerben in derAusbildung ein kaufmännisches, großhandelsspezifischesGrundwissen in allen Funktionsbereicheneines Groß- und Außenhandelsunternehmens.Sie sind in der Lage, kaufmännischeAufgaben selbstständig zu planen, durchzuführenund zu kontrollieren. Sie können die dafürnotwendigen Informationen aufbereiten und fürdie betrieblichen Prozesse nutzen. Sie verstehendie Wirkungsweisen von vernetzten Informationssystemen,zum Beispiel eines Warenwirtschaftssystems.Sie werden zu einem verantwortlichenHandeln herangeführt, in dem siekostenbewusste, qualitätsorientierte, humaneund umweltbewusste Entscheidungen treffenund begründen. Sie gewinnen einen Einblick inKontroll- und Steuerungssysteme wie die Finanzbuchhaltung,Kosten- und Leistungsrechnungund Controllingmöglichkeiten. Sie sind inder Lage, Problemlösungen im Team zu findenund Lösungen mit geeigneten Mitteln zu präsentieren.Der Unterricht wird in Teilzeitform an zwei Wochentagendurchgeführt. Die Ausbildungsdauerbeträgt in der Regel drei Jahre. Kürzere Ausbildungszeitensind bei einer entsprechenden Vorbildungoder im Rahmen einer beruflichenUmschulung möglich.Um den daraus resultierenden ProblemenRechnung zu tragen, werden Förderkurse undein inhaltlich differenzierter Unterricht in Parallelgruppenin den Fächern Rechnungswesen undEnglisch angeboten. Die Planung der Unterrichtsorganisationgewährleistet, dass alleSchüler die zum Berufsschulabschluss notwendigenKenntnisse erwerben können.Die Internationalisierung der Märkte erfordertverstärkt Außenhandelskenntnisse. Deshalbwird zu Beginn des dritten Ausbildungsjahreseine projektähnlich ausgerichtete mehrtägigeKlassenfahrt durchgeführt. Die Schülerinnenund Schüler lernen in Hamburg das LogistikundLager- und Zollwesen durch Experten kennen.Konkrete Außenhandelsvorgänge mit dendazugehörigen Dokumenten werden von einemsachkompetenten Mitarbeiter eines Im- undExportunternehmens im Rahmen einer Betriebserkundungdargestellt.Die im Groß- und Außenhandel eingesetztenLehrkräfte sind daran interessiert, Neuerungenund Entwicklungen am Ausbildungsplatz derSchülerinnen und Schüler kennen zu lernen. Siebesuchen die Ausbildungsbetriebe und lassensich dabei über neuartige Warenwirtschafts- undLagerorganisationssysteme informieren. Einweiteres Fortbildungsspektrum sind die verändertenLogistikabläufe und die Ausweitung desHandels mit Osteuropa.Kurt Borner35

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