Management des „Unsichtbaren“ - Vienna Business School

vbs.ac.at

Management des „Unsichtbaren“ - Vienna Business School

ausgabe n°4/2010 magazin der vienna business school

handelsakademien und handelsschulen der wiener kaufmannschaft

P.b.b. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M; Verlagspostamt: 1040 Wien; Erscheinungsort Wien

Management des

„Unsichtbaren“

Was Gefühle und Verhalten mit

Organisationen zu tun haben

Erkenne dich selbst!

Angebote der VBS zur

Weiterentwicklung

Faktor eigenes Verhalten

Verhaltensorientiertes

Management in der Praxis


UND WEITERE 14 WEBRADIOs

jETzT NEU AUF

ENERgy.AT


Management des „Unsichtbaren“

Vienna Business Circle

Schulblicke

Erkenne dich selbst!

VBS Schönborngasse

VBS Augarten

Faktor eigenes Verhalten

VBS Floridsdorf

VBS Akademiestraße

Der Duft der Arbeitswelt

VBS Hamerlingplatz

Ausgehen & feiern

VBS Mödling

Schöne Dinge

Impressum

medieninhaber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft – Vienna Business school. Herausgeber: Fonds der Wiener

Kaufmannschaft. redaktion: mag. martin Göbel, Irene pöltner. Konzept, projektmanagement: michaela Görlich.

Art-Direktion: marion Brogyanyi. Chefredaktion: michaela Görlich. mitarbeiter dieser Ausgabe: Johannes Luxner,

Clemens mar, Jasmin Tomschi, Karin uebelbacher. Lektorat: Dr. roswitha Horak.

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Fonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry Frank

inhalt

editorial

Wie verhalten sich Gruppen oder einzelne Menschen in

einer Organisation? Und in welcher Form nimmt dies Einfluss

auf die Abläufe in einer Firma? Verhaltensorientiertes

Management beschäftigt sich mit diesen Fragen und erklärt,

wie soziale und psychologische Faktoren unsere Handlungen

beeinflussen, und welche Auswirkungen diese in

einem Unternehmen haben können. Durch das Erkennen

können verhaltensorientierte Lösungen entwickelt werden,

die entscheidend sind, ob wir uns in eine Organisation – wie

auch die Vienna Business School – motiviert einbringen, und

sie als positiv und fördernd erleben und empfinden.

Dr. Rainer Trefelik,

Präsident Fonds der Wiener Kaufmannschaft

Coverfoto: photocase.com/cw-design.

Hersteller: Bösmüller print management GesmbH & Co KG. redaktionsanschrift: schwarzenbergplatz 14,

1041 Wien, Tel.: 01/501 13-0, Fax: 01/501 13-150, e-mail: marketing@kaufmannschaft.com,

Homepage: www.vienna-business-school.at. ZuL.-Nr.: GZ 02Z032130m. Verlagspostamt: 1040 Wien.

#4/10 Vienna Business Times 03


thema

verhaltensorientiert

ManageMent des

„Unsichtbaren“

Taucht mit uns ein, in die Welt des „verhaltenswissenschaftlich

orientierten Managements“! Was sich

hinter diesem sperrigen Begriff versteckt, ist ein

spannender Blickwinkel auf die „verborgene,

unsichtbare Seite“ von Organisationen: Emotionen,

Wahrnehmungen und menschliches Verhalten.

04 Vienna Business Times #4/10

iStockphoto.com/John Woodcock, WU Wien

Menschliches Verhalten in

Organisationen ist schwer

berechenbar, da es von Gefühlen

und subjektiven Wahrnehmungen

gesteuert ist und oft irrational

erscheint. Das gilt sowohl für

Einzelne als auch für ein Kollektiv.

Ebenso kann sich auch eine

Organisation als Ganzes verhalten,

schließlich ist auch sie ein soziales

Konstrukt – vereinfacht gesagt: von

Menschen gemacht. Wie lässt sich

etwas derartig lebendiges und

komplexes wie die menschliche

Psyche mit den eher starren Zielen

von Unternehmen, wie mit

Wertschöpfung und Überleben in

der freien Marktwirtschaft

vereinbaren? Ein entscheidender

Aspekt, der im wirtschaftlichen

Alltag eher vernachlässigt wird, da

er nur schwer in Zahlen zu fassen

ist. Die Effizienz ist letztlich eine

Frage des richtigen Managements.

An der interdisziplinären

Abteilung für „Verhaltenswissenschaftlich

orientiertes Management

(VOM) der WU Wien wird


nicht nur auf diesem Gebiet

geforscht, sondern auch interessierten

StudentInnen eine Spezialisierungsmöglichkeit

ihres Studiums

geboten. Hier lehrt und arbeitet

unser Interviewpartner Dr. Thomas

Schneidhofer. Er präzisiert die

Thematik: „Wir möchten erklären,

wie sich Menschen in Organisationen

und wie sich Organisationen

als Ganzes verhalten. Im Englischen

heißt das Fach „Organizational

Behaviour“ (OB), was eigentlich

viel prägnanter ist, weil es beide

Ebenen, also das Individuum und

die Organisation, umfasst. Deshalb

geht es uns auch um die Vermittlung

von zwei Arten von Kompetenzen:

die ,Sozialkompetenz‘ und

die ,Systemkompetenz‘, womit die

Erhöhung der Lebensfähigkeit

sozialer Systeme durch den

richtigen Umgang mit Entscheidungen

und deren Voraussetzungen

gemeint ist.“

Unter „Sozialkompetenz“ versteht

Dr. Schneidhofer die „nachhaltige

Aktivierung von Individuen und

Gruppen in Richtung Zielerreichung

der Organisation, unter

Beachtung von kognitiven,

emotionalen und sozialen

Aspekten.“ In einer Position mit

Verantwortung für andere sollte

man nicht nur die betriebswirtschaftlichen

Werkzeuge beherrschen,

sondern auch Gespür und

Geschick zeigen, wie man seine

MitarbeiterInnen, unter Berücksichtigung

ihrer menschlichen

Bedürfnisse, zum Wohle der Organisation

motivieren und „lenken“

kann. Dieser Aspekt macht die

Relevanz und den Nutzen von

VOM für die Wirtschaft deutlich,

zeigt aber zugleich auch den

Unterschied zum reinen betriebswirtschaftlichen

Denken.

Dazu Dr. Schneidhofer: „VOM

betrachtet die ,irrationale‘ Seite

von Organisationen. Während

man mit anderen Fächern die

,helle‘, offensichtliche Seite in

Organisationen beschreiben kann

(z. B. Entgeltsysteme, Controlling),

kann man mit VOM zusätzlich die

,dunkle‘, verborgene Seite

beleuchten. Und während dann

in Zeiten einer Krise die ökonomischen

Bücher reihenweise aus

den Fenstern fliegen, kann man

mit VOM Erklärungen dafür liefern,

warum es dazu kam, und wie man

es hätte verhindern können.“ Dafür

muss man aber akzeptieren, dass

jedes Verhalten und Handeln

menschlichen Ursprungs ist und

daher „fehlerhaft“ hinsichtlich

Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit

und Ethik sein kann.

Warum menschliches Verhalten

in Organisationen nicht immer

optimal ist und mit einem erhöhten

Managementbedarf einhergeht,

erklärt Dr. Schneidhofer mit den

Worten des Sozialwissenschaftlers

Herbert Simon: „Menschen sind

postrational. Das heißt: Sie tun nie,

was sie eigentlich mögen, sondern

mögen hinterher, was sie getan

haben, um ihre Handlung zu recht-

fertigen. Darüber hinaus sind wir in

gewisser Weise ,beschränkt‘, da wir

#4/10 Vienna Business Times 05


nicht alle Informationen verarbeiten

können und auch nicht daran

interessiert sind, sondern uns mit

der erstbesten Lösung zufrie-

den geben. Somit entwickeln auch

Organisationen ein Eigenleben, das

es zu berücksichtigen gilt.“

Auch die Schule ist eine Organisa-

tionsform und lässt sich mit VOM

natürlich in einen entsprechenden

06 Vienna Business Times #4/10

Kontext setzen. Dr. Schneidhofers

Gedanken dazu: „Es wäre wichtig,

dass man zeigt, wie stark die Sicht,

die man selbst auf die Wirklichkeit

hat, die Wirklichkeit mitgestaltet,

die man in Organisationen wieder-

findet. So wie man in Physik zur

Matura die Heisenbergsche

Unschärferelation lernen muss,

sollte man auch das Thomas-Theo-

„Vbs-bastelecke“

Hier findet ihr kleine Aufgaben zum Hauptthema

– zum Ausarbeiten und Diskutieren!

„Überleben in der antarktis“: Stellt euch vor, eure Klasse würde

mit dem Flugzeug in der Antarktis abstürzen. Alle überleben. Nun gilt es,

gemeinsam die Situation zu bewältigen bis Rettung naht. Wie werden sich

Einzelne von euch verhalten? Wie müsst ihr euch organisieren, um in dieser

Extremsituation zu bestehen? Welche Hilfsmittel sind notwendig?

Wie beeinflussen eure eigenen Gefühle die Situation?

Schickt eure Ergebnisse an marketing@kaufmannschaft.com mit dem Betreff:

„Antarktis“ – ihr findet sie dann online unter www.vbs.ac.at/vbt/!

rem vermitteln: ,If (wo-)men define

situations as real, they are real in

their consequences.‘ Wenn ich der

Meinung bin, dass Menschen faul

sind, dann werde ich eine Arbeits-

umgebung schaffen, die auf An-

weisung und Kontrolle aufgebaut

ist. Eigeninitiative wird damit

untergraben und man bräuchte

sich nicht wundern, wenn man

lauter faule Menschen vorfindet.

Aber nicht, weil sie wirklich faul

wären, sondern weil ich Strukturen

schaffe, die anderes verhindern.

Anknüpfungspunkte zum ver-

haltenswissenschaftlich orientierten

Management gibt es

sicherlich in der BWL in den

Handelsakademien, aber auch in

Psychologie in den AHS.“

Abschließend merkt Dr. Schneid-

hofer noch an, dass man durch

VOM „kein Handbuchwissen er-

langt, wie es in Organisationen

zugehen sollte, und keinen Leit-

faden, den man blind anwenden

kann. Aber man bekommt ein

EGAL

WELCHER TRAUMJOB IHNEN VORSCHWEBT …

… FINDEN SIE IHN MIT DER

BEKANNTESTEN UND MEISTGENUTZTEN

ONLINE JOBBÖRSE ÖSTERREICHS*

* Monster gemeinsam mit jobpilot (ACNielsen, 2009)

Gefühl für die Einzigartigkeit jedes

Individuums, jeder Organisation

und einen Eindruck von der

Steuerung komplexer sozialer

Systeme, die einfach schwierig ist.“

Zur Person Dr. Thomas Schneidhofer:

www.wu.ac.at/ivm/team/wiss_ma/

t_schneidhofer

Institut: www.wu.ac.at/ivm


privat, Fonds der Wiener Kaufmannschaft, VBS Mödling

Sie sind zurzeit bei Coca-Cola

Hellenic Österreich im Marketing

tätig. Hat Sie Marketing und

Vertrieb immer schon interessiert?

Ja, mein Interesse für diese Bereiche

habe ich bereits in der Schulzeit

entwickelt. Um mich zu vergewissern,

dass mich diese Themengebiete

nicht nur theoretisch

interessieren, habe ich während der

Sommermonate Ferialpraktika im

Marketing bei verschiedenen

Firmen gemacht. Man bekommt

dabei ein sehr gutes Bild über die

Tätigkeiten und Aufgaben, die im

Marketing und Vertrieb den Arbeits-

alltag bestimmen.

Mir war dann ziemlich rasch klar,

dass ich mich beruflich in diese

Richtung entwickeln möchte, und

ich wählte nach der Matura ein

vertiefendes Studium zu diesen

Fachbereichen aus.

Was sind die reizvollsten

Herausforderungen Ihres Jobs?

Am reizvollsten ist es, die großen

Markenprogramme auszuarbeiten.

Zu meinen Hauptaufgaben zählen,

nationale Marketingprogramme für

die Marke Coca-Cola und das

gesamte Sortiment für den öster-

reichischen Handel auszuarbeiten.

Hier ist es natürlich vor allem

spannend, die richtigen Ideen zu

finden, die die KonsumentInnen

dazu bewegen, sich für unsere

Produkte zu entscheiden. Es ist ein

sehr abwechslungsreicher Job. Die

Aufgaben gehen von kreativer

Ideenfindung für Marketingprogramme

über Kalkulationen und

Mengen-Forecasts bis hin zur

optimalen Einführung und Präsen-

Key-Speaker des 4. Vienna Business

Circle Forums war Promi-Networker

Mag. Ali Rahimi. Er riet, Freunde zu

fördern: „Sind meine Freunde stark,

bin ich es auch.“ In der Diskussion mit

Präsident Dr. Trefelik und Moderatorin

Marie-Christine Giuliani wurde

betont, dass gutes Networking frei von Eigennutz ist. Rahimi wies auch auf

kulturelle Unterschiede im internationalen Networking hin, die wichtig sind.

www.circle.at

Neid ist fehl am Platz

Basis für

den Beruf

Mag. (FH) Carina Felsberger

ist Absolventin der VBS HAK

Mödling und ist derzeit als

Channel Managerin für Coca-

Cola Hellenic Austria tätig.

tation neuer Produkte. Wie erfolg-

reich man war, zeigt sich auch sehr

rasch an der Marktentwicklung und

an den Zahlen.

Wie sehr haben Sie von Ihrer

Ausbildung in der VBS Mödling

profitiert?

Die Ausbildung in der VBS Mödling

war ein wesentlicher Grundstein für

meinen jetzigen Beruf. Die VBS

vermittelt den SchülerInnen

betriebswirtschaftliches Denken

und gibt durch viele praxisorientierte

Projekte die Chance, die

Theorie in die Tat umzusetzen. Mir

hat sie damit einen bedeutenden

Vorsprung gegenüber MaturantInnen

anderer Schulen bei meinem

späteren Wirtschaftsstudium

verschafft.

Das Thema dieser Ausgabe ist

verhaltensorientiertes Manage-

vbc

aktuell

ment, bei dem die positive

Beeinflussung menschlichen

Verhaltens in Organisationen

im Mittelpunkt steht. In welcher

Form können Sie das in Ihrem

Arbeitsalltag beobachten?

Bei Coca-Cola Hellenic spielt

verhaltensorientiertes Management

eine große Rolle. Es gibt regelmäßig

Schulungen und Weiterbildungskurse

für die MitarbeiterInnen. Gute

Arbeit wird belohnt, es werden pro

Arbeitsbereich MitarbeiterInnen des

Quartals gekürt. Außerdem wird

gemeinsam mit dem Vorgesetzten

ein Karriereplan ausgearbeitet, der

den MitarbeiterInnen die Chance

gibt, sich regelmäßig weiterzuentwickeln.

http://corporate.coke.at

Die Klasse von damals

in Bilder gefasst

Beim 4. Coming Home des Circle

Mödling gab es ein Wiedersehen mit

über 150 Ehemaligen in ihrer „alten“

Schule. Hausherr HR Dir. Mag. Peter

König hieß Vertreter der Mödlinger

Stadtgemeinde und Fonds-Präsident

Dr. Trefelik herzlich willkommen. Großen Anklang fand die Möglichkeit,

Jahrgangs- und Klassenfotos vor Ort anfertigen zu lassen, die sofort ent-

wickelt wurden und als schöne Erinnerung mit nach Hause genommen

werden konnten. Gereicht wurde außerdem eine Spezialität des Schulgreißlers

von 1990: köstliche Extrawurstsemmeln mit Sauerkraut!

#4/10 Vienna Business Times 7


schulblicke

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2

aktuelles

1 China lernt von Wien

Die Kooperation der Beijing

Business School und der VBS wurde

kürzlich durch den Besuch einer

Delegation aus China an der VBS

Hamerlingplatz vertieft. Ziel ist es,

ein gemeinsames 3-jähriges Programm

– „International Business Administration“

– zu etablieren. Es soll

2011 starten und AbsolventInnen

des Schulpartners die Möglichkeit

geben, das Zertifikat der VBS zu

erhalten. „Der Faktor Internationalisierung

spielt eine große Rolle. Und

China ist als zweitgrößte Volkswirtschaft

ein äußerst wichtiges Land,

an das wir unsere Jugendlichen gerne

heranführen möchten“, erklärte

Präsident Dr. Rainer Trefelik.

www.vienna-business-school.at

08 Vienna Business Times #4/10

1

3

2 Zurück zum Start

Dass Manager oder Generaldirektoren

einst an die VBS gingen,

ist vielen bekannt. Doch auch für

Künstler wie Andy Lee Lang ist die

VBS ein guter Karrierestart gewesen.

Der Austro-Rock‘n‘Roller feierte sein

25-jähriges Bühnenjubiläum – genau

dort, wo alles begann: im Festsaal

der VBS Akademiestraße. Sein damaliger

Klassenlehrer, Mag. Rudolf

Trautenberger, erinnert sich noch

gerne zurück: „Andy Lee und seine

Rats waren eine Sensation. Das Publikum

war hin und weg – und Andy

Lee fortan der absolute Held an der

Schule“. Mit einer rockigen Show, die

alle begeisterte, würdigte der Musiker

seine Schulzeit an der VBS.

www.andyleelang.at

4

3 Gewinner Teamgeist

Ende Juni verwandelte sich das

Sportcenter Donaucity wieder in

eine sportliche Wettkampfarena.

Angefeuert durch die Show der

Raiffeisen Vikings Cheerleader

wurde beim VBS Sports Event in

den Disziplinen Tennis, Tischtennis,

Fußball, Beachvolleyball und

Streetbasketball fleißig um die

ersten Plätze gepunktet. Gesucht

wurden auch die „flinkesten Beine“

der VBS: Eliska Pölzelbauer und

Dominik Harvor von der VBS

Mödling liefen einfach allen davon!

Mödling durfte dann auch den Titel

der „School of the Year“ für sich

beanspruchen. Der wahre Sieger

des Tages hieß aber – Teamgeist!

www.vienna-business-school.at

4 „Wenn ich groß bin, ...

... werd‘ ich Chef!“, sagen manche

Kinder über ihre zukünftige Berufs-

wahl. Bei der „5. Kinder Business

Week“ konnten sich 8- bis 14-Jährige

darüber informieren, was man

wissen muss, und wo man jenes

Rüstzeug erlernt, das eines Tages

auf einen Chefsessel führen kann.

Auch die VBS des Fonds der Wiener

Kaufmannschaft präsentierte sich

und ihr Bildungsangebot. Um das

Unternehmer-Potential zu testen,

stellten sich die Kids den Quizfragen

von Fonds-GF Mag. Martin Göbel,

der begeistert anmerkte: „Bei so viel

Enthusiasmus brauchen wir uns um

künftige Unternehmergenerationen

keine Sorgen machen“.

www.kinderbusinessweek.at

alphaaffairs, Gerry Frank, Katharina Schiffl


Surf auf die Karriereseite

10 Fixplätze für Ferialpraktika 2011

für SchülerInnen der VBS

www.allianz.at/karriere und die facebook Fan-Seite Allianz Karriere in Österreich

bieten Jobinfos und Bewerbungstipps

Wenn's drauf ankommt, hoffentlich Allianz.


vbs

ich-du-wir

Was bietet die VBS an Maßnahmen

und Angeboten, die die

SchülerInnen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung

unterstützen?

Mag. Hudolin: Das Spektrum ist

sehr breit, schon der Klassenvorstand

unterstützt die SchülerInnen

persönlich. In den ersten Klassen

gibt es das Fach „Persönlichkeitsentwicklung

und Soziale Kompetenz“

mit wichtigen Rollen- und

Verhaltensspielen. Das Thema reicht

bis in betriebswirtschaftliche Fächer,

wie man z. B. Verhandlungen führt.

Außerdem wird Tutoring angeboten

und Outdoor-Training in den ersten

Klassen, das das Teamgefühl stäkt.

Suri: Persönlichkeitsseminare, durch

die man ein selbstbewußteres

Auftreten entwickeln kann. Und das

Coaching natürlich.

10 Vienna Business Times #4/10

ErkEnnE dich sElbst!

Die Vienna Business School setzt auf Persönlichkeitsentwicklung

und -förderung – im Unterricht, durch zusätzliche Seminare und

durch Coaching. „Vienna Business Times“ sprach mit Coach Prof.

Mag. Elisabeth Hudolin und Surekha Kumar (5CK) aus der VBS

Schönborngasse über ihre Erfahrungen.

Mag. Hudolin: Es gibt Seminare

wie Rhetorik oder Konfliktmanagement,

die direkt vom Fonds der

Wiener Kaufmannschaft angeboten

werden. Diese sind für SchülerInnen

bestimmter Ausbildungszweige

zum Teil gratis oder zu einem sehr

reduzierten Preis zu buchen. Das

ist ein wirklich gutes Angebot. In

der zweiten Klasse ist Rhetorik und

Verhandlungstechnik Teil des Unterrichts.

Auch die Mini-ÜFAs sind ein

ganz wichtiger Beitrag für das richtige

Auftreten im Business-Bereich.

Und in der dritten Stufe HAK kommt

Projektmanagement dazu, wo man

international standardisierte Instrumente

erlernt und begonnen wird,

mit Unternehmen zu sprechen. Ein

ähnliches Projekt ist dann Voraussetzung

für den Antritt zur Matura.

„Vbs-bastElEckE“

Hier findet ihr kleine Aufgaben zum Hauptthema

– zum Ausarbeiten und Diskutieren!

„Glücklich-glücklich!“: Nimm ein Blatt Papier und zeichne vier Kästen. In

den ersten Kasten schreibst du alle Ziele und Möglichkeiten, die du für dich

siehst. In den zweiten Kasten überträgst du jene Dinge aus dem ersten, die du

auch machen möchtest. Nun übernimmst du in Kasten 3 alle Möglichkeiten,

die dich glücklich machen würden. In das vierte Feld überträgst du letztendlich

jene Punkte, die dir ein tiefes Glücksgefühl verschaffen würden. Du kannst

dieses Gedankenspiel alleine oder auch in einer Gruppe machen, und es auf

andere Bereiche übertragen wie z. B. Prioritäten setzen. Unsere Aufgabe ist

angelehnt an eine Übung des Harvard-Dozenten Tal Ben-Shahar.

Schickt eure Ergebnisse an marketing@kaufmannschaft.com mit dem Betreff:

„Glücklich-glücklich“ – ihr findet sie dann online unter www.vbs.ac.at/vbt/!

Dabei ist die Dynamik und ein gutes

Zusammenspiel in der Gruppe wichtig.

Es geht uns an der VBS darum,

die Persönlichkeit der SchülerInnen

durch den Lehrplan und Angebote

in der Schule bis zur vierten Klasse

zu stärken und zu fördern, dass die

SchülerInnen in einer Drucksituation

ein gutes Maturaprojekt entwickeln,

das sie dann souverän im Festsaal

vor Publikum präsentieren.

Suri, ihr steckt ja mittendrin in

eurem Projekt. Wie sieht das bei

euch in der Gruppe aus?

Suri: Wir sind zu viert, es läuft recht

gut, aber es ist stressig gewesen.

Die LehrerInnen haben viel verlangt,

dazu die externen Auftraggeber,

gleichzeitig Tests und Schularbeiten.

Etwas nervös bin ich schon beim

Gedanken an die Abschlusspräsentation.

Man ist angespannt, weil man

es einfach sehr gut machen möchte.

Wenn der Druck steigt, gibt es

dann Konflikte in der Gruppe?

Suri: Nein, in unserer Gruppe war

das nicht so, und darüber waren

wir auch sehr froh. Einer von uns ist

Projektleiter, der uns auch Vorgaben

macht, aber wir diskutieren darüber,

wenn wir einen Aspekt nicht gut finden.

Sind wir der Meinung, dass wir

etwas ändern müssen, dann stimmt

auch der Projektleiter zu – natürlich

im Rahmen des Projekts. Ich denke,

dass das ein Grund ist, warum wir

schnell zu einem Abschluss kommen.

Hätten wir gestritten, wäre

es schwierig geworden.

Hast du schon selbst Angebote

zur Persönlichkeitsentwicklung

in der VBS genutzt?

Suri: Einige Seminare und das

Coaching. Als ich an die Schule

kam, hatte ich wenig Selbstbewusstsein.

Ich dachte immer: „Ich

schaff‘ die Schule, die Klasse nicht“.

Das sehe ich jetzt ganz anders. Ich

finde diese Angebote sehr gut,

denn sie können einem wirklich

helfen, wenn man Zweifel hat. Man

fühlt sich erleichtert, vor allem

nach den Coachingstunden ist man

sehr motiviert. Und vom Coach

wird man immer wieder positiv

unterstützt.

Hat dir das Coaching noch in

anderen Bereichen geholfen?

Suri: Ich traue mir mehr zu und

stelle mich stärker Herausforderungen.

Und ich denke nicht nur

mehr an mich, sondern auch an

andere. Das kann ich auch in der

Gruppe und in unserer gemeinsamen

Arbeit erkennen. Man denkt

zukunftsorientierter. Und reflektiert

und hinterfragt besser. Durch das

Coaching und die Seminare verändert

man sich, man entdeckt neue,

positive Seiten, die man vorher so

an sich nicht kannte.

Wie lange gibt es das Coaching

schon? Und wer kann es nutzen?

Mag. Hudolin: Auf die Idee kamen

wir, da wir als Klassenvorstände MitarbeiterInnengespräche

führen. Wir

haben Frau Direktor Dr. Battenfeld

vorgeschlagen, Coaching als fixes


Nadine Platzek/Photocase.com

Angebot für HAK Plus-SchülerInnen

einzuführen, da diese oft wirklich

sehr unter Druck stehen. Sie hat

diese Entwicklung dankenswerterweise

von Beginn an immer unterstützt.

Es gab zuerst eine Pilotphase.

Seit sieben Jahren ist Coaching für

die ersten beiden Klassen der HAK

Plus ein fixer Bestandteil, jedem

Schüler steht ein Coach zur Verfügung.

Und seit mittlerweile sechs

Jahren gibt es das HAK Classic

Coaching, das individuell bei Bedarf

und auf freiwilliger Basis in der Freizeit

von SchülerInnen aller unserer

Ausbildungszweige – HAK-Plus ab

dem 3. Jahrgang, HAK, HAS sowie

AUL – in Anspruch genommen

werden kann.

Wie ist das Feedback? Und wie

geht man im Coaching vor?

Mag. Hudolin: Das Coaching wird

sehr gut angenommen, die Reaktionen

sind fast durchwegs sehr positiv.

Der Coach ist bei uns niemals

auch gleichzeitig unterrichtender

Lehrer. Das ist vergleichbar mit der

beruflichen Praxis – Personalentwicklung

und -beurteilung werden

immer getrennt. Die SchülerInnen

schätzen diesen Aspekt übrigens

sehr. Wie auch die Vertraulichkeit,

die unangetastet bleibt. Es dringt

nichts aus den Gesprächen hinaus.

Wir machen systemisches Coaching.

Es geht ausschließlich um den

Coachee selbst: Stärken zu fördern,

Ressourcen zu suchen, ein Gespräch

zu führen, das zum Nachdenken anregt.

Coaching ist mit dem Fahren

auf der Autobahn vergleichbar: Man

braucht eine Pause, fährt auf den

Parkplatz, atmet durch und gliedert

sich wieder in den Verkehr ein.

Erkenne dich selbst – das ist nicht

immer ein angenehmer Prozess.

Mag. Hudolin: Es gehört Mut dazu.

Suri: Das stimmt schon. Ich hatte

viel Stress in der Schule. Dann saß

ich zu Hause, starrte die vier Wände

an und fühlte mich nur schlecht.

Und so dachte ich: „Ich versuch‘s

einmal mit dem Coaching.“ Ich

habe für mich erkannt, wenn ich mit

jemanden rede, fällt es mir leichter,

mit Problemen umzugehen. Man

versucht schon, selbst damit fertig

zu werden, aber manchmal gibt es

Punkte, wo man es einfach nicht

kann. Darüber muss man reden.

Muss ein Coach Barrieren abbauen?

Mag. Hudolin: Barrieren abbauen

ist zu aktiv. Als Coach bin ich

Ressourcengeber und stelle Fragen.

Ein vorsichtiges Herantasten ist

gefragt. Wesentlich ist zuerst einmal,

Vertrauen aufzubauen. Die

SchülerInnen sollen das Gefühl

haben: Der Coach ist für mich da,

hört mir zu, stellt mir Fragen, die

mich zum Nachdenken anregen.

Aber er gibt mir nicht Lösungen

vor. Als Coach ist man nicht immer

nur das Kuscheltuch, sondern auch

das Reibeisen, natürlich in Maßen.

Man kann ruhig jemanden aus dem

Schneckenhaus herauslocken. Es

kommt immer zu einem Punkt, an

dem man weiterarbeiten kann, an

dem der Coachee motiviert ist. Man

muss als Coach mit dem Herzen

dabei sein, das hört nicht einfach

mit dem Verlassen der Schule auf.

Unsere Gefühle und Sichtweisen

beeinflussen unser Verhalten

in der Gruppe und gegenüber

Einzelnen? Wie sieht das in der

Klasse aus?

Suri: Wenn wir diskutieren, macht

sich das schon indirekt bemerkbar.

Manchmal streiten wir ein bisschen,

aber das ist schnell vorbei, da zählt

der Zusammenhalt mehr. Es kommt

immer darauf an, wie man eine Sache

betrachtet. Sonst versucht man

durch Argumente zu überzeugen.

Mag. Hudolin: Das ist ein Punkt

im Coaching, die Sichtweise des

anderen einnehmen, sich in einen

anderen hineindenken können.

Das wird dann von vielen aus dem

Coaching in den Schulalltag übernommen,

das ist eine sehr schöne

Entwicklung.

Ein Tipp für die SchülerInnen?

Suri: Man sollte zu sich selbst stehen.

Wichtig ist, in sich hineinzuhören:

„Was sind meine Stärken, was

kann ich wirklich gut?“ Wenn man

merkt, dass man sich zu sehr verzettelt,

mit anderen darüber reden,

die man mag, oder einen Coach

aufsuchen. Damit wird das Leben

einfach stressfreier und positiver.

www.schoenborngasse.vbs.ac.at

www.vienna-business-school.at

#4/10 Vienna Business Times 11


aus der schule

schönborngasse

Für die Projekttage ließen die

SchülerInnen der 2CK das letzte

Schuljahr Revue passieren.

12 Vienna Business Times #4/10

ERFOLG IM

SCHNELL-

DURCHLAUF

Austria meets Belarus –

Besuch in Smorgon

Die VBS Schönborngasse pflegt

seit 2003 eine Partnerschaft mit

dem Gymnasium N4 in Smorgon in

Weißrussland. 2004 besuchten zwei

Kollegen Wien, und diesen September

ergab sich endlich die Möglichkeit,

einen Gegenbesuch abzustatten.

Prof. Dr. Pratscher reiste nach

Smorgon, um dort mit LehrerInnen und SchülerInnen

in Kontakt zu treten, sich die Unterrichtsmethoden der

Partnerschule anzusehen und den interessierten Kollegen

die internationalen Projekte der VBS Schönborngasse,

die ENIS-Mitgliedschaft sowie den Einsatz von Medien im

Unterricht zu präsentieren. Sowohl die Zeit in der Schule

als auch ein Ausflug zur Stalin-Linie und zur Gedenkstätte

von Khatyn wurden ausgiebig genutzt, um mit dem Gast

aus Österreich ins Gespräch zu kommen. Einer weiteren

Zusammenarbeit mit den LehrerInnen und SchülerInnen

aus Smorgon steht also auch zukünftig nichts im Weg!

http://webs.schule.at/website/Europa/index_eu_de.htm

(Menüpunkt Partnerschaften)

Das vergangene Schuljahr stellte für die

SchülerInnen der jetzigen 2CK dank der

Organisation zahlreicher Projekte und

anderer spannender Aktivitäten viele

Erlebnisse und Erfolge bereit, die im Zuge

der Projekttage im Juni unter dem Slogan

„1 Schuljahr – 1 Weg – 1 Ziel – 1CK HAK

Plus“ präsentiert wurden. Ziel des Events

war es, auf kreative Weise von den ver-

schiedenen Aktivitäten der ehemaligen 1CK

wie beispielsweise dem Projekt „HAK Plus

coacht 50+“ oder den Outdoor-Tagen in

Reichenau zu berichten und die Präsentation

mit Hilfe von PowerPoint, Plakaten,

Sketches, Diashows und lustigen Anekdoten

so lebendig wie möglich zu gestalten.

Das Feedback war durchgehend positiv,

vor allem die SchülerInnen der neuen 1CK

waren dankbar für einen ersten Einblick ins

VBS-Schulleben und das, was sie selbst

noch erwarten würde.

www.schoenborngasse.vbs.ac.at

Im Juni traten die 4BK und zwei

Schüler des 2. Aufbaulehrganges

der VBS Schönborngasse ihre

Sprachreise nach Frankreich an.

Nach einem Kurztrip in die Hauptstadt

Paris, wo die SchülerInnen

in drei Tagen zu Fuß, mit der Metro

und dem Boot die Stadt erkundeten

und zwischen Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm, dem Louvre,

dem Arc de Triomphe, der Champs-Elysées und dem Sacré Cœur

pendelten, ging die Reise weiter nach St. Raphaël an der Côte d’Azur.

Dort wohnten die Jugendlichen für den restlichen Aufenthalt bei

Gastfamilien. Ausflüge in die Altstadt von Nizza, an den Strand von

Cannes, nach St. Tropez, ins Fürstentum Monaco und nach Monte

Carlo standen auf dem Programm, doch auch die Schulbank wurde

täglich fleißig gedrückt. Die SchülerInnen verbrachten eine schöne

und sehr lehrreiche Zeit in Frankreich und nahmen neben einem

aufgefrischten Französisch-Wortschatz und kulturellem Know-how

viele unvergessliche Eindrücke und Erinnerungen mit nach Wien.

http://de.parisinfo.com

www.cotedazur-tourisme.com

Sprachreise nach Paris

und an die Côte d’Azur

VBS Schönborngasse (3)


VBS Augarten (2), iStockphoto.com/Pali Rao-peepo

BewerBung

nach Mass

Die SchülerInnen der

VBS Augarten erfuhren im

Zuge des Projekts „Bewerbung

2.0“, worauf ArbeitgeberInnen

bei Teamzuwachs

wirklich achten.

Wer noch nicht weiß, wie er im Sommer

seine freie Zeit nutzen soll, hält am besten

Ausschau nach einer Praktikumsstelle und

sammelt Berufspraxis, denn diese bringt

eine Menge Pluspunkte bei zukünftigen

Bewerbungen. Wie man letztendlich dort

landet, wo man hin will, simulierten die

SchülerInnen der VBS Augarten im Zuge

des Projekts „Bewerbung 2.0“, wo von der

Stellenausschreibung bis hin zur Erstellung

der Bewerbungsunterlagen und dem

abschließenden Gespräch ein vollständiger

Bewerbungsprozess durchlaufen wurde.

Zum Abschluss des Projekts übte Experte

Peter Rieder, Abteilung Recruiting und

Personalentwicklung der Raiffeisenlandesbank

NÖ-Wien AG, die letzten Feinheiten

mit den SchülerInnen und gab wertvollen

Input aus der Praxis. Denn um es zu einem

persönlichen Gespräch mit den potentiellen

ArbeitgeberInnen zu schaffen, ist

nicht nur eine perfekte schriftliche

Bewerbung wichtig, sondern auch, dass

man sich aus der Masse der KonkurrentInnen

hervorhebt. Außerdem sind der

Nachweis von Zusatzqualifikationen, über

Jedes Jahr zeichnet die „Burgenlandstiftung

– Theodor Kery”

besondere Leistungen in den

Disziplinen Wirtschaft, Bildende

Kunst, Darstellende Kunst, Geisteswissenschaft,

Kultur, Literatur,

Soziales und Sport aus. Die Ver-

leihung durch Landeshauptmann

Hans Niessl fand unter Teilnahme

zahlreicher Abgeordneter der

burgenländischen Landesregierung

statt. Prof. Mag. Eva Maria Gober –

seit September 2009 an der VBS

Augarten – erhielt für ihre Diplomarbeit

„Erziehungsprinzipien im Ständestaat anhand burgenländischer

Schulchroniken“ den Preis in der Disziplin Geisteswissenschaft.

Ein großer Verdienst, über den sich die Preisträgerin sehr

freut: „Für mich als Südburgenländerin eine besondere Ehre!“

www.kerystiftung.at

Theodor Kery-Preis für

Eva Maria Gober

den Unterricht hinausgehende Berufserfahrungen

und soziales Engagement immer

von großem Vorteil. Eine gute Vorbereitung

und vor allem eine intensive Auseinandersetzung

mit sich selbst und den eigenen

Stärken und Fähigkeiten sind wichtige

Voraussetzungen für alle, die einen

gelungenen Jobeinstieg schaffen wollen.

Also nichts wie ran an die Bewerbungsmappen!

www.karriere.at

augarten

aus der schule

Im Rahmen des projektorientierten

Unterrichts an der VBS

Augarten traten die SchülerInnen

der 3. HAK als ArbeitgeberInnen

auf. Mittels Inserat wurde einer

BerufsschülerInnen-Gruppe die

Möglichkeit gegeben, sich bei

Mini-Übungsfirmen zu bewerben.

Bewerbungsunterlagen wurden bewertet und bearbeitet,

Gespräche geführt und fiktive Anstellungsverhältnisse geschaffen.

Im Rahmen einer Endveranstaltung wurden die Lernfortschritte

ausgetauscht und die Gesamtergebnisse vorgestellt. Für die

beteiligten Klassen ergab sich durch diese Form der Wissensvermittlung

eine Win-win-Situation. Und diese Bemühungen wurden

auch bei der „Projektinitiative Arbeitswelt“ für berufsbildende

Schulen der Arbeiterkammer Wien erkannt und mit einem

verdienten zweiten Platz und einem Geldpreis belohnt. Wir

gratulieren der 3IT und dem betreuenden Lehrer, Prof. Wengler!

http://wien.arbeiterkammer.at

2. Platz bei der „Projektinitiative

Arbeitswelt“

#4/10 Vienna Business Times 13


14 Vienna Business Times #4/10

„Im HIntergrund steckt

aucH dIe eIgene Haltung“

Was bewirkt verhaltensorientiertes Management in

der Praxis? Und wie ist es betrieblich umzusetzen?

Die Leiterin des Hernstein Instituts für Management

und Leadership, Dr. Katharina Lichtmannegger, stand

Vienna Business Times“ Rede und Antwort.

privat (2)

iStockphoto.com/Matt Jeacock, privat


Kann verhaltensorientiertes Management für

einen Betrieb Wesentliches leisten?

Wenn wir davon sprechen, dass es in einem

Unternehmen nicht nur wichtig ist, die Sache an

sich voranzutreiben, sondern auch immer darauf

geachtet wird, was die betrieblichen Abläufe mit

den MitarbeiterInnen machen, dann ist das eine

extrem wichtige Sache. Diese Ebene hat den-

selben Stellenwert wie die sachliche und ist

meiner Meinung nach sogar noch wichtiger.

Warum?

Weil Menschen gerne gute Leistungen erbringen

und sich motiviert mit ihrer ganzen Expertise im

Beruf zur Verfügung stellen. Allerdings nur dann

wenn sie sich als Menschen angenommen und

wertgeschätzt fühlen. Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter,

der etwa Experte im Sektor Buchhaltung und

besonders gut ausgebildet ist, der kann entweder

einen ganz normalen Job von 8 bis 16.30 Uhr

machen, oder er kann seine Aufgabe als Buch-

halter sehr ernst nehmen, indem er etwa bei

Auffälligkeiten sofort seinen Chef informiert und

im besten Fall Lösungsansätze liefert. Er kann sich

mit der gleichen Expertise viel nützlicher machen.

Jedoch wie MitarbeiterInnen handeln hängt sehr

stark davon ab, ob sie sich innerlich in einer Firma

gut aufgehoben und wohlfühlen.

Was macht dieses Wohlfühlen aus?

Das beginnt bereits damit, dass man als

ManagerIn Klarheit über das Aufgabenfeld der

MitarbeiterInnen schafft. Es gibt in vielen

Betrieben diffuse Aufgabenzuordnungen. Das

macht unsicher und wirft bei MitarbeiterInnen

mitunter die Frage auf: „Soll ich das jetzt machen

oder nicht?“ Das ist ein wichtiger Faktor, der auch

damit verbunden ist, ob die Kompetenz der

MitarbeiterIn für die Aufgabe ausreicht. Aber es

muss auch dafür gesorgt sein den MitarbeiterInnen

nicht nur Aufgaben zu übertragen,

sondern ihnen auch die nötigen Möglichkeiten

zur Umsetzung zu geben. Wenn man sagt:

„Machen Sie dieses Projekt!“ und gleichzeitig

nicht die notwendige Struktur zur Umsetzung

geboten wird, dann hat man als Vorgesetzter

den Rahmen nicht richtig gesetzt. Klare Aufgaben

und klare Rahmensetzungen sind zentral.

Um verhaltensorientiertes Management

betrieblich einzusetzen, braucht es erst die

Erkenntnis, dass Dinge nicht ganz rund laufen.

Welche Analyseinstrumente bieten sich an?

Es gibt in der Praxis starke Hinweise MitarbeiterInnen

vorrangig nicht zu demotivieren, weil

Motivation in Wirklichkeit aus den Personen

selbst entspringt. Die Idee jemanden mit

Anreizen motivieren zu können, ist zu kurz

gegriffen. In Wahrheit geht es darum, Menschen

Herausforderungen zu geben, die sie in der Folge

auch bewältigen können. Sprich: Aufgaben zu

stellen, die mit der eigenen Kompetenz lösbar

sind. Und zwar so, dass die Menschen dabei ein

Stück weit gefordert werden. Dass sie nicht nur

routinemäßig die Aufgabe abarbeiten, weil das

irgendwann auch langweilig wird. Man muss als

ChefIn schauen, was MitarbeiterInnen Freude

macht, sie aber auch zu einem gewissen Grad

fordern. Die Aufgabe an sich muss bewältigbar

bleiben, daraus entsteht Selbstmotivation. Ein

Beispiel sind etwa Leute, die freiwillig am Abend

länger bleiben, obwohl bereits Betriebsschluss ist.

Muss ein guter Manager auch ein guter

Psychologe sein? Reicht hier eine Grundgabe

für Empathie?

Empathie ist die Grundvoraussetzung, damit man

sich in Beziehung zu anderen Menschen setzen

kann, und man dabei erkennt, was in und bei

anderen vorgeht. Erfolgreiches Management

fängt allerdings schon bei der Person des

Managers selbst an. Ich benötige Self-Awareness

und muss meine Handlungs- und Verhaltensmuster

kennen, um ein guter Manager zu sein.

Menschen, die in Führungsverantwortung

kommen, sind in solchen Aufgaben oft nicht

geschult. Sehr oft passiert aus diesem Mangel

die Anwendung dessen, was man selbst von

Führungskräften gelernt hat. Sie werden imitiert.

Oder man versucht es besser zu machen, wenn

die eigenen Erfahrungen nicht positiv waren.

Das ist aber kein Garant dafür, die großen

Fettnäpfchen auszulassen. Ein Manager muss

sich immer wieder selbst und das eigene

Verhalten in Frage stellen können. Und daraus

Konsequenzen ziehen. Er muss den Kontakt zu

den Menschen herstellen. Im Grunde muss ein

Manager nur Impulse setzen, wenn er gut

ausgebildete MitarbeiterInnen hat. Dann können

MitarbeiterInnen ihre Energie gut einsetzen.

Es geht also auch um Persönlichkeit?

Im Hintergrund steckt auch die eigene Haltung,

die man zu etwas oder jemanden hat. Wenn ich

die Haltung habe, dass MitarbeiterInnen meine

Untergebenen sind, dann begegne ich ihnen in

meinem Verhalten ganz anders, als wenn ich

davon ausgehe, dass meine MitarbeiterInnen

allesamt Experten in ihrem Thema sind:

Kompetenz attestieren und mit den MitarbeiterInnen

mit der nötigen Wertschätzung in Kontakt

treten - das ist Grundlage wie aus Haltung

Verhalten wird.

www.hernstein.at

verhalten

in firmen

„Kompetenz anerkennen

und wertschätzen“

(Dr. Katharina Lichtmannegger)

#4/10 Vienna Business Times 15


aus der schule

floridsdorf

Keine Macht

den drogen

Um ihre SchülerInnen über Suchtmittelmissbrauch

und Drogenprävention

aufzuklären, lud die VBS

Floridsdorf zum Antidrogen-Tag.

16 Vienna Business Times #4/10

„Eucarbon“ – Comeback

eines Klassikers

Die VBS Floridsdorf überzeugte

bei der Vergabe des „HAK Projekt

Award“ die Jury, bestehend aus

Spitzenkräften der österreichischen

Wirtschaft und dem Gewinn-Verlag.

Unter 23 eingereichten Arbeiten aller Wiener Handelsakademien

durften sich Isabella Pallendal, Isabella Koppensteiner, Kordula

Mitterhöfer und Daniela Wukitsevits der 5BK über die Vergabe des

gläsernen Preises im Mai freuen. Ziel des Projekts war es, die

Bekanntheit und das Image des Medikaments „Eucarbon“ zu

analysieren, Informationen zum Verpackungsdesign zu erheben

sowie eine Kampagnenmessung durchzuführen. Aufgrund diverser

Befragungen legten die Schülerinnen geeignete Marketingvorschläge

und –innovationen vor, arbeiteten an einem neuen Packaging,

gestalteten einen Info-Folder und eine „Einfach Wohlfühlen mit

Eucarbon“-Plakatserie.

www.eucarbon.at

Im Juni konnten sich 400 SchülerInnen bei

Vorträgen von Spezialisten des Bundeskriminalamtes,

der Nationalen Anti-Doping Agentur

Austria, der Suchtmittelspürhundestaffel des

Landeskriminalamtes, des Vereins Dialog und

ChEckiT! über Suchtmittelmissbrauch und

dessen Folgen informieren. Zudem wurde im

Zuge von unterschiedlichen Workshops

aufgezeigt, wie sich junge Menschen

gegenüber den drohenden Gefahren von

Suchtgiften schützen können. Mit dem

Antidrogen-Tag gelang es der VBS Floridsdorf

nicht nur eine wachsende Problematik in den

Mittelpunkt des Interesses zu stellen, sondern

auch ihren SchülerInnen auf Basis neuester

Erkenntnisse und mithilfe von Profis eine

wichtige und hilfreiche Aufklärung über

Drogenprävention zu vermitteln.

www.checkyourdrugs.at

www.dialog-on.at

Für die 4BK der VBS

Floridsdorf ging es im Mai

für eine Woche nach

Cannes, wo vormittags

fleißig mit LehrerInnen an

den Fremdsprachenkenntnissen gefeilt wurde, und nachmittags

jede Menge Exkursionen am Programm standen.

Die SchülerInnen bereisten im Zuge der Sprachreise Nizza und

Monaco, besuchten das „Musée océanographique“, den Jachthafen,

die Formel I-Rennstrecke durch die Stadt, die Île Ste. Marguerite und

die Zelle des „homme au masque de fer“. Aber auch Cannes wurde

„unsicher gemacht“: das Palais des Festivals, Le Suquet und vieles

mehr standen auf dem Besichtigungsplan. So nahmen die

SchülerInnen nicht nur sprachtechnisch viel Neues mit, sondern

lernten auch sehr viel über Frankreich und seine Wirtschaft und

Kultur kennen.

www.cannes.fr

Tschüss, Wien. –

Bonjour, Cannes!

VBS Floridsdorf (3)


VBS Akademiestraße (2), Jan Ehm

Schule an

die Burg!

Von der VBS an die Burg –

besser ins Kasino (das zum

Burgtheater gehört): ein Traum,

der für vier SchülerInnen im

Rahmen der Wiener Fest-

wochen 2010 wahr wurde.

Auf dem steinigen Weg der Erkenntnis

einmal quer durchs hitzige Spanien

Wenn einer eine Reise tut, dann will

er was erleben – wenn einer eine

Pilgerreise tut, dann wird er das

auch. Das erfuhren die SchülerInnen

am eigenen Leibe, denn für

die Religionsreise 2010 suchte man

sich keine geringere Herausforderung

als die Wanderung auf dem

Jakobsweg von Barcelona nach

Montserrat. Mit dem Zug schafft

Im April wurden in Kooperation mit den „City

Festwochen 2010“ und dem Burgtheater

dramatische Texte von SchülerInnen der VBS

Akademiestraße im Kasino am Schwarzenbergplatz

präsentiert. Ein würdiger Rahmen

für harte Arbeit: Interessierte konnten im

Rahmen des Kunst- und Kulturkurses die

Literaturwerkstatt „Wien wörtlich: Monologe

und Dialoge“ besuchen, um dort Texte

gemeinsam zu erarbeiten. Unterstützt wurden

die SchülerInnen dabei von Schriftsteller

Christoph Braendle, der den Workshop leitete

man das in einer Stunde. Die gemischte

Konfessions-Gruppe nahm

sich eine Woche Zeit, um auf dem

berühmten Weg zur tiefen Erkenntnis

bis ans Ziel zu gelangen, was

besonders an den ersten, heißen

Tagen manchmal außer Reichweite

zu liegen schien. Doch wo eine

Wille, da ein Weg. Zur Belohnung

besuchten die jungen PilgerInnen

dann noch die Sehenswürdigkeiten

der spanischen Hauptstadt: das Stadion

des FC Barcelona, die Kirche

Sagrada Familia von Antoni Gaudi,

eine Stierkampfarena und den Berg

Montjuïc.

www.bcn.es

no body is perfect!

akademiestraße

aus der schule

und die Textproduktion und deren Bearbeitung

wie schon letztes Jahr begleitete. Die

fertigen Texte von Doris Kraus, Alexandra

Manhart, Stefanie Nittnaus und Jasmin

Wimmer wurden im festlichen Rahmen von

den SchauspielerInnen Andrea Clausen,

Dorothée Hartinger, Markus Meyer, Cornelius

Obonya und Andy Hallwaxx gelesen und

entsprechend vorgetragen.

www.burgtheater.at

Gemeinsam mit Mag. Trautenberger besuchte die 4AK im letzten

Schuljahr den „1. City&Life-Talk“ im Medientower. Schönheitsbilder und

Körperbewusstsein und ihre oft kritische Sicht in unserer Gesellschaft

waren die Themen, die Diskutanten wie ATV-Ernährungsexpertin Sasha

Walleczek oder Alkobottle-Frontman Roman Gregory erörterten.

www.cityandlife.at

#4/10 Vienna Business Times 17


praktikum

im test

18 Vienna Business Times #4/10

Der Duft Der

Arbeitswelt

Die Allianz Elementar Versicherungs-AG hat insgesamt 19 Ferialpraktika im Juli

und August an ausgewählte SchülerInnen der Vienna Business School vergeben

und ihnen die Möglichkeit geboten, in den Arbeitsalltag eines großen Versicherungsunternehmens

zu schnuppern.

Nach einem spannenden Schuljahr freut man sich

auf ein gutes Buch in der Hängematte, nette Flirts im

Schwimmbad und die eine oder andere Party mit alten

Freunden. Bei diesem Übermaß an Freizeit reicht das

Taschengeld oft nur für die ersten zwei Wochen. Wieso

daher nicht einen Monat Erfahrungen sammeln und Geld

verdienen? Etwas für das zukünftige Berufsleben lernen?

19 motivierte SchülerInnen der Vienna Business School

gestalteten ihre Ferien anders und traten ein Praktikum

bei der Allianz Elementar Versicherungs-AG in den

Sommermonaten an. Seitens des Unternehmens freute

man sich über die jungen UnterstützerInnen und ihre

frischen Ideen im Arbeitsalltag eines großen Versicherungsunternehmens.

Die Allianz Elementar Versicherungs-AG vergab zehn

Praktika an SchülerInnen der Vienna Business School

und nahm im August neun weitere BewerberInnen auf.

Im Mittelpunkt der Aktion stand nicht die Aussicht auf

einen netten Zusatzverdienst, sondern ein wichtiger und

guter Grundgedanke, den Mag. Michael Bilina (Human

Resources) folgendermaßen umschreibt: „Es geht einfach

nur um das gegenseitige Kennenlernen! Die PraktikantInnen

sollen einen Einblick gewinnen, wie es bei uns

wirklich zugeht. Wir sind nicht grau, nicht antiquiert und

bei uns kann es auch sehr lustig und spannend sein.“

Umso mehr freuen Bilina Rückmeldungen wie die von

Anna Turic (15 Jahre, HAK Plus Schönborngasse). Sie erzählt:

„Es war mein erster Ferialjob. Ich hatte teilweise wirklich

„Einfach das Unternehmen

kennenlernen!“

(Mag. Michael Bilina)

falsche Vorstellungen vom Arbeitsalltag in einem

Versicherungsunternehmen. Anfangs dachte ich, dass

wir nur stillsitzen und stumm vor uns hinarbeiten würden.

Zu meiner Überraschung war es das genaue Gegenteil!

Mir gefiel die lockere Atmosphäre im Büro, und dass man

mit seinen KollegInnen auch mal scherzen konnte. Eine

meiner Aufgaben war es zum Beispiel die Maklerlisten

zu aktualisieren, oder auch einmal Verträge auf formelle

Richtigkeit – wie die Unterschrift und ähnliches – zu

überprüfen. Manche Aufgaben waren leichter, manche

schwerer, es war aber nie eintönig!“

Die einzelnen Aufgaben entsprachen jedoch nicht

immer den eigenen Erwartungen. Jaqueline Molnar

(18 Jahre, HAK Floridsdorf) war im Outbound tätig und

erinnert sich: „Ich habe den Großteil meiner Arbeitszeit

am Telefon verbracht und Umfragen zur Kundenzufriedenheit

gemacht. Ich hätte mir gewünscht mehr in die

Versicherungsbranche schnuppern zu können. Ein

bisschen Abwechslung in den Aufgabenstellungen hätte

mir auch gut gefallen. Was mich aber sehr gefreut hat ist,

dass die KollegenInnen äußerst nett waren und ein tolles

Klima unter den MitarbeiterInnen herrschte.“

Als aufregend und abwechslungsreich werden die

Erfahrungen in der Abteilung für Kundengruppenmanagement

und Marketing beschrieben, wo Daniel Renner

(18 Jahre, HAK Mödling) und Eda Oktay (18 Jahre, HAK

Hamerlingplatz) beschäftigt waren. Daniel freut sich:

„Ich habe sehr viel gelernt und einen breiten Einblick

in verschiedene Prozesse eines derartigen Unternehmens

gewinnen können. Wir haben immer verantwortungsvollere

Aufgaben übernehmen dürfen. Angefangen

von der Pflege von Excellisten über die Gestaltung von

Präsentationen bis zur eigenverantwortlichen Formulierung

von Serienbriefen. Es war einfach etwas ganz

anderes als Schule!“

Eda schwärmt weiter: „Sehr interessant war die Konzep-

tion eines Gesprächsleitfadens zur Stornokundenrückgewinnung,

die wir erfolgreich umgesetzt haben. Wir waren

auch in die Organisation von Betriebsausflügen und der

Weihnachtsfeier involviert. Dazu brauchten wir nicht

unbedingt spezifisches Schulwissen. Was uns aber genützt

hat, war unsere sorgfältige Arbeitsweise und unser wirt-


schaftliches Grundverständnis, zum Beispiel im Zusammenhang

mit der Kostenplanung der Weihnachtsfeier.“

Manche wissen jetzt, was sie wollen, andere, welche

Arbeitsbereiche weniger ihren Interessen entsprechen.

Aber alle haben eines gelernt: Ein angenehmes Arbeitsklima,

nette KollegInnen und ein verständnisvolles

Miteinander ist die wichtigste Basis für Wohlgefühl und

individuelle Entwicklung im Arbeitsleben. Eine wertvolle

Erfahrung für die PraktikantInnen, die dank der Kooperation

zwischen Allianz Elementar Versicherungs-AG und

der Vienna Business School möglich gemacht wurde.

Neugierig geworden? Dann solltet ihr schon einmal an

euren Bewerbungsunterlagen feilen. Denn auch 2011

wird die Allianz Elementar Versicherungs-AG wieder

Praktikumsplätze an ausgewählte SchülerInnen der

Vienna Business School vergeben!

www.allianz.at

Gerry Frank

#4/10 Vienna Business Times 19


aus der schule

hamerlingplatz

20 Vienna Business Times #4/10

LASS UNS DA-

RÜBER REDEN

Veronika Hackl von der Bank

Austria weihte die SchülerInnen

der 1AK in die Geheimnisse von

erfolgreicher Kommunikation ein.

Im Juni fand an der VBS Hamerlingplatz

ein Unterricht der

besonderen Art statt: 16 SchülerInnen

der 1AK versammelten sich,

um 13 SeniorInnen in die Welt der

Kommunikation im Internet

einzuführen. Jede/-r SchülerIn

widmete sich einem der Gäste und

am Ende der Veranstaltung konnten

alle TeilnehmerInnen perfekt E-Mails versenden, empfan-

gen, beantworten, Dateien anhängen und vieles mehr.

Eine Woche später fand unter dem Thema „Suchen und

finden im Internet“ mit der 2BK Unterricht der gleichen

Art statt. Die Idee, dass Alt von Jung lernen soll, ist Teil

der Anti-Digital-Divide Initiative Seniorkom.at. Sowohl

die SchülerInnen als auch die SeniorInnen waren von

dieser Unterrichtsweise begeistert. Schulungstermine

werden weiterhin an allen VBS Standorten angeboten.

www.seniorkom.at

Wenn Hans von

Hänschen lernt …

Schon der Kommunikationswissenschafter

Paul Watzlawick hat erkannt,

dass der Mensch ständig kommuniziert

und den Satz formuliert: „Man

kann nicht nicht kommunizieren!“

Im Rahmen des PBSK-Unterrichts

hatten die SchülerInnen der 1AK

die Gelegenheit, mit Veronika Hackl,

einer Expertin der Bank Austria, über

die Bedeutung von Kommunikation

zu diskutieren. Kommunikation

findet immer statt, wenn sich zwei

Menschen begegnen. Dazu müssen

sie nicht unbedingt ein Wort

miteinander wechseln, denn sie

drücken sich gleichermaßen mit

Blick, Gesichtsausdruck, Haltung,

Gestik, Kleidung und Distanzverhalten

aus.

Man unterscheidet deshalb

zwischen der verbalen Ebene, die

nur 15 Prozent des kommunikativen

Verhaltens ausmacht, und der

nonverbalen Ebene. Frau Hackl

stellte mehrere Kommunikationsmodelle

wie das Sender-Empfänger-

Modell, das Eisberg-Modell und

das Vier-Seiten-/Ohren-Modell vor.

Außerdem erklärte die Expertin,

wie Kommunikation gestört werden

kann. Man sollte demnach

vermeiden, seinen Gesprächspartner

zu bewerten, zu trösten, den Psycho-

logen zu spielen, ironische

Bemerkung zu machen, übertriebene

oder unangebrachte Fragen

zu stellen oder den anderen im Laufe

des Gesprächs zu bedrohen. Diese

Verhaltensweisen werden als Tod-

sünden der Kommunikation bezeichnet,

weil sie sehr schnell jegliche

Kommunikation verderben. Sie

führen zu Missverständnissen, Frust

und Gesprächsabbrüchen.

Trotz Beachtung dieser Punkte,

kann es immer wieder zu Fehlern

kommen. Deshalb hatte Hackl auch

ein Modell zur Konfliktlösung mit im

Gepäck. Die sogenannte „PALME“ soll

mithilfe von fünf Schritten zu einem

erfolgreichen Gespräch führen:

Pause machen, Anerkennung zeigen,

Leiden mittragen, Mängel zugeben,

Einigung erzielen – werden diese

Anweisungen befolgt, kann

gesprächstechnisch nicht mehr viel

schiefgehen. Nach Frau Hackls

Besuch sind die SchülerInnen im

Bereich Kommunikation topfit und

vor auftretenden Schwierigkeiten bei

zukünftigen Gesprächen gut

gewappnet.

www.studentenberatung.at

(Punkt Persönlichkeitsentwicklung)

Die STRABAG ist einer der

führenden europäischen Baukonzerne,

der im Geschäftsjahr 2009

mit rund 75.000 MitarbeiterInnen

eine Bauleistung von 13 Milliarden

Euro erbracht hat. STRABAG-Pressesprecherin

Diana Klein stellte den

Konzern, sein operatives Geschäft,

die Kernmärkte und vieles mehr an

der VBS vor. Zudem wurden Presseberichte über die erste PPP-Autobahn

Dänemarks, die von der STRABAG gebaut wird, präsentiert.

Die Diskussion im Anschluss verfolgte unterschiedliche Schwerpunkte

wie das Risikomanagement der STRABAG oder das Thema

der Nachhaltigkeit für den Konzern. Zum Abschluss kam die Gruppe

auf das langjährige Engagement des Unternehmens im Kunstbereich

zu sprechen, und Frau Klein lud die Klasse in das STRABAG-

Gebäude in Wien ein, wo sie sich bald die hausinterne Kunstsammlung

ansehen darf.

www.strabag.at

Die STRABAG hält

Einzug an der VBS

knallgrün/Photocase.com, VBS Hamerlingplatz, STRABAG


VBS Hamerlingplatz

41 Jahre Vienna Business School

und jede Menge gute Ideen, Einsatz

und beherztes Engagement:

Direktorin HR Mag. Monika

Wildprad geht in Pension.

sie sind für

grösseres

bestimmt

EiN wEiNENDES UND

LAchENDES AUgE

Frau Direktorin HR Mag. Monika Wildprad verabschiedet

sich mit vielen Plänen in einen spannenden

„Unruhestand“. Im Word-Rap gab sie uns Einblick in

die Vergangenheit, Zukunft und einen Rat für die

SchülerInnen. Wir wünschen von Herzen alles Gute!

Frau Direktorin HR Mag. Wildprad

gibt uns Einblick in ihre VBS-Zeit und

ihre Zukunftspläne. Wir freuen uns,

dass sie der VBS als Vizepräsidentin

des Circle weiterhin verbunden

bleibt!

Blick zurück …?

Viele schöne Erfahrungen und

Erinnerungen an fünf Jahre Schulzeit

in der VBS Schönborngasse und

36 Jahre Lehrtätigkeit an der

VBS Hamerlingplatz.

… und nach vorn?

Mit vielen Plänen in die Zukunft.

VBS für immer?

Als Vizepräsidentin des AbsolventInnenclubs

Vienna Business Circle

weiterhin für die VBS tätig sein.

Endlich einmal Zeit für …?

Lesen, Ausstellungen, Wanderungen,

Freunde, Gesundheit, Malen und

vieles mehr …

Ihre größte(n) Stärke(n)?

Immer optimistisch und organisiert.

Ihr Motto?

„Neugierig auf den nächsten Tag!“

Tipp für die SchülerInnen?

Die Schulzeit nicht als Last empfinden,

sondern alles Neue aufnehmen

und für die Zukunft speichern.

Hochschule für

management & KommuniKation

Financial Management

Immobilienwirtschaft

Journalismus & Medienmanagement

Kommunikationsmanagement

Marketing- & Salesmanagement

Personal- & Wissensmanagement

Tourismus-Management

Unternehmensführung

hamerlingplatz

aus der schule

Informieren Sie sich: www.fh-wien.ac.at

#4/10 Vienna Business Times 21


feiern

beim raiffeisen club

ist immer was los

no sleep

’til X-mas

2. Vom Festivalgelände in den Club: Die Wintersaison

verspricht im Flex laute Konzerte und

durchtanzte Nächte. Und für Raiffeisen Club-

Mitglieder gibt‘s jede Menge Ermäßigungen.

Bis Weihnachten gibt es im Wiener

Nachtleben jede Menge zu tun,

besonders Raiffeisen Club-Mitgliedern

dürfte eine ereignis-

reiche Wintersaison bevorstehen,

schließlich hagelt es ab sofort

Rabatte für die Highlights in

der Wiener Klub-Institution Flex.

Etwa bei den kanadischen

Indie-Rabauken von Tokyo Police

Club, die am 25. November live

zu sehen sind. Oder wenn eine

Gewinnspiel

Wir verlosen 1 x 2 Tickets für

das Katy Perry-Konzert!

BEANTWORTE FOLGENDE FRAGE BIS 01.01.11:

WELCHEM BERuF GEHT KATY PERRYS VATER NACH?

EMAIL AN: MARKETING@KAuFMANNSCHAFT.COM

22 Vienna Business Times #4/10

3. Mit Krawall

gebürstete Beats

Niemand transportiert das Multi-

ethnische in der Musik wortgewaltiger

als Maya Arulpragasam alias

M.I.A., und auch in Sachen Beats

zeigt die Londonerin mit Wurzeln

in Sri Lanka, wo der Hammer hängt.

Zwischen Hip-Hop, Dancehall und

Anleihen aus unzähligen elektronischen

Gefilden. Anschauen!

www.miauk.com

30.11.10, Gasometer, 19 Uhr

der begabtesten Songwriterinnen

des Landes, Marilies Jagsch, am

1. Dezember auftritt. Nahezu

besinnlich, aber dennoch laut,

wird der 15. Dezember – für „Licht

ins Dunkel“ steht Rambazamba auf

dem Dancefloor an: Frittenbude,

Schwefelgelb und Bratze spielen

im Flex auf.

www.flex.at

4. Elektronisch

generierter Glam

Mit einem Hang zu vergangenen

musikalischen Zeiten verzücken

MGMT seit nunmehr zwei Jahren

die vorwiegend urban-hippe

Fangemeinschaft. Hier surren die

Synthesizer im Geist der Achtziger

– hier wird die glitzernde Seite des

Elektro-Pop zelebriert. Ein dement-

sprechendes Ereignis dürfte die

Show der beiden New Yorker

Querköpfe werden.

www.whoismgmt.com

08.12.10, Gasometer, 19 Uhr

Zuckersüsse

teenaGer-träume

1. Die umworbenste Pastorentochter seit Erfindung

der Kirche gibt sich im Februar in Wien ein Stelldichein:

Katy Perry. „Vienna Business Times“ verlost Tickets!

An eine längerfristige Karriere

hat niemand so richtig geglaubt, als

„I Kissed a Girl“ vor zwei Jahren mit

provokantem Text die weltweiten

Charts dominierte. Vom One-Hit-

Wonder war die Rede. Doch wenn

derzeit jemand Lady Gaga den

Pop-Thron ernsthaft streitig macht,

dann wohl Katy Perry. Dabei hatte

alles relativ harmlos begonnen: Die

Pastorentochter aus dem sonnigen

kalifornischen Santa Barbara gab

bereits um die Jahrtausendwende

unter ihrem bürgerlichen Namen

Katy Hudson ihr Tonträgerdebüt.

Das Album schrammte allerdings an

einem großen Publikum gnadenlos

vorbei. Erst viele Jahre später und

unter Zunahme der Erkenntnis, dass

im Popgeschäft die Inszenierung

mindestens gleich stark wiegt wie

das klangliche Ereignis, kam die

Sache so richtig ins Rollen. Katy

Perry, die ihren Künstlernachnamen

übrigens von der mütterlichen

Familienseite ausborgte, posierte

auf Fotos und Videos im klassischen

Pin-up-Stil der 1950er. In Kombination

mit den satten elektronischen

Beats und der Vocoder-verfrem-

5. Streng

gekämmter Pop

Als hätten die Achtziger Jahre

niemals geendet: Hurts begeistern

heuer mit ihrem Debütalbum

„Happiness“. Sie haben den Look

und Sound der Eighties mehr als

tief inhaliert. Klassischer Synthie-

Pop mit Hang zur Melancholie

paart sich mit gut sitzenden Anzügen

und strengen Scheiteln. Das

Duo brachte bereits die Berliner

„Fashion Week“ zum Klingen!

www.informationhurts.com

15.03.11, Arena, 18 Uhr

deten Stimme ging das bei

begeisterten Fans runter wie das

sprichwörtliche Öl. und am

allerwichtigsten: Miss Perry legte

gehörig nach – erwies sich als fulminantes

Live-Talent mit massiven

Entertainment-Qualitäten und

fungierte in Folge gleich zwei Mal

als Host der „MTV Europe Music

Awards“. Mit ihrem aktuellen Album

„Teenage Dream“ trifft sie nun

denselben Nerv. Erhebende

Elektro-Popsongs mit entsprechendem

Sing-a-long-Faktor

bestimmen auch ihr zweites Album,

das nun am 27. Februar vor großem

Wiener Publikum in der Stadthalle

präsentiert wird. Auch wenn die

einschlägige Klatschpresse

vermehrtes Interesse am Verhältnis

zu ihrem Herzbuben Russel Brand

als am künstlerischen Output Perrys

zeigt. „Vienna Business Times“-LeserInnen

haben es jedoch gut: Es gibt

1 x 2 Karten für das Konzert zu

gewinnen!

www.katyperry.com

27.02.11, Stadthalle, 19.30 Uhr

6. Leger veranlagter

Songwriter

Das Orchester lässt Clueso dieses

Mal zuhause. Dafür wird das eben

in der Entstehung befindliche neue

Album des Erfurter Multitalents

mit dabei sein, wenn der auf den

bürgerlichen Namen Thomas

Hübner Getaufte nach einem

eher ruhigen Jahr wieder die

Bühnen erklimmt. Deutschsprachiges

Liedgut, dargebracht mit

Charme, Stil und Authentizität.

www.clueso.de

23.02.11, Gasometer, 19 Uhr


+++ Tickets in allen Raiffeisenbanken in Wien und NÖ und auf www.ticketbox.at (Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder) +++

EMI Music, Öllermann, PR-Fotos

1

2 5

6

20.11.10, Airbourne, Gasometer

Schweres Metall liegt in der Luft: die

australische Metal-Sensation airbourne

macht einmal mehr Wien unsicher.

24.11.10, Taste of Chaos, Gasometer

Weihnachten ist vorverlegt für Fans der

schweren Gitarren: Die „Taste of Chaos“

Tour zieht Disturbed, Papa Roach, Buckcherry

und halestorm mit sich.

06.12.10, Sportfreunde Stiller, Stadthalle

Die Sportfreunde kommen unplugged

mit Kate Nash auf Besuch.

05.03.11, Beatsteaks, Gasometer

Bewährter Punkrock und exzellente Live-

Shows von der Band aus Berlin.

Infos unter: www.raiffeisenclub.at/events

3

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WaS NoCh KoMMT

vorschau

#4/10 Vienna Business Times 23


aus der schule

mödling

24 Vienna Business Times #4/10

Besuch vom

General ...

... direktor von HP Austria: Im

Juni war der erfolgreiche

Top-Manager Rudolf Kemler

zu Gast in der VBS Mödling.

Im Juni fand in der Wirtschaftskammer

Österreich der 8. Exporttag statt,

und SchülerInnen der 3. Jahrgänge

waren mit dabei. Besonders interessant

war die Keynote-Speech von

Klaus Heidegger. Der war einst Schi-

Rennfahrer, dann Nachfolger seines

Schwiegervaters als Kopf der Kiehl‘s-Kosmetik. Die verkaufte er

lukrativ an den L‘ Oréal-Konzern – und mit dem Geld investierte er

in ein neues, besonders erfolgreiches Unternehmen: MBT – Massai

Barefoot Technology. Das sind die Schuhe mit der runden Sohle.

Damit wird eine aufrechte Körperhaltung gefordert, die wiederum

die gesamte Muskulatur unterstützt. Dieses Konzept ist so

erfolgreich, dass es mittlerweile alle Schuhhersteller, die etwas auf

sich halten, versuchen zu kopieren. Damit ist Heidegger das beste

Beispiel dafür, dass Österreich nicht einfach nur Schifahren kann,

sondern auch mit ganz anderem Know-how und Investitionsengagement

punktet. Ein weiteres exportorientiertes Unternehmen

begeisterte ebenso: Quidenus – Roboter, die ganze Bibliotheken

einscannen, und zwar weltweit!

http://at.mbt.com, www.qidenus.com

Lernen vom

Anti-Schuh-Erfolg

Die VBS hat einen ausgezeichneten Ruf:

Dies vereinfacht die Zusammenarbeit mit

der Wirtschaft natürlich entscheidend.

Trotzdem ist es nicht selbstverständlich,

dass Generaldirektoren wie Rudolf Kemler

von HP sich Zeit nehmen, um SchülerInnen

Rede und Antwort zu stehen. Denn eigentlich

ist Kemler ein mehr als beschäftigter

Mann, der nur dank strengem Zeitmanagement

die perfekte Balance findet: zum

einen ist er Generaldirektor, und zum anderen

betreut er Großkunden persönlich. Aus

diesem Alltag wusste er natürlich einiges

zu erzählen. Diesen interessanten Einblick

in das Leben eines Top-Managers ließen

sich auch Dr. Rainer Trefelik, Präsident des

Fonds der Wiener Kaufmannschaft, und

der Bezirksstellenobmann der WK Mödling,

DI Franz Seywerth, nicht entgehen – sie

lauschten dem Vortrag genauso gespannt

wie die SchülerInnen.

www.hp.com

Ein Seminar

zum Wiehern

„Sixth Sense“ – der sechste

Sinn lässt uns mehr spüren und

erahnen, als auf den ersten Blick

gleich wahrzunehmen ist. Und weil

Pferde ganz besonders sensibel

sind, nonverbale Kommunikation

und deren Codes sehr gut

entschlüsseln können und gleichzeitig nicht nach dem ersten

Fehlversuch eingeschnappt und schmollend in einer Ecke stehen,

sind sie perfekte „Trainer“ für uns Menschen. Das nutzen übrigens

auch Manager in der Wirtschaft: Sie können an Pferden das ideale

Auftreten und das Wirken der Körpersprache erkunden. Für das

richtige „G‘spür“ sorgte auch ein gleichnamiges Seminar, das die

4K+ in Gaaden besuchte, und bei dem es um Kommunikation

und Führungsverhalten ging. Die SeminarteilnehmerInnen der

VBS Mödling trainierten mit vier Tieren. Allein durch ein überzeugendes

Auftreten und einer entsprechenden Körperhaltung

sollten die SchülerInnen das Verhalten der Pferde steuern und

lenken. Keine ganz leichte Aufgabe. Aber nach dem gegenseitigen

Aneinandergewöhnen – immerhin muss man sich beim Kennenlernen

erst ein wenig „beschnuppern“ – bewältigten die SchülerInnen

die Aufgabe sehr gut. Richtige „Pferdeflüsterer“!

VBS Mödling (3)


VBS Mödling (2)

Doppelerfolg für die Junior

Companys

JUNIOR – „SchülerInnen gründen

Unternehmen“ ist ein internationales

Programm, bei dem man eine reale Unternehmensgründung

innerhalb der Schule

planen und durchführen kann – Marketing-,

Logistikplanung und Jahresabschluss

inklusive. Die VBS Mödling nutzte

dieses Programm zur Gründung zweier

Unternehmen: Diamonds & Juwellery

Junior Company und De & Co Junior

Company. Das allein würde schon Spaß

genug machen – noch mehr Spaß macht

es aber, mit diesen Unternehmen beim

12. Landes-Juniorwettbewerb im Raiffeisenforum

teilzunehmen. Dort sahnten die

beiden Junior-Firmen ordentlich ab:

Dank optimaler Präsentation und fundiertem

Know-how belegten sie Platz 1

und Platz 2 und ließen die Konkurrenz

weit hinter sich.

www.junior.cc

DOCLX

P R E S E N T S

Großer Erfolg der

Neigungsgruppe „SAP“

Wenn man die Stellenanzeigen aufschlägt,

kann man ein Kürzel immer wieder

lesen: Kenntnisse der weltweit eingesetzten

kaufmännischen Software der Firma SAP

sind einfach gefragt. Deshalb haben sich

SchülerInnen der 3K+, 4K+ und 4AK im

Freifach „SAP“ der Materie gewidmet – und

immerhin sieben von 21 traten dann auch

zur Prüfung an – und erhielten ein „SAP-

Anwenderzertifikat im Bereich Foundation

Level – System Handling“ – die perfekte

Auffettung des Lebenslaufes. Gratulation!

www.sap.at

MAS MAS

FEST FEST

GESAMTES RATHAUS 17.12.2010

TOP ACTS > LIVE!

5 FLOORS

www.musicjam.at

#4/10 Vienna Business Times 25


tipps

nachshoppen

2. In the Mix

Hersteller

Wem sein eigenes Handy zu klein und iPad &

Co zu groß sind, für den hat Dell mit seinem

„Streak“ jetzt wohl genau das Richtige: Eine

Kombination aus Smartphone und Tablet-PC,

die nicht nur durch ihr gestochen scharfes

5-Zoll-High Quality-Display überzeugt. Hier

lässt es sich leicht organisieren und planen,

aber auch video- und musiktechnisch hat das

Stück einiges zu bieten. Eben alles, was das

Herz begehrt – passend in eine Hand.

www.dell.at/streak

26 Vienna Business Times #4/10

2

3. Pretty in White

Alles bei der HAnd

Es ist immer wichtig, im Job einen kühlen Kopf zu bewahren

und nicht den Überblick zu verlieren. Ob man bereits im

Management sitzt oder noch dessen Anweisungen ausführt.

Ganz hilfreich dabei, um jedem Chaos ein Ende zu setzen:

kleine Helferlein, auf die immer Verlass ist!

Sowohl im Job als auch privat läuft heutzutage

vieles auf elektronischem Weg über die Bühne.

Doch um den guten alten Kugelschreiber wird

man auch in Zukunft nicht herumkommen. Der

Lamy „Pico“ ist ein in no va ti ver Po cket-Pen, der

seine Ver wand lung zum aus ge wach se nen

Ku gel schrei ber einer raf nier ten Mechanik

ver dankt und beim Schreiben auf

unterschiedlichen Druck reagiert. Jetzt neu in

der ultimativen Trendfarbe „metallic white“.

www.lamy.com

3

1

1. Little Black Book

Seit über einem Jahrzehnt produziert und

vertreibt FREITAG Taschen und Accessoires aus

gebrauchten Materialien von der Straße. Alte

abgasgegerbte LKW-Planen, Fahrradschläuche,

gebrauchte Autogurte und Airbags werden zu

modischen Begleitern recycelt. FREITAG legt

hohen Wert auf Funktionalität, Design,

Nachhaltigkeit und Qualität – und das jetzt

auch für die neueste Technologie wie iPads,

iPods, Laptops und vieles mehr.

www.freitag.ch

4. Mini, mini, mini

Unzählige Folder und Akten herumschleppen

war gestern. Auf der ultrakleinen, portablen

2,5-Zoll-Highspeed-USB-Festplatte „S2“ von

Samsung lassen sich mehr Daten speichern, als

man jemals in Ordnern tragen könnte. So

bekommt der Spruch „Leben aus der Box“ eine

ganz neue Bedeutung! Das kleine Wunderding

gibt’s in sechs unterschiedlichen Farben und

von 160 GB bis 1 TB auch in allen möglichen

Speichergrößen.

www.samsung.at

4


presents

Termine

Schuljahr 2010/11

04 Vienna Business Times #4/09

www.vbs.ac.at/vbt/

MO, 28.02.2011

VBS WinTer race

Stuhleck am Semmering

Fr, 06.05.2011

VBS Ball

Wiener rathaus

DO, 26.05.2011

VBS MerkurVerleihung

Studio 44 der Österreichischen lotterien

Di, 28.06.2011

VBS SpOrTS eVenT

Sportcenter Donaucity


RAIFFEISEN CLUB

EVENTTIPPS 2010

20.11.2010 | AIRBOURNE | GASOMETER

24.11.2010 24.11.2010 24.11.2010 24.11.2010 24.11.2010 24.11.2010 24.11.2010 | | | | | | | TASTE TASTE TASTE TASTE TASTE TASTE TASTE OF OF OF OF OF OF OF CHAOS CHAOS CHAOS CHAOS CHAOS CHAOS CHAOS | | | | | | | GASOMETER GASOMETER GASOMETER GASOMETER GASOMETER GASOMETER GASOMETER

30.11.2010 | M.I.A. | GASOMETER

06.12.2010 | SPORTFREUNDE STILLER | WR. STADTHALLE

08.12.2010 08.12.2010 | | MGMT MGMT | | GASOMETER GASOMETER

23.02.2011 | CLUESO | GASOMETER

27.02.2011 | KATY PERRY | WR. STADTHALLE

05.03.2011 05.03.2011 | | BEATSTEAKS BEATSTEAKS | | GASOMETER GASOMETER

15.03.2011 15.03.2011 15.03.2011 | | | HURTS HURTS HURTS | | | ARENA ARENA ARENA WIEN WIEN WIEN

Tickets jetzt auch zu gewinnen auf www.da-ist-was-los.at *

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028 Vienna Business Times #3/09

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