Jahresprogramm - Ddh-Akademie

ddh.akademie.de

Jahresprogramm - Ddh-Akademie

������������������

�����������������

�������

��������������

������������������

������������������

�������������������

���������


Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit fünf Jahren arbeitet das ehemalige Fortbildungszentrum Annastift

als Akademie für Fort- und Weiterbildung für die Unternehmensgruppe

„Diakonische Dienste Hannover gGmbH“ (DDH), dem

Zusammenschluss der diakonischen Einrichtungen Annastift e.V.,

Ev. Diakoniewerk Friederikenstift und Henriettenstiftung.

Wir haben seitdem unsere Angebote ständig erweitert. Auch in diesem

Programmheft 2012 fi nden Sie viele neue interessante Fortbildungen.

In Kooperation mit der AIM bieten wir ab 2012 die Zertifi katsausbildung

Manuelle Therapie an. Zum ersten Mal im Programm ist

auch das Zertifi zierte Curriculum Geriatrie (Zercur Geriatrie),

eine interdisziplinäre Qualifi zierung für das geriatrische Team. Erneut

im Programmangebot befi ndet sich die Zertifi katsausbildung

Manuelle Lymphdrainage, ebenso wie KG-Gerät.

Viele PhysiotherapeutInnen und ErgotherapeutInnen unter Ihnen

werden sich freuen, dass wir als der zentrale Veranstaltungsort

der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie (DAHTH)

für Norddeutschland eine Vielzahl von Modulen der Weiterbildung

Handtherapeut DAHTH durchführen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt, wie gewohnt, in den Bereichen

Sprachtherapie/Sprachheilpädagogik und Pfl ege.

Auf Bundes- und Landesebene existieren mittlerweile viele Möglichkeiten

der fi nanziellen Förderung. Bitte lesen Sie dazu unsere

Übersicht auf Seite 140.

Zum Schluss möchten wir die Mitarbeitenden unserer Unternehmensgruppe

wieder darauf hinweisen, dass die internen Fortbildungsangebote

nicht in diesem Heft angeführt (abgesehen von

wenigen Ausnahmen, die für externe Gäste besonders interessant

sind), sondern separat veröffentlicht werden.

Wir freuen uns darauf, Sie in der Akademie der DDH als Teilnehmende

begrüßen zu können.

Ihr Rainer Kuznik

Dipl.-Päd., Akademieleiter

und das Team der Akademie

der Diakonischen Dienste Hannover

2


Inhaltsverzeichnis

Inhalt Seite

Modulsystem Hemiparese &SHT 08

BOBATH-24-Std.-Konzept für Erwachsene - Einführung:

Grundmobilität im Alltag 10

Hemiparese: Behandlung der oberen Extremitäten in

Anlehnung an versch. therapeutische Verfahren 11

Hemiparese: Rumpf und obere Extremitäten 12

Hemiparese: Behandlung der oberen Extremitäten –

Arm, -Handfunktion 13

Hemiparese: Behandlung der unteren Extremitäten 14

Bobath: Weiterbildungen und Seminare

Grund- und Aufbaukurs 15-16

Bewegungsstudie der menschlichen Bewegung.... 18

Osteopathie-Ausbildung 19

Manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage, Zertifikatskurs 20

Manuelle Lymphdrainage für Ergotherapeuten 22

Manuelle Therapie

Manuelle Therapie Zertifi katsausbildung 23-24

Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen

TAKTKIN®- Kompakt-, Ausbildungs- und Aufbaukurse 25-28

Praxisseminar zur Therapie grammatischer Störungen 29

Gebärden-unterstützte Kommunikation 30

Informationsveranstaltung Castillo Morales – Konzept 31

Ich lade dich zum Essen ein: Grund- und Aufbaukurs 32-33

Sprachentwicklungsstörungen bei Mehrsprachigkeit 34

Schritte in den Dialog - Sprachtherapeutische

Frühintervention mit Eltern: Kompaktkurs 35

Stimmtherapie nach Schlaffhorst/Andersen 36

Semantisch-Lexikalische Störungen 37

F.O.T.T. ® – Einführungsseminare 38

Differentialdiagnose: verbale Entwicklungsdyspraxie/

kindliche Sprechapraxie versus phonologische Störung 39

Syntaktische Störungen 40

Verhaltensauffällige Kinder in der

sprachtherapeutischen Praxis 41

Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen 42

Prosodie als Therapieschwerpunkt 43

3


Inhaltsverzeichnis

Funktionale Stimmtherapie 44

Nichtelektronische Kommunikationshilfen 45

Sprachtherapeutische Frühintervention für Late Talker 46

Stottertherapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen 47

Umgang mit Dysphagie-Patienten 48

Sensorische Integration in der sprachtherapeutischen Praxis 49

Differenzialdiagnostik, Sprachtherapie und Elternberatung bei

mehrsprachigen Kindern 50

Das Bobath-Konzept in der Logopädie 51

Gemeinsam in der Therapiestunde!- Ideen zur effektiven

Arbeit mit Eltern in der Therapie 52

Diagnostik und Therapie von kleinen Kindern mit

Spracherwerbsstörungen 53

Entwicklungsdyspraxie in der Logopädie und die

Assoziationsmethode nach McGinnis 54

„Spielst Du mit mir sprechen?“ Elterntraining zur Förderung

der kindlichen Sprachentwicklung 55

Morphologische Störungen 56

AAP®-basierte Stimmtherapie 57

Therapie und Unterricht mit selektiv mutistischen Kindern 58

Möglichkeiten der ganzkörperlichen Förderung in der

Sprachtherapie (nach Padovan und Kesper) 59

Melodische Intonationstherapie 60

„Das ist meine Stimme“ – Möglichkeiten elektronischer

Kommunikationshilfen 61

Förderung von Menschen mit Autismus nach dem Vorbild

des TEACCH-Modells 62

Das Orofaziale System 63

Handtherapie/ DAHTH 64

Einführung in die Internationale Klassifi kation der Funktions-

fähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO 66

Schienenkurse I-III 67-69

Manuelle Diagnostik & Mobilisation 70

Evidenz-basierte Praxis 71

Weichteiltechniken 72

Physikalische Therapie 73

Qualitätsmanagement 74

Psychologische Aspekte 75

4


Inhaltsverzeichnis

Assessment Handtherapie 76

Schmerzen verstehen 77

CranioSacrale Therapie 78-79

Manuelle/ Funktionelle Therapien

Kinesiologisches Tapen: Grund- und Aufbaukurs 80

Massagetechniken für die oberen Extremitäten 81

Migräne, Kopfschmerz, Tinnitus und Schwindel 82

Dorn-Methode: Grund- und Aufbaukurs 83-84

Krankengymnastik am Gerät 85

CranioConcept® (Physiotherapie in der Zahnmedizin) 86-87

Spezielle Aspekte der Neurologie

Stroke Unit, Basis- und Aufbaukurs 88-89

Spiegeltherapie und Mentales Training 90

Ergotherapie in der Palliativmedizin 91

Ergotherapie bei Parkinson-Patienten 92

Hemiparese: Neue Behandlungsansätze der oberen

Extremitäten 93

Ergotherapie bei Klienten mit chronischen Schmerzen 94

Vorbeugung von und Umgang mit Kontrakturen und Spastik 95

Einführungskurs in die kognitiv-therapeutischen Übungen

nach Prof. Perfetti 96

Affolter-Modell 97

Spezielle Aspekte der Pädiatrie

Elternberatung in der pädiatrischen Ergotherapie 98

Lehse unt Rächtschreipschwihrichkeiten adeh 99

Marburger Konzentrationstraining 100

Soziale Kompetenz bei Grundschulkindern 102

Angewandte Physiotherapie in der Pädiatrie 103

Zertifi ziertes Curriculum Geriatrie (Zercur Geriatrie) 104-105

Spezielle Aspekte der Geriatrie

Ergotherapeutische Begleitung demenziell Erkrankter 106

Integrative Validation nach Richard, Grundkurse 107-108

Demenz ??? – Ein Begriff und viele Fragezeichen 109

Ernährung und Ernährungsstörungen bei Menschen

mit Demenz 109

Sturzprävention 110

NEUROvitalis-Trainerseminar 111

Seniorensporttrainer /Fit im Alter 112

5


Inhaltsverzeichnis

Assessments und Modelle in der Therapie

Entwicklungsdiagnostik mit dem ET 6-6 113

Einführung in die Movement ABC-2 114

Prävention

Kinderrückenschule 115

Weiterbildung zum Entspannungspädagogen 116

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson,

Kursleiterausbildung 117

Autogenes Training, Kursleiterausbildung 118

Entspannungstherapie 119

Betriebliche Gesundheitsförderung 120

Psychiatrie/ Psychosomatik

Ergotherapie bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung 121

Feldenkrais-Methode

Die Bewegungen des Lebens: Eine Einführung in die

Feldenkrais-Methode 122

Methodik/ Didaktik für Referenten

Pädagogische und methodisch-didaktische Anregungen

für Referenten 124

Basale Stimulation®

Grund- und Aufbaukurse 125-126

Bewegtes Lagern® 127-128

Kinästhetik

Grund- und Aufbaukurs 129-130

Weiterbildung in der Pfl ege

Zusatzqualifi kation Praxisanleitung 131

Intermediate Care Qualifi kation 132

Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pfl ege 133

Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepfl ege 134

Kooperationspartner Lückhoff- Institut 135

Allgemeine Geschäftsbedingungen 136-137

Anmeldeformular externe TeilnehmerInnen 139

Fördermöglichkeiten 140

Unterbringungsmöglichkeiten 141

Kooperationspartner 142

Chronologische Übersicht 143-150

Kontakt (Rückseite)

6


Reinhild Vaitiekunas/Ilona Csoti/Karla Eggert

Physiotherapie beim Parkinson-Syndrom

246 S. mit 189 Abb., kart., Euro 34,-

ISBN 978-3-7905-0990-8

Der praktische Teil gibt detaillierte und durch

zahlreiche Illustrationen unterstützte Anlei -

tungen zur Übungsbehandlung der vielgestaltigen

Parkinsonsymptome in der Einzel- und

Gruppentherapie.

Bettina Tamura

Funktionelle Muskeltherapie nach Tamura

Akute und chronische Schmerzen gezielt

behandeln

211 S. mit 155 Abb., kart., Euro 34,-

ISBN 978-3-7905-0987-8

Schmerzen im Bewegungsapparates gründen

oft im Muskelsystem. Das Buch beschreibt die

Anamnese und überzeugende Methoden zur

Behandlung der erkrankten Muskelfasern.

Vaclav Vojta/Edith Schweizer

Die Entdeckung der idealen Motorik

Kinesiologische und muskuläre Analyse der

angeborenen Bewegungsmuster

281 S. mit 415 Abb., kart., EUR 38,-

ISBN 978-3-7905-0966-3

Die Kenntnis der Idealmotorik ist für die Dia -

gnose und Therapie Bewegungsstörungen bei

Patienten jeden Alters von größter Bedeu tung.

Friedrich Hofmann

Sturzmanagement und aktiv konfrontative

Sturzintervention – SM_akS®

Ca. 500 S. mit ca. 60 Abb., kart., ca. Euro 56,-

ISBN 978-3-7905-0989-2

erscheint im Sommer 2011

Das vorliegende umfassende Konzept beinhaltet

Testverfahren für das Sturzrisiko, psychologische

Betreuung, Fallschulung und extrinsische

Sturzinterventionstechniken.

www.physiotherapeuten.de/shop

Telefon 089/12607-0 Fax 089/12607-333

e-mail kundenservice@pflaum.de

7


Modulsystem Hemiparese &

Schädel-Hirn-Trauma

HEMIPLEGIE &

SCHÄDEL-HIRN-TRAUMA

In der therapeutischen Arbeit mit Hemiplegie- und Schädel-Hirn-

Trauma-Patienten bedarf es in einem multidisziplinären Team und

auch in der Zusammenarbeit mit Angehörigen einer gemeinsamen

Handlungsleitlinie. Diese Handlungsleitlinie soll den Betroffenen

bestmöglich fördern und zusätzliche Komplikationen vermeiden

helfen. Nahezu alle Bewegungsabläufe und Handhabungen im Alltagsleben

lassen sich auf vielfältige Weise durchführen und können

daher je nach Durchführung förderlich, wenig förderlich oder sogar

schädigend gestaltet werden.

Im Bobath-Konzept fi nden Sie in einzigartiger Weise einfache Bewegungsübergänge

und auch komplexe Alltagshandlungen als aktivierende

motorische Bausteine betrachtet und durch gezieltes Handling

beeinfl usst. Unser Modulsystem beginnt daher für beide Krankheitsbilder

mit dem gemeinsamen Kurs GRUNDMOBILITÄT im ALLTAG

– Bobath-24-Std.Konzept für Erwachsene auf Level 1.

Mit dem Grundmodul Level 1, ganz gleich ob Sie es bei DDH oder

einem anderen Anbieter absolviert haben, können Sie zwischen verschiedenen

Schwerpunktthemen für den Behandlungsschwerpunkt

OBERE EXTREMITÄT in Level 2 wählen. Die Schwerpunkte der

Kurse sind durch die verschiedenen Arbeits- und Erfahrungsfelder

der Referentinnen voneinander abweichend, wobei kleine Überschneidungen

durchaus vorkommen können. Bitte machen Sie sich

durch unsere detaillierte Ausschreibung im Kursprogramm oder

unter www.ddh-Akademie.de ein Bild von dem für Sie geeigneten

Schwerpunkt.

8


9

Modulsystem Hemiparese &

Schädel-Hirn-Trauma

��������������������������������

�����������

��������

������������

���������

������������

�������������

����������������������������������������������������������������������������������������������

����������������������

�����������������������

��������������������������

���������

����������������

����������������������

�������������������������

����������������������

������������������������

�������������

���������������

��������������������

�������������

���������������������

������������

�������������

���������������

�������������������

������������

��������������

���������������������

���������������

�������������

����������������

������������

����������������

����������������������

������������

�������������

���������

������������

���������

������������

�������������

��������

������������

���������

������������

�������������

��������

������������

���������

������������

�������������

��������

������������

���������

�����������

��������������

�����

��

�����

��

��������������������������������������������


Modulsystem Hemiparese &

Schädel-Hirn-Trauma

BOBATH-24-Std.-Konzept für

Erwachsene – Einführung:

Grundmobilität im Alltag

(25 UStd. / 25 FP)

Termin 1

Seminar-Nr.:

1201-003E

Do. 05.01.12 10.00-18.15

Fr. 06.01.12 09.00-18.00

Sa. 07.01.12 09.00-14.00

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1204-039E

So. 15.04.12 10.00 -18.15

Mo. 16.04.12 09.00-18.00

Di. 17.04.12 09.00-14.00

oder

Termin 3

Seminar-Nr.:

1207-084E

Sa. 14.07.12 15.00-20.00

So. 15.07.12 09.00-18.00

Mo. 16.07.12 09.00-17.30

oder

Termin 4

Seminar-Nr.:

1209-093E

Do. 06.09.12 10.00-18.15

Fr. 07.09.12 09.00-18.00

Sa. 08.09.12 09.00-14.00

oder

Termin 5

Seminar-Nr.:

1211-117E

Do. 01.11.12 10.00-18.15

Fr. 02.11.12 09.00-18.00

Sa. 03.11.12 09.00-14.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 229,50

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 270,-

Teilnehmerzahl:

24

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

exam. Pfl egekräfte,

LogopädInnen,

PhysiotherapeutInnen,

ÄrztInnen

10

Inhalt

Das Bobath-Konzept bietet allen an der

Rehabilitation beteiligten Berufsgruppen

eine gemeinsame Basis für ihre Arbeit mit

Schlaganfall- und Schädel-Hirn-Trauma-

Betroffenen. Die für das Konzept typischen

Prinzipien und Problemlösungsstrategien

sind für die Betroffenen in allen Phasen

nach dem Ereignis (Akut-, Rehabilitations-

und chronische Phase) hilfreich. Im

Seminar wird nach kurzer theoretischer

Einführung der fördernde Umgang mit erwachsenen

halbseitengelähmten Personen

(Handling) geübt, orientiert am gewöhnlichen

Tagesablauf im Krankenhaus, in der

Privatwohnung oder in einem Pfl egeheim.

Hierzu werden in Partnerarbeit Behandlungsprinzipien

erarbeitet und Handgriffe

erlernt. Die innerhalb von „24 Stunden“

benötigten motorischen Bausteine wie Liegen,

Bewegen und Lagewechsel im Bett,

Aufstehen aus dem Bett, Umsetzen von

einer Sitzgelegenheit auf die andere sowie

angemessene Unterstützung beim Stehen

und Gehen werden einzeln erläutert, demonstriert

und miteinander geübt.

Stichworte

Prinzipien des Bobath-Konzepts, therapeutische

Lagerungen, Transfersituationen,

Stehen und Gehbegleitung

Leitung:

Kirsten Minkwitz,

ambulante Ergotherapeutin,

Bobath-Therapeutin Die Kooperation mit dem DVE ist beantragt.


Modulsystem Hemiparese &

Schädel-Hirn-Trauma

Hemiparese: Behandlung der

oberen Extremitäten in Anlehnung verschiedener

therapeutischer Verfahren

Möglichkeiten der Funktionsbehandlung der oberen Extremität in

Anlehnung an verschiedene therapeutische Verfahren

(25 UStd. / 25 FP)

Inhalt

Ziel vieler therapeutischer Interventionen

ist ein der jeweiligen Aufgabe angepasster

Muskeltonus in allen beteiligten Körperabschnitten.

Gelingt dies, wird dadurch die

Wiedererlangung alltagsrelevant nutzbarer

Arm- und Handfunktionen ganz wesentlich

unterstützt. Die hierfür relevanten neurophysiologischen

Wirkprinzipien werden

theoretisch begründet, in der Anwendung

demonstriert und in Partnerarbeit erprobt.

In Anlehnung an verschiedene Therapieverfahren

wie z. B. BOBATH, JOHNSTONE/

PANAT oder die kognitiv therapeutischen

Übungen nach PERFETTI werden Therapiesequenzen

erarbeitet. Daneben bleibt

Raum für weniger bekannte Therapiestrategien

wie z.B. Forced Use.

Stichworte

Tonus beeinfl ussende Wirkmechanismen,

Spastizität, Hypotonus, Aufbau von Therapiesequenzen,

Eigenübungen, repetitive

und Serientrainings

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, die Bewegen und Spüren

zulässt. Sonnentop bzw. ärmelloses T-

Shirt.

Voraussetzungen

Nachweis der Teilnahme an einem mind.

20 Lehreinheiten umfassenden Kurs Bobath-24-Std.-Konzept

für Erwachsene im

ERGOKONZEPT HANNOVER oder anderorts,

alternativ Bobath-Grundkurs IBITA.

Termin 1

Seminar-Nr.:

1201-004 E

Sa. 07.01.12

15.00 – 20.00

So. 08.01.12

09.00 – 18.00

Mo. 09.01.12

09.00 – 17.30

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1211-120 E

Sa. 03.11.12

15.00 – 20.00

So. 04.11.12

09.00 – 18.00

Mo. 05.11.12

09.00 – 17.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 246,50

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 290,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

ÄrztInnen

Leitung:

Kirsten Minkwitz,

Ergotherapeutin,

Bobath-Therapeutin

Die Kooperation mit dem

DVE ist beantragt.

11


Modulsystem Hemiparese &

Schädel-Hirn-Trauma

Hemiparese: Rumpf und obere

Extremitäten

(25 UStd. / 25 FP)

Termin:

Seminar-Nr.:

1204-036 E

Do. 12.04.12

10.00 - 18.15

Fr. 13.04.12

09.00 - 18.00

Sa. 14.04.12

09.00 - 14.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 246,50,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 290,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

ÄrztInnen

Leitung:

Nicole Schläpfer

Ergotherapeutin,

Bobath-Therapeutin

Die Kooperation mit dem

DVE ist beantragt.

12

Inhalt

Gleichgewichtsreaktionen, Lagewechsel

und Fortbewegung in der Senkrechten sowie

der Extremitäteneinsatz sind von aufgabenspezifi

sch adäquatem Muskeltonus

und aktiven Bewegungsmöglichkeiten des

Rumpfes abhängig - der Erarbeitung selektiver

Rumpffunktionen kommt daher in der

Rehabilitation eine zentrale Bedeutung zu.

Dementsprechend wird die Hälfte der Seminarzeit

dem Rumpf in Theorie und Praxis

gewidmet. Dabei wird auch bei intensiver

Rumpfarbeit - typisch für das Bobath-Konzept

- der Arm keinesfalls vernachlässigt,

sondern von Anfang an fördernd einbezogen.

Zusätzlich werden bewährte „frühe

Aktivitäten“ für die (noch) schwer betroffene

obere Extremität demonstriert und

geübt. Quellen, aus denen das Seminar

schöpft, sind neben dem Bobath-Konzept

als wichtige Basistherapie vor allem die

Funktionelle Bewegungslehre Klein-Vogelbach,

Mobilisationstechniken, allgemeine

Trainingslehre, aktuelle Erkenntnisse über

motorisches Lernen, gesundheitspädagogische

Aspekte sowie die Eigenwahrnehmung

der Patienten fördernde Verfahren.

Bitte mitbringen

Kleidung, die Bewegen und Spüren zulässt:

Sonnentop bzw. ärmelloses T-Shirt

Voraussetzungen

Nachweis der Teilnahme an einem mind.

20 Lehreinheiten umfassenden Kurs Bobath-24-Std.-Konzept

für Erwachsene im

ERGOKONZEPT HANNOVER oder anderorts,

alternativ Bobath-Grundkurs IBITA


Modulsystem Hemiparese &

Schädel-Hirn-Trauma

Hemiparese: Behandlung der

oberen Extremitäten –

Arm und Handfunktion

(25 UStd. / 25 FP)

Im Alltag erfüllen Arm und Hand in einem

differenzierten Zusammenspiel viele unterschiedliche

Funktionen. Ausgehend vom

Bobath-Konzept werden die Aspekte normaler

Bewegung der oberen Extremitäten

analysiert und die Behandlungssätze für

Patienten mit Hemiparese in unterschiedlicher

Ausprägung vorgestellt. Neben der

Entwicklung von Stabilität in der oberen

Extremität ist auch die Wiederkehr von

Mobilität als aktive Bewegungsmöglichkeit

in der Schwerkraft von Bedeutung. Eine

große therapeutische Herausforderung ist

es, individuell realistische Therapieziele

für Arm und Hand zu defi nieren. Im Seminar

werden hilfreiche Kriterieren für diese

Überlegungen vermittelt.

Inhalt

• Aspekte normaler Bewegung von Arm

und Hand

• Funktionsanbahnung und Integration der

oberen Extremitäten

• Tonusregulation und Stimulationstechniken

• Therapieziele für die Oberen Extremitäten

• Therapiesetting und verschiedene Ausgangsstellungen

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, die das Bewegen und

Spüren möglich machen

Voraussetzungen

Nachweis der Teilnahme an einem mind. 20

Lehreinheiten umfassenden Kurs Bobath-

Konzept für Erwachsene im Ergokonzept

Hannover oder anderorts, alternativ Bobath

Grundkurs IBITA

Termin:

Seminar-Nr.:

1206-077E

Sa. 30.06.12

10.00 - 18.15

So. 01.07.12

09.00 - 18.00

Mo. 02.07.12

09.00 -14.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 246,50

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 290,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

weitere Interessenten

auf Anfrage

Leitung:

Susanne Hamann,

Ergotherapeutin,

Bobath-Therapeutin

Die Kooperation mit

dem DVE ist beantragt.

13


Modulsystem Hemiparese &

Schädel-Hirn-Trauma

Hemiparese: Behandlung der unteren

Extremitäten

(16 UStd. / 16 FP)

Termin:

Seminar-Nr.:

1209-098 E

Sa. 08.09.12

15.00-20.00

So. 09.09.12

09.00-17.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 187,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

ÄrztInnen

Leitung:

Kirsten Beier

leitende Physiotherapeutin

in der Klinik für Geriatrie

und med. Rehabilitation im

Diakoniekrankenhaus

Henriettenstiftung,

Bobath-Therapeutin,

Brügger-Therapeutin,

Lehrkraft für Physiotherapie

Die Kooperation mit dem

DVE ist beantragt.

14

Inhalt

Bei der Behandlung von Patienten mit

einer Erkrankung des ZNS spielt die Lokomotion

eine entscheidende Rolle bei

der Wiedererlangung der größtmöglichen

Selbstständigkeit und ist daher von großer

Alltagsrelevanz.

Schwerpunkte des Kurses sind:

• Analyse des menschlichen Ganges

• Behandlungsplanung und Zielfi ndung

orientiert an der ICF

• Posturale Kontrolle als Bindeglied

zwischen oberer und unterer Extremität

• Auswirkung fehlender Stabilität im

unteren Rumpf und Becken auf z. B die

automatische Anpassung des Schultergürtels

• Gleichgewicht im Stand und Gang

• Behandlung veränderter Körperstrukturen

der unteren Extremität

• Aufgabenorientiertes Handeln unter

Berücksichtigung der Prinzipien des

motorischen Lernens.

• Fazilitation in der Vorbereitung des

Ganges und in der Bewegung

Voraussetzungen

Nachweis der Teilnahme an einem mind. 20

Lehreinheiten umfassenden Kurs Bobath-

24-Std.-Konzept für Erwachsene, alternativ

Bobath-Grundkurs IBITA. Empfehlung: zusätzlicher

Besuch einer Aufbaustufe Hemiparese

(Rumpf/OE bzw. OEx versch. therapieverfahren)

mit mind. 20 Lehreinheiten.


Bobath: Weiterbildung und Seminare

Bobath-Aufbaukurs

Schwerpunkt: „Die Gewichtung des oberen Quadranten im

Rumpf und der oberen Extremität für die aufrechte Haltung

und Bewegungskoordination im Gehen“

(40 UStd. / 40 FP) (Bildungsurlaub nach dem NBildUG)

Voraussetzung

IBITA anerkannter Bobath-Grundkurs

Inhalt

• Informationen über die neuestens neurowissenschaftlichen

Hintergründe für

unsere Arbeit im Bobath Konzept

• Erweiterung der Kenntnisse von normalen

Arm-,Hand-und Fingerfunktionen

• Aktivitäten zur Förderung der Posturale

Kontrolle für Lokomotion

• Erlernen von antizipatorischen posturalen

Anpassungen vor und während

der initiierten Bewegung für Bewegungskontrolle

• Erlernen von Aufmerksamkeit und

Bewusstheit für die Innere Repräsentation

des aktuellen Körperschemas.

• Feedforward Planung der Patienten

und angepasste Übungsauswahl für

Eigentraining

• Praktische Arbeit: Fazilitation, Kompensatorischen

Strategien, Spastizität.

• Problemlösungen für „Non use inactivity“

im Klinikalltag oder Zuhause

Ziele

• Anregungen, Analyse und Behandlungsmöglichkeiten

für die Frühe Aktivierung

der Arm und -Handfunktion bei Patienten

mit Hemiparese

• Anregungen für die Gestaltung des

Tagesablaufes der Patienten im Klinikalltag

und zu Hause für die Erweiterung

des „Carry overs“ und des Trainings der

funktionellen Aktivitäten

Gestaltung

• Themenzentrierte Vorträge

• Je zwei Demonstrationen von Befund

und Behandlungsaufbau bei zwei

Patenten mit unterschiedlicher neurologischer

Symptomatik

• tägliche Befundaufnahme und Behandlung

von neurologischen Patienten mit

Anleitung und Supervision durch die

Kursleitung

• Praktische Arbeit und Selbsterfahrung

• Workshops für die Umsetzung des

Erlernten in der eigenen Praxis

Termin:

Seminar-Nr.:

1203- 041E

30.03.- 03.04.12

Fr.- Di. 09.00-17.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 587,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 652,-

Teilnehmerzahl:

18

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Gerlinde Haase,

Physiotherapeutin,

Senior Bobath-Instruktorin,

Feldenkraispädagogin

Co-Instruktorin:

Heike Schiemat,

Physiotherapeutin,

Bobath Basic-Instruktorin,

IBITA

Bitte beachten:

Zur Anmeldung für den

Bobath-Aufbaukurs bitte separate

Vertragsunterlagen bei

Frau Surrey (0511/ 5354-620)

anfordern!

15


Bobath: Weiterbildung und Seminare

Grundkurs in der Befundaufnahme

und Behandlung Erwachsener mit neurologischen

Erkrankungen „Das Bobath-Konzept“

(166 UStd. / 166 FP)

Termin 1

(Kursort Henriettenstiftung)

Seminar-Nr.:

1203-030E

12.-16.03.12 (Teil 1)

17.-18.03.12 Neurophysiologie

30.04.-04.05.12 (Teil 2)

25.-29.06.12 (Teil 3)

oder

Termin 2

(Kursort Annastift)

Seminar-Nr.:

1207- 094E

02.-06.07.12 (Teil 1)

20.-24.08.12 (Teil 2)

25.-26.08.12 Neurophysiologie

03.-07.12.12 (Teil 3)

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 1.494,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 1.660,-

Teilnehmerzahl:

12

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Christoph Hofstetter,

Physiotherapeut, Bobath

Instruktor, IBITA

Bitte beachten:

Bitte separate Vertragsunterlagen

bei

Frau Surrey (0511/

5354-620) anfordern!

16

(Anerkannt als Bildungsurlaub nach dem

NBildUG)

Ansatz des Bobath-Konzeptes für Erwachsene

ist die Therapie von Menschen, die

nach Abschluss der Hirnreife eine Pathophysiologie

des zentralen Nervensystems

erworben haben.

Grundlage des Konzeptes sind die aktuellen

Erkenntnisse der Neuro- und Bewegungswissenschaften.

Das Konzept entwickelt

sich im Rahmen und anhand der neuesten

theoretischen Annahmen weiter, die das

therapeutische Vorgehen begründen.

Die Interaktion beginnt mit der Befundung

des Menschen in seiner Umwelt und seiner

Aufgabe. Ziel ist die Verbesserung von

Funktionen und die größtmögliche Selbständigkeit

im Alltag. Dieser Prozess bedarf

der Formulierung von Zielen, der Interpretation

von Befunddaten, der Festlegung

geeigneter Maßnahmen und Anwendung

unterschiedlicher Behandlungsformen, sowie

der ständigen Überprüfung dieser Daten

auf das formulierte funktionelle Ziel.

Inhalt

• Paradigmenwechsel im Bobath-

Konzept

• Clinical Reasoning

• ICF

• Befund und Behandlung neurologischer

Patienten

• Patientendemonstration durch den Instruktor

• Therapie von PatientInnen durch die

TeilnehmerInnen

• Neuropsychologie

Diese Veranstaltung ist durch die Agentur

für Arbeit nach AZWV zertifi ziert. Eine

Abrechnung über Bildungsgutscheine der

Arbeitsagentur ist möglich. Bei Förderung

über die Arbeitsagentur gelten abweichende

Vertragsbedingungen.


Orthopädietechnik im Annastift

Hannover

www.john-bamberg.de


Bobath: Weiterbildung und Seminare

Bewegungsstudie der menschlichen

Bewegung als Grundlage für die

Befundung und Behandlung neurologischer

erwachsener Patienten

Termin:

Seminar-Nr.:

1206-086E

Fr. 22.06.12

09.00-17.00

Sa. 23.06.12

08.30-17.00

So. 24.06.12

08.30-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 216,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 240,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Christoph Hofstetter,

Physiotherapeut,

Bobath Instruktor, IBITA

18

(Früher: Studie der Normalen Bewegung)

(25 UStd. / 25FP)

Inhalte

In diesem dreitägigen Kurs werden Grundlagen

klinischer Denkprozesse innerhalb

der Analyse menschlicher Bewegung in

der Befundung und Behandlung vermittelt.

Das Erwerben analytischer Denkprozesse,

theoretische Kenntnisse über die Posturale

Kontrolle und deren Bedeutung für funktionelle

Bewegungsabläufe, und das Erkennen

und Behandeln neuromuskulärer

Aktivitäten sind die primären Inhalte des

Kurses. Darüber hinaus wird die Wichtigkeit

der motorischen Lernprozesse Erwachsener

für den Wiedererwerb von Bewegung

erläutert.

Die Inhalte des Kurses sind in England,

Kanada und Australien Standard und Voraussetzung

für die Teilnahme an einem

Bobath-Grundkurs. Aus diesem Grund bieten

Bobath-Instruktoren der IBITA auch in

Deutschland diesen Kurs zur spezifi schen

Vorbereitung auf einen Bobath-Grundkurs

an.

Bitte mitbringen

Kurze Hose, Bikinioberteil o.ä., Sportbekleidung

und Buntstifte


Osteopathie-Ausbildung

In Kooperation mit dem Institut für angewandte Osteopathie (IFAO)

Osteopathie ist eine moderne, ganzheitliche

Therapie. Sie basiert auf gründlichen

anatomischen und physiologischen Kenntnissen.

Behandelt werden funktionelle Störungen

im Bewegungsapparat und an den

Organen, z.B. Gelenkblockaden, Torticolis,

Neuralgien, Gastritis, Nieren-/Blasenprobleme,

Asthma, Infektionsanfälligkeit.

Große Bedeutung hat auch die Cranio-

Sacrale Osteopathie, die am Schädel, an

den Hirnhäuten und am Nervensystem

arbeitet.

Inhalt der Seminare

• Bewegungsapparat

• Refl extechniken

• Viszeralosteopathie

• Craniosacralosteopathie

• Anatomie

• Bildgebende Untersuchungen

• Differential- und Ausschlussdiagnostik

• Behandlung klinischer Fälle

• Pädiatrie

• Gynäkologie

• Endokrinologie

• Ernährungslehre

• Dissektion

Osteopathieausbildung

Die Ausbildung wird als Teilzeit-Unterricht

über 5 Jahre mit insgesamt 1350 Unterrichtsstunden

organisiert.

Danach absolviert der Teilnehmer eine

Prüfung nach den Richtlinien des Dachverbandes

der B.A.O. (Bundesarbeitsgemeinschaft

für Osteopathie)

Vorrangiges Ziel des Institutes ist es, kompetente

und gewissenhafte Therapeuten

auszubilden.

Schwerpunkte des Ausbildungsprogramms

sind, neben der Vermittlung osteopathischer

Behandlungsmethoden und medizinischen

Fachwissens, die Ausschlussdiagnostik

und die Klinik.

Osteopathie-Ausbildung

Termine

Seminare

12.-14.01.12

09.-11.02.12

29.-31.03.12

10.-12.05.12

20.-22.09.12

18.-20.10.12

19.-24.11.12

kostenloser Infotag:

08.10.11, Sa. 10.00-13.00

oder

26.11.11, Sa. 10.00-13.00

(bei Teilnahme am Infotag

erhalten Sie einen Bonus

von 50,- € auf die

Einschreibegebühr)

Kosten:

Einmalige

Einschreibegebühr € 150,00

(bis 1 Monat vor Kursbeginn

100,- €)

3 Tage – Seminar € 330,00

Seminarwoche € 550,00

(die Gebühren müssen immer

1 Woche vor Seminarbeginn

eingegangen sein)

Zugelassen sind:

Physiotherapeuten/innen,

Ärzte/innen,

Heilpraktiker/innen

Leitung:

Institut für angewandte

Osteopathie,

Werner Langer,

Philipp Richter

Anmeldung ausschließlich

über das IFAO

Lucas-Cranach-Str. 1

54634 Bitburg,

Tel.: 06561 / 67 04 57

www.ifaop.com

19


Weiterbildung

Manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage

Zertifi katsausbildung

(170 UStd. / 170 FP)

Termin 1

Seminar-Nr.:

1203-029E

05.-30.03.12

Mo.-Do. 08.00-17.00

Fr. 08.00-13.00

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1210- 130E

01.-26.10.12

Mo.-Do. 08.00-17.00

Fr. 08.00-13.00

oder

Termin 3

Seminar-Nr.:

1211-149E

12.11.-07.12.12

Mo.-Do. 08.00-17.00

Fr. 08.00-13.00

Kosten:

€ 1180,- incl. Lehrbuch,

Kompressionsmaterial

und Prüfungsgebühr

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ÄrztInnen, MasseurInnen/

medizinische BademeisterInnen

Leitung:

Dirk Riedel,

Fachlehrer Manuelle

Lymphdrainage;

Dr. Amelie Zühlke,

Ärztliche Leitung

Diese Veranstaltung ist

durch die Agentur für Arbeit

nach AZWV zertifi ziert. Eine

Abrechnung über Bildungsgutscheine

der Arbeitsagentur

ist möglich. Bei

Förderung über die Arbeitsagentur

gelten abweichende

Vertragsbedingungen.

Bitte beachten:

Zur Anmeldung bitte separate

Vertragsunterlagen anfordern!

20

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine besondere

Form der Massage, abgestimmt

auf die Anatomie und Physiologie sowohl

des Lymphgefäßsystems als auch auf die

Flüssigkeiten im Interstitium. Das Haupteinsatzgebiet

ist die Behandlung von

Schwellungen unterschiedlichster Ursache

und Ausprägung. Außerdem wirkt sie

schmerzlindernd und ausgesprochen entspannend.

Inhalte (Auszug)

• Geschichte der Manuellen Lymphdrainage

• Topographie, Anatomie und Physiologie

des Lymphgefäßsystems

• Praxis der Grifftechnik (Grund- und Sondergriffe)

• Griffcharakteristika, Wirkungsweise der

Manuellen Lymphdrainage

• Kontraindikationen und Einschränkungen

• Allgemeine und spezielle Ödempathophysiologie

• Theoretische und praktische Behandlungskonzepte

der typischen Indikationen

• Theorie und Praxis der speziellen Bandagetechniken

u. a. beim Lymphödem

• Grundlagen der allgemeinen und speziellen

Onkologie

• Praktische Patientenvorstellungen

ABSCHLUSS UND ZERTIFIKAT

Die Weiterbildung schließt mit einer Prüfung

(schriftlich/ praktisch/ mündlich) gemäß

der bundeseinheitlichen Ausbildungs-

und Prüfungsordnung ab. Sie ist von den

Spitzenverbänden der Krankenkasse anerkannt

und berechtigt nach erfolgreichem

Abschluss zur Abrechnung mit den Krankenkassen.

Bitte mitbringen

Schreib- und Zeichenmaterial, zwei große

Frottee-Badelaken


pt_

die Fachzeitschrift für Physiotherapeuten

• 12 Ausgaben pro Jahr

• 4 x im Jahr mit der Sonderbeilage

pt_interdisziplinär

• jede Menge Zusatzservice für

Abonnenten auf

www.physiotherapeuten.de

Kostenloses Probeexemplar unter

www.physiotherapeuten.de/probeheft/.

Pflaum Verlag


Manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage für

ErgotherapeutInnen (MLD/KPE)

(40 UStd. / 40 FP)

(Bildungsurlaub nach dem NBildUG)

Termin

Seminar-Nr.:

1207-100E

09.-13.07.12

Mo.-Do. 09.00-17.00,

Fr. 09.00-13.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 351,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 390,incl.

Arbeitsblätter

Teilnehmerzahl:

24

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Dirk Riedel,

Fachlehrer Manuelle

Lymphdrainage

Bitte mitbringen:

Schreib- und

Zeichenmaterial,

zwei große Handtücher,

bequeme Kleidung

Hinweis:

Die Anerkennung als

Bildungsurlaub ist beantragt.

22

Die Therapiemethode MLD / KPE ist seit vielen Jahren

ein anerkanntes Behandlungsverfahren in der

Therapie von Ödemen/Schwellungen unterschiedlicher

Pathogenese und ist zu einer unentbehrlichen

Methode der erfolgreichen Ödemreduktion geworden.

Für interessierte ErgotherapeutInnen gibt es

schon seit einiger Zeit die Bemühungen, Ihnen

diese effektive Therapiemethode näher zu bringen.

Zwar gibt es noch gewisse Probleme, hinsichtlich

der Zulassung als Abrechnungsposition, dennoch

ist unbestritten, dass die konsequente Mitbehandlung

von Ödemen/Schwellungen im Zuge der ergotherapeutischen

Arbeit nicht nur Sinn macht und

sehr Erfolg versprechend sein wird, sondern sogar

aus unserer Sicht notwendig ist. In Anbetracht dieser

Tatsache wird es zu einer deutlichen Effi zienzverbesserung

der Ergotherapie selbst kommen,

wenn adäquate Ödemreduktion und Ergotherapie

in einer Hand sind. Hiermit wurde nun erstmals ein

auf die Berufsgruppe der ErgotherapeutInnen spezifi

sch ausgelegtes Fortbildungskonzept erarbeitet,

welches als solide Einführung in die Methode „Manuelle

Lymphdrainage“ verstanden werden kann.

Das nicht nur die Ergotherapie, sondern auch weitere

Beteiligte wie Patienten, Kostenträger, etc.

davon profi tieren, steht sicher außer Frage.

Ausbildungsinhalte (Auszug)

• Geschichte der Manuellen Lymphdrainage

• Topographie der Lymphgefäße des menschlichen

Körpers (Schwerpunkt Obere Extremität / Obere

Körperhälfte)

• Theorie und Praxis der Grifftechniken der Manuellen

Lymphdrainage

• Wirkungsweise der Manuellen Lymphdrainage

• Kontraindikationen der Manuellen Lymphdrainage

• Allgemeine Ödempathophysiologie

• Spezielle Ödempathophysiologie wie posttraumatische/postoperative

Schwellungen, CRPS

(Morbus Sudeck), rheumatische Ödeme, entzündliche

Ödeme, etc.

• Kompressionstherapie und „Manuelle Lymphdrainage“

(Theorie und Demonstration)

• Praxis: Behandlungsstrategien und Behandlung

der oben angegebenen Krankheitsbilder


mt

Manuelle Therapie und

Funktionelle Medizin

Manuelle Therapie und

Funktionelle Medizin

Zertifikatsweiterbildung Manuelle Therapie

Weiterbildungsträger:

A.I.M.– Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin, Hannover

Weiterbildungsstätten:

Akademie der Diakonischen Dienste Hannover und

Hannover Medical Park / MHH

Besonderheiten: unsere Ausbildungsinhalte

unsere Ausbildung MANUELLE THERAPIE konzentriert sich primär auf

das Konzept von Kaltenborn und Evjenth.

Sie lernen zugleich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie die

Vor- und Nachteile aller wichtigen manualtherapeutischen Konzepte

kennen (Cyriax, Maitland, McKenzie, Mulligan, Parietale Osteopathie).

unsere Ausbildung zum Manualtherapeuten vermittelt Ihnen ein

fundiertes und sofort einsetzbares Wissen der Manuellen Diagnostik

und Therapie.

dort, wo es für die Praxis sinnvoll ist, öffnet Ihnen unsere Ausbildung

auch den Blick für komplementäre Diagnose- und Therapieverfahren in

der Physiotherapie.

wir garantieren Ihnen eine umfassende Ausbildung in Manueller Therapie,

wie sie in Deutschland einmalig ist!

m

Besonderheiten: unsere Dozenten

unsere Dozenten besitzen eine umfassende physiotherapeutische,

manualmedizinische und komplementärmedizinische Ausbildung

unsere Dozenten sind erfahrene „best-practise“ Therapeuten

unsere Dozenten sind Autoren zahlreicher Fachbücher, Buchbeiträge

und wissenschaftlicher Publikationen. Das heißt: Wissen und Können pur!

Besonderheiten: unsere Lern- und Unterrichtsformen

im Präsenzunterricht steht die Praxis an erster Stelle:

ca. 80 % Praxis / 20 % Theorie

Anatomie-Unterricht im Präpariersaal (MHH)

als erste Ausbildungsstätte in Deutschland bieten wir Ihnen

als Ergänzung zum Präsenzunterricht (260 Std.) eine

e-Learning Plattform im Internet an:

So können Sie zwischen den einzelnen Seminarterminen bequem zu

Hause mit spannenden Multiple-Choice-Fragen die Theorie wiederholen

und haben stets Kontakt zu Ihren Dozenten – so oft und wann

immer Sie wollen! Eine bessere Prüfungsvorbereitung gibt es nicht!

Leitung:

Matthias Löber, PT, OMT, Fachlehrer Manuelle Therapie, Haiger

Kathrin Lindel, PT, OMT, Fachlehrerin Manuelle Therapie, Hamburg

Prof. Dr. med. habil. Matthias Fink, AIM Hannover

FA Physikalische und Rehabilitative Medizin, Manuelle Therapie

23


Manuelle Therapie und

Funktionelle Medizin

Manuelle Therapie und

Funktionelle Medizin

Zertifikatsweiterbildung Manuelle Therapie

Modul 1 (54 UE): Sem.nr.: 1205-166KA Untere Extremitäten (MT-UEX)

8.–13. Mai 2012 (Di – So) Matthias Löber / Kathrin Lindel

Modul 2 (34 UE): Sem.nr.: 1209-167KA Lendenwirbelsäule/ISG (MT-LWS/ISG)

13.–16. Sept. 2012 (Do–So) Prof. Udo Wolf, PT, OMT

t

Modul 3 (34 UE): Sem.nr.: 1301-168KA Brustwirbelsäule (MT-BWS)

17.–20. Jan. 2013 (Do–So) Matthias Löber, PT, OMT

Modul 4 (34 UE): Sem.nr.: 1305-169KA Halswirbelsäule (MT-HWS)

23.–26. Mai 2013 (Do–So) Kathrin Lindel, PT, OMT

Modul 5 (54 UE): Sem.nr.: 1309-170KA Obere Extremitäten (MT-OEX)

17.–22. Sept. 2013 (Di–So) Prof. Udo Wolf, PT, OMT

Modul 6 (34 UE): Sem.nr.: 1401-171KA Med. Trainingsther. (MTT) / KG-Gerät

23.–26. Jan. 2014 (Do–So) Fritz Zahnd, PT, OMT, M.Sc.

Modul 7 (20 UE): Sem.nr.: 1403-172KA Theoriekurs

22.–23. März 2014 (Sa–So) Prof. Fink / Prof. Karst et coll.

Modul 8 (34 UE): Sem.nr.: 1405-173KA Refresher-Kurs (freiwillig)

13.–16. Mai 2014 (Di–Fr) Matthias Löber / Kathrin Lindel

Zertifikatsprüfung

17.–18. Mai 2014 (Sa–So) Matthias Löber / Kathrin Lindel

Lehrgangsgebühren

Frühbucher (bis 28. 02. 2012): 24 Monatsraten, á 145,00 Euro

Spätbucher (ab 01. 03. 2012): 24 Monatsraten, á 170,00 Euro

Gebühren einzelner Seminarteile

Modul 1, 5 (je 54 UE) Einzelbuchung: je 850,00 Euro

Modul 2, 3, 4, 6, 8 (je 34 UE) Einzelbuchung: je 535,50 Euro

Modul 7 (20 UE) Einzelbuchung: je 315,00 Euro

Ausbildungsförderung

Je nach Fördermaßnahme erhalten Sie z.B. in Niedersachsen eine finanzielle

Förderung von bis zu 50 Prozent (wenn Sie angestellt sind bis zu 90 Prozent)

der Lehrgangsgebühren erstattet. Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gern!

Anmeldung

Für eine Teilnahme am gesamten Lehrgang fordern Sie bitte die

separaten Anmeldeunterlagen an.

Für eine Teilnahme an einzelnen Modulen nutzen Sie das Anmeldeformular

am Ende dieser Broschüre.

24

mt


TAKTKIN ® – Ein Ansatz zur Behandlung

sprechmotorischer Störungen –

Kompaktausbildungskurs Kinder

(27 UStd. / 27 FP) (Bildungsurlaub nach dem NBildUG)

Dreitägiger Kompaktausbildungskurs

TAKTKIN ® – ein Therapieansatz zur Behandlung

sprechmotorischer Störungen

wie Dysarthrien und Sprechapraxien bei

Kindern. Durch taktile Manipulationen der

Therapeutin an der Gesichts- und Sprechmuskulatur

des Betroffenen werden Artikulationshilfen

zum Auffi nden der Artikulationsstelle,

-art und -modus im Sinne eines

zeitlich-räumlichen Musters gegeben. Diese

Hilfen können je nach Störungsausmaß

von der Laut- bis hin zur Satzebene eingesetzt

werden. Die Hinweisreize können in

Art, Ausmaß und Häufi gkeit den Bedürfnissen

des Betroffenen dynamisch angepasst

werden. Es fi ndet ggf. eine Demonstrationsbehandlung

im Seminar statt.

Kursziel

Die Vermittlung der Technik ist Ziel des

TAKTKIN ® Kompaktausbildungskurses. Es

wird einführend ein Überblick über die verbale

Entwicklungsdyspraxie sowie über den

theoretischen Hintergrund des TAKTKIN ®

und die Erfahrungen in der Anwendung bei

Kindern gegeben. Im Mittelpunkt stehen im

Kompaktausbildungskurs das Erlernen der

taktil-kinästhetischen Hinweisreize und ihrer

Dynamik zur direkten Anwendung in der

Therapie sowie die Selbsterfahrung.

Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Termin 1

Seminar-Nr.:

1201-002E

Do. 05.01.12

09.00-18.00

Fr. 06.01.12

09.00-18.00

Sa. 07.01.12

09.00-17.00

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1204–042E

Do. 12.04.12

09.00-18.00

Fr. 13.04.12

09.00-18.00

Sa. 14.04.12

09.00-17.00

Kosten je Kurs:

€ 335,-

Teilnehmerzahl:

12

Zielgruppe:

LogopädInnen,

LinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

SprachtherapeutInnen,

Dipl.-PatholinguistInnen,

Schlaffhorst-Andersen-

TherapeutInnen und

klinische PhonetikerInnen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Ausbildung in einem der unter

Zielgruppe genannten Berufe.

Leitung:

Beate Birner-Janusch,

Dipl.-Logopädin,

Lehrlogopädin (dbl),

PROMPT -Instruktorin

Hinweis:

Die Anerkennung als

Bildungsurlaub ist beantragt.

25


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

TAKTKIN ® – Ein Ansatz zur Behandlung

sprechmotorischer Störungen –

Kompaktausbildungskurs Erwachsene

(27 UStd. / 27 FP) (Bildungsurlaub nach dem NBildUG)

Termin

Seminar-Nr.:

1209–118E

Mo. 10.09.12

09.00-18.00

Di. 11.09.12

09.00-18.00

Mi. 12.09.12

09.00-17.00

Kosten:

€ 335,-

Teilnehmerzahl:

12

Zielgruppe:

LogopädInnen,

LinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

SprachtherapeutInnen,

Dipl.-PatholinguistInnen,

Schlaffhorst-Andersen-

TherapeutInnen und

klinische PhonetikerInnen.

Teilnahmevoraussetzungen:

Ausbildung in einem der unter

Zielgruppe genannten Berufe.

Leitung:

Beate Birner-Janusch,

Dipl.-Logopädin,

Lehrlogopädin (dbl),

PROMPT-Instruktorin

Hinweis:

Die Anerkennung als

Bildungsurlaub ist bantragt.

26

TAKTKIN ® ist ein Therapieansatz zur Behandlung

sprechmotorischer Störungen wie

Dysarthrien und Sprechapraxien. Durch

taktile Manipulationen der TherapeutIn an

der Gesichts- und Sprechmuskulatur des/

der Betroffenen werden Artikulationshilfen

zum Auffi nden der Artikulationsstelle, -art

und -modus und besonders koartikulatorischer

Bewegungen gegeben. Diese Hilfen

können je nach Störungsausmaß von

der Laut- bis hin zur Satzebene eingesetzt

werden. Die Hinweisreize können in Art,

Ausmaß und Häufi gkeit den Bedürfnissen

des/der Betroffenen dynamisch angepasst

werden und besonders bei koartikulatorischen

Bewegungen unterstützen.

Ziel des Kompaktausbildungskurs ist die

Vermittlung der Technik des TAKTKIN ®.

Es wird einführend ein Überblick über den

theoretischen Hintergrund des Verfahrens

und die Erfahrungen in der Anwendung

bei Erwachsenen gegeben. Im Mittelpunkt

stehen im Kompaktausbildungskurs das

Erlernen der taktil-kinästhetischen Hinweisreize

und ihrer Dynamik zur direkten

Anwendung in der Therapie sowie die

Selbsterfahrung.


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

TAKTKIN ® – Ein Ansatz zur Behandlung

sprechmotorischer Störungen –

Aufbaukurs – Kinder

(25 UStd. / 25 FP) (Bildungsurlaub nach dem NBildUG)

Dreitägiger Aufbaukurs TAKTKIN ®; ein

Therapieansatz zur Behandlung sprechmotorischer

Störungen wie Dysarthrien und

Sprechapraxien.

Kursziel

Ziel des Aufbaukurses ist eine Vertiefung

der diagnostischen Möglichkeiten bei verbaler

Entwicklungsdyspraxie, Dysarthrie

und anderen Aussprachestörungen bei

Kindern sowie die detaillierte Anleitung zur

Umsetzung der Technik TAKTKIN ® in der

Koartikulation.

Die Auswahl und hierarchische Gliederung

des zu verwendenden, kindgerechten

Wortmaterials wird thematisiert. Es werden

konkrete Hinweise zur Umsetzung des Verfahrens

in die Übungssituation mit Kindern

gegeben. Anhand von Videodemonstrationen

und Rollenspielen wird die konkrete

Umsetzung in die Therapie dargestellt. Die

TeilnehmerInnen und Teilnehmer haben die

Möglichkeit, Fälle aus der eigenen Praxis

(per Video oder ggf. direkt) vorzustellen

und zu diskutieren.

Bitte das Skript des TAKTKIN ®-

Ausbildungskurses zum Aufbaukurs mitbringen.

Teilnahmevoraussetzung

Besuch eines TAKTKIN ®-Ausbildungskurses.

Zertifi katserstellung

Ein Zertifi kat zur TAKTKIN ®-Therapeutin/

zum TAKTKIN ®-Therapeuten kann nach

Besuch des Kurses erworben werden.

Dazu legt die/der TeilnehmerIn ein Behandlungsvideo

und einen Therapieplan

zu einer/ einem PatientIn mit sprechmotorischer

Störung vor. Diese Ausarbeitung

wird anhand festgelegter Parameter bewertet

und über die erfolgreiche Teilnahme

(Zertifi katserteilung) durch die Kursleiterin

entschieden.

Termin

Seminar-Nr.:

1210–135E

Mo. 08.10.12

09.00-17.00

Di. 09.10.12

09.00-17.00

Mi. 10.10.12

09.00-17.00

Kosten:

€ 335,-

Teilnehmerzahl:

12

Zielgruppe:

LogopädInnen,

LinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

SprachtherapeutInnen,

Dipl.-PatholinguistInnen,

Schlaffhorst-Andersen-

TherapeutInnen und

klinische PhonetikerInnen

Leitung:

Beate Birner-Janusch,

Dipl. Logopädin,

Lehrlogopädin (dbl),

PROMPT -Instruktorin

Hinweis:

Die Anerkennung als

Bildungsurlaub ist beantragt.

27


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

TAKTKIN ® – Ein Ansatz zur Behandlung

sprechmotorischer Störungen –

Ausbildungskurs Kinder

(32 UStd. / 32 FP) (Bildungsurlaub nach dem NBildUG)

Termin

Seminar-Nr.:

1211-152E

Sa. 17.11.12

10.00-17.45

So. 18.11.12

09.00-17.30

Mo. 19.11.12

09.00-17.30

Di. 20.11.12

09.00-14.30

Kosten:

€ 384,-

Teilnehmerzahl:

12

Zielgruppe:

Alle in der Logopädie/

Sprachtherapie Tätigen

oder in Ausbildung zu den

genannten Berufsbildern

befi ndliche Personen.

Leitung:

Beate Birner-Janusch,

Dipl.-Logopädin,

Lehrlogopädin (dbl),

PROMPT -Instruktorin

Hinweis:

Die Anerkennung als

Bildungsurlaub ist beantragt.

28

Der viertägige TAKTKIN ® Ausbildungskurs

eignet sich besonders für Interessierte, die

sich Zeit nehmen möchten, mit der Technik

des TAKTKIN ® vertraut zu werden sowie

für Wiedereinsteiger, Berufsanfänger und

noch in der Ausbildung zu den genannten

Berufsbildern befi ndliche Personen.

TAKTKIN ® ist ein Therapieansatz zur Behandlung

sprechmotorischer Störungen

wie Dysarthrien und Sprechapraxien bei

Kindern. Durch taktile Manipulationen des

Therapeuten an der Gesichts- und Sprechmuskulatur

des Betroffenen werden Artikulationshilfen

zum Auffi nden der Artikulationsstelle,

-art und -modus im Sinne eines

zeitlich-räumlichen Musters gegeben. Diese

Hilfen können je nach Störungsausmaß

von der Laut- bis hin zur Satzebene eingesetzt

werden. Die Hinweisreize können in

Art, Ausmaß und Häufi gkeit den Bedürfnissen

des Betroffenen dynamisch angepasst

werden und unterstützen besonders koartikulatorische

Bewegungen.

Ziel:

ist die Vermittlung der Technik des TAKT-

KIN ®. Es wird einführend ein Überblick in

die kindliche Sprechapraxie sowie über den

theoretischen Hintergrund und die Erfahrungen

in der Anwendung bei Kindern gegeben.

Im Mittelpunkt stehen das Erlernen

der taktil-kinästhetischen Hinweisreize und

ihrer Dynamik zur direkten Anwendung in

der Therapie sowie die Selbsterfahrung.


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Praxisseminar zur Therapie

grammatischer Störungen –

Therapieableitung und Fallbeispiele

(15 UStd. / 15 FP)

Inhalt

In der Therapie mit grammatisch gestörten

Kindern beschäftigen uns häufi g Fragen

wie „Mit was fange ich denn an?“ oder

„Was kommt eigentlich zuerst in der Entwicklung?“,

oder „Wie erreiche ich einen

Transfer ohne die Satzmusterübungen?“.

Nach einem theoretischen Überblick über

die ungestörte und die gestörte grammatische

Entwicklung, sowie das Phasenmodell

nach Clahsen (und seinen aktuellsten

Abwandlungen), beschäftigen wir uns in

Gruppenarbeiten intensiv mit der Therapiezielableitung

von Fallbeispielen. Dabei

wird die Bestimmung des grammatischen

Erwerbsstandes, sowie daraus abzuleitende

Therapiezielhierarchien im Vordergrund

stehen.

Darauf aufbauend wird das Konzept der

Kontextoptimierung (Motsch, 2004; 2006;

2010) ausführlich und praxisnah dargestellt.

Die Vorstellung des Konzeptes wird

durch zahlreiche Videobeispiele, sowie

Spielideen und Anregung zur Materialverwendung

angereichert. Dabei werden die

Teilnehmer immer wieder in den Darstellungsprozess

auch praktisch miteinbezogen.

Anhand von Fallbeispielen werden sich die

Teilnehmer in Gruppenarbeit eigenständig

mit dem Konzept auseinander setzten, um

so eigene Spielideen entwickeln zu können,

um das Konzept praxisnah umsetzen

zu können.

Der hohe Praxisanteil des Seminars (Verhältnis

Praxis zu Theorie: 3:1) soll den Teilnehmern

die unmittelbare Anwendung der

Seminarinhalte ermöglichen.

Bitte mitbringen

eigene Fallbeispiele

Termin

Seminar-Nr.:

1202-009E

Fr. 03.02.12

13.00-19.00

Sa 04.02.12

09.00-16.30

Kosten:

€ 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Sprachtherapeuten,

Logopäden und

verwandte Berufsgruppen

Leitung:

Tabea Uwah,

Dipl. Sprachheilpädagogin

29


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Gebärden-unterstützte Kommunikation

(GuK) und UK in der Frühförderung

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1202–015E

Fr. 10.02.12

15.30-21.00

Sa. 11.02.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 170,-

(DVE, ZVK, HEP,

kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

pädagogische und

therapeutische Berufsgruppen,

die in integrativen oder

sonderpädagogischen

Einrichtungen arbeiten

Leitung:

Prof. Dr. Etta Wilken

30

Viele unterschiedliche Beeinträchtigungen

können den Spracherwerb deutlich verzögern

und besonders das Sprechen lernen

erheblich erschweren. Es ist deshalb wichtig,

betroffenen Kindern schon in der frühen

Entwicklung differenzierte Hilfen zur Kommunikation

anzubieten.

Ein Verfahren, das sich besonders für kleine

Kinder bewährt hat, ist die Gebärdenunterstützte

Kommunikation (GuK). Dabei

werden begleitend zur gesprochenen Sprache

nur die bedeutungstragenden Wörter

gebärdet; die gesprochene Sprache wird

auf keinen Fall ersetzt!

Da die kognitiven und motorischen Voraussetzungen

für Gebärden früher und

einfacher zu lernen sind als gesprochene

Sprache, ermöglicht Guk den Kindern, sich

nicht nur früher zu verständigen sondern

auch sprachliche und kognitive Basisfähigkeiten

zu entwickeln und differenzierte

Dialoge zu führen. GuK fördert deshalb den

Spracherwerb!

Im Seminar werden die theoretische

Grundlagen der Gebärden-unterstützten

Kommunikation erarbeitet sowie die Grundgebärden

praktisch vermittelt. Erfahrungen

mit Guk sollen anhand von Videobeispielen

verdeutlicht und gemeinsam diskutiert

werden.

Seminarinhalte

• Verzögerter Spracherwerb und Einsatzmöglichkeiten

von ergänzenden Kommunikationsformen

• Theoretische Grundlagen der Gebärdenunterstützten

Kommunikation

• Gebärdensysteme im Vergleich

• Erlernen der 100 Grundgebärden für

kleine Kinder

• Videobeispiele

• Diskussion


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Informationsveranstaltung über das

Castillo Morales-Konzept

(15 UStd. / 15 FP)

Inhalt

Das Castillo Morales-Konzept ist ein ganzheitliches

neurophysiologisch orientiertes

Therapiekonzept vor allem für die Behandlung

von Kindern und Erwachsenen sowohl

mit Hypotonie als auch mit sensomotorischen

und orofazialen Problemen.

In diesem Seminar werden Sie über die

anthropologischen und philosophischen

Grundlagen des Konzeptes informiert; die

Zusammenhänge zwischen sensomotorischer

und orofazialer Entwicklung werden

dargestellt und durch Selbsterfahrung

verdeutlicht.

Durch diese Eigenerfahrungen soll erspürt

werden, wie Körperhaltung und orofazialer

Komplex sich gegenseitig beeinfl ussen.

Sie werden aus diesem Seminar für Ihren

berufl ichen Alltag viele Anregungen mitnehmen

können. Ggf. können Sie danach

eine begründete Entscheidung für Ihre Teilnahme

an einem sechswöchigen Grundkurs

fällen.

Die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung

berechtigt Sie nicht, nach dem

Konzept zu arbeiten.

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, Decke, Matte

Termin 1

Seminar-Nr.:

1202-016E

Fr. 10.02.12

15.00-20.00

Sa. 11.02.12

08.30-16.30

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1211-143E

Fr. 09.11.12

15.00-20.00

Sa. 10.11.12

08.30-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 189,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 210,-

Teilnehmerzahl:

24

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

SprachtherapeutInnen

Leitung:

Christiane Türk,

Logopädin,

Castillo-Morales-

Lehrtherapeutin

Christine Lorenz-Wiegand,

Physiotherapeutin,

Castillo-Morales-

Lehrtherapeutin

31


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Ich lade dich zum Essen ein

– Grundkurs

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1202-019E

Fr. 17.02.12

14.30-20.00

Sa. 18.02.12

08.30-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 178,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 198,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen/

SprachtherapeutInnen,

Ergo- und

PhysiotherapeutInnen,

Krankenpfl egekräfte,

MitarbeiterInnen aus

sonderpädagogischen

Einrichtungen

Leitung:

Irmgard Kaulmann-Holletschek,

Bobath-Lehrlogopädin,

Bobath-Pediatric Tutor,

Castillo-Morales-Therapeutin

32

Das Seminar soll dazu dienen, den Alltag

mit schwerstbehinderten Kindern und Erwachsenen

in Bezug auf Nahrungsaufnahme

und Artikulation zu erleichtern.

Essen und Trinken stellen oft ein unüberwindbares

Problem für Familien und

Therapeuten dar. Durch genaue Problemanalyse,

konkrete Hilfestellungen und

Techniken nach dem Bobath-Konzept und

auf der Grundlage von Castillo Morales

wird im Seminar diese Problematik theoretisch

und praktisch behandelt und entsprechende

Vorgehensweisen ausprobiert.

Aber die „kleinen“ praktischen Tipps, z. B.

zur Unterstützung des Mundschlusses und

des Schluckaktes, werden durch Selbsterfahrung

„erspürt“.

Theoretische und praktische Inhalte

• die physiologische Bewegungsentwicklung

in Verbindung mit der Nahrungsaufnahme

• Mund- Mundschluss – aber wie ?

• Fehlschluckakt oder Schluckstörung ?

• Die Voraussetzungen des „KAUENS“

• Zusammenhang der Körpergrobmotorik

und oro-faciale Bewegungsmöglichkeiten

• Hand – Fuß – Mund im kindlichen Bewegungsdreieck

• Bedeutung von Atmung und Atempausen

bei der Nahrungsaufnahme

• Atmung und Artikulation

• Magensonde – Hilfe oder Hindernis?


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Ich lade dich zum Essen ein

– Aufbaukurs

(15 UStd. / 15 FP)

Das Seminar soll eine vertiefende Einführung

in die komplexe Arbeit nach Bobath

und Castillo-Morales bei Störungen im Gesichts-

und Mundbereich bieten.

Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen

Durchführung von Befundung und Behandlung

vom „Frühchen“ bis zum Erwachsenen!

Insbesondere werden Zungen-, Lippen-

und Schluckübungen genauestens „erspürt“

um eine sichere Umsetzung im therapeutischen

Alltag zu ermöglichen.

Ebenfalls wird die Verbindung zwischen

Körpergrobmotorik und orofazialen Möglichkeiten

genauestens durchleuchtet.

Praktische Inhalte

• Selbsterfahrung: „Fehlschluckakt“ – was

tun?

• Zusammenspiel von Becken, Schultergürtel

und Nackenaufrichtung!

• Lagewechsel und Tonusaufbau in Bezug

auf Zungen- und Kehlkopfmuskulatur

• Praktisches Einüben bestimmter Therapietechniken

wie z. B.

- Saug- und Schluckanbahnung

- Trinkanbahnung aus dem Becher

- Mundschlussunterstützende

Maßnahmen

• Hand und Fuß als gezielte therapeutische

Unterstützung zum Mund!

• Einblick in die Begleitung zur „Sondenernährung“

• Atemstimulationstechniken

• Erarbeitung von Befund und Behandlungsansätzen

Anmerkung

Eigene Fallbeispiele zur Befunderhebung

sind willkommen!

Es dient als Aufbauseminar und ist rein

praktisch ausgerichtet. Teilnehmer sollten

den Grundkurs bereits besucht haben.

Termin

Seminar-Nr.:

1210–132E

Fr. 05.10.12

14.30-20.00

Sa. 06.10.12

08.30-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 178,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 198,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen/

SprachtherapeutInnen,

Ergo- und

PhysiotherapeutInnen,

Krankenpfl egekräfte,

MitarbeiterInnen aus sonderpädagogischen

Einrichtungen

Leitung:

Irmgard Kaulmann-Holletschek,

Bobath-Lehrlogopädin, Bobath-

Pediatric Tutor,

Castillo-Morales-Therapeutin

33


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Sprachentwicklungsstörungen bei

Mehrsprachigkeit – Hintergrund,

Diagnostik, Therapie

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1202- 020E

Fr. 17.02.12

14.00-19.00

Sa. 18.02.12

08.30-17.00

Kosten:

€ 215,-

Teilnehmerzahl:

24

Zielgruppe:

LogopädInnen

PatholinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

klinische LinguistInnen,

SprachtherapeutInnen

Leitung:

Annegret Klassert,

Dipl. Patholinguistin

Annegret Kurth,

Dipl. Patholinguistin

34

Das Ziel dieser Fortbildung ist es, die

TeilnehmerInnen zur kompetenten und

effi zienten Diagnostik und Therapie bei

mehrsprachig aufwachsenden Kindern zu

befähigen. Grundlage dafür ist der Patholinguistische

Therapieansatz nach Kauschke

und Siegmüller (2006). Vorkenntnisse sind

hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Dabei werden die folgenden Fragen beantwortet:

Welche Faktoren beeinfl ussen die

bilinguale Sprachentwicklung? Wie passe

ich die „monolinguale“ diagnostische und

therapeutische Vorgehensweise an die

Situation des Kindes an (Vorstellung von

verschiedenen Test- und Screeningverfahren)?

Wie unterscheide ich eine spezifi sche

Sprachentwicklungsstörung von einer Verzögerung

in der deutschen Sprache aus

anderen Gründen? Wie berate ich die Eltern?

Der Inhalt wird in drei Blöcken vermittelt:

1. aktuelle therapierelevante Erkenntnisse

zur bilingualen Sprachentwicklung mit

Übungen

2. Anamnese und Diagnostik: Überblick

über vorhandene Instrumente, Diagnose

und Differentialdiagnose (spezifi sche

SES oder unzureichende Deutschkenntnisse?)

mit Beispielen und Übungen zu

verschiedenen Sprachen

3. Schwerpunkt: Therapieableitung und

-durchführung mit Schwerpunkt auf den

Bereichen Lexikon und Grammatik mit

Videobeispielen und Übungen

Anmerkung

Die TeilnehmerInnen können gerne Fallbeispiele

und Fragen aus der Praxis mitbringen.

Methoden

Vortrag, Diskussion, Erfahrungsaustausch,

Übungen, Gruppenarbeit, Falldarstellungen

und Videobeispiele


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Schritte in den Dialog – Sprachtherapeutische

Frühintervention mit

Eltern: Kompaktkurs

(16 UStd. / 16 FP)

„Schritte in den Dialog“ ist ein sprachtherapeutisches

Programm für Familien mit

sprachentwicklungsverzögerten Kindern,

das speziell für die frühe Intervention entwickelt

wurde.

In einem 2-tägigen Kompaktkurs wird

Grund- und Aufbauwissen vermittelt.

Kurstag 1 – Grundkurs

• Wie erfasse ich systematisch und zielorientiert

vorsprachliche Kommunikation?

• Wie sehen konkrete therapeutische

Schritte in Theorie und Praxis aus?

• Was gibt es bei deren Umsetzung zu beachten?

• Wie gestalte ich effi ziente Elternarbeit?

Neben der theoretischen Bearbeitung des

Themas werden vor allem durch Videoarbeit

und Fallbeispiele praxisbezogene

Kenntnisse vermittelt.

Kurstag 2 – Aufbaukurs

Zur Vertiefung der vermittelten Kenntnisse

vom 1. Kurstag werden

• Stundenkonzepte für die Interventionsschritte

erarbeitet

• Rollenspiele ausprobiert

• Videoarbeit mit Eltern simuliert

• mögliche Probleme im Umgang mit den

Eltern thematisiert

Termin

Seminar-Nr.:

1203-025E

Fr. 02.03.12

10.00-18.00

Sa. 03.03.12

09.00-16.00

Kosten:

€ 249,-

(incl. € 25,- Kursmaterial)

Teilnehmerzahl:

18

Zielgruppe:

SprachtherapeutInnen und

angrenzende Fachrichtungen

mit dem therapeutischen

Schwerpunkt

„Sprachanbahnung“.

Leitung:

Delia Möller,

Logopädin,

Dipl. Psychologin

35


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Stimmtherapie nach Schlaffhorst/

Andersen

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1203-028E

Sa. 03.03.12

10.00-18.00

So. 04.03.12

09.00-15.00

Kosten:

€ 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

alle interessierten

TherapeutInnen

Leitung:

Beate Josten,

staatlich geprüfte Atem-,

Sprech- und Stimmlehrerin

und Sängerin, unterrichtete an

der Hochschule für Medien,

Musik und Theater in Hannover,

jahrelange Erfahrung in der

Erwachsenenbildung, seit 2

Jahren in eigener Praxis tätig

36

Die seit Jahrzehnten bewährte und weiterentwickelte

Methode S/A ist eine Therapieform,

die Stimm-, Sprach/Sprech- und

Atemstörungen sowohl auf neurologischer,

als auch funktioneller Basis therapiert.

Groblernziel

Die TeilnehmerInnen sind nach dem Seminar

in der Lage,

• die Wechselwirkung von Atmung, Stimme

Sprache deutlich zu erkennen,

• das Grundprinzip des dreiteiligen Atemrhythmus

zu erkennen und in eigene

Übungen und Therapieformen zu modifi

zieren.

• Darüber hinaus haben sie die Wechselwirkung

von Bewegung und Stimme

deutlich erlebt.

Feinlernziel

Die TeilnehmerInnen haben,

• einen Zugang zur eigenen Atmung bekommen,

• die Wirkung der Atemschriftzeichen als

Verbindung zwischen Bewegung, Atmung

und Sprache kennengelernt,

• die Wirkung der kreisenden Tonübungen

auf die Atem-, Körper- und Stimmspannung

erlebt,

• die schrittweise Herangehensweise an

ein leichtes Kinderlied erlebt.

Inhalte

• Erläuterungen zur Physiologie der Atmung,

der Stimme und der Sprache

• Atemübungen, die die Dreiteiligkeit der

Atmung unterstützen,

• eine Einführung in die Atemschriftzeichen

nach Schlaffhorst/Andersen,

• Gesangsübungen,

• ein leichtes Kinderlied.

Die Inhalte werden innerhalb der Gruppe

und auch in Form von Einzelarbeit erlebt.

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung tragen und sowohl eine

Unterlage als auch eine Decke mitbringen.


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Semantisch-Lexikalische Störungen –

Diagnostik und Intervention

(15 UStd. / 15 FP)

Die lexikalische Entwicklung ist eine wesentliche

Komponente für die Sprachentwicklung

des Kindes. Eine Verzögerung

der Lexikonentwicklung kann sich auf

weitere Domänen der Sprachentwicklung

bedeutsam auswirken (Kauschke, 2000).

Wortschatzstörungen sind ein häufi g auftretendes

Phänomen bei sprachgestörten

Vorschulkindern. Sie beeinfl ussen nachhaltig

weitere Sprachentwicklungsschritte.

Inhalte

Im Rahmen der Fortbildung erhalten die

Teilnehmer einen Überblick über den ungestörten

Wortschatzerwerb und in welcher

Weise der Wortschatzerwerb gestört

sein kann. Es werden diagnostische Mittel

und eine gezielte sprachtherapeutische

Behandlung von Wortschatzstörungen

vorgestellt. Hierbei werden die Prinzipien,

Methoden und das Vorgehen nach dem

`Patholinguistischen Therapieansatz`

(Siegmüller & Kauschke, 2006) vermittelt.

Methoden

Vortrag Diskussion Erfahrungsaustausch

Falldarstellungen und Videobeispielen

Termin:

Seminar-Nr.:

1203-032E

Fr. 16.03.12

14.00-19.00

Sa. 17.03.12

08.30-17.00

Kosten:

€ 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen,

PatholinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

klinische LinguistInnen,

SprachtherapeutInnen

Leitung:

Anna Kurth,

Dipl. Patholinguistin

Inhouse-Schulungen

Übrigens: Wir kommen mit vielen Seminarthemen auch sehr gerne in Ihre

Einrichtung. Sie sparen nicht nur Zeit und Kosten, wir können dadurch

individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen ein maßgeschneidertes

Seminar anbieten.

Bitte sprechen Sie uns an.

37


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

F.O.T.T. ® - Einführungsseminar

(15 UStd. / 15 FP)

Termin 1

Seminar-Nr.:

1203-038E

Fr. 23.03.12

10.00-18.15

Sa. 24.03.12

09.00-14.00

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1211-154E

Fr. 23.11.12

10:00-18.15

Sa. 24.11.12

09.00-14.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 198,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

Stimm-, Sprech- und

Sprachtherapeuten,

Pfl egende,

ÄrztInnen

Leitung:

Jürgen Meyer-Königsbüscher,

Dipl.- Päd.,

Sprachheilpädagoge,

F.O.T.T. ® -Instruktor

38

Das zweitägige Einführungsseminar

stellt die Befundung und Behandlung

von erwachsenen Patienten mit erworbenen

Störungen der oralen Ernährung

nach zentralen Läsionen nach dem

F.O.T.T. ® -Konzept (Therapie des Faciooralen

Traktes) von Kay Coombes vor.

Das F.O.T.T. ® -Konzept basiert auf einer

holistischen Betrachtungsweise des Menschen.

Im Vordergrund des Behandlungskonzeptes

steht der Mensch und nicht die

Störung.

Ziele/Inhalte

• Darstellung der physiologischen und beeinträchtigten

Schluckfrequenz

• Vermittlung des Einfl usses von Haltung

und Bewegung auf die orale Nahrungsaufnahme

• Kennen lernen wichtiger Strukturen des

facio-oralen Bereiches, ihrer Funktionen

und ihrer Rolle bei der oralen Nahrungsaufnahme

• Erarbeitung von Befund und Behandlungsansätzen

(taktile & visuelle Untersuchung,

Mundstimulation, therapeutisches

Essen, therapeutische Mundhygiene)

• Hypothesenbildung über das WARUM

der Beeinträchtigungen der oralen Nahrungsaufnahme

• Einblicke in die apparative Diagnostik

Die Erarbeitung der Inhalte erfolgt über

Vortrag, Videobeispiele, Partner- und Kleingruppenarbeit

als Selbsterfahrung und in

Workshops. Die praktische Arbeit der Teilnehmer

unter Anleitung des Seminarleiters

nimmt einen hohen Stellenwert ein.

Bitte mitbringen

Badehandtuch, Zahnbürste, bequeme Kleidung


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Differentialdiagnose: verbale Entwicklungsdyspraxie/kindlicheSprechapraxie

versus phonologische Störung

(16 UStd. / 16 FP)

Ziel des Seminars ist es,

die diagnostischen Kenntnisse der Teilnehmer

im Bereich der verbalen Entwicklungsdyspraxie/kindlichen

Sprechapraxie sowie

der phonologischen Störungen anhand verschiedener

Diagnostikinstrumente (Logo-

Ausspracheprüfung von Wagner, PLAKSS

von Fox, AVAK-Test von Hacker und Wilgermein,

Patholinguistische Diagnostik

bei Sprachentwicklungsstörungen – Diagnostikband

Phonologie- von Kauschke

und Siegmüller, MPT von Thoonen et. al.,

VMPAC von Hayden & Square, akustische

Verfahren, TPB von Schaefer und Fricke )

zu vertiefen.

Differentialdiagnostische Kriterien der beiden

Störungsbilder werden herausgearbeitet

und gegenübergestellt. Es wird ein

Ausblick auf das therapeutische Vorgehen

gegeben.

Empfehlung

Besuch eines TAKTKIN® Ausbildungskurses

ist von Vorteil, aber nicht Voraussetzung

Termin

Seminar-Nr.:

1204-045E

So. 15.04.12

09.00-17.00

Mo. 16.04.12

09.00-17.00

Kosten:

€ 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen, LinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

SprachtherapeutInnen,

Dipl.-PatholinguistInnen,

Schlaffhorst-Andersen-

TherapeutInnen und klinische

PhonetikerInnen

Leitung:

Beate Birner-Janusch, Dipl.

Logopädin, Lehrlogopädin (dbl),

PROMPT Instruktorin

39


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Syntaktische Störungen: Diagnostik

und Therapie im patholinguistischen

Ansatz (PDSS; PLAN)

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1204-050E

Fr. 20.04.12

13.00-19.30

Sa. 21.04.12

08.30-16.00

Kosten:

€ 209,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen,

PatholinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

klinische LinguistInnen,

SprachtherapeutInnen

Leitung:

Katrin Riederer,

MSc., Logopädin,

Mitarbeiterin an der

Philipps-Universität Marburg

40

Inhalte

In einer theoretischen Einführung werden

wichtige Aspekte der ungestörten Grammatikentwicklung

aufgezeigt.

Im Rahmen der Diagnostik werden verschiedene

Testverfahren (z. B. PDSS,

TROGD, TSVK und Spontansprachanalyse)

vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt

auf der Durchführung, Auswertung und

Interpretation der Ergebnisse. Die Arbeitsschritte

sind die Basis für die Ableitung der

individuellen Syntax-Therapie.

Den Hintergrund für die Therapieableitung

bildet der patholinguistische Therapieansatz

(PLAN, Siegmüller & Kauschke,

2006) mit seinen syntaktischen Therapiebereichen.

Die einzelnen Übungsbereiche

werden vorgestellt und mit Videobeispielen

verdeutlicht und deren Umsetzung anhand

praktischer Übungen vertieft.

Methoden:

Vortrag, Erfahrungsaustausch, Diskussion,

Fallbeschreibungen, Videobeispiele


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Verhaltensauffällige Kinder in der

sprachtherapeutischen Praxis

(12 UStd. / 12 FP)

Nach dem Motto: „Ein Übel kommt selten

allein“ sind Sprachtherapeuten, wie angrenzende

Berufsgruppen, nicht selten in ihrem

Therapiealltag mit Kindern konfrontiert, die

ihnen die inhaltliche Arbeit durch oppositionelles,

zurückgezogenes und / oder unkonzentriertes

Verhalten schwer machen. Die

Fachliteratur belegt, dass Sprachentwicklungsstörungen

häufi g mit Störungen der

sozialen Entwicklung und Verhaltensauffälligkeiten

assoziiert sind. Um diese Kinder

gezielt sprachtherapeutisch behandeln zu

können, bedarf es einer Therapie begleitenden

Verhaltensregulation. Dazu greifen

Therapeuten, wie auch Eltern zunächst auf

ihr Intuitives Erziehungswissen zurück und

können bei schwierigen Kindern an ihre

Grenzen stoßen.

In diesem Seminar werden Kenntnisse

über Ursachen, Verlauf und Konsequenzen

kindlicher Verhaltensstörungen

vermittelt und wichtige verstärkende und

aufrechterhaltende Faktoren für kindliches

Problemverhalten erörtert. In Anlehnung

an verhaltenstherapeutisch begründete

Beratungskonzepte wird praktisches Wissen

über wirksame Erziehungsstrategien

zur Verhaltensregulation vermittelt und in

Übungen ausprobiert.

Sprachtherapeuten, die häufi g zunächst

die ersten und oftmals auch die einzigen

Fachtherapeuten des Kindes sind, lernen

außerdem, wann das beobachtete Verhalten

weiterer Abklärung und fachspezifi scher

Hilfe bedarf und wie sie Eltern kompetent

beraten können.

Termin

Seminar-Nr.:

1204-051E

Sa. 21.04.12

10.00-17.30

So. 22.04.12

09.00 - 12.15

Kosten:

€ 198,-

Teilnehmerzahl:

18

Zielgruppe:

SprachtherapeutInnen und

angrenzende Fachrichtungen

Leitung:

Delia Möller,

Logopädin,

Dipl. Psychologin

41


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Diagnostik und Therapie kindlicher

Aussprachestörungen

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1204-054E

Fr. 27.04.12

13.00-20.00

Sa. 28.04.12

09.00-17.00

Kosten:

€ 209,-

Teilnehmerzahl:

30

Zielgruppe:

LogopädInnen,

SprachheilpädagogInnen

Leitung:

Kerstin Schauß-Golecki,

B.A. Logopädin,

Lehrlogopädin (dbl)

42

Die psycholinguistische Betrachtung kindlicher

Aussprachestörungen unklarer Genese

lässt Rückschlüsse auf die zugrundeliegende

Störungsebene und die daraus

resultierenden Behandlungsansätze zu.

Groblernziel

Die Teilnehmenden sind in der Lage, kindliche

Aussprachestörungen zu diagnostizieren

und den entsprechenden Therapieansatz

abzuleiten und anzuwenden.

Feinziele

Die Teilnehmenden:

• kennen die notwendigen Grundlagen im

Bereich Phonetik und Phonologie

• können eine Prozessanalyse durchführen

und eine Diagnose erstellen

• können aus verschiedenen Therapie-

ansätzen den passenden auswählen

• können den Therapieansatz P.O.P.T.

(Fox, 2007) umsetzen

Inhalte

• Phonetische Transkription

• Grundlagen der Phonetik und Phonologie

• Die phonologische Entwicklung bei

deutschsprachigen Kindern

• Klassifi kationsmodelle kindlicher Sprechstörungen

• Klassifi kation und Diagnostik nach Dodd

(1995)

• Therapieansätze bei kindlichen Sprechstörungen:

Schwerpunkt: P.O.P.T. (Psycholinguistisch

orientierte phonologische

Therapie, Fox 2007)

Methoden

Vortrag, Gruppenarbeit, Videobeispiele,

Fallbeispiele


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Prosodie als Therapieschwerpunkt

(12 UStd. / 12 FP)

Prosodie wird in unterschiedlichen wissenschaftlichen

Kontexten als Grundvoraussetzung

und Basiselement der Sprachentwicklung

beschrieben. Im Mittelpunkt

dieses Seminars steht die praxisnahe Betrachtung

vom Einsatz der Lautstärke, der

Tonhöhe und der Dauer von sprachlichen

Einheiten im Bezug auf die Bedeutungsunterscheidung

in der Kommunikation von

Kindern.

Grobziel

Die Kursteilnehmer erkennen prosodische

Störungen und können diese therapeutisch

behandeln.

Feinziele

Die Kursteilnehmer kennen unterschiedliche

Beschreibungsebenen und Funktionen

der Prosodie.

Die Kursteilnehmer kennen unterschiedliche

Diagnostiken. Sie sind in der Lage

Therapieziele abzuleiten.

Die Kursteilnehmer können den Therapieschwerpunkt

identifi zieren und kleinschrittige

Übungen entwickeln.

Inhalte

Dafür wird eine wiederholende theoretische

Einführung in die Prosodie gegeben,

neueste Erkenntnisse im Bereich

der Entwicklung und Störung von prosodischen

Fähigkeiten vorgestellt und darauf

aufbauend eine praxisnahe Diagnostik für

Kinder erarbeitet. Es werden Therapiezeile

abgeleitet. Die vorgestellte Therapie zur

Prosodie arbeitet mit fl exibel umsetzbaren

und individuell zusammenstellbaren Therapiebausteinen,

die systematisch aus der

Diagnostik ableitbar sind und hierarchisch

aufeinander aufbauen.

Methoden

Vortrag, Video- und Audiobeispiel, praktische

Übungen, Gruppenarbeit, Diskussion

Termin

Seminar-Nr.:

1205-058E

Fr. 04.05.12

14.00-17.15

Sa. 05.05.12

09.00-16.15

Kosten:

€ 158,-

Teilnehmerzahl:

30

Zielgruppe:

Logopäden,

Patholinguisten,

Atem-, Stimm- und

Sprechlehrer,

klinische Linguisten,

Sprachheilpädagogen,

Sprachtherapeuten

Leitung:

Wenke Walther,

M.Sc. (SLT)

43


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Der funktionale Ansatz in der

Stimmtherapie – Eine Einführung

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1205-059E

Fr. 04.05.12

14.30-20.30

Sa. 05.05.12

09.00-16.00

Kosten:

€ 189,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

Klinische LinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

LogopädInnen,

StimmtherapeutInnen

Leitung:

Katharina Feldmann,

Dipl.-Logopädin,

Lehrlogopädin (dbl)

44

Der funktionale Ansatz (in Anlehnung an die

Lichtenberger® Methode n. G. Rohmert)

zählt zu den relevantesten Konzepten der

aktuellen Stimmtherapie.

Groblernziel

Die Teilnehmer erwerben auf der Basis

des fundierten theoretischen Hintergrundwissens

eine differenzierte Wahrnehmung

des Stimmklangs und erfahren die Methode

praktisch.

Feinlernziele

Die Teilnehmer haben

• die Kerninhalte des Funktionalen Ansatzes

(Doppelventilfunktion, Synergetik,

Registerarbeit, Resonanzphysiologie

u.v.m.)

• die Anwendung von Stimuli (sensorisch,

instrumentell, motorisch) zur Veränderung

des Klangs

• die Anwendung in der Therapie pathologischer

Stimmen kennengelernt.

Inhalte

Funktional orientierte Methoden in der

Stimmtherapie entwickelten sich aus interdisziplinären

wissenschaftlichen Forschungen

am Institut für Arbeitswissenschaften

in Darmstadt in den 80er Jahren.

Ursprünglich als gesangspädagogisches

Konzept entwickelt, wurde es u.a. von

Sabine Gross-Jansen für die stimmtherapeutische

Arbeit mit kranken Stimmen modifi

ziert. Im Seminar wird die Anwendung

des Ansatzes nach Gisela Rohmert in der

Therapie von Dysphonien besonders berücksichtigt.

Methoden:

Vortrag, Gruppenübungen, Einzelübung

vor der Gruppe


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Nichtelektronische

Kommunikationshilfen (Bilder,

Symbole, Kommunikationstafeln)

(15 UStd. / 15 FP)

Visualisierung des Alltags und persönlicher

Bedürfnisse

Menschen, die nicht oder nicht hinreichend

über Lautsprache kommunizieren können,

benötigen vielfältige andere Formen der

Kommunikation. Auf der Grundlage sprachentwicklungstheoretischer

Erkenntnisse

wird ein umfassender Förderansatz vorgestellt,

wie durch Objekte, Bilder und Symbole

Kommunikation angebahnt, erweitert

und unterstützt werden kann. Dabei wird

die Zielgruppe Schule und nachschulische

Einrichtungen besonders in den Fokus genommen.

Inhalt

• Wie fördere ich die Entwicklung eines

Symbolverständnisses?

• Wie und wo kann ich in meinem Praxisalltag

mit Fotos und Symbolen Kommunikation

unterstützen?

• Visualisierte Strukturierungshilfen für

den Alltag

• Wie gestalte ich ein Kommunikationskiste,

ein Ich-Buch oder eine Kommunikationstafel?

• Einführung in den Umgang mit Symbolprogrammen,

z.B. Boardmaker

• Planung von Fördereinheiten

Termin

Seminar-Nr.:

1205-065E

Fr. 11.05.12

15.30-21.00

Sa.12.05.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 170,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

pädagogische und

therapeutische Berufsgruppen,

die in integrativen oder

sonderpädagogischen

Einrichtungen arbeiten,

Logopädinnen in Praxen

Leitung:

Carl-Martin Wilken,

Dipl. Pädagoge,

Förderschulkonrektor

45


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Sprachtherapeutische

Frühintervention für Late Talker

(14 UStd. / 14 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1206-074E

Fr. 15.06.12

14.30-19.15

Sa. 16.06.12

09.00-16.15

Kosten:

€ 209,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen,

SprachheilpädagogInnen,

Atem- Sprech- und

StimmlehrerInnen,

klinische SprecherzieherInnen,

Klinische LinguistInnen

Leitung:

Dr. Claudia Schlesiger,

Diplom Sprachheilpädagogin,

wissenschaftliche Mitarbeiterin

46

Das Late-Talker-Therapiekonzept ermöglicht

eine evidenzbasierte Sprachtherapie

für zwei- bis dreijährige Kinder, die noch

nicht oder erst wenig sprechen, und es

vermindert die Ausprägung von Sprachentwicklungsstörungen.

Groblernziel

Nach Absolvierung des Seminars sind

die Teilnehmer in der Lage zu entscheiden,

welche Late-Talker-Kinder eine frühe

Sprachtherapie benötigen und eine Late-

Talker-Therapie durchzuführen.

Feinlernziele

Die Teilnehmer haben gelernt

• wie sich der frühe Wortschatz entwickelt

und Verzögerungen zu diagnostizieren

• die Prognose von Late-Talker-Kindern

individuell einzuschätzen

• eine Late-Talker-Therapie zu planen und

methodisch umzusetzen.

Inhalte

• frühe Wortschatzentwicklung

• Diagnostik, Prognose und Elternberatung

bei Late Talkern

• Konzept und Methodik des Late-Talker-

Therapiekonzeptes

• Ergebnisse der Evaluationsstudie

Methoden:

Vortrag, Videobeispiele, Einzel- und Gruppenarbeit

Voraussetzungen:

Erfahrungen in der sprachtherapeutischen

Arbeit mit Kindern


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Stottertherapie bei Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen:

kreativ – ganzheitlich – integrativ

(16 UStd. / 16 FP)

Stottertherapie bei Kindern, Jugendlichen

und Erwachsenen hat methodenkombinierte

Ansätze mit personenorientierten

Vorgehensweisen zu kombinieren.

Inhalte

Neben der Vermittlung unterschiedlicher

Bausteine der Stottertherapie werden Maßnahmen

zur Einstellungsänderung und zur

Stärkung des Selbstvertrauens dargelegt

und Übungen für eine Verbesserung der

Selbststeuerung der Klienten demonstriert.

Beispiele, wie sich eine In-vivo-Arbeit zur

Steigerung der Effektivität und Effi zienz

der Therapie gestalten lässt, werden demonstriert.

Grobziel

Die Teilnehmende sollen lernen, wie sich

Methoden einer symptomorientierten

Übungsbehandlung mit psychotherapeutischen

Interventionen kombinieren lassen.

Feinlernziele

Die Teilnehmenden sind in der Lage

• sowohl Fluency-Shaping- als auch Stotter-Modifi

kationstechniken anzuwenden

• Maßnahmen zum Stottern im Vorschulalter

angemessen einzusetzen

• Verfahren zum Abbau von Sprech- und

Kommunikationsängsten zu nutzen

• und ein Training sozialer Kompetenz

durchzuführen.

Termin

Seminar-Nr.:

1206-081E

Fr. 22.06.12

13.00-21.00

Sa. 23.06.12

09.30-16.00

Kosten:

€ 250,-

Teilnehmerzahl:

22

Zielgruppe:

Logopäden,

Sprachtherapeuten,

Psychologische und

Ärztliche Psychotherapeuten,

andere berufserfahrene

Stottertherapeuten

Leitung:

Prof. Dr. Wolfgang Wendlandt,

Psychologischer

Psychotherapeut,

Gesprächspsychotherapeut

GwG,

Verhaltenstherapeut dgvt

47


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Umgang mit Dysphagie- Patienten

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1206-082E

Fr. 22.06.12

14.30-20.00

Sa. 23.06.12

08.30-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 178,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 198,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen/

SprachtherapeutInnen,

Ergo- und

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Irmgard Kaulmann-Holletschek,

Bobath-Lehrlogopädin, Bobath-

Pediatric Tutor,

Castillo-Morales-Therapeutin

48

Nahrungsaufnahme sowie Artikulation stellen

oft ein erhebliches Problem bei erwachsenen

Patienten mit erworbenen Störungen

nach zentralen Läsionen dar.

Durch genaue Problemanalyse, konkrete

Hilfestellungen und Techniken nach dem

Bobath-Konzept und auf der Grundlage

nach Castillo Morales wird in diesem Seminar

diese Problematik sowohl theoretisch

und vor allem praktisch behandelt und

entsprechende Vorgehensweisen ausprobiert.

Von großer Bedeutung ist die „Wiedereingliederung“

des Patienten im Alltag und die

ganzheitliche Behandlung des Patienten!

Inhalte

• Bedeutung von „Haltungshintergrund“

und „Zungenmotorik“: Vorstellung und

Bedeutung vers. „Lagerungsmöglichkeiten“

• Mund-Mundschluss- Artikulation: Darstellung

vers. Formen von Mundschluss

und dementsprechender Hilfestellung

• Analyse des Schluckaktes: „Schluckstörung“

oder „Fehlschluckakt“? Bedeutung

von „Konsistenz“!

• Tonusregulierung und Bewegungsanbahnung

• Einfluss der Magensonde auf den

Schluckakt – Stabilisation und Erhöhung

der Schluckfrequenz!

• Anwendung vers. Techniken nach dem

Bobath-Konzept zur Hilfestellung bei der

Nahrungsaufnahme (Trinkanbahnung,

Löffelführung)

• Erste unterstützende Maßnahmen zur

Artikulation

Abschließend zu diesem Seminar werden

Alternativen zur oralen Ernährung vorgestellt

und erläutert.

Nach Wunsch können eigene Fallbeispiele

vorgestellt und diskutiert werden.


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Sensorische Integration in der

sprachtherapeutischen Praxis

(16 UStd. / 16 FP)

Inhalte

Kindliche Sprachstörungen treten häufi g

im Zusammenhang mit weiteren Entwicklungsverzögerungen

und Verhaltensauffälligkeiten

auf und zeigen somit nicht selten

den Charakter eines ganzen Syndromkomplexes,

dessen ätiologische und symptomatische

Zuordnung aber auch therapeutische

Intervention eine schwierige Aufgabe

darstellt. Das Konzept der Sensorischen

Integration beleuchtet wesentliche Vorausläuferfähigkeiten

der Sprachentwicklung

und stellt ein ganzheitliches Therapieverfahren

mit dem Schwerpunkt der basalen

Wahrnehmungsförderung und -integration

dar. In dieser Veranstaltung werden:

• die Grundlagen der Sensorischen Integrationstheorie

und Praxis vermittelt,

• die Basissinne Gleichgewicht, Tiefensensibilität

und Haut in ihrer Bedeutung für

Sprachentwicklungsprozesse beleuchtet,

• sensorisch-integrative Dysfunktionen, die

im Zusammenhang mit Sprachstörungen

auftreten, anhand von Fallbeispielen verdeutlicht,

• Kriterien zur Anamnese (mittels eines Elternfragebogens)

und Diagnostik (Sensomotorischer

Test) vorgestellt,

• Inhaltliche Aspekte der Sensorischen

Integrationsbehandlung in der sprachtherapeutischen

Praxis vermittelt (Therapiebeispiele,

Vorstellung der Therapiematerialien).

Termin

Seminar-Nr.:

1206- 090E

Fr. 29.06.12

13.00-19.00

Sa. 30.06.12

08.30-16.30

Kosten:

€ 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen,

Atem-, Sprech- und

StimmlehrerInnen,

akademische

SprachtherapeutInnen

Leitung:

Dr. Stephanie Kurtenbach,

Klinische

Sprechwissenschaftlerin,

Zusatzqualifi kation zur

Sensorischen

Integrationstherapeutin

49


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Differenzialdiagnostik,

Sprachtherapie und Elternberatung

bei mehrsprachigen Kindern

(Schwerpunkt: Russisch-Deutsch, Türkisch-Deutsch)

(14 UStd. / 14 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1207-095E

Fr. 06.07.12

14.00-19.00

Sa. 07.07.12

09.00-16.15

Kosten:

€ 189,-

Teilnehmerzahl:

30

Zielgruppe:

Sprachheilpädagogen,

Logopäden,

klinische Linguisten,

Patholinguisten,

Sprachtherapeuten,

Lehrer,

Erzieher

Leitung:

Dr. Lilli Wagner,

Dipl.-Sprachheilpädagogin

50

Inhalt

Nach einem Einführungsteil zu theoretischen

Grundlagen werden im Seminar

praktische Hilfsmittel vorgestellt, die eine

differenzialdiagnostische Abgrenzung bei

Migrantenkindern ermöglichen.

Neben Instrumentarien wie WIELAU-T,

SISMIK, SFD etc. wird ein von der Referentin

ausgearbeitetes Screening der

Erstsprachfähigkeit bei Migrantenkindern

– SCREEMIK 2 (Russisch-Deutsch,

Türkisch-Deutsch) näher vorgestellt, das

deutschsprachigen Fachpersonen ohne

Kenntnisse der Erstsprache des Kindes

und ohne Übersetzer eine Einschätzung

des sprachlichen Entwicklungsstandes des

Kindes in seiner Erstsprache ermöglicht.

Kontrastive Sprachvergleiche mit Beispielen

für russisch, polnisch, griechisch, spanisch,

türkisch und arabisch sprechende

Kinder verdeutlichen erwerbsbedingte

Auffälligkeiten dieser Migrantengruppen

in der deutschen Sprache im Zuge des

Zweitspracherwerbs. Neben allgemeinen

Hinweisen zum therapeutischen Umgang

mit zweisprachigen Kindern wird das Therapiekonzept

für mehrsprachige Kinder von

Claudia Jenny (2008) beispielhaft vorgestellt.

Abschließend werden Möglichkeiten

und Grenzen einer Sprachtherapie mit

mehrsprachigen Kindern diskutiert sowie

wichtige Aspekte der Elternberatung an

Fallbeispielen beleuchtet.

Methoden

Vortrag, Diskussion, Arbeitsgruppen, Falldarstellungen


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Das Bobath-Konzept in der

Logopädie

(15 UStd. / 15 FP)

In der Behandlung von Menschen mit

neurologischen Störungen ist das Bobath-

Konzept eines der meistverbreiteten Therapiekonzepte.

Es basiert auf neuro-physiologischer

Grundlage und geht von einem

Ansatz aus, der den Menschen in seiner

Persönlichkeit einbezieht.

Das Therapiekonzept richtet sich an Kinder,

Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen

und/oder erworbenen Störungen des

Zentralnervensystems, sensomotorischen

Auffälligen, kognitiven Beeinträchtigungen

und anderen neurologischen Erkrankungen.

Die Logopädie in der Bobath-Therapie soll

in erster Linie die verbale und non-verbale

Kommunikation verbessern. Dazu gehört

neben dem großen Gebiet der Sprachstörungen

auch die Behandlung der Sprech-

und Schluckstörungen. Die Verbesserung

der Artikulation aufbauend auf den grobmotorischen

Voraussetzungen, die Koordination

von Atmung und Stimme und das

Erreichen einer sicheren oralen Nahrungsaufnahme

sowie Begleitung und Entwöhnung

der Sonde sind weitere Ziele.

Seminar-Themen

• Zusammenhang von normaler Bewegungsentwicklungen

und pysiologischem

Schlucken

• Bedeutung von Haltungshintergrund und

den damit verbundenen Ausgangstellungen

• Befundaufnahme nach dem Bobath -

Konzept

• Aspiration

• Begleitung bei der oralen Nahrungsaufnahme

und Mundpfl ege

• Magensonde - was tun?

Bitte mitbringen

Adäquate Kleidung, evt. eigene Fallbeispiele

Termin

Seminar-Nr.:

1207-096E

Fr. 06.07.12

14.30-20.00

Sa. 07.07.12

08.30-16.00

Kosten:

€ 198,-

Teilnehmerzahl:

22

Zielgruppe:

alle sprachtherapeutischen

Berufsgruppen

Leitung:

Irmgard Kaulmann-Holletschek,

Bobath-Lehrlogopädin,

Bobath-Pediatric Tutor,

Castillo-Morales-Therapeutin,

Mobile Therapeutin Hannover

51


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Gemeinsam in der Therapiestunde?

Effektive Arbeit in der Therapie mit Kind und

Eltern durch Rollenklärung und Fokuslenkung!

(8 UStd. / 8 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1207-097E

Sa. 07.07.12

09.00-16.00

Verb.-Mitgl.: € 97,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 108,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen,

SprachtherapeutInnen,

Ergo- und

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Anke Schmitz,

Logopädin,

Spieltherapeutin,

Systemische- /

Familienberaterin

52

Therapie mit Kindern alleine ist natürlich

etwas anderes als die Therapie mit den

Kindern und Eltern gemeinsam. Die Anwesenheit

der Eltern in der Therapie ist

gleichzeitig sehr lohnend und kann die

Therapie wesentlich erleichtern und effektiver

gestalten.

Groblernziel

Nach Absolvierung des Seminars haben

die Teilnehmenden gelernt, sich durch Lenkung

des Fokus und einer Rollenklärung

neue Handlungsspielräume in der gemeinsamen

Therapie zu eröffnen.

Feinlernziele

Am Ende des Seminars sind die Teilnehmenden

in der Lage effektiv mit den dynamischen

Prozessen der Kind-Eltern-

TherapeutIn-Triade umzugehen. Die

Teilnehmenden haben gelernt, wie sie den

Fokus der Eltern auf Fortschritte, Schwierigkeiten

und Ressourcen ihrer Kinder lenken

können. Sie haben Handlungsspielräume

gewonnen und Techniken erlernt, sich den

„Zuschauereltern“ nicht schutzlos ausgesetzt

zu fühlen. Sie haben gelernt, unterschiedliche

therapeutische Settings (aktive Eltern/

passive Eltern) und auch deren prozessorientierten

Wechsel gestalten zu können. Sie

sind in der Lage, nach einer schwierigen

Eltern-Kind-Therapie, durch „ressourcenorientierte

Refl ektionen“ handlungsfähig für

die nächsten Therapiestunden zu sein und

das Erlebte konstruktiv zu nutzen.

Inhalte des Seminars sind neben der

Auseinandersetzung mit der Eltern- und

Therapeutenrolle und den daraus resultierenden

Möglichkeiten, die Vermittlung

von Techniken aus der lösungsorientierten

Therapie.

Methoden

Vortrag; Arbeit an Fallbeispielen; Leitfragen

orientierte Einzel- und Gruppenarbeit


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Diagnostik und Therapie von kleinen

Kindern mit Spracherwerbsstörungen

(Therapiekonzept von Barbara Zollinger)

(21 UStd. / 21 FP)

Inhalte

Im ersten Teil wird aufgezeigt, welche Prozesse

im Bereich der symbolischen und

der sozial-kommunikativen Entwicklung

im zweiten Lebensjahr zur Entdeckung

der Sprache führen und deren Aufbau zwischen

3 und 6 Jahren mitbestimmen.

Im zweiten Teil wird das Entwicklungsprofi l

von Barbara Zollinger vorgestellt und anhand

von Videobeispielen dessen konkrete

Anwendung geübt.

Im dritten Teil werden Möglichkeiten einer

entwicklungspsychologisch orientierten

Sprachtherapie vorgestellt und mit Fallbeispielen

aus der Praxis veranschaulicht.

Termin

Seminar-Nr.:

1207-101E

Do. 12.07.12

10.00-18.00

Fr. 13.07.12

09.00-17.00

Sa. 14.07.12

09.00-13.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 234,-

(ZVK, DVE,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 260,-

Teilnehmerzahl:

30

Zielgruppe:

alle sprachtherapeutischen

Berufsgruppen und

interessierte Fachpersonen

aus anderen Bereichen der

Frühförderung

(z. B. Ergotherapie,

Physiotherapie,

Heilpädagogik)

Leitung:

Dominique Bürki,

lic. phil., dipl. Logopädin

in eigener Praxis für

Vorschulkinder,

langjährige Zusammenarbeit

mit Barbara Zollinger

53


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Entwicklungsdyspraxie in der Logopädie

und die Assoziationsmethode

nach McGinnis

(9 UStd. / 9 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1208-102E

Sa. 25.08.12

09.00-17.00

Kosten:

€ 130,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

Logopäden,

Sprachheilpädagogen,

Sprachheillehrer

Leitung:

Cornelia Reuß,

Logopädin,

Lehrlogopädin (dbl)

54

Inhalt

Kinder mit dyspraktischen Problemen

haben Schwierigkeiten, Artikulationsbewegungen

gezielt zu planen. Dies kann

Phoneme und Phonemfolgen betreffen.

Wird diese hartnäckige Sprachentwicklungsstörung

nicht erkannt, kann ein Therapieerfolg

lange auf sich warten lassen.

Ziel des ersten Teils des Seminars ist es,

die Symptome der verbalen Entwicklungsdyspraxie

sowie differentialdiagnostische

Merkmale zur Abgrenzung zu anderen

Aussprachestörungen zu erkennen. Im

zweiten Teil wird der Therapieansatz nach

Mc Ginnis vorgestellt. Modifi ziert ist dieser

Ansatz auch für ‘nicht-sprechende‘ oder

behinderte Kinder anwendbar. Anhand von

Videoaufzeichnungen werden Symptome

und Therapiebeispiele vorgestellt.

• Symptome der Entwicklungsdyspraxie

• Differenzialdiagnostische Merkmale zu

anderen Aussprachestörungen

• Therapieansatz: Assoziationsmethode

nach McGinnis

• Videomaterial zur Verdeutlichung von

Symptomen

• Videomaterial mit Therapiebeispielen

Bitte mitbringen

einen roten und blauen Stift


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

„Spielst Du mit mir sprechen?“

Elterntraining zur Förderung der

kindlichen Sprachentwicklung

(16 UStd. / 16 FP)

Das Elterntraining „Spielst Du mit mir sprechen?“

wurde 2006 in Kooperation mit dem

Seminar für Sprechwissenschaft und Phonetik

der Universität Halle konzipiert und

wird seitdem regelmäßig und erfolgreich

in sprachtherapeutischen Praxen durchgeführt.

Inhalte

In dieser Weiterbildung werden wesentliche

wissenschaftliche Erkenntnisse über

die Bedeutung der Elternarbeit im sprachtherapeutischen

Kontext vorgestellt.

Die Teilnehmenden werden dazu befähigt,

das Elterntraining „Spielst Du mit mir

sprechen?“ selbstständig durchführen zu

können.

Die einzelnen Trainingsbausteine werden

aktiv erprobt und mithilfe von Filmsequenzen

aus der Elternarbeit visualisiert.

Neben einer ausführlichen Kursbeschreibung,

welche inhaltliche, methodischdidaktische

und organisatorische Aspekte

berücksichtigt, erhalten die Teilnehmenden

ein Begleitheft des Trainings für die Eltern

als Kopiervorlage, das die erarbeiteten Inhalte

kursbegleitend vertieft.

Termin

Seminar-Nr.:

1208-106E

Fr. 31.08.12

13.00-19.00

Sa. 01.09.12

08.30-16.30

Kosten:

€ 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen und

akademische

SprachtherapeutInnen

Leitung:

Dr. Stephanie Kurtenbach,

Klinische

Sprechwissenschaftlerin,

Zusatzqualifi kation zur

Sensorischen

Integrationstherapeutin

55


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Morphologische Störungen:

Diagnostik und Therapie im patholinguistischen

Ansatz (PDSS; PLAN)

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1209-113E

Fr. 07.09.12

13.00-19.30

Sa. 08.09.12

08.30-16.00

Kosten:

€ 209,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

LogopädInnen,

PatholinguistInnen,

SprachheilpädagogInnen,

klinische LinguistInnen,

SprachtherapeutInnen

Leitung:

Katrin Riederer,

MSc., Logopädin,

Mitarbeiterin an der

Philipps-Universität Marburg

56

Inhalte

In einer theoretischen Einführung werden

die Meilensteine des morphologischen Erwerbs

aufgezeigt.

Im Rahmen der Diagnostik werden verschiedene

Testverfahren (z. B. PDSS,

TROG-D und Spontansprachanalyse)

vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf der

Durchführung, Auswertung und Interpretation

der Ergebnisse. Die Arbeitsschritte

sind die Basis für die Ableitung der individuellen

Intervention.

Den Hintergrund für die Morphologie -Therapie

bildet der patholinguistische Therapieansatz

(PLAN, Siegmüller & Kauschke,

2006) mit seinem Therapiebereich „Aufbau

und Festigung morphologischer Markierungen“.

Die einzelnen Übungsbereiche

werden vorgestellt und mit Videobeispielen

verdeutlicht und deren Umsetzung anhand

praktischer Übungen vertieft.

Methoden

Vortrag, Erfahrungsaustausch, Diskussion,

Fallbeschreibungen, Videobeispiele


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

AAP ® -basierte Stimmtherapie

(15 UStd. / 15 FP)

Die Atemrhythmisch Angepasste Phonation

wurde von den Wiener Professoren Horst

Coblenzer und Franz Muhar in den 1960er

Jahren begründet. Sie hatten sich zum Ziel

gesetzt, die diffusen Ansichten und Methoden

der Atem- und Stimmpädagogik und -therapie

wissenschaftlich zu überprüfen und daraus

fundierte methodische Vorgehensweisen

abzuleiten. Nachdem dies zuerst im Rahmen

der Studiengänge Schauspiel, Gesang und

Blasinstrumentspiel erprobt und eingeführt

wurde, rückte kurz danach die Stimmtherapie

in den Fokus. Und so fand die AAP Eingang in

die etablieren Verfahren der Logopädie. Eine

AAP ® -basierte Stimmtherapie betont in erster

Linie eine patienten- und zielorientierte sowie

zeitsparende Ausrichtung der Therapie. Die

Patienten benötigen in den ersten Therapieeinheiten

schnell greifbare (kleine) Erfolge,

die für ihren Sprechalltag wirksam sind. Dabei

hängt der jeweilige therapeutische Fortschritt

im Wesentlichen davon ab, dass sie

die einzelnen Vorgehensweisen für sinnvoll

und notwendig halten, das konkrete Vorgehen

akzeptieren und das jeweilige Übungsergebnis

positiv bewerten. Ihr Vertrauensvorschuss

in die Kompetenz des Behandlers reicht nur

eine beschränkte Zeit. Dann wollen sie Ergebnisse

sehen, spüren, hören. In der Kürze

der zur Verfügung stehenden Zeit kann es dabei

selten um tiefgreifende und nachhaltige

Veränderungen der psychischen und/oder

physischen Grundstruktur der Patienten gehen

- vor allem nicht bei organisch bedingten

Stimmstörungen. Im Seminar werden die

Therapiebereiche Intention, Körper, Atmung,

Artikulation und Stimme mit ihren jeweiligen

Zielsetzungen und beispielhaften Interventionen

vorgestellt. Dabei erhält die patientengerechte

Modifi kation der altbekannten „Coblenzerübungen“

einen besonderen Stellenwert.

Besonders willkommen sind Fallbeispiele

aus der Praxis der Teilnehmenden, denn

der Transfer der Seminarinhalte in ihren Arbeitsalltag

genießt höchste Priorität.

Termin

Seminar-Nr.:

1209-114E

Fr. 07.09.12

14.30 - 20.30

Sa. 08.09.12

09.00 - 16.00

Kosten:

€ 215,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

LogopädInnen,

SprachheilpädagogInnen,

Atem-Sprech- und

StimmlehrerInnen,

klinische SprecherzieherInnen,

Klinische LinguistInnen

Leitung:

Uwe Schürmann,

Logopäde,

Sprechwissenschaftler/ Sprecherzieher

(DGSS),

AAP®-Lehrtrainer,

Präsident der Internationalen

und der Deutschen Vereinigung

für Atemrhythmisch Angepasste

Phonation nach Coblenzer/

Muhar

Methoden:

Vortrag,

Gruppen- und Partnerarbeit,

Einzelarbeit vor der Gruppe.

57


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Therapie und Unterricht mit selektiv

mutistischen Kindern –

unter besonderer Berücksichtigung der Innenperspektive

der Betroffenen und Angehörigen

(8 UStd. / 8 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1209-128E

Sa. 29.09.12

10.00-17.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 97,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 108,-

Teilnehmerzahl:

25

Zielgruppe:

LogopädInnen,

SprachtherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

LehrerInnen,

ErzieherInnen

Leitung:

Jens Kramer,

Diplom-Sonderpädagoge,

Medizinischer

Sprachheilpädagoge, Förderschullehrer

für Kinder mit

sprachlichen

Beeinträchtigungen,

Dozent für

Sprachbehindertenpädagogik

58

Unter welchen Bedingungen können/wollen

Kinder nicht sprechen? Auf welche Weise

nehmen Kinder, die als selektiv mutistisch

bezeichnet werden, dennoch Kontakt zu

anderen Menschen auf? Mit Hilfe welcher

pädagogischer Angebotsformen lässt sich

die sprachliche Identität eben dieser Kinder

fördern?

Das Groblernziel ist es, Kompetenzen im

Umgang mit selektiv mutistischen Kindern

zu entwickeln.

Die Teilnehmenden werden sich mit dem

Begriff und den Symptomen des selektiven

Mutismus auseinandersetzen, sowie mit

möglichen Entstehungszusammenhängen.

Weiterhin werden förderdiagnostische Leitfragen

entwickelt.

Als Inhalte werden aufbauend auf den diagnostischen

Erkenntnissen Förderansätze

für die Arbeit mit selektiv mutistischen

Kindern entwickelt. Ein Schwerpunkt wird

auf der besonderen Berücksichtigung der

Innenperspektive der Betroffenen und Angehörigen

gelegt. Mit Hilfe von Videosequenzen

werden Beispiele aus Förderung

und Diagnostik vorgestellt.


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Möglichkeiten der ganzkörperlichen

Förderung in der Sprachtherapie –

Einführung in die neurophysiologische Reorganisation

nach Padovan und Kesper

(15 UStd. / 15 FP)

Groblernziel:

Nach Absolvierung des Seminars können

die Teilnehmer, die ganzkörperlichen und

mundmotorischen Übungen anwenden.

Feinlernziele:

• Einblick in die Möglichkeiten der ganzkörperlichen

(Sprach-) Förderung

• Wiederholung der Bedeutung der motorischen

Meilensteine der Entwicklung, für

die Sprachentwicklung und das Lernen

• Einen wichtigen Seminarinhalt bilden die

Übungen zur Förderung der orofacialen

Funktionen:

Inhalte:

• Zusammenhang Aufrichteprozess – orofaciale

Fähigkeiten – Sprachentwicklung

• Motorische Meilensteine: Kopfkontrolle –

Rumpfstabilität

• Rumpfrotation – physiologischer Handstütz

– Augenmuskelkontrolle

• Zusammenhang ganzkörperliche Förderung

und Therapie des Dysgrammatismus

• Zusammenhang ganzkörperliche Förderung

und Therapie des Stotterns und der

Stimme

• Förderung der vorsprachlichen Funktionen:

Kauen –

• Saugen – Schlucken – Atmen

Methoden

Vortrag, Praxiserfahrung

Bitte mitbringen

bequeme Kleidung

Termin

Seminar-Nr.:

1211-142E

Sa. 03.11.12

11.00-18.00

So. 04.11.12

09.00-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 198,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl:

24

Zielgruppe:

Logopäden,

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Nikola Stenzel,

Logopädin

59


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Die Melodische Intonationstherapie

(8 UStd. / 8 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1211-153E

Mi. 21.11.12

09.00-17.00

Kosten:

€ 110,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Alle sprachtherapeutischen

Berufsgruppen

Leitung:

Beate Birner-Janusch,

Dipl. Logopädin,

Lehrlogopädin (dbl),

PROMPT Instruktorin

60

Die Melodische Intonationstherapie wurde

in den USA entwickelt und mit Erfolg in der

Behandlung von Patienten mit nichtfl üssiger

Aphasie (und Sprechapraxie) und bei

sprechapraktischen Kindern eingesetzt.

Kursziel

Im Seminar werden die theoretischen Hintergründe

der Melodischen Intonationstherapie

vorgestellt und erläutert. Dazu zählen

mögliche Wirkmechanismen wie auch die

Darstellung der bisherigen Evidenznachweise.

In einem nächsten Schritt wird die

strukturierte praktische Vorgehensweise

der Melodischen Intonationstherapie bei

Kindern und Erwachsenen dargestellt.

Durch konkrete Übungen der Kursteilnehmer

miteinander wird das therapeutische

Handeln vermittelt und vertieft. Wenn

möglich, schließt das Seminar durch eine

Demonstrationsbehandlung der Kursleiterin

mit einem erwachsenen Patienten mit

erworbener Schädigung ab.


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

„Das ist meine Stimme“ –

Möglichkeiten elektronischer

Kommunikationshilfen

(15 UStd. / 15 FP)

Vom sprechenden Schalter, der eine einzige

Mitteilung speichert bis hin zu Geräten

mit mehreren tausend gespeicherten

Wörtern gibt es heute ein breites Spektrum

elektronischer Kommunikationshilfen. Gemeinsam

ist ihnen, dass sie dem Benutzer

eine hörbare Stimme zur Verfügung stellen,

die eine wesentliche Bereicherung zu

seinen sonstigen Kommunikationsmöglichkeiten

bietet.

Inhalt

• Konzeption und Komplexität unterschiedlicher

Geräte

• Auswahl und Entscheidungsfi ndung für

ein Gerät

• erste Schritte

• Geräteanpassung und Bedienung

• Erwartungen und Vorbehalte

• Kommunikations- und Gerätetraining

• gemeinsam mit dem Benutzer das Gerät

entdecken

• Finanzierung und Beantragung

Methoden

Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit,

Übungen mit Geräten, Videobeispiele

Termin

Seminar-Nr.:

1211-164E

Fr. 09.11.12

15.30-21.00

Sa. 10.12.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 170,-

(DVE, ZVK, HEP,

kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

pädagogische und

therapeutische Berufsgruppen,

die in integrativen oder

sonderpädagogischen

Einrichtungen arbeiten

Leitung:

Carl-Martin Wilken,

Dipl. Päd.,

Förderschulkonrektor

61


Sprach-, Sprech-, Stimm- und

Schluckstörungen

Förderung von Menschen mit Autismus

nach dem Vorbild des TEACCH-Modells

Strukturierung als Hilfe zum Verstehen und Handeln

– Grundlagen und Praxis –

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1211-156E

Fr. 23.11.12

14.00-19.30

Sa. 24.11.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 198,-

(DVE, ZVK, DBM, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Alle Personen, die

Menschen mit Autismus

begleiten und fördern

Leitung:

Eva Lausmann,

Diplompädagogin

62

Besonderheiten in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung

bei Menschen mit Autismus

führen dazu, dass dieser Personenkreis ganz besonders

von strukturierenden und visuellen Hilfen

profi tieren kann. Auf dieser Erkenntnis basiert

der TEACCH Ansatz zur pädagogischen Förderung

autistischer Menschen, der seit über 30

Jahren in den USA erprobt und weiterentwickelt

wird. Structured Teaching, die Strukturierung in

der pädagogischen Förderung und im Alltag, gehört

daher zu den grundlegenden Elementen der

Arbeit nach dem TEACCH Ansatz.

Im Rahmen dieses Seminars werden zunächst

die theoretischen Grundlagen und Konzepte des

TEACCH Ansatzes vorgestellt. Der Schwerpunkt

liegt dann jedoch auf der Methode des Structured

Teaching.

Die TeilnehmerInnen erhalten Hinweise und Hilfen

zur Entwicklung von Strukturierungsmaßnahmen

sowie zu deren praktischer Anwendung. Anhand

vieler Praxisbeispiele werden Umsetzungsmöglichkeiten

aus unterschiedlichen Bereichen der

Betreuung und Förderung dargestellt. Auf dieser

Grundlage erhalten die TeilnehmerInnen Gelegenheit,

Anwendungsmöglichkeiten für ihre eigene

Praxis zu diskutieren und Ideen zu entwickeln.

Praktische Übungen und Gruppenarbeit ergänzen

und vertiefen die theoretische Erarbeitung

der Inhalte.


Das OROFAZIALE SYSTEM –

die mehrfache Bedeutung für den

Organismus

(16 UStd. / 16 FP)

Inhalte

• Defi nition des stomatoglossognathen

Systems: Die mehrfach Bedeutung des

Mundes im Organismus

• Strukturelle (aktive und passive) Elemente

des orofazialen Systems

• Feinbau der Zähne. Milch und bleibende

Zähne. Dentition. Anatomische und funktionelle

Zahnfl äche. Zahnhaltapparat

• Stillen: Verstärkung und Verfeinerung der

Muskelaktivität und ihre Auswirkungen

auf die Stellung der Zähne im Gebiss

• Rezeptoren der Ligg. dentoalveolare und

die Kraftdosierung des Kauens: Schutz

für die Zähne

• Strukturelle, psychische und chemische

mögliche Auslöser des Bruxismus (Zähneknirschens)

• Druck, Beweglichkeit und Abwanderung

der Zähne

• Rezeptoren des Kiefergelenkes und ihre

wichtigen Funktionen

• Unterkiefermuskulatur: Harmonische Arbeit

und Schutz der bilaminären Zone

• Aktive und passive Kontrollenmechanismen

der Unterkieferlage

• Bedeutung und Rolle der Donders‘schen

Räume: Lippenkontakt, Zungen-, Unterkiefer-

und Kopfl age

• Somatossensorische und motorische Innervation

des orofazialen Systems

• Orofaziale Muskulatur: Unterkieferheber

und -senker, mimische Muskulatur, innere

und äußere Muskulatur der Zunge,

Rachen und Halsmuskulatur

• Dysgnathie, Mundatmer, Mittelohrentzündung

und Kopfhaltung

• Physikalische Phänomene und die Steuerung

des Kauens und Schluckens

Das Orofaziale System

Termin

Seminar-Nr.:

1206-079E

So. 17.06.12

10.30-19.00

Mo. 18.06.12

09.00-15.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 225,-

(DVE, ZVK,

kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 250,-

Teilnehmerzahl:

40

Zielgruppe:

sprachtherapeutische

Berufsgruppen,

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

ÄrztInnen,

Interessierte aus anderen

medizinischen und

pädagogischen Berufen

Leitung:

Prof. Dr. (BRA)

Nelson Annunciato

63


Handtherapie/ DAHTH

Weiterbildung Handtherapeut DAHTH

DAHTH e. V.

Handtherapie widmet sich der Rehabilitation von Patienten mit Verletzungen

und Erkrankungen der oberen Extremitäten mit dem Ziel

der Wiederherstellung bzw. Erhaltung von Funktion und der Wiedereingliederung

des Patienten in soziales und berufl iches Leben.

In diesem Spezialgebiet tätige Therapeuten und Ärzte haben sich

1995 in der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie

(DAHTH) e.V. zusammengeschlossen, um die qualitativ hochwertige

Versorgung von Handpatienten zu fördern und der Handtherapie

zu mehr Verbreitung und zeitnaher Synchronisation mit dem

(internationalen) Stand medizinisch-/ rehabilitativer Erkenntnisse zu

verhelfen.

Handtherapeut-DAHTH

Die DAHTH e.V. hat in Zusammenarbeit mit wichtigen Berufsverbänden

(DVE, IFK), den relevanten Ärztegesellschaften, allen voran

die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) und angepasst

an die Vorgaben der Europäischen Gesellschaft für Handtherapie

(EFSHT) ein Weiterbildungskonzept entwickelt. DAHTH e.V. und

DGH sind die Konzeptgeber und wachen über die konsequente

Umsetzung durch höchst qualifi zierte Referenten bei ausgesuchten

Veranstaltern.

Die Weiterbildung „Handtherapeut DAHTH“ ist gleichermaßen für

Physio- und Ergotherapeuten konzipiert. In 450 Unterrichtseinheiten,

verteilt auf zwölf einzelne Module (Fortbildungsveranstaltungen) wird

aktuellstes Wissen aus den Bereichen Handchirurgie und Rehabilitation

vermittelt. Die modulbezogen fachspezifi sche Auswahl und der

höchstmögliche Qualifi zierungsstand der Referenten gewährleistet

dabei, dass sowohl anerkanntes als auch aktuelles Wissen in der

Handtherapie vermittelt wird.

Neben der erfolgreichen Teilnahme an den zwölf Modulen sind vier

Jahre Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre fachspezifi

sch im Bereich Handrehabilitation nachzuweisen, um nach einer abschließenden

Prüfung Handtherapeut DAHTH werden zu können.

Weitere Informationen fi nden Sie unter www.dahth.de

Die Akademie der Diakonischen Dienste Hannover ist der zentrale

Veranstaltungsort der DAHTH für Norddeutschland.

64


Zeitschriften ⎢Bücher Bücher ⎢Arbeitsmaterialien

Arbeitsmaterialien

Erhältlich über den Buchhandel

oder direkt beim Verlag:

Schulz-Kirchner Verlag GmbH

Postfach 12 75 · D-65502 Idstein

Tel. +49 (0) 6126 9320-0

Fax +49 (0) 6126 9320-50

E-Mail: bestellung@schulz-kirchner.de

FACHBÜCHER - EINZELAUSGABEN

Indikationskatalog Ergotherapie 2011

Heilmittel-Richtlinie, Ambulante Versorgung, Stationäre Versorgung,

Leistungsbeschreibungen, Diagnosen nach ICD-10,

Assessment-Instrumente

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V (DVE)

(Hrsg.), 264 Seiten, 1. Au� age 2011, kartoniert,

ISBN 978-3-8248-0872-4 (als E-Book: 978-3-8248-

0838-0), EUR 24,95 [D] (DVE-Mitgliedspreis: EUR

19,95 [D])

NEUE REIHE ERGOTHERAPIE

Bewusstes Bewegungslernen – Fünf

Lernschritte im therapeutischen Prozess

Sonja Hagmann, Andrea Greisberger,

Uschi Prem, Anneliese Dieplinger-Falchetto, 216

Seiten, 1. Au� age 2010, kartoniert,

ISBN 978-3-8248-0647-8 (als E-Book:

978-3-8248-0768-0), EUR 23,95 [D]

(DVE-Mitgliedspreis: EUR 18,95 [D])

RATGEBER-REIHE

Erkrankungen und Verletzungen der Hand

Ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und

Fachleute im Bereich der Handrehabilitation

Sabine Pauli, Sara Straub, 72 Seiten,

1. Au� age 2011, kartoniert,

ISBN 978-3-8248-0855-7, EUR 8,40 [D]

(als E-Book/App: 978-3-8248-0809-0,

EUR 6,99 [D])

Chronische Schmerzen –

Wie Sie lernen, damit umzugehen

Ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Fachleute

Patience Higman, Margaret Hönicke, 64 Seiten,

1. Au� age 2011, kartoniert, ISBN 978-3-8248-

0868-7, EUR 8,40 [D] (als E-Book/App: 978-3-

8248-0833-5, EUR 6,99 [D])

www.schulz-kirchner.de/shop

Das Gesundheitsforum

heitsfor for forum or or o um um um um u

Ihr Online-Lieferservice für

alle medizinischen Bücher

3

� versandkostenfrei

bei Bankeinzug

plus

� Geld-zurück-Garantie

� SSL-Verschlüsselung

S E R V I C E

Schulz-

Kirchner

Verlag


Handtherapie/ DAHTH

Einführung in die Internationale Klassifi kation der

Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)

der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (Modul A1)

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1202-008E

Fr. 03.02.12

11.00-18.30

Sa. 04.02.12

08.30-15.00

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 270,-

Nicht-Mitgl.: € 280,-

Teilnehmerzahl:

30

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

PD Dr.

Michael Schuntermann,

Rehabilitationswissenschaftler,

WHO-Koordinator der ICF-

Erarbeitung für den

deutschsprachigen Raum

66

Diese Veranstaltung wird angerechnet

in der Weiterbildung „Handtherapeut

DAHTH“

Inhalte

• Philosophie und Grundbegriffe der ICF

• Das bio-psycho-soziales Modell

• Konzepte der ICF

• Aufbau der Klassifi kation

• Beurteilungsmerkmale

• Umsetzung der ICF in der medizinischen

Rehabilitation

• praktische Anwendung der ICF (ICF-

Checkliste, Core Sets, Einbeziehung von

Schweregraden)

• ICF-basierte Assessmentinstrumente

• Fallbeispiele


Handtherapie/ DAHTH

Schienenkurs I:

Statische Schienen (Modul C1)

Dreistufi ge Schienenkursreihe (20 UStd. / 20 FP)

Diese Veranstaltung wird angerechnet

in der Weiterbildung „Handtherapeut

DAHTH“

Inhalte/Ziele

• Historie der Schienenherstellung

• Schienenbaugrundwissen

• Anatomie und Physiologie

• Schienenmaterial

• Grundwissen zum Thema Druckstellen,

Achsen, Lagerung, Besonderheiten

• Wundheilung

• Preisberechnung

• Fertige statische Schienen (Vorteile/

Nachteile)

• Tragezeiten, Kontrollen und Messungen

In der Praxis werden voraussichtlich 6 statische

Schienen gefertigt:

• Fingerlagerungsschiene

• Daumenhülse

• Mittelhandumgreifende Lagerungsschiene

• Handgelenksschiene dorsal

• Handgelenksschiene palmar

• Intrinsic Plus Lagerungsschiene

Die Teilnehmer sollen nach dem Kurs die

Grundlagen der Herstellung statischer

Schienen beherrschen.

Dieses Grundwissen sollten sie adäquat

in den praktischen Schienenbau bei verschiedenen

Krankheitsbildern und Problematiken

umsetzen können.

Außerdem sollen die Teilnehmer die Vor-

und Nachteile von individuell angeformten

und fertigen statischen Schienen kennen

lernen und verstehen.

Eine Abschlussprüfung über alle 3 Kurse

fi ndet am Ende des 3. Kurses statt

Methoden

Vortrag, praktische Arbeit, Eigenerfahrung,

Refl exion

Termin

Seminar-Nr.:

1202–021E

Fr. 17.02.12

10.00-17.30

Sa. 18.02.12

09.00-16.30

So. 19.02.12

09.00-12.15

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 440,-

Nicht-Mitgl.: € 455,-

(incl. € 100,- Schienenmaterial

und Skript)

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Horst Schild,

Ergotherapeut;

Martin Behrendt,

ltd. Ergotherapeut,

beide Mitarbeiter der Klinik für

Handchirurgie Bad Neustadt

Hinweis:

Da die Kurse aufeinander

aufbauen, können sie nur in der

vorgegebenen Reihenfolge

belegt werden.

Informationen zu

Äquivalenzregelungen fi nden

Sie unter www.dahth.de.

67


Handtherapie/ DAHTH

Schienenkurs II:

Dynamische Schienen (Modul C1)

Dreistufi ge Schienenkursreihe (20 UStd. / 20 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1206–076E

Fr. 15.06.12

10.00-17.30

Sa. 16.06.12

09.00-16.30

So. 17.06.12

09.00-12.15

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 510,-

Nicht-Mitgl.: € 525,-

(incl. € 160,- Schienenmaterial

und Skript)

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Annette Kark,

Ergotherapeutin;

Walter Bureck,

ltd. Ergotherapeut,

beide Mitarbeiter im

Nordwestdeutschen

Rheumazentrum und

Orthopädischen Zentrum

St. Josef-Stift, Sendenhorst

Hinweis:

Da die Kurse aufeinander

aufbauen, können sie nur in der

vorgegebenen Reihenfolge

belegt werden.

Informationen zu

Äquivalenzregelungen fi nden

Sie unter www.dahth.de.

68

Diese Veranstaltung wird angerechnet

in der Weiterbildung „Handtherapeut

DAHTH“

Inhalte/Ziele

• Kurze Wiederholung der Inhalte des

Grundkurses (statische Schienen)

• Grundlagen dynamischer Schienenversorgung

• Wundheilung

• Indikation, Einsatzgebiete und Zielsetzung

dynamischer Schienen

• Wirkung der Zugkräfte auf die einzelnen

Strukturen (Kapselband, Sehnen, Narbengewebe)

• Vergleich verschiedener Auslegersysteme

• Statisch-progressive Schienenversorgung

und deren Wirkung

• Pro und Kontra fertiger dynamischer

Schienen

• Tragezeiten, Kontrollen und Messungen

In der Praxis werden voraussichtlich fünf

dynamische Schienen gefertigt:

• Extensionsschiene (unterschiedliche

Modelle)

• Flexionsschiene (unterschiedliche Modelle)

• Handgelenksextensionsschiene

• Dynamische Flexionsschiene zur Frühmobilisation

• unter Entlastung nach Beugesehnennaht

(Kleinert)

Der Teilnehmer soll die Grundlagen der

Herstellung dynamischer Schienen erlernen,

verstehen und umsetzen können.

Dieses Grundwissen sollten sie adäquat

in den praktischen Schienenbau bei verschiedenen

Krankheitsbildern und Problematiken

umsetzen können. Anhand von

Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag

werden die erlernten Kenntnisse verdeutlicht.

Die Bedeutung regelmäßiger Schienenkontrollen

und Messungen sollte zudem

verinnerlicht werden.

Eine Abschlussprüfung über alle 3 Kurse

fi ndet am Ende des 3. Kurses statt.


Schienenkurs Teil III: Spezialkurs

„Schienenversorgung nach Beuge- und

Strecksehnenverletzungen“ (Modul C1)

Dreistufi ge Schienenkursreihe (20 UStd. / 20 FP)

Diese Veranstaltung wird angerechnet

in der Weiterbildung „Handtherapeut

DAHTH“

Inhalte/Ziele

• Historie der Beuge- und Strecksehnenbehandlung

• Anatomie der Beuge- und Strecksehnen

• Zoneneinteilung

• OP-Techniken

• Nachbehandlungskonzepte

In der Praxis werden 7 Schienen entsprechend

der Verletzungszonen gefertigt:

• Schiene zur Frühmobilisation unter Entlastung

nach 4 Strangnaht der Beugesehnen

• Schiene zur Frühmobilisation unter Entlastung

nach Naht der Flexor Pollicis

Longus Sehne (FPL)

• dynamische Extensionsschiene nach

Strecksehnennaht Zone 5 bis 7

• Schienen für das Short-Arc-Motion Konzept

Zone 3-4 des Streckapparates

• Endgelenkslagerungsschiene (Stack-

Schiene) Zone 1-2

Die Teilnehmer sollen nach dem Kurs in der

Lage sein Beuge- und Strecksehnenverletzungen

zonen- und nahttechnikbezogen

mit den korrekten Schienen versorgen zu

können. Das heißt, sie sollen in der Lage

sein das erlernte Wissen und die Fertigungsfähigkeiten

an die Patientenbedürfnisse

anzupassen und in der Praxis umsetzen

können.

Außerdem sollen die Teilnehmer die Frühmobilisation

unter Entlastung mit Hilfe der

Schienen verstanden haben und fähig sein,

diese korrekt anzuleiten.

Innerhalb des Kurses fi ndet ein theoretischer

und praktischer Abschlusstest über

alle 3 Kursteile statt.

Methoden

Vortrag, praktische Arbeit, Eigenerfahrung,

Refl exion

Handtherapie/ DAHTH

Termin

Seminar-Nr.:

1209-127E

Fr. 28.09.12

10.00-17.30

Sa. 29.09.12

09.00-16.30

So. 30.09.12

09.00-12.15

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 510,-

Nicht-Mitgl.: € 525,-

(inkl. € 160,- Schienenmaterial

und Skript)

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Horst Schild,

Ergotherapeut;

Martin Behrendt,

ltd. Ergotherapeut,

beide Mitarbeiter der Klinik für

Handchirurgie Bad Neustadt

Hinweis:

Da die Kurse aufeinander

aufbauen, können sie nur in der

vorgegebenen Reihenfolge

belegt werden.

Informationen zu

Äquivalenzregelungen fi nden

Sie unter www.dahth.de.

69


Handtherapie/ DAHTH

Manuelle Diagnostik & Mobilisation

(Modul C3) (60 UStd. / 60 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1205–057E

Do. 03.05.12

bis

So. 06.05.12

und

Do. 05.07.12

bis

So. 08.07.12

Jeweils

Do.-Sa. 09.00-17.00,

So. 09.00-15.00

Kosten je Seminar:

DAHTH-Mitgl.: € 870,-

Nicht-Mitgl.: € 910,-

(incl. Skript)

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Thilo Oliver Kromer,

Physiotherapeut,

PT-OMT (DGOMT,DVMT®),

MMuscPhty,

MSpPhty (UniSA, Australia),

Instruktor Orthopädische

Medizin-Cyriax®

Hinweis:

Da die Kurse aufeinander

aufbauen, können sie nur in der

vorgegebenen Reihenfolge

belegt werden.

Informationen zu

Äquivalenzregelungen fi nden

Sie unter www.dahth.de.

70

Diese Veranstaltung wird angerechnet

in der Weiterbildung „Handtherapeut

DAHTH“

Inhalte/Ziele

• Gelenkspezifi sche Anatomie & Biomechanik

• Anatomie in vivo

• Orthopädisch-manuelle Untersuchung

und Gelenkdiagnostik

• Diagnostische Struktur- & Bereichsdifferenzierung

• Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen

• Erarbeiten klinischer Bilder

• Befundbezogene, manuelle Behandlung

verschiedener Strukturen

• Grundsätze konservativer & postoperativer

Rehabilitation

• Fallbeispiele

Die Teilnehmer sollen nach dem Kurs die

Fähigkeit besitzen, Patienten manuell zu

untersuchen und die Untersuchungsergebnisse

zu klinischen Bildern zuzuordnen. Sie

sollen auf dieser Grundlage eine zielgerichtete

manualtherapeutische Behandlung

planen, durchführen und auf ihre Effektivität

hin überprüfen können. Außerdem sollen

die Teilnehmer den Stellenwert dieser

Intervention in den Rahmen der ICF der

WHO und des biopsychosozialen Modells

einordnen können.

Zur Förderung der praktischen Integration

erstellt jede/r Teilnehmer/in zwischen dem

ersten und zweiten Kursteil einen Patientenbefund

und Behandlungsplan mit der

Möglichkeit, diesen zu präsentieren/zu

diskutieren.

Methoden:

Vortrag, praktische Übungen, Gruppenarbeit,

Eigen- und Literaturstudium.

Bitte mitbringen

einen Anatomieatlas, ein Skelett der oberen

Extremität und ein Biomechanikbuch


Handtherapie/ DAHTH

Evidenz-basierte Praxis (Modul A2 )

(40 UStd./ 40 FP)

Diese Veranstaltung wird angerechnet

in der Weiterbildung „Handtherapeut

DAHTH“

Evidenz-basierte Praxis (EBP) ist ein wesentliches

Merkmal professionellen Arbeitens

und fordert vom Therapeuten einen

sicheren Umgang mit wissenschaftlichen

Informationen.

EBP bedeutet, neben den Fähigkeiten und

Voraussetzungen des Patienten, des Therapeuten,

und den gegebenen Rahmenbedingungen,

auch die wissenschaftliche

Evidenz in die therapeutischen Entscheidungen

mit einzubeziehen. Das optimale

Ergebnis wäre eine individuelle, auf die Gesamtsituation

zugeschnittene Behandlung

mit der größtmöglichen Aussicht auf Erfolg.

Im weiteren Therapieverlauf werden dann

neu gewonnene Informationen im Rahmen

eines patientenorientierten Clinical Reasoning

Prozesses integriert, die Maßnahmen

entsprechend angepasst und somit für jede

Phase optimiert. Dieser Kurs vermittelt im

Wesentlichen die grundlegenden Fähigkeiten,

wissenschaftliche Informationen zu

verstehen, kritisch zu beurteilen und in die

klinische Praxis zu integrieren.

Kursziele /-inhalte

Im Kurs lernen die Teilnehmer, praxisrelevante

Fragen zu formulieren und eine entsprechende

Literaturrecherche zu planen

und durchzuführen.

Sie lernen Studientypen zu unterscheiden,

kritisch zu bewerten, die statistischen Angaben

zu lesen und zu interpretieren, sowie

die wissenschaftlichen Informationen in die

klinische Praxis zu integrieren.

Methodik / Didaktik

Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Eigenstudium

Termin

Seminar-Nr.:

1205–062E

Mo. 07.05.12

09.00-18.00

Di. 08.05.12

09.00-18.00

und

Mo. 09.07.12

09.00-18.00

Di. 10.07.12

09.00-18.00

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 430,-

Nicht-Mitgl.: € 450,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Thilo Oliver Kromer,

Physiotherapeut,

PT-OMT (DGOMT,DVMT®),

MMuscPhty,

MSpPhty (UniSA, Australia),

Instruktor Orthopädische

Medizin-Cyriax®

Hinweis:

Für die Anerkennung des

Kurses als DAHTH-Modul, ist

das Einreichen der im Seminar

gestellten Hausarbeit + Eigenstudium

verbindlich.

71


Handtherapie

Weichteiltechniken

(8 UStd. / 8 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1205-067E

Do. 31.05.12

09.00-16.30

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 125,-

Nicht-Mitgl.: € 130,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

Ärzte

Leitung:

Sandra Geisinger,

Physiotherapeutin,

Lymphdrainagetherapeutin

72

Diese Veranstaltung ist ein optionaler Zusatzkurs

zum Modul „Physikalische Therapie“

Inhalte

• Verschiedene relevante Massagetechniken:

• Klassische Massage, Manuelle Lymphdrainage,

• Querfriction

Ziele

Der Absolvent soll in der Lage sein, Weichteile

an Arm und Hand mittels verschiedener

Massagetechniken in ihrer Funktionsfähigkeit

zu verbessern. Er soll die

Möglichkeiten und Risiken physikalischer

Behandlungstechniken kennen und einschätzen

können.

Methoden

Vortrag, praktisches Üben, Gruppenarbeiten

Hinweis

Dieser Kurs wird für Ergotherapeuten zur

Vorbereitung auf das Modul „Physikalische

Therapie“ empfohlen.


Handtherapie/ DAHTH

Physikalische Therapie (Modul C2)

(25 UStd. / 25 FP)

Diese Veranstaltung wird angerechnet

in der Weiterbildung „Handtherapeut

DAHTH“

Inhalte

Elektrotherapie

• Reizstrom/Gleichstrom/Iontophorese;

Ultraschall/Phonophorese/Diadynam.

Ströme; TENS

• praktisches Üben an Elektrotherapiegeräten

(grobe Marktübersicht)

• Parameter zur Beurteilung der Gefahrlosigkeit

und Wirksamkeit von Einstellungen

Thermotherapie

• Wärme (Fango, Paraffi n, Sandbox)

• Kälte (Med. Eis, Coldpaks, Kryotherapie)

Wissenschaftliche Erkenntnisse

• Zugrundeliegende Theorien

• Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse

Narbenbehandlung

• Massagegriffe

• Hilfsmittel (Gele, Pfl aster, Kompression)

Wirkungsweise der verschiedenen Therapieformen

in Theorie und Praxis

Subjektive physiologische Effekte bei

korrekter oder fehlerhafter Anwendung

Mögliche Gefahren

Indikationen und Kontraindikationen

Der Absolvent soll in der Lage sein, Weichteile

an Arm und Hand mittels Massagen,

Thermo- und Elektrotherapien in ihrer

Funktionsfähigkeit zu verbessern. Er soll

die Möglichkeiten und Risiken physikalischer

Behandlungstechniken kennen und

einschätzen können.

Methoden

Vortrag, praktisches Üben, Gruppenarbeiten

Hinweis

Ergotherapeuten wird der Kurs Weichteiltechniken

zur Vorbereitung auf dieses Modul

empfohlen.

Termin

Seminar-Nr.:

1206-068E

Fr. 01.06.12

09.00-17.15

Sa. 02.06.12

09.00-17.15

So. 03.06.12

09.00-15.30

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 375,-

Nicht-Mitgl.: € 390,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

Ärzte

Leitung:

Sandra Geisinger,

Physiotherapeutin,

Lymphdrainagetherapeutin

73


Handtherapie/ DAHTH

Qualitätsmanagement (Modul A3)

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1208-105E

Fr. 31.08.12

12.00-20.30

Sa. 01.09.12

09.00-15.30

Kosten

DAHTH-Mitgl.: € 320,-

Nicht-Mitgl.: € 330,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung

Dr. Eckhard Becker,

Unternehmensberater,

Qualitätsmanager,

Auditor,

EFQM-Assessor

74

Diese Veranstaltung wird angerechnet

in der Weiterbildung „Handtherapeut

DAHTH“

Inhalte

• Grundlagen zum Verständnis des Qualitätsmanagement

QM

• Gesetzliche Grundlagen zum QM im Gesundheitswesen

• Produkthaftung

• Aktuelle QM-Modelle

• Prozessmanagement

• Die Rolle der Führung im Prozess und

Q-Management

• Planung und Koordination der Unternehmensprozesses

einschl. aller erforderlichen

Begleitprozesse

• Dokumentation zur Prozessunterstützung

und Absicherung im Haftungsfall

• Einsatz von systematischen Methoden

der Datenerfassung, -analyse und -bewertung

• Selbst- und Fremdbewertungs- Modelle/

Auditierung/ Zertifi zierung

Methoden

Theoretische Einführung, Vortrag,

Übungen, Gruppenarbeiten


Handtherapie/ DAHTH

Psychologische Aspekte in der

Handrehabilitation (Modul B4)

(15 UStd. / 15 FP)

Diese Veranstaltung wird angerechnet in

der Modulreihe „Handtherapeut DAHTH“

Die Auswirkungen von Verletzungen oder

Erkrankungen an der oberen Extremität

sind sehr vielseitig und können nicht allein

durch ein biomedizinisches Modell

beschrieben werden. Im Rahmen eines

biopsychosozialen Modells sollen auch

individualpsychologische, biographische,

soziale und Umweltfaktoren beleuchtet

werden.

Theoretische Grundlagen:

• Psychologische Faktoren bei akuten und

chronischen Handerkrankungen, individuelle

Krankheitsverarbeitung, Traumafolgestörungen

und Auswirkungen auf

das Körperbild

• Neuropsychologische Grundlagen bei

der Entstehung und Aufrechterhaltung

von Schmerzen

• Multimorbidität: Psychische Störungen

als Ursache und/oder Folge der körperlichen

Erkrankungen (insbesondere Depression

und Angsterkrankung)

Praktische Anwendung:

• Psychologische Interventionen im ergo-

/ physiotherapeutischen Setting (u.a.

Selbstfürsorge, Entspannung)

• klientenzentrierte Gesprächsführung

• Aufbau von positiver Motivation und

Compliance

• Hilfe zur Selbsthilfe

• Umgang mit ‚schwierigen’ Patienten

Ziel:

Wahrnehmen, Verstehen und kompetentes

Umgehen mit psychologischen Elementen,

um die Effektivität ergo- bzw. physiotherapeutischer

Maßnahmen zu steigern

Methoden:

Vortrag mit Diskussion, Übungen, Rollenspiele,

Kleingruppenarbeit

.Termin

Seminar-Nr.:

1209-126E

Fr. 28.09.12

10.00-18.00

Sa. 29.09.12

09.00-15.00

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 200,-

Nicht-Mitgl.: € 210,-

Teilnehmerzahl:

25

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Dr. Christine Felder,

Diplom-Psychologin,

Psychologische

Psychotherapeutin

75


Handtherapie/ DAHTH

Assessment in der Handtherapie

(Modul B3) (30 UStd. / 30 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1210-140E

Sa. 20.10.12

10.00-17.30

So. 21.10.12

09.00-15.30

und

Fr. 18.01.13

10.00-17.30

Sa. 19.01.13

09.00-15.30

Kosten

für beide Blöcke zusammen

DAHTH-Mitgl.: € 575,-

Nicht-Mitgl.: € 595,-

(inkl. € 30,- Kursmanual)

Teilnehmerzahl:

24

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Vera Beckmann-Fries,

dipl. Physiotherapeutin,

zert. HT SGHR/SSRM,

UniversitätsSpital Zürich,

Institut für Physikalische Medizin,

Handtherapie, Schweiz

Sarah G. Ewald,

BSc OTR University of

Oklahoma, USA,

MA Ed. University of Phoenix,

USA, dipl. Ergotherapeutin,

zert. HT SGHR/SSRM,

selbständig in City Handtherapie,

Zürich, Schweiz

Hinweis:

Für die Anerkennung des

Kurses als DAHTH-Modul, ist

das Einreichen einer

Projektarbeit zwischen

Block 1 und 2 verbindlich.

Bitte mitbringen:

Goniometer groß+ klein, Jamar

Dynamometer und Pinch

Gauge, Semmes-Weinstein-

Monofi lamente, 2-Punkte-

Diskriminationstest

76

Diese Veranstaltung wird angerechnet in der

Weiterbildung „Handtherapeut DAHTH“

Inhalte/Ziele

• Bedeutung der Evaluation in Bezug auf

EBM: neurowissenschaftlicher, klinischer,

soziopolitischer Blickwinkel in Anlehnung

an die ICF

• Kriterien der Evaluation (Objektivität, Reliabilität,

Validität)

• Vermittlung der Evaluationsverfahren und

der Dokumentation auf Basis der ICF; dies

beinhaltet die objektivierbaren und subjektiv

erfassten Parameter

• Spezifi sche Befunderhebung bezogen auf

Körperfunktionen: u.a. Muskelkraft und

–funktion, Gelenksbeweglichkeit, Sensibilität;

klinische und standardisierte Testverfahren

• Befunderhebung bezogen auf Aktivitäten

und Partizipation

• Diagnose orientierte Befundergebung: als

Beispiel bei Nervenkompressionssyndromen

• Entwicklungsstand und Integration neuer

Testverfahren

Groblernziele

Der Absolvent soll in der Lage sein,

• eine fundierte Befunderhebung nach aktuellem

Stand der Erkenntnisse durchführen

zu können, kennt die entsprechenden

Messgeräte (inkl. Norm- oder Richtwerten).

• die Bedeutung / Wichtigkeit der Befunderhebung

zu erfassen. Im Hinblick auf:

Sicherung der Diagnose, Interpretation

des funktionellen Potentials, Defi nition der

Therapieziele und Qualitätssicherung. Als

Grundlage für seinen Behandlungsplan.

• die Ergebnisse zu evaluieren, diese auf

Grund des biopsychosozialen Modells der

ICF zu identifi zieren und die Bedeutung

daraus für die soziale und berufl iche Reintegration

zu verwenden.

Arbeitsweise

Theoretische Einführung, Vortrag, Gruppenarbeiten,

Projektarbeit


Handtherapie/ DAHTH

Schmerzen verstehen (Modul B5)

(16 UStd. / 16 FP)

Diese Veranstaltung wird angerechnet in der

Weiterbildung „Handtherapeut DAHTH“

Inhalte/Ziele

Ein interaktives Theorieseminar in dem dargestellt

wird, wie das Schmerzsystem arbeitet,

wenn Gefahr für Gewebe und Nerven besteht.

Dieser Kurs ist eine verständliche Einführung

in die Schmerzphysiologie und interdisziplinär

ausgerichtet. Entdecken Sie u.a. was im

Gehirn bei einer Schmerzwahrnehmung passiert,

wie sich Stress auf Schmerzen & Heilung

auswirkt, die komplexen Zusammenwirkungen

zwischen Immun-, vegetativem- und

endokrinem System & wie sich ein Schmerzgedächtnis

entwickeln kann.

Folgende wissenschaftlich nachgewiesene

Behandlungsmethoden werden unterrichtet:

Patientenschulung für eine verbesserte

Schmerzbewältigung, ‚Pacing’ & Zielsetzung

von schmerzauslösenden Bewegungen im

Rahmen einer allmählichen Belastungssteigerung,

virtuelle Körperübungen.

Das Ziel dieses Seminars ist es

1. Ein fundiertes Verständnis darüber zu vermitteln

wie der gesamte Körper auf eine

Schmerzerfahrung reagiert, einschließlich

Veränderungen seiner Genaktivität.

2. Schmerz als ein Gehirnkonstrukt zu verstehen,

das entwicklungsbiologisch sinnvoll

ist um mit einer Bedrohung für den

Körper umzugehen, aber auch wann oder

wie das System entgleisen kann.

3. Ihnen mit Hilfe von neurowissenschaftlichen

Kenntnissen den Umgang mit

Schmerzpatienten und das Verständnis

der klinischen Zeichen zu erleichtern.

4. Evidenz-basierte Therapien wie eine bewusste

Aufklärung der Patienten über

Schmerzen, ‚Pacing’ & virtuelle Körperübungen

vorzustellen und somit eine Erweiterung

des therapeutischen Ansatzes zu

ermöglichen.

Methoden

Vortrag, Fallstudien, praktisches üben und

refl ektieren

Termin

Seminar-Nr.:

1211–155E

Fr. 23.11.12

13.00-19.30

Sa. 24.11.12

09.00-16.00

Kosten:

DAHTH-Mitgl.: € 230,-

Nicht-Mitgl.: € 245,-

Teilnehmerzahl:

24

Zielgruppe:

Ergo- und

PhysiotherapeutInnen,

Dipl. SportlehrerInnen,

ÄrztInnen,

Pfl egende,

PsychologInnen,

SozialarbeiterInnen/

Fallmanager

Leitung:

Martina Egan Moog

(MSc, Post Grad Manip Ther,

Dip PT),

Instruktorin im Team der NOI

www.noigroup.com

Email: martina_moog_egan@

hotmail.com

77


CranioSacrale Therapie

Upledger CranioSacrale Therapie

In Kooperation mit dem Upledger Institut Deutschland

Termin 1

Do. 01.03.12

bis

Mo. 05.03.12

oder

Termin 2

Do. 07.06.12

bis

Mo. 11.06.12

Kosten je Seminar:

€ 545,-

Teilnehmerzahl:

28

Zielgruppe:

Ärzte, Zahnärzte,

Physiotherapeuten,

Krankengymnasten,

Masseure und

med. Bademeister,

Heilpraktiker, Psychologen,

Logopäden, Ergotherapeuten,

Heilpädagogen und Hebammen

Weitere Informationen und

Anmeldung ausschließlich

bei:

Upledger Institut Deutschland

Schwartauer Landstraße

114-118

23554 Lübeck

www.upledger.de

Tel. 0451- 479950

78

CranioSacrale Therapie ist eine manuelle

Methode zur Evaluierung und Behandlung

des CranioSacralen Systems, die Umgebung,

in der Gehirn und Rückenmark funktionieren.

Entwickelt von Dr. John E. Upledger, D.O.,

O.M.M., stimuliert diese Art der manuellen

Therapie die natürliche Heilungsmechanismen

des Körpers, um somit das funktionelle

Vermögen des zentralen Nervensystems

zu steigern, die negativen Auswirkungen

von Stress entschwinden zu lassen, den

Widerstand gegen Krankheiten zu stärken

und Gesundheit zu unterstützen.

Seminar CranioSacrale Therapie I

5 Tage-Kurs, 48 Unterrichtsstunden

• Erlernen Sie Grundlagen zum Verständnis

des Aufbaus des CranioSacralen

Systems und dessen Behandlungstechniken

• Betrachten Sie die Anatomie und Physiologie

des CranioSacralen Systems und

der Beziehung zu Krankheiten, Schmerzen

und Dysfunktionen

• Entwickeln und verfeinern Sie Ihre leichten

Berührungsfähigkeiten innerhalb der

Palpation zur Feststellung von subtilen

Restriktionen im gesamten Körper unter

besonderer Berücksichtigung des Schädels,

Kreuzbeines und CranioSacralen

Rhythmus

• Erlernen Sie manuelle fasziale Entspannungstechniken

zur Evaluierung und Behandlung

von körperlichen Schmerzen

und Dysfunktionen

• Üben Sie ein 10-Schritte-Protokoll ein,

das Sie sofort in der Behandlung Ihrer

Patienten benutzen können, unabhängig

davon, wo Sie arbeiten


Manuelle/Funktionelle Therapien

CranioSacrale Therapie II

5 Tage-Kurs, 48 Unterrichtsstunden

• Studieren Sie die Dysfunktionen der

Cranialen Basis, wie sie von Dr. W.G.

Sutherland - dem „Vater der Cranialen

Osteopathie“ - diagnostiziert und behandelt

wurden

• Integrieren Sie die CranioSacrale Evaluierung

und Behandlung der Dysfunktionen

der Cranialen Basis innerhalb des

10-Schritte-Protokolls

• Betrachten Sie die funktionelle Anatomie

und Physiologie der Knochen des

harten Gaumens, des Gesichts und der

Kiefergelenke sowie des gesamten Kausystems

• Evaluieren und behandeln Sie die Dysfunktionen

der Knochen des Kausystems,

insbesondere die des harten Gaumens,

der Mandibula und der Kiefergelenke

• Erlernen Sie einen Untersuchungsvorgang

des gesamten Körpers

• Erlernen Sie spezielle Herangehensweisen

in der Therapie von Säuglingen und

Kindern

• Entdecken Sie die Konzepte der SomatoEmotionalen

Entspannung und EnergieZysten

mit ihren speziellen manuellen

Herangehensweisen

Termin

Do. 29.11.12

bis

Mo. 03.12.12

Kosten:

€ 545,-

Teilnehmerzahl:

28

Zielgruppe:

Ärzte, Zahnärzte,

Physiotherapeuten,

Krankengymnasten,

Masseure und

med. Bademeister,

Heilpraktiker, Psychologen,

Logopäden, Ergotherapeuten,

Heilpädagogen und Hebammen

Weitere Informationen und

Anmeldung ausschließlich

bei

Upledger Institut Deutschland

Schwartauer Landstraße 114-118

23554 Lübeck

www.upledger.de

Tel. 0451-479950

79


Manuelle/Funktionelle Therapien

K-Active Taping –

Grund- und Aufbaukurs

(Kinesiologisches Taping)

(je 17 UStd. / 17 FP)

Termin 1, Grundkurs

Seminar-Nr.:

1202-022E

Sa. 18.02.12

09.00-18.00

So. 19.02.12

09.00-15.00

oder

Termin 2, Grundkurs

Seminar-Nr.:

1206-071E

Sa. 09.06.12

09.00-18.00

So. 10.06.12

09.00-15.00

Termin Aufbaukurs

Seminar-Nr.:

1211-157E

Sa. 24.11.12

09.00-18.00

So. 25.11.12

09.00-15.00

Kosten je Kurs:

€ 278,-

incl. Material und Skript

Teilnehmerzahl:

22

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

ÄrztInnen,

HeilpraktikerInnen

Leitung:

Arndt Fengler,

Physiotherapeut,

K-Active-Instruktor

80

Das Hauptanliegen des K-Active Tapings ist es,

körpereigene Heilungsprozesse zu unterstützen.

Hierfür kommen nach einer speziellen, innovativen

Untersuchungsmethode unterschiedliche

Tape-Techniken zur Anwendung.

K-Active Tape ist den Eigenschaften der Haut

nachempfunden und übermittelt dadurch „positive”

sensorische Informationen an unsere Körperstrukturen.

Ziel der K-Active Therapie ist, die

physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken

und Muskulatur vollständig zu ermöglichen,

um somit endogene Steuerungs- und Heilungsprozesse

zu aktivieren und zu fördern. Anwendungsmöglichkeiten:

Prophylaxe, sämtliche

Schmerzproblematiken, postoperativ und posttraumatisch,

neurologische und internistische

Beschwerdebilder, Orthopädie und Chirurgie,

Lymphologie, Gynäkologie, Kinderheilkunde und

Rheumatologie.

Grundkurs

Theoretischer Teil:

• Geschichte des Kinesiologischen Tapings

• Grundlagen der K-Active Philosophie

• Grundtechniken des K-Active Tapings

• Muskel-, Ligament-, Faszien- u. Korrekturtechnik

• Anwendungsbeispiele (Bilder)

• K-Active Taping als ganzheitliche Therapie

• Grundlagen der Screening- und Muskeltests

• Bodyreading u.a. mittels „Körper-Ballon-Theorie“

Praktischer Teil

• Anwendung von Body Reading, Screening- und

Muskeltest zum ganzheitlichen Erkennen der

Dysfunktionen im menschlichen Körper

• Erlernen der K-Active Taping Grundtechniken

anhand von ausgewählten Krankheitsbildern

• Retest der Anlagen mittels der Muskel- und

Screeningtests

Aufbaukurs

• Vertiefung der Methode, inklusive des Body

Reading, der Screening- und Muskeltests,

• Zusätzliche, ergänzende Muskeltechniken

• 16 „Correctional Techniques“ wie u.a. Nerven-,

Lymph- u. Refl ektorische Tapes

• Kombination verschiedener Anlagen bei ausgewählten

Krankheitsbildern


Manuelle/Funktionelle Therapien

Massagetechniken für die oberen

Extremitäten

(13 UStd. / 13 FP)

Inhalt:

Dieses Seminar soll den Teilnehmenden

die Möglichkeit eröffnen, ihre Patienten

mittels diverser Massagetechniken wie

Querfriktionen, Friktionen, Knetungen,

Schüttelungen etc. noch besser behandeln

zu können als bisher. Dadurch wird das eigene

Behandlungsspektrum wirkungsvoll

ergänzt. Die o.g. Techniken werden im

Seminar so vermittelt, dass sie unmittelbar

danach angewendet werden können.

Bitte mitbringen

bequeme Kleidung, Wolldecke, Badetuch

Termin 1

Seminar-Nr.:

1204-056E

Sa. 28.04.12

10.00-18.00

So. 29.04.12

09.00-12.30

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1211- 151E

Sa. 17.11.12

10.00-18.00

So. 18.11.12

09.00-12.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 140,25

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 165,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Michael Reese,

Physiotherapeut,

Man. Lymphdrainage, MT

Die Kooperation mit dem DVE

ist beantragt.

Inhouse-Schulungen

Übrigens: Wir kommen mit vielen Seminarthemen auch sehr gerne in Ihre

Einrichtung. Sie sparen nicht nur Zeit und Kosten, wir können dadurch

individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen ein maßgeschneidertes

Seminar anbieten.

Bitte sprechen Sie uns an.

81


Manuelle/ Funktionelle Therapien

Kopfschmerz, Migräne, Tinnitus und

Schwindel

(16 UStd./ 16 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1206-088E

Do. 28.06.12

10.30-18.00

Fr. 29.06.12

08.30-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 178,-

(ZVK, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 198,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Team Claus Melzer,

Physiotherapeut,

Sportphysiotherapeut

(IAS, DOSB),

Physical-Rehabilitationstrainer

(PRT, MTT, EAP),

Fachlehrer für Manuelle

Therapie und Krankengymnastik

am Gerät

82

Inhalte:

A. Allgemeine •

Anatomie der HWS, BWS

Das Ziel ist die Kenntnis der wichtigsten

Strukturen in diesen Bereichen, um die Therapie

aufbauen zu können.

B. Spezielle Krankheitslehre

• Kopfschmerzentstehung, Kopfschmerzarten,

Kopfschmerzformen, ärztliche Therapie,

Auslöser

• Migräneentstehung, Migränearten, Migräneformen,

ärztliche Therapie, Auslöser

• Tinnitusentstehung, Tinnitusarten, Tinnitusformen,

ärztliche Therapie, Auslöser

• Schwindelentstehung, Schwindelarten,

Schwindelformen, ärztliche Therapie, Auslöser

Lehr-/Lernziel:

Ziel ist die Kenntnis der speziellen Krankheitslehre,

um differentialdiagnostisch Kontraindikationen

für die nicht ärztliche Therapie

zu erkennen. Ein weiteres Ziel ist, dass

die Therapeuten erkennen, welche Therapie

in welchem Stadium indiziert ist.

C. Spezielle Therapiemaßnahmen

• Einführung in die Manuelle Therapie der

HWS und BWS

• Neuromobilisation

• Behandlung Sympathikus

• Arleen-Behandlung (Einführung)

• Einsatz von Trainingsgeräten in die Therapie

• Behandlungsprogramm SKS, M, Schwindel,

Tinnitus

• ADL-Maßnahmen

• Praxis zur Selbsterfahrung

Lehr-/Lernziele:

Ziel ist das Wissen um Inhalte und Grundsätze

der Manuellen Therapie. Es wird die

Fähigkeit zur individuellen Zielplanung, zum

indikationsbezogenen Einsatz der Manuellen

Therapie, zum Beachten von Kontraindikationen

und zur genauen Dokumentation vermittelt.

Dabei werden praktische Erfahrungen

und Selbsterfahrungen mit den Techniken

der Manuellen Therapie gesammelt.


Manuelle/ Funktionelle Therapien

DORN-Methode Aufbaukurs

mit einigen Neuheiten und Vertiefungen

(8 UStd.)

Für jeden, der die DORN-Methode irgendwo

gelernt hat und sie schon mehr oder

weniger anwendet – für Fortgeschrittene,

aber auch für jene, die sich in der Anwendung

noch nicht so sicher fühlen.

Dieser Kurs soll Dich noch sicherer und erfolgreicher

bei Deinen Behandlungen machen.

Mein Bestreben ist es, dass Du schon

bei der ersten Behandlung nach Dorn einen

Heilerfolg bei Deinen Patienten hast.

Wir werden gemeinsam unsere Erfahrungen

austauschen und uns gegenseitig

behandeln.

Inhalte

Wir wiederholen die verschiedenen Möglichkeiten

der Halswirbel- und Kreuzbein-

Behandlungen. Problemfälle bei LWS- und

Kreuzbein-Verschiebungen, HWS-Syndrom

und Kniebeschwerden werden besprochen.

Die so wichtigen Selbsthilfe-

Übungen werden trainiert. Natürlich werde

ich auch Deine Fragen beantworten und Dir

Mut machen, die Dorn-Methode gefühlvoll

und beherzt einzusetzen.

Weitere Themen: Die verschiedenen Hüftgelenks-Korrektur-Möglichkeiten

und verschiedene

Knie-Behandlungen. NEU: Die

Haupt-Meridiane der Akupunktur-Lehre geben,

in Verbindung mit der Dorn-Methode,

ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge

zwischen körperlichen Schmerz-

Zonen und deren ursächliche Wirbel. Die

Baby- und Kleinkinder-Behandlung nach

Dorn.

Schröpfen bei Problemfällen von nach innen

verschobenen Wirbeln.

Bitte mitbringen

Eine Decke und ein Handtuch, bequeme

Kleidung

Termin

Seminar-Nr.:

1210-131E

Fr. 05.10.12

10.00-17.00

Kosten:

€ 120,-

Teilnehmerzahl:

28

Zielgruppe:

TherapeutInnen,

ÄrztInnen,

HeilpraktikerInnen,

andere Gesundheitsfachberufe

Leitung:

Hildegard Steinhauser,

DORN-Therapeutin,

Buchautorin,

TV-Präsentationen

83


Manuelle/ Funktionelle Therapien

DORN-Methode

(16 UStd.)

Termin

Seminar-Nr.:

1210-134E

Sa. 06.10.12

10.00-17.00

So. 07.10.12

09.00-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 204,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 227,-

Teilnehmerzahl:

28

Zielgruppe:

TherapeutInnen,

ÄrztInnen,

HeilpraktikerInnen,

andere Gesundheitsfachberufe

Leitung:

Hildegard Steinhauser,

DORN-Therapeutin,

Buchautorin,

TV-Präsentationen

84

Dieses Seminar ist für Therapeuten, Heilpraktiker

und Ärzte konzipiert, die mit einer

sofort wirksamen, erfolgreichen Therapie

ihren Patienten helfen möchten.

Sie erlernen, wie Sie bei anderen und sich

selbst Beinlängendifferenzen leicht korrigieren

können und alle Wirbel (von den

Halswirbeln bis zum Steißbein) sowie alle

Gelenke wieder in ihre natürliche Lage,

sanft und ohne Gefahren, einrichten können.

Lernen Sie an diesem Zweitages-Seminar

eine neue, leicht anwendbare, einfache

und doch sehr wirksame Therapie-Methode

zur Heilung vieler Rücken- und Gelenks-

Erkrankungen.

Dabei ist diese Methode ohne ungewollte

Nebenwirkungen und auch ohne Risiken.

Sie benötigen dazu nur zwei gesunde Hände

und Offenheit für das Neue – die DORN-

Methode.

Dieses Seminar ist auch für Betroffene gedacht,

die sich selbst helfen möchten.

Als erfolgreiche Erweiterung der DORN-

Methode wird in praktischen Übungen vermittelt:

Die BREUSS-Massage, hilfreich u. a. bei

Bandscheiben-Problemen und zur Vor- oder

Nachbehandlung der DORN-Methode.

Bitte mitbringen

Eine Decke und ein Handtuch, bequeme

Kleidung


Manuelle/ Funktionelle Therapien

Krankengymnastik am Gerät

(40 UStd. / 40 FP)

KG-Gerät ist eine seit 1.7.2001 zugelassene

Therapieform im Verordnungskatalog

der GKV und teilweise der PKV.

Sie gründet auf anatomischen, physiologischen

und trainingswissenschaftlichen

Kenntnissen. Es soll hiermit die allgemeine

KG funktionell unterstützt werden.

Z.B. macht es Sinn eine vordere Kreuzbandruptur

postoperativ gleich in der geschlossenen

Kette mit dem adäquaten Trainingswiderstand

zu therapieren. Weitere

Einsatzfelder sind Schulterinstabilitäten, Ellenbogennachbehandlungen,

Hüft-, Knie-,

Fuß- sowie Wirbelsäulenbeschwerden (wie

Bandscheibenvorfälle, Instabilitäten etc.).

Inhalt

Tag 1: Grundlagen Trainingslehre, Hausaufgabenprogramm,

Praxis.

Tag 2: Spezifi sche Krankheitsbilder der

oberen Extremität und HWS, Praxis.

Tag 3: Vertiefung der Grundlagen der Trainingstherapie,

Hausaufgabenprogramm,

Praxis.

Tag 4: Spezifi sche Krankheitsbilder der

unteren Extremität der BWS und LWS,

Praxis

Hinweis

Dieser Lehrgang berechtigt Sie nach 40

Stunden Teilnahme zur Abrechnung der

Positionsnummer

„KG am Gerät“ mit den Krankenkassen.

Termin

Seminar-Nr.:

1208-103E

25./26.08.12

und

15./16.09.12

jeweils

Sa. 08.30-18.00

So. 08.30-18.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 340,-

(ZVK, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 378,-

Teilnehmerzahl:

27

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

Ärzte

Leitung:

Team Claus Melzer,

MT-Therapeut,

Sportphysiotherapeut

85


CranioConcept ®

Physiotherapie in der Zahnmedizin

( 3x3 Tage-Intensivseminare )

In Kooperation mit Kliniken und Abteilungen

der Medizinischen Hochschule Hannover

Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD)

Craniomandibuläre Dysfunktionen – funktionelle Erkrankungen

des Kauorgans – sind eine interdisziplinäre Aufgabe,

der wir uns gemeinsam stellen müssen. Um Patienten mit

dieser Erkrankung erfolgreich zu behandeln, ist eine Zusammenarbeit

aus Zahnmedizin und Physiotherapie unabdingbar.

Sie haben die Möglichkeit, Experte in diesem Netzwerk zu werden.

Ihre Kompetenz ist unser Ziel!

Zehn Jahre Fortbildung im Bereich Diagnostik und Therapie des

craniomandibulären Systems haben unseren Blick für das Wesentliche

geschärft. Ihre Anforderungen an eine solide, fundierte und

umfassende Ausbildung auf diesem Spezialgebiet nehmen wir ernst.

Um allen Anforderungen an Physiotherapeuten als Kooperationspartner

für die Zahnmedizin gerecht zu werden, bieten wir Ihnen

einen dreistufigen Lehrgang (3 x 3 Tage!) an, in dem Sie Anatomie,

Pathophysiologie, Diagnostik und alle entscheidenden

therapeutischen Strategien erlernen.

Basic-Level

(25 UStd. / 25 FP):

Seminar-Nr.:

1201-006KA

Termin 1:

27.-29.01.12

oder

Seminar-Nr.:

1208-091KA

Termin 2:

31.08.-02.09.12

86

Basic-Level

Inhalte:

Anatomie in vitro • Anatomie und Pathophysiologie

der Craniomandibularregion • Psychologische

Manuelle • Zahnmedizinische

Diagnostik und Therapie • Kieferchirurgie

• Kieferorthopädie • Manuelle Therapie nach

Kaltenborn

Ziele:

Sie erwerben im Basis-Kurs das klinischpraktische

Wissen zum Verständnis der

craniomandibulären Dysfunktion sowie der

funktionellen Zusammenhänge im craniomandibulären

System. In den praktischen

Kursinhalten werden manuelle Techniken zur

Diagnostik und Therapie der Craniomandibular-

und Craniozervikalregion vermittelt.


Bausteinreihe zur Handrehabilitation

Advanced-Level I

Inhalte

Anatomische Studien des Achsenorgans und

der Beckenregion • Psychologische Besonderheiten

im Umgang mit CMD-Patienten

• Bedeutung des Nervus Trigeminus für die

unterschiedlichen Ausprägungsformen der

CMD-Symptomatik • Wechselwirkungen Zervikalregion:

Gleichgewichtsorgan, Kauorgan;

Interaktion: Zahnmedizinische Physiotherapie

• Funktionelle und klinische Zusammenhänge

des craniomandibulären Systems mit

der HWS und neuromeningealen Strukturen

Ziele

Manuelle Diagnostik und Therapie der Kopfgelenksregion,

Vertiefung der Techniken am

Kiefergelenk, Einführung in die Grundlagen

und Erlernen der wichtigsten myofaszialen

Diagnose- und Behandlungstechniken für die

Behandlung der CMD (Funktionelle Relation

zwischen Kopf- und Beckenregion, craniopelvinen

Dysfunktion).

Advanced-Level II

Inhalte

Clinical Reasoning; Strukturspezifi sche Untersuchung

und Behandlung von Demopatienten

• Analytische Vorgehensweise und

klinische Beweisfü hrung • Neuromuskuläre

Techniken bei myofaszialen Dysfunktionen in

der CMD-Region • Darstellung verschiedener

neuromuskulärer und neurophysiologischer,

physiologischer Konzepte.

Ziele

Erkennen komplexer Aspekte der klinischen

Praxis: Untersuchung der Fasziensysteme

und deren gezielte Beeinfl ussung.

Integration und Kombination der erlernten

Behandlungskonzepte aus allen drei Kursen.

CranioConcept ®

Physiotherapie in der Zahnmedizin

(3x3 Tage-Intensivseminare)

In Kooperation mit Kliniken und Abteilungen der Medizinischen Hochschule

Hannover

Adv.-Level I

(25 UStd. / 25 FP):

Seminar-Nr.:

1204-043KA

Termin 1:

20.-22.04.12

oder

Seminar-Nr.:

1210-111E

Termin 2:

05.-07.10.12

Adv.-Level II

(25 UStd. / 25 FP):

Seminar-Nr.:

1206-075KA

Termin 1:

29.06.-01.07.12

oder

Seminar-Nr.:

1301-003KA

Termin 2:

25.-27.01.13

Zeiten für alle Seminare:

Fr. 14.00-ca.19.00

Sa. 09.00-18.00

So. 08.30-15.30

Kursorte:

Hannover Medical Park,

Annastift, MHH

Kosten:

je Seminar: € 395,–

Zugelassen sind:

PhysiotherapeutInnen,

ÄrztInnen, ZahnärztInnen

KEINE HeilpraktikerInnen

Referenten (Auswahl):

PT F. van den Berg, Dr. Barth,

FZA Berten, Prof. Dr. M. Fink,

PD Dr. Mohammadi, PD Dr.

rer. nat. Dipl.-Psych. Jäger,

PT Löber, Prof. Dr. Tschernitscheck,

PD Dr. Schwab,

Dr. Thorns u. a.

Seminarleitung:

Frans van den Berg, PT (OMT),

Matthias Löber, PT (OMT),

Daniel Schulz, PT (OMT),

wiss. Leitung:

Prof. Dr. med.

Matthias Fink, MHH

87


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Stroke Unit Basiskurs

(16 UStd. / 16 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1202- 011E

Sa. 04.02.12

10.00-17.30

So. 05.02.12

09.00-16.30

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1206-069E

Sa. 02.06.12

10.00-17.30

So. 03.06.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 187,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl:

18

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Bettina Walther,

Ergotherapeutin,

Bobath-Therapeutin

Die Kooperation mit

dem DVE ist beantragt.

88

Inhalt

Die Arbeit auf einer Spezialstation für die

Erstversorgung von Schlaganfallbetroffenen

stellt uns vor sehr spezielle Herausforderungen,

bedingt durch die hohe

Fluktuation, die unterschiedliche und auch

oft rasch wechselnde Belastbarkeit der Patienten,

die Arbeit direkt am Patientenbett

mit begrenzten räumlichen und materiellen

Möglichkeiten sowie die vielen Unwägbarkeiten,

die durch medizinisch, diagnostisch

und pfl egerisch notwendige Maßnahmen

gegeben sind. In diesem Seminar werden

die wichtigsten pathologischen Akutsymptome

sowie die Einschätzung der Vitalzeichen

am Monitor erklärt. Ebenso werden

Fragen zur Dokumentation, zu Tests

und Befundbögen sowie Verordnungswegen

besprochen. Für die frühe Mobilisation

und therapeutische Lagerung werden

überwiegend aus der Kinästhetik und der

Basalen Stimulation stammende Empfehlungen

praktisch vermittelt sowie Umgebungsgestaltung

und Hilfsmitteleinsatz

thematisiert. Die Teilnehmenden erhalten

Anregungen zu Therapieangeboten, die zu

diesem frühen Zeitpunkt von den Patienten

verarbeitet werden können. Darüber hinaus

wird darauf eingegangen, wie viel Therapie

in der Akutphase sinnvoll und nötig ist und

welche ADLs möglich sind.

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, 1 sehr großes und 1

normales Handtuch, eigene Dokumentationsbögen

und Tests


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Stroke Unit Aufbaukurs

(12 UStd. / 12 FP)

Inhalt

Dieser Kurs konzentriert sich auf die therapeutische

Lagerung und das Erarbeiten

von Bewegungsübergängen im Bett. Außerdem

wird vermittelt, wie die Betroffenen

vom Liegen zum Sitzen auf der Bettkante

gebracht und in einen Stuhl oder Rollstuhl

umgesetzt werden. Die im Basiskurs vermittelten

Kenntnisse werden dabei vertieft.

Weitere Schwerpunkte des Aufbaukurses

stellen neuropsychologische Aspekte sowie

in der Akutphase sinnvolle Therapieangebote

und Behandlungstechniken dar.

Stichworte

Rumpf: Physiologie, Pathologie, grundlegende

Rumpfaktivitäten, Tonus beeinfl ussende

Faktoren, Stimulationstechniken,

spezifische Armbehandlung, Eigenübungen

Bitte mitbringen

Kleidung, die Bewegen und Spüren zulässt:

Sonnentop bzw. ärmelloses T-Shirt.

Voraussetzungen

Nachweis der Teilnahme an einem Stroke

Unit Basiskurs

Termin

Seminar-Nr.:

1211-145E

Sa. 10.11.12

10.00-17.30

So. 11.11.12

09.00-14.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 136,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 160,-

Teilnehmerzahl:

18

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

weitere Interessenten

auf Anfrage

Leitung:

Bettina Walther,

Ergotherapeutin,

Bobath-Therapeutin

Die Kooperation mit

dem DVE ist beantragt.

Inhouse-Schulungen

Übrigens: Wir kommen mit vielen Seminarthemen auch sehr gerne in Ihre

Einrichtung. Sie sparen nicht nur Zeit und Kosten, wir können dadurch

individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen ein maßgeschneidertes

Seminar anbieten.

Bitte sprechen Sie uns an.

89


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Spiegeltherapie und Mentales

Training

Ein neuer Weg nicht nur in der Neurologischen

Rehabilitation (8 UStd. / 8 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1202-017E

Sa. 11.02.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 136,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 160,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

In der Neurorehabilitation

und Schmerztherapie

tätige Fachleute

Leitung:

Andreas Rothgangel,

Physiotherapeut,

Gesundheitswissenschaftler,

M.Sc.

Die Kooperation mit

dem DVE ist beantragt.

90

Inhalt

Die Rehabilitation der Arm- und Handfunktionen

z.B. nach einem Schlaganfall stellt

immer noch eine große Herausforderung

dar. Während sich die Funktionen des Beines

meist relativ gut regenerieren, bleibt

in vielen Fällen nach einem Schlaganfall

der betroffene Arm ohne nutzbare Funktion.

Unter anderem darum werden neue

Therapiemethoden wie z. B. Video- oder

Spiegeltherapie wissenschaftlich erforscht.

Spiegeltherapie ist eine neue relativ einfach

auszuführende kognitive Therapiemethode,

die bei verschiedenen Krankheitsbildern

anwendbar ist. Hierzu gehören der Schlaganfall,

Phantomschmerzen nach Amputationen,

das komplexe regionale Schmerzsyndrom

(CRPS) und andere chronische

Schmerzzustände. In mehreren klinischen

Studien wurde bereits ein positiver Effekt

der Therapie nachgewiesen.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse

werden innerhalb des Seminars ebenso

besprochen wie die praktische Umsetzung

der Therapie und geeignete Tests zur Evaluierung

der Therapieeffekte.

Nach Abschluss der Fortbildung können

die Teilnehmenden auf Wunsch in das

Spiegeltherapie-Register (http://www.spiegeltherapie.com/)

aufgenommen werden.


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Ergotherapie in der Palliativmedizin

Maßnahmen und Möglichkeiten bei der Behandlung

von Schwersterkrankten und Sterbenden

(15 UStd. / 15 FP)

Kursinhalte

• Hintergrundinformation zur Palliativmedizin

und palliativmedizinischen Komplexbehandlung

• Palliativ Care in Deutschland und England

• Handling, Lagerung und Transfermöglichkeiten

• Therapeutische Maßnahmen und Möglichkeiten

• Stressmanagement: Maltherapeutische

Angebote, Entspannungsmöglichkeiten

und Basale Stimulation

• Hilfsmittelversorgung und Wohnraumgestaltung

• Angehörigenberatung und Integration in

die Therapie

Kursziele

• Kennenlernen verschiedener Therapie-

bzw. Begleitungsangebote

• Praktische Erfahrungen sammeln im

Umgang mit Palliativpatienten

• Wünsche, Bedürfnisse im Patientenkontakt

wahrnehmen und refl ektieren

lernen

• Wie viel Therapie ist sinnvoll?

• Wege aufzeigen um den Patienten größtmögliche

Lebensqualität und Selbstständigkeit

zur Bewältigung des Alltags zu

ermöglichen

Bitte mitbringen:

Bequeme Kleidung, 1 Badehandtuch und 1

normales Handtuch, Schreibutensilien

Termin

Seminar-Nr.:

1203-027E

Sa. 03.03.12

10.00-17.30

So. 04.03.12

09.00-15.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 187,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

Masseure

Leitung:

Ellen von dem Berge,

Ergotherapeutin

Kinaesthetic Peer Tutor

Die Kooperation mit dem DVE

ist beantragt.

91


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Ergotherapie bei Parkinson-Patienten

(15 UStd. / 15 FP)

Termin 1:

(Kursort Hannover)

Seminar-Nr.:

1203-033E

Fr. 16.03.12

16.00-21.00

Sa. 17.03.12

09.00-16.30

oder

Termin 2

(Kursort Weimar)

Seminar-Nr.:

1210-133E

Fr. 05.10.12

16.00-21.00

Sa. 06.10.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 153,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 180,-

Teilnehmerzahl:

min. 7

max. 20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen

(insbesondere Berufsanfänger

und Wiedereinsteiger)

Voraussetzung:

abgeschlossene Ausbildung

zur ErgotherapeutIn

Leitung:

Monika Brüggemeier

(Termin 1), Ergotherapeutin und

Pia Pohl

(Termin 2), beide an der

Paracelsus-Elena-Klinik,

Fachklinik für Parkinson

Syndrome

Die Kooperation mit dem DVE

ist beantragt.

92

Parkinson Syndrome sind eine der häufi

gsten neurologischen Erkrankungen im

höheren Lebensalter. Patienten mit Parkinson

Syndromen werden Ergotherapeuten

immer häufi ger im Berufsalltag begegnen.

Um in Wohnheimen, Praxen oder Krankenhäusern

professionell und kompetent

mit dieser Patientengruppe umgehen zu

können, bedarf es eines soliden Grundwissens

über die möglichen Krankheitsbilder

und Therapieansätze des Parkinson

Syndroms.

Inhalte

• Unterschiede der Erkrankungen, die zur

Gruppe der Parkinson Syndrome gehören

• Typeneinteilung des idiopathischen Parkinson

Syndroms

• Die Symptome der Parkinson´schen

Krankheit (motorisch, psychisch, sozial)

• Die Bedeutung von „chronisch krank“

und Motivation bei der Behandlung von

Parkinson Patienten

• Veränderung des Krankheitsbildes durch

Langzeitnebenwirkungen der eingesetzten

Medikamente und Folgeerkrankungen

• Ergotherapeutische Ziele und Behandlungen

der verschiedenen Störungen

Ziele des Seminars

• Kennenlernen der unterschiedlichen Formen

des Parkinson-Syndroms

• Auseinandersetzung mit der Bedeutung

„chronisch krank“ und ein Leben lang

therapiert werden, in bezug auf die Parkinson-Krankheit

• Erarbeitung von Kenntnissen über Befund

und Behandlungsgrundsätze zur

ergotherapeutischen Behandlung von

Parkinson-Patienten

• Kennenlernen der am häufi gsten indizierten

Behandlungen wie zum Beispiel

detonisierende Maßnahmen, Schreibtraining,

motorisches Funktionstraining

und Hilfsmittelversorgung


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Hemiparese: Neue Behandlungsansätze

der oberen Extremitäten

Neue Ansätze in der Behandlung zentraler Paresen am

Beispiel der oberen Extremität (16 UStd. / 16 FP)

Inhalt

In den letzten Jahren ist Kritik an den

traditionellen neurophysiologischen Behandlungskonzepten

aufgrund von Erkenntnissen

zum motorischen Lernen, zu

Neuroplastizität und von Wirksamkeitsstudien

deutlich geworden. In der Praxis setzen

sich zunehmend neuere Ansätze durch,

deren Kernstück das repetitive Üben funktionell

relevanter motorischer Fertigkeiten

ist. Aufgezeigt wird der Hintergrund dieser

Diskussion, und neue evidenzbasierte Behandlungsansätze

zur Verbesserung von

Hand-Armfunktionen (Spiegeltherapie,

aufgaben-orientiertes Üben, „forced-use“,

repetitives Üben von Bewegungen) werden

praktisch vorgestellt.

Stichworte

Evidenzuntersuchungen, Grundlagen motorisches

Lernen, Befunderhebung, Optimierung

der skeleto-muskulären Bedingungen,

Training isolierter Bewegungen,

„task“-orientiertes Üben, „Forced-use“

Termin

Seminar-Nr.:

1208-107E

Fr. 31.08.12

10.00-17.30

Sa. 01.09.12

10.00-17.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 187,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Susanna Freivogel,

Dipl. Physiotherapeutin

Die Kooperation mit dem DVE

ist beantragt.

Inhouse-Schulungen

Übrigens: Wir kommen mit vielen Seminarthemen auch sehr gerne in Ihre

Einrichtung. Sie sparen nicht nur Zeit und Kosten, wir können dadurch

individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen ein maßgeschneidertes

Seminar anbieten.

Bitte sprechen Sie uns an.

93


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Ergotherapie bei Klienten mit

chronischen Schmerzen

(16 UStd. / 16 FP)

Termin 1

(Kursort Hannover)

Seminar-Nr.:

1206-089E

Fr. 29.06.12

10.00-17.30

Sa. 30.06.12

09.00-16.30

oder

Termin 2

(Kursort Weimar)

Seminar-Nr.:

1209-115E

Fr. 07.09.12

10.00-17.30

Sa. 08.09.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 187,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

weitere Interessenten

auf Anfrage

Leitung:

Pip Higman,

Prof. M.Sc. Dip COT,

Ergotherapeutin,

Hochschule Fresenius Idstein

Die Kooperation mit

dem DVE ist beantragt.

94

Inhalt

Chronischen Schmerzen sind komplexe

Syndrome, die eine Auswirkung auf das

ganze Leben des Betroffenen, seiner Angehörigen

und auf seine Umgebung haben.

Körperstrukturen können dabei geschädigt

sein, Körperfunktionen sind jedoch

stets gestört. Der Schmerz führt zu unterschiedlichen

Verhaltensmustern, hyperaktiv,

hypoaktiv oder eine Mischform, wobei

ohne Intervention alle Formen in einem

totalen Zusammenbruch enden können.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer

die biologischen, soziologischen und psychologischen

Hintergründe von Schmerzverhalten.

Sie erfahren Möglichkeiten der

Ergotherapie, diesen Teufelskreis zu unterbrechen,

damit die Betroffenen in ihren für

sie bedeutungsvollen Betätigungen (wieder)

aktiv und zufriedenstellend handeln

können. Sie lernen ‚Pacing’ – eine Basis

der Intervention – kennen und haben die

Möglichkeit, sie praktisch zu üben. Sind Sie

bereit Ihren Gedanken und Ansprüche zu

ändern? Sie können sich dieser Herausforderung

stellen und so zum Teil das in Erfahrung

bringen, was Ihre Klienten machen

müssen. Anhand von Fallbeispielen können

die Teilnehmer lernen, welche Assessment-

Instrumente, Interventionen und Methoden

geeignet sind und wie sie eingesetzt werden

können. Zusätzlich werden interdisziplinäre

Schmerz-Management-Programme

vorgestellt.


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Vorbeugung von und Umgang mit

Kontrakturen und Spastik

(8 UStd.)

Inhalte

Auf Bewegungs- und Haltungsmuster

greift der Mensch zurück, wenn er sich im

Schwerkraftfeld behaupten will. Je mehr

Erfahrung durch Training und je mehr unterschiedliche

Strategien zur Verfügung

stehen, desto besser kann er auf veränderte

Bedingungen angemessen reagieren.

In der Auseinandersetzung mit

Kontrakturen und Spastik gilt es, Bewegungspotentiale

zu ermitteln und sie zu

fördern. Die Sichtweise ist eine resourcenorientierte

und immer auf das gesamte

Körpersystem bezogen (Muskelketten,

achsenübergreifend und in dynamischer

Spiralstruktur).

Kontrakturen werden oft als ein „pathologisches“

und endgültiges Haltemuster angesehen.

Sie können nur ein Gelenk, eine

gesamte Extremität oder eine ganze

Körperseite betreffen. „Spastik“ könnte im

Gegensatz zur Kontraktur als eine inkomplette

Erstarrung beschrieben werden. In

einer kritisch-konstruktiven Betrachtung

werden Ansätze gesucht, die Kontrakturen

und Spastik dennoch entgegenwirken. Dabei

sind die Ursachen bzw. Risikofaktoren

vielfältig und sollten immer auch systemübergreifend

betrachtet werden.

Durch viele kleine Angebote, die sich in den

therapeutischen und pfl egerischen Alltag

einbauen lassen, sollen die Aktivitäten der

betroffenen Menschen ans Lebensumfeld

angepasst, bedeutsam gefördert und sinngebend

unterstützt werden.

Der Seminartag ist so gestaltet, dass viele

Handlungsansätze theoriegeleitet zur

Vorbeugung und zum Umgang mit Kontrakturen

und spastischen Haltungen in

Eigen- und Partnererfahrungen gemeinsam

erarbeitet werden. Praxiserfahrungen

der Teilnehmer werden aufgenommen,

Lösungen, hauptsächlich mit manuellen

Maßnahmen, gesucht.

Termin

Seminar-Nr.:

1206-072IF

Mi. 13.06.12

10.30-17.00

Anmeldeschluss:

23.05.12

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 108,-

(DVE, ZVK, HEP

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 120,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Pfl egende,

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

ÄrztInnen

Leitung:

Frieder Lückhoff,

BScN,

Begründer des Konzepts

Bewegtes Lagern (BLmT ® ),

Krankenpfl eger,

Lehrer für Pfl egeberufe,

Kursleiter Basale Stimulation ® ,

Bobath-Practitioner,

Kinästhetik-Anwender

95

IF


Spezielle Aspekte in der Neurologie

Einführungskurs in die kognitivtherapeutischen

Übungen nach

Prof. Perfetti

(20 UStd. / 20 FP)

Termin Weimar

Seminar-Nr.:

1209–122E

Sa. 22.09.12

09.00-18.00

So. 23.09.12

09.00-18.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 188,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 209,-

Teilnehmerzahl:

25

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

ÄrztInnen

Leitung:

Hanne Karow,

Ergotherapeutin,

Dozentin für

Perfetti-Einführungskurs

96

Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, die theoretischen

und praktischen Grundlagen

aus dem Konzept der „kognitiv-therapeutischen-Übungen“

nach Prof. Perfetti im

Umgang mit hemiplegischen Patienten zu

erlernen.

Die Wichtigkeit des Einsatzes der kognitiven

Prozesse wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit,

Gedächtnis, Vorstellungsgabe

und die Sprache beim Erlernen von

sensomotorisch-perzeptiven Abläufen wird

dargestellt. Im Bezug darauf wird erläutert,

wie sie dazu beitragen, dass der Patient die

Bewegung als Mittel zum Erkennen wieder

erlernt.

Die Entstehung und Analyse der spezifi

schen Pathologie nach einem Schlaganfall

stellen einen großen Teil des Kursinhaltes

dar. Darauf aufbauend stehen der Aufbau

und die Umsetzung der therapeutischen

Intervention im Mittelpunkt.

Therapieinstrumente wie z.B. die motorische

Imagination werden anhand von

wissenschaftlichen Arbeiten erläutert.

Therapiemittel werden vorgestellt und im

praktischen Teil erprobt.


Einführungsseminar in das

Affolter-Modell®

(16 UStd. / 16 FP)

Wahrnehmungsstörungen und ihre Behandlung

nach dem Affolter-Modell ®

Menschen mit Wahrnehmungsstörungen

haben Probleme in der zentralen Organisation

von Wahrnehmungsprozessen. Wir

sprechen von Wahrnehmungsstörungen

im engeren Sinne dann, wenn das verlässlichste

Umweltorientierungssystem, das

Spüren, die Verbindung der Sinnessysteme

untereinander, oder die geordnete Abfolge

von Reizen, betroffen sind. Die Therapiemethode

nach dem Affolter-Modell ® unterstützt

die Betroffenen in der Organisation

der gespürten Informationssuche innerhalb

problemlösender Alltagsgeschehnisse.

Das Seminar will Einblick in das Therapie-

und Entwicklungsmodell geben und ein

erstes Kennenlernen der Methode ermöglichen.

Inhalte

• Die Welt umgibt uns: nehmen wir sie

wahr?

• Wir bewegen – wir berühren – wir interagieren

• Berührung als Quelle der Information bezüglich

der Fragen:

• Wo bin ich – wo ist meine Umwelt?

• Was ist Ursache – was ist Wirkung?

• Organisation von Informationsquellen

• Gespürte Interaktion als Wurzel des Lernens

• Wahrnehmungsgestörte Personen und

deren Interaktion im Alltag

Methoden

Fremd- und Selbstbeobachtung, Referate,

Selbsterfahrungen, Videoanalysen

Hinweis

Der Einführungskurs befähigt nicht zur Anwendung

der Therapiemethode.

Affolter-Modell®

Termin

Seminar-Nr.:

1211-158E

Sa. 24.11.12

10.00-17.00

So. 25.11.12

09.00-17.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 189-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 210,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Berufsgruppen, die mit

wahrnehmungsgestörten

Menschen arbeiten

und die Nähe zum

Menschen nicht scheuen

Leitung:

Curt Neumeier,

Dipl. Ergotherapeut,

APW-anerkannter Referent

im Affolter-Modell®,

Bobath-Therapeut,

Lehrbeauftragter an der

Hamburger Fernhochschule

97


Spezielle Aspekte der Pädiatrie

Elternberatung in der pädiatrischen

Ergotherapie

(18 UStd. / 18 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1203-034E

Sa. 17.03.12

10.00-19.00

So. 18.03.12

09.00-16.15

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 170,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen

in der Pädiatrie

Leitung:

Susanne Langsdorf,

Ergotherapeutin,

Bc (NL),

Lehrkraft an der

Berufsfachschule-Ergotherapie

des Diakoniekrankenhauses

Annastift,

praktische Tätigkeit

in der Frühförderung

98

Beratung in der deutschen Ergotherapie ist nicht

neu und sogar vorgeschrieben, wenn sie im Rahmen

einer Verordnung stattfi ndet. In der aktuellen

berufspolitischen Diskussion der Pädiatrie

wird die Einbeziehung der Eltern in die Therapie

sowie ihre Beratung als eine Möglichkeit angesehen,

die Wirksamkeit des therapeutischen Handelns

zu erhöhen. Zudem wird Elternberatung

auch zunehmend von Ärzten eingefordert.

Ergotherapeutinnen werden für diese Interventionsform

jedoch in der Regel nicht ausgebildet

und sind daher bei der Zusammenarbeit mit

Eltern oft unsicher. In der ergotherapeutischen

Fachliteratur fi nden sie kaum Hilfe für die Bewältigung

schwieriger Situationen und im Erwerb

beraterischer Kompetenzen.

Das Seminar vermittelt, wie Therapeuten den Beratungsprozess

gezielt und transparent gestalten

können. Sie lernen, eine selbstbewußte Rolle als

Berater einzunehmen und gleichzeitig bei den

Kompetenzen und Ressourcen der Eltern anzusetzen.

Das Seminar vermittelt drei Schwerpunkte

in Theorie und Praxis: 1. Die Grundsätze der Beratung,

z.B. Partnerschaft, Autonomiebildung, unterstützende

Interaktion, 2. Der Beratungs- und

Therapieprozess „Canadian Practice Process

Framework (CPPF)“ auf der Grundlage des überarbeiteten

Kanadischen Modells (CMOP-E) und

3. Lösungsorientierte Gesprächstechniken (systemischer

Ansatz). Die theoretischen Grundlagen

werden in Übungen auf ergotherapietypische

Fallsituationen angewendet.

In diesem Seminar können Sie lernen,

• eine theoretische Basis für die Elternberatung

zu erwerben,

• Ihre klientenzentrierte beraterische Grundhaltung

zu festigen,

• das CPPF bewusst und transparent im Beratungsprozess

einzusetzen,

• die Eltern als gleichberechtigte Kooperationspartner

zu gewinnen,

• Ihre Kompetenzen in der Gesprächsführung

auszubauen.

Methoden Impuls- und Kurzvorträge, Gruppengespräch,

Rollenspiel + Selbsterfahrung, Ausführliches

Skript


Lehse unt Rächtschreipschwihrichkeiten

adeh

(16 UStd. / 16 FP)

Der Workshop wird Ihnen Grundkenntnisse,

die sie für ein erfolgreiches Begleiten

der Lernenden benötigen, vermitteln. Dabei

brauchen sie keinerlei Vorkenntnisse.

Es wird keiner der üblichen Rechtschreibkurse

sein:

Nicht die Fehler stehen im Mittelpunkt, sondern

die bereits vorhandenen Kenntnisse

und Fähigkeiten.

Außerdem lernen Sie die Rechtschreibtherapie

von Robert Dilts kennen. Hierbei handelt

es sich um die gekonnte Benutzung

des Bildspeichers im Gehirn.

Ein besonderer Baustein in diesem Workshop

wird das „Visualisieren“ sein. Die auf

diese Weise „erinnerten Bilder“ können anschließend

benutzt werden, so z. B. zum

Ablesen oder Abschreiben. Dies wird sich

wie ein roter Faden an diesem Wochenende

durchziehen.

Es werden zusätzlich Behandlungsmöglichkeiten

aus NLP-Sicht angeboten, die

sich mit den Themen Prüfungsängste,

Lern- und Motivationsprobleme befassen.

Am Ende der 2 Tage haben sie das Werkzeug,

um das Kind, sich selber oder Betroffene,

zu unterstützen.

Inhalte

• Einführung in NLP

• Visualisierungsübungen für verschiedene

Rechtschreibbereiche und Mathematik

• Ressourcen mobilisieren und einsetzen

• Herausfi nden eines guten Lernortes

• Ablauf einer Lernberatung

Methoden

Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion

Bitte mitbringen

Buntstifte

Spezielle Aspekte der Pädiatrie

Termin 1

(Kursort Weimar)

Seminar-Nr.:

1203-037E

Fr. 23.03.12

15.00-21.00

Sa. 24.03.12

08.30-16.30

oder

Termin 2

(Kursort Hannover)

Seminar-Nr.:

1211-160E

Fr. 30.11.12

15.00-21.00

Sa. 01.12.12

08.30-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 161,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 179,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

SprachtherapeutInnen,

HeilpädagogInnen,

ErzieherInnen,

Sonder-, und

SozialpädagogInnen

Leitung:

Annette Bierwerth,

Ergotherapeutin,

Mentaltrainerin,

SI-Therapeutin nach DVE,

NLP-Master (DVNLP)

99


Spezielle Aspekte der Pädiatrie

Konzentrations- und Verhaltensstörungen

bei Kindern und Jugendlichen

– Marburger Konzentrationstraining

(16 UStd. / 16 FP)

Termin 1

Seminar-Nr.:

1204–052E

Sa. 21.04.12

10.30-18.00

So. 22.04.12

09.00-15.30

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1209-108E

Sa. 01.09.12

10.30-18.00

So. 02.09.12

09.00-15.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 216,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 240,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Uta Theiling,

Kinderpsychologin,

arbeitet seit zwölf Jahren mit

unruhigen, unkonzentrierten

und verhaltensauffälligen

Kindern

Literatur und Materialien:

Internet: www.krowatschek.de

Hinweis:

Die TeilnehmerInnen erhalten

ein Script auf CD und ein

TrainerIn-Zertifi kat, da einige

Krankenkassen das MKT

als präventive Maßnahme

fi nanzieren.

100

Eine Gruppe von Kindern rückt in den letzten

Jahren immer mehr in das Blickfeld der Ergotherapeuten:

ADS-Kinder (ADS = Aufmerksamkeits-Defi

zit-Störung). Diese Kinder bleiben

nicht bei einer Sache, unterbrechen und

stören andere, können sich nicht an Regeln

halten und kommen nur schwer zur Ruhe. Sie

versagen in Leistungssituationen.

Der Workshop hat die Zielsetzung,

• praktizierbare Methoden zur Förderung von

konzentrationsschwachen Kindern und Jugendlichen

vorzustellen,

• Erscheinungsbild, Ursachen und Besonderheiten

aufmerksamkeitsgestörter Kinder zu

erläutern,

• unterschiedliche Formen von aggressivem

Verhalten zu erläutern,

• präventive Maßnahmen und Methoden zu

demonstrieren und einzuüben.

Es erfolgt eine detaillierte Einführung in die

Methode des Marburger Konzentrationstrainings,

so dass Trainingselemente problemlos

in der Therapie eingesetzt werden können.

Praktische Übungen und Videodemonstrationen

vermitteln einen umfassenden Überblick

über das Training.

Das Training eignet sich besonders für Kinder

der Altersstufe sechs bis zwölf Jahre und kann

ohne großen Aufwand durchgeführt werden.

Verhaltensmodifi katorische Kurzinterventionen

wie das Time-out, positive Bekräftigung,

Arbeit mit Verstärkerplänen und Ignorieren am

positiven Modell werden ebenfalls demonstriert

und besprochen.

Das Marburger Konzentrationstraining kann

als Kurzintervention von sechs Trainingsstunden

und fünf Elternabenden durchgeführt werden.

Es liegt in unterschiedlichen Fassungen

vor: für Kinder im Kindergarten und in der

Vorklasse, für Schulkinder und auch für Jugendliche.

Die TeilnehmerInnen erhalten ein Skript auf

CD und ein Zertifi kat, das sie als TrainerInnen

des Marburger Konzentrationstrainings ausweist.


Spezielle Aspekte der Pädiatrie

Fordern Sie unseren

kostenlosen Katalog an

oder besuchen Sie uns im

Internet unter:

www.retter-kompaktshop.de

Neu im Programm z.B.

Zeit-Würfel

die perfekte Uhr für bis zu sechs

Spieler

Zügezähler & Bedenkzeitmodi

Einfache Programmierung

Für viele Brett- und Kartenspiele

Emotionen

mit Hör-CD

mit 24 beidseitig

bedruckten Farbfoto-

Karten

Werner Retter, Laubering 9, 89233 Neu-Ulm

Tel. 0731 / 9 77 03 22, Fax 9 77 03 55

werner-retter@t-online.de


Spezielle Aspekte der Pädiatrie

Soziale Kompetenz bei

Grundschulkindern

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1205-060E

Fr. 04.05.12

14.00-20.30

Sa. 05.05.12

08.30-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 198,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 220,-

Teilnehmerzahl: 20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Kerstin Nolte,

Ergotherapeutin Bsc.

Anika Gralher,

Ergotherapeutin BSc.

102

Ziel des Seminars ist es, Ihnen eine Möglichkeit

zur ergotherapeutischen Interventionsplanung

bei Kindern mit Schwierigkeiten

im Sozialverhalten aufzuzeigen.

Da überängstliche, gehemmte, impulsive

oder aggressive Kinder mit Schwierigkeiten

im Umgang mit Erwachsenen und

Gleichaltrigen zunehmend im Fokus der

ergotherapeutischen Behandlung stehen,

entwickelten wir ein Training, welches den

Kindern soziale Fertigkeiten wie Problemlösefähigkeiten,

Verantwortlichkeit, Empathie

und Selbstkontrolle vermittelt. Die Fähigkeit

zur Kooperation, die Wahrnehmung

eigener Bedürfnisse, Selbstvertrauen, aber

auch Freunde zu haben und zu halten und

wirkungsvoll und angemessen mit Gleichaltrigen

und Erwachsenen zu interagieren,

stehen hier im Fokus. Schwerpunkt des

Seminars bildet dabei die Vorstellung des

ergotherapeutischen Sozialen Kompetenztrainings

in der Gruppe (bei den KK

abrechenbar über psychisch-funktionelle

Gruppenbehandlung), um Ihnen somit eine

anwendbare Struktur für die Praxisarbeit

mitzugeben. Sie erhalten dazu ein Skript.

Inhalte

• Theoretischer Überblick zu Defi nitionen,

Prävalenz, Hintergrund, Symptomen

• Vermittlung von Grundlagen der ergotherapeutischen

Basisarbeit mit der Familie

(u.a. COPM, COSA). Praktische Inhalte

wie systemische Methoden, Umfeldberatung

etc. werden aufgegriffen.

• Durchführung des sozialen Kompetenztrainings

(Vorstellung der Trainingseinheiten

und ausprobieren der Inhalte/

Übungssequenzen im Rollenspiel mit

Fallbeispielen)

Methoden

Vorträge, Selbsterfahrung, Rollenspiele,

Gruppenarbeit, Diskussion, Erfahrungsaustausch


Am Anfang der physiotherapeutischen

Behandlung von Säuglingen steht die Befundaufnahme

und die Wahl der daraus

resultierenden Behandlungsform.

Grobziel

Die Teilnehmer werden in der Lage sein,

häufi ge statomotorische Entwicklungsstörungen

zu erkennen. Sie bekommen einen

Einblick in verschiedene Behandlungskonzepte

und ihre praktische Anwendung.

Inhalte

• Boabachtungskriterien der motorischen

Entwicklung im ersten Lebensjahr, Bewegungsanalyse

der Spontanmotorik

• Abweichungen von der normalen Entwicklung,

wichtige Formen und Besonderheiten

für die Therapie

• Interpretation und Auslösen der Lagereaktionen

nach Vojta

• Wartezeiten und Pathologie von Refl exen

und Reaktionen

• Vorstellung standartisierter Testverfahren:

Denver Scale / Griffi th Scale / Münchener

Funktionelle Entwicklungsdiagnostik

/ Bayly Scale

• Vorstellung verschiedener Therapiekonzepte:

Bobath / Vojta / Orofaciale

Regulationstherapie / Zukunft-Huber

/ Craniosacrale Therapie / alternative

Therapieansätze

• Fallbeispiele und Behandlungsansätze

mit o.a. Therapiekonzepten

• Patientenvorstellung und Videodemonstation

• praktisches Üben Verhaltensprobleme

Bitte mitbringen

Babypuppe, falls vorhanden

Spezielle Aspekte der Pädiatrie

Angewandte Physiotherapie in der

Pädiatrie –

Befunderhebung und Behandlungsansätze im ersten

Lebensjahr (30 UStd. / 30 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1209-125E

Fr. 28.09.12

16.00 - 21.00

Sa. 29.09.12

08.30-16.30

und

Fr. 02.11.12

16.00-21.00

Sa. 03.11.12

08.30-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 288

(ZVK, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 320,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Rita Deister,

Vojta-, Bobath- und Castillo

Morales-Therapeutin

103


Zertifi ziertes Curriculum Geriatrie

Zertifi ziertes Curriculum Geriatrie (Zercur Geriatrie)

Eine vom Bundesverband Geriatrie e.V.

entwickelte und zertifi zierte Fortbildung für

alle Mitglieder des therapeutischen Teams

Termine

Seminar-Nr. :

1204-044E

Modul 1: 13./14.04.12

Modul 2: 03.05.12

Modul 4: 04.05.12

Modul 3: 01./02.06.12

Modul 5: 29.06.12

Modul 6: 30.06.12

Kosten:

Mitgl. im BV Geriatrie: € 650,-

Nicht-Mitgl.: € 700,-

Teilnehmerzahl:

25

Zielgruppe:

Alle Berufsgruppen, die im

therapeutischen Team einer

geriatrischen Einrichtung

arbeiten können

(Ärzte, Pfl egende, Therapeuten,

Sozialpädagogen etc.)

Leitung

Prof. Dr. med.

Klaus Hager,

Ärztl. Geschäftsführer

Diakoniekrankenhaus

Henriettenstiftung gGmbH

Dozenten:

Mitarbeitende der

Unternehmensgruppe

Diakonische Dienste Hannover

sowie Gastdozenten/innen

Fallbeispiel

Es muss ein Fallbeispiel

am Ende des Kurses

bearbeitet werden.

104

Kooperationsveranstaltung mit dem

Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung,

Klinik für medizinische Rehabilitation und

Geriatrie

„Die Sicherung und Förderung der Qualität

in der Versorgung der Patienten ist heute

zu einem zentralen Element in der Gesundheitsversorgung

geworden. Von besonderer

Bedeutung ist dabei die Qualifi kation des

Personals. Vor diesem Hintergrund setzen

die geriatrischen DRGs „qualifi ziertes Personal“

voraus und im Rehabereich fi ndet

dieser Gedanke über die verschiedenen

Qualitätssicherungsverfahren Eingang.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit

in einem therapeutischen Team stellt

die Arbeit im Bereich der Geriatrie ganz

besondere Anforderungen. Anforderungen,

die in der Ausbildung bzw. beim Einsatz in

anderen Indikationsbereichen nicht immer

vermittelt wurden. Aus diesem Grund steht

der Teamgedanke im Mittelpunkt des von

dem bundesweiten Verband der Träger geriatrischer

Einrichtungen entwickelten und

zertifi zierten Grundlagenlehrgangs „Zercur

Geriatrie“.

Die Förderung der Qualität steht im Spannungsfeld

der Ökonomie. Aus diesem Grund

wurde „Zercur Geriatrie“ ganz bewusst als

Grundlagenlehrgang in Ergänzung der

bestehenden, zeitlich umfassenden Weiterbildungen

entwickelt. Im Rahmen von

Zercur werden Ihnen von Praktikern die

wichtigsten Themen aus dem Bereich der

Geriatrie und ihre Zusammenhänge bzw.

Umsetzung im therapeutischem Team in

kompakter Form vermittelt.“

(Bundesverband Geriatrie)

Bitte fordern Sie bei Interesse bei uns den

Flyer zur Qualifi zierung mit weiteren Informationen

an (liegt ab November 2011 vor).

Anmeldung ausschließlich über die DDH-

Akademie


Zertifi ziertes Curriculum Geriatrie

Modul 1 (16 UStd.) Grundlagen der Behandlung alter Menschen

• Alternsbilder/Alternstheorien

• Alterungsprozesse

• Grundlagen der Geriatrie

• Entlassungsmanagement/ Angehörigenarbeit

Modul 2 (8 UStd.) Ethik und Palliativmedizin

• Einführung in das Thema Ethik

• Einführung in die Palliativmedizin

• Rechtliche Aspekte

• Ethische Fallbesprechung

Modul 3 (16 UStd.) Mobilität und mobilitätseinschränkende Erkrankungen

• Normale Bewegung

• Gang- und Gleichgewichtsstörungen im Alter

• Sturz im Alter/häufi ge Frakturen

• Parkinson-Syndrom

• Schlaganfall

• Hilfsmittelversorgung

Modul 4 (8 UStd.) Demenz und Depression

• Diagnosestellung und Konzepte einer ganzheitlichen Therapie

• Verfahren des Depressions-Screenings, der Diagnose und Behandlung

Modul 5 (8 UStd.) Harninkontinenz, chronische Wunden,

• Prothesenversorgung nach Amputation

• Inkontinenzformen und Handlungsstrategien

• Auswirkungen der Inkontinenz auf die Betroffenen und deren soziales

Bezugssystem

• Chronische Wunden

• Risikoeinschätzung, Prophylaxe und

• Therapieschemata

• Prothesenversorgung

• Möglichkeiten und Grenzen der prothetischen

• Versorgung

• Wissen um Probleme im Handling

Modul 6 (8 UStd.) Diabetes mellitus und Ernährung

• Besonderheiten des Diabetes im Alter

• Folge- und Begleiterscheinungen

• Umgang mit besonderen Situationen Ernährung

• Problematik und Therapie der eingeschränkten Nahrungs- und

Flüssigkeitszufuhr

• Diagnostische Verfahren

• Schluckstörungen

• rechtliche und ethische Aspekte

Hospitation (8 UStd.)

Es muss eine Hospitation im Umfang von mindestens

einem Arbeitstag durchgeführt werden

105


Spezielle Aspekte der Geriatrie

Ergotherapeutische Begleitung demenziell

Erkrankter

(16 UStd. / 16 FP)

Termin 1

Seminar-Nr.:

1202-010E

Fr. 03.02.12

10.00-17.30

Sa. 04.02.12

09.00-16.30

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1206-083E

Fr. 22.06.12

10.00-17.30

Sa 23.06.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 161,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen

Leitung:

Silke Ehrlich,

Ergotherapeutin;

Anne Jakobs,

Ergotherapeutin

Die Kooperation mit

dem DVE ist beantragt.

106

Inhalt

Im Umgang mit Menschen mit Demenz

benötigen Ergotherapeuten besondere

empathische Fähigkeiten zur Gestaltung

der therapeutischen Situation. Je weiter die

Demenz fortschreitet, desto mehr gewinnt

die Förderung der Körperwahrnehmung

gegenüber der Kognition an Bedeutung.

Nach einer Auffrischung der Kenntnisse

über Demenzformen und deren Verlauf,

erfahren Sie, wie sich die ergotherapeutische

Zielsetzung in den unterschiedlichen

Stadien der Erkrankung verändert und welche

Angebote zur Aktivierung jeweils angemessen

sind. Ihnen werden verschiedene

Konzepte und Methoden zur Therapie und

Betreuung von demenziell Erkrankten vorgestellt.

Dabei erhalten Sie wertvolle Hinweise

zur Gestaltung von Gruppen- und

Einzeltherapien.

Immer wieder wird deutlich, wie durch den

Bezug zur Biographie das Langzeitgedächtnis

aktiviert und damit die Identität der

Betroffenen gestärkt werden kann. In diesem

Zusammenhang wird u. a. auch Musik

als wichtiges therapeutisches Medium besprochen.

Zudem lernen Sie, welche Ursachen

Probleme bei der Nahrungsaufnahme

haben können und wie Sie als TherapeutIn

gezielt intervenieren können.

Nach diesem Kurs haben Sie einen umfangreichen

Überblick über die verschiedenen

Methoden und Konzepte für die Therapie/

Betreuung von demenziell Erkrankten und

können gezielte Angebote zur Aktivierung

in die Praxis umsetzen.


Spezielle Aspekte der Geriatrie

Integrative Validation nach

Richard – Grundkurs

(16 UStd)

Inhalte

Die Sicht- und Erlebnisweise von Menschen

mit Demenz ist oft nur schwer nachzuvollziehen.

Was geht in ihnen vor? Was

wollen sie ausdrücken? Wie können wir mit

ihnen in Kontakt kommen und Kontakt halten,

wie Zugang zu ihrer Wirklichkeit fi nden

und ihnen respektvoll begegnen?

Die Methode der Integrativen Validation

nach N. Richard knüpft in der Kommunikation

mit verwirrten alten Menschen an

ihre verbliebenen Ressourcen an. Durch

eine wertschätzende Grundhaltung werden

Angst und Stress vermindert, eine wertschätzende

Atmosphäre entsteht.

Davon profi tieren Pfl egekräfte, Betreuer,

Therapeuten und Bewohner gleichermaßen:

Die Bewohnerinnen und Bewohner

bzw. Patienten fühlen sich ernst genommen

und verstanden, die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter gewinnen an Sicherheit

und Gelassenheit im täglichen Umgang

mit Menschen mit Demenz.

Bitte mitbringen

Schreibmaterial

Termin 1

Seminar-Nr.:

1203-031IF

Do. 15.03.12

10.00-17.15

Fr. 16.03.12

09.00-16.15

Anmeldeschluss:

23.02.12

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 170,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Alten- und

Krankenpfl egerInnen,

MitarbeiterInnen aus der

Behindertenbetreuung,

Ergo- und

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Christiane Ferno,

Trainerin für Integrative

Validation

107

IF


Spezielle Aspekte der Geriatrie

Integrative Validation nach

Richard – Grundkurs

(16 UStd.)

Termin 2

Seminar-Nr.:

1211-147IF

Mo 12.11.12

Di. 13.11.12

Jeweils von

9.00-16.30

Anmeldeschluss:

22.10.12

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 170,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

max. 16

Zielgruppe:

Alten- und

Krankenpfl egerInnen,

MitarbeiterInnen aus der

Behindertenbetreuung,

Ergo- und

PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Beate Böser,

Dipl.- Med. Päd.,

IVA-Trainerin,

Krankenschwester

108

IF IF

Die Betreuung und Begleitung von demenzerkrankten,

sogenannten verwirrten

älteren Menschen, gehört zu den schwierigsten

und anspruchsvollsten Aufgaben in

der Altenhilfe. Zunehmend gelingt es nicht

mehr, mit diesen Menschen Kommunikation

und Interaktion auf der uns vertrauten

Inhaltsebene zu gestalten. Offensichtlich

befi nden sich Demenzerkrankte in anderen

Wirklichkeiten und orientieren sich an

anderen Erlebniswelten. Die aktuelle Realität

scheint zunehmend für diese Personen

eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Demenziell erkrankte ältere Menschen sind

be-/gefangen in ihren Gefühlen und Erinnerungen.

Sie machen oftmals „Zeitensprünge“

und erleben „innere Realitäten“. Nun

stellen sich die mit Betreuung und Pfl ege

betrauten Personen – insbesondere in Altenpfl

egeeinrichtungen – die Fragen: Wie

fi nden wir Zugang zu den Wirklichkeitssichten

dieser Menschen? Wie können wir

sie verstehen und den Umgang mit ihnen

gestalten? Wie kann ein Team gemeinsam

agieren?

Die „Integrative Validation“ begegnet diesen

Menschen, indem deren subjektive

Gefühle und Antriebe wahrgenommen und

angesprochen werden. Hierdurch kann allmählich

eine Atmosphäre geschaffen werden,

die den betroffenen älteren Menschen,

aber auch den Mitarbeiter/innen aus Pfl ege

und Betreuung ein wertschätzendes und

geborgenes Zusammenleben ermöglicht.

Angst und Stress können vermindert werden

und die Arbeit eine zutiefst menschlichfreundliche

Bedeutung erhalten.

Nach Abschluss des Grundkurses und

Nachweises eines zweitägigen Demenz-

Theorie-Seminars kann an einem IVA - Aufbaukurs

teilgenommen werden.


Spezielle Aspekte der Geriatrie

Demenz ??? –

Ein Begriff und viele Fragezeichen

(8 UStd.)

Dieses Angebot richtet sich an grundsätzlich

Interessierte, die mit demenziell erkrankten

Menschen arbeiten. Es werden

diagnostische und therapeutische Grundlagen

sowie praxisorientierte Lösungsansätze

für Pfl egende behandelt.

Inhaltliche Schwerpunkte

• Formen der Demenz

• Ursachen

• Diagnostik

• Therapie

• Pfl egerische Unterstützungsbedarfe

• Tests

• Validation

• Umgang mit kritischen Situationen

• Herausforderung: Angehörige

Ernährung und

Ernährungsstörungen

bei Menschen mit

Demenz

(8 UStd.)

IF

Was tun, wenn es Probleme bei der Ernährung

demenzkranker Bewohnerinnen und

Bewohner gibt?

Ausgehend von Erfahrungen im Pfl egealltag

erhalten die Teilnehmenden u.a. Grundlagen-Wissen

• zum Thema Ernährung und Demenz

• zur Diagnose und Therapie von Unterernährung

und Dehydratation

• Hinweise und Empfehlungen zur Mahlzeitengestaltung

und zu Ritualen

• fachliche Anleitung in Fragen der Pfl egeplanung

und -dokumentation

109

IF

Termin Demenz??? ...:

Seminar-Nr.:

1203-035 IF

Do. 22.03.12

10.00-17.00

Anmeldeschluss: 01.03.12

Termin Ernährung und

Ernährungsstörungen

Seminar-Nr.:

1211-150 IF

Mi. 14.11.12

10.00-17.00

Anmeldeschluss: 24.10.12

Kosten

(für Theorie Demenz):

Verbandsmitglieder € 89,-

(DVE, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl. € 99,-

Kosten

(für Ernährung und ...):

Verbandsmitglieder € 89,-

(DVE, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl. € 99,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

Alten- und

Krankenpfl egerInnen,

MitarbeiterInnen aus der

Behindertenbetreuung,

ErgotherapeutInnen

Leitung Demenz??? ...:

Sebastian Thomas,

Krankenpfl eger,

6 Jahre Heimleiter eines

Gerontopsychiatrischen

Zentrums,

Fachdozent Bereich Pfl ege

und Medizin,

Studium Pfl egemanagement

(nebenberufl ich, laufend)

Leitung Ernährung und ...:

Beate Böser,

Dipl.- Med. Päd.,

IVA-Trainerin,

Krankenschwester


Spezielle Aspekte der Geriatrie

Sturzprävention

(15 UStd. / 15 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1204-053E

Fr. 27.04.12

15.00-21.00

Sa. 28.04.12

09.00-16.15

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 170,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

Kranken- und Altenpfl egerInnen

Leitung:

Kirsten Beier,

leitende Physiotherapeutin in

der Klinik für Geriatrie und

med. Rehabilitation im

Diakoniekrankenhaus

Henriettenstiftung,

Bobath-Therapeutin,

Brügger-Therapeutin,

Lehrkraft für Physiotherapie

110

Mit zunehmendem Alter steigt auch die

Häufi gkeit von Stürzen. So stürzen von den

über 80-jährigen Menschen ca. 50 % ein

bis mehrmals im Jahr.

Durch die wachsende Bedeutung dieser

Stürze und ihrer Folgen wird eine effektive

Sturzprävention für unser Gesundheitssystem

immer wichtiger.

Ziel dieses Seminars ist es, das Risiko zu

stürzen anhand von standardisierten Testungen

einschätzen zu können.

Die vermittelten Kenntnisse über Veränderungen

im Zuge des Alterungsprozesses

sollen es ermöglichen, die oft multifaktoriellen

Ursachen von Stürzen zu analysieren.

Hierbei spielen Aspekte der physiologischen

Bewegung, Neuropsychologie

aber auch das persönliche Umfeld eine

wichtige Rolle.

Die praktische Erarbeitung von Muskelkraft,

Balance und Geschicklichkeit, Mobilisation

und Propriozeption ermöglichen es dann,

individuelle Interventionen zur Sturzvermeidung

zu entwickeln.


Spezielle Aspekte der Geriatrie

NEUROvitalis – Trainerseminar

(8 UStd./ 8 FP)

NEUROvitalis ist ein neuropsychologisches,

wissenschaftlich fundiertes Trainingsprogramm

zur Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit

für gesunde Ältere und

neurologische Patienten.

Groblernziel

Nach Absolvierung des Seminars sind die

Teilnehmer in der Lage NEUROvitalis-Trainingsgruppen

zu leiten. Das Trainingsmaterial

muss zusätzlich erworben werden.

Feinlernziele

Die Teilnehmenden lernen das Programm

und deren Zielgruppen sowie den wissenschaftlichen

Hintergrund von NEUROvitalis

kennen. Sie erhalten Einblick in die unterschiedlichen

Komponenten des NEUROvitalis-Trainings:

Theorie, Einzel- und Gruppenübungen

sowie Aktivierungsspiele. Die

Elemente werden teils theoretisch, teils

praktisch erarbeitet.

Inhalte

Einführung, Aufbau und Zielgruppen, wissenschaftlicher

und theoretischer Hintergrund,

Taxonomie einer Übungseinheit, auf

Wunsch neurologische Grundlagen.

Methoden

Vortrag und Gruppenarbeit

Termin

Seminar-Nr.:

1206-092E

Sa. 30.06.12

09.00 - 16.30

Kosten: € 130,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Personen, die im geriatrischen

oder neuropsychologischen

Kontext arbeiten

Leitung:

Stephanie Kaesberg,

MSc Psy, Wissenschaftliche

Mitarbeiterin und

Dipl.-Psychologin

Annette Mayer,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Hinweis:

Das im Seminar vorgestellte

Material ist nicht in der

Teilnahmegebühr enthalten.

Sie haben als

Seminarteilnehmer jedoch die

Möglichkeit das NEUROvitalis

Gesamtpaket mit 10% Rabatt

auf den Gesamtpreis beim

Prolog-Verlag zu bestellen.

111


Spezielle Aspekte der Geriatrie

Seniorensporttrainer /Fit im Alter

(18 Ustd./ 18 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1211-144E

Fr. 09.11.12

10.00-18.15

Sa. 10.11.12

09.00-17.15

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 170,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

SportlehrerInnen,

Sport- und

GymnastiklehrerInnen,

ErgotherapeutInnen,

Ärzte,

Dipl.-Psychologen,

Sozialpädagogen,

Gesundheitspädagogen,

Sporttherapeuten,

Erzieher

Leitung:

Sabine Söllner,

Sport- u. Gymnastiklehrerin,

Rückenschullehrerin BdR e.V.,

Entspannungspädagogin, Feldenkraislehrerin,

Nordic Walking-Lehrerin

112

Dieses Seminar bereitet Sie darauf vor, im

Seniorensport im Rahmen der Prävention

tätig zu sein.

Inhalt

• Der Alterungsprozess

• Lebensqualität/ physiologische Veränderungen

• Herz- und Kreislauftraining / Belastungsgrad

• Kraft, Koordination, Mobilisation, Dehnung

• Sturzprophylaxe

• Entspannung und Körperwahrnehmung

• Methodik und Didaktik

• Kurskonzeption


Entwicklungsdiagnostik mit dem

ET 6-6

(8 UStd. / 8 FP)

Seit dem Jahr 2000 hat der „Entwicklungstest

sechs Monate bis sechs Jahre“ (ET

6-6) rasche Verbreitung gefunden. Mit dem

Verfahren ist es möglich, ökonomisch und

für die Kinder hoch motivierend allgemein

orientierende Leistungsdiagnostik durchzuführen.

Der ET 6-6 eignet sich dabei gleichermaßen

als Suchtest wie als Verfahren

zur differenzierten Profi ldarstellung. Die

Untersuchung ist standardisiert, die Ergebnisdarstellung

erfolgt auf der Grundlage

aktueller deutscher Normen.

Inhalte

• Theoretische Einführung in das Verfahren:

Grundüberlegungen, Konstruktionsprinzipien,

Testcharakteristik.

• Exemplarische Durchführung: Testsituation,

besonderes Vorgehen bei schwierigen

Bedingungen; Handhabung der

Materialien, Protokollierung.

• Auswertung des Testprotokolls, Profi lerstellung.

• Interpretation von Testprofi len: Argumentieren

mit Standardwerten; Möglichkeiten

der Begründung von Förderbedarf;

Formulierung von Entwicklungsprognosen.

• Falldarstellungen.

Methoden

Vortrag, Rollenspielpräsentation, Diskussion

Bitte mitbringen

Gerne Entwicklungsprofi le aus der Praxis

(bitte als Overhead-Folie vorbereiten)

Assessments und Modelle

in der Therapie

Termin 1

Seminar-Nr.:

1204-055E

Sa. 28.04.12

10.00-17.00

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1209-116E

Sa. 08.09.12

10.00-17.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 108,-

(DVE, ZVK, DBM,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 120,-

Teilnehmerzahl:

40

Zielgruppe:

Ergotherapeuten;

Physiotherapeuten;

Heil-, Sonder-,

Sozialpädagogen;

Logopäden und

Sprachtherapeuten;

Motopäden;

Kinderärzte;

Psychologen;

ErzieherInnen und

medizinisches Fachpersonal

(Arzthelferinnen).

Leitung:

Dipl.-Psych. Thorsten Macha,

Zentrum für Klinische

Psychologie und Rehabilitation,

Universität Bremen

113


Assessments und Modelle

in der Therapie

Einführung in die Movement ABC-2

(8 UStd. / 8 FP)

Termin

Seminar-Nr.:

1206-070E

Sa. 02.06.12

10.00-17.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 108,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 120,-

Teilnehmerzahl:

25

Zielgruppe:

Ergotherapeuten;

Physiotherapeuten;

Heil-, Sonder-,

Sozialpädagogen;

Logopäden und

Sprachtherapeuten;

Motopäden;

Kinderärzte;

Psychologen;

z. T. ErzieherInnen und

medizinisches Fachpersonal

(Arzthelferinnen).

Leitung:

Julia Kastner,

Dipl.-Psych.

Zentrum für Klinische

Psychologie und Rehabilitation,

Universität Bremen

114

Die Movement ABC-2 stellt ein Einzeltestverfahren

zur Beurteilung der motorischen

Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen

im Alter von 3;0 bis 16;11

Jahren dar. Für drei Altersgruppen stehen

jeweils acht Untertests zur Verfügung, mit

denen die drei Skalen Handgeschicklichkeit,

Ballfertigkeiten und Balance erfasst

werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit,

aus den Einzelergebnissen der acht Untertests

einen Gesamttestwert zu berechnen,

der als Indikator für die allgemeine

motorische Leistungsfähigkeit eines Kindes

dient. Das Verfahren wurde umfassend in

Großbritannien normiert und die Gültigkeit

der Normen für Deutschland überprüft.

Inhalte

• Theoretische Einführung in das Verfahren:

Grundüberlegungen, Konstruktionsprinzipien,

Testcharakteristik

• Ausführliche Einführung in die Durchführung

aller Testitems; praktische

Übungen; Handhabung der Materialien,

Protokollierung

• Auswertung des Subtests Spur nachzeichnen,

Testprotokolls, Profi lerstellung.

• Interpretation von Testprofi len: Argumentieren

mit Standardwerten

• Falldarstellungen in Form von Videobeispielen

Methoden

Vortrag, Rollenspielpräsentation, Diskussion

Literatur

Petermann, F. (Hrsg.) (2009). Movement

Assessment Battery for Children-2 (Movement

ABC-2) (2., überarb. Erg. Aufl .).

Frankfurt: Pearson Assessment.


Kinderrückenschule

(15 UStd. / 15 FP)

Es wird ein Konzeptvorschlag zur Durchführung

eines Kinderrückenschulkurses

erarbeitet.

Inhalte:

• Einführung in die Thematik

• Wirbelsäulenerkrankungen im Kindesalter

• pädagogische und didaktische Durchführungskriterien

• Koordination und Körperwahrnehmung

• Spiele und kindgerechte Bewegungsformen

• Kräftigung und Dehnung mit und ohne

Geräte

• Entspannung

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, Wollsocken und eine

Decke

Termin

Seminar-Nr.:

1206-078E

Sa. 16.06.12

10.00-18.00

So. 17.06.12

09.00-14.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 161,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 179,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

SportlehrerInnen,

Sport- und

GymnastiklehrerInnen,

ErgotherapeutInnen,

Masseure

Leitung:

Sabine Söllner,

Sport- u. Gymnastiklehrerin,

Rückenschullehrerin BdR e.V.,

Entspannungspädagogin,

Feldenkraislehrerin

115

Prävention


Prävention

Weiterbildung zum

Entspannungspädagogen

Hinweis

Es werden nur bei Frau

Söllner absolvierte Module

anerkannt. Haben

Sie diese an einem

anderen Standort besucht,

reichen Sie uns

bitte eine Kopie ein.

Termin

Seminar-Nr.:

1209-129E

So. 30.09.12

10.00-17.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 89,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 98,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

SportlehrerInnen,

Sport- und

GymnastiklehrerInnen,

Heilpädagogen,

Gesundheitspädagogen,

Erzieher

Leitung:

Sabine Söllner,

Sport- u. Gymnastiklehrerin,

Rückenschullehrerin BdR e.V.,

Entspannungspädagogin,

Feldenkraislehrerin,

Nordic Walking-Lehrerin

116

Diese Weiterbildung setzt sich aus den

folgenden 4 Modulen zusammen:

• Progressive Muskelentspannung nach

Jacobson-Kursleiterausbildung (S. 117)

• Autogenes Training – Kursleiterausbildung

(S. 118)

• Entspannungstherapien (S. 119)

• Abschlussseminar s. unten

Die Module sind einzeln buchbar, es ist

keine Reihenfolge vorgegeben (bis auf

das Abschluss-Seminar).

Diese Weiterbildung bereitet Sie grundlegend

auf die Aufgaben in der Primärprävention

nach § 20 Abs. 1 SGB V vor.

Neben den Kursleiterausbildungen erhalten

Sie detaillierte Informationen über die

Bereiche Kursplanung und -organisation,

Kurskostenermittlung, Marketing, Kooperation

mit Krankenkassen etc.

Abschlussseminar

(8 UStd./ 8FP)

Inhalt

Die erlangten Kenntnisse des Autogenen

Trainings, der Progressiven Muskelentspannung

und der Entspannungstherapie

werden vertieft und um neue Erkenntnisse

aus der Stressforschung ergänzt. Sie haben

die Möglichkeit, gezielt im Aufgabenbereich

der Stressprophylaxe und Stressbewältigung

tätig zu werden. Sie können

Menschen kompetent sowie individuell beraten

und aus dem Stress in die passenden

Entspannung führen.


117

Prävention

Progressive Muskelentspannung nach

Jacobson – Kursleiterausbildung

(32 UStd. / 30 FP)

Der amerikanische Neurologe Dr. Edmund

Jacobson entwickelte die Methode zu Beginn

des 20. Jahrhunderts. Heute ist die

Progressive Muskelrelaxation (PM) neben

dem Autogenen Training die bekannteste

und erfolgreichste Entspannungsmethode.

Da die PM jedoch leichter und schneller

erlernbar ist als das Autogene Training,

wird der Übende durch den mühelosen

und rasch eintretenden Erfolg stärker motiviert.

Alle Übungen basieren auf dem einfachen,

aber effi zienten Prinzip der wechselseitigen

An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen

im Körper.

Die PM trägt nachweislich zur allgemeinen

Entspannung und Erholung von Körper,

Geist und Seele sowie zur Angst- und

Stressbewältigung, zur Schlafförderung,

zum Schmerzabbau, zur Prophylaxe, zur

Begleittherapie und sogar zur gezielten Heilung

verschiedener psychischer und organischer

Beschwerden und Krankheiten bei.

Inhalte

Grundstufe (1.+2. Tag)

• Körperwahrnehmung

• PM – Sequenzen für bestimmte Alltagssituationen

• Übungen zum Entspannen aus der Entspannungstherapie

• Indikationen und Kontraindikationen

• Mehodik und Didaktik

• Konzeption eines Kurses

Aufbaustufe (3. Tag)

• Stressbewältigung

• Körperliche Auswirkungen der PM

• Modifi kation der PM für Fortgeschrittene

• Konzeption eines Kurses

Dieses Seminar wird von vielen Kassen

anerkannt.

Bitte mitbringen

Eine Decke und ein Kissen

Termin 1

Seminar-Nr.:

1203-040E

Fr. 23.03.12

10.00-19.00

Sa. 24.03.12

09.00-18.30

So. 25.03.12

09.00-18.30

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1210-138E

Fr. 12.10.12

10.00-19.00

Sa. 13.10.12

09.00-18.30

So. 14.10.12

09.00-18.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 243,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 270,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

SportlehrerInnen,

Sport- und

GymnastiklehrerInnen,

Heilpädagogen,

Gesundheitspädagogen,

Erzieher

Leitung:

Sabine Söllner,

Sport- u. Gymnastiklehrerin,

Entspannungspädagogin,

Rückenschullehrerin BdR e.V.,

Feldenkraislehrerin


Prävention

Autogenes Training –

Kursleiterausbildung

(32 UStd. / 30 FP)

Termin 1

Seminar-Nr.:

1205-066E

Fr. 11.05.12

10.00-19.00

Sa. 12.05.12

09.00-18.30

So. 13.05.12

09.00-18.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 243,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 270,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

SportlehrerInnen,

Sport- und

GymnastiklehrerInnen,

Heilpädagogen,

Gesundheitspädagogen,

Erzieher

Leitung:

Sabine Söllner,

Sport- u. Gymnastiklehrerin,

Entspannungspädagogin,

Rückenschullehrerin BdR e.V.,

Feldenkraislehrerin

118

Prof. Dr. Schultz war Nervenarzt und Psychotherapeut.

Er behandelte seine Patienten

erfolgreich mit der Hypnose. Die

Patienten beschrieben, dass sie während

der Hypnose ein Schwere- und Wärmegefühl

im Körper empfanden. Von einer angenehmen

Ausgeglichenheit und Müdigkeit

wurde ebenfalls berichtet. Prof. Dr. Schultz

entwickelte daraus das Autogene Training.

Eine Form der Selbsthypnose, durch die

sich der Patient selbst in einen hypnotischen

Zustand versetzen kann.

Inhalte

Grundstufe (1.+2. Tag)

• Körperwahrnehmung

• Phantasiereisen

• Indikationen und Kontraindikationen

• Methodik und Didaktik

• Stressbewältigung

• Konzeption eines Kurses

Aufbaustufe (3. Tag)

• Formelhafte Vorsatzbildung – Leitsätze,

Symptomsätze

• Bildung, Einsatz, Beispiele der Leit-

Symptomsätze

• Konzeption eines Kurses

Dieses Seminar wird von vielen Kassen

anerkannt.

Bitte mitbringen

Eine Decke und ein Kissen


Entspannungstherapie

(16 UStd. /16 FP)

Inhalt

Die Entspannungstherapie berücksichtigt

die Teilnehmer, die Schwierigkeiten beim

Einüben von Entspannungstechniken wie

z. B. dem Autogenen Training oder der Progressive

Muskelentspannung haben. In der

Entspannungstherapie wird ein progressiv

aufgebautes Programm vermittelt, bei dem

der Übende mittels einfacher Übungen

lernt, rechtzeitig erkannte Faktoren, die

Kontraindikation bilden können, abzubauen.

Die Entspannung wird eingeteilt in

Aktiv- (autosuggestive) entspannende

Übungen

• Autogenes Training

• Progressive Muskelentspannung

• Atemübungen

• Isometrische Übungen

Passiv- (autosuggestive) entspannende

Übungen

• Autosuggestion

• Meditation

In diesem Kurs werden abwechslungsreiche

Übungen aus der Entspannungstherapie

vorgestellt.

Termin

Seminar-Nr.:

1209-124E

Fr. 28.09.12

10.00-17.30

Sa. 29.09.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 161,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 179,-

Teilnehmerzahl:

20

119

Prävention

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen, SportlehrerInnen,

Sport- und

GymnastiklehrerInnen,

ErgotherapeutInnen,

Ärzte,

Dipl.-Psychologen,

Sozialpädagogen,

Gesundheitspädagogen,

Sporttherapeuten,

Erzieher

Leitung:

Sabine Söllner,

Sport- u. Gymnastiklehrerin,

Rückenschullehrerin BdR e.V.,

Entspannungspädagogin,

Feldenkraislehrerin,

Nordic Walking-Lehrerin


Prävention

Betriebliche Gesundheitsförderung

(8 UStd.)

Termin

Seminar-Nr.:

1211-146E

So. 11.11.12

10.00-17.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 89 ,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 98,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

PhysiotherapeutInnen,

SportlehrerInnen,

Sport- und

GymnastiklehrerInnen,

ErgotherapeutInnen,

Masseure

Leitung:

Sabine Söllner,

Sport- u. Gymnastiklehrerin,

Rückenschullehrerin BdR e.V.,

Entspannungspädagogin,

Feldenkraislehrerin

120

Das Ziel der betrieblichen Gesundheitsförderung

ist die Verbesserung der Gesundheit

und des Wohlbefi ndens am Arbeitsplatz.

Dies geschieht einerseits durch

eine gesundheitsgerechte Arbeitsplatzgestaltung

und entsprechende Schulung der

Mitarbeiter.

Andererseits ist die Aktivierung und die

Bereitschaft zur Selbstverantwortung der

Mitarbeiter ein wichtiger Faktor.

Nur so kann, direkt am Arbeitsplatz, dem

Ort des Entstehens von Fehlbelastungen,

diesen gezielt entgegen gewirkt werden.

Das Seminar richtet sich an Therapeuten,

die in der Gesundheitsprävention tätig sind

und ihr Handlungsfeld erweitern möchten.

Inhalte:

• Verhaltensprävention

• Verhältnisprävention

• Ergonomie

• Psychosoziale Belastung

• Settingansatz

• Gesundheitsmanagement

• Gesundheitszirkel


Psychiatrie/Psychosomatik

Ergotherapie bei der

Borderline-Persönlichkeitsstörung

(15 UStd. / 15 FP)

Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung

stellen für therapeutische/

pfl egende Teams immer wieder eine hohe

Herausforderung dar.

Aufbauend auf meine langjährige Berufserfahrung

im Rahmen der DBT (Dialektisch

Behaviouralen Therapie/Linehan) möchte

ich dazu beitragen, praxisnah Sicherheit

und Verständnis für die „typischen“ Verhaltensmuster

dieser Patienten zu fördern, um

einen professionellen Umgang mit diesem

Klientel zu fi nden.

Inhalte

• Erfahrungsaustausch

• Exkurs zum Krankheitsbild

• Differenzierung der unterschiedlichen

Therapiemodelle im Allgemeinen (Tiefenpsychologie-Verhaltenstherapie)

• Therapieelemente aus der Verhaltenstherapie

bezogen auf Borderline-PatientInnen

• Umgang mit Gefühlen in der Ergotherapie

• Therapeutischer Umgang mit Anspannung

• Training und Anwendung von Fertigkeiten

(Skills) zur Spannungsreduktion

• Erkennen von und Umgang mit Dissoziationen,

Rückführen in die Realität

• Ergotherapeutische Methoden und Ziele

bei der Behandlung/Abgrenzung zu gestaltungstherapeutischen

Methoden

• Integration der verschiedenen verhaltenstherapeutischen

Elemente in das

ergotherapeutische Setting, bzw. Übertrag

in den Alltag

Bitte mitbringen

Buntstifte

Termin 1

Kursort Weimar

Seminar-Nr.:

1203-063E

Sa 10.03.12

14.30-21.00

So. 11.03.12

08.30-16.00

Termin 2

Kursort Hannover

Seminar-Nr.:

1210-137E

Sa. 13.10.12

14.30-21.00

So. 14.10.12

08.30-16.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 161,-

(DVE, Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 189,-

Teilnehmerzahl:

min. 7

max. 20

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen

und andere interessierte

Berufsgruppen

Leitung:

Ria Scheitweiler,

Niedergelassene

Ergotherapeutin,

Kunst- und

Gestaltungstherapeutin

(DAGTP),

Fachtherapeutin Kognitives

Training (Stengel).

11-jährige Tätigkeit an der

Klinik für Psychiatrie und

Psychotherapie des

Universitätsklinikums

Schleswig-Holstein,

Campus Lübeck,

mehrjährige Weiterbildungen in

Gesprächsführung (C. Rogers)

und Verhaltenstherapie

Die Kooperation mit dem DVE

ist beantragt.

121


Feldenkrais-Methode

Die Bewegungen des Lebens:

Eine Einführung in die Feldenkrais

Methode

(15 UStd.)

Termin

Seminar-Nr.:

1206-085E

Fr. 22.06.12

15.30-21.00

Sa. 23.06.12

09.00-16.30

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 178,-

(DVE, ZVK,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 198,-

Teilnehmerzahl:

25

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

Ärzte/innen angrenzende

Berufsgruppen

Leitung:

Roger Russell,

intern. Feldenkrais-

Ausbildungstrainer,

Bewegungswissenschaftler,

Physiotherapeut,

Buchautor

122

In dieser Fortbildung lernen Sie die Vielfalt

der Feldenkrais Lektionen kennen und

erhalten einen theoretischen Überblick der

menschlichen Bewegung und Entwicklung.

Dabei benutzen wir einen Wegweiser, der

die Gruppen- und Einzellektionen erklärt.

Dieser Wegweiser bezieht sich auf einen

grundlegenden biologischen Prozess in

dem alle wichtigen Tätigkeiten des Lebens,

wie z.B.

• Gleichgewicht

• Atmung

• Schauen

• Fortbewegung

• Interaktion

• Greifen und Manipulation

miteinander koordiniert sind.

In der Biologie nennt man dieses Ineinandergreifen

unterschiedlicher Koordinationsprozesse

„funktionale Integration“. Sie

stellt eine innere Ordnung alles Lebendigen

dar. Die Teilnehmer erfahren diese innere

Ordnung zuerst an sich selbst in Gruppenlektionen.

Anhand von Beispielen aus der

• Evolutionsbiologie

• Neurophysiologie und

• funktionalen Anatomie

betrachten wir die Quellen der Wirksamkeit

dieser Lektionen und setzen sie dann

in ein Beispiel der Feldenkrais Einzellektionen

um.

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, Decke


» Die Feldenkrais-Methode wirkt

auf das gesamte Spektrum

individueller Entwicklung. «

Ulla Schläfke & Roger Russell

Seit 18 Jahren

International akkreditierte

Feldenkrais-Ausbildungen

Neue Ausbildung

ab 2013!

Wir informieren Sie gerne und freuen uns über persönliche Kontakte.

Bitte rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Website.

Bergheimer Straße 31 | D-69115 Heidelberg

T 06221 - 29461 | F 06221 - 28965

www.feldenkraiszentrum-HD.de | feldenkraiszentrum-HD@t-online.de


Didaktik/Methodik für Referenten

Pädagogische und methodischdidaktische

Anregungen für Referenten

(30 UStd.)

Termin

Seminar-Nr.:

1203-026E

Fr. 02.03.12

14.00-19.00

Sa. 03.03.12

08.30-16.45

und

Fr. 14.09.12

14.00-19.00

Sa. 15.09.12

08.30-16.45

Kosten:

€ 358,-

Teilnehmerzahl:

30

Zielgruppe:

ReferentInnen für

Gesundheitsberufe

Leitung:

Karin Böhmker,

Dipl. Pädagogin;

Martha Jopt,

Dipl. Pädagogin

124

Inhalt 1. Teil

„Was ist guter Unterricht?“

Der erste Fortbildungstag stellt zu Beginn

die Adressatengruppe in den Vordergrund.

Hierzu werden die Themen Gruppenbildung,

Hetero- und Homogenität in Lerngruppen

in den Blick genommen, um dann

gezielt Methoden auszuprobieren, die auf

die Heterogenität von Lerngruppen eingehen.

Diese Methoden werden praktisch

ausprobiert und im Seminar kritisch auf ihre

Umsetzbarkeit refl ektiert. Im zweiten Teil

des ersten Tages wird die Frage aufgeworfen:

„Was ist eigentlich guter Unterricht?“.

Auch hierzu werden wieder methodische

Umsetzungen ausprobiert. Dabei sollen

auch feed-back-Verfahren für den eigenen

Unterricht einfl iessen.

Am zweiten Tag des Methodentrainings

wird der handelnde, praktische Unterricht

in den Fokus gestellt. Dabei soll das Konzept

des Handlungsorientierten Unterrichts

mit der Fallarbeitsmethode verknüpft werden

und die Ansätze des „Skills lab“ und

des „cognitive apprenticeship“ vorgestellt

werden.

Inhalt 2. Teil

„Kommunikation im Unterricht“

Der dritte Veranstaltungstag nimmt die

eigene Kommunikationskompetenz von

Dozenten im Unterricht in den Blick. Dabei

werden Methoden der Präsentations- und

Moderationstechniken vorgestellt, praktisch

ausprobiert und kritisch refl ektiert.

Am vierten Veranstaltungstag wird die gestörte

Kommunikation im Unterricht aufgegriffen.

Aus verschiedenen Perspektiven

wird der Frage nachgegangen, wer eigentlich

den Unterricht stört, Erklärungs- und

Deutungsansätze vorgestellt und gemeinsam

sollen Möglichkeiten und Strategien

entwickelt werden, um Unterrichtsstörungen

konstruktiv zu nutzen.


Basale Stimulation®

Basisseminar Basale Stimulation ®

(24 UStd.)

(Anerkannt als Bildungsurlaub nach dem NBildUG)

Das Konzept der Basale Stimulation ® nach Prof.

Fröhlich geht hauptsächlich auf die Arbeit mit geistig

und körperlich behinderten Kindern zurück.

Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass die

bei der Basalen Stimulation® gültigen Prinzipien

eine grundlegende und allgemeingültige Bedeutung

für Menschen aller Altersstufen, Kranke und

sogar Gesunde haben.

Basale Stimulation ® macht Menschen mit

Wahrnehmungs- und Aktivitätsstörungen (z. B.

Apallisches Durchgangssyndrom, immobile,

schwerkranke, desorientierte, somnolente oder

demente Menschen) Angebote, die sie für ihre

Entwicklungs- und Wahrnehmungsfähigkeit nutzen

können.

Seminarinhalte

1. Die Bedeutung der Hände als professionelles

Werkzeug in der Pfl ege

• Berührungsqualitäten und deren Intension

• Berührungstestament

• Körperorientierung-/Wahrnehmungsfähigkeiten

entdecken bzw. fördern

2. Die Haut als therapeutisches Medium

• Beruhigende und belebende u. a. Körperwa-

schung

• Ausstreichungen und Einreibungen

• Haut als Kommunikationsmedium setzen (z.

B. Initialberührung)

• Druck und Zug als Wahrnehmungsangebote

• Integration von Körperregionen (Körperbild/Körperschema)

• Einsatz von Hautpflegemitteln und ätherischen

Ölen

3. Verschiedene Lagerungsmöglichkeiten

zur vestibulären Stimulation

4. Angebote zur vestibulären Stimulation

5. Übungen zur Eigenerfahrung unter Einbeziehung

von Prinzipien des Bobath-

Konzeptes, der Kinästhetik, der FOT--

Therapie und des Affolter Konzeptes

Methoden

Vortrag, praktische Arbeit, Eigenerfahrung,

Refl exion

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, Kassette mit Lieblingsmusik,

eigene Körperlotion, evtl. Walkman/Diskman,

Decke, evtl. Kissen für Knie/Kopf

Termin 1

Seminar-Nr.:

1203-024E

Do. 01.03.12

Fr. 02.03.12

Sa. 03.03.12

oder

Termin 2

Seminar-Nr.:

1206-073IF

Do. 14.06.12

Fr. 15.06.12

Sa. 16.06.12

Anmeldeschluss:

24.05.12

Für beide Seminare gilt:

1.Tag 10.30-17.00

2.+3.Tag 08.30-17.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 228,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 253,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Pfl egende,

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

SprachtherapeutInnen,

ÄrztInnen,

interessierte Angehörige

Leitung:

Frieder Lückhoff,

Krankenpfl eger,

Lehrer für Berufe im Gesundheitswesen,

Kursleiter

Basale Stimulation ® ,

Bobath-Practitioner

Hinweis:

Aufbaukurs vom 06.-08.12.12

(siehe Seite 126) nach

Absolvierung des Aufbaukurses

wird ein Zertifi kat ausgestellt,

das die Voraussetzung zur

Zulassung zur Ausbildung

Basale Stimulation ® (Deutschland,

Schweiz) darstellt.

125

IF


Basale Stimulation®

Aufbauseminar

Basale Stimulation ®

(24 UStd.)

(Anerkannt als Bildungsurlaub nach dem NBildUG)

Termin

Seminar-Nr.:

1212-162IF

Do. 06.12.12

10.30-17.00

Fr. 07.12.12

08.30-17.00

Sa. 08.12.12

08.30-17.00

Anmeldeschluss:

15.11.12

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 228,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 253,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Angesprochen sind

Berufsgruppen in der Pfl ege,

Therapie und Medizin,

die vor allem mit schwer

wahrnehmungseingeschränkten

Menschen arbeiten.

Leitung:

Frieder Lückhoff,

Krankenpfl eger, Lehrer für

Berufe im Gesundheitswesen,

Kursleiter Basale Stimulation ® ,

Bobath-Practitioner

Hinweis:

Nach Absolvierung des

Aufbaukurses wird ein

Zertifi kat ausgestellt, das die

Voraussetzung zur

Zulassung zur Ausbildung

Basale Stimulation ®

(Deutschland, Schweiz)

darstellt.

Hinweis:

Die Anerkennung als

Bildungsurlaub ist beantragt.

126

IF

Voraussetzung

Absolventen von einem 3-tägigen Basisseminar

Basale Stimulation ® mit mindestens

24 UStd. Der Kurs muss von einem/r autorisierten

MultiplikatorIn, KursleiterIn oder

PraxisbegleiterIn Basale Stimulation ®

durchgeführt worden sein.

Das Basisseminar Basale Stimulation ® hat

seinen Schwerpunkt im somatischen, vestibulären

und taktil-haptischen Wahrnehmungsbereich.

Im Aufbauseminar werden

diese Inhalte vertieft. Hinzu kommen die

vibratorische, die orale und die auditive

Stimulation.

Die Erfahrungen der TeilnehmerInnen bei

der Umsetzung des Konzeptes in ihrem

Praxisfeld, werden im Seminar aufgegriffen.

Für mitgebrachte Fragen und Problemstellungen

wird im Seminar Raum gelassen

und gemeinsam Lösungsvorschläge

erarbeitet.

Zentraler Bestandteil des Aufbauseminars

sind wieder Eigenerfahrung und Partnerarbeit.

Der Erfahrungsaustausch unter den

TeilnehmerInnen und eine interdisziplinäre

Zusammensetzung der Gruppe bieten viele

Gelegenheiten, Anregungen für das eigene

Arbeitsfeld mitzunehmen.

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, die eigene (Lieblings-)

Körperlotion, die eigene Zahnbürste, eine

Decke und evtl. Kissen


Bewegtes Lagern ® – Grundkurs

(24 UStd.)

Inhalte

Die Pfl ege verabschiedet sich (oft schwer

und ungern) vom standardisierten Lagern

eines Patienten. Sicherlich ist ein Lagerungsschwerpunkt

die Dekubitusprophylaxe. Da

aber Druck und Schwerkräfte immer nur in

Bezug zur Zeit als Ursache für ein Druckgeschwür

gesehen werden können, ist nicht

allein die Lagerungsposition im Mittelpunkt

professioneller Pfl ege, sondern das auf die

individuelle Situation und Bedürfnisse des

Patienten ausgerichtete Bewegen.

Zusätzlich stellt sich die Frage, in wieweit

Lagerung auch anderen Zielen dienen kann?

Und damit kommt das Therapeutische ins

Spiel. Geplant wird Lagerung und der Weg in

die Lagerungsposition zur therapieunterstützenden

Maßnahme. Es gilt die Orientierung

zu fördern, die Atmung zu unterstützen, den

Körper wahrnehmbar zu machen, das aktive

Bewegen zu ermöglichen, pfl egerische und

therapeutische Handlungen dem Ziel entsprechend

zu gestalten, Tonus zu regulieren und

auch Haltungsbewegungen zu verbessern.

Hierzu sind unterschiedliche Lagerungshilfsmittel

eher unterstützend oder hemmen

kreatives und angemessenes Arbeiten. Das

Seminar soll aufzeigen, wie Lagerung neu

verstanden und anders als bisher umgesetzt

werden kann.

Die Inhalte des Seminars werden den Teilnehmern

mit Fokus auf Eigen- und Partnererfahrungen

vermittelt. Der Einstieg in das

Verständnis von „Bewegtes Lagern®“ unter

Zuhilfenahme von Lagerungshilfsmitteln wird

für die Teilnehmer nachvollziehbar. Schwerkraft,

Widerstand, Unterstützungsfl äche, Geschwindigkeit,

Nachvollziehbarkeit und die

verschiedenen Haltungs-/Bewegungsmuster

werden thematisiert. Dabei kommen die Konzepte

Kinästhetik, Basale Stimulation ® , Feldenkrais

und Bobath zur Sprache.

Die Lernsequenzen werden nach den Erfahrungen

bezüglich der Möglichkeit zur Nutzung

in eigenen Schulungseinheiten refl ektiert und

ausgewertet.

Bewegtes Lagern®

Termin 1

Seminar-Nr.:

1208-104E

Do. 30.08.12

10.30-17.00

Fr. 31.08.12

08.30-17.00

Sa. 01.09.12

08.30-17.00

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 228,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 253,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Pfl egende,

PhysiotherapeutInnen,

ErgotherapeutInnen,

SprachtherapeutInnen,

ÄrztInnen,

interessierte Angehörige

Leitung:

Frieder Lückhoff,

BScN,

Begründer des Konzepts

Bewegtes Lagern ® ,

Krankenpfl eger,

Lehrer für Berufe im

Gesundheitswesen,

Kursleiter Basale Stimulation ® ,

Bobath-Practitioner,

Kinästhetikanwender

127

IF


Bewegtes Lagern®

Bewegtes Lagern ® –

Ein Konzept übergreifender Ansatz

Einführung

(8 UStd)

Termin

Seminar-Nr.:

1212-161IF

Mi. 05.12.12

10.30-17.00

Anmeldeschluss:

14.11.12

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 108,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 120,-

Teilnehmerzahl:

20

Zielgruppe:

Pfl egende,

ErgotherapeutInnen,

PhysiotherapeutInnen,

HeilpädagogInnen,

Heilerziehungspfl egerInnen

Leitung:

Frieder Lückhoff,

Krankenpfl eger,

Lehrer für Berufe im

Gesundheitswesen,

Kursleiter Basale Stimulation ® ,

Bobath-Practitioner

128

IF

Der Ansatz betrachtet das Thema der

Patientenlagerung aus unterschiedlichen

Perspektiven. Dabei nutzt er die Prinzipien

von bekannten Konzepten (Kinästhetik,

Bobath, Basale Stimulation, Feldenkrais

und Affolter), um das Lagern zur therapeutischen

und pflegetherapeutischen

Maßnahme werden zu lassen. Zusätzlich

werden Tonusreduzierung, Orientierung,

Atemunterstützung, Dekubitusprophylaxe

sowie Schmerz thematisiert und Lösungen

problemorientiert erarbeitet.

Das Neue an diesem Ansatz ist die Zusammenführung

aller bisherigen Annahmen

von Lagerung und Bewegung sowie

vom lagern und bewegen eines Menschen.

Es wird aufgezeigt, wie diese unterschiedlichen

Sichtweisen sich gegenseitig ergänzen

und eine neue Blickweise auf ein altes

pfl egerisches Thema zulässt.

Von diesem Ansatz profi tiert die Pfl ege,

da sie nun Lagerung zielorientiert und auf

die individuelle Situation des Betroffenen

anpassen kann. Dabei berücksichtigt sie

die Fähigkeiten und gesundheitlichen Probleme

des kranken, behinderten oder alten

Menschen.

Therapie und Pädagogik nutzt Lagerung

mit diesem Ansatz, um ihre therapeutischen

und pädagogischen Ziele auch bei sehr

eingeschränkten und körperlich schwachen

Menschen verfolgen zu können. Eine geeignete

Lagerung kann Ausgangspunkt für

ein therapeutisches oder pädagogisches

Angebot werden oder dieses zusätzlich

unterstützen.

Das Tagesseminar bietet eine Einführung

in das Thema mit vielen Erfahrungssequenzen

und Ideen für die tägliche Arbeit.

Bitte mitbringen

Ein Handtuch, wenn möglich ein Badetuch,

eine Decke, bequeme Kleidung, ggf. ein

kleines Kopfkissen/Nackenrolle.


Kinästhetik – Grundkurs

Fortbewegen statt Heben und Tragen

(32 UStd.)

Inhalte

• Kennenlernen grundlegender Konzepte

der Kinästhetik, die eine effektive und

gesund-erhaltende körperliche Interaktion

mit PatientInnen bzw. BewohnerInnen

ermöglichen

• Erlernen einfacher Transfers und Umlagerungen

(mit Anwendung am Bett,

Rollstuhl, Stuhl und Boden) durch erfahrungsbezogenen

Unterricht, wodurch

eine Übertragung auf den eigenen Arbeitsbereich

ermöglicht wird.

• Entwickeln einer persönlicher Bewegungs-

und Handlungsfähigkeiten, um

das Risiko von berufsbedingten Verletzungen

und Überlastungsschäden bei

Mobilisationsleistungen zu mindern

• Möglichkeiten erarbeiten, Patienten/Bewohner

in der Entwicklung ihres Genesungsprozesses

zu unterstützen und sie

aktiv zu beteiligen

• Anwenden der Transfers und Umlagerungen

im eigenen Arbeitsbereich in

den Zeiträumen zwischen den einzelnen

Grundkurstagen

• Refl exion der Umsetzung körperlicher

Interaktion mit Patienten/Bewohnern

mittels kinästhetischer Prinzipien nach

den Praxisphasen und dadurch Sicherung

der persönlichen Bewegungs- und

Handlungsfähigkeiten

Bitte mitbringen

Bequeme Kleidung, warme Socken,

Schreibmaterial

Termin 2

Seminar-Nr.:

1204-049IF

Fr. 20.04.12

Fr. 11.05.12

Fr. 01.06.12

Fr. 22.06.12

Anmeldeschluss:

30.03.12

oder

Termin 3

Seminar-Nr.:

1209-112IF

Fr. 07.09.12

Fr. 28.09.12

Fr. 12.10.12

Fr. 09.11.12

Anmeldeschluss:

17.08.12

Zeiten je Seminartag

9.00-16.30 Uhr

Kosten:

Verb.-Mitgl.: € 295,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 328,-

Teilnehmerzahl:

14

Zielgruppe:

MitarbeiterInnen aus der Pfl ege

und Behindertenbetreuung,

Ergo- u. PhysiotherapeutInnen

Leitung:

Andreas Matthies,

Lehrer für Pfl egeberufe

Kinästhetik-Grundkurstrainer

129

Kinästhetik

IF


Kinästhetik

Kinästhetik – Grundkurs mit

Vertiefungstag (32 UStd.)

Kinästhetik – Aufbaukurs (32 UStd.)

Fortbewegen statt Heben und Tragen

Termin 1

Grundkurs

Seminar-Nr.:

1202-013 IF

Di. 07.02., Di. 21.02.,

Di. 06.03., Di. 20.03.

Anmeldeschluss:

17.01.12

Termin

Aufbaukurs

Seminar-Nr.:

1209-110 IF

Di. 04.09.,Di. 18.09.,

Di. 09.10., Mo. 05.11.

Anmeldeschluss:

14.08.12

Zeiten je Kurstag

09.00-16.30 Uhr

Kosten je Kurs:

Verb.-Mitgl.: € 295,-

(DVE, ZVK, HEP,

Plätze kontingentiert)

Nicht-Mitgl.: € 328,-

Teilnehmerzahl:

16

Zielgruppe:

Berufsgruppen aus der Pfl ege

und Behindertenbetreuung,

Ergo- und Physiotherapeuten

Teilnahmevoraussetzung

für den Aufbaukurs: vorherige

Teilnahme an einem Grundkurs

Leitung:

Gundula Höppner,

Krankenschwester,

Kinästhetik-Trainerin für

Grund- und Aufbaukurse

130

Inhaltliche Schwerpunkte des Grundkurses

• Kennenlernen grundlegender Kinästhetikkonzepte

• Einfache Umlagerungen und Transfers

• Entwicklung persönlicher Bewegungs-

und Handlungsfähigkeiten zur körperlichen

Entlastung

• Kennenlernen von Bewegungsabläufen

zur Unterstützung von Patienten und Bewohnern.

Inhalte Vertiefungstag

• Wiederholung, Vertiefung des Grundkurs-Wissens

• Erweiterung eigener Bewegungs- und

Anwendungsfähigkeit

• Be- und Erarbeitung von Fallbeispielen

Inhaltliche Schwerpunkte des Aufbaukurses:

Die Kenntnisse aus dem Grundkurs sind

Voraussetzung für die Teilnahme an diesem

Kurs.

• Vertiefung theoretischer u. praktischer

Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem

Grundkurs

• Selbstständige Analyse und Einschätzung

der Patientensituation/Bewohnersituation

• Verfeinerung und Verbesserung beim

Handling von Patienten bzw. Bewohnern

Methodik

Kurzreferate, praktische Übungen

IF

Bitte mitbringen

Bequeme Bewegungskleidung, warme

Socken, Decke, Schreibmaterial


Praxisanleitung

Qualifi kation zur Praxisanleitung

Unser Konzept der „Qualifi kation zur Praxisanleitung“ entspricht den

Anforderungen des Kranken- und Altenpfl egegesetzes an eine berufspädagogische

Qualifi kation.

Sie umfasst insgesamt 200 Stunden, von denen 160 Stunden den

„Allgemeinen pfl egerelevanten Kenntnissen“ (APK) anderer Fachweiterbildungen

und 40 Stunden „praktische/theoretische Erfahrungen

in der Anleitung“ entsprechen.

Die Module (Struktur und Inhalte)

Wir bieten die geforderten Inhalte mit der Perspektive Praxisanleitung

in Modulen an, deren Reihenfolge und zeitliche Absolvierung

im Ermessen der Einrichtungen bzw. TeilnehmerInnen liegen. Das

Modul Anleitung sollte am Ende der Qualifi zierung liegen.

Modul Pfl egewissen (40 UStd.)

Themen der Pfl egeorganisation und des Qualitätsmanagements auf

theoretischer Grundlage sowie pfl egewissenschaftliche, ethische,

professionelle und betriebliche Fragestellungen

Termin I: 10.-14.09.12, Termin II: *12.-16.11.12 oder Termin III: *10.-14.12.12

Modul Kommunikation/Ökonomie (40 UStd.)

Gesprächsführung und Kommunikation insbesondere in und um Anleitungssituationen.

Grundlagen des Wirtschaftens in pfl egerischen Arbeitsfeldern

z.B. Personalbedarf und -einsatz, Ressourcen, Betriebsformen

Termin I: *09.-13.01.12, Termin II: 13.-17.02.12 oder Termin III: *25.-29.06.12

Modul Recht/Personal (40 UStd.)

Grundbegriffe des Rechts; pfl egerelevante Rechtsvorschriften; Personalführung,

Motivation, Beurteilungen, Führungsstile

Termin I: *16.-20.04.12, Termin II: 18.-22.06.12 oder Termin III: *03.-07.09.12

Modul Pädagogik/Betriebslehre (40 UStd.)

Pädagogische, didaktische Konzepte/Vorgehensweisen; Lerntheorien,

-verhalten, betriebs-, organisations- und unternehmensbezogene

Fragestellungen, Arbeitsschutz, -gesetze

Termin I: 09.-13.07.12, Termin II:*24.-28.09.12 oder Termin III: *08.-12.10.12

Modul Anleitung (40 UStd.)

Konzepte zu Kompetenzen, Beratung und Anleitung sowie die Arbeit

mit Projekten des Anleitens; Erarbeitung von Praxisaufträgen.

Die Ausarbeitungen der Arbeitsaufträge stellen die Grundlage für

eine systematische, zielgerichtete und moderierte Refl exion sowohl

von Anleitungen als auch von Projekten dar.

Termin: 12.-16.11.12

*bitte beachten: leider nur begrenzte Anzahl von Plätzen

Fragen zu Kosten und weiteren Infos bitte an:

Frau Hinrichs Tel.: 0511/5354-615 oder -662

131


Intermediate Care

Intermediate Care Qualifi kation

(240 UStd.)

Termine

Seminar-Nr.:

1202-012E

theoretischer

Unterricht:

06.-10.02.12

23.-27.04.12

11.-15.06.12

03.-07.09.12

15.-19.10.12

03.-07.12.12

Unterrichtszeiten:

08.00 bis 15.00

(16.45) Uhr

Abschluss:

Die Qualifi zierung schließt

mit einem Testat ab.

Kosten: € 2160,-

Leitung:

Ulrich Hagemann,

Dipl.-Krankenpfl eger

Fragen und weitere

Infos bitte an:

Frau Hinrichs,

Tel. 0511/5354-615 oder -662

132

Die Inhalte dieser Qualifi zierung wenden

sich an Pfl egende, die auf Intermediate

Care Stationen beschäftigt sind. Inhaltlich

ist die Qualifi zierung durch das Curriculum

der Weiterbildung zur Fachkraft für Intensiv-

und Anästhesiepfl ege geregelt.

Ziele der Qualifi zierung

Die Qualifi zierung vermittelt Kompetenzen

zur Überwachung sowie zur verantwortungsvollen

ganzheitlicher Pfl ege für Patienten

in diesem Betreuungsbereich.

Inhalte

• Ganzheitliche Beobachtung und Überwachung

• Lungen- und Atemwegserkrankungen

• Atemförderung

• Stoffwechsel-, Magen-, Darmerkrankungen

• Neurologische Erkrankungen, Dialyse

• Gynäkologische Erkrankungen

• Bewegungsförderung und Lagerung

• Schmerztherapie

• Reanimation, Notfallmanagement

• Bobath Konzept, Kinästhetik

• Basale Stimulation

empfohlene Praktika

• Intermediate Care: 10 Wochen

• Intensivpfl ege: 4 Wochen

• Anästhesiepfl ege und

Aufwachraum: 2 Wochen


Fachweiterbildung

Fachweiterbildung zur Fachkraft für

Leitungsaufgaben in der Pfl ege

Ziele der Weiterbildung

Zur Wahrnehmung von Führungs- und Leitungsaufgaben bedarf es

neben aller Fachkompetenz auch der Fähigkeit zu planen, zu organisieren,

anzuleiten, zu beraten, betriebswirtschaftliche Erfordernisse

zu erkennen und bei der eigenen Arbeit zu berücksichtigen.

Studieninhalte

Schwerpunkte des Curriculums sind u. a.: Pfl egetheorien; Qualitätssicherung;

Leitungs- und Führungsmodelle; Techniken für die

Anleitung, Begleitung und Schulung; Kommunikationsinstrumente

und Refl exionstechniken; Organisieren und Wirtschaften als Leitungsaufgabe;

sozial- und gesundheitswissenschaftliche Aspekte.

Zeitlicher Rahmen

Die Weiterbildung besteht aus einem Grundkurs mit 460 und einem

Aufbaukurs mit 260 Theoriestunden. Zum Erwerb der staatlichen

Anerkennung müssen Grund- und Aufbaukurs absolviert werden.

Der Grundkurs erstreckt sich über 1 Jahr. Den Abschluss des Grundkurses

bildet eine hausinterne Prüfung. Das ausgehändigte Zertifi kat

berechtigt gem. § 71 und 113 SGB XI und § 132 a SGB V, Qualitätssicherung,

zur Übernahme von Leitungsfunktionen in Einrichtungen

der stationären und ambulanten Altenhilfe.

Der Aufbaukurs, der sich an den Grundkurs anschließt, dauert ein

halbes Jahr.

Der Abschluss vermittelt die staatliche Anerkennung zur Fachkraft

für Leitungsaufgaben in der Pfl ege und berechtigt zum Hochschulstudium

in Niedersachsen.

Zugangsvoraussetzung

Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Krankenschwester/pfleger,

Kinderkrankenschwester/-pfleger, Hebamme,

Altenpfl egerin/-pfl eger, Heilerziehungspfl egerin/-pfl eger, Krankenund

Gesundheitspfl egerin/-pfl eger

Praktika (22 Wochen):

Aufgeteilt in interne und externe Praktika

Beginn: 04.06.12

Ende: 06.12.13

Weiterbildungsleitung: Gabriela Zietz

Fragen zu Kosten und weiteren Infos bitte an:

Frau Hinrichs, Tel.: 0511/5354-615 oder -662

133


Fachweiterbildung

Fachweiterbildung für Intensiv- und

Anästhesiepfl ege

Die Weiterbildung zur Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepfl ege

ist nach der Verordnung über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen

vom 18. 03. 2002, zuletzt geändert am 05.05.2010, staatlich

anerkannt.

Ziele der Weiterbildung

Die Weiterbildung soll zur Wahrnehmung der Aufgaben in den verschiedenen

Fachgebieten der Intensiv- und Anästhesiepfl ege und in

der Assistenz in der Intensivmedizin und Anästhesie befähigen.

Studieninhalte

• Allgemeine pfl egerelevante Kenntnisse (160 UStd.)

• Intensiv- und Anästhesiepfl ege (280 UStd.)

• Pflegerelevantes Grundwissen aus Bezugswissenschaften

(280 UStd.)

Praxis

Die Praktika dauern insgesamt 13 ½ Monate.

4 Monate in einer Anästhesieabteilung oder mehreren Anästhesieabteilungen

mit mindestens drei operativen Fachbereichen, 8 Monate

auf medizinischen oder operativen Intensivstationen unterschiedlicher

Fachrichtungen und Schwerpunkte, 1 ½ Monate in einem

weiteren für die Intensiv- und Anästhesiepfl ege wichtigen diagnostischen

und therapeutischen Funktionsbereich oder in mehreren

solcher Bereiche eines Krankenhauses.

Zeitlicher Rahmen

Die Weiterbildung wird als berufsbegleitender Lehrgang mit theoretischem

und praktischem Unterricht, sowie mit einer in den Lehrgang

eingegliederten praktischen Mitarbeit in derzeitigen und künftigen

Einsatzbereichen (Intensivtherapiestation, Anästhesieabteilung)

angeboten. Der Unterricht wird in Blockunterricht und tageweise

(mittwochs) durchgeführt. Die Weiterbildung dauert zwei Jahre und

beginnt jeweils zweijährig im Mai.

Nächste Weiterbildung vom 01. Mai 2013 bis 30. April 2015.

Zugangsvoraussetzungen

Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Krankenschwester,

Krankenpfl eger, Gesundheits- und Krankenpfl egerin oder Gesundheits-

und Krankenpfl eger.

Abschluss

Die geschützte Weiterbildungsbezeichnung Fachkraft für Intensivund

Anästhesiepfl ege ist staatlich anerkannt und berechtigt zum

Hochschulstudium in Niedersachsen.

Weiterbildungsleitung: Ulrich Hagemann

Fragen zu Kosten und weiteren Infos bitte an:

Frau Hinrichs, Tel.: 0511/5354-615 oder -662

134


Seminare unseres

Kooperationspartners:

Lückhoff-Institut in Weimar

Kooperationspartner

2003 wurde das Lückhoff-Institut am historischen, ehemaligen

Wohnhaus von Johann Nepomuk Hummel, Hofkapellmeister

und Klaviervirtuose zu J. W. v. Goethes Zeiten, der Öffentlichkeit

vorgestellt. Insbesondere im modernen Anbau fi nden Seminare

statt. Die eine Räumlichkeit ist ideal für körper- und praxisorientierte

Veranstaltungen, die zweite, mit ihrer zum Garten offenen

Gestaltung, auch für bewegungsorientierte Seminare oder Veranstaltungen

mit überwiegendem Vortragscharakter.

Schwerpunkt der Bildungsarbeit beruht auf den drei Bereichen

Wahrnehmung, Bewegung und (non-)verbale Kommunikation.

Trotz zentraler Lage des Institutes fühlt der Teilnehmer sich von

der Natur umgeben. Und die Möglichkeiten, Kulturprogramm mit

Fortbildung zu kombinieren, ist zusätzlich etwas für die eigene

Erholung … also immer eine Reise wert.

Der Standort hat für Therapeuten und Pfl egende aus der mittel-

und ostdeutschen Region durch kürzere Anreise unverkennbare

Vorteile. So können Sie in Ihrer Nähe vom vielseitigen Fortbildungsprogramm

der DDH profi tieren. Das bedeutet für das

Lückhoff-Institut auch eine Erweiterung und Bereicherung der

Bildungsangebote. Außerdem bietet Weimar mit seinem sehr

anregenden, kulturell-historischen Umfeld einen Ort, wo Lernen

Spaß macht.

Sie sind eingeladen, sich auf der Internetseite des Lückhoff-

Instituts umzuschauen. Und sicherlich fi nden Sie das eine oder

andere Angebot interessant, so dass wir Sie persönlich in Weimar

begrüßen dürfen.

Marienstraße 8

99423 Weimar

www.lueckhoff-institut.de

kontakt@lueckhoff-institut.de

Fort- und Weiterbildung Tel.: 03643/ 499067

im Gesundheitswesen Ansprechpartnerin: Frau Bube

135


Allgemeine Geschäftsbedingungen

VERTRAGSABSCHLUSS/ANMELDUNG

Die Anmeldung zu den Seminaren erfolgt schriftlich über das Anmeldeformular

in diesem Heft, per Fax oder über unsere Homepage:

Akademie der Diakonischen Dienste Hannover, (ehem. Fortbildungszentrum

Annastift), Anna-von-Borries-Straße 1-7, 30625 Hannover,

Fax: 0511/ 5354-672; Homepage www.ddh-akademie.de

Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Ohne

Angabe der Berufsbezeichnung und Kopie des entsprechenden Berufsabschlusses

ist keine Anmeldung möglich (Zielgruppenbindung der Veranstaltungen).

Mit der Anmeldung wird der Vertrag geschlossen. Die Teilnehmer

erhalten eine schriftliche Anmeldebestätigung mit den Seminarunterlagen

(Zeiten, Wegbeschreibung etc.). Sollten sich im Hinblick auf die Durchführung

des Seminars Änderungen (Verlegung oder Absage) ergeben, werden

die Teilnehmer darüber so früh wie möglich informiert. Ansonsten erfolgt keine

weitere Benachrichtigung.

Für bestimmte Veranstaltungen (insbesondere zertifi zierte Weiterbildungen

und über die Arbeitsagentur geförderte Maßnahmen) gelten separate Vertragsbedingungen.

Darauf wird entsprechend in der Ausschreibung verwiesen.

TEILNAHMEGEBÜHR/ZAHLUNG:

Sofern in der Ausschreibung nicht anders vermerkt ist, sind in der Teilnahmegebühr

Skripte oder Materialien enthalten.

Die Überweisung der Teilnahmegebühr hat bis spätestens 6 Wochen vor

Veranstaltungsbeginn zu erfolgen.

Für Angehörige der Diakonischen Dienste Hannover sowie der Altträger gilt

bei kostenpfl ichtigen Veranstaltungen i. d. R. eine ermäßigte Gebühr (Ermäßigungshöhe

bitte erfragen).

Bei externen Teilnehmenden gilt i. d. R. eine Ermäßigung für Mitglieder bestimmter

Berufsverbände (DVE, ZVK, HEP-Verband), sofern nicht andere

Bedingungen in der Ausschreibung vermerkt sind oder separate Vertragsunterlagen

bestehen. Für Mitarbeitende des Diakonie-Kollegs Hannover beträgt

unter dem gleichen Vorbehalt die Ermäßigung 10 % auf den vollen Preis. Ein

entsprechender Nachweis (z.B. Angabe des Verbandes und Mitgliedsnummer)

ist erforderlich.

Die Anzahl der Plätze mit ermäßigter Gebühr sind kontingentiert

(auf etwa 20% der zur Verfügung stehenden Plätze).

RÜCKTRITT:

Rücktrittsmeldungen bedürfen der schriftlichen Form. Bei Rücktritt entstehen

folgende Stornogebühren:

Bis 42 Tage vor Kursbeginn: keine

41 bis 21 Tage vor Kursbeginn: 25 % der Kursgebühr

20 bis 15 Tage vor Kursbeginn: 50 % der Kursgebühr

Ab 14 Tage vor Kursbeginn: 100 % der Kursgebühr

Die Stornogebühr kann erlassen werden, wenn ein geeigneter Ersatzteilnehmer

benannt wird oder von einer bestehenden Warteliste nachrücken kann.

Kursplätze können nicht von Teilnehmenden selbständig getauscht oder weitergegeben

werden, die Platzvergabe ist ausschließlich dem Veranstalter vorbehalten.

Unterricht, der von einem Teilnehmer wegen Krankheit oder anderer

Gründen nicht wahrgenommen werden kann, wird nicht rückvergütet.

136


Allgemeine Geschäftsbedingungen

VERTRAGSABSCHLUSS/ ANMELDUNG

Fortsetzung von Seite 136

Der Veranstalter haftet nicht für die Richtigkeit oder die Anwendbarkeit der

von den Referenten vermittelten Lerninhalte.

Teilnahmebescheinigungen werden nur für vollständig absolvierte Veranstaltungen

ausgestellt. Eine Zweitausstellung der Teilnahmebescheinigung erfolgt

nur gegen Gebühr (5,- €).

ÄNDERUNGEN UND ABSAGEN VON SEMINAREN:

Wir verpfl ichten uns zu einer sorgfältigen Planung und Durchführung des

Fortbildungsangebotes. Falls ein Seminar wegen einer zu geringen Zahl an

Anmeldungen (Absage spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn) oder

anderer wichtiger Gründen (z. B. kurzfristiger Erkrankung des Seminarleiters)

nicht durchgeführt werden kann, erhalten die Teilnehmenden die Seminargebühr

umgehend zurück. Weitergehende Ersatzansprüche (z. B. aus gebuchten

Unterkünften, Reisekosten oder Patientenabsagen) sind ausgeschlossen.

Wir behalten uns vor, aus wichtigem Grund Ersatzreferenten einzusetzen oder

die Zeitstruktur einer Veranstaltung zu verändern.

VERSICHERUNGEN/HAFTUNG:

Die Teilnehmenden sind grundsätzlich für ihren Versicherungsschutz selbst

verantwortlich.

Die Teilnehmenden handeln bei Anwendungsdemonstrationen, Übungen und

Patientenbehandlungen auf eigene Gefahr. Für Schäden von Dritten durch

Teilnehmende haften die Teilnehmenden selbst. Schadensersatzansprüche

gegenüber Dozenten und dem Veranstalter sind ausgeschlossen, sofern keine

grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt.

FORTBILDUNGSPUNKTE/FORTBILDUNGSPFLICHT

Für Therapeuten besteht seit 01.01.07 eine gesetzlich vorgeschriebene Fortbildungspfl

icht, die sich auf von den Kassen zugelassene Praxisinhaber bzw.

fachliche Leiter bezieht.

Umfang: 60 Punkte in 4 Jahren, ein Punkt entspricht einer UStd.

Fortbildungspunkte werden vergeben für Seminare, die Methoden vermitteln,

die die Qualität der Behandlung fördern, bezogen auf die Heilmittelrichtlinien.

Zurzeit besteht eine deutliche Unschärfe bei der Beurteilung, für welche Inhalte

Fortbildungspunkte vom Veranstalter vergeben werden können und für

welche nicht. Solange keine eindeutige Positiv-/Negativliste vom Gesetzgeber

herausgegeben ist, übernimmt der Veranstalter keine Gewährleistung für

ausgeschriebene Fortbildungspunkte.

Datenschutzhinweis

Wenn Sie unsere Informationen und Angebote nicht mehr erhalten

möchten, können Sie der Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke

widersprechen.

Bitte teilen Sie uns in diesem Fall Ihren Widerspruch schriftlich mit, wir

löschen Ihre Daten dann umgehend aus unserem Adressbestand.

137


Die Ecclesia Versicherungsdienst GmbH ist der kompetente

Partner für das Versicherungsmanagement

von Einrichtungen des Gesundheitswesens und der

Sozialwirtschaft.

� Zentraler Ansprechpartner

für alle Versicherungsfragen

von Einrichtungen und

deren Mitarbeitenden

�� Betriebliche Altersversorgung:

Spezielle Lösungen

zur Entgeltumwandlung

z. B. Plan A

� Ergänzende Konzepte (u. a. für

Bau- und Freizeitmaßnahmen)

�� Schadenservice

Ecclesia Versicherungsdienst GmbH

Ecclesia Vorsorge

Klingenbergstraße 4 � 32758 Detmold

Tel.: +49 (0) 5231 603-0 � Fax: +49 (0) 5231 603-197

e-mail: info@ecclesia.de

www.ecclesia.de

e-mail: info@ecclesia-vorsorge.de

www.ecclesia-vorsorge.de



Seminaranmeldung für

externe Teilnehmer

Hiermit melde ich mich unter ausdrücklicher Anerkennung

der Allgemeinen Geschäftsbedingungen verbindlich an.

Name, Vorname des Teilnehmers

Beruf/Tätigkeit

Name Berufsverband Verb.Mitgl.Nr.

telefonisch tagsüber erreichbar

Anschrift Teilnehmer

ggfs.

Name, Anschrift Arbeitgeber

Seminar-Nr.

Seminar-Titel

Datum /Unterschrift

Falls eine zusätzliche Rechnung (nur für Vorsteuerabzugsberechtigte)

neben der Anmeldebestätigung

(beinhaltet Seminargebühren) gewünscht ist, bitte

ankreuzen:

Rechnung an mich persönlich

Rechnung an meinen Arbeitgeber

Eine Kopie der Berufsurkunde liegt bei ( )

Eine Kopie der Berufsurkunde liegt schon vor ( )

(Voraussetzung zur Anmeldung)

139


Förderungsmöglichkeiten

Agentur für Arbeit

Bildungsgutscheine, Trainingsmaßnahmen, Weiterbildungen....

Hauptzielgruppe: Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte (ggf.

auch Abgänger von Berufsfachschulen)

WeGebAU: Zielgruppe: ältere sowie gering qualifi zierte Beschäftigte

in Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitenden

Nähere Infos unter: www.arbeitsagentur.de

–>„Finanzielle Hilfen“–> „Berufl iche Weiterbildung“

Die DDH-Akademie ist zertifi ziert nach AZWV (Anerkennungs- und

Zulassungsverordnung – Weiterbildung). Ein Förderung über Bildungsgutscheine

ist möglich.

Förderungswürdige Maßnahmen der Akademie sind: „Zertifi katsausbildung

Manuelle Lymphdrainage“, „Bobath-Grundkurs“, „Qualifi

zierung Praxisanleitung“, Weiterbildung „Fachkraft Intensiv- und

Anästhesiepfl ege“ und Weiterbildung „Fachkraft Leitungsaufgaben

in der Pfl ege“.

Bildungsprämie

Hauptzielgruppe: gering Verdienende

Nähere Infos unter: www.bildungspraemie.info

IWiN – Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen:

Hauptzielgruppe: Kleine und mittlere Unternehmen

Nähere Infos unter: www.iwin-niedersachsen.de

Bildungs-/Qualifi zierungsschecks Bundesländer (Nordrhein-

Westfalen, Hessen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz)

Hauptzielgruppe: Unternehmen mit max. 250 Mitarbeitern

Nähere Infos z.B. unter: www.bildungsscheck.nrw.de

„Meister-BaföG“ (AFBG)

Hauptzielgruppe: u. a. Pfl egekräfte

Nähere Infos unter: www.meister-bafoeg.info

Begabtenförderung berufl iche Bildung

Hauptzielgruppe: u. a. Gesundheitsfachberufe

Nähere Infos unter: www.sbb-stipendien.de

Eine gute Übersicht der Stiftung Warentest über Förderungsmaßnahmen

fi ndet sich auch zum Download auf unserer website:

www.ddh-akademie.de auf der Seite „Förderungsmöglichkeiten“.

140


Unterbringung

Unterbringungsmöglichkeit direkt

über den Akademieräumen

Seit August 2009 haben Sie die Möglichkeit günstige kleine Appartements

direkt über den Akademieräumen auf dem Annastiftsgelände

in Hannover-Kleefeld zu buchen.

Aufgrund der beschränkten Anzahl der zur Verfügung stehenden

Appartements empfi ehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Kosten: 35,- € pro Übernachtung (ohne Verpfl egung)

Sie haben die Möglichkeit, in der Cafeteria des Annastifts zu frühstücken.

Anfragen und Buchungen bitte ausschließlich über das Team des

Veranstaltungs-Managements im Annastift:

Tel.: 0511/ 5354 – 246, Leitung: Frau Drell

E-Mail: Dagmar.Drell@ddh-gruppe.de

Eine Liste mit weiteren Unterbringungsmöglichkeiten in Hannover

können Sie auch über unsere Homepage als PDF herunterladen.

Gerne senden wir Ihnen diese Liste auch auf dem Postweg zu.

Inhouse-Schulungen

Übrigens: Wir kommen mit vielen Seminarthemen auch sehr gerne in Ihre

Einrichtung. Sie sparen nicht nur Zeit und Kosten, wir können dadurch

individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen ein maßgeschneidertes

Seminar anbieten.

Bitte sprechen Sie uns an.

141


Kooperationspartner

Eine Veranstaltung in pädagogischer

Verantwortung* der Ev. Erwachsenenbildung

Niedersachsen, Region Hannover

* § 10 Abs. 1, s. Durchführungsverordnung

zum Erwachsenenbildungsgesetz

• Ärztegesellschaft für Manuelle Kinderbehandlung und

Atlastherapie (ÄMKA),

www.aegamk.de

• A.I.M. – Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin

www.aim-hannover.de

• Berufsverband für Heilerziehung, Heilerziehungspfl ege und - hilfe

(HEP) in Niedersachsen/Bremen e. V.,

www.berufsverband-hep.de

• Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie e. V. DAHTH

www.dahth.de

• Deutscher Verband der Ergotherapeuten (DVE) e. V.

www.dve.info

• Deutscher Verband für Physiotherapie – Zentralverband der Physiotherapeuten

/ Krankengymnasten (ZVK), Landesverband Niedersachsen

e. V. im ZVK

www.zvk-ns.de

• Ev. Erwachsenenbildung Niedersachsen, Region Hannover

www.eeb-hannover.de

• Feldenkrais Zentrum Heidelberg,

www.feldenkraiszentrum-hd.de

• Institut für angewandte Osteopathie (IFAO)

www.ifaop.com

• Lückhoff-Institut Weimar

www.lueckhoff-institut.de

• Upledger Institut Deutschland

www.upledger.de

142


Chronologische Übersicht

Thema Datum Seite Kürzel

Januar 2012

TAKTKIN® Kompaktausbildungskurs

Kinder, Termin 1

BOBATH-24-Std.-Konzept für Erwachsene

– Einführung: Grundmobilität im Alltag,

Termin 1

Hemiparese: Behandlung der oberen

Extremitäten in Anlehnung an versch.

therapeutische Verfahren, Termin 1

05.-07.01. 25

05.-07.01. 10

07.-09.01. 11

Prax.anl., Modul Kommunikation/Ökonomie,

Termin 1

09.-13.01. 131

Osteopathie-Ausbildung, Beginn 1. Jahr 12.-14.01. 19

CranioConcept®, Basic-Level, Termin 1 27.-29.01. 86

Februar 2012

Einführung in die Internationale Klassifi kation

der Funktionsfähigkeit, Behinderung

und Gesundheit (ICF) der WHO,

Handtherapie DAHTH anerkannt

03./04.02. 66

Praxisseminar zur Therapie grammatischer

Störungen

03./04.02. 29

Ergotherapeutische Begleitung demenziell

Erkrankter, Termin 1

03./04.02. 106

Stroke Unit – Basiskurs, Termin 1 04./05.02. 88

Intermediate Care Qualifi kation, Beginn 06.-10.02. 132

Kinästhetik – Grundkurs mit Vertiefungstag,

Beginn

07.02. 130

Gebärden-unterstützte-Kommunikation 10./11.02. 30

Informationsveranstaltung über das Castillo

Morales-Konzept, Termin 1

10./11.02. 31

Spiegeltherapie und Mentales Training 11.02. 90

Prax.anl., Modul Kommunikation/Ökonomie,

Termin 2

13.-17.02. 131

Ich lade dich zum Essen ein, Grundkurs 17./18.02. 32

Sprachentwicklungsstörungen bei

Mehrsprachigkeit

17./18.02. 34

Schienenkurs 1: Statische Schienen,

Handtherapie DAHTH anerkannt

17.-19.02. 67

Kinesiologisches Tapen, Grundkurs,

Termin 1

18./19.02. 80

März 2012

Basale Stimulation®, Grundkurs, Termin 1 01.-03.03. 125

CranioSacrale Therapie I, Termin 1 01.-05.03. 78

IF

Die mit gekennzeichneten Seminare sind primär für MitarbeiterInnen der

DDH-Unternehmensgruppe konzipiert, stehen aber trotzdem allen Interessierten

– auch inhaltlich uneingeschränkt – offen.

143

IF


Chronologische Übersicht

Thema Datum Seite Kürzel

Schritte in den Dialog –

Sprachtherapeutische Frühintervention mit

Eltern: Kompaktkurs

Pädagogische und methodisch-didaktische

Anregungen für Fortbildungsreferenten,

Beginn

144

02./03.03. 35

02./03.03. 124 Neu

Stimmtherapie nach Schlaffhorst/Andersen 03./04.03. 36 Neu

Ergotherapie in der Palliativmedizin 03./04.03. 91 Neu

Manuelle Lymphdrainage, Beginn, Termin 1 05.-30.03. 20

Ergotherapie bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung

10./11.03. 121

Bobath-Grundkurs, Beginn, Termin 1 12.-18.03. 16

Integrative Validation, Grundkurs, Termin 1 15./16.03. 107

Semantisch-Lexikalische Störungen 16./17.03. 37

Ergotherapie bei Parkinson-Patienten,

Termin 1

16./17.03. 92

Elternberatung in der pädiatrischen Ergotherapie

17./18.03. 98

Demenz ??? – Ein Begriff und viele Fragezeichen

22.03. 109 Neu

Lehse unt Rächtschreipschwihrichkeiten

adeh, Termin 1

23./24.03. 99

F.O.T.T.® – Einführungsseminar, Termin 1 23./24.03. 38

Progressive Muskelentspannung nach

Jacobson, Kursleiterausbildung, Termin 1

23.-25.03. 117

Bobath Aufbaukurs 30.03-03.04. 15

April 2012

Hemiparese: Rumpf und obere Extremitäten 12.-14.04. 12

TAKTKIN® Kompaktausbildungskurs

Kinder, Termin 2

12.-14.04. 25

Zertifi ziertes Curriculum Geriatrie, Beginn 13./14.04. 104 Neu

Differentialdiagnose: verbale Entwicklungsdyspraxie/

kindliche Sprechapraxie versus

phonologische Störung

15./16.04. 39

BOBATH-24-Std.-Konzept für Erwachsene

– Einführung: Grundmobilität im Alltag,

Termin 2

15.-17.04. 10

Prax.anl., Modul Recht/Personal, Termin 1 16.-20.04. 131

Kinästhetik – Grundkurs, Beginn, Termin 2 20.04. 129

Syntaktische Störungen: Diagnostik und

Therapie im patholinguistischen Ansatz

20./21.04. 40 Neu

CranioConcept®, Advanced-Level I,

Termin 1

20.-22.04. 87

IF

Die mit gekennzeichneten Seminare sind primär für MitarbeiterInnen der

DDH-Unternehmensgruppe konzipiert, stehen aber trotzdem allen Interessierten

– auch inhaltlich uneingeschränkt – offen.

IF

IF

IF


Chronologische Übersicht

Thema Datum Seite Kürzel

Verhaltensauffällige Kinder in der sprachtherapeutischen

Praxis

21./22.04. 41 Neu

Marburger Konzentrationstraining, Termin 1 21./22.04. 100

Sturzprävention 27./28.04. 110

Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen

27./28.04. 42 Neu

Entwicklungsdiagnostik mit dem ET 6-6,

Termin 1

28.04. 113

Massagetechniken für die oberen Extremitäten,

Termin 1

28./29.04. 81

Mai 2012

Manuelle Mobilisation, Handtherapie

DAHTH anerkannt, Beginn

03.-06.05. 70

Prosodie als Therapieschwerpunkt 04./05.05. 43 Neu

Funktionale Stimmtherapie 04./05.05. 44

Soziale Kompetenz bei Grundschulkindern 04./05.05. 102

Evidenz-basierte Praxis, Handtherapie

DAHTH anerkannt, Beginn

07./08.05. 71 Neu

Manuelle Therapie, Beginn 08.-13.05. 23 Neu

Nichtelektronische Kommunikationshilfen 11./12.05. 45

Autogenes Training, Kursleiterausbildung

Beginn

11.-13.05. 118

Weichteiltechniken 31.05. 72

Juni 2012

Physikalische Therapie, Handtherapie

DAHTH anerkannt

01.-03.06. 73

Einführung in Movement ABC-2 02.06. 114

Stroke Unit – Basiskurs, Termin 2 02./03.06. 88

Fachkraft für Leitungsaufgaben in der

Pfl ege, Beginn

04.06. 133

CranioSacrale Therapie I, Termin 2 07.-11.06. 78

Kinesiologisches Tapen, Grundkurs,

Termin 2

09./10.06. 80

Vorbeugung von und Umgang mit

Kontrakturen und Spastik

13.06. 95 Neu

Basale Stimulation®, Grundkurs,Termin 2 14.-16.06. 125

Sprachtherapeutische Frühintervention für

Late Talker

15./16.06. 46

Schienenkurs 2: Dynamische Schienen,

Handtherapie DAHTH anerkannt

15.-17.06. 68

IF

Die mit gekennzeichneten Seminare sind primär für MitarbeiterInnen der

DDH-Unternehmensgruppe konzipiert, stehen aber trotzdem allen Interessierten

– auch inhaltlich uneingeschränkt – offen.

146

IF

IF


Chronologische Übersicht

Thema Datum Seite Kürzel

Kinderrückenschule 16./17.06. 115

Das Orofaziale System – die mehrfache

Bedeutung für den Organismus

17./18.06. 63 Neu

Prax.anl., Modul Recht/Personal, Termin 2 18.-22.06. 131

Stottertherapie bei Kindern, Jugendlichen

und Erwachsenen

22./23.06. 47 Neu

Umgang mit Dysphagie-Patienten 22./23.06. 48

Ergotherapeutische Begleitung demenziell

Erkrankter, Termin 2

22./23.06. 106

Die Bewegungen des Lebens: Eine

Einführung in die Feldenkrais-Methode

22./23.06. 122

Bewegungsstudie der menschlichen

Bewegung als Grundlage für die

Befundung und Behandlung...

22.-24.06. 18

Prax.anl., Modul Kommunikation/Ökonomie,

Termin 3

25.-29.06. 131

Migräne, Kopfschmerz, Tinnitus und

Schwindel

28./29.06. 82 Neu

Ergotherapie bei Klienten mit chronischen

Schmerzen, Termin 1

29./30.06. 94

Sensorische Integration in der sprachtherapeutischen

Praxis

29./30.06. 49

CranioConcept®, Advanced-Level II,

Termin 1

29.06.-01.07. 87

NEUROvitalis-Trainerseminar 30.06. 111 Neu

Hemiparese: Behandlung der oberen

Extremitäten – Arm, - Handfunktion

30.06.-02.07. 13

Juli 2012

Bobath-Grundkurs, Beginn, Termin 2 02.-06.07. 16

Differenzialdiagnostik, Sprachtherapie

und Elternberatung bei mehrsprachigen

Kindern

06./07.07. 50

Das Bobath-Konzept in der Logopädie 06./07.07. 51

Gemeinsam in der Therapiestunde! Ideen

zur effektiven Arbeit mit Eltern in der

Therapie

07.07. 52 Neu

Prax.anl., Modul Pädagogik/Betriebslehre,

Termin 1

09.-13.07. 131

Manuelle Lymphdrainage für Ergotherapeuten

09.-13.07. 22

Diagnostik und Therapie von kleinen Kindern

mit Spracherwerbsstörungen

12.-14.07. 53

IF

Die mit gekennzeichneten Seminare sind primär für MitarbeiterInnen der

DDH-Unternehmensgruppe konzipiert, stehen aber trotzdem allen Interessierten

– auch inhaltlich uneingeschränkt – offen.

147


Chronologische Übersicht

Thema Datum Seite Kürzel

BOBATH-24-Std.-Konzept für

Erwachsene – Einführung: Grundmobilität

im Alltag, Termin 3

14.-16.07. 10

August 2012

Entwicklungsdyspraxie in der Logopädie

und die Assoziationsmethode nach

McGinnis

25.08. 54 Neu

Krankengymnastik am Gerät, Beginn 25./26.08. 85

Bewegtes Lagern®, Grundkurs 30.08./01.09. 127

Qualitätsmanagement, Handtherapie

DAHTH anerkannt

31.08./01.09. 74

„Spielst Du mit mir sprechen?“ Elterntraining

zur Förderung der kindlichen Sprachenentwicklung

31.08./01.09. 55 Neu

Hemiparese: Neue Behandlungsansätze

der oberen Extremitäten

31.08./01.09. 93

CranioConcept®, Basic-Level, Termin 2 31.08./02.09. 86

September 2012

Marburger Konzentrationstraining, Termin 2 01./02.09. 100

Prax.anl., Modul Recht/Personal, Termin 3 03.-07.09. 131

Kinästhetik Aufbaukurs, Beginn 04.09. 130

BOBATH-24-Std.-Konzept für Erwachsene

– Einführung: Grundmobilität im Alltag,

Termin 4

06.-08.09. 10

Kinästhetik – Grundkurs, Beginn, Termin 3 07.09. 129

Morphologische Störungen: Diagnostik und

Therapie im patholinguistischen Ansatz

07./08.09. 56 Neu

AAP®-basierte Stimmtherapie 07./08.09. 57

Ergotherapie bei Klienten mit chronischen

Schmerzen, Termin 2

07./08.09. 94

Entwicklungsdiagnostik mit dem ET 6-6,

Termin 2

08.09. 113

Hemiparese: Behandlung der unteren

Extremitäten

08./09.09. 14 Neu

TAKTKIN® Kompaktausbildungskurs

Erwachsene

10.-12.09. 26

Prax.anl., Modul Pfl egewissen, Termin 1 10.-14.09. 131

Einführungskurs in die kognitiv-therapeutischen

Übungen nach Prof. Perfetti

22./23.09. 96

Prax.anl., Modul Pädagogik/Betriebslehre,

Termin 2

24.-28.09. 131

IF

Die mit gekennzeichneten Seminare sind primär für MitarbeiterInnen der

DDH-Unternehmensgruppe konzipiert, stehen aber trotzdem allen Interessierten

– auch inhaltlich uneingeschränkt – offen.

148

IF

IF


Entspannungstherapie 28./29.09. 119

Angewandte Physiotherapie in der

Pädiatrie, Beginn

28./29.09. 103 Neu

Psychologische Aspekte, Handtherapie,

DAHTH anerkannt

28./29.09. 75

Schienenkurs 3: Spezial Schienen,

Handtherapie DAHTH anerkannt

28.-30.09. 69

Therapie und Unterricht mit selektiv mutistischen

Kindern

29.09. 58 Neu

Entspannungspädagoge, Abschluss-

Seminar

30.09. 116

Oktober 2012

Manuelle Lymphdrainage, Beginn, Termin 2 01.-26.10. 20

Dorn-Methode, Aufbaukurs 05.10. 83

Ich lade dich zum Essen ein, Aufbaukurs 05./06.10. 33

Ergotherapie bei Parkinson-Patienten,

Termin 2

05./06.10. 92

CranioConcept®, Advanced-Level I,

Termin 2

05.-07.10. 87

Dorn-Methode 06./07.10. 84

TAKTKIN® Aufbaukurs Kinder 08.-10.10. 27

Prax.anl., Modul Pädagogik/Betriebslehre,

Termin 3

08.-12.10. 131

Progressive Muskelentspannung nach

Jacobson, Kursleiterausbildung, Termin 2

12./14.10. 117

Ergotherapie bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung

13.-14.10. 121

Assessment, Handtherapie DAHTH anerkannt,

Beginn

20./21.10. 76

November 2012

BOBATH-24-Std.-Konzept für

Erwachsene – Einführung: Grundmobilität

im Alltag, Termin 5

Möglichkeiten der ganzkörperlichen

Förderung in der Sprachtherapie

(nach Padovan und Kesper)

Hemiparese: Behandlung der oberen

Extremitäten in Anlehnung an versch.

therapeutischen Verfahren, Termin 2

Informationsveranstaltung über das Castillo

Morales-Konzept, Termin 2

Chronologische Übersicht

Thema Datum Seite Kürzel

01.-03.11. 10

03./04.11. 59 Neu

03.-05.11. 11

09./10.11. 31

IF

Die mit gekennzeichneten Seminare sind primär für MitarbeiterInnen der

DDH-Unternehmensgruppe konzipiert, stehen aber trotzdem allen Interessierten

– auch inhaltlich uneingeschränkt – offen.

149


Chronologische Übersicht

Thema Datum Seite Kürzel

„Das ist meine Stimme“ – Möglichkeiten

elektronischer Kommunikationshilfen

09./10.11. 61

Seniorensporttrainer/ Fit im Alter 09./10.11. 112

Stroke Unit - Aufbaukurs 10./11.11. 89

Betriebliche Gesundheitsförderung 11.11. 120 Neu

Integrative Validation, Grundkurs, Termin 2 12./13.11. 108

Prax.anl., Modul Pfl egewissen, Termin 2 12.-16.11. 131

Prax.anl., Modul Anleitung 12.-16.11. 131

Manuelle Lymphdrainage, Beginn, Termin 3 12.11.-07.12. 20

Ernährung und Ernährungsstörungen bei

Menschen mit Demenz

14.11. 109

Massagetechniken für die oberen

Extremitäten, Termin 2

17./18.11. 81

TAKTKIN®, Ausbildungskurs Kinder 17.-20.11. 28

Melodische Intonationstherapie 21.11. 60

F.O.T.T.®, Einführung, Termin 2 23./24.11. 38

Schmerzen verstehen, Handtherapie

DAHTH anerkannt

23./24.11. 77

Förderung von Menschen mit Autismus

nach dem Vorbild des TEACCH-Modells

23./24.11. 62

Kinesiologisches Tapen, Aufbaukurs 24./25.11. 80

Einführungsseminar in das Affolter-Modell® 24./25.11. 97

CranioSacrale Therapie II 29.11.-

03.12.

79

Lehse unt Rächtschreipschwihrichkeiten

adeh, Termin 2

30.11./01.12. 99

Dezember 2012

Bewegtes Lagern®, Einführung 05.12. 128

Basale Stimulation®, Aufbaukurs 06.-08.12. 126

Prax.anl., Modul Pfl egewissen, Termin 3 10.-14.12. 131

IF

Die mit gekennzeichneten Seminare sind primär für MitarbeiterInnen der

DDH-Unternehmensgruppe konzipiert, stehen aber trotzdem allen Interessierten

– auch inhaltlich uneingeschränkt – offen.

Inhouse-Schulungen

Übrigens: Wir kommen mit vielen Seminarthemen auch sehr gerne in Ihre

Einrichtung. Sie sparen nicht nur Zeit und Kosten, wir können dadurch

individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen ein maßgeschneidertes

Seminar anbieten.

Bitte sprechen Sie uns an.

150

IF

IF

IF

IF


Kooperationspartner Anzeige

EKK-BildungsKredit

Meine

Zukunft clever

finanzieren

Sie haben Studienpläne

und benötigen finanzielle

Unterstützung?

Der EKK-BildungsKredit

sichert Ihnen die Finanzie-

rung Ihrer Lebenshaltungskosten,

Studiengebühren

und Lehrmittel.

Weitere Informationen

unter www.ekk.de,

in Ihrer EKK-Filiale oder

unter 0561 7887-4000.

Telefon: 0561 7887- 4000,

E-Mail: ekk@ekk.de, Internet: www.ekk.de

Filialen: Eisenach � Frankfurt (M.) � Hannover � Karlsruhe � Kassel

München � Neuendettelsau � Nürnberg � Rummelsberg � Schwerin

Speyer � Stuttgart � Beratungsbüro Erfurt � Repräsentanz Wien

151


AKADEMIE FÜR FORT- UND WEITERBILDUNG

(ehemals Fortbildungszentrum Annastift gGmbH)

Anna-von-Borries-Straße 1 – 7

30625 Hannover

www.ddh-akademie.de

QUALITÄTSMANAGEMENTSYSTEM

Sekretariat

Marianne Hinrichs, Kathrin Schindler

Telefon 0511 / 53 54-662

Fax 0511 / 53 54-672

E-Mail: akademie@ddh-gruppe.de

Anmeldung zu den Veranstaltungen

In schriftlicher Form mit unserem Anmeldeformular im Heft oder über

unsere Homepage

Leitung

Dipl.-Päd. Rainer Kuznik

Fachreferate

Dipl.-Päd. Armin Mantey

Dipl.-Berufspäd. (FH) Birgit Schulze

Fachweiterbildungen

Ulrich Hagemann, Dipl.-Krankenpfl eger

Gabriela Zietz, Erwachsenen- und Gesundheitspädagogin

Organisation

Renate Surrey, Paraskevi Pertsemidou

Impressum

Herausgeber: Diakonische Dienste Hannover gGmbH

Akademie für Fort- und Weiterbildung

Gestaltung: Peter Marggraf

Marcel Domeier (Titelseite)

Redaktion: Birgit Schulze

Anzeigen: Rainer Kuznik

Satz und Druck: Interdruck Berger + Herrmann GmbH, Hannover

������������������

������������������

pCC-zertifiziert nach

DIN EN ISO 9001 : 2008

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine