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10DAS INVESTMENT EXTRA 2011 | Vermögensverwaltende Fonds | MARKT & TRENDSKunden ebenfalls vermögensverwaltendeFonds ins Portfolio legt. Er sieht inVV-Fonds vielmehr eine erwünschteTrennung von Beratung und Betreuungauf der einen Seite und dem Asset Managementauf der anderen (siehe Seite 20).Kaum ein Berater könne beideserfolgreich leisten, mein Erdmann.Gerade vor dem Hintergrundder zunehmenden gesetzlichenAnforderungen seien VV-Fonds, bei denen auf Marktentwicklungenauf Fondsebene reagiert wird,eine Lösung. „Berater müssen jede Transaktionund die Beratung dazu in Protokollenfesthalten. Der Arbeitsaufwand istenorm, schnelle Entscheidungen sindkaum noch möglich“, erklärt Erdmann.Dennoch ist der Berater weiterhingefragt: „Aus Risikogesichtspunktensollten Anlegerauf eine Kombination aus VV-Fonds setzen. Und dafür ist derBerater zuständig“, so Erdmann. Er empfiehltdas Risiko sowohl über Köpfe alsauch über Anlagestile zu streuen.Rund acht bis zehn Fonds pro Portfoliohält der MMD-Chef für angemessen. Beider Auswahl gelten wiederum die RegelnVV-Fonds bieten eineprofessionelle Vermögensverwaltungauch für den kleinen Geldbeutelder modernen Portfoliotheorie. So gibt esAnlagestile, die in unterschiedlichenMarktphasen profitieren. „Über Trendfolgegemanagte Fonds brauchen klareMarktsignale. In Seitwärtsmärkten habensie eher Probleme“, weiß Erdmann. Dortkönnen dafür fundamental ausgerichteteStockpicker-Fonds ihre Qualitäten ausspielen.Erdmann hat mehrere Depots mitunterschiedlicher Risikoausrichtung zusammengestellt(siehe Seite 36). Dabeiversucht er die Strategien so zu kombinieren,dass sie möglichst gering korrelieren,um so die Volatilität im Portfoliozu senken und die Ertragschancen zu maximieren(siehe Grafik unten).Reine Rechnerei reicht für den Anlageerfolgallerdings nicht aus – vorallem, wenn sie ausschließlichauf Vergangenheitsdaten basiert.Um die richtigen Fondsauswählen zu können, müssenBerater bestens mit den Strategiender einzelnen Fondsmanager vertrautsein. Und sie müssen die Entwicklungder Fonds verfolgen und prüfen, obdie Manager ihre Strategien und Versprecheneinhalten, und abschätzen, ob siedas auch künftig schaffen.Das heißt also: Gutes Gespür ist gefragt.Oder, um mit Börsen-Altmeister Kosto -lany zu schließen: Der Anlageerfolg isteine Kunst und keine Wissenschaft. |Von Sabine GrothAsset Allocation: Wie VV-Fonds miteinander korrelierenDie Tabelle zeigt die Korrelationen der von MMD im „Ausgewogenen Depot“ eingesetzten VV-Fonds. Je höherder Wert, desto höher die Korrelation (rot = Werte über 0,5). 1 entspricht einem 100-prozentigen Gleichlauf.Werte um 0 zeigen unabhängigen Verlauf, negative Werte einen gegenläufigen (grün = Werte unter 0).AnteaCarmignacPatrimoineC-QuadratARTS Tot.ReturnBalanceETF-DachfondsEthnaAktiv EFvSStrategieAusgewogenLuxTopicBankSchillingM&WPrivatSaurenGlobalBalancedWalserPorfolioGermanSelectAntea 1,00 0,37 0,71 0,66 0,33 0,49 0,41 0,02 0,54 0,55Carmignac 0,37 1,00 0,47 0,38 0,40 0,60 0,41 0,18 0,52 0,44PatrimoineC-Quadrat 0,71 0,47 1,00 0,72 0,55 0,38 0,40 -0,09 0,36 0,50ARTS Tot.Return BalanceETF-Dachfonds 0,66 0,38 0,72 1,00 0,46 0,32 0,36 -0,08 0,25 0,55Ethna Aktiv E 0,33 0,40 0,55 0,46 1,00 0,60 0,61 -0,29 0,57 0,48FvS Strategie 0,49 0,60 0,38 0,32 0,60 1,00 0,71 -0,06 0,88 0,24AusgewogenLuxTopic 0,41 0,41 0,40 0,36 0,61 0,71 1,00 -0,37 0,64 0,65Bank SchillingM&W Privat 0,02 0,18 -0,09 -0,08 -0,29 -0,06 -0,37 1,00 -0,25 -0,41Sauren Global 0,54 0,52 0,36 0,25 0,57 0,88 0,64 -0,25 1,00 0,47BalancedWalser Porfolio 0,55 0,44 0,50 0,55 0,48 0,24 0,65 -0,41 0,47 1,00German SelectQuelle: MMD Multi Manager GmbH

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