Infobroschüre Stufe 4 - Über uns

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Infobroschüre Stufe 4 - Über uns

HERZ ÜBER KOPFInformationsbroschüreBereichsleiterInAlltagsgestaltung undAktivierungStufe 4• Weshalb eine Führungsausbildung• Lernziele und Ausbildungsinhalte / Abschlussarbeit• Die Leitung• Organisatorisches / Daten• Referenzliste von bisherigen AbsolventInnen


Weshalb eine Führungsausbildung alsBereichsleiterIn Alltagsgestaltung und Aktivierung?Die Aufgaben der verantwortlich Mitarbeitenden im Bereich der Alltagsgestaltung und Aktivierungsind vielfältig und anspruchsvoll. Die Anforderungen an die Qualität und die Professionalitätnehmen stetig zu.Mit unserem Angebot möchten wir u.a. die Qualifikationen für folgende Aufgabenschwerpunktefördern:- Verbesserung des Stellenwertes der Alltagsgestaltung + Aktivierung in der Langzeitpflege- Qualitätssicherung / Umsetzung Leitbild- Leitungs- und Führungsaufgaben im Bereich Aktivierung wie:Teamleitung, Koordinationsaufgaben, Anleitung und Führung von freiwillig Mitarbeitenden,Planen, Leiten von Rapporten/Sitzungen, Mitarbeitergespräche, Konflikte lösen,Koordination der interdisziplinären Zusammenarbeit etc.- Aktivierungsmassnahmen/Ziele definieren, umsetzen und dokumentieren- Bisherige Aktivierungsangebote überprüfen. Neue entwickeln und umsetzen- Fördern des Aktivierungsgedankens im gesamten HeimEs ist unser Ziel, in dieser Führungsausbildung die Teilnehmenden für ihre Arbeit zu stärkenund zu fördern, sie für ihre Führungsaufgaben auszurüsten und ihnen hilfreiche Arbeitsinstrumenteaufzuzeigen. Auch sollen die Teilnehmenden ihre Stärken und ihre Grenzen auslotenund reflektieren können.Anerkannt und EmpfohlenDiese Führungsausbildung ist speziell zugeschnittenfür die fachliche Leitung des Aktivierungsbereicheseines Heimes. Sie entsprichtvom Ausbildungsumfang her vollumfänglichdem Standard an Ausbildungsstunden, welcherim Grundlagenpapier „Grundangebotund Basisqualität im Alters– und Pflege-heim“ der Kantone BS, BL und SO deklariertwurde ( www.bap-bl.chbl.ch).Mach es allen recht...2


Unser Verständnis von Alltagsgestaltung undAktivierungHauptziele1. Erhalten und Fördern einer grösstmöglichen körperlichen und geistigen Selbständigkeitund Selbstbestimmung2. Erhalten und Fördern von sozialen Kontakten3. Erhalten und Fördern eines positiven Selbstwertgefühles4. Nutzen und Erweitern des vorhandenen Er-Lebensraums5. Wahrnehmen und Verwirklichen vorhandener Er-LebensmöglichkeitenZwei HauptaufgabenDaraus leiten wir 2 Hauptaufgaben ab die sich für eine Fachfrau/einen Fachmann im BereichAktivierung und Alltagsgestaltung stellen:1. Sie/Er hat dazu beizutragen, dass die noch vorhandenen Ressourcen möglichst langeerhalten bleiben und auch noch Neue sich entfalten können2. Damit dies möglich wird fördert, entfaltet und schafft sie/er entsprechende Möglichkeitenund Angebote im Sinn von Lebens- und ErlebensräumenGrundsatzDabei lässt sie/er sich leiten sowohl von biografischen und milieumässigen Hintergrün-den als auch von der aktuellen Befindlichkeit und Lebenssituation des alten Menschen.Weitere Aufgaben1. Begleiten von Menschen in Krisensituationen (Neueintritte, Erkrankungen etc.) z.B. durchEinzelbetreuung2. Die alten Menschen "auf ihr Lebensende hin" begleiten. Themen dazu sind:Abschied nehmen, loslassen, Krankheit und Hinfälligkeit ertragen/annehmen, trauernetc.Bedingungen für eine fundierte begleitende und aktivierende Arbeit sind- Ganzheitliches Denken und Handeln (Körper, Geist, Seele, Lebenssituation)- Interdisziplinäre Zusammenarbeit (z. B. Pflege-Aktivierung)- Aktivierung/Alltagsgestaltung muss als psychosoziale Arbeit im Heim akzeptiert undintegriert sein- Miteinbezug der Angehörigen3


Lernziele und Ausbildungsinhalte / Abschlussarbeit1. Grundlagen der FührungLernziele:- Wichtige Leitungsaufgaben und Führungsinstrumente kennen undanwenden lernen- Auseinandersetzung mit verschiedenen Führungsstilen- Persönliches Führungsverhalten reflektieren / bewusst machen- Persönliche Verhaltens- und Handlungsspielräume erweiternInhalteA. Grundlagen der Führung• Aufgabe, Struktur, Kultur einer Organisation• Leitungsaufgaben, Leitungsinstrumente• Führungsstile nach dem Modell der Transaktions-Analyse (TA)• Reflexion des eigenen Führungsverständnisses (TA)B. Kommunikation• Das Mitarbeitergespräch / Kommunikationslehre• Aufträge erteilen, Motivieren, Kritisieren und Feedback• Umgang mit Konflikten• Mobbing• Leiten von Teamsitzungen / Teamgespräche• Gruppenprozesse• Interdisziplinäre Zusammenarbeit2. Ganzheitlich-vernetztes aktivierendes ArbeitenLernziele:- Aktivierungsmassnahmen/Ziele definieren, umsetzen und dokumentieren können- Interdisziplinären Informationsaustausch sicherstellen könnenInhalte:• Möglichkeiten und Instrumente zur Bedarfserfassung (Zieldefinition) kennen und anwendenkönnen• Zielsetzungen praktisch umsetzen können• Dokumentation führen können• Resultate überprüfen und gegebenenfalls anpassen können• Informationen bringen und holen - Instrumente4


3. Konzeptionelles Vorgehen, Planen und ArbeitenLernziele:- Konzeptionelle Vorgehensweisen kennen und anwenden lernen- "Von der Idee/dem Impuls zur Verwirklichung"Inhalte:• Konzeptionelles Denken/Vorgehen kennen lernen• Ein Aktivierungskonzept erarbeiten und reflektieren• Neue Angebote konzipieren und umsetzen (Vorgehen)• Förderung des Aktivierungsgedankens im ganzen Heim Mittel - Wege – Möglichkeiten4. AbschlussarbeitSchriftliche Erarbeitung eines Aktivierungskonzeptes für den aktuellen Arbeitsplatz unterunserer Anleitung.5


Aufnahmebedingungen- Mindestens 250 Ausbildungsstunden in Alltagsgestaltung und Aktivierung, was dem LeA-Schulstand Stufen 1-3 oder ähnlichen Ausbildungen entspricht.- Derzeitige Funktion im Heim: Fachbereichsleitung Alltagsgestaltung und Aktivierung, resp.Stellvertretungsfunktion oder- Fachsbereichsleitung konkret in Aussicht- Arbeitspensum mindestens 40 Stellenprozente- Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in Alltagsgestaltung und AktivierungAbgabe AktivierungskonzeptZur Erlangung des Diploms muss das Aktivierungskonzept der Schulleitung bis spätestens30 Tage vor dem letzten Ausbildungsblock eingereicht werden. Diese prüft die Vollständigkeitund inhaltliche Relevanz. Sind diese Kriterien erfüllt, erhalten die Absolventen am letztenAusbildungstag das Diplom zur Bereichsleiter/-in für Alltagsgestaltung und Aktivierung.Ausbildnerin / DozentinSie werden von Erika Schärer-Santschi ausgebildet. Sie hat langjährige Führungs– und Ausbildungserfahrungim sozialen Bereich. Überdies ist sie Herausgeberin des Buches „Trauern- Praxishandbuch für Pflegende und Gesundheitsberufe“.Erika Schärer-SantschiSantschifreiberufliche Dozentin und Beraterinim Bereich Bildung in Spitälern, Spitex, Pflegeheimen,Berufsverbänden, Höheren Fachschulen und weiteren Institutionen6


OrganisatorischesTeilnehmerzahlAusbildungsdauerSelbststudiumDaten16 Personen12 Tage, d.h. 6 Blöcke à 2 Tage innerhalb von ca. 10 MonatenSeminardauer am 1. Tag jeweils von 10.00 – 18.00 UhrSeminardauer am 2. Tag jeweils von 09.00 – 16.30 UhrFür die Stoffverarbeitung und die Verfassung der Abschlussarbeit(Aktivierungskonzept) müssen ca. 10 Tage aufgewendet werdenSchultage jeweils Donnerstag und FreitagSeminar 4/6 Seminar 4/723./24.08.2012 13./14.06.201304./05.10.2012 15./16.08.201315./16.11.2012 03./04.10.201324./25.01.2013 28./29.11.201307./08.03.2013 06./07.02.201425./26.04.2013 27./28.03.2014KostenSeminarortOrganisationAnmeldungFr. 3‘600.00 für LeA-AbsolventInnenFr. 3'900.00 für externe TeilnehmerInnen auf Wunsch zahlbar in 2 RatenGwatt-Zentrum am ThunerseeÜbernachtung mit Frühstück im Doppel– oder Einzelzimmerzwischen Fr. 51.00 und Fr. 145.00, je nach ZimmerstandardLeA - Schule für Lebensbegleitung im AlterLänggasse 57 / Postfach, 3607 ThunTelefon 033 733 43 43, Fax 033 733 43 42E-Mail: info@leaschule.chInternet: www.leaschule.chschriftlich mit separatem Anmeldeformular Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangsberücksichtigt!7


Referenzliste einiger AbsolventinnenFrau Theresa Fiechter, dipl. LeA-Fachfrau A+A G 033 672 44 14Leitung Aktivierung, Altersheim Frutigen Mail: theresa.fiechter@altersheim-frutigen.chFrau Sonja Grunder, dipl. LeA-Fachfrau A+A P 079 291 61 49Leitung Aktivierung, Alterszentrum Bachtele, Wimmis G 033 657 86 94Frau Judith Rizzi, dipl. LeA-Fachfrau A+ALeitung Aktivierung, Casa Fiora, S.A., ZizersFrau Elisabeth Schindler, dipl. AktivierungsfachfrauLeitung Aktivierung, Altersheim Forstegg, SennwaldHerrn Willy Schmid, dipl. LeA-Fachmann A+AMail: judith.rizzi@hotmail.comMail: e.schindler@catv.rol.chMail: wlschmid@bluewin.chFrau Pia Zosso-GauchGauch, dipl. LeA-Fachfrau A+A G 031 740 11 35Leitung Aktivierung, Betagtenzentrum LaupenMail: pia.zosso-gauch@bz-laupen.chSchule für Lebensbegleitung im Alter GmbHLänggasse 57 Postfach CH-3607 ThunTelefon: +41 (0)33 733 43 43 Fax: +41 (0)33 733 43 42E-Mail: info@leaschule.ch www.leaschule.ch

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