Prozessoptimierung - Mediaplanet

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2 · august 2011 Eine Themenzeitung von MediaplanetChallengeBestehende Prozesse zu hinterfragen und dann zu optimieren gehört zuden Aufgaben jeder Unternehmung. In erster Linie werden betriebsinterneAbläufe geprüft, angepasst und optimiert.Wir empfehlenRoberto A. Busin,ASCO-VorstandsmitgliedDie Kon sum güterindustrie macht es vorBestehende Prozesse zuhinterfragen und dannzu optimieren gehört zuden Aufgaben jeder Unternehmung.In ersterLinie werden betriebsinterneAbläufe geprüft,angepasst und optimiert. Bald einmalstellt sich aber heraus, dass die interneBetrachtung nicht genügt und dassdas eigentliche Optimierungspotentialin der unternehmensübergreifendenSichtweise liegt. Im Fokus steht dabeidie gesamte Wertschöpfungskette.Die Partner der Konsumgüterbranchehaben diese Tatsache als erste erkanntund arbeiten permanent daran, ihre gemeinsamenKunden, die Konsumenten,noch besser zu bedienen.Effizienz zu Gunstender KonsumentenSo entstand in den 80er Jahren eine Initiativezur Zusammenarbeit zwischenHerstellern und Händlern mit dem Ziel,die Wertschöpfungskette effizienter zugestalten. Dabei wird die Versorgungskette,von der Produktion bis hin zurKaufentscheidung der Konsumenten,auf Optimierungspotentiale hin untersucht.Ziel dabei ist es, die Rationalisierungspotentialehinsichtlich der Logistikmit den Marktwachstumspotentialenauf Seiten des Marketing zu verknüpfen.Durch die Kooperation zwischenIndustrie und Handel könnenvorhandene Potentiale aufgedeckt bzw.realisiert werden, die durch eine isolierteinterne Betrachtung nicht möglichwären. Die Grundsätze der ECR-Philosophiesind in unserer globalisierten Weltaktueller denn je. Sie sind Grundvoraussetzungfür eine hohe Verfügbarkeitvon qualitativ hochstehenden Produkten,frei von Lebensmittelskandalen.Die Basis für Rationalisierungspotentialebilden Standards. Nur wenn einzelneObjekte eindeutig identifizierbarsind, können weitere Kommunikationsstandardsund Prozessmodelle daraufaufsetzen. Diese «Werkzeuge» müssenkompatibel zueinander sein undsukzessive zu einer umfassenden, integrativenGesamtlösung für reibungsloseund effiziente Informations- undWarenflüsse zusammengefügt werdenkönnen.Logistik«Logistik darf nichtnur als Kostenfaktorwahrgenommenwerden.»Nicolas Florin,CEO GS1 SchweizDie Supply Chain im FokusKlassische Beispiele für Supply Chainssind die Lieferketten der Automobilindustrieoder der Textilbranche. Diesecharakterisieren sich durch ihre starkeVertikalisierung. Es handelt sich dabeium in sich geschlossene Prozesse. DieKrise in der Automobilbranche vor rundzwei Jahren hat die Schwächen solcherproprietärer Systeme deutlich gemacht.Im Gegensatz dazu zielen die auf Kollaborationbasierenden Modelle daraufab, innerhalb von Versorgungsketten,gemeinsam erarbeitete Prozesse als Instrumentzu deren Steuerung und Kontrollebereit zu stellen.Im Fokus des ECR Modells steht dieSupply Chain Konsolidierung. Dabeigeht es um die Rationalisierung derSupply Chain, wobei Konkurrenten undHandelsketten gleichermassen mit einbezogenwerden. So ist es denkbar, Lagergemeinsam zu bewirtschaften undTransporte zu bündeln. Dabei leisten sieauch einen Beitrag zur intelligenterenNutzung und somit zur Verminderungdes CO2 Ausstosses.Logistik darf nicht mehr nur als Kostenfaktorwahrgenommen werden. DieSicherstellung der Verfügbarkeit nichtnur für den Absatz sondern auch bezogenauf die Beschaffung bis hin zuden Rohstoffen wird für gewisse Unternehmenimmer mehr zu einer existentiellenFrage. Dabei spielt auch dasRecycling eine wichtige Rolle. In Zukunftwird es aber noch wichtiger sein,die Verschwendung über die gesamteWertschöpfungskette hinweg überhauptzu vermeiden. Hier ist Innovationgefragt um präventiv einen aktivenBeitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.GS1 als international vernetzte Not-for-Profit Organisation und der Präsenz inüber 100 Ländern ist in der Lage, für dieUnternehmen aktuelle und wirkungsvolleRezepte zu einer «Smarten SupplyChain» zu verhelfen.Sich verstehen auch wenn mansich nicht verstehtUm die Anwendung von kollaborativenProzessmodellen im globalen Umfeldüberhaupt umsetzen zu können, istder Einsatz von Standards unerlässlich.Produkte, logistische Einheiten undStandorte werden so unverwechselbargekennzeichnet und identifiziert. Instrichcodierter Form kann die Nummervon jedem Scanner gelesen werden.Das Standardnumerierungssystembildet die Grundlage für eine effizienteund kostengünstige Warenflusskontrollevom Hersteller in Taiwan bis zumEndverbraucher in Romanshorn. Standardsdienen auch in der Welt des automatisiertenelektronischen Datenaustauschszur Übermittlung von Bestellungen,Lagerbestandsmeldungen, Abverkaufsdaten,Rechnungen usw. mittelsEDI (Electronic Data Interchange).Das Resultat sind keine Fehler bei derInterpretation der ausgetauschten Daten,die Aktualität der Information verhilftzu den richtigen Entscheidungenund die Planbarkeit wird wesentlichverbessert.Kein Prozess ohne standard –kein Standard ohne prozess.Standards bilden die grundlegendenBausteine der Zusammenarbeit zwischenHandel und Industrie entlangder Wertschöpfungskette ohne branchenspezifischeund nationale Scheuklappen.S. 4«Die Prozess optimierungbringt vor allem fürSchweizer UnternehmenWettebwerbsvorteileund damit den Erhalt vonarbeitsplätzen.»Marktvolumen S. 5Schweiz im VergleichKompetenzmodell S. 7Etappenweiser FortschrittWe make our readers succeed!Prozessoptimierung,Erste Ausgabe, August 2011Managing Director: Fredrik ColfachEditorial Director: Corinne MeierSub-Editor: Romina GallatiProject Manager: Raphaele S.E. BerchtoldTel.: +41 43 888 73 13E-mail: raphaele.berchtold@mediaplanet.comDistribution: Tages-AnzeigerDruck: TamediaKontakt bei Mediaplanet: Anna PollingerTel.: +41 43 540 73 06E-mail: anna.pollinger@mediaplanet.comDas Ziel von Mediaplanet ist, unseren lesernqualitativ hochstehende redaktionelle inhaltezu bieten und sie zum Handeln zu motivieren,somit schaffen wir für unsere Inserenten einePlattform um Kunden zu pflegen und neue zugewinnen.AnzeigeProzess-Innovationsprojekteohne Kopfweh?Prozesse... dokumentieren... testen... umsetzen... optimieren... (nachher ist vorher)i2s – Ihre unabhängigen Experten für Prozessoptimierungund IT-Investitionsentscheidewww.swissts.ch/zsDer QR-Code (Quick Response) ist einzweidimensionaler Strichcode, der Sie miteinem Smartphone direkt aufunsere Webseite führt. Und so geht es:(QR-Code Scanner installieren,– Handy auf den Code richten– Decodierenund Sie erhalten viele zusätzliche Info.Gewinner ASCO-Award„Best Process Transformation“2009 zusammen mit DennerGewinner ASCO Sonderpreisder Jury 2011 zusammenmit der Biella-Group

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