1 2 3 4 5 6 - TuS Haltern am See von 1882

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1 2 3 4 5 6 - TuS Haltern am See von 1882

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� Aktuelle Saisonphase

von Martin Schmidt

Tu’s weiter, TuS Haltern!

Teil 2: Die Saisonvorbereitung – ein kleines, aber feines Puzzle im

großen Puzzle Jahrestraining!

Die Saisonvorbereitung genießt traditionell bei

Trainern und Spielern einen äußerst hohen Stellenwert.

Schließlich sollen in diesen meist fünf

bis sechs Wochen sowohl die Voraussetzungen

für einen erfolgreichen Start in die Saison wie

auch die Basis für eine stabile Gesamtspielzeit,

mindestens aber für eine positiv verlaufende Hinserie

gelegt werden.

Martin Schmidt, Trainer des TuS Haltern, räumt ihr

ebenfalls eine große Bedeutung ein, sieht sie

jedoch ‘nur’ als einen Baustein eines großen Ganzen,

nämlich einer systematischen und perspektivischen

Trainingsplanung und Trainingsarbeit. Sie

sollte sich also auch inhaltlich nicht wesentlich

von den übrigen Saisonphasen unterscheiden.

Kurz gesagt: Sein Team trainiert Fußball!

Die Saisonvorbereitung im Puzzle Jahrestraining

Fußballtraining ist ein umfangreiches Puzzle aus vielen kleinen

Details. Je mehr zueinander passende Puzzleteile wir zusammensetzen

können, desto klarer wird das Bild bzw. die Spielweise der

Mannschaft sein. Die Saisonvorbereitung bildet zunächst den Rahmen.

Der wird ja bekanntlich zu Beginn gelegt, um den übrigen

Puzzleteilen den nötigen Halt zu geben. Doch bereits während dieser

Rahmensetzung gilt es, passende Teile für das Innen leben im

Auge zu behalten und sie entsprechend einzufügen. Ansons ten

kann das Bild zu spät fertig werden.

Die einzelnen Teile des Puzzles

Den Rahmen bilden zunächst natürlich die konditionellen Fähigkeiten

Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit usw. Außerdem die taktischen

Grundprinzipien der jeweiligen Spielauffassung (siehe Info 1). Weiterhin

gehören dazu so wichtige Themen wie Teambuilding, Verletzungsprophylaxe,

Belastungsdosierung und Terminplanung: Wann

und wie oft soll trainiert werden, wann finden Testspiele gegen welche

Gegner statt? Und was im Amateurbereich eminent wichtig ist:

Welche Spieler sind wegen Urlaub gar nicht anwesend? Welche

können aus beruflichen Gründen nur unregelmäßig trainieren?

Fotos: Dada Petrole


INFO

Puzzle Trainingsplanung

SCHNELLIGKEIT TEAMBUILDING

Spaß

KRAFT

Automatismen

Individualtaktik

Dynamik

Technik

Handlungsschnelligkeit

Die Innenteile des Puzzles ergeben sich aus den Rahmenteilen bzw.

müssen zu ihnen passen. In Info 1 liegen sie noch recht ungeordnet

herum. Hier hat jeder Trainer seine eigenen Ansichten, welche Teile

in welcher Größe zu seinem Puzzle gehören, wann er sie hinzufügt

und wie es am Ende aussehen soll. Oft muss er sogar das eine oder

andere Teil noch einmal bearbeiten und passend machen. Schließlich

ist es ja ‘sein’ Bild.

Ich praktiziere grundsätzlich ein komplexes Fußballtraining – also

fast ausschließlich mit Ball. Das bedeutet, dass ich schon zu Beginn

der Saisonvorbereitung so viele Innenteile wie möglich in das

Puzzle einbaue. Das für mich oberste Prinzip lautet: „Nur was Du

mit Spaß machst, machst Du auch gut!“

NUR WAS DU MIT SPASS MACHST,

MACHST DU AUCH GUT!

Spaß am Fußball ist schließlich das Grundmotiv, diesen Sport zu

betreiben. Ihn muss der Trainer seinen Spielern vorleben und nicht

etwa durch lange Waldläufe und Gewichtheben verderben oder

sogar nehmen. Nicht, dass wir nicht auch mal die Laufschuhe

anziehen oder einen Kraftzirkel aufbauen. Aber das Hauptziel im

Amateurfußball ist es doch, einen technisch und taktisch guten und

attraktiven Fußball zu spielen. Und den kann man nicht im Wald

oder im Kraftraum erlernen.

fussballtraining 6+7/2011 � TuS Haltern 11

URLAUB TAKTIK AUSDAUER

Pflichtspiele

Analyse

peripheres

Sehen

Gruppentaktik

Torschuss

Antizipationsfähigkeit

Passspiel

Mannschaftstaktik

Spritzigkeit

KOORDINATION VERLETZUNGSPROPHYLAXE FUSSBALLSPEZIFISCHE AUSDAUER

BERUF DOSIERUNG TESTSPIELE

Wenn die Spieler ihre in Teil 1 (fussballtraining 5/2011) beschriebenen

Hausaufgaben in der Sommerpause erledigt haben, gibt es

schließlich keinen besseren Zeitpunkt als die Saisonvorbereitung,

ohne den Druck eines bevorstehenden Pflichtspiels im spielerischen

Bereich zu arbeiten.

Das beginnt schon am ersten Trainingstag: Der Vorfreude der Spieler,

nach vielen Wochen endlich wieder gegen den Ball treten zu

können, wird mit einem lockeren Spiel über den ganzen Platz entsprochen.

Und die auch im Amateurfußball anwesenden Kiebitze

können so auch gleich den neuen Kader in Aktion begutachten.

Eine positive Trainingsatmosphäre ist auch Sache des Trainers!

Fotos: Dada Petrole


12


INFO

� Aktuelle Saisonphase

Spielidee �– Schlagwörter für Abwehr und Angriff

ABWEHR ANGRIFF

UMSCHALTEN

AUF ABWEHR

FORECHECKING

PRESSING

KOMPAKTES ZENTRUM

DOPPELN

ABSICHERUNG GEGEN LANGE BÄLLE

Spielidee

Ein detailliertes Spielkonzept inklusive System und konkreten Aufgabenbeschreibungen

der einzelnen Positionen habe ich noch nicht

entwickelt. Sicher schwebt mir eine Spielidee mit bestimmten Verhaltensweisen

in Defensive und Offensive vor (siehe Info 2). So

habe ich in den vergangenen Wochen im Zuge der Kaderzusammenstellung

darauf geachtet, dass sowohl die Neuzugänge wie

auch die ‘Alten’ die Leitlinien dieser Idee würden umsetzen können.

Hilfreich waren hierbei die vom TuS-TV auf www.tus-haltern.de zur

Verfügung gestellten Spielberichte aus der Saison 2010/2011.

ANTIZIPIEREN, WAHRNEHMEN

UND SCHNELL HANDELN!

Doch will ich mir als neuer Trainer in den nächsten Wochen in der

Arbeit mit der Mannschaft zuerst ein genaues Bild von den Qualitäten

der einzelnen Spieler machen und feststellen, ob meine Vorstellungen

mit ihren Fähigkeiten tatsächlich ‘kompatibel’ sind und in

welchem Spielsystem beide Komponenten am besten zusammengebracht

und weiterentwickelt werden können. Durchaus möglich

natürlich, dass ich meine Spielidee hier und dort noch ein wenig

anpassen muss.

ÜBER DEN

FLÜGEL

DOPPELPASS/

DRITTER MANN

DURCH DIE MITTE

DRIBBELN ODER PASSEN

�UMSCHALTEN

AUF ANGRIFF

Defensiv-Prinzipien

Wir wollen den Ball früh erobern, damit der Weg zum gegnerischen

Tor möglichst kurz bleibt. Dazu bilden die Spitzen eine erste Verteidigungslinie,

die bereits den Gegner nach außen zu steuern versucht.

Die aus den Mittelfeldspielern bestehende zweite Verteidigungslinie

soll dann sofort pressen und so das gegnerische Flügelspiel

oder den gezielten Pass in die Tiefe verhindern. So zwingen

wir den Gegner zu einem Rückpass, einem Dribbling oder einem

ungezielten Befreiungsschlag.

Bei einem Rückpass rücken wir kompakt nach, den langen Ball

fängt unser dritte Reihe (= Abwehr mit hohem Torhüter und defensivem

Mittelfeld) ab. Geht der Gegner ins Dribbling, heißt es, sofort

im Zweikampf bzw. durch aggressives Doppeln den Ball zu erobern

und dann blitzschnell nach vorne zu spielen.

Soweit der Optimalfall. Doch was, wenn wir dabei keinen Erfolg

haben und der Gegner sich ‘durchspielen’ kann? Auch darauf müssen

wir natürlich vorbereitet sein. Nun gibt es für die Vielfalt der

daraus entstehenden Situationen keine Standardrezepte, so dass

wir im Training versuchen müssen, über die Lösung verschiedens -

ter Spielsituationen ein breites Repertoire an Handlungsalternativen

zu erarbeiten, aus denen die Spieler dann ‘intelligent’ die jeweils

geeignete blitzschnell auswählen und anwenden können.


INFO

Vorbereitungsplan TuS Haltern

WO. SONNTAG

1

2

3

4

5

6

• Koordination

• 11 gegen 11

• Technik

• Passspiel

• Testspiel

• Testspiel

• Testspiel

• Testspiel

• Waldlauf

• Antritte

bergauf

• Waldlauf

• Antritte

bergauf

• Waldlauf

• Antritte

bergauf

Offensiv-Prinzipien

Bei eigenem Ballbesitz wollen wir individuell und als Mannschaft

schwer auszurechnen sein: Der Gegner soll nicht wissen, ob der

Angreifer ins Dribbling geht oder abspielt, ob wir durch die Mitte

oder über den Flügel kombinieren.

Das bedeutet, dass wir zwar bestimmte gruppentaktische Mittel

wie den Doppelpass und das Spiel über den dritten Mann trainieren

und automatisieren, die jeweilige Anwendung jedoch die Spieler

selbst situativ entscheiden müssen. Sie haben also in der Offensive

gewissermaßen alle Freiheiten. Sie sollen sich möglichst lange alle

Optionen offenhalten, sich dann aber schnell für die ihrer Meinung

nach beste entscheiden.

Dazu gehört ganz besonders das sogenannte periphere Sehen:

Nicht nur den Mitspieler sehen, der sich in diesem Moment gerade

freiläuft, sondern auch den Raum, den dieser durch seine Laufarbeit

öffnet und den vielleicht ein anderer Angreifer nutzen kann.

Sechs Wochen Vorbereitung

Grundsätzlich halte ich eine fünfwöchige Vorbereitungsphase für

absolut ausreichend. Doch da ich als neuer Trainer zum TuS Haltern

komme, habe ich sechs Wochen angesetzt, um der Mannschaft

genügend Zeit für die Erarbeitung der für sie teils neuen Spielprin-

fussballtraining 6+7/2011 � TuS Haltern 13

MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG FREITAG SAMSTAG

• Koordination

• Ausdauertest

• Passspiel

• Spielform

Ausdauer

• Testspiel

• Testspiel

• Testspiel

• Passspiel

• Spielform

Taktik

• Ausdauer

• Koordination

• Schnelligkeit

• Spielform

Taktik

• Testspiel

• Koordination

• Technik

• Spielform

Ausdauer

• Koordination

• Passspiel

• Spielform

Taktik

• Lauf-ABC

• Kraftzirkel

• Passspiel

• Spielform

Taktik

• Lauf-ABC

• Spielform

Taktik

• 11 gegen 11

• Testspiel

• Koordination

• Kraftzirkel

• Ausdauer

• Passspiel

• Spielform

Taktik

• 11 gegen 11

• Koordination

• Sprints

• 11 gegen 11

• Koordination

• Sprints

• 11 gegen 11

• Koordination

• Sprints

• 11 gegen 11

• Koordination

• Life-Kinetik

(vormittags)

• Triathlon

zipien zu geben. Testspiele finden dienstags und sonntags statt,

mittwochs und samstags ist in der Regel jeweils frei. So kommen

wir pro Woche auf insgesamt fünf Belastungen: drei Trainingseinheiten

und zwei Testspiele (siehe Info 3)

Schwerpunkte und Inhalte der Woche 1

Dienstag: Ausdauertest

Nach dem sonntäglichen Auftakttraining findet am Dienstag ein

Ausdauertest statt. Er dient jedoch nicht einer wissenschaft lich

fundierten Leistungsdiagnostik, sondern in erster Linie der Kon-

WÖCHENTLICH 5 EINHEITEN:

3 X TRAINING, 2 X SPIELEN

trolle, ob die Spieler während der Übergangsphase ihr Hausaufgabenprogramm

(siehe Teil 1) absolviert haben. Sie müssen vier mal

fünf Runden, insgesamt 8000 Meter, mit möglichst gleichmäßigem

Tempo, also ohne Zwischenspurts, und mit einer mittels Pulsuhren

angezeigten Herzfrequenz von mindestens 130 bis 140 laufen,

die in den letzten Durchgängen moderat ansteigen darf. Nach

jedem Durchgang traben sie eine halbe Runde, eine weitere halbe

Runde gehen sie.


14


INFO

� Aktuelle Saisonphase

Im Durchschnitt wird die Rundenzeit zwischen 90 und 100 Sekunden

liegen, kleinere Ausreißer nach unten und oben sind aber immer

dabei. Die Laufleis tungen der ‘alten’ Spieler können die beiden

bereits seit Längerem beim TuS Haltern aktiven Co-Trainer gut einschätzen.

Die ‘Neuen’ hingegen können ‘Marken setzen’. Spieler,

die auf nur 110 Sekunden kommen, müssen in den folgenden zwei

Wochen jeweils zwei 60-minütige Ausdauerläufe absolvieren. Dies

ist allerdings bei meiner früheren Mannschaft nie eingetreten.

Interessante Vergleichswerte erhalten wir zu Saisonbeginn sowie in

der Winterpause bei Wiederholungen des Tests.

Dieser Test hält wissenschaftlichen Ansprüchen nicht stand, doch

können sich Amateurvereine Laktattests in der Regel nicht leis ten.

Erfahrene Trainer erkennen aber durchaus am Laufverhalten und

am äußeren Eindruck des Spielers, ob er unter- oder überfordert ist.

SCHON IN DER VORBEREITUNG

KOMPLEX TRAINIEREN!

Überhaupt ist mein Trainingskonzept ein Mix aus praktikablen

Erkenntnissen der Trainingslehre, langjähriger Trainererfahrung und

eigenen Überlegungen. Natürlich muss man stets offen für schlüssige

und überzeugende Neuerungen sein. Unter reinen Laborbedingungen

oder gar am Schreibtisch entwickelte Empfehlungen gehören

jedoch nicht dazu.

Donnerstag: Schnelligkeit und Handlungsschnelligkeit

Der Donnerstag beginnt wie jeder Trainingstag der ersten Woche

mit Koordination – nicht nur bedeutsam für die Feinabstimmung bei

anspruchsvollen Bewegungen, sondern auch für die Verletzungs-

Teambuilding durch Triathlon

Diesen von den Co-Trainern Sven Hozjak und Winfried Höwedes

organisierten Triathlon-Teamwettkampf bestritt die Mannschaft

bereits während der Saisonvorbereitung 2010. Neben dem Ausdaueraspekt

sollte er Spaß machen und die Integration der neuen

Spieler erleichtern.

Die Sportanlage des TuS Haltern mit dem direkt angrenzenden

Freibad und dem in unmittelbarer Nähe liegenden See bot hierzu

ideale Bedingungen. Der See lud dazu ein, die beim Triathlon

übliche Fahrradetappe durch eine Ruderstrecke zu ersetzen.

Von den 21 Spielern des Kaders standen 16 zur Verfügung:

• 3 Torleute

• 13 Feldspieler

Für die Zusammenstellung der Teams wurden vier an den vermutlichen

Leistungsstärken orientierte Lostöpfe gebildet. So

kamen die 3 Torleute in einen Topf. Dann wurde aus jedem Topf

ein Spieler gezogen, so dass insgesamt 4 Teams entstanden.

Jedes Team erhielt eine eigene Leibchenfarbe. Für die folgenden

Wettkampfdisziplinen konnten die Teams eigenverantwortlich

entscheiden, welche Spieler welche Aufgaben übernehmen sollten.

Es galt, innerhalb der Mannschaft die individuellen Stärken

zu ermitteln und gezielt einzusetzen.

prophylaxe. Darauf folgt schon das Schnelligkeitstraining 12 Sprints

über maximal 20 Meter. Das ist unbedenklich, da die Spieler ja

bereits ein angemessenes Fitnessniveau erreicht haben.

Zum Abschluss steht eine Spielform zur Handlungsschnelligkeit an

– auch im Amateurfußball ein oft spielentscheidender Faktor!

Freitag bis Sonntag: Trainingslager

Mit dem Testspiel am Freitag beginnt unser Wochenend-Trainingslager

auf der Platzanlage des TuS. Dieser frühe Termin in der ersten

Vorbereitungswoche ist in der personellen Umstrukturierung in Teilen

der Mannschaft begründet. Das Trainingslager dient also zuvorderst

der schnellen Integration unserer Neuzugänge.

Der Samstag beginnt mit Koordination und Life-Kinetik. Am Nachmittag

führen wir einen Triathlon aus Schwimmen, Rudern und Laufen

durch, der neben den wechselnden körperlichen Belastungen

den Spaß nicht zu kurz kommen lässt (Info 4). Die Gestaltung des

anschließenden Kameradschaftsabends obliegt allein der Mannschaft.

Wir beschließen das Wochenende mit einem lockeren Technik-Training

am Sonntagmorgen und einem gemeinsamen Essen.

Schwerpunkte und Inhalte der Wochen 2 und 3

Spezifische Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit

Die nächsten zwei Wochen intensivieren wir den Aufbau der fußballspezifischen

Ausdauer. Die Spielformen beinhalten große

Umfänge, kurze Pausen und alle Bewegungen und Spielaktionen,

die den Fußball charakterisieren. Allerdings mit speziellen Vorgaben

und Reglementierungen, die verhindern, dass sich gewisse ‘Experten’

darin zum Zwecke des dosierten Einsatzes ihrer physischen

Ressourcen verstecken können.

• Jedes Team muss insgesamt 600 Meter schwimmen.

• Je 2 Spieler schwimmen jeweils 100 Meter, die beiden anderen

jeweils 200 Meter. Die Reihenfolge ist beliebig.

• Die Gesamtzeit jedes Teams wird gestoppt.

• Die Zeitdifferenz zwischen den Teams gilt als Zeitgutschrift bzw.

Zeitaufschlag vor dem Ruderwettbewerb (Verfolgung).

• Nach dem Schwimmen laufen alle Spieler zunächst 2 Kilometer

bis zur Bootsanlegestelle.

Außerdem tauchen immer wieder Trainingsformen zu Schnelligkeit

und Kraft auf und gewährleisten so die Komplexität des Trainings.

Die Inhalte der dritten Vorbereitungswoche sind inklusive einiger

erläuternder Kommentare auf den folgenden Seiten dargestellt.

Schwerpunkte und Inhalte der Wochen 4, 5 und 6

Die Taktik auf engem Raum gewinnt an Bedeutung

Mit fortschreitender Vorbereitung verlagern wir die Spielformen auf

kleinere Spielfelder mit intensiveren Belas tungen, verbunden mit

vielen Ballkontakten und handlungsschnellen Aktionen. Nicht nur,

um die Fitness weiter zu verbessern, sondern auch, um das taktische

Verhalten auf engem Raum zu üben und zu verbessern. Mit

welchen Trainingsformen dies voraussichtlich in der sechsten und

letzten Vorbereitungswoche erreicht werden soll, erfahren Sie

ebenfalls in diesem Beitrag.

Taktik als zentraler Inhalt der Vorbereitung

Überhaupt ist Taktik das Thema, das uns während der gesamten

Vorbereitungsphase ständig begleitet. Werden zu Beginn noch eher

allgemeine taktische Verhaltensmuster geübt oder stabilisiert, stehen

ab Mitte der Vorbereitung immer mehr spezielle, unserem nun

allmählich entwickelten Spielkonzept entsprechende Themen im

Mittelpunkt. Die Spieler müssen wissen, was sie in Abwehr und

Angriff in bestimmten Situationen tun müssen – die individual-,

gruppen- und mannschaftstaktische Marschroute muss klar definiert

sein. Entsprechende Vorgaben werden vor allem auf Basis der

Fehleranalyse nach den Testspielen mit dem Spieler allein oder mit

dem Team besprochen und im Training umgesetzt.

• 2 Spieler rudern quer über den See zum nächsten Anlegeplatz.

• Die beiden anderen Spieler starten gleichzeitig und laufen am

Ufer entlang dorthin (Entfernung: 2 Kilometer).

• Sobald die Ruderer angekommen sind, tauschen sie mit den

Läufern, die nun das Boot übernehmen, und laufen wieder zum

Anleger zurück.

• Sobald das zweite Ruder-Team zurückkehrt, folgt sofort die

Lauf-Etappe.

fussballtraining 6+7/2011 � TuS Haltern 15

In diesen Übungs- oder Spielformen müssen die Spieler ‘mitgenommen’

und eingebunden werden. Also nicht durch wiederholte

und dauernde Vorgaben des Trainers, sondern durch gemeinsames

Erarbeiten: Die Spielsituation anhalten und ihnen – evtl. durch hinführende

Fragen – die Möglichkeit geben, die Situation selbst zu

beurteilen und eigene Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Das Puzzlespiel geht weiter!

So setzen wir in der Vorbereitung Teil für Teil unseres Puzzles

zusammen. Doch fertig ist das Gesamtwerk dann noch lange nicht.

Auch während der Saison werden wir sicher feststellen, dass sich

hier und dort ein Teil verschoben hat oder gar ersetzt werden muss.

Gerade im Amateurfußball ist es ja normal, dass etwa durch berufliche

Verpflichtungen oder gar Veränderungen der Spieler gänzlich

WÄHREND DER SAISON STÄNDIG

AM PUZZLE WEITERARBEITEN

neue Puzzles entstehen, von Urlaub oder Verletzungen bei den

meist recht überschaubaren Kadern ganz zu schweigen.

Wir müssen also auch nach der Vorbereitung kontinuierlich und

akribisch weiter daran arbeiten. Ganz abgesehen davon, dass die

Mannschaft trotz (oder wegen?) des komplexen Trainingsmodells

nach sechswöchiger Vorbereitung noch nicht ihr maximales Leis -

tungsvermögen abrufen kann. Schließlich fehlt ihr dazu auch der so

wichtige Wettkampfrhythmus bzw. -stress, den Testspiele nicht imitieren

können. Aber sofern alle Spieler voll mitziehen, wird sie in

allen Belangen auf einem konkurrenzfähigen Niveau sein.

SCHWIMMEN RUDERN (STAFFEL) LAUFEN

• Auf der 6,5 Kilometer langen Strecke kann jedes Team einen

‘Siegläufer’ bestimmen, der versucht, so schnell wie möglich

das Ziel zu erreichen.

• Der schnellste Läufer aller Teams sichert für seine Mannschaft

45 Sekunden Zeitgutschrift, der zweitschnellste 30 und der

drittschnellste 15 Sekunden.

• Der letzte Läufer jedes Teams beendet die Gesamtzeitnahme

seiner Mannschaft.

Fotos: Ronald Schulz


16


ÜBUNG

� Aktuelle Saisonphase

Vorbereitungswoche 3 – Montag bis Dienstag

� Kommentar

Zwei Testspiele pro Woche, um Trainingseffekte unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen

Montag: Auslaufen mit kurzen Belastungsspitzen

Nach dem Testspiel am Sonntag steht am ersten Trainingstag der

Woche ein lockerer Waldlauf über insgesamt 60 Minuten an. Nach

30 Minuten wird gedehnt. Anschließend sorgen kurze Belastungsspitzen

in Form von insgesamt neun schnellen Bergaufläufen über

10, 15 und 20 Meter mit vollstän diger Erholung zwischen den einzelnen

Läufen dafür, dass die Muskulatur auch im Hinblick auf das

am Dienstag angesetzte nächste Testspiel nicht ‘einrostet’. Da wir

am Sonntag viel gewechselt haben, stellen diese Läufe auch keine

Überforderung dar.

Ich setze zwei Spiele pro Woche an, um die Trainingseffekte in der

Vorbereitungswoche 3 – Donnerstag

4

1 Kontakt

9

2 8

3

1

5

7 6

2 Kontakte

2

6

1,3,5 4

Foto: Ronald Schulz

Koordination im und aus dem Quadrat

Organisation und Ablauf (Übungen unten)

• Nebeneinander 2 Koordinationsparcours mit einem Viereck und

5 Stangen aufbauen. 2 Gruppen bilden.

• Mit je 1 Bodenkontakt vorwärts, rückwärts sowie seitwärts

rechts und links durch das Quadrat, dann vorwärts über die 5

Einzelstangen (mit rechts beginnen, später mit links). Beachte

die Schrittfolge!

• Jeweils 2 Bodenkontakte (erst mit rechts, dann mit links)

• Gleicher Ablauf mit jeweils 3 Bodenkontakten (ohne Abb.)

• Wie zuvor, doch jetzt seitwärts über die 5 Einzelstangen

• Jeweils 2 Durchgänge pro Übung

• 2 Quadrate hintereinander. Übungen wie zuvor

• Flüssiger Bewegungsablauf mit dynamischem Armeinsatz!

4

seitwärts 2 2 Quadrate

2 8

3

1

5

7 6


ÜBUNG


SPIELFORM

Praxis überprüfen und vor allem auch, um als neuer Trainer die

Spieler im Wettkampf beobachten zu können. Zudem sind in der

Vorbereitung meist alle Spieler fit, so dass ich schon allein deshalb

möglichst viele Testspiele benötige, um allen Akteuren ausreichend

Gelegenheiten zu geben, sich für die Meisterschaft zu empfehlen.

Dienstag: Testspiel

Hinsichtlich der Einsatzzeiten versuche ich daher auch, möglichst

allen Spielern etwa 45 Minuten Spielzeit zu geben. Diejenigen, die

in der jeweiligen Halbzeit nicht spielen, laufen 25 Minuten lang im

Ausdauertempo um den Platz.

20 m

4

5

B

fussballtraining 6+7/2011 � TuS Haltern 17

3

20 m

6

2

A

1

C

Technik-Sprint-Staffel

Organisation und Ablauf

• Nebeneinander 2 spiegelverkehrte Parcours gemäß Abbildung

aufbauen. 2 Gruppen bilden.

• A legt den Ball an den beiden unterschiedlich hohen Hürden vorbei

und springt über sie hinweg.

• Dann dribbelt er durch die Stangen und zur Seite weg und passt

spätestens auf Hütchenhöhe durch das Stangentor zu B.

• B nimmt kurz zur Seite mit und spielt einen langen Pass zu C.

• A und B wechseln eine Position weiter.

• Auf vollständige Erholung zwischen den Sprints achten!

Variation

• Akzentuierung der Schnelligkeit: A läuft mit dem Ball in der

Hand durch die Stangen. Flachpass, Dropkick oder Volley zu B.

Ballhalten von Hälfte zu Hälfte

Organisation und Ablauf

• Spielfeld ohne Tore von Strafraum zu Strafraum

• 8 gegen 8 bis 10 gegen 10 auf Ballhalten

• Jedem Team eine eigene Hälfte zuweisen.

• 7 Stationen in der eigenen Spielfeldhälfte ergeben 1 Punkt.

• Spielzeit: 3 x 15 Minuten mit jeweils 3 Minuten Pause

Hinweise

• Konditioneller Schwerpunkt: fußballspezifische Ausdauer

• Technisch-taktische Schwerpunkte:

– Sicheres Zusammenspiel auf engem Raum

– Spielverlagerung

– schnelles Umschalten nach Ballgewinn und Ballverlust.

– Handlungsschnelligkeit und peripheres Sehen

Foto: Dada Petrole


18


ÜBUNG

� Aktuelle Saisonphase

Vorbereitungswoche 3 – Freitag

� Kommentar

Spielnahe Passübungen beinhalten mehr als nur saubere Zuspiele! Und in einer Spielform gilt es ebenso wie im Wettspiel, jederzeit hellwach zu sein!

Komplexe Passübung

Fitness nutzt wenig, wenn man sie nur benötigt, um dem Ball nach

einem Fehlpass hinterherzulaufen. Das spielnahe Passspiel ist ein

zentraler Trainingsinhalt mit folgenden Schwerpunkten:

A

A

F

20 m

D E

E

A B

E

D

B

B

D

20 m

C

C

C

• präzises, gut getimtes Abspiel

• Auftaktbewegung des Passempfängers (Spiel ohne Ball)

• permanentes Beobachten des Ablaufs (peripheres Sehen)

• gegenseitiges Coaching

Passen im Quadrat (Grundform)

Organisation und Ablauf

• Ein 20 x 20 Meter großes Quadrat markieren.

• Jeweils 4 Spieler auf die Ecken verteilen.

• A passt flach zu B, der wieder auf A prallen lässt.

• A spielt nun auf den aus dem Rücken von B startenden C.

• C passt zu D usw.

• Alle Spieler wechseln eine Position weiter (A wird B, B wird C

usw.).

• Gleichzeitig mit dem Zuspiel von A zu B eröffnet E die gleiche

Kombination auf der anderen Seite mit einem Pass zu F.

Variation I

Ablauf

• B passt zu A, der diagonal zu C weiterspielt.

• A umläuft sein Hütchen, um den von C zugespielten Ball diagonal

zu D weiterzuleiten.

• A und D beginnen gleichzeitig.

• Jeder Spieler wechselt nach seiner Aktion ein Hütchen weiter.

Variation II

Ablauf

• A und D beginnen gleichzeitig.

• A spielt zum Wandspieler B.

• B läuft nach dem Prallenlassen um sein Hütchen herum und

erhält von A den Pass in den Lauf.

• A läuft 2 Hütchen zurück auf Position E.

• Wandspiel von B mit C, Pass in den Lauf von C usw.


ÜBUNG

Provokationsregeln in der Spielform

Die vier Stangentore vor bzw. neben den Toren provozieren das

Forechecking in der gegnerischen Hälfte sowie das kompakte Verteidigen

in der eigenen. Durch die eingeschränkte Punktwertung

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fussballtraining 6+7/2011 � TuS Haltern 19

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bleibt die eigentliche Spielidee, nämlich ‘richtige’ Treffer zu

erzielen, erhalten. Ganz nebenbei lernen die Spieler, schnell

umzuschalten und auf das ‘beliebte’ Lamentieren und Diskutieren

nach verpassten Torchancen zu verzichten.

Forechecking und Nachsetzen

Organisation und Ablauf

• 11 gegen 11 auf 2 Tore auf einem ganzen Spielfeld

• Vor jedem Strafraumeck steht je ein 5 Meter breites Stangentor.

• Beide Teams sammeln 1 Punkt, indem sie in der eigenen wie

auch in der gegnerischen Hälfte durch ein Stangentor dribbeln.

• Es können also pro Angriff 2 Sonderpunkte (eigene plus gegnerische

Hälfte) erzielt werden.

• Ein mehrmaliges Durchdribbeln der Stangentore ist erlaubt, wird

aber nicht mit weiteren Punkten belohnt.

• Treffer in das Großtor mit Torhüter ergeben 3 Punkte!

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SPIELFORM


SPIELFORM

� Aktuelle Saisonphase

Woche 6 – Dienstag Woche 6 – Donnerstag

� Kommentar

Die letzte Woche: Fußballspezifische Ausdauer, Passkombinationen, Taktik und Schnelligkeit

Dienstag: Handlungsschnelligkeit auf kleinem Feld

In der letzten Trainingswoche vor dem Saisonbeginn steht das ‘richtige’

Fußballtraining ganz obenan. Schwerpunkte der ersten Trainingseinheit:

fußballspezifische Ausdauer, Handlungsschnelligkeit

und taktische Flexibilität in Unterzahl-/Überzahlsituationen.

Donnerstag: Angriffskombinationen und schnelles Nachrücken

Sichere, gut getimte Zuspiele üben wir zunächst in einem ‘Parallelogramm’.

Wichtig ist hier das Timing beim Start in den Raum bzw. bei

der An- und Mitnahme. Die anschließenden Angriffskombinationen

aus festen Positionen dienen dazu, im Wettspiel mehrere Hand-

20 m

20 m

30 m

Kopfball!

30 m

lungsalternativen parat zu haben. Beim Abschlussspiel mit drei

Querzonen steht das Nachrücken nach dem Pass in die Tiefe im

Mittelpunkt.

Freitag: Spritzigkeit vor dem Spiel

Schnelligkeit mit und ohne Ball in motivierenden Zweikämpfen

ist Inhalt jedes Abschlusstrainings – ebenso wie das beliebte

5 gegen 2. Um die dabei üblichen Diskussionen zu unterbinden,

wird pro Feld je 1 Spieler zum ‘Entscheidungsträger’ bestimmt.

Und im Abschlussspiel agieren möglichst schon die Gruppen

zusammen, die auch am Sonntag in der Startelf stehen sollen.

Handball-Kopfball I

Organisation und Ablauf

• 8 gegen 8 Handball-Kopfball auf 2 Tore ohne Torhüter in einem

30 x 20 Meter großen Feld

• Der Ball muss immer abwechselnd mit der Hand und dem Kopf

gespielt werden: Einen geworfenen Angriffsball dürfen die

Abwehrspieler ebenfalls nur per Kopf spielen!

• Tore sind nur per Kopf erlaubt.

Handball-Kopfball II (ohne Abbildung)

Organisation und Ablauf

• Wie zuvor. Doch jetzt liegen die Ersatzbälle auf den Hütchen.

• Bei Ausball holt der verantwortliche Spieler den Ball wieder,

während die Gegner 1 Ball vom nächsten Hütchen nehmen und

weiterspielen.

4 gegen 4 mit Anspielern (ohne Abb.)

Organisation und Ablauf

• 4 gegen 4 mit jeweils 4 Anspielern auf 2 Tore mit Torhütern in

einem 30 x 20 Meter großen Feld

• Die seitlichen Anspieler spielen direkt, die neben den Toren stehenden

mit 2 Kontakten. So wird den Feldspielern das schnelle

Nachrücken in die torgefährliche Zone erleichtert.

• Nach einem Treffer bleibt die erfolgreiche Mannschaft in Ball -

besitz und eröffnet über den Torwart das Spiel neu.

• Spielzeit: 4 x 4 Minuten

4 gegen 4 Überzahl/Unterzahl (Abb.)

Organisation und Ablauf

• Spielfeld wie zuvor. Die Ersatzbälle auf die Hütchen legen.

• Weiter wie bei Handball-Kopfball II


ÜBUNG

D

E

A

D

A

D

A

15 m

15 m

15 m

C

C

C

1

1a

B

B

B

30 m

30 m

30 m

fussballtraining 6+7/2011 � TuS Haltern 21

Passen I

Organisation und Ablauf

• Ein 25 x 15 Meter großes Parallelogramm markieren

und 6 bis 8 Spieler gemäß Abbildung verteilen.

• Die Spieler an Position A haben je 1 Ball.

• A passt zu B, der direkt für den nach innen startenden

C ablegt.

• C steckt auf den quer laufenden D durch, D spielt

dem startenden E in den Lauf.

• E dribbelt zum Ausgangspunkt zurück.

• Alle wechseln eine Position weiter.

Coachingpunkte

• Timing beim Passen und Starten: Erst starten,

wenn der Pass möglich ist!

• Alle Aktionen mit und ohne Ball mit Dynamik!

Passen II

Organisation und Ablauf

• Aufbau wie zuvor. Doch jetzt rückt D auf Position E.

• Passfolge von A bis C wie zuvor

• Doch jetzt nimmt C an und mit, dribbelt mit Tempo

um die Stange herum und spielt den kurz entgegenkommenden

D an.

• D lässt prallen, startet um sein Hütchen herum

weg, erhält von C den Ball als Doppelpass in den

Lauf und dribbelt zum Ausgangspunkt zurück.

Coachingpunkte

• Wie zuvor

• Sichere Ballan- und -mitnahme ins Tempodribbling

mit Richtungswechsel von C

• Sicheres Zusammenspiel von C und D

Passen III

Organisation und Ablauf

• Aufbau wie zuvor

• C startet in Richtung Stange.

• Sofort passt A zu B, der zu A prallen lässt.

• A spielt präzise in den Lauf des um die Stange herum

sprintenden C.

• C passt zu D, der zum Ausgangspunkt zurückdribbelt.

Coachingpunkte

• Timing beim Pass von A zu B: Sofort nach dem

Antritt von C erfolgt das Zuspiel (siehe 1, 1a)!

• Peripheres Sehen von A, um den von B zugespielten

Ball präzise in den Lauf von C passen zu können,

so dass dieser sicher zu D spielen kann.

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22


ÜBUNG


SPIELFORM

� Aktuelle Saisonphase

Woche 6 – Donnerstag Woche 6 – Freitag

11

11

8

8

9

9

10

6

10

6

7

7

Angriffskombination I

Organisation und Ablauf

• Vor dem Tor mit Torhüter folgende Positionen einfach bis doppelt

besetzen: 2 Spitzen � und ��, zentrale Mittelfeldspieler � und

�, 2 Flügelspieler � und �� (evtl. auf 2 Tore spielen!).

• � eröffnet mit einem Pass zu ��, der auf den nachrückenden

� prallen lässt.

• � spielt in den Lauf des startenden �, der nach kurzem Dribbling

vor das Tor auf die kreuzenden � und �� flankt, die zum

Torabschluss kommen.

• Von beiden Seiten üben!

• Die Positionen wechseln: � zu �, � zu ��, �� zu �, � zu

�, � zu �� und �� zu �

Angriffskombination II

Organisation und Ablauf

• Wie zuvor

• � eröffnet mit einem Pass auf den Flügel zu �.

• � spielt möglichst direkt diagonal zu der Spitze �.

• � legt auf den nachrückenden � ab, der nach kurzem Dribbling

zum Torabschluss kommt.

• �� lauert unter Beachtung der Abseitsregel auf Abpraller.

• Von beiden Seiten üben!

• Die Positionen wechseln: � zu �, � zu ��, �� zu �, � zu

��, �� zu � und � zu �

Variationen

• � nimmt selbst zum Torschuss mit.

• � spielt �� zum Torschuss in den Lauf.

Spiel mit 3 Querzonen (Nachrücken)

Organisation und Ablauf

• Spielfeld mit 2 Toren und Torhütern von Strafraum zu Strafraum

auf Strafraumbreite. 3 Querzonen (20-30-20 Meter) markieren.

• Zwei 8er-Teams bilden.

• Jeweils 2 gegen 2 in den Endzonen und 4 gegen 4 in der Mittelzone.

• Die Spieleröffnung erfolgt jeweils durch den Torhüter mit einem

Pass/Zuwurf/Abrollen in die eigene Abwehrzone.

• Nach jedem erfolgreichen Pass in die nächste Zone kann ein

Abwehr-/Mittelfeldspieler der angreifenden Mannschaft in diese

Zone nachrücken und dort Überzahl bilden.

• Bei Ballverlust muss dieser Spieler die Überzahl sofort auflösen

und in seine ‘Ausgangszone’ zurück laufen!


ÜBUNG


ÜBUNG

A

B

B

A

fussballtraining 6+7/2011 � TuS Haltern 23

Schnelligkeit I

Organisation und Ablauf

• Im Strafraumeck vor dem Tor mit Torhüter gehen 2 Spieler

nebeneinander in den Kniestand (Abstand 2 Meter).

• Der innere bzw. tornahe Spieler ist der Angreifer A. Direkt vor

ihm liegt 1 Ball.

• Sobald er schnell aus dem Kniestand aufsteht, darf auch der

Verteidiger B aktiv werden.

• A dribbelt in Richtung Tor und versucht, einen Treffer zu erzielen.

• B versucht, ihn daran zu hindern bzw. den Ball zu erobern.

• Nach 2 Aktionen Aufgabenwechsel und von beiden Seiten üben,

so dass jeder Spieler auf je 4 Sprints mit und ohne Ball kommt.

Coachingpunkt

• A soll den Laufweg von B kreuzen, um ihn ‘auszubremsen’ und

einen günstigen Schusswinkel zu erhalten!

Schnelligkeit II

Organisation und Ablauf

• 2 Gruppen A und B stehen 25 Meter vor dem Tor mit Torhüter.

• Die jeweils ersten beiden Spieler stehen einander gegenüber

und passen sich durch ein Hütchentor direkt zu.

• A ist Angreifer, B Verteidiger.

• Sobald A das Zuspiel von B in Richtung Tor an- und mitnimmt,

setzt B nach und versucht, dessen Torschuss zu verhindern bzw.

den Ball zu erobern.

• Danach Aufgabenwechsel. 2 x 2 Zweikämpfe

Coachingpunkte

• Präzises Passspiel beider Spieler

• Sicherer Wechsel vom Passspiel in die An- und Mitnahme von A

• Schnelle Reaktion von B

• A soll den Laufweg von B kreuzen!

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