2010 - Kehrichtverwertung Zürcher Oberland

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2010 - Kehrichtverwertung Zürcher Oberland

Inhalt2 Vorwort des Präsidenten6 Überblick über das Geschäftsjahr8 Auslastung10 Energiegewinnung11 Zentrum für nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung ZAR14 Logistik15 Qualitätssicherung16 Rückstandsentsorgung und Wertstoffrückgewinnung17 Frischwasser und Abwasser18 Emissionen in die Luft22 Statistische Angaben24 AusblickDie Zahlen im Text sind auf 1000 Tonnen gerundet.Die genauen Zahlen werden in den Tabellen undLegenden aufgeführt. Die Grafiken zeigen nur eineannähernd massstäbliche proportionale Umsetzung.


2Vorwort des Präsidenten2010 wurde die dreijährige Pilotphase des ZAV ZürcherAbfallverwertungs-Verbundes erfolgreich abgeschlossenund die Zusammenarbeit der fünf Betreiber von Kehrichtheizkraftwerkenim Kanton Zürich in einer neuen Zusammenarbeitsvereinbarungbekräftigt. Mit dieser Vereinbarungkonnten die erreichte Entsorgungssicherheit sowie dieDienstleistungen und Optimierungen nachhaltig abgesichertwerden. Damit verbunden wurden auch die Grundlagenfür die Weiterentwicklung des ZAV zur eigenständigenDienstleistungsorganisation gelegt, die für die PartnerSynergien schafft und den Kunden einen hochstehendenService garantiert.Mit der Eröffnung der neuen ZAV-Geschäftsstelle an derNansenstrasse 16 in Zürich-Oerlikon wurde ein klaresSignal für die Umsetzung dieses anspruchsvollen Zielsgesetzt. Gleichzeitig nahm Alfred Rudin seine Tätigkeit alsneuer Geschäftsleiter auf.Hauptziele der Zusammenarbeit sind neben der Gewährleistungder Entsorgungssicherheit auch der Einsatz füreine ökologisch vorbildliche und ökonomisch optimaleAbfallverwertung. Hierbei unterstützt der ZAV die Partnerbei der Koordination von Revisionen, beim Einkauf und derLagerhaltung, beim Betriebscontrolling, bei der Rückstandsentsorgung,der Ausbildung und Schulung, beimNotfallkonzept sowie bei der Zusammenarbeit mit Fachstellenvon Bund und Kanton.Aufgrund der positiven Erfahrungen und getragen vomWillen aller fünf Trägerschaften, Herausforderungen gemeinsamanzugehen, wurde beschlossen, eine juristischselbstständige Organisation zu gründen. Diese soll ins-besondere den anspruchsvollen wettbewerbsrechtlichenRahmenbedingungen vollumfänglich Rechnung tragen. Alserster Schritt dieser Zusammenarbeit ist die Gründung derZürcher Abfallverwertungs AG vorgesehen.In einem zweiten Schritt folgen der Ausbau des Dienstleistungsportfoliossowie die Umsetzung der nachhaltigenRessourcennutzung im Bereich der Rückstandsverwertung.Urban Mining (Rohstoffgewinnung aus vorhandenenReststoffen) wird eine zentrale Aufgabe sein, die die fünfPartner des ZAV zusammen angehen werden. Dabei ist derZAV auch offen für weitere Interessenten, die an dieser zukunftsweisendenEntwicklung partizipieren möchten.Theo LeutholdPräsident der ZAV Partnerversammlung und desZweckverbandes für Abfallverwertung im Bezirk HorgenEinen wichtigen Schwerpunkt der Zusammenarbeit bildetdie ständige Verbesserung der Stoffkreisläufe zur Schonungder natürlichen Ressourcen. Künftig sollen nebenEisen, Aluminium, Kupfer und Edelstählen vermehrt auchweitere metallische Wertstoffe und mineralische Rohstoffeaus Abfall zurückgewonnen werden. In diesem Bereich hatdie Zusammenarbeit mit der Stiftung Zentrum für nachhaltigeAbfall- und Ressourcennutzung ZAR erste sehrpositive Resultate ergeben.Ein zukunftsweisender Beitrag des ZAV zur ökonomischenund ökologischen Abfall- und Ressourcenwirtschaft imKanton Zürich ist die Schaffung der Grundlagen für diekünftige zentrale Verwertung des Klärschlamms im WerkWerdhölzli in der Stadt Zürich.


3Fünf Abfallverwerter, ein ZielStadtwerk WinterthurLimeco, DietikonERZ Entsorgung + RecyclingZürich JosefstrasseERZ Entsorgung + RecyclingZürich HagenholzZweckverband KehrichtverwertungZürcher Oberland KEZO, HinwilZweckverband für Abfallverwertungim Bezirk HorgenAus erneuerbaren Energieträgern erzeugter StromAus erneuerbaren Energieträgern genutzte WärmeAngelieferte in Abfälle der Schweiz, nach Arten, in ohne Tonnen Angelieferte Wasserkraft, Abfälle Anteile nach in des Arten, GWh aus erneuerbaren in pro Tonnen JahrEnergieträ-gern die erzeugten erzeugte Stroms Strommengein der Schweiz, gern erzeugten Anteil Stroms gern der in genutzten der Energieträger Schweiz, Wärme in bezogen der Schweiz auf gern die genutzten erzeugte Wärme Menge in der SchweizAnteile des aus in erneuerbaren der Anteile Schweiz, des Energieträ-aus erneuerbaren in GWh pro Energieträ-Jahr Anteile des aus erneuerbaren Verfügbarkeit Energieträ-nach AnlagenAnteil der Energieträger bezogen aufohne Wasserkraftohne Wasserkarftohne Wasserkarft aus erneuerbaren EnergieträgernErneuerbare Anteile aus Abfall924 (70,7 %)Windenergie23 (1,7 %)Biomasse6’491 (55,5 %)Erneuerbare Anteile aus Abfall2’002 (17,3 %)Sonnenenergie50 (3,8 %)Biomasse192 (14,7 %)Umweltwärme2’445 (20,9 %)Erneuerbare Anteile aus Abwasser119 (9,1 %)Sonnenenergie454 (3,9 %)Erneuerbare Anteile aus Abwasser281 (2,4 %)Quelle: Bundesamt für Energie, Schweizerische Statistik der erneuerbaren Energien, Ausgabe 2009


DietikonGründung 1959Inbetriebnahme 1971Mitarbeitende 30Verbrannter Abfall (t) 87’000


HinwilGründung 1961Inbetriebnahme 1970MitarbeitendeVerbrannter Abfall (t) 48194’000


6Überblick über das GeschäftsjahrDie sechs Kehrichtheizkraftwerke (KHKW) im KantonZürich haben im Berichtsjahr 822’000 Tonnen Abfall verwertet.Das entspricht einem Rückgang von 3,3 Prozentgegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist das Resultatder ganzjährig fehlenden zweiten Ofenlinie in Winterthur,welche zurzeit erneuert wird.Da während des ganzen Jahres keine Abfälle aus dem Tessinverwertet wurden, hat der Kehricht (inkl. Sperrgut) umrund 36’000 Tonnen auf 380’000 Tonnen abgenommen.Die Direktanlieferungen blieben mit 330’000 Tonnen konstant.Bei den angelieferten Sonderabfällen resultiert einebedeutende Zunahme um 49 Prozent auf 38’000 Tonnen,was mit zusätzlichen Anteilen von RESH (Reststoffen ausSchreddern) zu erklären ist. Beim entwässerten Klärschlammwar eine Abnahme um 10 Prozent auf 63’000Tonnen zu verzeichnen, dies als Folge des tieferen Wassergehaltsdes Klärschlamms.Trotz der Anfang 2010 noch schleppenden Entwicklung derKonjunktur steigerte sich die Abfallmenge im Kanton Zürich2010 spürbar, dies auch unter Berücksichtigung des gänzlichenWegfalls von 42’000 Tonnen Tessiner Abfall aus demVorjahr und der zusätzlichen Rücklieferung von knapp8’000 Tonnen Abfall zur neuen KVA in Giubiasco. DieseEntwicklung führte dazu, dass im ganzen Jahr 2010 keineStillstände infolge Abfallmangels zu verzeichnen waren(Vorjahr 4,8 Prozent).Durch die thermische Verwertung wird die Masse des angeliefertenAbfalls um rund 80 Prozent reduziert: Im Berichtsjahrwurden nur 153’000 Tonnen Schlacke deponiert,dies entspricht 187 kg Schlacke pro Tonne verbrannten Abfalls.Darüber hinaus konnten aus der Rohschlacke rund12’000 Tonnen Eisen sowie weitere rund 3’000 Tonnen Aluminium,Kupfer, Messing und andere Buntmetalle rezykliertwerden. Diese Rohstoffe können in der Schweiz ausschliesslichaus der Abfallverwertung gewonnen werden.Die spezifische Wärmeabgabe pro Tonne Abfall stieg um19 Prozent und lieferte damit einen Beitrag zur Schonungnicht erneuerbarer Ressourcen sowie zur Reduktion desSchadstoff- und insbesondere des CO 2-Ausstosses.Die Verfügbarkeit der Anlagen war mit 88 Prozent um2 Prozent höher als im Vorjahr. Der grösste Teil der Stillständewar dabei mit 11 Prozent auf geplante Revisionsarbeitenzurückzuführen, während nur gerade 1 Prozent durch Betriebsstörungenverursacht wurde.Die ermittelten Abwasser- und Luftemissionen lagen deutlichunter den entsprechenden gesetzlichen Grenzwerten.Dank der konsequenten Koordination und Nutzung von Synergienverlief auch die Kostenentwicklung erneut positiv.Aufgrund der laufenden Erneuerungsarbeiten steht imKHKW Winterthur seit Mai 2009 bis voraussichtlich August2012 nur eine Verbrennungslinie zur Verfügung. Im KHKWZürich Hagenholz wurde im August 2010 planmässig dieneue zweite Verbrennungslinie in Betrieb genommen.In beiden Werken erfolgen die Bauarbeiten während deslaufenden Betriebes und stellen deshalb alle Beteiligten,eingeschlossen die Kundschaft, vor besondere Herausforderungen.Mit dem Umzug der ZAV-Geschäftsstelle an die Nansenstrasse16, 8050 Zürich, und dem Start des neuen Geschäftsleiterswurden zwei wichtige Impulse zur Weiterentwicklungdes Zürcher Abfallverwertungs-Verbundesgegeben. Im Herbst 2010 wurden auf operativer Ebene dienotwendigen Grundlagen für den nächsten Entwicklungsschrittdes ZAV und eine stabile Auslastung im Jahr 2011 geschaffen.Marcel MüllerVorsitzender des Operativen AusschussesAus der Verwertung des Abfalls resultierten 710 GWh Wärme(+15 Prozent) und 408 GWh Strom (–3 Prozent). Diedeutliche Steigerung der Wärmeproduktion begründet sicheinerseits durch Prozessoptimierungen, anderseits auchdurch die klimatischen Bedingungen im Berichtsjahr. DieSchweiz erlebte den kältesten Januar seit 23 Jahren, Neuschneewar vor allem im Flachland der Alpennordseite einDauerthema.


7Auszug aus den Stoff- und Energieflüssen 2010Wärme 710 GWhStrom 408 GWhTotal Abfall822’000 TonnenWasserdampf439’000 Tonnen (534 kg/t)Total Wasser928’000 TonnenKHKWTotal Luft32’000’000 m 3Rückstände RGR*22’000 Tonnen (26 kg/t)Rohschlacke168’000 Tonnen (205 kg/t)Schlacke 187 kg/tEisen 15 kg/tNichteisen-Metall 3 kg/tAbwasser193’000 Tonnen (235 kg/t)Stromproduktion des ZAV im Vergleich zum Stromverbrauch der Stadt WinterthurGWh70060050040030020010002005 2006 2007 2008 2009 2010Stromverbrauch Stadt Winterthur**Stromproduktion ZAV* RGR: Rauchgasreinigung** Quelle: Stadtwerk Winterthur


8AuslastungErstmals seit Bestehen des ZAV sind 2010 ganzjährigkeine Anlieferungen aus dem Kanton Tessin zu verzeichnen.Die neu erstellte Kehrichtverbrennungsanlage Tessinin Giubiasco befindet sich seit Mitte 2009 in Betrieb und istim September 2010 offiziell eingeweiht worden. Aus demAusland sind zum ZAV wiederum ausschliesslich Abfälleaus dem grenznahen Baden-Württemberg importiert worden.Die Importmenge Abfall beträgt knapp 50’000 Tonnenund ist damit etwa gleich hoch wie im Vorjahr.Die nebenstehenden Grafiken zeigen die Aufteilung der angeliefertenAbfälle nach Arten in Tonnen. Dabei werden fünfAbfallkategorien unterschieden: «Kehricht inkl. Sperrgut»(nicht rezyklierbarer Siedlungsabfall aus den Gemeinden),«Direktanlieferungen», «Anlieferungen auswärtiger KHKW»,«Sonderabfälle» und «Klärschlamm».Die Menge Kehricht inkl. Sperrgut ging auf rund 380’000Tonnen zurück (–8,5 Prozent) und hat damit einen Anteilvon rund 46 Prozent an der gesamten durch die Werke derZAV-Partner verwerteten Abfallmenge. Demgegenüberblieben die Direktanlieferungen mit rund 330’000 Tonnenstabil (–0,7 Prozent). Die Sonderabfälle verzeichnen mit rund38’000 Tonnen eine markante Zunahme (+49,1 Prozent),welche auf die Ausweitung der thermischen Verwertungbrennbarer Rückstände aus inländischen Metallschredderwerkenzurückzuführen ist. Die Mitverbrennung von entwässertenKlärschlämmen war mit rund 63’000 Tonnen(–10,2 Prozent) rückläufig.Die Verfügbarkeit der Anlagen war mit 88 Prozent auf sehrhohem Niveau. Der grösste Teil der Stillstände war dabeimit 11 Prozent auf geplante Revisionsarbeiten zurückzuführen,während nur gerade 1 Prozent durch Betriebsstörungenverursacht wurde. Es wurden keine Stillstände infolgeAbfallmangels verzeichnet.Energieträ-Schweiz,Anteile des aus erneuerbaren Energieträgerngenutzten Wärme in der SchweizVerfügbarkeit der AnlagenVerfügbarkeit nach AnlagenAnteil Revisionen10,7 % (+42,7 %)Verfügbarkeit Ofenlinien88,1 % (+2,1 %)Anteil Pannen1,2 % (+33,3 %)Anteil Stillständewegen Abfallmangels0 % (–100 %)


9Angelieferte Abfälle nach Arten in Tonnen(Veränderungen in Prozent gegenüber Vorjahr)Sonderabfälle37’927 (+49,1 %)Klärschlamm entwässert62’972 (–10,2 %)Anlieferung auswärtiger KHKW7’577 (–8,7 %)Kehricht inkl. Sperrgut380’369 (–8,5 %)Direktanlieferungen330’278 (–0,7 %)Angelieferte Abfälle nach Arten in Tonnen Angelieferte Abfälle nach Arten in Tonnen LastwastoffeThermisch verwertete Abfallmenge pro Werk, in Tonnen250’000200’000150’000100’00050’0000Klärschlamm entwässertSonderabfälleAnlieferungen auswärtiger KHKWDirektanlieferungenKehricht inkl. SperrgutDietikon Hinwil Horgen Winterthur ZürichHagenholzZürichJosefstrasse


10EnergiegewinnungBei einem durchschnittlichen Heizwert von 3,18 Megawattstunden(MWh) pro Tonne Abfall konnte in der Berichtsperiodeüber die Energierückgewinnung Dampf mit einemEnergiepotenzial von 2’262’000 MWh produziert werden.45 Prozent der im Abfall enthaltenen Energie konnte mittelsbei der Verbrennung erzeugtem Dampf in Form von Stromund Wärme an externe Abnehmer vermarktet werden. Ausgehendvon einem durchschnittlichen Stromverbrauch von4’500 kWh und von 11’000 kWh Wärmebezug pro Haushalt,entsprechen diese Energieverkäufe im Berichtsjahrdem jährlichen Strombedarf von 68’000 Haushalten sowiedem Wärmebedarf von 64’000 Haushalten.Da die Energie im Abfall zu 50 Prozent aus nachwachsenderBiomasse stammt, leisten die Energielieferungen derKehrichtheizkraftwerke einen bedeutenden Beitrag zur Reduktionder CO 2-Emissionen. Müsste die verkaufte Energiemengemit fossilen Brennstoffen erzeugt werden, wärendazu rund 90 Mio. Liter Heizöl erforderlich. Dies entsprichteinem Anteil von rund 3 Prozent des CO 2-Ausstosses desKantons Zürich oder 17 Prozent der Stadt Zürich. Eine TonneAbfall, die im ZAV thermisch verwertet wird, spart damitrund 240 Kilogramm CO 2.Von den übrigen knapp 55 Prozent nicht genutzter Energieentfallen erhebliche Anteile auf Kondensations verluste beider Stromproduktion. Für die Produktion von 1 MWh Stromwird rund 2,5-mal so viel Dampf benötigt wie für die Produktionvon 1 MWh Wärme. Die grössten Energie-Eigenverbraucherder Kehrichtheizkraftwerke sind die Rauchgasreinigungsanlagen.Energieabgabe pro Werk pro Tonne verwerteten Abfalls2,001,601,200,800,400,00Dietikon Hinwil Horgen Winterthur ZürichHagenholzZürichJosefstrasseWärmeabgabe MWh/tStromabgabe MWh/t


Zentrum für nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung ZAR11Wertstoffe zu deponieren ist ökologisch und ökonomischnicht sinnvoll. Dies gilt auch für Verbrennungsrückstände.Deshalb wurde zur Verbesserung der Wiederverwertungvon Wertstoffen aus der Schlacke die Stiftung ZAR gegründet.Daran beteiligt sind Vertreter von Umweltbehörden, derAbfallwirtschaft sowie der Rohstoff- und Recyclingindustrie.Da sich die KEZO in Hinwil bereits vorgängig zum Kompetenzzentrumfür die Rückgewinnung von Kleinstmetallen ausTrockenschlacke entwickelt hatte, lag es nahe, das Entwicklungszentrumder Stiftung ZAR dort anzugliedern.Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es zur Schliessungdes Stoffkreislaufs eine Separierung in aluminium- undkupferreiche NE-Edelfraktionen braucht. Dazu wurde in derKEZO im März 2010 eine Aufbereitungsanlage für Nichteisen-Metalle(NE-Metalle) in Betrieb genommen. Heute werdendort vier verschiedene Metallfraktionen produziert:Aluminium in den Partikelgrössen 0,7–3,0 mm und 3,0–5,0Feinstschlacke – das grosse WertstoffpotenzialVerteilung der NE-Metalle auf die verschiedenen Korngrössenbereichein einer aufbereiteten NE-FraktionAnteil in NE-Fraktion (%)50mm sowie zwei NE-Edelfraktionen in denselben Partikelgrössen.Analysen der Aluminiumfraktion weisen einen Aluminiumgehaltvon über 95 Prozent aus. In der Zwischenzeitkonnten bereits 25 Tonnen von beiden Aluminiumfraktionengewonnen und in einem Schmelzwerk weiterverwertetwerden.Durch die Anlagenoptimierung wurde der Aluminiumgehaltin der NE-Edelfraktion auf ein Minimum gesenkt und damitder Kupfergehalt auf über 60 Prozent gesteigert. Man kanndavon ausgehen, dass der Edelmetallanteil (Gold, Silber,Palladium usw.) in der feinen Fraktion wesentlich höher istals in der groben. Sobald je 25 Tonnen der Grobfraktionzurückgewonnen sind, geht diese in ein Kupferschmelzwerk.Die Feinfraktion wird im Edelmetallschmelzwerk aufbereitet.Metalle, die aus der Schlacke separiert und in den Stoffkreislaufzurückgeführt werden, verursachen im Gegensatzzur Metallgewinnung aus Erzen praktisch keine UmweltundCO 2-Belastung. Bei jedem aus Schlacke separiertenKilogramm Aluminium werden gegenüber der herkömmlichenAluminiumproduktion aus Bauxit rund 12 kg CO 2 eingespart.Die durch die Feinschlackensortierung erbrachteUmweltleistung erhielt im April 2010 den Sonderpreis derJury des Klimapreises der Zürich-Versicherung.Von diesem Erfolg motiviert, nimmt sich das Entwicklungszentrumjetzt der trockenen, mechanischen Separierungvon NE-Metallen aus der Schlacke im Partikelbereich vonweniger als 0,7 mm Korngrösse an.4030201000,2 – 0,7 mm 0,7 – 5 mmAluminiumKupferQuelle: Zentrum für nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung ZAR


HorgenGründung 1964Inbetriebnahme 1968Mitarbeitende 28Verbrannter Abfall (t) 70’000


WinterthurInbetriebnahme 1965Mitarbeitende 44Verbrannter Abfall (t) 98’000


14LogistikGemäss der Schweizerischen Verkehrsstatistik für das Jahr2009 des Bundesamtes für Statistik betragen die mit Lastwagendurchgeführten Transporte von Sekundärrohstoffenund Abfällen in der Schweiz rund 28,8 Mio. Tonnen (bezogenauf die Transportleistung nach Warenart). Dies entsprichteinem Anteil von 9 Prozent aller mit Lastwagentransportierten Güter. Die Transporte von Sekundärroh-stoffen und Abfällen finden überwiegend lokal statt, wie esuntenstehende Grafik veranschaulicht.Marktkehricht Inland 17,7 %Obwohl Transportlogistik Angelieferte Abfälle nach Arten, nicht in Tonnen zu seinen Anteile Kernaufgabendes aus erneuerbaren EnergieträgernSpontan-/Kleinkunden Anteile des aus erneuerbaren Energieträ-52,0 %erzeugten Stroms in der Schweiz,gern genutzten Wärme in der Schweizgehört, nimmt der ZAV im Rahmen seiner ohne MöglichkeitenWasserkarftEinfluss auf die Durchführung der Transporte von Abfällen. Durchschnittswerte pro VorgangDies im Sinne der vier Leitsätze des Operativen AusschussesKommunale Sammeldienste 5,7 t/Fahrzeug (+0,5 %)und der Partnerversammlung:Auswärtige Regionen (inkl. Importe) 17,7 t/Fahrzeug (+2,3 %)Marktkehricht Inland 5,8 t/Fahrzeug (+4,1 %)Spontan-/Kleinkunden 0,6 t/Fahrzeug (–0,8 %)––So wenig Transporte wie nötig––Ökologische Optimierung von Transporten––Ökologische Gesamtbetrachtung: Logistik als Teilder Abfallverwertungskette––ErfolgskontrolleDie mit dem AWEL im Jahr 2008 zusätzlich abgeschlosseneLogistikvereinbarung wurde auch im Berichtsjahr vomZAV und seinen Partnern eingehalten.Kennzahlen Abfalltransportlogistik für alle ZAV-WerkeWerte 2010 (Veränderung zum Vorjahr)Anlieferfrequenz pro Werktag 975 Fahrzeuge (–1,7 %)Kommunale Sammeldienste 25,8 %Auswärtige Regionen (inkl. Importe) 2,8 %Anlieferungen Kombiverkehr Bahn/StrasseMenge 21’011 t (–67,5 %)entspricht 2,6 % der verwerteten AbfallmengeAnzahl Anlieferungen 2’423 (–63,8 %)entspricht 1,0 % aller AnlieferungenVerfügLastwagen-transportierte Sekundärrohstoffe und Abfälle im Jahre 2009 nach Distanzklassen150,1–200 km0,6 %100,1–150 km1,0 %> 200 km0,4 %50,1–100 km6,4 %Internationaler Verkehr5,3 %25,1–50 km18,1 %0,1–25 km68,2 %Angelieferte Abfälle nach Arten in Tonnen Angelieferte Abfälle nach Arten in Tonnen Lastwagen-transportierte SekundärrohstoffeErgebnis dQuelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Verkehrsstatistik


15QualitätssicherungSeit dem 1. Januar 2009 bestehen bei allen Werken desZAV identische Annahmebedingungen. Diese bilden seitherauch integrierende Bestandteile der durch die Baudirektiondes Kantons Zürich (AWEL) erteilten Betriebsbewilligungenfür die Werke sowie der Vereinbarungen mit der Kundschaft.Arten, in TonnenPro Arbeitstag wurden in den Werken des ZAV im Durchschnittrund 3’200 Tonnen Abfall von durchschnittlich975 Anliefervorgängen entgegengenommen. Es liegt deshalbauf der Hand, dass unter Wahrung des Verhältnis-Anteile des aus erneuerbaren Energieträgernerzeugten Stroms in der Schweiz,ohne Wasserkarftmässigkeitsprinzips die Qualitätssicherung der Abfall-anlieferungen mittels Stichproben erfolgt. Jedes Werk führtpro Woche mindestens fünf Stichproben durch.Anteile des aus erneuerbaren Energieträgerngenutzten Wärme in der SchweizVerfügbarkeit nach AnlagenWährend zweier Wochen im Jahr finden zusätzlich ZAVweitkoordinierte Kontrollen statt. Im Jahre 2010 wurdenbei den Werken total 1’552 Stichproben durchgeführt. Dasheisst, mittels Stichproben wurden 0,6 Prozent aller Anlieferungenkontrolliert.Ergebnis der 1552 im Jahre 2010 durchgeführten Stichproben bei der AbfallannahmeGrobe Beanstandungen70 (4,7 %)Kleine Beanstandungen266 (17,1 %)Keine Beanstandung1’216 (78,2 %)rten in Tonnen Angelieferte Abfälle nach Arten in Tonnen Lastwagen-transportierte SekundärrohstoffeErgebnis der 1552 im Jahre


16Rückstandsentsorgung und WertstoffrückgewinnungWie bereits beim Thema ZAR beschrieben, trägt auch dieWiederverwertung zurückgewonnener Metalle zur Vermeidungvon klimaschädigenden CO 2-Emissionen und zumsparsamen Umgang mit nicht erneuerbaren Rohstoffen bei.Pro Tonne Rohschlacke konnten 72,8 Kilogramm Eisen zurückgewonnenwerden. Gesamthaft ergibt dies eine Mengevon rund 12’000 Tonnen rezyklierten Eisens.Da die Abtrennung von Metallen mehrheitlich direkt auf derDeponie erfolgt, handelt es sich bei diesen Daten lediglichum Annäherungen. Dank der Rückgewinnung der Wertstoffemussten nicht 168’000 Tonnen Rohschlacke, sondernlediglich 153’000 Tonnen Schlacke deponiert werden.Pro Tonne Abfall mussten damit im Berichtsjahr nur gerade187 Kilogramm Schlacke deponiert werden.nergieträchweiz,Bei den Nichteisenmetallen erhöhte sich die spezifische Die Rückstände aus Elektrofilterstaub und aus der RauchgasreinigungMenge auf 15,6 Kilogramm pro Tonne Rohschlacke, wasblieben konstant bei 26 Kilogramm pro Tonneeiner Gesamtmenge von rund 2’600 Tonnen zurückge-Anteile des aus erneuerbaren Energieträgerngenutzten Wärme in der SchweizVerfügbarkeit nach Anlagenwonnenen Aluminiums, Kupfers, Messings und weitererverwerteten Abfalls. Insgesamt fielen im ZAV-Gebiet rund22’000 Tonnen solcher Rückstände an. Die RückständeBuntmetalle entspricht.wurden gemäss untenstehender Tabelle deponiert.Herkunft des Abfalls und Entsorgungsregime der RückständeAnteilLieferung AbfallAnteilEntsorgung SchlackeAnteil EntsorgungRauchgasreinigungs-RückständeKanton ZH (ZAV-Gebiet) 83,6 % 84,3 % 0 %Übrige Schweiz 10,3 % 14,1 % 55,6 %Ausland 6,1 % 1,6 % 44,4 %Anteile an der Rohschlacke, in TonnenEisen12’257 (+13,8 %)Nichteisenmetalle2’630 (+15,0 %)Schlacke153’457 (–2,1 %)Arten in TonnenLastwagen-transportierte SekundärrohstoffeErgebnis der 1552 im Jahre


19Emissionsmessungen, in Prozent der GrenzwerteOfenlinie 1 Ofenlinie 2 Ofenlinie 3Dietikon(LRV-Messungen 2010)Hinwil(LRV-Messungen 2009)%100%10080806060404020200Staub NO X CO Pb + Zn Cd Hg0Staub NO X CO Pb + Zn Cd HgHorgen(LRV-Messungen 2010)Winterthur(LRV-Messungen 2010)%100%10080806060404020200Staub NO X CO Pb + Zn Cd Hg0Staub NO X CO Pb + Zn Cd HgZürich Hagenholz(LRV-Messungen 2010)Zürich Josefstrasse(LRV-Messungen 2010)%100%10080806060404020200Staub NO X CO Pb + Zn Cd Hg0Staub NO X CO Pb + Zn Cd Hg


Zürich HagenholzInbetriebnahme 1969Mitarbeitende inkl. Josefstrasse 116Verbrannter Abfall (t) 208’000


ZürichJosefstrasseInbetriebnahme 1904Mitarbeitende siehe HagenholzVerbrannter Abfall (t) 164’000


22Statistische Angaben2010 2009 2008 2007AbfallannahmeAbfallmenge angenommen (inkl. EKS*) t 819’123 852’765 867’996 861’814Veränderung gegenüber Vorjahr % –3,9 –1,8 +0,7 –3,7Abfallmenge verwertet (inkl. EKS) t 821’808 849’861 867’510 852’243Veränderung gegenüber Vorjahr % –3,3 –2,0 +1,8 –4,2Kehricht inkl. Sperrgut t 380’369 416’273 415’624 403’527Veränderung gegenüber Vorjahr % –8,5 +0,2 +3,0 –1,4Direktanlieferungen t 330’278 332’602 354’031 358’284Veränderung gegenüber Vorjahr % –0,7 –6,1 –1,2 –10,3Abfallanlieferungen auswärtiger KHKW t 7’577 8’295 4’251 8’851Veränderung gegenüber Vorjahr % –8,7 +95,1 –52,0 +68,5Sonderabfälle t 37’927 25’438 26’802 25’181Veränderung gegenüber Vorjahr % +49,1 –5,1 +6,4 –10,8Klärschlamm (Liefermenge EKS) t 62’972 70’157 67’289 65’970Veränderung gegenüber Vorjahr % –10,2 +4,3 +2,0 +24,1VerwertungWärmeproduktion MWh 709’667 617’724 608’833 605’712Veränderung gegenüber Vorjahr % +14,9 +1,5 +0,5 –6,9spezifische Wärmeproduktion MWh/t 0,864 0,727 0,702 0,711Veränderung pro Tonne Abfall % +18,8 +3,6 –1,3 –2,8Wärmeabgabe MWh 702’947 610’542 583’274 578’675Veränderung gegenüber Vorjahr % +15,1 +4,7 +0,8 –7,9spezifische Wärmeabgabe MWh/t 0,855 0,718 0,672 0,679Veränderung pro Tonne Abfall % +19,1 +6,8 –1,0 –3,9Wärme Eigenverbrauch** MWh 6’720 7’138 25’560 27’036Veränderung gegenüber Vorjahr % –5,9 –71,9 –5,5 +21,7spezifischer Wärme Eigenverbrauch** MWh/t 0,008 0,008 0,029 0,032Veränderung pro Tonne Abfall % 0 –71,3 –7,1 +27,0Stromproduktion MWh 407’751 419’173 431’338 390’102Veränderung gegenüber Vorjahr % –2,7 –2,8 +10,6 –8,0spezifische Stromproduktion MWh/t 0,496 0,493 0,497 0,458Veränderung pro Tonne Abfall % +0,6 –0,8 +8,6 –4,0Stromabgabe MWh 305’198 319’231 316’185 298’341Veränderung gegenüber Vorjahr % –50,6 +1,0 +6,0 –3,7spezifische Stromabgabe MWh/t 0,371 0,376 0,364 0,350Veränderung pro Tonne Abfall % –1,3 +3,1 +4,1 +0,5Stromverbrauch inklusive Bezug MWh 104’481 109’299 116’698 115’201Veränderung gegenüber Vorjahr % –4,4 –6,3 +1,3 +0,9spezifischer Stromverbrauch MWh/t 0,127 0,129 0,135 0,135Veränderung pro Tonne Abfall % –1,6 –4,4 –0,5 +5,3Eisen-Rückgewinnung aus Rohschlacke t 12’257 10’775 10’688 10’871Veränderung gegenüber Vorjahr % +13,8 +0,8 –1,7 –15,7Eisen-Rückgewinnung pro t Rohschlacke kg/t 72,8 63,5 61,1 61,8Veränderung pro Tonne Rohschlacke % +14,6 +3,9 –1,1 –8,5Eisen-Rückgewinnung pro t Abfall kg/t 14,9 12,7 12,3 12,8Veränderung pro Tonne Abfall % +17,3 +2,9 –3,4 –12,0


232010 2009 2008 2007Nichteisen-Rückgewinnung aus Rohschlacke t 2’630 2’286 1’962 1’806Veränderung gegenüber Vorjahr % +15,0 +16,5 +8,6 +16,5Nichteisen-Rückgewinnung / t Rohschlacke kg/t 15,6 13,5 11,2 10,8Veränderung pro Tonne Rohschlacke % +15,6 +20,1 +9,2 –26,5Nichteisen-Rückgewinnung / t Abfall kg/t 3,2 2,7 2,3 2,1Veränderung pro Tonne Abfall % +18,5 +18,9 +6,7 +21,6Entsorgung RückständeRohschlacke t 168’344 169’784 174’998 175’977Veränderung gegenüber Vorjahr % –0,9 –3,0 –0,6 –7,9spezifische Rohschlacke kg/t 205 200 202 206Veränderung pro Tonne Abfall % +2,5 –1,0 –2,3 –3,9zu deponierende Schlacke t 153’457 156’723 162’348 163’299Veränderung gegenüber Vorjahr % –2,1 –3,5 –0,6 –7,5spezifische zu deponierende Schlacke kg/t 187 184 187 192Veränderung pro Tonne Abfall % +1,6 –1,0 –2,3 –3,9Rauchgasreinigungs-Rückstände t 21’648 21’674 20’623 23’291Veränderung gegenüber Vorjahr % –0,1 +5,1 –11,5 –8,8Rauchgasreinigungs-Rückstände kg/t 26 26 24 27Veränderung pro Tonne Abfall % 0 +7,3 –13,0 –4,9Betriebsdaten (in Prozent der Betriebsstunden, 100 % entspricht 8’760 Std. und inkl. Reservelinie Josefstrasse, ohne VL1 Winterthur [Neubau])Verfügbarkeit Ofenlinien % 88,1 86,3 85,5 84,7Veränderung gegenüber Vorjahr % +2,1 +0,9 +1,0 +5,5Anteil Revisionen % 10,7 7,5 8,2 9,5Veränderung gegenüber Vorjahr % +42,7 –8,8 –13,0 +25,7Anteil Stillstände wegen Abfallmangels % 0,0 4,8 3,7 0,6Veränderung gegenüber Vorjahr % –100,0 +29,0 +532,3 –Anteil Pannen % 1,2 0,9 1,8 2,0Veränderung gegenüber Vorjahr % +33,3 –51,9 –10,0 +73,8Heizwert (mengengewichtet) MWh/t 3,18 3,27 3,29 3,27Veränderung pro Tonne Abfall % –2,7 –0,5 + 0,6 +0,6Wasserverbrauch m 3 928’294 978’275 992’557 970’049Veränderung gegenüber Vorjahr % –5,1 –1,4 +2,3 –6,8spezifischer Wasserverbrauch m 3 /t 1,13 1,15 1,14 1,14Veränderung pro Tonne Abfall gegenüber Vorjahr % –1,7 +0,6 +0,5 –2,7Abwasser m 3 192’739 192’881 192’004 195’431Veränderung gegenüber Vorjahr % –0,1 +0,5 –1,8 –12,7spezifisches Abwasser m 3 /t 0,235 0,227 0,221 0,229Veränderung pro Tonne Abfall gegenüber Vorjahr % +3,5 +2,5 –3,5 –8,9* EKS: Entwässerter Klärschlamm (~30 % Trockensubstanz)** seit dem Jahr 2009 neue Erhebungsbasis für den Wärme-Eigenverbrauch, deshalb nicht mit den Vorjahren vergleichbar


24AusblickDas Jahr 2011 wird auf der operativen Seite geprägt durchdas ganzjährige Wegfallen einer Ofenlinie in Winterthur unddem damit verbundenen Kapazitätsrückgang im ZAV. Bereitsim vergangenen Winter blieb der Abfallstrom hoch undder Einstieg ins Jahr 2011 hat gezeigt, dass der Abfall nichtwie jeweils in den Vorjahren zurückgegangen ist, sondernwetter- und konjunkturbedingt weiterhin auf hohem Niveauverbleibt. Gleichzeitig sind 2011 einige grössere Revisionengeplant, insbesondere auch die zweiwöchige Abschaltungder noch verbleibenden Ofenlinie in Winterthur.So ist der ZAV gefordert, zusammen mit seinen Kundenund Partnern Lösungen zu finden, damit die Entsorgungder vereinbarten Abfallmengen jederzeit sichergestellt ist.Es ist uns auch speziell in dieser schwierigen Situation einAnliegen, neben der Gewährleistung der Entsorgungssicherheitim Kanton Zürich, mit der Verbindung von ökologischenund ökonomischen Zielen nachhaltige Lösungenzu schaffen und uns damit dem zukünftigen Wandel zustellen.Mit der Weiterentwicklung des ZAV bereiten wir uns auf diesenWandel vor und schaffen mit gezielten Projekten dieentsprechenden Grundlagen. So wurde zum Beispiel Ende2010 das Projekt für die Überprüfung der Kapazitäts- undStandortplanung der thermischen Verwertung von Abfällenim Kanton Zürich unter der Führung des AWEL gestartet.Damit werden die notwendigen Instrumente zur Steuerungder Verbrennungskapazität geschaffen.Der Zürcher Abfallverwertungs-Verbund stellt sich gemeinsammit Ihnen, unseren Kunden und Partnern, der Zukunft.Damit schaffen wir Kontinuität und Planungssicherheit füralle Beteiligten.Alfred RudinGeschäftsleiter ZAV


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ZAV/1200/d/2011/04

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