Kroatien - DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein eV

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Kroatien - DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein eV

Veranstalter:SELECT-TOURSUlrich SteinerAn der Steinlücke 3857080 SiegenTel.: 0271 35931-0Fax: 0271 35931-26e-Mail: info@select-tours.deim KreisverbandSiegen-WittgensteinBuchung und Information:DRK - Ortsverein HilchenbachFriedhelm PlateJung-Stilling-Allee 357271 HilchenbachTel.: 02733 2626e-Mail: friedhelm.plate@web.deReiseanmeldungKroatien - Perlen der dalmatinischen Küste05.05. - 12.05.2012Hiermit buche(n) ich/wir verbindlich folgende Leistungen:Reisepreis pro Person in Euro Person A Person BGrundreise im Doppelzimmer € 1.055,-Einzelzimmerzuschlag € 195,-Aufpreis Superior-Appartment € 45,-Reiserücktrittkostenversicherung ohne Selbstbehaltbis zu einem Reisepreis in Höhe von € 2.000,- € 37,-Gesamtpreis: € .-Persönliche Daten lt. Pass:Person APerson BName:Vorname:Geb. Datum:Straße:PLZ, Ort:Telefon:Zahlungsbedingungen: Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises nach Rechnungserhalt. Der Restbetrag ist zahlbarbis 30 Tage vor Reisebeginn.Ich erkenne die umseitigen Allgemeinen Reisebedingungen des Veranstalters, SELECT-TOURS, Ulrich Steiner, Siegenfür alle von mir angemeldeten Reiseteilnehmer verbindlich an. Ich nehme außerdem zur Kenntnis, dass der Reiseveranstalterbei allen Beförderungsleistungen im Flugverkehr ausschließlich als Vermittler auftritt. Es gelten die Beförderungsbedingungender jeweiligen Fluggesellschaften._______________________________________________________________________________________________Ort, DatumUnterschrift


Allgemeine GeschäftsbedingungenStand Februar 2011§1 Abschluss des ReisevertragesMit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschlusseines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kannschriftlich, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Sieerfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mitaufgeführtenTeilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wiefür seine eigenen Verpflichtung einsteht, sofern er eine entsprechendegesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärungübernommen hat. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch denReiseveranstalter zustande. Die Annahme bedarf keiner bestimmtenForm. Der Reisevertrag wird für den Reiseveranstalter dann verbindlich,wenn dieser dem Kunden die Buchung und den Preis schriftlichbestätigt. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalterdem Kunden die Reisebestätigung aushändigen. Weichtder Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegtein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauervon 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlagedieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende innerhalb derBindungsfrist dem Reiseveranstalter die Annahme erklärt.§2 Bezahlung2.1. Reiseveranstalter und Reisevermittler dürfen Zahlungen aufden Reisepreis vor Beendigung der Reise nur fordern oder annehmen,wenn dem Kunden der Sicherungsschein übergeben wurde.Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheineseine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises zurZahlung fällig. Der Restreisepreis wird fällig, wenn feststeht, dass dieReise - wie gebucht - durchgeführt wird und die Reiseunterlagen entwederin dem Reisebüro bereit liegen oder aber verabredungsgemäßzugesandt werden. Die Beträge für An- und Restzahlungen und ggfs.Stornierungen ergeben sich aus der Bestätigung. Die Gebühren imFalle einer Stornierung, Bearbeitungs- und Umbuchungsgebührenwerden sofort fällig.2.2. Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keineÜbernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Kunden EUR75,- nicht, so dürfen Zahlungen auf den Reisepreis auch ohne Aushändigungeines Sicherungsscheines verlangt werden.2.3. Leistet der Kunde die Anzahlung und /oder die Restzahlung nichtentsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist der Reiseveranstalterberechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertragzurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäßZiffer 6.2 zu belasten.§3 LeistungenWelche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus denLeistungsbeschreibungen im Prospekt und aus den hierauf bezugnehmendenAngaben in der Reisebestätigung, wobei individuelle Vereinbarungenhiervon unberührt bleiben.§4 Leistungsänderungen4.1Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbartenInhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendigwerden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glaubenherbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nichterheblich sind und den Gesamt¬zuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.4.2.Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweitdie geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.4.3.Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentlicheLeistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrundzu informieren.4.4.Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistungist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutretenoder die Teilnahme an einer mindestens gleich¬wertigenReise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, einesolche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebotan-zubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärungdes Reiseveranstalters über die Änderung der Reiseleistungoder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.§5 PreisänderungsklauselDer Reiseveranstalter behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbartenPreis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgabenfür bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebührenoder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurseentsprechend wie folgt zu ändern.5.1.Erhöhen sich die bei Abschluß des Reisevertrages bestehendenBeförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann derReiseveranstalter den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgendenBerechnung erhöhen:a)Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann der Reiseveranstaltervom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.b)In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen proBeförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskostendurch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittelsgeteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatzkann der Reiseveranstalter vom Reisenden verlangen.5.2.Werden die bei Abschluß des Reisevertrages bestehenden Abgabenwie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem Reiseveranstaltererhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechenden,anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.5.3.Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluß des Reisevertrageskann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, indem sich die Reise dadurch für den Reiseveranstalter verteuert hat.5.4.Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschlußund dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und diezur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluß noch nichteingetreten und bei Vertragsschluß für den Reiseveranstalter nichtvorhersehbar waren.5.5.Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hatder Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich zu informieren.Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. BeiPreiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt ohneGebühren vom Reisevertrag zurück zu treten oder die Teilnahme aneiner mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalterin der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für denReisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diesenAnspruch unverzüglich nach der Mitteilung des Reiseveranstaltersüber die Preiserhöhung diesem gegenüber geltend zu machen.§6. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzpersonen6.1.Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten.Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter unter dervorstehend/nachfolgend angegebenen Anschrift zu erklären. Fallsdie Reise über ein Reisebüro gebucht wurde, kann der Rücktritt auchdiesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, denRücktritt schriftlich zu erklären.6.2.Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reisenicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis.Stattdessen kann der Reiseveranstalter, soweit der Rücktrittnicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt,eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenenReisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeitvon dem jeweiligen Reisepreis verlangen.6.3.Der Reiseveranstalter hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlichgestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktesdes Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualenVerhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnungder Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlichmögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungenberücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangsder Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:Bis 30. Tag vor Reiseantritt 25% (bei Kreuzfahrten 40 %)Ab 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt 30% (bei Kreuzfahrten 50%)Ab 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 40% (bei Kreuzfahrten 60%)Ab 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 60% (bei Kreuzfahrten 80%)Ab 6. Tag vor Reiseantritt 75%(bei Kreuzfahrten 85%)Bei Stornierung am Abreisetag fallen 95% Stornogebühren an, sofernnachgewiesen werden kann, dass die Leistungsträger 95% berechnen.Dem Reisenden bleibt es unbenommen, dem Veranstalter nachzuweisen,dass ihm kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist,als die von ihm geforderte Pauschale.6.4.Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, dem Reiseveranstalternachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder einwesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihm gefordertePauschale.6.5.Der Reiseveranstalter behält sich vor, anstelle der vorstehendenPauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweitder Reiseveranstalter nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungenals die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind.In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderteEntschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungenund einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungenkonkret zu beziffern und zu belegen.6.6.Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 b BGB einenErsatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bedingungenunberührt.§7 Nicht in Anspruch genommene LeistungNimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitigerRückreise oder aus anderen, nicht vom Reiseveranstalter zu vertretendenGründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch desKunden auf anteilige Rückerstattung. Der Reiseveranstalter wird sichjedoch bei den Leistungsträgern um die Erstattung der ersparten Aufwendungenbemühen und diese im Fall der tatsächlichen Rückerstattungvom Leistungsträger an den Reiseveranstalter an den Kundenweitergeben. Eine Erstattung der ersparten Aufwendungen entfällt inFällen, bei denen es sich um unerhebliche Leistungen handelte oderwenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungenentgegenstehen.§8. Rücktritt und Kündigung durch den ReiseveranstalterDer Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reisevom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertragkündige:a) Ohne Einhaltung der FristNach Antritt der Reise kann der Reiseveranstalter den Vertrag kündigen,wenn der Kunde die Durchführung der Reise ungeachtet einerAbmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder gefährdet.Hierbei sind die Eigenart, die Anforderungen der Reise sowie dieBelange der Reisegruppe zu berücksichtigen. Bei Kündigung nachAntritt der Reise wird der Reiseveranstalter durch den jeweiligen Reiseleitervertreten. Dadurch entstehende Mehrkosten gehen zu Lastendes Kunden. Der Reiseveranstalter behält bei berechtigter Kündigungnach Antritt der Reise den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sichjedoch den Wert der ersparten Aufwendungen anrechnen lassen.b) Bis 2 Wochen vor ReiseantrittDer Reiseveranstalter kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahlnur dann vom Reisevertrag zurücktreten, wenn er in derjeweiligen Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl bezifferthat und in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angabenhingewiesen hat. Der Rücktritt ist spätestens am 15. Tag vor dem vereinbartenReiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären.c) Der Reiseveranstalter kann vom Vertrag zurücktreten, wenn derKunde den fälligen Reisepreis trotz Rücktrittsandrohung innerhalb dergesetzten Nachfrist nicht zahlt. Bei Rücktritt wegen Zahlungsverzugskann der Reisevreanstalter eine Entschädigung nach Maßgabe derunter § 6 genannten Pauschalbeträge verlangen.§9 Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände9.1.Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarerhöherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt,so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisendeden Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.9.2.Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriftendes § 651 e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung.Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zurHälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisendenzur Last.§10 Haftung des Reiseveranstalters10.1 Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflichteines ordentlichen Kaufmanns für1. die gewissenhafte Reisevorbereitung;2. die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger;3. die Richtigkeit der Leistungsbeschreibungen;4. die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen.5. die Richtigkeit der Beschreibung der in dem Prospekt angegebenenReisedienstleistungen, sofern der Veranstalter nicht gemäß §3der vorliegenden AGB vor Vertragsschluss eine Änderung der Katalogangabenerklärt hat.10.2 Der Reiseveranstalter haftet für ein Verschulden der mit derLeistungserbringung betrauten Person.§11 GewährleistungWird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der KundeAbhilfe verlangen.Der Kunde ist aber verpflichtet, dem Reiseveranstaltereinen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen.Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreisesnicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslosist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist.Der Kunde istverpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich der Reiseleitung amUrlaubsort zur Kenntnis zu geben. Ist eine Reiseleitung am Urlaubsortnicht vorhanden, sind etwaige Reisemängel dem Reiseveranstalteran dessen Sitz zur Kenntnis zu geben. Über die Erreichbarkeit derReiseleitung bzw. des Reiseveranstalters wird der Kunde in der Leistungsbeschreibung,spätestens jedoch mit den Reiseunterlagen, unterrichtet.Die Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, soferndies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kundenanzuerkennen.11.2.Fristsetzung vor Kündigung:Will ein Kunde den Reisevertrag wegeneines Reisemangels der in § 651 c BGB bezeichneten Art nach §651 e BGB oder aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbarenGrund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er dem Reiseveranstalterzuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies giltnur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalterverweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertragesdurch ein besonderes, dem Reiseveranstalter erkennbares Interessedes Kunden gerechtfertigt wird.11.3.Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung:Schäden oderZustellungsverzögerungen bei Flugreisen empfiehlt der Veranstalterdringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige(P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaftenlehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeigenicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigungbinnen 7 Tagen und bei Verspätung innerhalb 21Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Im übrigen ist der Verlust, dieBeschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitungoder der örtlichen Vertretung des Veranstalters anzuzeigen.11.4.Reiseunterlagen:Der Kunde hat den Reiseveranstalter zu informieren,wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen (z. B. Flugschein,Hotelgutscheine) nicht innerhalb der vom Reiseveranstalter mitgeteiltenFrist erhält.Beschränkung der Haftung12.1.Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden,die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,a)soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässigherbeigeführt wird oderb)soweit der Reiseveranstalter für einen dem Kunden entstehendenSchaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgersverantwortlich ist.12.2.Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sachschäden,die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf dendreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme giltjeweils je Kunden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehendeAnsprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem MontrealerÜbereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.12.3.Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen-und Sachschäden im Zusammenhang mit Leis¬tungen, dieals Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen,Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungenvon und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort),wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigungausdrücklich und unter Angabe des vermitteltenVertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnetwerden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungendes Reiseveranstalters sind.Der Reiseveranstalter haftet jedocha)für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenenAusgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort,Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringungwährend der Reise beinhalten,b) wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzungvon Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Reiseveranstaltersursächlich geworden ist.§13 MitwirkungspflichtDer Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungenim Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelleSchäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Reisende istinsbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich derörtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Ist eine örtliche Reiseleitungnicht erreichbar, müssen Beanstandungen unverzüglich demReiseveranstalter oder dem Leistungsträger (z.B. Vermieter, Hotelmanagement)mitgeteilt werden. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zusorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Reisende schuldhaft,einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderungnicht ein. Eine Mängelrüge muss sofort ausgesprochen werden, auchwenn ein Mangel bekannt und eine umgehende Abhilfe unmöglich ist.Ist eine Reiseleitung am Urlaubsort nicht vorhanden, sind etwaigeReisemängel dem Reiseveranstalter an dessen Sitz zur Kenntnis zugeben. Die Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, soferndies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kundenanzuerkennen.§14 Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung14.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reisehat der Reisende innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenenZeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen. DieGeltendmachung kann Frist wahrend nur gegenüber dem Reiseveranstaltererfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüchenur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltungder Frist verhindert worden ist. Dies gilt jedoch nicht für die Frist zurAnmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäckoder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziffer19. Diese sind binnen 7 Tagen bei Gepäckverlust, binnen 21 Tagenbei Gepäckverspätung nach Aushändigung, zu melden.14.2 Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis 651ff BGB verjährenin einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an demdie Reise dem Vertrage nach enden sollte. Schweben zwischen demKunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruchoder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist dieVerjährung gehemmt, bis der Kunde oder der Reiseveranstalter dieFortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.§15 Pass- , Visa- und Gesundheitsvorschriften15.1 Der Reiseveranstalter steht dafür ein, Staatsangehörige einesStaates der Europäischen Gemeinschaften, in dem die Reise angebotenwird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriftensowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zuunterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständigeKonsulat Auskunft.15.2 Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilungund den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatischeVertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgungbeauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerungzu vertreten hat.15.3 Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführungder Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile,insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgungdieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen,wenn sie durch eine schuldhafte FalschoderNichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind.15.4 Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilungund den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatischeVertretung, wenn der Kunde ihn mit der Besorgung beauftragt hat,es sei denn, dass der Reiseveranstalter eigene Pflichten schuldhaftverletzt hat. Zur Erlangung von Visa muss der Kunde mit einemungefähren Zeitraum von acht Wochen rechnen.§16 Gerichtsstand, geltendmachung von Ansprüchen und Abtretungsverbot16.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitzverklagen.Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisendenist der Wohnsitz des Kunden maßgebend, es sei denn, die Klage richtetsich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinenGerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschlussdes Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsortins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicherAufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Indiesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.16.2 Es gilt deutsches Recht, Erfüllungsort für alle sich aus demReisevertrag ergebenden wechselseitigen Ansprüche, insbesondereZahlungsansprüche, ist Siegen, Deutschland.16.3 Eine Abtretung jedweder Ansprüche des Kunden aus Anlass derReise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch Ehepartner,ist ausgeschlossen. Ebenso ausgeschlossen ist die gerichtliche Geltendmachungsolcher Ansprüche im eigenen Namen.§17 Informationspflichten über die Identität des ausführenden LuftfahrtunternehmensDie EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästenüber die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmensverpflichtet den Reiseveranstalter, den Kunden über die Identität derausführenden Fluggesellschaft sämtlicher im Rahmen der gebuchtenReise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchungzu informieren. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaftnoch nicht fest, so ist der Reiseveranstalter verpflichtet, demKunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen,die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobaldder Reiseveranstalter weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführenwird, muss er den Kunden informieren. Wechselt die demKunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft,muss der Reiseveranstalter den Kunden über den Wechsel informieren.Er muss unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, umsicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechselunterrichtet wird. Die „Black List“ ist auf folgender Internetseiteabrufbar: http://air-ban.europa.eu.§ 18 Gepäckverlust und GepäckverspätungSchäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen empfiehlt derVeranstalter dringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige(P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaftenlehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeigenicht ausgefüllt worden ist. Die Schadenanzeige ist beiGepäckverlust binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagennach Aushändigung, zu erstatten. Im übrigen ist der Verlust, die Beschädigungoder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitungoder der örtlichen Vertretung des Veranstalters anzuzeigen.§19 ReiseveranstalterSTEINER Touristik / SELECT-tours, Ulrich SteinerAn der Steinlücke 38, 57080 Siegen, Tel.: 0271/359310© Copyright • Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet.Nicht im Reisepreis enthalten: Reiseversicherungen, Trinkgelder (außerAIDA-Reise), Servicegebühren, persönliche Ausgaben, nicht imLeistungsverzeichnis aufgeführte Landausflüge.Anreise: Wird die Mindesteilnehmerzahl nicht erreicht, erfolgt die Busanreisezum Hafen mit dem jeweiligen Reedereibus. Programmablauf:Niedrigwasser bzw. Hochwasser, Wartezeiten an den Schleusen,Gezeiten sowie sonstige navigatorische Umstände können Änderungenoder Reduzierungen des Programmes erforderlich machen.Eventuell werden Teilstrecken mit dem Bus zurückgelegt oder entfallenganz, unter Umständen werden der Umstieg auf ein anderesSchiff oder Hotelübernachtungen notwendig. Diese Entscheidungenmüssen kurzfristig vom Kapitän, vom Veranstalter oder Reiseleitergetroffen werden. Außerdem ist es möglich, dass an derselben Anlegestellezwei oder mehrere Schiffe ihren Liegeplatz nebeneinanderzugewiesen bekommen. In diesem Fall kann die freie Sicht aus denFenstern des Schiffes eingeschränkt oder versperrt sein.

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