Figuren des Intellektuellen

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Figuren des Intellektuellen

In Zusammenarbeit mit:Institut für PhilosophieDie Spannung zwischen der Suche nach öffentlicherWirksamkeit und einem innerakademischen, oftinzestuösen Diskurs ist der Philosophie von allemAnfang an eingeschrieben. Ob nun der Marktplatz, aufdem sich Sokrates bewegte, oder die Akademie, in diesich Platon zurückgezogen hatte, der eigentliche Ort derPhilosophie sei, ist selbst eine philosophische Streitfrage.Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Vortragsreihemit der Vielfalt der Rollen von philosophierendenIntellektuellen im Rahmen der gesellschaftlichen undmedialen Öffentlichkeit.Figuren des IntellektuellenPhilosophieren im Licht der Öffentlichkeitphilosophie.univie.ac.atwww.vorlesungen.wien.atwww.univie.ac.at/iwkOrt aller Vorträge:Wiener Rathaus, Festsaal,Lichtenfelsgasse 2,Feststiege 1, 1010 WienEine Vortragsreiheorganisiert vonHubert Christian Ehalt,Katharina Lacina undKonrad Paul Liessmann


Figuren des IntellektuellenPhilosophieren im Licht der ÖffentlichkeitDie Vorträge im Sommersemester 201317. April 2013:Prof. Dr. Volker Gerhardt (Berlin):Licht und Schatten der Öffentlichkeit.Kulturelle, politische und epistemischePerspektiven eines BegriffsOrt: Wiener Rathaus, Festsaal. Beginn: 19.0029. Mai 2013:Dr. Barbara Bleisch (Zürich):Glaubwürdigkeit und Authentizität.Oder: Müssen wir privat tun, was wir öffentlich sagen?Ort: Wiener Rathaus, Festsaal. Beginn: 19.00Prof. Dr. Volker GerhardtGeboren 1944. Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin; Arbeitsschwerpunkte:Politische Philosophie, Ethik, Ästhetik. Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommissionder deutschen Akademien; Mitglied im Nationalen und Deutschen Ethikrat; Mitgliedder Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Europäischen Akademieder Wissenschaften und Künste in Salzburg.Wichtige Publikationen (in Auswahl): Friedrich Nietzsche (1992); Zum ewigen Frieden. Kommentar(1995); Vom Willen zur Macht (1996); Selbstbestimmung (1999); Individualität (2000);Der Mensch wird geboren (2001); Immanuel Kant: Vernunft und Leben (2002); Partizipation. DasPrinzip der Politik (2007); Öffentlichkeit. Die politische Form des Bewusstseins (2012).Dr. phil. Barbara BleischVon 1994 bis 2001 Studium der Philosophie, Germanistik und Religionswissenschaften; 2004Journalistische Arbeit für die Schweizer NGO Solidarmed in Lesotho und Praktikum bei derUNO in New York; Promotion zum Thema „Weltarmut und individuelle Verantwortung“ 2007;bis 2009: Studien- und Geschäftsleiterin der Advanced Studies in Applied Ethics am Ethik-Zentrum der Universität Zürich; gegenwärtig affilierte wissenschaftliche Mitarbeiterin amUFSP Ethik an der Universität Zürich und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophiean der Universität Bern; Arbeit am Forschungsprojekt zur Ethik der Familienbeziehungendes schweizerischen Nationalfonds (SNF); Moderatorin der Sternstunde Philosophie beiSchweizer Radio und Fernsehen.Publikationen (Auswahl): Müssen Ethiker moralisch sein? Essays über Philosophie und Lebensführung(2011), Ethische Entscheidungsfindung. Ein Handbuch für die Praxis (2011), Pflichten aufDistanz, Weltarmut und individuelle Verantwortung (2010).

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