Gold fundamental, Gold als Heilmittel Goldene Behüter aus dem ...

kgsberlin

Gold fundamental, Gold als Heilmittel Goldene Behüter aus dem ...

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Sinn

und Spaß

an der Arbeit

Von Martina Violetta Jung

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich beruflich

diese Fragen stellen: „Warum tue ich mir diese Arbeit

überhaupt noch an?“ „Warum mache ich nicht etwas, das

mir guttut?“ „Wer gibt mir endlich den Spaß an der Arbeit

zurück?“ Daran schließt sich die noch schwierigere

nächste Frage an: „Was würde ich am liebsten tun, wenn

ich angenehm davon leben könnte?“ Lebenswichtige

Weichen stellen sich hier.

Erfahren Sie Ihren heutigen Arbeitsalltag in etwa so?

Zwingen Sie sich schon länger aus finanzieller Notwendigkeit

zu einer Arbeit, die Ihnen keinen Spaß mehr

macht, die Ihnen die Energie raubt oder deren Sinn Sie

nicht mehr erkennen? Fehlt Ihnen die Perspektive, stockt

Ihre Karriere oder ist sie sogar unerwartet zu einem

Ende gekommen? Klemmt es, hakt es, tut es körperlich,

geistig oder seelisch weh? Hat Arbeiten einen ernsten

und leidvollen Beigeschmack erhalten? Verteidigen Sie

eine erworbene Position, Verantwortungsbereiche, eine

Hierarchiestufe oder einen erarbeiteten Status mit aller

Hartnäckigkeit? Halten Sie nur irgendwie bis zur Rente

durch? Zwingen Sie sich mit Disziplin, Ihre Arbeit zu

erledigen? Opfern Sie sich auf? Machen Sie gute Miene

zu einem bösen Spiel, in dem Sie sich ausgebeutet fühlen,

aber aus dem es kein Entkommen zu geben scheint?

Denken Sie tief in Ihrem Innersten „Ihr könnt mich alle

mal“ und warten darauf, dass ein Wunder geschieht?

Dann ergeht es Ihnen wie sehr vielen Menschen.

In der Dezember Ausgabe des Manager Magazin titelt

ein Beitrag über eine Mitarbeiter Befragung bei SAP:

„Burnout in Walldorf“. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter

gibt an, die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht

zu haben. Das deckt sich mit meinen Beobachtungen in

vielen Unternehmen. Menschen haben sich beruflich in

eine Rolle drängen oder gar in eine vorgefertigte Form

hämmern lassen. Die Vorstellungen unserer Eltern, unsere

Ausbildung und unser Umfeld haben uns dazu verleiten

lassen. Ein sicherer Arbeitsplatz und ein ordentlicher

Beruf, der ein festes Einkommen garantiert und all die

Dinge beschert, die Ansehen, Status und Zugehörigkeit

zu sichern scheinen. Auf der Strecke geblieben ist unser

Wesen, das, was uns einzigartig macht. Deshalb ist auch

für anhaltende Freude und Sinnerfüllung kein Platz in

unserem Arbeitsleben mehr.

Es besteht kein Grund zu warten, bis Ihr Körper Sie

zwingt inne zu halten und zu reflektieren, weil er

physisch oder seelisch unter einer Arbeit in die Knie

geht, die nicht zu Ihrem Wesen passt. Sie sind keine

Maschine, die geölt und geschmiert immer etwas leisten,

produktiv sein und Zahlen erwirtschaften kann. Es ist an

der Zeit, die Herausforderung anzunehmen, Ihr eigenes

berufliches Potential zu erkennen, es anzunehmen und

freudvoll auszuleben. Dazu gilt es zu verstehen, wer Sie

wirklich sind und wie die gesamte berufliche Wirklichkeit

sich ineinander fügt.

Sie sind aufgrund Ihrer erblichen Anlagen,

Talente und Fähigkeiten einzigartig.

Die Programmierungen Ihres Gehirns sind ebenso individuell

wie Ihr Fingerabdruck. Darüber hinaus wissen

wir heute, dass Sie als Mensch ein fühlendes Wesen

sind, das denken kann. Ihre rechte Gehirnhälfte, Ihr

Herz sowie Ihr Sonnegeflecht geben Ihnen über Ihre

Gefühle, ganzheitliches Denken und Ihre Intuition

Zugang zu einer umfassenderen Wirklichkeit. Einer

Wirklichkeit, die Sie mit Ihren fünf Sinnen und den

logisch-analytisch Fähigkeiten Ihrer linken Gehirnhälfte

nicht zu ergründen oder gar zu beherrschen vermögen.

Das gilt sowohl für Ihr Wesen als auch für die Welt, die

Sie als „da draußen“ wahrnehmen. Die berufliche Welt

da draußen, so wie Ihr Kopfkinoprogramm Sie Ihnen

vorspielt, existiert nicht.

Zu der Zeit, als meine berufliche Sinnsuche immer

drängender in mein Leben trat, gab es keinen spirituellen

Ratgeber, der zugleich praxisrelevant und lebensnah für

den Arbeitsalltag einen gangbaren Weg vermittelte. Auf

mich allein gestellt betrachtete ich meine Arbeit vor dem

Licht neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse ebenso,

wie vor dem Spiegel alter Weisheitslehren, die die Jahrtausende

überdauern und Kulturen überschreiten. Diese

beiden Welten haben mich zu einer ganzheitlichen Sicht

der beruflichen Wirklichkeit geführt. Sie verschaffen mir

Freude und Begeisterung bei dem, was ich tue und ein

sinnerfülltes Arbeitsleben.

In meinem Buch „Ich kann so nicht mehr arbeiten!

Freude und Sinn statt Seeleninfarkt“ teile ich das Wissen

und die Weisheit. Und ich teile auch die Geschichten

KGSBerlin 02/2012

Foto: © rrrob - Fotolia.com