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www.fwkl.chInfoblatt der Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg2.11VorwortWeil jede Sekunde zähltNach intensiven Vorbereitungen startete die First Responder Gruppeder Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg ihren Dienst am 01.07.11. DieFirst Responder werden parallel zum Rettungsdienst von der KNZSt. Gallen (Kantonale Notrufzentrale) aufgeboten. Sie leisten ersteHilfe bei Meldungen wie Herzbeschwerden, Brustschmerzen, Atemnot,leblose Person oder Bewusstlosigkeit.Der englische Begriff First Responderbedeutet wörtlich „Erstantwortender“,bzw. etwas freier „Erstversorger“.Bei einem Herzstillstand sinkenmit jeder verlorenen Minute die Überlebenschancendes Opfers. Ohne entsprechendeingeleitete Massnahmenverbleiben nach nur zehn Minutenca. zwei Prozent Überlebenschancen.Das Überleben hängt somit von einermöglichst raschen medizinischen Erstversorgungab.Fortsetzung Seite 2.Gschäzti Füürwehrlerinnenund FüürwehrlerMit der Umsetzung der FirstRespondergruppe der FeuerwehrKirchberg-Lütisburg zeigtsich einmal mehr, wie wichtiges sein kann mit Blaulichtpartnerzusammen zu arbeiten. Indiesem Fall schaffen wir es imNotfall wertvolle Minuten füreine Reanimation zu gewinnen.Es macht mich stolz, dasswir es geschafft haben in dieserkurzen Zeit, First Responder inunseren Gemeinden zu realisieren.Ich möchte an dieser Stelleunserem Sanitäts-Offizier MiottoMario für seinen Einsatzherzlich danken. Er hat keinenAufwand gescheut die Organisationprofessionell durchzuführen.Auch gilt der Dankallen Angehörigen der Feuerwehr-Sanitätdie sich bereit erklärthaben mitzumachen undsich zusätzlich zu engagieren.Danke.Kdt FwKLEgger DavidDie Angehörigen der First Responder-Gruppe der Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg


Fortsetzung.AufgabePrimäre Aufgabe der Einheit First Responderist die Verbesserung der notfallmedizinischenVersorgung der Bevölkerungauf dem GemeindegebietKirchberg und Lütisburg durch Verkürzungder Zeit zwischen Herzstillstand/ Kreislaufstillstand und der Beginneiner Reanimation.Bei einer Meldung über eine bewusstlosePerson oder eines Kreislaufstillstandswird das First Responder Teamgleichzeitig mit den professionellenRettungsdiensten über die Notrufzentrale144 alarmiert, ist jedoch wegenseiner geografischen Nähe schnellervor Ort und kann somit noch vorEintreffen der Rettungsdienste dielebensrettenden Sofortmassnahmeneinleiten. Sie überbrücken die Zeit biszum Eintreffen der Rettungskräfteund leisten qualifizierte erste Hilfe.AusbildungSämtliche First Responder wurden inmehreren Übungen in BLS-AED ( BLSBasic Life Support oder LebensrettendeBasismassnahmen / AED Automatedexternal defibrillation oderAutomatische externe Defibrillation)Nachbesprechung mit Kursleiter Marc Baudisch vom RD SRFT (Rettungsdienst Spitalregion FürstenlandToggenburg)Massnahmen durch den RettungsdienstRD SRFT (Rettungsdienst SpitalregionFürstenland Toggenburg) ausgebildetund anhand realitätsnaherNotfallsituationen auf den zukünftigenEinsatz vorbereitet. Die Aus- undständige Fortbildung ist für sämtlicheFirst Responder verpflichtend und erfolgtim Rahmen von jährlichen Weiterbildungskursen.Alarmierung Anfang JuliNachdem die Feuerschutzkommisiongrünes Licht für die definitive Umsetzunggab, wurde bei der KNZ (KantonaleNotrufzentrale) die Aufschaltungder Alarmierung veranlasst. Seit anfangJuli ist die First Respondergruppeder Feuerwehr Kirchberg-Lütisburgaufgeschaltet und einsatzbereit.First Responder bei der Einsatzübung2


Einsätze.Brand ZAB / SortierwerkStarke RauchentwicklungEgger David | 22. März 2011 11.49Uhr, Brand Sortieranlage ZABBazenheid, Alarmstufe 1.1Im Sortierwerk werden Sperrgut-Abfälle aller Art angeliefert und dortsortiert. In der Mitte der Halle befandsich ein Haufen von ca. 120 m3 derim hinteren Drittel brannte. Schnellwurde klar um die Halle zu retten,den Schaden zu minimieren und denBrand zu löschen, müssen die 120m3abgetragen werden und ins Freie bzw.auf den Vorplatz gebracht werden.Als erste Massnahme wurden Druckleitungenerstellt und unter Atemschutzwurde zum Brandherd, soweit möglich,vorgedrungen. Ziel war es einÜbergriff auf die Gebäudestruktur zuverhindern. Die starke Rauchentwicklung,auch auf dem Vorplatz, führtedazu, dass wir nur unter Atemschutzarbeiten konnten. Ein Abtragen mitBagger und Pneuladder war wegender Sichtbehinderung nicht möglich.Erste Versuche mit zwei Typoon zuentrauchen brachten keinen Erfolg.In einem zweiten Schritt wurdenneue Lösungswege gesucht. Wir entschiedenuns zusätzliche Mittel aufzubieten.Einerseits wurde die Wärmebildkameraaufgeboten um denBrand besser lokalisieren zu können.Im weiteren wurde der mobile Grossventilatorvon St. Gallen aufgeboten,in der Hoffnung mit diesem bessereEntrauchungsresultate zu erzielen.Ebenfalls wurde ein weiterer Baggermit Greifer aufgeboten. Damit derRauch andere Öffnungen fand um zuentweichen, wurde Dachlucken sowieSeitenfenster geöffnet. Nachdemder Grossraumlüfter der FeuerwehrSt. Gallen eingetroffen war und inStellung gebracht wurde, konnte mitEntrauchen und somit auch mit demAbtragen des Abfalls begonnen werden.Im Freien wurde der Abfall verteiltund gewässert und anschliessendin Mulden verladen.FazitDas Nichtwissen was brennt und welchesdas optimale Löschmittel ist, wardie erste Erschwernis, das zweite dieenorme Sichtbehinderung. Bei diesenDimensionen bzw. Erschwernissen istKreativität gefragt und mit dem aufbietenvon zusätzlichen Mittel z.B.Baggern, Grossraumlüfter darf nichtgespart werden.3


Rückblick.Pikett-Übung Zug 2Personenrettung Kraftwerk Mühlau28. Juni 2011 19.11 Uhr, PersonenrettungKraftwerk Mühlau,Alst 1.2Beim Sturz von mehreren Meter Höhezogen sich zwei Personen Rückenverletzungensowie einen offenen Beinbruchzu. So die Annahme für diealarmmässige Pikettübung.Was sich nach Aufgaben für den Rettungsdienst144 anhört, war für denZug 2 eine technische Herausforderung.Denn die Personen lagen nachdem Sturz in schwer zugänglichenOrten. Figurant Nr. 1 mit Verdachtauf Rückenverletzung lag auf einemBetonabsatz nahe dem Fluss (Bildrechts) und Figurant Nr. 2 lag im UGdes Kraftwerk was nur über eine Leiterzugänglich war (Bild unten). EinsatzleiterSutter Michael musste denzwei Arbeitsplätzen Material undtechnische Hilfsmittel zuteilen, diedurch die richtig ausgebildeten AdFfür die Rettung eingesetzt wurden.Das HTR-Team (Höhen- und Tiefenrettungs-Team)übernahm die Rettungim UG des Kraftwerks was sich als sehrschwierig herausstellte. Mit dem HRB(Hubretter) wurde die Person mit verdachtauf Rückenverletzung gerettet.Alles in allem eine Übung bei der manviel lernen konnte.4


Rückblick.BeförderungenMit allen Wassern gewaschenSträssle Andreas wurde bereitsam 4. April zum Leutnant befördert.Am 20. Juni wurden BühlerDavid und Holenstein Silvan zumWachmeister, sowie SchweizerReto, Schönenberger Ralph undDick Benjamin zum Koperal befördert.GesetzesgrundlagenFür eine Beförderung muss auch dieGesetzesgrundlage erfüllt werden. Erfahrung,Eignung und die bestandeneAusbildung, sind zentrale Bestandteilegemäss Art. 80 der Vollzugsverordnungüber den Feuerschutz des KantonSt. Gallen für eine Beförderung.Die Beförderung konnte aber ohnedie Erfüllung des ungeschriebenenGesetzes nicht gemacht werden. Gemässdieser kann eine Beförderungnach dem 1.1.2011 nur durchgeführtwerden, wenn vorgängig eine Feuerwehrtaufedurchgeführt wird.Täufling Andreas Strässle und Strahlrohrführer Mohamed AffifiTaufeSträssle Andres wurde kurzerhand amHubretter aufgehängt und mit sichtlicherFreude durch Afifi Mohamedabgespritzt. Bühler David, HolensteinSilvan, Schweizer Reto, SchönenbergerRalph und Dick Benjamin gingen mehroder weniger freiwillig im Ausgleichsbeckenbaden.Überraschender BadegastIm Anschluss erklärte der Vice-KommandantSennhauser Franz, dass dieTaufe des neuen Kommandat EggerDavid wohl vergessen gegangen istund es eine gute Gelegenheit wärediese nachzuholen. Was auch promptin die Tat umgesetzt wurde.Egger David prüft die WassertemperaturFrisch befördert von links nach rechtsSchweizer Reto, Bühler David, Schönenberger Ralph, Dick Benjamin und Holenstein Silvan5


Achtung neu!SpineboardMilitärtragen werden ersetztMan nennt sie Spineboard oderauch Rettungsbretter. Sie sindleicht, griffig und für viele Rettungs-Anwendungendas idealeHilfsmittel.Bei der L2 Übung wurden sie bereitsbeübt. Sanitäts-Offizier Miotto Mariohat nun mehrere Produkte miteinanderverglichen. Nicht nur Form,Gewicht oder Material spielten dabeieine entscheidende Rolle sondernauch die Befestigungsmöglichkeiten.Insgesamt 3 Stk. werden wir im Herbstanschaffen und damit die ausgedientenMilitärtragen ersetzen.TrocknungsschrankSo werden wir trockenSoeben geliefert - unser neuerTrocknungsschrank.StrassensperrungenEinfacher sichtbar machenDamit alle Fahrer über die aktuellenStrassensperrungen in unserenund in den Hubretter Gemeindeninformiert sind, stehtneu ein Flipchart mit der Zusammenfassungder Strassensperrungenbei der Zentrale.Nach einem Einsatz oder einer Übungist es wichtig schnell wieder einsatzbereitzu sein. Dazu gehört auch trockeneStiefel und Kleider.Unser neue Trocknungsschrank trocknetin kurzer Zeit Stiefel, Handschuhe,Jacken und Hosen, Seile und vielesmehr. Sein Standort ist in der Werkstattim Depot Kirchberg und MaterialwartTobler Oliver kennt die Bedienung.Strassensperrungen sind entscheidendeInformationen. Diese wurdenin der Vergangenheit nur per E-Mailversendet. Der zusätzliche Flipchart imDepot hat den entscheidenden Vorteil,dass vor dem Einsatz die Lage beurteiltwerden kann. So kann, z.B. bei einerAnfahrt mit einer Strassensperrung,schnell auf der Karte eine neue Routebestimmt werden. Betreff Verkehrsmeldung Kartenausschnitt6


Bilderecke.6. AS-WettkampfAm Samstag 18. Juni fand der6. Atemschutzwettkampf statt.Plausch stand wie immer im Vordergrundund auch der Regen konntedie gute Stimmung nicht trüben .HochzeitAm Samstag 21. Mai 2011 bei blauemHimmel und traumhaften Temperaturenheiratete unser Kamerad AndreasSchmid Rita Schildknecht.Wir gratulieren undwünschen alles Gute.60cm7


Vorschau.Neue BrandschutzbekleidungOhne GurtNoch vor den Sommerferien istdie Bestellung getätig worden.Die rund 95 neuen Brandschutzbekleidungenwerden im Herbstausgeliefert.In mehren Sitzungen hat sich eineArbeitsgruppe unter der Leitung vonSutter Michael mit unserer neuenBrandschutzbekleidung auseinandergesetzt.Schutz, Sicherheit aber auchTragekomfort standen als zentralePunkte im Vordergrund. Als wesentlicheNeuerung neben Material wirdder Gurt wegfallen und die Jacke wirdkürzer sein, was der Beweglichkeit zuGute kommt.ImpressumZweck / ZielgruppeBrandherd ist dieInformationszeitung für aktiveFeuerwehrleute der FeuerwehrKirchberg-Lütisburg.HerausgeberFeuerwehrKirchberg-LütisburgPostfach 2109533 KirchbergErscheinungMärz/Juli/NovemberVerantwortlichStab FwKLRedaktion / Kontaktdavid.egger@fwkl.chAS 5 und 6Brandhaus Wittenbach SGAm Samstag 27. August ist es wieder soweit. Unter realistischenBedingungen findet in Wittenbach SG die AS-Übung 5 und 6 statt.Kantonaler Kurs in KirchbergTechnischer Hilfeleistungskurs 2Bereits zum 3. Mal findet am 5. September bis 9. September inKirchberg der technische Hilfeleistungskurs 2 statt.FerienplauschFeuerwehr macht mitAm Mittwoch 19. Oktober bieten wir am Ferienplausch Kurse an.Unser Kurs bzw. unsere Kurse findetam Mittwoch 19. Oktober 08.00- 10.00 / 10.00 - 12.00 sowie 13.00- 15.00 und 15.00 - 17.00 Uhr statt.Je nach Anmeldung werden wir denKurs an diesem Tag also 4x durchführen.Wir suchen deshalb Helfer diean unserem Kurs Kinder betreuen /begleiten sowie einzelne Attraktionenwie z.B. Hubretterfahren durchführen.Die AdF die sich an diesem TagZeit nehmen könnten, bitte ich umMitteilung mit Zeitangaben wann siesich zu Verfügung stellen könnten aufdavid.egger@fwkl.ch. – Besten Dankim voraus!8

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