Rechtssichere Dokumente - Midrange Magazin

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Rechtssichere Dokumente - Midrange Magazin

EDITORIALThomas SeiboldRedaktionMIDRANGE MAGAZINthomas.seibold michael.wirt @ @midrange.deFoto: Beth Hommel, FOTOLIAGeschafft!Junge, Junge – war das ein Jahr. Erinnern Sie sich noch an die Stimmungvor zwölf Monaten? „Wirtschaftskrise“ hing wie ein Damoklesschwertüber jedwedem Zukunftsgedanken, für viele war 2009schlicht ein Tunneljahr: Augen zu – und durch. Jetzt ist es so weit, 2010steht vor der Tür und mit ihm neue Hoffnung, neue Chancen, neuesGlück. Die Krise hat weltweit mehr als 20 Millionen Arbeitsplätze vernichtetund weitere fünf Millionen auf wackelige Füße gestellt. Auchdie IT musste Verluste hinnehmen: 70 % der Budgets waren im letztenJahr gekürzt. Nun soll es wieder bergauf gehen mit den Geldern, gebrauchtwerden sie vor allem für eine strategische Neupositionierungder IT. Neben frischen Architekturenwie Cloud Computingund Technologien wie rungsgeld drohen dem GDPdU-Sünder (Seite 14)Û Nicht abwarten: 250.000 Euro Verzöge-Social Networks tritt laut Û Dreamteam: SAP + POWER = HöchstleistungCapgemini Consulting nun vor (Seite 22) Û Mit Schwung: Vogel ersetzt Selbstbau-MESdurch integriertes System (Seite 34)allem Information LifecycleManagement in den Fokus. Û Am Drücker: Der liegt gut in der Hand – Universalbeschlaginklusive Verschlüsselung (Seite 41)Um die Kürzungen von 2009aufzufangen, haben 55 % derCIOs Projekte mit hoher strategischer Relevanz beschleunigt. Dasselbegalt für Aktivitäten mit schnellem ROI. 41 % reorganisierten ihre IT-Funktionen, 67 % verhandelten Dienstleister- und Lieferverträge neu,45 % setzten vermehrt auf Outsourcing. Nun gilt es, das eigene Potenzialund die Fähigkeiten als Partner der Geschäftsbereiche aufzuzeigenund mit üppiger Expertise in Sachen Prozesswissen als interne Consulting-Unitzu agieren. Wir freuen uns darauf, Sie in 2010 mit vielenspannenden Beiträgen, Interviews und Anregungen zu versorgen, dieclevere Ideen und in der Realität auch wirklich umsetzbare Gedankenfür Ihre „neue Rolle“ beinhalten. In Verbindung mit dem Wort Agendahatten die kommenden 365 Tage lange den Touch von weit entfernterZukunftsmusik. Inzwischen ist sie deutlich hörbar, noch ein kleinerSoundcheck und dann legen wir wieder richtig los …Mit oxaion können wir besserauf den steigenden Liefertermindruckder Kunden reagieren.///// Bob McIntoshIT-Leiter, Bernstein AG, Porta WestfalicaBranche: Elektro-/ElektronikbrancheHerzlichst, Ihr Thomas Seiboldinfo@oxaion.de I www.oxaion.de01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN3


MIDRANGE AKTUELLTICKER30 neue Arbeitsplätze bei der PROFI AGÛ In den letzten zwölf Monaten stelltedie PROFI EngineeringSystems AG 30 neueMitarbeiter ein. Damitsetzt der IBM PremierBusiness Partner seinekonsequente Wachstumsstrategiefort.„Nur mit qualifiziertenDeduplizierungs-Lösungen von FRITZ & MACZIOLÛ Fritz & Macziol hat sein Leistungsangebotaktuell erweitert. Als autorisierterund zertifizierter Partner desAnbieters Data Domain hat FuM entsprechendeLösungen zur Reduzierungder Speicherkosten und gleichzeitigenVereinfachung des Speichermanage-Cloud Fax Service für Exchange und OutlookÛ Mit Faxolution for Exchange bietetRetarus ab sofort die Einbindung einesManaged Fax Service in eine MicrosoftExchange-/Outlook-Landschaftan. Der Betrieb als Managed Servicesenkt die IT-Kosten im Unternehmen,eigene Fax-Server sowie Inves-Retarus Faxolution für ExchangeMitarbeitern sind Erfolg und stetigesWachstum der PROFI AG möglich. Mitden Neuanstellungen vergrößern wir unsereExpertise. Davon profitieren unsereKunden“, erklärt Lutz Hohmann, Vorstandsmitgliedund verantwortlich fürden Bereich Personal bei der PROFI AG.www.profi-ag.dements in sein Portfolio übernommen.Je nach Datenstruktur und Applikationkann mittels Deduplizierung eine Datenreduktionvon mehr als 90 Prozenterreicht werden.www.fum.detitionen in Hardware, Leitungen oderSoftware sind nicht erforderlich. DerMessaging-Spezialist stellt dafür Europasgrößtes Fax-Rechenzentrum zurVerfügung.www.retarus.deÛ ARTEC zertifiziert IBM-Storage-Geräte. ARTEC zertifiziert eine Vielzahlvon Fiber-Channel-Speichergeräten(FC) von IBM für den Betriebmit der Archive Appliance EMA. DieseMaßnahme ist Teil eines umfassendenZertifizierungsprogramms, mitdem ARTEC Sicherheit für Anwenderschaffen will. www.artec-it.deÛ Neu: oxaion oxaion businesssolutions 7.0. Mit Beginn des Jahres2010 steht das neue ERP-Release7.0 der oxaion business solutions zurVerfügung. Ganz neu ist ein Fehlteilemanagement:Materialien und Teile,die für einen Fertigungs‐, VerkaufsoderService-Auftrag benötigt werden,erkennt die ERP-Software bereitsbei der Kommissionierung undam Wareneingang. www.oxaion.deÛ Comarch Systemintegrationverkauft Groupware-Bereich. DieComarch Systemintegration GmbH,ein Tochterunternehmen der SoftM,hat zum 1. Dezember im Zuge einesManagement-Buy-outs denGroupware-Bereich an die FirmaVSB Solutions GmbH in Lichtenfelsverkauft. www.comarch.de Û Neu:IBS FasTraX. International BusinessSystems (IBS) kündigt mit IBSFasTraX ein gebündeltes Angebotaus vorkonfiguriertem Best-Practice-Verfahren und Service-Leistungenzum Festpreis an; dieses basiert aufIBS Enterprise. Das Angebot setztauf einem Festpreismodell auf, wahlweisestandortgebunden oder alsASP-Version. www.ibs-software.deÛ British Airways setzt auf SOAvon Progress Software. ProgressSoftware liefert mit seinen SOA-Lösungen die Technologiebausteinefür eine Modernisierung der IT vonBritish Airways (BA). Davon betroffensind mehr als 600 elektronischeSysteme und Prozesse. Das Projektsoll Ende 2014 abgeschlossen sein.www.progress.com/dewww.midrange.de6MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Emrah Turudu, iStockphoto.comMarco MancusoGeschäftsführer SOUSystemhaus GmbH &Co. KGmarco.mancuso@sou.deSOU Systemhaus GmbH & Co. KGSeit fast zwei Jahrzehnten agiert die SOU SystemhausGmbH & Co. KG als ERP-Anbieter für denMittelstand und als produktneutraler IT-Dienstleisterauf dem nationalen und internationalenSoftwaremarkt. Sowohl bei der Neueinführung betriebswirtschaftlicherSoftware als auch für die Reorganisationvon bestehenden Geschäftsprozessenbietet der IT-Spezialist maßgeschneiderte Lösungenund Produkte an. Die plattformunabhängige und eigenentwickelteERP-Lösung sou.MatriXX. ist branchenübergreifend,internet- wie intranetfähig undspeziell auf die Anforderungen des Mittelstandszugeschnitten. Durch ihren modularen Aufbau lässtsie sich flexibel und individuell für jeden Bedarf anpassenund deckt alle Unternehmensbereiche vonBeschaffung (SCM) über Fertigung (VCM), Absatz(CRM), Managementinformationssystem (MIS) undPersonal (HRM) bis hin zum Rechnungswesen (Re-We) ab. SOU arbeitet mit nationalen und internationalenPartnern zusammen und beschäftigt aktuellüber 35 Mitarbeiter.www.sou.deUnsere aktuelle Frage des Monats:Moderne Thin Clients kapitulieren auch vor anspruchsvollenAnwendungen nicht, sind zudemim Vergleich mit Fat und Rich Clients kostengünstiger,sicherer und verbrauchen wenigerEnergie.Setzen Sie bereits Thin Clients inIhrer IT ein?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:Û redaktion@midrange.dewww.midrange.deMIDRANGE WEBFAIRMIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen Sie interaktive Dialoge mit Ausstellernund Besuchern ein. Und falls Sie möchten, können Sie jederzeit wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Wochejeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.MIDRANGE WEBFAIRSie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messen ist bei der MIDRANGE WEBFAIRder Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtung.ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661service@midrange.de ı www.midrange.de01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN11


MIDRANGE AKTUELLCOMMON für den MittelstandPower Society 2009 – RückblickPower-Society 2009 – „kompakt – kompetent preisgünstig“. Mit diesem Motto veranstalteteCOMMON Deutschland e.V. auch in diesem Jahr die traditionelle Jahreskonferenz.Veränderungen sind wichtig. Das hat man auch bei COMMON Deutschland erkannt und sodiese wichtige Tagung für den Mittelstand auf die Bedürfnisse der Mitglieder angepasst.Die Konzentration der Veranstaltungauf zwei Tage wurde von denTeilnehmern mehrheitlich begrüßt.Auch scheint man mit der Wahl desTagungsortes in dem Kongresszentrumin Schweinfurt eine ideale Lokation gefundenzu haben.COMMON für den MittelstandIm Rahmen der Mitgliederversammlungwurde Jörg Zeig abermals zumVorsitzenden, Frank Pade zum 2. Vorsitzenderund Bernd Mench als Nachfolgervon Erwin Öllinger zum neuenSchatzmeister gewählt. „COMMON fürden Mittelstand“ ist das erklärte Ziel,das sich die COMMON Führung für dieUmsetzung in den nächsten Jahren gesetzthat.Erste Schritte dazu sind gemacht –und dass die nächsten erfolgreich umgesetztwerden können, zeigt sich JörgZeig zuversichtlich. „COMMON lebt vonder Aktivität und Kreativität der Mitglieder.Der Aufbau eines Kompetenzteamszu den bestehenden Fachkräftenunterstützt uns in der nächsten Zeit beider Erweiterung des Portfolios.“ Das bedeutetkeinesfalls die Aufgabe der Kernkompetenzim i-Umfeld – im Gegenteil.Der neutrale Erfahrungsaustausch unddie zielgerichtete Aufbereitung von Informationenfür unternehmensbeeinflussendeEntscheidungen soll es denVerantwortlichen der Unternehmenleichter machen, Entscheidungen imSinne des Unternehmens effizient treffenzu können.Welche Bedeutung die COMMONJahreskonferenz nicht nur für die Mitglieder,sondern auch für die IBM hat,wurde erst kürzlich durch eine klareStellung von Ross Mauri, General ManagerPower Systems bei IBM, untermauert.IBM zeigte den Stellenwertdurch nachhaltige Unterstützung derKonferenz. Keynotes von Martina Köderitz,IBM Geschäftsführerin und AndreasStepanek, Power Platform Executivezeugten in einem intensiven Maße voneiner Unterstützung auf breiter Ebene.Aufmerksam wurde die Unterstützungauch durch die lokale IBM Niederlassung(!) wahrgenommen. Neben dembekannten Breakfast Team stand NiederlassungsleiterJohannes Heidelmeyerden Besuchern mit Rat und Tat zurVerfügung.Konzentrierte Informationen„Ich finde keine vergleichbare Veranstaltung,auf der ich Informationen ineiner derart konzentrierten Weise gebotenbekomme.“ so ein IT Verantwortlichereines großen mittelständischenUnternehmens. Dieses Alleinstellungsmerkmalzu nutzen und auf dieAusweitung hin zur Mittelstandsvereinigungist die Aufgabe des COMMONTeams für die nächsten Monate. Die engeZusammenarbeit mit Hochschulen,Mitgliederunternehmen undIBM will COMMON nutzen, umsich weiter zu öffnen. Partizipierenwill COMMON Deutschlanddabei auch von den Veränderungen,die sich auf der Ebenedes Dachverbandes COMMONEu rope ergeben. Dieser befindetsich nach einem Führungswechselaktiv im Umbau.Eine weitere wichtige Aufgabedürfte die Ausweitung der Mitglieder-und Teilnehmerzahlen sein. Auchwenn sich die Teilnehmerzahlen derdiesjährigen Konferenz im Vergleichzu den letzten Jahren verbessert habenund eine Richtung gegen den allgemeinenTrend zeigen, ist „noch vielPotential nach oben“. Eine Herausforderung,der sich COMMON mit Hilfedes Teams der ehrenamtlichen Helferstellen wird.Optimistisch schaut man deshalbauf 2010. Neugründungen von lokalenAnwenderkreisen, das Etablieren vonBlade und AIX Arbeitskreisen und dieAnkündigung der nächsten Power Societyin Schweinfurt sind nur einige derAktivitäten des COMMON Teams. óWeitere Informationen finden Sie unterwww.power-society.de12MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


IBM i Ausbildung am KBBZ Halberg im SaarlandNachwuchsförderungAm 2. Oktober 2009 war es soweit: Dr. Wolfgang Rother, zuständig für die IBM AcademicInitiative im Bereich Power Systems, übergab Herrn Fuhrmann, Leiter des kaufmännischenBerufs-Bildungszentrums KBBZ Halberg, ein Rack mit einer IBM iSeries Modell 520.Die Auszubildenden können sich ab sofort noch besser auf ihren Berufsalltag vorbereiten.Dieser Rechnertyp ist heute in vielenUnternehmen als ERP- undDatenbankserver die tragende IT-Infrastruktur.Besonders der Mittelstandverlässt sich auf diese wartungsarme,sehr zuverlässige und sichere Computerarchitektur.Der Nachwuchs wurdeaber oftmals an unseren Universitätenund Berufsschulen nicht ausgebildet.Der Wunsch der Wirtschaft nach geeignetenausgebildeten Fachkräftenbegegnete nun in Saarbrücken demStreben nach einer noch attraktiverenSchulausbildung.Bei der Übergabe wurden nebender Zusammenarbeit bei künftigenLehrplänen auch die vorangegangenenAktionen besprochen.Initiiert durch Herrn Volker Mischo,IBM Saarbrücken, wurde der WunschRealität, in Saarbrücken, Dillingen,Trier und Kaiserslautern mittels derIBM iSeries den IT-Unterricht mitzugestalten.Nach Vorgesprächen in 2008schulte Herr Dr. Rother, IBM, am 19. Januar2009 die ersten Lehrer der beidenBerufsschulzentren Halberg und Dillingenim ZPT in Saarbrücken. Hilmar vonKlitzing, Leiter der Weiterbildung desZPTs, sorgte für einen reibungslosenBetrieb und eine gute Internetverbindung.Die Kosten für die Räume sowie dieSchulungsverpflegung wurden dankenswerterweisevon Herr Bauer, Geschäftsführerder VSB-soft.de, getragen,sodass der öffentlichen Hand keinerleiKosten entstanden.Im Juni 2009 fand dann endlich dererste Zertifizierungskurs in Saarbrückenstatt.Am ersten der fünf Ausbildungstagebesuchten die Schüler und Lehrerdas Rechenzentrum des iSeries KundenMöbel Martin.Der CIO, Herr Stadter, und seineMitarbeiter erläuterten sehr anschaulichdie IT Umgebung und den Stellenwertder iSeries im Unternehmen. Etwa1.000 Benutzer greifen gleichzeitigauf eine i520 zu, welche fast baugleichmit dem neuen KBBZ Server ist. HerrStadter zeigte sich sehr erfreut, dassder gewünschte Nachwuchs nun umfassendausgebildet werde und begrüßtedas lang ersehnte Teaming zwischenSchulen, der IBM und der Wirtschaft.Bei der Preisverleihung am 3. Julikonnten neun von 18 Schülern miteinem Zertifikat geehrt werden. DieseEhrung fand im Rahmen der 25-Jahr-Feier des KBBZ Halberg statt, welcheHerr Fuhrmann zusammen mit demStaatsekretär Herr Dr. Ege eröffnete.Ein Fachvortrag von Herr Dr. Jost, VorstandsmitgliedIDS Scheer, sowie einErfahrungsbericht von Herr Junis Sufi,stellv. Geschäftsbereichsleiter SAP, verdeutlichtennochmals die BedeutungDr. Rother (rechts) ehrt bei der Preisverleihung die Schüler mit einem Zertifikatdieser Bildungsstätten. Die IBM plantdie Schulen in Trier und Kaiserslauternebenfalls zu unterstützen. Im Herbst2009 soll mit dem BBS Kaiserslauterndie erste Schule in Rheinland-Pfalz folgen.Volker Mischo óIBM Deutschland GmbH, Ehningenwww.ibm.de01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN13


SCHWERPUNKTRechtssichere DokumenteSUMMARYBei der digitalen Verarbeitung von Belegenund in der Geschäftskommunikationper Mail und Fax sind wichtige Punktezu beachten, damit die Rechtssicherheitder Dokumente gewährleistet bleibt.Anyka, iStockphoto.comEs wird endgültig ernst mit der elektronischen SteuerprüfungSchnell, aber überlegt angehenDie Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) sindschon seit Januar 2002 gesetzlich verpflichtend. Dennoch haben sich viele Firmen mit derUmsetzung Zeit gelassen. Doch seit diesem Jahr gibt es eine Verschärfung der Rechtslage:Das Jahressteuergesetz sieht Verzögerungsgelder bis zu 250.000 Euro für GDPdU-Sünder vor.Einer der häufigsten Fehler ist es,die Komplexität der GDPdU-Umsetzungzu unterschätzen. Denn steuerrechtlichrelevante Daten kommen ausden unterschiedlichsten Quellen, vomERP-System bis hin zu E‐Mails oderOffice-Dokumenten. Auch die Tatsache,dass die Projektakteure unterschiedliche„Sprachen“ sprechen, führt zu Problemen.Es ist beispielsweise nicht jedemLeiter der Abteilung „Finanz- undRechnungswesen“ sofort klar, aus wel-chen Tabellen und Spalten seines ERP-Systems er Daten für eine Datenträgerüberlassungaufbereiten muss. Etwadann, wenn auf die Unternehmung eineUmsatzsteuersonderprüfung für einenspezifischen Jahrgang zukommt, diedurch die Finanzbehörden oft mit einemVorlauf von nur wenigen Wochenangemeldet wird.Ein weiteres Problem: Die fachlicheund technische Aufbereitung derDaten benötigt genauso viel Zeit wiederen Identifikation. Neben zeitintensivenDatenextraktionsprozessen istdeswegen auch die Durchführung vontechnischen und fachlichen Tests sowiederen ausführliche Dokumentationnötig – und dies alles im Rahmen desTagesgeschäftes. Meist ist die Zeit vielzu kurz, um dem Prüfer die gefordertenUnterlagen rechtzeitig übermitteln oderihm den Zugriff auf alle relevanten Datenermöglichen zu können. Insbesondere,wenn zusätzlich externe Berater14MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


Easy feiert die 10.000involviert und Softwarekomponentenbeschafft und implementiert werdenmüssen. So steigt die Gefahr, dass einVerzögerungsgeld verhängt wird.Jährlich neu auf dem PrüfstandGDPdUMan sollte sich schon beim Aufsetzeneines GDPdU-Projektes bewusst machen,dass die GDPdU kein einmaligesProjekt, sondern ein zyklisches Phänomenist, das sich Jahr für Jahr wiederholt.Damit muss es aber auch jährlichauf den Prüfstand gestellt werden, sowohlim Hinblick auf die Technik alsauch bezüglich der Organisation undder rechtlichen Rahmenbedingungen.Die Schaffung einer Stelle, die für diezyklisch wiederkehrenden GDPdU-Projekte verantwortlich ist und so dienotwendige Kontinuität und Effektivitätsicherstellt, ist ein entscheidenderErfolgsfaktor für das Projekt.Der Umgang mit Alt-SystemenEine weitere Besonderheit im Rahmender GDPdU stellt der Umgang mit Altsystemendar, die aufgrund von betriebswirtschaftlichen,technischen,organisatorischen oder sonstigenGründen abgeschaltet werden müssen.Aus gesetzlichen Gründen wäre derenweiteres Betreiben zwar notwendig, istaber schon aus Kostengesichtspunktenin der Praxis kaum umzusetzen. Hierstellt das „Auswertbare Archiv“, wie esim FAQ-Katalog des Bundesministeriumsfür Finanzen definiert wurde, eineLösungsalternative dar.Eine isolierte Betrachtung derGDPdU führt der Erfahrung nach nichtnur zu unnötigen Kosten, sondernoftmals auch zu einer lückenhaftenUmsetzung. Deswegen sollten Unternehmennicht nur die GDPdU-„Pflicht“erfüllen, sondern mit der „Kür“ auchdie Chancen erschließen, die sich ausden steuerrechtlichen Vorgaben ergeben.Denn so können die Unternehmeneinen echten Mehrwert hinsichtlich derWirtschaftlichkeit und Transparenz imRechnungswesen erzielen.Die grundsätzliche Aufgabenstellung bei der Umsetzungder GDPdU besteht darin, den Prüfungsbehördeneinen elektronischen Zugriff auf die steuerlichrelevanten Daten zu ermöglichen. Dabei unterscheidetman alternativ die Zugriffe Z1 (unmittelbarer Zugriffauf Operativsysteme durch den Prüfer), Z2 (mittelbarerZugriff, bei dem das zu prüfende Unternehmengewünschte Auswertungen bereitstellen muss)und Z3 (Datenträgerüberlassung). Alle Zugriffsartenkönnen im Rahmen einer Prüfung kumulativ zumEinsatz kommen.Die Realisation erfolgt mit Hilfe vonIT-Werkzeugen wie etwa einer digitalenSteuerakte. Diese unterstützt nicht nurden Prüfungsprozess selbst, sondernbietet zudem flexible Reporting- undAuswertefunktionen. Aber beispielsweiseauch eine Simulation, mit derwesentliche Ergebnisse einer Prüfungvorab dargestellt werden können. Darüberhinaus unterstützt die digitaleSteuerakte den Prozess für die GDPdU-relevantenVerfahrensdokumentationenund stellt hierfür notwendigeStrukturen, Methoden und Templateszur Verfügung. Olaf Paetsch óInfoniqa IT Solutions GmbH, Berlinwww.infoniqa.comÛ Die Wilhelm SchwarzmüllerGmbH ist der 10.000ste Kunde derEasy Software AG. Der Herstellervon Aufbauten, Anhängern und Sattelanhängernliefert jährlich etwa12.000 Nutzfahrzeuge aus. Um dieTransparenz und Effizienz ihrer Geschäftsprozesseauch weiterhin zugewährleisten, hat sich die WilhelmSchwarzmüller GmbH für den Einsatzvon Easy Enterprise der EasySoftware AG entschieden.Der Grund für den Einsatz ist nebender hohen Integrationstiefe in dasbereits eingesetzte ERP-System derPsipenta auch der hohe Rationalisierungseffektdurch die automatisierteRechnungseingangsverarbeitung mitdem Easy iCenter for Psipenta. Mitder Implementierung wurde der EasyGold Partner, die intex Informations-Systeme GmbH, beauftragt. Die Lösungender Easy Software AG zurErfassung, Verwaltung, Speicherung,Bewahrung und Bereitstellung vonDaten garantieren Schwarzmüllereine Effizienz-Steigerung im Umgangmit ihren Dokumenten.Die intex Informations-SystemeGmbH ist ein mittelständisches Unternehmenund versteht sich alsSpezialist im Bereich Dokumenten-Management und Elektronische Archivierungauf Basis von Easy-Enterprise.Neben den Aspekten der GDPdUund den Auswirkungen der Abgabenordnungin Bezug auf die nötigeRevisionssicherheit von elektronischerzeugten und archivierten Dokumentenhat die Einführung einesDMS-Systems positive Effekte aufdie Wirtschaftlichkeit und NachvollziehbarkeitdokumentenbezogenerProzesse. Liege- und Transportzeitenvon Dokumenten werden minimiert,das Wiederauffinden wird beschleunigtund die allgemeine Verfügbarkeitvon Informationen innerhalb desUnternehmens verbessert.www.easy.dewww.intex-online.de01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN15


SCHWERPUNKTRechtssichere DokumenteGeschützte E‐Mail-Kommunikation für Gothaer-KundenPDF-VerschlüsselungDie Kommunikation per E‐Mail ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Allerdingshat diese Art der Kommunikation auch ihre Grenzen. Eine E‐Mail gleicht einer Postkarte:jeder, der sie abfängt, kann sie lesen und manipulieren. Vertrauenswürdige Informationensollten deshalb nicht ohne entsprechenden Schutz per E‐Mail ausgetauscht werden.Der Gothaer Konzern zählt mit3,5 Mio. Mitgliedern zu den großenVersicherungskonzernen Deutschlandsund fokussiert sich mit seinen Versicherungs-und Vermögensproduktenauf Privatkunden und mittelständischeUnternehmen. Die geschätzte Anzahlder geschäftlichen E‐Mails pro Jahrliegt bei 20 Millionen. Der Versandvon fachlichen E‐Mailsmit versicherungsrechtlichenInhalten wurde allerdingslange Zeit untersagt.Zu hoch war die Gefahr,dass der Datenschutznicht eingehaltenund E‐Mails beimVersand durchDritte mitgelesenoder manipuliertwerden könnten.Somit mussten Kundenanfragenzur Sicherheit über den postalischenWeg beantwortet werden.Um seinen Kunden künftig einenerweiterten, datenschutzkonformenE‐Mail-Service bieten zu können, solltedie Abteilung Corporate Security, alszentrale Stelle für IT-Sicherheit und Datenschutzinnerhalb des Gothaer Konzerns,eine zuverlässig abgesicherteE‐Mail-Struktur umsetzen.Cogal, iStockphoto.comNeue Möglichkeiten dankPDF‐VerschlüsselungIm Bereich Corporate Security verfügteman bereits über jahrelange Erfahrungmit JULIA MailOffice. Die Lösung ausdem Hause der Allgeier IT SolutionsGmbH wurde zur Ver- bzw. Entschlüsselungund Signatur bzw. Signaturprüfungvon E‐Mails eingesetzt. Allerdingswar die signierte und verschlüsselteKommunikation nur mit Kommunikationspartnernmöglich, die selbst über einenöffentlichen Schlüssel verfügen. Daviele Endkunden keine Ver-/Entschlüsselungssoftwareim Einsatz haben,benötigte der Gothaer Konzerndeshalb ein Zusatzmodul, das dieVer- und Entschlüsselung vonE‐Mails ohne entsprechendeLösung bei der Gegenstelleermöglicht. Die AllgeierIT Solutions GmbHentwickelte daraufhinwunschgemäßdie PDF-Verschlüsselung alsZusatzmodul. Bei der PDF-Verschlüsselung wird dem Kommunikationspartnerin einer ersten E‐Mailein verschlüsseltes PDF zugesandt. Esfolgt daraufhin eine zweite E‐Mail, diedas Passwort zum Entschlüsseln desPDFs enthält. Die PDF-Verschlüsselungist leicht anzuwenden, bietet die notwendigeSicherheit und kann auch mitPDAs problemlos genutzt werden.Bei der Gothaer durchlief die PDF-Verschlüsselung zunächst erfolgreichein Pilotprojekt und wird seither sukzessiveim Konzern ausgeweitet. Aktuellwird die Kombination aus JULIAMailOffice und der PDF-Verschlüsslungim Call-Center des Schadenbereichsund in weiteren Vertragsbereichen eingesetzt.Weitere Schritte sind bereitsgeplant.„Die Maßgabe des Projektes wares, eine digitale Kommunikationsplattformmit bestmöglicher Sicherheit nachinternationalem Standard aufzubauen.Mit der Lösung JULIA MailOffice inKombination mit der PDF-Verschlüsselungkonnten wir dieses Ziel erfolgreichumsetzen“, so Burkard Bauer,Corporate Security der Gothaer FinanzholdingAG.Ein Ausblick auf möglicheFolgeprojekteAuch für die Zukunft sieht man bereitsweitere Projekte zusammen mit derAllgeier IT Solutions GmbH. Pro Jahrwerden ungefähr 18 Millionen Briefedurch den Gothaer Konzern versandt.Auch hier besteht langfristig ein großesPotenzial zur Serviceoptimierung undKostensenkung, indem zunehmend dieherkömmliche Post durch den E‐Mail-Versand ersetzt wird. Außerdem werdenim Zusammenhang mit dem elektronischenPersonalausweis sicherlichneue und spannende Möglichkeitenentstehen, die es zu nutzen gilt.Julia Stäck óAllgeier IT Solutions GmbH, Bremenwww.allgeier-it.de16MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


ACADEMYIBM Power i WorkshopsProfi-Wissen in FrankfurtWege aus der RPG-FalleSo machen Sie Ihre RPG Programme modern und zukunftsfähig.Gerade in der letzten Zeit hat IBM am RPGeine ganze Menge renoviert und verbessert.Die Modernisierungsarbeiten haben dazugeführt, dass sich RPG zu einer modernen,den inzwischen etablierten Standards innichts nachstehenden Entwicklungsumgebunggemausert hat. Nur durch den rigorosenBruch der überkommenen Methodenbekommen Sie wieder Anschluss!Sie sollten den Workshopbesuchen, falls Sie… sich endlich von alten Zöpfen trennenmöchten neue Projekte vorhaben oder denCode Ihrer Vorgänger nicht so rechtdurchblicken mit modernen Methoden die Zukunftgestalten möchten Wert legen auf den Erfahrungsaustauschmit dem Referenten und denKollegenAus dem Inhalt: Weg mit dem Spagetti-Code! Free-Form RPG, Schleifen undBedingungen, Errorhandling Dateihandhabung, Built-In Functions Proceduren, Schnittstellen, Prototypen Module, Programme und Serviceprogramme/ Kompilationsstrategien fürILE-Programme Weg mit PDM, SEU und Konsorten Rational Developer for i Umgebungsdefinition, Editorhandhabung,Kompilation und DebuggingIm Seminar wird ein traditionell geschriebenesRPG-Programm Live in ein modernesILE-RPG Programm „übersetzt“. Alle Programmbeispielewerden den Teilnehmernals Quell-Code zur Verfügung gestellt.Frankfurt, 26. 1. 2010WS-Nr. 5421005DB2 – Funktionen für ProfisWie Sie die eingebauten Funktionen der Datenbank nutzenAuch die DB2 ist heute nicht mehr nurDatenspeicher. Genau wie andere Datenbankenauch, verfügt die DB2 über eingebauteFunktionen und Intelligenz. Für dieProgrammierung und für Abfragen bringtdie Nutzung dieser Möglichkeiten deutlichmehr Effektivität, weil traditionelle Tätigkeitenentfallen.Sie sollten diesen Workshopbesuchen, falls Sie … Die neuen Möglichkeiten IhrerDatenbank wirklich nutzen möchten Ihre wertvolle Zeit nicht mitRoutine codierungen vergeudenmöchten Moderne Abfragen und zeitgemäßeAnwendungen schreiben möchten Am Erfahrungsaustausch mitdem Referenten und den Kollegeninteressiert sindAus dem Inhalt: Komplexe Abfragetechniken Joins Subqueries Common Tabel Expressions Rekursive Abfragen Funktionen SQL Built-In Functions OLAP Functions SQL User defined FunctionsAnhand eines Datawarehouses werden dieverschiedensten Abfrageformen demonstriert.Alle gezeigten SQL-Abfragen werdenden Teilnehmern als Quell-Code zur Verfügunggestellt.Referent: Klaus-Peter LuttkusFrankfurt, 27. 1. 2010WS-Nr. 5401005i Security mit BordmittelnWie Sie Ihr Power i bzw. System i wirtschaftlich sicher machenDer Workshop zeigt Ihnen, wie Sie ohne den Einsatzkostspieliger Tools die Daten auf Ihrem System i vorunbefugtem Zugriff schützen. Sie lernen in nur einemTag, welche Möglichkeiten das Betriebssystembietet und wie sie in Wert gesetzt werden.Sie sollten diesen Workshopbesuchen, falls Sie … das Gefühl haben, dass Ihre Daten nicht optimalsicher sind ein Konzept brauchen, wie Sie Sicherheitgewährleisten können wissen möchten, wie Single Sign on funktioniert glauben, dass Ihre Exitpoints besser abgesichertsein sollten auf den Erfahrungsaustausch mit demReferenten und Kollegen Wert legenReferent: Klaus-Peter LuttkusFrankfurt, 28. 1. 2010WS-Nr. 5931005Aus dem Inhalt: Security Basics Grundlegende Systemsicherheit Sicherheitsrelevante Systemwerte Sicherheitsrelevante Netzwerkattribute Benutzer- und Objektsicherheit Benutzer und Gruppenprofile Objektberechtigungen und Berechtigungslisten Sicherheit im IFS Programmfunktionen absichern und Exitpoints Lokale und zentrale Anwendungsverwaltung Dienstezugriffe steuern und überwachen Mit registrierten Exitpoints arbeiten Sicherheit überwachen Mit dem Sicherheitsjournal QAUDJRN arbeiten Benutzer- und Objektauditierung erstellen undsteuern Tools im i5/OS und von Fremdanbietern Single Signon Einrichtung der Kerberos Authentifizierung Einrichtung des Enterprize Identity Mappings(EIM)Gleich anmelden: online unter www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach EingangIhrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angabenüber Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


SCHWERPUNKTSAP on POWERSUMMARYIBM Power Systems stellen eine skalierbare,sichere und hochverfügbare Basisfür Anwendungen vor, die 24 × 7 im Einsatzsind, und eignen sich deswegen besondersfür den Einsatz im SAP-Umfeld.Foto: SAP AGImmer mehr Unternehmen setzen auf IBM und SAPSAP on POWER„IBM Server bilden eine hervorragende Hardwareplattform für die SAP-Lösungen. Sie basierenauf offenen Standards und weltweit führenden Technologien – unsere Kundenprofitieren von Leistung, Sicherheit und hoher Skalierbarkeit“, sagt Andreas Naunin,Leiter des Unternehmensbereichs Mittelstand und Mitglied der Geschäftsleitung der SAP.Die wachsende Basis an Unternehmen,die auf die Kombination ausSAP und IBM setzen, bestätigt seineAussage. Wir stellen Ihnen ausgewählteReferenzen vor.Rotkäppchen-Mumm dynamisiertdie IT mit SAP und IBMDie Rotkäppchen-Mumm Sektkellereienkönnen auf umsatz- und wachstumsstarkeJahre zurückblicken – auchin Zukunft soll es für das Unternehmenim Sekt- und Spirituosenmarkt weiterprickeln. Dabei unterstützt Rotkäppcheneine dynamische IT-Infrastrukturvon IBM, die sich an neue Anforderungenflexibel, zuverlässig und ohne personellenMehraufwand anpassen lässt.Hard- und Software entsprachennicht mehr den gestiegenen Anforderungenan Funktionalität, Leistungsfähigkeitund Verfügbarkeit. Themenfelder,mit denen die IT in diesem Zusammenhangkonfrontiert wurde, wareneine strategische Neuausrichtung imERP-Umfeld, eine innerhalb kurzer Zeitnahezu doppelt so hohe Nutzerzahl sowieerhöhte Anforderungen an die Verfügbarkeitder Systeme durch die Ausweitungder Produktion auf 3-Schicht-Betrieb.„Eine knappe Verdopplung derNutzerzahl wie bei Rotkäppchen stelltkomplett neue Anforderungen an Unternehmenssteuerungund Infrastruktur.Diese muss flexibel, skalierbar22MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


und jederzeit verfügbar sein“, sagtMartina Koederitz GeschäftsführerinMittelstand und Partnergeschäft, IBMDeutschland GmbH. „Für Unternehmenwie Rotkäppchen birgt die Dynamisierungder Infrastruktur enormePotenziale für Kosteneinsparung, Geschäftsoptimierungund eine geringeKomplexität. Letztere kann gerade fürmittelständische Unternehmen mit relativkleiner IT-Mannschaft von Bedeutungsein.“Die PlattformfrageIm Vorfeld der SAP-Einführung klärteRotkäppchen zunächst die Frage nachder künftigen Server- und Betriebssystemplattform.Das Unternehmen wolltedafür möglichst auf Produkte zugreifen,die es bereits im Einsatz hatte. Zudemmusste sichergestellt sein, dass Altanwendungenfür Revisionszwecke undSteuerprüfung weiter betrieben werdenkönnen. Gemeinsam mit dem IBM SAPCompetence Center in Walldorf hat dasUnternehmen dies intensiv diskutiertund entschied, die SAP-Implementierungauf der bewährten HardwareplattformPower Systems Server mit IBM ivorzunehmen.„Auf diese Weise konnten wir dieServer auch weiter mit dem internvorhandenen Know-how betreiben“,erklärt André Birrenbach, IT-Leiter derRotkäppchen-Mumm-Sektkellerei. „Mitden neuen Systemen sind wir in derLage – mit geringem Personaleinsatz– sechs mal 24 Stunden Verfügbarkeitsicherzustellen.“ Aktuell setzt Rotkäppchenzwei Power System Server mitIBM i ein. Ein System für den Produktivbetriebund ein System für Entwicklung,Test und Disaster Recovery.In Summe beinhaltet die neue IT-Infrastruktur bei Rotkäppchen sowohlServer‐, Speicher- und Software-Lösungenvon IBM und SAP als auch Servicesfür Hard- und Software-Wartung sowietechnischen Support von IBM GlobalTechnology Services. Die RotkäppchenSektkellerei GmbH schätzt vor allemden minimalen Personalaufwand, dieeinfache Wartung und die robusteHard- und Software der Lösung sowieden Wegfall einer dedizierten Datenbankadministration.ElectronicPartner implementiertSAP Retail auf IBM System iDie Retail-Verbundgruppe ElectronicPartnerhat ihr altgedientes WWS-System durch SAP Retail auf einem IBMPower Systems-Server ausgetauscht.Die Lieferkette profitiert davon durcheinheitliche Prozesse, eine flexiblereLogistik und Mehrsprachigkeit.Fast eine viertel Million Aufträgepro Monat fließen über das WWS-Systemdes Verbunds von ElectronicPartner.Allein an den drei deutschenLogistik-Standorten werden täglichrund 3.500 Vereinnahmungseinheitenverarbeitet und 40.000 Versandkartonskommissioniert.Komplikationsfreier UmstiegBis August wurde die kritische Lastvon einer Eigenentwicklung der hauseigenenIT-Abteilung auf einer IBMAS/400-Maschine samt DB2-Datenbankgestemmt – dann übernahm die SAP-Lösung auf der IBM-Mittelstands-Plattformi. Und zwar komplikationsfrei, wieGeschäftsführer Oliver Haubrich versichert:„Wir haben es geschafft, in sechseuropäischen Ländern gleichzeitig imlaufenden Betrieb völlig reibungsloseine neue Warenwirtschaft zu implementieren.“Fünf Gründe nennt IT-BereichsleiterKlaus Hopp für die Ausmusterungdes über 20 Jahre gewachsenen IT-Systems: „Die Technologie war veraltet,die Benutzeroberfläche – ein zeichenorientierterGreen-Screen – ausschließlichdeutsch, die Prozessabbildung warnicht anpassungsfähig und die Funktionalitätkonnte nicht mit den Bedürfnissendes Unternehmens mitwachsen.“Ein gravierendes Manko, denndas Handelsunternehmen braucht eineflexible Anpassung an die variablenMarktanforderungen. Um die passendeERP-Lösung auszuwählen, habendie IT-Profis einen Katalog mit 3.000Fragen ausgearbeitet. „Bei dem externbegleiteten Auswahlverfahren war SAPRetail das TOP-2-Anwendungspaket,das hohe funktionale Abdeckung botund gleichzeitig den höchsten langfristigenInvestitionsschutz“, führt Hoppdie Entscheidungskriterien an.Als Betriebsplattform gesetzt galtdie IBM Midrange-Lösung i wegen ihrerUnkompliziertheit: „Wir haben langjährigeErfahrung mit diesem Maschinentyp,sind mit der Zuverlässigkeit derPlattform hoch zufrieden – zudem istdas Preis-Leistungsverhältnis bei hohemInnovationspotential optimal.“ Fürdie Projektdurchführung hat sich dasUnternehmen mit basycs einen IBMundSAP-Partner ins Haus geholt – undBerater Matthias Finsterer nickt beider Hardware-Bewertung: „Der Administrationsaufwandder Lösung ist umeiniges geringer als bei anderen Plattformen– allein schon, weil bei Systemi die Datenbank DB2 integriert ist.Daraus erwachsen Vorteile wie Selbstoptimierung,Selbstmanagement undFehlertoleranz.“„Nach wenigen Betriebsmonaten istes sicher zu früh, den Gesamtnutzen desSystems abschließend zu bewerten“,gibt sich Hopp vorsichtig. „Fest stehtaber: vom ersten Tag an haben wir erfolgreichunsere warenwirtschaftlichenProzesse durchführen können – undunsere internationalen Benutzer sindsehr zufrieden, nun in ihrer gewohntenSprache mit dem System zu arbeiten.“Gründe für die unspektakuläreInbetriebnahme sind die solide Projektplanungund das Testing sowie diebodenständige SAP-Implementierung:Das IT-Team hat sich strikt an den Standardgehalten und mit Modifikationengegeizt.óIBM Deutschland GmbH, Ehningenwww.ibm.de01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN23


SCHWERPUNKTSAP on POWERWinterhalter setzt mit basycs auf IBM Power Systems und SAPMaßgeschneiderte ITDie Winterhalter Gastronom GmbH schafft mit IBM Power Systems und Geschäftslösungenvon SAP ein integriertes, zukunftsfähiges sowie hochverfügbares Gesamtsystem.Damit schafft der Spülspezialist IT-technisch die Grundlagen für weiteres Wachstum.Zwischen der heimischen Gutsschänke,dem Café in Florenz, der Bäckereiin New York, dem Luxushotel inShanghai und der firmeneigenen Kantinegibt es mit großer Wahrscheinlichkeiteine Gemeinsamkeit. Sie verwendendie leistungsfähigen Spülsystemeder Winterhalter Gastronom GmbH.Um seine Marktposition langfristigzu festigen und auszubauen, entschiedder Varianten- und Serienfertiger, seinebislang heterogene Anwendungslandschaftzu konsolidieren und konzernweitalle Geschäftsprozesse und-vorfälle einheitlich und durchgängigabzubilden. Nach einem intensivenAuswahlprozess löste Winterhalter sei-Der AnwenderDie Winterhalter GmbH wurde 1947 von KarlWinterhalter in Friedrichshafen am Bodenseegegründet. Heute führen Jürgen und RalphWinterhalter, Sohn und Enkel des Firmengründers,das Familienunternehmen. Die FirmaWinterhalter ist Gesamtsystemlöser fürSpülmaschinen, Reinigerprodukte, Wasseraufbereitungund Zubehör, zudem weltweitanerkannter Spezialist im Gläserspülbereich.Ganzheitliche und kundennahe Spüllösungensowie maßgeschneiderte Spülküchen fürdie Bereiche Gastronomie, Hotellerie, Bäckereiund Metzgerei sowie Gemeinschaftsverpflegungsind oberstes Firmenziel. DasMaschinenportfolio reicht von der kleinenGläser- und Geschirrspülmaschine bis hin zurMehrtankband- beziehungsweise Korbtransport-Spülmaschine.Produziert wird an dreiStandorten: Meckenbeuren am Bodensee,Endingen am Kaiserstuhl und Rüthi in derSchweiz.www.winterhalter.dene Alt-Systeme durch integrierte undzukunftsfähige Geschäftslösungen vonSAP ab.IBM-Plattformen: Ideal für SAPSeit Beginn des Jahres 2009 sorgt einedreistufige SAP-ERP-Systemlandschaftinklusive der integrierten PersonalmanagementlösungSAP ERP HCM fürnoch effizientere Arbeitsflüsse, insbesonderein der Produktion und beimVariantenmanagement. Als zweistufigesSystem garantiert seit Anfang Juni2009 die Außenhandelslösung SAP GTSeine ATLAS-konforme Zollabwicklung.SAP CRM und SAP NetWeaver BW sind,ebenfalls als zweistufige Systeme, nochin der Implementierungsphase.Nach intensivem Vergleich verschiedensterPlattformkonzepte undSizing-Szenarien entschied sich Winterhalterdie SAP-Systemlandschaft aufIBM-Infrastrukturlösungen zu betreiben.Zum einen vertraut Winterhalterseit rund 30 Jahren den stabilen, ausfallsicherensowie wartungsarmen Geschäftssystemenvon IBM und schütztso bestehende Investitionen und wichtigesMitarbeiter-Know-how eines kompetenteniSeries-Teams. Zum anderensind die IBM-Plattformen einfach zuadministrieren und eignen sich idealfür den Betrieb von SAP-Lösungen.„Beides trägt dazu bei, die Wirtschaftlichkeitdes IT-Betriebs zu erhöhen unddie Total Cost of Ownership zu senken“,verdeutlicht Erhard Klein.Als neue Produktiv-Maschine führteWinterhalter das Modell IBM Power550 Express i Edition (POWER6) mitvier POWER6-Prozessoren und 128Gigabyte Hauptspeicher ein. Die leistungsfähigePOWER6-Technologie inVerbindung mit dem BetriebssystemIBM i 6.1 (früher i5/OS V6R1) erhöhtdie Effizienz der Geschäftsabläufe,denn die SAP-Anwendungen lassensich damit schnell ausführen. Als Datenbanknutzt Winterhalter den Datenbank-ServerIBM DB2 Version 9. Dafürfallen keine zusätzlichen Kosten an,denn er ist integraler Bestandteil vonIBM Power System.Schlüsselfertig installiertMit der fachgerechten Installation deranspruchsvollen SAP-Systemlandschaftauf den beiden IBM-Infrastrukturlösungensowie dem Aufbau einer Hochverfügbarkeitslösungbeauftragte Winterhalterdie basycs GmbH. Dieser schlossdas Projekt quasi „schlüsselfertig“ innerhalbdes veranschlagten Zeitraumsund zum vereinbarten Preis ab.„Die Berater von basycs überzeugtenuns von Beginn an durch ihr umfangreichesund fundiertes Wissen,was den Betrieb von SAP-Lösungen imIBM-Umfeld angeht“, hebt Erhard Kleinhervor. „Die Zusammenarbeit war injeder Phase des Projektes strukturiert,harmonisch und unkompliziert, zudemgab es einen kontinuierlichen Wissenstransferzu unserem internen IT-Team.“Als vorteilhaft erwiesen sich auch dieKontakte der basycs-Berater sowohl zuIBM als auch zu SAP. Dadurch konntenFunktionsfehler im i-Release 6.1 rasch24MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


ehoben und erforderliche SAP-Patcheseingespielt werden. Aufgrund der positivenErfahrungen denkt Erhard Kleindarüber nach, basycs künftig auch mitneuen Aufgaben zu betrauen, etwa demHotline-Support oder der Betreuungder SAP-Basis.Dynamische LPARsDie Berater von basycs definierten ausPerformance-Gründen in den beidenIBM-Business-Systemen insgesamt fünflogische Partitionen (LPAR) und verteiltendarauf die SAP-Anwendungen. DieProduktivsysteme von SAP ERP undSAP GTS laufen nun in einer LPAR derIBM Power 550 Express i Edition, aufeiner zweiten LPAR ist das produktiveSAP-CRM-System installiert.Das IBM-i5-System 550 Power5+wiederum beherbergt in einer Partitiondas Produktivsystem von SAP Net-Weaver BW und in einer zweiten alleSAP-Entwicklungs- und Testsysteme.Eine dritte LPAR fungiert schließlichals Backup für das produktive ERP-System.HA-Lösung mit XSMIn wenigen Minuten umgeschaltetFällt das produktive ERP-System aus,etwa aufgrund einer Störung oder einesK-Falls, oder wird es wegen geplanterWartungsarbeiten heruntergefahren,kann Winterhalter nun binnen wenigerMinuten auf das Backup-Systemumschalten. Das haben durchgeführteTests ergeben. Damit können die SAP-User wie gewohnt und fast ohne Unterbrechungweiterarbeiten. Ist das Produktiv-Systemwieder verfügbar, wirddie Spiegelung fortgesetzt und die Datenzwischen Produktiv- und Backup-System automatisch abgeglichen. Auchdieser Vorgang dauert in der Regel nurwenige Minuten.Weichen für Wachstum gestelltErhard Klein ist überzeugt: „Mit derzukunftsweisenden, einheitlichen undausbaufähigen IT-Gesamtarchitektur,bestehend aus IBM-Infrastruktursystemensowie Geschäftslösungen von SAP,stellen wir die Weichen für weiteresWachstum. Die hierfür notwendigen Investitionenwaren ein wichtiger Schrittin die Zukunft und werden sich raschauszahlen.“Sukzessive will Winterhalter weltweitalle Gesellschaften unter diesemIT-Dach vereinen. Geplant ist auch dieEinführung einer Portallösung sowiedie Verwendung des SAP Solution Managersfür die interne und externe Bearbeitungvon Support-Meldungen. óbasycs GmbH, Kraichtalwww.basycs.comDen Aufbau einer HA-Lösung ermöglichtedie IBM-Technologie für Cross-Site-Mirroring (XSM) in Verbindungmit unabhängigen Disk-Pools, sogenanntenIndependent Auxiliary StoragePools (iASP). Sämtliche SAP-Daten ausder Produktiv-Maschine werden jetztlaufend automatisch in der gleichenlogischen Reihenfolge auf die Backup-Maschine im Remote-Rechenzentrumgespiegelt.Technisch gesehen ist in der Produktiv-und in der Backup-Maschine jeweilsein iASP definiert. Diese verbindetdie XSM-Lösung zu einem Cluster. DerDatenaustausch erfolgt per Fibre-Channel-Protokollüber vier Glasfaserkabel,die jeweils paarweise über getrennteSwitches miteinander verbunden undper VPN in einem separaten und damitvom restlichen Netzwerk getrenntenBereich gruppiert sind.Unschlagbarmit SAP ERPund direkt aufSAP BW.Business Intelligence die passt!www.cubeware.de01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTSAP on POWERFBG geht mit Steeb Fix Finanz- und Rechnungswesen liveEinstieg in die SAP-WeltDie Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG) hat die vorkonfigurierte PaketlösungSteeb Fix Finanz- und Rechnungswesen eingeführt. Der SAP-LösungsanbieterSteeb Anwendungssysteme GmbH realisierte das Projekt in nur zwei Monaten.Ausschlaggebend für die Einführungeiner neuen betriebswirtschaftlichenStandardsoftware war zum einendie große Innovationsfähigkeit derFBG. Zum anderen musste die Berufsgenossenschaftauch neue gesetzlicheAnforderungen für die Verwaltung desAnlagevermögens unterstützen.Nach einem gründlichen Software-Auswahlprozessentschiedsich die FBG für die Lösung SteebFix Finanz- und Rechnungswesen.Diese ist ein für typischeAufgaben vorkonfiguriertes SAPERP, welches jederzeit um weitereSAP-Komponenten wie z. B.Logistik, Vertrieb, Materialwirtschaftund Produktion ergänztwerden kann. „Wir haben uns fürdas Einstiegsangebot von Steebentschieden, weil wir damit schnellproduktiv arbeiten können und eine fürunseren aktuellen Bedarf passende Lösungerhalten. Da das Steeb-Paket aufSAP basiert, haben wir andererseits dieMöglichkeit zur Erweiterung, soferndies künftig notwendig werden sollte“,erläutert Ludwig Schreyer, Leiter IT beider FBG.Einführung in zwei MonatenDas Einführungsprojekt startete im Mai2009 und dauerte nur zwei Monate. DieIT-Berater von Steeb haben neben derImplementierung der SAP-Lösung auchdie Anbindung an das von der FBGselbst entwickelte Mitgliedsverwaltungs-und Abrechnungssystem sowiedie Anbindung an ein optisches Archivrealisiert. Zudem wurden auch die Datenaus der bisher eingesetzten DCW-Software migriert, davon die letzen zweiHaushaltsjahre als Einzelbeleg. Bereitsim Juli 2009 begann der Produktivbetrieb.Seitdem arbeiten 15 Anwendermit dem System. Mit der Paketlösungbildet die FBG die betriebswirtschaftlichenGeschäftsprozesse ab. Außerdemprofitiert die Genossenschaft auch voneinem unternehmensweiten Reportingund einheitlichen Stammdaten.„Die Ablösung unserer alten Finanzsoftwarefunktionierte wie amSchnürchen. Die Datenbestände wurdenvon den Steeb-Beratern mit einemMigrationstool ins SAP-System überführt,sodass unsere Mitarbeiter reibungslosweiterarbeiten konnten. Wirsind mit dem Projektverlauf und derneuen Software sehr zufrieden“, stelltSchreyer fest. „Mit unseren vorkonfiguriertenSteeb Fix Paketen bieten wirmittelständischen Unternehmen fertigeLösung an. Diese enthalten exakt sovielSAP, wie sie für die Abbildung ihrer Geschäftsprozessebenötigen“, erläutertSteeb-Geschäftsführer Dr. AlexanderArnold. „Und wenn die Anforderungensteigen, können unsere Kunden ihreSAP-Lösung jederzeit erweitern und sodie getätigten Investitionen sichern.“Die Fleischerei-Berufsgenossenschaft(FBG) (Û www.fleischereibg.de)ist die gesetzliche Unfallversicherungfür Unternehmender Fleischwarenbranche inDeutschland. Aufgabe der FBGist es, Arbeitsunfälle und Berufskrankheitensowie arbeitsbedingteGesundheitsgefahren zuverhüten (Prävention) und nacheinem Arbeitsunfall oder bei Eintritteiner Berufskrankheit dieGesundheit und die Leistungsfähigkeitdes Versicherten wiederherzustellen (Rehabilitation) sowie beiDauerschäden Ausgleichszahlungen(z. B. Rente) zu leisten.Dafür bietet die FBG Versicherungsschutzbei Arbeits- und Wegeunfall sowieBerufskrankheit für rund 350.000Beschäftigte in rund 18.000 Betrieben.Zudem berät die Genossenschaft Unternehmenin allen Fragen der Arbeitssicherheitund des Gesundheitsschutzesund qualifiziert Sicherheitsfachkräfte,Sicherheitsbeauftragte, Führungskräfte,Unternehmer und Betriebsräte inSeminaren für Arbeitssicherheit undGesundheitsschutz.Manfred Haner óSteeb Anwendungssysteme GmbH, Abstattwww.steeb.de26MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


ACADEMYWegeausder RPG-FalleSo machen Sie Ihre RPG-Programme modern und zukunftsfähigGerade in der letzten Zeit hat IBM am RPG eine ganze Menge renoviert und verbessert. DieModernisierungsarbeiten haben dazu geführt, dass sich RPG zu einer modernen, den inzwischenetablierten Standards in nichts nachstehenden Entwicklungsumgebung gemausert hat. Nur durchden rigorosen Bruch der überkommenen Methoden bekommen Sie wieder Anschluss!Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…. sich endlich von alten Zöpfen trennen möchten noch nicht zum alten Eisen gehören wollen neue Projekte vorhaben oder den Code Ihrer Vorgänger nicht so recht durchblicken mit modernen Methoden die Zukunft gestalten möchten Wert legen auf den Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und den KollegenAus dem Inhalt: Weg mit dem Spagetti-Code! Free-Form RPG Schleifen und Bedingungen, Errorhandling Dateihandhabung, Built-In Functions Weg mit dem Speicherchaos! Proceduren, Schnittstellen, Prototypen Module, Programme und Serviceprogramme Kompilationsstrategien für ILE-Programme Weg mit PDM, SEU und Konsorten Rational Developer for i Umgebungsdefinition, Editorhandhabung Kompilation und DebuggingOrt Termin WS-Nr.Frankfurt 26. 1. 2010 5421005Hamburg 22. 2. 2010 5421001Köln 23. 2. 2010 5421002Stuttgart 24. 2. 2010 5421003München 25. 2. 2010 5421004Basel 22. 6. 2010 5421006Im Seminar wird ein traditionell geschriebenesRPG-Programm Live in einmodernes ILE-RPG Programm „übersetzt“.Alle Programmbeispiele werdenden Teilnehmern als Quell-Code zurVerfügung gestellt.Gleich anmelden: online unter www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach EingangIhrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angabenüber Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


TECHNIK & INTEGRATIONIBM DB2 Web QueryDer Diagramm-AssistentIn dieser Folge werden wir einige Funktionen des Diagramm-Assistenten zeigen.Dieser ermöglicht die Darstellung von Daten in grafischer Form. Neben den klassischenFormen wie Balken‐, Linien- und Kreis-Diagrammen bietet der Diagramm-Assistentnoch zahlreiche weitere Formen.Für meine Beispiele verwende ichdie von IBM verfügbare BibliothekQWQCENT. Diese enthält vier Tabellen:ó ORDERS – Bestellungen,32.283 Zeilen bzw. Sätzeó INVENTORY – Artikelbestand,75 Zeilen bzw. Sätzeó STORES – Kaufhäuser / Geschäfte,116 Zeilen bzw. Sätzeó PLANT – Regionale Niederlassungen,6 Zeilen bzw. SätzeAllgemeine Hinweise zurErstellung von DiagrammenDiagramme sind meist ausdrucksvollerals Daten, die in tabellarischer Formdargestellt werden. Mit dem Diagramm-Assistent können fast alle Datentypenin effektive Diagramme verwandeltwerden. Diese wiederum können geändertund an die eigenen Bedürfnisseund Standards angepasst werden.Diagramme können auch mit anderenRessourcen verbunden werden.Eine Reihe von Diagrammstilen kannausgewählt werden, darunter Standarddiagrammformatewie Balken‐, Linien-Kreis- und Punktdiagramme und vieleVariationen dieser Diagrammarten.Daten können auch grafisch mitder sog. Datenvisualisierung dargestelltwerden. Um die von DB2 WebQuery erzeugten HTML-Reports aussagekräftigerzu gestalten, könnenvisuelle Repräsentationen ausgewählterDaten direkt in die Reportausgabeeingefügt werden. Diese haben dieForm von vertikalen bzw. horizontalenBalkendiagrammen und verdeutlichenBeziehungen zwischen den Trendsvon Daten.DB2 Web Query bietet eine Reihevon Tools an, die es erlaubt, Reports zuerstellen, mit denen wichtige Informationenan dem Benutzer zur Verfügunggestellt werden können. Eine effizienteOption für fast jeden Datentyp ist diegrafische Präsentation.Diagramme machen es möglich,komplexe Daten effektiv, präzise undin einer Weise anzuzeigen, die ein Betrachterintuitiv auffassen kann. Siekönnen als wirksame Präsentationshilfeeingesetzt werden. Das Erstellenvon bedeutungsvollen Diagrammen istnicht einfach nur die Anwendung vonÄsthetik auf die ausgewählten Daten.Der Einsatz von Diagrammen erlaubtes, die Präsentation der Daten so zuentwerfen, dass die essentiellen Informationengezeigt werden.Für der Erstellung eines Diagrammssollten die folgenden Fragen geklärtwerden:ó Welcher Sachverhalt soll grafischdargestellt werden?ó Welche Daten aus welchen Tabellenwerden hierzu benötigt?ó Ändern sich diese Daten häufig?ó Gibt es Daten, die miteinander vergli-chen werden sollen?ó Welche Dynamik und welche Verän-derung soll hervorgehoben werden?ó Welcher Diagrammtyp widerspiegeltdie zu vermittelnden Argumente?Nach einem ersten Entwurf solltedieser noch einmal kritisch hinterfragtund gegebenenfalls geändert werden.Funktionen des Diagramm-AssistentenMit dem Diagramm-Assistenten vonDB2 Web Query können die folgendenDiagrammtypen erstellt werden:ó Liniendiagramme stellen dieBewegung oder den Trend vonnumerischen Daten daró Balkendiagramme geben numerischeDaten als rechteckige Balken aneiner Skala wiederó Kreisdiagramme betonen, wie ihreDaten in Beziehung zu einem größerenGanzen stehenó Punktdiagramme haben viele Charakteristikenmit Liniendiagrammengemeinsamó Flächendiagramme sind den Liniendiagrammenähnlich, wobei dieFläche zwischen den Datenlinien undder Achse gefärbt oder strukturiertsindó 3D-Diagramme stellen die Datennicht in zwei Dimensionen, sondernin drei Dimensionen daró Blasendiagramme werden ebenfallsverwendet, um drei Dimensionenanzuzeigenó Polardiagrammeó Radardiagramme werden verwendet,um zwei oder mehrere Datenserienzu vergleichenó Aktiendiagramme werden verwendet,um den Trend bestimmter Wertpapierezu verfolgenó Histogramme stellen die Verteilungeines Datensets dar, indem alle Datenzusammengruppiert und dann je28MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


óóónach ihrem Wert verschiedenen Töpfenzugewiesen werdenMulti-Y-Diagramme sind vertikale, dreifache/vierfache/fünffache-Y-Achsen-Clusterbalken-DiagrammeWasserfalldiagramme sind kumulativeStapeldiagrammeVerschiedene. Dieser Diagrammtyp enthältunterschiedliche Diagrammstile: Default(Kreismessung), Trichter, Pareto, Produktposition,Ressource-Rückgabe, Spektralkarte1 Diagramm-Assistent 2 TKL_Orders3Diagramm-Stil „Zusammengedrängt“Balkendiagramm mit Drill-Down-Funktion erstellenIn unserem Beispiel sollen die Umsätze kumuliertnach Produkttyp und getrennt nachLändern dargestellt werden. Als Diagrammtypwird das Balkendiagramm verwendet.Danach wird die Anwendung um eine Drill-Down-Funktion erweitert. Durch Auswahleines Produkttyps eines bestimmten Landeswird in ein bereits (in einem früheren Artikeldieser Reihe) erstellten Berichtes verzweigt,der als Parameter den Produkttyp übergibt.Der Aufruf des Diagramm-Assistenten erfolgtüber das Kontextmenü des Berichts-OrdnersTKL1. Abbildung 1.Im nächsten Schritt wird die zur Darstellungerforderliche Tabelle TKL_ORDERS ausgewählt.Beachten Sie, dass diese über referentielleIntegritäten mit drei weiteren Tabellenverbunden ist. Abbildung 2.Der Hauptbildschirm des Diagramm-Assistentenwird geöffnet. Als Diagrammtyp wähleich ‚Balken‘. Abhängig vom ausgewählten Diagrammtypwerden die möglichen Diagramm-Stile zur Selektion angezeigt Ich wähle ‚Zusammengedrängt‘.Abbildung 3.Als ‚Vordefiniertes Template‘ verwendeich ‚Zylindrische Grautöne‘. In der rechtenBildschirmhälfte wird gemäß der aktuellenAuswahl der Diagramm-Typ mit Beschreibungexemplarisch angezeigt. Dort kann auch eineDiagramm-Vorschau angezeigt werden: Abbildung4.Durch ein Doppelklick auf die Titelleiste derDiagramm-Vorschau erfolgt diese als Vollbild-Anzeige. Ein erneuter Doppelklick reduziertdie Anzeige auf normale Größe. Nun müssendie Felder für die Erstellung des Diagrammsausgewählt werden. Hierzu aktivieren wir die45Diagramm-VorschauFeldauswahl01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN29


TECHNIK & INTEGRATIONSeite ‚Feldauswahl‘. Die y-Achse sollden Wert des Umsatzes nach Produkttypdarstellen. Dieser Wert wird durchdas Feld LINETOTAL dargestellt. Aufder x-Achse soll die Darstellung nachLändern erfolgen. Für jeden ProdukttypPRODUCTTYPE soll ein eigener Balkenerzeugt werden. Abbildung 5.Wird nun der Bericht ausgeführt,wird jeder Produkttyp in einem eigenenDiagramm angezeigt. Abbildung 6.Soll die Anzeige aller Produkttypenin einem einzigen Diagramm erfolgen,so muss unter ‚Felderoptionen‘für PRODUCTTYP ausgewählt werden:‚Diagramme in einem 3D-Diagrammzusammenlegen‘. Abbildung 7. Das ergibtdie Darstellung in Abbildung 8.Die Beschriftung des Diagrammserfolgt über ‚Überschriften‘ und ‚Seite/Diagramm‘. Abbildung 9.Als Nächstes fügen wir unsererAnwendung noch eine Drill-Down-Funktion hinzu. Sobald der Anwenderden Balken eines Produkttyps einesbestimmten Landes anklickt, soll in dieEinzeldarstellung dieses Produkttypsverzweigt werden. Diese Darstellungwurde bereits in einem Artikel dieserReihe mit dem Namen TKL1_04 realisiert.Dazu benötigen wir die ‚Felderoptionen‘von LINETOTAL und wählenaus ‚Drilldown‘. Die auszuführendeProzedur finden wir in der Anzeigeder Domäne ‚TECHKNOWLETTER‘.Diese wurde für die Beispielprogrammedieser Serie erstellt. Dort wähle ich‚TKL1_04‘. Abbildung 10.Danach füge ich den ParameterPRODUCTTYPE hinzu. Abbildungen 11und 12.Klicke ich nun in den Balken ‚Video‘und ‚Germany‘, wird in den BerichtTKL1_04 verzweigt und Produkttyp alsParameter übergeben. Abbildung 13.Der Diagramm-Typ kann jederzeit geändertwerden. Die Abbildung 14 zeigtdie Darstellung als ‚Kreisdiagramm‘ .Vorschau für die nächste FolgeEin weiteres Tool von DB2 Web Queryist der Power Painter. Dieses Tool verwendetdie AJAX-Technologie. Dadurchist es möglich, nur mit Hilfe einesBrowsers die fortschrittlichen Funktionenohne Add-Ons und Plug-Ins anzuwenden.Theo Bär ó6Anzeige der Diagramme9Beschriftung12Anzeige der Diagramme73d-Diagramm10TKL1_0413Parameterübergabe8Anzeige der Diagramme14Kreisdiagramm11PRODUcttype30MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


Systemtools zur Domino-ÜberwachungEreignis-GeneratorenDer Überwachung von Systemen wie Domino kommt aufgrund der steigendenAnforderungen an die Verfügbarkeit eine immer größere Bedeutung zu. Die Sicherstellungder Prozesse und deren Ausführung ist im Hinblick auf den Einsatz derAnwendung eine der Hauptaufgaben der Administratoren.Domino bietet zur Systemüberwachungeinige wichtige Bordmittel.Diese Bordmittel selbst bedienen sichFunktionen, die durch das Bereitstellenvon Informationen beispielsweisein Form von Statistiken zur Steuerungdes Systems und zur Optimierung derAbläufe beitragen.Eine dieser Funktionen sind Ereignisseoder Events. Ereignisse werdenim Domino Umfeld mittels Ereignis-Generatoren (engl. Event Generator)verarbeitet. Ein Ereignis-Generator istein Domino Dienst, der Informationenzu anderen Domino Diensten sammeltoder die Verbindung zu einem Serverprüft. Grenzwerte, die zu unterschiedlichenBereichen angegeben werdenkönnen, definieren auf Basis der gesammeltenInformationen das weitereGeschehen. Die gesammelten Informationenwerden wiederum an den Ereignis-MonitorDienst übergeben, der aufBasis eines optional zu definierendenEreignis-Handlers Aktionen ausführt.Die Basis für das Sammeln der Informationenund die Überwachung derunterschiedlichen Bereiche bildet einspezieller Dienst des Domino Servers:der Event-Monitor. Dieser wird in Dominoals separater Dienst ausgeführt undist im Standard so konfiguriert, dass erbei dem Start des Domino Servers automatischaktiviert wird (Abb. 1).Die Ereignisse, die bei dem Eintreteneines Events ausgeführt werdenkönnen, sind zum Teil bereits in derStandardauslieferung von Domino enthalten.So finden wir zum Beispiel diefolgenden Event-Generatorenfür den Einsatz vor 1(Abb. 2):Datenbankó Prüft die Datenbank-aktivität hinsichtlichdes noch zur VerfügungstehendenPlattenplatzesó Überwacht Änderun-gen an der ACLó Prüft die Replikations-prozesseDominoó Prüft die Netzwerk-verbindung und derenVerfügbarkeit2Mailó Ermittelt die Dauereiner Mailzustellungauf Basis einer Mail-VerfolgungsnachrichtStatistikó Dient der Über-wachung vonspezi fischen DominostatistikenTask Statusó Dient der Über-wachung vonbestimmtenDomino TasksTCP Serveró Prüft die Verfügbarkeit der TCPIP-Verbindungen und TCPIP-Ports.Durch Tests werden die Antwortzeitender einzelnen TCPIP Bereiche ermitteltund zur späteren Auswertungprotokolliert.Event-Monitor TaskEvent-Generatoren im Server DokumentJeder Ereignis-Generator verfügtüber Dringlichkeitsstufen, mit denendie verschiedenen Stufen der Überwachungfestgelegt werden können. DieseStufen sind bei der Definition jedes Generatorsanzugeben. Folgende Dringlichkeitsstufenwerden unterstützt:01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN31


TECHNIK & INTEGRATION3456óóóóóFatal. Es kann ein Systemausfalleintreten.Failure. Ein schwerer FehlerWarning (High). FunktionsverlustWarning (Low). LeistungsverlustNormal. HinweismeldungDatabase Event-GeneratorReplikationNicht genutzter SpeicherBenutzer InaktivitätIm Nachfolgenden möchte ich Ihnendie unterschiedlichen Ereignis-Generatorenvorstellen und deren Einsatzbereicheverdeutlichen:Datenbank Ereignis-GeneratorMit dem Database Ereignis-Generatorlassensich einzelne DominoDatenbanken und auchderen Änderungen anden Zugriffskontrolllistenüberwachen. WennSie einen DatenbankEreignis-Generator verwalten,dann geben Siefür diesen zunächst dieDatenbank und den Serveran. Anschließendwerden die zu überwachendenBereiche definiert.In Abhängigkeitder zu überwachendenTeilbereiche, die einzelnoder auch in Kombinationangegeben werdenkönnen, verändert sichder Definitionsbereichder Anzeige (Abb. 3).Die Definition diesesEreignis-Generators definiertzunächst den DominoServer, dessen Ereignisseüberwacht werdensollen. Neben der spezifischenAngabe des Serverskönnen wahlweiseauch alle in der DominoDomäne enthaltenenServer damit zentralüberwacht werden.Der Dateiname spezifiziertdie DB, welcheüberwacht werden soll.Durch die Auswahl desDatenbank Ereignis-Generators lassen sichverschiedene Teilbereichemit dem Ereignis-Generatorverarbeiten. Diessind folgende Bereiche:ó Veränderungen an der Zugriffs-kontrollliste. Überwacht alle Veränderungender ACL.ó Replikationen dieser Datenbank.Überwacht die Replikationen, welchemit dieser Datenbank ausgeführtwurden. Diese Auswahl überwachtdie Timeout Situationen der Replik(Abb. 4).ó Überwachung des nicht genutztenPlatzes. Mit dieser Funktion lassensich ungenutzte Speicherbereicheeiner Datenbank überwachen. DieseFunktion macht besonders in komplexenInstallationen Sinn und kannunter Umständen stark zu Minimierungbzw. Optimierung des Speichersbeitragen. Auf Basis des hier ermitteltenWertes lassen sich dann beispielsweiseDatenbankkomprimierungendurchführen (Abb. 5).ó Überwachung inaktiver Benutzer.Mit der Zeit werden in einer DominoUmgebung auch Datenbanken existieren,die keine weitere Verwendungmehr haben und ungenutzt auf demServer ihr Dasein fristen. Solche Datenbankenbelasten allerdings nichtnur den Plattenplatz, sondern werdenauch bei den zahlreichen Prozessenvon Domino immer und immer wiederumsonst verarbeitet. Auch Datensicherungsprozesse– heute leider immerwieder Problemfälle, da Sicherungszeitfensterschrumpfen oder gar nichtmehr zur Verfügung stehen – könnendurch das Erkennen und Beseitigennicht genutzter Datenbanken optimiertwerden. Dieser Bereich bietetdie Auswahl von Perioden auf Basisvon Tagen, Wochen oder Monaten. Mitder Angabe von Benutzerzahlen lassensich zudem nicht nur die inaktiven Anwendungenfiltern, sondern auch dieFrequenzen der Nutzungen einzelnerDatenbanken ermitteln (Abb. 6).Jörg Zeig óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.32MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


u ! Neu ! Neu ! NeuDatenbank & SQLfür IBM Power i SystemDie Datenbank ist das Herz einer jeden Anwendung. Je besser das Design derDaten bank auf die jeweiligen Anwendungen zugeschnitten ist, desto performanter laufendie Programme. Aber auch die Zugriffsmethoden haben entscheidenden Einfluss auf diePower Ihrer Anwendungen.Moderne Tools und eingebaute Funktionen erübrigen inzwischen langwierige Entwicklungsarbeitbei der Programmierung sowie beim Erstellen von Abfragen. Ebenso übernehmenheute Präsentations- und Business-Intelligence-Werkzeuge elegant und schnell die Analyseund Aufbereitung von Daten.Wie Sie die Power derDB2 UDB für Abfragen,Zugriffe und AnalysenDieses Lose-Blatt-Werk ist von Datenbank-Praktikern aus Softwareentwicklung und Datenbankmanagementgeschrieben und es wird laufend erweitert. Es unterstützt Sie beimVerständnis für Aufbau und Funktion dieser IBM Datenbank genauso wie bei der effektivenAnwendung der eingebauten Funktionen und Möglichkeiten. Die ausführliche Beschreibungvon Abfragetechniken und Tools runden die enorme Praxistauglichkeit dieses Nachschlagewerksab.nutzen.Günther Hartung,Klaus-Peter Luttkus,Carmen Rasche, Jörg Zeigzum Start ca. 450 Seitenim praktischen DIN A4-FormatISBN 978-3-930176-75-5Preis nur € 128,– (nachAus dem Inhaltó DB2 UDB für IBM i im Überblick– Relationale Datenbanken– Spezifik der DB2 UDB für IBM i– Die DDS-beschriebene klassischeDB2 UDBó Von der DDS- zur SQL-beschriebenenDatenbankó Lizenzprogramm SQLó iSeries Navigatoró Daten-Perspektive der Rational IDEsó Business Intelligence / Datawarehouse– Query Manager– Query/400– IBM WebQueryó DB2 UDB Client in anderen Technologien– ODBC– JDBC– Webanwendungenó SQL– DDL zur Datendefinition– DML (SELECT, Joins, INSERT,UPDATE,DELETE)– Indexe– Views– Benutzerdefinierte Funktionen– Gespeicherte Prozeduren– Trigger– PerformanceErscheinen € 158,–) zzgl. Versandper FaxBestellung + 49 8191 70661im Webwww.midrange-shop.comFirmaNameStraßeE-MailHiermit bestelle ich mein Handbuch „Datenbank & SQL für IBM Power i Systeme“ zumSubskriptionspreis von € 128,– (nach Erscheinen am 27.11.2009 € 158,–) zzgl. Versandkosten.Damit das Werk, trotz dieses dynamischen Themas, jederzeit aktuell bleibt, erhalte ich vierteljährlichErweiterungen bzw. Aktualisierungen zum Preis von € 64,90. Diese Lieferungen können jederzeitgekündigt werden. Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN oder TechKnowLetter erhalten 10 % Treuerabatt.PLZ, OrtTelefonDatum1. UnterschriftFaxVertrauensgarantie: Ich kann diese Bestellung binnen zwei Wochen widerrufen. Außerdem habe ichvolles Rückgaberecht binnen zwei Wochen nach Erhalt. Zur Einhaltung der Fristen genügt die rechtzeitigeAbsendung des Widerrufs bzw. der Ware an ITP VERLAG GmbH, Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering.Diese Garantie nehme ich mit meiner2. Unterschrift zur Kenntnis. Y Datum 2. UnterschriftITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661service@midrange.de ı www.midrange.de


marktübersichtZeit- und BetriebsdatenerfassungSUMMARYIn unserer Marktübersicht stellenwir Ihnen die Anbieter und derenLösungen für die Zeit- und Betriebsdatenerfassungund Zutrittskontrollein Form von Anwenderberichten undFachbeiträgen näher vor.Vogel Antriebstechnik setzt auf neue MES-LösungBesser, flexibler, schlagkräftigerVogel Antriebstechnik ist einer der führenden und weltweit tätigen Anbieter für denMaschinen- und Anlagenbau, Druck- und Verpackungstechnik, Handhabung, Robotik,Kunststoffindustrie, Holzverarbeitung sowie Werkzeugmaschinen- und Windanlagenbau.Um die Marktstellung weiter auszubauen und abzusichern, entschied man sich für dieNeu anschaffung einer integrierten Manufacturing Execution System (MES)-Lösung.Volker Uhlmann, Geschäftsführerder Vogel Antriebstechnik, blicktzurück: „Wir hatten damals schon eineMES-Lösung im Einsatz, allerdingseine zusammengebastelte. Da gab eszum einen ein BDE/MDE-System, denLeitstand von IDS Scheer, eine Personalzeitwirtschaftsowie die iSeries-basierteERP-Lösung, über die diese dreiSysteme sozusagen getrennt miteinanderverknüpft waren.“ Der große Nach-teil solcher Insellösungen unterschiedlicherAnbieter liegt auf der Hand: DieSoftware-Systeme waren über rechtaufwendige (und zudem teure) Schnittstellenmiteinander verbunden, einechter Online-Betrieb war also nichtmöglich. Die Daten wurden tagsübergesammelt und nachts wurde das Backupgemacht, so dass man am nächstenMorgen immer für die Planung der FertigungDaten vom vorhergehenden Tag,aber nie tagesaktuelle zur Verfügunghatte. Das Thema „Anschaffung einerneuen, integrierten MES-Lösung“ kamu. a. dadurch wieder auf die Tagesordnung,weil Vogel sich damals von densoftwaregebundenen, proprietärenund in der Neuanschaffung sehr teurenTerminals trennen wollte, um handelsübliche,softwareunabhängige undgünstigere Industrie PCs (IPCs) anzuschaffen.34MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


AnbieterübersichtDie Anforderungen an das SystemBei der Gesamtlösung ‚Hard- und Software’wurden im Vorfeld zwei Bedingungenfestgelegt: 1. Die Software-Lösungmusste unabhängig von der Hardwaresein; man wollte sich weder imBereich der IPCs noch im Bereich derServer an einen Hardware-Herstellerbinden. 2. Um endlich auch die Schnittstellenauswüchsezu beseitigen, wollteVogel fortan eine zentrale Datenbank,wo alle Daten künftig eingehen sollten,sowohl aus der Feinplanung – dem Leitstand– als auch BDE/MDE- und Personalzeiterfassungs-Daten.Nach einer Marktsondierung fiel dieEntscheidung auf die vollständig integrierteMES-Lösung cronetwork (Feinplanung,BDE/MDE, Personalzeiterfassung,Personalplanung) des IT-HausesIndustrie Informatik. Das im Anschlussdaran gemeinsam von IT-Abteilung, Geschäftsleitungund Produktionsabteilungangeforderte Pflichtenheft dientedann sogar als Basis für das Gesamtprojekt,wurde aber in weiteren Schrittennoch spezifisch ausgearbeitet. Zunächstbaute man eine Test-Umgebung auf, dievon der Vogel-IT zusammen mit IndustrieInformatik realisiert wurde. VolkerUhlmann zur erfolgreichen Implementierung:„Nachdem unsere IT-Leute –also nicht unbedingt die Spezialistenfür die Fertigung – das getestet hatten,was sie testen konnten, haben wir dieseTestergebnisse weiter in die Fertigunggegeben. Die Fertigungsabteilung hatdann in einem weiteren Schritt versucht,das Tagesgeschehen so real wiemöglich in der Testumgebung nachzubilden.Und erst nachdem diese beidenSteps erfolgreich abgeschlossen wurden,haben wir als Geschäftsführunggrünes Licht gegeben und Ende 2005/Anfang 2006 den Weg für den Echtbetriebdamit freigemacht.“Die Schulungen der Key-User fandenbei Industrie Informatik in Linzstatt, die der restlichen Mitarbeiter imAnschluss vor Ort. In Workshops zuspeziellen Themen – wie etwa Fertigungssteuerung– wurde dann nochmalsabgefragt, was die Mitarbeitergenau von der Software erwarteten undhat dann zum Teil mit ‚Training on theJob‘ gemeinsam die Lösung erarbeitet.In einem letzten Schritt wurde Anfang2008 die neue Personalzeitwirtschaftetabliert, die im Oktober 2008 inEchtbetrieb ging. Volker Uhlmann zurEinführung und zum Nutzen von cronetwork:„Heute haben wir – mit Ausnahmeder Zutrittskontrolle, die abersowieso nur peripher zum Einsatz kommensoll – das alles umgesetzt, was wirursprünglich auch geplant hatten. Dasheißt, die Bausteine Fertigungssteuerung,BDE, MDE und Personalzeiterfassungarbeiten auf einer Datenbankund wir haben nur noch eine Schnittstellezu unserem ERP-System, so dasswir jetzt in der Lage sind, aus diesenDaten die Fertigungssteuerung zeitnah,online zu aktualisieren. Die Fertigungssteuerung– und das ist einer dergrößten Nutzen – hat also immer einaktuelles Bild von der augenblicklichenSituation in unserer Fertigung.“ óIndustrie Informatik GmbH, Linz (A)www.industrieinformatik.comAIDA GmbHTel. +49 7056 9295-0SUMMIT IT CONSULT GmbHTel. +49 2402 10290-0AHB ELECTRONIC GmbHTel. +49 6201 4973-0AJE Consulting GmbH & Co. KGTel. +49 2672 9364-0all4time AGTel. +49 6201 84567-0ATOSS Software AGTel. +49 89 42771-0B Mobile & Time-Systems GmbHTel. +49 202 60905-0BMD Systemhaus GmbHTel. +43 7252 883-0DELTA BARTH GmbHTel. +49 3722 7170-0e.bootis agTel. +49 201 8596-0Freudenberg IT KGTel. +49 6201 80-8000FRITZ & MACZIOL GmbHTel. +49 731 1551-0GFOS mbHTel. +49 201 61300-0GÖRING iSeries SolutionsTel. +49 7251 989512Industrie Informatik GmbHTel.:+43 732 69 78-0IFS Deutschland GmbH & Co.KGTel. +49 9131 7734-0INTER-BOS GmbHTel. +49 221 258688-0Kaba GmbHTel. +49 6103 9907-0Lawson Software GmbHTel. +49 89 996540-0Alle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.de01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN35


marktübersichtZeit- und BetriebsdatenerfassungAnbieterübersichtMPDV Mikrolab GmbHTel. +49 6261 9209-0primion Technology AGTel. +49 7573 952-0Projektron GmbHTel. +49 30 6120-1398r.z.w. Infoniqa GmbHTel. +49 271 35950-0RATIO GmbHTel. +49 4102 6796-0ROWICOM GmbHTel. +49 2381 94095-0SAP Deutschland AG & Co.KGTel. +49 6227 7-47474SHR Computersysteme GmbHTel. +49 2571 9325-0Syllwasschy Anwendungssoftware undComputersysteme GmbHTel. +49 7775 93996-10TDS HR Services & Solutions GmbHTel. +49 89 63890-100TIMESYS AKTIENGESELLSCHAFTTel. +49 211 61895-0tisoware GmbHTel. +49 7121 9665-0Toolmaker Software AGTel. +41 43 30573-23Toolmaker Software GmbHTel. +49 8191 968-0UBR Reetmeyer GmbHTel. +49 228 98352-0UCI Software GmbHTel. +49 7164 931-03USC fulfillment GmbH & Co. KGTel. +49 911 45009-400VEDA GmbHTel. +49 2404 5507-0VEDA Zeit GmbHTel. +49 781 9389-0VEDA (Switzerland) AGTel. +41 52 342-0212Watermark Germany GmbHTel. +49 511 955743-0WOLF & JOSTMEYER – InformationssystemeTel. +49 6151 3390-97ZHS Zeitmanagementsysteme HardundSoftware GmbHTel. +49 611 7147-0CLICK towww.midrange.deEine Übersicht aller uns bekanntenAnbieter und deren Produkte mit ihrenvergleichbaren Merkmalen finden Siein der aktuellen Online-Ausgabe.Nichts dem Zufall überlassenGerechtigkeitsprinzipUm sich auf dem Markt erfolgreich und nachhaltig zuetablieren, sind Unternehmen, Händler sowie Dienstleistergezwungen, den Anforderungen des Marktes undder Kunden gerecht zu werden.Ein modernes Personaleinsatzplanungstoolbringt den optimalen undeffizienten Einsatz am Arbeitsplatz mitder Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheitin Einklang, so die Erfahrungzahlreicher Unternehmen, die auf einsolches System setzen. Auch in Bezugauf eine verbesserte Urlaubs- und Freizeitplanunglässt sich die Mitarbeiterzufriedenheitdeutlich erhöhen. TariflicheVorschriften, Stamm- und Zusatzqualifikationensowie unterschiedlicheBeschäftigungsarten können dabei problemlosberücksichtig werden.Zudem unterstützt ein solches Planungstoolauch die Durchsetzbarkeitunternehmerischer Entscheidungenwie zum Beispiel Vorgabe des Bedarfs.Nicht zuletzt leistet auch die genaueNachvollziehbarkeit von Planungenund Vorgaben durch alle Beteiligtenhierzu einen wichtigen Beitrag.Gerechtigkeit im BlickZu den Grundkriterien für den Personaleinsatzgehört bei den meistenUnternehmen neben dem Fix- und Sollbedarfvor allem auch die Gerechtigkeitim Umgang mit den Mitarbeitern.Das Gerechtigkeitsprinzip deckt z. B. X/TIME-PEP mit der integrierten Wunschbuchfunktionab. Jeder Mitarbeiter hatdie Möglichkeit, seine Wünsche etwafür die Schichteinteilung oder für festefreie Tage einzureichen. Diese werdendann innerhalb des Wunschbuchesden entsprechenden Muss- und Kann-Bedingungen zugewiesen, die bei derautomatischen Planung abgefragt undentsprechend einkalkuliert werden.Darüber hinaus erfolgt eine automatischeÜberprüfung der Plus- undMinusstunden, d. h. die Zeitkonten derMitarbeiter mit gleicher Qualifikationwerden miteinander verglichen. Aufdiese Weise kann der weitere Einsatzdes Mitarbeiters mit den wenigstenÜberstunden mit oberster Prioritätund des Mitarbeiters mit den meistenÜberstunden mit der niedrigsten Prioritätgeplant werden. Die Fixbedarfewerden auf Grundlage der entsprechenden– ggf. saisonalen – Besonderheitenerrechnet, damit ein optimalerTagessollbedarf entsteht. Einen hohenStellenwert nehmen grundsätzlich diegesetzlichen Rahmenbedingungen ein,die Mussbedingungen sind. So findendas Mutterschutz- und das Jugendarbeitsschutzgesetzsowie die Arbeitszeitordnungimmer Berücksichtigung.FazitMitarbeiter, die ihren Fähigkeiten undQualifikationen entsprechend gefordert,gefördert und eingesetzt werden, sindzufriedener und motivierter. Wer fürseine Kunden das Optimum bieten will,muss die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterentsprechend gestalten. DiesemAnspruch kommen viele Firmen durcheine Personaleinsatzplanung einen entscheidendenSchritt näher.óGfos GmbH, Essenwww.gfos.com36MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


Host Europe setzt auf Workforce Management von AtossTransparent und fairSicherheit, Innovation und Hochverfügbarkeit für ihre Kunden sowie Fairness und Offenheitgegenüber ihren Mitarbeitern: Die Host Europe GmbH stellt höchste Ansprüche an Leistungund Unternehmenskultur. Das gilt auch für das Thema Arbeitszeit: Um maximale Transparenzfür die Mitarbeiter zu schaffen, setzt das Unternehmen auf Workforce Management.Mit über 150.000 UnternehmensundPrivatkunden ist Host Europeder drittgrößte Anbieter von Internet-und Hosting-Dienstleistungen imdeutschsprachigen Markt. Das 1997gegründete Unternehmen verfügt überzwei eigene Rechenzentren mit 8.000Servern und beschäftigt am StandortKöln aktuell 160 Mitarbeiter. Der IT-Dienstleister setzt auf qualifizierte undmotivierte Mitarbeiter und hat es sichzum Ziel gemacht, sie bestmöglich zufördern und zu unterstützen. Das Unternehmenfühlt sich jedoch nicht nurKunden und Mitarbeitern verpflichtet,sondern auch dem Umweltschutz.Der Erfolg gibt diesem Konzeptrecht: Host Europe verbuchte in denletzten fünf Jahren ein Umsatzwachstumvon 900 %, die Zeichen stehen weiterauf Erfolg. Für Host Europe war dasein Grund, Organisation und Administrationder Arbeitszeiten zu optimierenund sie transparent und fair zu gestalten.ATOSS Time Control, eine modulareLösung für Arbeitszeitmanagementund Zutrittskontrolle, unterstützt diesesKonzept. Über die windows-basierteLösung werden die Arbeitszeiten allerMitarbeiter erfasst und gemanagt. Umdie erforderliche Höchstverfügbarkeitund Servicequalität zu gewährleisten,sind die Mitarbeiter zum Teil imSchichtbetrieb im Einsatz. Auch Bereitschaftsdienstesind bei Host Europe ander Tagesordnung. Alle unternehmensspezifischenBesonderheiten wurden inder Lösung abgebildet, Anpassungensind jederzeit einfach und schnell möglich.„Im harten Server-Geschäft zählenallein technologischer Vorsprung undSchnelligkeit. Wir setzen viel daran,so weit wie möglich zu automatisierenund zu standardisieren. Nur so könnenwir sicherstellen, dasswir im schnelllebigenInformationszeitalter dieNase vorne haben“, sagtPatrick Pulvermüller,Geschäftsführer der HostEurope GmbH.Zeitwirtschaft zumAnfassenMit ATOSS Time Controlwurde die Erfassung undAdministration der Arbeitszeitenzentralisiertund deutlich effizientergestaltet. Über die Zeiterfassungsterminalswerden Überstundenminutengenau erfasst undzeitnah ausgeglichen. Der integrierteEmployee Self Service ermöglicht denMitarbeitern außerdem, selbstständigihre Saldenstände abzufragen und Abwesenheitenzu beantragen. Der Workflowstellt sicher, dass der Antrag, zumBeispiel auf Urlaub oder Fortbildung,von den zuständigen Vorgesetzten genehmigtund anschließend in der Zeitwirtschaftberücksichtigt wird. Auchdie Personalabteilung profitiert: Routineanfragenund -prozesse sind deutlichweniger geworden, Fehlerquellen wurdenreduziert.Sicherheit nach MaßEin fairer Umgang mit den Mitarbeitern steht bei Host Europeauch im Bereich der Arbeitszeitgestaltung im MittelpunktAls Internet-Hosting-Provider mussHost Europe höchsten Anforderungenan die Sicherheit der gespeichertenKundendaten gerecht werden. Aus diesemGrund war es dem Internet-Dienstleisterwichtig, ein ganzheitliches Zutrittskontrollsystemzu installieren, dasüber die Zeitwirtschaftslösung gesteuertwird. ATOSS übernahm die Generalunternehmerschaftund realisiertegemeinsam mit dem Partner Kaba einkomplexes System mit mehreren Sicherheitsstufen,unterschiedlichstenBenutzergruppen und einem ausgeklügeltenAutorisierungskonzept. óATOSS Software AG, Münchenwww.atoss.com01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN37


marktübersichtZeit- und BetriebsdatenerfassungDurchgängige SAP-Lösung spart Zeit und AufwandBessere DatenqualitätDer mittelständische Hersteller von Edelstahlbehältern für den Getränke- und Lebens mittelbereich,Rieger Behälterbau, setzt zur Unternehmenssteuerung ein SAP-System ein. Das SubsystemB-COMM ERP für SAP ERP von Kaba regelt die Zeit- und Betriebsdatenerfassung.Die Fertigungsdaten werden nunmaschinell erfasst. Das spart Riegerviel Zeit. Auch hat sich die Datenqualitätgesteigert. Das Unternehmenist jetzt stets aktuell und hat eine hoheTransparenz erreicht.1952 von HerbertRieger gegründet,entwickelte sich dieRieger BehälterbauGmbH von einer Holzküfereizum Behälter-und Apparatebaufür die Getränke‐, Lebensmittel‐,PharmaundChemieindustrie.Heute arbeiten an denBetriebsstandorten Ingersheim,Bietigheim-Bissingen und Pècsinsgesamt 180 Beschäftigte.Gefertigt werden u. a. DruckundVakuumbehälter, Schalen- und Stapeltanks,KZE-Tanks, CIP-Behälter, Lagertanks(Druck-)Fermenter, Reaktorenund Kolonnen maßgeschneidert nachspezifischen Kundenwünschen.Ökonomische FertigungAuf einer Produktionsfläche von 6.000Quadratmetern werden in Bietigheim-Bissingen Behälter für jeden nochtransportablen Durchmesser bis ca.6.200 mm und einer Einsatzwandstärkevon maximal 25 mm gefertigt. Einmoderner Maschinenpark ist Garantfür eine ökonomische Fertigung beigleichbleibend hoher Qualität. Das umfassendeEdelstahllager ist bestückt mitden unterschiedlichsten Werkstoffen,Abmessungen und Oberflächengütern,reduziert die Vorlaufzeiten für die Materialbeschaffungund ermöglicht somitkurze Lieferzeiten.Keine InsellösungerwünschtSeit 2007 steuert einSAP-System das Unternehmen.Die ZeitundBetriebsdatenerfassungregelt dasSubsystem B-COMMERP für SAP ERP vonKaba. Es integriertsich nahtlos über definierteSchnittstellenin das SAP-System,die Pflege der Datenerfolgt ausschließlichim SAP-System. Gerade das hat RiegerBehälterbau überzeugt. „Wir wolltenkeine Insellösung, kein weiteres System“,betont Oliver Stumpf, der Projektleiterbei Rieger Behälterbau. Nacheinigen Referenzbesuchen entschiedman sich für den Marktführer Kaba,der auf mehr als 1.300 SAP-Kundenverweisen kann und eine sehr engeZusammenarbeit mit SAP pflegt. Nachder Zeiterfassung führte Rieger Behälterbauin einem zweiten Schritt die Betriebsdatenerfassungein. „Das Systemsollte uns Betriebsdaten, die wir bishermit einem hohen manuellen Aufwanderfasst hatten, automatisiert zur Verfügungstellen“, erklärt Oliver Stumpf dieZielsetzung.Automatisierte BetriebsdatenAlle Arbeitsgänge der Aufträge werdennun von den Mitarbeitern an denKaba Terminals an- und abgemeldet.Erfasst wird auch Nacharbeit sowieMehrmaschinenbedienung. Diese Datenfließen dann in das SAP-Modul PPund werden dort ausgewertet. Besonderswichtig war dem Unternehmendie automatisierte Erfassung der Lieferantenchargen-Nummerpro Auftrag.Hier entwickelte Kaba zusammen mitdem SAP-Systemhaus AfO eine Sonder-Rückmeldelösung, welche die Rückmeldungvon Materialchargennummer unddie Eingabe von Mengen und Einheitenvorgangsbezogen ermöglicht. Die Rückmeldungerfolgt über eine definierteRückmeldefunktion am Kaba Terminal.Das Kaba Subsystem hat sich in derPraxis bewährt. „Die Fertigungsdatenwerden nun maschinell erfasst. Dasspart uns viel Zeit“, zieht Oliver StumpfBilanz. „Im Gegensatz zu früher hatsich die Datenqualität gesteigert, Fehlersind nahezu ausgeschlossen. Wirsind stets aktuell und haben so einehohe Transparenz. Insgesamt sind wirmit der Lösung von Kaba sehr zufrieden.Das System läuft reibungslos.“ Petra Eisenbeis-Trinkle óKaba GmbH, Villingen-Schwenningenwww.kaba.de38MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


PROMOTIONVEDA HR ZeitNicht nur aktuell – der Zeit voraus!Auf die Personalabteilungen kommen durch die Flexibilisierungder Arbeitszeiten zusätzliche Aufgaben zu. Der Trendgeht von starren und zentral geführten hin zu flexiblen, mitarbeitergesteuertenArbeitszeitmodellen. Eine intelligente Personalzeitwirtschaftmuss daher jegliche Arbeitszeitlösung, wieetwa Langzeitkonten, Lernzeitkonten oder Ampelkonten darstellen,um Produktivitätund Leistungsfähigkeiteines Unternehmens zusteigern.VEDA HR Zeit bietet einegroße Zahl von Zeitmodellen,in denen Arbeitszeitregelndurch diverseParameter abgebildetwerden können. DirekteAbfragen oder selbst definierbareBerichte (z. B.Excel-Tabellen) bietenübersichtliche Darstellungs-und Auswertungsmöglichkeitenfür Personalabteilung, Geschäftsführungund Mitarbeiter.Flexibel für die ZukunftAls klassischer Lösungsanbieterfür den Mittelstand mit speziellerExpertise im IBM i-Series Umfeldbietet die VEDA GmbH plattformunabhängigeLösungen. Flexibilitätin allen Bereichen wird durchindividuelle Ausbaumöglichkeitenunterstützt, denn moderne Unternehmensind auf die Zukunftausgerichtet. VEDA HR Zeit gehtdiesen zukunftsorientierten WegVEDA HR Zeit | Die Module:• Personalzeitwirtschaft• Personaleinsatzplanung• Auftragszeitwirtschaft• Zutrittskontrolle• Besucherverwaltung• Employee Self Service• Workflow Manager• Office Integration• Telefonbuchung• Individual Reporting Package• Business Intelligence• Schnittstellen zu allen gängigenAbrechnungssystemenmit und bietet verschiedenste Module, die heutige und zukünftigeAnforderungen in den Bereichen Auftragszeitwirtschaft,Zutrittskontrolle, Besucherverwaltung oder Personaleinsatzplanungerfüllen.oder unterwegs nutzt seine individuelle Arbeitszeiterfassung:per Terminal, Internet, SMS oder Telefonanruf. Dabei ist größtmöglicheAktualität immer gewährleistet, da die erfasstenZeiten sofort berechnet werden. Auch in der Darstellung setztVEDA HR Zeit auf Individualität und unterstützt die Anwenderdurch freie Wahl der Benutzeroberfläche und durch eine einfacheund intuitive Benutzerführung.Meine Zeit – Deine ZeitAnwender wünschen sich integrierte Lösungenmit einheitlicher und gewohnter Arbeitsumgebung,die durch einfacheInformationsbeschaffungund -weitergabeZeit sparen: VEDA HRZeit entlastet die Personalabteilungund die Mitarbeiterdurch Modulewie Employee Self Serviceoder den WorkflowManager. Jeder Mitarbeiterkann Informationenüber die eigenen Zeitkontenabfragen, Fehlerprotokollebearbeitenund Buchungen erzeugen. Urlaube oder Schulungenlassen sich mit einem automatisiertenGenehmigungsverfahren beantragen. Durchdas Modul Office Integration kann das SystemInformationen über Änderungen oder Fehlzeitenaktiv als E-Mails versenden.Intelligent IntegriertAls integrierte Anwendung unterstützt VEDA HRZeit eine ganzheitliche Betrachtung aller Prozessevon der Zeiterfassung bis zum Controllingund stellt Schnittstellen zu allen gängigenAbrechnungspaketen bereit. Durch den modularen Aufbau derHR-Software-Lösungen der VEDA GmbH ist eine volle Integrationmit VEDA HR Entgelt natürlich gewährleistet.Zukunftsorientierung heißt auch Mitarbeiterorientierung und-zufriedenheit durch einfache Bedienbarkeit, die bei VEDA HRZeit schon mit Zutrittskontrolle und individueller Arbeitszeiterfassungbeginnt. Jeder Mitarbeiter ob in Büro, WerkshalleVEDA GmbHCarl-Zeiss-Straße 1452477 AlsdorfTel. +49 (0) 2404 5507-0Fax +49 (0) 2404 5507-2133www.veda.net


marktübersichtZeit- und BetriebsdatenerfassungMANOR erstellt Personalpläne mit InVisionEinheitliche PlanungsbasisMANOR nutzt bereits seit 1995 eine spezifische Softwarelösung für die Erstellung derPersonal einsatz pläne. Im Verlauf der zehnjährigen Nutzung wurde die eingesetzteSoftware einer Vielzahl an individuellen Anpassungen unterzogen, um sie den Bedürfnissender Planungs einheiten bei MANOR anzupassen.So entstand mit der Zeit ein Tool, daskaum noch mit der ursprünglichenVersion vergleichbar war und auchnicht mehr mit den üblichen Release-Updates versorgtwurde. Vorrangigausschlaggebendfür die Neuorientierungwar somitdas zeitintensive,manuelle Verplanender einzelnenAktivitäten sowiedie fehlende Möglichkeit,eine Bedarfsanalyseund-prognose anhandder tatsächlichen Transaktionen undbudgetierten Umsätze durchzuführen.Eine neue PlanungsphilosophieMANOR stellte daher eine vollkommenneue Planungsphilosophie auf, die denbisherigen Prozess komplett umkehrte:Das alte Arbeitsverteilungsprinzip „wermacht was und wann“ wurde transformiertin ein konsequent an der Kundenfrequenzausgerichtetes WorkforceManagement (WFM), unter Berücksichtigungvon budgetierten Umsätzen undhistorischen Transaktionsdaten.Nach eingehender Marktanalyseund einem mehrstufigen Auswahlverfahrender Anbieter wurde InVisionSoftware ausgewählt, in drei Warenhäusernein sechsmonatiges Pilotprojektdurchzuführen. Nach erfolgreichemAbschluss der Pilotphase sowienach Auswertung des zu erwartendenRoI entschied sich das Projektteambei MANOR am Ende einstimmig fürdie Lösung InVision Enterprise WFM.Neben dem generellen Ansatz der Bedarfsorientierungerfüllt die Lösungvon InVision alleKriterien, die dasProjektteam indas Pflichtenheftihrer Ausschreibungaufgenommenhatte.UmsetzungEine der zentralenHerausforderungenbei der Anpassung desWFM-Systems an die spezifischen Anforderungenvon MANOR stellte die Bedarfsprognosedar: Für die Errechnungdes Personalbedarfs wird zunächst dergeplante Jahresumsatz budgetiert, vondem ein bestimmter Prozentsatz fürden Personalkostenaufwand festgelegtwird. Dieser Anteil wird in einenGesamtstundenbedarf umgerechnetund, als Arbeitsvolumen einerseits fürkonstante und andererseits für transaktions-bzw. umsatzorientierte Aktivitätenverteilt, auf die Verkaufstageim gesamten Jahr in das WFM-Systemgespeist. Hinsichtlich der zu erwartendenAnzahl der Transaktionen für einebestimmte Periode nutzt MANOR historischeDaten aus externen Quellen wieKassen- und WWS-Systemen. Darüberhinaus fließen die budgetierten Tagesumsätzein die Berechnung des Bedarfsmit ein. Auf Basis all dieser Daten erhaltendie rund 1.000 Planer in denAbteilungen der Warenhäuser in derAnwendung der InVision-Lösung ganzeinfach per Knopfdruck eine Prognosekurvefür den zu erwartenden Kundenflussauf ihrer Verkaufsfläche sowiedie entsprechenden Arbeitspläne ihrerMitarbeiter. Diese Planung können siegemäß aktueller Vorkommnisse, wiebeispielsweise ungeplante Abwesenheitenaufgrund von Krankheit, selbstnoch manuell anpassen.Nach dem erfolgreichen Roll-outder auf die Bedürfnisse von MANORzugeschnittenen Lösung in allen Warenhäusernlassen sich heute eindeutigeNutzenvorteile feststellen. Deutlichwerden diese bei einer Betrachtung derPlanungsdauer: Seitdem hat sich derPlanungsaufwand insgesamt um ca.40 Prozent verringert. Ganz im Sinneeiner „One-Click-Solution“ erfolgt dieBedarfsermittlung und Schichtzuteilungvollautomatisch per Knopfdruck,so dass die avisierte Planung – im Vier-Wochen-Zyklus mit zwei Wochen Vorlaufzeit– mit geringem Zeitaufwandrealisierbar ist. Am bedeutendsten istjedoch für MANOR, dass die Lösungzielgerichtet der neuen Planungsphilosophiedes Handelsunternehmensentspricht und ein konsequent an Kundenflussund Umsatz ausgerichtetesWorkforce Management abbildet. óInVision Software AG, Ratingenwww.invisionwfm.com40MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


Verschlüsselungsverfahren im UniversalbeschlagSicher in der HandDer Universalbeschlag von primion ist entweder mit einem Mifare DESFire EV 1-Leseroder einem LEGIC advant-Leser ausgestattet und beinhaltet sämtliche Funktionen einerOffline-Komponente. Die Zutrittsrechte werden von einem Master-Leser vergeben, derüber eine zentrale Datenbank die Zutrittsrechte auf das Ausweismedium schreibt.Das Design undeine solide, manipulationsgeschützteMechanik machen denBeschlag zu einem universelleinsetzbarenProdukt in der Sicherheitstechnik.Die Drückerbetätigungkannherkömmlich durchKarte oder Ausweis gesteuert,oder mit einemmotorischen Riegelantriebkombiniert wer-den. Dieser bedingteinen versicherungstechnischenVerschluss, ohnedass dafür das bereitsvorhandeneSchloss ausgebautwerden muss.Um die reibungsloseFunktionsfähigkeitderRFID-Systeme auchweiterhin sicherzustellen,entschiedsich primion schon früh für die Einführungvon Mifare DESFire EV1 undLEGIC advant. Im Gegensatz zum KryptieralgorithmusCRYPTO1 bei MifareClassic gilt der Advanced EncryptionStandard, kurz AES, bei Mifare DES-Fire EV1 derzeit als unüberwindbarund der am besten analysierte Verschlüsselungsalgorithmusüberhaupt. Susanne Christmann óprimion Technology AG, Stetten a. k. M.www.primion.deService 01/2010inserentenAIDA Orga . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35www.aida-org.deAXEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5www.axel.comCubeWare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25www.cubeware.deEPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9www.eposgmbh.comHelp/Systems . . . . . . . . . . . . . . . . . 2www.helpsystemsintl.comIBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44www.ibm.deITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11, 19, 33www.midrange.deoxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3www.oxaion.deSUMMIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35www.summit-it-consult.deToolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43www.toolmaker.deVEDA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39www.veda.netWilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21www.wilsch.deautorenTheo Bär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28info@edv-baer.comSusanne Christmann . . . . . . . . . . . 41christmann@primion.deSigmar Deuring . . . . . . . . . . . . . . . . 17siegmar.deuring@solitas.comPetra Eisenbeis-Trinkle . . . . . . . . . . 38pet@kbs.kaba.comSandra Gerstmann . . . . . . . . . . . . . . 20gerstmann@de.multi-support.comManfred Haner . . . . . . . . . . . . . . . . . 26manfred.haner@sap.comMarco Mancuso . . . . . . . . . . . . . . . 10marco.mancuso@sou.deVolker Mischo . . . . . . . . . . . . . . . . . 13volker.mischo@de.ibm.comOlaf Paetsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14olaf.paetsch@infoniqa.comJulia Stäck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16Julia.Staeck@allgeier-it.deJörg Zeig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31hjzeig@zebis.degenannte firmenAllgeier IT Solutions GmbH . . . . . . 16www.allgeier-it.deATOSS Software AG . . . . . . . . . . . . 37www.atoss.combasycs GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24www.basycs.comCOMMON Deutschland e.V. . . . . . . 12www.power-society.deconats GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21www.conats.comEasy Software AG . . . . . . . . . . . . . . 15www.easy.deGfos GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36www.gfos.comIBM Deutschland GmbH . . . . . . . 13, 22www.ibm.deIndustrie Informatik GmbH . . . . . . 34www.industrieinformatik.comInfoniqa IT Solutions GmbH . . . . . . . 14www.infoniqa.comintex GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15www.intex-online.deInVision Software AG . . . . . . . . . . . . 40www.invisionwfm.comKaba GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38www.kaba.deMulti-Support Deutschland AG . . . . 20www.multi-support.comprimion Technology AG . . . . . . . . . . 41www.primion.deSendmail GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 18www.sendmail.comSolitas Informatik AG . . . . . . . . . . . . 17www.solitas.chSOU GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 10www.sou.deSteeb Anwendungssysteme GmbH 26www.steeb.de01/2010 · MIDRANGE MAGAZIN41


SERVICEGLOSSEVORSCHAUBack to the RootsVielleicht erinnern Sie sich noch: Vor noch gar nicht so vielen Jahrengab es in den meisten mittelständischen Unternehmen lediglich eineneinzigen Computer. Dieser barg alle elektronischen Daten und alleProgramme, die es damals so gab. Die Bits und Bytes waren zu dieserZeit zwar erst in spärlichem Umfang vorhanden und die EDV optimiertelängst nicht alle Unternehmenswinkel, aber immerhin war alles beisammenund aufgeräumt. Danach kam die Sturm- und Drangzeit, in derdie Programme raus wollten aus der zentralen Verwaltung. Das Client/Server-Computing ward geboren. Deren Anhänger, erkennbar an den geschmeidigenTurnschuhen amGeläuf, waren, ob der laufendenSupportanfragen, ständigin Bewegung. Ganz andersdie Kollegen, die damals nochder vermeintlich altmodischenund innovationslosen zentralenComputerei frönten. Allerdingswussten die mit denTurnschuhen noch nicht, dassin nicht allzu großer Ferne dasEnde der fetten Clients nahte.Wer nicht unbedingt den PC als Workstation braucht, der werkelt heutzutagemeist an schnuckeligen Thin- oder Smart- oder Web-Clients. SowohlAnwendungen, als auch Daten liegen irgendwo. Zentral oder dezentral,die Frage stellt sich heute nicht mehr. Begünstigt durch die schnellenNetzwerke interessiert sich kaum ein Anwender, von woher sein Bildschirmdie Intelligenz nimmt und wo denn die benötigten Daten herkommenund wo sie hingespeichert werden. Die Zentrale ist das Netzwerk.Und alles ist wieder wie am Anfang. Wer mehr über innovative Clientkonzeptewissen möchte, der schaue auf www.lanline-events.de unter„Desktop-Virtualisierung/Thin Clients“ nach.kdj óMIDRANGE MAGAZIN 02/2010erscheint am 20. 1. 2010SCHWERPUNKTHochverfügbarkeit und SecurityBei einem „Hätten wir doch …“ ist es bereitszu spät. Sorgen Sie besser früherals später in Sachen Hochverfügbarkeitund Security vor.Internationale Rechnungslegungund KonsolidierungFür deutsche Unternehmen sind dieRechnungslegungssysteme HGB, IASund US-GAAP relevant. Oft klaffen hierallerdings Theorie und praktische Umsetzungauseinander.MARKTÜBERSICHTThin Clients, Printserver,System- und Spezialdrucker,OutputmanagementUnsere Marktübersicht widmet sich diesesMal eher der Hardware. Wir stellenIhnen eine Auswahl der Anbieter vor undveröffentlichen Fach- und Anwenderbeiträgeaus der Praxis.Fantail, iStockphoto.comIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deThomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.), IrinaHesselink (I.H.), Klaus-Peter Luttkus (KPL),Klaus-Dieter Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.),Jörg Zeig (J.Z.)ANZEIGENBrigitte WildmannTelefon +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deTECHNISCHE REDAKTIONRobert Engel, Telefon +49 9563 74060Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491LEKTORATText Lift, Thomas GaissmaierMichaela OgorelicaBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste:Media-Daten Nr. 20/2010Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauchzur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden, dass diebeschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnungfrei von gewerblichen Schutzrechten ist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.42MIDRANGE MAGAZIN · 01/2010


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Intelligente Technologien für einen smarten PlanetenWie organisiert man Dinge, die man wedersehen noch anfassen kann?Immer mehr Unternehmen müssen feststellen, dass der virtuelle Wildwuchs neuer Systeme schnell ebenso komplexund undurchdringlich wird wie das Server-Dickicht, das man eigentlich lichten wollte. Heute hilft IBM Unternehmen miteiner breiten Palette von Lösungen dabei, sich mehr Überblick und Kontrolle über ihre virtuellen Ressourcen zuverschaffen: Server, Speicher, Anwendungen und vieles mehr. Damit können Sie virtualisierte IT-Umgebungen so weitvereinfachen und automatisieren, dass die Zuweisung und Konfiguration von Ressourcen nicht mehr Tage dauert,sondern Minuten. Unser offener Ansatz steigert die Effizienz und ermöglicht unseren Kunden Einsparungen von biszu 30 % bei Kapital- und Betriebskosten. Sie sehen, die Zeit ist reif für Cloud Computing.Smarte Unternehmen brauchen intelligente Software, Systeme und Services.Also: Machen wir den Planeten ein bisschen smarter. Wie, erfahren Sie unter ibm.com/virtualization/deIBM, das IBM Logo, ibm.com und das Bildzeichen des Planeten sind Marken oder eingetragene Marken der International Business Machines Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Andere Namen von Firmen, Produkten und Dienstleistungenkönnen Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein. © 2009 IBM Corporation. Alle Rechte vorbehalten. O&M IBM IT 29/09

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