Demokratie - ELAN

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Demokratie - ELAN

VeranstaltungsortZentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHNAlbert-Schweitzer-Straße 113-11555128 MainzMit dem AutoA 60 Ausfahrt Finthen/Drais: Richtung Innenstadt/Saarstraße. Der Saarstraße folgen bis Höhe Universität;nach Fußgängerüberweg, aber vor Straßenüberführungrechts in die Albert-Schweitzer-Straßeabbiegen.Vor der nächsten Ampel befindet sich das ZentrumGesellschaftliche Verantwortung.Parkplatz: Hinter dem Zentrum, Einfahrt: Xaveriusweg.Bei geschlossener Schranke bitte klingeln!Mit öffentlichen VerkehrsmittelnAb Mainz Hauptbahnhof: Bus-Abfahrtsstelle F mitBussen der Linie 6 oder 6A (Richtung Gutenberg-Center/Marienborn über Universität) bis HaltestelleBotanischer Garten.Krise derDemokratieVorträge, Workshops, DiskussionStudientagSolidarische ÖkonomieSamstag, 9. April 2011


2. Wer entscheidet, was produziert wird:Staat, Markt, Bürgerinnen und Bürger?Warum werden trotz ständig wachsender Produktion undzunehmenden Dienstleistungsangeboten weder nationalnoch global vitale Bedürfnisse von Menschen angemessenerfüllt? Umfassende Gesundheitsvorsorge, Bildung,gesunde und ausreichende Ernährung stehen nurMinderheiten zur Verfügung, während gleichzeitig wertvolleRessourcen verschwendet werden. Wie können wirerreichen, dass Wirtschaft am Ziel eines guten Lebens füralle ausgerichtet wird?Impuls: Kristina Bayer4. Daseinsvorsorge: staatlich, genossenschaftlich,demokratisch kontrolliert …?Aufgrund der Abhängigkeit von Wirtschaftswachstumund Steueraufkommen und wegen der wachsendenUngleichheit in den Industriegesellschaften gerät dieöffentliche Daseinsvorsorge immer weiter unter wirtschaftlichenund politischen Druck. Teilweise werdenregionale Defizite durch die SelbstorganisationBetroffener ‚abgefangen‘. Neben der Rekommunalisierungprivatisierter Einrichtungen entstehen neue,z.B. genossenschaftliche Modelle der öffentlichenVersorgung. Was trägt die „Solidarische Ökonomie“zu einer neuen, demokratisch aufgebauten und bedürfnisgerechtenDaseinsvorsorge bei?Impuls: Dagmar Embshoff3. Arbeit im Wandel - neues Verständnis vonArbeit und Wandel der Rollen.Unser Verständnis von Arbeit ist seit Beginn der Industrialisierungdurch Lohnarbeit geprägt. Dabei bleiben dieunverzichtbaren ehrenamtlichen Engagements und dienoch immer vorwiegend von Frauen erbrachten Leistungenfür Haushalt, Familie und Gemeinschaftslebenunberücksichtigt. Ebenso bleibt die Übernahme vonVerantwortung für den Schutz und die Weiterentwicklungvon Gemeingütern ungeklärt. Welches neue Verständnisvon Arbeit wird dagegen im Konzept der „SolidarischenÖkonomie“ vertreten?Impuls: Hartwig DanielsAnmeldung und weitere InformationenAnmeldung bitte bis zum5. April 2011bei Frau Irmgard Reuter,Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHNi.reuter@zgv.infooder telefonisch: 06131 - 28744-0Kostenbeitrag: 10 €, Ermäßigung möglich.


Elisabeth Voß ist Betriebswirtinund arbeitet als Beraterin,Projektentwicklerin und Publizistinin Berlin zu den Themensolidarische Ökonomien, genossenschaftlicheUnternehmungen,Hausprojekte und Selbstorganisationin Wirtschaft und Gesellschaft.Sie ist seit 20 JahrenRedaktionsmitglied und Autorin der CONTRASTE -Monatszeitung für Selbstorganisation.Sie ist u.a. für das NETZ für Selbstverwaltung undSelbstorganisation e.V. und das NETZ Kompetenzzentrumfür Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-BrandenburgeG.tätig. Im Frühjahr 2010 hat sieden „Wegweiser Solidarische Ökonomie ¡Anders Wirtschaftenist möglich!“ veröffentlicht:Weiterführende Linkswww.solioeko.de/vosswww.contraste.orgwww.netz-bund.dewww.netz-eg.dewww.solidarische-oekonomie.dewww.rnf-nordhessen.dehttp://2009.elevate.at/diskurs/teilnehmerinnen/detail/guests/kristina-bayer/www.upress.uni-kassel.de/online/frei/978-3-89958-612-1.volltext.frei.pdfKristina Bayer ist Sozialwissenschaftlerin und Beraterin.Sie studierte in Berlin, Heidelbergund Sāo Paulo undpromoviert derzeit an der UniversitätKassel zum Thema „Beratungfür NachhaltigesWirtschaften“. Seit 1989 beteiligtsie sich regelmäßig an Projektenin Brasilien (GewerkschaftlicheBildungsarbeit, Menschenrechtsarbeit),ab Mitte der1990er Jahre an verschiedenenselbstverwalteten Initiativen in Berlin (Umsonstladen,Interkultureller Garten Friedrichshain/Kreuzberg, Bildungsinitiative„Rückenwind“ u.a.). 2005 war BayerDelegierte am Weltsozialforum in Porto Alegre. 2007gründete sie gemeinsam mit KollegInnen an der UniversitätKassel den Verein zur Förderung der SolidarischenÖkonomie und das Regionale NachhaltigkeitsforumNordhessen. Dort ist sie derzeit als Beraterin fürSolidarisches Wirtschaften tätig.VeranstalterRheinland-Pfalz

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