Generation Instandhaltung 2.0: mobil, vernetzt und interaktiv

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Generation Instandhaltung 2.0: mobil, vernetzt und interaktiv

Die mobile Instandhaltung hat sich in vielen Branchen zu einer festen Größe unter den integriertenGeschäftsprozessen entwickelt. Unternehmen stehen jedoch einer Vielfalt verfügbarer Endgeräte,Kommunikationstechnologien sowie Software-Architekturen und -Produkten gegenüber. Die Auswahleiner geeigneten Lösung, die auch die Bedürfnisse des Endanwenders optimal erfüllt, kann entscheidendeWettbewerbsvorteile mit sich bringen.Vereinfacht kann das Konzept wie folgt beschrieben werden: Ein Teil der IT-Landschaft (in diesem Zusammenhang etwa Hardwarewie Rechenzentrum, Datenspeicher sowie Software) wird auf Nutzerseite nichtmehr selbst betrieben oder örtlich bereitgestellt, sondern bei einem odermehreren Anbietern als Dienst gemietet, der meist geografisch fern angesiedeltist. Die Anwendungen und Daten befinden sich dann nicht mehr auf dem lokalen Rechner oder imFirmenrechenzentrum, sondern in der Wolke (engl. „cloud“). Das Gestaltungselement eines abstrahiertenWolkenumrisses wird in Netzwerkdiagrammen häufig zur Darstellung eines nicht näher spezifizierten Teilsdes Internets verwendet. Der Zugriff auf die entfernten Systeme erfolgt über ein Netzwerk, beispielsweisedas des Internets. Es gibt aber im Kontext von Firmen auch sogenannte „Private Clouds“, bei denen dieBereitstellung über ein firmeninternes Intranet erfolgt. Die meisten Anbieter von Cloudlösungen nutzendie Poolingeffekte , die aus der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen entstehen, für ihrGeschäftsmodell.Als Sprachsteuerung bezeichnet man die Übermittlung von Befehlen antechnische Geräte, die per Stimme erfolgt. Grundsätzlich kann das Prinzipder Sprachsteuerung bei einer sehr großen Zahl von Gerätetypen zumEinsatz kommen. Voraussetzung ist, dass es ein Modulfür Spracherkennung gibt, das sprachliche Äußerungen aufnehmen undinterpretieren kann. Da es sich bei Kommunikation mit menschlicher Sprachemeist um einen Dialog zwischen zwei Gesprächspartnern handelt, findetman die Spracherkennung häufig in Verbindung mit Sprachsynthese. Auf diesem Weg können demBenutzer des Systems akustische Rückmeldungen über den Erfolg der Spracherkennung und Hinweiseüber eventuell ausgeführte Aktionen gegeben werden. Auf die gleiche Weise kann der Benutzer auch zueiner erneuten Spracheingabe aufgefordert werden.


Unter Fernwartung versteht man den Fernzugriff von technischem Personal aufSysteme zu Wartungs- und Reparaturzwecken. Neben Telefonanlagen undIndustrieanlagen werden zunehmend Computer aus der Distanz gewartet.Ein Notebook (engl. notebook – Notizbuch) – auch Laptop (engl. laptop – „aufdem Schoß“) oder Klapprechner – ist ein kleiner, tragbarer Personal Computer.Robuste Laptops (engl. rugged notebook) sind für die Arbeit unter extremenBedingungen konzipiert. Besondere Eigenschaften dieser robusten Computer sindder Schutz gegen Spritzwasser, Staub und das herunterfallen des Gerätes. Ein imfreien ablesbares Display gehört auch zu den Merkmal dieser Geräteklasse.Ein Smartphone ist ein Mobiltelefon, das mehr Computerfunktionalität und -konnektivität als ein herkömmliches fortschrittliches Mobiltelefon zurVerfügung stellt. Aktuelle Smartphones lassen sich meist über zusätzlicheProgramme (sogenannte Apps) vom Anwender individuell mit neuenFunktionen aufrüsten. Ein Smartphone kann auch als ein kleinertransportabler Computer (PDA) mit zusätzlicher Funktionalität einesMobiltelefons verstanden werden.Pads füllen eine Lücke zwischen Smartphone und Highend-Laptop. Sie sind flexibelwie ein Smartphone, kleiner als ein Laptop und schnell.Ein Wearable Computer wiederum ist ein Computersystem, das während derAnwendung am Körper des Benutzers befestigt ist. Wearable Computingunterscheidet sich von der Verwendung anderer mobiler Computersystemedadurch, dass die hauptsächliche Tätigkeit des Benutzers nicht die Benutzung desComputers selbst, sondern eine durch den Computer unterstützte Tätigkeit in derrealen Welt ist.Unter erweiterter Realität (von engl. augmented reality, AR) versteht man diecomputergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Informationkann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch untererweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden,also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergeneriertenZusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittelsEinblendung/Überlagerung. Bei Fußball-Übertragungen ist erweiterte Realität z. B. das Einblenden vonEntfernungen bei Freistößen mithilfe eines Kreises oder einer Linie.


RFID-Systeme gehören zur Gruppe automatischer Identifikationssysteme (Auto-ID-Systeme). Dieser Gruppewerden bspw. auch die folgenden Systeme, Technologien bzw. Verfahren zugeordnet:BarcodeSchrifterkennung (Optical Character Recognition - OCR)SpracherkennungBiometrische VerfahrenWarensicherungssysteme auf RF- oder EM-GrundlageMagnetstreifenKontakt-ChipkartenEine Hauptaufgabe solcher Systeme besteht, wie es die Bezeichnung Auto-ID-Systeme bereits vermutenlässt, darin, automatisiert Objekte (bspw. Personen, Tiere, Güter, Waren, Gegenstände, …) zuidentifizieren und sie für Maschinen lesbar zu machen. Dies reduziert nicht nur den Aufwand bei derDatenerfassung, sondern führt bspw. auch zu einer Verringerung von Ungenauigkeiten und somit zuentsprechend weniger Prüfungsaufwand. Zur besseren Abgrenzung der unterschiedlichen Einsatzgebiete(z.B. in Bezug auf genutzte Standards, Frequenzen etc.) wurde im Rahmen einer EU-Studie ein RFIDReferenzmodell entwickelt.Die zwischen Objekt- und Informationsebene bestehende Lücke kann durch Auto-ID-Systeme soüberwunden bzw. verkleinert werden. Weil der Abstand zwischen beiden Welten gerade bei RFIDgestützten Systemen nur noch sehr klein ist, ist bereits von einem "Internet der Dinge" die Rede.Neben der Identifikation können Auto-ID-Systeme weitere Aufgaben wie bspw. Tracking und Tracing oderauch Sicherheit übernehmen. Die Anwendungsbereiche die sich daraus ableiten, decken ein Spektrum ab,welches von der Erfassung von Warenflüssen über Zugangskontrollen für Gebäude bis hin zuAbrechnungssystemen reicht. Dementsprechend unterschiedlich können dann auch die Anforderungen anein solches Auto-ID-System sein. Sind bei Massenanwendungen im Bereich der Warenkennzeichnungkostengünstige Systeme wie der Barcode gefragt, müssen bei Zutrittskontrollen fälschungssicherere undzuverlässigere, entsprechend teurere Systeme, wie bspw. biometrische Systeme zurPersonenidentifikation, eingesetzt werden.Aufgrund dieser vielfältigen Möglichkeiten sind Auto-ID-Systeme seit Jahren etabliert.Softwareschnittstellen oder softwareseitige Datenschnittstellen sind logische Berührungspunkte in einemSoftwaresystem: sie definieren, wie Kommandos und Daten zwischen verschiedenen Prozessen undKomponenten ausgetauscht werden. Dabei unterscheidet man Schnittstellen zum Zugriff aufSystemroutinen, zur Kommunikation mit anderen Prozessen und zum Verbinden einzelnerSoftwarekomponenten (Module) eines Programmes bzw. programmübergreifende Schnittstellen.


http://prezi.com/pvgf6jjf_s8k/generation-instandhaltung-20-mobil-vernetzt-und-interaktiv/Jan Dreßler, ist CEO des Softwarehauses dawin gmbh und Referent für „Mobile Instandhaltung“ an derFH Kärnten.Die dawin gmbh entwickelt seit über 15 Jahren Softwarelösungen und setzte seinen Schwerpunkt imBereich Mobile Solutions. Zudem bietet das Softwareunternehmen Lösungskompetenz im BereichSprachsteuerung für mobile Datenerfassung an. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter undhat seinen Sitz im Köln/Bonner-Raum in Deutschland.http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computinghttp://de.wikipedia.org/wiki/Smartphonehttp://de.wikipedia.org/wiki/Wearable_Computinghttp://de.wikipedia.org/wiki/Sprachsteuerunghttp://de.wikipedia.org/wiki/Spracherkennung#Sprachausgabehttp://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realit%C3%A4thttp://de.wikibooks.org/wiki/RFID-Technologiehttp://de.wikipedia.org/wiki/Schnittstelle

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