Pfarrbrief - Christus König, Heilig Geist, St. Franziskus / Osnabrück

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Pfarrbrief - Christus König, Heilig Geist, St. Franziskus / Osnabrück

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Der Pfarrbrief

der katholischen Kirchengemeinden

Christus König und St. Franziskus III/09

Pfarrbrief

der katholischen Kirchengemeinden

Christus König, Heilig Geist und St. Franziskus

Kinderreporter unterwegs ...

Zum Abschluss ihrer

Vorbereitung gestalteten

die Firmlinge aus Christus

König, Heilig Geist und

St. Franziskus die Motorhaube

eines Autos.

Gesucht: Ein Name

für den neuen Pfarrbrief

vor

... zu den

Krippen

Advent / Weihnachten 2009

Foto: Roland Juchem


Redaktionsschluss dieser

Ausgabe war der

15. November.

Die nächste Ausgabe

erscheint zum 1. Fastensonntag

am 21. Februar.

Redaktionsschluss dafür ist

dann der 5. Februar.

Manuskripte an: redaktion@

christus-koenig-os.de

2 | Pfarrbrief

Liebe Gemeindemitglieder

aus den Gemeinden Christus König,

Heilig Geist und St. Franziskus!

„Sie freuten sich, dass Gott an sie gedacht hat“ –

dieser Bibelvers aus dem Buch Baruch (5,5e) im Alten

Testament steht als gemeinsamer Leitgedanke über

der diesjährigen Adventszeit in unseren drei Gemeinden.

Kann ich den Ausdruck dieser Freude für mein

Leben, für das Leben in unseren Gemeinden teilen?

Wir laden ein, solcherart Glaubenserfahrungen füreinander

zu öffnen. Wie das konkret gelingen kann, dazu

lesen Sie bitte weiter hinten. Auch laden wir herzlich

zu den Rorategottesdiensten an drei Mittwochabenden

in Heilig Geist und am vierten Adventssonntag in

St. Franziskus ein.

Sie halten den ersten gemeinsamen Pfarrbrief unserer

drei Gemeinden in den Händen. Den Mitgliedern des

gemeinsamen Öffentlichkeitsausschusses sage ich

Dank für allen langfristigen Austausch, die planerischen

Diskussionen, die Entwicklung und schließlich

die Erstellung dieser Ausgabe. Ein wichtiger und guter

Schritt für den weiteren gemeinsamen Weg ist getan!

Am ersten Januar 2010 werden die drei Gemeinden

Christus König, Heilig Geist und St. Franziskus

formalrechtlich zusammengeschlossen zur neuen

Pfarrei Christus König. Gemeinsame pastorale Wege

haben wir ja schon längst beschritten. Um den formellen

Gründungsakt auch in einem Gottesdienst zu

feiern, laden wir am Sonntag, den 3. Januar 2010,

in die Abendmesse um 18 Uhr in St. Franziskus zum

„Gründungsgottesdienst“ ein. Dabei sollen die oben

erwähnten Glaubenserfahrungen, über die wir uns

in der Adventszeit hoffentlich ausgetauscht haben,

einfließen. Sie sind letztlich der Grund auf dem wir

stehen. Mitgestaltet wird dieser Gottesdienst u.a. von

der Gruppe „Wellenbrecher“.

Zum Ende diesen Jahres geht Frau Martina Wulftange

aus dem Pfarrbüro Heilig Geist in den Ruhestand.

In diesem Heft …

Die neue Pfarrei:

Was ändert sich, was bleibt? 4

Advent:

Konzert und Glaubenserlebnisse 5

Kinderreporter unterwegs:

Maria und Josef im Karton 6

Weltkirche: Sternsinger und

Adveniat gegen Armut 8

Heilig Geist: Neues Team 9

Wir möchten unseren Dank für die vielen Jahre ihres

engagierten Dienstes mit einem Empfang am vierten

Adventssonntag, den 20. Dezember, im Anschluss an

den 11-Uhr-Gottesdienst im Pavillon in Heilig Geist

ausdrücken. Dazu laden wir die Gemeinde sehr herzlich

ein. Frau Monika Ruschmeier wird die Aufgabe

weiterführen und mit veränderten Öffnungszeiten

sowohl in Heilig Geist als auch in St. Franziskus als Sekretärin

Dienst tun. Die neuen Öffnungszeiten finden

Sie auf Seite 4.

Bereits am dritten Adventssonntag feiern wir um

11 Uhr im Gottesdienst in Heilig Geist das 40-jährige

Priesterjubiläum von und mit Roland Seider. Anschließend

ist ein Empfang im Pavillon.

In ihrem Exerzitienbuch schreibt die heilige Gertrud

von Helfta (1256–1302) an einer Stelle: „Erhebe dich,

o meine Seele, erhebe dich ... steh auf und tritt ein,

hin vor den Anblick des Herrn, deines Gottes“. Möge

das Weihnachtsfest uns alle neu zu einer solchen

Erfahrung führen.

Im Namen des gesamten Teams

grüße ich Sie sehr herzlich,

Christus König: 75 Jahre 10

Bauen: Pfarrbüro, Krippe,

dichte Dächer und Wände 11

Gemeindeversammlungen:

Infos aus erster Hand 12

Das geistliche Wort: Im Leben

eigene Ringe ziehen 13

Kurz notiert: Berichte, Termine

und andere Infos 14

Pastor Thomas Stühlmeyer, Pfarrer

Menschen: Zwei auf

dem Weg zum Diakon 19

Lebendige Adventskalender 21

10 Fragen an Martina Wulf-

tange / Lesetipp: „Am Hang“ 23

Terminkalender 24

Impressum 26

Gottesdienste 27


Dürfen wir vorstellen: das neue Logo!

Unser neues Logo schafft es in einmaliger Weise, die

Situation der katholischen Pfarrgemeinde Christus

König in sich zu vereinen. Als Erstes nimmt der Beobachter

die Form des Kreuzes wahr: das unverkennbare

Symbol der Christen, die bildliche Darstellung von Tod

und Auferstehung.

Auf den zweiten Blick erschließen sich die drei Linien,

die das Kreuz bilden. Sie stehen für das Zusammenkommen

der drei bisherigen Pfarreien Christus König,

Heilig Geist und St. Franziskus. Das Logo verkörpert

somit in eindrucksvoller Weise den formalen Zusammenschluss

sowie das Zusammenrücken der Gemeinden

um den Kern unseres Glaubens.

Auch die frische, ansprechende Farbgebung fällt sofort

ins Auge. Bewusst wurden Rot- und Orangetöne aus

einem Farbsegment gewählt, um das Verbindende zu

visualisieren. Darüber hinaus repräsentiert das Gelb-

Rot des Hintergrundes Dinge wie Heiligenschein, Gott,

Licht, Gold …

Pfarrbrief

noch ohne Namen

Das soll nicht so bleiben! Jedes Ding braucht einen

Namen, so verhält es sich auch bei unserem neuen

Pfarrbrief, den Sie jetzt in den Händen halten. Die

bisherigen Namen „Pfarrbrief“ für Christus König

und St. Franziskus sowie „17 vor 11“ für Heilig Geist

haben nun ausgedient. Wer von den Lesern eine Idee

hat, wie der neue Pfarrbrief unserer drei Gemeinden

heißen kann, teile es bitte der Redaktion mit. Wir

freuen uns über Ihre Vorschläge.

Haben Sie eine Idee? Dann darf sich jeder nun gerne

angesprochen fühlen und seine Namensvorschläge

entweder in den Pfarrbüros oder unter Redaktion@

Christus-Koenig-Os.de einreichen.

Darüber hinaus lädt das Redaktionsteam von St. Fran-

ziskus, Christus König und Heilig Geist die Leser

weiterhin ein, Beiträge einzureichen, die Redaktion zu

informieren oder sich auch über Leserbriefe zu äußern.

Die Redaktion sagt jetzt schon mal: „Vielen Dank“!

(ap)

Die drei Linien fügen sich zusammen, lassen das Kreuz

aber auch offen. Wiederum entstehen Parallelen zum

Prozess der Zusammenlegung der drei Pfarreien als

auch Hinweise auf die Offenheit unserer Gemeinden.

Die abgerundeten Formen machen das Kreuz unverwechselbar,

zeitgemäß . Somit ist das Logo ein

eigenes Corporate Design für die katholische Kirche

im Osnabrücker Norden.

Abschließend gilt unser großer Dank der Designerin

Eva Uthmann, die sich sofort bereit erklärte, neben

Familie und Beruf unserer neuen, größeren Pfarrei

Christus König ehrenamtlich ein Logo zu entwerfen.

Danke schön! (ap)

Oben sehen Sie das neue

Logo in der Grau-Version und

darunter in der Schwarzweiss-

Version für Fax-, Stempel-,

Kopieranwendungen. Die

farbige Version können Sie

auf der Titelseite sehen.

Titelvorschläge bitte an

redaktion@christus-

koenig-os.de mailen

oder in den Pfarrbüros

abgeben.

Die Redaktion freut sich auf

Ihre Vorschläge!

Pfarrbrief | 3


Was ist was?

Pfarrei: Begriff aus dem

Kirchenrecht für eine rechtlich

selbstständige Pfarrgemeinde

Kirchengemeinde: der Begriff

des Staatskirchenrechts

für eine Pfarrei als Körperschaft

öffentlichen Rechts

Gemeinde: nicht streng

definierter Begriff für eine

christliche Gemeinschaft

bestimmter Größe, die sich

meist um eine Kirche oder in

einer Pfarrei bildet

4 | Pfarrbrief

Lebendig hoch drei in eine Pfarrei

Was ändert sich? Was bleibt?

Zum 1. Januar 2010 schließen sich die drei Pfarrgemeinden

Christus König, Heilig Geist und St.

Franziskus zu einer einzigen Pfarrei Christus König

zusammen. Das haben, wie bereits mehrfach berichtet,

die Gremien und Verantwortlichen aller drei

Pfarreien nach Vorgaben des Bischofs bereits im

vergangenen Herbst beschlossen. Was ändert sich nun

im Einzelnen?

1. Die neue große Pfarrei Christus König im Osnabrücker

Norden hat drei Kirchen: Christus König in

Haste, Heilig Geist im Stadtteil Sonnenhügel und

St. Franziskus in der Dodesheide. Weiterhin wird

es aber Veranstaltungen, Gruppen und Ereignisse

geben, die sich rund um diese drei Kirchtürme abspielen.

Daher kann man vorerst auch weiter von

drei Gemeinden St. Franziskus, Heilig Geist und

Christus König sprechen. Allerdings wachsen diese

seit geraumer Zeit mehr und mehr zusammen zu

einer großen Gemeinde. Seit etlichen Monaten gibt

es immer mehr gemeinsame Veranstaltungen und

gemeindeübergreifende Gruppen, seit Anfang August

auch eine gemeinsame Gottesdienstordnung.

Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte haben

gemeinsam getagt, einige Ausschüsse arbeiten

bereits zusammen. Seit August ist in allen drei

Gemeinden auch dasselbe Seelsorgeteam tätig

(siehe Seite 23).

Neue Öffnungszeiten der Pfarrbüros

2. Am 3. Januar findet um 18 Uhr in der Franziskuskirche

ein Gottesdienst aus Anlass des Zusammenschlusses

statt. Ein größeres Fest aller drei

Gemeinden in der einen Pfarrei ist für den 6. Juni

geplant.

3. Ab Januar werden die beiden Pfarrgemeinderäte

(PGR) zu einem so genannten Pastoralausschuss

zusammengelegt, in den der Bischof die bisherigen

PGR-Mitglieder beruft, sofern sie weitermachen

möchten. Allerdings wird ein neuer Vorstand gewählt,

zu dem auch Pastor Dirk Meyer gehört. Für

den November 2010 sind wieder reguläre Pfarrgemeinderatswahlen

vorgesehen.

4. Die bisherigen Kirchenvorstände – zuständig für

rechtliche und finanzielle Fragen der Pfarrei – werden

übergangsweise zu einem Verwaltungsausschuss

zusammengelegt; Vorsitzender ist Pfarrer

Thomas Stühlmeyer. Im November wird ebenfalls

ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Derzeit bereiten

die Kirchenvorstände einen gemeinsamen

Haushaltsplan für das Jahr 2010 vor, der zu Beginn

des Jahres vom Nachfolgegremium Verwaltungsausschuss

verabschiedet wird.

5. Die neue Pfarrei Christus König erhält ein neues

Logo (siehe Seite 3), mit dem sie ab dem 1. Januar

einheitlich nach außen auftreten wird.

Christus König Heilig Geist St. Franziskus

Montag 09:00 – 12:00 Uhr 15:00 – 18:00 Uhr geschlossen

Dienstag geschlossen 08:00 – 13:00 Uhr geschlossen

Mittwoch 15:00 – 18:00 Uhr 14:30 – 17:30 Uhr 09:00 – 12:00 Uhr

Donnerstag 09:00 – 12:00 Uhr geschlossen 09:00 – 12:00 u. 15:00 – 18:00 Uhr

Freitag 09:00 – 12:00 Uhr geschlossen geschlossen


Adventskonzert

mit Adventsmarkt

Am Nikolaustag, dem 6. Dezember, findet um

16:30 Uhr in der Christus-König-Kirche ein ökumenisches

Adventskonzert mit Chören aus Haste statt.

Mitwirkende sind der um einen Projektchor erweiterte

Christus-König-Chor, die Schola CreDur sowie der

Männergesangverein Liederkranz.

Der Christus-König-Chor singt aus Anlass seines

20-jährigen Chorjubiläums Christoph Schönherrs

„Magnificat“ (2004/05) für Solo, Chor und Orchester.

Im Anschluss an das Konzert ist Gelegenheit, auf dem

Adventsmarkt vor der Kirche Leib und Seele zu stärken.

Adventskonzert und Adventsmarkt finden bereits

zum sechsten Mal statt und zählen zu den liebgewonnenen

ökumenischen Traditionen in Haste. Der Eintritt

in das Konzert ist frei, Spenden sind erbeten. Der

Erlös wird in diesem Jahr der Kirchenrenovierung der

Christus-König-Kirche zugerechnet. (ms)

„Sie freuen sich,

dass Gott an sie gedacht hat“

Dieser biblische Vers aus dem Buch Baruch im Alten

Testament wird das diesjährige Leitwort der Sonntagsgottesdienste

im Advent sein und wird auch in

der Lesung des 2. Adventssonntags vorgelesen. Unter

diesem Leitwort sind alle Gemeindemitglieder eingeladen,

einander persönliche Glaubenserfahrungen

mitzuteilen.

Das ist vielleicht ein ungewohnter Gedanke, sogar

eine Herausforderung: Die eigenen Erfahrungen, wo

Gott im Leben an mich gedacht hat, gegenseitig zu

öffnen. Wie kann das geschehen?

Ab dem 1. Advent finden Sie in allen drei Kirchen eine

Stellwand, davor einen Schreibtisch mit einem Stuhl.

Sie sind eingeladen, dort oder auch zu Hause jene

Glaubenserfahrungen aufzuschreiben, von denen Sie

sagen können: „Hier hat Gott an mich gedacht“.

Bitte heften Sie ihre Zettel dann an eine Stellwand,

mit oder ohne Ihren Namen. Natürlich können Sie

oder Ihre Kinder auch Bilder malen. Wer den Zettel

nicht selber anheften möchte, kann ihn in die Briefkästen

der Pfarrbüros werfen. Es wäre wunderbar,

wenn wir zu Weihnachten solche Glaubenserfahrungen

aus unseren Gemeinden als Gabe an die Krippe

stellen könnten. Und es wäre ein schönes Zeugnis für

alle, die die Weihnachtsgottesdienste besuchen.

Am ersten Adventssonntag werden wir in einer

Predigt diesen Adventsweg noch einmal ausführlich

vorstellen.

Am 3. Januar 2010 tragen wir in der Abendmesse um

18:00 Uhr in St. Franziskus, dem „Gründungsgottesdienst“

für die neue Gesamtpfarrei Christus König,

die Stellwände aus den drei Kirchen zusammen. So

soll sichtbar werden, dass wir unsere neue Pfarrei auf

lebendigen Glaubenserfahrungen gründen.

Bitte beteiligen Sie sich rege an diesem Weg!

Dr. Thomas Stühlmeyer, Pfarrer

Marion Willmering, Pastoralreferentin

Brillenstudio Haste D. Rohe

Bramstraße 18a

49090 OSNABRÜCK

Tel. (0541) 65125

Ökumenisches

Adventskonzert:

6. Dezember,

16:30 Uhr

Christus König

Wann hat Gott

an Sie gedacht? –

Erinnern Sie sich und

erzählen Sie anderen

davon!

Unsere neue Pfarrei

gründet auch auf

Glaubenserfahrungen …

Pfarrbrief | 5


Die Kinderreporter

(oben v.l.):

Theresa Schnieber,

Marie-Luise Fleute,

Helen Wansorra,

(unten v.l.)

David Meyer,

Jannik Maßbaum.

6 | Pfarrbrief

Maria und Josef im Karton

Wo lagern die Krippenfiguren, wenn nicht Weihnachten ist? Kinder

aus unseren Gemeinden haben schon im Oktober Kisten ausgepackt

Neugierig sind sie, die fünf Mädchen und Jungen aus der neuen Christus-König-Gemeinde.

So haben sich Helen Wansorra, Theresa Schnieber, Marie-Luise Fleute, David Meyer und

Jannik Maßbaum jetzt als Kinderreporter zusammengefunden, um die verschiedensten

Ecken der drei neuen Gemeindeteile zu erforschen. In jeder Ausgabe des neuen Pfarrbriefes

werden sie künftig Einrichtungen, Gruppen, Personen und Besonderheiten von Heilig Geist,

St. Franziskus und Christus König vorstellen. Als Erstes haben sich die Acht- bis Zehnjährigen

jetzt auf die Suche nach den Krippenfiguren in den drei Kirchen gemacht. (afl)

Zwischen Keyboard und

Verstärker: Im Keller unter der

Kirche lagern die Krippenfiguren

von Heilig Geist.

Begeistert packen die Kinder

aus. Fotos: Wansorra

Die Krippenfiguren der Heilig-Geist-Gemeinde befinden

sich nicht auf dem Dachboden der Kirche oder

des Pfarrhauses, sondern werden im „Musikkeller“

unter der Kirche gelagert. Hier erhalten sie regelmäßig

Besuch durch die Heilig-Geist-Band, die bestimmt

nicht ahnt, welch prominente Zuhörer ihnen bei ihren

Proben heimlich lauschen. In einem Regal an der

Wand verstecken sich in etlichen Kartons die unzähligen

Holzfiguren, wohlbehütet in alten Zeitungen

eingewickelt. Wir durften unter Aufsicht von Herrn

Placke einige Figuren auspacken, (unter anderem die

drei Könige, Schafe und sogar das Jesuskind …). So

entdeckten wir hier auf einer spannenden Reise in

die Unterwelt unserer Kirche die Krippenfiguren. Die

Führung von Herrn Placke hat mir gut gefallen.

Helen Wansorra

In der St.-Franziskus-Kirche waren wir ganz erstaunt:

die Krippenfiguren liegen zerlegt in Kartons in einem

Schrank in der Sakristei. Als Erstes guckt uns der

schwarze Kopf von König Caspar an. Die Figuren haben

Gelenke und sind nackt. Die Kleidung liegt schön

zusammengefaltet in einem anderen Karton. Alles ist

selbst genäht, erzählt uns die Küsterin Agnes Kleine-


Kohlbrecher. Toll! Mit den Gelenken sind die Krippenfiguren

so beweglich wie unsere Puppen. So kann die

Krippe immer wieder anders aufgebaut werden. Das

wollen wir zu Hause auch einmal versuchen.

Die ersten Figuren werden in St. Franziskus oft schon

im Advent in der Kirche aufgestellt, für besondere

Adventsgottesdienste. In diesem Jahr bekommt die

Krippe vielleicht zum ersten Mal Moos. Das haben wir

der Küsterin vorgeschlagen. Und sie war ganz begeistert

von unserer Idee.

Theresa Schnieber und Marie-Luise Fleute

Unser letzter Ausflug führte uns nach Haste. Es war

toll, mal zu sehen, welche Kirchen jetzt alle zu unserer

Gemeinde gehören. Teilweise waren wir noch nie da

gewesen. Die Krippenfiguren der Christus-König-Gemeinde

liegen in einer alten Holztruhe in einem Raum

neben dem Orgelboden. Frau Schmiegelt erzählte

uns, dass es eine wertvolle alte Krippe sei von einem

berühmten Künstler aus Haste. Im Zweiten Weltkrieg

wurde die Kirche in Haste von einer Bombe getroffen,

aber die Krippe blieb heil.

Seit ein paar Jahren bauen verschiedene Gruppen aus

der Gemeinde Weihnachten die Krippe in der Kirche

auf. Jeder macht es anders. Das ist spannend. Wenn

wir Kinderreporter die Krippe aufbauen müssten, dann

würden wir Häuser dazustellen wie in einer Stadt und

die Figuren würden sich in der Adventszeit quer durch

die Kirche auf den Weg zum Stall machen. Moos,

Pflanzen und Bäume wären auch dabei.

Nach der Führung durften wir noch die Glocken im

Kirchturm besichtigen. Das war sehr beeindruckend.

Jannik Maßbaum und David Meyer

Wir danken August Placke, Agnes Kleine-Kohlbrecher

und Gisela Schmiegelt für ihre Zeit, ihre Geduld und ihre

ausführlichen Informationen!

Die Kinderreporter

Mit Kleidung und Gelenken:

In St. Franziskus erwarteten

die Kinder bewegliche

Holzfiguren. So kann die

Krippe immer unterschiedlich

aufgebaut werden.

Wertvoller Fund: Die Krippe

aus Christus König stammt

von dem bekannten Haster

Bildhauer Ludwig Nolde.

Fotos: Fleute

Pfarrbrief | 7


8 | Pfarrbrief

2010 –

Kinder finden neue Wege

Auch im Januar 2010

beteiligen sich die drei

Gemeinden St. Franziskus,

Heilig Geist und Christus

König wieder an der

Sternsingeraktion. Am

Sonntag, den 10. Januar

werden die Sternsinger,

verkleidet als Heilige Drei

Könige, durch die Straßen

von Haste, Dodesheide und

Sonnenhügel ziehen, um

an den Türen der Häuser

und Wohnungen ihre Frohe Botschaft zu verkünden und Geld für Kinder in Not zu

sammeln. Die Sternsinger werden in allen drei Kirchen gleichzeitig um 9:30 Uhr in

einem Gottesdienst ausgesendet. Verantwortlich für die Sternsingeraktion sind das

Kindermissionswerk und der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ).

Durch das Zeichen „20 + C + M + B + 10“ („Christus Mansionem Benedicat“

bedeutet: „Christus segne dieses Haus“) bringen die Kinder Gottes Segen für das

kommende Jahr von Tür zu Tür. Mit dem Motto „Kinder finden neue Wege – Utub

yoon bu bees“ wollen die Sternsinger dieses Mal auf das Leben der Kinder im

Senegal aufmerksam machen, die auf den unterschiedlichsten Wegen ihre Fähigkeiten

weiter entwickeln und ihr Leben in die eigenen Hände nehmen.

Mit den Spenden werden hilfreiche Projekte des Kindermissionswerkes gefördert,

die zu einem besseren Leben für Kinder in der ganzen Welt beitragen.

Liebe Kinder, bitte helft mit, einen Beitrag für ein besseres Leben aller Kinder auf

der Welt zu leisten, ihr seid „Herzlich willkommen“!

Vorbereitungstreffen:

St. Franziskus: 11.12.2009 und am 05.01.2010 jeweils um 16:00 Uhr im Pfarrheim St. Franziskus

Christus König: am 10.12.2009 und am 06.01.2010 jeweils um 16:00 Uhr im Johannes-Prassek-Haus

Heilig Geist: am 18.12.2009 und am 08.01.2010 jeweils um 16:00 Uhr im Pfarrheim Heilig Geist

Adveniataktion 2009: Armut bekämpfen

Das Motto der diesjährigen Adveniat-Aktion lautet

„Den Armen eine gute Nachricht!“ Grundlage dafür

ist ein Wort des Propheten Jesaja, das Jesus auf sich

bezieht: „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen

eine gute Nachricht bringe“ (Lukas 4,18). Adveniat ist

das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche

in Deutschland, jährlich zu Weihnachten hält seine

Spendenaktion ab. In den Dezemberwochen informiert

Adveniat über seine Arbeit für die Menschen in Lateinamerika.

In diesem Jahr verdeutlicht das Werk seinen Einsatz

gegen die oft brutale Armut vieler Menschen anhand

von Haiti. Der Karibikstaat ist das ärmste Land

Amerikas. Knapp 80 Prozent der rund 8,9 Millionen

Einwohner müssen mit weniger als zwei US-Dollar

pro Tag auskommen. Die Mehrheit lebt von der Hand

in den Mund. Das Land steht unter Kuratel der UNO:

Seit fünf Jahren muss Haiti ohne wirkliche Regierung

auskommen.

Daher sind Priester, Ordensleute und Laien im kirchlichen

Dienst vielfach die einzigen Ansprechpartner

der kleinen Leute. „Ohne die katholischen Schulen

und Kliniken, ohne deren soziale Einrichtungen, Ausbildungsstätten

und Entwicklungsprojekte“, sagt ein

ausländischer Experte, „wäre der haitianische Patient,

der seit Jahren nur noch strauchelt, längst in einen

tiefen Abgrund gestürzt.“

In den Weihnachtsgottesdiensten unserer Kirchen wird

für Adveniat gesammelt. Spenden sind aber auch direkt

möglich an: Bischöfliche Aktion Adveniat, Konto:

345, Bank im Bistum Essen eG (BLZ 36060295)


Mit einem symbolischen Schlüssel ausgestattet wurde

Pfarrer Thomas Stühlmeyer zuvor im Festgottesdienst.

Der stellvertretende Dechant des Dekanates Osnabrück,

Pfarrer Heiner Mühlhäuser, übertrug ihm und

dem gesamten Pfarrteam damit die Aufgabe, auch in

Heilig Geist zu wirken und sich zum Wohle der Gemeinde

einzusetzen. Sicher, so Mühlhäuser in seiner

Predigt, würden viele Gemeindemitglieder zunächst

die vertrauten Gesichter in Heilig Geist vermissen.

„Aber Sie werden schnell merken, wie vielfältig das

neue Team ist und wie breit die Talente gestreut sind“.

Die Einführung sei nur eine Station auf dem Weg zu

einer neuen Pfarrei, die mit einer geradezu „komfortablen

Situation“ ausgestattet sei:

Drei Nachbargemeinden, die bereits zusammen arbeiteten,

nicht weit voneinander entfernt und sich in

der sozialen Zusammensetzung ähnlich seien, würden

eins. Jede Gemeinde sei bereits in sich lebendig – das

sei eine „gute Ausgangslage für ein fruchtbares Miteinander“.

Nun liege es in der eigenen Verantwortung, hier

mitzumachen. Mühlhäuser sprach den Menschen

Der stellvertretende

Dechant Heiner Mühlhäuser

führte das neue

Seelsorgeteam bei einem

feierlichen Gottesdienst

in Heilig Geist ein (links).

Bei der Groschenkirmes

zogen die Kindergartenerzieherinnen

als Zwerge

auf (unten).

Symbolischer Schlüssel für neues Team

Bunte Groschenkirmes rund um die Heilig-Geist-Kirche

Eine gelungene Groschenkirmes mit der Einführung des neuen

Pfarrteams wurde Ende September rund um die Heilig-Geist-Kirche

gefeiert. Viele Menschen aus allen Gemeindeteilen kamen, um miteinander

zu feiern und das neue Team zu begrüßen.

Mut zu, Dinge in die Hand zu nehmen und in einer

veränderten Zeit tragfähige Lösungen zu suchen:

„Solche Gemeinden und Menschen brauchen wir“.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von

einem Projektchor, der sich rund um den Chor „Cre-

Dur“ gebildet hatte.

Auf der anschließenden Groschenkirmes feierten viele

Menschen aus allen drei Gemeindeteilen zusammen.

Es bestand genügend Gelegenheit zum Gespräch

mit dem Pfarrteam und untereinander. Viele helfende

Hände vor und hinter den Kulissen sorgten für Kaffee

und Kuchen, Essen und Trinken. Das Erzieherinnenteam

des Kindergartens gab zwei Theatervorstellungen

und die Jugend- und Kindergruppen hatten mit

viel Engagement Spiele und kleine Wettbewerbe für

die Kinder vorbereitet.

Bereits am Abend zuvor hatten sich einige Gemeindemitglieder

zum Dämmerschoppen bei Musik und Tanz,

Essen und Trinken im Pavillon zusammengefunden.

Der Erlös der Groschenkirmes von 2359,69 Euro ist

bestimmt für Aufgaben in der Gemeinde, die Jugendarbeit

und das Haus St. Raphael in Haste. (afl)

„Die Zusammenlegung kann

uns nur gut tun. So haben wir

doch viel mehr Resonanz.“

Nicola Steiner (39),

St. Franziskus

„Eine tolle Verabschiedung,

eine tolle Einführung, das

kann nur gut werden.“

Else Lemper (80),

Heilig Geist

„Die Kirche war viel voller als

sonst, fast wie Weihnachten.

Ich bin schon gespannt auf

die anderen Kirchen und darauf,

neue Kinder kennenzulernen.

In St. Franziskus haben

wir bald eine Messdiener-

Einführung, da ich da bald

dienen muss.“

Anna Steinert (10),

Heilig Geist

„Ich freue mich darauf, dass

die Leute näher zusammenrücken,

das verinnerlichen und

für vernünftig halten und dass

dabei keine Reibungsverluste

entstehen. Ich hoffe auf viel

mehr Miteinander und nicht

mehr Nebeneinander. Bei uns

ist absolute Offenheit da. Wir

würden uns freuen, wenn

Heilig Geist das spürt und

gerne mit macht.“

Norbert Frische (44),

Christus König

„Es war sehr festlich und hat

mir gut gefallen, auch durch

die Rituale, die da waren. Die

Texte waren alle so gut formuliert,

dass man sich freut

auf eine lebendige Gemeinde

und dass sich zeigt, dass wir

Laien jetzt Kirche sind“

Elisabeth Lanver (60),

Heilig Geist

Pfarrbrief | 9


Zitat aus dem

ausgelegten Gästebuch:

„Grüße aus dem fernen

Frisco, bis nächstes Jahr

beim Überfall.“

Martin Unland und

Thomas Stühlmeyer hören

den Gesang des Paul-

Gerhard Chores zu.

10 | Pfarrbrief

„Mut tut gut!“

75 Jahre Christus-König-Kirche

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Christus-

König-Kirche beim Festgottesdienst zu ihrem Kirchweihjubiläum.

Mit Gästen aus ihren katholischen und

evangelischen Nachbargemeinden sowie früheren

Seelsorgern feierte die Gemeinde am 25. Oktober

das 75-jährige Bestehen ihrer Kirche, die mit ihrem

gelben Sandsteinmauerwerk und roten Dach zum

Wahrzeichen im Ortskern von Haste geworden ist.

Rund 300 Gäste folgten anschließend der Einladung

ins Johannes-Prassek-Haus. Dort gab es Musik vom

Spielmannszug Haste, dem Chor der Paul-Gerhard-

Gemeinde, Glückwünsche und eine Chronik.

Das geflügelte Wort des Festtages entstammte der

Predigt von Martin Schomaker. Der frühere Pfarrer von

Christus König und St. Franziskus (1997–2002), heute

Propst in St. Johann Bremen, hatte in seiner Predigt

von drei Würfeln erzählt, die er einmal geschenkt

bekam. Jeder Würfel zeigte auf allen sechs Seiten

das Wort „Mut“, „tut“ oder „gut“. Egal, wie oft er

gewürfelt habe, stets sei ein sinnvoller Satz herausgekommen:

Mut tut gut. Gut tut Mut. Oder: Tut Mut gut.

Diesen Mut, den christlichen Glauben in Gemeinschaft

zu leben und offen auf andere Menschen zuzugehen,

wünschte Schomaker sowohl der Christus-König-

Gemeinde wie auch ihren Nachbargemeinden für die

kommenden Jahre.

Neben Propst Schomaker und Pfarrer Thomas

Stühlmeyer feierten auch der frühere langjährige

Pfarrer Bernhard Lammers, ehemalige Kapläne sowie

Gemeindereferentinnen den Gottesdienst mit. Musikalisch

gestaltet wurde die Messe vom Christus-König-

Chor und der Schola CreDur. Beim anschließenden

Empfang im Gemeindezentrum „Johannes-Prassek-

Haus“ erinnerte Pfarrer Stühlmeyer an die Anfänge

der Kirche, die am 21. Oktober 1934 von Bischof Hermann

Wilhelm Berning (1877–1955) geweiht worden

war, an den Bombenangriff von 1944, dessen Spuren

noch als Scharten in den Kirchbänken zu sehen sind,

sowie die Motti der drei Glocken im Kirchturm, die

während des Krieges von den Nazis eingeschmolzen

worden waren.

Auf die mögliche Frage, wer bei einem solchen Jubiläum

eigentlich zu beglückwünschen sei, antwortete

Martin Unland, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates:

Im Grunde kann und darf sich die Gemeinde selber

gratulieren. Gleichzeitig solle sie sich für die Zukunft

den „Mut, der gut tut“, wünschen. Unland dankte

den bisherigen und derzeitigen hauptamtlichen Seelsorgern,

aber auch all jenen, die ehrenamtlich ihre

Zeit, Energie und Fantasie in der Gemeinde für die

Sache Jesu einsetzen.

Pastorin Anita Block von der evangelischen Paul-

Gerhard-Gemeinde bedankte sich für die bisherige

gute ökumenische Nachbarschaft und gratulierte der

Christus-König-Gemeinde ebenso wie der Vorsitzende

des Bürgervereins Haste, Erhard Fricke. Auch Karl

Ahrnsen vom Liederkranz sowie Paul Siefker von

der Liedertafel Haste gratulierten der Gemeinde und

wünschten sich weiter eine gute Zusammenarbeit für

die Menschen in Haste.

Zum Abschluss stellte Gudrun Temmeyer die von

ihr erstellte Ergänzungschronik der Christus-König-

Gemeinde vor. Darin finden sich neben Vorstellungen

vieler Gruppen aus der Gemeinde, eine Zeittafel von

1984 bis 2009 und Tabellen zur statistischen Entwicklung

in der Gemeinde. Die Chronik ist weiterhin im

Pfarrbüro für 6,50 Euro erhältlich. (ju)

Inh. Khusid

… alles für die Schule, Bastelartikel, Bücher,

kleine Geschenke und Zeitschriften.

Ab jetzt mit großen Weihnachtssortiment!


Erste Baumaßnahmen abgeschlossen

Neues Pfarrbüro in Heilig Geist,

sanierte Dächer in St. Franziskus und Christus König

In allen drei Gemeinden wurde in den vergangenen

Monaten etliches saniert, repariert und umgebaut.

Wir geben an dieser Stelle Zwischenstände von den

Baustellen.

Heilig Geist: Dort wurde das Pfarrbüro aus dem

Pfarrhaus heraus in den Gebäudeflügel zwischen

Kirche und Pavillon verlegt und neu eingerichtet. Im

hinteren Bereich gibt es jetzt ein zusätzliches Besprechungszimmer

für etwa acht Personen.

Für Pastor Dirk Meyer, der seit dem 1. August in

unseren Gemeinden tätig ist, wurde Ende Oktober

eine eigene Wohnung sowie ein vom Wohnbereich

getrenntes Büro eingerichtet. Beide liegen im ersten

Geschoss des Pfarrhauses.

Grünes Licht von der Stadt Osnabrück und dem Bistum

gibt es inzwischen für die geplante Kinderkrippe.

Wenn alles reibungslos verläuft, soll die erste Krippengruppe

nach den Sommerferien 2010 beginnen.

St. Franziskus: Die Arbeiten an Dach und Mauerwerk

sind weitgehend abgeschlossen. Undichte

Stellen auf dem Flachdach wurden repariert; um das

Regenwasser abzuleiten wurde teilweise ein neue

Gullysystem angelegt. Auch die Fugen des Mauerwerks

und die Betonflächen sind saniert, die Fenster

außen neu angestrichen; die Mobilfunkleitungen an

der Ostseite des Kirchturms wurden verdeckt verlegt.

Ein unerwartetes Problem bilden derzeit die in Bleirahmen

gefassten Innenfenster der Kirche. Sie haben

sich zum Teil nach innen gewölbt und müssen stabilisiert

werden. Kostengünstige und zugleich solide

Möglichkeiten dafür müssen noch gefunden werden.

Christus König: Der Anbau für die Krippe im St.

Antoniuskindergarten ist fertig gestellt. Die neue

Krippengruppe hat bereits am 2. November begonnen.

Auch weitere Maßnahmen wie die Einrichtung

Radio Ludmann feiert

Ralf Tiemann hatte im Oktober zehnjähriges Geschäftsjubiläum.

Am 5. Dezember veranstaltet er daher einen „Tag der offenen

Tür“, an dem der „Club of Tüddelkopp“ die Bewirtung mit

Glühwein und Würstchen übernimmt. Außerdem gibt es ein

Gewinnspiel mit vielen schönen Preisen, zu dem aber noch nichts

verraten wird. Der Erlös der gesamten Veranstaltung wird dem

Kirchenbausammelverein als Spende übergeben werden.

eines größeren Raumes für die Mitarbeiterinnen sind

abgeschlossen. Allerdings steht noch ein Ausbau des

Küchenbereiches aus.

Auch an der Christus-König-Kirche sind die Baugerüste

inzwischen verschwunden, und die erste

Bauphase ist fast abgeschlossen. Das nordöstliche

Seitenschiff ist ebenso repariert wie das Vordach

vor den Haupteingängen. Der undichte Schornstein,

verantwortlich für den schwarzen Fleck im Innenraum

rechts oben, ist ebenfalls saniert. Mauerfugen wurden

saniert, Metallarbeiten am Dachgestühl wurden

durchgeführt, das Hauptschiff wird gedämmt. Die

Schallläden am Glockengestühl werden so eingestellt,

dass das Läuten zum Gottesdienst weiter als bisher zu

hören ist.

Wie viel die gesamten Maßnahmen bisher gekostet

haben, welche Arbeiten zusätzlich notwendig sind

und welche Spenden noch geworben werden müssen,

können die Kirchenvorstände bisher noch nicht

abschließend sagen. Derzeit werden die bislang

getrennten Haushalte der Pfarreien zusammengeführt,

um ab Januar die Maßnahmen aller drei Gemeinden

aus einem Haushalt zu finanzieren.

In diesem Zusammenhang werden dann auch die

Spenden und Rücklagen der Gemeinden den jeweiligen

Projekten zugeordnet, so dass genauere Aussagen

wieder möglich sind. Nach Einschätzung von

Pfarrer Thomas Stühlmeyer halten sich die Ausgaben

der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen bisher im

geplanten Rahmen. Pfarrer Stühlmeyer dankt allen,

die sich insbesondere aus den Kirchenvorständen

um die diversen Maßnahmen kümmern: „Ohne das

Engagement der Kirchenvorsteher wäre es gar nicht

denkbar, so viele Maßnahmen gleichzeitig in Angriff

zu nehmen.“

Pfarrbrief | 11


12 | Pfarrbrief

Informationen aus erster Hand –

Gemeindeversammlungen

Bei zwei Gemeindeversammlungen informierten Pfarrgemeinderäte,

Kirchenvorstände und Seelsorger über derzeitige Entwicklungen und

Veränderungen in unseren Gemeinden

Rund 30 Gemeindemitglieder folgten der Einladung

zur Gemeindeversammlung am 1. Oktober in das

Pfarrheim Heilig Geist. Thema war der bisherige und

weitere Weg zum Zusammenschluss der Pfarrei Heilig

Geist mit Christus König und St. Franziskus. Vor allem

ging es um die neue Gottesdienstordnung, eine

Kinderkrippe, die Nutzung des Pfarrheimes wie auch

erweiterte Angebote für die Gemeinde.

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Peter

Klösener, stellte fest, in allen drei Gemeinden gebe

es offensichtlich eine hohe Zufriedenheit mit der

neuen Gottesdienstordnung und den insgesamt vier

angebotenen Sonntagsgottesdiensten. Er informierte

zudem über das Angebot eines Fahrdienstes für

Gemeindemitglieder, die etwa aus gesundheitlichen

Gründen nicht mobil sind. Gemeindemitglieder sollten

Nachbarn oder Bekannte, die auf ein solches Angebot

angewiesen sind, darauf hinweisen. Um diese Hilfe zu

organisieren, reiche eine Mitteilung ans Pfarrbüro.

Pfarrer Thomas Stühlmeyer informierte über die

Baumaßnahmen am Pfarrhaus. So ist das Pfarrbüro in

den Gebäudeteil zwischen Kirche und Pavillon verlegt.

Auch die obere Etage des Pfarrhauses mit einer Wohnung

für Pastor Dirk Meyer ist inzwischen renoviert.

(Siehe auch Seite 11).

Da Pfarrsekretärin Martina Wulftange Ende Dezember

in den Ruhestand geht, werden die Öffnungszeiten

des Pfarrbüros um einige Stunden reduziert (Seite 27).

Deshalb sei noch zu klären, wie Gruppen der Gemeinde

ohne großen Aufwand Zugang zum Pfarrheim

erhalten könnten. Im Gespräch sind unter anderem

ein neues, flexibleres Schließsystem, aber auch eine

mögliche neue Zuordnung der Räume, die mit den

Gruppen noch besprochen werden muss.

Die besondere Chance des Zusammenschlusses

der drei Gemeinden machten Uta Denter und Peter

Klösener deutlich. So sei es eine große Chance,

neben den beiden Priestern sechs weitere pastorale

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende

von Christus

König/St. Franziskus

Martin Unland (rechts)

erläutert die aktuellen

Entwicklungen.

Mitarbeiterinnen im Seelsorgeteam zu haben, welche

die Gruppen in der Gemeinde und Einzelpersonen

begleiten können. Bereits zuvor war ein Faltblatt mit

einer Übersicht über die Arbeitsschwerpunkte der

Teammitglieder in den Kirchen ausgelegt worden.

Auch wenn einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

nur Teilzeitstellen hätten, stellten ihre unterschiedlichen

Talente und Fähigkeiten einen „Schatz“ für die

Gemeinde dar. Ein weiterer großer Gewinn sei auch

die Vielfalt der Gruppen, Arbeitskreise und Ausschüsse

im Gemeindeverbund mit weit über 100 verschiedenen

Angeboten.

Etwa 50 Gemeindemitglieder aus Christus König

und St. Franziskus kamen am 15. November ins

Franziskus-Pfarrheim, um sich über drei Themen zu

informieren: Zusammenschluss zu einer großen Pfarrei,

Sanierung der Kirchen und Katechese.

Martin Unland, Pfarrgemeinderatsvorsitzender, erläuterte,

was sich mit dem Zusammenschluss der drei

Pfarreien ab 1. Januar ändert (siehe auch Seite 4).

Jörg Wallenhorst vom Kirchenvorstand St. Franziskus

berichtete über die fast abgeschlossen Sanierungsmaßnahmen

an Dach und Außenwänden der Kirche.

Er dankte für die bisherigen Spenden von 20 000

Euro – „das ist ein guter Stand“. Die Kosten seien im

Plan geblieben. Für das Problem der nach innen gewölbten

Bleiverglasungen an einigen Kirchenfenstern

(siehe auch Seite 11) sucht der Kirchenvorstand noch

nach einer günstigen Lösung. In Christus König sollen

die Sanierungen bis Mitte Dezember abgeschlossen

sein, resümmierte Otto Langenhorst vom dortigen

Kirchenvorstand. Die Kosten blieben im vorgesehenen

Rahmen. Über Innenrenovierungen in beiden Kirchen,

die für 2011 geplant sind, soll der künftige Gesamtkirchenvorstand

entscheiden, betonten die Kirchenvorstandsmitglieder.

Zum Abschluss erläuterte Gemeindereferentin Gisela

Schmiegelt den geplanten neuen Ansatz für die Katechese

in den Gemeinden. Er soll Kinder- und Jugendkatechese

enger mit dem Gemeindeleben verzahnen

sowie dabei Eltern und andere Erwachene stärker

anreden, in ihrem Glauben zu wachsen. (pk/ju)


Im Leben

eigene Ringe ziehen

Liebe Gemeinden!

Vor einigen Jahren bin ich auf ein Gedicht von Rainer

Maria Rilke gestoßen. Der Schauspieler Mario Adorf

hatte es für eine CD-Aufnahme verschiedener Rilke-

Gedichte ins Wort gebracht. Sofort hat es mich angesprochen

und tief berührt:

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehen.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,

und ich kreise jahrtausendelang;

und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm

oder ein großer Gesang.

(Aus dem „Stundenbuch“, erschienen 1905)

Rilke spricht hier von seinem Leben und seiner Bestimmung.

Und er bringt beides in zwei aussagekräftige

Bilder. In das Bild eines Baumes mit seinen Jahresringen

und eines Turmes und dessen, was man um

diesen Turm herum normalerweise entdecken kann:

Falken, Stürme und Gesänge.

Der Baum entfaltet sein Wachstum in Jahresringen.

Eine Baumscheibe gibt darüber Auskunft. An der

Anzahl der Ringe lässt sich ablesen, wie alt der Baum

geworden ist. Die Ringe zeigen auch, ob es eine gute

oder eine schlechte Zeit für ihn war. Weite Ringe

deuten auf starkes, dünn ausgebildete auf schwaches

Wachstum hin. Unterbrechungen und Verwerfungen

der Ringe zeigen äußere Einflüsse, die auf den Baum

und sein Wachsen eingewirkt haben: natürliche Wettereinflüsse,

schädigende menschliche Eingriffe.

Rilke sieht im Baum und seinen Jahresringen ein

Sinnbild für den Menschen. Auch im Leben eines

Menschen gibt es diese unsichtbaren Ringe, die sich

gleichsam „über die Dinge ziehn“. Auch im menschlichen

Leben reiht sich Jahr an Jahr. Keiner weiß, wie

viele Jahre es am Ende sein werden. Und auch der

Mensch entwickelt sich jedes Jahr anders: kraftvoll

oder zaghaft, gesund oder verletzt, heil oder beschädigt.

Einen Unterschied sieht Rilke aber doch. Jeder Jahresring

beim Menschen stellt einen Versuch dar. Im

Gegensatz zum Baum ist der Mensch frei, autonom.

Rilke bekennt sich zu dieser menschlichen Freiheit als

einem Versuch zu leben.

Und darum steckt im Gedicht ein zweites Sinnbild

menschlichen Lebens: für Rilke im Bild gesprochen das

Geschehen um einen uralten Turm. Der uralte Turm

in seiner offensichtlich „zeitlosen“ Standfestigkeit

wird umkreist von so mancherlei: Rilke sieht einen

Falken, erlebt die heftigen Winde, die um den Turm

herumwirbeln, ja einen Sturm, und er hört einen erhebenden

Gesang. Der uralte Turm steht bei Rilke für

Gott, und das kreisende Turmgeschehen darum herum

ist für Rilke der freie Mensch in seinem Gottesbezug.

Für Rilke stellt sich offensichtlich die persönliche

Frage: Was werde ich in meiner Freiheit einmal sein

an diesem Turm, was kann ich sein, was will ich sein?

Was wird aus meinem Versuch zu leben? Und welche

Rolle spielt dabei mein Gottesbezug? Vielleicht steht

der Falke für die Möglichkeit des Menschen, angriffslustig

und offensiv, zupackend und zielstrebig zu sein.

Der Sturm könnte die Wildheit und das Temperament,

den Enthusiasmus und die Leidenschaft des Menschen

ausdrücken und der Gesang das Erhabene und Würdevolle,

das Schöne und Edle an ihm und in ihm.

Das Gedicht Rainer Maria Rilkes berührt mich, denn

für mich spricht es von dem, was man Berufung nennen

könnte. Berufung – das ist ein Thema, das mich

in meinem nach und nach gewachsenen und noch

weiter wachsenden Leben mehr und mehr beschäftigt.

Wozu bin ich persönlich berufen?

Rilkes Gedicht regt mich an zu fragen: Auf welche

Jahresringe blicke ich zurück in meinem Leben? Wer

bin ich bis hierher geworden? Kann ich zu dem, was

geworden ist, stehen? Und welche Versuche will ich

noch wagen, um zu leben? Wohin möchte ich mich

entwickeln? Wer möchte ich einmal sein? Und welche

Rolle spielt dabei mein Glaube an Gott?

Die letzte Frage ist für mich von zentraler Bedeutung.

Denn ich glaube daran, dass der Mensch in der lebendigen

Beziehung zu Gott, in der Auseinandersetzung

mit ihm zu seiner ureigenen Berufung findet. Und

dafür arbeite ich als Priester.

Dirk Meyer

Pastor Dirk Meyer

Pfarrbrief | 13


Kurz notiert: Berichte, Termine, Infos

» 20 Jahre Christus-König-Chor

Zu seinem 20-jährigen Bestehen wagt sich der Christus-König-Chor

erstmals an ein großes Oratorium. Um 20 Sänger zu einem 50-köpfigen

Projektchor erweitert singt er am 6. Dezember im ökumenischen

Adventskonzert eine moderne Vertonung des „Magnifikat“, des

Lobliedes Marias. Hinzu kommen Orchester und Band aus Studenten

und Lehrern der Kunst- und Musikschule sowie Schulmusiker der

Gesamtschule Schinkel. Die Leitung hat Joachim Bodde. Mit diesem

ungewöhnlichen Projekt möchte der Chor auch um jüngere und

männliche Stimmen werben. Geprobt wird normalerweise 14täglich

im Johannes-Prassek-Haus, mittwochs um 20 Uhr, regulär wieder am

27. Januar. Interessierte sind herzlich willkommen!

» Ökumenisches Adventssingen

Am vierten Adventssonntag, dem 20. Dezember, findet um 17 Uhr

in der Matthäuskirche ein ökumenisches Adventssingen statt. Eingeladen

sind alle, die gerne Advents- und Weihnachtslieder sowohl

hören wie auch selber singen.

» Zweigeteilte Krippe in Christus König

In diesem Jahr wird die Weihnachtskrippe

in der Christus-König-

Kirche zweigeteilt. Damit soll der

Kontrast zwischen der eigentlichen

Botschaft des Weihnachtsfestes

und der gegenwärtigen Konsumwelt

hervorgehoben werden. Die

Idee dazu stammt von den Eltern

und ihren jugendlichen Kindern

des Kolping-Familienkreises. Sie

wollen die Krippe, vom Betrachter

aus gesehen, in eine rechte und

eine linke Hälfte teilen, die durch

einen Zaun getrennt sind. Wie

genau diese zweiseitige Krippe aussieht, wird dann zu Weihnachten

in der Christus-König-Kirche zu sehen sein.

14 | Pfarrbrief

» Rorategottesdienste im Advent

Der beste Weg zur Gesundheit

ist der Weg in Ihre Apotheke.

„Mit dem Navi durch den Advent“ – unter diesem Thema finden

auch in diesem Jahr in der Adventszeit wieder thematisch und liturgisch

besonders gestaltete Rorategottesdienste in der Heilig-Geist-

Kirche statt. Die Gottesdienste sind jeweils mittwochs um 19 Uhr

und laden ein, in der Hektik der Vorweihnachtszeit innezuhalten, den

Alltag zu unterbrechen. Ein Kreis von etwa zehn Gemeindemitgliedern

gestaltet diese Rorate-Gottesdienste seit vielen Jahren in der

Advents- und Fastenzeit. Die Termine sind:

2.Dezember, 19 Uhr: Standortbestimmung – Ziel eingeben!

9.Dezember, 19 Uhr: ...die Route wird berechnet.

16. Dezember, 19 Uhr: ... wenn möglich, bitte wenden! (Bußgottesdienst)

Wer diese Gottesdienste mit gestalten möchte, kann sich

melden im Pfarrbüro oder bei Maria Richter, Tel. 187070.

» Erstmalig Christvesper in Heilig Geist

Als neues Angebot zu Weihnachten findet in diesem Jahr erstmals

am Heiligen Abend um 18 Uhr in Heilig Geist eine Christvesper

statt. Der Gottesdienst mit Gesang, Gebet, biblischen Texten und

einer Predigt ist besonders – aber nicht nur – für alle jungen wie

alten Menschen, die nicht so gerne eine Krippenfeier oder die späte

Christmetten-Eucharistiefeier mitfeiern möchten.

» Ehemalige Messdiener Christus König

Herzlich eingeladen sind alle ehemaligen Messdienerinnen und

Messdiener zum Ministrieren im Hochamt am 26. Dezember um

9:30 Uhr in Christus König. Bitte Anmeldung bei Pastor Dirk Meyer,

dirk.meyer.asd@web.de oder im Pfarrbüro Christus König.

» Ehemalige Messdiener St. Franziskus

Auch in diesem Jahr sind alle ehemaligen Messdienerinnen und

Messdiener eingeladen beim Jahresschlusshochamt am 31. Dezember

um 17 Uhr in St. Franziskus zu dienen. Anmeldung Pastor Dirk

Meyer, dirk.meyer.asd@web.de oder im Pfarrbüro St. Franziskus.

Wir beraten Sie gern in allen Fragen

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» Firmvorbereitung hat begonnen

Am 15. November haben 53 Jugendliche, begleitet von acht Katechetinnen

und Katecheten, ihre Vorbereitung auf die Firmung begonnen.

Dabei wollen sie über ihren Glauben und eigenes Leben nachdenken.

Bereits zum zweiten Mal findet der Firmkurs gemeinsam für

die Jugendlichen aus allen drei Gemeinden statt, diesmal geleitet

von Pastoralreferentin Marion Willmering. Gemeindereferentin Meike

Wenzel, die ihn bisher organisierte, geht im Dezember in Mutterschutz.

Unterstützt wird das Katechetenteam von Pastor Dirk Meyer

und Jahrespraktikantin Christin Brümmer. Ziel der Firmvorbereitung

ist die persönliche Antwort jedes Jugendlichen auf die Frage: Will ich

als Christ leben? Wenn ja, wie kann ich dieses Leben gestalten?

Die Firmgottesdienste 2010 mit Bischof Franz-Josef Bode sind:

Freitag, 23. April, 18:00 Uhr in St. Franziskus;

Sonntag, 25. April, 10:00 Uhr in Christus-König;

Freitag, 30. April, 18:00 Uhr in Heilig Geist

Weitere Informationen bei: Marion Willmering, Tel. 96293512,

marion.willmering@gmx.de.

» Meditatives Tanzen

Einmal monatlich trifft sich im Pavillon von Heilig Geist eine Gruppe

Frauen zum meditativen religiösen Tanz. Ihr Anliegen ist es, damit

den Alltag zu unterbrechen, sich zu sammeln, zu ruhiger Bewegung

zu kommen und tanzend die eigene Mitte sowie Gott als Mitte des

Lebens zu entdecken. Die nächsten Termine, jeweils um 20 Uhr: 25.

Januar, 22. Februar und 26. April. Weitere Infos bei Juliane Placke,

Tel. 188872

» Gebetswoche für die Einheit

der Christen

Mit drei Ereignissen begehen evangelische und katholische Christen

in Dodesheide, Haste und Sonnenhügel die Gebetswoche für die

Einheit der Christen 2010.

Predigertausch: Am 17. Januar werden in den evangelischen

Kirchen katholische Theologen eine Predigt halten, eine Woche später

umgekehrt evangelische Pfarrer in den katholischen Kirchen: Pastor

Matthias Wille am 23. Januar um 17 Uhr in St. Franziskus sowie

am 24. Januar um 9:30 Uhr in Christus König, Pastor Günter Baum

dann um 11 Uhr in Heilig Geist und um 18 Uhr in St. Franziskus.

Ökumenischer Bibelabend am 26. Januar um 19:30 Uhr

im Gemeindesaal der Matthäuskirche (Moorlandstraße). Dechant

Hermann Wieh und Superintendent Friedemann Pannen werden den

Abend mit einem Text aus den Geschichten von Jakob und Esau im

Buch Genesis gestalten.

Der ökumenische Neujahrsempfang mit vorhergehendem

Gottesdienst findet am 31. Januar um 18 Uhr in der Franziskuskirche

statt. Die Predigt hält Pastor Martin Steinke von der Matthäuskirche.

» Angebot für Alleinstehende

Jeden Mittwochnachmittag treffen sich Alleinstehende zum gemeinsamen

Kaffeetrinken um 15:30 Uhr Uhr im Johannes-Prassek-Haus.

Anschließend ist Zeit zum Spielen und Unterhalten. An Tagen mit

besonderem Angebot für die Senioren (vgl. Terminkalender) und in

den Schulferien entfällt dieses Treffen.

» Geringelt, gestreift, kariert

Ab dem 5. Januar bietet die Frauengemeinschaft (kfd) wieder einen

Strickkurs an: Schwerpunkt – Socken in geringelt, gestreift und

kariert. Zehn Abende für Anfänger und Wiedereinsteiger. Die Treffen

sind dienstags um 19:30 Uhr im Jugendheim St. Franziskus. Anmeldung

bei Virginia Tralle, Tel. 15172 oder im Pfarrbüro

» Schüler helfen Obdachlosen

Schüler des 10. Jahrgangs der Domschule engagieren sich auch in

diesem Jahr für Wohnungslose und Bedürftige in Osnabrück Seit

den Herbstferien kochen sie jedes Wochenende für die Besucher der

Zusätzlich im Angebot »Wein direkt vom Winzer« !

Pfarrbrief | 15


Wärmestube in der Bramstraße und helfen den Ordensschwestern

bei der Vorbereitung des Adventbasares am 28./29. November. Darüber

hinaus bereiten acht Jugendliche die Feier des Heiligen Abends

in der Wärmestube mit vor, decken für mehrere Hundert Gäste die

Tische ein und packen Geschenke ein.

» 20 Jahre – und kein bisschen leise …

Im Oktober feierte der Gesprächskreis „Frauen in der Kirche“ sein

20-jähriges Bestehen. Seit dem Herbst 1989 treffen sich regelmäßig

am 1. Mittwoch im Monat acht bis 15 Frauen im Pfarrheim der

Heilig-Geist-Gemeinde. Von Anfang an ging es darum, sich mit

Frauen unterschiedlichen Alters und Familienstandes – auch anderer

Konfessionen – auszutauschen. „Die Bibel bewusst mit den Augen

einer Frau zu lesen und sich mit neuen Wegen in der Theologie

auseinanderzusetzen, ist eine Hilfe zur Entwicklung weiblicher Spiritualität.“

Unter diesem Motto aus den Impulsen der Katholischen

Frauengemeinschaft (kfd) befasste sich der Kreis anfangs mit wenig

bekannten Frauengestalten der Bibel wie Tamar, Rahab und Batseba,

mit Mystikerinnen und Ordensgründerinnen sowie mit feministischer

Theologie. Später setzte sich die Gruppe mit dem Leben von Frauen

in anderen Kulturen und Religionen auseinander. Ein Schwerpunkt

waren der Islam und die Begegnung mit muslimischen Frauen.

Meist bereiten Frauen aus den eigenen Reihen die Abende vor.

16 | Pfarrbrief

Hin und wieder werden Referentinnen eingeladen, um sich etwa

einem Thema im Biblischen Rollenspiel zu nähern. Interessierte sind

jederzeit herzlich eingeladen! Das aktuelle Programm in der Rubrik

„Termine“ sowie unter www.heilig-geist-os.de; Ansprechpartnerin

ist Elisabeth Jacobs, elisabethjacobs@osnanet.de, Tel. 65583

» Aschermittwoch der Frauen

Am Aschermittwoch, den 17. Februar, beginnt die österliche Bußzeit.

Alle Frauen, die sich auf diese Zeit der Besinnung und Umkehr einstimmen

möchten, sind herzlich eingeladen zum Aschermittwoch der

Frauen um 15:30 Uhr in das Pfarrheim Heilig Geist oder um 19:30

Uhr ins Johannes-Prassek-Haus.

» Messdienerwochenende

in Neuenkirchen

Zum diesjährigen Wochenende der Messdiener aus Heilig Geist vom

23. bis 25. Oktober waren Ministranten aus fast jeder Altersstufe

eingeladen. Das Wochenende unter dem Thema „Schutzengel“ begann

mit einem Spiel, bei dem jeder einen Zettel mit einem Namen

zog und für diese Person das Wochenende über den Schutzengel

war. Am ersten Abend feierte die Gruppe einen Gottesdienst mit

Pastor Dirk Meyer. Am nächsten Tag gestalteten

die Messdiener mit all ihren Namen zusammen

eine Kerze, die nun in der Heilig-Geist-Kirche

steht. Nachmittags gab es ein katholisch getrenntes

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stürzten sich ins Fußballspielen; die Mädels hingegen gönnten sich

ein Beautyprogramm. Die geplante Nachtwanderung fiel leider ins

Wasser, weil es in der Gegend keinen Weg gibt, auf dem man jemanden

ordentlich überraschen kann. Dennoch: Das Problem mit jedem

dieser Wochenenden ist, dass sie viel zu schnell vorbei gehen. (th)

» Arbeitskreis „Mission, Entwicklung,

Frieden“ lädt ein

Seit Februar 2007 gibt es in unseren Gemeinden wieder einen Ausschuss

Mission, Entwicklung, und Frieden. Er setzt sich zurzeit aus

Vertretern des Pfarrgemeinderates sowie Mitgliedern des Ghana-

Kreises (St. Franziskus) und des Freundeskreises Kuba (Christus

König) zusammen. Die Gruppe befasst sich mit dem oft missverstandenen

Begriff „Mission“, den Themen Entwicklungspolitik und

Entwicklungshilfe, Frieden in der Einen Welt sowie Gerechtigkeit im

Welthandel, die sie auf verschiedene Weise den Gemeinden nahebringen

will. Für den Misereor-Sonntag am 21. März möchte die

Gruppe demnächst einen Gottesdienst vorbereiten. Wer daran Interesse

hat oder grundsätzlich im Arbeitskreis mitmachen möchte, ist

herzlich eingeladen zum Treffen: am 25. Januar um 20:00 Uhr in St.

Franziskus. Der Kreis freut sich auf neue Mitglieder, besonders auch

aus der Heilig-Geist-Gemeinde. Kontakt: Dieter Tewes (Tel. 16986)

und Jutta Erpenbeck (Tel. 7609797)

» Als Polizeibeobachter in Bosnien

Bei einem Vortragsabend der KAB im September berichtete Günter

Ortland von seinem ersten Einsatz 1997/98 als internationaler Polizeibeobachter

der Vereinten Nationen in Bosnien-Herzegowina. Er

und seine Kollegen sollten dort einen Teil des UN-Mandats überwachen

und dokumentieren. Während des sechsmonatigen Aufenthalts

wohnte er in einer einheimischen Gastfamilie.

Die bosnisch-serbische Kleinstadt Novi Grad war sein Dienstort.

Gemeinsam mit Beobachtern aus verschiedenen Ländern übernahm

er die Überwachung, Beratung und Ausbildung

der örtlichen Polizei und der Wahlen; auch stand

er als Ansprechpartner für die Zivilbevölkerung zur

Verfügung. Eindrucksvoll beschrieb Günter Ortland

auch die Emotionen bei dienstlichen und privaten

Begegnungen mit Menschen dort.

Im Oktober lud KAB-Sekretär Andreas Luttmer-

Bensmann die KAB-Gruppe Heilig Geist zu dem

von ihm entwickelten „Europaquiz“ ein. Auf

unterhaltsame Art und Weise vermittelte das Spiel

Kenntnisse über das vereinte Europa mit mittlerweile

27 Staaten.

» Tanzen macht Spaß

Wer Lust hat, das Tanzen in seinen vielfältigen

Formen kennenzulernen, ist eingeladen zu zwei

Tanztreffs: Mittwochs von 11 bis 12:30 Uhr im

Johannes-Prassek-Haus sowie donnerstags von

10 bis 11:30 Uhr im Pavillon von Heilig Geist.

Getanzt werden Kreis-, Block- und Gassentänze,

Squaredance, internationale Folklore. Infos bei

Juliane Placke (Tel. 188872) und Annette Voßhardt

(Tel. 53132)

» Zweites Oktoberfest

mit mehr Trachtenträgern

Beim zweiten gemeinsamen Oktoberfest unserer drei Gemeinden

am 31. Oktober wagten deutlich mehr Gäste einen Auftritt in bajuwarisch

anmutender Bekleidung als beim ersten Mal vor einem

Jahr. Insgesamt kamen etwa 160 Personen ins Johannes-Prassek-

Haus.Neben Bier, Limo und Wein genossen sie Grillwürstchen und

Semmeln mit Kraut und Kassler. Der Überschuss von gut 900 Euro

kommt der Caritasarbeit in den drei Gemeinden zugute.

» Kfd-Frauen besichtigen

Hecker-Ausstellung

Ein Kulturelles Programm hatten 22 Frauen der kfd Heilig Geist im

Oktober: Sie besuchten eine Ausstellung des Galeristen Peter Rehme

in Uphöven bei Borgloh mit Werken des Osnabrücker Künstlers

Franz Hecker. Die Kunstwerke des Malers und die Erläuterungen des

Galeristen über ihre Herkunft, Technik und Herstellung begeisterten

die Teilnehmerinnen. Beim anschließenden Kaffeetrinken wurde von

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Pfarrbrief | 17


18 | Pfarrbrief

alten Zeiten erzählt. Die letzte Bombenentschärfung

in Osnabrück hatte erst am Vorabend stattgefunden,

und einige Seniorinnen waren Zeitzeugen des Bombenhagels

gewesen, in dem auch Franz Hecker 1944

zu Tode kam. (dg)

» Exerzitien im Alltag

Schon sei hingewiesen auf die Exerzitien im Alltag

in der Fastenzeit 2010, die das Kloster Nette mit

den Gemeinden Christus König, Heilig Geist und St.

Franziskus wieder anbietet. Diese Angebot lädt dazu

ein, das eigene Leben im Licht Gottes zu sehen und

zu ordnen. Persönliches und gemeinsames Gebet,

Schriftlesung und Gespräch helfen, die Bewegungen

der Seele wahrzunehmen und ihnen nachzuspüren,

um sie für den Alltag fruchtbar werden zu lassen. Die

Exerzitien gehen über fünf Wochen, die Treffen sind

jeweils am Montagabend. Nähere Informationen ab

Januar im Wochenblatt und auf Flyern in den Kirchen.

Rückfragen an: Schwester. M. Friederike Forsmann,

Östringer Weg 120, 49090 Osnabrück, Tel. 6911029,

E-Mail: gaestehaus@kloster-nette.de oder: Marion

Willmering, Bramstr. 105, 49090 Osnabrück, Tel.

96293512, E-Mail: marion.willmering@gmx.de


Zwei Diakone aus Christus König:

Jochen Meyer und Hans Ulrich Schmiegelt

Am 24. April 2010 werden Hans Ulrich Schmiegelt

(47) und Jochen Meyer (46) aus der Gemeinde Christus

König von Bischof Franz-Josef Bode zu ständigen

Diakonen geweiht. Am 31. Oktober hat sie dafür

Weihbischof Theo Kettmann als offizielle Kandidaten

angenommen. Diese sogenannte Admissio (Zulassung)

beinhaltet ein gegenseitiges Versprechen: das

der beiden Männer, sich weiter ernsthaft auf diesen

Dienst vorzubereiten und sich weihen zu lassen, sowie

das des Bischofs, sie als Diakone auch zu weihen und

zu beauftragen.

Jochen Meyer und Hans Ulrich Schmiegelt sind beide

verheiratet, haben Familie und werden in der künftigen

Pfarrei Christus König als sogenannte ständige

Diakone nebenberuflich arbeiten. So sollen sie predigen,

Taufen und Trauungen vornehmen, aber auch

soziale Dienste übernehmen. Die genauen Aufgaben

werden im Frühjahr im Seelsorgeteam um Pfarrer

Thomas Stühlmeyer abgesprochen. (ju)

Stichwort:

Die katholische Kirche kennt drei Weihestufen zum

geistlichen Amt: Diakon, Priester und Bischof. Bis zum

5. Jahrhundert gab es diese drei selbstständigen Ämter;

danach geriet der Diakonat immer mehr zu einer

Vorstufe der Priesterweihe, der er zum Teil auch noch

ist. Erst das Zweite Vatikanische Konzil (1962–65)

führte den selbstständigen Diakonat wieder ein. Lässt

sich ein Ehemann zum Diakon weihen, muss seine

Frau zustimmen; wer zum Zeitpunkt der Diakonweihe

ledig ist, muss weiter zölibatär leben. Ständige

Diakone werden von der Kirche haupt- oder nebenberuflich

eingesetzt. Letztere üben weiter ihren Hauptberuf

aus und sind vor allem am Wochenende oder

nach Feierabend als Diakone tätig. Diakone taufen,

Jochen Meyer

Hans Ulrich Schmiegelt

assistieren bei Trauungen , predigen oder leiten Beerdigungsfeiern.

Der Begriff „Diakon“ stammt aus dem

Griechischen und bedeutet „Diener“. Ursprünglich

übernahmen Diakone in den Gemeinden soziale, fürsorgende

Dienste. Auch heute verstehen Diakone ihre

Arbeit neben den liturgischen Aufgaben als Hilfe für

Menschen in Schwierigkeiten. (ju)

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Sonntag und Sonntag

8:00–18:00 Uhr geöffnet

In der Dodesheide 65, Osnabrück, Tel. 05 41 / 1 59 25

Versammlung des

Fördervereins Heilig-

Geist-Kindergarten

Bei der jährlichen Hauptversammlung

des Fördervereins des

Kindergartens von Heilig Geist berichteten

die Verantwortlichen, Petra

Schnieber, Sonja Hüsemann, Sandra

Sponheuer und Nicole Wippermann,

über besondere Ereignisse des vergangenen

Kindergartenjahres. Eines

war der interkulturelle Nachmittag

mit dem Trommelgeschichtenerzähler

Markus Hoffmeister für die Kindergartenkinder

und ihre Familien,

die gerne angenommen werden.

Mithilfe einer 1000-Euro-Spende

aus der OLB-Stiftung konnte darüber

hinaus, Jörg Kerll vom Klangzentrum

Osnabrück engagiert werden, einmal

pro Woche in Kleingruppen Klang-

und Sinneserlebnisse für die Kinder

anzubieten. Diese unterstützen

sowohl die rhythmisch-musikalische

Bildung, als auch die Körperwahrnehmung

der Kinder. Außerdem

konnte der Förderbverein den Bewegungsraum

des Kindergartens mit

drei Sprossenwänden ausstatten.

Unter dem Stichwort Erwachsenenbildung

bot der Verein für Eltern

eine Themenreihe zum Thema:

„Mein Kind ist der Boss“ und

Streit und Versöhnung“ mit Dr.

Angela Eberding an. Mit Einnahmen

aus Flohmärkten, Spenden und

Mitgliedsbeiträgen konnten der

Förderverein zudem neue Tische

und Stühle, Spiele, traditionell die

Schokonikoläuse für alle Kinder des

Spielkreises und des Kindergartens,

als auch die Abschlussaktion der

Vorschulkinder mitfinanzieren.

Des Weiteren beschloss der

Verein, beim Nikolausbasar des

Kindergartens mitzuwirken, es soll

wieder einen Aktionsnachmittag

für Familien geben sowie eine

Themenreihe für Eltern, etwa zum

Thema „Gesundheit“. Auch eine

Theateraufführung soll gerne wieder

unterstützt werden. Der Spielkreis

des Kindergartens ist mit 15 Kindern

wieder voll besetzt, einige Kinder

stehen auf der Warteliste. Bei Bedarf

soll auch im kommenden Kindergartenjahr

ein Spielkreis im Kindergarten

angeboten werden.


Ökumenisch lebendiger Adventskalender

Auch in diesem Jahr gibt es eine Neuauflage des in

den letzten Jahren erfolgreich angestoßenen ökumenischen

lebendigen Adventskalenders. Diese Art des

auch „begehbaren Adventskalenders“ oder „Adventskalender

im Quartier“ genannten Brauchs, gibt es seit

vielen Jahren in Teilen der Schweiz, Österreichs und

auch Deutschlands. Er ist jedes Mal die Einladung, das

Wichtige im Advent bewusster zu erleben und miteinander

zu genießen.

In der Zeit vom 1. bis zum 23. Dezember empfangen

jeden Abend um 18 Uhr Bewohner auf dem

Sonnenhügel, in der Dodesheide oder in Haste Alt

und Jung vor ihrem Haus. Dort wird ein adventlich-

» Und noch ein lebendiger

Adventskalender

Auch die Frauengemeinschaft (kfd) Osnabrück lädt

zum lebendigen Adventskalender ein: am 27. November

um 17:30 Uhr vor dem Johannes-Prassek-Haus,

Bramstr.105. Nach einer halbstündigen Einstimmung

auf den Advent besteht die Möglichkeit zur Begegnung

und zum Austausch. Die Veranstaltung wird von

deutschen und polnischen Frauen vorbereitet.

» Kinder laden zu Treffen vor

Adventsfenstern ein

Kindergarten- und Grundschulkinder gestalten

auch in diesem Jahr einige Fenster und Türen in

Haste und der Dodesheide besonders adventlich.

Sie laden große und kleine Leute ein, in der

Adventszeit innezuhalten, diese Fenster und

Türen zu betrachten. Bei einer etwa 15-minütigen

adventlichen Feier mit Gesang und kurzen Texten

kann man erleben, welche Gedanken die Kinder

sich zum Advent gemacht haben: 2. Dezember:

Kindergarten St. Franziskus, Bassumer Str. 34;

weihnachtlich geschmücktes Fenster oder eine Tür mit

dem Tagesdatum enthüllt, wobei der Kreativität keine

Grenzen gesetzt sind. Nach einigen gemeinsamen

Liedern und einer kurzen Geschichte bietet sich die

Möglichkeit bei einem heißen Getränk und kleinen

weihnachtlichen Leckereien noch etwas zu verweilen

und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Jeder ist eingeladen an diesen zwanglosen Begegnungen

teilzunehmen, egal ob einmal oder 23-mal

die Zeit und Lust dazu findet. Machen Sie sich also

gemeinsam mit den Gastgebern auf den Weg und

erleben Sie eine Chance die Vorweihnachtszeit einmal

anders zu gestalten. (bw)

4. Dezember: Grundschule

Haste, Saßnitzer Str. 31; 11.

Dezember: Kindertagesstätte

Haste, Saßnitzer Str. 24; 18.

Dezember: Kindergarten St.

Antonius, Bramstraße; Beginn

jeweils um 17.30 Uhr

Die Adressen:

01.12. Am Tannenkamp 96a

02.12. Charlottenburger Str. 106

03.12. Reinhold-Tiling-Weg 62,

Heilig-Geist-Schule

04.12. Moorlandstraße 24

05.12. Mäscherstraße 3

06.12. Immelmannweg 22

07.12. Lerchenstraße 36

08.12. Am Tannenkamp 84a

09.12. Moorlandstraße 70a

10.12. Quakenbrücker Hof 13

11.12. Moorlandstraße 63

12.12. Julius-Schurig-Str. 4

13.12. Stefan-Zweig-Str. 3

14.12. An der Wakhegge 1

15.12. Meisenweg 18

16.12. Redekerstr. 5

17.12. Bramscher Straße 190

18.12. Hügelstraße 23

19.12. Charlottenburger Str. 22

20.12. Mäscherstraße 1

21.12. Reinhold-Tiling-Weg 52

22.12. Lerchenstraße 132

23.12. Charlottenburger Str. 105

Pfarrbrief | 21


22 | Pfarrbrief

Erfolgreiche Sankt Martins-Umzüge

in den Kindergärten

Auch in diesem Jahr fanden in den drei Kindergärten

St. Antonius, St. Franziskus und Heilig Geist wieder die

traditionellen St.-Martins-Umzüge statt. Bei tollem,

trockenen Wetter und sieben Grad machten sich insgesamt

fast 800 Eltern und Kinder auf einen Umzug

zum Gedenken an den heiligen Martin. Nach einem

besinnlichen Auftakt in der Christus-König-Kirche

zogen die Kinder vom Kindergarten St. Antonius los,

begleitet vom Spielmannszug Haste und einem Fackel

tragenden Sankt Martin. In St. Franziskus stand ebenfalls

erst eine geistliche Besinnung in der Kirche am

Anfang, bevor ein berittener Martin den Zug durch die

Dunkelheit anführte. Für die Kinder von Heilig Geist

teilte Sankt Martin symbolisch seinen Mantel mit

einem Bettler und schickte anschließend zwei Umzüge

singend und mit guter Laune durch den Sonnenhügel.

Nikolausbasar im Kindergarten

Im Kindergarten Heilig Geist wird es bunt: Am Samstag,

5. Dezember, von 15.30 bis 19.30 Uhr findet rund

um die Einrichtung ein Nikolausbasar statt. In kleinen

Verkaufshäuschen werden in „Weihnachtsmarktatmosphäre“

selbstgebastelte Weihnachtsdekorationen

und andere Basteleien, Kaffee und Kuchen, Glühwein

Die aufgeregten Kindergartenkinder trugen aller Orts

stolz die in mühevoller Arbeit selbst gebastelten oder

gekauften Laternen zur Schau. Es bot sich der Anblick

der Klassiker Sonne, Mond und Sterne, begleitet von

Raketen, Schafen und vielen anderen Formen.

Dank der elektrischen Laternbeleuchtung gelang es

meistens, die begehrten Objekte heile bis ans Ziel zu

bringen. Dieses schwierige Unterfangen gelang leider

nicht allen kleinen Teilnehmern, so dass Tiger-Tränen

und Enttäuschungen nicht immer ausblieben.

Bei dem Gedanken an einen warmen Kinderpunsch,

leckere Martinsgänse und Grillwürstchen für die Kinder

sowie einen Glühwein für die Erwachsenen klärte

die Stimmung jedoch schnell wieder auf und ein fröhlicher,

stimmungsvoller Abschluss war gesichert. (bw)

und Würstchen verkauft. Auch Aktionen für Kinder

werden angeboten wie Stockbrotbacken, Kerzen

färben und Geschichten vorlesen. Der Erlös wird dem

ambulanten Kinderhospizdienst „Löwenherz“ Osnabrück

und dem Kindergarten zugute kommen.

Anmeldung zum Kindergartenjahr 2010/2011

Die Anmeldungen zum kommenden Kindergartenjahr finden in der dritten Januarwoche statt.

Genauere Informationen erhalten Sie ab Mitte Dezember bei:

Kindergarten St.Antonius Kindergarten St. Franziskus Kindergarten Heilig Geist

Bramstraße 101, Tel.: 61815 Bassumer Str. 34a, Tel.: 15520 Lerchenstr. 95, Tel.: 187300

Leitung: Monika Bellgardt Leitung: Kerstin Duhme Leitung: Anja Lemme


10 Fragen an: Martina Wulftange

1. Wenn Sie nicht Pfarrsekretärin

geworden wären, was dann?

Während der Erziehungszeiten unserer vier Kinder war

ich als Hausfrau und Mutter gefragt und ausgelastet.

Als diese dann aus dem Gröbsten heraus waren, kam

schon der Wunsch auf, mit einigen Stunden in der

Woche wieder in einen Beruf einzusteigen. So begann

ich am 1. April 1996 als Pfarrsekretärin in der Heilig-

Geist-Gemeinde.

2. Was ist Ihr Lieblingsort?

Ich bin gebürtige Hagenerin und lebe auch dort. Da

liegt es nahe, den Lieblingsort in der nahen Natur zu

finden.

3. Was treibt Sie an?

Bei vier Kindern und bisher sechs Enkelkindern ist

diese Frage eigentlich schon beantwortet. Für unsere

Generation ist das eine schöne Herausforderung und

man „bleibt jung“ dabei.

4. Was fehlt Ihnen zum Glück?

Das, was mich nach dem Eintritt in den Ruhestand

zu Beginn des kommenden Jahres noch glücklicher

machen könnte, ist die dann freier zur Verfügung

stehende Zeit. Gern möchte ich noch die eine oder

andere Reise unternehmen. Es gibt schon noch Pläne

und Wünsche dafür.

5. Nennen Sie einen Osnabrücker

oder eine Osnabrückerin, der oder die

Sie besonders beeindruckt:

Kaplan Julius Wülker. Er war während meiner Tätigkeit

im Dekanatsjugendbüro in Osnabrück mein Chef. Er

erkrankte sehr schwer und starb, erst 31 Jahre alt,

viel zu früh. Sein Leben und Sterben bleiben mir wohl

immer in Erinnerung.

Buchtipp: Am Hang

„Dieses Buch lässt einen so ratlos zurück“. Mit diesen

Worten empfahl die Tochter einer der Teilnehmerinnen

unseres Literaturkreises aus Christus König den

Roman „Am Hang“ von Markus Werner. Das weckte

die Neugierde. Der Autor war vielen von uns nicht

bekannt, obwohl zahlreiche Bücher des 1944 geborenen

Schweizers mit renommierten Auszeichnungen

bedacht worden sind.

Der Erzähler in diesem Buch, der Scheidungsanwalt

Clarin, berichtet von einem ihn zutiefst aufwühlenden

Pfingstwochenende im Tessin. Zufällig kommt er auf

einer Hotelterrasse mit einem deutlich älteren Herrn

ins Gespräch. Sie reden und debattieren bis tief in die

Nacht bei manchem Gläschen Wein und erzählen sich

auch ihre Liebesgeschichten. Doch am Ende kommt

manches ganz anders.

6. Das Einzigartige am Christentum ist …

„Gott ist der immer Größere!“ Ich muss nicht alles

alleine schaffen. Mehr noch: Ich kann sogar versagen

und bleibe doch von ihm angenommen und geliebt,

so wie ich bin, mit allen Schwächen und Stärken.

7. Ihre aufregendste Bibelstelle:

Für mich tröstend und tragend: Psalm 37,5: „Befiehl

dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s

wohl machen!“

8. Sind Sie in Ihrem Stadtteil Mitglied

in einem Verein oder Club?

Ja, natürlich bin ich in Hagen auch aktiv: Bei der kfd,

im Kirchenchor, im Heimat- und im Sportverein. Hier in

Heilig Geist gehöre ich zur Bartholomäus-Gesellschaft

(Indienhilfe).

9. Was wünschen Sie den Christen der

künftigen Pfarrgemeinde Christus König?

Der neuen Pfarrgemeinde natürlich, dass das Zusammenwachsen

gelingt. Denen, die diese Arbeit verantwortlich

leisten müssen, wünsche ich Weitsicht und

Einfühlungsvermögen in das Denken und Empfinden

der Menschen vor Ort und den Gemeindemitgliedern

Mut und Kraft, sich auf die neue Situation einzulassen

und Neues zu wagen. Ich bin mir sicher, es wird

gelingen!

10. Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:

„Gott gebe mir den Mut, zu verändern, was ich

verändern kann; die Einsicht, zu bewahren, was

bewahrenswert ist; die Kraft, hinzunehmen, was ich

nicht verändern kann; und die Weisheit, dass eine vom

andern zu unterscheiden!“

Bei der ersten Besprechung im Literaturkreis sind alle

Anwesenden begeistert von der raffinierten Sprache

und den geschickten Dialogen, die den sehr unterschiedlichen

Männern in den Mund gelegt werden.

Häufig ist ein einziges Wort ausschlaggebend für ein

wohl beabsichtigtes Missverständnis.

Wir sind uns einig, dass man dieses Buch mindestens

ein zweites Mal lesen muss. Wann hätte ich schon

Verdacht schöpfen können? Welche Formulierung gibt

im Nachhinein einen Hinweis auf die Geschehnisse

des Pfingstsonntags? Es lässt sich trefflich diskutieren

über die beiden Protagonisten und ihre kontroversen

Lebenserfahrungen. Dieses Buch ist eine Bereicherung

für uns und eine Empfehlung für Literaturliebhaber.

Markus Werner, Am Hang, Fischer Taschenbuch,

192 Seiten, 7,90 Euro, ISBN-10: 3596164672

Im neuen Pfarrbrief werden

künftig an dieser Stelle Mitarbeiter

und andere Mitglieder

unserer Gemeinden jeweils

zehn Fragen beantworten.

Den Anfang macht Martina

Wulftange, die sich nach

14-jähriger Tätigkeit als

Pfarrsekretärin in der

Heilig-Geist-Gemeinde aus

ihrem Arbeitsfeld verabschiedet.

Die Pfarrbriefredaktion

wünscht Frau

Wulftange alles Gute für

den neuen Lebensabschnitt

und vor allem Gottes

reichen Segen!

Pfarrbrief | 23


Terminkalender der Gemeinden

Hinweis: CK=Christus König, HG=Heilig Geist, JPH=Johannes-Prassek-Haus, SF=St. Franziskus

Sonntag, 29. November, 10:30 – 17:00 Uhr:

Adventsbasar der kfd St. Franziskus

im Pfarrheim, Bassumer Str. 38, mit

Suppenbuffet, Kaffee und Kuchen.

Dienstag, 1. Dezember, 10:30 Uhr:

Ökumenische Marktandacht HG

Mittwoch, 2. Dezember, 15:00 Uhr:

„Denn jetzt ist Advent“, Märchen und

Geschichten zur Weihnachtszeit, erzählt von

Ute Link und veranstaltet von der Frauengemeinschaft

im Pavillon HG

20:00 Uhr: Meditativer Tanz im Advent,

mit Juliane Placke, HG

Donnerstag, 3. Dezember, 10:20 Uhr:

Eucharistiefeier der Grundschule

Haste (4. Klassen), CK

11:05 Uhr: Wortgottesdienst der

Grundschule Haste (3. Klassen) CK

19:00 Uhr: Lichterfeier der kfd St.

Franziskus in Kloster Nette, offen für alle;

Anmeldung im Pfarrbüro.

Samstag, 5. Dezember, 15:00 Uhr:

Taufe in Christus König

16:30 Uhr: Lichtfeier der Erstkommunionkinder

in Christus König

17:00 Uhr: Kolpinggedenkmesse (SF)

Sonntag, 6. Dezember, 11:00 Uhr:

Familiengottesdienst in HG

16:30 Uhr: Ökumen. Adventskonzert

und Adventsmarkt in CK

Montag, 7. Dezember, 18:00:

Vesper, anschl. Gemeinschaftsmessen

der Frauen (CK)

Dienstag, 8. Dezember, 15:00 Uhr:

Adventskaffee der kfd St. Franziskus

im Pfarrheim, ab 19:00 Uhr Glühweinabend;

für beide Veranstaltungen

bitte Anmeldung im Pfarrbüro

18:00 Uhr: Advenstabend für Frauen:

Auf der Suche nach dem Licht in HG

20:00 Uhr: „Warten“ – adventlicher

Abend der Frauengruppe 83 in HG

Mittwoch, 9. Dezember, 15:30 Uhr:

Adventsfeier der kfd und der Senioren

mit kleinem Basar im JPH

19:00 Uhr: Roratemesse in HG

Donnerstag, 10. Dezember, 8:30 Uhr:

Schulgottesdienst der Heilig Geist

Schule in HG

24 | Pfarrbrief

Sonntag, 13. Dezember, 11:00 Uhr

Priesterjubiläum Pfr. i. R. Roland

Seider Hl. Messe in HG

15 Uhr: Taufe in HG

16:30 Uhr: Bußandacht mit anschl.

Beichtgelegenheit in CK

18:00 Uhr: Familiengottesdienst in SF

Mittwoch, 16. Dezember, 19:00 Uhr:

Roratemesse in HG

Donnerstag, 17. Dezember, 10 Uhr:

Krippenspiel im Kindergarten SF

Samstag, 19. Dezember, 15:00 Uhr:

Beichte in HG und CK

15:30 Uhr: Adventsfeier der KAB im

Pfarrheim Heilig Geist

16:00 Uhr: Beichte in SF

Sonntag, 20. Dezember, 11:00 Uhr:

Verabschiedung von Frau Wulftange

beim Kirchenkaffee nach der Messe

in Heilig Geist

11:00 Uhr: Kleinkindergottesdienst

in Christus König

15:00 Uhr: Taufe in SF

18:00 Uhr: Roratemesse in SF

Montag, 21. Dezember, 9:00 Uhr:

Gottesdienst der Angelaschule in SF

Dienstag, 22. Dezember, 8:30 Uhr:

Ökumenischer Wortgottesdienst

der Schule i. d. Dodesheide Klassen 1–9 SF

11:00 Uhr: Wortgottesdienst des

Kindergartens in CK

Mittwoch, 30. Dezember, 10:00 Uhr:

Hl. Messe mit Plattsänger in der

Kapelle des Seniorenzentrums St. Franziskus

Donnerstag, 31. Dezember, 17:00 Uhr:

Jahresabschlussgottesdienst mit

ehemaligen Messdienern in SF

18:00 Uhr: Jahresabschlussgottesdienst

in Heilig Geist

Freitag, 1. Januar 2010, 11:00 Uhr

Hl. Messe in Heilig Geist

Samstag, 2. Januar, 15:00 Uhr

Taufe in Christus König

Sonntag, 3. Januar, 18:00 Uhr

Gründungsgottesdienst der neuen

Pfarrei Christus König in St. Franziskus

Montag, 4. Januar, 9:00 Uhr:

Segensfeier des Kindergartens CK

18:00 Uhr: Vesper, anschl. Gemeinschaftsmessen

der Frauen in CK

Dienstag, 5. Januar, 10:30 Uhr:

Ökumenische Marktandacht in HG

Mittwoch, 6. Januar, 10:00 Uhr

Wortgottesdienst des Kindergartens

in St. Franziskus

15:00 Uhr: „Namenstage – die Heiligen

für jeden Tag“: Nachmittag mit

Kaffeetrinken für Senioren im Pfarrheim

Heilig Geist.

Sonntag, 10. Januar, 9:30 Uhr

Hl. Messe mit Aussendung der Sternsinger

in CK; Wortgottesdienst mit Aussendung

der Sternsinger in SF; Hl. Messe mit

Aussendung der Sternsinger in HG

15:00 Uhr: Taufe in Heilig Geist

Dienstag, 12. Januar, 20:00 Uhr:

„Ein Buch, das mir gut gefällt“–

eine Einführung in gute Bücher der Frauengruppe

83 im Pfarrheim Heilig Geist

Mittwoch, 13. Januar, 20:00 Uhr:

„Alter! Jetzt geht´s um die Rente“,

Vortragsabend mit Christa Dobelmann von

der Deutsche Rentenversicherung in Heilig

Geist

Freitag, 15. Januar, 19:00 Uhr:

Grünkohlessen der Kolpingsfamilie

im Pfarrheim St. Franziskus, inklusive

einiger karnevalistischer Einlagen. Jugendliche:

5,00 Euro/Erwachsene: 10,00 Euro.

Anmeldung bis 15. Dezember bei Erich

Schmiegelt, Tel. 65410

Montag, 18. Januar, 19:00 Uhr:

Gemeinschaftsmesse der KAB in

Heilig Geist, anschließend Jahreshauptversammlung

im Pfarrheim

Mittwoch, 20. Januar, 15:30 Uhr:

Kaffeetrinken, anschließend Gespräch

mit Karin Gösmann über „Mein Weg in die

katholische Kirche“ im JPH

Donnerstag, 21. Januar, 15:00 Uhr:

„Spieletreff“ der Frauengemeinschaft im

Pavillon Heilig Geist, gespielt werden Gesellschaftsspiele,

Würfel- und Kartenspiele;

Kaffee und Kuchen stehen bereit.


Montag, 25. Januar, 15:30 Uhr:

Mitarbeiterinnenrunde der Frauengemeinschaft

(kfd) in Heilig Geist

Freitag, 29. Januar, 18:30 Uhr:

Jahreshauptversammlung der

Kolpingsfamilie mit Gedenkgottesdienst

in der Christus-König-Kirche im Gedenken

an den verstorbenen Kolpingbruder Heinz

Tewes; anschl. Versammlung im Johannes-

Prassek-Haus

Samstag, 30. Januar, 15:00 Uhr:

Beichte in Christus König

Sonntag, 31. Januar, 18:00 Uhr:

Ökumenischer Wortgottesdienst

zum Jahresbeginn in SF

Montag, 1. Februar , 18:00 Uhr:

Vesper, anschl. Gemeinschaftsmessen der

Frauen (CK)

Dienstag, 2. Februar, 10:30 Uhr:

Ökumenische Marktandacht in

Heilig Geist

Mittwoch, 3. Februar, 15:00 Uhr:

„Wer sich selbst auf den Arm

nimmt, erspart anderen die Arbeit“

(Heinz Erhardt): ein vergnüglicher

Nachmittag für Senioren im Pfarrheim Heilig

Geist

Mittwoch, 3. Februar, 20:00 Uhr:

„Begeisternd, tanzbar, ausdrucksstark

– Geschichte der Klezmermusik“,

mit Marion Schulte im Pfarrheim

Heilig Geist

Freitag, 5. Februar, 16:00 Uhr:

Karneval der Frauengemeinschaft

im „Kaffeehaus Osterhaus“ in Haste,

Bramstr. 108

Samstag, 6. Februar, 15:00 Uhr

Taufe in Christus König

17:00 Uhr: Vorabendmesse mit Einführung

der neuen Messdiener und

Austeilung des Blasiussegens in SF

20:00 Uhr: Karneval der KAB in HG

Sonntag, 7. Februar, 9:30 Uhr

Hl. Messe mit Einführung der neuen

Messdiener und Austeilung des Blasiussegens

in CK

11:00 Uhr: Hl. Messe mit Austeilung

des Blasiussegens in HG

18:00 Uhr: Hl. Messe mit Austeilung

des Blasiussegens in SF

Mittwoch, 10. Februar, 9:00 Uhr:

Hl. Messe zum Glaubenstag der

Senioren mit anschließendem Frühstück

und Programm im Johannes-Prassek-Haus.

Donnerstag, 11. Februar, 20 Uhr:

Vortragsabend der Kolpingsfamilie

(Thema wird noch bekannt gegeben)

Donnerstag, 11. Februar, 17:00 Uhr:

„Vergiss die Freude nicht“, Frauenkarneval

in Heilig Geist

Sonntag, 14. Februar, 9:30 Uhr:

Familiengottesdienst in CK

15:00 Uhr: Taufe in Heilig Geist

Pfarrbrief | 25


Mittwoch, 17. Februar, 15:30 Uhr:

Aschermittwoch der Frauen im

Pfarrheim Heilig Geist und um 19:30 Uhr

und um 19:30 Uhr im Johannes-Prassek-

Haus; Aschermittwochsgottesdienste

werden noch bekannt gegeben

Samstag, 20. Februar, 7:00 Uhr:

Hl. Messe „Frühschicht“ in SF

Sonntag, 21. Februar, 11:00 Uhr:

Kleinkindergottesdienst in CK

15:00 Uhr: Taufe in SF

Montag, 22. Februar, 15:30 Uhr:

Mitarbeiterinnenrunde der Frauengemeinschaft

(kfd) in Heilig Geist

26 | Pfarrbrief

Samstag, 27. Februar, 7:00 Uhr

Hl. Messe „Frühschicht“ in SF

Sonntag, 28. Februar, 9:00 Uhr:

Morgenseminar der Kolpingsfamilie

im Priesterseminar, Große Domsfreiheit

5, Referent: Domkapitular Hermann

Rickers, Ende gegen 13 Uhr; Preis 12,50

Euro, Anmeldungen bis zum 15. Januar bei

Erich Schmiegelt, Tel. 65410

11:00 Uhr: Wortgottesdienst für

Grundschulkinder in SF

15:30 Uhr: Segnungsgottesdienst

für Familien mit Kleinkindern in

der Christus-König-Kirche. In dem Kleinkindergottesdienst

soll der Taufsegen für

die Kinder erneuert werden, anschließend

Elterncafé im St.-Antonius-Kindergarten.

Dienstag, 2. März, 10:30 Uhr:

Ökumenische Marktandacht in

Heilig Geist

Mittwoch, 3. März, 15:00 Uhr:

Meditation zur Fastenzeit: „Menschen

am Leidensweg Jesu“, Angebot

für Senioren im Pfarrheim Heilig Geist

mit Christine Siedling

Mittwoch, 3. März, 20:00 Uhr:

Weltgebetstag der Frauen aus

Kamerun: „Let everything that

has breath praise God“ mit Helene

Dieckmann-Hoffmann im Pfarrheim Heilig

Geist

Freitag, 5. März, 17:00 Uhr:

Gottesdienst zum Weltgebetstag

der Frauen mit einer Liturgie aus Kamerun

zum Thema: „Let everything that

has breath praise God“ in der Heilig-Geist-

Kirche sowie in der Paul-Gerhardt-Kirche,

Hardinghausstr. 39a in Haste

Mittwoch, 17. März,

Wallfahrt der Senioren nach Cloppenburg-Bethen.

Freitag, 19. März, 18.00 Uhr:

Abendbrot der KAB im Pfarrheim Heilig

Geist

Samstag, 27. März, 7:00 Uhr:

Frühschicht der Kolpingsfamilie in

St. Franziskus; anschl. Frühstück im Pfarrheim.

Montag, 29. März, 15:30 Uhr:

Mitarbeiterinnenrunde der Frauengemeinschaft

(kfd) in Heilig Geist

Mittwoch, 7. April, 20:00 Uhr:

Ruth Lapide – jüdische Theologin,

Vortrag von Ulla Diekhoff im Pfarrheim HG

Impressum

Herausgeber: Kath. Kirchengemeinden

Christus König, Heilig Geist und

St. Franziskus, Osnabrück.

Redaktion: Öffentlichkeitsausschuss der

Pfarrgemeinderäte

V.i.S.d.P.: Roland Juchem, Clemensstr. 38,

49090 Osnabrück,

Tel. 0541/ 40669999

E-Mail: redaktion@christus-koenig-os.de

Druck: Reprotechnik Haucap, Ruppenkampstr.

18, 49084 Osnabrück

Auflage: 5000 Exemplare. Der Pfarrbrief

erscheint vier Mal jährlich.


Regelmäßige Gottesdienste

Folgende regelmäßigen Gottesdienste finden in den Kirchen und Klöstern unseres Gemeindeverbundes statt:

Sonntagsmessen: 17:00 Uhr Vorabendmesse in St. Franziskus (Bassumer Str. 38)

09:30 Uhr Hl. Messe in Christus König (Bramstr. 105)

11:00 Uhr Hl. Messe in Heilig Geist (Lerchenstr. 91)

18:00 Uhr Abendmesse in St. Franziskus

Werktagsgottesdienste:

Montag 18:00 Uhr Vesper,

18:30 Uhr Hl. Messe in Christus König

Dienstag 08:30 Uhr Hl. Messe in Heilig Geist;

1. Dienstag im Monat 10:30 Uhr Marktandacht in Heilig Geist

Mittwoch 08:30 Uhr Hl. Messe in Christus König

10:00 Uhr Hl. Messe im Seniorenzentrum St. Franziskus

Donnerstag 07:00 Uhr Laudes in Christus König am 1. und 3. Donnerstag im Monat

08:30 Uhr Hl. Messe in Heilig Geist

15:00 Uhr Hl. Messe in St. Franziskus

Freitag 18:30 Uhr Hl. Messe in Christus König

Kloster Nette: (Östringer Weg 120)

Sonn- und Feiertags: 07:30 Uhr Heilige Messe;

18:00 Uhr Vesper

Werktags: 07:00 Uhr Heilige Messe;

18:00 Uhr Vesper

1. Freitag im Monat: 16:30 Uhr Eucharist. Anbetung und Vesper

(Herz-Jesu-Freitag)

Kloster St. Angela: (Bramstr. 41)

Sonn- und feiertags 08:00 Uhr Hl. Messe

Mo–Sa (außer Do) 07:00 Uhr Laudes (Morgenlob); anschl. um 7:30 Uhr Hl. Messe

Donnerstags 18:00 Uhr Hl. Messe

Mo–Fr, So: 11:45 Uhr Mittagsgebet;

täglich außer Do 18:00 Uhr Vesper

Weitere Informationen: www.christus-koenig-os.de / www.sankt-franziskus-os.de / www.heilig-geist-os.de

Gottesdienste zu Weihnachten

24. Dezember: Heilig Abend

16:00 Uhr: Krippenfeier in St. Franziskus

Krippenfeier in Heilig Geist

Krippenfeier in Christus König

16:30 Uhr: Krippenfeier in der Kapelle des

Seniorenzentrums St. Franziskus

18:00 Uhr: Christvesper in Heilig Geist

Christmette in St. Franziskus

21:30 Uhr: Christmette in Christus König

22:00 Uhr: Christmette in Heilig Geist

25. Dezember: Weihnachten

9:30 Uhr: Weihnachtshochamt in Christus

König

10:30 Uhr: Weihnachtshochamt in

St. Franziskus

11:00 Uhr: Weihnachtshochamt in Heilig

Geist

26. Dezember: 2. Weihnachstag

9:30 Uhr: Hl. Messe mit ehemaligen Messdienern

in Christus König

10:30 Uhr: Familiengottesdienst in

St. Franziskus

11:00 Uhr: Familiengottesdienst in Heilig

Geist

Pfarrbrief | 27


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