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die autoren

New work order

spielt ganz unbescheiden mit dem begriff der

neuen Weltordnung, denn der aktuelle struk-

turWandel von der industrie- in die netzWerk-

ökonomie erfordert auf unternehmensseite

eine neuordnung der gesamten organisation.

e

s wird Zeit für eine neue Kultur der Arbeit. Die Produktion von Wissen erfolgt nach

anderen Regeln als die von Industriegütern. Um in der Informationsgesellschaft die

Verheißung von der sprudelnden Open Source zu erleben, müssen wir den Gleichschritt

der Industriekultur verlassen und Arbeitsorganisation neu denken.

Die Impulse für eine NEW WORK ORDER kommen von vielen Seiten. Der globale Wettbewerb

verlangt nach einer vernetzten Kollaboration, über Zeit- und Kulturgrenzen hinweg. Der Arbeitsmarkt

verlangt nach Flexibilität und Fachkräften. Der Innovationsdruck verlangt nach Lösungen,

um Wissen innerbetrieblich besser zu verteilen und Innovationsprozesse flexibler zu strukturieren.

Doch der drängendste Impuls für eine NEW WORK ORDER ist die dynamische Vernetzung

über soziale Medien, die den Informationsaustausch beschleunigt und Menschen inhaltsgetrieben

zusammenführt. Daher befassten sich die Autoren mit der Frage, welche Auswirkungen die

nächste große Welle der digitalen Beschleunigung von Wissen und Kommunikation für den

Arbeitsplatz haben wird.

Eine junge, medienaffine Generation praktiziert bereits genau die soziale Vernetzung, die

in ihrer Anlage alle Forderungen nach Flexibilität, Wissensweitergabe, Expertentum und Zusammenarbeit

in sich trägt. Ein sozial motiviertes Networking, das bereits den Alltag beschleunigt,

das Individuum zur Selbstorganisation erzogen, Bürgern mehr Mitsprache und Konsumenten

mehr Autorität verliehen hat. Und das sich nun anschickt, die geschriebenen und ungeschriebenen

Gesetze der Bürowelt samt ihrer Anlage und Ausgestaltung zu hinterfragen.

Aufgabe der NEW WORK ORDER ist die transparente Verknüpfung von Wissen mit Personen,

über Abteilungs- Unternehmens- und sogar Arbeitskontexte hinweg. Das Ziel ist eine neue

Kultur der transparenten Kollaboration. Mit intrinsicher Motivation der Mitarbeiter und konsensualer

Führung. Mit einer gemeinsamen Verantwortung und Wertvorstellung.

Leider ist der Weg in die NEW WORK ORDER weder einfach noch allgemeingültig. Und

vielfach verläuft er entgegen geltender Auffassung von Arbeit und wie sie zu verrichten sei. Doch

es ist aufmunternd zu sehen, dass sich erste Unternehmen der NEW WORK ORDER annehmen.

Daher legt diese Studie ihren Schwerpunkt auf den Bericht ihrer Erfahrungen, Hürden und

Erfolge. Das Share & Win-Prinzip der neuen Arbeitskultur ist auch unser Antrieb, Wissen zu teilen.

Birgit Gebhardt

Director, Trendbüro

birgit gebhardt war von 2001 bis september 2012

für trendbüro tätig, davon zuletzt fünf Jahre als

geschäftsführerin. als beraterin und trendexpertin

bleibt sie dem unternehmen auch weiterhin sozial

vernetzt verbunden.

Florian Häupl

Senior Trend Consultant, Trendbüro

der diplomierte volkswirt ist seit 2009 fürtrendbüro

tätig. als senior trend consultant widmet er sich in

trendstudien und beratungspro jekten den einflüssen

der netzwerkökonomie auf unsere arbeits- und

lebenswelt.

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neW Work order

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