Start: In ein neues Schuljahr Start: In neue Lebensphasen Start: In ...

oswaedenswil.ch

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[ WÄDENSWILER

SCHULZEITUNG

NR. 03/2011

[

INFORMATIONEN DER PRIMAR- UND OBERSTUFENSCHULE WÄDENSWIL

Start: In ein neues Schuljahr

Start: In neue Lebensphasen

Start: In neue Unterrichtsformen


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ECHO [INHALT/EDITORIAL/IMPRESSUM]

Inhalt

ECHO Oberstufenschule

Schulschluss an der Oberstufe 3

Wechsel im Dienstleistungsbereich 4

Ein Glücksfall geht in Pension 5

Ein Leben für die OSW 6

On stage in der Glärnischturnhalle 7

Eindrückliche Projektpräsentation 8

Projektwoche 2011: Keramikofenbau 9

Gesundheitsprojekt der 1. Klassen 10

Kanuausflug mit der Klasse C1 10

Vorsorgen ist besser als Heilen 12

Schulhausfest Steinacher 13

ECHO Extern – PSW&OSW

Midnight Ball Wädenswil 14

Infos Musikschule 16

«VIP» für einen Abend 17

Slowfood statt Fastfood 18

English around the World 19

ECHO Primarschule

Personelle Mutationen 20

Pensionierung Margrit Perdrizat 21

Pensionierung Marlis Frei 22

Pensionierung Anita Christiansen 22

Pensionierung Monika Steinmann 22

Der neue Schulleiter im Glärnisch 23

Spielgruppe Plus 24

Rund und Bunt 25

Impressionen aus dem Schülerclub 25

Schule Eidmatt ist Circus Balloni 26

Wissenswertes

Adressen 27

Ferienplan 28

Liebe Leserinnen und Leser

Die heutige Schule ist eine sehr komplexe,

lernende Organisation: Neue Lehrpläne und

Lehrmittel, moderne Unterrichtsformen, Reformprojekte,

veränderte gesellschaftliche

und politische Rahmenbedingungen sowie

der stete Wandel zwingen die Organisation

Schule, sich immer wieder zu hinterfragen,

neue Wege zu suchen und veränderte

Formen der Zusammenarbeit mit allen am

Bildungs- und Erziehungsauftrag Beteiligten

zu finden. Die Schulzeitung Echo gibt

Einblick in den Alltag dieser lernenden Organisation

Schule.

Besonders hinweisen möchte ich in diesem

Zusammenhang auf die verschiedenen dargestellten

Projekte. So durfte ich kurz vor

den Sommerferien der Präsentation der Abschlussarbeiten

der 3. Sek beiwohnen. Die

Leistungen der Jugendlichen haben mich tief

beeindruckt. Das riesige Engagement, die

vielen kreativen Ideen, die ausgewiesenen

fachlichen und methodischen Kompetenzen

sowie die hervorragenden Ergebnisse

haben mich fasziniert. Dass dabei sowohl

die Jugendlichen wie auch die Erwachsenen

völlig neue schulische Wege erproben

mussten, ist klar.

Jeder Mensch hat seine individuellen Stärken.

Wenn es gemeinsam gelingt, diese

gezielt zu fördern und zu pflegen, dann

ermöglichen wir wertvolle Erfahrungen und

erhalten ausgezeichnete Ergebnisse. Lehrpersonen,

Jugendliche, Eltern, Fachleute

Impressum

Herausgeber: Primar- und Oberstufenschule Wädenswil

Redaktion: André Dommann, Michaela Fleischhauer

Fotos: Patrick Weil, Michaela Fleischhauer, Urs Hauser, Yvonne Sonderegger,

Primarschule Wädenswil. André Dommann, Bruno Kuhn, Edi Schlotterbeck,

Jonas Koutrios, Daniele von Arb, Joe Kunz, Tobias Walt, Iris Kamm,

Musikschule

Layout: idfx AG, Wädenswil

Kontaktadresse: Echo, Wädenswiler Schulzeitung, c /o OSW, Postfach 373, 8820 Wädenswil

Redaktionsschluss für die nächste Nummer: Freitag, 13. Januar 2012

unterschiedlichster Gebiete arbeiten zusammen,

motivieren, verstärken und unterstützen

sich und können so vom Wissen und

den Erfahrungen der anderen profitieren.

Selbstständige, verantwortungsbewusste,

motivierte und erfolgreiche Jugendliche

und Erwachsene können damit zeigen, zu

was sie fähig sind, und ihren Beitrag an eine

gute erfolgreiche Zukunft leisten.

Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Lektüre.

Kurt Egli,

Schulpräsident OSW


Schulschluss an der Oberstufe

Mit dem traditionellen Schulschlussessen

im Dorfhuus Schönenberg

feierte die Oberstufenschule

Wädenswil den Abschluss eines

erfolgreichen Schuljahres.

Beliebter Anlass im Schuljahr

Rund 110 Lehrpersonen, Mitarbeitende,

Behördenmitglieder, Pensionierte und Gäste

genossen ein feines Essen. Sie verfolgten

interessiert die Rede von Schulpräsident

Kurt Egli und die Ansprachen der Schulleitung

und des Konventspräsidenten.

Und schliesslich nützte man ausgiebig die

Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen,

in Erinnerungen einzutauchen oder einfach

einmal unbeschwert zurückzulehnen. Umrahmt

wurde der Anlass von der Musikformation

«Black Shirt Samurais» von Harry

Lehnherr, welche das Publikum begeisterte

und auf die schulfreien Tage einstimmte.

Rück- und Ausblick

In ihren Reden dankten der Schulpräsident

und die Schulleitung für die unter dem Jahr

geleisteten Dienste und liessen die wichtigsten

Ereignisse Revue passieren, so den er-

folgreichen Projektunterricht, das Sportprojekt

an den dritten Klassen, die Berufsmesse,

das Time-out-Projekt pro-fit, die überzeugende

Annahme der neuen Gemeindeordnung

an der Urne und die verschiedenen

Weiterbildungsveranstaltungen. Sie zeigten

sich gut gerüstet für das kommende Schuljahr

und zuversichtlich, das Schiff Oberstufe

auch künftig erfolgreich und sicher auf Kurs

halten zu können.

Verabschiedungen

Immer ein besonderer Augenblick ist die

Verabschiedung langverdienter Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. So fand der Schulpräsident

einmal mehr die richtigen Worte,

um die austretenden Lehrpersonen zu verabschieden

und deren Leistungen zu würdigen.

Er entliess Fredy Riesen, Fachlehrer und

ehemaliger Schulsozialarbeiter an der OSW,

in die wohl verdiente Pension. Er dankte

dem scheidenden Pflegemitglied Christian

Eggenberger, der die Schulpflege infolge

seines Berufs- und Wohnortwechsels nach

nur einem Jahr verliess.

Zwar am heutigen Abend nicht verabschieden,

aber seine bisherigen Leistungen würdigen

und ihm für die Zukunft alles Gute

wünschen, wollte Kurt Egli mit seinen persönlichen

Gedanken an Bruno Kuhn, was

ihm ausgezeichnet gelang. Nach 31 Jahren

als Klassenlehrer an der OSW musste Bruno

Kuhn den Unterricht aus gesundheitlichen

Gründen Ende November 2010 vorübergehend

einstellen. Nun übergab er die Klassenlehrerfunktion

an seinen Nachfolger

Simon Peng.

Im Dezember 2011 wird Bruno Kuhn aus

gesundheitlichen Gründen aus dem Schuldienst

austreten, um sich ganz seinem Heilungsprozess

zu widmen. Für diesen Schritt

wünschte ihm der Schulpräsident schon

jetzt alles Gute und gab seiner Hoffnung

Ausdruck, den erfahrenen Pädagogen zu

einem späteren Zeitpunkt wieder für ein

Engagement an der Oberstufe gewinnen zu

können.

ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Den Anlass beschlossen Harry Lehnherr

und sein Partner von den «Black Shirt

Samurais», bevor die Unerschütterlichen

den Abend in der schuleigenen Bar ausklingen

liessen und den Ferienbeginn feierten.

Auf Ende Schuljahr verliessen die OSW

Fredy Riesen, Fachlehrer (Pension)

Marlies Dubach, Fachlehrerin

(Stellenwechsel)

Christian Eggenberger, Schulpflege

(Stellen- und Wohnortswechsel)

Markus Schäppi, Hauswart Schulhaus

Rotweg (Stellenwechsel Mai 2011)

Das Team der OSW wird ab Schuljahresbeginn

durch folgende neue Mitarbeitende

ergänzt:

Vanessa Peng, Klassenlehrerin Sek A

Simon Peng, Klassenlehrer Sek A

Roland Moor, Fachlehrer

Yvonne und Roberto Corradini, Hauswarte

Rotweg (ab Mai 2011)

Walter Aeppli, neuer Schulpfleger

Jubilare

Anlässlich des traditionellen Jubilarenanlasses

im Juni 2011 wurden nicht weniger als

155 Dienstjahre an der OSW gefeiert. Die

OSW bedankt sich bei folgenden Mitarbeitenden

für ihre langjährige Treue:

10 Jahre

Annina Räth

Tina Tomasko

André Dommann

15 Jahre

Ruth Hauser

20 Jahre

Felicitas Taddei

25 Jahre

Monika Wezel

30 Jahre

Edi Schlotterbeck

35 Jahre

Renato Gelpi

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ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Wechsel im Dienstleistungsbereich

Nach nur drei Jahren verliess der

leitende Hauswart der Schulanlage

Rotweg, Markus Schäppi, im Mai

2011 die OSW, um eine neue

berufliche Herausforderung anzunehmen.

Die OSW bedauert seinen

Entscheid, kann ihn aber gut

verstehen. Sie dankt Markus

Schäppi herzlich für die geleisteten

Dienste und wünscht ihm für die

Zukunft alles Gute.

Nahtloser Uebergang

Die Nachfolge konnte dank der rechtzeitigen

Planung und der guten Zusammenarbeit

mit Markus Schäppi nahtlos und sehr

gut geregelt werden. Mit Roberto und

Yvonne Corradini konnte dabei ein Hauswartehepaar

gefunden werden, welches

Fachkenntnisse, ein hohes Dienstleistungsbewusstsein

und Qualität garantiert.

Gute Voraussetzungen

Als Handwerker und als Reinigungsfachfrau

mit grosser Berufserfahrung wissen die beiden,

was es heisst, eine Anlage zu pflegen

und zu warten und dabei den Bedürfnissen

der internen und externen Kunden gerecht

zu werden. Als ehemaliger Hauswart der

Kultur- und Sporthalle Glärnisch verfügt

Roberto Corradini bereits über Erfahrungen

im Schulbereich. Roberto Corradini als

Hauswart der Schulanlage Rotweg schätzt

die abwechslungsreiche Arbeit. Er mag die

Breite und Vielfältigkeit der Aufgaben und

legt grossen Wert auf gute Beziehungen zu

den Benützer/-innen der Schulanlage. Ob

Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler,

Eltern, Gäste oder Handwerker, alle finden

bei ihm ein offenes Ohr und werden

freundlich und kompetent bedient, ist er

sich doch seines Leistungsauftrags bewusst

und mag die Kommunikation. An seiner

Arbeit schätzt Roberto Corradini zusätzlich

die Verantwortung, die grosse Selbstständigkeit,

die Zusammenarbeit im Team und

die gemeinsame Arbeit mit seiner Frau.

Erfolgreicher Start

Roberto und Yvonne Corradini sorgen seit

Mai für Ordnung und Sauberkeit auf der

Anlage. Sie wollen die Funktionstüchtigkeit

der Infrastruktur weiterhin garantieren.

Wünschen versuchen sie gerecht zu

werden. Ihr Start ist ihnen gelungen. Sie

haben bisher durchwegs gute Erfahrungen

gemacht. Sie schätzen die konstruktive

Zusammenarbeit im Team, mit der Lehrerschaft

und der Schulleitung und freuen sich

über die durchwegs positiven und anständigen

Schülerinnen und Schüler.

Impressionen


Ein Glücksfall geht in Pension

Auf Ende Schuljahr tritt Fachlehrer

Fredy Riesen nach 35-jähriger

Lehrtätigkeit, davon sieben an der

Oberstufenschule Wädenswil, in

den wohlverdienten Ruhestand.

Sowohl er wie die OSW betrachten

die sieben gemeinsamen letzten

Jahre der Zusammenarbeit als

Glücksfall.

Vielfältige Erfahrungen

Für seine pädagogischen Tätigkeiten an der

OSW brachte Fredy Riesen vor sieben Jahren

einen reichen Schatz an Erfahrungen, Kompetenzen

und Idealen mit an die Schule.

In jungen Jahren in der CEVI gross geworden,

arbeitete er während zweier Jahre

im CEVI-Bundessekretariat und übernahm

schon früh Führungsverantwortung als Jugendleiter

Schweiz. Die dabei gemachten

Erfahrungen mit Jugendlichen öffnen ihm

auch heute immer wieder den Zugang zu

Jugendlichen und ihrer Welt. In dieser Funktion

machte er auch vertiefte Erfahrungen

mit anderen Kulturen. In weit über 80 Lagern

leistete er so nebenbei Erziehungsarbeit,

vermittelte Werte und ermöglichte

gute Erfahrungen.

Obwohl er nach seiner C-Matura Geografie,

Geologie, Zoologie, Mathematik und

Geschichte studiert hatte, den Pilotenschein

erwarb und kurz vor dem Erwerb eines

Doktortitels stand, realisierte er seinen grossen

Berufstraum Pilot nicht und verschrieb

sich in der Folge voll und ganz der Lehr- und

Erziehungstätigkeit. Immer noch eng mit

den Ideen von CEVI verbunden, trat er 1976

eine Stelle als Religionslehrer und Jugendarbeiter

in der Kirchgemeinde Horgen an, der

er 10 Jahre die Treue hielt. Er liess sich in

der Folge zum Katecheten, Supervisor und

Teamberater ausbilden und übernahm auch

immer wieder Beratungsmandate. Hier

machte er zusätzliche wertvolle Erfahrungen

als Erwachsenenbildner und gab sein

Wissen als Ausbildner an kirchliche Angestellte

und künftige Katecheten weiter.

1986 wechselte er für 12 Jahre an die Freie

Evangelische Schule Zürich. Als Rektor übernahm

er Verantwortung für die Diplommittelschule

und leistete als Prorektor seinen

Beitrag an die Weiterentwicklung der gesamten

Schule. 1998 zog es ihn wieder in

sein angestammtes Berufsfeld zurück. Im

Bezirk Höfe leistete er Jugendarbeit, unterrichtete

als Religionslehrer und war verantwortlich

für die Jugendleiterausbildung.

Abschluss der Berufstätigkeit an der

OSW

Die Schlussphase seiner Berufstätigkeit gestaltete

er ab 2004 gemeinsam mit seinen

Kolleginnen und Kollegen, der Schulleitung

und den Jugendlichen an der Oberstufe.

Alle profitierten von diesem Einsatz. In den

Fächern Religion und Kulturen, Mensch

und Umwelt, Physik und Informatik fand

er schnell Zugang zu den Jugendlichen,

kümmerte sich um ihre Lebensfragen und

gestaltete erfolgreichen Unterricht. Seine

ausgeprägten fachlichen und menschlichen

Kompetenzen, seine Zusatzausbildungen

und seine breiten Erfahrungen liessen ihn

zudem in der Startphase der Schulsozialarbeit

deutliche Spuren legen. In vielen Fällen

war er den Jugendlichen Ansprechperson,

ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Vertrauter und verlässlicher Berater.

Seine zentralen Anliegen, Verständnis, Toleranz,

Respekt, Sorgfalt im Umgang mit Ressourcen,

verbindliche Beziehungen, konnte

er in all den Jahren seines Berufslebens

vorleben und so erfolgreich vermitteln. Und

wie es so schön heisst: «Wie man in den

Wald ruft, so tönt es zurück»! So erfuhr Fredy

Riesen auch in den letzten Jahren seiner

Berufstätigkeit Akzeptanz, Respekt und Anerkennung.

Er schätzte die Arbeit in einem

tollen Team und die unterstützenden Rahmenbedingungen

durch die Schulleitung

und die Behörden. Die Schüler dankten

sein grosses persönliches Engagement mit

Offenheit, Anstand und Dankbarkeit. Kurz,

die Zusammenarbeit war für alle Beteiligten

ein Glücksfall!

Zukunftsperspektiven

Seinen Wertvorstellungen und Idealen will

der Familienmensch Riesen auch künftig

treu bleiben. Er freut sich auf ein interessantes

und aktives Leben im Ruhestand.

Er geht aber davon aus, dass ihm für die

Pflege seiner Familie und seines Freundeskreises,

für sportliche Aktivitäten, fürs

Reisen, die Pflege des Gartens und den

Unterhalt des Hauses ein bisschen mehr Zeit

bleibt als bisher.

Zur Schule geht Fredy Riesen vorerst auf

Distanz. Menschen, die ihn brauchen, wird

er getreu seinen Werten und seiner Persönlichkeit

zum Glück weiter ein offenes Herz

schenken. Die OSW dankt ihm für seinen

grossen und erfolgreichen Einsatz und

wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

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ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Ein Leben für die OSW

31 Jahre lang unterrichtete Bruno

Kuhn als Sekundarlehrer phil. II die

Fächer Mathematik, Algebra,

Geometrie und Naturwissenschaften

auf der Sek A in Wädenswil. Als

Klassenlehrer führte und begleitete

er seine Schülerinnen und Schüler

engagiert im Übergang von der

Schule zum Beruf. Nun zwingen

ihn gesundheitliche Probleme,

vorzeitig von seinem geliebten

Beruf zurückzutreten.

31 Jahre an der OSW

Gleich nach der Ausbildung an der Universität

Zürich übernahm Bruno Kuhn Vikariate

an der OSW und in der Folge seine erste

Klassenlehrerstelle in Wädenswil. Seine Lektionen

lebten von seiner hohen Fachkompetenz,

seinem grossen Allgemeinwissen

und seinen hohen methodisch-didaktischen

Fähigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler

schätzten die abwechslungsreichen und fordernden

Lektionen und respektierten seinen

klaren, aber wohlwollenden Führungsstil.

Der Unterricht war durch den Einbau von

Tagesaktualitäten geprägt und nicht selten

humorvoll. Als Oberst im Generalstab mit

einer eher rauen Schale, aber einem weichen

Kern, schaffte er sich Akzeptanz, Respekt

und Vertrauen der Jugendlichen, zeigte

er doch auch, worüber er sich freute oder

was er nicht mochte.

Breiter Erfahrungshintergrund

Seine Berufserfahrungen und das grosse

methodisch-didaktische Wissen gab er als

Praktikumslehrer so manchen jungen Lehrpersonen

mit auf den Weg, und während

mehr als acht Jahren übernahm er auch

Führungsverantwortung als Schulhausvorsteher.

Sonst aber konzentrierte er sich

auf sein Kerngeschäft, sah er seine Prioritäten

doch im Unterrichten und Erziehen der

Schülerinnen und Schüler. Im Team leistete

er seinen Beitrag durch die Organisation der

Konventsreisen, die im Kollegenkreis auch

heute noch einen ausgezeichneten Ruf geniessen.

Das grosse Wissen, die vielfältigen

Kompetenzen und Erfahrungen liessen ihn

die letzten zwei Amtsperioden ein Zusatzengagement

als Schulpräsident und Gemeinderat

von Schönenberg leisten.

Neue Prioritäten

Mitten im Leben und noch bereit für ein

mehrjähriges Engagement an der OSW,

zwingt ihn nun eine Krankheit, kürzer zu

treten. So musste er im Herbst 2010 vorerst

den Unterricht an seinen Klassen einstellen.

Er gibt auf den Sommer die Klassenführung

ab und bereitet sich aus gesundheitlichen

Gründen auf den Ausstieg aus dem Beruf

auf Ende November vor. Damit setzt er die

Prioritäten neu, bewusst, strukturiert, realistisch,

wie er es als Pilot auch in der Freizeit

oft tun musste. Er tut dies selbstständig, eigenverantwortlich

und zuversichtlich, aber

nicht ganz ungezwungen. Die Gesundheit

hat Vorrang!

Es entspricht seinem Naturell, dass er es

sich vorstellen kann, bei einer deutlichen

Verbesserung seines Gesundheitszustands,

sich auch künftig wieder für die Schule zu

engagieren. Nach Möglichkeit will er auch

dann seinen Beitrag an eine gute Schule

leisten. Zum jetzigen Zeitpunkt steht dies

leider nicht zur Diskussion.

So sagt die Oberstufenschule für den Moment

«auf Wiedersehen». Sie dankt Bruno

Kuhn für das langjährige und erfolgreiche

Engagement und wünscht ihm von Herzen

alles Gute. Natürlich freut sie sich auf

die nächste persönliche Begegnung und

hofft, zu einem späteren Zeitpunkt wieder

auf seine Berufserfahrung zurückgreifen zu

können.

Alles hat seine Zeit!

Miteinander leben, miteinander arbeiten, miteinander feiern!

Miteinander hoffen, miteinander bangen!

Miteinander loslassen, miteinander trauern!

Kurz vor Drucklegung dieser Echoausgabe erlag in der Nacht von Freitag,

7. auf Samstag, 8. Oktober Bruno Kuhn seiner schweren Krankheit.

Wir sprechen seiner Gattin, seiner Familie und seinen Freunden unser tief

empfundenes Beileid aus und trauern mit ihnen.

Schulpflege, Schulleitung, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler der

3. Sek A Fuhrstrasse sowie Mitarbeitende der OSW.


ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

On stage in der Glärnischhalle: Die Blues Brothers

Ende Mai überzeugten die «Blues

Brothers» in Wädenswil. Unterstützt

wurden sie durch den Chor

und die Schülerband der Oberstufenschule

Wädenswil unter der

Leitung von Zoltan Szalatnay,

Andrea Stocker (Chor) und

Christian Zwahlen (Band). Verantwortlich

für den Theaterblock war

Marlen Stettler.

Chorkonzert neu als Musiktheater

Die Chorkonzerte der OSW haben zwar

eine langjährige Tradition. Mit der diesjährigen

Aufführung der Lebensgeschichte der

beiden Weltstars Blues Brothers, Elwood

und Jake Blues, setzte das Ensemble aber

neue Schwerpunkte und bewältigte mit

diesem Musiktheater eine gewaltige Herausforderung.

Till Minder und Filipp Steinmann

überzeugten in der Rolle der beiden

Musikerlegenden. Das Drehbuch für dieses

Musiktheater schrieb Marlen Stettler. Sie

war es auch, welche die Regie für die Theaterelemente

übernahm, die zusammen mit

den Musikproduktionen und den Tanzeinlagen

zum grossen Erfolg der Produktion

beitrugen. Ein packendes Bühnenbild und

treffende Lichteffekte bildeten einen idealen

Rahmen.

Viele Soloparts, erstaunliche Qualität

22 Titel, darunter viele Soloparts, prägten

das diesjährige Konzert neben der beeindruckenden

Lebensgeschichte der beiden

Weltstars. Die Solistinnen und Solisten, die

Schauspieler/-innen, die Musiker/-innen

und die Tänzer/-innen wussten durch ihre

individuellen Qualitäten, ihr Selbstvertrauen

und ihre Ausstrahlung zu überzeugen. Sie

holten sich ihr Rüstzeug für die Auftritte in

zahlreichen Musiklektionen, Zusatzproben,

Probenweekends und in einer Projektwoche.

Die so entstandene hohe Qualität der

ganzen Produktion erfreute das Publikum,

welches sämtliche Akteure mit einem lang

anhaltenden Applaus für ihre Leistungen

belohnte.

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ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Eindrückliche Projektpräsentation

Am Dienstag, 28. 6. 2011, präsentierten

die drei Sekundar A-Klassen

von Regina Hartmann, Irène

Schmid und Martin Lampert ihre

Abschluss-Projektarbeiten. Eltern,

Geschwister, Freunde, Verwandte

und Bekannte sowie zahlreiche

Lehrpersonen, Mitglieder der

Schulleitung und der Behörde

gaben dem Anlass einen würdigen

Rahmen.

Begeisternde Projekte

28 Projekte wurden von ihren Autorinnen

und Autoren einzeln oder in Gruppen vorgestellt.

Dabei reichten die präsentierten

Arbeiten von praktischen Tätigkeiten wie

Instandstellung eines Traktors, Filmproduktionen,

Strassenbau, Veröffentlichung eines

Kochbuchs oder Erprobung und Verfassung

von Trainingseinheiten im Fussball bis hin zu

theoretischen oder gestalterischen Arbeiten

zu Themen wie Energiesparen, Weltwunder,

Mythologie, Garten, Fotostream, etc.

Die Liste liesse sich erweitern. Allen Arbeiten

war aber gemeinsam, dass sie sich auf hohem

Niveau bewegten und die zahlreichen

Besucherinnen und Besucher faszinierten.

Lohn intensiver Vorbereitungsarbeit

Die drei Klassen bereiteten sich im Rahmen

des Projektunterrichts in der 3. Sek unter

der Leitung ihrer Klassenlehrpersonen

gezielt auf die Ausarbeitung eines eigenen

Projekts vor. Die gemeinsam angesetzten

Lektionen ermöglichten einen guten Einsatz

der Ressourcen und boten gute Voraussetzungen

für die Beratung und Begleitung

der einzelnen Projekte. Nach einer theoretischen

Einführung wagte man sich schrittweise

an einfache persönliche Projekte, an

Gruppen- und Klassenprojekte und lernte

so die Elemente für ein erfolgreiches Projektmanagement

sowohl theoretisch wie

praktisch kennen. Die daraus gewonnen

Erfahrungen waren die Basis für die individuelle

Abschlussarbeit.

Engagierte und kompetente

Leistungen der Jugendlichen

Motivation, Selbstständigkeit, fachliche und

theoretische Kompetenzen, aussergewöhn-

liches Engagement und Selbstdisziplin forderten

die Jugendlichen in hohem Masse.

So mussten diese das Thema wählen, die

bevorstehende Arbeit planen, die notwendigen

Ressourcen schaffen, die Arbeit beginnen,

beharrlich und diszipliniert an der

Umsetzung arbeiten, das Ziel anstreben, die

Arbeit abschliessen, den Verlauf dokumentieren

und schliesslich das Ergebnis auch

noch präsentieren.

Die Arbeit forderte ganzheitlich, brachte

neue Fertigkeiten und Erkenntnisse und

schenkte nicht selten auch Bestätigung und

Selbstvertrauen.

Verdiente Anerkennung

Die Jugendlichen erhielten spontanen Applaus

für ihre beeindruckenden Leistungen.

Gar manche Arbeit wurde im Anschluss an

die Präsentation durch die Gäste noch persönlich

gewürdigt und zahlreiche Besucher/innen

deuteten an, dass sie zu einer derart

bravourösen Leistung nicht fähig gewesen

wären. Die Gespräche setzten sich schliesslich

auch während des abschliessenden

Grillfestes fort, wo manche Eltern sich auch

stolz auf die tollen Leistungen ihrer Söhne

und Töchter zeigten.


Projektwoche 2011:Keramikofenbau

Sagenhafte vier Tage! Fünf Schülerinnen

und fünf Schüler aus allen

Stufen der OSW hatten sich für das

Projekt Keramikofenbau angemeldet.

Sie erlebten fordernde, lehr-

und erfahrungsreiche Momente.

Im Furthof zu Gast

Im Furthof oberhalb Wädenswil fand die

Projektgruppe ideale Bedingungen, den

Ofenbau zu realisieren und durfte in herrlicher

Umgebung von der Gastfreundschaft

und der Unterstützung der Besitzerfamilie

Meister-Eggenberger profitieren. Da die

Projektdauer begrenzt war, galt es, sofort

die Ideen und Pläne umzusetzen, was Köpfchen,

handwerkliches Können, viel Geschick

und harte körperliche Arbeit bedeutete.

Ohne Fleiss kein Preis

So musste zuerst eine recht grossflächige

Grube ausgehoben werden, um mit dem

Erdreich genügend Dämmmaterial für den

Ofen zu erhalten. Dann ging es an die Konstruktion

des Ofens; die Brennkammer und

der Feuerungskanal mussten erstellt und

der Kamin gesetzt werden. Dies bedeutete

nebst der körperlichen Arbeit auch viel

Kopfarbeit. Versuche zeigten immer wieder

auf, wo noch Korrekturen angebracht wer-

den mussten. So galt es in der Folge, den

Feuerungskanal zu verbreitern, die Luftansaugvorrichtung

zu verändern und den

Ofen besser abzudichten.

Ein Projekt der Jugendlichen

Die Jugendlichen überlegten, suchten nach

Lösungen und experimentierten. Sie legten

Hand an, korrigierten, verbesserten und

freuten sich über jeden noch so kleinen

Fortschritt und Erfolg. Die Lehrpersonen begleiteten

die Jugendlichen und ihre Arbeit.

Sie stellten Fragen, motivierten und koordinierten

und traten dabei als Experten und

Wissensvermittler in den Hintergrund.

ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Nachhaltiges Erlebnis

Immer wieder durften die Jugendlichen

aber auch innehalten, staunen und die

Pausen geniessen. Sie genossen die Natur

mit dem wechselnden Wetter, das feine offerierte

Essen, die Getränke und die Stimmung

während des ganzen Projekts und die

Herzlichkeit der «Gastfamilie».

Die Jugendlichen und Lehrpersonen freuten

sich am Abschlusstag der Projektwoche

über die gelungene Diaschau und die

ausgestellten künstlerischen Produkte. Sie

waren stolz auf die geleistete Arbeit und

genossen den Erfolg, den sie sich mit ihrem

grossen Einsatz wahrlich verdient hatten.

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ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Gesundheitsprojekt der 1. Klassen - Schulhaus Rotweg

Projekt- und Thementage beleben

den Unterricht auf willkommene

Art und Weise. Die erste Sek im

Schulhaus Rotweg durfte von

einem Projekttag zum Thema

Gesundheit profitieren.

Erfahrungen der Jugendlichen

«Bei Frau Tomasko hatten wir das Thema

Magersucht und Bulimie. Zuerst lasen wir

einige Arbeitsblätter zum Thema «Entwicklung

des Schönheitsideals». Danach klärte

Frau Tomasko uns noch über Magersucht

und Bulimie auf. Es war sehr spannend und

interessant.»

«Bei Herrn Schlotterbeck sprachen wir über

Drogen und führten zwei Theaterstücke

auf, welche Alltagssituationen zum Thema

Alkohol und Drogen aufzeigten. Er erklärte

uns, wie wir reagieren müssten, wenn

jemand stockbetrunken ist, und wie wir

ihn behandeln müssen. Schliesslich haben

Kanuausflug mit der Klasse C1

Bereits am dritten gemeinsamen

Schultag schloss die Klasse C1 ihre

Schulzimmertür und wechselte die

Schulbänke gegen Kanus aus.

Spannender Auftakt

Nach einer regnerischen Nacht und einem

eher frischen Morgen fuhren wir mit

dem Zug nach Rapperswil. Hier wurden

wir bereits von Herrn Kunz beim Clubhaus

des KCRJ erwartet. Nachdem sich alle

wassertauglich gekleidet hatten und mit

Schwimmwesten ausgestattet waren, wurde

das zwölfplätzige Kanu mit vereinten Kräften

zu Wasser gelassen.

Gute Teamerfahrung

Für viele war dies der erste Kontakt mit

dieser Wassersportart. Nach ersten ge-

wir gelernt, dass man verschiedene Drogen

nicht gleichzeitig konsumieren soll, weil es

zum Tode führen kann.»

«Bei Herrn Gut und Frau Stäubli haben wir

vieles über Sport und Ernährung gelernt,

zum Beispiel, was für Folgen es haben kann,

wenn man zu dick ist. Wir haben erfahren,

wie viele Kalorien wir am Tag zu uns nehmen

sollten und wie wir mit Sport Kalorien

verbrennen können. Auch kennen wir nun

unseren BMI und wissen, ob wir zu dick

oder zu dünn sind!»

«Das Thema Suizid (Selbstmord) ist ein

ernstes Thema, das uns sehr interessiert

hat. Herr Augustin hat uns gut darüber informiert

und uns eine spannende Geschichte

über Eric Claptons Sohn erzählt. Nun ist

uns auch klar, dass wir auf suizidgefährdete

Menschen gut aufpassen müssen.»

«Uns haben die beiden Projektmorgen

sehr gut gefallen. Gerne würden wir auch

mächlichen Paddelversuchen und einigen

Spritzereien, die vor allem den Hintermann

nässten, wagten wir uns an einen ersten

100-Meter Sprint. Wer sich nun denkt, dies

sei eine leichte Sache, der irrt gewaltig!

Zehn Paddel gleichzeitig in gleichmässigem

Rhythmus durchs Wasser gleiten zu lassen,

stellt hohe Anforderungen an jeden Einzelnen.

Fazit: Hätte Herr Kunz hinten nicht

wie auf einer Sklavengaleere den Takt angegeben

und mit seinem Paddel gesteuert,

wären wir wohl im Kreis gefahren.

Schade, schon vorbei

Danach durften diejenigen, die Lust hatten,

sich noch in Zweier- und Einerkanus wagen.

Wagen deshalb, weil eines der Einerkanus

ein Rennboot war. Rennboote sind eine

äusserst labile Angelegenheit und es grenzt

schon an ein Wunder, wenn man sich nicht

ein weiteres Projekt in dieser Art starten zu

folgenden Themen: Strassenverkehr, Erfindungen,

Naturwissenschaften, Weltkriege,

Gamesucht…»


ereits nach wenigen Sekunden im Wasser

wieder findet.

Leider ist der Morgen wie alles, was Spass

macht, viel zu schnell vergangen, und wir

freuen uns bereits jetzt auf unseren nächsten

Ausflug.

Zuletzt noch einige Impressionen und

Kommentare der Schülerinnen und

Schüler der Klasse C1 zu ihrem Ausflug:

«Muse hat mich dreimal «gekentert»! Am

Anfang fand ich es lustig, danach nicht

mehr so. Beim vierten Mal habe ich ihn aus

dem Kanu geworfen. Dann bin ich noch ins

Rennboot gestiegen und platsch, lag ich

schon im Wasser. Dabei habe ich mir das

Paddel an den Mund geschlagen. Das tat

weh! Aber der Ausflug war cool!» (Jason)

«Als wir im 20er-Boot fuhren, habe ich zuerst

etwas Angst gehabt. Michelle hat mich

unabsichtlich immer angespritzt und ich

war ganz nass. Trotzdem hat es mir Spassgemacht.»

(Kerima)

«Ich bin noch nie mit einem Kanu gefahren,

und am Anfang hatte ich nicht so Lust. Als

wir dann in die Zweierboote wechseln durften,

hatte ich dann aber mit Adelina viel

Spass. Ich probierte auch das Einerboot aus.

Ich stieg hinein, nahm das Paddel und los

ging es. Muse wollte «mich kentern», doch

er hat es nicht geschafft, im Gegenteil: Er

hat verloren! Der Tag hat mir sehr viel Spass

gemacht.» (Serena)

«Ich habe meine Angst überwunden und

mich ins Rennboot gesetzt, auch wenn ich

wusste, dass ich ins Wasser fallen werde.

Als ich im Boot drin sass, bin ich auch wirklich

sofort umgekippt. Ich wollte wieder

darauf klettern, damit ich aus dem Wasser

komme, doch das war der falsche Weg. So

musste ich meine Füsse auf den Boden in

den Schlamm stellen, was ich total «grusig»

fand. Aber es hat echt Spass gemacht.»

(Teuta)

«Michelle und ich sind mit dem Boot gefahren,

und Herr Kunz hat uns zurückgerufen,

aber wir wussten nicht, wie man eine

Kurve fährt. Also bin ich ausgestiegen und

mit dem Boot zurückgeschwommen. Naja,

nicht vergessen, ich bin eine Schwimmerin.»

(Yasmina)

ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Impressionen

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ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

Vorsorgen ist besser als Heilen

Die Schulsozialarbeit der Oberstufenschule

Wädenswil leistet auch

Präventionsarbeit.

Seit August 2004 existiert die Schulsozialarbeit

(SSA) an der Oberstufenschule

Wädenswil (OSW). Was als Pilotprojekt

begann, ist heute ein nicht mehr wegzudenkendes

Angebot an der OSW. Die Arbeitsfelder

der SSA haben sich im Lauf der

Jahre stetig weiterentwickelt. Zwar ist und

bleibt die SSA primär eine niederschwellige

Anlaufstelle im Schulhaus, an die sich Schülerinnen

und Schüler, Eltern, Lehrpersonen

und andere an der Schule tätige Personen

wenden können. Sie ist aber bestrebt, im

Rahmen ihrer Kapazitäten auch gezielt präventive

Arbeit zu leisten. Auf Wunsch der

Lehrerschaft der OSW hat die SSA nachfolgend

aufgeführte Projekte entwickelt:.

«Erlebnis- Waldhalbtag»

Ziele:

- Entwickeln einer positiven Gruppen-

dynamik

- Grundlagen für ein erfolgreiches Lernen

schaffen

«Sicherer Umgang mit sozialen

Medien»

Ziele:

- Verantwortungsbewusster Umgang mit

sozialen Medien

- Kennen der wichtigsten Gesetze im

Umgang mit sozialen Medien

«Mobbing, ein Thema an der Oberstufenschule

Wädenswil?»

Ziele:

- Kennen von Ursachen, Erscheinungs-

formen und Folgen von Mobbing

- Wissen, wie man Mobbing verhindern

kann, wie man reagieren soll, wenn

Mobbing, resp. Anzeichen von Mob

bing, erkannt / erlebt werden.

«Ich und das andere Geschlecht / Meine

Grenzen, Deine Grenzen»

Ziele:

- Erweiterung des gegengeschlechtlichen

Verständnisses

- Austausch über Geschlechterrollen und

Geschlechterbilder

- Sensibilisierung der Fähigkeit, eigene/

andere Grenzen wahrzunehmen.

Die Handlungsfelder der SSA unterstützen

die OSW bei der Umsetzung ihres Bildungs-

und Erziehungsauftrages. Wie die

Schule verfolgt auch die SSA das Ziel, die

Jugendlichen auf ihrem Weg einer gesunden

körperlichen, geistigen, emotionalen

und sozialen Entwicklung zu begleiten.

Die SSA trägt dazu bei, Gefährdungen und

Benachteiligungen zu vermeiden oder zu

beheben.

Unter www.safersurfen.ch hat die SSA eine

Internetseite erstellt, in welcher sie den

Jugendlichen gezielt Informationen zum

sicheren Umgang mit sozialen Medien bietet.

Die Internetseite ergänzt und repetiert

die in unserem Präventionsangebot bearbeiteten

Themenfelder. Es sind darin auch

viele hilfreiche Tipps für Eltern zu finden.

Falls Sie mehr über unsere Projekte erfahren

möchten, dürfen Sie sich gerne an die

Schulsozialarbeit der OSW wenden!


Schulhausfest Steinacher

Am 17. Juni 2011 fand im Oberstufenschulhaus

Steinacher als Abschluss

der Reihe «Stark durch

Erziehung« das Schulhausfest

Steinacher statt.

Vielfältiges Programm dank Einbezug

der Jugendlichen

Ein OK-Team, bestehend aus Elternstammmitgliedern,

Schulleitung / Lehrpersonen

und Vertretern des SCHÜPAs sammelte

Ideen und setzte diese auch um.

Das SCHÜPA entwarf Plakate (siehe Foto)

und hängte diese im Schulhaus auf. Die

Hausband «Mute» wurde zur musikalischen

Unterhaltung engagiert. Das Fallbrett

und die Torwand waren nebst einem

Quiz die Attraktionen des Abends.

Ein Fest für die Sinne

Mit Hörnli, Gehacktem und Apfelmus

sowie einem von den Eltern gespendeten

grossen internationalen Dessertbuffet war

auch für das leibliche Wohl gesorgt. Auch

die diversen Getränke und Shakes fanden

grossen Anklang. Nach der offiziellen

Ansprache durch Schulleiter Martin Gross

und EMW-Präsidentin Aase Vogler wurde

von allem rege Gebrauch gemacht. Leider

fing es dann zwar an zu regnen und alle

mussten ins Schulhaus zügeln. Dies führte

zu einem kurzen Durcheinander, was aber

der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Da einige Tische draussen unter dem Vordach

blieben, hatte die Band auch ihre direkten

Zuhörer. Die Musiker spielten drei

Sets und hatten ein gut durchmischtes,

abwechslungsreiches Repertoire.

Am Fallbrett war immer ein grosses Gedränge

und auch die Torwand wurde gut

genutzt. Beim Essenfassen war viel Geduld

gefragt, weil der Ansturm manchmal recht

gross war. Einige Schülerinnen und Schüler

testeten ihr Wissen bei den verschiedenen

Quiz. Als Preise konnten sie Gutscheine

vom Schlosskino Wädenswil, von der Ex Libris

und vom McDonalds sowie Trostpreise

gewinnen.

Der Abend war ein voller Erfolg, feierten

doch mehr als die Hälfte der Schüler/-innen

und auch mehrere Eltern mit. Das Essen

reichte genau und auch das Budget konnte

optimal eingehalten werden. Ein herzliches

Dankeschön an alle, die mitgeholfen

haben!

Für den Elternstamm OSW Steinacher

R. Portmann

ECHO [OBERSTUFENSCHULE]

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[EXTERN – PSW&OSW]

ECHO

Midnight Ball Wädenswil

Midnight Ball ist ein Freizeitangebot

für Mädchen und Jungen ab

dem Oberstufenalter bis 18 Jahre.

Jeden Samstagabend steht für sie

die Eidmatt-Turnhalle Wädenswil

für Fussball- Basketball oder

Unihockey von 20:45 bis 23:00 Uhr

zur Verfügung. Es ist keine Anmeldung

nötig und der Eintritt ist

gratis.

10-jährige Tradition, bestechende Idee

Im Kanton Zürich wird seit zehn Jahren mit

offenen Turnhallen für Midnight-Projekte

geworben. Während dieser Zeit hat sich die

einfache Idee von Midnight Sports, Kindern

und Jugendlichen ohne Anmeldung und

Mitgliedschaft offene Turnhallen für Sport

und Spiel anzubieten, zum grössten offenen

Sportangebot für Jugendliche in der

Schweiz entwickelt. Die Grundidee eines

Midnight-Sports-Angebots ist einfach: Am

Samstagabend sind die lokalen Turnhallen

für Jugendliche ab 13 Jahren geöffnet.

Eigeninitiative

Die Abende werden durch Sport Coaches,

Junior Coaches und Erwachsene begleitet,

Projektleiter ist Valbon Kajtazi. Die Sport-

und Junior-Coaches rekrutieren sich aus

den Reihen der Jugendlichen. Das können

Mädchen oder Burschen sein, die selber

schon mit Jugendlichen gearbeitet und im

sportlichen Bereich Erfahrungen gesammelt

haben. In Wädenswil ist Midnight Ball am

Samstag, 17. September 2011 in die fünfte

Saison gestartet, welche bis zum Frühjahr

2012 dauert. Die Anlässe werden mit Musik

begleitet, und oft ist auch ein DJ im Einsatz.

Gelegentlich werden spezielle Abende organisiert,

so hatten die Jugendlichen schon

die Möglichkeit, ihr Können gegen eine

Mannschaft von Lokalpolitikern oder der

Polizei unter Beweis zu stellen.

Lokale Akzeptanz

Dieses niederschwellige, integrativ wirkende

und gesundheitsfördernde Ausgangs-

vergnügen ist nur möglich dank der grossen

Unterstützung von zahlreichen freiwilligen

Helfern, der Stadt Wädenswil, der Primarschule,

der Oberstufe und der Landeskirchen.

André Domman, Leiter Schulverwaltung

Oberstufe Wädenswil äussert sich sehr

positiv über das Verhalten der Jugendlichen

und die friedliche Stimmung: «Für mich ist

Midnight Ball eine beeindruckende Möglichkeit,

über ein freiwilliges Angebot sinnvolle

Jugendarbeit, Freizeitbeschäftigung

und gesundheitsfördernde Erziehung zu

leisten. Das Projekt verdient Anerkennung

und Unterstützung.»


MIDNIGHT BALL

Kannst du dir vorstellen, aktiv bei Midnight Ball Wädenswil dabei zu sein?

Wir suchen

Sport-Coaches, Junior-Coaches und Disc Jockeys für einen regelmässigen Einsatz.

Dieser kann eine Saison oder vorzugsweise auch längerfristig sein. Der Start in diesem

Jahr ist am 17. September.

Wir wünschen uns Mädchen und Burschen, die selber schon mit Jugendlichen

gearbeitet und Erfahrungen gesammelt haben.

Du bist bereit:

1 bis 2 mal pro Monat einen Samstagabend von 20 Uhr bis 23.15 Uhr mit zu helfen.

Dies sind Deine Möglichkeiten

• als Sport-Coach (18 Jahre)

• als Junior-Coach (13 Jahre)

• als Mitarbeiter/-in Kiosk oder DJ (13 Jahre)

Alle werden bei der Einarbeitung von erfahrenen Projekt-Mitarbeitern betreut

und eingearbeitet.

Wir suchen

auch erwachsene Personen, die bereit sind, an den Abenden als freiwillige

Begleiter/-innen mitzuwirken.

Melde Dich bei Interesse bei:

Kontakt:

Valbon Kajtazi: valbon.kajtazi@gmail.com oder 076 388 47 07

Julia Schmid: julia.schmid@waedenswil.ch oder 044 780 72 71

[EXTERN – PSW&OSW]

ECHO

Impressionen

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[EXTERN – PSW&OSW]

ECHO

Infos Musikschule

In loser Folge stellen wir an dieser

Stelle einzelne Instrumente vor,

welche an der Musikschule

Wädenswil-Richterswil unterrichtet

werden. Ein Instrument mit einer

langen Geschichte ist die Trompete.

Die Trompete ist eines der ältesten Instrumente

und kommt praktisch in allen Kulturen

dieser Welt vor. In Südamerika und

Australien wurde sie anfänglich aus Holz

oder aus Knochen gefertigt, der Ton war

aber farb- und glanzlos. Die Griechen und

die Römer begannen, mit verschiedenen

Legierungen (Messing, Nickel, Blei) Naturtrompeten

mit Schallbechern herzustellen.

Dadurch erzielten sie den scharfen, heroischen

Klang, welchen wir heute kennen.

Im Mittelalter wurde die Trompete häufig

als Signalinstrument verwendet, sei es als

Signalgeber auf den Türmen der Stadtmauern

oder im Militäreinsatz. Es wurde zum

Angriff geblasen. An königlichen Höfen war

nun auch immer mehr festliche Trompetenmusik

gefragt und man bildete eigentliche

«Hoftrompeter» aus. Aus dieser Entwicklung

resultierte eine hohe gesellschaftliche

Anerkennung der Tompeter mit entsprechender

Einkommensverbesserung.

Mit der Erfindung des Ventilmechanismus

Ende des 18. Jahrhunderts beginnt die

Geschichte der modernen Trompete. Da

jetzt auch Halbtöne gespielt werden konnten,

fand die Trompete Zugang zu vielen

Musikstilen wie der Sinfonischen Musik, der

Volks- und Marschmusik, des Jazz und zu

populärer Musik wie beispielsweise Funk,

Soul, Salsa etc.

Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

ist die Trompete auch bei Jugendlichen nach

wie vor populär und beliebt.

Personelle Veränderungen im Schuljahr

2010/11

Im Vorstand haben sich während des Schuljahrs

2010/11 keine Veränderungen ergeben.

Nach langjähriger Tätigkeit an der

Musikschule Wädenswil-Richterswil konnte

Frau Susanne Fischer ihren wohlverdienten

Ruhestand antreten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen

Kontakt

Musikschule Wädenswil-Richterswil

Schönenbergstrasse 4a

8820 Wädenswil

Telefon: 044 780 42 58

Fax: 044 680 39 32

E-Mail: sekretariat@mswr.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag 9.00 – 11.30 Uhr

Donnerstag 9.00 – 11.30 Uhr

Freitag 9.00 – 11.30 Uhr

für die an der Musikschule Wädenswil-

Richterswil, Schönenberg und Hütten geleistete

Arbeit.

Über die Kurse und das Angebot der

Musikschule Wädenswil-Richterswil können

Sie sich auf unserer Homepage www.mswr.

ch informieren. Wir freuen uns über jeden

Besuch!

An- und Abmeldetermine sind jeweils für

das Sommersemester der 1. Juni und für

das Wintersemester der 1. Dezember.

Ruedi Geiger/Richard Haller, Musikschule


«VIP» für einen Abend in Schönenberg

Unter dem Motto «Jeder Schüler ist

eine wichtige Person» fand das

Schülerfest der Primarschule

Schönenberg statt. Nebst dem

obligaten Roten Teppich hatte es

einiges zu bieten.

Bereits vor einem Jahr feierten die Primarschüler/-innen

von Schönenberg. Beim

letztjährigen «Weltfest» kam ein rechter

Geldbetrag zusammen. Als der Schüler/innenrat

darüber entscheiden durfte, wie

das Geld investiert werden soll, sprachen sie

sich klar für ein weiteres Fest aus. Es fand

dieses Mal unter dem Thema «VIP» statt.

Roter Teppich und Blitzlichtgewitter

Zu Beginn durften die rund 100 vornehm

gekleideten Kinder einzeln über einen roten

Teppich ins Schulhaus schreiten. Begleitet

wurde der Einzug von einem Blitzlichtgewitter,

welches diesen einmaligen Moment

festhielt. Im Schulhaus konnte man bei

zahlreichen Attraktionen wie Kino, Büchsenschiessen,

Schminken, Darts oder Disco

verweilen. In einem Fotostudio liessen sich

die Kinder in coolen Outfits fotografieren

und im Singsaal lief die Schülerband «Blackchase»

zu Höchstform auf. Auch der kulinarische

Teil kam nicht zu kurz: Es gab eine

Gelateria sowie eine Saftbar mit exotischen

Getränken, und auf dem Pausenplatz bot

der Elternrat gegrillte Cervelats und selbstgebackene

Kuchen an.

Talentierte Schüler

Eine weitere Idee der Kinder war es, eine

Talentshow durchzuführen. Unter dem Titel

«Das Supertalent von Schönenberg» massen

sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen,

indem sie ihr Können in einer Gruppe

oder alleine vorführten. Darunter befanden

sich Darbietungen wie Trampolinspringen,

Comedy, Tanz oder Zauberei. Nachdem sich

die Teilnehmenden bereits am Morgen vor

der Lehrerjury beweisen mussten, schaffte

es nur ein Teil in das Finale, welches den

Höhepunkt des Abends darstellte. Der

Sieger wurde durch einen Applausometer

bestimmt; er mass die Lautstärke des Beifalls

und gab diesen in Punkten wieder. Die

Herzen des Publikums eroberte eine Breakdance-Gruppe,

die zum Schluss freudestrahlend

den Pokal in die Höhe stemmen

konnte. Den Kindern bleibt dieser Abend

[EXTERN – PSW&OSW]

ECHO

wahrscheinlich noch lange in Erinnerung.

Wer weiss, wann sie das nächste Mal über

einen roten Teppich laufen werden!

Tobias Walt

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[EXTERN – PSW&OSW]

ECHO

Slowfood statt Fastfood in Hütten

Wo gibt es eine bessere Möglichkeit,

Gartenbau und gesunde

Ernährung zu erfahren, als im

Schulgarten? Die Schülerinnen und

Schüler gewinnen durch die Arbeit

im Schulgarten vertiefte Kenntnisse

über die Vermehrung von Pflanzen

und ihre Lebensgrundlagen.

Beobachtungen als Grundlage für

Erfahrungen

Die Kinder beobachten die Pflanzen in ihrer

Entwicklung. Es werden nicht nur vielfältige

Fertigkeiten und Fähigkeiten gestärkt,

sondern auch das Planen und Durchführen

eines gemeinsamen Vorhabens. Beim Anbau

von Gemüse erleben die Schülerinnen

und Schüler unmittelbar, dass sich ihr

Arbeitseinsatz lohnt. Reiche Ernteergebnisse

fördern eine positive Einstellung zur körperlichen

Arbeit.

Die Natur bestimmt den Rhythmus

Das Gartenjahr beginnt normalerweise im

Frühling und endet etwa in den Herbstferien.

Weitgehend bestimmt die Natur, der

Lauf der Jahreszeiten, welche Gartenarbeiten

erledigt werden müssen.

Der Unterricht im Schulgarten setzt eine

sorgfältige Planung voraus. Da wir von der

Witterung abhängig sind, verlangt der Unterricht

ausserdem eine flexible Gestaltung.

Die Schule Hütten hat sich für einen Einbeetgarten

entschieden. Dies ist der ideale

Schulgarten, um erste Erfahrungen zu

sammeln. Wie in jedem anderen Garten

kann hier bereits gesät, gepflanzt, geerntet,

experimentiert und beobachtet werden.

Vielleicht ist es ein Garten auf Zeit, vielleicht

auch der Beginn einer Schulgarten-Karriere.

Praktische Gartenarbeiten auf der

Grundstufe

Die Grundstufe wird den Garten als erste

nutzen. Die Ziele in der Grundstufe sind

die Sinnesschulung, das Fördern der Sozialkompetenz,

gesunde Ernährung erfahren,

jahreszeitliche Abläufe kennen lernen,

Nutzpflanzen bestimmen lernen und hand-

werkliche Grundfähigkeiten erlernen.

Für die Gartenarbeit benötigt man eigentlich

nur wenige verschiedene Geräte. In der

Regel reichen einfache Handgeräte wie Spaten,

Setzholz, Häckerli, Giesskanne, Eimer

und ein Kompost aus. Es ist wichtig, dass

bei der Arbeit am Beet für jeden Schüler ein

Gartengerät zur Verfügung gestellt wird.

Gespannte Vorfreude

Die Grundstufe baut für das Thema Brot im

nächsten Sommer jetzt schon Winterweizen

an und auf Wunsch der Kinder noch einige

Erdbeerpflänzchen.

Nach der Aussaat wird die Geduld eines

Gärtners, und besonders die Geduld des

kindlichen Gärtners, auf die Probe gestellt.

Bis sich endlich etwas regt und ein Keimling

aus dem Samen schiesst, heisst es warten.

Iris Kamm


English around the World

Eine Woche Englisch erforschen

und erleben.

In Mai wurde mit dem selbst gemachten

Slimy in der Turnhalle Untermosen Cricket

und im Jugendhaus SUST «Jeopardy!»

gespielt. Das Ziel war es, den Kindern Halt

im internationalen Milieu zu geben und

mehr Vertrautheit mit der globalen Sprache

zu schaffen. Der Rahmen war das Projekt

der ETH Zürich »English around the World”

und der Weg viel Spass und Fun.

"Eine gute Tat tun und zu einer guten Sache

beitragen und uns dabei in unseren lokalen

Gemeinden engagieren," beantwortet

Liliana Winkelmann, ZIWA ReachOut

Koordinatorin und Wädenswilerin, die

Frage nach der Motivation der 30+ Expertinnen

der Zürich International Women's

Association, die am Projekt mitgemacht

haben. Winkelmann brachte zusammen mit

ihrem ZIWA ReachOut Team das "English

around the World" Projekt ins Rollen. Das

Projekt wurde vom Leiter der Jugendarbeit

Wädenswil Michael Bänninger unterstützt

und von der kantonalen Fachstelle für Integrationsfragen

teilfinanziert.

That Was The Week That Was

Die Woche umfasste unterschiedliche

spielerische Aktivitäten sowohl kultureller

wie auch sportlicher Art. Das Programm

verlangte von den Begleitern viel Eigeninitiative,

und so wurden diese nach ihren

Stärken eingesetzt. Der hands-on Morgen

an der ETH Z wurde vom Leiter des Schnupperprogramms

der Polymer Technologie

Gruppe organisiert, und der Singing Workshop

von einer ehemaligen ZIS-Sprachlehrerin

geleitet, die auch professionelle Sängerin

ist. Haltungen wie humbleness, awareness,

patience wurden anhand der Karatestunde

mit Hilfe einer martial arts Expertin

(European intercollegiate team sparring

bronze) geübt. Das Leben der penguins,

hens, ducks, geese, and cranes im Zürich

Zoo konnte dank eines ZIWA Mitgliedes,

das seit fünf Jahren freiwillig im Zoo ar-

beitet, auch behind the scenes erforscht

werden. Ein australischer Tag wurde mit

einer ganzen australischen Familie erlebt.

Cricket wurde vom Präsidenten der Swiss

Cricket Association eingeführt. Sogar das

Mittagessen wurde nach den Rezepten aus

den englischsprachigen Ländern und von

der Geschäftsleiterin des DOW Clubhouses

in Horgen vorbereitet und serviert. Die Kinder

ihrerseits hatten sichtlich Freude daran,

die neuen Sport- und Spielarten selbst auszuüben

und die internationale Verpflegung

auszuprobieren.

Das Ziel ist, aus Spass zu spielen und

nicht, weil man möglichst viele Punkte

machen will. Im Zentrum standen die

Jugendlichen der 4. bis 6. Primarschulklassen

und ihre kommunikativen Kompetenzen.

Sie haben ‘one language – many

people’ aktiv erlebt, sie haben sortiert,

experimentiert, gesungen, und ihr Englisch

gesprochen. Ihre Freude an der Sprache ist

gefördert worden, während sie Themen wie

Printmaking oder Lab in the Kitchen bearbeiteten,

Länder wie Kanada, Grossbritanien,

die USA oder Australien besprachen,

und Bingo oder Jeopardy! spielten.

[EXTERN – PSW&OSW]

ECHO

It's all about communication in unserer

schnelllebigen und hochkomplexen Welt.

Während des Englisch-in-der-Welt-Projekts

werden die interkulturelle und intergenerationelle

Verständigung erlebt und kommunikative

Kompetenzen erworben.

For more information or expression of

interest contact Wädenswil, Michael

Bänninger, Seestrasse 90, 8820 Wädenswil.

044 780 72 71

jugendarbeit@waedenswil.ch

Mehr Informationen sind erhältlich bei

Michael Bänninger, Seestrasse 90,

8820 Wädenswil. 044 780 72 71

jugendarbeit@waedenswil.ch

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ECHO [PRIMARSCHULE]

Zum Start ins Schuljahr 2011/12

Das neue Schuljahr bringt neben einigen

personellen Wechseln vor allem im Bereich

Betreuung Neues mit sich. Das Konzept Tagesschule

Wädenswil wurde bereits in der

letzten Ausgabe des Echos vorgestellt. Auf

der pädagogischen Seite steht ein Jahr der

Abschied und Willkommen

Zum Ende des vergangenen Schuljahres

verabschiedeten wir uns von

Lehrpersonen verschiedenster

Stufen.

Pensioniert wurden

Anita Christiansen, Unterstufenlehrerin

Marlis Frei,Mittelstufenlehrerin

Margrit Perdrizat, Förderlehrerin

Monika Steinmann, Logopädin

Weiter verliessen die Primarschule

Wädenswil:

Kindergartenlehrerinnen:

– Simone Hartman

– Christine Süry

– Isabelle Dernesch

– Helena Binder

Fachlehrpersonen:

– Karin Weiss

– Priska Lorenz

– Gabi Rüttimann

Unterstufenlehrpersonen:

– Carla Hegetschweiler

– Laura Treichler

Mittelstufenlehrpersonen:

– Annina Diethelm

– Esther Kleeb

– Rahel Solenthaler

Förderlehpersonen:

– Barbara Schmid

Beruhigung und der Konsolidierung vor

uns. Alle Schuleinheiten sind inzwischen

einmal von der Fachstelle für Schulaufsicht

beurteilt worden und wir dürfen auf die

Resultate stolz sein, denn die allermeisten

Eltern, Kinder und Lehrpersonen sind mit

Die Primarschule Wädenswil dankt allen

für den tollen Einsatz und wünscht

weiterhin alles Gute.

Nach wie vor ist es nicht einfach, die

freien Stellen zu besetzen. Wir freuen

uns, dass wir dennoch wieder alle Stellen

besetzen konnten.

Wir begrüssen ganz herzlich bei uns:

Untermosen

– Carole Jäggi

– Claudia Mahler

– Esther Tamsel

– Denise Zaugg

(DaZ Untermosen/Eidmatt)

Gerberacher

– Dominique Leuenberger

– Eric Linder

– Juliane Obrist

Eidmatt

– Désirée Aufdermaur

– Renate Bisig

– Ruth Dessauer

– Rahel Künzli

– Fabienne Rütschi

– Caroline Solms

Ort

– Jasmine Auf der Maur

– Susanne Steiner

– Tamara Wernli

Seegut

– Karin Zbinden (KG)

der Primarschule Wädenswil zufrieden und

die Fachstelle stellt unseren Schulen auch

bezüglich der Unterrichtsqualität ein gutes

Zeugnis aus.

Glärnisch

– Philipp Apafi (Schulleiter)

– Andrea Stocker

– Fabian Zehnder

Kindergarten Meierhof

– Stephanie Estoppey

Kindergarten Hangenmoos 2

– Tanja Kozina

Schwimmen

– Sibylle Huber

Wir gratulieren und danken

Wir sind froh, dass viele Lehrpersonen der

Primarschule Wädenswil lange treu bleiben.

Folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind schon lange oder gar sehr lange bei

uns tätig:

40 Jahre

– Beck Margrit, Primarlehrperson

35 Jahre

– Gachnang Otto, Primarlehrperson

– Galli Silvio,Primarlehrperson

– Homberger Susanne, Mittagstischleiterin

– Kunz Marianne, Gruppenleiterin

Betreuung

30 Jahre

– Angst Regula, Primarlehrperson

Straub Evi, Schul. Heilpädagogin

25 Jahre

– Schiegg Rosmarie, Handarbeitslehrperson


20 Jahre

– Alimi Barbara,Handarbeitslehrperson

– Brunner Anneliese, Handarbeitslehr-

person

– Eley Alison, Assistentin Betreuung

– Geiger Karin, Primarlehrperson

– Hauser Renate, Primarlehrperson

– Kostezer Adrian, Primarlehrperson

– Lampert Denise, Kindergartenlehr-

person

– Müller Andreas, Primarlehrperson

– Müller Margrit, Primarlehrperson

– Müller Regula, Schul. Heilpädagogin

– Rhyner Bruno, Primarlehrperson

– Steinmann Monika , Logopädin

– Streuli Maja, Leiterin Schulsekretariat

– Vanoli Carla, Primarlehrperson

– Zbinden Arlette, Logopädin

15 Jahre

– Weber Astrid, Primarlehrperson

10 Jahre

– Artho Anne-Marie, Kindergartenlehrperson

– Bond Andrea, Primarlehrperson

Zum Ruhestand von Margrit Perdrizat

Kolleginnen und Kollegen, die bis

zu ihrem Ruhestand im Dienst

bleiben, gehören sehr oft zu jenen

Personen, die am Schulort Orientierung

und Halt ausstrahlen und

damit für alle hilfreich und wichtig

sind.

So war es auch mit Margrit Perdrizat; sie ist

mit dem Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand

getreten. Wenn wir uns überlegen,

wie wir sie kennen lernen durften, wird klar,

welche Lücke sie hinterlassen wird. So sehr

wir ihr Fehlen aber bedauern: Viel grösser

ist unser Dank an sie für die vergangene,

gemeinsame Zeit und unsere Wünsche für

ihre Zukunft.

Seit 1991 war Margrit Perdrizat in Wädenswil

als Lehrerin tätig. Den grössten Teil

dieser Zeit unterrichtete sie auf der Unterstufe

als Klassenlehrerin, während der letzten

zwei Jahre arbeitete sie als schulische

Heilpädagogin in verschiedenen Klassen im

Steinacher und brachte ihre langjährige Erfahrung

in vielen Situationen hilfreich ein.

Margrit Perdrizat ist eine Person mit weitem

Horizont. Dies zeigte sich einerseits im

Lehrerkollegium, wo wir sie stets als wache

und interessierte Gesprächspartnerin antrafen.

Da sie kulturell interessiert und weit

gereist ist, haben Lehrerzimmergespräche

mit ihr oft Neues entdecken lassen und eine

angenehme Distanz zur Unterrichtsarbeit

geschaffen.

Anderseits blieb ihr Blick auch in der Arbeit

mit den Kindern weit: Ihr Anliegen war immer,

das Kind in seinem ganzen Gefüge von

Klasse, Familie und Umfeld zu verstehen

und zu fördern. Ihr Gespür für das Gegenüber

ist sehr fein und ihr Unterricht machte

neugierig und wach.

Ihr fundiertes pädagogisches Wissen

stammt nicht nur aus der langjährigen

Praxis: Margrit Perdrizat hat sich auch in

verschiedensten Richtungen stets weiter

gebildet und blieb bis zum letzten Arbeitstag

eine neugierige Person, die sich gerne

mit Neuem auseinandersetzt. Dies zeigte

sie unter anderem damit, dass sie vor zwei

Jahren nach ihrem letzten Klassenzug als

schulische Heilpädagogin in ein ganz neues

Tätigkeitsfeld einstieg. Damit ergab sich ein

noch engerer Kontakt im Team, den wir alle

sehr schätzten.

Besonders schön ist auch, dass wir sie neben

ihrer sorgfältigen und fundierten Art

auch regelmässig von der heiteren Seite erleben

durften: Auch ihren frohen Sinn und

ihre wohltuende Gelassenheit werden wir

vermissen!

Wir danken dir, Margrit, ganz herzlich für

ECHO [PRIMARSCHULE]

– Dübler Genny, Primarlehrperson

– Landolt Sibylle, Primarlehrperson

– Müller Christa, DaZ-Lehrperson

– Munz Rita, Primarlehrperson

– Rhyner Esther, Primarlehrperson

– Sailer Monika, Handarbeitslehrperson

– Schlatter Doris, Primarlehrperson

– Schmid Regula, Primarlehrperson

– Schneider Regula, Kindergartenlehr-

person

deine Mitarbeit, für dein Mittragen des

schulischen Alltags, für das vertrauensvolle

Austauschen, das stets mit dir möglich

war, und wir wünschen dir all das, was dir

eine Zukunft beschert, die dich zufrieden

macht!

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ECHO [PRIMARSCHULE]

Pensionierung Marlis Frei, Mittelstufenlehrerin

Auf die Frage, ob sie auch in einem

weiteren Leben gerne wieder

Lehrerin sein würde, antwortete

Marlis Frei ohne zu zögern mit

einem überzeugten «Jawohl».

Aus einfachen Verhältnissen stammend, ist

sie den Eltern noch heute dankbar, dass sie

es ihr ermöglichten, ans Lehrerseminar zu

gehen. Sie bereute ihren Berufsentscheid

nie und zog bis zum Schluss viel Befriedigung

aus ihrem Beruf.

Das wichtigste an ihrem Beruf war für sie,

eine gute Beziehung zu ihren Schülerinnen

und Schülern aufzubauen und sie zur

Selbstständigkeit und Eigenverantwortung

zu erziehen. Das sei viel wichtiger als zum

Beispiel in der Rechtschreibung ein hohes

Niveau zu erreichen.

Die Freude am Beruf konnte sich Marlis Frei

vielleicht gerade deshalb erhalten, weil es in

ihrer Lehrerlaufbahn mehrere Brüche gab.

So unterrichtete sie an allen Abteilungen

Knapp 21 Jahre alt, nach einer einjährigen

Ausbildung am Oberseminar des Kantons

der Oberstufe und an einer Kleinklasse D,

bevor sie die Stelle als Mittelstufenlehrerin

im Glärnisch antrat. Später machte sie einen

Abstecher in die Erwachsenenbildung.

Sie wurde als Didaktiklehrerin an das Ausbildungsprogramm

«Frühfranzösisch an der

Primarschule» berufen. Nach drei Jahren

verspürte sie den Wunsch, wieder zurück

ins Glärnisch zu gehen, da sie die gute Zusammenarbeit

im Lehrkörper und die breitfächrige

Durchmischung der Schülerinnen

und Schüler im Glärnisch schon immer sehr

geschätzt hatte.

Für die Schule, die immer mehr an Atemlosigkeit

und an überforderten Schülerinnen

und Schülern leidet, wünscht sie sich wieder

mehr Zeit. Sie hat auch genaue Vorstellungen,

wie dies zu erreichen wäre: Erstens

würde eine Fremdsprache an der Primarschule

genügen, und zweitens müsste die

Funktion des Klassenlehrers wieder gestärkt

werden.

Sie freut sich nun darauf, persönlich wie-

der mehr Zeit für sich und ihre Nächsten

zu haben, weiss aber jetzt schon, dass sie

ihre reizende Klasse und das Glärnischteam

vermissen wird.

Pensionierungen Anita Christiansen / Monika Steinmann

Zürich, übernahm Anita Christiansen 1966

eine 4./5. Doppelklasse in Schönenberg. Es

herrschte Lehrermangel, die jungen Lehrkräfte

konnten sich ihre Stellen nicht selber

wählen, diese wurden ihnen vom Kanton

zugeteilt. Die nächste Station war Dietikon,

wo sie während drei Jahren eine Mittelstufenklasse

führte. Weitere drei Jahre an der

Mittelstufe im Schulhaus Gerberacher in

Wädenswil folgten.

Nach der Heirat und der Geburt einer Tochter

und eines Sohnes übernahm Anita Christiansen

verschiedene Vikariate und erteilte

Zeichnen an der Oberstufe.

Im Jahr 1991, vorerst im Schulhaus Ort, ab

1992 in der Schuleinheit Eidmatt, nahm sie

die Unterrichtstätigkeit, nun an der Unterstufe,

wieder auf.

Im Jahr 1969 trat Monika Steinmann ihre

erste Stelle als Primarlehrerin an der Sprach-

heilschule Unterägeri an. Nach der Ausbildung

zur diplomierten Logopädin SAL arbeitete

sie jeweils mehrere Jahre als Logopädin

in Opfikon-Glattbrugg, Egg und Dübendorf,

bevor sie 1981 bis zur Heirat für ein Jahr eine

Stelle im Sprachheilkindergarten Wädenswil

hatte. Es folgten zehn Familienjahre. Eine

Tochter und ein Sohn wurden geboren und

Monika Steinmann- Bänninger unterrichtete

während der folgenden Jahre privat einige

Lektionen.

1991 nahm sie ihre Berufstätigkeit im Sprachheilambulatorium

Eidmatt wieder auf. Dieser

Stelle ist sie bis heute treu geblieben.

Zwei Frauen, zwei Berufsbiographien

Die Klassenlehrerin, die Logopädin – zwei

engagierte Pädagoginnen bis zum heutigen

Tag!


Was hat dazu beigetragen, dass die Freude

am Beruf ein ganzes Leben lang lebendig

blieb?

M.St. Die Herausforderung, sich mit einem

Kind vertraut zu machen, es zu fördern und

zu unterstützen und es wieder entlassen

zu können, ist eine grosse Freude! Gerade,

wenn man am Erfolg zweifelte und es

Momente gab, in denen dieser aussichtslos

erschien, war das «Durchbeissen» und

Suchen nach anderen Ansätzen ein Erfolg,

wenn das Ziel am Ende erreicht werden

konnte. Die Summe aller kleinen Freuden

und Erfolge machen die Zufriedenheit im

Beruf aus.

A.Ch. Die Freude, mit Kindern zu arbeiten,

sie im Lernen zu begleiten, ist zentral. Die

Auseinandersetzung mit Kindern hält lebendig

und jung, es ist schön, ihre Gesprächs-

und Vertrauensperson zu sein und sie zu

verstehen. Das Vertrauen, dass auf schwierige

Phasen wieder unbeschwerte voller Freude

folgen, motiviert immer wieder neu. Es

ist wichtig, nicht zu resignieren, auch wenn

man trotz grossem Engagement manchmal

am Erfolg zweifelt.

Die Schule hat sich in den vergangenen

Jahrzehnten laufend verändert, vor allem

die letzten zehn Jahre haben tief greifende

Reformen gebracht. Welche Bedeutung hatte

das Umfeld auf die Berufszufriedenheit?

A.Ch. Der Austausch unter Kolleginnen

und Kollegen ist wichtig und trägt dazu bei.

Früher redete man kaum miteinander. Lehrerinnen

und Lehrer waren Alleinkämpfer.

Es fanden praktisch keine Elterngespräche

statt. Die Lehrpersonen wurden nicht in

Frage gestellt. Heute bespricht man sich in

schwierigen Situationen mit Kolleginnen

und Fachlehrpersonen, erhält Unterstützung

und professionellen Rat.

M.St. Auch Logopädinnen waren Einzelkämpfer.

Alle Informationen musste man

sich selber beschaffen. Heute ist die Zusammenarbeit

mit Lehrpersonen und Fachstellen

gut ausgebaut.

Die Zusammenarbeit mit Eltern hingegen

war früher intensiver. Heute wird die Logopädie

als integrierter Bestandteil der Schule

verstanden.

Anita Christiansen und Monika Steinmann

haben ihren Beruf mit Hingabe und innerem

Feuer ausgefüllt. Sie haben sich weitergebildet,

mit Neuerungen auseinander gesetzt

und das Beste aus der jeweiligen Situation

gemacht. Die Erkenntnis, dass Altbewähr-

ECHO [PRIMARSCHULE]

tes dabei auch seine Berechtigung hat, trug

dazu bei, bis zur Pensionierung mit Begeisterung

bei der Arbeit zu bleiben.

Kolleginnen und Kollegen, Schulpflege und

Schulleitung danken Monika Steinmann

und Anita Christiansen für die schöne, unterstützende

Zusammenarbeit über die vielen

Jahre und wünschen für die Zeit nach

der Pensionierung viele Ideen, die neue Freiheit

zu geniessen und gute Gesundheit!

Der neue Schulleiter im Glärnisch stellt sich vor

Auf Beginn dieses Schuljahres habe ich die

Leitung der Schuleinheit Glärnisch übernommen.

Ich bin 1960 geboren und habe in

Zumikon die Volksschule besucht. Nach der

Matur und der beruflichen Ausbildung zum

Primarlehrer trat ich 1988 in den Dienst der

Küsnachter Schule. In den folgenden 22 Jahren

auf der dortigen Unter- und Mittelstufe

erlebte ich hautnah viele Schulreformen.

Daraus ergab sich mit der Zeit ein wachsendes

Interesse für pädagogische und auch

schulpolitische Zusammenhänge. Nachdem

ich im letzten Jahr in Lindau ZH wertvolle

Erfahrungen als Schulleiter machen konnte,

freue ich mich nun sehr, diese spannende

Aufgabe an der Schuleinheit Glärnisch zu

übernehmen. Ich bin hier auf motivierte und

engagierte Lehrerinnen und Lehrer getroffen.

Es ist uns ein erfolgreicher und schwungvoller

Start ins neue Schuljahr gelungen.

Ich freue mich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit den Kindern, den Eltern,

der Behörde und dem Team Glärnisch.

Philipp Apafi

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24

ECHO [PRIMARSCHULE]

Spielgruppe plus

«Vor dem Kindergarten sind die

Weichen schon gestellt» titelte

neulich der Tages-Anzeiger. Bereits

in den ersten vier Lebensjahren

entscheidet sich, wie erfolgreich

ein Kind in der Schule sein wird.

Besonders Kinder aus bildungsfernen

oder fremdsprachigen Familien

haben deshalb ungleiche Startchancen

in der Schule und bedürfen

der Frühförderung ausserhalb

der Familie.

Die Primarschulpflege hat den Handlungsbedarf

erkannt und im Juni 2009 das Projekt

«Sprachförderung im Vorschulalter»

genehmigt. Die Projektdauer in Wädenswil

umfasst vorerst die Schuljahre 2010/11 und

2011/12. In diesen Jahren werden ausgewählte

Spielgruppen, die gezielte Sprachförderung

anbieten, finanziell unterstützt.

Selbstverständlich ist diese Unterstützung

an gewisse Bedingungen geknüpft:

• Die Spielgruppenleiterin hat eine entspre-

chende Ausbildung, mindestens zwei Jah-

re Praxis in einer gewöhnlichen Spielgruppe

und ist deutscher Muttersprache.

• Die Spielgruppenleiterin absolviert eine

zusätzliche Ausbildung in Sprachförderung

bei «kindundbildung» und bildet sich

regelmässig weiter.

• Die Gruppengrösse liegt zwischen 8 und

12 Kindern, davon höchstens 40% Kinder

mit Deutsch als Zweitsprache.

• Die Sprachförderung muss mindestens an

zwei Halbtagen pro Woche durchgeführt

werden und die Kinder mit Förderbedarf

müssen die Spielgruppe an mindestens

diesen beiden Tagen besuchen.

• Die unterstützten Spielgruppen werden

von der Schulpflege besucht und kontrolliert.

Die finanzielle Unterstützung durch die Primarschule

umfasst die Ausbildungskosten

der Leiterinnen, das Material für die gezielte

Sprachförderung sowie einen Subventionsbeitrag

an die Eltern des Kindes, sofern

nötig.

Man darf sich nun nicht vorstellen, dass

die Kinder im Alter zwischen zweieinhalb

und viereinhalb Jahren bereits Deutsch

«büffeln» müssten! In diesen Spielgruppen

wird genau so gespielt, gelacht, gestritten,

gebastelt, geträumt und gesungen wie in

allen Spielgruppen. Doch in den geführ-

ten Sequenzen werden Sprachverständnis,

Wortschatz und Wortbildungsmuster,

Wortakzent und Satzmelodie spielerisch,

aber systematisch geübt. Durch die höhere

Sensibilisierung der Spielgruppenleiterinnen

mit der spezifischen Ausbildung findet zudem

«Sprachförderung» vielleicht mehr als

andernorts während der gesamten Spielzeit

statt, ebenso beim Znüni wie beim freien

Spielen.

Das Projekt Spielgruppe plus wurde vom

Zürcher Volksschulamt 2006 lanciert, vom

Marie-Meierhofer-Institut wissenschaftlich

begleitet und 2008 ausgewertet. Die Ergebnisse

der Studie sind frappant und zeigen,

dass die Kinder, bei denen die Sprache gezielt

gefördert wurde, beim Eintritt in den

Kindergarten entschieden höhere Kompetenzen

haben, sowohl im Sprachverständnis

als auch punkto Wortschatz, als die Kinder

der Kontrollgruppe, die nur eine «normale»

Spielgruppe besucht hatten.


ECHO [PRIMARSCHULE]

Rund und Bunt: Jahresabschlussfest im Schulhaus Ort

Das Morgenwetter präsentierte sich trüb und

grau. Trotz allem bauten wir einige Spielstände

im Freien auf und hofften auf Schonung!

Am Morgen versammelten sich die Kinder

gutgelaunt und farbenfroh in Farbsektoren in

der Turnhalle und bewunderten die Hip-Hop-

Tanzvorführung der grossen 6.-Klässlerinnen.

Die Kinder verteilten sich im und ums Schulhaus

und spielten, lachten und wetteiferten.

Die Spielauswahl war vielfältig: Riesenseifenblasen,

Fallschirmspiele, Bobbycar-Rennrunde,

Surrlis kreisen lassen, Memorys,

Torwandschiessen, Jonglieren, «Dreh-

Scheiben» malen, auf dem Fass laufen,

bewegliche Kugelbahn, Wasserballon werfen

und mehr. Fürs leibliche Wohl sorgten

die 6.Klässler. Für Gross und Klein, wobei

auch die Grossen begeistert die Spiele der

Kleinen genossen, war etwas dabei. So war

der Morgen nur allzu rasch vorbei. Einige

klagten: «Wir konnten gar nicht alle Spiele

spielen!» Eine Kindergruppe kam um halb

zwölf an unseren Spielort, mit erst vier ausgemalten

Ballonen auf ihren Spielblättern

und erklärte: «Wüssed Sie, mir mached

nur wenig Sache, aber die wämmer richtig

gnüsse!» – und blieben bis zum Schluss!

Nach einem Mittagslunch trafen wir uns

wieder in der Turnhalle und liessen uns vom

Zauberer Lorenz Schär die letzte Stunde des

Schuljahres «verzaubern»! Die Hip-Hoperinnen

begeisterten uns nochmals mit ihrem

Können. Dann, gerade richtig zum Ferien-

Impressionen aus dem Schülerclub

Vor dem Frühstück noch ein wenig

Ruhe geniessen.

... oder zeichnet zusammen.

Beim Essen lässt sich wunderbar

plaudern.

Zwischen 6.45 und 7.30 Uhr gibt

es am Morgentisch ein leckeres

Frühstück.

Man schliesst Freundschaften über die

Klassengrenzen.

Nachher steht Zähneputzen auf dem

Programm.

Schon bald beginnen die Betreuerinnen

mit den Vorbereitungen für das

Mittagessen.

Vor dem Essen stellen sich Gross und

Klein in die Reihe zum Händewaschen.

Auch Abwaschen gehört dazu.

beginn, erschien die Sonne und begleitete

die glücklichen Kinder nach Hause!

Nach 11 Uhr treffen die Kinder zur

Blockzeitenbetreuung im wunderschön

eingerichteten «Spielzimmer»

ein.

Man beginnt erst mit Essen, wenn alle

am Tisch sitzen.

Bis es Zeit für die Schule ist, vergnügt

man sich am Töggelikasten ...

Man spielt ....

Tischweise gehen die Kinder ihr Essen

holen.

... oder hat Spass auf dem Sofa.

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ECHO [PRIMARSCHULE]

Schule Eidmatt ist Circus Balloni

Während der Woche vom 16. bis

20. Mai war die Schule Eidmatt

eine Zirkusschule. Alle, vom Kindergarten

bis zur 6. Klasse, bereiteten

ein tolles Zirkusprogramm vor.

Idee, Konzept

Während einer Woche bereitete die ganze

Schule mit professioneller Unterstützung

ein Zirkusprogramm vor, das am Freitag zur

Aufführung kam. Unser Partner war der Circus

Balloni, der in Sirnach beheimatet ist.

Circus Balloni stellte die ganze Infrastruktur

wie Zelt, Requisiten und Kostüme zur Verfügung.

Drei Animatoren/Animatorinnen

leiteten die Projektwoche und standen mit

Rat und Tat bereit.

Die Kinder waren während der ganzen Woche

in der gleichen altersdurchmischten

Gruppe und bereiteten ihren Auftritt für die

grosse Galavorstellung vor. Diese Gruppen

wurden von den Lehrpersonen geleitet.

Elternmitarbeit

Tatkräftig unterstützten viele Eltern die

Zirkusarbeit. Sie stellten das Zirkuszelt auf

und demontierten es wieder, arbeiteten in

der Festwirtschaft mit und übernahmen

Betreuungsaufgaben während der Woche.

Diese Unterstützung verdient ein herzliches

Dankeschön!

Animatoren vom Circus Balloni

Alle kannten sie: Tommy, Alexander und

Michelle. Am Morgen stimmten sie im

Zelt die versammelte Schüler- und Lehrerschaft

auf den Tag ein. Tagsüber waren

sie in den Gruppen unterwegs. Sie

waren die Zuversicht in Person. Kein

Problem, das nicht zu lösen war. Ohne

sie hätten wir nie geglaubt, dass es bis

am Freitag möglich wäre, eine spannen-

de Aufführung auf die Beine zu stellen.

Kindermeinungen

Nadine (Jonglage): Mir gefällt, dass wir ein

richtiges Zirkuszelt haben. Sundeep (Slapstick):

Es ist schön, dass wir dieses Projekt

machen dürfen. Edonita (Seiltanz): Mir gefällt

es mit den Kleinen zu arbeiten. Gianluca

(Zauberei): Es ist cool zu zaubern. James

(Illusion): Ich freue mich vor allem, dass ich

zum ersten Mal in der Zirkusmanege auftreten

kann.

Die Aufführung

Es ist soweit! Das Zelt proppenvoll - die

bange Frage: «Gelingt mir der Auftritt?»

- der mutige letzte Schritt in die Manege

- das gleissende Scheinwerferlicht - der

Auftritt fast perfekt – Applaus! Dieses Erlebnis

ist der Höhepunkt und krönende

Abschluss der Woche. Die Zuschauer sind

beeindruckt, begeistert. Die harte Arbeit

hat sich gelohnt

Zirkusnummern

Die 285 Kinder und Jugendliche bestritten

ein Programm mit diesen Nummern:

Seiltanz

Trapez

Fakir

Akrobatik

Pyramide

Rope Skipping

Slapstick

Pantomime

Schwarzes Theater

Tiere (Raubtiere und Pferde)

Jonglage

Kiwido

Orientalischer Tanz

Zauberei

Illusion

Clowns

oder wirkten in den Infrastrukturgruppen :

Restauration

Werbung

Allrounder

Erfahrungen

Trotz klar vorgegebener Strukturen und

Inhalte konnten Kinder und Erwachsene

ihre Ideen und Kreativität einbringen. Super,

wie viele Kinder ihre Talente zeigen

konnten und so mit ihrer Begeisterung den

Erfolg erst möglich machten!

Die intensive Arbeit mit den altersdurchmischten

Gruppen förderte die Sozialkompetenz

der Einzelnen und das Gemeinschaftsgefühl

der ganzen Schule.

Es bedeutet für die Schulen einen enormen

zeitlichen und kräftemässigen Aufwand, einen

solchen Anlass vorzubereiten. Die dreiköpfige

Vorbereitungsgruppe ist mit ihrer exzellenten

Arbeit an Kapazitätsgrenzen gestossen.

Wochenprogramm

Montag: Kennenlernen, Atmosphäre,

ausprobieren und Spiel

Dienstag: ausprobieren, spielen

Mittwoch: Rohnummer, Rollenverteilung

Donnerstag: Nummer fertig (mit Musik und

Kostümen)

Freitag: Vormittag: Generalprobe

Nachmittag/Abend:

Aufführungen


Wissenswertes

Primarschule Wädenswil

Primarschule Wädenswil 044 / 789 74 40

Schönenbergstrasse 4a

Postfach

8820 Wädenswil

Schulpräsident

Johannes Zollinger 044 / 780 08 80

Leiterin Schulverwaltung

Maja Streuli 044 / 789 74 41

Leiter Pädagogik und Schulentwicklung

Patrick Weil 044 / 789 74 46

Schularzt

Vakant

Schulleitungen / Schulsozialarbeit

Schuleinheit Eidmatt 044 / 783 87 00

Schulleiterin Irene Reichelt 044 / 783 87 18

Schulsozialarbeiterin Brigitta Tschudin 079 / 863 58 34

Schuleinheit Gerberacher 044 / 780 48 04

Schulleiter Felix Müller 044 / 780 19 01

Schulsozialarbeiterin Katharina Stoll 079 / 863 58 35

Schuleinheit Glärnisch 044 / 780 32 49

Schulleiter Philipp Apafi 044 / 780 39 60

Schulsozialarbeiterin Katharina Stoll 079 / 863 58 35

Schulsozialarbeiter Fabian Bächli 079 / 863 58 31

Schuleinheit Untermosen 044 / 780 69 30

Schulleiterin Rita Völlmin 044 / 680 28 69

Schulsozialarbeiter Stefan Rosenberger 079 / 863 58 32

Schuleinheit Au

Schulleiter Reinhard Weder 044 / 782 06 66

Schulsozialarbeiterin Sarah Mantel 079 / 773 93 90

Schulanlage Ort 044 / 782 06 60

Schulanlage Steinacher II 044 / 781 20 40

Schuleinheit Berg

Schulleiter Jörg Schäfer 044 / 781 20 66

Schulsozialarbeiter Stefan Rosenberger 079 / 863 58 32

Schulanlage Langrüti 044 / 780 00 25

Schulanlage Stocken 044 / 781 19 36

KLEINgruppenschule Wädenswil 044 / 680 19 55

Schulleiter Hans Hofer 044 / 680 19 55

Oberstufenschule Wädenswil

[EXTERN – PSW&OSW]

ECHO

Sekretariat Oberstufenschule Wädenswil 044 / 783 10 00

Mitteltrakt Schulzentrum Fuhr

Fuhrstrasse 16b

Postfach

8820 Wädenswil

Schulpräsident

Kurt Egli 044 / 780 92 54

Leiter Schulverwaltung

André Dommann 044 / 783 10 02

Schularzt

Dr. med. Ch. Rusca 044 / 780 86 00

Schulleitungen / Schulsozialarbeit

Schulhaus Rotweg 044 / 783 10 20

Schulleiter Frido Koch 044 / 783 10 04

Schulsozialarbeiter Stephan Süess 079 / 628 84 74

Schulhaus Fuhrstrasse 044 / 783 10 10

Schulleiter Frido Koch 044 / 783 10 04

Schulsozialarbeiterin Edith Zink-Wiederkehr 079 / 775 85 41

Schulhaus Untermosen 044 / 780 69 30

Schulleiter Martin Gross 079 / 827 59 53

Schulsozialarbeiterin Edith Zink-Wiederkehr 079 / 775 85 41

Schulhaus Steinacher 044 / 783 21 00

Schulleiter Martin Gross 044 / 783 21 02

Schulsozialarbeiter Stephan Süess 079 / 628 84 74

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Ferienplan für das Schuljahr 2011 /12

ECHO INFORMATIONEN DER PRIMAR- UND OBERSTUFENSCHULE WÄDENSWIL

Chilbimontag Montag, 22.08.2011

Schuljahresbeginn Dienstag, 23.08.2011

Herbstferien von Montag, 10.10.2011 bis Freitag, 21.10.2011

Schulsilvester Freitag, 23.12. 2011

Weihnachtsferien von Montag, 26.12.2011 bis Freitag, 06.01.2012

Sportferien von Montag, 20.02.2012 bis Freitag, 02.03.2012

Fasnachtsmontag Montag, 27.02.2012

Ostern Freitag, 06.04.2012 bis Montag, 09.04.2012

Frühlingsferien von Montag, 23.04.2012 bis Freitag, 04.05.2012

Auffahrtsbrücke Donnerstag, 17.05.2012 bis Freitag, 18.05.2012

Pfingstmontag Montag, 28.05.2012

Abschlusstag Donnerstag, 12.07.2012

Sommerferien von Freitag, 13.07.2012 bis Freitag, 17.08.2012

Ferienplan für das Schuljahr 2012 /13

Schuljahresbeginn Montag, 20.08.2012

Chilbimontag Montag, 27.08.2012

Herbstferien von Montag, 08.10.2012 bis Freitag, 19.10.2012

Weihnachtsferien von Montag, 24.12.2012 bis Freitag, 04.01.2013

Sportferien von Montag, 18.02.2013 bis Freitag, 01.03.2013

Fasnachtsmontag Montag, 18.02.2013

Ostern Freitag, 29.03.2013 bis Montag, 01.04.2013

Frühlingsferien von Montag, 22.04.2013 bis Freitag, 03.05.2013

Auffahrtsbrücke Donnerstag, 09.05.2013 bis Freitag, 10.05.2013

Pfingstmontag Montag, 20.05.2013

Abschlusstag Donnerstag, 11.07.2013

Sommerferien von Freitag, 12.07.2013 bis Freitag, 16.08.2013

Echo, Wädenswiler Schulzeitung, c/o OSW, Postfach 373, 8820 Wädenswil

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