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Der Weg zur „vernetzten Fabrik“

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ident<br />

D 14749 F<br />

Nr. 2/2010 | 15. Jahrgang<br />

Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />

Barcode (1D+2D) | RFID | Mobile IT-Systeme | Kennzeichnung | Drucken & Applizieren<br />

<strong>Der</strong> <strong>Weg</strong> <strong>zur</strong><br />

<strong>„vernetzten</strong> <strong>Fabrik“</strong><br />

RFID goes SPS mit<br />

identPro<br />

15 Kennzeichnen & Drucken 42 Direktmarkierung 50 Neues Tablet-Terminal<br />

ident Markt<br />

www.ident.de


2<br />

editorial<br />

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ident 2/10<br />

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Mobile Computing & Mobile Tagging<br />

Das waren noch Zeiten, als sämtliche Auto-ID Lesegeräte und Barcodedrucker<br />

kabelgebunden waren. Aber auch dieser Umstand hat damals den<br />

Erfolg und die Verbreitung von Auto-ID Systemen nicht aufhalten können.<br />

Trotz dieser Einschränkung, konnten damit viele Prozesse in Industrie, Handel<br />

und Dienstleistung effizienter gestaltet werden. Ein Zwischenschritt von<br />

den kabelgebundenen, hin zu den mobilen Systemen, war und ist das sogenannte<br />

Batch-Verfahren. Hierbei kommen die Barcodescanner oder Hand-<br />

Computerterminals bereits mobil zum Einsatz. Zeitversetzt nehmen dann<br />

diese Systeme über eine Docking-Station, auch Daten-Cradle genannt, Kontakt<br />

mit dem jeweiligen Host-Rechner auf. Im verbundenen Zustand werden<br />

die benötigten Daten sowohl von den jeweiligen Datenbanken empfangen,<br />

als auch an diese übertragen. Mit der Verbreitung der WLAN-Technologie<br />

wurden die Scanner, Terminals und auch teilweise die Barcodedrucker, nun<br />

vollends mobil und sind so heute in der Intralogistik nicht mehr wegzudenken.<br />

Durch die Weiterentwicklung der GSM Mobilfunknetze, die Miniaturisierung<br />

von GSM-Modulen und den Rückgang der Preise für Datenlösungen<br />

bei den Mobilfunkbetreibern, werden nach und nach viele Batch-Lösungen<br />

im Outdoor-Bereich und bei Servicelösungen von mobilen GSM-Lösungen<br />

ersetzt. Beim sogenannten „Mobile Computing“ sind bereits viele Systeme<br />

von vorn herein mit allen relevanten Datenfunklösungen ausgestattet und<br />

ermöglichen immer einen optimalen Betrieb, je nach Anwendungsfall und<br />

Aufenthaltsort.<br />

<strong>Der</strong>zeit nutzen bzw. profitieren die Endkonsumenten hier zu Lande noch relativ<br />

wenig direkt und persönlich von den Barcode-Technologien. In Japan ist<br />

in diesem Bereich das „Mobile-Tagging“ bereits weit verbreitet. Dort kommt<br />

insbesondere der QR-Code z.B. auf Plakaten, Werbung, Katalogen und Zeitungsbeiträgen<br />

regelmäßig zum Einsatz. So langsam kommt dieser Trend<br />

auch nach Europa und die Verbreitung von 2D-Codes nimmt im privaten<br />

Sektor immer mehr zu. <strong>Der</strong> Endkonsument wird dabei unter Zuhilfenahme<br />

eines mit einer Kamera und einer Reader-Software ausgestattetem Mobiltelefons<br />

in die Lage versetzt, selber Barcodes und auch insbesonders 2D<br />

Codes wie z.B. den Q-Code und Datamatrix Code auszulesen. Dabei kann<br />

der Anwender entweder weiterführende Informationen, die sich direkt am<br />

Objekt befinden, nach dem Lesen eines 2D Codes mit der Handykamera<br />

auf dessen Display lesen oder es werden Website-Adressen in den Codes<br />

gespeichert, die dann ein Mobiltelefon in die Lage versetzen, weitere Informationen<br />

online <strong>zur</strong> erhalten. Wir werden bestimmt in nächster Zeit immer<br />

mehr solche interessanten Anwendungen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen<br />

erleben und auch darüber in der ident mehr erfahren. Daher haben<br />

wir bereits seit der ersten Ausgabe der ident in diesem Jahr damit begonnen,<br />

die weiterführenden Webadressen in den Fachbeiträgen in Form eines<br />

QR-Code abzudrucken und möchten damit unseren Lesern einen kleinen<br />

Einstieg in die Welt des „Mobile-Tagging“ ermöglichen.<br />

Thorsten Aha<br />

ident Chefredakteur<br />

editorial 3<br />

ident 2/10


4<br />

4<br />

inhaltsverzeichnis<br />

46<br />

Handheld-Computer Workabout Pro 3<br />

36<br />

Turcks RFID-System BL ident garantiert<br />

hochautomati sierte Orchideenproduktion<br />

62<br />

Organische und gedruckte Elektronik gegen<br />

Produktpiraterie<br />

ident 2/10<br />

AKTUELLES<br />

06 NEWS Wissenswertes aus der Branche<br />

11 RFID-NEWS Wissenswertes über RFID<br />

KOMMENTAR, INTERVIEW<br />

14 Sackgasse Individualsoftware – Ausweg (Branchen-) Standardlösung<br />

Kai Mohr<br />

31 Moderates Wachstum im Auto-ID Markt<br />

Jürgen Daldrup<br />

KENNZEICHNEN & DRUCKEN SPEZIAL<br />

16 Fachbeitrag<br />

Druckermarkt 2010<br />

Trends und Anforderungen an mobile und stationäre Industriedrucker, Christian Bischoff<br />

18 Fachbeitrag<br />

Herstellung, Druck & Qualität von Strichcodes<br />

Die optischen Kodierungen müssen möglichst perfekt funktionieren, Wilfried Weigelt<br />

30 Fachbeitrag<br />

Grid Matrix – ein neues Gesicht in der 2D-Code Welt<br />

Aus China kommen neue Ideen zu dem Thema optische Codierung<br />

24 Produkte Spezial<br />

MAGAZIN<br />

32 TITELSTORY<br />

RFID goes SPS<br />

<strong>Der</strong> <strong>Weg</strong> <strong>zur</strong> <strong>„vernetzten</strong> <strong>Fabrik“</strong><br />

35 Datenfunk<br />

Manuelle Datenerfassung kostet viel Zeit und Aufwand<br />

CipherLab managed alle Details für Nielsen<br />

36 RFID-Anwendung<br />

Sag mir wo die Blumen sind…<br />

Turcks RFID-System BL ident garantiert hochautomati sierte Orchideenproduktion im<br />

ostfriesischen Upschört<br />

38 Kommissionierung<br />

Pflanzenlogistik mit Frischegarantie<br />

Parallelkommissionierung im Versandhandel, Dieter Merholz<br />

41 Instandhaltungssysteme<br />

Praxisnahe Instandhaltungsabwicklung<br />

Mobile Anwendungen am Beispiel der Schott AG in Grünenplan


42 Direktmarkierung<br />

Die Kraft im Wind<br />

Identifikation von Permanent-Sensor-Schrauben mit Cognex<br />

DataMan 100, Ralf Baumann<br />

44 Mobile Datenerfassung<br />

Reinen Hof machen<br />

Effiziente Abfallentsorgungsprozesse beim<br />

Abfallwirtschaftsverband in Nordschwaben<br />

TECHNOLOGIE<br />

46 Produkte Technologische Neuheiten<br />

52 RFID-Technologie<br />

„Diamanten und RFID sind die besten Freunde“<br />

Identifikation und Rückverfolgbarkeit bei HRD Antwerp mit PJM<br />

RFID & Scanology<br />

54 RFID-Forschung<br />

Forschungsprojekte der Logistik<br />

Erkennen statt scannen<br />

56 Sprachkommissionierung<br />

Sprachgestütztes Arbeiten<br />

Pick-by-Voice bis zu 36% schneller als Pick-by-Scan<br />

PIDION BIP-7000 <strong>Der</strong> Logistik - Allrounder<br />

PIDION BIP-7000 <strong>Der</strong> Logistik - Allrounder<br />

Professionelles Industrie-PDA mit integriertem GPS Empfänger<br />

für Navigation und Ortung sowie RFID-Leser<br />

2,8“ LCD Touch Window<br />

806 MHz CPU (PXA320)<br />

IP65<br />

Gun-Trigger Scantaste<br />

Optional:<br />

GSM/GPRS/HSDPA<br />

A-GPS<br />

3 Megapixel AF Kamera<br />

RUBRIKEN<br />

03 EDITORIAL<br />

57 VERANSTALTUNGEN<br />

63 AIM-DEUTSCHLAND e.V.<br />

66 BUCHVORSTELLUNG<br />

67 ident MARKT – DAS ANBIETERVERZEICHNIS<br />

73 TERMINE<br />

74 INSERENTENVERZEICHNIS<br />

75 IMPRESSUM<br />

inhaltsverzeichnis 5<br />

BILD-QUELLEN<br />

Titelbild (groß): IdentPro GmbH<br />

Titelbild klein (Links): RAUM X<br />

Titelbild klein (Mitte): COGNEX Germany, Inc.<br />

Titelbild klein (Rechts): Höft & Wessel AG<br />

Besuchen sie unsere Website www.ident.de um<br />

ausgewählte Artikel aus vorherigen Ausgaben einzusehen<br />

und aktuelle Informationen zu erhalten!<br />

Wareneingang & Warenausgang<br />

Stückgutlogistik<br />

Intralogistik<br />

Flottentelematik<br />

Track & Trace<br />

Ihr exklusiver Hardware Distributor<br />

für Pidion Produkte<br />

Carema GmbH<br />

Ernst-Gnoß Straße 25<br />

D-40219 Düsseldorf<br />

T: +49-211 157 697 0<br />

www.caremahardware.de<br />

info@caremahardware.de<br />

ident 2/10


6<br />

news<br />

Datalogic Mobile:<br />

Neue Homepage<br />

Datalogic Mobile hat seine<br />

Homepage überarbeitet<br />

und erweitert. Die<br />

neue intuitive Menü-Führung<br />

ermöglicht schnellere<br />

und einfachere<br />

Navigation, so dass die<br />

gewünschten Produktinformationen<br />

und Anwendungsbeispiele<br />

jetzt<br />

noch einfacher zu selektieren<br />

sind. Hierfür wurden<br />

mehr Verlinkungen<br />

eingebaut, die beispielsweise<br />

vom Newsbereich,<br />

direkten Wechsel<br />

auf relevante Produktseiten<br />

ermöglichen oder<br />

gewünschte Partnerseiten<br />

öffnen. Über „RSS News<br />

Feed“ abonnieren User<br />

nach Wunsch Informationen<br />

und sind immer auf<br />

dem aktuellsten Stand.<br />

Bei der Neugestaltung<br />

wurde neben der inhaltlichen<br />

Neukonzeption auch<br />

das Design überarbeitet.<br />

www.mobile.datalogic.com<br />

Neue Website von<br />

Avery Dennison<br />

Die Printer Systems Division<br />

von Avery Dennison hat einen<br />

neuen Internetauftritt. Hier finden<br />

Unternehmen Beratung<br />

und moderne Lösungen rund<br />

um z.B. Preisauszeichnung, Rückverfolgbarkeit<br />

von Lebensmitteln oder Etikettierung von<br />

Paletten. Das aktuell schwierige wirtschaftliche<br />

Umfeld und die neuen Vorschriften zum<br />

Tracking von Produkten stellen Lebensmittel-<br />

ident 2/10<br />

AISCI wird 15<br />

Durch die strikte Ausrichtung<br />

an den Kundenbedürfnissen<br />

hat sich die AISCI<br />

Ident GmbH kontinuierlich<br />

weiterentwickelt. 15 Jahre<br />

nach der Gründung ist AIS-<br />

CI heute mit 25 Mitarbeitern<br />

eines der führenden Systemhäuser<br />

für Auto-ID-Lösungen<br />

in Deutschland. Fundierte<br />

Marktkenntnis und ein feines<br />

Gespür für neue Trends und<br />

Anforderungen bestimmten<br />

die Unternehmensentwicklung.<br />

Ursprünglich gründeten<br />

die beiden Gesellschafter<br />

Lutz Bauerkämper und Peter<br />

Ciolkowski die AISCI Ident<br />

GmbH im April 1995 in Bielefeld.<br />

Gab es zunächst<br />

noch eine Technik- und Vertriebsniederlassung<br />

in München,<br />

bündelte AISCI ab 1998<br />

alle Aktivitäten in Bad Salzuflen.<br />

Heute arbeitet der Auto-<br />

ID-Experte unter anderem<br />

erfolgreich als autorisiertes<br />

Service-Center für Datamax,<br />

Datalogic und CipherLab.<br />

Lutz Bauerkämper resümiert:<br />

„Trends und Anforderungen<br />

zu erkennen und dafür entsprechende<br />

Lösungen zu<br />

bieten, das war von Anfang<br />

an eine unserer wesentlichen<br />

Stärken. Für AISCI ist das<br />

keine inhaltsleere Aussage,<br />

sondern zentraler Bestandteil<br />

der unternehmerischen<br />

Ausrichtung.“<br />

www.aisci.de<br />

Leitfaden <strong>zur</strong> 3D-Volumenmessung<br />

Volumendaten sind wichtig für die Einlagerung von Packstücken,<br />

die Fahrzeugbeladung, Vertragsprüfungen und<br />

automatische Rechnungsstellung. Moderne Volumenmesssysteme<br />

liefern diese Daten auch zertifiziert. Aber worauf<br />

muss man bei der Auswahl eines Volumenmesssystems<br />

achten? Das Whitepaper „Leitfaden <strong>zur</strong> 3D-Volumenmessung“<br />

gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen, die sich<br />

bei der Suche nach dem passenden Volumenmesssystem<br />

stellen. Das Whitepaper erklärt auch, welche Objekte man<br />

überhaupt messen kann, und ob Paletten dazu gehören. Die<br />

Erklärungen machen es bei einer anstehenden Investitionsentscheidung<br />

einfach, den passenden Anbieter auszuwählen.<br />

www.vitronic.de<br />

hersteller, Pharmakonzerne,<br />

Einzelhandelsunternehmen,<br />

aber auch die Hotellerie und<br />

Gastronomie vor neue Herausforderungen.<br />

Um die Kosten<br />

zu optimieren und ihre<br />

Marke zu schützen, überdenken<br />

viele Unternehmen ihre<br />

Kennzeichnungsprozesse und suchen zuverlässige<br />

Partner, um ihre Abläufe effizienter zu<br />

gestalten.<br />

www.monarch.averydennison.com<br />

GOD Barcode Marketing<br />

beteiligt sich an<br />

der DataPrisma AG<br />

Die GOD Barcode Marketing<br />

mbH und die<br />

DataPrisma AG arbeiten<br />

ab sofort eng zusammen.<br />

Unter dem Dach<br />

eines Firmenverbunds<br />

werden das deutsche<br />

Systemhaus für Informationslogistik,<br />

ansässig<br />

in Lobbach bei Heidelberg,<br />

und der Schweizer<br />

Softwarehersteller,<br />

mit Sitz in Wallisellen bei<br />

Zürich, ihre Kernkompetenzen<br />

in Logistiklösungen<br />

bündeln und damit<br />

ihr Angebot attraktiver<br />

gestalten. Im Fokus der<br />

Zusammenarbeit steht<br />

der gemeinsame Auftritt<br />

mit kundenspezifischen<br />

Komplettlösungen,<br />

sowohl in Deutschland<br />

als auch in der Schweiz.<br />

Als Ergebnis profitieren<br />

die gemeinsamen<br />

Kunden von einer optimalen<br />

Nutzung der eingesetzten<br />

Lösungen.<br />

Die beiden Unternehmen<br />

werden trotz der Kapitalverflechtung<br />

weiterhin<br />

jeweils unter ihrem bisherigen<br />

Namen agieren.<br />

www.godbm.de<br />

www.dataprisma.ch


Neues Motorola<br />

Channel-Programm<br />

„PartnerEmpower“<br />

PartnerEmpower ist ein<br />

wichtiger Bestandteil der<br />

Integration der ehemaligen<br />

Motorola Geschäftsbereiche<br />

Enterprise<br />

Mobility business (EMb)<br />

und Government & Public<br />

Safety (G&PS), die<br />

seit Anfang 2009 unter<br />

dem Dach von Motorola<br />

EMS vereint sind. Das<br />

neue Channel Programm<br />

umfasst drei Kompetenzsäulen,<br />

die stellvertretend<br />

für die drei<br />

technologischen Schwerpunkte<br />

von Motorola<br />

EMS stehen: drahtlose<br />

Netzwerke, Lösungen für<br />

die Unternehmensmobilität<br />

und Digitalfunk. Diese<br />

Teilbereiche werden<br />

in mehreren Phasen über<br />

die nächsten 18 Monate<br />

hinweg ausgerollt.<br />

„Durch die Zusammenführung<br />

der bisherigen<br />

Channel-Programme<br />

vertiefen wir die Beziehungen<br />

zu unseren Channel-Partnern<br />

und können<br />

ihnen noch größere Vorteile<br />

und Ressourcen<br />

bieten. Darüber hinaus<br />

können wir Prozesse<br />

und Kompetenzprogramme<br />

aufsetzen, mit denen<br />

unsere Partner erfolgreicher<br />

im Markt agieren“,<br />

erklärt Lars Schmermbeck,<br />

Channel Manager<br />

Central Europe Motorola<br />

Enterprise Mobility Solutions.<br />

www.motorola.com/de<br />

Zusammenarbeit von Ingram Micro und Intermec<br />

Intermec Technologies hat<br />

mit dem Technologie Distributor<br />

Ingram Micro eine<br />

Vereinbarung bezüglich der<br />

europaweiten Distribution<br />

getroffen. Auf diesem <strong>Weg</strong>e<br />

stärkt Intermec seinen Distributionskanal<br />

und verbessert<br />

damit die Marktdurchdringung<br />

in Deutschland, Skandinavien,<br />

Spanien und UK.<br />

Bei Ingram Micro können<br />

Technologieeinkäufer nun<br />

das Komplettsortiment der<br />

Intermec-Lösungen, inklusive<br />

der innovativen mobilen 3G<br />

Handhelds CN50 und CN4<br />

sowie des mobilen Druckerportfolios<br />

erhalten und<br />

zugleich weiterhin von der<br />

bestehenden Geschäftsbeziehung<br />

mit ihrem vertrauten<br />

Value Added Distributor profitieren.<br />

“Bei Intermec haben<br />

wir unsere Distributionsstrategie<br />

stärker gewichtet, da<br />

wir ein Channel-zentriertes<br />

Geschäftsmodell verfolgen“,<br />

erklärt Marcus Krebs, Coun-<br />

Neuer Katalog der MAXICARD GmbH<br />

try Manager Intermec DACH<br />

bei Intermec. “Das Intermec<br />

Portfolio ist ein wichtiger Meilenstein<br />

auf unserem <strong>Weg</strong><br />

zum 1-Stop-Shop Anbieter<br />

für Data Capture und POS<br />

Lösungen in Europa“, kommentiert<br />

Jürgen Daldrup,<br />

Director DC/POS DACH<br />

der Ingram Micro. Intermec<br />

wird neben dem umfangreichen<br />

Kunden-Datenbestand<br />

von Ingram Micro auch von<br />

deren Markenpräsenz, dem<br />

technischen Support und<br />

deren Finanzdienstleistungen<br />

für Kunden profitieren.<br />

www.ingrammicro-dcpos.de<br />

www.intermec.de<br />

Neu ist eine sehr übersichtliche<br />

Darstellung der aktuellen Kartendruckermodelle<br />

sowie der<br />

verschiedenen Kartendrucktechnologien.<br />

Die einzelnen<br />

Kartendrucker werden direkt<br />

mit dem jeweiligen Verbrauchsmaterial<br />

und den Zubehörartikeln<br />

dargestellt. Dies erspart dem Anwender lästiges Suchen<br />

auf anderen Seiten. Das neue Kiosksystem, mit integriertem<br />

Kartendrucker, kann als Kundenkartenterminal genutzt werden<br />

und bietet interessante Optionen, wie z.B. RFID-Leser, Chipkarten-Leser<br />

oder einen integrierten Quittungsdrucker. Das Plastikkartenzubehör<br />

wurde um diverse Sicherheitskartenhüllen und<br />

eine RFID-Schutzhülle erweitert. Die RFID-Schutzhülle bietet<br />

dem Karteninhaber Schutz vor ungewolltem Auslesen der auf<br />

der Karte befindlichen Daten. MAXICARD bietet den Katalog<br />

auch in einer elektronischen Variante zum Blättern an.<br />

www.maxicard.de<br />

news 7<br />

HHC-Hydrus<br />

Luna<br />

Ultra<br />

Robuster<br />

Handheld<br />

Computer mit<br />

XENON Blitz<br />

p Marvell<br />

XScale ®<br />

PXA270<br />

624MHz<br />

Prozessor<br />

p Bis zu<br />

256MB RAM und 32GB Flash<br />

p Microsoft ® Windows ® CE 5.0<br />

p 5 Megapixel Kamera mit XENON Blitz<br />

p Kommunikation über Bluetooth, WLAN,<br />

USB oder RS-232<br />

p Doppelakku-System mit 5000mAh ermöglicht<br />

Einsätze von über 40 Stunden<br />

p Schutzklasse IP67/68 – Ideal für den<br />

Außeneinsatz bei extremen Umweltbedingungen<br />

zu Land und Wasser<br />

p Kundenspezifi sche Anpassungen<br />

möglich<br />

PDA-<br />

Safari<br />

Extrem<br />

robuster<br />

PDA<br />

mit umfangreicher<br />

Ausstattung<br />

p Marvell XScale ® PXA270 520MHz<br />

Prozessor<br />

p Microsoft ® Windows ® CE 5.0<br />

p 1D/2D Barcodescanner und 13,56 MHz<br />

RFID-Modul integriert<br />

p Kommunikation über Bluetooth, WLAN,<br />

GPRS, IrDA, USB oder RS-232<br />

p Schutzklasse IP65 - Ideal für den<br />

Außeneinsatz bei schwierigen Umweltbedingungen<br />

p Kundenspezifi sche Anpassungen<br />

möglich<br />

Mit unseren Ingenieuren setzen Sie<br />

auf Qualität, Zuverlässigkeit und<br />

Service bei der Auswahl der<br />

passenden Hard- und Softwarelösung.<br />

Fordern Sie uns!<br />

IIE - Ingenieurbüro für<br />

Industrie-Elektronik GmbH<br />

Marie-Curie-Straße 9<br />

50259 Pulheim<br />

Tel.: +49 (0)2234/98201-0<br />

Fax: +49 (0)2234/98201-90<br />

vertrieb@iie.de · www.iie.de<br />

ident 2/10<br />

Irrtum und Änderungen vorbehalten


8<br />

news<br />

Intermec ernennt<br />

Marcus Krebs zum<br />

neuen Country Manager<br />

für die DACH-Region<br />

Intermec ist mit einem<br />

neuen Country Manager<br />

in das neue Jahr gestartet:<br />

Seit dem 1. Januar<br />

2010 zeichnet Marcus<br />

Krebs verantwortlich für<br />

die Vertriebsaktivitäten in<br />

Deutschland, Österreich<br />

und der Schweiz. Marcus<br />

Krebs, zuletzt zwei<br />

Jahre als Channel-Manager<br />

bei Intermec tätig,<br />

verfügt über langjährige<br />

Erfahrung im Technologie-<br />

und Auto-ID-Umfeld.<br />

So war Krebs vier Jahre<br />

lang Geschäftsführer<br />

bei Symbol Technologies<br />

(heute Motorola), bevor<br />

er im Jahr 2004 zum Telekommunikationsausrüster<br />

Brightpoint wechselte.<br />

Zwischen 2006 und 2008<br />

leitete Krebs den internationalen<br />

Vertrieb bei<br />

Voiceend. „Die weitere<br />

Integration des Branchenvertriebs<br />

und des<br />

Channelgeschäfts gehören<br />

dieses Jahr zu den<br />

wichtigsten Aufgaben.<br />

Darüber hinaus ist es mir<br />

sehr wichtig, dass unsere<br />

Kunden – trotz unseres<br />

Channel-Fokus – immer<br />

einen direkten Draht zu<br />

uns behalten, und umgekehrt“,<br />

so Marcus Krebs.<br />

www.intermec.de<br />

ident 2/10<br />

Advantech übernimmt<br />

die DLoG GmbH<br />

Advantech,<br />

Anbieter<br />

im Bereich<br />

Industrie PCs und eAutomation,<br />

gibt die Übernahme der<br />

DLoG GmbH für 12,85 Millionen<br />

Euro bekannt. Die DLoG<br />

GmbH wurde 1985 mit Sitz<br />

in München, Deutschland,<br />

gegründet. Das Unternehmen<br />

beschäftigt etwa 75<br />

Mitarbeiter. DLoG ist ein<br />

führender Anbieter robuster<br />

Industrie Computer und<br />

nimmt in Europa mit einem<br />

Marktanteil von 19,3% den<br />

dritten Rang ein. Durch die<br />

Übernahme wird Advantech<br />

die Stärken beider Parteien<br />

vereinen, um zum internationalen<br />

Marktführer auf dem<br />

Gebiet des In-Vehicle Computing<br />

zu werden. Nach vollzogener<br />

Übernahme wird<br />

das Unternehmen in Advantech-DLoG<br />

umbenannt werden,<br />

um die Synergie des<br />

Zusammenschlusses widerzuspiegeln.<br />

www.dlog.com<br />

<strong>Der</strong> ScanSource Europe<br />

Katalog 2010 ist jetzt<br />

erhältlich. Das Referenzwerk<br />

zeigt Produkte von<br />

18 best-of-breed Hersteller-Partnern<br />

des Mehrwert-Distributors.<br />

Um<br />

die Navigation zu erleichtern,<br />

hat ScanSource die<br />

Produkte in neun farblich<br />

unterschiedene Bereiche<br />

eingeteilt, so dass Wiederverkäufer<br />

in Sekundenschnelle<br />

finden, was sie<br />

suchen: Services, Terminals<br />

& Software, Industrie-<br />

Scanner, POS-Scanners,<br />

CipherLab baut lokalen<br />

Kunden-Support aus<br />

CipherLab baut seinen<br />

deutschsprachigen Support<br />

weiter aus: Ralf Steckemetz<br />

ist ab sofort verantwortlich<br />

für den lokalen Reparaturservice.<br />

<strong>Der</strong> 30jährige<br />

verstärkt den Repair- und<br />

Aftersales-Service des<br />

taiwanesischen Unternehmens<br />

in Deutschland.<br />

„Dabei ist Steckemetz nicht<br />

der Ersatzmann für einen<br />

anderen Mitarbeiter – die<br />

Stelle ist neu: Wir möchten<br />

die Servicequalität und<br />

die Betreuung unserer Kunden<br />

kontinuierlich verbessern.<br />

„Mit dieser Stärkung<br />

des lokalen Supportteams<br />

möchten wir die Zufriedenheit<br />

unserer Kunden dauerhaft<br />

aufrecht erhalten“,<br />

erklärt Stefan Gerats, Sales<br />

Director Central Europe bei<br />

CipherLab.“<br />

www.cipherlab.com<br />

ScanSource Europe gibt Produktkatalog 2010 heraus<br />

Drucker & Software, POS-<br />

Printer, Wireless & RFID,<br />

POS-Touchsysteme und<br />

POS-Peripheriegeräte.<br />

Darüber hinaus trägt er<br />

dem Wunsch vieler Wiederverkäufer<br />

Rechnung und<br />

erleichtert durch noch mehr<br />

Vergleichstabellen, die die<br />

verschiedenen Angebote<br />

einander gegenüberstellen,<br />

die Auswahl desjenigen<br />

Produkts, das optimal <strong>zur</strong><br />

spezifischen Anwendung<br />

des Kunden passt.<br />

www.scansource.eu<br />

SSI Schäfer auf der<br />

Hannover Messe<br />

Auf der Hannover Messe<br />

2010 zeigt SSI Schäfer<br />

auf 285 m² eine<br />

besondere Auswahl<br />

an Kommissionier- und<br />

Montagearbeitssystemen<br />

sowie neue Behäl-<br />

ter und Kästen. Das<br />

Highlight bildet hier das<br />

in Deutschland erstmalig<br />

live präsentierte neue<br />

Kommissioniersystem<br />

Robo-Pick. SSI Schäfer<br />

hat die erste vollautomatische<br />

Pickzelle entwickelt,<br />

die sich nahtlos<br />

in eine bestehende Lagerarchitektur<br />

integrieren<br />

lässt − den Robo Pick<br />

(SRP). Dabei handelt es<br />

sich um ein kostengünstiges,<br />

revolutionäres<br />

Kommissioniersystem,<br />

das eine enorme Vielfalt<br />

an Artikeln unterschiedlichster<br />

Größe, Form und<br />

Gewicht, bis zu 30 cm x<br />

30 cm und 60 kg, in kürzester<br />

Zeit präzise kommissioniert.<br />

Ein System,<br />

dass in nahezu jeder<br />

Branche einsetzbar ist.<br />

www.ssi-schaefer.de


Gebrauchte MDE und Barcodedrucker mit Garantie<br />

Die Codeo GmbH mit Sitz in Mühltal bei Darmstadt bietet MDE-Geräten, Staplerterminals<br />

und Etikettendruckern ein „2. Leben“. Mit ca. 20.000 Systemen in 3<br />

verschiedenen Lagern kann Codeo auf alle großen Hersteller innerhalb kurzer Zeit<br />

zugreifen. Bei MDE-Geräten werden herstellerunabhängig die Produkte von Motorola,<br />

Casio, Denso, Datalogic, Metrologic, Skeye, LXE, Intermec, Psion und vielen<br />

anderen Herstellern geführt. Bei den Druckern sind Toshiba, Zebra, Datamax, u.a.<br />

Systeme im Angebot. Die Anfänge vor über 10 Jahren begannen mit dem reinen<br />

Handeln dieser Geräte. Heute ist Codeo ein Dienstleister, der durch seine Nähe<br />

am Markt auch Services wie Reparaturen, Wartung sowie die kurzfristige Vermietung<br />

von MDE-Geräten anbietet.<br />

www.codeoeurope.de<br />

topsystem bringt Pick by Voice Lösungen in die Türkei<br />

<strong>Der</strong> IT-Spezialist für Logistikanwendungen<br />

topsystem, steht ab sofort<br />

gemeinsam mit dem gerade gewonnenen<br />

Partner BTC Ekonum Bilişim<br />

Hizmetleri A.Ş den türkischen Logistikprofis<br />

mit Fachwissen, Erfahrung<br />

und leistungsstarken Lösungen <strong>zur</strong><br />

Seite. Ausschlaggebend für diese<br />

Entscheidung war das große Interesse<br />

an sprachbasierter Mitarbeiterführung<br />

aus den Branchen<br />

Handel und Food während der WIN<br />

World of Industry 2010 in Istanbul.<br />

Dabei hatten die Fachbesucher ein<br />

besonderes Augenmerk auf die<br />

aktuelle Version 6.0 der Pick by Voice Suite topSPEECH-Lydia gelegt. Eine<br />

starke Nachfrage gab es ebenfalls von Seiten der SAP-Anwender, von denen<br />

viele bereits das neue SAP-Release ECC 6.0 einsetzen.<br />

www.topsystem.de<br />

SICK’s „Apps“ around the world<br />

Mit der Solutions Tour 2010 tritt SICK in diesem<br />

Jahr eine Reise zu den Anwendungsorten<br />

an. Geplant ist eine weltweite Tour durch alle<br />

Industrien, für die SICK Sensorlösungen anbietet. Gezeigt werden realisierte<br />

Kundenanwendungen in den Branchen der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation.<br />

Die SICK-Crew tauscht das Marathon-Trikot gegen einen Astronautenanzug<br />

aus, um in einem Jahr möglichst viele Tourstops zu erreichen. Die<br />

Tour hat bereits begonnen. Die Tour können Sie auf der „Landing-Page“: www.<br />

sick-solutions-tour.com beobachten. Unabhängig davon wird das Unternehmen<br />

auch 2010 rund 50 neue Produkte auf den Markt bringen und das sportliche<br />

Niveau nicht unterschreiten.<br />

www.sick-sensor-solutions-tour.com<br />

LEIBINGER<br />

news 9<br />

Ink-Jet Drucker<br />

Kamera Systeme<br />

Innovation auf der Wire:<br />

Plug and Play<br />

Kamera System für<br />

JET3 Ink-Jet Drucker<br />

www.leibinger-group.com<br />

Halle 9<br />

Stand F55<br />

Verleiht<br />

Ihrem Drucker Augen<br />

www.leibinger-group.com<br />

PAUL LEIBINGER GMBH & CO.KG<br />

Germany<br />

ident 2/10


10<br />

news<br />

IT-Mittelstand bündelt<br />

Kräfte: Aus VDEB wird<br />

Bundesverband<br />

I T- Mittelstand<br />

Die Mitgliederversammlung<br />

des VDEB Verband<br />

IT-Mittelstand e.V., die Änderung<br />

des Verbandsnamens<br />

beschlossen. <strong>Der</strong> neue<br />

Name lautet „Bundesverband<br />

IT-Mittelstand e.V.“. Die<br />

Namensänderung wurde vom<br />

zuständigen Gericht am 02.<br />

März diesen Jahres amtlich<br />

genehmigt. Im Zeichen dieses<br />

Namens wird der Bundesverband<br />

IT-Mittelstand,<br />

kurz BITMI, die zuverlässige<br />

Arbeit des VDEB fortsetzen<br />

und Kontinuität hinsichtlich<br />

Vertrags- und Kooperationsbeziehungen<br />

gewährleisten,<br />

gleichzeitig aber seine Aktivitäten<br />

<strong>zur</strong> Vertretung mittelständischer<br />

Interesse intensivieren<br />

und vertiefen. Bereits im letzten<br />

Jahr war der Verband dem<br />

„Pan European ICT & eBusiness<br />

Network for SMEs“ (PIN-<br />

SME) beigetreten, welches die<br />

Interessen kleiner und mittlerer<br />

IT-Unternehmen auf europäischer<br />

Ebene repräsentiert.<br />

www.vdeb.de<br />

EHI verleiht Retail Technology Award an<br />

Gerry Weber für RFID-Lösung<br />

Psion Teklogix stellt<br />

Online Community für<br />

Kunden, Partner und<br />

Entwickler vor<br />

Um sich mit<br />

seinen Kunden,<br />

Partnern<br />

und Entwicklern<br />

stärker zu<br />

vernetzen, hat Psion Teklogix<br />

eine offene Online Community<br />

unter dem Namen<br />

„Ingenuity Working“<br />

gestartet. Diese wird dazu<br />

beitragen, die gemeinsame<br />

Entwicklung von mobilen<br />

Handheld-Computern voranzutreiben,<br />

Psion Teklogix’<br />

breites IP-Portfolio für<br />

Dienstleister und Zulieferer<br />

optimal nutzbar zu machen,<br />

sowie den Entwicklungsdialog<br />

mit Kunden und Vertriebspartnern<br />

rund um den<br />

Globus zu intensivieren. In<br />

diesem Zusammenhang<br />

fungiert die Online Community<br />

als Plattform auf der<br />

Psion Teklogix mit seinen<br />

Entwicklern, Kunden und<br />

Partnern in Kontakt tritt,<br />

diskutiert und Informationen<br />

austauscht.<br />

www.psionteklogix.de<br />

Das EHI Retail Institute, eine wissenschaftliche Einrichtung des<br />

Handels mit Sitz in Köln, hat auf der EuroCIS in Düsseldorf<br />

erneut eine Kundenlösung von Avery Dennison mit dem Retail<br />

Technology Award ausgezeichnet. Die deutsche Modemarke<br />

Gerry Weber erhielt den Preis für ihre bahnbrechende Einführung<br />

einer RFID-Lösung in Verbindung mit Warensicherungsfunktion.<br />

Das RFID-Etikett ist in einem Pflegeetikett integriert,<br />

das bis zu zwei Waschgänge übersteht. <strong>Der</strong> Preis an Gerry<br />

Weber wurde in der Kategorie „Best Enterprise Solutions“ vergeben.<br />

Bereits vor zwei Jahren hatte das EHI den portugiesischen<br />

Bekleidungshersteller Throttleman ausgezeichnet, der<br />

ebenfalls eine RFID-Lösung mit Avery Dennison realisiert hatte.<br />

www.ibmd.averydennison.com<br />

ident 2/10<br />

GETAC wählt ID.SYS GmbH als<br />

Distributor für den Rugged Bereich<br />

<strong>Der</strong> neue Distributor von<br />

GETAC für den D/A/CH-<br />

Bereich ist ab sofort die<br />

ID.SYS GmbH aus Erding<br />

bei München. Diese versteht<br />

sich vornehmlich als Innovatorin<br />

und B2B-Distributorin für<br />

intelligente, zukunftsweisende<br />

Gerätetechnologien. Aufgrund<br />

ihrer hervorragenden Marktnähe,<br />

konnte sie gerade auch<br />

im Rugged Bereich besonders<br />

frühzeitig die richtigen Weichen<br />

stellen und punktet heute<br />

Valora Services Austria schafft Transparenz<br />

Die Valora Services Austria GmbH<br />

(VSA) erteilt BARCOTEC den Auftrag<br />

über die Umsetzung eines Systems<br />

<strong>zur</strong> Paketkontrolle bei der Buchlogistik.<br />

Seit Kurzem wird die Ware für eine<br />

große österreichische Buchhandelskette mit dem mobilen<br />

Datenerfassungsgerät „BHT-700“ und der Software „easy-<br />

MITS“ von BARCOTEC erfasst. Über das Mobilfunknetz<br />

(GSM/GPRS) werden die gescannten Artikeldaten just-intime<br />

österreichweit mit den von der Buchhandelskettenzentrale<br />

<strong>zur</strong> Verfügung gestellten Daten abgeglichen. So<br />

können die Sendungsdaten exakt verfolgt werden.<br />

www.barcotec.at<br />

durch exzellente nte<br />

Beratungskompe- mpe petenz,<br />

auch für ungewöh ungewöhnliche, nliche,<br />

l<br />

beratungsintensive Spezialprojekte.<br />

Außerdem verfügt sie<br />

über einen überdurchschnittlich<br />

schnellen Liefer- und Reparaturservice<br />

sowie über die<br />

Möglichkeit, nach Spezialanforderungen<br />

vorkonfigurierte<br />

Geräte auszuliefern.<br />

www.idsys.de<br />

www.getac.com<br />

Bengt Tuner ist neuer Vorstandsvorsitzender der Locanis AG<br />

<strong>Der</strong> neue CEO sieht seine Hauptaufgaben darin,<br />

das weltweit patentierte Produkt IntelliGence<br />

weiter zu entwickeln, neue Marktpotentiale zu<br />

erschließen und im Zuge dessen die Internationalisierung<br />

weiter voranzutreiben. <strong>Der</strong> 46-jährige<br />

Topmanager bezieht seinen Dienstsitz in<br />

der Deutschland-Zentrale von Locanis in Unterföhring bei München.<br />

Für seine neue Aufgabe bringt Tuner langjährige Erfahrungen<br />

in der Logistikbranche mit. <strong>Der</strong> neue Locanis-Chef hat sich<br />

ehrgeizige Ziele gesteckt: „Deutschland ist für Locanis einer<br />

der wichtigsten Wachstumsmärkte weltweit. Obwohl wir hierzulande<br />

Marktführer auf dem Gebiet der Navigationstechnologie<br />

in der Intralogistik sind, gilt es, die bestehende Marktposition<br />

nochmals zu steigern und uns neue Branchen zu erschließen.“<br />

www.locanis.de


Stimmung in der ITK-<br />

Branche hellt sich<br />

deutlich auf<br />

Die Stimmung im Hightech-Sektor<br />

helt sich<br />

deutlich auf 59 Prozent<br />

der IT- und Telekommunikations-Unternehmen.<br />

In Deutschland erwarten<br />

im ersten Quartal 2010<br />

ein Umsatzplus. <strong>Der</strong> BIT-<br />

KOM-Branchenindex<br />

macht gegenüber dem<br />

Vorquartal einen Sprung<br />

um 41 Punkte auf plus 35<br />

Zähler. Damit liegt das<br />

Branchenbarometer wieder<br />

auf dem Niveau vom<br />

Sommer 2008. Basis der<br />

Angaben ist eine vierteljährliche<br />

Umfrage des<br />

Hightech-Verbands BIT-<br />

KOM in der Branche. „Die<br />

Nachfrage zieht insbesondere<br />

in der Informationstechnologie<br />

spürbar an“,<br />

sagte BITKOM-Präsident<br />

Prof. Dr. August-Wilhelm<br />

Scheer bei der Hightech-<br />

Messe CeBIT in Hannover.<br />

Nach wie vor gut sei<br />

die Nachfrage der privaten<br />

Verbraucher. <strong>Der</strong> BIT-<br />

KOM erwartet für 2010 im<br />

ITK-Gesamtmarkt Umsätze<br />

auf Vorjahresniveau<br />

und 2011 ein Wachstum<br />

von 1,6 Prozent auf 142<br />

Milliarden Euro. Aus Sicht<br />

des BITKOM muss zudem<br />

die Hightech-Industrie in<br />

Deutschland gestärkt werden.<br />

Hierzu schlug Scheer<br />

eine Software-Initiative vor.<br />

www.bitkom.org<br />

Fünf Jahre OE-A: Aus Pionieren wurde ein<br />

globaler Industrieverband<br />

„Mit 135 Mitgliedern aus der ganzen Welt ist die<br />

OE-A innerhalb von fünf Jahren ein hochdynamisches<br />

und ständig wachsendes Netzwerk führender<br />

internationaler Firmen und Institute geworden“,<br />

erklärte Wolfgang Mildner, Vorstandsvorsitzender<br />

der OE-A und Managing Director, PolyIC GmbH &<br />

Co. KG, Fürth, anlässlich der Fünf-Jahres-Feier der<br />

OE-A – dem Verband für organische und gedruckte<br />

Elektronik – Ende Februar beim Holst Centre im<br />

holländischen Eindhoven. Organische Photovoltaik,<br />

OLED Beleuchtung, flexible Displays, gedruckte<br />

Datenspeicher, RFID oder Sensoren sowie Integrated<br />

Smart Systems sind nur einige Beispiele<br />

für neue Anwendungen, die durch organische<br />

und gedruckte Elektronik möglich werden. OE-A<br />

ist Veranstalter der internationalen Konferenz und<br />

Ausstellung LOPE-C – Large-area, Organic and<br />

Printed Electronics Convention, die sich an Anwender,<br />

Hersteller, Investoren, Ingenieure und Wissenschaftler<br />

richtet. Die LOPE-C 2010 findet vom 31.<br />

Mai bis 2. Juni 2010 in der Messe Frankfurt statt.<br />

www.oe-a.org<br />

www.lope-c.com<br />

Bundesforschungsministerin prämiert<br />

EffizienzCluster LogistikRuhr<br />

Nach der Verkündigung der Jury Ende Januar,<br />

prämierte Bundesforschungsministerin Prof. Dr.<br />

Annette Schavan jetzt im Rahmen der Clusterkonferenz<br />

2010 ganz<br />

offiziell die Gewinner<br />

der zweiten<br />

Runde des Spitzenclusterwettbewerbs.<br />

<strong>Der</strong> EffizienzCluster<br />

LogistikRuhr gehört<br />

zu den fünf ausgewählten Kandidaten, die auf der<br />

Konferenz ihre Projekte und Visionen präsentieren<br />

konnten. Daneben lieferten sie Stoff für die Diskussion<br />

der weiteren Clusterpolitik der Bundesregierung.<br />

Prof. Dr. Michael ten Hompel, Initiator<br />

des EffizienzClusters und geschäftsführender Leiter<br />

des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und<br />

Logistik IML, und Erich Staake, Vorstandsvorsitzender<br />

der Duisburger Hafen AG, nahmen den<br />

Preis stellvertretend für die 124 Unternehmen und<br />

18 Forschungseinrichtungen entgegen.<br />

www.effizienzcluster.de<br />

rfid-news 11<br />

UHF RFID<br />

2D-Imager<br />

Laser<br />

GMS-Telefonie<br />

GPRS<br />

WLAN / Bluetooth<br />

Originalgröße<br />

www.nordicid.de<br />

ident 2/10


12<br />

rfid-news<br />

<strong>Der</strong> neue Personalausweis<br />

Am 1. November 2010 ist es<br />

soweit: Dann wird der neue<br />

Personalausweis mit elekt-<br />

ronischer Identitäts- und Signaturfunktion<br />

in Deutschland<br />

den bisherigen Ausweis ablösen.<br />

Auf den ersten Blick<br />

unterscheidet sich der neue<br />

Ausweis erstmal nur durch<br />

sein Format – er wird das<br />

Format einer Scheckkarte<br />

haben. In seinem Inneren<br />

befindet sich ein RFID-Chip,<br />

der alle Daten speichert, die<br />

heute nur optisch vom Dokument<br />

ablesbar sind. Damit<br />

nur Berechtigte auf die Daten<br />

zugreifen können, sind diese<br />

auf der Karte verschlüsselt,<br />

und auch die Übertragung<br />

findet über kryptographisch<br />

abgesicherte Protokolle statt.<br />

So soll der Zugriff für Unbefugte<br />

verhindert werden. <strong>Der</strong><br />

Ausweisinhaber kann mittels<br />

einer sechsstelligen PIN<br />

jeweils individuell bestimmen,<br />

für wen er die Daten freischalten<br />

möchte. Gleichzeitig regelt<br />

der Gesetzgeber, wer eine<br />

Zugriffsberechtigung erhält:<br />

Dazu muss jeder Diensteanbieter<br />

ein Zertifikat bei einer<br />

behördlichen Vergabestelle<br />

beantragen und nachweisen,<br />

dass er die Daten <strong>zur</strong> Abwicklung<br />

des Geschäfts benötigt.<br />

Für den Bürger bringt die Innovation<br />

eine ganze Reihe von<br />

Vorteilen, denn mit dem neuen<br />

Personalausweis wird es<br />

beispielsweise möglich, sich<br />

im Internet mit seiner e-Identität<br />

(eID) auszuweisen.<br />

www.ccepa.de<br />

ident 2/10<br />

Unternehmen starten gemeinsames<br />

RFID-Forschungsprojekt<br />

In Neumünster fand am 23.<br />

Februar 2010 das Aufftaktmeeting<br />

für das<br />

Verbund-Forschungsprojekt<br />

„Entwicklung g<br />

von modularen In- n-<br />

Mould-Transpondern n<br />

(MIT)“ statt, welches s<br />

bereits seit Jahresbeginn<br />

läuft. Das Ziel: Bis Ende Oktober nächsten Jahres wollen<br />

die teilnehmenden Partner RFID-Transponder für die<br />

Verarbeitung im Kunststoff-Spritzguss fit machen. Durch die<br />

untrennbare Integration der Identifikations-Chips und ihrer<br />

Antennen in Mehrweg- Kunststoffkisten soll RFID-basierte<br />

Logistik in Poolsystemen zuverlässiger als mit aufgeklebten<br />

Smart-Labels umgesetzt werden können. Das Verbundprojekt<br />

wird in Zusammenarbeit mit den industriellen<br />

Partnern PAV Card GmbH (Lütjensee), Melzer Maschinenbau<br />

GmbH (Schwelm), Design- und Siebdruck Freudenberg<br />

GmbH (Dresden) und ID-SYSTEC GmbH durchgeführt. Als<br />

Forschungspartner unterstützen das Institut für Polymertechnologien<br />

e.V. (Wismar) sowie das Fraunhofer-Institut für<br />

Siliziumtechnologie (Itzehoe) den Verbund. Das Projekt wird<br />

im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms für den<br />

Mittelstand (ZIM) vom BMWi gefördert.<br />

www.pav.de<br />

Ein Radar für Innovationen<br />

Dieses Radar prüft seit<br />

inzwischen drei Jahren<br />

sämtliche Innovationen,<br />

die auf den Markt kommen.<br />

Bislang exklusiv für<br />

einen ausgewählten Kreis<br />

von Technologieherstellern,<br />

Anwendern und Wissenschaftlern.<br />

Weil das<br />

Transparenz-Instrument der<br />

Forscher vom Zentrum für<br />

Intelligente Objekte ZIO<br />

an der Fraunhofer Arbeitsgruppe<br />

für Supply Chain<br />

Services in Nürnberg sich<br />

dabei bewährt hat, wird es<br />

ab Januar des neuen Jahres<br />

nun dem kompletten<br />

Fachpublikum von Logistikdienstleisten<br />

über Verladern<br />

und Herstellern bis<br />

hin zu Systemintegratoren<br />

zugänglich gemacht. Unter<br />

die Lupe nehmen die Fraunhofer-Forscherinsbesondere<br />

sämtliche Innovationen in<br />

den Bereichen RFID, Lokalisierungssysteme,Integrationsplattformen,<br />

drahtlose<br />

Sensornetzwerke und ihren<br />

Anwendungen. Das Innovationsradar<br />

erscheint ab<br />

Januar als vierteljährliches<br />

E-Mail-Abonnement und<br />

präsentiert jeweils circa 25<br />

Innovationen, ihre Eigenschaften,Anwendungsmöglichkeiten,<br />

Testergebnisse<br />

und eine abschließende<br />

Beurteilung.<br />

www.scs.fraunhofer.de<br />

Die erste Wahl für<br />

Tags und Labels:<br />

NXP liefert milliardsten<br />

ICODE-Chip aus<br />

Mit der Auslieferung des<br />

milliardsten ICODE-Chips<br />

kann NXP Semiconductors<br />

das Erreichen eines wichtigen<br />

Meilensteins für diese<br />

Produktlinie vermelden. Als<br />

einer der populärsten RFID-<br />

Chips im Markt hat sich<br />

die ICODE Plattform von<br />

NXP <strong>zur</strong> ersten Wahl entwickelt,<br />

wenn es um Smart-<br />

Tag- und Label-Lösungen<br />

auf Hochfrequenz-Basis<br />

(HF) geht. Diese Technologie<br />

wird unter anderem in<br />

mehr als 3.000 Bibliotheken<br />

auf der Welt eingesetzt, um<br />

Büchern und andere Medien<br />

zu organisieren. ICODEbestückte<br />

Tags und Labels<br />

dienen außerdem in Kliniken,<br />

<strong>zur</strong> Nachverfolgung von<br />

medizinischen Geräten und<br />

zum Markieren von Blutproben<br />

sowie für das Auffinden<br />

und Verfolgen von Bauteilen.<br />

Um den Erfolg der ICODE-<br />

Familie fortzuführen, hat<br />

NXP nunmehr die ICODE<br />

SLIx-Plattform eingeführt,<br />

welche die bisherigen Grenzen<br />

der Energieaufnahme<br />

überwindet und sich neben<br />

erhöhter Flexibilität durch<br />

100-prozentige Rückwärtskompatibilität<br />

zu bestehenden<br />

Lösungen auszeichnet.<br />

www.nxp.com


GS1 Germany bietet neues Komplettpaket an<br />

GS1 Germany stellte mit GS1 Complete<br />

am 01. Januar 2010 ihr Produktportfolio<br />

neu auf. Das Leistungspaket GS1<br />

Complete bietet Lösungsansätze für<br />

mehr Wertschöpfung, angefangen bei der Vorstufe über die<br />

ganze Supply Chain bis hin <strong>zur</strong> Demand Side. Unternehmen<br />

können zukünftig das gesamte GS1-Nummernsystem von<br />

der Global Trade Item Number (GTIN) <strong>zur</strong> Identifikation eines<br />

Produktes über den Electronic Product Code (EPC) für die<br />

Identifikation mittels Radiofrequenztechnologie bis <strong>zur</strong> Nummer<br />

der Versandeinheit für logistische Packstücke nutzen.<br />

In 2009 hat GS1 Germany in einer repräsentativen Studie<br />

den Umsetzungsgrad von Standards zwischen Handel und<br />

Industrie ermittelt. Basierend auf einer Hochrechnung geht<br />

GS1 Germany davon aus, dass die deutsche Wirtschaft<br />

eine Milliardensumme einsparen kann, wenn Unternehmen<br />

durchgängig Standards und Technologien wie Strichcode,<br />

RFID und elektronischen Datenaustausch einsetzen.<br />

www.gs1-germany.de<br />

Verstärkung im smart-TEC-Team<br />

Seit März 2010 unterstützt Andreas<br />

Schlaudraff die smart-TEC GmbH & Co.<br />

KG, Hersteller von langlebigen, industrietauglichen<br />

RFID-Datenträgern. Als<br />

Projektkoordinator ist er für Produktneu-<br />

und –weiterentwicklungen der Produktpalette<br />

verantwortlich. Zudem wird<br />

er Funktionen wie Einkauf und internes Projekt- und Auftragsmanagement<br />

übernehmen. Während seines BWL-Studiums,<br />

mit Schwerpunkten im Cluster Logistics & Information an der<br />

Universität Augsburg, sammelte er bereits praktische RFID-<br />

Erfahrungen bei der BMW Group und der Siemens AG.<br />

www.smart-TEC.com<br />

Schreiner Group übernimmt den Geschäftsbetrieb<br />

von X-ident technology<br />

Um die Bedeutung von RFID als strategische Technologie in<br />

der Schreiner Group nachhaltig zu stärken und im Sinne eines<br />

schlanken Unternehmens, wird die X-ident technology GmbH<br />

mit Wirkung zum 01.03.2010 in die Schreiner Group GmbH<br />

& Co KG integriert. X-ident wird ab diesem Zeitpunkt als Teil<br />

des „Competence Center Schreiner LogiData“ alle Unternehmensbereiche<br />

mit seiner speziellen Kompetenz unterstützen.<br />

Helmut und Roland Schreiner, die Gesellschafter der Schreiner<br />

Group, kommentieren: „Mit der Integration von X-ident haben<br />

wir unsere umfassende RFID-Kompetenz innerhalb der Group<br />

gebündelt. Das RFID-Fertigungs-Know-how von X-ident wird<br />

dabei helfen, unsere Kunden mit innovativen Lösungen gerade<br />

in Großauflagen kostengünstig zu beliefern.“<br />

www.schreiner-group.de<br />

CCS und IDH arbeiten an neuen PJM-Projekten<br />

Die ChipCard Solutions (CCS) GmbH in Sauerlach und das<br />

Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des VVL<br />

e. V. in Dortmund kooperieren bei der Erschließung neuer<br />

Marktsegmente für die hochperformante RFID-Technologie<br />

„Phase-Jitter-Modulation“ (kurz: PJM). Die PJM-Technologie<br />

ermöglicht als einzige RFID-Lösung am Markt eine zuverlässige<br />

Pulkerfassung auch von sehr dicht gelagerten bzw. gestapelten<br />

Transpondern in großen Stückzahlen. Dies ist bspw.<br />

in der Dokumentenlogistik oder im Pharmabereich erforderlich.<br />

Einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangte diese<br />

Technologie dadurch, Jetons in Spielkasinos zu kennzeichnen<br />

und in hohen Volumina im Pulk auszulesen. <strong>Der</strong>zeit wird am<br />

IDH unter anderem im Rahmen eines mit öffentlichen Mitteln<br />

geförderten F&E-Projektes untersucht, ob die PJM-Technologie<br />

auch für die Kennzeichnung von Briefen geeignet ist.<br />

www.vvl-ev.de<br />

www.chipcard-solutions.com<br />

RFID-Technologie für Handel,<br />

Logistik und Industrie<br />

Automatische und mobile Identifikation in der Produktionslogistik<br />

und in der Industrieautomation:<br />

� Fle�ible und �u�erl�ssige Idents�steme ��assi�e �HF-RFID-Technologie�.<br />

� �DL��� deP�A – Reader, P� und Antenne in einem �eh�use ���-in-���.<br />

� �ichere Identifikation und �teuerung �on stehenden�be�egten �b�ekten.<br />

deister electronic gehört zu den führenden Entwicklern, Herstellern und Anbietern von zukunftsweisender RFID-<br />

Technologie und bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auch in vorhandene Systeme integriert werden können.<br />

���.logident.com<br />

rfid-news 13<br />

RFID hautnah: ��.��.�����<br />

Info und Anmeldeformular unter<br />

htt�:�����.deister.com�de�neues�messen<br />

ident 2/10


14<br />

kommentar<br />

K O M M E N T A R<br />

Sackgasse Individualsoftware<br />

Ausweg (Branchen-)Standardlösung<br />

Auf die Distribution des pharmazeutischen Großhandels<br />

treffen höchste Ansprüche. So wollen<br />

Apotheken und Kliniken zuverlässig, sicher<br />

und schnell bedient werden, was angesichts<br />

der überschaubaren Anzahl an Großhändlern zu<br />

immensen Transaktionsraten mit entsprechender<br />

Anforderung an die Performance führt. Hinzu<br />

kommen stark reglementierte und sich stets<br />

wandelnde gesetzliche Rahmenbedingungen, die<br />

auf den Punkt zu erfüllen sind – völlig zu Recht,<br />

denn letztendlich hängen im Extremfall Menschenleben<br />

davon ab.<br />

Wer als Großhändler sein Geschäft mit<br />

dem Vertrieb von Medikamenten bestreitet,<br />

hat mit schier unendlich vielen Herausforderungen<br />

zu kämpfen: Hier muss<br />

mit hohen Transaktionsvolumina und<br />

saisonal extremen Spitzenzeiten umgegangen<br />

werden und die engen, dynamischen<br />

Vorgaben des Gesetzgebers<br />

definieren eine Schlagzahl, die mit Individualsoftwarelösungen<br />

kaum<br />

noch zu meistern<br />

ist – lückenloseChargenrückverfolgung<br />

und<br />

der Umgang mit<br />

Betäubungsmit-<br />

Kai Mohr, Sales Director<br />

Weitere Informationen:<br />

IBS Pharma GSE bei International<br />

Business Systems<br />

Deelbögenkamp 4c<br />

22297 Hamburg<br />

Kai.Mohr@ibsde.de<br />

www.ibs-software.de<br />

ident 2/10<br />

teln sind nur zwei Stichwörter in diesem<br />

umfassenden Kontext. Verfügbarkeit,<br />

Stabilität, aber auch das automatische<br />

Ermitteln von Alternativartikeln und die<br />

enge Verzahnung mit der Lagerverwaltung<br />

und Fördersystemen stellen zudem<br />

Aufgaben dar, die individuelle Ansätze<br />

schlichtweg sprengen.<br />

Umfragen und Marktsondierungen<br />

haben folgerichtig ergeben, dass die<br />

meisten Großhändler noch immer mit<br />

selbstentwickelten Distributionslösungen<br />

agieren, sich aber aus erkannter<br />

Notwendigkeit bereits auf bestem <strong>Weg</strong>e<br />

in die Welt der Standardisierung befinden.<br />

Bei der Auswahl der Lösungen<br />

werden sie regelmäßig mit sehr komplexen<br />

Themen konfrontiert und stellen<br />

immer wieder fest, dass branchenneutrale<br />

Softwarestandards weitab von den<br />

tatsächlichen Aufgabenstellungen positioniert,<br />

ein umfassendes Customizing<br />

erfordern. Ob in der Preisfindung mit<br />

ausgefeilten und äußerst kundenindividuell<br />

ausgeprägten Rabattsystemen<br />

oder hinsichtlich des DTP (Direct-to-<br />

Pharmacy)-Ansatzes als alternativem<br />

Vertriebsmodell: Hier sind aufwändige<br />

Anpassungsarbeiten vorzunehmen – das<br />

sogenannte Customizing –, die sich sehr<br />

schnell sowohl in längerer Einführungs-<br />

zeit als auch einem ungünstigen Total<br />

Cost of Ownership (TCO) summieren<br />

können. Und Vorsicht: Beim Release-<br />

Wechsel zeigt sich dann auch oft, dass<br />

die einmal durchgeführten Änderungen<br />

nicht erhalten bleiben und immer wieder<br />

aufs Neue Aufwände erzeugen.<br />

Vor diesem Hintergrund kann nur dringend<br />

empfohlen werden, den Einsatz<br />

einer einschlägigen Branchenlösung<br />

für die pharmazeutische Distribution<br />

>> Standardisierte Distributionslösungen gehören zu<br />

den Erfolgsfaktoren im pharmazeutischen Großhandel<br />

– aber nur über dezidierte Branchenstandards<br />

lassen sich die hohen Herausforderungen<br />

auch auf lange Sicht meistern


Spezial<br />

kennzeichnen & drucken spezial 15<br />

Kennzeichnen & Drucken<br />

FACHINFORMATIONEN<br />

DRUCKTECHNOLOGIEN<br />

UND<br />

PRODUKT VORSTELLUNGEN<br />

RUND UM DIE KENNZEICHNUNGS- UND<br />

>> ident 2/10


16<br />

kennzeichnen & drucken spezial<br />

Druckermarkt 2010<br />

Trends und Anforderungen an mobile<br />

und stationäre Industriedrucker<br />

Vor dem Hintergrund der angespannten Marktsituation<br />

wird im kommenden Jahr besonders die<br />

Qualitätssicherung in allen Geschäftsbereichen<br />

sowie die vorausschauende Einschätzung der<br />

Gesamtbetriebskosten (Total-Cost-of-Ownership,<br />

TCO) zunehmend an Bedeutung gewinnen.<br />

Wie im vergangenen Jahr stehen<br />

Unternehmen aller Branchen auch 2010<br />

angesichts der schwierigen wirtschaftlichen<br />

Rahmenbedingungen vor besonderen<br />

Herausforderungen. Keine Ausnahme<br />

macht da der AutoID-Druckermarkt.<br />

Er wird durch eine weitere<br />

Konsolidierung und durch nachhaltige<br />

Christian Bischoff,<br />

Regional General Manager EMEA<br />

Datamax-O’Neil<br />

9, rue Gaspard Monge<br />

F-26500 Bourg-Lès-Valence<br />

www.datamax-oneil.com<br />

>> ident 2/10


gung Logistik (BVL) und des Deutschen<br />

Instituts für Wirtschaftsförderung (DIW)<br />

zeigte im vierten Quartal 2009 deutliche<br />

Aufwärtssignale für die Logistikkonjunktur<br />

in Deutschland an. Zwar liegt die<br />

für 2010 erwartete Geschäftsentwicklung<br />

noch immer unter dem Niveau von<br />

2008. Doch vor allem seitens der Logistikdienstleister<br />

ist eine starke Erholung<br />

zu erwarten. <strong>Der</strong> Umschwung bei den<br />

Auftragseingängen aus dem In- und<br />

Ausland wird hier ein weiteres Wachstum<br />

und eine steigende Anfrage nach<br />

mobilen Etiketten- und Belegdruckern<br />

nach sich ziehen. Haupteinsatzbereiche<br />

sind insbesondere die Lager- und<br />

Speditionslogistik. Die Druckerlösungen<br />

kommen in der Logistik vor allem<br />

in Verbindung mit mobilen Computern<br />

zum Einsatz und tragen dazu bei, Logistikprozesse<br />

effizienter zu gestalten und<br />

Kosten zu senken.<br />

Im Gegensatz <strong>zur</strong> Logistik wird das<br />

Wachstum in der Industrie 2010 deutlich<br />

geringer ausfallen. So spricht der<br />

Verband der Automobilindustrie (VDA)<br />

im Ausblick auf die nächsten Monate<br />

von einem anspruchsvollen Jahr ohne<br />

klare Aufwärtsbewegung und einer<br />

unsicheren Entwicklung der weltweiten<br />

Automobilkonjunktur. Dies führt<br />

dazu, dass sowohl mobile Drucker im<br />

Lager und Vertrieb als auch robuste<br />

Industriedrucker in der Produktion<br />

nicht so stark nachgefragt werden wie<br />

beispielsweise in der Logistik. In der<br />

Industrie wird es daher in den kommenden<br />

Monaten umso mehr darauf<br />

ankommen, die Unternehmen mit<br />

einem optimalen Service und Support<br />

sowie einfach zu wartenden Geräten<br />

dabei zu unterstützen, möglichst kosteneffizient<br />

zu wirtschaften.<br />

Neue Standards im Handel<br />

Trotz der Wirtschaftskrise wird der<br />

Retailsektor auch künftig ein wichtiger<br />

Markt für Etiketten- und Belegdrucker<br />

bleiben. Laut der KPMG-Studie<br />

„Trends im Handel 2010“, ist die IT im<br />

kommenden Jahr ein wichtiger Schlüssel<br />

<strong>zur</strong> Rationalisierung und Beschleu-<br />

>> Um wettbewerbsfähig zu bleiben und<br />

erfolgreich zu wirtschaften, benötigen<br />

Unternehmen Technologielösungen,<br />

mit denen sie langfristig Einsparpotenziale<br />

realisieren können > ident 2/10


18<br />

kennzeichnen & drucken spezial<br />

Herstellung, Druck & Qualität von Strichcodes<br />

Die optischen Kodierungen müssen möglichst perfekt funktionieren<br />

In der heutigen Zeit werden Strichcodes und die<br />

Weiterentwicklungen des Strichcodes in vielfältiger<br />

Weise <strong>zur</strong> automatischen Identifikation<br />

eingesetzt. Man bezeichnet diese Codes auch als<br />

optische Kodierungen, weil immer ein optisches<br />

System, sei es ein Laser, eine CCD Zeile oder eine<br />

Kamera zum Lesen verwendet wird.<br />

<strong>Der</strong> Einsatz dieser optischen Kodierungen<br />

hat immer den Zweck, die<br />

Abläufe und Prozesse effizienter, schneller<br />

und fehlerfreier zu gestalten. Dieser<br />

Zweck gilt selbstverständlich auch für<br />

die automatische Identifikation mit Hilfe<br />

von Chips, die per Radiotechnik gelesen<br />

und beschrieben werden. Diese sogenannten<br />

RFID Chips fallen in eine andere<br />

technische Kategorie, auch wenn der<br />

Einsatzzweck sehr ähnlich ist. Aus diesem<br />

Grunde wird diese Technik hier<br />

nicht weiter behandelt. Die optischen<br />

Kodierungen müssen möglichst perfekt,<br />

bis hin zu Leseraten von über 99,9<br />

%, funktionieren, damit der gewünschte<br />

Rationalisierungseffekt erreicht wird.<br />

Wenn das nicht der Fall ist, verschenkt<br />

der Anwender bares Geld. Die Ansprüche<br />

an die Leseperfektion steigen mit<br />

der Anzahl der Lesevorgänge und mit<br />

dem Anspruch, möglichst reibungslose<br />

Abläufe zu erhalten. Die notwendige Perfektion<br />

der optischen Kodierungen muss<br />

damit von Anfang bis zum Ende kontrolliert<br />

werden. Die erforderliche Lesetechnik<br />

und die Eigenschaften der optischen<br />

Kodierungen müssen ebenfalls aufeinander<br />

abgestimmt sein, um die erforderliche<br />

Effizienz des Gesamtsystems zu<br />

erreichen. Auf die Lesetechnik wird in<br />

diesem Artikel nicht weiter eingegangen.<br />

Wilfried Weigelt<br />

Unternehmens bereichsleitung<br />

REA Verifier<br />

Mitarbeit im<br />

DIN NA 043-01-31<br />

www.rea-verifier.de<br />

>> ident 2/10 > Optische Codes, die als Grafik zum<br />

Drucker gesendet werden, müssen exakt<br />

der Auflösung des Drucker entsprechen


In Abhängigkeit von diesen verschiedenen<br />

Verfahren, muss der Code so<br />

aufbereitet werden, dass das jeweilige<br />

Druckverfahren in der Lage ist,<br />

den optischen Code Detailgetreu wiederzugeben.<br />

Mit der Detailtreue ist die<br />

genaue Position der Striche und Lücken<br />

wie auch deren Breiten gemeint. Bei<br />

2-dimensionalen optischen Codes<br />

muss zusätzlich die zweite Achse<br />

beachtet werden. Verfahren, die eine<br />

Formattreue herstellen, passen das<br />

Druckbild typischerweise an. Diese<br />

Anpassung ermöglicht es, dass Formate<br />

und Seiten auf verschiedenen<br />

Druckertypen immer gleich erscheinen.<br />

Dieser Effekt wird mit einem Verlust an<br />

Detailtreue erkauft. In der Detailtreue<br />

steckt jedoch die Eigenschaft und die<br />

Information des optischen Codes. Diese<br />

formattreuen Verfahren werden<br />

daher typischerweise optische Code<br />

verzerren und damit deren Qualität<br />

herabsetzen. Das hat wieder <strong>zur</strong> Folge,<br />

dass die Leserate sinkt. Das Sinken<br />

der Leserate wird oft mit einem<br />

manuell bedienten Handscanner nicht<br />

nachvollziehbar sein, weil der Benutzer<br />

seine Bedienung anpasst. In vollautomatischen<br />

Prozessen kann der Unterschied<br />

gravierend ausfallen.<br />

Einflüsse auf die Druckpräzision<br />

Um diese Einflüsse zu vermeiden, muss<br />

beim Umsetzen der binären Codeinformation<br />

in ein reales Druckbild die jeweilige<br />

Eigenschaft des Drucksystems<br />

berücksichtigt werden. Es sind dabei folgende<br />

Punkte zu beachten: 1. Auflösung<br />

Punktbreite<br />

Punktabstand<br />

des Drucksystems, 2. Punktabstände, 3.<br />

veränderte Punktgröße durch Saugverhalten<br />

des Bedruckungsmaterials oder<br />

Verlaufen der Farbe, 4. Punktüberlappung<br />

des Drucksystems und 5. Druckzuwachs<br />

oder Verlust des Drucksystems.<br />

Die Auflösung des Drucksystems gibt<br />

die Größe der gedruckten einzelnen<br />

Punkte an. Üblicherweise ist die Angabe<br />

idealisiert und berücksichtigt keine<br />

Effekte durch das Verlaufen von Farbe,<br />

Punktüberlappungen und Druck-<br />

Mit Punktüberlappung<br />

Ohne P unktüberlappung<br />

zuwächsen. Die Punktabstände geben<br />

den Abstand von einem Punkt zum<br />

anderen an. Eine veränderte Punktgröße<br />

entsteht, wenn die Farbe auf dem<br />

Bedruckstoff verläuft oder aufgesaugt<br />

wird. <strong>Der</strong> Punkt wird dadurch größer.<br />

Die Punktüberlappung wird bei Drucksystemen<br />

vorgenommen, die runde<br />

Punkte drucken. Im Bürobereich ist dies<br />

für Laserdrucker und Tintenstrahldrucker<br />

typisch. Die Punktabstände werden<br />

dann bewusst kleiner als die Punktgröße<br />

definiert. Die Kanten einer Linie<br />

werden glatter.<br />

<strong>Der</strong> Druckzuwachs tritt im Besonderen<br />

bei klassischen Druckverfahren<br />

wie dem Buchdruck, Flexodruck,<br />

Tiefdruck und Offsetdruck auf. Einzelne<br />

gedruckte Elemente, Striche usw.<br />

Druckzuwachs<br />

Vertikal<br />

Druckzuwachs<br />

Horizontal<br />

werden dadurch breiter als diese in<br />

der Designphase definiert wurden. Ein<br />

Druckverlust kann auftreten, wenn der<br />

Bedruckstoff schwarz ist und darüber<br />

helle Elemente gedruckt werden. Wenn<br />

der Druckzuwachs bzw. die Definition<br />

kennzeichnen & drucken spezial 19<br />

Farbverlauf<br />

Punktgröße<br />

auf die ausgesparten schwarzen Elemente<br />

bezogen wird, dann entsteht,<br />

darauf bezogen, ein Druckverlust. Je<br />

nach Drucksystem und Bedruckstoff<br />

treten alle Effekte auf oder nur ein Teil<br />

der Effekte. Optimale und präzise Druckergebnisse<br />

werden nur dann erzielt,<br />

wenn die Effekte bekannt sind und in<br />

der Druckvorbereitung kompensiert<br />

werden. Die Druckvorbereitung kann<br />

ein grafischer Prozess <strong>zur</strong> Herstellung<br />

von Druckplatten sein oder das Zusammenspiel<br />

aus einem Computer mit einer<br />

Druckersoftware.<br />

Ablauf in klassischen Druckverfahren<br />

Mit den klassischen Druckverfahren<br />

sind der Offsetdruck, Flexodruck,<br />

Buchdruck, Tiefdruck und der Siebdruck<br />

gemeint. Diese Druckverfahren<br />

arbeiten mit großen und schnellen<br />

Maschinen für große Auflagen und<br />

guter Qualität oder für große Auflagen,<br />

die besonders günstig hergestellt<br />

werden müssen. Bei diesen Druckverfahren<br />

wird zunächst ein grafisches<br />

Design, mit allen Elementen und der<br />

optischen Kodierung, erstellt. Es handelt<br />

sich dabei meistens um Vektorgrafiken,<br />

die frei skalierbar sind. Am<br />

Ende des Prozesses wird eine Druckplatte,<br />

Klischee oder ein Druckzylinder<br />

hergestellt. Die Grafik muss auf<br />

dieses Druckmedium übertragen werden.<br />

Das geschieht typischerweise<br />

wieder mit einer festgelegten Auflösung.<br />

Die Vektorgrafik, die zu Beginn<br />

erstellt wurde, darf damit nur Elemente<br />

in dem Druckbild definieren, die mit<br />

dieser Auflösung auch darstellbar sind.<br />

Wenn das nicht der Fall ist, wird die<br />

Grafik im Herstellprozess automatisch<br />

angepasst. Für die optische Kodierung<br />

bedeutet das, dass die Maßhaltigkeit<br />

der Striche und der Strichpositionen<br />

verändert wird. Dies führt zu<br />

typischen Druckungenauigkeiten. Es<br />

muss damit darauf geachtet werden,<br />

dass die ursprüngliche Grafik korrekt<br />

angelegt ist und dass in der Weiterverarbeitung<br />

der Grafik bis <strong>zur</strong> Herstellung<br />

des Druckmediums die Grafik<br />

nicht verzerrt und verändert wird.<br />

>> ident 2/10


20<br />

kennzeichnen & drucken spezial<br />

Zusätzlich muss der systembedingte<br />

Druckzuwachs in der Grafik berücksichtigt<br />

werden. Dass heißt, jeder einzelne<br />

Strich wird um das Maß des Druckzuwachses<br />

schmaler definiert. Die Lücken<br />

werden entsprechend breiter, damit die<br />

Gesamtgröße der optischen Kodierung<br />

gleich bleibt. Software, die optische<br />

Kodierungen erstellen kann und die<br />

für die Erstellung der optischen Kodierung<br />

im Design für klassische Drucke<br />

geeignet ist, stellt eine Einstellung für<br />

Ideale<br />

Strichbreite<br />

Druckzuwachs<br />

nicht berücksichtigt,<br />

Striche<br />

werden zu breit<br />

<strong>Der</strong> dünne Rahmen markiert den Druckzuwachs<br />

die Reduktion der Balkenbreiten (BWC<br />

= Bar width correction oder BWR = Bar<br />

width reduction) <strong>zur</strong> Verfügung. Des<br />

weiteren ist ein Vorgabe der Auflösung<br />

sinnvoll und die damit einhergehende<br />

Erstellung des Codes in Größen, die<br />

präzise darstellbar sind. Die freie Skalierbarkeit<br />

des optischen Codes entfällt<br />

damit. <strong>Der</strong> optische Code kann nur<br />

in den, durch die Auflösung bedingten,<br />

Größensprüngen erstellt werden. Wenn<br />

ein so erstellter Code im Design, durch<br />

Vergrößern oder Verkleinern, verändert<br />

wird, dann werden die Vektoren<br />

durch eine mathematische Operation<br />

umgerechnet. Die Umrechnung ist<br />

nicht verlustfrei und der optische Code<br />

leidet damit in seiner Genauigkeit. <strong>Der</strong><br />

optische Code sollte daher immer nur<br />

in der korrekten Größe erstellt werden<br />

und bei einer Änderung passend neu<br />

erstellt werden und nicht mehr verändert<br />

werden.<br />

Zusätzlich ist zu beachten, dass der<br />

Druckzuwachs in Förderrichtung und<br />

quer <strong>zur</strong> Förderrichtung unterschiedlich<br />

groß ist. Bei maximalen Genauigkeitsanforderungen<br />

muss der unterschiedliche<br />

Druckzuwachses, je nach Orientierung<br />

>> ident 2/10


Heizelemente und damit der gedruckten<br />

Punkten ist sehr gut zueinander definiert.<br />

Alle Heizelement können einzeln<br />

angesteuert werden. Wenn ein Element<br />

geheizt wird, erzeugt das einen Strich<br />

in der Breite der Auflösung in Laufrichtung.<br />

Wenn zwei benachbarte Heizelemente<br />

eingeschaltet werden, ist der<br />

Strich doppelt so breit wie die Auflösung.<br />

Bei drei Heizelementen ist der<br />

Strich dreimal so breit wie die Auflösung<br />

usw. Die Skizze zeigt in einen Ausschnitt<br />

eine Kopfleiste. Die roten Elemente<br />

sind eingeschaltet. Die weißen<br />

sind abgeschaltet. Das resultierende<br />

Druckbild ist darunter in Form von Linien<br />

dargestellt.<br />

Wenn ein Drucker eine Grafik zum Drucken<br />

erhält, bei denen Striche, Kreise<br />

und anderes so definiert sind, dass<br />

eine Anzahl von Heizelemente plus ein<br />

Bruchteil eines Heizelementes benutzt<br />

werden muss, dann wird das Druckresultat<br />

nicht mehr der Vorgabe entspre-<br />

Abweichung von dem Original<br />

Originalgrafik die<br />

an den Drucker<br />

gesendet wird<br />

Schematischer<br />

Thermodruckkopf.<br />

Die rot gekennzeichneten<br />

Heizelemente<br />

sind eingeschaltet.<br />

Druckresult stimmt<br />

nicht mit der Originalgrafik<br />

überein.<br />

chen. <strong>Der</strong> Drucker muss die Grafik<br />

verändern, weil immer nur ein Heizelement<br />

eingeschaltet werden kann. Ein<br />

halbes oder ein drittel oder ein anderer<br />

Bruchteil eines Heizelementes kann<br />

nicht separat eingeschaltet werden. Die<br />

Skizze „Abweichung von dem Original“<br />

zeigt oben die Linien, wie diese in der<br />

zu druckenden Grafik liegen. In der Mitte<br />

ist wieder die schematische Darstellung<br />

der Kopfleiste zu sehen. Die roten<br />

Elemente zeigen die eingeschalteten<br />

Heizelemente an. Unten ist dann das<br />

daraus resultierende Druckergebnis zu<br />

sehen. Die Abweichung von dem Original<br />

ist deutlich zu sehen. Welche Heiz-<br />

Schematischer Thermodruckkopf.<br />

Die rot gekennzeichneten Heizelemente<br />

sind eingeschaltet.<br />

Zu hohe Temperatur macht die Striche zu dick Temperatur zu niedrig<br />

elemente tatsächlich eingeschaltet werden,<br />

hängt von der Druckersoftware<br />

ab. Es kann auch ein anderes, von der<br />

Originalgrafik, abweichendes Druckbild<br />

entstehen.<br />

Optische Codes, die als Grafik zum Drucker<br />

gesendet werden, müssen daher<br />

exakt der Auflösung des Druckers entsprechen,<br />

um präzise gedruckt werden<br />

zu können. Grafikformate, die Formattreu<br />

sind, passen ein Druckformat<br />

(z.B. ein Etikettenlayout) an das jeweilige<br />

Drucksystem an. Die Grafik wird verändert.<br />

<strong>Der</strong> obige Effekt, bei dem eigentlich<br />

Bruchteile eines Heizelementes<br />

benutzt werden müssten, tritt ein. Einstellmöglichkeiten<br />

gibt es bei Thermodruckern<br />

durch die Heiztemperatur, die<br />

Druckgeschwindigkeit und den Anpressdruck<br />

der Kopfleiste. Unterschiedliche<br />

Etikettenmaterialien und Farbbänder<br />

(Thermotransferdrucker) haben einen<br />

großen Einfluss auf das Druckergebnis.<br />

Wenn die Heiztemperatur zu hoch eingestellt<br />

ist, werden die Balken zu breit<br />

gedruckt, weil die höhere Temperatur<br />

mehr Farbe überträgt. Das Schriftbild<br />

erscheint schön intensiv geschwärzt.<br />

Da dieses Schriftbild nach Augenschein<br />

gut ist, wird ein Anwender die Heiztemperatur<br />

in Tendenz immer zu hoch einstellen.<br />

Wenn die Temperatur der Heizelemente<br />

zu niedrig ist, ergibt sich<br />

ein zerrissenes Druckbild mit Stellen,<br />

in denen keine Farbe übertragen wurde.<br />

Das Bild zeigt, <strong>zur</strong> besseren Veran-<br />

kennzeichnen & drucken spezial 21<br />

Schematischer Thermodruckkopf.<br />

Die rot gekennzeichneten Heizelemente<br />

sind eingeschaltet.<br />

schaulichung, den Effekt übertrieben<br />

an. Dazu kommt, dass die Striche etwas<br />

zu schmal werden.<br />

Eine höhere Geschwindigkeit wirkt ähnlich<br />

wie eine niedrigere Temperatureinstellung.<br />

Ein höherer Anpressdruck<br />

wirkt ähnlich wie eine höhere Temperatureinstellung.<br />

Bei Laserdruckern werden<br />

die Punkte durch einen Laser auf<br />

die lichtempfindliche Kopftrommel des<br />

Druckers aufgebracht. <strong>Der</strong> Toner bleibt<br />

an den Stellen, die Druckelemente beinhalten,<br />

haften. <strong>Der</strong> Tintenstrahldrucker<br />

schießt einzelnen Tintentropfen auf das<br />

Beschriftungsmedium. Diese Drucksysteme<br />

haben aufgrund dieser anderen<br />

Technologien andere Eigenschaften als<br />

ein Thermodrucker. Die unregelmäßige<br />

Form der Punkte ruft an Kanten einen<br />

Treppenstufen bzw. Sägezahneffekt<br />

hervor. Um das zu vermeiden, gibt es<br />

Die Punktform ist nicht rechteckig oder Quadratisch<br />

sondern ein unregelmäßiger Fleck<br />

eine Punktüberlappung. Die Punktüberlappung<br />

füllt die Zwischenräume auf. Die<br />

Kanten erscheinen glatter. Diese Technik<br />

erfordert es, zusätzlich <strong>zur</strong> Punktgröße,<br />

auch den Abstand der Punkte<br />

mit zu betrachten und damit die Punkt-<br />

>> ident 2/10


22<br />

kennzeichnen & drucken spezial<br />

überlappung mit einzubeziehen. Wenn<br />

das ignoriert wird, passen die Striche<br />

und Lücken eines optischen Codes<br />

nicht mehr in das Druckerraster, und<br />

damit wird der optische Code verzerrt.<br />

Wenn in der Generierung des optischen<br />

Codes kein Unterschied zwischen den<br />

unterschiedlichen Eigenschaften der<br />

Drucksysteme gemacht wird, dann<br />

wird das Druckergebnis desjenigen<br />

Systems schlecht ausfallen, dessen<br />

Eigenschaften nicht berücksichtigt wurden.<br />

In der Skizze „ Nominelle gleiche<br />

Auflösung „ ist das resultierende Druckbild<br />

zu sehen. Die roten Elemente zeigen<br />

die eingeschalteten Heizelemente<br />

eines Thermodruckers an. Darunter in<br />

grau sind die entstehenden Striche zu<br />

sehen (die Trennlinien dienen nur <strong>zur</strong><br />

Veranschaulichung und sind in der Realität<br />

nicht vorhanden). Wenn mit nomineller<br />

gleicher Auflösung, mit einen Tintenstrahldrucker<br />

oder einem Laserdrucker<br />

gearbeitet wird, dann ist eine Linie<br />

mit einem Punkt genauso breit wie die<br />

des Thermodruckers. Die breiteren Linien<br />

bleiben schmaler wegen der Punkt-<br />

4 Punkte ohne Punktüberlappungen und 4 Punkte<br />

mit Punktüberlappung<br />

überlappung bei diesen Druckverfahren.<br />

Wie bei den vorherigen Verfahren<br />

beschrieben, ist es auch hier erforderlich,<br />

die Eigenschaften zu kennen und<br />

die optischen Codes passend zu generieren,<br />

um eine hohe Druckgenauigkeit<br />

zu erzielen.<br />

Tintenstrahldrucker haben noch mit<br />

einem weiteren Effekt zu kämpfen.<br />

In Abhängigkeit von dem zu beschriftenden<br />

Material, wird die Tinte mehr<br />

oder weniger stark aufgesaugt. Das<br />

Saugverhalten verändert die Punktgröße<br />

und die Punktüberlappung.<br />

Materialien, die nicht saugen, kön-<br />

>> ident 2/10


Einflüsse auf die Qualität der optischen Kodierungen<br />

Effekt Auswirkung auf die Qualitätsbewertung Maßnahme<br />

Balken werden zu breit oder<br />

zu schmal (mäßig)<br />

Balken werden zu breit oder<br />

zu schmal (groß)<br />

Thermodrucker mit zu<br />

geringer Temperatur<br />

Punktüberlappung zu gering<br />

Temperatur des<br />

Thermodruckers zu hoch<br />

Aufsaugen der Tinte<br />

Druckzuwachs nicht<br />

berücksichtigt<br />

Druckzuwachs<br />

überkompensiert<br />

Auflösung nicht berücksichtigt<br />

Punktüberlappung nicht<br />

berücksichtigt<br />

Matrixpunkte zu klein<br />

Parameter Decodierbarkeit wird<br />

abgewertet<br />

Bei starken Abweichungen wird<br />

die Modulation zusätzlich <strong>zur</strong><br />

Decodierbarkeit abgewertet<br />

Balken etwas zu schmal, Abwertung<br />

in der Decodierbarkeit und durch die<br />

Aussetzer im Schriftbild entsteht eine<br />

Abwertung des Parameters Defekte<br />

Es entsteht eine Abwertung des<br />

Parameters Defekte<br />

Druckzuwachs, Grafikdesign korrigieren.<br />

Temperatureinstellung Thermodruck<br />

korrigieren, Punktüberlappung<br />

berücksichtigen<br />

Wie vorher.<br />

Temperatureinstellung,<br />

Druckgeschwindigkeit, Anpressdruck<br />

korrigieren und ggf. besser geeignete<br />

Etiketten und Farbbänder verwenden<br />

Anderer Drucker oder andere<br />

Druckereinstellung<br />

siehe Balken zu breit Temperatur senken<br />

siehe Balken zu breit, erhöhte Defekte,<br />

schlechtere Balkenschwärzung<br />

Siehe Balken zu breit<br />

siehe Balken zu schmal<br />

Parameter Decodierbarkeit wird<br />

abgewertet<br />

Parameter Decodierbarkeit wird<br />

abgewertet.<br />

Kontrastgleichmäßigkeit (Modulation)<br />

wird schlechter, möglicherweise muss<br />

die Fehlerkorrektur Module, die in der<br />

falschen Farbe erkannt worden sind<br />

korrigieren (UEC)<br />

Matrixpunkte zu fett Modulation und dann UEC<br />

Matrixpunkte versetzt<br />

Punktabstände und Punktüberlappung<br />

über den Druckertreiber der Anwendungssoftware<br />

<strong>zur</strong> Verfügung zu stellen.<br />

Dies wäre auch für Software, die<br />

Formattreue bewahren soll, ggf. eine<br />

Möglichkeit, bekannte Elemente, die<br />

detailtreu sein müssen, korrekt für das<br />

jeweilige Drucksystem aufzubereiten.<br />

Bei einer solchen Anpassung muss<br />

immer mit einer leichten Änderung des<br />

Gitterverzerrung dann Modulation<br />

danach UEC<br />

Layouts bei Ausgaben auf verschiedenen<br />

Drucksystemen gerechnet werden.<br />

In konventionellen Drucken muss<br />

der Arbeitsablauf mit seinen Einflussgrößen<br />

bekannt sein und der Code so<br />

angelegt werden, dass er im Arbeitsablauf<br />

nicht verzerrt wird.<br />

Wie einleitend schon dargestellt,<br />

ergibt sich die Notwendigkeit für mög-<br />

kennzeichnen & drucken spezial 23<br />

Mehr Tinte, weniger Punkte <strong>zur</strong><br />

Kompensation des Ausblutens, andere<br />

Tinte, anderes Beschriftungsmaterial<br />

Korrekte Daten in der Druckvorstufe<br />

erzeugen<br />

Korrekte Daten in der Druckvorstufe<br />

erzeugen<br />

Korrekte Daten in der Druckvorstufe<br />

erzeugen<br />

Korrekte Daten in der Druckvorstufe<br />

erzeugen bzw. passende Grafiken für das<br />

benutzte Drucksystem erzeugen<br />

Druckzuwachs, Grafikdesign korrigieren.<br />

Temperatureinstellung Thermodruck<br />

korrigieren, Punktüberlappung<br />

berücksichtigen<br />

Druckzuwachs, Grafikdesign korrigieren.<br />

Temperatureinstellung Thermodruck<br />

korrigieren, Punktüberlappung<br />

berücksichtigen<br />

Grafik korrigieren, Punktüberlappung<br />

korrigieren, Druckvorstufe korrigieren<br />

lichst gut gedruckte optischen Code<br />

aus deren Einsatzzweck. Optische<br />

Codes werden benutzt, um logistische<br />

Prozesse schneller und sicherer zu<br />

machen. Schlechte optische Code<br />

verhindern das und verursachen damit<br />

vermeidbare Kosten in logistischen<br />

Abläufen.<br />

ident<br />

>> ident 2/10


24<br />

kennzeichnen & drucken spezial<br />

REA:<br />

Nicht nur der Druck, auch die Qualität zählt<br />

REA JET HR und REA VERIFIER - ein starkes Team<br />

Nahezu alle Produkte des modernen<br />

Lebens tragen heute codierte Informationen<br />

wie Artikelnummer, Preis, Haltbarkeitsdatum,<br />

Chargeninformationen.<br />

Diese werden als maschinenlesbare<br />

Strichcodes und 2D Codes aufgebracht.<br />

Für einen reibungslosen Ablauf<br />

der Warenlogistik müssen die Codes<br />

fehlerfrei, zuverlässig und schnell gelesen<br />

werden können. REA Elektronik<br />

bietet die passende Gesamtlösung für<br />

diese anspruchsvolle Anforderung.<br />

Die hohe Druckqualität gewährleistet<br />

REA JET mit hochauflösenden Tintenstrahldruckern.<br />

Eine Auflösung von<br />

600dpi sorgt auch bei hohen Geschwindigkeiten<br />

für gestochen scharfe Codes.<br />

Die Drucksysteme nutzen die millionenfach<br />

in Office-Druckern bewährte<br />

HP Thermal Inkjet Technologie. Das<br />

robuste Edelstahlgehäuse, die intu-<br />

Gerade Lebensmittel- und<br />

Pharmaunternehmen stehen<br />

vor der großen Herausforderung,<br />

die gesetzlichen Anforderungen<br />

an Kennzeichnung<br />

und Rückverfolgbarkeit zu<br />

erfüllen. Um im Ernstfall eine<br />

schnelle Nachverfolgung der<br />

Chargen zu gewährleisten,<br />

müssen Produkte mit den<br />

vorgeschriebenen Barcodes<br />

und variablen Daten wie<br />

Ursprungsland, Datum und<br />

Charge gekennzeichnet sein.<br />

Seit mehr als 70 Jahren unterstützt<br />

Avery Dennison Unternehmen aus<br />

diesen Branchen dabei: Unsere RFIDfähigen<br />

Druck- und Spendesysteme<br />

der ALX-Serie überzeugen durch Spit-<br />

itive Bedienung und das durchdachte<br />

Schreibkopfdesign machen diese wartungsfreien<br />

Kennzeichnungssysteme<br />

uneingeschränkt industrietauglich. Mit<br />

der integrierten Ethernet-Schnittstelle<br />

und vollem Unicode-Support ist das<br />

REA JET HR Drucksystem für Serialisierungsaufgaben<br />

und Track & Trace<br />

Projekte die erste Wahl. Zur optimalen<br />

Abstimmung des Drucksystems auf das<br />

zu beschriftende Material wird ein REA<br />

zenleistungen bei Druck- und Spendegeschwindigkeit<br />

sowie durch beste<br />

Druckqualität. Außerdem hilft unser<br />

System, Prozesse zu rationalisieren<br />

und bei kurzen Produktionsserien Fle-<br />

Verifier eingesetzt. Diese Messgeräte<br />

überprüfen gemäß ISO/IEC 15415 und<br />

ISO/IEC 15416 die Qualität des aufgebrachten<br />

Codes. Das erlaubt einen<br />

Qualitätsnachweis gegenüber dem<br />

Abnehmer und verhindert Fehlkennzeichnungen.<br />

Die auf diesem Gebiet<br />

marktführende Gesamtlösung, bestehend<br />

aus REA JET HR Drucksystem<br />

und REA Verifier MLV-2D, bietet dem<br />

Anwender u.a. die folgenden Vorteile:<br />

Kostenreduzierung durch Vermeidung<br />

von Reklamationen, Fehlervermeidung<br />

durch normenkonforme Überprüfung<br />

und Integrierte GS1 DataMatrix Datenstrukturkontrolle.<br />

Weitere Informationen:<br />

REA Elektronik GmbH<br />

64367 Mühltal<br />

Tel.: +49 6154 638-0<br />

www.rea-jet.de<br />

Avery Dennison:<br />

Weniger Materialverlust, schnellere Produktion,<br />

problemlose Rückverfolgbarkeit<br />

>> ident 2/10


Datamax-O’Neil:<br />

Neue MP Compact4 Mark II Serie<br />

Die portablen und stationären Etiket-<br />

ten- und Belegdrucker der neuen MP P<br />

Compact4 Mark II Serie von Datamax-O’Neil<br />

eignen sich besonders<br />

für den Einsatz auf engstem Raum.<br />

Denn die kompakten Geräte benötigen<br />

nur die halbe Standfläche herkömmlicher<br />

Desktop-Drucker.<br />

Ob im Produktionsumfeld, im Lager- -<br />

und/oder Versandbereich, auf Gabel-<br />

stapler oder Kommissionierwagen, ,<br />

die MP-Serie ist flexibel in den unter-<br />

schiedlichsten Branchen und Umge-<br />

bungen einsetzbar. Die sehr robusten<br />

Drucker im Stahlgehäuse sind sehr<br />

schnell und einfach in verschiedenste<br />

Druckerumgebungen zu integrieren.<br />

Außerdem lassen sich die MP Compact4<br />

Mark II Drucker in nahezu jeder<br />

Position und Ausrichtung befestigen,<br />

sogar über Kopf und an<br />

Wänden. Wänden. Durch diese vielfäl- vielfäl- oder mit Handschuhen<br />

Handschuhen<br />

tigen Einsatzmöglichkeiten sparen<br />

ausgetauscht werden.<br />

Anwender wertvolle Zeit, da sie nicht Dies sorgt für einen problemlosen<br />

mehr an eine zentrale Druckerstatäglichen<br />

Betrieb gerade bei hohem<br />

tion wechseln müssen. Zudem können<br />

Etikettenrollen schnell und ohne<br />

Druckaufkommen.<br />

großen Aufwand selbst einhändig www.datamax-oneil.com<br />

EXTECH:<br />

Mobil, direkt, mit Abrechnungsoption<br />

Extech’s mobile Thermo- ermo-<br />

Direkt Drucker sind solide,<br />

robuste Bon-Drucker ker in<br />

industrietauglichen Gehäuehäusen. Sie lassen sich wahlweihlweise über RS232, Infrarot, rot,<br />

Bluetooth oder WLAN an<br />

jedes beliebige Endgerät rät<br />

anbinden, das eine dieieser Schnittstellen <strong>zur</strong> Ver- Verfügung<br />

stellt. Mit der Apex<br />

Serie stellt Extech in der er neuesten<br />

Generation je eine ne 2“, 3“<br />

und 4“ Variante <strong>zur</strong> Verfügung, erfügung, die<br />

für den Einsatz im mobilen bilen Arbeitsumfeld<br />

optimiert ist: leicht, eicht, robust<br />

und einfach in der Handhabung. Mittels<br />

optional verfügbarem Magnetkartenleser<br />

können Dienstleistungen<br />

oder Lieferungen direkt auch per EC<br />

oder Kreditkarte im ELV-Verfahren<br />

abgerechnet werden.<br />

Ob Texte, Logos, Grafiken oder Barcodes,<br />

durch die integrierte Auto-<br />

Kontrastkorrektur steht die Apex-<br />

Serie für ein klares und hochauflösendes<br />

Druckbild. <strong>Der</strong> für den Anwender<br />

voll verfügbare 2MB SRAM Speicher<br />

kennzeichnen & drucken spezial 25<br />

ermögl ermöglicht die Integration wei-<br />

terer SSchriften<br />

oder auch eige-<br />

ner Logos Lo und Grafiken. Das<br />

mit jedem jed Drucker mitgeliefer-<br />

te Too Tool „Form Fiesta“ bietet<br />

zahlreic zahlreiche Optionen mit weni-<br />

gen Klicks K eigene Belege, wie<br />

zum Beispiel Parktickets,<br />

Ablieferbelege, A<br />

Abholquittungen<br />

q<br />

oder auch<br />

Bordpässe B zu entwerfen.<br />

Ebenso Eb erhält jeder Kunde<br />

mit dem Ka Kauf eines Extech Mobile-<br />

druckers die Option zum kostenfrei-<br />

en Downloa Download des SDK von „Field<br />

Software“ (www.fieldsoftware.com)<br />

(w<br />

<strong>zur</strong> einfachen Implementierung der<br />

Drucker in die mobile Infrastruktur,<br />

insbesondere Anbindung an WIN<br />

Mobile Geräte.<br />

www.caremahardware.de<br />

>> ident 2/10


26<br />

kennzeichnen & drucken spezial<br />

Intermec:<br />

Enhanced Mobile Document Imaging (eMDI)<br />

Mit der Enhanced Mobile Document<br />

Imaging (eMDI) Technology<br />

stößt Intermec in einen völlig neuen<br />

Lösungsbereich vor und bietet<br />

Kunden eine bisher einzigartige<br />

Möglichkeit, Papierdokumente<br />

vor Ort schnell und zuverlässig in<br />

elektronische Dateien umzuwandeln.<br />

Ein Beispiel: Transportunternehmen<br />

können bisher Rechnungen<br />

erst dann ausstellen, wenn<br />

ihnen die vor Ort unterzeichneten<br />

Versandpapiere vorliegen.<br />

Manchmal kann es Tage dauern bis<br />

diese im Büro abgegeben werden. Das<br />

wirkt sich direkt auf die Außenstände<br />

und die Liquidität aus. eMDI von Intermec<br />

wandelt Papierdokumente vor Ort<br />

in Bilddateien um, die sich elektronisch<br />

übertragen lassen. Das bedeutet, dass<br />

die Dokumente sofort im Büro vorliegen<br />

und die Rechnung schneller erstellt<br />

werden kann. Das Ergebnis: ein besserer<br />

Cashflow. Dazu kommt eine erhöhte<br />

Revisionssicherheit, da die Daten<br />

schneller im System sind und nicht verloren<br />

gehen können.<br />

Paul Leibinger:<br />

Mit Sicherheit Qualität produzieren<br />

Das neueste Produkt der Paul Leibinger<br />

GmbH ist eine beeindruckende<br />

Kombination von Kamerasystem und<br />

Ink-Jet Drucker. Die Kontrolle gedruckter<br />

Daten ist damit so einfach wie noch<br />

nie. Als Plug and Play Lösung konzipiert<br />

wird das Überwachungssystem<br />

JETvisio mit nur wenigen Handgriffen<br />

mit dem Leibinger JET3 verbunden<br />

und installiert. Während der Produktion<br />

erfolgt die Steuerung und Kontrolle<br />

der Kamera direkt über den JET3.<br />

Das vollautomatische System garantiert<br />

höchste Sicherheit bei der Produktkennzeichnung<br />

und verhindert die<br />

Produktion von Ausschuss<br />

Dieses System ist auf die speziellen<br />

Eigenschaften von Ink-Jet Schriften<br />

ausgerichtet. Mit vielfältigen Funktionsmöglichkeiten<br />

unterstützt JETvisio<br />

zahlreiche Anwendungen. Von Meter<br />

>> ident 2/10


TSC Auto ID Technology EMEA:<br />

A4 drucken zum Preis von 4 Zoll – <strong>Der</strong> TTP-384M<br />

<strong>Der</strong> Breitformat Thermotransfer Etikettendrucker<br />

TTP-384M aus dem<br />

Hause TSC wurde speziell für Anwendungsbereiche<br />

entwickelt, in denen<br />

hochwertig gedruckte Thermotransfer-<br />

oder Thermodirekt-Etiketten im<br />

Breitformat benötigt werden. Dazu<br />

zählen Belegetiketten, Markenetiketten,<br />

Warnzeichen, Lagerregalzeichen<br />

für Inventurkontrollen, Fassauszeichnung<br />

und eine Vielzahl weiterer<br />

Auszeichnungslösungen. Nie zuvor<br />

wurden so viele Standardleistungen<br />

in einem so günstigen Breitformatdrucker<br />

angeboten. <strong>Der</strong> TTP-384M<br />

Industriedrucker bedruckt Etikettenbreiten<br />

von bis zu 241,3mm mit einer<br />

maximalen Druckfläche von 219,5<br />

mm und einer hohen Auflösung von<br />

300 dpi.<br />

Leistungsmerkmale sind u.a. die LCD<br />

Anzeige, 8 MB FLASH-Speicher, 32<br />

MB SDRAM, eingebauter interner<br />

Ethernet 10/100 Druckserver, USB<br />

2.0, PS/2 Tastatur-Schnittstelle, Centronics,<br />

RS-232C und ein Steckplatz<br />

für SD Karten. So kann der Anwender<br />

preiswert bis zu 4 GB FLASH-Speicher<br />

nachrüsten. Die Drucktechnik<br />

unterstützt Folienlängen bis zu 600m<br />

und Etikettenrollen mit einem Außendurchmesser<br />

von bis zu 208,3mm. Mit<br />

seinem Designkonzept ist der TTP-384<br />

M gleichzeitig benutzerfreundlich und<br />

preiswert. Das große LCD Bedienfeld<br />

ermöglicht einfache Druckereinstellungen;<br />

die zentrierte Grundeinstellung<br />

vereinfacht das Einlegen und Ausrichten<br />

des Materials; durch den eingebauten<br />

Ethernet Druckserver kann die<br />

Wolke Inks & Printers:<br />

m600 Codierssysteme setzen Zeichen<br />

Wolke Inks & Printers ist der Pharmaexperte<br />

in der Kennzeichnungswelt.<br />

Mit dem innovativen Codiersystem<br />

m600 advanced druckt Wolke den<br />

2D-Datamatrix-Code in höchster Qualität<br />

direkt auf Produkte und Umverpackungen.<br />

Wolke Inks & Printers gilt als<br />

weltweit führender Anbieter für wartungsfreie<br />

Kennzeichnungssysteme<br />

mit HP-Technologie. <strong>Der</strong> m600 advanced<br />

ist genau auf die Bedürfnisse und<br />

Regularien der Pharmaindustrie abgestimmt<br />

und wird bereits in vielen globalen<br />

Track & Trace Projekten erfolgreich<br />

eingesetzt.<br />

Neue Anforderungen – mit dem<br />

2D-Datamatrix Druck zum Ziel<br />

Im Laufe der kommenden Jahre<br />

werden Hersteller von pharmazeu-<br />

tischen Produkten zum permanent<br />

lückenlosen Herkunftsnachweis verpflichtet.<br />

Regularien erfordern eine<br />

eindeutige Kennzeichnung, welche<br />

die lückenlose Rückverfolgung und<br />

eindeutige Zuordnung jedes einzelnen<br />

Produkts ermöglicht. Mit der<br />

umfassenden industriellen Erfahrung<br />

im 2D-Datamatrix-Druck ist Wolke<br />

eines der wenigen Unternehmen, die<br />

eine Lösung für alle Serialisierungsanforderungen<br />

bietet. <strong>Der</strong> m600<br />

advanced ist in alle aktuelle Track<br />

& Trace Konzepte integrierbar und<br />

mit den meisten Kamerasystemen<br />

kompatibel. Er lässt sich in jede Produktionsanlage<br />

integrieren, druckt<br />

scharfe, klare Bilder und dies sogar<br />

bei hohen Geschwindigkeiten. <strong>Der</strong><br />

benutzerfreundliche, wartungsfreie<br />

m600 advanced verwendet langlebi-<br />

kennzeichnen & drucken spezial 27<br />

IT-Abteilung den Drucker ferngesteuert<br />

kontrollieren; das Präzisions-Aluminiumspritzgussgehäuse<br />

garantiert<br />

Druckqualität und Haltbarkeit für die<br />

gesamte Laufzeit.<br />

www.tscprinters.com<br />

ge, sparsame und leicht austauschbare<br />

HP-Kartuschen und bietet eine<br />

5-Jahres-Garantie auf den Controller<br />

und die Druckköpfe.<br />

www.wolke.com<br />

>> ident 2/10


28<br />

kennzeichnen & drucken spezial<br />

BIXOLON Europe: Innovation für die Gastronomie Bluhm Systeme: Track & Trace-Lösungen<br />

<strong>Der</strong> SRP-F310 von<br />

BIXOLON ist erster<br />

flüssigkeitsresistenter<br />

Bondrucker mit IPX2<br />

Schutzklasse. Hier ist<br />

Spritzwasser chancenlos:<br />

BIXOLON hat<br />

mit dem SRP-F310<br />

erstmals einen flüssigkeitsresistentenBondrucker<br />

entwickelt.<br />

Mehrere Schutzbarrieren verhindern das Eindringen von<br />

Flüssigkeiten, zusätzlichen Schutz bietet die Stromversorgung<br />

über das integrierte Netzgerät. Damit wird der SRP-<br />

F310 zum unverzichtbaren Helfer besonders in der Gastronomie<br />

-Branche. Mit seinen vielfältigen Schnittstellen ist<br />

er jederzeit flexibel einsetzbar und bei einer Geschwindigkeit<br />

von 270 mm pro Sekunde noch dazu rekordverdächtig<br />

schnell – natürlich bei hervorragender Druckqualität. Mit<br />

ergonomischem Design und seiner intuitiven Bedienung<br />

ist er die echte Innovation in Sachen Bondruck.<br />

www.bixolon.de<br />

aiident: Qualitätssicherung von 1D und 2D Codes<br />

Mit dem INTEGRA*9505 ermittelt man nicht icht<br />

nur die erzielte Gradierung/Bewertung ng<br />

nach ISO/ANSI, sondern man erhält<br />

zusätzlich eine detaillierte Analyse der<br />

geprüften Codes. Damit kann dann,<br />

wenn die technischen Gegebenheiten en<br />

es unmöglich machen den geforderten en Grad zu erreichen, erreichen<br />

dem Kunden bewiesen werden, warum seine Anforderung<br />

technisch nicht realisierbar ist und damit die Diskussion<br />

abkürzen. <strong>Der</strong> Anwender kann zum einen die Qualität seiner<br />

Codes dem Abnehmer gegenüber dokumentieren, zum<br />

anderen die Codes kontinuierlich in der Qualität steigern und<br />

sichern. Dank moderner Kameratechnik mit bis zu 2,1Megapixel<br />

können auch 1D Codes mit einem X-Modul von 0,11mm<br />

nach ISO geprüft werden. Bei 2D Codes ist die kleinste prüfbare<br />

Zelle 0,15mm groß. Das INTEGRA*9505 zeichnet sich<br />

durch reproduzierbare Ergebnisse aus. Diese Tatsache gibt<br />

Sicherheit. Egal wann geprüft wird, es werden immer nahezu<br />

konstante Ergebnisse erzielt. Das optische System mit seiner<br />

hohen Auflösung ergibt vollautomatisch, innerhalb einer<br />

Sekunde, eine Mehrzahl der von den Normen erforderlichen<br />

Messungen eines Barcodes, anders als bei herkömmlichen<br />

manuellen Messungen.<br />

www.aiident.de<br />

>> ident 2/10


Citizen Systems Europe: Effizienter Etikettendruck<br />

Citizen Systems Europe, Hersteller<br />

von Etiketten-, Barcode- sowie<br />

POS- und mobilen Druckern,<br />

präsentiert sein neuestes Druckermodell<br />

CL-S700DT mit Thermodirektdruck,<br />

der speziell für<br />

den Bedarf in Logistik und Transport<br />

konzipiert wurde. Das neue<br />

Modell ist Teil der CL-S700-Produktreihe,<br />

die sowohl Thermotransfer-<br />

als auch Thermodirektdrucker<br />

umfasst. Als reines<br />

Thermodirektmodell eignet er sich insbesondere für den<br />

Einsatz in Logistik und Lager und druckt hochwertige Etiketten<br />

mit 203 dpi mit einer Geschwindigkeit von bis zu<br />

175 mm pro Sekunde. Wie die anderen Drucker der Palette<br />

verfügt der CL-S700DT über eine stabile Metallkonstruktion<br />

und bietet somit auch bei höchster Beanspruchung<br />

dauerhaft zuverlässige Leistung. Dank des nach<br />

oben öffnenden Metallgehäuses bleibt die Stellfläche beim<br />

Einlegen oder Wechseln der Etiketten gleich, da der Drucker<br />

nicht von seinem Stellplatz bewegt werden muss.<br />

ww.citizen-europe.com<br />

Zebra: Mobiles Drucken per Smartphone<br />

Zebra Technologies ermöglicht<br />

es Nutzern, Zebra Drucker<br />

direkt vom Blackberry ®<br />

aus zu steuern. So können<br />

ganz nach Wunsch Berichte<br />

des Außendienstes, Barcodes,<br />

Belege, Gesundheitsakten<br />

und vieles mehr<br />

gedruckt werden. Basis der<br />

neuen mobilen Drucklösungen<br />

sind das ZebraLink<br />

Software Development Kit (SDK) sowie eine Smartphone<br />

Anwendung. „Wir stellen eine klare Tendenz zum Einsatz von<br />

Smartphones bei mobilen Anwendungen fest. Die wesentlichen<br />

Ziele sind dabei, Investitionskosten gering zu halten,<br />

Abläufe zu vereinheitlichen und zugleich die Produktivität zu<br />

erhöhen“, sagt Matthew Parker, Product Manager – Mobile<br />

bei Zebra Technologies. „Das hat deutliche Auswirkungen<br />

auf die Mitarbeiter im Außendienst. Klassische Anwendungen<br />

im Außendienst wie Abrechnungen und mobile Dienste<br />

oder die Routenberechnung können nun von theoretisch<br />

jedem Mitarbeiter mit einem Smartphone –an welchem Ort<br />

auch immer – eingesetzt werden.<br />

www.zebra.com<br />

kennzeichnen & drucken spezial 29<br />

MMS: Magnetische Lagerkennzeichnung<br />

COROSTOC – magnetische<br />

Lagerschilder für<br />

die dauerhafte, funktionelleRegal-Kennzeichnung<br />

gibt es jetzt ganz<br />

neu magnetische Etiketten<br />

zum Selbstbedrucken<br />

mit geeigneten Thermotransferdruckern.<br />

Diese COROSTOC TT Etiketten werden<br />

angestanzt als Rollenware geliefert und haften nach direkter<br />

Beschriftung zuverlässig an allen eisenhaltigen Oberflächen.<br />

Wer jedoch diese technische Möglichkeit nicht hat, kann sich<br />

auch mit COROSTOC Lagerschildern die selber mit dem<br />

Filzstift zu beschriften sind oder mit von MMS nach Wunsch<br />

bedruckten Schildern weiterhelfen. COROSET – magnetische<br />

Etikettenhalter in die einfach die bedruckte Papieretikette<br />

eingeschoben wird, natürlich scannerlesbar. Und wenn<br />

die Kennzeichnung doch umfangreicher ist? Dann helfen<br />

COROPAC – Magnettaschen die es in vielen verschiedenen<br />

Formaten und Ausführungen der magnetischen Haftkraft<br />

betreffend gibt. Dort finden alle Arten von Begleitpapieren<br />

wie Zettel, Zeichnungen, Pläne, Lieferscheine, Lochkarten.<br />

www.mms-magnet.de<br />

Joachim Richter : Kennzeichnen in der Kabine<br />

Ein gestochen scharfes Schriftbild,<br />

verbunden mit hoher Präzision und<br />

Geschwindigkeit, sind die großen<br />

Pluspunkte einer Lasermarkierung.<br />

Kommen Faserlaser zum Einsatz,<br />

dann lassen sich auch schwierige<br />

Oberflächen wirtschaftlich kennzeichnen.<br />

<strong>Der</strong> Sondermaschinenbauer<br />

integriert die Laserkabinen<br />

auch in automatisierte Fertigungslinien.<br />

Moderne Ytterbium dotierte Faserlaser bieten viele Vorteile:<br />

Neben den Markierungen von höchster Qualität sind der<br />

nahezu wartungsfreie Betrieb sowie seine hohe Zuverlässigkeit<br />

starke Argumente. Die Laseranlagen sind mit einer Ein-<br />

Kilowatt-Pumpe sowie Partikel- und Aktivkohlefilter ausgestattet<br />

und können dank angebauter Rollen verfahren werden.<br />

Das System lässt sich zudem überall dort einsetzen, wo es um<br />

besonders schwierige Oberflächen geht, etwa bei Kunststofffolien<br />

ohne spezielle Laserfelder, Plastik mit Additiven, Metallen<br />

mit glänzenden Oberflächen oder bei gehärteten Stählen. Aber<br />

auch auf Gießereisandkernen, Pappe, Papier oder Holz lassen<br />

sich Beschriftungen, Gravuren oder Datamatrixcodes in bestechender<br />

Qualität aufbringen.<br />

www.jr-richter.de<br />

>> ident 2/10


30<br />

kennzeichnen & drucken spezial<br />

Grid Matrix – ein neues Gesicht in der 2D-Code Welt<br />

Aus China kommen neue Ideen zu dem Thema optische Codierung<br />

Hierbei war sicherlich mit ein Motivator,<br />

auch chinesische Schriftzeichen<br />

kodieren zu können. Das ist im Prinzip<br />

zwar auch mit anderen 2D-Codes möglich,<br />

wie z.B. mit dem Data Matrix ECC<br />

200, aber in diesem Fall in besonderer<br />

Weise berücksichtigt worden. Natürlich<br />

Grid Matrix Code<br />

Versionsnummer 2 mit 5 x 5<br />

Makromodulen<br />

können auch alphanumerische Zeichen<br />

des lateinischen Alphabets verwendet<br />

werden. Zu den Spezialitäten des Codes<br />

gehört die sogenannte Makrostruktur,<br />

die im Wesentlichen einem Schachbrettmuster<br />

entspricht. In die jeweiligen hellen<br />

und dunklen Felder werden dann die<br />

Daten in Form von quadratischen Modulen<br />

geschrieben, so wie wir es auch von<br />

anderen Symbologien kennen. Eine weitere<br />

Besonderheit liegt darin, dass jedes<br />

Makromodul über eine Lage ID verfügt,<br />

die auch das gewählte Fehlerkorrektur<br />

Niveau anzeigt. Dies erlaubt es dann<br />

auch, den Lesevorgang von jeder beliebigen<br />

Position innerhalb des Symbols zu<br />

beginnen. Im Übrigen wird aber ein Reed<br />

Solomon Code für die Fehlererkennung<br />

und Rekonstruktion der Daten verwen-<br />

Weitere Informationen:<br />

Wolfgang Weber<br />

Omnitron AG<br />

A Pepperl+Fuchs company<br />

Im Leuschnerpark 4<br />

64347 Griesheim<br />

www.pepperl-fuchs.com<br />

>> ident 2/10


I N T E R V I E W<br />

Moderates Wachstum im Auto-ID Markt<br />

ident: Welche wirtschaftliche Entwicklung<br />

erwarten Sie für Ihr Unternehmen<br />

im Jahr 2010?<br />

Daldrup: Das neue Jahr hat für uns<br />

bei Ingram Micro besser angefangen<br />

als das alte Jahr aufgehört hat. Wir<br />

sehen einen deutlich positiven Trend,<br />

der so hoffentlich hält. Insbesondere im<br />

Geschäftsbereich DC/POS (Data Capture/Point<br />

of Sale) haben wir zu alten<br />

Stärken <strong>zur</strong>ückgefunden, obschon der<br />

Markt in 2009 deutlich kleiner geworden<br />

ist. Wir erwarten eine Rückkehr<br />

des Marktes zum Niveau vom 2008 in<br />

ein bis zwei Jahren und haben uns entsprechend<br />

darauf eingestellt.<br />

ident: Wie entwickelt sich derzeit und<br />

zukünftig der Markt für "Automatische<br />

Datenerfassung und Identifikation" in<br />

Europa und besonders in Deutschland?<br />

Daldrup: Nach dem Einbruch des Marktes<br />

in 2009, erwarten wir für 2010 ein<br />

moderates Wachstum im AutoID Markt<br />

im mittleren bis hohen einstelligen<br />

Bereich. <strong>Der</strong> Trend der Hersteller, über<br />

die Distribution zu liefern, ist ungebrochen<br />

und gewinnt noch an Tempo. Viele Hersteller<br />

haben die Vorzüge der Distribution<br />

in Bezug auf Geschwindigkeit und Effizienz<br />

bereits erkannt<br />

und der momentane<br />

Kostendruck tut sein<br />

übriges, um die Konsolidierung<br />

voran zu<br />

treiben.<br />

Jürgen Daldrup,<br />

Director<br />

Weitere Informationen:<br />

Ingram Micro Distribution GmbH<br />

Weberstraße 2, 49134 Wallenhorst<br />

www.ingrammicro-dcpos.de<br />

ident: Wie ist ihr Unternehmen auf<br />

diesem Markt positioniert?<br />

Daldrup: Unsere Go-To-Market Strategie<br />

ist zweigleisig. Zum einen wollen wir unseren<br />

Kunden ein möglichst breites Portfolio<br />

im Bereich Data Capture anbieten<br />

und dieses sukzessive auf den Bereich<br />

Kassensysteme erweitern. Ein schneller<br />

Erfolg wird uns durch unser europäisches<br />

Engagement möglich. Das heißt konkret,<br />

wir haben in den vergangenen Wochen<br />

unsere Logistik neu ausgerichtet und<br />

sind jetzt in der Lage das Gesamtportfolio<br />

– quasi alle Hersteller und Produkte die<br />

Ingram Micro’s DC/POS Divisions europaweit<br />

vertreibt – aus unserem Distributionszentrum<br />

in Straubing innerhalb von 24<br />

Stunden in Deutschland, Österreich und<br />

Schweiz zu liefern. Außerdem setzten wir<br />

auf Synergie Effekte, die der klassische<br />

ITK Bereich der Ingram Micro bietet. Das<br />

heißt konkret: 50.000 weitere Artikel von<br />

350 Herstellern der IT und Telekommunikation<br />

– alles aus einer Hand. Quasi der<br />

1-Stop-Shop der Superlative. Die Bündelung<br />

des Einkaufsvolumens spart so den<br />

administrativen Aufwand bei Resellern,<br />

spart Frachtkosten und ermöglicht bessere<br />

Konditionen für das „Gesamtpaket“.<br />

ident: Gibt es aktuelle technologische<br />

Trends, die den Markt derzeit besonders<br />

beeinflussen?<br />

Daldrup: Wir beobachten natürlich laufend<br />

alle möglichen Zukunftstrends.<br />

Sehr im Focus steht momentan das<br />

„Cloud Computing“. Während in der IT<br />

Presse schon fast täglich entsprechende<br />

Berichte zu lesen sind, steckt die<br />

interview 31<br />

>> Jeder Kunde hat sehr individuelle Bedürfnisse,<br />

und Standard-Lösungen haben sich bisher<br />

nicht durchsetzten können


32<br />

titelstory<br />

RFID goes SPS<br />

<strong>Der</strong> <strong>Weg</strong> <strong>zur</strong> "vernetzten Fabrik"<br />

Gerade in schwierigen Zeiten sind Lösungen<br />

und Technologien gefragt, die Prozesse effizient<br />

gestalten, Kosten einsparen und Rohstoffe<br />

schonen. Für Maschinenbauer und Betreiber<br />

von Anlagen sind Zeit, Kosten und Qualität<br />

entscheidende Faktoren, um die Produktivität<br />

sowie die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu<br />

steigern. Ziel ist es, bei einem Höchstmaß an<br />

Flexibilität, die Zeit von der Idee <strong>zur</strong> fertigen<br />

Maschine bzw. zum fertigen Produkt zu verkürzen.<br />

Gleichzeitig sollen die Kosten minimiert<br />

und die Qualität gesteigert werden.<br />

SPS (Speicherprogrammierbare<br />

Steuerungen) sind aus der heutigen<br />

Automatisierungstechnik nicht mehr<br />

wegzudenken. Als zentrales Element<br />

jeder modernen Automatisierungslösung<br />

steuert und regelt die SPS über<br />

ein Anwenderprogramm in Echtzeit,<br />

wie die Ausgänge in Abhängigkeit von<br />

Weitere Informationen:<br />

IdentPro GmbH<br />

Südstraße 31<br />

53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: +49 2241 8663920<br />

www.identpro.de<br />

ident 2/10<br />

den Eingän-<br />

gengeschalaltet werden den<br />

sollen. Die Anbin- Anbbin-<br />

dung der SPS<br />

S an<br />

die Maschine e eerfolgt<br />

erfolgt<br />

dabei mit Se Sensoren ensoren<br />

und Aktoren, , wie w wie z.B. Lichtschranken,<br />

Lichtsch chranken, ,<br />

Inkrementalgeber, ber, Endschalter, Schütze<br />

zum Einschalten von Elektromotoren<br />

oder elektrische Ventile für Hydraulik.<br />

Neben der Kernaufgabe (Steuerung<br />

und Regelung) übernehmen SPS<br />

zunehmend auch weitere Aufgaben:<br />

Visualisierung (Mensch-Maschine<br />

Schnittstelle), Alarmierung und Aufzeichnung<br />

von Betriebsmeldungen.<br />

„Es liegt nun nahe, die Möglichkeiten<br />

der RFID-Technologie vorteilhaft in die<br />

Automatisierungswelt einzubinden, um<br />

damit die Produktivität zu erhöhen und<br />

Kosten zu senken“, so Michael Wack,<br />

Geschäftsführer der IdentPro und Kenner<br />

der Automatisierungstechnik.<br />

Bei Einsatz der RFID-Technik, also die<br />

Identifizierung über Funk, werden Objekte<br />

mit einem Transponder gekennzeichnet.<br />

<strong>Der</strong> Transponder ist ein mobiler<br />

Datenträger und identifiziert durch eine<br />

einzigartige Nummer den gekennzeich-<br />

neten ne n te ten Gegennstand<br />

st s and eindeutig. ei eind ndeutig.<br />

Mit Mi M t RFID-Lesegeräten RFID-Les esegeräten werden<br />

de den Ob Objekt Objekte, kte, e, auch a im Pulk, automatisch<br />

über üb über er Funkt FFunkt<br />

erfasst. Mit dem Transponp der können beliebige Informationen über<br />

das gekennzeichnete Objekt verknüpft<br />

werden, wie beispielsweise Chargennummer,<br />

Herstelldatum oder nächster<br />

Produktionsschritt. Das Objekt<br />

bekommt so eine nachvollziehbare Historie,<br />

Stichwort „Rückverfolgbarkeit“.<br />

Bei Bedarf können zu der eindeutigen<br />

Nummer auch weitere Informationen<br />

direkt auf dem Transponder gespeichert<br />

werden. Dies vereinfacht Wartungsaufgaben<br />

aber auch den Materialfluss in der<br />

Produktion erheblich.<br />

„Bisher ist der Wunsch, SPS und<br />

RFID zu verbinden, in der Praxis nur<br />

schwer umzusetzen“ erklärt Wack.<br />

Jedes RFID-Lesegerät muss individuell<br />

über die SPS angebunden werden.<br />

Dies erfordert viel Erfahrung und<br />

ist auch zeitraubend, da eine SPS vom<br />

Programmierparadigma nicht darauf<br />

eingestellt ist, komplexe Parameter-


Es liegt nun nahe die Möglichkeiten<br />

der RFID-Technologie vorteilhaft in die<br />

Automatisierungswelt einzubinden


34<br />

titelstory<br />

ponders an unterschiedlichen Lesepunkten<br />

(Aggregation)<br />

• Bildung und Bearbeitung beliebiger<br />

Lesebereiche<br />

• Automatische Erkennung von Ereignissen<br />

im Lesebereich (Entry/Exit),<br />

Einstellungen sind frei parametrierbar;<br />

Konfigurierbare Behandlung<br />

einer Entry-Warteliste<br />

• Automatische Zuordnung und Speicherung<br />

einer Transponderposition<br />

für eine Zonen-Lokalisierung<br />

• Unterstützung beliebiger RFID-Lesegeräte<br />

mit passiver und aktiver UHF-<br />

Technologie<br />

Projektieren statt Programmieren<br />

Das Zusatzmodul identPLC7 baut auf<br />

dieser Architektur auf und stellt damit<br />

die Verbindung zwischen identIQ und<br />

einer Simatic SPS her. Als Schnittstellen<br />

<strong>zur</strong> Kommunikation werden<br />

MPI (Multiple Protocol Interface) und<br />

Industrial Ethernet über entsprechende<br />

Ethernet CPx43 unterstützt. Über<br />

eine einfache Projektierung wird definiert,<br />

welche RFID-Daten, wie z.B. der<br />

EPC und der Zeitstempel, in welchen<br />

Speicherbereich der S7 Steuerung<br />

ident 2/10<br />

übertragen werden. Im Betrieb werden<br />

die ausgewählten Informationen<br />

dann automatisch in Datenbausteine<br />

oder Merker übertragen. Besonders<br />

wichtig: Eine Programmierung ist dafür<br />

nicht notwendig. Die Konfiguration der<br />

RFID-Infrastruktur erfolgt zentral über<br />

das identVUE Engineering-Tool. Damit<br />

ergeben sich folgende Vorteile:<br />

• Zentrale RFID-Ankopplung: Die<br />

Lösung ist kostengünstig und einfach<br />

zu projektieren. Schnittstellenanpassungen<br />

zwischen SPS und RFID sind<br />

nicht notwendig.<br />

• Zentrales RFID-Engineering: Über<br />

die zentrale Engineeringsoftware<br />

identVUE werden neue RFID-Lesegeräte<br />

per Mausklick hinzugefügt, in<br />

Betrieb genommen, überwacht und<br />

an die SPS angebunden.<br />

• Keine Programmierung: Ohne Programmierung<br />

werden RFID-Daten in<br />

die SPS übertragen und stehen dem<br />

Automatisierungsprozess unmittelbar<br />

<strong>zur</strong> Verfügung. Einfacher geht es<br />

kaum!<br />

FAZIT<br />

Zusatznutzen: Durch das Steuergerät<br />

identIQ ist die sichere Behand-<br />

identVUE ist das zentrale Engineering-Tool<br />

für RFID-Infrastrukturen<br />

RFID Infrastrukturen<br />

lung der UHF Technologie auch im<br />

Produktionsumfeld gewährleistet.<br />

Wertvolle Funktionen, wie z.B. die<br />

integrierte Synchronisation von UHF<br />

Readern werden „en-passant“ mitgenommen.<br />

Das Ergebnis: identPLC7<br />

verwirklicht die standardisierte Anbindung<br />

der RFID-Infrastruktur für Simatic<br />

SPS, mit dem Effekt das Zeit und<br />

Kosten gespart werden und gleichzeitig<br />

die Flexibilität erhöht wird. Damit<br />

kann sich der Automatisierungsspezialist<br />

auf seine Automatisierungsaufgabe<br />

konzentrieren und gleichzeitig die<br />

Vorteile der RFID-Infrastruktur nutzen.<br />

Insbesondere wird nun erstmals<br />

die durchgängige und sichere Anwendung<br />

der UHF-Technologie sowohl in<br />

der Produktion als auch in der Produktionslogistik<br />

gewährleistet.<br />

Mit der nahtlosen Integration von RFID<br />

durch identPLC7 können aktuelle Themen<br />

in der Automatisierungstechnik wie<br />

z.B. Chargenverfolgung während des<br />

Produktionsprozesses, Behälterverfolgung<br />

oder Produktauthentifizierung von<br />

verschiedenen Fertigungslosen (Plagiatsschutz)<br />

ideal umgesetzt werden. Es<br />

stehen immer aktuelle Daten über Fertigungsstände<br />

und Lagerbestände <strong>zur</strong><br />

Verfügung – Ein Schritt weiter hin <strong>zur</strong><br />

"vernetzten Fabrik".<br />

ident


Manuelle Datenerfassung<br />

kostet viel Zeit und Aufwand<br />

CipherLab managed alle Details für Nielsen<br />

Nielsen ist eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen<br />

und bietet Forschungsdienste<br />

insbesondere im Bereich „Güter des<br />

täglichen Bedarfs“. Einzelhändler und Hersteller<br />

ziehen die Marktanalysen für Produktentwicklungen<br />

und andere Geschäftsentscheidungen<br />

heran. Forschungs- und Marktinformationen<br />

von Nielsen beinhalten: Consumer Panel Service<br />

(CPS), Retail Audit, TV Rating, BASES, etc.<br />

Consumer Panel Service (CPS)<br />

erfasst Daten über Haushaltseinkäufe<br />

von Verbrauchern. Diese Daten bilden<br />

die Basis, um den gesamten Markt<br />

in Qualität und Quantität abzubilden.<br />

Außerdem enthalten sie Marktinformationen<br />

für Hersteller von Gütern<br />

des täglichen Bedarfs, damit diese<br />

die richtigen Geschäftsentscheidungen<br />

treffen können. Nielsen wählt<br />

dazu Beispielhaushalte aus, die den<br />

gewünschten Kriterien entsprechen.<br />

In Entwicklungsländern wird diesen<br />

Haushalten ein Notizbuch zugesendet,<br />

damit diese ihre Einkäufe dokumentieren<br />

können. Die Notizbücher kommen<br />

jede Woche <strong>zur</strong> Datenerfassung zu<br />

Nielsen <strong>zur</strong>ück, indem sie entweder<br />

einzeln von Tür zu Tür oder per Post<br />

eingesammelt werden.<br />

Weitere Informationen:<br />

CipherLab GmbH<br />

Airportpark Mönchengladbach<br />

Willicher Damm 145<br />

41066 Mönchengladbach<br />

www.cipherlab.de<br />

Allerdings sind das Drucken, Liefern,<br />

Einsammeln und die Eingabe von<br />

Daten in die Notizbücher zeitaufwändig,<br />

kostenintensiv und fehleranfällig.<br />

Datenerfassung und –Verarbeitung<br />

verursachen darüber hinaus Kosten<br />

für beispielsweise Büroräume, Computer,<br />

Drucker und Personal. Darüber<br />

hinaus kann eine manuelle Datenerfassung<br />

zu Ungenauigkeiten führen.<br />

Bei der Eingabe der Notizbuch-Daten<br />

könnten Nielsen-Mitarbeitern Fehler<br />

unterlaufen, etwa wegen unleserlicher<br />

Handschriften oder durch Vertippen.<br />

Darüber hinaus könnten die Referenzhaushalte<br />

das Notieren der Einkäufe<br />

vergessen oder versehentlich falsch<br />

machen.<br />

Die CipherLab-Lösung<br />

Um die Datenerfassung zu beschleunigen<br />

und die Kosten zu senken, hat<br />

Nielsen sich für den Mobilcomputer<br />

CipherLab 8001 entschieden, um die<br />

manuelle Datenerfassung zu ersetzen.<br />

CipherLab bietet eine ganzheitliche<br />

Datenlösung, inklusive spezieller<br />

Hardware und Programmierung für<br />

datenfunk 35<br />

Geräte, die eine Vielzahl von Kommunikationsmodi<br />

verwenden. Jetzt scannen<br />

die Beispielhaushalte schnell den<br />

>> Die Daten werden einfach über die<br />

Telefonleitung, via Internet oder GSM/<br />

GPRS an Nielsen übertragen


36<br />

rfid-anwendung<br />

Sag mir wo die Blumen sind…<br />

Turcks RFID-System BL ident garantiert hochautomati sierte<br />

Orchideenproduktion im ostfriesischen Upschört<br />

Orchideen haben ihr Exoten- Image längst<br />

verloren und sind dank günstiger Preise<br />

inzwischen die Nummer 1 auf Deutschlands<br />

Fensterbänken. Damit Phalaenopsis und Co. zu<br />

attraktiven Preisen angeboten werden können,<br />

ist eine weitgehend automatisierte industrielle<br />

Pflanzenproduktion erforderlich – wie im ostfriesischen<br />

Upschört, wo Turcks RFID-System<br />

BL ident für einen transparenten Produktionsprozess<br />

sorgt.<br />

Eine konstante Umgebungstemperatur<br />

von 28 Grad Celsius, verbunden mit<br />

einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent<br />

– das sind nicht unbedingt die Wetterbedingungen,<br />

die man in Ostfriesland<br />

erwartet. Und doch – mitten im Land<br />

zwischen Meer und Moor liegen 15.000<br />

Quadratmeter im tropischen Klima: Im<br />

kleinen Örtchen Upschört produziert<br />

Jan Klusmann mit seinem auf Orchideen<br />

spezialisierten Gartenbaubetrieb<br />

jährlich etwa eine Million der auch als<br />

Carlo Kuffner, Vertriebsspezialist<br />

Hans Turck GmbH & Co. KG<br />

Witzlebenstraße 7<br />

45472 Mülheim a.d.R.<br />

Tel.: +49 208 49520<br />

www.turck.com<br />

ident 2/10<br />

„Königin der Blumen“ bezeichneten<br />

Pflanzen. Die riesige Halle in Upschört<br />

dient dabei nur der Aufzucht der Pflanzen,<br />

die als Setzlinge angeliefert und 12<br />

Monate gehegt und gepflegt werden. In<br />

Klusmanns Stammhaus in Westerstede<br />

wachsen die Jungpflanzen dann weitere<br />

20 Wochen, bevor sie in den Verkauf<br />

kommen. Vertrieben werden die Orchideen<br />

über Großhändler und Gartencenter<br />

in ganz Deutschland und Europa.<br />

Hoher Automationsgrad<br />

Um die Orchideen rentabel produzieren<br />

zu können, musste die Anlage so<br />

weit wie möglich automatisiert werden.<br />

Statt wie in Gewächshäusern üblich, die<br />

gesamte Kulturfläche der Halle mit<br />

einer Bewässerung zu versehen,<br />

fährt man in Upschört die<br />

Pflanzen zum Wasser.<br />

Dazu stehen<br />

die Orchideen in<br />

Töpfen auf Rollbeeten<br />

oder Containern,<br />

die auf Transportbahnen,<br />

den so genannten<br />

Spuren, durch die Anlage fahren.<br />

Bis zu 1500 Rollbeete, aufgeteilt<br />

auf zehn Spurpaare, kann<br />

die Anlage aufnehmen. In jedem Spurpaar<br />

werden die Container automatisch<br />

durch die Kulturfläche der Halle bis zum<br />

Auf 1.500 Rollbeeten werden die Orchideen<br />

zwölf Monate lang durch die 15.000<br />

Quadratmeter große Kulturfläche bewegt<br />

Bearbeitungsplatz gefahren, an dem die<br />

Bewässerung erfolgt oder ein Rollbeet<br />

über einen Kran herausgenommen oder<br />

eingebracht werden kann. Das Containerprinzip<br />

ermöglicht den Durchlauf<br />

der Orchideenpflanzen ohne großartige<br />

manuelle Eingriffe. Lediglich beim Pikieren<br />

der angelieferten Jungpflanzen wird<br />

noch „Hand angelegt“, alles andere, einschließlich<br />

des Umtopfens nach sechs<br />

Monaten, erfolgt vollautomatisch.<br />

Mit der elektrotechnischen Planung<br />

und Realisation hat der Anlagenbauer<br />

in Upschört die Firma Atlantique Automatisierungstechnik<br />

GmbH, in Ihlow,<br />

beauftragt. Das Unternehmen hat sich<br />

auf Automatisierungslösungen für Gartenbaubetriebespezialisiert,<br />

betreut aber auch<br />

namhafte Kunden in<br />

den Berei-<br />

<strong>Der</strong> Handscanner erfasst bei Bedarf den Barcode


An den Bearbeitungsstationen am Kopf der Halle erfassen Q80-RFID-<br />

Schreibleseköpfe (unten rechts) das darüber fahrende Rollbeet<br />

chen Automobil- und Maschinenbau.<br />

Zum Angebot zählen neben der Konstruktion<br />

und Fertigung von Steuerungen<br />

und Schaltanlagen, inklusive SPS- und<br />

Datenbank-Programmierung, auch die<br />

Förder-, Montage- und Prüftechnik.<br />

Unternehmensgründer Heinrich Winter<br />

ist mit seinem Team in ganz Europa<br />

aktiv, selbst in Israel hat Winter kürzlich<br />

einen Gartenbaubetrieb automatisiert.<br />

„In Upschört haben wir jeden Container<br />

mit einem RFID-Datenträger versehen,<br />

der die Containernummer enthält<br />

und eine eindeutige Kennzeichnung<br />

garantiert, erklärt Winter sein Konzept.<br />

„Zusätzlich sind an jedem Container ein<br />

Barcode sowie die Containernummer<br />

im Klartext angebracht, so dass jederzeit<br />

eine schnelle manuelle Auslesung<br />

mittels Handscanner möglich ist.“ <strong>Der</strong><br />

Handscanner kommuniziert über Wire-<br />

less LAN, mit der Steuerung, die auf<br />

dem selben <strong>Weg</strong> übrigens auch den<br />

Kran mit Befehlen versorgt.<br />

Datenbankgestützte<br />

Pflanzenproduktion<br />

In einer eigens entwickelten Datenbank<br />

werden alle Kenndaten jedes Rollbeetes<br />

erfasst; dazu zählen unter anderem<br />

das Alter der Pflanzen, die Anzahl der<br />

Gießvorgänge sowie die aufgebrachten<br />

Wasser- und Düngermengen. So<br />

kann der Bediener am PC auf einen<br />

Blick den aktuellen Status jedes Containers<br />

in der Anlage erkennen. Jeder<br />

der 1500 Container ist mit einem 30<br />

Millimeter großen Datenträger an der<br />

Unterseite ausgestattet. Ausgelesen<br />

werden diese so genannten Tags über<br />

rfid-anwendung 37<br />

Jedes Rollbeet ist durch einen RFID-Datenträger TW-R30-B128 an der<br />

Unterseite eindeutig gekennzeichnet<br />

robuste Schreibleseköpfe vom Typ TN-<br />

Q80-H1147 an den Bearbeitungsstationen,<br />

die sich an der Stirnseite jedes<br />

Spurpaares befinden. Für die Übertragung<br />

der ausgelesenen RFID-Daten an<br />

die Datenbank sorgen insgesamt vier<br />

BL20 Profibus-Interfaces (TI-BL20-<br />

DPV1) mit zwei- beziehungsweise vierkanaligen<br />

RFID-I/O-Karten.<br />

Mit seinen vergossenen und robusten<br />

Datenträgern und den passenden<br />

Schreibleseköpfen konnte Turck<br />

im „ostfriesischen Regenwald“ ebenso<br />

überzeugen, wie mit den robusten<br />

induktiven uprox-Sensoren, die in der<br />

Anlage verbaut sind. Weder Pflanzerde<br />

noch Wasser, hohe Luftfeuchtigkeit<br />

oder Temperaturen von 28 Grad konnten<br />

den Komponenten etwas anhaben.<br />

ident<br />

Vorteile für Ihr Unternehmen.<br />

Mehr Effizienz, mehr Einsparungspotenzial – das<br />

bringen Ihnen optimierte Kennzeichnungsprozesse.<br />

Was und wie Sie auch etikettieren: Wir eröffnen Ihnen<br />

neue Möglichkeiten in der Produktkennzeichnung<br />

und -identifikation – von RFID-Lösungen innerhalb<br />

der Supply Chain bis hin <strong>zur</strong> Preisauszeichnung im<br />

Einzelhandel.<br />

Besuchen Sie uns auf der EURO ID in Köln,<br />

4. – 6. Mai 2010, Stand B5<br />

www.monarch.averydennison.com<br />

ident 2/10


38<br />

kommissionierung<br />

Pflanzenlogistik<br />

mit Frischegarantie<br />

Parallelkommissionierung im Versandhandel<br />

Ein Versandhandel mit eigenem Online-Shop, der neben lebender Ware in Form von Topfpflanzen,<br />

Blumenzwiebeln, Sämereien und Gehölzen in großem Umfang Gartenbedarf und Wohnaccessoires<br />

vertreibt, verlangt nach hoher Flexibilität und Schnelligkeit im Logistikbereich. Um ultimative Frische<br />

bei Pflanzenlieferungen garantieren zu können und die Handlingskosten im Bereich der Accessoires<br />

niedrig zu halten, hat Gärtner Pötschke mit Hilfe des Softwarehauses Lunzer + Partner ein komplexes<br />

Logistikkonzept für seine außergewöhnlichen Anforderungen entwickelt. Es strafft und optimiert<br />

die Prozesse in den spezifischen Wareneingangszonen und den sehr unterschiedlichen Lagerbereichen.<br />

Und es erlaubt die parallele Kommissionierung von bis zu 455 Kundenaufträgen.<br />

Ein äußerst vielfältiges Angebot – von<br />

Sämereien und Zwiebeln, über Blumen<br />

und Jungpflanzen, bis hin zu Ziergehölzen<br />

– bietet die Gärtner Pötschke<br />

GmbH, Kaarst, ihren Kunden. Angefangen<br />

hat alles 1912 mit Firmengründer<br />

Harry Pötschke, der das Unternehmen<br />

zunächst als Saatgutproduktion mit<br />

einem Sammelbesteller-System gründete.<br />

Als Resultat der steigenden Kundenanforderungen<br />

und der immer besseren<br />

Logistikmöglichkeiten wurde das Sortiment<br />

stetig erweitert. Mittlerweile<br />

beschäftigt das Unternehmen in den<br />

Saisonzeiten rund 300 Mitarbeiter,<br />

die täglich bis zu 7.000 Aufträge abwickeln.<br />

Mitte der 90er-Jahre wurde der<br />

Versandhandel für Pflanzen mit der<br />

Gründung von Pötschke Ambiente um<br />

Produkte aus dem Bereich Wohn- und<br />

Gartenaccessoires erweitert. In beiden<br />

Dieter Merholz<br />

Gärtner Pötschke GmbH<br />

Beuthener Straße 4<br />

41564 Kaarst<br />

www.poetschke.de<br />

Weitere Informationen:<br />

Lunzer + Partner GmbH<br />

Carl-Zeiss-Straße 1<br />

63755 Alzenau<br />

Tel. +49 6023 951-0<br />

www.MyLogstar.com<br />

ident 2/10<br />

Betriebszweigen Pflanzen und Accessoires<br />

setzt der Versandhändler auf<br />

hohe Qualität und besten Kundenservice.<br />

Um gleichzeitig auch preiswert und<br />

schnell liefern zu können, investiert das<br />

Unternehmen laufend in zukunftsweisende<br />

Technologien: Aktuell in ein neues<br />

Lagerlogistiksystem mit belegloser<br />

Kommissionierung.<br />

Neustrukturierung der Lagerlogistik<br />

Bis <strong>zur</strong> Einführung des neuen Lagerlogistiksystems<br />

wurden sämtliche Warenbewegungen<br />

im Lager von einem eigen<br />

entwickelten EDV-System geführt und<br />

registriert. Die Distributionslogistik<br />

von Pötschke Ambiente wurde durch<br />

ein beauftragtes Speditionsunternehmen<br />

in einem externen Lager durchgeführt.<br />

Mit zunehmendem Erfolg dieses<br />

Warenbereiches reichte die Qualität der<br />

externen Dienstleistungen allerdings<br />

nicht mehr den hohen Anforderungen<br />

des Versandhändlers. Also wurde nach<br />

einer Lösung gesucht. Als sich dann am<br />

Standort Kaarst die Gelegenheit bot,<br />

die Läger von Pötschke Ambiente mit<br />

denen von Gärtner Pötschke räumlich<br />

zusammenzulegen, wurde beschlossen,<br />

die Lagerlogistik beider Unternehmen<br />

über ein neues leistungsfähiges<br />

Subsystem mit moderner Datenfunkkommunikation<br />

zu bewältigen.<br />

Ein Team aus Mitgliedern der<br />

Geschäftsleitung und der Logistikab-<br />

Alle Bilder: ProOrga<br />

Die aufgrund der Nachschubanforderung<br />

zusammengestellten Artikel werden im<br />

Kommissionierbereich von Mitarbeiterinnen<br />

über Durchlaufregale oder auch direkt vom<br />

Transportwagen in die per Fördertechnik vorbeilaufenden<br />

Versandkartons kommissioniert<br />

teilung wurde gebildet und aufgrund<br />

der hohen Komplexität der Aufgabenstellung<br />

das Fraunhofer Institut als<br />

externer Berater eingeschaltet. Die<br />

Materialflussexperten analysierten<br />

die Logistikprozesse beider Warenbereiche<br />

und erstellten ein detailliertes<br />

Lastenheft mit allen Anforderungen<br />

und Vorstellungen des Unternehmens.<br />

Anschließend selektierten die Fraunhofer-Mitarbeiter<br />

aus einer Vielzahl<br />

möglicher Softwarehäuser vier passende<br />

Anbieter, die als Partner für die<br />

Gärtner Pötschke GmbH vorgeschlagen<br />

wurden.<br />

Anpassungsfähigkeit ausschlaggebend<br />

Nach klärenden Gesprächen mit den<br />

vier Softwarehäusern und einigen<br />

Lagerbesichtigungen wurden die eingereichten<br />

Angebote und die gewonnenen<br />

Eindrücke ausgewertet. Eklatante<br />

Unterschiede in der Bereitschaft, auf<br />

die speziellen Anforderungen einzugehen,<br />

und in den Lösungsansätzen, wurden<br />

schnell deutlich. Allerdings: „Schon<br />

beim ersten Gespräch mit Lunzer +<br />

Partner war zu erkennen, dass dieser<br />

Anbieter in der Lage und bereit war, sei-


ne Softwaremodule und die erforderliche<br />

Hardware ziemlich genau auf unsere<br />

Anforderungen aus<strong>zur</strong>ichten. Auch<br />

unsere speziellen Wünsche wurden<br />

ernst genommen und bei der Planung<br />

berücksichtigt, sodass wir uns direkt<br />

gut betreut fühlten“, erklärt Paulo Duarte,<br />

Logistikleiter bei Gärtner Pötschke.<br />

„Das liegt unter anderem daran, dass<br />

wir mit Logstar ein modulares System<br />

anbieten, das heute in JAVA programmiert<br />

ist, alle Anforderungen moderner<br />

Lagerlogistik erfüllt und sich durch den<br />

plattformneutralen Ansatz und zahlreiche<br />

erprobten Schnittstellen, mit wenig<br />

Aufwand in bestehende Warenwirtschaftssysteme<br />

integrieren lässt“, fügt<br />

Matthias Gerbert, Geschäftsführer von<br />

Lunzer + Partner, an. „Darüber hinaus<br />

kennen unsere Projektleiter die Anforderungen<br />

der Versandhandelslogistik<br />

aus anderen Projekten und können weitere<br />

Verbesserungen vorschlagen und<br />

einbringen.“<br />

Unterschiedliche<br />

Kommissionierprozesse<br />

Auf eine Besonderheit wurde im Vorfeld<br />

der Projektumsetzung großen Wert<br />

gelegt: Das speziell für die pflanzlichen<br />

Produkte von Gärtner Pötschke entwickelte<br />

Kommissioniersystem sollte auch<br />

nach der Implementierung des neuen<br />

Lagerlogistiksystems weiter in Betrieb<br />

bleiben und mit Logstar zusammenarbeiten,<br />

während das neue System die<br />

Kommissionierung der Accessoires<br />

übernimmt und für die Gartenprodukte<br />

den Nachschub steuert. Auch diese<br />

ungewöhnliche Forderung konnte Lunzer<br />

+ Partner mit Logstar erfüllen, da<br />

die moderne Software über mehrere<br />

Module und Schnittstellen gleichzeitig<br />

selbst komplexeste Kommissionier- und<br />

Materialflusssteuerungen beherrscht.<br />

Bei der Realisierung des neuen Lagerlogistiksystems<br />

lieferte Lunzer + Partner<br />

auch die erforderliche Hardware:<br />

Insgesamt 23 AccessPoints wurden<br />

aufgrund einer Funkmessung installiert,<br />

sodass auf der gesamten Betriebsfläche<br />

eine sichere Datenfunkabdeckung<br />

mit gewissen Redundanzen gewähr-<br />

Logstar steuert Verschieberegal automatisch<br />

Vollautomatische Auftragszuordnung im Sorter<br />

leistet ist. Die Mitarbeiter in den verschiedenen<br />

Lagerbereichen wurden<br />

– nachdem L+P mehrere Handterminals<br />

verschiedener Hersteller <strong>zur</strong> Auswahl<br />

vorgestellt hatte – mit 30 Motorola-<br />

Handterminals und 5 mobilen Thermodrucker<br />

von Sato ausgestattet.<br />

Betrachtet man den heutigen Materialfluss<br />

in den Lägern von Gärtner Pötschke,<br />

bis hin zum automatischen Sorter,<br />

der vorkommissionierte Artikel endgültig<br />

den bis zu 7.000 Versandpaketen pro<br />

Tag zuführt, erkennt man die Komplexität<br />

dieses Lagerlogistiksystems. „Da<br />

sich die Kommissionierprozesse von<br />

Gärtner Pötschke und Pötschke Ambiente<br />

stark unterscheiden, werden sie<br />

innerhalb von Logstar getrennt behandelt.<br />

Dennoch ist es wichtig, dass alle<br />

Informationen zentral gesammelt und<br />

zusammengeführt werden, damit die<br />

Kommunikation mit den bereits vorhandenen<br />

EDV- und Steuerungssystemen<br />

reibungslos funktioniert“, erläutert Matthias<br />

Gerbert.<br />

kommissionierung 39<br />

People | Power | Partnership<br />

www.HARTING.com<br />

ident 2/10


40<br />

kommissionierung<br />

Kommissionierung pflanzlicher Waren<br />

Nach Anlieferung neuer Ware für Gärtner<br />

Pötschke werden die Artikel im<br />

Wareneingang überprüft und gezählt.<br />

Mit Hilfe der Datenfunkterminals scannen<br />

die Mitarbeiter die Waren und erfassen<br />

sie in Logstar. Daraufhin weist das<br />

Lagerlogistiksystem den verschiedenen<br />

Artikeln geeignete Lagerplätze zu<br />

und zeigt diese auf dem Display der<br />

Handhelds an. Erreicht ein Mitarbeiter<br />

beispielsweise mit einem speziellen<br />

Pflanzentransportwagen den zugewiesenen<br />

Lagerplatz, bucht er die Waren<br />

auf diesen Platz, indem er mit dem Handterminal<br />

einen am Lagerplatz angebrachten<br />

Barcode scannt. Ab diesem Moment<br />

stehen diese Artikel auch im übergeordneten<br />

WWS <strong>zur</strong> Verfügung und können<br />

bei Bedarf kommissioniert werden.<br />

Für die Nachschubsteuerung ist Logstar<br />

verantwortlich. Dafür generiert<br />

das Kommissioniersystem eine dem<br />

Bedarf von 60 Kundenaufträgen entsprechende<br />

Nachschubanforderung<br />

und übergibt diese an Logstar. Das<br />

Lagerlogistiksystem überträgt dann<br />

entsprechende Nachschubkommissi-<br />

Übersichtliche Displaymasken helfen Fehler zu<br />

vermeiden<br />

onieraufträge auf die Datenterminals<br />

der Mitarbeiter, die sie dann wegeoptimiert<br />

abarbeiten. Die korrekten<br />

Entnahmen werden dabei durch<br />

das Scannen der Barcodes an den<br />

Waren bestätigt und in Logstar verbucht.<br />

Anschließend bringen die Mitarbeiter<br />

die pflanzlichen Waren in den<br />

ident 2/10<br />

Versandbereich und befüllen die Kommissionierdurchlaufregale.<br />

Ist dieser<br />

Prozess beendet, übergibt Logstar<br />

die Daten an das WWS und die Gartenartikel<br />

stehen <strong>zur</strong> weiteren Kommissionierung<br />

in die Kundenaufträge<br />

<strong>zur</strong> Verfügung.<br />

Parallelkommissionierung von<br />

Accessoires<br />

Ganz anders verläuft der Materialfluss<br />

von Accessoires im Bereich Pötschke<br />

Ambiente. Auch hier wird nach der<br />

Wareneingangskontrolle die Ware über<br />

Barcode-Labels identifiziert und ins<br />

System gebucht. Für die Einlagerung<br />

ins moderne Hochregallager werden<br />

erneut die Identcodes gescannt, woraufhin<br />

Logstar für den betreffenden<br />

Artikel automatisch einen bestimmten<br />

Gang im entsprechenden Verschieberegal<br />

öffnet, um dem Mitarbeiter mit seinem<br />

Gabelstapler die Einlagerung der<br />

Palette zu ermöglichen. Sobald dieser<br />

Vorgang durch einen abschließenden<br />

Scan des Regalplatzes abgeschlossen<br />

ist, sind die eingelagerten Produkte im<br />

System verfügbar.<br />

Im Gegensatz zum Materialfluss der<br />

pflanzlichen Produkte, findet die Kommissionierung<br />

der Garten- und Wohnaccessoires<br />

direkt unter dem Warehouse<br />

Management System Logstar statt.<br />

Nachdem sich die Mitarbeiter über ihre<br />

Handheldterminals angemeldet haben,<br />

verteilt das WMS wegeoptimierte Kommissionieraufträge<br />

für bis zu 455 Kundenbestellungen<br />

gleichzeitig. Auf dem<br />

Display wird angezeigt, welche Artikel<br />

aus welchem Regal entnommen werden<br />

sollen. Zur Bestätigung jedes Pick-<br />

Vorgangs scannt der Kommissionierer<br />

den EAN-Code des Artikels. Daraufhin<br />

sendet Logstar via WLAN die dazu passende<br />

Kundenauftragsnummer an einen<br />

kleinen Etikettendrucker, am Gürtel des<br />

Mitarbeiters. Das Etikett mit dem Barcode<br />

des Auftrags wird nun auf den<br />

Artikel geklebt und die Ware auf einen<br />

geräumigen Transportwagen gesammelt.<br />

Haben die Mitarbeiter alle Positionen<br />

aller parallel zu kommissionierenden<br />

Für die Nachschubsteuerung pflanzlicher Artikel<br />

ist Logstar verantwortlich<br />

Aufträge abgearbeitet, bringen sie die<br />

Transportwagen mit hunderten von Artikeln<br />

in den Versandbereich. Dort werden<br />

nun alle Artikel über ein Fördersystem<br />

einem vollautomatischen Sorter zugeführt,<br />

dessen Steuerung die einzelnen<br />

Artikel über den aufgeklebten Barcode<br />

identifiziert und auf die verschiedenen<br />

Kundenpakete verteilt.<br />

Vielfältiger Nutzen<br />

Die Erfahrungen, die Gärtner Pötschke<br />

seit der Einführung des neuen<br />

Lagerlogistiksystems sammelt, sind<br />

durchweg positiv. Die wegeoptimierte<br />

Nachschubsteuerung und die Parallelkommissionierung<br />

bringen enorme<br />

Arbeitserleichterung und haben zu<br />

einer schnelleren Auftragsabwicklung<br />

geführt. Außerdem ist durch die mobile<br />

Datenerfassung mit den Handhelds<br />

eine sehr große Transparenz gegeben.<br />

Geschäftsführer Bernd Brodeßer<br />

bestätigt gerne: „Unser Durchsatz<br />

von mehr als 1.000.000 Versandpaketen<br />

pro Jahr lässt sich nicht ohne<br />

High Tech bewältigen. Wir haben mit<br />

der Neustrukturierung der Lagerlogistik<br />

den richtigen Schritt getan und<br />

mit Lunzer + Partner ein kompetentes<br />

Softwarehaus <strong>zur</strong> Umsetzung unserer<br />

Vorstellungen gefunden. Die Effizienzverbesserung<br />

im Materialfluss und die<br />

Optimierung unserer Servicequalität<br />

helfen Kosten zu senken und erlauben<br />

gleichzeitig eine weitere Steigerung<br />

unseres Umsatzvolumens.“<br />

ident


Praxisnahe Instandhaltungsabwicklung<br />

Mobile Anwendungen am Beispiel der Schott AG in Grünenplan<br />

Die SCHOTT AG entwickelt und produziert<br />

als internationaler Technologiekonzern<br />

seit 125 Jahren Spezialglas,<br />

Spezialwerkstoffe, Komponenten, Systeme<br />

und High-Tech-Lösungen. Dabei<br />

ist der Fokus des Unternehmens, nachhaltig<br />

<strong>zur</strong> Verbesserung der Lebens- und<br />

Arbeitsbedingungen der Menschen beizutragen.<br />

Die Hauptmärkte liegen in den<br />

Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie,<br />

Solarenergie, Elektronik, Optik und<br />

Automotive. Auch im internationalen<br />

Markt ist das Unternehmen in 43 Ländern<br />

mit Produktionsstandorten und Vertriebsbüros<br />

vertreten. Als einer der insgesamt<br />

7 Produktionsstandorte mit 6.700 Mitarbeitern<br />

in Deutschland, ist der Standort<br />

Grünenplan mit einem Team von 750 Mitarbeitern<br />

für einen Exportanteil von 71%<br />

verantwortlich und erwirtschaftet einen<br />

Umsatz von ca. 100 Mio. € p.a.<br />

Innerhalb des Schott Konzerns existierte<br />

kein Standard für ein Instandhaltungs(IH)-<br />

Managementsystem. In einigen Bereichen<br />

wurde die Planung und Steuerung<br />

der Instandhaltung durch das SAP PM<br />

Modul abgebildet; allerdings geschah<br />

dies weder konsequent noch durchgängig.<br />

Auf dieser Grundlage versuchten die<br />

einzelnen Standorte, mit unterschiedlichen<br />

Ansätzen (z.B. durch den Einsatz<br />

von MS Excel), die Planung und Steuerung<br />

ihrer Instandhaltung durchzuführen.<br />

Ausgehend von dieser Situation entstand<br />

das Ziel, an allen Standorten der Schott<br />

AG ein einheitliches IH-Managementsystem<br />

einzuführen. Als erstes Werk sollte<br />

der Standort Grünenplan eine Verbesse-<br />

Weitere Informationen:<br />

ENGINIUS – Beratungsgesellschaft<br />

für Informationstechnologie mbH<br />

Carl-Benz-Straße 20<br />

68723 Schwetzingen<br />

Tel: +49 6202 578157-0<br />

www.enginius.com<br />

rung der Instandhaltungsprozesse realisieren,<br />

um so zu einer Optimierung der<br />

Prozessabläufe bei Wartung und Instandhaltung<br />

beizutragen. Zudem sollten<br />

zukünftig die beiden Bereiche Instandhaltung<br />

und Instandsetzung differenziert<br />

betrachtete werden. Weitere Ziele waren<br />

die Verbesserung der Kapazitätsplanung<br />

und die Steigerung der Effizienz.<br />

Projektdaten im Überblick<br />

• Mitarbeiter in der Instandhaltung: 60<br />

• Anzahl der Benutzer ENGINIUS ® : 50<br />

• Projektumfang in Euro: ca. 95.000,-<br />

• ROI Zeitraum: 20 Monate<br />

Systemumgebung<br />

• SAP Version: 620 Final release<br />

• ENGINIUS ® Version: 2.3.024<br />

• RFID Verfahren: HF<br />

• Mobile Hardware: RPDAs mit<br />

WindowsMobile 5.0; externer<br />

Bluetooth-Pen zum Lesen der<br />

codierten RFID-Tags<br />

• Mobile Prozesse<br />

Anforderung an ein IH- Management<br />

Zunächst wurden die Anforderungen an<br />

ein zukünftiges IH-Management definiert.<br />

Auf Basis der Anforderungen wurde entschieden,<br />

das Projekt durch Einsatz<br />

einer mobilen IH-Lösung zu effektiver<br />

zu gestalten. Durch Einsatz einer mobilen<br />

Instandhaltungslösung sollte zunächst<br />

eine Beschleunigung und Verbesserung<br />

der Serviceprozesse erreicht werden.<br />

Eine zeitnahe Dokumentation der Tätigkeit,<br />

durch eine Bereitstellung von aktuellen<br />

Informationen direkt am Ort des<br />

Geschehens, stand dabei ebenso im Vordergrund<br />

wie der effiziente Einsatz aller<br />

Ressourcen. Die Mitarbeiterzufriedenheit<br />

sollte durch eine Verringerung der<br />

papiergebunden Dokumentationstätigkeit<br />

gesteigert werden. Darüber hinaus sollte<br />

sich die Möglichkeit <strong>zur</strong> Optimierung der<br />

Materialdisposition und <strong>zur</strong> effizienteren<br />

Kostenkontrolle ergeben. Die Entscheidung,<br />

das Projekt gemeinsam mit ENGI-<br />

instandhaltungssysteme 41<br />

NIUS zu realisieren, wurde aufgrund<br />

eines zuvor durchgeführten Anbietervergleiches<br />

getroffen. Die wesentlichen Vorteile<br />

der ENGINIUS mbH gegenüber den<br />

Mitbewerbern waren folgende: Nutzung<br />

vorhandener Infrastruktur (SQL-Server),<br />

schlanke Synchronisationsmechanismen<br />

und Auftragsanlegung auf PDA.<br />

Nutzen des Projektes<br />

Mit der Einführung der mobilen Instandhaltungslösung<br />

ENGINIUS ® ergibt sich<br />

ein Einsparungspotential von 55 T€ p.a.;<br />

dies entspricht einer Amortisationszeit<br />

der Investitionskosten von ca. 19 Monaten.<br />

Werden in die Berechnung zusätzlich<br />

die Betriebskosten mit einbezogen,<br />

so ergibt sich bei einer Vollkostenbetrachtung<br />

eine Einsparung von 10 T€ in<br />

den ersten 3 Jahren amortisiert werden.<br />

Nach Ablauf des Abschreibungszeitraums<br />

erhöht sich dieser Betrag auf<br />

jährlich auf 39 T€.<br />

Im Rahmen des Projektes wurden<br />

sowohl quantitative also auch qualitative<br />

Faktoren innerhalb des IH-Managements<br />

verbessert. So ergaben sich eine<br />

Reihe von Einsparungs-potentialen im<br />

Bereich der Ablauf- und Aufbauorganisation<br />

durch den effizienteren Einsatz<br />

der Mitarbeiter und Betriebsmittel. Die<br />

verbesserte Qualität der auf dem mobilen<br />

Endgerät dargestellten Daten und<br />

deren Transparenz führte zu einer Optimierung<br />

der Prozesszeiten. Ein weiterer<br />

konkreter Nutzen, der sich durch den<br />

Einsatz der mobilen IH-Lösung ENGINI-<br />

US ® ergab, ist eine effiziente Materialplanung<br />

durch den zeitnahen Überblick<br />

über den Zustand der Anlage und den<br />

Status der Auftragsbearbeitung.<br />

ident<br />

ident 2/10


42<br />

direktmarkierung<br />

Die Kraft im Wind<br />

Identifikation von Permanent-Sensor-Schrauben<br />

mit<br />

Cognex DataMan 100<br />

Windkraftanlagen bändigen in immer größer<br />

dimensionierten Anlagen die Naturgewalten.<br />

Neben den Hauptfiguren, den mächtigen Türmen<br />

und Rotoren, spielen dabei eher unscheinbare<br />

Charaktere eine große Rolle: Schrauben. Doch<br />

so einfach es auch aussehen mag, das exakte<br />

Anziehen von Schrauben ist eine Kunst für sich.<br />

Mittels Ultraschall-Permanent-Sensoren und<br />

Data-Matrix-Codes sorgt die Intellifast GmbH<br />

jetzt für perfekten Halt bei jedem Wetter.<br />

Auf den ersten Blick gleicht eine der<br />

anderen. Aber spätestens bei der Vermessung<br />

mit Ultraschall offenbart jede<br />

Schraube ihr individuelles Innenleben<br />

und eine charakteristische Oberfläche.<br />

Wenn auch nur im μ-Bereich, so<br />

gibt es doch keine zwei Schrauben mit<br />

der genau gleichen Form und Länge.<br />

Streuende Reibungswerte in Gewinde<br />

und unter Kopf machen das präzise<br />

Anziehen von Schrauben zu einer echten<br />

Herausforderung. Daher ist es kein<br />

Wunder, dass bei der drehmomentgesteuerten<br />

Montage sicherheitshalber<br />

meist Anziehfaktoren von 1,8 bis 2,0,<br />

also die Auslegung auf doppelte Maximalkraft<br />

als tatsächlich als Vorspannkraft<br />

benötigt, verwendet werden.<br />

Genau genommen sind die meisten<br />

Ralf Baumann, Karlsruhe,<br />

Fachjournalist<br />

Weitere Informationen:<br />

COGNEX Germany, Inc.<br />

Herrn Torsten Zöller<br />

Tel.: +49 721 6639-250<br />

Emmy-Noether-Str. 11<br />

76131 Karlsruhe<br />

www.cognex.com<br />

ident 2/10<br />

Schrauben überdimensioniert – zu groß,<br />

zu schwer und daher zu teuer.<br />

Vorspannkraft statt Drehmoment<br />

Wesentlich präziser lassen sich Schrauben<br />

anziehen, bedient man sich nicht<br />

des Drehmoments als Referenzgröße<br />

sondern der Zielgröße Vorspannkraft<br />

selbst. Diese berücksichtigt im<br />

Vergleich zum „Kraft mal Hebelarm“<br />

des Drehmoments nur die zum ausreichenden<br />

Vorspannen einer Schraube<br />

notwendige Kraft – unabhängig von<br />

Reibwerten. Um diese eigentliche Zielgröße<br />

exakt anwenden zu können, arbeitet<br />

man schon seit Jahrzehnten mit der<br />

Ultraschalltechnik. Sie misst die Vorspannkraft<br />

der Schraube unmittelbar<br />

beim Anziehen. Doch dabei gab es bislang<br />

noch immer eine mögliche Quelle<br />

für fehlerhafte Messwerte: das Übertragungsmedium,<br />

in der Regel ein Kontaktgel<br />

oder bei aufgeklebten Sensoren verschiedener<br />

Klebstoffe. Um diese letzte<br />

Fehlerquelle aus<strong>zur</strong>äumen, hat die Intellifast<br />

GmbH aus Speyer Permanent-Sensoren<br />

für Schrauben entwickelt.<br />

Mittels Dünnschichttechnologie werden<br />

in einem Vakuumprozess drei dauerhafte<br />

Schichten auf die Schrauben-<br />

Das Anziehen mit der richtigen Vorspannkraft<br />

sorgt für mehr Sicherheit und senkt die<br />

Wartungskosten<br />

köpfe oder -enden aufgedampft. Eine<br />

direkt mit dem Schraubenmetall verbundene<br />

Piezoschicht dient dabei als<br />

permanenter Mini-Sensor für einfache<br />

und schnelle Ultraschallmessungen.<br />

Verbindungselemente können so mit<br />

einer Genauigkeit von +/- 3% exakt mit<br />

der gewünschten Montagevorspannkraft<br />

verschraubt werden. Die Folge:<br />

Es lassen sich leichtere, kleinere und<br />

somit kostengünstigere Schrauben und<br />

Verbindungsstücke wie beispielsweise<br />

Flansche verwenden.


Mittels Ultraschall individuell eingemessen,<br />

erhält jede einzelne Schraube per aufgelasertem<br />

Data-Matrix-Code einen individuellen<br />

Steckbrief<br />

Mit Lebenslauf verschraubt<br />

Für absolute Sicherheit optimal dimensionierter<br />

Schrauben setzt die Intellifast<br />

GmbH auf die Track-and-Trace-<br />

Lösung „digifast ® “. Dabei werden<br />

Schraubenköpfe oder -enden durch<br />

einen Laser mit einem individuellen<br />

Data-Matrix-Code versehen. Hinter<br />

dem Data-Matrix-Code verbirgt<br />

sich eine zwanzigstellige Standardzahl.<br />

Zuvor mittels Ultraschall individuell<br />

eingemessen, erhält jede einzelne<br />

Schraube auf diese Weise ihren<br />

individuellen Steckbrief. Hierzu gehören<br />

neben der Referenzzeit der unverspannten<br />

Schraube auch die Kennung<br />

des Verschraubungsfalles und eine<br />

ID-Nummer.<br />

Am Ort der Montage erkennt der ID-<br />

Reader DataMan 100 von Cognex<br />

als Handheld oder integriert in einen<br />

Inspektionskopf von Intellifast die einzelne<br />

Schraube wieder. Im nächsten<br />

Arbeitsschritt weist das Messgerät<br />

LP3000B der Schraube die exakte<br />

Montagevorspannkraft zu und steuert<br />

ein hydraulisches Werkzeug bis zum<br />

Erreichen dieser Zielgröße. <strong>Der</strong> Prozess<br />

vollzieht sich nach Starten des<br />

Werkzeuges per Druckknopf vollautomatisch.<br />

Nach der Schrauben-Erkennung<br />

muss lediglich das Werkzeug an<br />

den Schraubenkopf angelegt werden.<br />

Mit Hilfe eines Messpins, der in das<br />

Standard-Anziehwerkzeug integriert<br />

ist, misst das intelligente System während<br />

der Montage die genaue Vorspannkraft.<br />

Die einfache Steuerung<br />

und schnelle Kontrolle durch das Permanent-Sensor-System<br />

optimiert den<br />

Verschraubungsvorgang.<br />

Automatisch, praktisch, dauerhaft<br />

Doch nicht nur bei der Montage bietet<br />

digifast ® mit DataMan 100 von Cognex<br />

an Bord Vorteile. Das Intellifast Messgerät<br />

LP 3000B ermöglicht auch die einfache<br />

und zerstörungsfreie Vorspannkraftmessung<br />

im verschraubten Zustand.<br />

Das weltweit kleinste, leistungsstärkste<br />

Industrie-ID-Lesegerät, der DataMan<br />

>> Dabei werden Schraubenköpfe oder<br />

-enden durch einen Laser mit einem individuellen<br />

Data-Matrix-Code versehen


44<br />

mobile datenerfassung<br />

Reinen Hof machen<br />

Effiziente Abfallentsorgungsprozesse beim<br />

Abfallwirtschaftsverband in Nordschwaben<br />

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, gilt es, genau<br />

diese Kosten zu vermeiden – in dem Prozesse<br />

optimiert und Einsparpotentiale identifiziert<br />

werden. <strong>Der</strong> Abfallwirtschaftverband (AWV)<br />

Nordschwaben erreicht mit mobilen Prozessen<br />

ein sicheres Instrumentarium, um den Anforderungen<br />

gerecht zu werden. Damit erhöht er<br />

Prozesstransparenz und erzielt wirtschaftliche<br />

Vorteile, die den gesetzlichen Parametern Rechnung<br />

tragen und gleichzeitig Mitarbeiter und<br />

Kunden zufrieden stellen.<br />

Etwa 1,3 Milliarden Tonnen Müll werden<br />

gegenwärtig jährlich in der EU produziert.<br />

Bis 2020 wird mit einem Anstieg<br />

des Abfalls um weitere fünfundvierzig<br />

Prozent im Vergleich zu 1995 gerechnet.<br />

Um einen solchen Anstieg zu verhindern,<br />

gilt die erste Priorität den Abfallrichtlinien<br />

der Abfallvermeidung und<br />

Abfallwiederverwertung. Gleichzeitig<br />

werden die Hersteller-Rücknahmeverpflichtungen<br />

verstärkt. Diese Entwicklung<br />

führt zu strengeren Nachweisverfahren,<br />

höhere Rückverfolgbarkeit von<br />

Müll und Transparenz in den müllwirtschaftlichen<br />

Prozessen. Mit der Komplexität<br />

steigen die ablauforganisatorischen<br />

Kosten.<br />

<strong>Der</strong> Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben<br />

– kurz AWV ist ein moderner<br />

Dienstleistungsbetrieb. Sein Leistungsspektrum<br />

umfasst: 45 Recyclinghöfe,<br />

über 300 Containerstationen, 80<br />

Grünabfallsammelplätze, eine Deponie,<br />

Biotonne, Papiertonne, gelber Sack,<br />

Weitere Informationen:<br />

Datalogic Mobile CEC<br />

Carl-Zeiss-Straße 31<br />

73230 Kirchheim-Teck<br />

Tel.: +49 7021 505990<br />

www.mobile.datalogic.com<br />

ident 2/10<br />

Restmülltonne, Windel- und Müllsack sack<br />

sowie kostenlose Problemmüllsammsammlung. <strong>Der</strong> AWV, die entsorgungspflichtige<br />

Körperschaft der Landkreise Dillingen<br />

a. d. Donau und Donau-Ries, entstand<br />

1977 mit dem Zusammenschluss<br />

der beiden Landkreise zu einem kommunalen<br />

Zweckverband. Mehr als 200<br />

Mitarbeiter sorgen dafür, dass rund 226<br />

000 Einwohner rund um versorgt werden.<br />

Bei einem Gesamt Abfallaufkommen<br />

von rund 150 000 Tonnen pro Jahr:<br />

davon etwa 35 000 Hausmüll und über<br />

9 000 Gewerbeabfälle.<br />

Die Verschärfung der gesetzlichen Parameter<br />

und die Steigerung der Kundenzufriedenheit<br />

stellen Entsorgungsdienstleister,<br />

wie den AWV immer wieder vor<br />

neue Herausforderungen. Welche Ressourcen<br />

können genutzt werden, um<br />

wirtschaftliche Vorteile zu erzielen und<br />

gleichzeitig Qualität und Kundenzufriedenheit<br />

zu steigern. Um eine optimale<br />

Dienstleistung unter diesen Gesichtspunkten<br />

zu erbringen, setzt der AWV<br />

modernste Technik ein. Die von Data-<br />

Ott Software – mobile Solutions<br />

Die Firma wurde 1993 gegründet<br />

und ist ein Systemhaus für mobile<br />

Lösungen. Kunden aus der Industrie<br />

Transport und Logistik, Handel, Wartung<br />

und Service, Ticketing & Payment<br />

berät, entwickelt und plant das<br />

Unternehmen individuelle Lösungen<br />

mit namhaften Hardwarekomponenten.<br />

Auch im After-Sales bietet Ott<br />

Software (www.ottsoft.com) einen<br />

umfangreichen Service: Installation,<br />

Schulung, Softwarewartung und<br />

Funkausmessung.<br />

logic Mobile und OTT Software – mobile<br />

solutions, Halblech, gelieferte Lösung<br />

optimiert den Prozess auf 45 Recyclinghöfen.<br />

Dort werden mithilfe mobiler<br />

PDA’s, Datalogic Jet und portablen<br />

Druckern Prozesse sicher, schnell und<br />

einfach bearbeitet. Im Gegensatz zu der<br />

manuellen Bearbeitung, bietet die mobile<br />

Lösung den größten Nutzen bei dem<br />

Faktor Zeit. Hier wird der Aufwand um<br />

rund dreißig Prozent reduziert.<br />

Dem Abfall wird der Prozess gemacht<br />

Bürger, die aus den Landkreisen Dillingen<br />

und Donau-Ries ihre Abfälle,<br />

Wertstoffe oder Sperrmüll auf einen<br />

Recyclinghof bringen, werden von AWV<br />

Mitarbeitern empfangen. Sie begutachten<br />

die Art und Menge der Anlieferung,<br />

halten diese fest und berechnen gegebenenfalls<br />

Gebühren. In der Vergangenheit<br />

wurde dieser Prozess manuell<br />

vorgenommen. Zeitaufwendig waren,<br />

neben dem manuellen Füllen der Vordrucke,<br />

die <strong>zur</strong>ückzulegenden Laufwege<br />

für einen Auftrag zwischen den Abladestellen<br />

und dem „Verwaltungs-Häus-


chen“ auf dem Hof: Sichten der Lieferung,<br />

Erfassung, eventuelle Berechnung<br />

und Quittierung im „Verwaltungs-Häuschen“,<br />

Kontrolle des Abladens, Vorbereitung<br />

der nächsten Aktion – das waren<br />

für einen Auftrag über 30 Meter. Ein Vorgang,<br />

der Kunden ungeduldig machte<br />

und die Mitarbeiter in Hektik versetzte.<br />

Die manuell, auf Formularen festgehaltenen<br />

Lieferungen wurden nach Dienstschluss<br />

in die zentrale Geschäftsstelle<br />

gebracht. Dort wurden die Daten von<br />

Hand in das System eingegeben. Auch<br />

diese Eingabe war sehr zeitaufwendig:<br />

handschriftliche Notizen, die schlecht<br />

zu lesen waren, in Verbindung mit eingeschlichenen<br />

Fehlern bei der Eingabe<br />

in der Zentrale, führten zu noch größerem<br />

Aufwand.<br />

„Mobile Datenerfassung ist auch in der<br />

Entsorgungsbranche keine Zukunftsmusik<br />

mehr. <strong>Der</strong> Nutzen liegt auf der<br />

Hand: deutliche Kostenreduktion durch<br />

Vereinfachung der Arbeitsprozesse, die<br />

geschickt eingesetzt zu einem erheblichen<br />

Wettbewerbsvorteil führen. Auf<br />

jeden Fall ist der richtige Mix zwischen<br />

Geschäftsmodell und Anwendungsfall<br />

zu finden. Und da ist, neben technologischem<br />

Know-how, Branchenwissen<br />

entscheidend.“, so Herbert Ott,<br />

Geschäftsführer, OTT Software – mobi-<br />

le solutions. Und das war ausschlaggebend<br />

für das System von OTT Software,<br />

bestehend aus Datalogic Jet,<br />

einem tragbaren Drucker Bixolon von<br />

Samsung und der Software AWV-Mobile.<br />

Bei den mobilen Terminals wurden<br />

drei Gerätetypen, auch mit integriertem<br />

Drucker, über drei Monate von AWV<br />

Mitarbeitern getestet. Bereits nach kurzer<br />

Zeit zeichnete sich die Tendenz ab,<br />

Terminal und Drucker zu trennen. Wäh-<br />

rend kombinierte Geräte nicht wind- und<br />

wettertauglich waren, überzeugte der<br />

Datalogic Jet durch seine Robustheit,<br />

Ergonomie und Funktionalität. t.<br />

Reinstes Vergnügen<br />

Die neue Lösung mit dem<br />

Herzstück Datalogic Jet ver-<br />

einfacht und beschleunigt t<br />

die Geschäftsprozesse beim m<br />

AWV. Bei Arbeitsbeginn mel-<br />

den sich die Mitarbeiter an n<br />

und können sofort am Ort des s<br />

Geschehens den ersten Auf-<br />

trag abwickeln: Bei Anliefe-<br />

rung erfasst der AWV Mitarbeieiter direkt am Lieferfahrzeug den Beleg<br />

elektronisch auf dem Datalogic Jet. Er<br />

gibt Art und Menge über die Tastatur ein<br />

und der PDA berechnet automatisch die<br />

zu entrichtenden Gebühren. An seinem<br />

Gürtel sind ein Drucker und die „Kasse“<br />

in Form eines Portemonnaies befestigt.<br />

Über den Drucker generiert er nach<br />

Zahlung die Quittung für den Kunden.<br />

Danach kann der Kunde seinen angelieferten<br />

Abfall an eine ihm zugewiesene<br />

Lagerstelle im Hof abladen. Mit der<br />

Bezahlung ist der Auftrag abgeschlossen<br />

und der nächste Auftrag kann erfolgen.<br />

Die erfassten elektronischen Belege und<br />

somit sämtliche Informationen des Tages<br />

werden am Ende des Tages auf Knopfdruck<br />

über GPRS/GSM an die Zentrale<br />

übertragen. Parallel werden Plausibilitätsprüfungen<br />

durchgeführt. Bei der<br />

Übertragung verhält sich das mobile<br />

Terminal wie ein Handy. Da keine lokale<br />

IT-Infrastruktur vorhanden ist, nutzt der<br />

PDA das öffentliche Netz. Mit der Übertragung<br />

löst das System die direkte Ver-<br />

mobile datenerfassung 45<br />

buchung der Tagesabschlüsse in der<br />

Finanzbuchhaltung aus. Ein Automatismus,<br />

der Zeit spart, Qualität erhöht und<br />

zeitnahe Infor Informationen liefert.<br />

<strong>Der</strong> De Nutzen der mobilen<br />

Lösung Lös zeigt, der Vergleich<br />

<strong>zur</strong> <strong>zur</strong> manuellen Methode:<br />

kostenintensive ko<br />

Vordrucke<br />

gehören ge der Vergangenheit<br />

an. Per Knopfdruck werden<br />

Belege Be erfasst und quittiert.<br />

Somit So werden sehr zeit- und<br />

personalintensive pe p r<br />

Arbeitsprozesse<br />

pr p o überflüssig. Für die<br />

Mitarbeiter Mit wird die Arbeit<br />

erleichtert erle und Laufwege<br />

gespart. gesp Auf der Kundenseite<br />

wird durch schnellere Durchlaufzeiten,<br />

wie beispielsweise sofortiger Belegausgabe,<br />

die Kundenzufriedenheit gesteigert.<br />

Durch einmalige geführte elektronische<br />

Erfassung werden Daten ohne<br />

Qualitätsverluste kommuniziert. Durchgängige,<br />

tagesgenaue Transparenz<br />

ermöglicht jederzeit schnelle und umfassende<br />

Übersicht über die Tageseinnahmen<br />

und die gelieferten Mengen. Die<br />

Daten stehen schneller <strong>zur</strong> statistischen<br />

Weiterverarbeitung <strong>zur</strong> Verfügung und<br />

können strategisch <strong>zur</strong> Optimierung der<br />

Ressourcen eingesetzt werden: Beispielsweise<br />

<strong>zur</strong> Personal-Planung in<br />

Verbindung mit Springer-Einsätzen <strong>zur</strong><br />

Abdeckung von Spitzen und <strong>zur</strong> Senkung<br />

der Kapitalbindung im Lager, durch<br />

optimale und zeitnahe Lagerführung.<br />

Alles in einem: Vereinfachung und Verbesserung<br />

interner Abläufe, die in der<br />

Kette der Abfall-Verwertung eine wichtige<br />

Rolle spielen.<br />

ident<br />

ident 2/10


46<br />

produkte<br />

7iD: Dem Inventar<br />

auf der Spur<br />

Im Mittelpunkt des Messeauftritts<br />

auf der LogiMAT<br />

2010 stand das RFID Asset<br />

Management. So zeigt der<br />

Referenzbericht der ASFi-<br />

NAG, Wien, wie die österreichische<br />

Autobahnen- und<br />

Schnellstraßen- Finanzierungs-<br />

Aktiengesellschaft<br />

mit der RFID-Lösung von 7iD<br />

Technologies rund 50.000<br />

Anlagegüter weitgehend<br />

automatisiert erfasst, verwaltet<br />

und inventarisiert. .<br />

Ein weiteres Messe-Highlight<br />

ist die standardisierte<br />

Lösung, welche 7iD Technologies<br />

für das RFID Container<br />

Management entwickelt<br />

hat. Erst kürzlich stellte das<br />

österreichische Unternehmen,<br />

mit Sitz in Graz, einen<br />

Geschwindigkeitsrekord für<br />

RFID auf. So wurden bei 245<br />

km/h passive UHF Class 1<br />

Gen 2 Transponder erfolgreich<br />

gelesen.<br />

www.7iD.com<br />

Um der steigenden Anzahl<br />

von Bestellungen mit immer<br />

geringeren Einzelpositionen<br />

gerecht zu werden, entwickelt<br />

der Intralogistik-Spezialist<br />

neue Konzepte für die<br />

Kommissionierung und filialgerechteAuftragszusammenstellung.<br />

Dabei sind<br />

schnelle, ergonomische<br />

Kommissionierstationen in<br />

Verbindung mit dynamischen<br />

Ein- und Auslagersystemen,<br />

wie dem Dematic Mulishuttle,<br />

die zeitgemäße Weiterentwicklung<br />

herkömmlicher<br />

Ware-zum-Mann Systeme.<br />

Durch reduzierte Kommissionierwege,vollautomati-<br />

Cognex: Leistungsstarke 3D-Vision-Software<br />

Das neue Softwarepaket Cognex 3D-Locate, eine Sammlung<br />

leistungsstarker 3D-Visiontools, liefert präzise<br />

3D-Positionsdaten in Echtzeit. Automationsanlagen können<br />

dadurch eine größere Vielfalt an Teilen verarbeiten,<br />

einschließlich Objekten, die schräg oder chaotisch gestapelt<br />

vorliegen. Mithilfe von 3D-Locate kann die Vision-Leistung<br />

bei schwierigen Anwendungen deutlich gesteigert<br />

und teure mechanische Befestigungen oder Messvorrichtungen<br />

erübrigen sich. Das gilt sowohl in der Logistik, bei<br />

robotergesteuerten Pick-and-Place Prozessen, bei der Präzisionsbestückungen.<br />

3D-Locate kann ebenfalls in Kombination<br />

mit anderen Cognex-Tools zum Codelesen, Messen<br />

und Prüfen verwendet werden.<br />

www.cognex.com<br />

DEMATIC: Split Case Picking und Order Assembly<br />

ident 2/10<br />

sches Behälterhandling, eine<br />

ergonomisch günstige<br />

Behälterposition zum Greifen,<br />

sowie die visuelle Führung<br />

des Kommissionierers,<br />

lässt sich mit den neuen<br />

Hochleistungskommissionierkonzepten<br />

von Dematic<br />

eine optimale Produktivität<br />

erzielen.<br />

www.dematic.com<br />

Psion Teklogix: Bringt den<br />

neuen Workabout Pro 3<br />

auf den Markt<br />

Psion Teklogix hat den<br />

Handheld-Computer Workabout<br />

Pro 3 als Nachfolgemodell<br />

des Workabout Pro<br />

G2 erstmals anlässlich der<br />

Branchenmessen LogiMAT,<br />

CeBIT und<br />

EuroCIS der r<br />

Öffentlich-<br />

keitvorge- stellt. <strong>Der</strong> r<br />

Mobil-Com-<br />

puterwurrde mit neuen enFunktionalilitätenverseehen,<br />

die ihn n<br />

zum moduularsten und nd<br />

einem der robustesten n – er<br />

entspricht der Schutzklasse<br />

Schutzklass sse<br />

IP65 – Geräte äte in seiner sseine<br />

ner Klas- Kl Klasse<br />

macht. Darüber hinaus<br />

wartet der Handheld-Computer<br />

mit optimierter Benutzerfreundlichkeit<br />

auf, denn<br />

Anwender können optional<br />

zwischen vier unterschiedlichen<br />

Tastaturlayouts wählen.<br />

So steht unter anderem<br />

eine vollständige QWERTY-<br />

Tastatur mit Zusatztasten <strong>zur</strong><br />

Verfügung. Diese erleichtert<br />

die Navigation auch dann,<br />

wenn der Anwender bei seiner<br />

Arbeit nur eine Hand<br />

benutzen kann. Ferner wurde<br />

die Darstellung des Displays<br />

verbessert, sodass es<br />

eine noch brillantere Anzeige<br />

bei gleichzeitiger Energieeinsparung<br />

von 25 Prozent<br />

bietet. Damit wird zum einen<br />

die Akkulaufzeit noch einmal<br />

deutlich verlängert und<br />

zum anderen ist das Display<br />

auch bei unterschiedlichsten<br />

Lichtverhältnissen immer gut<br />

ablesbar.<br />

www.psionteklogix.com/de


Craemer: ECOmax – die<br />

Kunststoff Halbpalette<br />

Mit ECOmax bietet Craemer<br />

eine Alternative <strong>zur</strong><br />

„Düsseldorfer“ Halbpalette<br />

aus Holz, die in den<br />

Paletten-Tauschpools von<br />

Industrie und Handel nicht<br />

immer den hohen Praxisanforderungen<br />

entspricht und<br />

zusätzliche Kosten verursacht.<br />

So werden oft minderwertige<br />

Ladungsträger<br />

in die offenen Tauschpools<br />

eingespeist, die nicht selten<br />

nach den ersten Einsätzen<br />

Beschädigungen aufweisen<br />

und dann repariert oder<br />

gleich entsorgt werden<br />

müssen. Nach Ansicht von<br />

Ekart Kuhn, Berater der Firma<br />

Ekupac in Köln, der gerade<br />

im Auftrag der European<br />

Pallet Association (EPAL)<br />

den Palettenmarkt und den<br />

Einsatz der „Düsseldorfer“<br />

Palette untersucht, lohnt<br />

sich deshalb die Verwendung<br />

hochwertiger Paletten,<br />

wenn man die Gesamtkosten<br />

über eine längere Palettenlaufzeit<br />

betrachtet. „Wer<br />

billig kauft, zahlt letzten<br />

Endes mehr“, erklärte Kuhn<br />

auf dem diesjährigen DVZ-<br />

Palettensymposium.<br />

www.craemer.com<br />

Honeywell: Dolphin 9700 mit<br />

multifunktionaler Imagingtechnologie<br />

Ausgestattet mit der vielseitigen Adaptus Imaging-Technologie<br />

von Honeywell, ermöglicht<br />

der Dolphin 9700 die Datenerfassung in unterschiedlichsten<br />

Anwendungsszenarien. So können<br />

Nutzer Unterschriften, vollfarbige Bilder<br />

und Videos aufnehmen. Automatisierte Kamerakontrolle<br />

und voreinstellbare Programme<br />

vereinfachen die Kameranutzung, reduzieren<br />

Bildunschärfen und verbessern die Bildqualität.<br />

Darüber hinaus ermöglicht der Dolphin<br />

9700 innerhalb einer einzigen Anwendung das<br />

Scannen von Barcodes und die Aufnahme von<br />

Bildern. Zudem verfügt das Gerät über multimodale<br />

Kommunikationsfunktionen wie Instant<br />

Messaging, E-Mail, Internetzugang und sprachgeführte<br />

Navigation.<br />

www.honeywellaidc.com<br />

Datalogic Automation: Barcode Imager<br />

<strong>Der</strong> Geschäftsbereich „festinstallierte<br />

Scanner“<br />

(USS) der Datalogic<br />

Automation hat<br />

die erfolgreichen<br />

Imager Produkte<br />

der Serie Matrix<br />

200 und Matrix<br />

400 für den Einsatz in<br />

der Elektronik- und Halbleiter-Industrie<br />

komplettiert.<br />

Für das Modell Matrix 400 wurde<br />

eine spezielle mit Nickel beschichtete Objektiv<br />

Abdeckung und ein ESD sicheres Polycarbonat<br />

Lesefenster entwickelt. Die Ableitung elektrostatischer<br />

Spannung ist somit gewährleistet und eine<br />

Beschädigung empfindlicher Komponenten aufgrund<br />

elektrostatischer Entladungen (ESD) kann<br />

vermieden werden. Das Gehäuse des Matrix 400<br />

ist standardmäßig mit einem ESD sicherem Lack<br />

beschichtet. Die Codequalitätsprüfung nach ISO/<br />

IEC sowie AIM DPM steht standardmäßig in allen<br />

Geräten <strong>zur</strong> Verfügung. Die Anbindung der Geräte<br />

erfolgt mittels serieller Schnittstelle, USB, Ethernet<br />

oder marktüblicher Feldbussysteme. ID-Net h „fesner“<br />

ix<br />

tz in<br />

Halbplettiert.<br />

trix 400 0 wurt<br />

Ni Nick ckel el bes e chicht h ete Objekn<br />

ESD sich cher eres es PPol<br />

olyc ycar arbo bonat<br />

elt. Die Ableitung elektrostatii<br />

äh l i d i<br />

erlaubt eine extrem einfache Kombination mehrerer<br />

Geräte <strong>zur</strong> Mehrseitenlesung.<br />

www.automation.datalogic.com<br />

www.datasensor.com<br />

produkte 47<br />

TSC BARCODE- UND<br />

ETIKETTEN DRUCKER ERFÜLLEN<br />

HÖCHSTE ANFORDERUNGEN AN<br />

DEN THERMO DRUCK<br />

INDUSTRIE<br />

BARCODE UND<br />

ETIKETTENDRUCKER<br />

TSC<br />

TRANSFER FOLIE<br />

DESKTOP DES<br />

BARCODE BAR UND<br />

ETIKETTENDRUCKER<br />

ETIK<br />

Bestleistung auf kleiner Stellfl äche, 600m Folienaufnahme,<br />

fl exible Schnittstellen, 2 Jahre Garantie<br />

Hochleistungsdrucker mit bestem Preis-Leistungsverhältnis,<br />

benutzer-installierbare Optionen, 2 Jahre<br />

Garantie<br />

TRAGBARE<br />

BARCODE UND<br />

ETIKETTENDRUCKER<br />

Leichtgewicht für mobilen Einsatz mit verkabelten<br />

oder kabellosen Anschlüssen, inkl. Bluetooth und<br />

Wireless LAN<br />

Qualitäten Wachs, Wachs/Harz und Premium<br />

Harz. Hervorragendes Druckergebnis auch bei<br />

beschichteten Unterlagen aus Papier und Kunststoff<br />

VALUE • PERFORMANCE • SUPPORT<br />

TSC Auto ID Technology EMEA GmbH<br />

Georg-Wimmer-Ring 25 | 85604 Zorneding<br />

Tel.: +49 (0) 8106 37979-00<br />

www.tscprinters.com<br />

ident 2/10


48<br />

produkte<br />

CipherLab: Neue Bluetooth-Scanner anner<br />

CipherLab bringt eine neue<br />

Serie von leistungsfähigen Bluetooth-Scannern<br />

auf den Markt. kt.<br />

Die Barcode-Scanner der 1500er- 00er-<br />

Serie lesen Daten per CCD oder der Laser<br />

schnell und präzise ein. Durch die<br />

extrem hohe Bluetooth-Reichweite<br />

von bis zu 90 Metern<br />

und den leistungsfähigen Speichermodus<br />

sind die Scanner<br />

der 1500er-Serie auch bei der Weiterverarbeitung Weiterve ve vera ra rarb rb r ei eitu i tu tung ng n der d dder<br />

d<br />

Daten sehr flexibel. Die Geräte schaffen im Batch- Batch-Mode h-Mo Mo Mode d<br />

bis zu 32.000 Scans mit einer Akkuladung und und nd können kkönnen<br />

bis zu 256 Scans zwischenspeichern, hern, wenn sie ssie<br />

ie außerhalb auß ußer erha halb lb<br />

der Bluetooth-Reichweite eingesetzt setzt werden. CipherLab<br />

richtet sich mit den neuen Scannern an Unternehmen, die<br />

auf effiziente Datenerfassung in weitläufigen Arbeitsräumen<br />

angewiesen sind.<br />

www.cipherlab.com<br />

SIEMENS:Code-Lesesystem für den industriellen Einsatz<br />

Das stationäre<br />

1D/2D-Code-Lesesystem<br />

Simatic<br />

MV420 zeichnet<br />

sich durch hohe<br />

Lesesicherheit, kleine<br />

Bauform sowie<br />

vielfältige Kommunikations-<br />

und<br />

Anschlussmöglichkeiten<br />

aus. Das<br />

kompakte Gerät<br />

in hoher Schutzart<br />

IP67 liest sowohl<br />

einfache, kontrastreiche Codes wie auch DPM (direct parts<br />

marks)-Codes selbst bei schwierigen Umgebungsbedingungen.<br />

Das 1D/2D-Code-Lesesystem Simatic MV420 mit der<br />

Auflösung 640 x 480 Pixel verfügt über eine integrierte M12-<br />

Linse und unterstützt Arbeitsabstände von 1 bis 22,5 Zentimetern.<br />

<strong>Der</strong> Arbeitsabstand ist mittels integriertem Fokus<br />

variabel einstellbar. Neben der integrierten Beleuchtung kann<br />

optional eine externe Beleuchtung angeschlossen werden.<br />

Simatic MV420 verarbeitet bis zu 40 Codes pro Sekunde.<br />

Per „Multi-Code-Reading“ lassen sich mehrere und auch<br />

unterschiedliche Codes pro Bildaufnahme decodieren. Von<br />

Vorteil ist dies zum Beispiel beim Pulk-Lesen mehrerer<br />

Objekte auf einem Stapel.<br />

www.siemens.com/simatic-sensors/mv<br />

ident 2/10<br />

Carema : BIP7000 der neue<br />

Logistik Allrounder<br />

Ausgestattet mit den wegweisenden<br />

Technologien der BIP6000 Serie, ist der<br />

BIP7000 die konsequente Erweiterung der<br />

bewährten PIDION Produkt-Palette. Basis<br />

seiner Leistungsfähigkeit bildet wie schon<br />

beim BIP6000 der innovative PXA320 –<br />

806MHz Prozessor. In Verbindung mit seinen<br />

256MB RAM definiert der BIP7000<br />

unter Windows Mobile 6.5 Geschwindigkeit<br />

völlig neu. Wie schon sein PDA-Pendant<br />

BIP6000 macht sich der BIP7000 die<br />

chipbasierte A-GPS instanFix II Technologie<br />

zu Nutze = sekundenschnelle Erstpositionierung ohne teure<br />

Internetdownloads. Selbstverständlich verfügt der BIP7000<br />

standardmäßig ebenfalls über Bluetooth, Summit-WLAN,<br />

RS232, USB Host & Client sowie Bluebird’s Touch-Window<br />

Technologie.<br />

Mit den Ausstattungsoptionen 3 Megapixel AF Kamera mit<br />

LED-Flash, Laserscanner oder 2D-Imager und GSM/HSDPA<br />

Modul, steht dem Anwender ein Allrounder für Intra- wie auch<br />

Extra-Logistik <strong>zur</strong> Verfügung, der seines Gleichen sucht. Mit<br />

nur 340g gehört der IP65 geschützte BIP7000 zu den leichtesten<br />

seiner Klasse. Die verbrauchseffizienten Komponenten<br />

sorgen in Verbindung mit dem 3.390 mAh-Akku für eine Einsatzbereitschaft<br />

von weit mehr als nur 1 Schicht.<br />

www.caremahardware.de<br />

Nordic ID: Morphic mit GPRS-Modul und 2D-Imager<br />

Als Highlight zeigt Nordic ID auf der LogiMAT<br />

den PL3000 Cross Dipole UHF. Mit seinen<br />

zwei gekreuzten Dipol-Antennen kombiniert<br />

der RFID-Handheld die Lesereichweite einer<br />

linearen Antenne mit der Richtungsunabhängigkeit<br />

von zirkularen Antennen und minimiert<br />

dadurch den Energieverbrauch. Die<br />

RFID-Performance des Nordic ID PL3000<br />

Cross Dipole wurde jüngst vom European EPC<br />

Competence Center (EECC) zertifiziert. <strong>Der</strong> r<br />

RFID-Handheld überzeugte dabei nicht nur in n<br />

den Kategorien Sendeleistung, Antennenchaharakteristik und Praxistauglichkeit mit sehr guten enErgebnissen, sondern erzielte im Bereich Empfangsempfindlichkeit<br />

mpfi findlichke keit it<br />

sogar den besten Wert, der je in einem EECC-PrüfverfahC-Prüfverfahren<br />

gemessen wurde. Die zwei gekreuzten Dipol-Antennen lA<br />

des PL3000 ermöglichen das Auslesen von RFID-Tags aus<br />

einer Distanz von mehr als vier Metern.<br />

www.nordicid.de


Schreiner LogiData: RFID-Lösungen für den industriellen Einsatz<br />

Das ((rfid))-RTI Label<br />

ermöglicht es, logistische<br />

Prozesse einfach<br />

und schnell auf RFID<br />

umzustellen. Das Label<br />

wird direkt auf den<br />

Mehrwegtransportbehälter<br />

appliziert und hält harten Belastungen<br />

über viele Jahre stand. Speziell<br />

<strong>zur</strong> Kennzeichnung von metallischen<br />

Bauteilen zeigt Schreiner LogiData<br />

gleich drei Innovationen: Das ((rfid))-Flag<br />

Tag mit seiner senkrecht <strong>zur</strong> Oberfläche<br />

stehenden Antenne erfasst Gegenstände<br />

über eine hohe Reichweite und ist<br />

zudem äußerst flexibel und kostengüns-<br />

SMARTRAC: SmartTopTag<br />

SMARTRAC N.V. bietet eine neue<br />

Version des SmartTopTag als Teil des<br />

etablierten Produktportfolios für industrielle<br />

Anwendungen an. <strong>Der</strong> neue<br />

Tough Operation Performance (T.O.P.)<br />

Disc Transponder ist jetzt auch in der<br />

Hochfrequenz (13,56 MHz) gemäß ISO<br />

Standard 15693 verfügbar. <strong>Der</strong> robuste<br />

Transponder ist darauf ausgerichtet,<br />

die wachsende Nachfrage nach RFID<br />

Transpondern zu bedienen, die eine<br />

gute Kombination aus Lesereichweite<br />

und Robustheit für den rauen industriellen<br />

Einsatz erfordern. Mit einem Durchmesser<br />

von 34 Millimetern und einer<br />

S.A.S. GROUP: Professioneller GPS-Ortung<br />

<strong>Der</strong> SAS Locator ist eine Lösung, die es<br />

ermöglicht, Daten eines zu ortenden Fahrzeuges<br />

über Fernabfrage auszulesen.<br />

Das Produkt erlaubt die Echtzeitüberwachung<br />

eines Fahrzeuges, liefert die Positionshistorie<br />

und versendet Warnungen<br />

per SMS oder E-Mail bei Vorfällen, wie<br />

etwa dem Befahren oder Verlassen eines<br />

festgelegten Bereiches (Geofencing), bei<br />

Diebstahl, Unfall, Geschwindigkeitsüberschreitungen<br />

und weiteren. <strong>Der</strong> SAS<br />

Locator bietet darüber hinaus eine ferngesteuerte<br />

Motorsperre und kann in das<br />

Alarmsystem des Fahrzeuges integriert<br />

tig. Robust und langlebig<br />

ist das ((rfid))-Foam<br />

Label: Antenne und<br />

Metallteil sind durch<br />

eine Schaumstoffschicht<br />

getrennt. Das<br />

RFID-Label kann leicht<br />

appliziert werden und ist somit besonders<br />

gut geeignet für Metallcontainer<br />

und Gitterboxen. Geringe Abmessungen<br />

und eine extrem flache Bauweise<br />

bietet das ((rfid))-Loop Label, welches<br />

über einen Schlitz im metallischen<br />

Untergrund geklebt wird.<br />

www.schreiner-logidata.de<br />

Dicke von<br />

6 Millimetern<br />

eignet<br />

sich der<br />

SmartTopTag sehr gut für industrielle<br />

Anwendungen, bei denen eine<br />

Beständigkeit gegen Chemikalien,<br />

Erschütterungen und Temperaturschwankungen<br />

entscheidend ist. <strong>Der</strong><br />

Transponder kann an Metallanwendungen<br />

angebracht und sowohl mit<br />

Flachkopf-, als auch mit Senkkopfschrauben<br />

befestigt werden.<br />

www.smartrac-group.com<br />

werden. Zum Beispiel lässt sich mit dem<br />

Locator System die Geschwindigkeit von<br />

Fahranfängern überwachen. Des Weiteren<br />

kann auch die Fahrtroute überprüft<br />

und somit der sichere Umgang mit dem<br />

Fahrzeug sichergestellt werden.<br />

www.sasgrup.com<br />

produkte 49<br />

ident 2/10


50<br />

produkte<br />

Turck: Kompakter Data-<br />

Matrix-/Barcode-Reader<br />

Mit dem DataMatrix-/Barcode-Leser<br />

iVu BCR in<br />

Schutzart IP67 ergänzt<br />

Turck seine Vision-Sensor-<br />

Familie iVu. <strong>Der</strong> kompakte<br />

Reader wurde von Turcks<br />

Optik-Partner Banner Engineering*<br />

entwickelt und ist<br />

wie alle iVu-Modelle ohne<br />

PC direkt über den Touchscreen<br />

an der Geräterückseite<br />

programmierbar. <strong>Der</strong><br />

iVu BCR erkennt 2D-Data-<br />

Matrix- und 1D-Barcodes,<br />

bei Bedarf sogar<br />

bis zu zehn unterschied-<br />

liche Codes in einem<br />

Bild. Neben DataMatrix-<br />

Codes erfasst der iVu<br />

BCR folgende Barcode-<br />

Typen: Code128, Code39,<br />

CODABAR, Interleaved 2<br />

of 5, EAN13, EAN8, UPCE,<br />

Postnet, IMB und Pharmacode.<br />

Mit Lesezeiten<br />

von etwa 90 ms für einen<br />

DataMatrix-Code und rund<br />

30 ms für einen Barcode<br />

lässt sich der Reader auch<br />

in schnelle Produktionsabläufe<br />

integrieren. Mit Hilfe<br />

des 68,5mm-Farb-LCD-<br />

Touchscreens (Auflösung:<br />

320 x 240 Pixel) und einer<br />

intuitiven Menüführung<br />

können selbst Anwender<br />

ohne Bildverarbeitungskenntnisse<br />

den Reader<br />

mühelos direkt am Gerät<br />

parametrieren.<br />

www.turck.com<br />

ident 2/10<br />

viastore: Standard-WMS für jeden Lagertyp<br />

Das Standard-Lagerverwaltungssystem viad@t, das von Datenbanken,<br />

Betriebssystemen und Hardware unabhängig ist, bildet<br />

sämtliche Lagerfunktionen ab, die zwischen Wareneingang und<br />

Verladung erforderlich sind. viad@t besteht aus einem Basispaket,<br />

dessen Funktionen je nach Anforderung, Anlagentyp und<br />

Leistung dazu geschaltet oder ausgeblendet werden können.<br />

Damit ist das WMS für komplexe Logistikzentren mit verschiedenen<br />

Lagern und hoher Performance ebenso geeignet wie für<br />

Automatiklager mit geringem bis mittlerem Umschlag oder für<br />

konventionelle Lager. Es ist hochflexibel und passt sich im Lauf<br />

der Jahre an Wachstum, veränderte Bedürfnisse und an neue<br />

Prozesse der Unternehmen an. viad@t enthält zudem alle erforderlichen<br />

Bausteine <strong>zur</strong> Steuerung von Regalbediengeräten,<br />

Fördertechnik, Sortern und anderen mechanischen Komponenten.<br />

Es regelt darüber hinaus die Steuerung und Visualisierung<br />

komplexer Materialfluss-Systeme.<br />

www.viastore.de<br />

Feig Electronic: „Quick Start Wizard“<br />

Durch das Konfigurationsprogramm<br />

ISOStart mit einem integrierten<br />

“Quick Start Wizard”<br />

wird die Anwenderfreundlichkeit<br />

von RFID-Lösungen maßgeblich<br />

erhöht und insbesondere Neukunden<br />

mit wenig Erfahrung können<br />

mühelos in die Nutzung der RFID-Technologie einsteigen.<br />

Mit ISOStart werden alle applikationsrelevanten Parameter in<br />

die Reader programmiert und die Readerfunktionen getestet.<br />

Das Programm wird für alle Produkte der Produktfamilien<br />

OBID i-scan ® HF und OBID i-scan ® UHF verwendet. Quick<br />

Start Wizard begleitet Nutzer bei der Auswahl der wichtigsten<br />

Parameter. <strong>Der</strong> Quick Start Wizard sorgt dafür, dass der<br />

angeschlossene RFID-Reader nach wenigen Klicks in der<br />

Lage ist, Transponder auszulesen und somit seine Funktionen<br />

in den verfügbaren „Reader Modes“ anzuzeigen.<br />

www.feig.de<br />

WAROK: Zeigt neues<br />

Tablet-Terminal von<br />

Höft & Wessel<br />

Skeye, der Geschäftsbereich<br />

der Höft & Wessel AG für<br />

mobile Lösungen, stellt mit<br />

dem skeye.e-motion ein neues<br />

mobiles Terminal in Tablet-Form<br />

vor, das sich durch<br />

eine Vielfalt von Funktionen<br />

und Kommunikationsmöglichkeiten<br />

auszeichnet und in<br />

idealer Weise für den Einsatz<br />

im Außendienst und in der<br />

Logistik geeignet ist. Die Villinger<br />

WAROK GmbH, Value-<br />

Added-Distributor (VAD) des<br />

Hannoverschen Unternehmens<br />

und anderer namhafter<br />

Hersteller, präsentierte das<br />

innovative Multitalent erstmals<br />

bei ihren Messeauftritten<br />

auf der diesjährigen<br />

LogiMAT in Stuttgart. und<br />

der CeBIT in Hannover. <strong>Der</strong><br />

in Form und Funktion bisher<br />

einzigartige skeye.e-motion<br />

bietet mit seinem 5,7 Zoll-<br />

VGA TFT-Display (Touchscreen)<br />

neben optimaler<br />

Darstellung von Daten und<br />

Grafiken durch automatische<br />

Lichtanpassung (tageslichttauglich)<br />

auch eine äußerst<br />

hohe Bedienerfreundlichkeit.<br />

Dazu tragen auch eine<br />

Navigationswippe und fünf<br />

Funktionstasten sowie sein<br />

geringes Gewicht von unter<br />

800 Gramm bei.<br />

www.warok.de


Vocollect: Mit eigener SAP WM-Schnittstelle<br />

Die neu vorgestellte Schnittstelle erlaubt es SAP-Anwendern,<br />

Vocollect Voice ohne Middleware oder proprietäre Voice-<br />

Programmiersprachen in bestehende SAP WM-Systeme zu<br />

integrieren. Dadurch können die Vorteile sprachgestützter<br />

Arbeit besonders einfach und schnell realisiert werden. Die<br />

Vocollect-Lösung unterstützt aktuell die Standard-SAP-Transaktionen<br />

LM05 (Auslagerung nach TA-Nummer) und LM45<br />

(Kommissionieren und Packen) sowie kundenspezifische<br />

Lösungen. In der Planung sind weitere Logistikanwendungen,<br />

darunter Einlagerung, laufende Inventur, Warenannahme,<br />

Lagerauffüllung und interne Transporte.<br />

www.vocollect.com<br />

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© 2010 Datamax-O’Neil. All Rights Reserved. ���������������������<br />

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Pepperl+Fuchs: Neues UHF IDENT-System<br />

für die Intralogistik<br />

An das IDENTControl Sysystems können alle gängigen n<br />

Frequenzen im Mischbetrieb<br />

angeschlossen werden. Die<br />

einheitliche Bedienung, die e<br />

universelle Befehlsstruktur für<br />

das SPS-Programm und die robusobuste, EMV-stabile Ausführung im Metallgehäuse machen<br />

die Inbetriebnahme einfach und sicher. Die Palette der<br />

Schreib-/Leseköpfe wurde um die Familie der UHF Antennen<br />

erweitert. Die kompakte UHF Antenne wird nur über<br />

einen M12 Stecker bequem angesteckt und findet in der<br />

Intralogistik großen Gefallen. Behälter und Paletten lassen<br />

sich ebenso identifizieren wie Karossen im Automobilbau.<br />

Da passive Datenträger in Etikettenform schon für wenige<br />

Cent zu haben sind und wir Reichweiten bis zu 6 Metern<br />

realisieren, ist dieses System eine echte Alternative zum<br />

oft eingesetzten Barcode. Es bietet aber entscheidende<br />

Vorteile: Daten schreiben, kein direkter Sichtkontakt<br />

nötig, Pulklesung und die Unempfindlichkeit gegenüber<br />

Verschmutzung.<br />

www.pepperl-fuchs.com<br />

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produkte 51<br />

Finally, a printer tough enough to withstand forklift vibration, simple enough to<br />

learn in minutes, and small enough to mount where you need it. The MP Compact4<br />

Mobile Mark II printer is the world’s only printer designed to be installed directly<br />

on a forklift! This versatile workhorse can be mounted flat, sideways or even upside<br />

down. The MP Compact4 Mobile Mark II is powered directly from the forklift, and<br />

the oversized media capacity keeps paper changes to a minimum. Loading paper is<br />

so easy you can leave your gloves on. The MP Compact4 Mobile Mark II printer will<br />

reduce errors, save you time, and increase your productivity.<br />

�����������������������������������������������������������<br />

�������������������������������������������<br />

ident 2/10


52<br />

rfid-technologie<br />

„Diamanten und RFID sind die besten Freunde“<br />

Identifikation und Rückverfolgbarkeit<br />

bei HRD<br />

Antwerp mit PJM RFID<br />

& Scanology<br />

<strong>Der</strong> System-Integrator Scanology BV hat ein<br />

Identifikations- und Nachverfolgungssystem<br />

für Diamanten, unter Verwendung der Magellan<br />

RFID PJM Plattform, an das Unternehmen HRD<br />

Antwerp Institute of Gemmology übergeben.<br />

HRD Antwerp NV ist eines der weltweit<br />

bedeutenden Diamanten Zertifizierungs-Institute<br />

für Edelsteinkunde.<br />

HRD Antwerpen bietet Dienste für<br />

das professionelle Diamanten Business<br />

an, indem sie sowohl Produkte<br />

als auch Dienstleistungen für dieses<br />

Geschäftsfeld bereitstellen, die<br />

sowohl für die Diamanten-Industrie<br />

als auch für den Handel sehr hilfreich<br />

sind. Bereits seit mehr als 30 Jahren<br />

Jos Giezen<br />

Technical Sales Manager<br />

AutoID RFID/RTLS<br />

Scanology BV<br />

Heinz Moormannstraat 1E<br />

NL-5831 AS Boxmeer<br />

Tel.: +31 485 56 16 16<br />

j.giezen@scanology.nl<br />

www.scanology.eu<br />

ident 2/10<br />

genießt HRD Antwerp das Vertrauen<br />

der gesamten Diamantenindustrie für<br />

die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen<br />

Systemlösungen, verbunden<br />

mit ihrer weitreichenden Erfahrung und<br />

Sachkenntnis in diesem Metier sowie<br />

mit ihrem allgemein sehr angesehenen<br />

Zertifizierungs-Labor.<br />

HRD Antwerpen erteilte Scanology<br />

den Auftrag für die Realisierung einer<br />

vollständigen Lösung <strong>zur</strong> Automatisierung<br />

der Datenerfassung und für das<br />

Management der Berichterstellung im<br />

HRD Diamant Zertifizierungs-Labor. Diese<br />

technische Lösung führt <strong>zur</strong> vollständigen<br />

Verfolgbarkeit aller Diamanten im<br />

Diamanten-Labor und <strong>zur</strong> verbesserten<br />

operationellen Effektivität. Scanology<br />

wählte als Datenerfassung die Magellan<br />

PJM RFID-Technologie, welche auf der<br />

Basis der Scanology Softwareplattform<br />

arbeitet. PJM repräsentiert eine neue<br />

Generation der Radio Frequenz Identifikation<br />

und erfüllt dabei die Anforderungen<br />

des internationalen Standards ISO<br />

18000 Teil 3 Betriebsart 2.<br />

Richard Rees, President von Scanology,<br />

betonte, dass sich “PJM mit seiner<br />

hervorragenden Geschwindigkeit<br />

und der vollständigen Zuverlässigkeit<br />

als das “System der Wahl” angeboten<br />

habe, um die strengen Anforderun-


Über Magellan Technology<br />

Magellan Technology ist ein Technologie-Entwickler, Hersteller und Lizenzgeber<br />

von herausragenden RFID- Transponder Lese- und Schreib-Modulen mit<br />

13.56MHz Frequenz. Magellan entwickelt und verkauft RFID Chips, Einleger<br />

und ein vollständiges Programm von Transpondern mit Phase Jitter Modulation<br />

(PJM) -Technologie, welche die Anforderungen des internationalen Standard<br />

ISO/IEC 18000 Teil 3 Betriebsart 2 erfüllt. PJM RFID Systeme werden in vielen<br />

kritischen Applikationen eingesetzt, wie z.B. in Spielcasinos, im Dokumenten-<br />

Management, bei Post-Diensten, in der Schmuck- und Diamantenbranche, im<br />

Medizinsektor und in der Pharmazie.<br />

>> Das PJM Stapel-Transponder-Konzept<br />

bietet enorme Vorteile für den<br />

Einsatz im Diamanten-Handel


54<br />

rfid-forschung<br />

Forschungsprojekte der Logistik<br />

Erkennen statt scannen<br />

Mehrere aktuelle Forschungsprojekte befassen<br />

sich gegenwärtig mit Entwicklungen <strong>zur</strong> weiteren<br />

Automatisierung und Effizienzsteigerung bei<br />

Material- und Informationsflüssen. Zwei zukunftsorientierte<br />

Projekte stehen vor dem Abschluss –<br />

und bieten praxistaugliche Ergebnisse.<br />

Mit „IdentProLog“ und „Internet der<br />

Dinge“ stehen in den kommenden<br />

Monaten zwei aktuelle Forschungsprojekte<br />

vor dem Abschluss, deren<br />

Ergebnisse die Intralogistik der Zukunft<br />

nachhaltig prägen werden. Die Zielsetzung<br />

der Projekte lässt sich unter der<br />

Maxime „Erkennen statt scannen“<br />

zusammenfassen. Während mit IdentProLog<br />

dabei explizit Einsatzoptionen von<br />

RFID zunächst für interne Materialflüsse<br />

entwickelt und getestet wurden, fokussierte<br />

das Forschungsprojekt „Internet<br />

der Dinge“ wandelbare Echtzeit-Logistiksysteme<br />

auf Basis intelligenter Agenten<br />

für den produktionsnahen Bereich.<br />

Dabei wurde in verschiedenen Szenarien<br />

der Nutzen hinterfragt, den moderne<br />

Technologien in spezifischen, logistisch<br />

relevanten Anwendungen bieten kann.<br />

Beide Projekte führten zu interessanten,<br />

praxistauglichen Ergebnissen.<br />

Mit dem vom Bundesministerium für<br />

Bildung und Forschung (BMBF) geförderten<br />

Projekt IdentProLog ist es<br />

gelungen, RFID-Schreib-/Lesegeräte in<br />

Flurförderzeuge zu integrieren und den<br />

beleglosen Informationsfluss mit übergeordneten<br />

IT-Systemen zu verknüpfen.<br />

Das Ziel, dezentrale Datenhaltung<br />

Kevin Stuck<br />

Software-Entwickler der<br />

PSI Logistics GmbH<br />

PSI Logistics GmbH<br />

Dircksenstraße 42-44<br />

10178 Berlin (Mitte)<br />

www.psilogistics.com<br />

ident 2/10<br />

an logistischen Einheiten bei Umschlagprozessen<br />

automatisch zu erfassen<br />

und im überlagernden System zu verbuchen,<br />

konnte im Echtbetrieb unter<br />

Produktionsbedingungen erfolgreich<br />

nachgewiesen werden. Wirtschaftlichkeitsberechnungen,<br />

sowie die Prüfung<br />

der zuverlässigen Erfassung von<br />

Ladungsträgern und Ladeeinheiten in<br />

Dauerversuchsreihen, zeigen positive<br />

Ergebnisse. Unter den acht Partnern des<br />

interdisziplinären Forschungsprojektes<br />

IdentProLog war PSI Logistics für die<br />

Entwicklung der Software-Komponenten<br />

zuständig. Basis bildete das Staplerleitsystem<br />

(SLS) aus dem Warehouse<br />

Management System PSIwms.<br />

Besonderheit des Projektes<br />

„IdentProLog“<br />

Durch die RFID-Ausstattung ist das<br />

Flurförderzeug nicht nur in den Waren-,<br />

sondern vollständig auch in den Informationsfluss<br />

integriert. Wichtigste<br />

Komponente von IdentProLog ist ein<br />

Software-Kommunikationsmodul im<br />

Datenterminal auf dem Stapler. Damit<br />

wird der Stapler zu einem mobilen<br />

Gate. Dazu sind die Lagerplätze und<br />

die Ladungsträger zunächst mit Tags<br />

gekennzeichnet. Dies eröffnet künftig<br />

– etwa bei Avis und Erfassung der<br />

Paletten- und Wareninformationen –<br />

Optimierungsoptionen für die gesamte<br />

Supply Chain. Die Flurförderzeuge werden<br />

vom Staplerleitsystem geführt. Problemstellung:<br />

Das RFID-Lesegerät soll<br />

nicht ständig aktiv sein, sondern lediglich<br />

die erforderlichen Warenflussvorgänge<br />

(Bilder: STILL GmbH)<br />

erfassen. Es galt, die zusätzliche Hardwareausstattung<br />

der Stapler mit einer<br />

intelligenten Erkennungssoftware auszustatten,<br />

die die Aktivitäten des Staplers<br />

analysieren, die RFID-Lesung auslösen<br />

sowie die Ladungsträger erkennen und<br />

ihre Informationen aufnehmen kann.<br />

>> Als informatorischer Backbone der Logistik übernimmt<br />

die Software dabei eine maßgebliche Funktion<br />


derung der Lagersituation informiert,<br />

ohne dass die Mitarbeiter tätig werden<br />

müssen. Manuelle Eingaben <strong>zur</strong> Erfassung<br />

oder Bestätigung von Warenbewegungen<br />

und Transporten entfallen.<br />

Ein neuer automatisierter und standardisierter<br />

Prozess mit einem gewissermaßen<br />

RFID-basierten Staplerleitsystem,<br />

dessen Investitionskosten sich – je nach<br />

Grad der Prozessoptimierung – bereits<br />

in einem überschaubaren kurz- bis<br />

mittelfris tigen Zeitrahmen amortisieren.<br />

„Dinge“ mit einer elektronischen<br />

Identität versehen<br />

In dem ebenfalls vom BMBF geförderten<br />

Forschungsprojekt „Internet der<br />

Dinge“ war PSI Logistics als Software-<br />

Partner eingebunden. Zielvorgabe in<br />

diesem Zusammenhang war es, Möglichkeiten<br />

zu entwickeln, wie und in welchen<br />

Anwendungen die so genannte<br />

Agententechnologie Vorteile im Umfeld<br />

des Internet der Dinge bieten kann. Solche<br />

Agenten lassen sich als Systeme<br />

beschreiben, die im Rahmen bestimmter<br />

Entwicklungsziele selbstständig kritische<br />

Entscheidungen treffen können.<br />

Ihre Autonomie, ihre Fähigkeit, Aktionen<br />

ohne Eingriff weiterer Systeme<br />

oder Benutzer auszuführen, prädestiniert<br />

sie geradezu für die Verwendung<br />

in Umgebungen, die dem Internet<br />

der Dinge zugeschrieben werden können.<br />

Dabei können Agenten nicht nur<br />

auf Veränderungen in ihrer Umgebung<br />

reagieren, sondern auch proaktiv Initiativen<br />

zu einer situativen Verbesserung<br />

ergreifen und darüber hinaus mit anderen<br />

Agenten interagieren, um bestimmte<br />

Ziele zu erreichen.<br />

Basierend auf den im Forschungsprojektgewonnenen<br />

Ergebnissen<br />

hinsichtlich der Agenten-Charakteristika,<br />

hat PSI Logistics überdies<br />

im theoretischen<br />

Szenario eines dezentralen,Agenten-basierten<br />

Staplerleitsystems<br />

(aSLS) praxisorientierte<br />

Optionen entwickelt und<br />

geprüft, wie diese standardisierten<br />

Komponenten mit dezentraler<br />

Eigenintelligenz auszustatten und wie<br />

sie auf sich selbst organisierende und<br />

sich selbst steuernde, dezentrale Strukturen<br />

aus<strong>zur</strong>ichten sind.<br />

Um es kurz zu fassen: Ein aSLS ist geeignet,<br />

die strikt hierarchisch aufgebauten<br />

und von einer zentralen Verwaltung<br />

abhängigen konventionellen SLS-Strukturen<br />

im Sinne einer dezentralen, der<br />

Vision vom Internet der Dinge entsprechenden,<br />

sich selbst organisierenden<br />

und steuernden Struktur abzulösen.<br />

Unter anderem mit selbstständig ausgeübten<br />

Ausgleichsprozessen bei Sollabweichungen<br />

oder vielfältigen Optionen<br />

für individuelle Kommissionierstrategien<br />

und das Auftragsmanagement kann,<br />

die Entwicklung eines realen aSLS den<br />

Anwendern gegenüber einem herkömmlichen<br />

SLS dabei eine Reihe nachhaltiger<br />

Vorteile bei der Effizienzsteigerung und<br />

Prozessoptimierung bieten.<br />

rfid-forschung 55<br />

Erkennen statt scannen –<br />

Informationserfassung bei IdentProLog<br />

„IdentProLog“ im „Internet der Dinge“<br />

Denkbar ist hingegen die Zusammenführung<br />

von Ergebnissen aus dem<br />

Projekt IdentProLog mit Erkenntnissen<br />

aus dem Szenario eines aSLS.<br />

So könnten staplerspezifische Daten<br />

mit Hilfe der Stapler-Ereignisbox und<br />

des RFID-Lesegerätes über USB-<br />

Anschluss an den für den Stapler<br />

zuständigen aSLS-Agenten weitergeleitet<br />

werden. Die Daten ließen sich<br />

ohne nennenswerten Aufwand per<br />

Plug&Play in das Gesamtsystem übernehmen.<br />

Die Einsatzbereiche eines<br />

neuen Flurförderzeuges/Terminals<br />

wären im Warehouse Management<br />

System PSIwms hinterlegbar. Damit<br />

wären Terminals sofort verfügbar, der<br />

Stapler ohne aufwändige Programmierungen<br />

umgehend in die Prozesse<br />

integrierbar. Das aSLS wäre in einer<br />

solchen Anwendung für die dezentrale<br />

Staplerführung und die Transportauftragsberechnung<br />

verantwortlich.<br />

Das Konzept einer solchen Anbindung<br />

des Terminals an die Steuerung des<br />

Staplers existiert bereits. Aber praxisfreie<br />

Anwendungen erfordern weitere<br />

Untersuchungen und Kooperationsprojekte<br />

mit den Staplerherstellern.<br />

ident<br />

ident 2/10


56<br />

sprachkommissionierung<br />

Sprachgestütztes Arbeiten<br />

REFA-Untersuchung: Pick-by-Voice bis zu 36%<br />

schneller als Pick-by-Scan<br />

Die Kommissioniermethode Pick-by-Voice ist<br />

nicht nur erheblich effizienter als Pick-by-Paper,<br />

sondern auch als Pick-by-Scan. Objektiv festgestellt<br />

hat dies die REFA in einer Untersuchung<br />

im IAW (Institut für Angewandte Warehouse-<br />

Logistik). Die Arbeitskräfte, erfahrene Picker,<br />

waren mit Vocollect Voice je nach Kommissionierart<br />

17 bis 23 Prozent schneller als mit MDE-<br />

Geräten und Scannern. Beim Multi-Order-Picking<br />

benötigten sie sogar 36 Prozent weniger Zeit pro<br />

Durchgang. Gegenüber papierbasierter Kommissionierung<br />

ergaben sich mit Voice – ohne<br />

Berücksichtigung von Multi- Order – Zeitvorteile<br />

von 25 bis 35 Prozent.<br />

Im Rahmen der REFA-Untersuchung<br />

wurde nach wissenschaftlichen Kriterien<br />

die Effizienz der Kommissioniermethoden<br />

Pick-by-Voice, Pick-by-Scan<br />

und Pick-by-Paper für die wichtigsten<br />

Kommissionierarten überprüft: die<br />

Stückkommissionierung, die Kommissionierung<br />

von Verpackungseinheiten<br />

(VPE) und die gemischte Kommissionierung.<br />

Für Pick-by-Voice und Pickby-Scan<br />

ermittelte die REFA zudem<br />

den durchschnittlichen Zeitbedarf für<br />

Frank W. Rissler,<br />

Regional Sales Manager<br />

Vocollect Europe<br />

Central and Eastern Europe<br />

Tel:. +49 2841 440-267<br />

www.vocollect.com<br />

identische Multi-Order-Durchgänge.<br />

Erwartungsgemäß ergaben sich große<br />

Zeitvorteile, wenn mit Vocollect Voice<br />

statt mit Papierlisten gearbeitet wurde.<br />

Bei der Stückkommissionierung<br />

wurden die Pick-Runden im Schnitt 35<br />

Prozent schneller absolviert, bei der<br />

Kommissionierung von Verpackungseinheiten<br />

durchschnittlich 25 Prozent<br />

rascher. Bei Durchgängen mit gemischter<br />

Kommissionierung waren die Picker<br />

mit Vocollects Sprachtechnologie gut<br />

26 Prozent früher fertig.<br />

>> Mit Vocollect Voice waren die Mitarbeiter<br />

ident 2/10<br />

im Mittel 36 Prozent schneller mit ihren Aufgaben<br />

fertig als mit MDE-Gerät und Scanner


n a c h b e r i c h t e<br />

LogiMAT 2010 in Stuttgart<br />

Logistik rüstet sich mit Auto-ID für den Aufschwung<br />

Mit 22 Fachforen und 115 Referenten, 64 Ausstellervorträgen und vier<br />

separaten Eventflächen bot die LogiMAT 2010 den Besuchern gemäß ihrem<br />

Motto eine „Messe mit Mehrwert“. Die Vielzahl hochwertiger Fachinformationen<br />

ermöglichte den Teilnehmern, sich bei neuen Technologien und<br />

Strategien sowie den praktischen Aspekten der Intralogistik auf aktuellem<br />

Stand zu halten.<br />

Auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist die LogiMAT<br />

2010, 8. Internationale Fachmesse für Distribution, Material-<br />

und Infomationsfluss gefragt. 763 Aussteller (+6,7 Prozent)<br />

aus 23 Ländern auf 52.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche<br />

machten die LogiMAT 2010 vom 2. bis 4. März zu dem<br />

europaweit beachteten Intralogistik- Event des Jahres. Mit<br />

19.400 Fachbesuchern wurde die alte Bestmarke aus dem<br />

Vorjahr von 16.250 Besuchern um 19,4 Prozent übertroffen.<br />

Nahezu gleichmäßig verteilte sich das Interesse der Besucher<br />

auf die Ausstellungsbereiche Lagerlogistik, Betriebseinrichtungen,<br />

Robotertechnik, Hebebühnen, Förderbänder und<br />

Gabelstapler, RFID-Technologie und Verpackungssysteme.<br />

Überall in den Hallen konnten sich die Besucher vom Ideenreichtum<br />

der Intralogistikbranche überzeugen, kommentierte<br />

Kazander das Leistungsangebot der Aussteller. „Gefragt<br />

waren vor allem Ideen, in denen sich Effizienz und Nachhaltigkeit<br />

sinnvoll ergänzen, also der Mensch und intelligente<br />

Technologien eine sinnvolle Symbiose eingehen“, so Kazander.<br />

Die nächste LogiMAT 2011 findet vom 8. bis 10. Februar<br />

2011 auf der Neuen Messe in Stuttgart statt.<br />

Beste Produkte auf der LogiMAT 2010 in Stuttgart<br />

Ein System für das Internet der Dinge, eine Hebehilfe für<br />

Kommissionierer und eine Software für den Onlinehandel –<br />

die Sieger des Wettbewerbs „Bestes Produkt“ anlässlich<br />

der 8. Internationalen Fachmesse für Distribution, Material-<br />

und Informationsfluss LogiMAT 2010 heißen: Lanfer CAR-<br />

GO-TECHNIK, Gebhardt Transport- und Lagersysteme und<br />

gaxsys. Alle Gewinner haben nach Ansicht der Jury die<br />

Gemeinsamkeit, trotz der Wirtschaftskrise, in Innovationen zu<br />

investieren. Sie haben besonders kunden-freundliche Produkte<br />

und Systeme mit hohem Nutzwert entwickelt. Vergeben<br />

wurde der Preis „Bestes Produkt“ an die ausgezeichneten<br />

Unternehmen am Abend des Eröffnungstags der LogiMAT<br />

2010 auf der Landesmesse in Stuttgart.<br />

Auto-ID: Die Basistechnologie der Logistik<br />

Insgesamt präsentierten sich auf der LogiMAT 2010 mehr als<br />

35 AIM-Mitgliedsunternehmen. Zu den Mitgliedsunternehmen<br />

auf dem AIM-Gemeinschaftsstand zählten die AutoID-<br />

Experten auto.ID.solution, Balluff, Deister Electronic, Harting<br />

Electric, Membrain, REA Elektronik, Ubisense, Warok und<br />

die Fachhochschule Osnabrück. „<strong>Der</strong> neu gestaltete AIM-<br />

Gemeinschaftsstand stellte zusammen mit dem gegenüber<br />

gelegenen Tracking & Tracing Theatre einen unübersehbaren<br />

Anlaufpunkt für Messebesucher dar. Das gab den beteiligten<br />

Unternehmen eine viel größere Sichtbarkeit, als wenn Sie<br />

auf Einzelständen erschienen wären“, resümiert Wolf-Rüdiger<br />

Hansen, AIM-Geschäftsführer, den LogiMAT-Auftritt seines<br />

Verbandes.<br />

Weitere Informationen:<br />

EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH<br />

Tel.: +49 89 32391-253<br />

www.logimat-messe.de<br />

veranstaltungen 57<br />

ident 2/10


58<br />

veranstaltungen<br />

EuroCIS Innovative AutoID-Projekte stark nachgefragt<br />

Die EuroCIS 2010 beweist,<br />

dass Web-Technologien sich<br />

in der gesamten Prozesskette<br />

des Handels immer<br />

weiter durchsetzen. Zahlreiche<br />

Lösungen rund um den<br />

Einsatz von mobilen Technologien<br />

standen ebenso<br />

im Mittelpunkt wie digitale<br />

Videoüberwachung, Self-<br />

Checkout und Self-Scanning<br />

oder die zentrale Integration<br />

von IT-Systemen. 190 Aussteller<br />

aus 22 Nationen präsentierten<br />

drei Tage lang<br />

zukunftsweisende IT- und<br />

Sicherheitslösungen für alle<br />

Bereiche des Handels. Insgesamt<br />

5.400 Fachleute kamen<br />

an den Rhein, um sich über<br />

das speziell auf den Handel<br />

und seine Partner zugeschnittene<br />

Angebot zu informieren.<br />

Hohen Zuspruch fand das<br />

EuroCIS Forum, dass sich<br />

inzwischen zu einem integralen<br />

Bestandteil der EuroCIS<br />

entwickelt hat. <strong>Der</strong> Vortrag<br />

zu den Erfahrungen im RFID-<br />

Projekt bei Gerry Weber am<br />

ersten Messetag war dermaßen<br />

gefragt, dass die Plätze<br />

im Forum kaum ausreichten.<br />

Die AutoID-Technologie<br />

hat übergreifend Einzug im<br />

Handel gehalten und dazu<br />

beigetragen, dass Retail-<br />

Die weltweite Wirtschaftskrise hat 2009 voll auf die deutsche<br />

Intralogistik durchgeschlagen. Auf der Jahrespressekonferenz<br />

des Forum Intralogistik im VDMA in Frankfurt<br />

rechnen führende Branchenvertreter mit einem weiteren<br />

Umsatzrückgang auch in diesem Jahr. „Nach den uns bislang<br />

vorliegenden Zahlen gehen wir davon aus, dass die<br />

deutsche Intralogistik 2009 einen Umsatz von 17,1 Milliarden<br />

Euro erzielt hat“, sagte Christoph Hahn-Woernle, Geschäftsführender<br />

Gesellschafter der viastore systems GmbH und<br />

Sprecher des Forum Intralogistik im Verband Deutscher<br />

Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). „Gegenüber<br />

dem Rekordjahr 2008 ist der Umsatz damit um 21 Prozent<br />

<strong>zur</strong>ückgegangen.“ Auch für das laufende Jahr geht Hahn-<br />

Woernle von einem Rückgang um weitere 17 Prozent aus.<br />

„Die Produktivitätssteigerung und damit verbunden eine<br />

Personalreduzierung wird für viele Unternehmen unserer<br />

Branche überlebenswichtig sein“, so Hahn-Woernle weiter.<br />

„Hier wird es verstärkt um eine Verbesserung der Systeme<br />

und damit um Rationalisierung und Optimierung – und Rationalisierung<br />

heißt auch Automatisierung.“<br />

Um diesen Zwang zu Innovationen weiter zu fördern, hat<br />

sich die Forschungsgemeinschaft Intralogistik/Fördertechnik<br />

und Logistiksysteme (IFL) zum Ziel gesetzt, mittels einer<br />

vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung die Konkur-<br />

Unternehmen auch in einem<br />

ökonomisch schwierigen Jahr<br />

effizient wirtschaften konnten.<br />

Dies ist das Fazit der<br />

diesjährigen EuroCIS vom 2.<br />

bis 4. März 2010 in Düsseldorf.<br />

Im Rahmen der führenden<br />

europäischen Fachmesse<br />

für IT und Sicherheit im Handel<br />

zeigten folgende AIM-<br />

Mitgliedsunternehmen ihre<br />

neuesten Technologien: ADT,<br />

Avery Dennison, Checkpoint<br />

Systems, Citizen Systems<br />

Europe, Datalogic, GOD<br />

Barcode Marketing, Nordic<br />

ID, Océ-Deutschland, Opticon<br />

Sensoren, Psion Teklogix,<br />

PULSA, RAKO Security<br />

Jahrespressekonferenz des Forum<br />

Intralogistik im VDMA<br />

ident 2/10<br />

Label, REA Elektronik, RFiT<br />

Solutions, TOSHIBA TEC<br />

EUROPE Retail Information<br />

Systems. Aussteller ist<br />

zudem der AIM-Allianzpartner<br />

GS1 Germany. Die nächste<br />

EuroCIS findet im Rahmen<br />

der EuroShop 2011 vom 26.<br />

Februar bis 02. März 2011 in<br />

Düsseldorf statt.<br />

www.eurocis.com<br />

Die CeMAT-Präsidiumsmitglieder(vlnr): Wolfgang Albrecht und Peter<br />

Günther sowie Christoph Hahn-Woernle, Sprecher des Forums Intralogistik<br />

im VDMA.<br />

renzfähigkeit der Branche auch im internationalen Wettbewerb<br />

zu sichern. „Große Optimierungspotenziale bestehen<br />

aus meiner Sicht entlang der gesamten Supply Chain“, sagte<br />

Wolfgang Albrecht, Vorsitzender des IFL-Vorstands in<br />

Frankfurt. Die RFID-Technik sieht Albrecht dabei als eine<br />

wichtige Zukunftstechnik, um Daten effizient transportieren<br />

zu können. „Entscheidend aus meiner Sicht ist allerdings<br />

vor allem, was hinterher mit diesen Daten passiert“,<br />

so Albrecht.<br />

www.forum-intralogistik.org


CeBIT 2010<br />

Aussteller sind mit dem Verlauf zufrieden<br />

Die CeBIT 2010 endete mit einem Zuwachs bei<br />

den Besucherzahlen. An den fünf Veranstaltungstagen<br />

wurden 334 000 Besucher auf dem Messegelände<br />

in Hannover begrüßt. Damit stieg die<br />

Zahl der Besucher im Fünftagesvergleich um 3,7<br />

Prozent. <strong>Der</strong> Anteil der professionellen Besucher<br />

blieb mit mehr als 80 Prozent stabil. Das ausgebaute<br />

Konzept der CeBIT 2010 bündelt die Kernthemen<br />

der ITK-Branche in vier anwenderorientierte<br />

Plattformen und lenkt damit die Aufmerksamkeit<br />

auf die Innovationskraft der digitalen Branche. Eine<br />

Umfrage unter BITKOM-Mitgliedern hat ergeben, dass die Mehrheit der Aussteller<br />

den Messeverlauf sehr positiv bewertet. „Die CeBIT hat die Aufbruchstimmung<br />

in der Branche weiter verstärkt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm<br />

Scheer. „Viele Aussteller fahren mit guten Aufträgen und hohen Erwartungen<br />

an das Nach-Messe-Geschäft nach Hause. Die CeBIT hat der IT- und Kommunikationsbranche<br />

genau den Schub gegeben, den sie nach der Wirtschaftskrise<br />

braucht.“<br />

AIM-Mitglieder heben darüber hinaus die internationale Bedeutung der CeBIT hervor:<br />

„Die Messe war für uns ein voller Erfolg. Wir haben deutlich mehr geschäftsrelevante<br />

Gespräche geführt als in 2009. Darunter war ein hoher Anteil an<br />

potenziellen Partnern. Über ein Drittel der Interessenten kam aus dem Ausland.<br />

In 2011 sind wir sicher wieder dabei“, berichtet Dominik Rotzinger, Geschäftsführer<br />

des AutoID-Distributors Warok. Diesen Trend bestätigt auch Reinhard Jurisch,<br />

Geschäftsführer von Microsensys, „Die Zahl unsere Messekontakte war zwar<br />

geringer als im Vorjahr, aber sie wiesen eine höhere Qualität auf.“ Auf dem AIM-<br />

Gemeinschaftsstand im AutoID/RFID Solutions Park waren neben Feig Electronic<br />

und Microsensys auch die Mitgliedsunternehmen Albis Technologies, Logopak<br />

Systeme, Baltech und Maxicard vertreten. Weitere AIM-Mitgliedsunternehmen<br />

stellten im AutoID/RFID Solutions Park aus.<br />

www.CeBit.de<br />

veranstaltungen 59<br />

ident 2/10


60<br />

veranstaltungen<br />

EURO ID 2010 kommt mit<br />

Innovationen und Community<br />

Die 6. Int. Fachmesse und<br />

Wissensforum für automatische<br />

Identifikation – EURO<br />

ID 2010 findet vom 4. – 6.<br />

Mai 2009 in der EXPO XXI in<br />

Köln statt. Hier können sich<br />

Besucher über optische Identifikationstechniken<br />

wie Barcode,<br />

2D-Code, 3D-Code,<br />

die elektronischen Identifi-<br />

kationstechniken wie RFID,<br />

Sensorik und GPS sowie<br />

Softwaresysteme informieren.<br />

Außerdem werden<br />

benachbarte Technologien<br />

wie zum Beispiel IT-Security<br />

und Telematik positioniert,<br />

aber auch Serviceangebote,<br />

Training und Consulting rund<br />

um die automatische Identifikation.<br />

Aktuelle Entwicklungen im<br />

Bereich automatische Identifikation<br />

zeigen, daß derzeit<br />

eine grundlegende Neubewertung<br />

der Technologie<br />

stattfindet. Lange wurde<br />

AutoID-Technik bloß als eine<br />

Optimierungsmethode unter<br />

vielen betrachtet, beispielsweise<br />

zum wirtschaftlicheren<br />

Betrieb von Logistikprozessen.<br />

Jetzt mehren sich die<br />

Anzeichen, daß AutoID <strong>zur</strong><br />

strategischen Option für<br />

Laetus Open House 2010 Track & Trace im Fokus<br />

Laetus lädt Kunden und Partner am 14. und 15. April zum<br />

Dialog. Das Unternehmen ist weltweiter Anbieter von<br />

Lösungen für die Packmittel- und Füllgutkontrolle und Mitglied<br />

der Coesia-Gruppe. Beim Open House zeigt Laetus<br />

eine Auswahl seiner optischen Kontroll- und Prüfsysteme<br />

für Abpacklinien, modellhaft integriert in die Maschinen<br />

verschiedener OEM-Partner. Ein besonderer Fokus liegt<br />

dabei auf Lösungen <strong>zur</strong> seriellen Kennzeichnung von Faltschachteln<br />

sowie zu deren Verifikation insbesondere im<br />

Inlinebetrieb. Demonstriert werden unter anderem innovative<br />

Applikationen <strong>zur</strong> Blisterfüllgutprüfung, <strong>zur</strong> Faltschachtelmarkierung<br />

mit manueller sowie serialisierter<br />

ident 2/10<br />

die Schaffung von<br />

Wettbewerbsfä- f ähigkeit<br />

avanciert. ert.<br />

Ohne eindeutige, ge,<br />

schnelle und integegrierte Identifikation on<br />

von Bestands- und<br />

Bewegungsdaten en von<br />

Produkten lassen n sich brach<br />

liegende Optimierungspoierungspotenziale nicht heben. ben. Immer aus Teilstücken ganze ganzeKetten Ketten<br />

mehr Unternehmen erken- <strong>zur</strong> effektiveren Steuerung<br />

nen, dass Lokalisierungs- von Prozessen in Industrie,<br />

und Identifizierungstechnik Behörden oder Gesundheits-<br />

als Katalysator für das in wesen aufbauen lassen. <strong>Der</strong><br />

Krisenzeiten wichtige Reen- AutoID-Technik werden von<br />

gineering von Geschäftspro- allen namhaften Analysten<br />

zessen nutzbar ist.<br />

enorme Wachstumschancen<br />

zugesprochen – wenn<br />

Hinzu kommt, dass es nicht es gelingt, die notwendi-<br />

immer der „große Rahmen“ gen Integrationsprojekte zu<br />

sein muß, in dem Auto- starten und zu verknüpfen.<br />

ID-Projekte stattfinden. Angesichts notwendiger<br />

Auch Nischenprodukte und Optimierungsmassnahmen<br />

-Anwendungen sind wich- in allen Wirtschaftszweigen<br />

tig. Entweder um zu zeigen, ist gerade die jetzige Phase<br />

in welchen speziellen Berei- nach dem Durchschreiten<br />

chen die Auto ID-Technik der Krisen-Talsole am besten<br />

bereits zum Einsatz kommt. geeignet, um Prozesse effi-<br />

Oder um heraus zu finden, zienter und wettbewerbsfähi-<br />

welche Module für das Aufsetzen<br />

großer Lösungen vorger<br />

zu gestalten.<br />

handen sind und wie sich www.euro-id-messe.de<br />

Data-Matrix-Kontrolle sowie Waagen <strong>zur</strong> Gewichtskontrolle,<br />

außerdem Lösungen für die serialisierte Etikettierung<br />

von Flaschen sowie für die Etikettenkontrolle.<br />

Zudem wird eine komplett mit der Track-&-Trace-Lösung<br />

von Laetus ausgestattete Verpackungslinie vorgestellt.<br />

Ergänzende Diskussionsrunden sowie Vorträge von<br />

Partnern des Unternehmens bieten die Möglichkeit zum<br />

direkten Erfahrungsaustausch über aktuelle Markt- und<br />

Produktionsanforderungen sowie individuelle Problemstellungen.<br />

www.laetus.com


v o r b e r i c h t e<br />

Gemeinschaftsstand<br />

Produktschutz auf der<br />

HANNOVER MESSE 2010<br />

Unter dem Motto ‚Effizienter<br />

– Innovativer – Nachhaltiger‘<br />

zeigt die HANNOVER MES-<br />

SE vom 19. bis 23. April 2010<br />

Innovationen, Entwicklungen<br />

und Technologien sowie<br />

neue Materialien aus der<br />

Welt der Industrie. Mit den<br />

Schwerpunktthemen Energie,<br />

Mobilität, Automation<br />

sowie industrielle Zulieferung<br />

bildet die HANNOVER MESSE die zentralen Branchentrends<br />

der Industrie ab. Die neun internationalen Leitmessen der<br />

HANNOVER MESSE sind ein Spiegel der weltweiten Technologietrends<br />

in der industriellen Produktion und Entwicklung.<br />

Das Thema Energieeffizienz zieht sich als roter Faden durch<br />

alle Leitmessen und Sonderveranstaltungen. Es werden neue<br />

Lösungen zu Themen wie mobile Automatisierungslösungen,<br />

Mikromaterialbearbeitung oder Leichtbautechnologien präsentiert.<br />

Zahlreiche Sonderschauen, Kongresse, Diskussionsforen,<br />

Seminare und Workshops mit hochkarätiger<br />

Besetzung machen die HANNOVER MESSE zu einem international<br />

einzigartigen Technologie-Event.<br />

<strong>Der</strong> durch Produktpiraterie entstandene weltweite Schaden<br />

wird in einer aktuellen OECD-Studie (November 2009) auf rund<br />

250 Milliarden US-Dollar geschätzt. Berücksichtigt man auch<br />

immaterielle Güter und die wirtschaftlichen Folgen für Verbraucher<br />

und Gesellschaft, werden noch höhere Beträge erreicht:<br />

Auf 750 Milliarden US-Dollar bezifferte die ICC (International<br />

Chamber of Commerce) diesen Schaden. Im Zentrum des Ausstellungsschwerpunktes<br />

Identification, Vision & Protection steht<br />

der Gemeinschaftsstand Produktschutz. Hier zeigen Hersteller<br />

ihre bereits im Markt befindlichen Produktschutzlösungen. Darüber<br />

hinaus präsentiert die vom Bundesministerium für Bildung<br />

und Forschung (BMBF) initiierte Forschungsoffensive „Innovationen<br />

gegen Produktpiraterie“ ihre aktuellen Ergebnisse.<br />

www.hannovermesse.de<br />

veranstaltungen 61<br />

May 31 - June 2, 2010<br />

Congress Center | Messe Frankfurt, Germany<br />

International Conference and Exhibition for the<br />

Organic and Printed Electronics Industry<br />

JOIN US FOR THE UPCOMING<br />

INTERNATIONAL EVENT OF THIS<br />

EMERGING INDUSTRY<br />

LOPE-C is a must for all involved or interested<br />

in the field of organic and printed electronics.<br />

LOPE-C is the official annual industry-driven<br />

and guided conference and exhibition of the<br />

OE-A.<br />

Join us for the largest event in the field and<br />

meet executives and experts from management,<br />

development and science. See latest<br />

products and new technologies from leadingedge<br />

companies at the exhibition.<br />

SEE AND HEAR THE LATEST ON:<br />

Materials Production<br />

Devices Applications<br />

Processes Services<br />

Equipment End-Users<br />

LOPE-C FEATURES:<br />

Business Conference<br />

Main Conference<br />

Exhibition<br />

Pre-Conference Seminars<br />

www.lope-c.com<br />

ident 2/10


62<br />

veranstaltungen<br />

Organische und gedruckte Elektronik gegen<br />

Produktpiraterie<br />

Die LOPE-C (Large Area,<br />

Organic & Printed Electronics<br />

Convention) ist die von<br />

der Industrie getragene jährliche<br />

Konferenz und Ausstellung<br />

der organischen<br />

und gedruckten Elektronik.<br />

LOPE-C präsentiert die wirtschaftlichen<br />

Trends und den<br />

breiten wissenschaftlichen<br />

Fortschritt in allen Themenfeldern<br />

und fokussiert im<br />

Ausstellungsteil auf die Produktion<br />

und Applikationen.<br />

LOPE-C 2010 findet vom 31.<br />

Mai bis zum 2. Juni 2010 im<br />

Congress Center der Messe<br />

Frankfurt statt. Sie wird<br />

gemeinsam organisiert von<br />

der Organic Electronics<br />

Association (OE-A) und der<br />

Messe Frankfurt Ausstellungen<br />

GmbH.<br />

Die organische und gedruckte<br />

Elektronik bietet neue<br />

Lösungen für das alte Problem<br />

des Markenschutzes von<br />

Konsumgütern und industriellen<br />

Produkten in globalen Lieferketten.<br />

Elektrisch kodierte<br />

Funketiketten vernetzen die<br />

Produkte mit den Sicherheitsarchitekturen<br />

ihrer rechtmäßigen<br />

Hersteller und entlarven<br />

Fälschungen – am Point of<br />

Sale. Und nicht nur Konsumgüter<br />

sind begehrte Objekte<br />

der Produktpiraterie in langen<br />

globalen Lieferketten. Auch<br />

die Einkäufer industrieller<br />

Komponenten und Ersatzteile<br />

kämpfen gegen Falsifikate<br />

mangelnder Qualität. Funk-<br />

Etiketten oder RFID-Tags,<br />

auf Foliensubstrate aufgedruckt,<br />

sind der innovative<br />

Lösungsansatz zum nachhaltigen<br />

Schutz der Produkte<br />

und deren Verpackungen.<br />

Das ist nicht einfach: Hersteller<br />

und Fälscher liefern sich<br />

einen harten, immer schnelleren<br />

Wettlauf um die Führungsposition.<br />

www.lope-c.com<br />

Transponder Roadshow – Letzter Termin in 2010<br />

27. April 2010, Crowne Plaza Heidelberg<br />

<strong>Der</strong> letzte Termin in 2010, der 9. Transponder Roadshow, steht vor der Tür: Am 27. April 2010<br />

trifft sich die RFID-Branche in Heidelberg, um sich über aktuelle Transponder-Entwicklungen<br />

und neue RFID-basierte Lösungen auszutauschen. Über 90 Teilnehmer werden erwartet, um<br />

sich über neue Anwendungen sowie Planung und Realisierung von RFID-Projekten zu informieren.<br />

Besonders die Möglichkeit für die Teilnehmer, mit zahlreichen Experten aus der Praxis<br />

zu sprechen, kam bei Besuchern und Referenten gleichermaßen gut an. Die Transponder<br />

Roadshow liefert sowohl für den RFID-Neuling als auch dem Experten einen Überblick darüber,<br />

wie vielfältig RFID heute bereits eingesetzt wird. Das Forum eignet sich auch, um Fragen<br />

mit mehreren Experten gleichzeitig zu diskutieren. Die Partner der TRS 2010 sind: Avery Dennison<br />

Deutschland GmbH, Bluhm Systeme GmbH, deister electronic GmbH, Dematic GmbH,<br />

Feinwerk- und Drucktechnik GmbH, FEIG ELECTRONIC GmbH, HARTING Electric GmbH &<br />

Co. KG, IDENTEC SOLUTIONS, ident – Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung<br />

und Identifikation, Infineon Technologies AG, PAV CARD GmbH, Psion Teklogix GmbH, Siemens<br />

AG, smart-TEC GmbH & Co. KG, SOFTCON AG und Texas Instruments.<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

ident 2/10<br />

9. Logistik<br />

Informationstage<br />

E+P lädt ein zum Praxis-Treff<br />

Das Warehouse-Experten-Forum<br />

geht in die<br />

neunte Runde: Am 21.<br />

und 22. April lädt Ehrhardt<br />

+ Partner (E+P) zu den 9.<br />

Logistik Informationstagen<br />

(LIT) nach Boppard-<br />

Buchholz. Die Veranstalter<br />

vermitteln Fachbesuchern<br />

durch Best-Practice-Beispiele<br />

sowie praktische<br />

Tests und Live-Demonstrationen<br />

einen umfassenden<br />

Einblick in neueste<br />

Technologien für das und<br />

Optimierungsmöglichkeiten<br />

im Warehouse. Veranstaltungs-Highlight<br />

ist<br />

die Präsentation der neuen<br />

Version des Lagerführungssystems<br />

LFS.<br />

Mit dem Weinlogistikdienstleister<br />

top Logistik<br />

und PV Automotive,<br />

einem der fünf größten<br />

Autoteile-Großhändler<br />

Deutschlands, geben<br />

gleich zwei interessante<br />

Anwender dem Publikum<br />

wertvolle Einblicke<br />

in eigene Warehouse-<br />

Projekte. Abgerundet<br />

werden die Logistik Informationstage<br />

von praktischen<br />

Demonstrationen<br />

und Live-Tests. Hier erleben<br />

die LIT-Gäste unter<br />

anderem das von E+P<br />

entwickelte Interaktive<br />

Voice-Picking – eine Variante<br />

der sprachgeführten<br />

Kommissionierung, die<br />

im Takt mit den vor- und<br />

nachgelagerten Prozessen<br />

<strong>zur</strong> Leistungssteigerung<br />

im Lager beiträgt.<br />

www.ehrhardt-partner.com


Industrieverband für Automatische<br />

Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />

AIM-D e.V.<br />

Deutschland – Österreich – Schweiz<br />

Verband für Automatische<br />

Identifikation (Auto-ID),<br />

Datenerfassung und Mobile<br />

Datenkommunikation<br />

AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit<br />

Auto-ID verbundenen Technologien und Verfahren<br />

und repräsentiert über 150 Mitglieder in<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu<br />

gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute<br />

und andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion<br />

von AIM Global, Pittsburgh, USA, und AIM<br />

EMEA, Brüssel, Belgien, dem weltweiten Dachverband,<br />

der seit mehr als 30 Jahren aktiv ist<br />

und mehr als 700 Mitglieder in 43 Ländern hat.<br />

www.AIMglobal.org<br />

www.AIM-D.de<br />

so erreichen sie uns<br />

AIM-D e.V.<br />

Richard-Weber-Str 29<br />

68623 Lampertheim<br />

Tel.: +49 6206 13177<br />

Fax: +49 6206 13173<br />

E-Mail: info@aim-d.de<br />

www.aim-d.de<br />

www.kompetenzzentrum-autoid.de<br />

Ansprechpartner:<br />

Gabriele Walk,<br />

Wolf-Rüdiger Hansen<br />

Neue Mitglieder<br />

AIM gewinnt vier neue Mitglieder<br />

Die Mitgliederzahl unseres Verbandes<br />

wächst. Im Zuge des AIM-Frühjahrsforums<br />

begrüßten wir vier zukunftsorientierte<br />

Unternehmen, die sich<br />

für die AIM-Mitgliedschaft entschieden<br />

haben. Damit ist AIM auf einem<br />

guten <strong>Weg</strong>, seine Stellung als führender<br />

Industrieverband für AutoID weiter<br />

zu festigen.<br />

www.how-to-organize.de<br />

how to organize Gesellschaft für<br />

Technologieentwicklung mbH ist ein<br />

Tochterunternehmen des international<br />

tätigen Medizintechnikherstellers<br />

Karl Storz GmbH & Co. KG in Berlin<br />

und hat auch gleich am Auftritt des<br />

CeBIT-Leutturms für den Healthcare-<br />

Sektor teilgenommen. Professor Dr.<br />

Omid Abri, Geschäftsführer der H2O,<br />

hebt die Bedeutung der RFID-Technologie<br />

sowie die gemeinsamen Ziele mit<br />

AIM hervor: „Die Arbeit mit RFID im<br />

Gesundheitswesen wird den Dienstleistungsprozess<br />

straffen und die Qualität<br />

für die Patientenfürsorge erheblich<br />

verbessern. Letztendlich ermöglicht<br />

die Prozessautomatisierung die Konzentration<br />

auf die Kernkompetenz des<br />

Personals – das Wirken und Helfen am<br />

Patienten. Wir sind sicher, als AIM-<br />

Mitglied vom weltweiten Branchen-<br />

und Forschungsnetzwerk profitieren<br />

zu können.“<br />

www.murata.com<br />

Zu den neuen Verbandsmitgliedern<br />

gehört Murata Elektronik GmbH, deutsche<br />

Tochter eines japanischen Konzerns.<br />

Murata entwickelt neuartige<br />

Materialien und multifunktionale Modu-<br />

aim 63<br />

le für die Integration in AutoID-Lösungen<br />

sowie ein wachsendes Portfolio an<br />

RFID-Produkten. „Uns hat überzeugt,<br />

dass AIM über zahlreiche Experten verfügt,<br />

die in wichtigen Gremien in Berlin<br />

und Brüssel die Standardisierung und<br />

Harmonisierung von RFID- Technologien<br />

vorantreiben“, so Alexander Schmoldt<br />

von Murata.<br />

www.tec-tus.de<br />

Auch Tectus Transponder Technology<br />

GmbH ist neues Mitglied: „Uns beeindruckt<br />

das umfangreiche technologische<br />

Know-how der AIM-Mitglieder. Im<br />

Rahmen der technologiespezifischen<br />

Arbeitskreise mit Schwerpunkten wie<br />

Sicherheit oder RFID werden wichtige<br />

Themen vorangetrieben, bei denen wir<br />

unser langjähriges RFID-Know-how mit<br />

einbringen können“, ist Udo Doege von<br />

Tectus überzeugt.<br />

www.autoid-solution.com<br />

Viertes neues Mitglied ist die auto.<br />

ID.solution GmbH, Start-up-Unternehmen<br />

und Systemintegrator, spezialisiert<br />

auf RFID-Lösungen. Es war<br />

bereits auf der LogiMAT auf dem AIM-<br />

Stand dabei. Peter Fetsch von auto.<br />

ID.solution kommentiert: „Bei AIM<br />

kommen nicht nur die Anbieter von<br />

AutoID-Hardware zu Wort. Es geht<br />

vielmehr um umfassende und übergreifende<br />

Lösungsansätze von der Systemintegration<br />

über die Software bis hin<br />

<strong>zur</strong> Verbindung mit der kundenspezifischen<br />

Infrastruktur.“<br />

Wir freuen uns sehr über diese neuen<br />

Mitglieder und die damit verbundene<br />

Bestätigung des Nutzens für die Unternehmen,<br />

Teil des internationalen AIM-<br />

Netzwerkes zu sein.<br />

ident 2/10


64<br />

aim<br />

Ausblick Termine und Arbeitskreise<br />

Neuer Arbeitskreis<br />

“Sichere Objektidentität“<br />

Unter Vorsitz von Professor Dr.<br />

Frank Gillert, TFH Wildau, startet<br />

AIM diesen neuen Arbeitskreis.<br />

Dieses Thema gewinnt zunehmende<br />

Bedeutung in dem Maße, wie<br />

sich Systeme mit RFID, Sensorik<br />

und Aktuatorik sowie das Internet<br />

der Dinge ausbreiten. <strong>Der</strong> Arbeitskreis<br />

hat sich während des letzten<br />

AIM-Frühjahrsforums in Karlsruhe<br />

konstituiert. Es ist geplant, hier die<br />

AIM-Kompetenzen zu konzentrieren<br />

und eine gemeinsame Strategie zu<br />

formulieren. Erste Ergebnisse sollen<br />

auf der Euro ID im Mai 2010 vorgestellt<br />

werden. Interessenten für diesen<br />

Arbeitskreis wenden sich bitte<br />

an die AIM-Geschäftsstelle.<br />

24. März 2010<br />

EREG (European RFID Expert<br />

Group) in Frankfurt<br />

Die WP2 des RACE-Projektes (s.u.)<br />

„Technology Roadmap and Market<br />

Analysis“ (Vorsitz: Niko Hossain,<br />

Fraunhofer IML) tagt diesmal<br />

gemeinschaftlich mit EREG (Vorsitz:<br />

Eldor Walk, Feig Electronic). AIM-<br />

Mitglieder, die sich für eine Teilnahme<br />

interessieren, mögen sich an die<br />

AIM-Geschäftsstelle wenden. Die<br />

EREG-Teilnehmer sind auch <strong>zur</strong> RACE<br />

Assembly eingeladen.<br />

25. März 2010<br />

General Assembly des Projektes<br />

RACE networkRFID in<br />

Frankfurt<br />

Gastgeber der turnusmäßigen General<br />

Assembly dieses Forschungsprojektes<br />

sind das Hessische<br />

Wirtschaftsministerium und AIM-D.<br />

Das RACE-Projekt wird von der Europäischen<br />

Kommission gefördert. Eine<br />

Reihe von Mitgliedern aus anderen<br />

Ländern ist daran beteiligt. Am Vortag<br />

tagen die Arbeitsgruppen (Work<br />

Packages) des Projektes.<br />

www.race-networkrfid.eu<br />

ident 2/10<br />

15. – 16. April 2010<br />

19. Deutscher Materialfluss-<br />

Kongress in München<br />

Veranstaltet vom VDI Wissensforum<br />

und der TU München, Treffpunkt der<br />

Intralogistik <strong>zur</strong> Information über: Logistiksysteme<br />

und –konzepte, Energieeffizienz,<br />

Green Logistics, Best Practice:<br />

Lösungen aus Industrie und Handel<br />

sowie Entwicklung und Trends in der Intralogistik.<br />

Teil des Programms ist das<br />

AutoID-Forum unter Leitung von Frithjof<br />

Walk, Vorstandsvorsitzender von AIM-D<br />

www.materialflusskongress.de<br />

4. – 6. Mai 2010 in Köln:<br />

EuroID 2010<br />

Die 6. Euro ID befindet sich auf einem<br />

aufsteigenden Trend. Sie zeigt das<br />

gesamte Spektrum der AutoID-Technologien.<br />

Barcode; 2D Code; RFID und<br />

Sensorik. <strong>Der</strong> AIM-Gemeinschaftsstand<br />

auf der Euro ID 2010 ist ausgebucht.<br />

Gleichwohl gibt es noch Möglichkeiten,<br />

auf der Euro ID direkt als Aussteller<br />

unterzukommen. Von AIM-Seite geben<br />

wir uns große Mühe, das Profil dieser<br />

Messe als einziges branchenübergreifendes<br />

europäisches Schaufenster für<br />

AutoID-Technologien und –Anwendungen<br />

zu schärfen, auch mit Hilfe unserer<br />

Presseagentur PSM&W. In diesem<br />

Jahr planen wir besondere Maßnahmen<br />

<strong>zur</strong> Aufmerksamkeitssteigerung. So<br />

werden wir wie auf der CeBIT Anwendungsobjekte<br />

zeigen, die den schnellen<br />

Überblick über den Nutzen von AutoID<br />

vermitteln. So wird ein Rüttler mit RFID-<br />

Sensorik gezeigt, mit dem Spundwände<br />

in den Boden gerammt werden. Das<br />

Verleih-Unternehmen Thyssen prüft per<br />

RFID die ordnungsgemäße Verwendung<br />

des Rüttlers und bittet seine Kunden <strong>zur</strong><br />

Kasse, wenn so ein Gerät wegen falscher<br />

Verwendung vorzeitig repariert<br />

werden muss. Wie in den Vorjahren findet<br />

hier der zweite Auftritt des Tracking<br />

& Tracing Theatre statt.<br />

www.Euro-ID-Messe.de<br />

Tracking & Tracing Theatre auf<br />

der Euro ID 2010<br />

Das T&TT wurde gerade erfolgreich<br />

auf der LogiMAT in Stuttgart gezeigt.<br />

Auf der Euro ID werden hier auf ca.<br />

120 Quadratmetern AutoID-Technologien<br />

im Kontext mit industriellen<br />

Ablaufprozessen gezeigt. Dabei stehen<br />

logistische, intralogistische und<br />

Produktionsprozesse in der Automotive-Industrie<br />

im Vordergrund. Zehn<br />

Unternehmen haben sich zusammen<br />

getan, um den Nutzen ihrer AutoID-<br />

Produkte und deren nahtloses Zusammenspiel<br />

in den Prozessketten zu<br />

demonstrieren. Das kann man so auf<br />

einzelnen Ausstellerständen kaum<br />

erleben. Mehrmals täglich werden<br />

geführte Rundgänge angeboten, nach<br />

denen Messebesucher mit einem viel<br />

höheren AutoID-Kenntnisgrad auf die<br />

Stände der Aussteller gehen. T&TT-<br />

Konsortialpartner sind: Barcodat, Paul<br />

Craemer, Datamax O’Neil, Deister<br />

Electronic, Feig Electronic, GS1 Germany,<br />

Psion Teklogix, SEP Logistik,<br />

Sick, Ubisense.<br />

15 – 16 Juni 2010 – RFID-Sys-<br />

Tech in Ciudad Real, Spanien<br />

Dieser European Workshop über<br />

Smart Objects wird von der Informationstechnischen<br />

Gesellschaft (ITG) des<br />

VDE getragen. Er fand bisher immer in<br />

Deutschland statt, nun zum ersten Mal<br />

bei dem Kooperationspartner, der Universidad<br />

de Castilla-La Mancha. Dies<br />

ist besonders ein Forum für junge Forscher,<br />

die ihre Forschungsergebnisse<br />

der fachlichen Öffentlichkeit präsentieren<br />

möchten.<br />

www.rfid-systech.eu


Rückblick<br />

CeBIT 2010<br />

<strong>Der</strong> AIM-Auftritt im AutoID/RFID Solutions<br />

Park war äußerst erfolgreich. AIM-<br />

Mitglieder ziehen positive Bilanz und<br />

wollen 2011 wieder kommen. Die Auto-<br />

ID-Leuchttürme Automotive, Fashion<br />

und Healthcare lagen voll im Trend. <strong>Der</strong><br />

AIM-Gemeinschaftsstand im AutoID/<br />

RFID Solutions Park und die Leuchttürme<br />

stießen auf großes Interesse.<br />

Insgesamt zeigten sich die AIM-Mitgliedsunternehmen<br />

besonders zufrieden<br />

mit den qualitativ hochwertigen<br />

Standgesprächen und der Zunahme an<br />

geschäftsrelevanten Kontakten: „Die<br />

CeBIT 2010 verlief für uns im Tagesvergleich<br />

gesehen erfolgreicher als<br />

im Vorjahr. Dazu trug vor allem unser<br />

Engagement im Rahmen des AutoID/<br />

RFID Forums bei, das uns eine hohe<br />

Aufmerksamkeit bei den Messebesuchern<br />

verschafft hat“, betont Frithjof<br />

Walk, Vorstandsvorsitzender von AIM.<br />

Das AutoID/RFID Forum präsentierte<br />

über 50 Expertenvorträge über aktuelle<br />

AutoID-Einsatzszenarien.<br />

„Die Messe war für uns ein voller Erfolg.<br />

Wir haben deutlich mehr geschäftsrelevante<br />

Gespräche geführt als in 2009.<br />

Darunter war ein hoher Anteil an potenziellen<br />

Partnern. Über ein Drittel der Interessenten<br />

kam aus dem Ausland. In 2011<br />

sind wir sicher wieder dabei“, berichtet<br />

Dominik Rotzinger, Geschäftsführer<br />

des AutoID-Distributors Warok. Diesen<br />

Trend bestätigt auch Reinhard Jurisch,<br />

Geschäftsführer von Microsensys.<br />

Ein besonderes CeBIT-Highlight waren<br />

die drei Branchen-Leuchttürme Automotive,<br />

Fashion und Healthcare, die<br />

von AIM initiiert wurden. So präsentierte<br />

der Modekonzern Gerry Weber<br />

zusammen mit Avery Dennison den Einsatz<br />

von RFID-Etiketten in einem Muster-Shop.<br />

Mit den RFID-Tags lassen sich<br />

Kleidungsstücke über die gesamte Lieferkette<br />

hinweg bis in die Geschäfte<br />

verfolgen. Sie ersetzen auch die bisherige<br />

elektronische Warensicherung.<br />

Die Volkswagen AG hatte ein Modell<br />

des VW Passat CC mit aufgeschnittener<br />

Karosserie ausgestellt. Hier zeigten<br />

die Firmen Identec Solutions, Hans<br />

Turck, Deister Electronic und das Bremer<br />

Universitäts-Institut für Produktion<br />

und Logistik (BIBA) typische RFIDbasierte<br />

Steuerungs- und Ortungsvorgänge<br />

im Automotive-Sektor.<br />

<strong>Der</strong> dritte Leuchtturm wurde von der<br />

Klinik für MIC (Minimal Invasive Chirurgie)<br />

zusammen mit den Unternehmen<br />

Karl Storz und dem neuen AIM-Mitglied<br />

how to organize aus Berlin gestaltet. Ein<br />

Schwerpunkt war die erhöhte Sicherheit<br />

bei der Patientenbehandlung, indem<br />

die Sterilisation von Operationsgeräten<br />

mittels RFID-Tags sichergestellt wird.<br />

Microsensys und Partner zeigten hier<br />

weitere Anwendungen der Healthcare-<br />

Branche, so die Messung von Hirndruck<br />

per RFID-Sensor-Technologie, die Temperaturüberwachung<br />

von Blutbeuteln<br />

und die Identifikation von Patienten mittels<br />

spezieller Armbänder.<br />

Die außerordentlich gute Resonanz<br />

auf den AutoID/RFID Solutions Park<br />

ermutigt, dieses neue Messekonzept<br />

fortzuführen. „Wir freuen uns über die<br />

von Messe-Chef Ernst Raue geäußerte<br />

Absicht, künftig die Anwenderseite<br />

umfassend in die Ausgestaltung der<br />

Messe einzubeziehen. Mit den von uns<br />

zusammengestellten Leuchttürmen im<br />

AutoID/RFID Solutions Park haben<br />

wir zum wiederholten Male bewiesen,<br />

dass so die Effizienz der Gespräche<br />

zwischen Messebesuchern und<br />

Ausstellern gesteigert und damit den<br />

Ausstellern ein deutlicher Mehrwert<br />

geboten wird“, freut sich Wolf-Rüdiger<br />

Hansen, Geschäftsführer von AIM-D.<br />

LogiMAT 2010<br />

aim 65<br />

AIM blickt auf eine erfolgreiche Logi-<br />

MAT <strong>zur</strong>ück. Die Besucher interessierten<br />

sich sehr für den Einsatz von<br />

AutoID-Technologien <strong>zur</strong> Effizienz- und<br />

Produktivitätssteigerung, um mit deren<br />

Hilfe Prozesse zu verbessern und dem<br />

wachsenden Wettbewerbsdruck zu<br />

begegnen. Die durchweg positive Resonanz<br />

an den AIM-Mitgliedsständen,<br />

dem AIM-Forum und den T&TT-Vorführungen<br />

zeigt, dass für AutoID nach dem<br />

schwachen Jahr 2009 ein großer Nachholbedarf<br />

besteht.<br />

„Ein großes Thema auf der LogiMAT<br />

war die Ende 2009 bekannt gegebene<br />

RFID-Einführung beim Mode- und Lifestyle-Konzern<br />

Gerry Weber, der die<br />

Technologie sowohl in der Lieferkette<br />

als auch in seinen Filialen nutzt. Diese<br />

wegweisende RFID-Erfolgsstory im<br />

Handel in Deutschland hat sehr dazu<br />

beigetragen, dass zahlreiche weitere<br />

Unternehmen ihre Überlegungen zum<br />

RFID-Einsatz intensivieren“, freut sich<br />

Lothar Struckmeier, Geschäftsführer<br />

der Nordic ID GmbH. „Viele Unternehmen<br />

haben in den vergangenen Monaten<br />

Investitionen <strong>zur</strong>ückgestellt und<br />

beginnen nun, diesen Rückstand möglichst<br />

schnell aufzuholen.“<br />

ident 2/10


66<br />

buchvorstellung<br />

Diesen Trend bestätigt auch Casio:<br />

„Die LogiMAT war auch in diesem Jahr<br />

wieder eine gute Plattform für den Kontakt<br />

zu unseren Kunden“, meint Thomas<br />

Uppenkamp, Leiter des Bereichs Mobile<br />

Industrial Solutions der Casio Europe<br />

GmbH. „Die Fachbesucher waren<br />

besonders interessiert an robusten<br />

mobilen Datenerfassungsgeräten, die<br />

sie flexibel im Lager oder für den Transport<br />

einsetzen können. Vor allem unsere<br />

neue Imagertechnologie stieß in diesem<br />

Zusammenhang auf große Resonanz.“<br />

Insgesamt präsentierten sich auf der<br />

LogiMAT 2010 mehr als 35 AIM-<br />

Mtgliedsunternehmen, darunter Membrain.<br />

„Wir haben auf der LogiMAT<br />

deutlich mehr aussichtsreiche Vertriebsgespräche<br />

geführt als im vergan-<br />

BUCHVORSTELLUING<br />

genen Jahr“, betont Harald Faulhaber,<br />

Geschäftsführer der Membrain GmbH.<br />

„Wir haben unseren Auftritt auf dem<br />

AIM-Stand in 2011 bereits wieder<br />

gebucht.“<br />

Zu den weiteren Mitgliedsunternehmen<br />

auf dem AIM-Gemeinschaftsstand<br />

zählten auto.ID.solution, Balluff,<br />

Deister Electronic, Harting Electric,<br />

REA Elektronik, Ubisense, Warok<br />

und die Fachhochschule Osnabrück.<br />

„<strong>Der</strong> neu gestaltete AIM-Gemeinschaftsstand<br />

stellte zusammen mit<br />

dem gegenüber gelegenen Tracking &<br />

Tracing Theatre einen unübersehbaren<br />

Anlaufpunkt für Messebesucher dar“,<br />

resümiert Wolf-Rüdiger Hansen, AIM-<br />

Geschäftsführer, den LogiMAT-Auftritt<br />

seines Verbandes.<br />

Neue Studie über mobile Endgeräte erschienen<br />

FIR schafft Orientierung im Dschungel mobiler Endgeräte<br />

Seit Oktober 2007 untersucht das Forschungsinstitut<br />

für Rationalisierung (FIR)<br />

an der RWTH Aachen im Forschungsprojekt<br />

simoKIM (sicheres und mobiles kommunales<br />

Infrastrukturmanagement), den Einsatz<br />

mobiler Endgeräte beim Management von<br />

Straßeninfrastrukturen.<br />

Aus diesem Anlass haben das FIR und die<br />

MUL Services GmbH im Dezember 2009<br />

gemeinsam eine neue Studie zum Thema<br />

„Mobile Endgeräte für Businessanwendungen“<br />

veröffentlicht. Eine wesentliche<br />

Herausforderung bei der Betrachtung von<br />

mobilen Endgeräten liegt in der Vielfalt des Angebots. Die<br />

zahlreichen Begriffe und Geräteklassen machen das Thema<br />

unübersichtlich und komplex. Im Kompendium mobiler<br />

Businessgeräte werden die wichtigsten Begriffe erklärt,<br />

entsprechende Geräteklassen definiert und Beispielgeräte<br />

aufgeführt. „Anwender mobiler Endgeräte sollen durch<br />

die Studie bei der Geräteauswahl unterstützt werden.<br />

Durch die richtige Auswahl werden die Erfolgsaussichten<br />

mobiler Geschäftsanwendungen deutlich erhöht“, ver-<br />

ident 2/10<br />

Weitere Informationen:<br />

Großer Andrang im „Tracking &<br />

Tracing Theatre“<br />

Ein besonderes Highlight auf der Logi-<br />

MAT 2010 war das von AIM-D in Kooperation<br />

mit AIM Niederlande gestaltete<br />

„Tracking & Tracing Theatre“ (T&TT).<br />

Mehr als 200 Fachbesucher nahmen an<br />

den Rundgängen teil und informierten<br />

sich in diesem Live-Szenariums über<br />

die aktuellen Einsatzmöglichkeiten von<br />

Barcode, 2D-Code, RFID und Sensorik<br />

in Lieferketten und in der Produktion.<br />

Schwerpunkte waren hierbei praxisnahe<br />

Abläufe in der Automotive-Industrie<br />

sowie die Kennzeichnung metallischer<br />

Teile durch Direktmarkierung der Oberfläche<br />

mit 2D Codes wie Data Matrix.<br />

<strong>Der</strong> zweite Auftritt des T&TT ist wie<br />

üblich auf der Fachmesse Euro ID 2010.<br />

sprechen die Verfasser der Studie, Mirko<br />

Auerbach und Frank Schönherr.<br />

Ein wesentliches Ziel des Projekts simo-<br />

KIM ist es, die richtigen Informationen vor<br />

Ort in mobil verwendbarer Form <strong>zur</strong> Verfügung<br />

zu stellen. Verschiedene Organisationen,<br />

wie zum Beispiel Behörden und<br />

Energieversorger, sollen ohne Medienbrüche<br />

einfach ihre Informationen austauschen<br />

können. Die Studie „Mobile Endgeräte für<br />

Businessanwendungen“ kann für 25,- Euro<br />

beim FIR erworben werden.<br />

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Mirko Auerbach<br />

Forschungsbereich Informationsmanagement<br />

Pontdriesch 14/16<br />

52062 Aachen<br />

Tel.: +49 241 47705 504<br />

www.fir.rwth-aachen.de


Firmenindex<br />

• aitronic GmbH<br />

• Avery Dennsion Deutschland GmbH<br />

• B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />

• Baltech AG<br />

• BARCODAT GmbH<br />

• beic Ident GmbH<br />

• BSR idware GmbH<br />

• BlueStar Europe GmbH<br />

• Bluhm systeme GmbH<br />

• cab Produkttechnik GmbH & Co. KG<br />

• Carl Valentin GmbH<br />

• CCE Convenience Coding Equipment<br />

GmbH<br />

• Contrinex GmbH<br />

• deister electronic GmbH<br />

• DYNAMIC SYSTEMS GMBH<br />

• Elatec GmbH<br />

• ESG Elektroniksystemund<br />

Logistik GmbH<br />

• Euro I.D. Identifikationssysteme<br />

GmbH & Co. KG<br />

Produktindex<br />

• Auto-ID<br />

• Barcode Drucker /<br />

Thermotransfer & Transferdrucker<br />

• Barcodelesegeräte / Mobile IT<br />

• Barcode-Prüfgeräte<br />

• Distribution / Reseller<br />

ident<br />

Markt – Das Anbieterverzeichnis<br />

• FEIG Electronic GmbH<br />

• Feinwerk- und Drucktechnik GmbH<br />

• Felix Schoeller Supply Chain<br />

Technologies GmbH & Co KG<br />

• Fis Organisation GmbH<br />

• Gera ident GmbH<br />

• Gruber GmbH<br />

• herpa print GmbH<br />

• HID Global GmbH<br />

• Honeywell Scanning & Mobility<br />

• Huf Tools GmbH Velbert<br />

• ICS Identcode Systeme AG<br />

• IdentPro GmbH<br />

• iDTRONIC GmbH<br />

• Ingram Micro Distribution GmbH<br />

• Inotec Barcode Security GmbH<br />

• Jogro Etiketten GmbH<br />

• Kathrein-Werke KG<br />

• Meshed Systems GmbH<br />

• microsensys GmbH<br />

• mobisys Mobile Informationssysteme GmbH<br />

• Etiketten / Druck & Herstellung<br />

• Kennzeichnungssysteme<br />

• Logistiksoftware / SAP<br />

• Optische Identifikationssysteme<br />

• Radiofrequenz Identifikationssys. (RFID)<br />

• RFID-Datenträger / Label / Transponder<br />

Ihre Firma hat noch keinen<br />

Eintrag im Anbieterverzeichnis?<br />

• Übersichtlich<br />

• aktuell<br />

• informativ<br />

Auch Online:<br />

www.ident.de<br />

• Motorola GmbH<br />

• MOVIS Mobile Vision GmbH<br />

• NiceLabel Germany GmbH<br />

• Nordic ID GmbH<br />

• perdictum GmbH + Co KG<br />

• REA Elektronik GmbH<br />

• RF-iT Solutions GmbH<br />

• Schneider Kennzeichnung GmbH<br />

• Schreiner GmbH<br />

• Siemens AG<br />

• smart-TEC GmbH & Co. KG<br />

• SMARTTRAC Technology GmbH<br />

• TAUFENBACH GmbH<br />

• TECTUS Transponder Technology GmbH<br />

• TRICON Consulting GmbH & Co. KG<br />

• TSC Printer Europe GmbH<br />

• ubigrate GmbH<br />

• Warok Computer & Software GmbH<br />

• Will Software GmbH<br />

• Witte plusprint GmbH<br />

• X-ident technology<br />

• RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />

• RFID-Software / Middleware<br />

• Software zum Erstellen von<br />

Etiketten & Barcodes<br />

• Systemintegration / Consulting<br />

• 2D-Code Lesesysteme<br />

Ihr direkter Kontakt zum Verlag:<br />

Tel.: +49 6074 920881<br />

E-Mail: pohl@ident.de<br />

anbieterverzeichnis 67<br />

ident 2/10


68<br />

anbieterverzeichnis<br />

Auto-ID<br />

beic Ident GmbH<br />

Hildesheimer Str. 19b<br />

D-38271 Baddeckenstedt<br />

Tel.: +49 5062 96599 0<br />

www.beic-ident.de<br />

BSR idware GmbH<br />

A-5020 Salzburg<br />

Jakob-Haringer-Straße 3<br />

Tel.: +43 (0)662 456323 0<br />

Fax: +43 (0)662 455937 99<br />

E-Mail: office@bsr.at<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

Huf Tools<br />

RFID Systeme, Geräte und Software<br />

Huf Tools GmbH Velbert<br />

Güterstraße 17<br />

42551 Velbert<br />

Kontakt: Veit Schröter<br />

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />

info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />

ident 2/10<br />

ICS Identcode Systeme AG<br />

Sophie-Guyer-Str. 9, CH-8330 Pfaffikon<br />

Tel. +41/1/952 44 44<br />

Fax +41/1/952 44 00<br />

E-Mail: info@identcode.ch<br />

www.identcode.ch<br />

CH-1052 Le Mont-sur-Lausanne<br />

Tel. +41/21/651 98 98<br />

Fax +41/21/651 98 99<br />

Nordic ID GmbH<br />

Heidestraße 50<br />

D-32051 Herford<br />

Oliver Warn<br />

Tel.: +49 5221 34222-0<br />

Fax.: +49 5221 34222-10<br />

info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />

Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />

Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />

Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959<br />

verkauf@schk.de · www.schk.de<br />

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008<br />

Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

SIMATIC Sensors<br />

RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors<br />

Barcode Drucker/Thermotransfer<br />

& Transferdrucker<br />

• RFID Drucker<br />

• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />

• Etikettiergeräte<br />

• Thermotransfer Folien<br />

• Etiketten<br />

Avery Dennison Deutschland GmbH<br />

Avery-Haus · D-85386 Eching<br />

Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />

printers@averydennison.com<br />

www.machines.averydennison.com<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />

Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

We make labels work.<br />

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

www.dynamic-systems.de<br />

Feinwerk- und Drucktechnik GmbH<br />

Kirchenstraße 38<br />

69239 Neckarsteinach<br />

Telefon 06229 700-0<br />

Telefax 06229 700-67<br />

E-Mail: info@fuddruck.de<br />

www.fuddruck.de<br />

Ingram Micro Distribution GmbH<br />

Weberstraße 2<br />

49134 Wallenhorst<br />

Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0<br />

Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50<br />

E-Mail: dcpos@ingrammicro.de<br />

www.ingrammicro-dcpos.de<br />

www.ingrammicro.de<br />

TSC Auto ID Technology<br />

EMEA GmbH<br />

Georg-Wimmer-Ring 25<br />

D- 85604 Zorneding<br />

Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00<br />

Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05<br />

E-Mail: info@tsceu.com<br />

www.tscprinters.com<br />

Das<br />

Anbieter verzeichnis<br />

Online<br />

www.ident.de<br />

Barcodelesegeräte /<br />

Mobile Erfassung<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />

Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de


Honeywell Scanning & Mobility<br />

Dornierstraße 2<br />

82178 Puchheim<br />

Deutschland<br />

Tel: +49-89-89019-0<br />

Fax: +49-89-89019-200<br />

E-Mail: info.germany@handheld.com<br />

www.honeywell.com/aidc/ident<br />

Motorola GmbH<br />

Enterprise Mobility Solutions<br />

Telco Kreisel 1<br />

65510 Idstein<br />

Telefon: 06126-9576-295<br />

Telefax: 06126-9576-999<br />

E-Mail: embinfo.emea@motorola.com<br />

www.motorola.com/de/unternehmen<br />

Nordic ID GmbH<br />

Heidestraße 50<br />

D-32051 Herford<br />

Oliver Warn<br />

Tel.: +49 5221 34222-0<br />

Fax.: +49 5221 34222-10<br />

info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />

TSC Auto ID Technology<br />

EMEA GmbH<br />

Georg-Wimmer-Ring 25<br />

D- 85604 Zorneding<br />

Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00<br />

Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05<br />

E-Mail: info@tsceu.com<br />

www.tscprinters.com<br />

Barcode-Prüfgeräte<br />

Strichcodeprüfgeräte<br />

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Für den mobilen Einsatz geeignet<br />

Messungen mit Laser oder Kamera<br />

REA Elektronik GmbH<br />

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T: +49 (0)6154 638-0 · E: reainfo@rea.de<br />

www.rea-verif ier.de<br />

Distribution / Reseller<br />

Ingram Micro Distribution GmbH<br />

Weberstraße 2<br />

49134 Wallenhorst<br />

Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0<br />

Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50<br />

E-Mail: dcpos@ingrammicro.de<br />

www.ingrammicro-dcpos.de<br />

www.ingrammicro.de<br />

Warok GmbH<br />

Gassenäcker 2<br />

78052 Villingen-Schwenningen<br />

Tel.: + 49 (0)7721 20 26 30<br />

denise.spinney@warok.de<br />

www.warok.de<br />

Etiketten /<br />

Druck & Herstellung<br />

• RFID Drucker<br />

• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />

• Etikettiergeräte<br />

• Thermotransfer Folien<br />

• Etiketten<br />

Avery Dennison Deutschland GmbH<br />

Avery-Haus · D-85386 Eching<br />

Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />

printers@averydennison.com<br />

www.machines.averydennison.com<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />

Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

We make labels work.<br />

Etiketten & Smart Label<br />

Barcode- & RFID-Lösungen<br />

Drucksysteme<br />

Etiketten-Spendesysteme<br />

Scanner & Software<br />

Tel. 0 81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

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JOGRO ETIKETTEN GMBH<br />

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58840 Plettenberg<br />

Tel: 0 23 91/92 21-60<br />

Fax: 0 23 91/92 21-70<br />

E-Mail: Info@JOGRO.de<br />

anbieterverzeichnis 69<br />

Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />

Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />

Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959<br />

verkauf@schk.de · www.schk.de<br />

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008<br />

Kennzeichnungssysteme<br />

cab Produkttechnik<br />

GmbH & Co KG<br />

Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />

D-76131 Karlsruhe<br />

Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />

Internet: www.cab.de<br />

e-mail: info@cab.de<br />

We make labels work.<br />

Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />

E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />

www.dynamic-systems.de<br />

ident 2/10


70<br />

anbieterverzeichnis<br />

Lasermarkiersysteme<br />

TAUFENBACH GmbH<br />

Schauenburgerstraße 116<br />

D - 24118 Kiel<br />

Tel.: +49 (0) 431 5606 560<br />

sales@taufenbach.de<br />

www.taufenbach.de<br />

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Tel. 06227/ 8635-0 Fax -55<br />

E-Mail: info@mobisys.de<br />

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Informationssystem für die Lieferlogistik<br />

MOVIS Mobile Vision GmbH<br />

Ludwigstr. 76, D-63067 Offenbach<br />

Tel.:+49 69 823693-70<br />

Fax: +49 69 823693-72<br />

www.movis-gmbh.de<br />

Email: vertrieb@movis-gmbh.de<br />

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Optische<br />

Identifikationssysteme<br />

Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

SIMATIC Sensors<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />

Radiofrequenz<br />

Identifikations systeme<br />

(RFID)<br />

HID Global GmbH<br />

Am Klingenweg 6 A<br />

D-65396 Walluf<br />

Tel.: +49 6123 791 0<br />

Fax: +49 6123 791 199<br />

www.hidglobal.com<br />

Barcodat GmbH<br />

Robert-Bosch-Straße 13<br />

D-72280 Dornstetten<br />

Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />

Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

www.barcodat.de<br />

info@barcodat.de<br />

Contrinex GmbH<br />

Herr Norbert Matthes<br />

Lötscher <strong>Weg</strong> 104<br />

D-41334 Nettetal<br />

Tel: 02153-7374-0<br />

Fax: 02153-7374-55<br />

info@contrinex.de<br />

www.contrinex.de<br />

deister electronic GmbH<br />

Hermann-Bahlsen Str. 11<br />

30890 Barsinghausen<br />

Tel.: +49 (0) 51 05/51 61 11<br />

Fax: +49 (0) 51 05/51 62 17<br />

E-Mail: info@deister-gmbh.de<br />

www.deister.com<br />

siehe<br />

Etiketten<br />

Elektroniksystemund<br />

Logistik-GmbH<br />

Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />

Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />

E-Mail: marketing@esg.de<br />

www.esg.de<br />

EURO I.D.<br />

Identifikationssysteme<br />

GmbH & Co. KG<br />

Metternicher Straße 4<br />

D-53919 Weilerswist<br />

Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />

e-mail: info@euroid.com<br />

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GERA-IDENT<br />

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GERA-IDENT GmbH<br />

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Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera<br />

Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />

E-Mail: info@gera-ident.com<br />

Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />

Herr Ramin Hassan<br />

www.gera-ident.com<br />

Huf Tools<br />

www.dynamic-systems.de<br />

FEIG ELECTRONIC GmbH<br />

Lange Straße 4<br />

D-35781 Weilburg<br />

Tel.: 06471/3109-0<br />

Fax.: 06471/3109-99<br />

e-mail: obid@feig.de<br />

http://www.feig.de<br />

RFID Systeme, Geräte und Software<br />

Huf Tools GmbH Velbert<br />

Güterstraße 17<br />

42551 Velbert<br />

Kontakt: Veit Schröter<br />

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />

info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />

iDTRONIC GmbH<br />

Donnersbergweg 1<br />

67059 Ludwigshafen<br />

Germany<br />

Tel.: +49.621.66900-940,<br />

Fax: +49.621.66900-949<br />

info@idtronic.de · www.idtronic.de<br />

Kathrein-Werke KG<br />

Anton-Kathrein-Str. 1-3<br />

83004 Rosenheim<br />

Hr. Thomas Brunner<br />

Tel.: +49-8031-184794<br />

Fax: +49-8031-18452794<br />

E-Mail: rfid@kathrein.de<br />

www.kathrein.de<br />

Meshed Systems GmbH<br />

Alte Landstrasse 21<br />

85521 Ottobrunn<br />

Tel.:+49-(0)89-6666 5124<br />

www.meshedsystems.com<br />

info2@meshedsystems.com<br />

microsensys GmbH<br />

RFID in motion<br />

In der Hochstedter Ecke 2<br />

D – 99098 Erfurt<br />

Tel.: +49 361 59874 0<br />

Fax: +49 361 59874 17<br />

E-Mail: marketing@microsensys.de<br />

www.microsensys.de<br />

Nordic ID GmbH<br />

Heidestraße 50<br />

D-32051 Herford<br />

Oliver Warn<br />

Tel.: +49 5221 34222-0<br />

Fax.: +49 5221 34222-10<br />

info@nordicid.de · www.nordicid.de


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Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

SIMATIC Sensors<br />

RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />

Codelesesysteme<br />

Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

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TECTUS Transponder Technology GmbH<br />

Eurotec-Ring 39, D-47445 Moers Germany<br />

Tel.: +49 (0) 2841 979 660<br />

Fax: +49 (0) 2841 979 6610<br />

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Tel.: 08141 53498 0<br />

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Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />

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Tel.: +49 (0)711 / 656 926-10<br />

Fax: +49 (0)711 / 656 926-11<br />

eMail: sales-europe@smartrac-group.com<br />

www.smartrac-group.com<br />

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anbieterverzeichnis 71<br />

Elatec GmbH - IDS<br />

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Tel.: 08141 53498 0<br />

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Heidestraße 50<br />

D-32051 Herford<br />

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D-53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: +49(0) 2241 / 866 39 20<br />

Email: info@identpro.de<br />

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Herr Robert Paulus<br />

Hans Resel Gasse 17a<br />

A - 8020 Graz<br />

Tel.: (+43) 316-711111<br />

Fax: (+43) 316-711111 900<br />

www.rf-it-solutions.com<br />

ubigrate GmbH<br />

Herkulesstr. 1, 01277 Dresden<br />

Dr. Mario Neugebauer,<br />

Leiter Projektentwicklung<br />

Tel.: (0351) 21187-26, Fax: -28<br />

E-Mail: mario.neugebauer@ubigrate.com<br />

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Fax: +49-(0)6104-405 40-20<br />

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Die Laufzeit Ihres Eintrages / Ihrer Einträge beträgt<br />

zunächst 7 aufeinander folgende Ausgaben und<br />

verlängert sich bis auf Widerruf, falls nach der 7.<br />

Ausgabe keine Kündigung der Einträge erfolgen<br />

sollte. Die Fakturierung erfolgt für 7 Ausgaben<br />

(1 Jahr) im voraus.<br />

Tel.: +49 6074 920881<br />

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Logistik-GmbH<br />

Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />

Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />

E-Mail: marketing@esg.de<br />

www.esg.de<br />

Felix Schoeller<br />

Supply Chain Technologies GmbH & Co KG<br />

Burg Gretesch<br />

D-49086 Osnabrück<br />

Tel.: +49 (0) 541-3800-0<br />

Fax: +49 (0) 541-3800-180<br />

www.Felix-Schoeller-SCT.com<br />

SCT@Felix-Schoeller.com<br />

Huf Tools<br />

RFID Systeme, Geräte und Software<br />

Huf Tools GmbH Velbert<br />

Güterstraße 17<br />

42551 Velbert<br />

Kontakt: Veit Schröter<br />

Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />

Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />

info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />

Pick-by-Voice, Fahrzeugterminals,<br />

ID-Technik, Produkt- / Lagerauszeichnung<br />

perdictum GmbH + Co KG<br />

Fallgatter 1<br />

D- 44369 Dortmund<br />

Tel.: +49 231 5194440<br />

Fax: +49 231 5194499<br />

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Anbieter verzeichnis<br />

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Barcodat GmbH<br />

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Fax: 0 74 43 / 39 99<br />

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Siemens AG<br />

Industry Sector<br />

SIMATIC Sensors<br />

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Gleiwitzer Str. 555<br />

D-90475 Nürnberg<br />

Tel: 0911/895-0<br />

Fax: 0911/895-2132<br />

info.simatic-sensors@siemens.com<br />

www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />

In der/n Rubrik/en _________________________________________________<br />

Firma: ___________________________________________________________<br />

Straße: ______________________ Ort: ______________________________<br />

E-Mail: __________________________________________________________<br />

Ansprechpartner: _________________________________________________<br />

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APRIL 2010<br />

MAI 2010<br />

2010 2010<br />

12.04. - 15.04.2010<br />

Printed Electronics & Photovoltaics<br />

Europe, Dresden<br />

Int. Konferenz und Ausstellung für gedruckte<br />

und organische Elektronik und Photovoltaik<br />

Tel. +49 351 2050 2680<br />

www.idtechex.com/Dresden<br />

15.04.2010<br />

Tag der Logistik der BVL,<br />

(deutschlandweit)<br />

Tag der Logistik – eine Initiative der<br />

Bundesvereinigung Logistik (BVL)<br />

www.tagderlogistik.de<br />

15.04. – 16.04.2010<br />

19. Deutscher Materialfluss-Kongress,<br />

München<br />

VDI Wissensforum IWB GmbH<br />

Kongress mit Fachausstellung<br />

Tel.: +49 211 6214403<br />

www.materialflusskongress.de<br />

19.04. – 23.04.2010<br />

HANNOVER MESSE, Hannover<br />

Deutsche Messe AG<br />

Messegelände, 30521 Hannover<br />

Tel.: +49 511 890<br />

www.hannovermesse.de<br />

27.04.2010<br />

Transponder Roadshow 2010, Heidelberg<br />

Crowne Plaza Heidelberg<br />

IBC Informa Business<br />

Communication GmbH<br />

Tel.: +49 211 96863754<br />

www.transponder-roadshow.de<br />

04.05. – 06.05.2010<br />

EURO ID 2010, EXPO XXI Expocentre,<br />

Köln<br />

6. Int. Fachmesse &Wissensforum für Auto-ID<br />

Technologien<br />

Mit Tracking & Tracing Theatre (TT&T)<br />

Mit AIM-Gemeinschaftsstand<br />

Tel.: +49 211 96863754<br />

www.euro-id-messe.de<br />

05.05. – 06.05.2010<br />

easyFairs VERPACKUNG SÜD, Sinsheim<br />

easyFairs Deutschland GmbH<br />

Tel.: +49 89 127165200<br />

www.easyfairs.com<br />

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MAI 2010<br />

JUNI 2010<br />

18.05. – 20.05.2010<br />

SENSOR+TEST, Nürnberg<br />

Int. Messe für Sensorik, Mess- und<br />

Prüftechnik<br />

AMA Service GmbH<br />

Tel.: +49 5033 96390<br />

info@sensorfairs.de<br />

www.sensor-test.de<br />

19. – 20.05.2010 easyFairs<br />

VERPACKUNG West, Dortmund<br />

easyFairs Deutschland GmbH<br />

Tel.: +49 89 127165200<br />

Fax: +49 89 127165111<br />

gunnar.kuechler@easyfairs.com<br />

www.easyfairs.com<br />

31.05. – 02.06.2010<br />

LOPE-C, Frankfurt am Main<br />

Int. Konferenz und Ausstellung<br />

für die organische und gedruckte<br />

Elektronikindustrie.<br />

Congress Center der Messe<br />

Fr ankfurt a. M.<br />

Tel.: +49 611 9516618<br />

www.mfa.de<br />

www.lope-c.com<br />

www.oe-a.org<br />

08.06. – 11.06.2010<br />

AUTOMATICA, München<br />

Int. Fachmesse für Automation und<br />

Mechatronik<br />

Neue Messe München<br />

Tel.: +49 89 949 11538<br />

www.automatica-muenchen.de<br />

15.06. – 18.06.2010<br />

Optatec, Frankfurt am Main<br />

Int. Fachmesse Optischer Technologien,<br />

Komponenten, Systeme und Fertigung<br />

P.E. Schall GmbH<br />

Tel.: +49 7025 92060<br />

www.optatec-messe.de<br />

15.06. – 16.06.2010<br />

RFID SysTech 2010, Ciudad Real (ES)<br />

European Workshop on RFID Systems and<br />

Technologies<br />

Universität La Mancha<br />

Tel.: +49 9131 8525107<br />

www.rfid-systech.org<br />

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JUNI 2010<br />

JULI 2010<br />

SEPTEMBER 2010<br />

2010<br />

16.06. - 17.06.2010<br />

5. Wissenschaftssymposium<br />

Logistik, Darmstadt<br />

Veranstaltet von der BVL<br />

(Bundesvereinigung Logistik e.V.)<br />

Tel.: +49 421 173840<br />

www.bvl.de<br />

07.07. – 08.07-2010<br />

SicherheitsExpo, München<br />

Sicherheits-Messe für<br />

Sicherheitstechnik, Gebäudesicherheit<br />

und Brandschutz<br />

Tel.: +49 89 88 94 93 70<br />

www.sicherheitsexpo.de<br />

14.09 – 15.09.2010<br />

Dortmunder Gespräche, Dortmund<br />

<strong>Der</strong> Logistik und IT-Event<br />

Veranstaltet von BVL,<br />

Fraunhofer-Institut IML und<br />

BITKOM<br />

Tel.: +49 231 9743193<br />

www.do-ge.de<br />

15.09. – 17.09.2010<br />

8. Logistics Network Congress,<br />

Hannover<br />

Logistic Network Consultants (LNC) GmbH<br />

Tel.: +49 511 35779218<br />

www.Logistics-Network.de<br />

13.09. – 16.09.2010<br />

MOTEK, Stuttgart<br />

Int. Fachmesse für Montage- und<br />

Handhabungstechnik<br />

P.E. Schall GmbH<br />

Tel.: +49 7025 92060<br />

www.motek-messe.de<br />

termine 73<br />

21.09. – 23.09.2010<br />

DMS EXPO, Köln<br />

Fachmesse und -konferenz für Enterprise<br />

Content- und Dokumentenmanagement<br />

Koelnmesse GmbH<br />

Tel.: +49 221 8212376<br />

www.dms-expo.de<br />

Weitere Termine: www.ident.de<br />

ident 2/10


74<br />

inserentenverzeichnis<br />

Themenplan ident 2010*<br />

Ausgabe 3<br />

19.04.<br />

Ausgabe 4<br />

14.06.<br />

Ausgabe 5<br />

06.09.<br />

Ausgabe 6<br />

18.10.<br />

Ausgabe 7<br />

22.11.<br />

Jahrbuch ident<br />

Jahrbuch<br />

15.12.<br />

2011<br />

ident Anwendungsgebiet Technologieschwerpunkt Messen und Veranstaltungen<br />

Automatisierung<br />

Warenwirtschaft<br />

Materialfluss<br />

Systemintegration<br />

Verpackung<br />

Produktsicherheit<br />

Handel & Distribution<br />

Gesundheitswesen<br />

Mobilität<br />

Tracking & Tracing<br />

* Themen unter Vorbehalt<br />

Inserentenverzeichnis<br />

Das Leistungsprofil<br />

der Auto-ID Branche<br />

Euro ID Spezial<br />

RFID-Systeme<br />

Polymer-Elektronik<br />

Lokalisierung (RTL/GPS)<br />

RFID Spezial<br />

Pick by voice<br />

Bestandsmanagement<br />

EAN / EPC Anwendungen<br />

FachPack & LogIntern Spezial<br />

Smartcards<br />

Kommissionierung<br />

Drucken & Applizieren<br />

Logistiksoftware Spezial<br />

Mobile-Tagging<br />

Intelligente Objekte<br />

Artikelsicherung (EAS & RFID)<br />

Barcode (1D/2D) Spezial<br />

Datenfunk<br />

Industriescanner & Drucker<br />

Near Field Communication (NFC)<br />

Firmenpräsentationen<br />

Fachbeiräge (Barcode, RFID, etc.)<br />

Stand der Technik & Standards<br />

Anbieterverzeichnis & Auto-ID Glossar<br />

Avery Dennison 37<br />

Carema 5<br />

Datamax O‘Neill 51<br />

Deister 13<br />

Hannover Messe 2. Umschlagseite<br />

Harting 39<br />

IBC Euroforum Beilage<br />

IdentPro Titelseite<br />

idTechex 59<br />

IIE 7<br />

Ingram Micro 4. Umschlagseite<br />

Lope-C 61<br />

NordicID 11<br />

Paul Leibinger 9<br />

TSC 47<br />

Wolke 49<br />

ident 2/10<br />

EURO ID 2010 (04.05. – 06.05.)<br />

LOPE-C (31.05 – 02.06.)<br />

AUTOMATICA (08.06. - 11.06.)<br />

SicherheitsExpo (07.07. - 08.07.)<br />

MOTEK (13.09 – 16.09.)<br />

Dortmunder Gespräche (14.09. – 15.09.)<br />

FachPack + LogIntern (28.09. – 30.09.)<br />

Security (05.10. – 08.10.)<br />

Dt. Logistik-Kongress (20.10. – 22.10.)<br />

VISION (09.11. – 11.11.)<br />

Electronica (09.11. – 12.11.)<br />

MEDICA (17.11. – 20.11.)<br />

SPS/IPC/DRIVES (23.11. – 25.11.)<br />

LogiMAT (01.03. – 03.03.2011)<br />

Liebe Anzeigenkunden,<br />

die ident nimmt Ihre Anzeigen<br />

in digitaler Form entgegen.<br />

Bitte stellen Sie uns ihre Anzeigen,<br />

in Form von hochauflösenden<br />

(300dpi bei 100%) PDFs, TIFFs oder<br />

JPGs (hohe Qualität) <strong>zur</strong> Verfügung.<br />

Zur Datenübetragung verwenden<br />

Sie bitte folgende E-Mail:<br />

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Abo<br />

Mit dem ABO<br />

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Die ident kommt sieben mal im Jahr<br />

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Ident Verlag & Service GmbH<br />

ident-Leserservice<br />

Heinrich-Heine-Straße 5<br />

D-63322 Rödermark<br />

Tel.: +49 6074 920881<br />

Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: vdl@ident.de<br />

Internet: www.ident.de<br />

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Bitte liefern Sie mir ab sofort die ident zum Abo-Preis<br />

von € 70,– im Jahr inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten<br />

(= 7 Ausgaben und ein Jahrbuch). Das Abo verlängert<br />

sich nur dann um ein Jahr, wenn es nicht 8<br />

Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres gekündigt wird.<br />

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Firma<br />

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Name<br />

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Vorname<br />

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E-Mail<br />

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Straße / Postfach<br />

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Datum / 1. Unterschrift<br />

Garantie: Diese Vereinbarung kann innerhalb von<br />

10 Tagen schriftlich bei der Ident Verlag & Service<br />

GmbH widerrufen werden.<br />

Gesehen, gelesen, unterschrieben<br />

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Datum / 2. Unterschrift<br />

Sie zahlen erst nach Erhalt der Rechnung oder per<br />

Bankeinzug:<br />

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Kontonummer<br />

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Bankinstitut / Bankleitzahl<br />

inserentenverzeichnis 75<br />

Impressum<br />

ident<br />

Das führende Anwendermagazin für<br />

Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />

Es erscheinen 7 Ausgaben und ein Jahrbuch pro Jahr.<br />

Offizielles Organ der AIM-D e. V.<br />

Herausgeber:<br />

Ident Verlag und Service GmbH<br />

Heinrich-Heine-Str. 5, 63322 Rödermark, Germany<br />

Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: vdl@ident.de, Internet: www.ident.de<br />

Chefredakteur:<br />

Dipl.-Ing. Thorsten Aha (V.i.S.d.P)<br />

Durchstr. 75, 44265 Dortmund, Germany<br />

Tel.: +49 231 72546090, Fax: +49 231 72546091<br />

E-Mail: aha@ident.de<br />

Redaktion:<br />

Tim Rösner<br />

Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer<br />

Thomas Wöhrle (freier Journalist)<br />

Maria Meriemque-Aha (Marketing)<br />

Verlagsleiter:<br />

Eckhard von der Lühe<br />

Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: vdl@ident.de<br />

Anzeigenleiter:<br />

Bernd Pohl<br />

Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: pohl@ident.de<br />

Abo-/Leserservice:<br />

Karin von der Lühe<br />

Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />

E-Mail: vdl@ident.de<br />

Redaktionsbeirat:<br />

Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, IDH / VVL e.V.<br />

Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH<br />

Heinrich Oehlmann, Eurodata Council<br />

Peter M. Pastors, Institut für angewandte Kybernetik<br />

und interdisziplinäre Systemforschung<br />

Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML<br />

Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D<br />

Herstellung: Strube OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg<br />

Gestaltung und Umsetzung:<br />

RAUM X – Agentur für kreative Medien<br />

Huckarder Straße 12, 44147 Dortmund, Germany<br />

Tel.: +49 231 84796035, Fax: +49 231 84796036<br />

E-Mail: mail@raum-x.de, www.raum-x.de<br />

Bezugsbedingungen:<br />

Jahresabonnement Euro 70,- und Einzelheft außerhalb des Abonnements<br />

Euro 12,- zuzüglich Versandkosten, inkl. 7% MwSt. Ausland auf Anfrage.<br />

Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, falls nicht 8<br />

Wochen vor Ende des Bezugsjahres die Kündigung erfolgt ist.<br />

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Rödermark.<br />

© Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark.<br />

ident ist eine eingetragen Marke der Ident Verlag & Service GmbH.<br />

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen<br />

sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen<br />

Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustim mung des Verlages unzulässig<br />

und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzungen,<br />

Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen<br />

Systemen. <strong>Der</strong> Verlag gestattet die Übernahme von ident-Texten in Datenbestände,<br />

die ausschließlich für den privaten Gebrauch eines Nutzers bestimmt<br />

sind. Die Übernahme und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken bedarf der<br />

schriftlichen Zustimmung durch die Ident Verlag & Service GmbH.<br />

Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des jeweiligen<br />

Autors wieder und decken sich nicht notwendigerweise mit der Auffassung<br />

der Redaktion. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit<br />

vollständiger Anschrift / E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen.<br />

Die ident-Redaktion und die Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />

übernehmen trotz sorgfältiger Beschaffung und Bereitstellung keine Gewähr für<br />

die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der Inhalte. Für den Fall, dass<br />

in ident unzutreffende Informationen veröffentlicht oder in Programmen oder<br />

Datenbanken Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober<br />

Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht.<br />

Alle Anbieter von Beiträgen, Fotos, Illustrationen stimmen der Nutzung in der<br />

Zeitschrift ident, im Internet und auf CD-ROM zu. Alle Rechte einschließlich<br />

der weiteren Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken liegen bei der Ident<br />

Verlag & Service GmbH, Rödermark. Für Unverlangt eingesandte Manuskripte<br />

und Fotomaterial wird keine Haftung übernommen und können von<br />

der Redaktion nicht <strong>zur</strong>ückgesandt werden.<br />

Bestellungen beim Buch- oder Zeitschriftenhandel oder<br />

beim Verlag, ISSN 1432-3559<br />

Erklärung gem. § 5 des hessischen Pressegesetzes:<br />

Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />

ISSN 1432-3559


76<br />

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