Der Weg zur „vernetzten Fabrik“
Der Weg zur „vernetzten Fabrik“
Der Weg zur „vernetzten Fabrik“
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
ident<br />
D 14749 F<br />
Nr. 2/2010 | 15. Jahrgang<br />
Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />
Barcode (1D+2D) | RFID | Mobile IT-Systeme | Kennzeichnung | Drucken & Applizieren<br />
<strong>Der</strong> <strong>Weg</strong> <strong>zur</strong><br />
<strong>„vernetzten</strong> <strong>Fabrik“</strong><br />
RFID goes SPS mit<br />
identPro<br />
15 Kennzeichnen & Drucken 42 Direktmarkierung 50 Neues Tablet-Terminal<br />
ident Markt<br />
www.ident.de
2<br />
editorial<br />
����������<br />
����������������������<br />
������������������<br />
���������������������������<br />
��������������������<br />
�<br />
�<br />
ident 2/10<br />
����������������������������������������������<br />
����������������������������������������������<br />
������������������������������������������������������������������������������
Mobile Computing & Mobile Tagging<br />
Das waren noch Zeiten, als sämtliche Auto-ID Lesegeräte und Barcodedrucker<br />
kabelgebunden waren. Aber auch dieser Umstand hat damals den<br />
Erfolg und die Verbreitung von Auto-ID Systemen nicht aufhalten können.<br />
Trotz dieser Einschränkung, konnten damit viele Prozesse in Industrie, Handel<br />
und Dienstleistung effizienter gestaltet werden. Ein Zwischenschritt von<br />
den kabelgebundenen, hin zu den mobilen Systemen, war und ist das sogenannte<br />
Batch-Verfahren. Hierbei kommen die Barcodescanner oder Hand-<br />
Computerterminals bereits mobil zum Einsatz. Zeitversetzt nehmen dann<br />
diese Systeme über eine Docking-Station, auch Daten-Cradle genannt, Kontakt<br />
mit dem jeweiligen Host-Rechner auf. Im verbundenen Zustand werden<br />
die benötigten Daten sowohl von den jeweiligen Datenbanken empfangen,<br />
als auch an diese übertragen. Mit der Verbreitung der WLAN-Technologie<br />
wurden die Scanner, Terminals und auch teilweise die Barcodedrucker, nun<br />
vollends mobil und sind so heute in der Intralogistik nicht mehr wegzudenken.<br />
Durch die Weiterentwicklung der GSM Mobilfunknetze, die Miniaturisierung<br />
von GSM-Modulen und den Rückgang der Preise für Datenlösungen<br />
bei den Mobilfunkbetreibern, werden nach und nach viele Batch-Lösungen<br />
im Outdoor-Bereich und bei Servicelösungen von mobilen GSM-Lösungen<br />
ersetzt. Beim sogenannten „Mobile Computing“ sind bereits viele Systeme<br />
von vorn herein mit allen relevanten Datenfunklösungen ausgestattet und<br />
ermöglichen immer einen optimalen Betrieb, je nach Anwendungsfall und<br />
Aufenthaltsort.<br />
<strong>Der</strong>zeit nutzen bzw. profitieren die Endkonsumenten hier zu Lande noch relativ<br />
wenig direkt und persönlich von den Barcode-Technologien. In Japan ist<br />
in diesem Bereich das „Mobile-Tagging“ bereits weit verbreitet. Dort kommt<br />
insbesondere der QR-Code z.B. auf Plakaten, Werbung, Katalogen und Zeitungsbeiträgen<br />
regelmäßig zum Einsatz. So langsam kommt dieser Trend<br />
auch nach Europa und die Verbreitung von 2D-Codes nimmt im privaten<br />
Sektor immer mehr zu. <strong>Der</strong> Endkonsument wird dabei unter Zuhilfenahme<br />
eines mit einer Kamera und einer Reader-Software ausgestattetem Mobiltelefons<br />
in die Lage versetzt, selber Barcodes und auch insbesonders 2D<br />
Codes wie z.B. den Q-Code und Datamatrix Code auszulesen. Dabei kann<br />
der Anwender entweder weiterführende Informationen, die sich direkt am<br />
Objekt befinden, nach dem Lesen eines 2D Codes mit der Handykamera<br />
auf dessen Display lesen oder es werden Website-Adressen in den Codes<br />
gespeichert, die dann ein Mobiltelefon in die Lage versetzen, weitere Informationen<br />
online <strong>zur</strong> erhalten. Wir werden bestimmt in nächster Zeit immer<br />
mehr solche interessanten Anwendungen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen<br />
erleben und auch darüber in der ident mehr erfahren. Daher haben<br />
wir bereits seit der ersten Ausgabe der ident in diesem Jahr damit begonnen,<br />
die weiterführenden Webadressen in den Fachbeiträgen in Form eines<br />
QR-Code abzudrucken und möchten damit unseren Lesern einen kleinen<br />
Einstieg in die Welt des „Mobile-Tagging“ ermöglichen.<br />
Thorsten Aha<br />
ident Chefredakteur<br />
editorial 3<br />
ident 2/10
4<br />
4<br />
inhaltsverzeichnis<br />
46<br />
Handheld-Computer Workabout Pro 3<br />
36<br />
Turcks RFID-System BL ident garantiert<br />
hochautomati sierte Orchideenproduktion<br />
62<br />
Organische und gedruckte Elektronik gegen<br />
Produktpiraterie<br />
ident 2/10<br />
AKTUELLES<br />
06 NEWS Wissenswertes aus der Branche<br />
11 RFID-NEWS Wissenswertes über RFID<br />
KOMMENTAR, INTERVIEW<br />
14 Sackgasse Individualsoftware – Ausweg (Branchen-) Standardlösung<br />
Kai Mohr<br />
31 Moderates Wachstum im Auto-ID Markt<br />
Jürgen Daldrup<br />
KENNZEICHNEN & DRUCKEN SPEZIAL<br />
16 Fachbeitrag<br />
Druckermarkt 2010<br />
Trends und Anforderungen an mobile und stationäre Industriedrucker, Christian Bischoff<br />
18 Fachbeitrag<br />
Herstellung, Druck & Qualität von Strichcodes<br />
Die optischen Kodierungen müssen möglichst perfekt funktionieren, Wilfried Weigelt<br />
30 Fachbeitrag<br />
Grid Matrix – ein neues Gesicht in der 2D-Code Welt<br />
Aus China kommen neue Ideen zu dem Thema optische Codierung<br />
24 Produkte Spezial<br />
MAGAZIN<br />
32 TITELSTORY<br />
RFID goes SPS<br />
<strong>Der</strong> <strong>Weg</strong> <strong>zur</strong> <strong>„vernetzten</strong> <strong>Fabrik“</strong><br />
35 Datenfunk<br />
Manuelle Datenerfassung kostet viel Zeit und Aufwand<br />
CipherLab managed alle Details für Nielsen<br />
36 RFID-Anwendung<br />
Sag mir wo die Blumen sind…<br />
Turcks RFID-System BL ident garantiert hochautomati sierte Orchideenproduktion im<br />
ostfriesischen Upschört<br />
38 Kommissionierung<br />
Pflanzenlogistik mit Frischegarantie<br />
Parallelkommissionierung im Versandhandel, Dieter Merholz<br />
41 Instandhaltungssysteme<br />
Praxisnahe Instandhaltungsabwicklung<br />
Mobile Anwendungen am Beispiel der Schott AG in Grünenplan
42 Direktmarkierung<br />
Die Kraft im Wind<br />
Identifikation von Permanent-Sensor-Schrauben mit Cognex<br />
DataMan 100, Ralf Baumann<br />
44 Mobile Datenerfassung<br />
Reinen Hof machen<br />
Effiziente Abfallentsorgungsprozesse beim<br />
Abfallwirtschaftsverband in Nordschwaben<br />
TECHNOLOGIE<br />
46 Produkte Technologische Neuheiten<br />
52 RFID-Technologie<br />
„Diamanten und RFID sind die besten Freunde“<br />
Identifikation und Rückverfolgbarkeit bei HRD Antwerp mit PJM<br />
RFID & Scanology<br />
54 RFID-Forschung<br />
Forschungsprojekte der Logistik<br />
Erkennen statt scannen<br />
56 Sprachkommissionierung<br />
Sprachgestütztes Arbeiten<br />
Pick-by-Voice bis zu 36% schneller als Pick-by-Scan<br />
PIDION BIP-7000 <strong>Der</strong> Logistik - Allrounder<br />
PIDION BIP-7000 <strong>Der</strong> Logistik - Allrounder<br />
Professionelles Industrie-PDA mit integriertem GPS Empfänger<br />
für Navigation und Ortung sowie RFID-Leser<br />
2,8“ LCD Touch Window<br />
806 MHz CPU (PXA320)<br />
IP65<br />
Gun-Trigger Scantaste<br />
Optional:<br />
GSM/GPRS/HSDPA<br />
A-GPS<br />
3 Megapixel AF Kamera<br />
RUBRIKEN<br />
03 EDITORIAL<br />
57 VERANSTALTUNGEN<br />
63 AIM-DEUTSCHLAND e.V.<br />
66 BUCHVORSTELLUNG<br />
67 ident MARKT – DAS ANBIETERVERZEICHNIS<br />
73 TERMINE<br />
74 INSERENTENVERZEICHNIS<br />
75 IMPRESSUM<br />
inhaltsverzeichnis 5<br />
BILD-QUELLEN<br />
Titelbild (groß): IdentPro GmbH<br />
Titelbild klein (Links): RAUM X<br />
Titelbild klein (Mitte): COGNEX Germany, Inc.<br />
Titelbild klein (Rechts): Höft & Wessel AG<br />
Besuchen sie unsere Website www.ident.de um<br />
ausgewählte Artikel aus vorherigen Ausgaben einzusehen<br />
und aktuelle Informationen zu erhalten!<br />
Wareneingang & Warenausgang<br />
Stückgutlogistik<br />
Intralogistik<br />
Flottentelematik<br />
Track & Trace<br />
Ihr exklusiver Hardware Distributor<br />
für Pidion Produkte<br />
Carema GmbH<br />
Ernst-Gnoß Straße 25<br />
D-40219 Düsseldorf<br />
T: +49-211 157 697 0<br />
www.caremahardware.de<br />
info@caremahardware.de<br />
ident 2/10
6<br />
news<br />
Datalogic Mobile:<br />
Neue Homepage<br />
Datalogic Mobile hat seine<br />
Homepage überarbeitet<br />
und erweitert. Die<br />
neue intuitive Menü-Führung<br />
ermöglicht schnellere<br />
und einfachere<br />
Navigation, so dass die<br />
gewünschten Produktinformationen<br />
und Anwendungsbeispiele<br />
jetzt<br />
noch einfacher zu selektieren<br />
sind. Hierfür wurden<br />
mehr Verlinkungen<br />
eingebaut, die beispielsweise<br />
vom Newsbereich,<br />
direkten Wechsel<br />
auf relevante Produktseiten<br />
ermöglichen oder<br />
gewünschte Partnerseiten<br />
öffnen. Über „RSS News<br />
Feed“ abonnieren User<br />
nach Wunsch Informationen<br />
und sind immer auf<br />
dem aktuellsten Stand.<br />
Bei der Neugestaltung<br />
wurde neben der inhaltlichen<br />
Neukonzeption auch<br />
das Design überarbeitet.<br />
www.mobile.datalogic.com<br />
Neue Website von<br />
Avery Dennison<br />
Die Printer Systems Division<br />
von Avery Dennison hat einen<br />
neuen Internetauftritt. Hier finden<br />
Unternehmen Beratung<br />
und moderne Lösungen rund<br />
um z.B. Preisauszeichnung, Rückverfolgbarkeit<br />
von Lebensmitteln oder Etikettierung von<br />
Paletten. Das aktuell schwierige wirtschaftliche<br />
Umfeld und die neuen Vorschriften zum<br />
Tracking von Produkten stellen Lebensmittel-<br />
ident 2/10<br />
AISCI wird 15<br />
Durch die strikte Ausrichtung<br />
an den Kundenbedürfnissen<br />
hat sich die AISCI<br />
Ident GmbH kontinuierlich<br />
weiterentwickelt. 15 Jahre<br />
nach der Gründung ist AIS-<br />
CI heute mit 25 Mitarbeitern<br />
eines der führenden Systemhäuser<br />
für Auto-ID-Lösungen<br />
in Deutschland. Fundierte<br />
Marktkenntnis und ein feines<br />
Gespür für neue Trends und<br />
Anforderungen bestimmten<br />
die Unternehmensentwicklung.<br />
Ursprünglich gründeten<br />
die beiden Gesellschafter<br />
Lutz Bauerkämper und Peter<br />
Ciolkowski die AISCI Ident<br />
GmbH im April 1995 in Bielefeld.<br />
Gab es zunächst<br />
noch eine Technik- und Vertriebsniederlassung<br />
in München,<br />
bündelte AISCI ab 1998<br />
alle Aktivitäten in Bad Salzuflen.<br />
Heute arbeitet der Auto-<br />
ID-Experte unter anderem<br />
erfolgreich als autorisiertes<br />
Service-Center für Datamax,<br />
Datalogic und CipherLab.<br />
Lutz Bauerkämper resümiert:<br />
„Trends und Anforderungen<br />
zu erkennen und dafür entsprechende<br />
Lösungen zu<br />
bieten, das war von Anfang<br />
an eine unserer wesentlichen<br />
Stärken. Für AISCI ist das<br />
keine inhaltsleere Aussage,<br />
sondern zentraler Bestandteil<br />
der unternehmerischen<br />
Ausrichtung.“<br />
www.aisci.de<br />
Leitfaden <strong>zur</strong> 3D-Volumenmessung<br />
Volumendaten sind wichtig für die Einlagerung von Packstücken,<br />
die Fahrzeugbeladung, Vertragsprüfungen und<br />
automatische Rechnungsstellung. Moderne Volumenmesssysteme<br />
liefern diese Daten auch zertifiziert. Aber worauf<br />
muss man bei der Auswahl eines Volumenmesssystems<br />
achten? Das Whitepaper „Leitfaden <strong>zur</strong> 3D-Volumenmessung“<br />
gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen, die sich<br />
bei der Suche nach dem passenden Volumenmesssystem<br />
stellen. Das Whitepaper erklärt auch, welche Objekte man<br />
überhaupt messen kann, und ob Paletten dazu gehören. Die<br />
Erklärungen machen es bei einer anstehenden Investitionsentscheidung<br />
einfach, den passenden Anbieter auszuwählen.<br />
www.vitronic.de<br />
hersteller, Pharmakonzerne,<br />
Einzelhandelsunternehmen,<br />
aber auch die Hotellerie und<br />
Gastronomie vor neue Herausforderungen.<br />
Um die Kosten<br />
zu optimieren und ihre<br />
Marke zu schützen, überdenken<br />
viele Unternehmen ihre<br />
Kennzeichnungsprozesse und suchen zuverlässige<br />
Partner, um ihre Abläufe effizienter zu<br />
gestalten.<br />
www.monarch.averydennison.com<br />
GOD Barcode Marketing<br />
beteiligt sich an<br />
der DataPrisma AG<br />
Die GOD Barcode Marketing<br />
mbH und die<br />
DataPrisma AG arbeiten<br />
ab sofort eng zusammen.<br />
Unter dem Dach<br />
eines Firmenverbunds<br />
werden das deutsche<br />
Systemhaus für Informationslogistik,<br />
ansässig<br />
in Lobbach bei Heidelberg,<br />
und der Schweizer<br />
Softwarehersteller,<br />
mit Sitz in Wallisellen bei<br />
Zürich, ihre Kernkompetenzen<br />
in Logistiklösungen<br />
bündeln und damit<br />
ihr Angebot attraktiver<br />
gestalten. Im Fokus der<br />
Zusammenarbeit steht<br />
der gemeinsame Auftritt<br />
mit kundenspezifischen<br />
Komplettlösungen,<br />
sowohl in Deutschland<br />
als auch in der Schweiz.<br />
Als Ergebnis profitieren<br />
die gemeinsamen<br />
Kunden von einer optimalen<br />
Nutzung der eingesetzten<br />
Lösungen.<br />
Die beiden Unternehmen<br />
werden trotz der Kapitalverflechtung<br />
weiterhin<br />
jeweils unter ihrem bisherigen<br />
Namen agieren.<br />
www.godbm.de<br />
www.dataprisma.ch
Neues Motorola<br />
Channel-Programm<br />
„PartnerEmpower“<br />
PartnerEmpower ist ein<br />
wichtiger Bestandteil der<br />
Integration der ehemaligen<br />
Motorola Geschäftsbereiche<br />
Enterprise<br />
Mobility business (EMb)<br />
und Government & Public<br />
Safety (G&PS), die<br />
seit Anfang 2009 unter<br />
dem Dach von Motorola<br />
EMS vereint sind. Das<br />
neue Channel Programm<br />
umfasst drei Kompetenzsäulen,<br />
die stellvertretend<br />
für die drei<br />
technologischen Schwerpunkte<br />
von Motorola<br />
EMS stehen: drahtlose<br />
Netzwerke, Lösungen für<br />
die Unternehmensmobilität<br />
und Digitalfunk. Diese<br />
Teilbereiche werden<br />
in mehreren Phasen über<br />
die nächsten 18 Monate<br />
hinweg ausgerollt.<br />
„Durch die Zusammenführung<br />
der bisherigen<br />
Channel-Programme<br />
vertiefen wir die Beziehungen<br />
zu unseren Channel-Partnern<br />
und können<br />
ihnen noch größere Vorteile<br />
und Ressourcen<br />
bieten. Darüber hinaus<br />
können wir Prozesse<br />
und Kompetenzprogramme<br />
aufsetzen, mit denen<br />
unsere Partner erfolgreicher<br />
im Markt agieren“,<br />
erklärt Lars Schmermbeck,<br />
Channel Manager<br />
Central Europe Motorola<br />
Enterprise Mobility Solutions.<br />
www.motorola.com/de<br />
Zusammenarbeit von Ingram Micro und Intermec<br />
Intermec Technologies hat<br />
mit dem Technologie Distributor<br />
Ingram Micro eine<br />
Vereinbarung bezüglich der<br />
europaweiten Distribution<br />
getroffen. Auf diesem <strong>Weg</strong>e<br />
stärkt Intermec seinen Distributionskanal<br />
und verbessert<br />
damit die Marktdurchdringung<br />
in Deutschland, Skandinavien,<br />
Spanien und UK.<br />
Bei Ingram Micro können<br />
Technologieeinkäufer nun<br />
das Komplettsortiment der<br />
Intermec-Lösungen, inklusive<br />
der innovativen mobilen 3G<br />
Handhelds CN50 und CN4<br />
sowie des mobilen Druckerportfolios<br />
erhalten und<br />
zugleich weiterhin von der<br />
bestehenden Geschäftsbeziehung<br />
mit ihrem vertrauten<br />
Value Added Distributor profitieren.<br />
“Bei Intermec haben<br />
wir unsere Distributionsstrategie<br />
stärker gewichtet, da<br />
wir ein Channel-zentriertes<br />
Geschäftsmodell verfolgen“,<br />
erklärt Marcus Krebs, Coun-<br />
Neuer Katalog der MAXICARD GmbH<br />
try Manager Intermec DACH<br />
bei Intermec. “Das Intermec<br />
Portfolio ist ein wichtiger Meilenstein<br />
auf unserem <strong>Weg</strong><br />
zum 1-Stop-Shop Anbieter<br />
für Data Capture und POS<br />
Lösungen in Europa“, kommentiert<br />
Jürgen Daldrup,<br />
Director DC/POS DACH<br />
der Ingram Micro. Intermec<br />
wird neben dem umfangreichen<br />
Kunden-Datenbestand<br />
von Ingram Micro auch von<br />
deren Markenpräsenz, dem<br />
technischen Support und<br />
deren Finanzdienstleistungen<br />
für Kunden profitieren.<br />
www.ingrammicro-dcpos.de<br />
www.intermec.de<br />
Neu ist eine sehr übersichtliche<br />
Darstellung der aktuellen Kartendruckermodelle<br />
sowie der<br />
verschiedenen Kartendrucktechnologien.<br />
Die einzelnen<br />
Kartendrucker werden direkt<br />
mit dem jeweiligen Verbrauchsmaterial<br />
und den Zubehörartikeln<br />
dargestellt. Dies erspart dem Anwender lästiges Suchen<br />
auf anderen Seiten. Das neue Kiosksystem, mit integriertem<br />
Kartendrucker, kann als Kundenkartenterminal genutzt werden<br />
und bietet interessante Optionen, wie z.B. RFID-Leser, Chipkarten-Leser<br />
oder einen integrierten Quittungsdrucker. Das Plastikkartenzubehör<br />
wurde um diverse Sicherheitskartenhüllen und<br />
eine RFID-Schutzhülle erweitert. Die RFID-Schutzhülle bietet<br />
dem Karteninhaber Schutz vor ungewolltem Auslesen der auf<br />
der Karte befindlichen Daten. MAXICARD bietet den Katalog<br />
auch in einer elektronischen Variante zum Blättern an.<br />
www.maxicard.de<br />
news 7<br />
HHC-Hydrus<br />
Luna<br />
Ultra<br />
Robuster<br />
Handheld<br />
Computer mit<br />
XENON Blitz<br />
p Marvell<br />
XScale ®<br />
PXA270<br />
624MHz<br />
Prozessor<br />
p Bis zu<br />
256MB RAM und 32GB Flash<br />
p Microsoft ® Windows ® CE 5.0<br />
p 5 Megapixel Kamera mit XENON Blitz<br />
p Kommunikation über Bluetooth, WLAN,<br />
USB oder RS-232<br />
p Doppelakku-System mit 5000mAh ermöglicht<br />
Einsätze von über 40 Stunden<br />
p Schutzklasse IP67/68 – Ideal für den<br />
Außeneinsatz bei extremen Umweltbedingungen<br />
zu Land und Wasser<br />
p Kundenspezifi sche Anpassungen<br />
möglich<br />
PDA-<br />
Safari<br />
Extrem<br />
robuster<br />
PDA<br />
mit umfangreicher<br />
Ausstattung<br />
p Marvell XScale ® PXA270 520MHz<br />
Prozessor<br />
p Microsoft ® Windows ® CE 5.0<br />
p 1D/2D Barcodescanner und 13,56 MHz<br />
RFID-Modul integriert<br />
p Kommunikation über Bluetooth, WLAN,<br />
GPRS, IrDA, USB oder RS-232<br />
p Schutzklasse IP65 - Ideal für den<br />
Außeneinsatz bei schwierigen Umweltbedingungen<br />
p Kundenspezifi sche Anpassungen<br />
möglich<br />
Mit unseren Ingenieuren setzen Sie<br />
auf Qualität, Zuverlässigkeit und<br />
Service bei der Auswahl der<br />
passenden Hard- und Softwarelösung.<br />
Fordern Sie uns!<br />
IIE - Ingenieurbüro für<br />
Industrie-Elektronik GmbH<br />
Marie-Curie-Straße 9<br />
50259 Pulheim<br />
Tel.: +49 (0)2234/98201-0<br />
Fax: +49 (0)2234/98201-90<br />
vertrieb@iie.de · www.iie.de<br />
ident 2/10<br />
Irrtum und Änderungen vorbehalten
8<br />
news<br />
Intermec ernennt<br />
Marcus Krebs zum<br />
neuen Country Manager<br />
für die DACH-Region<br />
Intermec ist mit einem<br />
neuen Country Manager<br />
in das neue Jahr gestartet:<br />
Seit dem 1. Januar<br />
2010 zeichnet Marcus<br />
Krebs verantwortlich für<br />
die Vertriebsaktivitäten in<br />
Deutschland, Österreich<br />
und der Schweiz. Marcus<br />
Krebs, zuletzt zwei<br />
Jahre als Channel-Manager<br />
bei Intermec tätig,<br />
verfügt über langjährige<br />
Erfahrung im Technologie-<br />
und Auto-ID-Umfeld.<br />
So war Krebs vier Jahre<br />
lang Geschäftsführer<br />
bei Symbol Technologies<br />
(heute Motorola), bevor<br />
er im Jahr 2004 zum Telekommunikationsausrüster<br />
Brightpoint wechselte.<br />
Zwischen 2006 und 2008<br />
leitete Krebs den internationalen<br />
Vertrieb bei<br />
Voiceend. „Die weitere<br />
Integration des Branchenvertriebs<br />
und des<br />
Channelgeschäfts gehören<br />
dieses Jahr zu den<br />
wichtigsten Aufgaben.<br />
Darüber hinaus ist es mir<br />
sehr wichtig, dass unsere<br />
Kunden – trotz unseres<br />
Channel-Fokus – immer<br />
einen direkten Draht zu<br />
uns behalten, und umgekehrt“,<br />
so Marcus Krebs.<br />
www.intermec.de<br />
ident 2/10<br />
Advantech übernimmt<br />
die DLoG GmbH<br />
Advantech,<br />
Anbieter<br />
im Bereich<br />
Industrie PCs und eAutomation,<br />
gibt die Übernahme der<br />
DLoG GmbH für 12,85 Millionen<br />
Euro bekannt. Die DLoG<br />
GmbH wurde 1985 mit Sitz<br />
in München, Deutschland,<br />
gegründet. Das Unternehmen<br />
beschäftigt etwa 75<br />
Mitarbeiter. DLoG ist ein<br />
führender Anbieter robuster<br />
Industrie Computer und<br />
nimmt in Europa mit einem<br />
Marktanteil von 19,3% den<br />
dritten Rang ein. Durch die<br />
Übernahme wird Advantech<br />
die Stärken beider Parteien<br />
vereinen, um zum internationalen<br />
Marktführer auf dem<br />
Gebiet des In-Vehicle Computing<br />
zu werden. Nach vollzogener<br />
Übernahme wird<br />
das Unternehmen in Advantech-DLoG<br />
umbenannt werden,<br />
um die Synergie des<br />
Zusammenschlusses widerzuspiegeln.<br />
www.dlog.com<br />
<strong>Der</strong> ScanSource Europe<br />
Katalog 2010 ist jetzt<br />
erhältlich. Das Referenzwerk<br />
zeigt Produkte von<br />
18 best-of-breed Hersteller-Partnern<br />
des Mehrwert-Distributors.<br />
Um<br />
die Navigation zu erleichtern,<br />
hat ScanSource die<br />
Produkte in neun farblich<br />
unterschiedene Bereiche<br />
eingeteilt, so dass Wiederverkäufer<br />
in Sekundenschnelle<br />
finden, was sie<br />
suchen: Services, Terminals<br />
& Software, Industrie-<br />
Scanner, POS-Scanners,<br />
CipherLab baut lokalen<br />
Kunden-Support aus<br />
CipherLab baut seinen<br />
deutschsprachigen Support<br />
weiter aus: Ralf Steckemetz<br />
ist ab sofort verantwortlich<br />
für den lokalen Reparaturservice.<br />
<strong>Der</strong> 30jährige<br />
verstärkt den Repair- und<br />
Aftersales-Service des<br />
taiwanesischen Unternehmens<br />
in Deutschland.<br />
„Dabei ist Steckemetz nicht<br />
der Ersatzmann für einen<br />
anderen Mitarbeiter – die<br />
Stelle ist neu: Wir möchten<br />
die Servicequalität und<br />
die Betreuung unserer Kunden<br />
kontinuierlich verbessern.<br />
„Mit dieser Stärkung<br />
des lokalen Supportteams<br />
möchten wir die Zufriedenheit<br />
unserer Kunden dauerhaft<br />
aufrecht erhalten“,<br />
erklärt Stefan Gerats, Sales<br />
Director Central Europe bei<br />
CipherLab.“<br />
www.cipherlab.com<br />
ScanSource Europe gibt Produktkatalog 2010 heraus<br />
Drucker & Software, POS-<br />
Printer, Wireless & RFID,<br />
POS-Touchsysteme und<br />
POS-Peripheriegeräte.<br />
Darüber hinaus trägt er<br />
dem Wunsch vieler Wiederverkäufer<br />
Rechnung und<br />
erleichtert durch noch mehr<br />
Vergleichstabellen, die die<br />
verschiedenen Angebote<br />
einander gegenüberstellen,<br />
die Auswahl desjenigen<br />
Produkts, das optimal <strong>zur</strong><br />
spezifischen Anwendung<br />
des Kunden passt.<br />
www.scansource.eu<br />
SSI Schäfer auf der<br />
Hannover Messe<br />
Auf der Hannover Messe<br />
2010 zeigt SSI Schäfer<br />
auf 285 m² eine<br />
besondere Auswahl<br />
an Kommissionier- und<br />
Montagearbeitssystemen<br />
sowie neue Behäl-<br />
ter und Kästen. Das<br />
Highlight bildet hier das<br />
in Deutschland erstmalig<br />
live präsentierte neue<br />
Kommissioniersystem<br />
Robo-Pick. SSI Schäfer<br />
hat die erste vollautomatische<br />
Pickzelle entwickelt,<br />
die sich nahtlos<br />
in eine bestehende Lagerarchitektur<br />
integrieren<br />
lässt − den Robo Pick<br />
(SRP). Dabei handelt es<br />
sich um ein kostengünstiges,<br />
revolutionäres<br />
Kommissioniersystem,<br />
das eine enorme Vielfalt<br />
an Artikeln unterschiedlichster<br />
Größe, Form und<br />
Gewicht, bis zu 30 cm x<br />
30 cm und 60 kg, in kürzester<br />
Zeit präzise kommissioniert.<br />
Ein System,<br />
dass in nahezu jeder<br />
Branche einsetzbar ist.<br />
www.ssi-schaefer.de
Gebrauchte MDE und Barcodedrucker mit Garantie<br />
Die Codeo GmbH mit Sitz in Mühltal bei Darmstadt bietet MDE-Geräten, Staplerterminals<br />
und Etikettendruckern ein „2. Leben“. Mit ca. 20.000 Systemen in 3<br />
verschiedenen Lagern kann Codeo auf alle großen Hersteller innerhalb kurzer Zeit<br />
zugreifen. Bei MDE-Geräten werden herstellerunabhängig die Produkte von Motorola,<br />
Casio, Denso, Datalogic, Metrologic, Skeye, LXE, Intermec, Psion und vielen<br />
anderen Herstellern geführt. Bei den Druckern sind Toshiba, Zebra, Datamax, u.a.<br />
Systeme im Angebot. Die Anfänge vor über 10 Jahren begannen mit dem reinen<br />
Handeln dieser Geräte. Heute ist Codeo ein Dienstleister, der durch seine Nähe<br />
am Markt auch Services wie Reparaturen, Wartung sowie die kurzfristige Vermietung<br />
von MDE-Geräten anbietet.<br />
www.codeoeurope.de<br />
topsystem bringt Pick by Voice Lösungen in die Türkei<br />
<strong>Der</strong> IT-Spezialist für Logistikanwendungen<br />
topsystem, steht ab sofort<br />
gemeinsam mit dem gerade gewonnenen<br />
Partner BTC Ekonum Bilişim<br />
Hizmetleri A.Ş den türkischen Logistikprofis<br />
mit Fachwissen, Erfahrung<br />
und leistungsstarken Lösungen <strong>zur</strong><br />
Seite. Ausschlaggebend für diese<br />
Entscheidung war das große Interesse<br />
an sprachbasierter Mitarbeiterführung<br />
aus den Branchen<br />
Handel und Food während der WIN<br />
World of Industry 2010 in Istanbul.<br />
Dabei hatten die Fachbesucher ein<br />
besonderes Augenmerk auf die<br />
aktuelle Version 6.0 der Pick by Voice Suite topSPEECH-Lydia gelegt. Eine<br />
starke Nachfrage gab es ebenfalls von Seiten der SAP-Anwender, von denen<br />
viele bereits das neue SAP-Release ECC 6.0 einsetzen.<br />
www.topsystem.de<br />
SICK’s „Apps“ around the world<br />
Mit der Solutions Tour 2010 tritt SICK in diesem<br />
Jahr eine Reise zu den Anwendungsorten<br />
an. Geplant ist eine weltweite Tour durch alle<br />
Industrien, für die SICK Sensorlösungen anbietet. Gezeigt werden realisierte<br />
Kundenanwendungen in den Branchen der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation.<br />
Die SICK-Crew tauscht das Marathon-Trikot gegen einen Astronautenanzug<br />
aus, um in einem Jahr möglichst viele Tourstops zu erreichen. Die<br />
Tour hat bereits begonnen. Die Tour können Sie auf der „Landing-Page“: www.<br />
sick-solutions-tour.com beobachten. Unabhängig davon wird das Unternehmen<br />
auch 2010 rund 50 neue Produkte auf den Markt bringen und das sportliche<br />
Niveau nicht unterschreiten.<br />
www.sick-sensor-solutions-tour.com<br />
LEIBINGER<br />
news 9<br />
Ink-Jet Drucker<br />
Kamera Systeme<br />
Innovation auf der Wire:<br />
Plug and Play<br />
Kamera System für<br />
JET3 Ink-Jet Drucker<br />
www.leibinger-group.com<br />
Halle 9<br />
Stand F55<br />
Verleiht<br />
Ihrem Drucker Augen<br />
www.leibinger-group.com<br />
PAUL LEIBINGER GMBH & CO.KG<br />
Germany<br />
ident 2/10
10<br />
news<br />
IT-Mittelstand bündelt<br />
Kräfte: Aus VDEB wird<br />
Bundesverband<br />
I T- Mittelstand<br />
Die Mitgliederversammlung<br />
des VDEB Verband<br />
IT-Mittelstand e.V., die Änderung<br />
des Verbandsnamens<br />
beschlossen. <strong>Der</strong> neue<br />
Name lautet „Bundesverband<br />
IT-Mittelstand e.V.“. Die<br />
Namensänderung wurde vom<br />
zuständigen Gericht am 02.<br />
März diesen Jahres amtlich<br />
genehmigt. Im Zeichen dieses<br />
Namens wird der Bundesverband<br />
IT-Mittelstand,<br />
kurz BITMI, die zuverlässige<br />
Arbeit des VDEB fortsetzen<br />
und Kontinuität hinsichtlich<br />
Vertrags- und Kooperationsbeziehungen<br />
gewährleisten,<br />
gleichzeitig aber seine Aktivitäten<br />
<strong>zur</strong> Vertretung mittelständischer<br />
Interesse intensivieren<br />
und vertiefen. Bereits im letzten<br />
Jahr war der Verband dem<br />
„Pan European ICT & eBusiness<br />
Network for SMEs“ (PIN-<br />
SME) beigetreten, welches die<br />
Interessen kleiner und mittlerer<br />
IT-Unternehmen auf europäischer<br />
Ebene repräsentiert.<br />
www.vdeb.de<br />
EHI verleiht Retail Technology Award an<br />
Gerry Weber für RFID-Lösung<br />
Psion Teklogix stellt<br />
Online Community für<br />
Kunden, Partner und<br />
Entwickler vor<br />
Um sich mit<br />
seinen Kunden,<br />
Partnern<br />
und Entwicklern<br />
stärker zu<br />
vernetzen, hat Psion Teklogix<br />
eine offene Online Community<br />
unter dem Namen<br />
„Ingenuity Working“<br />
gestartet. Diese wird dazu<br />
beitragen, die gemeinsame<br />
Entwicklung von mobilen<br />
Handheld-Computern voranzutreiben,<br />
Psion Teklogix’<br />
breites IP-Portfolio für<br />
Dienstleister und Zulieferer<br />
optimal nutzbar zu machen,<br />
sowie den Entwicklungsdialog<br />
mit Kunden und Vertriebspartnern<br />
rund um den<br />
Globus zu intensivieren. In<br />
diesem Zusammenhang<br />
fungiert die Online Community<br />
als Plattform auf der<br />
Psion Teklogix mit seinen<br />
Entwicklern, Kunden und<br />
Partnern in Kontakt tritt,<br />
diskutiert und Informationen<br />
austauscht.<br />
www.psionteklogix.de<br />
Das EHI Retail Institute, eine wissenschaftliche Einrichtung des<br />
Handels mit Sitz in Köln, hat auf der EuroCIS in Düsseldorf<br />
erneut eine Kundenlösung von Avery Dennison mit dem Retail<br />
Technology Award ausgezeichnet. Die deutsche Modemarke<br />
Gerry Weber erhielt den Preis für ihre bahnbrechende Einführung<br />
einer RFID-Lösung in Verbindung mit Warensicherungsfunktion.<br />
Das RFID-Etikett ist in einem Pflegeetikett integriert,<br />
das bis zu zwei Waschgänge übersteht. <strong>Der</strong> Preis an Gerry<br />
Weber wurde in der Kategorie „Best Enterprise Solutions“ vergeben.<br />
Bereits vor zwei Jahren hatte das EHI den portugiesischen<br />
Bekleidungshersteller Throttleman ausgezeichnet, der<br />
ebenfalls eine RFID-Lösung mit Avery Dennison realisiert hatte.<br />
www.ibmd.averydennison.com<br />
ident 2/10<br />
GETAC wählt ID.SYS GmbH als<br />
Distributor für den Rugged Bereich<br />
<strong>Der</strong> neue Distributor von<br />
GETAC für den D/A/CH-<br />
Bereich ist ab sofort die<br />
ID.SYS GmbH aus Erding<br />
bei München. Diese versteht<br />
sich vornehmlich als Innovatorin<br />
und B2B-Distributorin für<br />
intelligente, zukunftsweisende<br />
Gerätetechnologien. Aufgrund<br />
ihrer hervorragenden Marktnähe,<br />
konnte sie gerade auch<br />
im Rugged Bereich besonders<br />
frühzeitig die richtigen Weichen<br />
stellen und punktet heute<br />
Valora Services Austria schafft Transparenz<br />
Die Valora Services Austria GmbH<br />
(VSA) erteilt BARCOTEC den Auftrag<br />
über die Umsetzung eines Systems<br />
<strong>zur</strong> Paketkontrolle bei der Buchlogistik.<br />
Seit Kurzem wird die Ware für eine<br />
große österreichische Buchhandelskette mit dem mobilen<br />
Datenerfassungsgerät „BHT-700“ und der Software „easy-<br />
MITS“ von BARCOTEC erfasst. Über das Mobilfunknetz<br />
(GSM/GPRS) werden die gescannten Artikeldaten just-intime<br />
österreichweit mit den von der Buchhandelskettenzentrale<br />
<strong>zur</strong> Verfügung gestellten Daten abgeglichen. So<br />
können die Sendungsdaten exakt verfolgt werden.<br />
www.barcotec.at<br />
durch exzellente nte<br />
Beratungskompe- mpe petenz,<br />
auch für ungewöh ungewöhnliche, nliche,<br />
l<br />
beratungsintensive Spezialprojekte.<br />
Außerdem verfügt sie<br />
über einen überdurchschnittlich<br />
schnellen Liefer- und Reparaturservice<br />
sowie über die<br />
Möglichkeit, nach Spezialanforderungen<br />
vorkonfigurierte<br />
Geräte auszuliefern.<br />
www.idsys.de<br />
www.getac.com<br />
Bengt Tuner ist neuer Vorstandsvorsitzender der Locanis AG<br />
<strong>Der</strong> neue CEO sieht seine Hauptaufgaben darin,<br />
das weltweit patentierte Produkt IntelliGence<br />
weiter zu entwickeln, neue Marktpotentiale zu<br />
erschließen und im Zuge dessen die Internationalisierung<br />
weiter voranzutreiben. <strong>Der</strong> 46-jährige<br />
Topmanager bezieht seinen Dienstsitz in<br />
der Deutschland-Zentrale von Locanis in Unterföhring bei München.<br />
Für seine neue Aufgabe bringt Tuner langjährige Erfahrungen<br />
in der Logistikbranche mit. <strong>Der</strong> neue Locanis-Chef hat sich<br />
ehrgeizige Ziele gesteckt: „Deutschland ist für Locanis einer<br />
der wichtigsten Wachstumsmärkte weltweit. Obwohl wir hierzulande<br />
Marktführer auf dem Gebiet der Navigationstechnologie<br />
in der Intralogistik sind, gilt es, die bestehende Marktposition<br />
nochmals zu steigern und uns neue Branchen zu erschließen.“<br />
www.locanis.de
Stimmung in der ITK-<br />
Branche hellt sich<br />
deutlich auf<br />
Die Stimmung im Hightech-Sektor<br />
helt sich<br />
deutlich auf 59 Prozent<br />
der IT- und Telekommunikations-Unternehmen.<br />
In Deutschland erwarten<br />
im ersten Quartal 2010<br />
ein Umsatzplus. <strong>Der</strong> BIT-<br />
KOM-Branchenindex<br />
macht gegenüber dem<br />
Vorquartal einen Sprung<br />
um 41 Punkte auf plus 35<br />
Zähler. Damit liegt das<br />
Branchenbarometer wieder<br />
auf dem Niveau vom<br />
Sommer 2008. Basis der<br />
Angaben ist eine vierteljährliche<br />
Umfrage des<br />
Hightech-Verbands BIT-<br />
KOM in der Branche. „Die<br />
Nachfrage zieht insbesondere<br />
in der Informationstechnologie<br />
spürbar an“,<br />
sagte BITKOM-Präsident<br />
Prof. Dr. August-Wilhelm<br />
Scheer bei der Hightech-<br />
Messe CeBIT in Hannover.<br />
Nach wie vor gut sei<br />
die Nachfrage der privaten<br />
Verbraucher. <strong>Der</strong> BIT-<br />
KOM erwartet für 2010 im<br />
ITK-Gesamtmarkt Umsätze<br />
auf Vorjahresniveau<br />
und 2011 ein Wachstum<br />
von 1,6 Prozent auf 142<br />
Milliarden Euro. Aus Sicht<br />
des BITKOM muss zudem<br />
die Hightech-Industrie in<br />
Deutschland gestärkt werden.<br />
Hierzu schlug Scheer<br />
eine Software-Initiative vor.<br />
www.bitkom.org<br />
Fünf Jahre OE-A: Aus Pionieren wurde ein<br />
globaler Industrieverband<br />
„Mit 135 Mitgliedern aus der ganzen Welt ist die<br />
OE-A innerhalb von fünf Jahren ein hochdynamisches<br />
und ständig wachsendes Netzwerk führender<br />
internationaler Firmen und Institute geworden“,<br />
erklärte Wolfgang Mildner, Vorstandsvorsitzender<br />
der OE-A und Managing Director, PolyIC GmbH &<br />
Co. KG, Fürth, anlässlich der Fünf-Jahres-Feier der<br />
OE-A – dem Verband für organische und gedruckte<br />
Elektronik – Ende Februar beim Holst Centre im<br />
holländischen Eindhoven. Organische Photovoltaik,<br />
OLED Beleuchtung, flexible Displays, gedruckte<br />
Datenspeicher, RFID oder Sensoren sowie Integrated<br />
Smart Systems sind nur einige Beispiele<br />
für neue Anwendungen, die durch organische<br />
und gedruckte Elektronik möglich werden. OE-A<br />
ist Veranstalter der internationalen Konferenz und<br />
Ausstellung LOPE-C – Large-area, Organic and<br />
Printed Electronics Convention, die sich an Anwender,<br />
Hersteller, Investoren, Ingenieure und Wissenschaftler<br />
richtet. Die LOPE-C 2010 findet vom 31.<br />
Mai bis 2. Juni 2010 in der Messe Frankfurt statt.<br />
www.oe-a.org<br />
www.lope-c.com<br />
Bundesforschungsministerin prämiert<br />
EffizienzCluster LogistikRuhr<br />
Nach der Verkündigung der Jury Ende Januar,<br />
prämierte Bundesforschungsministerin Prof. Dr.<br />
Annette Schavan jetzt im Rahmen der Clusterkonferenz<br />
2010 ganz<br />
offiziell die Gewinner<br />
der zweiten<br />
Runde des Spitzenclusterwettbewerbs.<br />
<strong>Der</strong> EffizienzCluster<br />
LogistikRuhr gehört<br />
zu den fünf ausgewählten Kandidaten, die auf der<br />
Konferenz ihre Projekte und Visionen präsentieren<br />
konnten. Daneben lieferten sie Stoff für die Diskussion<br />
der weiteren Clusterpolitik der Bundesregierung.<br />
Prof. Dr. Michael ten Hompel, Initiator<br />
des EffizienzClusters und geschäftsführender Leiter<br />
des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und<br />
Logistik IML, und Erich Staake, Vorstandsvorsitzender<br />
der Duisburger Hafen AG, nahmen den<br />
Preis stellvertretend für die 124 Unternehmen und<br />
18 Forschungseinrichtungen entgegen.<br />
www.effizienzcluster.de<br />
rfid-news 11<br />
UHF RFID<br />
2D-Imager<br />
Laser<br />
GMS-Telefonie<br />
GPRS<br />
WLAN / Bluetooth<br />
Originalgröße<br />
www.nordicid.de<br />
ident 2/10
12<br />
rfid-news<br />
<strong>Der</strong> neue Personalausweis<br />
Am 1. November 2010 ist es<br />
soweit: Dann wird der neue<br />
Personalausweis mit elekt-<br />
ronischer Identitäts- und Signaturfunktion<br />
in Deutschland<br />
den bisherigen Ausweis ablösen.<br />
Auf den ersten Blick<br />
unterscheidet sich der neue<br />
Ausweis erstmal nur durch<br />
sein Format – er wird das<br />
Format einer Scheckkarte<br />
haben. In seinem Inneren<br />
befindet sich ein RFID-Chip,<br />
der alle Daten speichert, die<br />
heute nur optisch vom Dokument<br />
ablesbar sind. Damit<br />
nur Berechtigte auf die Daten<br />
zugreifen können, sind diese<br />
auf der Karte verschlüsselt,<br />
und auch die Übertragung<br />
findet über kryptographisch<br />
abgesicherte Protokolle statt.<br />
So soll der Zugriff für Unbefugte<br />
verhindert werden. <strong>Der</strong><br />
Ausweisinhaber kann mittels<br />
einer sechsstelligen PIN<br />
jeweils individuell bestimmen,<br />
für wen er die Daten freischalten<br />
möchte. Gleichzeitig regelt<br />
der Gesetzgeber, wer eine<br />
Zugriffsberechtigung erhält:<br />
Dazu muss jeder Diensteanbieter<br />
ein Zertifikat bei einer<br />
behördlichen Vergabestelle<br />
beantragen und nachweisen,<br />
dass er die Daten <strong>zur</strong> Abwicklung<br />
des Geschäfts benötigt.<br />
Für den Bürger bringt die Innovation<br />
eine ganze Reihe von<br />
Vorteilen, denn mit dem neuen<br />
Personalausweis wird es<br />
beispielsweise möglich, sich<br />
im Internet mit seiner e-Identität<br />
(eID) auszuweisen.<br />
www.ccepa.de<br />
ident 2/10<br />
Unternehmen starten gemeinsames<br />
RFID-Forschungsprojekt<br />
In Neumünster fand am 23.<br />
Februar 2010 das Aufftaktmeeting<br />
für das<br />
Verbund-Forschungsprojekt<br />
„Entwicklung g<br />
von modularen In- n-<br />
Mould-Transpondern n<br />
(MIT)“ statt, welches s<br />
bereits seit Jahresbeginn<br />
läuft. Das Ziel: Bis Ende Oktober nächsten Jahres wollen<br />
die teilnehmenden Partner RFID-Transponder für die<br />
Verarbeitung im Kunststoff-Spritzguss fit machen. Durch die<br />
untrennbare Integration der Identifikations-Chips und ihrer<br />
Antennen in Mehrweg- Kunststoffkisten soll RFID-basierte<br />
Logistik in Poolsystemen zuverlässiger als mit aufgeklebten<br />
Smart-Labels umgesetzt werden können. Das Verbundprojekt<br />
wird in Zusammenarbeit mit den industriellen<br />
Partnern PAV Card GmbH (Lütjensee), Melzer Maschinenbau<br />
GmbH (Schwelm), Design- und Siebdruck Freudenberg<br />
GmbH (Dresden) und ID-SYSTEC GmbH durchgeführt. Als<br />
Forschungspartner unterstützen das Institut für Polymertechnologien<br />
e.V. (Wismar) sowie das Fraunhofer-Institut für<br />
Siliziumtechnologie (Itzehoe) den Verbund. Das Projekt wird<br />
im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms für den<br />
Mittelstand (ZIM) vom BMWi gefördert.<br />
www.pav.de<br />
Ein Radar für Innovationen<br />
Dieses Radar prüft seit<br />
inzwischen drei Jahren<br />
sämtliche Innovationen,<br />
die auf den Markt kommen.<br />
Bislang exklusiv für<br />
einen ausgewählten Kreis<br />
von Technologieherstellern,<br />
Anwendern und Wissenschaftlern.<br />
Weil das<br />
Transparenz-Instrument der<br />
Forscher vom Zentrum für<br />
Intelligente Objekte ZIO<br />
an der Fraunhofer Arbeitsgruppe<br />
für Supply Chain<br />
Services in Nürnberg sich<br />
dabei bewährt hat, wird es<br />
ab Januar des neuen Jahres<br />
nun dem kompletten<br />
Fachpublikum von Logistikdienstleisten<br />
über Verladern<br />
und Herstellern bis<br />
hin zu Systemintegratoren<br />
zugänglich gemacht. Unter<br />
die Lupe nehmen die Fraunhofer-Forscherinsbesondere<br />
sämtliche Innovationen in<br />
den Bereichen RFID, Lokalisierungssysteme,Integrationsplattformen,<br />
drahtlose<br />
Sensornetzwerke und ihren<br />
Anwendungen. Das Innovationsradar<br />
erscheint ab<br />
Januar als vierteljährliches<br />
E-Mail-Abonnement und<br />
präsentiert jeweils circa 25<br />
Innovationen, ihre Eigenschaften,Anwendungsmöglichkeiten,<br />
Testergebnisse<br />
und eine abschließende<br />
Beurteilung.<br />
www.scs.fraunhofer.de<br />
Die erste Wahl für<br />
Tags und Labels:<br />
NXP liefert milliardsten<br />
ICODE-Chip aus<br />
Mit der Auslieferung des<br />
milliardsten ICODE-Chips<br />
kann NXP Semiconductors<br />
das Erreichen eines wichtigen<br />
Meilensteins für diese<br />
Produktlinie vermelden. Als<br />
einer der populärsten RFID-<br />
Chips im Markt hat sich<br />
die ICODE Plattform von<br />
NXP <strong>zur</strong> ersten Wahl entwickelt,<br />
wenn es um Smart-<br />
Tag- und Label-Lösungen<br />
auf Hochfrequenz-Basis<br />
(HF) geht. Diese Technologie<br />
wird unter anderem in<br />
mehr als 3.000 Bibliotheken<br />
auf der Welt eingesetzt, um<br />
Büchern und andere Medien<br />
zu organisieren. ICODEbestückte<br />
Tags und Labels<br />
dienen außerdem in Kliniken,<br />
<strong>zur</strong> Nachverfolgung von<br />
medizinischen Geräten und<br />
zum Markieren von Blutproben<br />
sowie für das Auffinden<br />
und Verfolgen von Bauteilen.<br />
Um den Erfolg der ICODE-<br />
Familie fortzuführen, hat<br />
NXP nunmehr die ICODE<br />
SLIx-Plattform eingeführt,<br />
welche die bisherigen Grenzen<br />
der Energieaufnahme<br />
überwindet und sich neben<br />
erhöhter Flexibilität durch<br />
100-prozentige Rückwärtskompatibilität<br />
zu bestehenden<br />
Lösungen auszeichnet.<br />
www.nxp.com
GS1 Germany bietet neues Komplettpaket an<br />
GS1 Germany stellte mit GS1 Complete<br />
am 01. Januar 2010 ihr Produktportfolio<br />
neu auf. Das Leistungspaket GS1<br />
Complete bietet Lösungsansätze für<br />
mehr Wertschöpfung, angefangen bei der Vorstufe über die<br />
ganze Supply Chain bis hin <strong>zur</strong> Demand Side. Unternehmen<br />
können zukünftig das gesamte GS1-Nummernsystem von<br />
der Global Trade Item Number (GTIN) <strong>zur</strong> Identifikation eines<br />
Produktes über den Electronic Product Code (EPC) für die<br />
Identifikation mittels Radiofrequenztechnologie bis <strong>zur</strong> Nummer<br />
der Versandeinheit für logistische Packstücke nutzen.<br />
In 2009 hat GS1 Germany in einer repräsentativen Studie<br />
den Umsetzungsgrad von Standards zwischen Handel und<br />
Industrie ermittelt. Basierend auf einer Hochrechnung geht<br />
GS1 Germany davon aus, dass die deutsche Wirtschaft<br />
eine Milliardensumme einsparen kann, wenn Unternehmen<br />
durchgängig Standards und Technologien wie Strichcode,<br />
RFID und elektronischen Datenaustausch einsetzen.<br />
www.gs1-germany.de<br />
Verstärkung im smart-TEC-Team<br />
Seit März 2010 unterstützt Andreas<br />
Schlaudraff die smart-TEC GmbH & Co.<br />
KG, Hersteller von langlebigen, industrietauglichen<br />
RFID-Datenträgern. Als<br />
Projektkoordinator ist er für Produktneu-<br />
und –weiterentwicklungen der Produktpalette<br />
verantwortlich. Zudem wird<br />
er Funktionen wie Einkauf und internes Projekt- und Auftragsmanagement<br />
übernehmen. Während seines BWL-Studiums,<br />
mit Schwerpunkten im Cluster Logistics & Information an der<br />
Universität Augsburg, sammelte er bereits praktische RFID-<br />
Erfahrungen bei der BMW Group und der Siemens AG.<br />
www.smart-TEC.com<br />
Schreiner Group übernimmt den Geschäftsbetrieb<br />
von X-ident technology<br />
Um die Bedeutung von RFID als strategische Technologie in<br />
der Schreiner Group nachhaltig zu stärken und im Sinne eines<br />
schlanken Unternehmens, wird die X-ident technology GmbH<br />
mit Wirkung zum 01.03.2010 in die Schreiner Group GmbH<br />
& Co KG integriert. X-ident wird ab diesem Zeitpunkt als Teil<br />
des „Competence Center Schreiner LogiData“ alle Unternehmensbereiche<br />
mit seiner speziellen Kompetenz unterstützen.<br />
Helmut und Roland Schreiner, die Gesellschafter der Schreiner<br />
Group, kommentieren: „Mit der Integration von X-ident haben<br />
wir unsere umfassende RFID-Kompetenz innerhalb der Group<br />
gebündelt. Das RFID-Fertigungs-Know-how von X-ident wird<br />
dabei helfen, unsere Kunden mit innovativen Lösungen gerade<br />
in Großauflagen kostengünstig zu beliefern.“<br />
www.schreiner-group.de<br />
CCS und IDH arbeiten an neuen PJM-Projekten<br />
Die ChipCard Solutions (CCS) GmbH in Sauerlach und das<br />
Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des VVL<br />
e. V. in Dortmund kooperieren bei der Erschließung neuer<br />
Marktsegmente für die hochperformante RFID-Technologie<br />
„Phase-Jitter-Modulation“ (kurz: PJM). Die PJM-Technologie<br />
ermöglicht als einzige RFID-Lösung am Markt eine zuverlässige<br />
Pulkerfassung auch von sehr dicht gelagerten bzw. gestapelten<br />
Transpondern in großen Stückzahlen. Dies ist bspw.<br />
in der Dokumentenlogistik oder im Pharmabereich erforderlich.<br />
Einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangte diese<br />
Technologie dadurch, Jetons in Spielkasinos zu kennzeichnen<br />
und in hohen Volumina im Pulk auszulesen. <strong>Der</strong>zeit wird am<br />
IDH unter anderem im Rahmen eines mit öffentlichen Mitteln<br />
geförderten F&E-Projektes untersucht, ob die PJM-Technologie<br />
auch für die Kennzeichnung von Briefen geeignet ist.<br />
www.vvl-ev.de<br />
www.chipcard-solutions.com<br />
RFID-Technologie für Handel,<br />
Logistik und Industrie<br />
Automatische und mobile Identifikation in der Produktionslogistik<br />
und in der Industrieautomation:<br />
� Fle�ible und �u�erl�ssige Idents�steme ��assi�e �HF-RFID-Technologie�.<br />
� �DL��� deP�A – Reader, P� und Antenne in einem �eh�use ���-in-���.<br />
� �ichere Identifikation und �teuerung �on stehenden�be�egten �b�ekten.<br />
deister electronic gehört zu den führenden Entwicklern, Herstellern und Anbietern von zukunftsweisender RFID-<br />
Technologie und bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auch in vorhandene Systeme integriert werden können.<br />
���.logident.com<br />
rfid-news 13<br />
RFID hautnah: ��.��.�����<br />
Info und Anmeldeformular unter<br />
htt�:�����.deister.com�de�neues�messen<br />
ident 2/10
14<br />
kommentar<br />
K O M M E N T A R<br />
Sackgasse Individualsoftware<br />
Ausweg (Branchen-)Standardlösung<br />
Auf die Distribution des pharmazeutischen Großhandels<br />
treffen höchste Ansprüche. So wollen<br />
Apotheken und Kliniken zuverlässig, sicher<br />
und schnell bedient werden, was angesichts<br />
der überschaubaren Anzahl an Großhändlern zu<br />
immensen Transaktionsraten mit entsprechender<br />
Anforderung an die Performance führt. Hinzu<br />
kommen stark reglementierte und sich stets<br />
wandelnde gesetzliche Rahmenbedingungen, die<br />
auf den Punkt zu erfüllen sind – völlig zu Recht,<br />
denn letztendlich hängen im Extremfall Menschenleben<br />
davon ab.<br />
Wer als Großhändler sein Geschäft mit<br />
dem Vertrieb von Medikamenten bestreitet,<br />
hat mit schier unendlich vielen Herausforderungen<br />
zu kämpfen: Hier muss<br />
mit hohen Transaktionsvolumina und<br />
saisonal extremen Spitzenzeiten umgegangen<br />
werden und die engen, dynamischen<br />
Vorgaben des Gesetzgebers<br />
definieren eine Schlagzahl, die mit Individualsoftwarelösungen<br />
kaum<br />
noch zu meistern<br />
ist – lückenloseChargenrückverfolgung<br />
und<br />
der Umgang mit<br />
Betäubungsmit-<br />
Kai Mohr, Sales Director<br />
Weitere Informationen:<br />
IBS Pharma GSE bei International<br />
Business Systems<br />
Deelbögenkamp 4c<br />
22297 Hamburg<br />
Kai.Mohr@ibsde.de<br />
www.ibs-software.de<br />
ident 2/10<br />
teln sind nur zwei Stichwörter in diesem<br />
umfassenden Kontext. Verfügbarkeit,<br />
Stabilität, aber auch das automatische<br />
Ermitteln von Alternativartikeln und die<br />
enge Verzahnung mit der Lagerverwaltung<br />
und Fördersystemen stellen zudem<br />
Aufgaben dar, die individuelle Ansätze<br />
schlichtweg sprengen.<br />
Umfragen und Marktsondierungen<br />
haben folgerichtig ergeben, dass die<br />
meisten Großhändler noch immer mit<br />
selbstentwickelten Distributionslösungen<br />
agieren, sich aber aus erkannter<br />
Notwendigkeit bereits auf bestem <strong>Weg</strong>e<br />
in die Welt der Standardisierung befinden.<br />
Bei der Auswahl der Lösungen<br />
werden sie regelmäßig mit sehr komplexen<br />
Themen konfrontiert und stellen<br />
immer wieder fest, dass branchenneutrale<br />
Softwarestandards weitab von den<br />
tatsächlichen Aufgabenstellungen positioniert,<br />
ein umfassendes Customizing<br />
erfordern. Ob in der Preisfindung mit<br />
ausgefeilten und äußerst kundenindividuell<br />
ausgeprägten Rabattsystemen<br />
oder hinsichtlich des DTP (Direct-to-<br />
Pharmacy)-Ansatzes als alternativem<br />
Vertriebsmodell: Hier sind aufwändige<br />
Anpassungsarbeiten vorzunehmen – das<br />
sogenannte Customizing –, die sich sehr<br />
schnell sowohl in längerer Einführungs-<br />
zeit als auch einem ungünstigen Total<br />
Cost of Ownership (TCO) summieren<br />
können. Und Vorsicht: Beim Release-<br />
Wechsel zeigt sich dann auch oft, dass<br />
die einmal durchgeführten Änderungen<br />
nicht erhalten bleiben und immer wieder<br />
aufs Neue Aufwände erzeugen.<br />
Vor diesem Hintergrund kann nur dringend<br />
empfohlen werden, den Einsatz<br />
einer einschlägigen Branchenlösung<br />
für die pharmazeutische Distribution<br />
>> Standardisierte Distributionslösungen gehören zu<br />
den Erfolgsfaktoren im pharmazeutischen Großhandel<br />
– aber nur über dezidierte Branchenstandards<br />
lassen sich die hohen Herausforderungen<br />
auch auf lange Sicht meistern
Spezial<br />
kennzeichnen & drucken spezial 15<br />
Kennzeichnen & Drucken<br />
FACHINFORMATIONEN<br />
DRUCKTECHNOLOGIEN<br />
UND<br />
PRODUKT VORSTELLUNGEN<br />
RUND UM DIE KENNZEICHNUNGS- UND<br />
>> ident 2/10
16<br />
kennzeichnen & drucken spezial<br />
Druckermarkt 2010<br />
Trends und Anforderungen an mobile<br />
und stationäre Industriedrucker<br />
Vor dem Hintergrund der angespannten Marktsituation<br />
wird im kommenden Jahr besonders die<br />
Qualitätssicherung in allen Geschäftsbereichen<br />
sowie die vorausschauende Einschätzung der<br />
Gesamtbetriebskosten (Total-Cost-of-Ownership,<br />
TCO) zunehmend an Bedeutung gewinnen.<br />
Wie im vergangenen Jahr stehen<br />
Unternehmen aller Branchen auch 2010<br />
angesichts der schwierigen wirtschaftlichen<br />
Rahmenbedingungen vor besonderen<br />
Herausforderungen. Keine Ausnahme<br />
macht da der AutoID-Druckermarkt.<br />
Er wird durch eine weitere<br />
Konsolidierung und durch nachhaltige<br />
Christian Bischoff,<br />
Regional General Manager EMEA<br />
Datamax-O’Neil<br />
9, rue Gaspard Monge<br />
F-26500 Bourg-Lès-Valence<br />
www.datamax-oneil.com<br />
>> ident 2/10
gung Logistik (BVL) und des Deutschen<br />
Instituts für Wirtschaftsförderung (DIW)<br />
zeigte im vierten Quartal 2009 deutliche<br />
Aufwärtssignale für die Logistikkonjunktur<br />
in Deutschland an. Zwar liegt die<br />
für 2010 erwartete Geschäftsentwicklung<br />
noch immer unter dem Niveau von<br />
2008. Doch vor allem seitens der Logistikdienstleister<br />
ist eine starke Erholung<br />
zu erwarten. <strong>Der</strong> Umschwung bei den<br />
Auftragseingängen aus dem In- und<br />
Ausland wird hier ein weiteres Wachstum<br />
und eine steigende Anfrage nach<br />
mobilen Etiketten- und Belegdruckern<br />
nach sich ziehen. Haupteinsatzbereiche<br />
sind insbesondere die Lager- und<br />
Speditionslogistik. Die Druckerlösungen<br />
kommen in der Logistik vor allem<br />
in Verbindung mit mobilen Computern<br />
zum Einsatz und tragen dazu bei, Logistikprozesse<br />
effizienter zu gestalten und<br />
Kosten zu senken.<br />
Im Gegensatz <strong>zur</strong> Logistik wird das<br />
Wachstum in der Industrie 2010 deutlich<br />
geringer ausfallen. So spricht der<br />
Verband der Automobilindustrie (VDA)<br />
im Ausblick auf die nächsten Monate<br />
von einem anspruchsvollen Jahr ohne<br />
klare Aufwärtsbewegung und einer<br />
unsicheren Entwicklung der weltweiten<br />
Automobilkonjunktur. Dies führt<br />
dazu, dass sowohl mobile Drucker im<br />
Lager und Vertrieb als auch robuste<br />
Industriedrucker in der Produktion<br />
nicht so stark nachgefragt werden wie<br />
beispielsweise in der Logistik. In der<br />
Industrie wird es daher in den kommenden<br />
Monaten umso mehr darauf<br />
ankommen, die Unternehmen mit<br />
einem optimalen Service und Support<br />
sowie einfach zu wartenden Geräten<br />
dabei zu unterstützen, möglichst kosteneffizient<br />
zu wirtschaften.<br />
Neue Standards im Handel<br />
Trotz der Wirtschaftskrise wird der<br />
Retailsektor auch künftig ein wichtiger<br />
Markt für Etiketten- und Belegdrucker<br />
bleiben. Laut der KPMG-Studie<br />
„Trends im Handel 2010“, ist die IT im<br />
kommenden Jahr ein wichtiger Schlüssel<br />
<strong>zur</strong> Rationalisierung und Beschleu-<br />
>> Um wettbewerbsfähig zu bleiben und<br />
erfolgreich zu wirtschaften, benötigen<br />
Unternehmen Technologielösungen,<br />
mit denen sie langfristig Einsparpotenziale<br />
realisieren können > ident 2/10
18<br />
kennzeichnen & drucken spezial<br />
Herstellung, Druck & Qualität von Strichcodes<br />
Die optischen Kodierungen müssen möglichst perfekt funktionieren<br />
In der heutigen Zeit werden Strichcodes und die<br />
Weiterentwicklungen des Strichcodes in vielfältiger<br />
Weise <strong>zur</strong> automatischen Identifikation<br />
eingesetzt. Man bezeichnet diese Codes auch als<br />
optische Kodierungen, weil immer ein optisches<br />
System, sei es ein Laser, eine CCD Zeile oder eine<br />
Kamera zum Lesen verwendet wird.<br />
<strong>Der</strong> Einsatz dieser optischen Kodierungen<br />
hat immer den Zweck, die<br />
Abläufe und Prozesse effizienter, schneller<br />
und fehlerfreier zu gestalten. Dieser<br />
Zweck gilt selbstverständlich auch für<br />
die automatische Identifikation mit Hilfe<br />
von Chips, die per Radiotechnik gelesen<br />
und beschrieben werden. Diese sogenannten<br />
RFID Chips fallen in eine andere<br />
technische Kategorie, auch wenn der<br />
Einsatzzweck sehr ähnlich ist. Aus diesem<br />
Grunde wird diese Technik hier<br />
nicht weiter behandelt. Die optischen<br />
Kodierungen müssen möglichst perfekt,<br />
bis hin zu Leseraten von über 99,9<br />
%, funktionieren, damit der gewünschte<br />
Rationalisierungseffekt erreicht wird.<br />
Wenn das nicht der Fall ist, verschenkt<br />
der Anwender bares Geld. Die Ansprüche<br />
an die Leseperfektion steigen mit<br />
der Anzahl der Lesevorgänge und mit<br />
dem Anspruch, möglichst reibungslose<br />
Abläufe zu erhalten. Die notwendige Perfektion<br />
der optischen Kodierungen muss<br />
damit von Anfang bis zum Ende kontrolliert<br />
werden. Die erforderliche Lesetechnik<br />
und die Eigenschaften der optischen<br />
Kodierungen müssen ebenfalls aufeinander<br />
abgestimmt sein, um die erforderliche<br />
Effizienz des Gesamtsystems zu<br />
erreichen. Auf die Lesetechnik wird in<br />
diesem Artikel nicht weiter eingegangen.<br />
Wilfried Weigelt<br />
Unternehmens bereichsleitung<br />
REA Verifier<br />
Mitarbeit im<br />
DIN NA 043-01-31<br />
www.rea-verifier.de<br />
>> ident 2/10 > Optische Codes, die als Grafik zum<br />
Drucker gesendet werden, müssen exakt<br />
der Auflösung des Drucker entsprechen
In Abhängigkeit von diesen verschiedenen<br />
Verfahren, muss der Code so<br />
aufbereitet werden, dass das jeweilige<br />
Druckverfahren in der Lage ist,<br />
den optischen Code Detailgetreu wiederzugeben.<br />
Mit der Detailtreue ist die<br />
genaue Position der Striche und Lücken<br />
wie auch deren Breiten gemeint. Bei<br />
2-dimensionalen optischen Codes<br />
muss zusätzlich die zweite Achse<br />
beachtet werden. Verfahren, die eine<br />
Formattreue herstellen, passen das<br />
Druckbild typischerweise an. Diese<br />
Anpassung ermöglicht es, dass Formate<br />
und Seiten auf verschiedenen<br />
Druckertypen immer gleich erscheinen.<br />
Dieser Effekt wird mit einem Verlust an<br />
Detailtreue erkauft. In der Detailtreue<br />
steckt jedoch die Eigenschaft und die<br />
Information des optischen Codes. Diese<br />
formattreuen Verfahren werden<br />
daher typischerweise optische Code<br />
verzerren und damit deren Qualität<br />
herabsetzen. Das hat wieder <strong>zur</strong> Folge,<br />
dass die Leserate sinkt. Das Sinken<br />
der Leserate wird oft mit einem<br />
manuell bedienten Handscanner nicht<br />
nachvollziehbar sein, weil der Benutzer<br />
seine Bedienung anpasst. In vollautomatischen<br />
Prozessen kann der Unterschied<br />
gravierend ausfallen.<br />
Einflüsse auf die Druckpräzision<br />
Um diese Einflüsse zu vermeiden, muss<br />
beim Umsetzen der binären Codeinformation<br />
in ein reales Druckbild die jeweilige<br />
Eigenschaft des Drucksystems<br />
berücksichtigt werden. Es sind dabei folgende<br />
Punkte zu beachten: 1. Auflösung<br />
Punktbreite<br />
Punktabstand<br />
des Drucksystems, 2. Punktabstände, 3.<br />
veränderte Punktgröße durch Saugverhalten<br />
des Bedruckungsmaterials oder<br />
Verlaufen der Farbe, 4. Punktüberlappung<br />
des Drucksystems und 5. Druckzuwachs<br />
oder Verlust des Drucksystems.<br />
Die Auflösung des Drucksystems gibt<br />
die Größe der gedruckten einzelnen<br />
Punkte an. Üblicherweise ist die Angabe<br />
idealisiert und berücksichtigt keine<br />
Effekte durch das Verlaufen von Farbe,<br />
Punktüberlappungen und Druck-<br />
Mit Punktüberlappung<br />
Ohne P unktüberlappung<br />
zuwächsen. Die Punktabstände geben<br />
den Abstand von einem Punkt zum<br />
anderen an. Eine veränderte Punktgröße<br />
entsteht, wenn die Farbe auf dem<br />
Bedruckstoff verläuft oder aufgesaugt<br />
wird. <strong>Der</strong> Punkt wird dadurch größer.<br />
Die Punktüberlappung wird bei Drucksystemen<br />
vorgenommen, die runde<br />
Punkte drucken. Im Bürobereich ist dies<br />
für Laserdrucker und Tintenstrahldrucker<br />
typisch. Die Punktabstände werden<br />
dann bewusst kleiner als die Punktgröße<br />
definiert. Die Kanten einer Linie<br />
werden glatter.<br />
<strong>Der</strong> Druckzuwachs tritt im Besonderen<br />
bei klassischen Druckverfahren<br />
wie dem Buchdruck, Flexodruck,<br />
Tiefdruck und Offsetdruck auf. Einzelne<br />
gedruckte Elemente, Striche usw.<br />
Druckzuwachs<br />
Vertikal<br />
Druckzuwachs<br />
Horizontal<br />
werden dadurch breiter als diese in<br />
der Designphase definiert wurden. Ein<br />
Druckverlust kann auftreten, wenn der<br />
Bedruckstoff schwarz ist und darüber<br />
helle Elemente gedruckt werden. Wenn<br />
der Druckzuwachs bzw. die Definition<br />
kennzeichnen & drucken spezial 19<br />
Farbverlauf<br />
Punktgröße<br />
auf die ausgesparten schwarzen Elemente<br />
bezogen wird, dann entsteht,<br />
darauf bezogen, ein Druckverlust. Je<br />
nach Drucksystem und Bedruckstoff<br />
treten alle Effekte auf oder nur ein Teil<br />
der Effekte. Optimale und präzise Druckergebnisse<br />
werden nur dann erzielt,<br />
wenn die Effekte bekannt sind und in<br />
der Druckvorbereitung kompensiert<br />
werden. Die Druckvorbereitung kann<br />
ein grafischer Prozess <strong>zur</strong> Herstellung<br />
von Druckplatten sein oder das Zusammenspiel<br />
aus einem Computer mit einer<br />
Druckersoftware.<br />
Ablauf in klassischen Druckverfahren<br />
Mit den klassischen Druckverfahren<br />
sind der Offsetdruck, Flexodruck,<br />
Buchdruck, Tiefdruck und der Siebdruck<br />
gemeint. Diese Druckverfahren<br />
arbeiten mit großen und schnellen<br />
Maschinen für große Auflagen und<br />
guter Qualität oder für große Auflagen,<br />
die besonders günstig hergestellt<br />
werden müssen. Bei diesen Druckverfahren<br />
wird zunächst ein grafisches<br />
Design, mit allen Elementen und der<br />
optischen Kodierung, erstellt. Es handelt<br />
sich dabei meistens um Vektorgrafiken,<br />
die frei skalierbar sind. Am<br />
Ende des Prozesses wird eine Druckplatte,<br />
Klischee oder ein Druckzylinder<br />
hergestellt. Die Grafik muss auf<br />
dieses Druckmedium übertragen werden.<br />
Das geschieht typischerweise<br />
wieder mit einer festgelegten Auflösung.<br />
Die Vektorgrafik, die zu Beginn<br />
erstellt wurde, darf damit nur Elemente<br />
in dem Druckbild definieren, die mit<br />
dieser Auflösung auch darstellbar sind.<br />
Wenn das nicht der Fall ist, wird die<br />
Grafik im Herstellprozess automatisch<br />
angepasst. Für die optische Kodierung<br />
bedeutet das, dass die Maßhaltigkeit<br />
der Striche und der Strichpositionen<br />
verändert wird. Dies führt zu<br />
typischen Druckungenauigkeiten. Es<br />
muss damit darauf geachtet werden,<br />
dass die ursprüngliche Grafik korrekt<br />
angelegt ist und dass in der Weiterverarbeitung<br />
der Grafik bis <strong>zur</strong> Herstellung<br />
des Druckmediums die Grafik<br />
nicht verzerrt und verändert wird.<br />
>> ident 2/10
20<br />
kennzeichnen & drucken spezial<br />
Zusätzlich muss der systembedingte<br />
Druckzuwachs in der Grafik berücksichtigt<br />
werden. Dass heißt, jeder einzelne<br />
Strich wird um das Maß des Druckzuwachses<br />
schmaler definiert. Die Lücken<br />
werden entsprechend breiter, damit die<br />
Gesamtgröße der optischen Kodierung<br />
gleich bleibt. Software, die optische<br />
Kodierungen erstellen kann und die<br />
für die Erstellung der optischen Kodierung<br />
im Design für klassische Drucke<br />
geeignet ist, stellt eine Einstellung für<br />
Ideale<br />
Strichbreite<br />
Druckzuwachs<br />
nicht berücksichtigt,<br />
Striche<br />
werden zu breit<br />
<strong>Der</strong> dünne Rahmen markiert den Druckzuwachs<br />
die Reduktion der Balkenbreiten (BWC<br />
= Bar width correction oder BWR = Bar<br />
width reduction) <strong>zur</strong> Verfügung. Des<br />
weiteren ist ein Vorgabe der Auflösung<br />
sinnvoll und die damit einhergehende<br />
Erstellung des Codes in Größen, die<br />
präzise darstellbar sind. Die freie Skalierbarkeit<br />
des optischen Codes entfällt<br />
damit. <strong>Der</strong> optische Code kann nur<br />
in den, durch die Auflösung bedingten,<br />
Größensprüngen erstellt werden. Wenn<br />
ein so erstellter Code im Design, durch<br />
Vergrößern oder Verkleinern, verändert<br />
wird, dann werden die Vektoren<br />
durch eine mathematische Operation<br />
umgerechnet. Die Umrechnung ist<br />
nicht verlustfrei und der optische Code<br />
leidet damit in seiner Genauigkeit. <strong>Der</strong><br />
optische Code sollte daher immer nur<br />
in der korrekten Größe erstellt werden<br />
und bei einer Änderung passend neu<br />
erstellt werden und nicht mehr verändert<br />
werden.<br />
Zusätzlich ist zu beachten, dass der<br />
Druckzuwachs in Förderrichtung und<br />
quer <strong>zur</strong> Förderrichtung unterschiedlich<br />
groß ist. Bei maximalen Genauigkeitsanforderungen<br />
muss der unterschiedliche<br />
Druckzuwachses, je nach Orientierung<br />
>> ident 2/10
Heizelemente und damit der gedruckten<br />
Punkten ist sehr gut zueinander definiert.<br />
Alle Heizelement können einzeln<br />
angesteuert werden. Wenn ein Element<br />
geheizt wird, erzeugt das einen Strich<br />
in der Breite der Auflösung in Laufrichtung.<br />
Wenn zwei benachbarte Heizelemente<br />
eingeschaltet werden, ist der<br />
Strich doppelt so breit wie die Auflösung.<br />
Bei drei Heizelementen ist der<br />
Strich dreimal so breit wie die Auflösung<br />
usw. Die Skizze zeigt in einen Ausschnitt<br />
eine Kopfleiste. Die roten Elemente<br />
sind eingeschaltet. Die weißen<br />
sind abgeschaltet. Das resultierende<br />
Druckbild ist darunter in Form von Linien<br />
dargestellt.<br />
Wenn ein Drucker eine Grafik zum Drucken<br />
erhält, bei denen Striche, Kreise<br />
und anderes so definiert sind, dass<br />
eine Anzahl von Heizelemente plus ein<br />
Bruchteil eines Heizelementes benutzt<br />
werden muss, dann wird das Druckresultat<br />
nicht mehr der Vorgabe entspre-<br />
Abweichung von dem Original<br />
Originalgrafik die<br />
an den Drucker<br />
gesendet wird<br />
Schematischer<br />
Thermodruckkopf.<br />
Die rot gekennzeichneten<br />
Heizelemente<br />
sind eingeschaltet.<br />
Druckresult stimmt<br />
nicht mit der Originalgrafik<br />
überein.<br />
chen. <strong>Der</strong> Drucker muss die Grafik<br />
verändern, weil immer nur ein Heizelement<br />
eingeschaltet werden kann. Ein<br />
halbes oder ein drittel oder ein anderer<br />
Bruchteil eines Heizelementes kann<br />
nicht separat eingeschaltet werden. Die<br />
Skizze „Abweichung von dem Original“<br />
zeigt oben die Linien, wie diese in der<br />
zu druckenden Grafik liegen. In der Mitte<br />
ist wieder die schematische Darstellung<br />
der Kopfleiste zu sehen. Die roten<br />
Elemente zeigen die eingeschalteten<br />
Heizelemente an. Unten ist dann das<br />
daraus resultierende Druckergebnis zu<br />
sehen. Die Abweichung von dem Original<br />
ist deutlich zu sehen. Welche Heiz-<br />
Schematischer Thermodruckkopf.<br />
Die rot gekennzeichneten Heizelemente<br />
sind eingeschaltet.<br />
Zu hohe Temperatur macht die Striche zu dick Temperatur zu niedrig<br />
elemente tatsächlich eingeschaltet werden,<br />
hängt von der Druckersoftware<br />
ab. Es kann auch ein anderes, von der<br />
Originalgrafik, abweichendes Druckbild<br />
entstehen.<br />
Optische Codes, die als Grafik zum Drucker<br />
gesendet werden, müssen daher<br />
exakt der Auflösung des Druckers entsprechen,<br />
um präzise gedruckt werden<br />
zu können. Grafikformate, die Formattreu<br />
sind, passen ein Druckformat<br />
(z.B. ein Etikettenlayout) an das jeweilige<br />
Drucksystem an. Die Grafik wird verändert.<br />
<strong>Der</strong> obige Effekt, bei dem eigentlich<br />
Bruchteile eines Heizelementes<br />
benutzt werden müssten, tritt ein. Einstellmöglichkeiten<br />
gibt es bei Thermodruckern<br />
durch die Heiztemperatur, die<br />
Druckgeschwindigkeit und den Anpressdruck<br />
der Kopfleiste. Unterschiedliche<br />
Etikettenmaterialien und Farbbänder<br />
(Thermotransferdrucker) haben einen<br />
großen Einfluss auf das Druckergebnis.<br />
Wenn die Heiztemperatur zu hoch eingestellt<br />
ist, werden die Balken zu breit<br />
gedruckt, weil die höhere Temperatur<br />
mehr Farbe überträgt. Das Schriftbild<br />
erscheint schön intensiv geschwärzt.<br />
Da dieses Schriftbild nach Augenschein<br />
gut ist, wird ein Anwender die Heiztemperatur<br />
in Tendenz immer zu hoch einstellen.<br />
Wenn die Temperatur der Heizelemente<br />
zu niedrig ist, ergibt sich<br />
ein zerrissenes Druckbild mit Stellen,<br />
in denen keine Farbe übertragen wurde.<br />
Das Bild zeigt, <strong>zur</strong> besseren Veran-<br />
kennzeichnen & drucken spezial 21<br />
Schematischer Thermodruckkopf.<br />
Die rot gekennzeichneten Heizelemente<br />
sind eingeschaltet.<br />
schaulichung, den Effekt übertrieben<br />
an. Dazu kommt, dass die Striche etwas<br />
zu schmal werden.<br />
Eine höhere Geschwindigkeit wirkt ähnlich<br />
wie eine niedrigere Temperatureinstellung.<br />
Ein höherer Anpressdruck<br />
wirkt ähnlich wie eine höhere Temperatureinstellung.<br />
Bei Laserdruckern werden<br />
die Punkte durch einen Laser auf<br />
die lichtempfindliche Kopftrommel des<br />
Druckers aufgebracht. <strong>Der</strong> Toner bleibt<br />
an den Stellen, die Druckelemente beinhalten,<br />
haften. <strong>Der</strong> Tintenstrahldrucker<br />
schießt einzelnen Tintentropfen auf das<br />
Beschriftungsmedium. Diese Drucksysteme<br />
haben aufgrund dieser anderen<br />
Technologien andere Eigenschaften als<br />
ein Thermodrucker. Die unregelmäßige<br />
Form der Punkte ruft an Kanten einen<br />
Treppenstufen bzw. Sägezahneffekt<br />
hervor. Um das zu vermeiden, gibt es<br />
Die Punktform ist nicht rechteckig oder Quadratisch<br />
sondern ein unregelmäßiger Fleck<br />
eine Punktüberlappung. Die Punktüberlappung<br />
füllt die Zwischenräume auf. Die<br />
Kanten erscheinen glatter. Diese Technik<br />
erfordert es, zusätzlich <strong>zur</strong> Punktgröße,<br />
auch den Abstand der Punkte<br />
mit zu betrachten und damit die Punkt-<br />
>> ident 2/10
22<br />
kennzeichnen & drucken spezial<br />
überlappung mit einzubeziehen. Wenn<br />
das ignoriert wird, passen die Striche<br />
und Lücken eines optischen Codes<br />
nicht mehr in das Druckerraster, und<br />
damit wird der optische Code verzerrt.<br />
Wenn in der Generierung des optischen<br />
Codes kein Unterschied zwischen den<br />
unterschiedlichen Eigenschaften der<br />
Drucksysteme gemacht wird, dann<br />
wird das Druckergebnis desjenigen<br />
Systems schlecht ausfallen, dessen<br />
Eigenschaften nicht berücksichtigt wurden.<br />
In der Skizze „ Nominelle gleiche<br />
Auflösung „ ist das resultierende Druckbild<br />
zu sehen. Die roten Elemente zeigen<br />
die eingeschalteten Heizelemente<br />
eines Thermodruckers an. Darunter in<br />
grau sind die entstehenden Striche zu<br />
sehen (die Trennlinien dienen nur <strong>zur</strong><br />
Veranschaulichung und sind in der Realität<br />
nicht vorhanden). Wenn mit nomineller<br />
gleicher Auflösung, mit einen Tintenstrahldrucker<br />
oder einem Laserdrucker<br />
gearbeitet wird, dann ist eine Linie<br />
mit einem Punkt genauso breit wie die<br />
des Thermodruckers. Die breiteren Linien<br />
bleiben schmaler wegen der Punkt-<br />
4 Punkte ohne Punktüberlappungen und 4 Punkte<br />
mit Punktüberlappung<br />
überlappung bei diesen Druckverfahren.<br />
Wie bei den vorherigen Verfahren<br />
beschrieben, ist es auch hier erforderlich,<br />
die Eigenschaften zu kennen und<br />
die optischen Codes passend zu generieren,<br />
um eine hohe Druckgenauigkeit<br />
zu erzielen.<br />
Tintenstrahldrucker haben noch mit<br />
einem weiteren Effekt zu kämpfen.<br />
In Abhängigkeit von dem zu beschriftenden<br />
Material, wird die Tinte mehr<br />
oder weniger stark aufgesaugt. Das<br />
Saugverhalten verändert die Punktgröße<br />
und die Punktüberlappung.<br />
Materialien, die nicht saugen, kön-<br />
>> ident 2/10
Einflüsse auf die Qualität der optischen Kodierungen<br />
Effekt Auswirkung auf die Qualitätsbewertung Maßnahme<br />
Balken werden zu breit oder<br />
zu schmal (mäßig)<br />
Balken werden zu breit oder<br />
zu schmal (groß)<br />
Thermodrucker mit zu<br />
geringer Temperatur<br />
Punktüberlappung zu gering<br />
Temperatur des<br />
Thermodruckers zu hoch<br />
Aufsaugen der Tinte<br />
Druckzuwachs nicht<br />
berücksichtigt<br />
Druckzuwachs<br />
überkompensiert<br />
Auflösung nicht berücksichtigt<br />
Punktüberlappung nicht<br />
berücksichtigt<br />
Matrixpunkte zu klein<br />
Parameter Decodierbarkeit wird<br />
abgewertet<br />
Bei starken Abweichungen wird<br />
die Modulation zusätzlich <strong>zur</strong><br />
Decodierbarkeit abgewertet<br />
Balken etwas zu schmal, Abwertung<br />
in der Decodierbarkeit und durch die<br />
Aussetzer im Schriftbild entsteht eine<br />
Abwertung des Parameters Defekte<br />
Es entsteht eine Abwertung des<br />
Parameters Defekte<br />
Druckzuwachs, Grafikdesign korrigieren.<br />
Temperatureinstellung Thermodruck<br />
korrigieren, Punktüberlappung<br />
berücksichtigen<br />
Wie vorher.<br />
Temperatureinstellung,<br />
Druckgeschwindigkeit, Anpressdruck<br />
korrigieren und ggf. besser geeignete<br />
Etiketten und Farbbänder verwenden<br />
Anderer Drucker oder andere<br />
Druckereinstellung<br />
siehe Balken zu breit Temperatur senken<br />
siehe Balken zu breit, erhöhte Defekte,<br />
schlechtere Balkenschwärzung<br />
Siehe Balken zu breit<br />
siehe Balken zu schmal<br />
Parameter Decodierbarkeit wird<br />
abgewertet<br />
Parameter Decodierbarkeit wird<br />
abgewertet.<br />
Kontrastgleichmäßigkeit (Modulation)<br />
wird schlechter, möglicherweise muss<br />
die Fehlerkorrektur Module, die in der<br />
falschen Farbe erkannt worden sind<br />
korrigieren (UEC)<br />
Matrixpunkte zu fett Modulation und dann UEC<br />
Matrixpunkte versetzt<br />
Punktabstände und Punktüberlappung<br />
über den Druckertreiber der Anwendungssoftware<br />
<strong>zur</strong> Verfügung zu stellen.<br />
Dies wäre auch für Software, die<br />
Formattreue bewahren soll, ggf. eine<br />
Möglichkeit, bekannte Elemente, die<br />
detailtreu sein müssen, korrekt für das<br />
jeweilige Drucksystem aufzubereiten.<br />
Bei einer solchen Anpassung muss<br />
immer mit einer leichten Änderung des<br />
Gitterverzerrung dann Modulation<br />
danach UEC<br />
Layouts bei Ausgaben auf verschiedenen<br />
Drucksystemen gerechnet werden.<br />
In konventionellen Drucken muss<br />
der Arbeitsablauf mit seinen Einflussgrößen<br />
bekannt sein und der Code so<br />
angelegt werden, dass er im Arbeitsablauf<br />
nicht verzerrt wird.<br />
Wie einleitend schon dargestellt,<br />
ergibt sich die Notwendigkeit für mög-<br />
kennzeichnen & drucken spezial 23<br />
Mehr Tinte, weniger Punkte <strong>zur</strong><br />
Kompensation des Ausblutens, andere<br />
Tinte, anderes Beschriftungsmaterial<br />
Korrekte Daten in der Druckvorstufe<br />
erzeugen<br />
Korrekte Daten in der Druckvorstufe<br />
erzeugen<br />
Korrekte Daten in der Druckvorstufe<br />
erzeugen<br />
Korrekte Daten in der Druckvorstufe<br />
erzeugen bzw. passende Grafiken für das<br />
benutzte Drucksystem erzeugen<br />
Druckzuwachs, Grafikdesign korrigieren.<br />
Temperatureinstellung Thermodruck<br />
korrigieren, Punktüberlappung<br />
berücksichtigen<br />
Druckzuwachs, Grafikdesign korrigieren.<br />
Temperatureinstellung Thermodruck<br />
korrigieren, Punktüberlappung<br />
berücksichtigen<br />
Grafik korrigieren, Punktüberlappung<br />
korrigieren, Druckvorstufe korrigieren<br />
lichst gut gedruckte optischen Code<br />
aus deren Einsatzzweck. Optische<br />
Codes werden benutzt, um logistische<br />
Prozesse schneller und sicherer zu<br />
machen. Schlechte optische Code<br />
verhindern das und verursachen damit<br />
vermeidbare Kosten in logistischen<br />
Abläufen.<br />
ident<br />
>> ident 2/10
24<br />
kennzeichnen & drucken spezial<br />
REA:<br />
Nicht nur der Druck, auch die Qualität zählt<br />
REA JET HR und REA VERIFIER - ein starkes Team<br />
Nahezu alle Produkte des modernen<br />
Lebens tragen heute codierte Informationen<br />
wie Artikelnummer, Preis, Haltbarkeitsdatum,<br />
Chargeninformationen.<br />
Diese werden als maschinenlesbare<br />
Strichcodes und 2D Codes aufgebracht.<br />
Für einen reibungslosen Ablauf<br />
der Warenlogistik müssen die Codes<br />
fehlerfrei, zuverlässig und schnell gelesen<br />
werden können. REA Elektronik<br />
bietet die passende Gesamtlösung für<br />
diese anspruchsvolle Anforderung.<br />
Die hohe Druckqualität gewährleistet<br />
REA JET mit hochauflösenden Tintenstrahldruckern.<br />
Eine Auflösung von<br />
600dpi sorgt auch bei hohen Geschwindigkeiten<br />
für gestochen scharfe Codes.<br />
Die Drucksysteme nutzen die millionenfach<br />
in Office-Druckern bewährte<br />
HP Thermal Inkjet Technologie. Das<br />
robuste Edelstahlgehäuse, die intu-<br />
Gerade Lebensmittel- und<br />
Pharmaunternehmen stehen<br />
vor der großen Herausforderung,<br />
die gesetzlichen Anforderungen<br />
an Kennzeichnung<br />
und Rückverfolgbarkeit zu<br />
erfüllen. Um im Ernstfall eine<br />
schnelle Nachverfolgung der<br />
Chargen zu gewährleisten,<br />
müssen Produkte mit den<br />
vorgeschriebenen Barcodes<br />
und variablen Daten wie<br />
Ursprungsland, Datum und<br />
Charge gekennzeichnet sein.<br />
Seit mehr als 70 Jahren unterstützt<br />
Avery Dennison Unternehmen aus<br />
diesen Branchen dabei: Unsere RFIDfähigen<br />
Druck- und Spendesysteme<br />
der ALX-Serie überzeugen durch Spit-<br />
itive Bedienung und das durchdachte<br />
Schreibkopfdesign machen diese wartungsfreien<br />
Kennzeichnungssysteme<br />
uneingeschränkt industrietauglich. Mit<br />
der integrierten Ethernet-Schnittstelle<br />
und vollem Unicode-Support ist das<br />
REA JET HR Drucksystem für Serialisierungsaufgaben<br />
und Track & Trace<br />
Projekte die erste Wahl. Zur optimalen<br />
Abstimmung des Drucksystems auf das<br />
zu beschriftende Material wird ein REA<br />
zenleistungen bei Druck- und Spendegeschwindigkeit<br />
sowie durch beste<br />
Druckqualität. Außerdem hilft unser<br />
System, Prozesse zu rationalisieren<br />
und bei kurzen Produktionsserien Fle-<br />
Verifier eingesetzt. Diese Messgeräte<br />
überprüfen gemäß ISO/IEC 15415 und<br />
ISO/IEC 15416 die Qualität des aufgebrachten<br />
Codes. Das erlaubt einen<br />
Qualitätsnachweis gegenüber dem<br />
Abnehmer und verhindert Fehlkennzeichnungen.<br />
Die auf diesem Gebiet<br />
marktführende Gesamtlösung, bestehend<br />
aus REA JET HR Drucksystem<br />
und REA Verifier MLV-2D, bietet dem<br />
Anwender u.a. die folgenden Vorteile:<br />
Kostenreduzierung durch Vermeidung<br />
von Reklamationen, Fehlervermeidung<br />
durch normenkonforme Überprüfung<br />
und Integrierte GS1 DataMatrix Datenstrukturkontrolle.<br />
Weitere Informationen:<br />
REA Elektronik GmbH<br />
64367 Mühltal<br />
Tel.: +49 6154 638-0<br />
www.rea-jet.de<br />
Avery Dennison:<br />
Weniger Materialverlust, schnellere Produktion,<br />
problemlose Rückverfolgbarkeit<br />
>> ident 2/10
Datamax-O’Neil:<br />
Neue MP Compact4 Mark II Serie<br />
Die portablen und stationären Etiket-<br />
ten- und Belegdrucker der neuen MP P<br />
Compact4 Mark II Serie von Datamax-O’Neil<br />
eignen sich besonders<br />
für den Einsatz auf engstem Raum.<br />
Denn die kompakten Geräte benötigen<br />
nur die halbe Standfläche herkömmlicher<br />
Desktop-Drucker.<br />
Ob im Produktionsumfeld, im Lager- -<br />
und/oder Versandbereich, auf Gabel-<br />
stapler oder Kommissionierwagen, ,<br />
die MP-Serie ist flexibel in den unter-<br />
schiedlichsten Branchen und Umge-<br />
bungen einsetzbar. Die sehr robusten<br />
Drucker im Stahlgehäuse sind sehr<br />
schnell und einfach in verschiedenste<br />
Druckerumgebungen zu integrieren.<br />
Außerdem lassen sich die MP Compact4<br />
Mark II Drucker in nahezu jeder<br />
Position und Ausrichtung befestigen,<br />
sogar über Kopf und an<br />
Wänden. Wänden. Durch diese vielfäl- vielfäl- oder mit Handschuhen<br />
Handschuhen<br />
tigen Einsatzmöglichkeiten sparen<br />
ausgetauscht werden.<br />
Anwender wertvolle Zeit, da sie nicht Dies sorgt für einen problemlosen<br />
mehr an eine zentrale Druckerstatäglichen<br />
Betrieb gerade bei hohem<br />
tion wechseln müssen. Zudem können<br />
Etikettenrollen schnell und ohne<br />
Druckaufkommen.<br />
großen Aufwand selbst einhändig www.datamax-oneil.com<br />
EXTECH:<br />
Mobil, direkt, mit Abrechnungsoption<br />
Extech’s mobile Thermo- ermo-<br />
Direkt Drucker sind solide,<br />
robuste Bon-Drucker ker in<br />
industrietauglichen Gehäuehäusen. Sie lassen sich wahlweihlweise über RS232, Infrarot, rot,<br />
Bluetooth oder WLAN an<br />
jedes beliebige Endgerät rät<br />
anbinden, das eine dieieser Schnittstellen <strong>zur</strong> Ver- Verfügung<br />
stellt. Mit der Apex<br />
Serie stellt Extech in der er neuesten<br />
Generation je eine ne 2“, 3“<br />
und 4“ Variante <strong>zur</strong> Verfügung, erfügung, die<br />
für den Einsatz im mobilen bilen Arbeitsumfeld<br />
optimiert ist: leicht, eicht, robust<br />
und einfach in der Handhabung. Mittels<br />
optional verfügbarem Magnetkartenleser<br />
können Dienstleistungen<br />
oder Lieferungen direkt auch per EC<br />
oder Kreditkarte im ELV-Verfahren<br />
abgerechnet werden.<br />
Ob Texte, Logos, Grafiken oder Barcodes,<br />
durch die integrierte Auto-<br />
Kontrastkorrektur steht die Apex-<br />
Serie für ein klares und hochauflösendes<br />
Druckbild. <strong>Der</strong> für den Anwender<br />
voll verfügbare 2MB SRAM Speicher<br />
kennzeichnen & drucken spezial 25<br />
ermögl ermöglicht die Integration wei-<br />
terer SSchriften<br />
oder auch eige-<br />
ner Logos Lo und Grafiken. Das<br />
mit jedem jed Drucker mitgeliefer-<br />
te Too Tool „Form Fiesta“ bietet<br />
zahlreic zahlreiche Optionen mit weni-<br />
gen Klicks K eigene Belege, wie<br />
zum Beispiel Parktickets,<br />
Ablieferbelege, A<br />
Abholquittungen<br />
q<br />
oder auch<br />
Bordpässe B zu entwerfen.<br />
Ebenso Eb erhält jeder Kunde<br />
mit dem Ka Kauf eines Extech Mobile-<br />
druckers die Option zum kostenfrei-<br />
en Downloa Download des SDK von „Field<br />
Software“ (www.fieldsoftware.com)<br />
(w<br />
<strong>zur</strong> einfachen Implementierung der<br />
Drucker in die mobile Infrastruktur,<br />
insbesondere Anbindung an WIN<br />
Mobile Geräte.<br />
www.caremahardware.de<br />
>> ident 2/10
26<br />
kennzeichnen & drucken spezial<br />
Intermec:<br />
Enhanced Mobile Document Imaging (eMDI)<br />
Mit der Enhanced Mobile Document<br />
Imaging (eMDI) Technology<br />
stößt Intermec in einen völlig neuen<br />
Lösungsbereich vor und bietet<br />
Kunden eine bisher einzigartige<br />
Möglichkeit, Papierdokumente<br />
vor Ort schnell und zuverlässig in<br />
elektronische Dateien umzuwandeln.<br />
Ein Beispiel: Transportunternehmen<br />
können bisher Rechnungen<br />
erst dann ausstellen, wenn<br />
ihnen die vor Ort unterzeichneten<br />
Versandpapiere vorliegen.<br />
Manchmal kann es Tage dauern bis<br />
diese im Büro abgegeben werden. Das<br />
wirkt sich direkt auf die Außenstände<br />
und die Liquidität aus. eMDI von Intermec<br />
wandelt Papierdokumente vor Ort<br />
in Bilddateien um, die sich elektronisch<br />
übertragen lassen. Das bedeutet, dass<br />
die Dokumente sofort im Büro vorliegen<br />
und die Rechnung schneller erstellt<br />
werden kann. Das Ergebnis: ein besserer<br />
Cashflow. Dazu kommt eine erhöhte<br />
Revisionssicherheit, da die Daten<br />
schneller im System sind und nicht verloren<br />
gehen können.<br />
Paul Leibinger:<br />
Mit Sicherheit Qualität produzieren<br />
Das neueste Produkt der Paul Leibinger<br />
GmbH ist eine beeindruckende<br />
Kombination von Kamerasystem und<br />
Ink-Jet Drucker. Die Kontrolle gedruckter<br />
Daten ist damit so einfach wie noch<br />
nie. Als Plug and Play Lösung konzipiert<br />
wird das Überwachungssystem<br />
JETvisio mit nur wenigen Handgriffen<br />
mit dem Leibinger JET3 verbunden<br />
und installiert. Während der Produktion<br />
erfolgt die Steuerung und Kontrolle<br />
der Kamera direkt über den JET3.<br />
Das vollautomatische System garantiert<br />
höchste Sicherheit bei der Produktkennzeichnung<br />
und verhindert die<br />
Produktion von Ausschuss<br />
Dieses System ist auf die speziellen<br />
Eigenschaften von Ink-Jet Schriften<br />
ausgerichtet. Mit vielfältigen Funktionsmöglichkeiten<br />
unterstützt JETvisio<br />
zahlreiche Anwendungen. Von Meter<br />
>> ident 2/10
TSC Auto ID Technology EMEA:<br />
A4 drucken zum Preis von 4 Zoll – <strong>Der</strong> TTP-384M<br />
<strong>Der</strong> Breitformat Thermotransfer Etikettendrucker<br />
TTP-384M aus dem<br />
Hause TSC wurde speziell für Anwendungsbereiche<br />
entwickelt, in denen<br />
hochwertig gedruckte Thermotransfer-<br />
oder Thermodirekt-Etiketten im<br />
Breitformat benötigt werden. Dazu<br />
zählen Belegetiketten, Markenetiketten,<br />
Warnzeichen, Lagerregalzeichen<br />
für Inventurkontrollen, Fassauszeichnung<br />
und eine Vielzahl weiterer<br />
Auszeichnungslösungen. Nie zuvor<br />
wurden so viele Standardleistungen<br />
in einem so günstigen Breitformatdrucker<br />
angeboten. <strong>Der</strong> TTP-384M<br />
Industriedrucker bedruckt Etikettenbreiten<br />
von bis zu 241,3mm mit einer<br />
maximalen Druckfläche von 219,5<br />
mm und einer hohen Auflösung von<br />
300 dpi.<br />
Leistungsmerkmale sind u.a. die LCD<br />
Anzeige, 8 MB FLASH-Speicher, 32<br />
MB SDRAM, eingebauter interner<br />
Ethernet 10/100 Druckserver, USB<br />
2.0, PS/2 Tastatur-Schnittstelle, Centronics,<br />
RS-232C und ein Steckplatz<br />
für SD Karten. So kann der Anwender<br />
preiswert bis zu 4 GB FLASH-Speicher<br />
nachrüsten. Die Drucktechnik<br />
unterstützt Folienlängen bis zu 600m<br />
und Etikettenrollen mit einem Außendurchmesser<br />
von bis zu 208,3mm. Mit<br />
seinem Designkonzept ist der TTP-384<br />
M gleichzeitig benutzerfreundlich und<br />
preiswert. Das große LCD Bedienfeld<br />
ermöglicht einfache Druckereinstellungen;<br />
die zentrierte Grundeinstellung<br />
vereinfacht das Einlegen und Ausrichten<br />
des Materials; durch den eingebauten<br />
Ethernet Druckserver kann die<br />
Wolke Inks & Printers:<br />
m600 Codierssysteme setzen Zeichen<br />
Wolke Inks & Printers ist der Pharmaexperte<br />
in der Kennzeichnungswelt.<br />
Mit dem innovativen Codiersystem<br />
m600 advanced druckt Wolke den<br />
2D-Datamatrix-Code in höchster Qualität<br />
direkt auf Produkte und Umverpackungen.<br />
Wolke Inks & Printers gilt als<br />
weltweit führender Anbieter für wartungsfreie<br />
Kennzeichnungssysteme<br />
mit HP-Technologie. <strong>Der</strong> m600 advanced<br />
ist genau auf die Bedürfnisse und<br />
Regularien der Pharmaindustrie abgestimmt<br />
und wird bereits in vielen globalen<br />
Track & Trace Projekten erfolgreich<br />
eingesetzt.<br />
Neue Anforderungen – mit dem<br />
2D-Datamatrix Druck zum Ziel<br />
Im Laufe der kommenden Jahre<br />
werden Hersteller von pharmazeu-<br />
tischen Produkten zum permanent<br />
lückenlosen Herkunftsnachweis verpflichtet.<br />
Regularien erfordern eine<br />
eindeutige Kennzeichnung, welche<br />
die lückenlose Rückverfolgung und<br />
eindeutige Zuordnung jedes einzelnen<br />
Produkts ermöglicht. Mit der<br />
umfassenden industriellen Erfahrung<br />
im 2D-Datamatrix-Druck ist Wolke<br />
eines der wenigen Unternehmen, die<br />
eine Lösung für alle Serialisierungsanforderungen<br />
bietet. <strong>Der</strong> m600<br />
advanced ist in alle aktuelle Track<br />
& Trace Konzepte integrierbar und<br />
mit den meisten Kamerasystemen<br />
kompatibel. Er lässt sich in jede Produktionsanlage<br />
integrieren, druckt<br />
scharfe, klare Bilder und dies sogar<br />
bei hohen Geschwindigkeiten. <strong>Der</strong><br />
benutzerfreundliche, wartungsfreie<br />
m600 advanced verwendet langlebi-<br />
kennzeichnen & drucken spezial 27<br />
IT-Abteilung den Drucker ferngesteuert<br />
kontrollieren; das Präzisions-Aluminiumspritzgussgehäuse<br />
garantiert<br />
Druckqualität und Haltbarkeit für die<br />
gesamte Laufzeit.<br />
www.tscprinters.com<br />
ge, sparsame und leicht austauschbare<br />
HP-Kartuschen und bietet eine<br />
5-Jahres-Garantie auf den Controller<br />
und die Druckköpfe.<br />
www.wolke.com<br />
>> ident 2/10
28<br />
kennzeichnen & drucken spezial<br />
BIXOLON Europe: Innovation für die Gastronomie Bluhm Systeme: Track & Trace-Lösungen<br />
<strong>Der</strong> SRP-F310 von<br />
BIXOLON ist erster<br />
flüssigkeitsresistenter<br />
Bondrucker mit IPX2<br />
Schutzklasse. Hier ist<br />
Spritzwasser chancenlos:<br />
BIXOLON hat<br />
mit dem SRP-F310<br />
erstmals einen flüssigkeitsresistentenBondrucker<br />
entwickelt.<br />
Mehrere Schutzbarrieren verhindern das Eindringen von<br />
Flüssigkeiten, zusätzlichen Schutz bietet die Stromversorgung<br />
über das integrierte Netzgerät. Damit wird der SRP-<br />
F310 zum unverzichtbaren Helfer besonders in der Gastronomie<br />
-Branche. Mit seinen vielfältigen Schnittstellen ist<br />
er jederzeit flexibel einsetzbar und bei einer Geschwindigkeit<br />
von 270 mm pro Sekunde noch dazu rekordverdächtig<br />
schnell – natürlich bei hervorragender Druckqualität. Mit<br />
ergonomischem Design und seiner intuitiven Bedienung<br />
ist er die echte Innovation in Sachen Bondruck.<br />
www.bixolon.de<br />
aiident: Qualitätssicherung von 1D und 2D Codes<br />
Mit dem INTEGRA*9505 ermittelt man nicht icht<br />
nur die erzielte Gradierung/Bewertung ng<br />
nach ISO/ANSI, sondern man erhält<br />
zusätzlich eine detaillierte Analyse der<br />
geprüften Codes. Damit kann dann,<br />
wenn die technischen Gegebenheiten en<br />
es unmöglich machen den geforderten en Grad zu erreichen, erreichen<br />
dem Kunden bewiesen werden, warum seine Anforderung<br />
technisch nicht realisierbar ist und damit die Diskussion<br />
abkürzen. <strong>Der</strong> Anwender kann zum einen die Qualität seiner<br />
Codes dem Abnehmer gegenüber dokumentieren, zum<br />
anderen die Codes kontinuierlich in der Qualität steigern und<br />
sichern. Dank moderner Kameratechnik mit bis zu 2,1Megapixel<br />
können auch 1D Codes mit einem X-Modul von 0,11mm<br />
nach ISO geprüft werden. Bei 2D Codes ist die kleinste prüfbare<br />
Zelle 0,15mm groß. Das INTEGRA*9505 zeichnet sich<br />
durch reproduzierbare Ergebnisse aus. Diese Tatsache gibt<br />
Sicherheit. Egal wann geprüft wird, es werden immer nahezu<br />
konstante Ergebnisse erzielt. Das optische System mit seiner<br />
hohen Auflösung ergibt vollautomatisch, innerhalb einer<br />
Sekunde, eine Mehrzahl der von den Normen erforderlichen<br />
Messungen eines Barcodes, anders als bei herkömmlichen<br />
manuellen Messungen.<br />
www.aiident.de<br />
>> ident 2/10
Citizen Systems Europe: Effizienter Etikettendruck<br />
Citizen Systems Europe, Hersteller<br />
von Etiketten-, Barcode- sowie<br />
POS- und mobilen Druckern,<br />
präsentiert sein neuestes Druckermodell<br />
CL-S700DT mit Thermodirektdruck,<br />
der speziell für<br />
den Bedarf in Logistik und Transport<br />
konzipiert wurde. Das neue<br />
Modell ist Teil der CL-S700-Produktreihe,<br />
die sowohl Thermotransfer-<br />
als auch Thermodirektdrucker<br />
umfasst. Als reines<br />
Thermodirektmodell eignet er sich insbesondere für den<br />
Einsatz in Logistik und Lager und druckt hochwertige Etiketten<br />
mit 203 dpi mit einer Geschwindigkeit von bis zu<br />
175 mm pro Sekunde. Wie die anderen Drucker der Palette<br />
verfügt der CL-S700DT über eine stabile Metallkonstruktion<br />
und bietet somit auch bei höchster Beanspruchung<br />
dauerhaft zuverlässige Leistung. Dank des nach<br />
oben öffnenden Metallgehäuses bleibt die Stellfläche beim<br />
Einlegen oder Wechseln der Etiketten gleich, da der Drucker<br />
nicht von seinem Stellplatz bewegt werden muss.<br />
ww.citizen-europe.com<br />
Zebra: Mobiles Drucken per Smartphone<br />
Zebra Technologies ermöglicht<br />
es Nutzern, Zebra Drucker<br />
direkt vom Blackberry ®<br />
aus zu steuern. So können<br />
ganz nach Wunsch Berichte<br />
des Außendienstes, Barcodes,<br />
Belege, Gesundheitsakten<br />
und vieles mehr<br />
gedruckt werden. Basis der<br />
neuen mobilen Drucklösungen<br />
sind das ZebraLink<br />
Software Development Kit (SDK) sowie eine Smartphone<br />
Anwendung. „Wir stellen eine klare Tendenz zum Einsatz von<br />
Smartphones bei mobilen Anwendungen fest. Die wesentlichen<br />
Ziele sind dabei, Investitionskosten gering zu halten,<br />
Abläufe zu vereinheitlichen und zugleich die Produktivität zu<br />
erhöhen“, sagt Matthew Parker, Product Manager – Mobile<br />
bei Zebra Technologies. „Das hat deutliche Auswirkungen<br />
auf die Mitarbeiter im Außendienst. Klassische Anwendungen<br />
im Außendienst wie Abrechnungen und mobile Dienste<br />
oder die Routenberechnung können nun von theoretisch<br />
jedem Mitarbeiter mit einem Smartphone –an welchem Ort<br />
auch immer – eingesetzt werden.<br />
www.zebra.com<br />
kennzeichnen & drucken spezial 29<br />
MMS: Magnetische Lagerkennzeichnung<br />
COROSTOC – magnetische<br />
Lagerschilder für<br />
die dauerhafte, funktionelleRegal-Kennzeichnung<br />
gibt es jetzt ganz<br />
neu magnetische Etiketten<br />
zum Selbstbedrucken<br />
mit geeigneten Thermotransferdruckern.<br />
Diese COROSTOC TT Etiketten werden<br />
angestanzt als Rollenware geliefert und haften nach direkter<br />
Beschriftung zuverlässig an allen eisenhaltigen Oberflächen.<br />
Wer jedoch diese technische Möglichkeit nicht hat, kann sich<br />
auch mit COROSTOC Lagerschildern die selber mit dem<br />
Filzstift zu beschriften sind oder mit von MMS nach Wunsch<br />
bedruckten Schildern weiterhelfen. COROSET – magnetische<br />
Etikettenhalter in die einfach die bedruckte Papieretikette<br />
eingeschoben wird, natürlich scannerlesbar. Und wenn<br />
die Kennzeichnung doch umfangreicher ist? Dann helfen<br />
COROPAC – Magnettaschen die es in vielen verschiedenen<br />
Formaten und Ausführungen der magnetischen Haftkraft<br />
betreffend gibt. Dort finden alle Arten von Begleitpapieren<br />
wie Zettel, Zeichnungen, Pläne, Lieferscheine, Lochkarten.<br />
www.mms-magnet.de<br />
Joachim Richter : Kennzeichnen in der Kabine<br />
Ein gestochen scharfes Schriftbild,<br />
verbunden mit hoher Präzision und<br />
Geschwindigkeit, sind die großen<br />
Pluspunkte einer Lasermarkierung.<br />
Kommen Faserlaser zum Einsatz,<br />
dann lassen sich auch schwierige<br />
Oberflächen wirtschaftlich kennzeichnen.<br />
<strong>Der</strong> Sondermaschinenbauer<br />
integriert die Laserkabinen<br />
auch in automatisierte Fertigungslinien.<br />
Moderne Ytterbium dotierte Faserlaser bieten viele Vorteile:<br />
Neben den Markierungen von höchster Qualität sind der<br />
nahezu wartungsfreie Betrieb sowie seine hohe Zuverlässigkeit<br />
starke Argumente. Die Laseranlagen sind mit einer Ein-<br />
Kilowatt-Pumpe sowie Partikel- und Aktivkohlefilter ausgestattet<br />
und können dank angebauter Rollen verfahren werden.<br />
Das System lässt sich zudem überall dort einsetzen, wo es um<br />
besonders schwierige Oberflächen geht, etwa bei Kunststofffolien<br />
ohne spezielle Laserfelder, Plastik mit Additiven, Metallen<br />
mit glänzenden Oberflächen oder bei gehärteten Stählen. Aber<br />
auch auf Gießereisandkernen, Pappe, Papier oder Holz lassen<br />
sich Beschriftungen, Gravuren oder Datamatrixcodes in bestechender<br />
Qualität aufbringen.<br />
www.jr-richter.de<br />
>> ident 2/10
30<br />
kennzeichnen & drucken spezial<br />
Grid Matrix – ein neues Gesicht in der 2D-Code Welt<br />
Aus China kommen neue Ideen zu dem Thema optische Codierung<br />
Hierbei war sicherlich mit ein Motivator,<br />
auch chinesische Schriftzeichen<br />
kodieren zu können. Das ist im Prinzip<br />
zwar auch mit anderen 2D-Codes möglich,<br />
wie z.B. mit dem Data Matrix ECC<br />
200, aber in diesem Fall in besonderer<br />
Weise berücksichtigt worden. Natürlich<br />
Grid Matrix Code<br />
Versionsnummer 2 mit 5 x 5<br />
Makromodulen<br />
können auch alphanumerische Zeichen<br />
des lateinischen Alphabets verwendet<br />
werden. Zu den Spezialitäten des Codes<br />
gehört die sogenannte Makrostruktur,<br />
die im Wesentlichen einem Schachbrettmuster<br />
entspricht. In die jeweiligen hellen<br />
und dunklen Felder werden dann die<br />
Daten in Form von quadratischen Modulen<br />
geschrieben, so wie wir es auch von<br />
anderen Symbologien kennen. Eine weitere<br />
Besonderheit liegt darin, dass jedes<br />
Makromodul über eine Lage ID verfügt,<br />
die auch das gewählte Fehlerkorrektur<br />
Niveau anzeigt. Dies erlaubt es dann<br />
auch, den Lesevorgang von jeder beliebigen<br />
Position innerhalb des Symbols zu<br />
beginnen. Im Übrigen wird aber ein Reed<br />
Solomon Code für die Fehlererkennung<br />
und Rekonstruktion der Daten verwen-<br />
Weitere Informationen:<br />
Wolfgang Weber<br />
Omnitron AG<br />
A Pepperl+Fuchs company<br />
Im Leuschnerpark 4<br />
64347 Griesheim<br />
www.pepperl-fuchs.com<br />
>> ident 2/10
I N T E R V I E W<br />
Moderates Wachstum im Auto-ID Markt<br />
ident: Welche wirtschaftliche Entwicklung<br />
erwarten Sie für Ihr Unternehmen<br />
im Jahr 2010?<br />
Daldrup: Das neue Jahr hat für uns<br />
bei Ingram Micro besser angefangen<br />
als das alte Jahr aufgehört hat. Wir<br />
sehen einen deutlich positiven Trend,<br />
der so hoffentlich hält. Insbesondere im<br />
Geschäftsbereich DC/POS (Data Capture/Point<br />
of Sale) haben wir zu alten<br />
Stärken <strong>zur</strong>ückgefunden, obschon der<br />
Markt in 2009 deutlich kleiner geworden<br />
ist. Wir erwarten eine Rückkehr<br />
des Marktes zum Niveau vom 2008 in<br />
ein bis zwei Jahren und haben uns entsprechend<br />
darauf eingestellt.<br />
ident: Wie entwickelt sich derzeit und<br />
zukünftig der Markt für "Automatische<br />
Datenerfassung und Identifikation" in<br />
Europa und besonders in Deutschland?<br />
Daldrup: Nach dem Einbruch des Marktes<br />
in 2009, erwarten wir für 2010 ein<br />
moderates Wachstum im AutoID Markt<br />
im mittleren bis hohen einstelligen<br />
Bereich. <strong>Der</strong> Trend der Hersteller, über<br />
die Distribution zu liefern, ist ungebrochen<br />
und gewinnt noch an Tempo. Viele Hersteller<br />
haben die Vorzüge der Distribution<br />
in Bezug auf Geschwindigkeit und Effizienz<br />
bereits erkannt<br />
und der momentane<br />
Kostendruck tut sein<br />
übriges, um die Konsolidierung<br />
voran zu<br />
treiben.<br />
Jürgen Daldrup,<br />
Director<br />
Weitere Informationen:<br />
Ingram Micro Distribution GmbH<br />
Weberstraße 2, 49134 Wallenhorst<br />
www.ingrammicro-dcpos.de<br />
ident: Wie ist ihr Unternehmen auf<br />
diesem Markt positioniert?<br />
Daldrup: Unsere Go-To-Market Strategie<br />
ist zweigleisig. Zum einen wollen wir unseren<br />
Kunden ein möglichst breites Portfolio<br />
im Bereich Data Capture anbieten<br />
und dieses sukzessive auf den Bereich<br />
Kassensysteme erweitern. Ein schneller<br />
Erfolg wird uns durch unser europäisches<br />
Engagement möglich. Das heißt konkret,<br />
wir haben in den vergangenen Wochen<br />
unsere Logistik neu ausgerichtet und<br />
sind jetzt in der Lage das Gesamtportfolio<br />
– quasi alle Hersteller und Produkte die<br />
Ingram Micro’s DC/POS Divisions europaweit<br />
vertreibt – aus unserem Distributionszentrum<br />
in Straubing innerhalb von 24<br />
Stunden in Deutschland, Österreich und<br />
Schweiz zu liefern. Außerdem setzten wir<br />
auf Synergie Effekte, die der klassische<br />
ITK Bereich der Ingram Micro bietet. Das<br />
heißt konkret: 50.000 weitere Artikel von<br />
350 Herstellern der IT und Telekommunikation<br />
– alles aus einer Hand. Quasi der<br />
1-Stop-Shop der Superlative. Die Bündelung<br />
des Einkaufsvolumens spart so den<br />
administrativen Aufwand bei Resellern,<br />
spart Frachtkosten und ermöglicht bessere<br />
Konditionen für das „Gesamtpaket“.<br />
ident: Gibt es aktuelle technologische<br />
Trends, die den Markt derzeit besonders<br />
beeinflussen?<br />
Daldrup: Wir beobachten natürlich laufend<br />
alle möglichen Zukunftstrends.<br />
Sehr im Focus steht momentan das<br />
„Cloud Computing“. Während in der IT<br />
Presse schon fast täglich entsprechende<br />
Berichte zu lesen sind, steckt die<br />
interview 31<br />
>> Jeder Kunde hat sehr individuelle Bedürfnisse,<br />
und Standard-Lösungen haben sich bisher<br />
nicht durchsetzten können
32<br />
titelstory<br />
RFID goes SPS<br />
<strong>Der</strong> <strong>Weg</strong> <strong>zur</strong> "vernetzten Fabrik"<br />
Gerade in schwierigen Zeiten sind Lösungen<br />
und Technologien gefragt, die Prozesse effizient<br />
gestalten, Kosten einsparen und Rohstoffe<br />
schonen. Für Maschinenbauer und Betreiber<br />
von Anlagen sind Zeit, Kosten und Qualität<br />
entscheidende Faktoren, um die Produktivität<br />
sowie die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu<br />
steigern. Ziel ist es, bei einem Höchstmaß an<br />
Flexibilität, die Zeit von der Idee <strong>zur</strong> fertigen<br />
Maschine bzw. zum fertigen Produkt zu verkürzen.<br />
Gleichzeitig sollen die Kosten minimiert<br />
und die Qualität gesteigert werden.<br />
SPS (Speicherprogrammierbare<br />
Steuerungen) sind aus der heutigen<br />
Automatisierungstechnik nicht mehr<br />
wegzudenken. Als zentrales Element<br />
jeder modernen Automatisierungslösung<br />
steuert und regelt die SPS über<br />
ein Anwenderprogramm in Echtzeit,<br />
wie die Ausgänge in Abhängigkeit von<br />
Weitere Informationen:<br />
IdentPro GmbH<br />
Südstraße 31<br />
53757 Sankt Augustin<br />
Tel.: +49 2241 8663920<br />
www.identpro.de<br />
ident 2/10<br />
den Eingän-<br />
gengeschalaltet werden den<br />
sollen. Die Anbin- Anbbin-<br />
dung der SPS<br />
S an<br />
die Maschine e eerfolgt<br />
erfolgt<br />
dabei mit Se Sensoren ensoren<br />
und Aktoren, , wie w wie z.B. Lichtschranken,<br />
Lichtsch chranken, ,<br />
Inkrementalgeber, ber, Endschalter, Schütze<br />
zum Einschalten von Elektromotoren<br />
oder elektrische Ventile für Hydraulik.<br />
Neben der Kernaufgabe (Steuerung<br />
und Regelung) übernehmen SPS<br />
zunehmend auch weitere Aufgaben:<br />
Visualisierung (Mensch-Maschine<br />
Schnittstelle), Alarmierung und Aufzeichnung<br />
von Betriebsmeldungen.<br />
„Es liegt nun nahe, die Möglichkeiten<br />
der RFID-Technologie vorteilhaft in die<br />
Automatisierungswelt einzubinden, um<br />
damit die Produktivität zu erhöhen und<br />
Kosten zu senken“, so Michael Wack,<br />
Geschäftsführer der IdentPro und Kenner<br />
der Automatisierungstechnik.<br />
Bei Einsatz der RFID-Technik, also die<br />
Identifizierung über Funk, werden Objekte<br />
mit einem Transponder gekennzeichnet.<br />
<strong>Der</strong> Transponder ist ein mobiler<br />
Datenträger und identifiziert durch eine<br />
einzigartige Nummer den gekennzeich-<br />
neten ne n te ten Gegennstand<br />
st s and eindeutig. ei eind ndeutig.<br />
Mit Mi M t RFID-Lesegeräten RFID-Les esegeräten werden<br />
de den Ob Objekt Objekte, kte, e, auch a im Pulk, automatisch<br />
über üb über er Funkt FFunkt<br />
erfasst. Mit dem Transponp der können beliebige Informationen über<br />
das gekennzeichnete Objekt verknüpft<br />
werden, wie beispielsweise Chargennummer,<br />
Herstelldatum oder nächster<br />
Produktionsschritt. Das Objekt<br />
bekommt so eine nachvollziehbare Historie,<br />
Stichwort „Rückverfolgbarkeit“.<br />
Bei Bedarf können zu der eindeutigen<br />
Nummer auch weitere Informationen<br />
direkt auf dem Transponder gespeichert<br />
werden. Dies vereinfacht Wartungsaufgaben<br />
aber auch den Materialfluss in der<br />
Produktion erheblich.<br />
„Bisher ist der Wunsch, SPS und<br />
RFID zu verbinden, in der Praxis nur<br />
schwer umzusetzen“ erklärt Wack.<br />
Jedes RFID-Lesegerät muss individuell<br />
über die SPS angebunden werden.<br />
Dies erfordert viel Erfahrung und<br />
ist auch zeitraubend, da eine SPS vom<br />
Programmierparadigma nicht darauf<br />
eingestellt ist, komplexe Parameter-
Es liegt nun nahe die Möglichkeiten<br />
der RFID-Technologie vorteilhaft in die<br />
Automatisierungswelt einzubinden
34<br />
titelstory<br />
ponders an unterschiedlichen Lesepunkten<br />
(Aggregation)<br />
• Bildung und Bearbeitung beliebiger<br />
Lesebereiche<br />
• Automatische Erkennung von Ereignissen<br />
im Lesebereich (Entry/Exit),<br />
Einstellungen sind frei parametrierbar;<br />
Konfigurierbare Behandlung<br />
einer Entry-Warteliste<br />
• Automatische Zuordnung und Speicherung<br />
einer Transponderposition<br />
für eine Zonen-Lokalisierung<br />
• Unterstützung beliebiger RFID-Lesegeräte<br />
mit passiver und aktiver UHF-<br />
Technologie<br />
Projektieren statt Programmieren<br />
Das Zusatzmodul identPLC7 baut auf<br />
dieser Architektur auf und stellt damit<br />
die Verbindung zwischen identIQ und<br />
einer Simatic SPS her. Als Schnittstellen<br />
<strong>zur</strong> Kommunikation werden<br />
MPI (Multiple Protocol Interface) und<br />
Industrial Ethernet über entsprechende<br />
Ethernet CPx43 unterstützt. Über<br />
eine einfache Projektierung wird definiert,<br />
welche RFID-Daten, wie z.B. der<br />
EPC und der Zeitstempel, in welchen<br />
Speicherbereich der S7 Steuerung<br />
ident 2/10<br />
übertragen werden. Im Betrieb werden<br />
die ausgewählten Informationen<br />
dann automatisch in Datenbausteine<br />
oder Merker übertragen. Besonders<br />
wichtig: Eine Programmierung ist dafür<br />
nicht notwendig. Die Konfiguration der<br />
RFID-Infrastruktur erfolgt zentral über<br />
das identVUE Engineering-Tool. Damit<br />
ergeben sich folgende Vorteile:<br />
• Zentrale RFID-Ankopplung: Die<br />
Lösung ist kostengünstig und einfach<br />
zu projektieren. Schnittstellenanpassungen<br />
zwischen SPS und RFID sind<br />
nicht notwendig.<br />
• Zentrales RFID-Engineering: Über<br />
die zentrale Engineeringsoftware<br />
identVUE werden neue RFID-Lesegeräte<br />
per Mausklick hinzugefügt, in<br />
Betrieb genommen, überwacht und<br />
an die SPS angebunden.<br />
• Keine Programmierung: Ohne Programmierung<br />
werden RFID-Daten in<br />
die SPS übertragen und stehen dem<br />
Automatisierungsprozess unmittelbar<br />
<strong>zur</strong> Verfügung. Einfacher geht es<br />
kaum!<br />
FAZIT<br />
Zusatznutzen: Durch das Steuergerät<br />
identIQ ist die sichere Behand-<br />
identVUE ist das zentrale Engineering-Tool<br />
für RFID-Infrastrukturen<br />
RFID Infrastrukturen<br />
lung der UHF Technologie auch im<br />
Produktionsumfeld gewährleistet.<br />
Wertvolle Funktionen, wie z.B. die<br />
integrierte Synchronisation von UHF<br />
Readern werden „en-passant“ mitgenommen.<br />
Das Ergebnis: identPLC7<br />
verwirklicht die standardisierte Anbindung<br />
der RFID-Infrastruktur für Simatic<br />
SPS, mit dem Effekt das Zeit und<br />
Kosten gespart werden und gleichzeitig<br />
die Flexibilität erhöht wird. Damit<br />
kann sich der Automatisierungsspezialist<br />
auf seine Automatisierungsaufgabe<br />
konzentrieren und gleichzeitig die<br />
Vorteile der RFID-Infrastruktur nutzen.<br />
Insbesondere wird nun erstmals<br />
die durchgängige und sichere Anwendung<br />
der UHF-Technologie sowohl in<br />
der Produktion als auch in der Produktionslogistik<br />
gewährleistet.<br />
Mit der nahtlosen Integration von RFID<br />
durch identPLC7 können aktuelle Themen<br />
in der Automatisierungstechnik wie<br />
z.B. Chargenverfolgung während des<br />
Produktionsprozesses, Behälterverfolgung<br />
oder Produktauthentifizierung von<br />
verschiedenen Fertigungslosen (Plagiatsschutz)<br />
ideal umgesetzt werden. Es<br />
stehen immer aktuelle Daten über Fertigungsstände<br />
und Lagerbestände <strong>zur</strong><br />
Verfügung – Ein Schritt weiter hin <strong>zur</strong><br />
"vernetzten Fabrik".<br />
ident
Manuelle Datenerfassung<br />
kostet viel Zeit und Aufwand<br />
CipherLab managed alle Details für Nielsen<br />
Nielsen ist eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen<br />
und bietet Forschungsdienste<br />
insbesondere im Bereich „Güter des<br />
täglichen Bedarfs“. Einzelhändler und Hersteller<br />
ziehen die Marktanalysen für Produktentwicklungen<br />
und andere Geschäftsentscheidungen<br />
heran. Forschungs- und Marktinformationen<br />
von Nielsen beinhalten: Consumer Panel Service<br />
(CPS), Retail Audit, TV Rating, BASES, etc.<br />
Consumer Panel Service (CPS)<br />
erfasst Daten über Haushaltseinkäufe<br />
von Verbrauchern. Diese Daten bilden<br />
die Basis, um den gesamten Markt<br />
in Qualität und Quantität abzubilden.<br />
Außerdem enthalten sie Marktinformationen<br />
für Hersteller von Gütern<br />
des täglichen Bedarfs, damit diese<br />
die richtigen Geschäftsentscheidungen<br />
treffen können. Nielsen wählt<br />
dazu Beispielhaushalte aus, die den<br />
gewünschten Kriterien entsprechen.<br />
In Entwicklungsländern wird diesen<br />
Haushalten ein Notizbuch zugesendet,<br />
damit diese ihre Einkäufe dokumentieren<br />
können. Die Notizbücher kommen<br />
jede Woche <strong>zur</strong> Datenerfassung zu<br />
Nielsen <strong>zur</strong>ück, indem sie entweder<br />
einzeln von Tür zu Tür oder per Post<br />
eingesammelt werden.<br />
Weitere Informationen:<br />
CipherLab GmbH<br />
Airportpark Mönchengladbach<br />
Willicher Damm 145<br />
41066 Mönchengladbach<br />
www.cipherlab.de<br />
Allerdings sind das Drucken, Liefern,<br />
Einsammeln und die Eingabe von<br />
Daten in die Notizbücher zeitaufwändig,<br />
kostenintensiv und fehleranfällig.<br />
Datenerfassung und –Verarbeitung<br />
verursachen darüber hinaus Kosten<br />
für beispielsweise Büroräume, Computer,<br />
Drucker und Personal. Darüber<br />
hinaus kann eine manuelle Datenerfassung<br />
zu Ungenauigkeiten führen.<br />
Bei der Eingabe der Notizbuch-Daten<br />
könnten Nielsen-Mitarbeitern Fehler<br />
unterlaufen, etwa wegen unleserlicher<br />
Handschriften oder durch Vertippen.<br />
Darüber hinaus könnten die Referenzhaushalte<br />
das Notieren der Einkäufe<br />
vergessen oder versehentlich falsch<br />
machen.<br />
Die CipherLab-Lösung<br />
Um die Datenerfassung zu beschleunigen<br />
und die Kosten zu senken, hat<br />
Nielsen sich für den Mobilcomputer<br />
CipherLab 8001 entschieden, um die<br />
manuelle Datenerfassung zu ersetzen.<br />
CipherLab bietet eine ganzheitliche<br />
Datenlösung, inklusive spezieller<br />
Hardware und Programmierung für<br />
datenfunk 35<br />
Geräte, die eine Vielzahl von Kommunikationsmodi<br />
verwenden. Jetzt scannen<br />
die Beispielhaushalte schnell den<br />
>> Die Daten werden einfach über die<br />
Telefonleitung, via Internet oder GSM/<br />
GPRS an Nielsen übertragen
36<br />
rfid-anwendung<br />
Sag mir wo die Blumen sind…<br />
Turcks RFID-System BL ident garantiert hochautomati sierte<br />
Orchideenproduktion im ostfriesischen Upschört<br />
Orchideen haben ihr Exoten- Image längst<br />
verloren und sind dank günstiger Preise<br />
inzwischen die Nummer 1 auf Deutschlands<br />
Fensterbänken. Damit Phalaenopsis und Co. zu<br />
attraktiven Preisen angeboten werden können,<br />
ist eine weitgehend automatisierte industrielle<br />
Pflanzenproduktion erforderlich – wie im ostfriesischen<br />
Upschört, wo Turcks RFID-System<br />
BL ident für einen transparenten Produktionsprozess<br />
sorgt.<br />
Eine konstante Umgebungstemperatur<br />
von 28 Grad Celsius, verbunden mit<br />
einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent<br />
– das sind nicht unbedingt die Wetterbedingungen,<br />
die man in Ostfriesland<br />
erwartet. Und doch – mitten im Land<br />
zwischen Meer und Moor liegen 15.000<br />
Quadratmeter im tropischen Klima: Im<br />
kleinen Örtchen Upschört produziert<br />
Jan Klusmann mit seinem auf Orchideen<br />
spezialisierten Gartenbaubetrieb<br />
jährlich etwa eine Million der auch als<br />
Carlo Kuffner, Vertriebsspezialist<br />
Hans Turck GmbH & Co. KG<br />
Witzlebenstraße 7<br />
45472 Mülheim a.d.R.<br />
Tel.: +49 208 49520<br />
www.turck.com<br />
ident 2/10<br />
„Königin der Blumen“ bezeichneten<br />
Pflanzen. Die riesige Halle in Upschört<br />
dient dabei nur der Aufzucht der Pflanzen,<br />
die als Setzlinge angeliefert und 12<br />
Monate gehegt und gepflegt werden. In<br />
Klusmanns Stammhaus in Westerstede<br />
wachsen die Jungpflanzen dann weitere<br />
20 Wochen, bevor sie in den Verkauf<br />
kommen. Vertrieben werden die Orchideen<br />
über Großhändler und Gartencenter<br />
in ganz Deutschland und Europa.<br />
Hoher Automationsgrad<br />
Um die Orchideen rentabel produzieren<br />
zu können, musste die Anlage so<br />
weit wie möglich automatisiert werden.<br />
Statt wie in Gewächshäusern üblich, die<br />
gesamte Kulturfläche der Halle mit<br />
einer Bewässerung zu versehen,<br />
fährt man in Upschört die<br />
Pflanzen zum Wasser.<br />
Dazu stehen<br />
die Orchideen in<br />
Töpfen auf Rollbeeten<br />
oder Containern,<br />
die auf Transportbahnen,<br />
den so genannten<br />
Spuren, durch die Anlage fahren.<br />
Bis zu 1500 Rollbeete, aufgeteilt<br />
auf zehn Spurpaare, kann<br />
die Anlage aufnehmen. In jedem Spurpaar<br />
werden die Container automatisch<br />
durch die Kulturfläche der Halle bis zum<br />
Auf 1.500 Rollbeeten werden die Orchideen<br />
zwölf Monate lang durch die 15.000<br />
Quadratmeter große Kulturfläche bewegt<br />
Bearbeitungsplatz gefahren, an dem die<br />
Bewässerung erfolgt oder ein Rollbeet<br />
über einen Kran herausgenommen oder<br />
eingebracht werden kann. Das Containerprinzip<br />
ermöglicht den Durchlauf<br />
der Orchideenpflanzen ohne großartige<br />
manuelle Eingriffe. Lediglich beim Pikieren<br />
der angelieferten Jungpflanzen wird<br />
noch „Hand angelegt“, alles andere, einschließlich<br />
des Umtopfens nach sechs<br />
Monaten, erfolgt vollautomatisch.<br />
Mit der elektrotechnischen Planung<br />
und Realisation hat der Anlagenbauer<br />
in Upschört die Firma Atlantique Automatisierungstechnik<br />
GmbH, in Ihlow,<br />
beauftragt. Das Unternehmen hat sich<br />
auf Automatisierungslösungen für Gartenbaubetriebespezialisiert,<br />
betreut aber auch<br />
namhafte Kunden in<br />
den Berei-<br />
<strong>Der</strong> Handscanner erfasst bei Bedarf den Barcode
An den Bearbeitungsstationen am Kopf der Halle erfassen Q80-RFID-<br />
Schreibleseköpfe (unten rechts) das darüber fahrende Rollbeet<br />
chen Automobil- und Maschinenbau.<br />
Zum Angebot zählen neben der Konstruktion<br />
und Fertigung von Steuerungen<br />
und Schaltanlagen, inklusive SPS- und<br />
Datenbank-Programmierung, auch die<br />
Förder-, Montage- und Prüftechnik.<br />
Unternehmensgründer Heinrich Winter<br />
ist mit seinem Team in ganz Europa<br />
aktiv, selbst in Israel hat Winter kürzlich<br />
einen Gartenbaubetrieb automatisiert.<br />
„In Upschört haben wir jeden Container<br />
mit einem RFID-Datenträger versehen,<br />
der die Containernummer enthält<br />
und eine eindeutige Kennzeichnung<br />
garantiert, erklärt Winter sein Konzept.<br />
„Zusätzlich sind an jedem Container ein<br />
Barcode sowie die Containernummer<br />
im Klartext angebracht, so dass jederzeit<br />
eine schnelle manuelle Auslesung<br />
mittels Handscanner möglich ist.“ <strong>Der</strong><br />
Handscanner kommuniziert über Wire-<br />
less LAN, mit der Steuerung, die auf<br />
dem selben <strong>Weg</strong> übrigens auch den<br />
Kran mit Befehlen versorgt.<br />
Datenbankgestützte<br />
Pflanzenproduktion<br />
In einer eigens entwickelten Datenbank<br />
werden alle Kenndaten jedes Rollbeetes<br />
erfasst; dazu zählen unter anderem<br />
das Alter der Pflanzen, die Anzahl der<br />
Gießvorgänge sowie die aufgebrachten<br />
Wasser- und Düngermengen. So<br />
kann der Bediener am PC auf einen<br />
Blick den aktuellen Status jedes Containers<br />
in der Anlage erkennen. Jeder<br />
der 1500 Container ist mit einem 30<br />
Millimeter großen Datenträger an der<br />
Unterseite ausgestattet. Ausgelesen<br />
werden diese so genannten Tags über<br />
rfid-anwendung 37<br />
Jedes Rollbeet ist durch einen RFID-Datenträger TW-R30-B128 an der<br />
Unterseite eindeutig gekennzeichnet<br />
robuste Schreibleseköpfe vom Typ TN-<br />
Q80-H1147 an den Bearbeitungsstationen,<br />
die sich an der Stirnseite jedes<br />
Spurpaares befinden. Für die Übertragung<br />
der ausgelesenen RFID-Daten an<br />
die Datenbank sorgen insgesamt vier<br />
BL20 Profibus-Interfaces (TI-BL20-<br />
DPV1) mit zwei- beziehungsweise vierkanaligen<br />
RFID-I/O-Karten.<br />
Mit seinen vergossenen und robusten<br />
Datenträgern und den passenden<br />
Schreibleseköpfen konnte Turck<br />
im „ostfriesischen Regenwald“ ebenso<br />
überzeugen, wie mit den robusten<br />
induktiven uprox-Sensoren, die in der<br />
Anlage verbaut sind. Weder Pflanzerde<br />
noch Wasser, hohe Luftfeuchtigkeit<br />
oder Temperaturen von 28 Grad konnten<br />
den Komponenten etwas anhaben.<br />
ident<br />
Vorteile für Ihr Unternehmen.<br />
Mehr Effizienz, mehr Einsparungspotenzial – das<br />
bringen Ihnen optimierte Kennzeichnungsprozesse.<br />
Was und wie Sie auch etikettieren: Wir eröffnen Ihnen<br />
neue Möglichkeiten in der Produktkennzeichnung<br />
und -identifikation – von RFID-Lösungen innerhalb<br />
der Supply Chain bis hin <strong>zur</strong> Preisauszeichnung im<br />
Einzelhandel.<br />
Besuchen Sie uns auf der EURO ID in Köln,<br />
4. – 6. Mai 2010, Stand B5<br />
www.monarch.averydennison.com<br />
ident 2/10
38<br />
kommissionierung<br />
Pflanzenlogistik<br />
mit Frischegarantie<br />
Parallelkommissionierung im Versandhandel<br />
Ein Versandhandel mit eigenem Online-Shop, der neben lebender Ware in Form von Topfpflanzen,<br />
Blumenzwiebeln, Sämereien und Gehölzen in großem Umfang Gartenbedarf und Wohnaccessoires<br />
vertreibt, verlangt nach hoher Flexibilität und Schnelligkeit im Logistikbereich. Um ultimative Frische<br />
bei Pflanzenlieferungen garantieren zu können und die Handlingskosten im Bereich der Accessoires<br />
niedrig zu halten, hat Gärtner Pötschke mit Hilfe des Softwarehauses Lunzer + Partner ein komplexes<br />
Logistikkonzept für seine außergewöhnlichen Anforderungen entwickelt. Es strafft und optimiert<br />
die Prozesse in den spezifischen Wareneingangszonen und den sehr unterschiedlichen Lagerbereichen.<br />
Und es erlaubt die parallele Kommissionierung von bis zu 455 Kundenaufträgen.<br />
Ein äußerst vielfältiges Angebot – von<br />
Sämereien und Zwiebeln, über Blumen<br />
und Jungpflanzen, bis hin zu Ziergehölzen<br />
– bietet die Gärtner Pötschke<br />
GmbH, Kaarst, ihren Kunden. Angefangen<br />
hat alles 1912 mit Firmengründer<br />
Harry Pötschke, der das Unternehmen<br />
zunächst als Saatgutproduktion mit<br />
einem Sammelbesteller-System gründete.<br />
Als Resultat der steigenden Kundenanforderungen<br />
und der immer besseren<br />
Logistikmöglichkeiten wurde das Sortiment<br />
stetig erweitert. Mittlerweile<br />
beschäftigt das Unternehmen in den<br />
Saisonzeiten rund 300 Mitarbeiter,<br />
die täglich bis zu 7.000 Aufträge abwickeln.<br />
Mitte der 90er-Jahre wurde der<br />
Versandhandel für Pflanzen mit der<br />
Gründung von Pötschke Ambiente um<br />
Produkte aus dem Bereich Wohn- und<br />
Gartenaccessoires erweitert. In beiden<br />
Dieter Merholz<br />
Gärtner Pötschke GmbH<br />
Beuthener Straße 4<br />
41564 Kaarst<br />
www.poetschke.de<br />
Weitere Informationen:<br />
Lunzer + Partner GmbH<br />
Carl-Zeiss-Straße 1<br />
63755 Alzenau<br />
Tel. +49 6023 951-0<br />
www.MyLogstar.com<br />
ident 2/10<br />
Betriebszweigen Pflanzen und Accessoires<br />
setzt der Versandhändler auf<br />
hohe Qualität und besten Kundenservice.<br />
Um gleichzeitig auch preiswert und<br />
schnell liefern zu können, investiert das<br />
Unternehmen laufend in zukunftsweisende<br />
Technologien: Aktuell in ein neues<br />
Lagerlogistiksystem mit belegloser<br />
Kommissionierung.<br />
Neustrukturierung der Lagerlogistik<br />
Bis <strong>zur</strong> Einführung des neuen Lagerlogistiksystems<br />
wurden sämtliche Warenbewegungen<br />
im Lager von einem eigen<br />
entwickelten EDV-System geführt und<br />
registriert. Die Distributionslogistik<br />
von Pötschke Ambiente wurde durch<br />
ein beauftragtes Speditionsunternehmen<br />
in einem externen Lager durchgeführt.<br />
Mit zunehmendem Erfolg dieses<br />
Warenbereiches reichte die Qualität der<br />
externen Dienstleistungen allerdings<br />
nicht mehr den hohen Anforderungen<br />
des Versandhändlers. Also wurde nach<br />
einer Lösung gesucht. Als sich dann am<br />
Standort Kaarst die Gelegenheit bot,<br />
die Läger von Pötschke Ambiente mit<br />
denen von Gärtner Pötschke räumlich<br />
zusammenzulegen, wurde beschlossen,<br />
die Lagerlogistik beider Unternehmen<br />
über ein neues leistungsfähiges<br />
Subsystem mit moderner Datenfunkkommunikation<br />
zu bewältigen.<br />
Ein Team aus Mitgliedern der<br />
Geschäftsleitung und der Logistikab-<br />
Alle Bilder: ProOrga<br />
Die aufgrund der Nachschubanforderung<br />
zusammengestellten Artikel werden im<br />
Kommissionierbereich von Mitarbeiterinnen<br />
über Durchlaufregale oder auch direkt vom<br />
Transportwagen in die per Fördertechnik vorbeilaufenden<br />
Versandkartons kommissioniert<br />
teilung wurde gebildet und aufgrund<br />
der hohen Komplexität der Aufgabenstellung<br />
das Fraunhofer Institut als<br />
externer Berater eingeschaltet. Die<br />
Materialflussexperten analysierten<br />
die Logistikprozesse beider Warenbereiche<br />
und erstellten ein detailliertes<br />
Lastenheft mit allen Anforderungen<br />
und Vorstellungen des Unternehmens.<br />
Anschließend selektierten die Fraunhofer-Mitarbeiter<br />
aus einer Vielzahl<br />
möglicher Softwarehäuser vier passende<br />
Anbieter, die als Partner für die<br />
Gärtner Pötschke GmbH vorgeschlagen<br />
wurden.<br />
Anpassungsfähigkeit ausschlaggebend<br />
Nach klärenden Gesprächen mit den<br />
vier Softwarehäusern und einigen<br />
Lagerbesichtigungen wurden die eingereichten<br />
Angebote und die gewonnenen<br />
Eindrücke ausgewertet. Eklatante<br />
Unterschiede in der Bereitschaft, auf<br />
die speziellen Anforderungen einzugehen,<br />
und in den Lösungsansätzen, wurden<br />
schnell deutlich. Allerdings: „Schon<br />
beim ersten Gespräch mit Lunzer +<br />
Partner war zu erkennen, dass dieser<br />
Anbieter in der Lage und bereit war, sei-
ne Softwaremodule und die erforderliche<br />
Hardware ziemlich genau auf unsere<br />
Anforderungen aus<strong>zur</strong>ichten. Auch<br />
unsere speziellen Wünsche wurden<br />
ernst genommen und bei der Planung<br />
berücksichtigt, sodass wir uns direkt<br />
gut betreut fühlten“, erklärt Paulo Duarte,<br />
Logistikleiter bei Gärtner Pötschke.<br />
„Das liegt unter anderem daran, dass<br />
wir mit Logstar ein modulares System<br />
anbieten, das heute in JAVA programmiert<br />
ist, alle Anforderungen moderner<br />
Lagerlogistik erfüllt und sich durch den<br />
plattformneutralen Ansatz und zahlreiche<br />
erprobten Schnittstellen, mit wenig<br />
Aufwand in bestehende Warenwirtschaftssysteme<br />
integrieren lässt“, fügt<br />
Matthias Gerbert, Geschäftsführer von<br />
Lunzer + Partner, an. „Darüber hinaus<br />
kennen unsere Projektleiter die Anforderungen<br />
der Versandhandelslogistik<br />
aus anderen Projekten und können weitere<br />
Verbesserungen vorschlagen und<br />
einbringen.“<br />
Unterschiedliche<br />
Kommissionierprozesse<br />
Auf eine Besonderheit wurde im Vorfeld<br />
der Projektumsetzung großen Wert<br />
gelegt: Das speziell für die pflanzlichen<br />
Produkte von Gärtner Pötschke entwickelte<br />
Kommissioniersystem sollte auch<br />
nach der Implementierung des neuen<br />
Lagerlogistiksystems weiter in Betrieb<br />
bleiben und mit Logstar zusammenarbeiten,<br />
während das neue System die<br />
Kommissionierung der Accessoires<br />
übernimmt und für die Gartenprodukte<br />
den Nachschub steuert. Auch diese<br />
ungewöhnliche Forderung konnte Lunzer<br />
+ Partner mit Logstar erfüllen, da<br />
die moderne Software über mehrere<br />
Module und Schnittstellen gleichzeitig<br />
selbst komplexeste Kommissionier- und<br />
Materialflusssteuerungen beherrscht.<br />
Bei der Realisierung des neuen Lagerlogistiksystems<br />
lieferte Lunzer + Partner<br />
auch die erforderliche Hardware:<br />
Insgesamt 23 AccessPoints wurden<br />
aufgrund einer Funkmessung installiert,<br />
sodass auf der gesamten Betriebsfläche<br />
eine sichere Datenfunkabdeckung<br />
mit gewissen Redundanzen gewähr-<br />
Logstar steuert Verschieberegal automatisch<br />
Vollautomatische Auftragszuordnung im Sorter<br />
leistet ist. Die Mitarbeiter in den verschiedenen<br />
Lagerbereichen wurden<br />
– nachdem L+P mehrere Handterminals<br />
verschiedener Hersteller <strong>zur</strong> Auswahl<br />
vorgestellt hatte – mit 30 Motorola-<br />
Handterminals und 5 mobilen Thermodrucker<br />
von Sato ausgestattet.<br />
Betrachtet man den heutigen Materialfluss<br />
in den Lägern von Gärtner Pötschke,<br />
bis hin zum automatischen Sorter,<br />
der vorkommissionierte Artikel endgültig<br />
den bis zu 7.000 Versandpaketen pro<br />
Tag zuführt, erkennt man die Komplexität<br />
dieses Lagerlogistiksystems. „Da<br />
sich die Kommissionierprozesse von<br />
Gärtner Pötschke und Pötschke Ambiente<br />
stark unterscheiden, werden sie<br />
innerhalb von Logstar getrennt behandelt.<br />
Dennoch ist es wichtig, dass alle<br />
Informationen zentral gesammelt und<br />
zusammengeführt werden, damit die<br />
Kommunikation mit den bereits vorhandenen<br />
EDV- und Steuerungssystemen<br />
reibungslos funktioniert“, erläutert Matthias<br />
Gerbert.<br />
kommissionierung 39<br />
People | Power | Partnership<br />
www.HARTING.com<br />
ident 2/10
40<br />
kommissionierung<br />
Kommissionierung pflanzlicher Waren<br />
Nach Anlieferung neuer Ware für Gärtner<br />
Pötschke werden die Artikel im<br />
Wareneingang überprüft und gezählt.<br />
Mit Hilfe der Datenfunkterminals scannen<br />
die Mitarbeiter die Waren und erfassen<br />
sie in Logstar. Daraufhin weist das<br />
Lagerlogistiksystem den verschiedenen<br />
Artikeln geeignete Lagerplätze zu<br />
und zeigt diese auf dem Display der<br />
Handhelds an. Erreicht ein Mitarbeiter<br />
beispielsweise mit einem speziellen<br />
Pflanzentransportwagen den zugewiesenen<br />
Lagerplatz, bucht er die Waren<br />
auf diesen Platz, indem er mit dem Handterminal<br />
einen am Lagerplatz angebrachten<br />
Barcode scannt. Ab diesem Moment<br />
stehen diese Artikel auch im übergeordneten<br />
WWS <strong>zur</strong> Verfügung und können<br />
bei Bedarf kommissioniert werden.<br />
Für die Nachschubsteuerung ist Logstar<br />
verantwortlich. Dafür generiert<br />
das Kommissioniersystem eine dem<br />
Bedarf von 60 Kundenaufträgen entsprechende<br />
Nachschubanforderung<br />
und übergibt diese an Logstar. Das<br />
Lagerlogistiksystem überträgt dann<br />
entsprechende Nachschubkommissi-<br />
Übersichtliche Displaymasken helfen Fehler zu<br />
vermeiden<br />
onieraufträge auf die Datenterminals<br />
der Mitarbeiter, die sie dann wegeoptimiert<br />
abarbeiten. Die korrekten<br />
Entnahmen werden dabei durch<br />
das Scannen der Barcodes an den<br />
Waren bestätigt und in Logstar verbucht.<br />
Anschließend bringen die Mitarbeiter<br />
die pflanzlichen Waren in den<br />
ident 2/10<br />
Versandbereich und befüllen die Kommissionierdurchlaufregale.<br />
Ist dieser<br />
Prozess beendet, übergibt Logstar<br />
die Daten an das WWS und die Gartenartikel<br />
stehen <strong>zur</strong> weiteren Kommissionierung<br />
in die Kundenaufträge<br />
<strong>zur</strong> Verfügung.<br />
Parallelkommissionierung von<br />
Accessoires<br />
Ganz anders verläuft der Materialfluss<br />
von Accessoires im Bereich Pötschke<br />
Ambiente. Auch hier wird nach der<br />
Wareneingangskontrolle die Ware über<br />
Barcode-Labels identifiziert und ins<br />
System gebucht. Für die Einlagerung<br />
ins moderne Hochregallager werden<br />
erneut die Identcodes gescannt, woraufhin<br />
Logstar für den betreffenden<br />
Artikel automatisch einen bestimmten<br />
Gang im entsprechenden Verschieberegal<br />
öffnet, um dem Mitarbeiter mit seinem<br />
Gabelstapler die Einlagerung der<br />
Palette zu ermöglichen. Sobald dieser<br />
Vorgang durch einen abschließenden<br />
Scan des Regalplatzes abgeschlossen<br />
ist, sind die eingelagerten Produkte im<br />
System verfügbar.<br />
Im Gegensatz zum Materialfluss der<br />
pflanzlichen Produkte, findet die Kommissionierung<br />
der Garten- und Wohnaccessoires<br />
direkt unter dem Warehouse<br />
Management System Logstar statt.<br />
Nachdem sich die Mitarbeiter über ihre<br />
Handheldterminals angemeldet haben,<br />
verteilt das WMS wegeoptimierte Kommissionieraufträge<br />
für bis zu 455 Kundenbestellungen<br />
gleichzeitig. Auf dem<br />
Display wird angezeigt, welche Artikel<br />
aus welchem Regal entnommen werden<br />
sollen. Zur Bestätigung jedes Pick-<br />
Vorgangs scannt der Kommissionierer<br />
den EAN-Code des Artikels. Daraufhin<br />
sendet Logstar via WLAN die dazu passende<br />
Kundenauftragsnummer an einen<br />
kleinen Etikettendrucker, am Gürtel des<br />
Mitarbeiters. Das Etikett mit dem Barcode<br />
des Auftrags wird nun auf den<br />
Artikel geklebt und die Ware auf einen<br />
geräumigen Transportwagen gesammelt.<br />
Haben die Mitarbeiter alle Positionen<br />
aller parallel zu kommissionierenden<br />
Für die Nachschubsteuerung pflanzlicher Artikel<br />
ist Logstar verantwortlich<br />
Aufträge abgearbeitet, bringen sie die<br />
Transportwagen mit hunderten von Artikeln<br />
in den Versandbereich. Dort werden<br />
nun alle Artikel über ein Fördersystem<br />
einem vollautomatischen Sorter zugeführt,<br />
dessen Steuerung die einzelnen<br />
Artikel über den aufgeklebten Barcode<br />
identifiziert und auf die verschiedenen<br />
Kundenpakete verteilt.<br />
Vielfältiger Nutzen<br />
Die Erfahrungen, die Gärtner Pötschke<br />
seit der Einführung des neuen<br />
Lagerlogistiksystems sammelt, sind<br />
durchweg positiv. Die wegeoptimierte<br />
Nachschubsteuerung und die Parallelkommissionierung<br />
bringen enorme<br />
Arbeitserleichterung und haben zu<br />
einer schnelleren Auftragsabwicklung<br />
geführt. Außerdem ist durch die mobile<br />
Datenerfassung mit den Handhelds<br />
eine sehr große Transparenz gegeben.<br />
Geschäftsführer Bernd Brodeßer<br />
bestätigt gerne: „Unser Durchsatz<br />
von mehr als 1.000.000 Versandpaketen<br />
pro Jahr lässt sich nicht ohne<br />
High Tech bewältigen. Wir haben mit<br />
der Neustrukturierung der Lagerlogistik<br />
den richtigen Schritt getan und<br />
mit Lunzer + Partner ein kompetentes<br />
Softwarehaus <strong>zur</strong> Umsetzung unserer<br />
Vorstellungen gefunden. Die Effizienzverbesserung<br />
im Materialfluss und die<br />
Optimierung unserer Servicequalität<br />
helfen Kosten zu senken und erlauben<br />
gleichzeitig eine weitere Steigerung<br />
unseres Umsatzvolumens.“<br />
ident
Praxisnahe Instandhaltungsabwicklung<br />
Mobile Anwendungen am Beispiel der Schott AG in Grünenplan<br />
Die SCHOTT AG entwickelt und produziert<br />
als internationaler Technologiekonzern<br />
seit 125 Jahren Spezialglas,<br />
Spezialwerkstoffe, Komponenten, Systeme<br />
und High-Tech-Lösungen. Dabei<br />
ist der Fokus des Unternehmens, nachhaltig<br />
<strong>zur</strong> Verbesserung der Lebens- und<br />
Arbeitsbedingungen der Menschen beizutragen.<br />
Die Hauptmärkte liegen in den<br />
Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie,<br />
Solarenergie, Elektronik, Optik und<br />
Automotive. Auch im internationalen<br />
Markt ist das Unternehmen in 43 Ländern<br />
mit Produktionsstandorten und Vertriebsbüros<br />
vertreten. Als einer der insgesamt<br />
7 Produktionsstandorte mit 6.700 Mitarbeitern<br />
in Deutschland, ist der Standort<br />
Grünenplan mit einem Team von 750 Mitarbeitern<br />
für einen Exportanteil von 71%<br />
verantwortlich und erwirtschaftet einen<br />
Umsatz von ca. 100 Mio. € p.a.<br />
Innerhalb des Schott Konzerns existierte<br />
kein Standard für ein Instandhaltungs(IH)-<br />
Managementsystem. In einigen Bereichen<br />
wurde die Planung und Steuerung<br />
der Instandhaltung durch das SAP PM<br />
Modul abgebildet; allerdings geschah<br />
dies weder konsequent noch durchgängig.<br />
Auf dieser Grundlage versuchten die<br />
einzelnen Standorte, mit unterschiedlichen<br />
Ansätzen (z.B. durch den Einsatz<br />
von MS Excel), die Planung und Steuerung<br />
ihrer Instandhaltung durchzuführen.<br />
Ausgehend von dieser Situation entstand<br />
das Ziel, an allen Standorten der Schott<br />
AG ein einheitliches IH-Managementsystem<br />
einzuführen. Als erstes Werk sollte<br />
der Standort Grünenplan eine Verbesse-<br />
Weitere Informationen:<br />
ENGINIUS – Beratungsgesellschaft<br />
für Informationstechnologie mbH<br />
Carl-Benz-Straße 20<br />
68723 Schwetzingen<br />
Tel: +49 6202 578157-0<br />
www.enginius.com<br />
rung der Instandhaltungsprozesse realisieren,<br />
um so zu einer Optimierung der<br />
Prozessabläufe bei Wartung und Instandhaltung<br />
beizutragen. Zudem sollten<br />
zukünftig die beiden Bereiche Instandhaltung<br />
und Instandsetzung differenziert<br />
betrachtete werden. Weitere Ziele waren<br />
die Verbesserung der Kapazitätsplanung<br />
und die Steigerung der Effizienz.<br />
Projektdaten im Überblick<br />
• Mitarbeiter in der Instandhaltung: 60<br />
• Anzahl der Benutzer ENGINIUS ® : 50<br />
• Projektumfang in Euro: ca. 95.000,-<br />
• ROI Zeitraum: 20 Monate<br />
Systemumgebung<br />
• SAP Version: 620 Final release<br />
• ENGINIUS ® Version: 2.3.024<br />
• RFID Verfahren: HF<br />
• Mobile Hardware: RPDAs mit<br />
WindowsMobile 5.0; externer<br />
Bluetooth-Pen zum Lesen der<br />
codierten RFID-Tags<br />
• Mobile Prozesse<br />
Anforderung an ein IH- Management<br />
Zunächst wurden die Anforderungen an<br />
ein zukünftiges IH-Management definiert.<br />
Auf Basis der Anforderungen wurde entschieden,<br />
das Projekt durch Einsatz<br />
einer mobilen IH-Lösung zu effektiver<br />
zu gestalten. Durch Einsatz einer mobilen<br />
Instandhaltungslösung sollte zunächst<br />
eine Beschleunigung und Verbesserung<br />
der Serviceprozesse erreicht werden.<br />
Eine zeitnahe Dokumentation der Tätigkeit,<br />
durch eine Bereitstellung von aktuellen<br />
Informationen direkt am Ort des<br />
Geschehens, stand dabei ebenso im Vordergrund<br />
wie der effiziente Einsatz aller<br />
Ressourcen. Die Mitarbeiterzufriedenheit<br />
sollte durch eine Verringerung der<br />
papiergebunden Dokumentationstätigkeit<br />
gesteigert werden. Darüber hinaus sollte<br />
sich die Möglichkeit <strong>zur</strong> Optimierung der<br />
Materialdisposition und <strong>zur</strong> effizienteren<br />
Kostenkontrolle ergeben. Die Entscheidung,<br />
das Projekt gemeinsam mit ENGI-<br />
instandhaltungssysteme 41<br />
NIUS zu realisieren, wurde aufgrund<br />
eines zuvor durchgeführten Anbietervergleiches<br />
getroffen. Die wesentlichen Vorteile<br />
der ENGINIUS mbH gegenüber den<br />
Mitbewerbern waren folgende: Nutzung<br />
vorhandener Infrastruktur (SQL-Server),<br />
schlanke Synchronisationsmechanismen<br />
und Auftragsanlegung auf PDA.<br />
Nutzen des Projektes<br />
Mit der Einführung der mobilen Instandhaltungslösung<br />
ENGINIUS ® ergibt sich<br />
ein Einsparungspotential von 55 T€ p.a.;<br />
dies entspricht einer Amortisationszeit<br />
der Investitionskosten von ca. 19 Monaten.<br />
Werden in die Berechnung zusätzlich<br />
die Betriebskosten mit einbezogen,<br />
so ergibt sich bei einer Vollkostenbetrachtung<br />
eine Einsparung von 10 T€ in<br />
den ersten 3 Jahren amortisiert werden.<br />
Nach Ablauf des Abschreibungszeitraums<br />
erhöht sich dieser Betrag auf<br />
jährlich auf 39 T€.<br />
Im Rahmen des Projektes wurden<br />
sowohl quantitative also auch qualitative<br />
Faktoren innerhalb des IH-Managements<br />
verbessert. So ergaben sich eine<br />
Reihe von Einsparungs-potentialen im<br />
Bereich der Ablauf- und Aufbauorganisation<br />
durch den effizienteren Einsatz<br />
der Mitarbeiter und Betriebsmittel. Die<br />
verbesserte Qualität der auf dem mobilen<br />
Endgerät dargestellten Daten und<br />
deren Transparenz führte zu einer Optimierung<br />
der Prozesszeiten. Ein weiterer<br />
konkreter Nutzen, der sich durch den<br />
Einsatz der mobilen IH-Lösung ENGINI-<br />
US ® ergab, ist eine effiziente Materialplanung<br />
durch den zeitnahen Überblick<br />
über den Zustand der Anlage und den<br />
Status der Auftragsbearbeitung.<br />
ident<br />
ident 2/10
42<br />
direktmarkierung<br />
Die Kraft im Wind<br />
Identifikation von Permanent-Sensor-Schrauben<br />
mit<br />
Cognex DataMan 100<br />
Windkraftanlagen bändigen in immer größer<br />
dimensionierten Anlagen die Naturgewalten.<br />
Neben den Hauptfiguren, den mächtigen Türmen<br />
und Rotoren, spielen dabei eher unscheinbare<br />
Charaktere eine große Rolle: Schrauben. Doch<br />
so einfach es auch aussehen mag, das exakte<br />
Anziehen von Schrauben ist eine Kunst für sich.<br />
Mittels Ultraschall-Permanent-Sensoren und<br />
Data-Matrix-Codes sorgt die Intellifast GmbH<br />
jetzt für perfekten Halt bei jedem Wetter.<br />
Auf den ersten Blick gleicht eine der<br />
anderen. Aber spätestens bei der Vermessung<br />
mit Ultraschall offenbart jede<br />
Schraube ihr individuelles Innenleben<br />
und eine charakteristische Oberfläche.<br />
Wenn auch nur im μ-Bereich, so<br />
gibt es doch keine zwei Schrauben mit<br />
der genau gleichen Form und Länge.<br />
Streuende Reibungswerte in Gewinde<br />
und unter Kopf machen das präzise<br />
Anziehen von Schrauben zu einer echten<br />
Herausforderung. Daher ist es kein<br />
Wunder, dass bei der drehmomentgesteuerten<br />
Montage sicherheitshalber<br />
meist Anziehfaktoren von 1,8 bis 2,0,<br />
also die Auslegung auf doppelte Maximalkraft<br />
als tatsächlich als Vorspannkraft<br />
benötigt, verwendet werden.<br />
Genau genommen sind die meisten<br />
Ralf Baumann, Karlsruhe,<br />
Fachjournalist<br />
Weitere Informationen:<br />
COGNEX Germany, Inc.<br />
Herrn Torsten Zöller<br />
Tel.: +49 721 6639-250<br />
Emmy-Noether-Str. 11<br />
76131 Karlsruhe<br />
www.cognex.com<br />
ident 2/10<br />
Schrauben überdimensioniert – zu groß,<br />
zu schwer und daher zu teuer.<br />
Vorspannkraft statt Drehmoment<br />
Wesentlich präziser lassen sich Schrauben<br />
anziehen, bedient man sich nicht<br />
des Drehmoments als Referenzgröße<br />
sondern der Zielgröße Vorspannkraft<br />
selbst. Diese berücksichtigt im<br />
Vergleich zum „Kraft mal Hebelarm“<br />
des Drehmoments nur die zum ausreichenden<br />
Vorspannen einer Schraube<br />
notwendige Kraft – unabhängig von<br />
Reibwerten. Um diese eigentliche Zielgröße<br />
exakt anwenden zu können, arbeitet<br />
man schon seit Jahrzehnten mit der<br />
Ultraschalltechnik. Sie misst die Vorspannkraft<br />
der Schraube unmittelbar<br />
beim Anziehen. Doch dabei gab es bislang<br />
noch immer eine mögliche Quelle<br />
für fehlerhafte Messwerte: das Übertragungsmedium,<br />
in der Regel ein Kontaktgel<br />
oder bei aufgeklebten Sensoren verschiedener<br />
Klebstoffe. Um diese letzte<br />
Fehlerquelle aus<strong>zur</strong>äumen, hat die Intellifast<br />
GmbH aus Speyer Permanent-Sensoren<br />
für Schrauben entwickelt.<br />
Mittels Dünnschichttechnologie werden<br />
in einem Vakuumprozess drei dauerhafte<br />
Schichten auf die Schrauben-<br />
Das Anziehen mit der richtigen Vorspannkraft<br />
sorgt für mehr Sicherheit und senkt die<br />
Wartungskosten<br />
köpfe oder -enden aufgedampft. Eine<br />
direkt mit dem Schraubenmetall verbundene<br />
Piezoschicht dient dabei als<br />
permanenter Mini-Sensor für einfache<br />
und schnelle Ultraschallmessungen.<br />
Verbindungselemente können so mit<br />
einer Genauigkeit von +/- 3% exakt mit<br />
der gewünschten Montagevorspannkraft<br />
verschraubt werden. Die Folge:<br />
Es lassen sich leichtere, kleinere und<br />
somit kostengünstigere Schrauben und<br />
Verbindungsstücke wie beispielsweise<br />
Flansche verwenden.
Mittels Ultraschall individuell eingemessen,<br />
erhält jede einzelne Schraube per aufgelasertem<br />
Data-Matrix-Code einen individuellen<br />
Steckbrief<br />
Mit Lebenslauf verschraubt<br />
Für absolute Sicherheit optimal dimensionierter<br />
Schrauben setzt die Intellifast<br />
GmbH auf die Track-and-Trace-<br />
Lösung „digifast ® “. Dabei werden<br />
Schraubenköpfe oder -enden durch<br />
einen Laser mit einem individuellen<br />
Data-Matrix-Code versehen. Hinter<br />
dem Data-Matrix-Code verbirgt<br />
sich eine zwanzigstellige Standardzahl.<br />
Zuvor mittels Ultraschall individuell<br />
eingemessen, erhält jede einzelne<br />
Schraube auf diese Weise ihren<br />
individuellen Steckbrief. Hierzu gehören<br />
neben der Referenzzeit der unverspannten<br />
Schraube auch die Kennung<br />
des Verschraubungsfalles und eine<br />
ID-Nummer.<br />
Am Ort der Montage erkennt der ID-<br />
Reader DataMan 100 von Cognex<br />
als Handheld oder integriert in einen<br />
Inspektionskopf von Intellifast die einzelne<br />
Schraube wieder. Im nächsten<br />
Arbeitsschritt weist das Messgerät<br />
LP3000B der Schraube die exakte<br />
Montagevorspannkraft zu und steuert<br />
ein hydraulisches Werkzeug bis zum<br />
Erreichen dieser Zielgröße. <strong>Der</strong> Prozess<br />
vollzieht sich nach Starten des<br />
Werkzeuges per Druckknopf vollautomatisch.<br />
Nach der Schrauben-Erkennung<br />
muss lediglich das Werkzeug an<br />
den Schraubenkopf angelegt werden.<br />
Mit Hilfe eines Messpins, der in das<br />
Standard-Anziehwerkzeug integriert<br />
ist, misst das intelligente System während<br />
der Montage die genaue Vorspannkraft.<br />
Die einfache Steuerung<br />
und schnelle Kontrolle durch das Permanent-Sensor-System<br />
optimiert den<br />
Verschraubungsvorgang.<br />
Automatisch, praktisch, dauerhaft<br />
Doch nicht nur bei der Montage bietet<br />
digifast ® mit DataMan 100 von Cognex<br />
an Bord Vorteile. Das Intellifast Messgerät<br />
LP 3000B ermöglicht auch die einfache<br />
und zerstörungsfreie Vorspannkraftmessung<br />
im verschraubten Zustand.<br />
Das weltweit kleinste, leistungsstärkste<br />
Industrie-ID-Lesegerät, der DataMan<br />
>> Dabei werden Schraubenköpfe oder<br />
-enden durch einen Laser mit einem individuellen<br />
Data-Matrix-Code versehen
44<br />
mobile datenerfassung<br />
Reinen Hof machen<br />
Effiziente Abfallentsorgungsprozesse beim<br />
Abfallwirtschaftsverband in Nordschwaben<br />
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, gilt es, genau<br />
diese Kosten zu vermeiden – in dem Prozesse<br />
optimiert und Einsparpotentiale identifiziert<br />
werden. <strong>Der</strong> Abfallwirtschaftverband (AWV)<br />
Nordschwaben erreicht mit mobilen Prozessen<br />
ein sicheres Instrumentarium, um den Anforderungen<br />
gerecht zu werden. Damit erhöht er<br />
Prozesstransparenz und erzielt wirtschaftliche<br />
Vorteile, die den gesetzlichen Parametern Rechnung<br />
tragen und gleichzeitig Mitarbeiter und<br />
Kunden zufrieden stellen.<br />
Etwa 1,3 Milliarden Tonnen Müll werden<br />
gegenwärtig jährlich in der EU produziert.<br />
Bis 2020 wird mit einem Anstieg<br />
des Abfalls um weitere fünfundvierzig<br />
Prozent im Vergleich zu 1995 gerechnet.<br />
Um einen solchen Anstieg zu verhindern,<br />
gilt die erste Priorität den Abfallrichtlinien<br />
der Abfallvermeidung und<br />
Abfallwiederverwertung. Gleichzeitig<br />
werden die Hersteller-Rücknahmeverpflichtungen<br />
verstärkt. Diese Entwicklung<br />
führt zu strengeren Nachweisverfahren,<br />
höhere Rückverfolgbarkeit von<br />
Müll und Transparenz in den müllwirtschaftlichen<br />
Prozessen. Mit der Komplexität<br />
steigen die ablauforganisatorischen<br />
Kosten.<br />
<strong>Der</strong> Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben<br />
– kurz AWV ist ein moderner<br />
Dienstleistungsbetrieb. Sein Leistungsspektrum<br />
umfasst: 45 Recyclinghöfe,<br />
über 300 Containerstationen, 80<br />
Grünabfallsammelplätze, eine Deponie,<br />
Biotonne, Papiertonne, gelber Sack,<br />
Weitere Informationen:<br />
Datalogic Mobile CEC<br />
Carl-Zeiss-Straße 31<br />
73230 Kirchheim-Teck<br />
Tel.: +49 7021 505990<br />
www.mobile.datalogic.com<br />
ident 2/10<br />
Restmülltonne, Windel- und Müllsack sack<br />
sowie kostenlose Problemmüllsammsammlung. <strong>Der</strong> AWV, die entsorgungspflichtige<br />
Körperschaft der Landkreise Dillingen<br />
a. d. Donau und Donau-Ries, entstand<br />
1977 mit dem Zusammenschluss<br />
der beiden Landkreise zu einem kommunalen<br />
Zweckverband. Mehr als 200<br />
Mitarbeiter sorgen dafür, dass rund 226<br />
000 Einwohner rund um versorgt werden.<br />
Bei einem Gesamt Abfallaufkommen<br />
von rund 150 000 Tonnen pro Jahr:<br />
davon etwa 35 000 Hausmüll und über<br />
9 000 Gewerbeabfälle.<br />
Die Verschärfung der gesetzlichen Parameter<br />
und die Steigerung der Kundenzufriedenheit<br />
stellen Entsorgungsdienstleister,<br />
wie den AWV immer wieder vor<br />
neue Herausforderungen. Welche Ressourcen<br />
können genutzt werden, um<br />
wirtschaftliche Vorteile zu erzielen und<br />
gleichzeitig Qualität und Kundenzufriedenheit<br />
zu steigern. Um eine optimale<br />
Dienstleistung unter diesen Gesichtspunkten<br />
zu erbringen, setzt der AWV<br />
modernste Technik ein. Die von Data-<br />
Ott Software – mobile Solutions<br />
Die Firma wurde 1993 gegründet<br />
und ist ein Systemhaus für mobile<br />
Lösungen. Kunden aus der Industrie<br />
Transport und Logistik, Handel, Wartung<br />
und Service, Ticketing & Payment<br />
berät, entwickelt und plant das<br />
Unternehmen individuelle Lösungen<br />
mit namhaften Hardwarekomponenten.<br />
Auch im After-Sales bietet Ott<br />
Software (www.ottsoft.com) einen<br />
umfangreichen Service: Installation,<br />
Schulung, Softwarewartung und<br />
Funkausmessung.<br />
logic Mobile und OTT Software – mobile<br />
solutions, Halblech, gelieferte Lösung<br />
optimiert den Prozess auf 45 Recyclinghöfen.<br />
Dort werden mithilfe mobiler<br />
PDA’s, Datalogic Jet und portablen<br />
Druckern Prozesse sicher, schnell und<br />
einfach bearbeitet. Im Gegensatz zu der<br />
manuellen Bearbeitung, bietet die mobile<br />
Lösung den größten Nutzen bei dem<br />
Faktor Zeit. Hier wird der Aufwand um<br />
rund dreißig Prozent reduziert.<br />
Dem Abfall wird der Prozess gemacht<br />
Bürger, die aus den Landkreisen Dillingen<br />
und Donau-Ries ihre Abfälle,<br />
Wertstoffe oder Sperrmüll auf einen<br />
Recyclinghof bringen, werden von AWV<br />
Mitarbeitern empfangen. Sie begutachten<br />
die Art und Menge der Anlieferung,<br />
halten diese fest und berechnen gegebenenfalls<br />
Gebühren. In der Vergangenheit<br />
wurde dieser Prozess manuell<br />
vorgenommen. Zeitaufwendig waren,<br />
neben dem manuellen Füllen der Vordrucke,<br />
die <strong>zur</strong>ückzulegenden Laufwege<br />
für einen Auftrag zwischen den Abladestellen<br />
und dem „Verwaltungs-Häus-
chen“ auf dem Hof: Sichten der Lieferung,<br />
Erfassung, eventuelle Berechnung<br />
und Quittierung im „Verwaltungs-Häuschen“,<br />
Kontrolle des Abladens, Vorbereitung<br />
der nächsten Aktion – das waren<br />
für einen Auftrag über 30 Meter. Ein Vorgang,<br />
der Kunden ungeduldig machte<br />
und die Mitarbeiter in Hektik versetzte.<br />
Die manuell, auf Formularen festgehaltenen<br />
Lieferungen wurden nach Dienstschluss<br />
in die zentrale Geschäftsstelle<br />
gebracht. Dort wurden die Daten von<br />
Hand in das System eingegeben. Auch<br />
diese Eingabe war sehr zeitaufwendig:<br />
handschriftliche Notizen, die schlecht<br />
zu lesen waren, in Verbindung mit eingeschlichenen<br />
Fehlern bei der Eingabe<br />
in der Zentrale, führten zu noch größerem<br />
Aufwand.<br />
„Mobile Datenerfassung ist auch in der<br />
Entsorgungsbranche keine Zukunftsmusik<br />
mehr. <strong>Der</strong> Nutzen liegt auf der<br />
Hand: deutliche Kostenreduktion durch<br />
Vereinfachung der Arbeitsprozesse, die<br />
geschickt eingesetzt zu einem erheblichen<br />
Wettbewerbsvorteil führen. Auf<br />
jeden Fall ist der richtige Mix zwischen<br />
Geschäftsmodell und Anwendungsfall<br />
zu finden. Und da ist, neben technologischem<br />
Know-how, Branchenwissen<br />
entscheidend.“, so Herbert Ott,<br />
Geschäftsführer, OTT Software – mobi-<br />
le solutions. Und das war ausschlaggebend<br />
für das System von OTT Software,<br />
bestehend aus Datalogic Jet,<br />
einem tragbaren Drucker Bixolon von<br />
Samsung und der Software AWV-Mobile.<br />
Bei den mobilen Terminals wurden<br />
drei Gerätetypen, auch mit integriertem<br />
Drucker, über drei Monate von AWV<br />
Mitarbeitern getestet. Bereits nach kurzer<br />
Zeit zeichnete sich die Tendenz ab,<br />
Terminal und Drucker zu trennen. Wäh-<br />
rend kombinierte Geräte nicht wind- und<br />
wettertauglich waren, überzeugte der<br />
Datalogic Jet durch seine Robustheit,<br />
Ergonomie und Funktionalität. t.<br />
Reinstes Vergnügen<br />
Die neue Lösung mit dem<br />
Herzstück Datalogic Jet ver-<br />
einfacht und beschleunigt t<br />
die Geschäftsprozesse beim m<br />
AWV. Bei Arbeitsbeginn mel-<br />
den sich die Mitarbeiter an n<br />
und können sofort am Ort des s<br />
Geschehens den ersten Auf-<br />
trag abwickeln: Bei Anliefe-<br />
rung erfasst der AWV Mitarbeieiter direkt am Lieferfahrzeug den Beleg<br />
elektronisch auf dem Datalogic Jet. Er<br />
gibt Art und Menge über die Tastatur ein<br />
und der PDA berechnet automatisch die<br />
zu entrichtenden Gebühren. An seinem<br />
Gürtel sind ein Drucker und die „Kasse“<br />
in Form eines Portemonnaies befestigt.<br />
Über den Drucker generiert er nach<br />
Zahlung die Quittung für den Kunden.<br />
Danach kann der Kunde seinen angelieferten<br />
Abfall an eine ihm zugewiesene<br />
Lagerstelle im Hof abladen. Mit der<br />
Bezahlung ist der Auftrag abgeschlossen<br />
und der nächste Auftrag kann erfolgen.<br />
Die erfassten elektronischen Belege und<br />
somit sämtliche Informationen des Tages<br />
werden am Ende des Tages auf Knopfdruck<br />
über GPRS/GSM an die Zentrale<br />
übertragen. Parallel werden Plausibilitätsprüfungen<br />
durchgeführt. Bei der<br />
Übertragung verhält sich das mobile<br />
Terminal wie ein Handy. Da keine lokale<br />
IT-Infrastruktur vorhanden ist, nutzt der<br />
PDA das öffentliche Netz. Mit der Übertragung<br />
löst das System die direkte Ver-<br />
mobile datenerfassung 45<br />
buchung der Tagesabschlüsse in der<br />
Finanzbuchhaltung aus. Ein Automatismus,<br />
der Zeit spart, Qualität erhöht und<br />
zeitnahe Infor Informationen liefert.<br />
<strong>Der</strong> De Nutzen der mobilen<br />
Lösung Lös zeigt, der Vergleich<br />
<strong>zur</strong> <strong>zur</strong> manuellen Methode:<br />
kostenintensive ko<br />
Vordrucke<br />
gehören ge der Vergangenheit<br />
an. Per Knopfdruck werden<br />
Belege Be erfasst und quittiert.<br />
Somit So werden sehr zeit- und<br />
personalintensive pe p r<br />
Arbeitsprozesse<br />
pr p o überflüssig. Für die<br />
Mitarbeiter Mit wird die Arbeit<br />
erleichtert erle und Laufwege<br />
gespart. gesp Auf der Kundenseite<br />
wird durch schnellere Durchlaufzeiten,<br />
wie beispielsweise sofortiger Belegausgabe,<br />
die Kundenzufriedenheit gesteigert.<br />
Durch einmalige geführte elektronische<br />
Erfassung werden Daten ohne<br />
Qualitätsverluste kommuniziert. Durchgängige,<br />
tagesgenaue Transparenz<br />
ermöglicht jederzeit schnelle und umfassende<br />
Übersicht über die Tageseinnahmen<br />
und die gelieferten Mengen. Die<br />
Daten stehen schneller <strong>zur</strong> statistischen<br />
Weiterverarbeitung <strong>zur</strong> Verfügung und<br />
können strategisch <strong>zur</strong> Optimierung der<br />
Ressourcen eingesetzt werden: Beispielsweise<br />
<strong>zur</strong> Personal-Planung in<br />
Verbindung mit Springer-Einsätzen <strong>zur</strong><br />
Abdeckung von Spitzen und <strong>zur</strong> Senkung<br />
der Kapitalbindung im Lager, durch<br />
optimale und zeitnahe Lagerführung.<br />
Alles in einem: Vereinfachung und Verbesserung<br />
interner Abläufe, die in der<br />
Kette der Abfall-Verwertung eine wichtige<br />
Rolle spielen.<br />
ident<br />
ident 2/10
46<br />
produkte<br />
7iD: Dem Inventar<br />
auf der Spur<br />
Im Mittelpunkt des Messeauftritts<br />
auf der LogiMAT<br />
2010 stand das RFID Asset<br />
Management. So zeigt der<br />
Referenzbericht der ASFi-<br />
NAG, Wien, wie die österreichische<br />
Autobahnen- und<br />
Schnellstraßen- Finanzierungs-<br />
Aktiengesellschaft<br />
mit der RFID-Lösung von 7iD<br />
Technologies rund 50.000<br />
Anlagegüter weitgehend<br />
automatisiert erfasst, verwaltet<br />
und inventarisiert. .<br />
Ein weiteres Messe-Highlight<br />
ist die standardisierte<br />
Lösung, welche 7iD Technologies<br />
für das RFID Container<br />
Management entwickelt<br />
hat. Erst kürzlich stellte das<br />
österreichische Unternehmen,<br />
mit Sitz in Graz, einen<br />
Geschwindigkeitsrekord für<br />
RFID auf. So wurden bei 245<br />
km/h passive UHF Class 1<br />
Gen 2 Transponder erfolgreich<br />
gelesen.<br />
www.7iD.com<br />
Um der steigenden Anzahl<br />
von Bestellungen mit immer<br />
geringeren Einzelpositionen<br />
gerecht zu werden, entwickelt<br />
der Intralogistik-Spezialist<br />
neue Konzepte für die<br />
Kommissionierung und filialgerechteAuftragszusammenstellung.<br />
Dabei sind<br />
schnelle, ergonomische<br />
Kommissionierstationen in<br />
Verbindung mit dynamischen<br />
Ein- und Auslagersystemen,<br />
wie dem Dematic Mulishuttle,<br />
die zeitgemäße Weiterentwicklung<br />
herkömmlicher<br />
Ware-zum-Mann Systeme.<br />
Durch reduzierte Kommissionierwege,vollautomati-<br />
Cognex: Leistungsstarke 3D-Vision-Software<br />
Das neue Softwarepaket Cognex 3D-Locate, eine Sammlung<br />
leistungsstarker 3D-Visiontools, liefert präzise<br />
3D-Positionsdaten in Echtzeit. Automationsanlagen können<br />
dadurch eine größere Vielfalt an Teilen verarbeiten,<br />
einschließlich Objekten, die schräg oder chaotisch gestapelt<br />
vorliegen. Mithilfe von 3D-Locate kann die Vision-Leistung<br />
bei schwierigen Anwendungen deutlich gesteigert<br />
und teure mechanische Befestigungen oder Messvorrichtungen<br />
erübrigen sich. Das gilt sowohl in der Logistik, bei<br />
robotergesteuerten Pick-and-Place Prozessen, bei der Präzisionsbestückungen.<br />
3D-Locate kann ebenfalls in Kombination<br />
mit anderen Cognex-Tools zum Codelesen, Messen<br />
und Prüfen verwendet werden.<br />
www.cognex.com<br />
DEMATIC: Split Case Picking und Order Assembly<br />
ident 2/10<br />
sches Behälterhandling, eine<br />
ergonomisch günstige<br />
Behälterposition zum Greifen,<br />
sowie die visuelle Führung<br />
des Kommissionierers,<br />
lässt sich mit den neuen<br />
Hochleistungskommissionierkonzepten<br />
von Dematic<br />
eine optimale Produktivität<br />
erzielen.<br />
www.dematic.com<br />
Psion Teklogix: Bringt den<br />
neuen Workabout Pro 3<br />
auf den Markt<br />
Psion Teklogix hat den<br />
Handheld-Computer Workabout<br />
Pro 3 als Nachfolgemodell<br />
des Workabout Pro<br />
G2 erstmals anlässlich der<br />
Branchenmessen LogiMAT,<br />
CeBIT und<br />
EuroCIS der r<br />
Öffentlich-<br />
keitvorge- stellt. <strong>Der</strong> r<br />
Mobil-Com-<br />
puterwurrde mit neuen enFunktionalilitätenverseehen,<br />
die ihn n<br />
zum moduularsten und nd<br />
einem der robustesten n – er<br />
entspricht der Schutzklasse<br />
Schutzklass sse<br />
IP65 – Geräte äte in seiner sseine<br />
ner Klas- Kl Klasse<br />
macht. Darüber hinaus<br />
wartet der Handheld-Computer<br />
mit optimierter Benutzerfreundlichkeit<br />
auf, denn<br />
Anwender können optional<br />
zwischen vier unterschiedlichen<br />
Tastaturlayouts wählen.<br />
So steht unter anderem<br />
eine vollständige QWERTY-<br />
Tastatur mit Zusatztasten <strong>zur</strong><br />
Verfügung. Diese erleichtert<br />
die Navigation auch dann,<br />
wenn der Anwender bei seiner<br />
Arbeit nur eine Hand<br />
benutzen kann. Ferner wurde<br />
die Darstellung des Displays<br />
verbessert, sodass es<br />
eine noch brillantere Anzeige<br />
bei gleichzeitiger Energieeinsparung<br />
von 25 Prozent<br />
bietet. Damit wird zum einen<br />
die Akkulaufzeit noch einmal<br />
deutlich verlängert und<br />
zum anderen ist das Display<br />
auch bei unterschiedlichsten<br />
Lichtverhältnissen immer gut<br />
ablesbar.<br />
www.psionteklogix.com/de
Craemer: ECOmax – die<br />
Kunststoff Halbpalette<br />
Mit ECOmax bietet Craemer<br />
eine Alternative <strong>zur</strong><br />
„Düsseldorfer“ Halbpalette<br />
aus Holz, die in den<br />
Paletten-Tauschpools von<br />
Industrie und Handel nicht<br />
immer den hohen Praxisanforderungen<br />
entspricht und<br />
zusätzliche Kosten verursacht.<br />
So werden oft minderwertige<br />
Ladungsträger<br />
in die offenen Tauschpools<br />
eingespeist, die nicht selten<br />
nach den ersten Einsätzen<br />
Beschädigungen aufweisen<br />
und dann repariert oder<br />
gleich entsorgt werden<br />
müssen. Nach Ansicht von<br />
Ekart Kuhn, Berater der Firma<br />
Ekupac in Köln, der gerade<br />
im Auftrag der European<br />
Pallet Association (EPAL)<br />
den Palettenmarkt und den<br />
Einsatz der „Düsseldorfer“<br />
Palette untersucht, lohnt<br />
sich deshalb die Verwendung<br />
hochwertiger Paletten,<br />
wenn man die Gesamtkosten<br />
über eine längere Palettenlaufzeit<br />
betrachtet. „Wer<br />
billig kauft, zahlt letzten<br />
Endes mehr“, erklärte Kuhn<br />
auf dem diesjährigen DVZ-<br />
Palettensymposium.<br />
www.craemer.com<br />
Honeywell: Dolphin 9700 mit<br />
multifunktionaler Imagingtechnologie<br />
Ausgestattet mit der vielseitigen Adaptus Imaging-Technologie<br />
von Honeywell, ermöglicht<br />
der Dolphin 9700 die Datenerfassung in unterschiedlichsten<br />
Anwendungsszenarien. So können<br />
Nutzer Unterschriften, vollfarbige Bilder<br />
und Videos aufnehmen. Automatisierte Kamerakontrolle<br />
und voreinstellbare Programme<br />
vereinfachen die Kameranutzung, reduzieren<br />
Bildunschärfen und verbessern die Bildqualität.<br />
Darüber hinaus ermöglicht der Dolphin<br />
9700 innerhalb einer einzigen Anwendung das<br />
Scannen von Barcodes und die Aufnahme von<br />
Bildern. Zudem verfügt das Gerät über multimodale<br />
Kommunikationsfunktionen wie Instant<br />
Messaging, E-Mail, Internetzugang und sprachgeführte<br />
Navigation.<br />
www.honeywellaidc.com<br />
Datalogic Automation: Barcode Imager<br />
<strong>Der</strong> Geschäftsbereich „festinstallierte<br />
Scanner“<br />
(USS) der Datalogic<br />
Automation hat<br />
die erfolgreichen<br />
Imager Produkte<br />
der Serie Matrix<br />
200 und Matrix<br />
400 für den Einsatz in<br />
der Elektronik- und Halbleiter-Industrie<br />
komplettiert.<br />
Für das Modell Matrix 400 wurde<br />
eine spezielle mit Nickel beschichtete Objektiv<br />
Abdeckung und ein ESD sicheres Polycarbonat<br />
Lesefenster entwickelt. Die Ableitung elektrostatischer<br />
Spannung ist somit gewährleistet und eine<br />
Beschädigung empfindlicher Komponenten aufgrund<br />
elektrostatischer Entladungen (ESD) kann<br />
vermieden werden. Das Gehäuse des Matrix 400<br />
ist standardmäßig mit einem ESD sicherem Lack<br />
beschichtet. Die Codequalitätsprüfung nach ISO/<br />
IEC sowie AIM DPM steht standardmäßig in allen<br />
Geräten <strong>zur</strong> Verfügung. Die Anbindung der Geräte<br />
erfolgt mittels serieller Schnittstelle, USB, Ethernet<br />
oder marktüblicher Feldbussysteme. ID-Net h „fesner“<br />
ix<br />
tz in<br />
Halbplettiert.<br />
trix 400 0 wurt<br />
Ni Nick ckel el bes e chicht h ete Objekn<br />
ESD sich cher eres es PPol<br />
olyc ycar arbo bonat<br />
elt. Die Ableitung elektrostatii<br />
äh l i d i<br />
erlaubt eine extrem einfache Kombination mehrerer<br />
Geräte <strong>zur</strong> Mehrseitenlesung.<br />
www.automation.datalogic.com<br />
www.datasensor.com<br />
produkte 47<br />
TSC BARCODE- UND<br />
ETIKETTEN DRUCKER ERFÜLLEN<br />
HÖCHSTE ANFORDERUNGEN AN<br />
DEN THERMO DRUCK<br />
INDUSTRIE<br />
BARCODE UND<br />
ETIKETTENDRUCKER<br />
TSC<br />
TRANSFER FOLIE<br />
DESKTOP DES<br />
BARCODE BAR UND<br />
ETIKETTENDRUCKER<br />
ETIK<br />
Bestleistung auf kleiner Stellfl äche, 600m Folienaufnahme,<br />
fl exible Schnittstellen, 2 Jahre Garantie<br />
Hochleistungsdrucker mit bestem Preis-Leistungsverhältnis,<br />
benutzer-installierbare Optionen, 2 Jahre<br />
Garantie<br />
TRAGBARE<br />
BARCODE UND<br />
ETIKETTENDRUCKER<br />
Leichtgewicht für mobilen Einsatz mit verkabelten<br />
oder kabellosen Anschlüssen, inkl. Bluetooth und<br />
Wireless LAN<br />
Qualitäten Wachs, Wachs/Harz und Premium<br />
Harz. Hervorragendes Druckergebnis auch bei<br />
beschichteten Unterlagen aus Papier und Kunststoff<br />
VALUE • PERFORMANCE • SUPPORT<br />
TSC Auto ID Technology EMEA GmbH<br />
Georg-Wimmer-Ring 25 | 85604 Zorneding<br />
Tel.: +49 (0) 8106 37979-00<br />
www.tscprinters.com<br />
ident 2/10
48<br />
produkte<br />
CipherLab: Neue Bluetooth-Scanner anner<br />
CipherLab bringt eine neue<br />
Serie von leistungsfähigen Bluetooth-Scannern<br />
auf den Markt. kt.<br />
Die Barcode-Scanner der 1500er- 00er-<br />
Serie lesen Daten per CCD oder der Laser<br />
schnell und präzise ein. Durch die<br />
extrem hohe Bluetooth-Reichweite<br />
von bis zu 90 Metern<br />
und den leistungsfähigen Speichermodus<br />
sind die Scanner<br />
der 1500er-Serie auch bei der Weiterverarbeitung Weiterve ve vera ra rarb rb r ei eitu i tu tung ng n der d dder<br />
d<br />
Daten sehr flexibel. Die Geräte schaffen im Batch- Batch-Mode h-Mo Mo Mode d<br />
bis zu 32.000 Scans mit einer Akkuladung und und nd können kkönnen<br />
bis zu 256 Scans zwischenspeichern, hern, wenn sie ssie<br />
ie außerhalb auß ußer erha halb lb<br />
der Bluetooth-Reichweite eingesetzt setzt werden. CipherLab<br />
richtet sich mit den neuen Scannern an Unternehmen, die<br />
auf effiziente Datenerfassung in weitläufigen Arbeitsräumen<br />
angewiesen sind.<br />
www.cipherlab.com<br />
SIEMENS:Code-Lesesystem für den industriellen Einsatz<br />
Das stationäre<br />
1D/2D-Code-Lesesystem<br />
Simatic<br />
MV420 zeichnet<br />
sich durch hohe<br />
Lesesicherheit, kleine<br />
Bauform sowie<br />
vielfältige Kommunikations-<br />
und<br />
Anschlussmöglichkeiten<br />
aus. Das<br />
kompakte Gerät<br />
in hoher Schutzart<br />
IP67 liest sowohl<br />
einfache, kontrastreiche Codes wie auch DPM (direct parts<br />
marks)-Codes selbst bei schwierigen Umgebungsbedingungen.<br />
Das 1D/2D-Code-Lesesystem Simatic MV420 mit der<br />
Auflösung 640 x 480 Pixel verfügt über eine integrierte M12-<br />
Linse und unterstützt Arbeitsabstände von 1 bis 22,5 Zentimetern.<br />
<strong>Der</strong> Arbeitsabstand ist mittels integriertem Fokus<br />
variabel einstellbar. Neben der integrierten Beleuchtung kann<br />
optional eine externe Beleuchtung angeschlossen werden.<br />
Simatic MV420 verarbeitet bis zu 40 Codes pro Sekunde.<br />
Per „Multi-Code-Reading“ lassen sich mehrere und auch<br />
unterschiedliche Codes pro Bildaufnahme decodieren. Von<br />
Vorteil ist dies zum Beispiel beim Pulk-Lesen mehrerer<br />
Objekte auf einem Stapel.<br />
www.siemens.com/simatic-sensors/mv<br />
ident 2/10<br />
Carema : BIP7000 der neue<br />
Logistik Allrounder<br />
Ausgestattet mit den wegweisenden<br />
Technologien der BIP6000 Serie, ist der<br />
BIP7000 die konsequente Erweiterung der<br />
bewährten PIDION Produkt-Palette. Basis<br />
seiner Leistungsfähigkeit bildet wie schon<br />
beim BIP6000 der innovative PXA320 –<br />
806MHz Prozessor. In Verbindung mit seinen<br />
256MB RAM definiert der BIP7000<br />
unter Windows Mobile 6.5 Geschwindigkeit<br />
völlig neu. Wie schon sein PDA-Pendant<br />
BIP6000 macht sich der BIP7000 die<br />
chipbasierte A-GPS instanFix II Technologie<br />
zu Nutze = sekundenschnelle Erstpositionierung ohne teure<br />
Internetdownloads. Selbstverständlich verfügt der BIP7000<br />
standardmäßig ebenfalls über Bluetooth, Summit-WLAN,<br />
RS232, USB Host & Client sowie Bluebird’s Touch-Window<br />
Technologie.<br />
Mit den Ausstattungsoptionen 3 Megapixel AF Kamera mit<br />
LED-Flash, Laserscanner oder 2D-Imager und GSM/HSDPA<br />
Modul, steht dem Anwender ein Allrounder für Intra- wie auch<br />
Extra-Logistik <strong>zur</strong> Verfügung, der seines Gleichen sucht. Mit<br />
nur 340g gehört der IP65 geschützte BIP7000 zu den leichtesten<br />
seiner Klasse. Die verbrauchseffizienten Komponenten<br />
sorgen in Verbindung mit dem 3.390 mAh-Akku für eine Einsatzbereitschaft<br />
von weit mehr als nur 1 Schicht.<br />
www.caremahardware.de<br />
Nordic ID: Morphic mit GPRS-Modul und 2D-Imager<br />
Als Highlight zeigt Nordic ID auf der LogiMAT<br />
den PL3000 Cross Dipole UHF. Mit seinen<br />
zwei gekreuzten Dipol-Antennen kombiniert<br />
der RFID-Handheld die Lesereichweite einer<br />
linearen Antenne mit der Richtungsunabhängigkeit<br />
von zirkularen Antennen und minimiert<br />
dadurch den Energieverbrauch. Die<br />
RFID-Performance des Nordic ID PL3000<br />
Cross Dipole wurde jüngst vom European EPC<br />
Competence Center (EECC) zertifiziert. <strong>Der</strong> r<br />
RFID-Handheld überzeugte dabei nicht nur in n<br />
den Kategorien Sendeleistung, Antennenchaharakteristik und Praxistauglichkeit mit sehr guten enErgebnissen, sondern erzielte im Bereich Empfangsempfindlichkeit<br />
mpfi findlichke keit it<br />
sogar den besten Wert, der je in einem EECC-PrüfverfahC-Prüfverfahren<br />
gemessen wurde. Die zwei gekreuzten Dipol-Antennen lA<br />
des PL3000 ermöglichen das Auslesen von RFID-Tags aus<br />
einer Distanz von mehr als vier Metern.<br />
www.nordicid.de
Schreiner LogiData: RFID-Lösungen für den industriellen Einsatz<br />
Das ((rfid))-RTI Label<br />
ermöglicht es, logistische<br />
Prozesse einfach<br />
und schnell auf RFID<br />
umzustellen. Das Label<br />
wird direkt auf den<br />
Mehrwegtransportbehälter<br />
appliziert und hält harten Belastungen<br />
über viele Jahre stand. Speziell<br />
<strong>zur</strong> Kennzeichnung von metallischen<br />
Bauteilen zeigt Schreiner LogiData<br />
gleich drei Innovationen: Das ((rfid))-Flag<br />
Tag mit seiner senkrecht <strong>zur</strong> Oberfläche<br />
stehenden Antenne erfasst Gegenstände<br />
über eine hohe Reichweite und ist<br />
zudem äußerst flexibel und kostengüns-<br />
SMARTRAC: SmartTopTag<br />
SMARTRAC N.V. bietet eine neue<br />
Version des SmartTopTag als Teil des<br />
etablierten Produktportfolios für industrielle<br />
Anwendungen an. <strong>Der</strong> neue<br />
Tough Operation Performance (T.O.P.)<br />
Disc Transponder ist jetzt auch in der<br />
Hochfrequenz (13,56 MHz) gemäß ISO<br />
Standard 15693 verfügbar. <strong>Der</strong> robuste<br />
Transponder ist darauf ausgerichtet,<br />
die wachsende Nachfrage nach RFID<br />
Transpondern zu bedienen, die eine<br />
gute Kombination aus Lesereichweite<br />
und Robustheit für den rauen industriellen<br />
Einsatz erfordern. Mit einem Durchmesser<br />
von 34 Millimetern und einer<br />
S.A.S. GROUP: Professioneller GPS-Ortung<br />
<strong>Der</strong> SAS Locator ist eine Lösung, die es<br />
ermöglicht, Daten eines zu ortenden Fahrzeuges<br />
über Fernabfrage auszulesen.<br />
Das Produkt erlaubt die Echtzeitüberwachung<br />
eines Fahrzeuges, liefert die Positionshistorie<br />
und versendet Warnungen<br />
per SMS oder E-Mail bei Vorfällen, wie<br />
etwa dem Befahren oder Verlassen eines<br />
festgelegten Bereiches (Geofencing), bei<br />
Diebstahl, Unfall, Geschwindigkeitsüberschreitungen<br />
und weiteren. <strong>Der</strong> SAS<br />
Locator bietet darüber hinaus eine ferngesteuerte<br />
Motorsperre und kann in das<br />
Alarmsystem des Fahrzeuges integriert<br />
tig. Robust und langlebig<br />
ist das ((rfid))-Foam<br />
Label: Antenne und<br />
Metallteil sind durch<br />
eine Schaumstoffschicht<br />
getrennt. Das<br />
RFID-Label kann leicht<br />
appliziert werden und ist somit besonders<br />
gut geeignet für Metallcontainer<br />
und Gitterboxen. Geringe Abmessungen<br />
und eine extrem flache Bauweise<br />
bietet das ((rfid))-Loop Label, welches<br />
über einen Schlitz im metallischen<br />
Untergrund geklebt wird.<br />
www.schreiner-logidata.de<br />
Dicke von<br />
6 Millimetern<br />
eignet<br />
sich der<br />
SmartTopTag sehr gut für industrielle<br />
Anwendungen, bei denen eine<br />
Beständigkeit gegen Chemikalien,<br />
Erschütterungen und Temperaturschwankungen<br />
entscheidend ist. <strong>Der</strong><br />
Transponder kann an Metallanwendungen<br />
angebracht und sowohl mit<br />
Flachkopf-, als auch mit Senkkopfschrauben<br />
befestigt werden.<br />
www.smartrac-group.com<br />
werden. Zum Beispiel lässt sich mit dem<br />
Locator System die Geschwindigkeit von<br />
Fahranfängern überwachen. Des Weiteren<br />
kann auch die Fahrtroute überprüft<br />
und somit der sichere Umgang mit dem<br />
Fahrzeug sichergestellt werden.<br />
www.sasgrup.com<br />
produkte 49<br />
ident 2/10
50<br />
produkte<br />
Turck: Kompakter Data-<br />
Matrix-/Barcode-Reader<br />
Mit dem DataMatrix-/Barcode-Leser<br />
iVu BCR in<br />
Schutzart IP67 ergänzt<br />
Turck seine Vision-Sensor-<br />
Familie iVu. <strong>Der</strong> kompakte<br />
Reader wurde von Turcks<br />
Optik-Partner Banner Engineering*<br />
entwickelt und ist<br />
wie alle iVu-Modelle ohne<br />
PC direkt über den Touchscreen<br />
an der Geräterückseite<br />
programmierbar. <strong>Der</strong><br />
iVu BCR erkennt 2D-Data-<br />
Matrix- und 1D-Barcodes,<br />
bei Bedarf sogar<br />
bis zu zehn unterschied-<br />
liche Codes in einem<br />
Bild. Neben DataMatrix-<br />
Codes erfasst der iVu<br />
BCR folgende Barcode-<br />
Typen: Code128, Code39,<br />
CODABAR, Interleaved 2<br />
of 5, EAN13, EAN8, UPCE,<br />
Postnet, IMB und Pharmacode.<br />
Mit Lesezeiten<br />
von etwa 90 ms für einen<br />
DataMatrix-Code und rund<br />
30 ms für einen Barcode<br />
lässt sich der Reader auch<br />
in schnelle Produktionsabläufe<br />
integrieren. Mit Hilfe<br />
des 68,5mm-Farb-LCD-<br />
Touchscreens (Auflösung:<br />
320 x 240 Pixel) und einer<br />
intuitiven Menüführung<br />
können selbst Anwender<br />
ohne Bildverarbeitungskenntnisse<br />
den Reader<br />
mühelos direkt am Gerät<br />
parametrieren.<br />
www.turck.com<br />
ident 2/10<br />
viastore: Standard-WMS für jeden Lagertyp<br />
Das Standard-Lagerverwaltungssystem viad@t, das von Datenbanken,<br />
Betriebssystemen und Hardware unabhängig ist, bildet<br />
sämtliche Lagerfunktionen ab, die zwischen Wareneingang und<br />
Verladung erforderlich sind. viad@t besteht aus einem Basispaket,<br />
dessen Funktionen je nach Anforderung, Anlagentyp und<br />
Leistung dazu geschaltet oder ausgeblendet werden können.<br />
Damit ist das WMS für komplexe Logistikzentren mit verschiedenen<br />
Lagern und hoher Performance ebenso geeignet wie für<br />
Automatiklager mit geringem bis mittlerem Umschlag oder für<br />
konventionelle Lager. Es ist hochflexibel und passt sich im Lauf<br />
der Jahre an Wachstum, veränderte Bedürfnisse und an neue<br />
Prozesse der Unternehmen an. viad@t enthält zudem alle erforderlichen<br />
Bausteine <strong>zur</strong> Steuerung von Regalbediengeräten,<br />
Fördertechnik, Sortern und anderen mechanischen Komponenten.<br />
Es regelt darüber hinaus die Steuerung und Visualisierung<br />
komplexer Materialfluss-Systeme.<br />
www.viastore.de<br />
Feig Electronic: „Quick Start Wizard“<br />
Durch das Konfigurationsprogramm<br />
ISOStart mit einem integrierten<br />
“Quick Start Wizard”<br />
wird die Anwenderfreundlichkeit<br />
von RFID-Lösungen maßgeblich<br />
erhöht und insbesondere Neukunden<br />
mit wenig Erfahrung können<br />
mühelos in die Nutzung der RFID-Technologie einsteigen.<br />
Mit ISOStart werden alle applikationsrelevanten Parameter in<br />
die Reader programmiert und die Readerfunktionen getestet.<br />
Das Programm wird für alle Produkte der Produktfamilien<br />
OBID i-scan ® HF und OBID i-scan ® UHF verwendet. Quick<br />
Start Wizard begleitet Nutzer bei der Auswahl der wichtigsten<br />
Parameter. <strong>Der</strong> Quick Start Wizard sorgt dafür, dass der<br />
angeschlossene RFID-Reader nach wenigen Klicks in der<br />
Lage ist, Transponder auszulesen und somit seine Funktionen<br />
in den verfügbaren „Reader Modes“ anzuzeigen.<br />
www.feig.de<br />
WAROK: Zeigt neues<br />
Tablet-Terminal von<br />
Höft & Wessel<br />
Skeye, der Geschäftsbereich<br />
der Höft & Wessel AG für<br />
mobile Lösungen, stellt mit<br />
dem skeye.e-motion ein neues<br />
mobiles Terminal in Tablet-Form<br />
vor, das sich durch<br />
eine Vielfalt von Funktionen<br />
und Kommunikationsmöglichkeiten<br />
auszeichnet und in<br />
idealer Weise für den Einsatz<br />
im Außendienst und in der<br />
Logistik geeignet ist. Die Villinger<br />
WAROK GmbH, Value-<br />
Added-Distributor (VAD) des<br />
Hannoverschen Unternehmens<br />
und anderer namhafter<br />
Hersteller, präsentierte das<br />
innovative Multitalent erstmals<br />
bei ihren Messeauftritten<br />
auf der diesjährigen<br />
LogiMAT in Stuttgart. und<br />
der CeBIT in Hannover. <strong>Der</strong><br />
in Form und Funktion bisher<br />
einzigartige skeye.e-motion<br />
bietet mit seinem 5,7 Zoll-<br />
VGA TFT-Display (Touchscreen)<br />
neben optimaler<br />
Darstellung von Daten und<br />
Grafiken durch automatische<br />
Lichtanpassung (tageslichttauglich)<br />
auch eine äußerst<br />
hohe Bedienerfreundlichkeit.<br />
Dazu tragen auch eine<br />
Navigationswippe und fünf<br />
Funktionstasten sowie sein<br />
geringes Gewicht von unter<br />
800 Gramm bei.<br />
www.warok.de
Vocollect: Mit eigener SAP WM-Schnittstelle<br />
Die neu vorgestellte Schnittstelle erlaubt es SAP-Anwendern,<br />
Vocollect Voice ohne Middleware oder proprietäre Voice-<br />
Programmiersprachen in bestehende SAP WM-Systeme zu<br />
integrieren. Dadurch können die Vorteile sprachgestützter<br />
Arbeit besonders einfach und schnell realisiert werden. Die<br />
Vocollect-Lösung unterstützt aktuell die Standard-SAP-Transaktionen<br />
LM05 (Auslagerung nach TA-Nummer) und LM45<br />
(Kommissionieren und Packen) sowie kundenspezifische<br />
Lösungen. In der Planung sind weitere Logistikanwendungen,<br />
darunter Einlagerung, laufende Inventur, Warenannahme,<br />
Lagerauffüllung und interne Transporte.<br />
www.vocollect.com<br />
��������������<br />
��������������<br />
© 2010 Datamax-O’Neil. All Rights Reserved. ���������������������<br />
�����������������������������������������������������������������������������������������<br />
Pepperl+Fuchs: Neues UHF IDENT-System<br />
für die Intralogistik<br />
An das IDENTControl Sysystems können alle gängigen n<br />
Frequenzen im Mischbetrieb<br />
angeschlossen werden. Die<br />
einheitliche Bedienung, die e<br />
universelle Befehlsstruktur für<br />
das SPS-Programm und die robusobuste, EMV-stabile Ausführung im Metallgehäuse machen<br />
die Inbetriebnahme einfach und sicher. Die Palette der<br />
Schreib-/Leseköpfe wurde um die Familie der UHF Antennen<br />
erweitert. Die kompakte UHF Antenne wird nur über<br />
einen M12 Stecker bequem angesteckt und findet in der<br />
Intralogistik großen Gefallen. Behälter und Paletten lassen<br />
sich ebenso identifizieren wie Karossen im Automobilbau.<br />
Da passive Datenträger in Etikettenform schon für wenige<br />
Cent zu haben sind und wir Reichweiten bis zu 6 Metern<br />
realisieren, ist dieses System eine echte Alternative zum<br />
oft eingesetzten Barcode. Es bietet aber entscheidende<br />
Vorteile: Daten schreiben, kein direkter Sichtkontakt<br />
nötig, Pulklesung und die Unempfindlichkeit gegenüber<br />
Verschmutzung.<br />
www.pepperl-fuchs.com<br />
��������������������������<br />
����������������������������<br />
produkte 51<br />
Finally, a printer tough enough to withstand forklift vibration, simple enough to<br />
learn in minutes, and small enough to mount where you need it. The MP Compact4<br />
Mobile Mark II printer is the world’s only printer designed to be installed directly<br />
on a forklift! This versatile workhorse can be mounted flat, sideways or even upside<br />
down. The MP Compact4 Mobile Mark II is powered directly from the forklift, and<br />
the oversized media capacity keeps paper changes to a minimum. Loading paper is<br />
so easy you can leave your gloves on. The MP Compact4 Mobile Mark II printer will<br />
reduce errors, save you time, and increase your productivity.<br />
�����������������������������������������������������������<br />
�������������������������������������������<br />
ident 2/10
52<br />
rfid-technologie<br />
„Diamanten und RFID sind die besten Freunde“<br />
Identifikation und Rückverfolgbarkeit<br />
bei HRD<br />
Antwerp mit PJM RFID<br />
& Scanology<br />
<strong>Der</strong> System-Integrator Scanology BV hat ein<br />
Identifikations- und Nachverfolgungssystem<br />
für Diamanten, unter Verwendung der Magellan<br />
RFID PJM Plattform, an das Unternehmen HRD<br />
Antwerp Institute of Gemmology übergeben.<br />
HRD Antwerp NV ist eines der weltweit<br />
bedeutenden Diamanten Zertifizierungs-Institute<br />
für Edelsteinkunde.<br />
HRD Antwerpen bietet Dienste für<br />
das professionelle Diamanten Business<br />
an, indem sie sowohl Produkte<br />
als auch Dienstleistungen für dieses<br />
Geschäftsfeld bereitstellen, die<br />
sowohl für die Diamanten-Industrie<br />
als auch für den Handel sehr hilfreich<br />
sind. Bereits seit mehr als 30 Jahren<br />
Jos Giezen<br />
Technical Sales Manager<br />
AutoID RFID/RTLS<br />
Scanology BV<br />
Heinz Moormannstraat 1E<br />
NL-5831 AS Boxmeer<br />
Tel.: +31 485 56 16 16<br />
j.giezen@scanology.nl<br />
www.scanology.eu<br />
ident 2/10<br />
genießt HRD Antwerp das Vertrauen<br />
der gesamten Diamantenindustrie für<br />
die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen<br />
Systemlösungen, verbunden<br />
mit ihrer weitreichenden Erfahrung und<br />
Sachkenntnis in diesem Metier sowie<br />
mit ihrem allgemein sehr angesehenen<br />
Zertifizierungs-Labor.<br />
HRD Antwerpen erteilte Scanology<br />
den Auftrag für die Realisierung einer<br />
vollständigen Lösung <strong>zur</strong> Automatisierung<br />
der Datenerfassung und für das<br />
Management der Berichterstellung im<br />
HRD Diamant Zertifizierungs-Labor. Diese<br />
technische Lösung führt <strong>zur</strong> vollständigen<br />
Verfolgbarkeit aller Diamanten im<br />
Diamanten-Labor und <strong>zur</strong> verbesserten<br />
operationellen Effektivität. Scanology<br />
wählte als Datenerfassung die Magellan<br />
PJM RFID-Technologie, welche auf der<br />
Basis der Scanology Softwareplattform<br />
arbeitet. PJM repräsentiert eine neue<br />
Generation der Radio Frequenz Identifikation<br />
und erfüllt dabei die Anforderungen<br />
des internationalen Standards ISO<br />
18000 Teil 3 Betriebsart 2.<br />
Richard Rees, President von Scanology,<br />
betonte, dass sich “PJM mit seiner<br />
hervorragenden Geschwindigkeit<br />
und der vollständigen Zuverlässigkeit<br />
als das “System der Wahl” angeboten<br />
habe, um die strengen Anforderun-
Über Magellan Technology<br />
Magellan Technology ist ein Technologie-Entwickler, Hersteller und Lizenzgeber<br />
von herausragenden RFID- Transponder Lese- und Schreib-Modulen mit<br />
13.56MHz Frequenz. Magellan entwickelt und verkauft RFID Chips, Einleger<br />
und ein vollständiges Programm von Transpondern mit Phase Jitter Modulation<br />
(PJM) -Technologie, welche die Anforderungen des internationalen Standard<br />
ISO/IEC 18000 Teil 3 Betriebsart 2 erfüllt. PJM RFID Systeme werden in vielen<br />
kritischen Applikationen eingesetzt, wie z.B. in Spielcasinos, im Dokumenten-<br />
Management, bei Post-Diensten, in der Schmuck- und Diamantenbranche, im<br />
Medizinsektor und in der Pharmazie.<br />
>> Das PJM Stapel-Transponder-Konzept<br />
bietet enorme Vorteile für den<br />
Einsatz im Diamanten-Handel
54<br />
rfid-forschung<br />
Forschungsprojekte der Logistik<br />
Erkennen statt scannen<br />
Mehrere aktuelle Forschungsprojekte befassen<br />
sich gegenwärtig mit Entwicklungen <strong>zur</strong> weiteren<br />
Automatisierung und Effizienzsteigerung bei<br />
Material- und Informationsflüssen. Zwei zukunftsorientierte<br />
Projekte stehen vor dem Abschluss –<br />
und bieten praxistaugliche Ergebnisse.<br />
Mit „IdentProLog“ und „Internet der<br />
Dinge“ stehen in den kommenden<br />
Monaten zwei aktuelle Forschungsprojekte<br />
vor dem Abschluss, deren<br />
Ergebnisse die Intralogistik der Zukunft<br />
nachhaltig prägen werden. Die Zielsetzung<br />
der Projekte lässt sich unter der<br />
Maxime „Erkennen statt scannen“<br />
zusammenfassen. Während mit IdentProLog<br />
dabei explizit Einsatzoptionen von<br />
RFID zunächst für interne Materialflüsse<br />
entwickelt und getestet wurden, fokussierte<br />
das Forschungsprojekt „Internet<br />
der Dinge“ wandelbare Echtzeit-Logistiksysteme<br />
auf Basis intelligenter Agenten<br />
für den produktionsnahen Bereich.<br />
Dabei wurde in verschiedenen Szenarien<br />
der Nutzen hinterfragt, den moderne<br />
Technologien in spezifischen, logistisch<br />
relevanten Anwendungen bieten kann.<br />
Beide Projekte führten zu interessanten,<br />
praxistauglichen Ergebnissen.<br />
Mit dem vom Bundesministerium für<br />
Bildung und Forschung (BMBF) geförderten<br />
Projekt IdentProLog ist es<br />
gelungen, RFID-Schreib-/Lesegeräte in<br />
Flurförderzeuge zu integrieren und den<br />
beleglosen Informationsfluss mit übergeordneten<br />
IT-Systemen zu verknüpfen.<br />
Das Ziel, dezentrale Datenhaltung<br />
Kevin Stuck<br />
Software-Entwickler der<br />
PSI Logistics GmbH<br />
PSI Logistics GmbH<br />
Dircksenstraße 42-44<br />
10178 Berlin (Mitte)<br />
www.psilogistics.com<br />
ident 2/10<br />
an logistischen Einheiten bei Umschlagprozessen<br />
automatisch zu erfassen<br />
und im überlagernden System zu verbuchen,<br />
konnte im Echtbetrieb unter<br />
Produktionsbedingungen erfolgreich<br />
nachgewiesen werden. Wirtschaftlichkeitsberechnungen,<br />
sowie die Prüfung<br />
der zuverlässigen Erfassung von<br />
Ladungsträgern und Ladeeinheiten in<br />
Dauerversuchsreihen, zeigen positive<br />
Ergebnisse. Unter den acht Partnern des<br />
interdisziplinären Forschungsprojektes<br />
IdentProLog war PSI Logistics für die<br />
Entwicklung der Software-Komponenten<br />
zuständig. Basis bildete das Staplerleitsystem<br />
(SLS) aus dem Warehouse<br />
Management System PSIwms.<br />
Besonderheit des Projektes<br />
„IdentProLog“<br />
Durch die RFID-Ausstattung ist das<br />
Flurförderzeug nicht nur in den Waren-,<br />
sondern vollständig auch in den Informationsfluss<br />
integriert. Wichtigste<br />
Komponente von IdentProLog ist ein<br />
Software-Kommunikationsmodul im<br />
Datenterminal auf dem Stapler. Damit<br />
wird der Stapler zu einem mobilen<br />
Gate. Dazu sind die Lagerplätze und<br />
die Ladungsträger zunächst mit Tags<br />
gekennzeichnet. Dies eröffnet künftig<br />
– etwa bei Avis und Erfassung der<br />
Paletten- und Wareninformationen –<br />
Optimierungsoptionen für die gesamte<br />
Supply Chain. Die Flurförderzeuge werden<br />
vom Staplerleitsystem geführt. Problemstellung:<br />
Das RFID-Lesegerät soll<br />
nicht ständig aktiv sein, sondern lediglich<br />
die erforderlichen Warenflussvorgänge<br />
(Bilder: STILL GmbH)<br />
erfassen. Es galt, die zusätzliche Hardwareausstattung<br />
der Stapler mit einer<br />
intelligenten Erkennungssoftware auszustatten,<br />
die die Aktivitäten des Staplers<br />
analysieren, die RFID-Lesung auslösen<br />
sowie die Ladungsträger erkennen und<br />
ihre Informationen aufnehmen kann.<br />
>> Als informatorischer Backbone der Logistik übernimmt<br />
die Software dabei eine maßgebliche Funktion<br />
derung der Lagersituation informiert,<br />
ohne dass die Mitarbeiter tätig werden<br />
müssen. Manuelle Eingaben <strong>zur</strong> Erfassung<br />
oder Bestätigung von Warenbewegungen<br />
und Transporten entfallen.<br />
Ein neuer automatisierter und standardisierter<br />
Prozess mit einem gewissermaßen<br />
RFID-basierten Staplerleitsystem,<br />
dessen Investitionskosten sich – je nach<br />
Grad der Prozessoptimierung – bereits<br />
in einem überschaubaren kurz- bis<br />
mittelfris tigen Zeitrahmen amortisieren.<br />
„Dinge“ mit einer elektronischen<br />
Identität versehen<br />
In dem ebenfalls vom BMBF geförderten<br />
Forschungsprojekt „Internet der<br />
Dinge“ war PSI Logistics als Software-<br />
Partner eingebunden. Zielvorgabe in<br />
diesem Zusammenhang war es, Möglichkeiten<br />
zu entwickeln, wie und in welchen<br />
Anwendungen die so genannte<br />
Agententechnologie Vorteile im Umfeld<br />
des Internet der Dinge bieten kann. Solche<br />
Agenten lassen sich als Systeme<br />
beschreiben, die im Rahmen bestimmter<br />
Entwicklungsziele selbstständig kritische<br />
Entscheidungen treffen können.<br />
Ihre Autonomie, ihre Fähigkeit, Aktionen<br />
ohne Eingriff weiterer Systeme<br />
oder Benutzer auszuführen, prädestiniert<br />
sie geradezu für die Verwendung<br />
in Umgebungen, die dem Internet<br />
der Dinge zugeschrieben werden können.<br />
Dabei können Agenten nicht nur<br />
auf Veränderungen in ihrer Umgebung<br />
reagieren, sondern auch proaktiv Initiativen<br />
zu einer situativen Verbesserung<br />
ergreifen und darüber hinaus mit anderen<br />
Agenten interagieren, um bestimmte<br />
Ziele zu erreichen.<br />
Basierend auf den im Forschungsprojektgewonnenen<br />
Ergebnissen<br />
hinsichtlich der Agenten-Charakteristika,<br />
hat PSI Logistics überdies<br />
im theoretischen<br />
Szenario eines dezentralen,Agenten-basierten<br />
Staplerleitsystems<br />
(aSLS) praxisorientierte<br />
Optionen entwickelt und<br />
geprüft, wie diese standardisierten<br />
Komponenten mit dezentraler<br />
Eigenintelligenz auszustatten und wie<br />
sie auf sich selbst organisierende und<br />
sich selbst steuernde, dezentrale Strukturen<br />
aus<strong>zur</strong>ichten sind.<br />
Um es kurz zu fassen: Ein aSLS ist geeignet,<br />
die strikt hierarchisch aufgebauten<br />
und von einer zentralen Verwaltung<br />
abhängigen konventionellen SLS-Strukturen<br />
im Sinne einer dezentralen, der<br />
Vision vom Internet der Dinge entsprechenden,<br />
sich selbst organisierenden<br />
und steuernden Struktur abzulösen.<br />
Unter anderem mit selbstständig ausgeübten<br />
Ausgleichsprozessen bei Sollabweichungen<br />
oder vielfältigen Optionen<br />
für individuelle Kommissionierstrategien<br />
und das Auftragsmanagement kann,<br />
die Entwicklung eines realen aSLS den<br />
Anwendern gegenüber einem herkömmlichen<br />
SLS dabei eine Reihe nachhaltiger<br />
Vorteile bei der Effizienzsteigerung und<br />
Prozessoptimierung bieten.<br />
rfid-forschung 55<br />
Erkennen statt scannen –<br />
Informationserfassung bei IdentProLog<br />
„IdentProLog“ im „Internet der Dinge“<br />
Denkbar ist hingegen die Zusammenführung<br />
von Ergebnissen aus dem<br />
Projekt IdentProLog mit Erkenntnissen<br />
aus dem Szenario eines aSLS.<br />
So könnten staplerspezifische Daten<br />
mit Hilfe der Stapler-Ereignisbox und<br />
des RFID-Lesegerätes über USB-<br />
Anschluss an den für den Stapler<br />
zuständigen aSLS-Agenten weitergeleitet<br />
werden. Die Daten ließen sich<br />
ohne nennenswerten Aufwand per<br />
Plug&Play in das Gesamtsystem übernehmen.<br />
Die Einsatzbereiche eines<br />
neuen Flurförderzeuges/Terminals<br />
wären im Warehouse Management<br />
System PSIwms hinterlegbar. Damit<br />
wären Terminals sofort verfügbar, der<br />
Stapler ohne aufwändige Programmierungen<br />
umgehend in die Prozesse<br />
integrierbar. Das aSLS wäre in einer<br />
solchen Anwendung für die dezentrale<br />
Staplerführung und die Transportauftragsberechnung<br />
verantwortlich.<br />
Das Konzept einer solchen Anbindung<br />
des Terminals an die Steuerung des<br />
Staplers existiert bereits. Aber praxisfreie<br />
Anwendungen erfordern weitere<br />
Untersuchungen und Kooperationsprojekte<br />
mit den Staplerherstellern.<br />
ident<br />
ident 2/10
56<br />
sprachkommissionierung<br />
Sprachgestütztes Arbeiten<br />
REFA-Untersuchung: Pick-by-Voice bis zu 36%<br />
schneller als Pick-by-Scan<br />
Die Kommissioniermethode Pick-by-Voice ist<br />
nicht nur erheblich effizienter als Pick-by-Paper,<br />
sondern auch als Pick-by-Scan. Objektiv festgestellt<br />
hat dies die REFA in einer Untersuchung<br />
im IAW (Institut für Angewandte Warehouse-<br />
Logistik). Die Arbeitskräfte, erfahrene Picker,<br />
waren mit Vocollect Voice je nach Kommissionierart<br />
17 bis 23 Prozent schneller als mit MDE-<br />
Geräten und Scannern. Beim Multi-Order-Picking<br />
benötigten sie sogar 36 Prozent weniger Zeit pro<br />
Durchgang. Gegenüber papierbasierter Kommissionierung<br />
ergaben sich mit Voice – ohne<br />
Berücksichtigung von Multi- Order – Zeitvorteile<br />
von 25 bis 35 Prozent.<br />
Im Rahmen der REFA-Untersuchung<br />
wurde nach wissenschaftlichen Kriterien<br />
die Effizienz der Kommissioniermethoden<br />
Pick-by-Voice, Pick-by-Scan<br />
und Pick-by-Paper für die wichtigsten<br />
Kommissionierarten überprüft: die<br />
Stückkommissionierung, die Kommissionierung<br />
von Verpackungseinheiten<br />
(VPE) und die gemischte Kommissionierung.<br />
Für Pick-by-Voice und Pickby-Scan<br />
ermittelte die REFA zudem<br />
den durchschnittlichen Zeitbedarf für<br />
Frank W. Rissler,<br />
Regional Sales Manager<br />
Vocollect Europe<br />
Central and Eastern Europe<br />
Tel:. +49 2841 440-267<br />
www.vocollect.com<br />
identische Multi-Order-Durchgänge.<br />
Erwartungsgemäß ergaben sich große<br />
Zeitvorteile, wenn mit Vocollect Voice<br />
statt mit Papierlisten gearbeitet wurde.<br />
Bei der Stückkommissionierung<br />
wurden die Pick-Runden im Schnitt 35<br />
Prozent schneller absolviert, bei der<br />
Kommissionierung von Verpackungseinheiten<br />
durchschnittlich 25 Prozent<br />
rascher. Bei Durchgängen mit gemischter<br />
Kommissionierung waren die Picker<br />
mit Vocollects Sprachtechnologie gut<br />
26 Prozent früher fertig.<br />
>> Mit Vocollect Voice waren die Mitarbeiter<br />
ident 2/10<br />
im Mittel 36 Prozent schneller mit ihren Aufgaben<br />
fertig als mit MDE-Gerät und Scanner
n a c h b e r i c h t e<br />
LogiMAT 2010 in Stuttgart<br />
Logistik rüstet sich mit Auto-ID für den Aufschwung<br />
Mit 22 Fachforen und 115 Referenten, 64 Ausstellervorträgen und vier<br />
separaten Eventflächen bot die LogiMAT 2010 den Besuchern gemäß ihrem<br />
Motto eine „Messe mit Mehrwert“. Die Vielzahl hochwertiger Fachinformationen<br />
ermöglichte den Teilnehmern, sich bei neuen Technologien und<br />
Strategien sowie den praktischen Aspekten der Intralogistik auf aktuellem<br />
Stand zu halten.<br />
Auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist die LogiMAT<br />
2010, 8. Internationale Fachmesse für Distribution, Material-<br />
und Infomationsfluss gefragt. 763 Aussteller (+6,7 Prozent)<br />
aus 23 Ländern auf 52.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche<br />
machten die LogiMAT 2010 vom 2. bis 4. März zu dem<br />
europaweit beachteten Intralogistik- Event des Jahres. Mit<br />
19.400 Fachbesuchern wurde die alte Bestmarke aus dem<br />
Vorjahr von 16.250 Besuchern um 19,4 Prozent übertroffen.<br />
Nahezu gleichmäßig verteilte sich das Interesse der Besucher<br />
auf die Ausstellungsbereiche Lagerlogistik, Betriebseinrichtungen,<br />
Robotertechnik, Hebebühnen, Förderbänder und<br />
Gabelstapler, RFID-Technologie und Verpackungssysteme.<br />
Überall in den Hallen konnten sich die Besucher vom Ideenreichtum<br />
der Intralogistikbranche überzeugen, kommentierte<br />
Kazander das Leistungsangebot der Aussteller. „Gefragt<br />
waren vor allem Ideen, in denen sich Effizienz und Nachhaltigkeit<br />
sinnvoll ergänzen, also der Mensch und intelligente<br />
Technologien eine sinnvolle Symbiose eingehen“, so Kazander.<br />
Die nächste LogiMAT 2011 findet vom 8. bis 10. Februar<br />
2011 auf der Neuen Messe in Stuttgart statt.<br />
Beste Produkte auf der LogiMAT 2010 in Stuttgart<br />
Ein System für das Internet der Dinge, eine Hebehilfe für<br />
Kommissionierer und eine Software für den Onlinehandel –<br />
die Sieger des Wettbewerbs „Bestes Produkt“ anlässlich<br />
der 8. Internationalen Fachmesse für Distribution, Material-<br />
und Informationsfluss LogiMAT 2010 heißen: Lanfer CAR-<br />
GO-TECHNIK, Gebhardt Transport- und Lagersysteme und<br />
gaxsys. Alle Gewinner haben nach Ansicht der Jury die<br />
Gemeinsamkeit, trotz der Wirtschaftskrise, in Innovationen zu<br />
investieren. Sie haben besonders kunden-freundliche Produkte<br />
und Systeme mit hohem Nutzwert entwickelt. Vergeben<br />
wurde der Preis „Bestes Produkt“ an die ausgezeichneten<br />
Unternehmen am Abend des Eröffnungstags der LogiMAT<br />
2010 auf der Landesmesse in Stuttgart.<br />
Auto-ID: Die Basistechnologie der Logistik<br />
Insgesamt präsentierten sich auf der LogiMAT 2010 mehr als<br />
35 AIM-Mitgliedsunternehmen. Zu den Mitgliedsunternehmen<br />
auf dem AIM-Gemeinschaftsstand zählten die AutoID-<br />
Experten auto.ID.solution, Balluff, Deister Electronic, Harting<br />
Electric, Membrain, REA Elektronik, Ubisense, Warok und<br />
die Fachhochschule Osnabrück. „<strong>Der</strong> neu gestaltete AIM-<br />
Gemeinschaftsstand stellte zusammen mit dem gegenüber<br />
gelegenen Tracking & Tracing Theatre einen unübersehbaren<br />
Anlaufpunkt für Messebesucher dar. Das gab den beteiligten<br />
Unternehmen eine viel größere Sichtbarkeit, als wenn Sie<br />
auf Einzelständen erschienen wären“, resümiert Wolf-Rüdiger<br />
Hansen, AIM-Geschäftsführer, den LogiMAT-Auftritt seines<br />
Verbandes.<br />
Weitere Informationen:<br />
EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH<br />
Tel.: +49 89 32391-253<br />
www.logimat-messe.de<br />
veranstaltungen 57<br />
ident 2/10
58<br />
veranstaltungen<br />
EuroCIS Innovative AutoID-Projekte stark nachgefragt<br />
Die EuroCIS 2010 beweist,<br />
dass Web-Technologien sich<br />
in der gesamten Prozesskette<br />
des Handels immer<br />
weiter durchsetzen. Zahlreiche<br />
Lösungen rund um den<br />
Einsatz von mobilen Technologien<br />
standen ebenso<br />
im Mittelpunkt wie digitale<br />
Videoüberwachung, Self-<br />
Checkout und Self-Scanning<br />
oder die zentrale Integration<br />
von IT-Systemen. 190 Aussteller<br />
aus 22 Nationen präsentierten<br />
drei Tage lang<br />
zukunftsweisende IT- und<br />
Sicherheitslösungen für alle<br />
Bereiche des Handels. Insgesamt<br />
5.400 Fachleute kamen<br />
an den Rhein, um sich über<br />
das speziell auf den Handel<br />
und seine Partner zugeschnittene<br />
Angebot zu informieren.<br />
Hohen Zuspruch fand das<br />
EuroCIS Forum, dass sich<br />
inzwischen zu einem integralen<br />
Bestandteil der EuroCIS<br />
entwickelt hat. <strong>Der</strong> Vortrag<br />
zu den Erfahrungen im RFID-<br />
Projekt bei Gerry Weber am<br />
ersten Messetag war dermaßen<br />
gefragt, dass die Plätze<br />
im Forum kaum ausreichten.<br />
Die AutoID-Technologie<br />
hat übergreifend Einzug im<br />
Handel gehalten und dazu<br />
beigetragen, dass Retail-<br />
Die weltweite Wirtschaftskrise hat 2009 voll auf die deutsche<br />
Intralogistik durchgeschlagen. Auf der Jahrespressekonferenz<br />
des Forum Intralogistik im VDMA in Frankfurt<br />
rechnen führende Branchenvertreter mit einem weiteren<br />
Umsatzrückgang auch in diesem Jahr. „Nach den uns bislang<br />
vorliegenden Zahlen gehen wir davon aus, dass die<br />
deutsche Intralogistik 2009 einen Umsatz von 17,1 Milliarden<br />
Euro erzielt hat“, sagte Christoph Hahn-Woernle, Geschäftsführender<br />
Gesellschafter der viastore systems GmbH und<br />
Sprecher des Forum Intralogistik im Verband Deutscher<br />
Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). „Gegenüber<br />
dem Rekordjahr 2008 ist der Umsatz damit um 21 Prozent<br />
<strong>zur</strong>ückgegangen.“ Auch für das laufende Jahr geht Hahn-<br />
Woernle von einem Rückgang um weitere 17 Prozent aus.<br />
„Die Produktivitätssteigerung und damit verbunden eine<br />
Personalreduzierung wird für viele Unternehmen unserer<br />
Branche überlebenswichtig sein“, so Hahn-Woernle weiter.<br />
„Hier wird es verstärkt um eine Verbesserung der Systeme<br />
und damit um Rationalisierung und Optimierung – und Rationalisierung<br />
heißt auch Automatisierung.“<br />
Um diesen Zwang zu Innovationen weiter zu fördern, hat<br />
sich die Forschungsgemeinschaft Intralogistik/Fördertechnik<br />
und Logistiksysteme (IFL) zum Ziel gesetzt, mittels einer<br />
vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung die Konkur-<br />
Unternehmen auch in einem<br />
ökonomisch schwierigen Jahr<br />
effizient wirtschaften konnten.<br />
Dies ist das Fazit der<br />
diesjährigen EuroCIS vom 2.<br />
bis 4. März 2010 in Düsseldorf.<br />
Im Rahmen der führenden<br />
europäischen Fachmesse<br />
für IT und Sicherheit im Handel<br />
zeigten folgende AIM-<br />
Mitgliedsunternehmen ihre<br />
neuesten Technologien: ADT,<br />
Avery Dennison, Checkpoint<br />
Systems, Citizen Systems<br />
Europe, Datalogic, GOD<br />
Barcode Marketing, Nordic<br />
ID, Océ-Deutschland, Opticon<br />
Sensoren, Psion Teklogix,<br />
PULSA, RAKO Security<br />
Jahrespressekonferenz des Forum<br />
Intralogistik im VDMA<br />
ident 2/10<br />
Label, REA Elektronik, RFiT<br />
Solutions, TOSHIBA TEC<br />
EUROPE Retail Information<br />
Systems. Aussteller ist<br />
zudem der AIM-Allianzpartner<br />
GS1 Germany. Die nächste<br />
EuroCIS findet im Rahmen<br />
der EuroShop 2011 vom 26.<br />
Februar bis 02. März 2011 in<br />
Düsseldorf statt.<br />
www.eurocis.com<br />
Die CeMAT-Präsidiumsmitglieder(vlnr): Wolfgang Albrecht und Peter<br />
Günther sowie Christoph Hahn-Woernle, Sprecher des Forums Intralogistik<br />
im VDMA.<br />
renzfähigkeit der Branche auch im internationalen Wettbewerb<br />
zu sichern. „Große Optimierungspotenziale bestehen<br />
aus meiner Sicht entlang der gesamten Supply Chain“, sagte<br />
Wolfgang Albrecht, Vorsitzender des IFL-Vorstands in<br />
Frankfurt. Die RFID-Technik sieht Albrecht dabei als eine<br />
wichtige Zukunftstechnik, um Daten effizient transportieren<br />
zu können. „Entscheidend aus meiner Sicht ist allerdings<br />
vor allem, was hinterher mit diesen Daten passiert“,<br />
so Albrecht.<br />
www.forum-intralogistik.org
CeBIT 2010<br />
Aussteller sind mit dem Verlauf zufrieden<br />
Die CeBIT 2010 endete mit einem Zuwachs bei<br />
den Besucherzahlen. An den fünf Veranstaltungstagen<br />
wurden 334 000 Besucher auf dem Messegelände<br />
in Hannover begrüßt. Damit stieg die<br />
Zahl der Besucher im Fünftagesvergleich um 3,7<br />
Prozent. <strong>Der</strong> Anteil der professionellen Besucher<br />
blieb mit mehr als 80 Prozent stabil. Das ausgebaute<br />
Konzept der CeBIT 2010 bündelt die Kernthemen<br />
der ITK-Branche in vier anwenderorientierte<br />
Plattformen und lenkt damit die Aufmerksamkeit<br />
auf die Innovationskraft der digitalen Branche. Eine<br />
Umfrage unter BITKOM-Mitgliedern hat ergeben, dass die Mehrheit der Aussteller<br />
den Messeverlauf sehr positiv bewertet. „Die CeBIT hat die Aufbruchstimmung<br />
in der Branche weiter verstärkt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm<br />
Scheer. „Viele Aussteller fahren mit guten Aufträgen und hohen Erwartungen<br />
an das Nach-Messe-Geschäft nach Hause. Die CeBIT hat der IT- und Kommunikationsbranche<br />
genau den Schub gegeben, den sie nach der Wirtschaftskrise<br />
braucht.“<br />
AIM-Mitglieder heben darüber hinaus die internationale Bedeutung der CeBIT hervor:<br />
„Die Messe war für uns ein voller Erfolg. Wir haben deutlich mehr geschäftsrelevante<br />
Gespräche geführt als in 2009. Darunter war ein hoher Anteil an<br />
potenziellen Partnern. Über ein Drittel der Interessenten kam aus dem Ausland.<br />
In 2011 sind wir sicher wieder dabei“, berichtet Dominik Rotzinger, Geschäftsführer<br />
des AutoID-Distributors Warok. Diesen Trend bestätigt auch Reinhard Jurisch,<br />
Geschäftsführer von Microsensys, „Die Zahl unsere Messekontakte war zwar<br />
geringer als im Vorjahr, aber sie wiesen eine höhere Qualität auf.“ Auf dem AIM-<br />
Gemeinschaftsstand im AutoID/RFID Solutions Park waren neben Feig Electronic<br />
und Microsensys auch die Mitgliedsunternehmen Albis Technologies, Logopak<br />
Systeme, Baltech und Maxicard vertreten. Weitere AIM-Mitgliedsunternehmen<br />
stellten im AutoID/RFID Solutions Park aus.<br />
www.CeBit.de<br />
veranstaltungen 59<br />
ident 2/10
60<br />
veranstaltungen<br />
EURO ID 2010 kommt mit<br />
Innovationen und Community<br />
Die 6. Int. Fachmesse und<br />
Wissensforum für automatische<br />
Identifikation – EURO<br />
ID 2010 findet vom 4. – 6.<br />
Mai 2009 in der EXPO XXI in<br />
Köln statt. Hier können sich<br />
Besucher über optische Identifikationstechniken<br />
wie Barcode,<br />
2D-Code, 3D-Code,<br />
die elektronischen Identifi-<br />
kationstechniken wie RFID,<br />
Sensorik und GPS sowie<br />
Softwaresysteme informieren.<br />
Außerdem werden<br />
benachbarte Technologien<br />
wie zum Beispiel IT-Security<br />
und Telematik positioniert,<br />
aber auch Serviceangebote,<br />
Training und Consulting rund<br />
um die automatische Identifikation.<br />
Aktuelle Entwicklungen im<br />
Bereich automatische Identifikation<br />
zeigen, daß derzeit<br />
eine grundlegende Neubewertung<br />
der Technologie<br />
stattfindet. Lange wurde<br />
AutoID-Technik bloß als eine<br />
Optimierungsmethode unter<br />
vielen betrachtet, beispielsweise<br />
zum wirtschaftlicheren<br />
Betrieb von Logistikprozessen.<br />
Jetzt mehren sich die<br />
Anzeichen, daß AutoID <strong>zur</strong><br />
strategischen Option für<br />
Laetus Open House 2010 Track & Trace im Fokus<br />
Laetus lädt Kunden und Partner am 14. und 15. April zum<br />
Dialog. Das Unternehmen ist weltweiter Anbieter von<br />
Lösungen für die Packmittel- und Füllgutkontrolle und Mitglied<br />
der Coesia-Gruppe. Beim Open House zeigt Laetus<br />
eine Auswahl seiner optischen Kontroll- und Prüfsysteme<br />
für Abpacklinien, modellhaft integriert in die Maschinen<br />
verschiedener OEM-Partner. Ein besonderer Fokus liegt<br />
dabei auf Lösungen <strong>zur</strong> seriellen Kennzeichnung von Faltschachteln<br />
sowie zu deren Verifikation insbesondere im<br />
Inlinebetrieb. Demonstriert werden unter anderem innovative<br />
Applikationen <strong>zur</strong> Blisterfüllgutprüfung, <strong>zur</strong> Faltschachtelmarkierung<br />
mit manueller sowie serialisierter<br />
ident 2/10<br />
die Schaffung von<br />
Wettbewerbsfä- f ähigkeit<br />
avanciert. ert.<br />
Ohne eindeutige, ge,<br />
schnelle und integegrierte Identifikation on<br />
von Bestands- und<br />
Bewegungsdaten en von<br />
Produkten lassen n sich brach<br />
liegende Optimierungspoierungspotenziale nicht heben. ben. Immer aus Teilstücken ganze ganzeKetten Ketten<br />
mehr Unternehmen erken- <strong>zur</strong> effektiveren Steuerung<br />
nen, dass Lokalisierungs- von Prozessen in Industrie,<br />
und Identifizierungstechnik Behörden oder Gesundheits-<br />
als Katalysator für das in wesen aufbauen lassen. <strong>Der</strong><br />
Krisenzeiten wichtige Reen- AutoID-Technik werden von<br />
gineering von Geschäftspro- allen namhaften Analysten<br />
zessen nutzbar ist.<br />
enorme Wachstumschancen<br />
zugesprochen – wenn<br />
Hinzu kommt, dass es nicht es gelingt, die notwendi-<br />
immer der „große Rahmen“ gen Integrationsprojekte zu<br />
sein muß, in dem Auto- starten und zu verknüpfen.<br />
ID-Projekte stattfinden. Angesichts notwendiger<br />
Auch Nischenprodukte und Optimierungsmassnahmen<br />
-Anwendungen sind wich- in allen Wirtschaftszweigen<br />
tig. Entweder um zu zeigen, ist gerade die jetzige Phase<br />
in welchen speziellen Berei- nach dem Durchschreiten<br />
chen die Auto ID-Technik der Krisen-Talsole am besten<br />
bereits zum Einsatz kommt. geeignet, um Prozesse effi-<br />
Oder um heraus zu finden, zienter und wettbewerbsfähi-<br />
welche Module für das Aufsetzen<br />
großer Lösungen vorger<br />
zu gestalten.<br />
handen sind und wie sich www.euro-id-messe.de<br />
Data-Matrix-Kontrolle sowie Waagen <strong>zur</strong> Gewichtskontrolle,<br />
außerdem Lösungen für die serialisierte Etikettierung<br />
von Flaschen sowie für die Etikettenkontrolle.<br />
Zudem wird eine komplett mit der Track-&-Trace-Lösung<br />
von Laetus ausgestattete Verpackungslinie vorgestellt.<br />
Ergänzende Diskussionsrunden sowie Vorträge von<br />
Partnern des Unternehmens bieten die Möglichkeit zum<br />
direkten Erfahrungsaustausch über aktuelle Markt- und<br />
Produktionsanforderungen sowie individuelle Problemstellungen.<br />
www.laetus.com
v o r b e r i c h t e<br />
Gemeinschaftsstand<br />
Produktschutz auf der<br />
HANNOVER MESSE 2010<br />
Unter dem Motto ‚Effizienter<br />
– Innovativer – Nachhaltiger‘<br />
zeigt die HANNOVER MES-<br />
SE vom 19. bis 23. April 2010<br />
Innovationen, Entwicklungen<br />
und Technologien sowie<br />
neue Materialien aus der<br />
Welt der Industrie. Mit den<br />
Schwerpunktthemen Energie,<br />
Mobilität, Automation<br />
sowie industrielle Zulieferung<br />
bildet die HANNOVER MESSE die zentralen Branchentrends<br />
der Industrie ab. Die neun internationalen Leitmessen der<br />
HANNOVER MESSE sind ein Spiegel der weltweiten Technologietrends<br />
in der industriellen Produktion und Entwicklung.<br />
Das Thema Energieeffizienz zieht sich als roter Faden durch<br />
alle Leitmessen und Sonderveranstaltungen. Es werden neue<br />
Lösungen zu Themen wie mobile Automatisierungslösungen,<br />
Mikromaterialbearbeitung oder Leichtbautechnologien präsentiert.<br />
Zahlreiche Sonderschauen, Kongresse, Diskussionsforen,<br />
Seminare und Workshops mit hochkarätiger<br />
Besetzung machen die HANNOVER MESSE zu einem international<br />
einzigartigen Technologie-Event.<br />
<strong>Der</strong> durch Produktpiraterie entstandene weltweite Schaden<br />
wird in einer aktuellen OECD-Studie (November 2009) auf rund<br />
250 Milliarden US-Dollar geschätzt. Berücksichtigt man auch<br />
immaterielle Güter und die wirtschaftlichen Folgen für Verbraucher<br />
und Gesellschaft, werden noch höhere Beträge erreicht:<br />
Auf 750 Milliarden US-Dollar bezifferte die ICC (International<br />
Chamber of Commerce) diesen Schaden. Im Zentrum des Ausstellungsschwerpunktes<br />
Identification, Vision & Protection steht<br />
der Gemeinschaftsstand Produktschutz. Hier zeigen Hersteller<br />
ihre bereits im Markt befindlichen Produktschutzlösungen. Darüber<br />
hinaus präsentiert die vom Bundesministerium für Bildung<br />
und Forschung (BMBF) initiierte Forschungsoffensive „Innovationen<br />
gegen Produktpiraterie“ ihre aktuellen Ergebnisse.<br />
www.hannovermesse.de<br />
veranstaltungen 61<br />
May 31 - June 2, 2010<br />
Congress Center | Messe Frankfurt, Germany<br />
International Conference and Exhibition for the<br />
Organic and Printed Electronics Industry<br />
JOIN US FOR THE UPCOMING<br />
INTERNATIONAL EVENT OF THIS<br />
EMERGING INDUSTRY<br />
LOPE-C is a must for all involved or interested<br />
in the field of organic and printed electronics.<br />
LOPE-C is the official annual industry-driven<br />
and guided conference and exhibition of the<br />
OE-A.<br />
Join us for the largest event in the field and<br />
meet executives and experts from management,<br />
development and science. See latest<br />
products and new technologies from leadingedge<br />
companies at the exhibition.<br />
SEE AND HEAR THE LATEST ON:<br />
Materials Production<br />
Devices Applications<br />
Processes Services<br />
Equipment End-Users<br />
LOPE-C FEATURES:<br />
Business Conference<br />
Main Conference<br />
Exhibition<br />
Pre-Conference Seminars<br />
www.lope-c.com<br />
ident 2/10
62<br />
veranstaltungen<br />
Organische und gedruckte Elektronik gegen<br />
Produktpiraterie<br />
Die LOPE-C (Large Area,<br />
Organic & Printed Electronics<br />
Convention) ist die von<br />
der Industrie getragene jährliche<br />
Konferenz und Ausstellung<br />
der organischen<br />
und gedruckten Elektronik.<br />
LOPE-C präsentiert die wirtschaftlichen<br />
Trends und den<br />
breiten wissenschaftlichen<br />
Fortschritt in allen Themenfeldern<br />
und fokussiert im<br />
Ausstellungsteil auf die Produktion<br />
und Applikationen.<br />
LOPE-C 2010 findet vom 31.<br />
Mai bis zum 2. Juni 2010 im<br />
Congress Center der Messe<br />
Frankfurt statt. Sie wird<br />
gemeinsam organisiert von<br />
der Organic Electronics<br />
Association (OE-A) und der<br />
Messe Frankfurt Ausstellungen<br />
GmbH.<br />
Die organische und gedruckte<br />
Elektronik bietet neue<br />
Lösungen für das alte Problem<br />
des Markenschutzes von<br />
Konsumgütern und industriellen<br />
Produkten in globalen Lieferketten.<br />
Elektrisch kodierte<br />
Funketiketten vernetzen die<br />
Produkte mit den Sicherheitsarchitekturen<br />
ihrer rechtmäßigen<br />
Hersteller und entlarven<br />
Fälschungen – am Point of<br />
Sale. Und nicht nur Konsumgüter<br />
sind begehrte Objekte<br />
der Produktpiraterie in langen<br />
globalen Lieferketten. Auch<br />
die Einkäufer industrieller<br />
Komponenten und Ersatzteile<br />
kämpfen gegen Falsifikate<br />
mangelnder Qualität. Funk-<br />
Etiketten oder RFID-Tags,<br />
auf Foliensubstrate aufgedruckt,<br />
sind der innovative<br />
Lösungsansatz zum nachhaltigen<br />
Schutz der Produkte<br />
und deren Verpackungen.<br />
Das ist nicht einfach: Hersteller<br />
und Fälscher liefern sich<br />
einen harten, immer schnelleren<br />
Wettlauf um die Führungsposition.<br />
www.lope-c.com<br />
Transponder Roadshow – Letzter Termin in 2010<br />
27. April 2010, Crowne Plaza Heidelberg<br />
<strong>Der</strong> letzte Termin in 2010, der 9. Transponder Roadshow, steht vor der Tür: Am 27. April 2010<br />
trifft sich die RFID-Branche in Heidelberg, um sich über aktuelle Transponder-Entwicklungen<br />
und neue RFID-basierte Lösungen auszutauschen. Über 90 Teilnehmer werden erwartet, um<br />
sich über neue Anwendungen sowie Planung und Realisierung von RFID-Projekten zu informieren.<br />
Besonders die Möglichkeit für die Teilnehmer, mit zahlreichen Experten aus der Praxis<br />
zu sprechen, kam bei Besuchern und Referenten gleichermaßen gut an. Die Transponder<br />
Roadshow liefert sowohl für den RFID-Neuling als auch dem Experten einen Überblick darüber,<br />
wie vielfältig RFID heute bereits eingesetzt wird. Das Forum eignet sich auch, um Fragen<br />
mit mehreren Experten gleichzeitig zu diskutieren. Die Partner der TRS 2010 sind: Avery Dennison<br />
Deutschland GmbH, Bluhm Systeme GmbH, deister electronic GmbH, Dematic GmbH,<br />
Feinwerk- und Drucktechnik GmbH, FEIG ELECTRONIC GmbH, HARTING Electric GmbH &<br />
Co. KG, IDENTEC SOLUTIONS, ident – Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung<br />
und Identifikation, Infineon Technologies AG, PAV CARD GmbH, Psion Teklogix GmbH, Siemens<br />
AG, smart-TEC GmbH & Co. KG, SOFTCON AG und Texas Instruments.<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
ident 2/10<br />
9. Logistik<br />
Informationstage<br />
E+P lädt ein zum Praxis-Treff<br />
Das Warehouse-Experten-Forum<br />
geht in die<br />
neunte Runde: Am 21.<br />
und 22. April lädt Ehrhardt<br />
+ Partner (E+P) zu den 9.<br />
Logistik Informationstagen<br />
(LIT) nach Boppard-<br />
Buchholz. Die Veranstalter<br />
vermitteln Fachbesuchern<br />
durch Best-Practice-Beispiele<br />
sowie praktische<br />
Tests und Live-Demonstrationen<br />
einen umfassenden<br />
Einblick in neueste<br />
Technologien für das und<br />
Optimierungsmöglichkeiten<br />
im Warehouse. Veranstaltungs-Highlight<br />
ist<br />
die Präsentation der neuen<br />
Version des Lagerführungssystems<br />
LFS.<br />
Mit dem Weinlogistikdienstleister<br />
top Logistik<br />
und PV Automotive,<br />
einem der fünf größten<br />
Autoteile-Großhändler<br />
Deutschlands, geben<br />
gleich zwei interessante<br />
Anwender dem Publikum<br />
wertvolle Einblicke<br />
in eigene Warehouse-<br />
Projekte. Abgerundet<br />
werden die Logistik Informationstage<br />
von praktischen<br />
Demonstrationen<br />
und Live-Tests. Hier erleben<br />
die LIT-Gäste unter<br />
anderem das von E+P<br />
entwickelte Interaktive<br />
Voice-Picking – eine Variante<br />
der sprachgeführten<br />
Kommissionierung, die<br />
im Takt mit den vor- und<br />
nachgelagerten Prozessen<br />
<strong>zur</strong> Leistungssteigerung<br />
im Lager beiträgt.<br />
www.ehrhardt-partner.com
Industrieverband für Automatische<br />
Datenerfassung, Identifikation und Mobilität<br />
AIM-D e.V.<br />
Deutschland – Österreich – Schweiz<br />
Verband für Automatische<br />
Identifikation (Auto-ID),<br />
Datenerfassung und Mobile<br />
Datenkommunikation<br />
AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit<br />
Auto-ID verbundenen Technologien und Verfahren<br />
und repräsentiert über 150 Mitglieder in<br />
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu<br />
gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute<br />
und andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion<br />
von AIM Global, Pittsburgh, USA, und AIM<br />
EMEA, Brüssel, Belgien, dem weltweiten Dachverband,<br />
der seit mehr als 30 Jahren aktiv ist<br />
und mehr als 700 Mitglieder in 43 Ländern hat.<br />
www.AIMglobal.org<br />
www.AIM-D.de<br />
so erreichen sie uns<br />
AIM-D e.V.<br />
Richard-Weber-Str 29<br />
68623 Lampertheim<br />
Tel.: +49 6206 13177<br />
Fax: +49 6206 13173<br />
E-Mail: info@aim-d.de<br />
www.aim-d.de<br />
www.kompetenzzentrum-autoid.de<br />
Ansprechpartner:<br />
Gabriele Walk,<br />
Wolf-Rüdiger Hansen<br />
Neue Mitglieder<br />
AIM gewinnt vier neue Mitglieder<br />
Die Mitgliederzahl unseres Verbandes<br />
wächst. Im Zuge des AIM-Frühjahrsforums<br />
begrüßten wir vier zukunftsorientierte<br />
Unternehmen, die sich<br />
für die AIM-Mitgliedschaft entschieden<br />
haben. Damit ist AIM auf einem<br />
guten <strong>Weg</strong>, seine Stellung als führender<br />
Industrieverband für AutoID weiter<br />
zu festigen.<br />
www.how-to-organize.de<br />
how to organize Gesellschaft für<br />
Technologieentwicklung mbH ist ein<br />
Tochterunternehmen des international<br />
tätigen Medizintechnikherstellers<br />
Karl Storz GmbH & Co. KG in Berlin<br />
und hat auch gleich am Auftritt des<br />
CeBIT-Leutturms für den Healthcare-<br />
Sektor teilgenommen. Professor Dr.<br />
Omid Abri, Geschäftsführer der H2O,<br />
hebt die Bedeutung der RFID-Technologie<br />
sowie die gemeinsamen Ziele mit<br />
AIM hervor: „Die Arbeit mit RFID im<br />
Gesundheitswesen wird den Dienstleistungsprozess<br />
straffen und die Qualität<br />
für die Patientenfürsorge erheblich<br />
verbessern. Letztendlich ermöglicht<br />
die Prozessautomatisierung die Konzentration<br />
auf die Kernkompetenz des<br />
Personals – das Wirken und Helfen am<br />
Patienten. Wir sind sicher, als AIM-<br />
Mitglied vom weltweiten Branchen-<br />
und Forschungsnetzwerk profitieren<br />
zu können.“<br />
www.murata.com<br />
Zu den neuen Verbandsmitgliedern<br />
gehört Murata Elektronik GmbH, deutsche<br />
Tochter eines japanischen Konzerns.<br />
Murata entwickelt neuartige<br />
Materialien und multifunktionale Modu-<br />
aim 63<br />
le für die Integration in AutoID-Lösungen<br />
sowie ein wachsendes Portfolio an<br />
RFID-Produkten. „Uns hat überzeugt,<br />
dass AIM über zahlreiche Experten verfügt,<br />
die in wichtigen Gremien in Berlin<br />
und Brüssel die Standardisierung und<br />
Harmonisierung von RFID- Technologien<br />
vorantreiben“, so Alexander Schmoldt<br />
von Murata.<br />
www.tec-tus.de<br />
Auch Tectus Transponder Technology<br />
GmbH ist neues Mitglied: „Uns beeindruckt<br />
das umfangreiche technologische<br />
Know-how der AIM-Mitglieder. Im<br />
Rahmen der technologiespezifischen<br />
Arbeitskreise mit Schwerpunkten wie<br />
Sicherheit oder RFID werden wichtige<br />
Themen vorangetrieben, bei denen wir<br />
unser langjähriges RFID-Know-how mit<br />
einbringen können“, ist Udo Doege von<br />
Tectus überzeugt.<br />
www.autoid-solution.com<br />
Viertes neues Mitglied ist die auto.<br />
ID.solution GmbH, Start-up-Unternehmen<br />
und Systemintegrator, spezialisiert<br />
auf RFID-Lösungen. Es war<br />
bereits auf der LogiMAT auf dem AIM-<br />
Stand dabei. Peter Fetsch von auto.<br />
ID.solution kommentiert: „Bei AIM<br />
kommen nicht nur die Anbieter von<br />
AutoID-Hardware zu Wort. Es geht<br />
vielmehr um umfassende und übergreifende<br />
Lösungsansätze von der Systemintegration<br />
über die Software bis hin<br />
<strong>zur</strong> Verbindung mit der kundenspezifischen<br />
Infrastruktur.“<br />
Wir freuen uns sehr über diese neuen<br />
Mitglieder und die damit verbundene<br />
Bestätigung des Nutzens für die Unternehmen,<br />
Teil des internationalen AIM-<br />
Netzwerkes zu sein.<br />
ident 2/10
64<br />
aim<br />
Ausblick Termine und Arbeitskreise<br />
Neuer Arbeitskreis<br />
“Sichere Objektidentität“<br />
Unter Vorsitz von Professor Dr.<br />
Frank Gillert, TFH Wildau, startet<br />
AIM diesen neuen Arbeitskreis.<br />
Dieses Thema gewinnt zunehmende<br />
Bedeutung in dem Maße, wie<br />
sich Systeme mit RFID, Sensorik<br />
und Aktuatorik sowie das Internet<br />
der Dinge ausbreiten. <strong>Der</strong> Arbeitskreis<br />
hat sich während des letzten<br />
AIM-Frühjahrsforums in Karlsruhe<br />
konstituiert. Es ist geplant, hier die<br />
AIM-Kompetenzen zu konzentrieren<br />
und eine gemeinsame Strategie zu<br />
formulieren. Erste Ergebnisse sollen<br />
auf der Euro ID im Mai 2010 vorgestellt<br />
werden. Interessenten für diesen<br />
Arbeitskreis wenden sich bitte<br />
an die AIM-Geschäftsstelle.<br />
24. März 2010<br />
EREG (European RFID Expert<br />
Group) in Frankfurt<br />
Die WP2 des RACE-Projektes (s.u.)<br />
„Technology Roadmap and Market<br />
Analysis“ (Vorsitz: Niko Hossain,<br />
Fraunhofer IML) tagt diesmal<br />
gemeinschaftlich mit EREG (Vorsitz:<br />
Eldor Walk, Feig Electronic). AIM-<br />
Mitglieder, die sich für eine Teilnahme<br />
interessieren, mögen sich an die<br />
AIM-Geschäftsstelle wenden. Die<br />
EREG-Teilnehmer sind auch <strong>zur</strong> RACE<br />
Assembly eingeladen.<br />
25. März 2010<br />
General Assembly des Projektes<br />
RACE networkRFID in<br />
Frankfurt<br />
Gastgeber der turnusmäßigen General<br />
Assembly dieses Forschungsprojektes<br />
sind das Hessische<br />
Wirtschaftsministerium und AIM-D.<br />
Das RACE-Projekt wird von der Europäischen<br />
Kommission gefördert. Eine<br />
Reihe von Mitgliedern aus anderen<br />
Ländern ist daran beteiligt. Am Vortag<br />
tagen die Arbeitsgruppen (Work<br />
Packages) des Projektes.<br />
www.race-networkrfid.eu<br />
ident 2/10<br />
15. – 16. April 2010<br />
19. Deutscher Materialfluss-<br />
Kongress in München<br />
Veranstaltet vom VDI Wissensforum<br />
und der TU München, Treffpunkt der<br />
Intralogistik <strong>zur</strong> Information über: Logistiksysteme<br />
und –konzepte, Energieeffizienz,<br />
Green Logistics, Best Practice:<br />
Lösungen aus Industrie und Handel<br />
sowie Entwicklung und Trends in der Intralogistik.<br />
Teil des Programms ist das<br />
AutoID-Forum unter Leitung von Frithjof<br />
Walk, Vorstandsvorsitzender von AIM-D<br />
www.materialflusskongress.de<br />
4. – 6. Mai 2010 in Köln:<br />
EuroID 2010<br />
Die 6. Euro ID befindet sich auf einem<br />
aufsteigenden Trend. Sie zeigt das<br />
gesamte Spektrum der AutoID-Technologien.<br />
Barcode; 2D Code; RFID und<br />
Sensorik. <strong>Der</strong> AIM-Gemeinschaftsstand<br />
auf der Euro ID 2010 ist ausgebucht.<br />
Gleichwohl gibt es noch Möglichkeiten,<br />
auf der Euro ID direkt als Aussteller<br />
unterzukommen. Von AIM-Seite geben<br />
wir uns große Mühe, das Profil dieser<br />
Messe als einziges branchenübergreifendes<br />
europäisches Schaufenster für<br />
AutoID-Technologien und –Anwendungen<br />
zu schärfen, auch mit Hilfe unserer<br />
Presseagentur PSM&W. In diesem<br />
Jahr planen wir besondere Maßnahmen<br />
<strong>zur</strong> Aufmerksamkeitssteigerung. So<br />
werden wir wie auf der CeBIT Anwendungsobjekte<br />
zeigen, die den schnellen<br />
Überblick über den Nutzen von AutoID<br />
vermitteln. So wird ein Rüttler mit RFID-<br />
Sensorik gezeigt, mit dem Spundwände<br />
in den Boden gerammt werden. Das<br />
Verleih-Unternehmen Thyssen prüft per<br />
RFID die ordnungsgemäße Verwendung<br />
des Rüttlers und bittet seine Kunden <strong>zur</strong><br />
Kasse, wenn so ein Gerät wegen falscher<br />
Verwendung vorzeitig repariert<br />
werden muss. Wie in den Vorjahren findet<br />
hier der zweite Auftritt des Tracking<br />
& Tracing Theatre statt.<br />
www.Euro-ID-Messe.de<br />
Tracking & Tracing Theatre auf<br />
der Euro ID 2010<br />
Das T&TT wurde gerade erfolgreich<br />
auf der LogiMAT in Stuttgart gezeigt.<br />
Auf der Euro ID werden hier auf ca.<br />
120 Quadratmetern AutoID-Technologien<br />
im Kontext mit industriellen<br />
Ablaufprozessen gezeigt. Dabei stehen<br />
logistische, intralogistische und<br />
Produktionsprozesse in der Automotive-Industrie<br />
im Vordergrund. Zehn<br />
Unternehmen haben sich zusammen<br />
getan, um den Nutzen ihrer AutoID-<br />
Produkte und deren nahtloses Zusammenspiel<br />
in den Prozessketten zu<br />
demonstrieren. Das kann man so auf<br />
einzelnen Ausstellerständen kaum<br />
erleben. Mehrmals täglich werden<br />
geführte Rundgänge angeboten, nach<br />
denen Messebesucher mit einem viel<br />
höheren AutoID-Kenntnisgrad auf die<br />
Stände der Aussteller gehen. T&TT-<br />
Konsortialpartner sind: Barcodat, Paul<br />
Craemer, Datamax O’Neil, Deister<br />
Electronic, Feig Electronic, GS1 Germany,<br />
Psion Teklogix, SEP Logistik,<br />
Sick, Ubisense.<br />
15 – 16 Juni 2010 – RFID-Sys-<br />
Tech in Ciudad Real, Spanien<br />
Dieser European Workshop über<br />
Smart Objects wird von der Informationstechnischen<br />
Gesellschaft (ITG) des<br />
VDE getragen. Er fand bisher immer in<br />
Deutschland statt, nun zum ersten Mal<br />
bei dem Kooperationspartner, der Universidad<br />
de Castilla-La Mancha. Dies<br />
ist besonders ein Forum für junge Forscher,<br />
die ihre Forschungsergebnisse<br />
der fachlichen Öffentlichkeit präsentieren<br />
möchten.<br />
www.rfid-systech.eu
Rückblick<br />
CeBIT 2010<br />
<strong>Der</strong> AIM-Auftritt im AutoID/RFID Solutions<br />
Park war äußerst erfolgreich. AIM-<br />
Mitglieder ziehen positive Bilanz und<br />
wollen 2011 wieder kommen. Die Auto-<br />
ID-Leuchttürme Automotive, Fashion<br />
und Healthcare lagen voll im Trend. <strong>Der</strong><br />
AIM-Gemeinschaftsstand im AutoID/<br />
RFID Solutions Park und die Leuchttürme<br />
stießen auf großes Interesse.<br />
Insgesamt zeigten sich die AIM-Mitgliedsunternehmen<br />
besonders zufrieden<br />
mit den qualitativ hochwertigen<br />
Standgesprächen und der Zunahme an<br />
geschäftsrelevanten Kontakten: „Die<br />
CeBIT 2010 verlief für uns im Tagesvergleich<br />
gesehen erfolgreicher als<br />
im Vorjahr. Dazu trug vor allem unser<br />
Engagement im Rahmen des AutoID/<br />
RFID Forums bei, das uns eine hohe<br />
Aufmerksamkeit bei den Messebesuchern<br />
verschafft hat“, betont Frithjof<br />
Walk, Vorstandsvorsitzender von AIM.<br />
Das AutoID/RFID Forum präsentierte<br />
über 50 Expertenvorträge über aktuelle<br />
AutoID-Einsatzszenarien.<br />
„Die Messe war für uns ein voller Erfolg.<br />
Wir haben deutlich mehr geschäftsrelevante<br />
Gespräche geführt als in 2009.<br />
Darunter war ein hoher Anteil an potenziellen<br />
Partnern. Über ein Drittel der Interessenten<br />
kam aus dem Ausland. In 2011<br />
sind wir sicher wieder dabei“, berichtet<br />
Dominik Rotzinger, Geschäftsführer<br />
des AutoID-Distributors Warok. Diesen<br />
Trend bestätigt auch Reinhard Jurisch,<br />
Geschäftsführer von Microsensys.<br />
Ein besonderes CeBIT-Highlight waren<br />
die drei Branchen-Leuchttürme Automotive,<br />
Fashion und Healthcare, die<br />
von AIM initiiert wurden. So präsentierte<br />
der Modekonzern Gerry Weber<br />
zusammen mit Avery Dennison den Einsatz<br />
von RFID-Etiketten in einem Muster-Shop.<br />
Mit den RFID-Tags lassen sich<br />
Kleidungsstücke über die gesamte Lieferkette<br />
hinweg bis in die Geschäfte<br />
verfolgen. Sie ersetzen auch die bisherige<br />
elektronische Warensicherung.<br />
Die Volkswagen AG hatte ein Modell<br />
des VW Passat CC mit aufgeschnittener<br />
Karosserie ausgestellt. Hier zeigten<br />
die Firmen Identec Solutions, Hans<br />
Turck, Deister Electronic und das Bremer<br />
Universitäts-Institut für Produktion<br />
und Logistik (BIBA) typische RFIDbasierte<br />
Steuerungs- und Ortungsvorgänge<br />
im Automotive-Sektor.<br />
<strong>Der</strong> dritte Leuchtturm wurde von der<br />
Klinik für MIC (Minimal Invasive Chirurgie)<br />
zusammen mit den Unternehmen<br />
Karl Storz und dem neuen AIM-Mitglied<br />
how to organize aus Berlin gestaltet. Ein<br />
Schwerpunkt war die erhöhte Sicherheit<br />
bei der Patientenbehandlung, indem<br />
die Sterilisation von Operationsgeräten<br />
mittels RFID-Tags sichergestellt wird.<br />
Microsensys und Partner zeigten hier<br />
weitere Anwendungen der Healthcare-<br />
Branche, so die Messung von Hirndruck<br />
per RFID-Sensor-Technologie, die Temperaturüberwachung<br />
von Blutbeuteln<br />
und die Identifikation von Patienten mittels<br />
spezieller Armbänder.<br />
Die außerordentlich gute Resonanz<br />
auf den AutoID/RFID Solutions Park<br />
ermutigt, dieses neue Messekonzept<br />
fortzuführen. „Wir freuen uns über die<br />
von Messe-Chef Ernst Raue geäußerte<br />
Absicht, künftig die Anwenderseite<br />
umfassend in die Ausgestaltung der<br />
Messe einzubeziehen. Mit den von uns<br />
zusammengestellten Leuchttürmen im<br />
AutoID/RFID Solutions Park haben<br />
wir zum wiederholten Male bewiesen,<br />
dass so die Effizienz der Gespräche<br />
zwischen Messebesuchern und<br />
Ausstellern gesteigert und damit den<br />
Ausstellern ein deutlicher Mehrwert<br />
geboten wird“, freut sich Wolf-Rüdiger<br />
Hansen, Geschäftsführer von AIM-D.<br />
LogiMAT 2010<br />
aim 65<br />
AIM blickt auf eine erfolgreiche Logi-<br />
MAT <strong>zur</strong>ück. Die Besucher interessierten<br />
sich sehr für den Einsatz von<br />
AutoID-Technologien <strong>zur</strong> Effizienz- und<br />
Produktivitätssteigerung, um mit deren<br />
Hilfe Prozesse zu verbessern und dem<br />
wachsenden Wettbewerbsdruck zu<br />
begegnen. Die durchweg positive Resonanz<br />
an den AIM-Mitgliedsständen,<br />
dem AIM-Forum und den T&TT-Vorführungen<br />
zeigt, dass für AutoID nach dem<br />
schwachen Jahr 2009 ein großer Nachholbedarf<br />
besteht.<br />
„Ein großes Thema auf der LogiMAT<br />
war die Ende 2009 bekannt gegebene<br />
RFID-Einführung beim Mode- und Lifestyle-Konzern<br />
Gerry Weber, der die<br />
Technologie sowohl in der Lieferkette<br />
als auch in seinen Filialen nutzt. Diese<br />
wegweisende RFID-Erfolgsstory im<br />
Handel in Deutschland hat sehr dazu<br />
beigetragen, dass zahlreiche weitere<br />
Unternehmen ihre Überlegungen zum<br />
RFID-Einsatz intensivieren“, freut sich<br />
Lothar Struckmeier, Geschäftsführer<br />
der Nordic ID GmbH. „Viele Unternehmen<br />
haben in den vergangenen Monaten<br />
Investitionen <strong>zur</strong>ückgestellt und<br />
beginnen nun, diesen Rückstand möglichst<br />
schnell aufzuholen.“<br />
ident 2/10
66<br />
buchvorstellung<br />
Diesen Trend bestätigt auch Casio:<br />
„Die LogiMAT war auch in diesem Jahr<br />
wieder eine gute Plattform für den Kontakt<br />
zu unseren Kunden“, meint Thomas<br />
Uppenkamp, Leiter des Bereichs Mobile<br />
Industrial Solutions der Casio Europe<br />
GmbH. „Die Fachbesucher waren<br />
besonders interessiert an robusten<br />
mobilen Datenerfassungsgeräten, die<br />
sie flexibel im Lager oder für den Transport<br />
einsetzen können. Vor allem unsere<br />
neue Imagertechnologie stieß in diesem<br />
Zusammenhang auf große Resonanz.“<br />
Insgesamt präsentierten sich auf der<br />
LogiMAT 2010 mehr als 35 AIM-<br />
Mtgliedsunternehmen, darunter Membrain.<br />
„Wir haben auf der LogiMAT<br />
deutlich mehr aussichtsreiche Vertriebsgespräche<br />
geführt als im vergan-<br />
BUCHVORSTELLUING<br />
genen Jahr“, betont Harald Faulhaber,<br />
Geschäftsführer der Membrain GmbH.<br />
„Wir haben unseren Auftritt auf dem<br />
AIM-Stand in 2011 bereits wieder<br />
gebucht.“<br />
Zu den weiteren Mitgliedsunternehmen<br />
auf dem AIM-Gemeinschaftsstand<br />
zählten auto.ID.solution, Balluff,<br />
Deister Electronic, Harting Electric,<br />
REA Elektronik, Ubisense, Warok<br />
und die Fachhochschule Osnabrück.<br />
„<strong>Der</strong> neu gestaltete AIM-Gemeinschaftsstand<br />
stellte zusammen mit<br />
dem gegenüber gelegenen Tracking &<br />
Tracing Theatre einen unübersehbaren<br />
Anlaufpunkt für Messebesucher dar“,<br />
resümiert Wolf-Rüdiger Hansen, AIM-<br />
Geschäftsführer, den LogiMAT-Auftritt<br />
seines Verbandes.<br />
Neue Studie über mobile Endgeräte erschienen<br />
FIR schafft Orientierung im Dschungel mobiler Endgeräte<br />
Seit Oktober 2007 untersucht das Forschungsinstitut<br />
für Rationalisierung (FIR)<br />
an der RWTH Aachen im Forschungsprojekt<br />
simoKIM (sicheres und mobiles kommunales<br />
Infrastrukturmanagement), den Einsatz<br />
mobiler Endgeräte beim Management von<br />
Straßeninfrastrukturen.<br />
Aus diesem Anlass haben das FIR und die<br />
MUL Services GmbH im Dezember 2009<br />
gemeinsam eine neue Studie zum Thema<br />
„Mobile Endgeräte für Businessanwendungen“<br />
veröffentlicht. Eine wesentliche<br />
Herausforderung bei der Betrachtung von<br />
mobilen Endgeräten liegt in der Vielfalt des Angebots. Die<br />
zahlreichen Begriffe und Geräteklassen machen das Thema<br />
unübersichtlich und komplex. Im Kompendium mobiler<br />
Businessgeräte werden die wichtigsten Begriffe erklärt,<br />
entsprechende Geräteklassen definiert und Beispielgeräte<br />
aufgeführt. „Anwender mobiler Endgeräte sollen durch<br />
die Studie bei der Geräteauswahl unterstützt werden.<br />
Durch die richtige Auswahl werden die Erfolgsaussichten<br />
mobiler Geschäftsanwendungen deutlich erhöht“, ver-<br />
ident 2/10<br />
Weitere Informationen:<br />
Großer Andrang im „Tracking &<br />
Tracing Theatre“<br />
Ein besonderes Highlight auf der Logi-<br />
MAT 2010 war das von AIM-D in Kooperation<br />
mit AIM Niederlande gestaltete<br />
„Tracking & Tracing Theatre“ (T&TT).<br />
Mehr als 200 Fachbesucher nahmen an<br />
den Rundgängen teil und informierten<br />
sich in diesem Live-Szenariums über<br />
die aktuellen Einsatzmöglichkeiten von<br />
Barcode, 2D-Code, RFID und Sensorik<br />
in Lieferketten und in der Produktion.<br />
Schwerpunkte waren hierbei praxisnahe<br />
Abläufe in der Automotive-Industrie<br />
sowie die Kennzeichnung metallischer<br />
Teile durch Direktmarkierung der Oberfläche<br />
mit 2D Codes wie Data Matrix.<br />
<strong>Der</strong> zweite Auftritt des T&TT ist wie<br />
üblich auf der Fachmesse Euro ID 2010.<br />
sprechen die Verfasser der Studie, Mirko<br />
Auerbach und Frank Schönherr.<br />
Ein wesentliches Ziel des Projekts simo-<br />
KIM ist es, die richtigen Informationen vor<br />
Ort in mobil verwendbarer Form <strong>zur</strong> Verfügung<br />
zu stellen. Verschiedene Organisationen,<br />
wie zum Beispiel Behörden und<br />
Energieversorger, sollen ohne Medienbrüche<br />
einfach ihre Informationen austauschen<br />
können. Die Studie „Mobile Endgeräte für<br />
Businessanwendungen“ kann für 25,- Euro<br />
beim FIR erworben werden.<br />
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Mirko Auerbach<br />
Forschungsbereich Informationsmanagement<br />
Pontdriesch 14/16<br />
52062 Aachen<br />
Tel.: +49 241 47705 504<br />
www.fir.rwth-aachen.de
Firmenindex<br />
• aitronic GmbH<br />
• Avery Dennsion Deutschland GmbH<br />
• B&M Auto-ID Systeme GmbH<br />
• Baltech AG<br />
• BARCODAT GmbH<br />
• beic Ident GmbH<br />
• BSR idware GmbH<br />
• BlueStar Europe GmbH<br />
• Bluhm systeme GmbH<br />
• cab Produkttechnik GmbH & Co. KG<br />
• Carl Valentin GmbH<br />
• CCE Convenience Coding Equipment<br />
GmbH<br />
• Contrinex GmbH<br />
• deister electronic GmbH<br />
• DYNAMIC SYSTEMS GMBH<br />
• Elatec GmbH<br />
• ESG Elektroniksystemund<br />
Logistik GmbH<br />
• Euro I.D. Identifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
Produktindex<br />
• Auto-ID<br />
• Barcode Drucker /<br />
Thermotransfer & Transferdrucker<br />
• Barcodelesegeräte / Mobile IT<br />
• Barcode-Prüfgeräte<br />
• Distribution / Reseller<br />
ident<br />
Markt – Das Anbieterverzeichnis<br />
• FEIG Electronic GmbH<br />
• Feinwerk- und Drucktechnik GmbH<br />
• Felix Schoeller Supply Chain<br />
Technologies GmbH & Co KG<br />
• Fis Organisation GmbH<br />
• Gera ident GmbH<br />
• Gruber GmbH<br />
• herpa print GmbH<br />
• HID Global GmbH<br />
• Honeywell Scanning & Mobility<br />
• Huf Tools GmbH Velbert<br />
• ICS Identcode Systeme AG<br />
• IdentPro GmbH<br />
• iDTRONIC GmbH<br />
• Ingram Micro Distribution GmbH<br />
• Inotec Barcode Security GmbH<br />
• Jogro Etiketten GmbH<br />
• Kathrein-Werke KG<br />
• Meshed Systems GmbH<br />
• microsensys GmbH<br />
• mobisys Mobile Informationssysteme GmbH<br />
• Etiketten / Druck & Herstellung<br />
• Kennzeichnungssysteme<br />
• Logistiksoftware / SAP<br />
• Optische Identifikationssysteme<br />
• Radiofrequenz Identifikationssys. (RFID)<br />
• RFID-Datenträger / Label / Transponder<br />
Ihre Firma hat noch keinen<br />
Eintrag im Anbieterverzeichnis?<br />
• Übersichtlich<br />
• aktuell<br />
• informativ<br />
Auch Online:<br />
www.ident.de<br />
• Motorola GmbH<br />
• MOVIS Mobile Vision GmbH<br />
• NiceLabel Germany GmbH<br />
• Nordic ID GmbH<br />
• perdictum GmbH + Co KG<br />
• REA Elektronik GmbH<br />
• RF-iT Solutions GmbH<br />
• Schneider Kennzeichnung GmbH<br />
• Schreiner GmbH<br />
• Siemens AG<br />
• smart-TEC GmbH & Co. KG<br />
• SMARTTRAC Technology GmbH<br />
• TAUFENBACH GmbH<br />
• TECTUS Transponder Technology GmbH<br />
• TRICON Consulting GmbH & Co. KG<br />
• TSC Printer Europe GmbH<br />
• ubigrate GmbH<br />
• Warok Computer & Software GmbH<br />
• Will Software GmbH<br />
• Witte plusprint GmbH<br />
• X-ident technology<br />
• RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />
• RFID-Software / Middleware<br />
• Software zum Erstellen von<br />
Etiketten & Barcodes<br />
• Systemintegration / Consulting<br />
• 2D-Code Lesesysteme<br />
Ihr direkter Kontakt zum Verlag:<br />
Tel.: +49 6074 920881<br />
E-Mail: pohl@ident.de<br />
anbieterverzeichnis 67<br />
ident 2/10
68<br />
anbieterverzeichnis<br />
Auto-ID<br />
beic Ident GmbH<br />
Hildesheimer Str. 19b<br />
D-38271 Baddeckenstedt<br />
Tel.: +49 5062 96599 0<br />
www.beic-ident.de<br />
BSR idware GmbH<br />
A-5020 Salzburg<br />
Jakob-Haringer-Straße 3<br />
Tel.: +43 (0)662 456323 0<br />
Fax: +43 (0)662 455937 99<br />
E-Mail: office@bsr.at<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
Huf Tools<br />
RFID Systeme, Geräte und Software<br />
Huf Tools GmbH Velbert<br />
Güterstraße 17<br />
42551 Velbert<br />
Kontakt: Veit Schröter<br />
Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />
Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />
info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />
ident 2/10<br />
ICS Identcode Systeme AG<br />
Sophie-Guyer-Str. 9, CH-8330 Pfaffikon<br />
Tel. +41/1/952 44 44<br />
Fax +41/1/952 44 00<br />
E-Mail: info@identcode.ch<br />
www.identcode.ch<br />
CH-1052 Le Mont-sur-Lausanne<br />
Tel. +41/21/651 98 98<br />
Fax +41/21/651 98 99<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
D-32051 Herford<br />
Oliver Warn<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax.: +49 5221 34222-10<br />
info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />
Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />
Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />
Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959<br />
verkauf@schk.de · www.schk.de<br />
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
SIMATIC Sensors<br />
RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors<br />
Barcode Drucker/Thermotransfer<br />
& Transferdrucker<br />
• RFID Drucker<br />
• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />
• Etikettiergeräte<br />
• Thermotransfer Folien<br />
• Etiketten<br />
Avery Dennison Deutschland GmbH<br />
Avery-Haus · D-85386 Eching<br />
Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />
printers@averydennison.com<br />
www.machines.averydennison.com<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Feinwerk- und Drucktechnik GmbH<br />
Kirchenstraße 38<br />
69239 Neckarsteinach<br />
Telefon 06229 700-0<br />
Telefax 06229 700-67<br />
E-Mail: info@fuddruck.de<br />
www.fuddruck.de<br />
Ingram Micro Distribution GmbH<br />
Weberstraße 2<br />
49134 Wallenhorst<br />
Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0<br />
Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50<br />
E-Mail: dcpos@ingrammicro.de<br />
www.ingrammicro-dcpos.de<br />
www.ingrammicro.de<br />
TSC Auto ID Technology<br />
EMEA GmbH<br />
Georg-Wimmer-Ring 25<br />
D- 85604 Zorneding<br />
Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00<br />
Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05<br />
E-Mail: info@tsceu.com<br />
www.tscprinters.com<br />
Das<br />
Anbieter verzeichnis<br />
Online<br />
www.ident.de<br />
Barcodelesegeräte /<br />
Mobile Erfassung<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de
Honeywell Scanning & Mobility<br />
Dornierstraße 2<br />
82178 Puchheim<br />
Deutschland<br />
Tel: +49-89-89019-0<br />
Fax: +49-89-89019-200<br />
E-Mail: info.germany@handheld.com<br />
www.honeywell.com/aidc/ident<br />
Motorola GmbH<br />
Enterprise Mobility Solutions<br />
Telco Kreisel 1<br />
65510 Idstein<br />
Telefon: 06126-9576-295<br />
Telefax: 06126-9576-999<br />
E-Mail: embinfo.emea@motorola.com<br />
www.motorola.com/de/unternehmen<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
D-32051 Herford<br />
Oliver Warn<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax.: +49 5221 34222-10<br />
info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />
TSC Auto ID Technology<br />
EMEA GmbH<br />
Georg-Wimmer-Ring 25<br />
D- 85604 Zorneding<br />
Tel.: +49 (0) 8106 / 37979 - 00<br />
Fax: +49 (0) 8106 / 37979 - 05<br />
E-Mail: info@tsceu.com<br />
www.tscprinters.com<br />
Barcode-Prüfgeräte<br />
Strichcodeprüfgeräte<br />
DataMatrix Prüfgeräte<br />
Für den mobilen Einsatz geeignet<br />
Messungen mit Laser oder Kamera<br />
REA Elektronik GmbH<br />
Teichwiesenstraße 1 · 64367 Mühltal<br />
T: +49 (0)6154 638-0 · E: reainfo@rea.de<br />
www.rea-verif ier.de<br />
Distribution / Reseller<br />
Ingram Micro Distribution GmbH<br />
Weberstraße 2<br />
49134 Wallenhorst<br />
Telefon: + 49 54 07/ 83 43 - 0<br />
Fax: + 49 54 07/ 83 43 - 50<br />
E-Mail: dcpos@ingrammicro.de<br />
www.ingrammicro-dcpos.de<br />
www.ingrammicro.de<br />
Warok GmbH<br />
Gassenäcker 2<br />
78052 Villingen-Schwenningen<br />
Tel.: + 49 (0)7721 20 26 30<br />
denise.spinney@warok.de<br />
www.warok.de<br />
Etiketten /<br />
Druck & Herstellung<br />
• RFID Drucker<br />
• Thermo/Thermotransfer Drucker<br />
• Etikettiergeräte<br />
• Thermotransfer Folien<br />
• Etiketten<br />
Avery Dennison Deutschland GmbH<br />
Avery-Haus · D-85386 Eching<br />
Tel (08165) 925-0 · Fax (08165) 64 360<br />
printers@averydennison.com<br />
www.machines.averydennison.com<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
We make labels work.<br />
Etiketten & Smart Label<br />
Barcode- & RFID-Lösungen<br />
Drucksysteme<br />
Etiketten-Spendesysteme<br />
Scanner & Software<br />
Tel. 0 81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Etiketten, auch mehrfarbig<br />
Thermo- u. Transferdrucker<br />
Thermotransfer-Bänder<br />
JOGRO ETIKETTEN GMBH<br />
Landemert 2<br />
58840 Plettenberg<br />
Tel: 0 23 91/92 21-60<br />
Fax: 0 23 91/92 21-70<br />
E-Mail: Info@JOGRO.de<br />
anbieterverzeichnis 69<br />
Schneider-Kennzeichnung GmbH<br />
Lehmfeldstr. 7, 70374 Stuttgart<br />
Tel. 0711/953949-0, Fax 95394959<br />
verkauf@schk.de · www.schk.de<br />
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008<br />
Kennzeichnungssysteme<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
ident 2/10
70<br />
anbieterverzeichnis<br />
Lasermarkiersysteme<br />
TAUFENBACH GmbH<br />
Schauenburgerstraße 116<br />
D - 24118 Kiel<br />
Tel.: +49 (0) 431 5606 560<br />
sales@taufenbach.de<br />
www.taufenbach.de<br />
Logistiksoftware / SAPzertifizierterSystemintegrator<br />
SAP-Zertifizierte<br />
Softwarelösungen für die<br />
Intralogistik:<br />
• Drahtlose Funknetzwerke<br />
• Pick-by Voice<br />
• RFID-Lösungen<br />
Mobile Lösungen für Direktanbindung an<br />
SAP-Systeme mit fertigen Prozessen<br />
durch vollintegriertes Software-Tool.<br />
Best Practice Logistik und SAP<br />
www.mobisys.de<br />
Altrottstr. 26 / 69190 Walldorf<br />
Tel. 06227/ 8635-0 Fax -55<br />
E-Mail: info@mobisys.de<br />
Mowis® Mobiles Warenwirtschafts- und<br />
Informationssystem für die Lieferlogistik<br />
MOVIS Mobile Vision GmbH<br />
Ludwigstr. 76, D-63067 Offenbach<br />
Tel.:+49 69 823693-70<br />
Fax: +49 69 823693-72<br />
www.movis-gmbh.de<br />
Email: vertrieb@movis-gmbh.de<br />
ident 2/10<br />
Optische<br />
Identifikationssysteme<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
SIMATIC Sensors<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />
Radiofrequenz<br />
Identifikations systeme<br />
(RFID)<br />
HID Global GmbH<br />
Am Klingenweg 6 A<br />
D-65396 Walluf<br />
Tel.: +49 6123 791 0<br />
Fax: +49 6123 791 199<br />
www.hidglobal.com<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Contrinex GmbH<br />
Herr Norbert Matthes<br />
Lötscher <strong>Weg</strong> 104<br />
D-41334 Nettetal<br />
Tel: 02153-7374-0<br />
Fax: 02153-7374-55<br />
info@contrinex.de<br />
www.contrinex.de<br />
deister electronic GmbH<br />
Hermann-Bahlsen Str. 11<br />
30890 Barsinghausen<br />
Tel.: +49 (0) 51 05/51 61 11<br />
Fax: +49 (0) 51 05/51 62 17<br />
E-Mail: info@deister-gmbh.de<br />
www.deister.com<br />
siehe<br />
Etiketten<br />
Elektroniksystemund<br />
Logistik-GmbH<br />
Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />
Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />
E-Mail: marketing@esg.de<br />
www.esg.de<br />
EURO I.D.<br />
Identifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
Metternicher Straße 4<br />
D-53919 Weilerswist<br />
Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />
e-mail: info@euroid.com<br />
http://www.euroid.com<br />
GERA-IDENT<br />
APPLICATION FOCUSED RFID<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
YOUR RFID CONNECTION<br />
Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera<br />
Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />
E-Mail: info@gera-ident.com<br />
Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />
Herr Ramin Hassan<br />
www.gera-ident.com<br />
Huf Tools<br />
www.dynamic-systems.de<br />
FEIG ELECTRONIC GmbH<br />
Lange Straße 4<br />
D-35781 Weilburg<br />
Tel.: 06471/3109-0<br />
Fax.: 06471/3109-99<br />
e-mail: obid@feig.de<br />
http://www.feig.de<br />
RFID Systeme, Geräte und Software<br />
Huf Tools GmbH Velbert<br />
Güterstraße 17<br />
42551 Velbert<br />
Kontakt: Veit Schröter<br />
Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />
Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />
info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />
iDTRONIC GmbH<br />
Donnersbergweg 1<br />
67059 Ludwigshafen<br />
Germany<br />
Tel.: +49.621.66900-940,<br />
Fax: +49.621.66900-949<br />
info@idtronic.de · www.idtronic.de<br />
Kathrein-Werke KG<br />
Anton-Kathrein-Str. 1-3<br />
83004 Rosenheim<br />
Hr. Thomas Brunner<br />
Tel.: +49-8031-184794<br />
Fax: +49-8031-18452794<br />
E-Mail: rfid@kathrein.de<br />
www.kathrein.de<br />
Meshed Systems GmbH<br />
Alte Landstrasse 21<br />
85521 Ottobrunn<br />
Tel.:+49-(0)89-6666 5124<br />
www.meshedsystems.com<br />
info2@meshedsystems.com<br />
microsensys GmbH<br />
RFID in motion<br />
In der Hochstedter Ecke 2<br />
D – 99098 Erfurt<br />
Tel.: +49 361 59874 0<br />
Fax: +49 361 59874 17<br />
E-Mail: marketing@microsensys.de<br />
www.microsensys.de<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
D-32051 Herford<br />
Oliver Warn<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax.: +49 5221 34222-10<br />
info@nordicid.de · www.nordicid.de
����������������<br />
������������� ���<br />
����������������<br />
��� �������������<br />
�������� ��� ������� � ���� ����<br />
���������������������������<br />
������������� � ������������<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
SIMATIC Sensors<br />
RFID-Systeme für Produktion und Logistik<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors/rf<br />
TECTUS Transponder Technology GmbH<br />
Eurotec-Ring 39, D-47445 Moers Germany<br />
Tel.: +49 (0) 2841 979 660<br />
Fax: +49 (0) 2841 979 6610<br />
info@tec-tus.de · www.tec-tus.de<br />
ident<br />
Seit 15 Jahren das Forum<br />
der Auto-ID Branche<br />
und der <strong>Weg</strong>weiser für<br />
Anwender.<br />
www.ident.de<br />
Ihr kompetenter Partner für<br />
RFID IQ-Tag ® Produkte und<br />
individuelle Produktlösungen<br />
X-ident technology<br />
Kreuzauer Straße 33<br />
52355 Düren<br />
Tel: +49 (0)2421 597-324<br />
Fax: +49 (0)2421 597-327<br />
info@x-ident.com<br />
www.x-ident.com<br />
RFID-Datenträger / Label /<br />
Transponder<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Elatec GmbH - IDS<br />
Frau Nicole Becker<br />
Max-Planck-Str. 16<br />
82223 Eichenau<br />
Tel.: 08141 53498 0<br />
Fax: 08141 53498 29<br />
RFID@elatecworld.com<br />
www.elatecworld.com<br />
EURO I.D.<br />
Identifikationssysteme<br />
GmbH & Co. KG<br />
Metternicher Straße 4<br />
D-53919 Weilerswist<br />
Tel.: 02254-94090 · Fax: 02254-940970<br />
e-mail: info@euroid.com<br />
http://www.euroid.com<br />
Transponder, Karten, Labels<br />
Alle Frequenzen und Bauformen<br />
Sonderanfertigungen<br />
Fis Organisation GmbH<br />
Am Stadtrand 52 - 22047 Hamburg<br />
www.fiscard.de / info@fiscard.de<br />
Telefon: +49 40 669616 - 0<br />
Labels, Tickets, Tags and more…<br />
GERA-IDENT<br />
APPLICATION FOCUSED RFID<br />
GERA-IDENT GmbH<br />
YOUR RFID CONNECTION<br />
Clara-Zetkin-Straße 14 • 07545 Gera<br />
Tel: 0365 830 700 0 • Fax: 0365 830 700 29<br />
E-Mail: info@gera-ident.com<br />
Ansprechpartner: Herr Dr. Klaus Nitsche<br />
Herr Ramin Hassan<br />
www.gera-ident.com<br />
RFID Konzepte<br />
• RFID-Komplettsysteme<br />
• Transponderetiketten<br />
• Projektmanagement<br />
herpa print GmbH<br />
Niedermiebach 71 · 53804 Much<br />
Tel. (0 22 45) 9 16 30 · Fax (0 22 45) 916 36<br />
www.herpa-print.de · e-mail: info@herpa-print.de<br />
SMARTRAC TECHNOLOGY GMBH<br />
Albstrasse 14, D-70597 Stuttgart<br />
Kontakt: Uwe Adamczyk<br />
Tel.: +49 (0)711 / 656 926-10<br />
Fax: +49 (0)711 / 656 926-11<br />
eMail: sales-europe@smartrac-group.com<br />
www.smartrac-group.com<br />
RFID-Schreib-/Lesegeräte<br />
anbieterverzeichnis 71<br />
Elatec GmbH - IDS<br />
Frau Nicole Becker<br />
Max-Planck-Str. 16<br />
82223 Eichenau<br />
Tel.: 08141 53498 0<br />
Fax: 08141 53498 29<br />
RFID@elatecworld.com<br />
www.elatecworld.com<br />
Nordic ID GmbH<br />
Heidestraße 50<br />
D-32051 Herford<br />
Oliver Warn<br />
Tel.: +49 5221 34222-0<br />
Fax.: +49 5221 34222-10<br />
info@nordicid.de · www.nordicid.de<br />
RFID-Software /<br />
Middleware<br />
IdentPro GmbH<br />
Südstraße 31<br />
D-53757 Sankt Augustin<br />
Tel.: +49(0) 2241 / 866 39 20<br />
Email: info@identpro.de<br />
www.identpro.de<br />
RF-iT Solutions GmbH<br />
Herr Robert Paulus<br />
Hans Resel Gasse 17a<br />
A - 8020 Graz<br />
Tel.: (+43) 316-711111<br />
Fax: (+43) 316-711111 900<br />
www.rf-it-solutions.com<br />
ubigrate GmbH<br />
Herkulesstr. 1, 01277 Dresden<br />
Dr. Mario Neugebauer,<br />
Leiter Projektentwicklung<br />
Tel.: (0351) 21187-26, Fax: -28<br />
E-Mail: mario.neugebauer@ubigrate.com<br />
www.ubigrate.com<br />
ident 2/10
72<br />
Antwortfax +49 6074 93334<br />
a n b i e t e r v e r z e i c h n i s<br />
Software zum Erstellen<br />
von Etiketten & Barcodes<br />
cab Produkttechnik<br />
GmbH & Co KG<br />
Wilhelm-Schickard-Str. 14<br />
D-76131 Karlsruhe<br />
Tel. 0721 6626-283, Fax 6626-249<br />
Internet: www.cab.de<br />
e-mail: info@cab.de<br />
Wenn Etikettendruck einfach<br />
Einfach sein soll<br />
NiceLabel Germany GmbH<br />
Liebknechtstr. 29<br />
63 179 Obertshausen<br />
Germany<br />
Tel.: +49-(0)6104-405 400<br />
Fax: +49-(0)6104-405 40-20<br />
E-Mail: info@nicelabel.de<br />
Internet: http://www.nicelabel.de<br />
Software zum Erstellen<br />
von Etiketten & Barcodes<br />
Will Software GmbH<br />
Finkenweg 36a<br />
D-35647 Waldsolms<br />
Tel: 06085 / 98119-0<br />
Fax: 06085 / 98119-3<br />
www.will-software.com<br />
info@will-software.com<br />
ident Anbieterverzeichnis<br />
Paket (Print & Online)<br />
Systemintegration /<br />
Consulting<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen<br />
crossmedial, unseren Heftlesern und<br />
unseren Besuchern auf der Homepage ident.de<br />
• Höhe 40mm pro Ausgabe und Rubrik € 140,-<br />
Jede weitere Rubrik € 70,-<br />
• Höhe 50mm pro Ausgabe und Rubrik € 180,-<br />
Jede weitere Rubrik € 90,-<br />
• Höhe 6 0mm pro Ausgabe € 200,-<br />
Jede weitere Rubrik € 100,-<br />
Die Laufzeit Ihres Eintrages / Ihrer Einträge beträgt<br />
zunächst 7 aufeinander folgende Ausgaben und<br />
verlängert sich bis auf Widerruf, falls nach der 7.<br />
Ausgabe keine Kündigung der Einträge erfolgen<br />
sollte. Die Fakturierung erfolgt für 7 Ausgaben<br />
(1 Jahr) im voraus.<br />
Tel.: +49 6074 920881<br />
E-Mail: pohl@ident.de<br />
i d e n t 2 / 1 0<br />
Elektroniksystemund<br />
Logistik-GmbH<br />
Tel: +49 (89) 92 16 22 53<br />
Fax: +49 (89) 92 16 22 36<br />
E-Mail: marketing@esg.de<br />
www.esg.de<br />
Felix Schoeller<br />
Supply Chain Technologies GmbH & Co KG<br />
Burg Gretesch<br />
D-49086 Osnabrück<br />
Tel.: +49 (0) 541-3800-0<br />
Fax: +49 (0) 541-3800-180<br />
www.Felix-Schoeller-SCT.com<br />
SCT@Felix-Schoeller.com<br />
Huf Tools<br />
RFID Systeme, Geräte und Software<br />
Huf Tools GmbH Velbert<br />
Güterstraße 17<br />
42551 Velbert<br />
Kontakt: Veit Schröter<br />
Tel.: +49 (0) 2051 2767-0<br />
Fax.: +49 (0) 2051 2767-1733<br />
info@huf-tools.de www.huf-tools.de<br />
Pick-by-Voice, Fahrzeugterminals,<br />
ID-Technik, Produkt- / Lagerauszeichnung<br />
perdictum GmbH + Co KG<br />
Fallgatter 1<br />
D- 44369 Dortmund<br />
Tel.: +49 231 5194440<br />
Fax: +49 231 5194499<br />
info@perdictum.com<br />
www.perdictum.com<br />
Wir bestellen einen Eintrag:<br />
Das<br />
Anbieter verzeichnis<br />
Online<br />
www.ident.de<br />
2D-Code Lesesysteme<br />
Barcodat GmbH<br />
Robert-Bosch-Straße 13<br />
D-72280 Dornstetten<br />
Tel.: 0 74 43 / 96 01-0,<br />
Fax: 0 74 43 / 39 99<br />
www.barcodat.de<br />
info@barcodat.de<br />
Höhe 40 mm Höhe 50 mm Höhe 60 mm<br />
We make labels work.<br />
Tel.: +49 (0)81 53 / 90 96-0<br />
E-Mail: info@dynamic-systems.de<br />
www.dynamic-systems.de<br />
Siemens AG<br />
Industry Sector<br />
SIMATIC Sensors<br />
Codelesesysteme<br />
Gleiwitzer Str. 555<br />
D-90475 Nürnberg<br />
Tel: 0911/895-0<br />
Fax: 0911/895-2132<br />
info.simatic-sensors@siemens.com<br />
www.siemens.de/simatic-sensors/mv<br />
In der/n Rubrik/en _________________________________________________<br />
Firma: ___________________________________________________________<br />
Straße: ______________________ Ort: ______________________________<br />
E-Mail: __________________________________________________________<br />
Ansprechpartner: _________________________________________________<br />
_________________________________________________________________<br />
Datum Unterschrift
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
18<br />
19<br />
20<br />
21<br />
22<br />
23<br />
24<br />
25<br />
26<br />
26<br />
27<br />
28<br />
29<br />
30<br />
02<br />
03<br />
04<br />
05<br />
06<br />
07<br />
08<br />
09<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
APRIL 2010<br />
MAI 2010<br />
2010 2010<br />
12.04. - 15.04.2010<br />
Printed Electronics & Photovoltaics<br />
Europe, Dresden<br />
Int. Konferenz und Ausstellung für gedruckte<br />
und organische Elektronik und Photovoltaik<br />
Tel. +49 351 2050 2680<br />
www.idtechex.com/Dresden<br />
15.04.2010<br />
Tag der Logistik der BVL,<br />
(deutschlandweit)<br />
Tag der Logistik – eine Initiative der<br />
Bundesvereinigung Logistik (BVL)<br />
www.tagderlogistik.de<br />
15.04. – 16.04.2010<br />
19. Deutscher Materialfluss-Kongress,<br />
München<br />
VDI Wissensforum IWB GmbH<br />
Kongress mit Fachausstellung<br />
Tel.: +49 211 6214403<br />
www.materialflusskongress.de<br />
19.04. – 23.04.2010<br />
HANNOVER MESSE, Hannover<br />
Deutsche Messe AG<br />
Messegelände, 30521 Hannover<br />
Tel.: +49 511 890<br />
www.hannovermesse.de<br />
27.04.2010<br />
Transponder Roadshow 2010, Heidelberg<br />
Crowne Plaza Heidelberg<br />
IBC Informa Business<br />
Communication GmbH<br />
Tel.: +49 211 96863754<br />
www.transponder-roadshow.de<br />
04.05. – 06.05.2010<br />
EURO ID 2010, EXPO XXI Expocentre,<br />
Köln<br />
6. Int. Fachmesse &Wissensforum für Auto-ID<br />
Technologien<br />
Mit Tracking & Tracing Theatre (TT&T)<br />
Mit AIM-Gemeinschaftsstand<br />
Tel.: +49 211 96863754<br />
www.euro-id-messe.de<br />
05.05. – 06.05.2010<br />
easyFairs VERPACKUNG SÜD, Sinsheim<br />
easyFairs Deutschland GmbH<br />
Tel.: +49 89 127165200<br />
www.easyfairs.com<br />
18<br />
19<br />
20<br />
21<br />
22<br />
23<br />
24<br />
25<br />
26<br />
26<br />
27<br />
28<br />
29<br />
30<br />
31<br />
05<br />
06<br />
07<br />
08<br />
09<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
18<br />
19<br />
20<br />
21<br />
22<br />
23<br />
24<br />
25<br />
MAI 2010<br />
JUNI 2010<br />
18.05. – 20.05.2010<br />
SENSOR+TEST, Nürnberg<br />
Int. Messe für Sensorik, Mess- und<br />
Prüftechnik<br />
AMA Service GmbH<br />
Tel.: +49 5033 96390<br />
info@sensorfairs.de<br />
www.sensor-test.de<br />
19. – 20.05.2010 easyFairs<br />
VERPACKUNG West, Dortmund<br />
easyFairs Deutschland GmbH<br />
Tel.: +49 89 127165200<br />
Fax: +49 89 127165111<br />
gunnar.kuechler@easyfairs.com<br />
www.easyfairs.com<br />
31.05. – 02.06.2010<br />
LOPE-C, Frankfurt am Main<br />
Int. Konferenz und Ausstellung<br />
für die organische und gedruckte<br />
Elektronikindustrie.<br />
Congress Center der Messe<br />
Fr ankfurt a. M.<br />
Tel.: +49 611 9516618<br />
www.mfa.de<br />
www.lope-c.com<br />
www.oe-a.org<br />
08.06. – 11.06.2010<br />
AUTOMATICA, München<br />
Int. Fachmesse für Automation und<br />
Mechatronik<br />
Neue Messe München<br />
Tel.: +49 89 949 11538<br />
www.automatica-muenchen.de<br />
15.06. – 18.06.2010<br />
Optatec, Frankfurt am Main<br />
Int. Fachmesse Optischer Technologien,<br />
Komponenten, Systeme und Fertigung<br />
P.E. Schall GmbH<br />
Tel.: +49 7025 92060<br />
www.optatec-messe.de<br />
15.06. – 16.06.2010<br />
RFID SysTech 2010, Ciudad Real (ES)<br />
European Workshop on RFID Systems and<br />
Technologies<br />
Universität La Mancha<br />
Tel.: +49 9131 8525107<br />
www.rfid-systech.org<br />
12<br />
13<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
03<br />
04<br />
05<br />
06<br />
07<br />
08<br />
05<br />
06<br />
07<br />
08<br />
09<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
18<br />
19<br />
20<br />
21<br />
22<br />
23<br />
24<br />
25<br />
26<br />
26<br />
27<br />
28<br />
29<br />
30<br />
JUNI 2010<br />
JULI 2010<br />
SEPTEMBER 2010<br />
2010<br />
16.06. - 17.06.2010<br />
5. Wissenschaftssymposium<br />
Logistik, Darmstadt<br />
Veranstaltet von der BVL<br />
(Bundesvereinigung Logistik e.V.)<br />
Tel.: +49 421 173840<br />
www.bvl.de<br />
07.07. – 08.07-2010<br />
SicherheitsExpo, München<br />
Sicherheits-Messe für<br />
Sicherheitstechnik, Gebäudesicherheit<br />
und Brandschutz<br />
Tel.: +49 89 88 94 93 70<br />
www.sicherheitsexpo.de<br />
14.09 – 15.09.2010<br />
Dortmunder Gespräche, Dortmund<br />
<strong>Der</strong> Logistik und IT-Event<br />
Veranstaltet von BVL,<br />
Fraunhofer-Institut IML und<br />
BITKOM<br />
Tel.: +49 231 9743193<br />
www.do-ge.de<br />
15.09. – 17.09.2010<br />
8. Logistics Network Congress,<br />
Hannover<br />
Logistic Network Consultants (LNC) GmbH<br />
Tel.: +49 511 35779218<br />
www.Logistics-Network.de<br />
13.09. – 16.09.2010<br />
MOTEK, Stuttgart<br />
Int. Fachmesse für Montage- und<br />
Handhabungstechnik<br />
P.E. Schall GmbH<br />
Tel.: +49 7025 92060<br />
www.motek-messe.de<br />
termine 73<br />
21.09. – 23.09.2010<br />
DMS EXPO, Köln<br />
Fachmesse und -konferenz für Enterprise<br />
Content- und Dokumentenmanagement<br />
Koelnmesse GmbH<br />
Tel.: +49 221 8212376<br />
www.dms-expo.de<br />
Weitere Termine: www.ident.de<br />
ident 2/10
74<br />
inserentenverzeichnis<br />
Themenplan ident 2010*<br />
Ausgabe 3<br />
19.04.<br />
Ausgabe 4<br />
14.06.<br />
Ausgabe 5<br />
06.09.<br />
Ausgabe 6<br />
18.10.<br />
Ausgabe 7<br />
22.11.<br />
Jahrbuch ident<br />
Jahrbuch<br />
15.12.<br />
2011<br />
ident Anwendungsgebiet Technologieschwerpunkt Messen und Veranstaltungen<br />
Automatisierung<br />
Warenwirtschaft<br />
Materialfluss<br />
Systemintegration<br />
Verpackung<br />
Produktsicherheit<br />
Handel & Distribution<br />
Gesundheitswesen<br />
Mobilität<br />
Tracking & Tracing<br />
* Themen unter Vorbehalt<br />
Inserentenverzeichnis<br />
Das Leistungsprofil<br />
der Auto-ID Branche<br />
Euro ID Spezial<br />
RFID-Systeme<br />
Polymer-Elektronik<br />
Lokalisierung (RTL/GPS)<br />
RFID Spezial<br />
Pick by voice<br />
Bestandsmanagement<br />
EAN / EPC Anwendungen<br />
FachPack & LogIntern Spezial<br />
Smartcards<br />
Kommissionierung<br />
Drucken & Applizieren<br />
Logistiksoftware Spezial<br />
Mobile-Tagging<br />
Intelligente Objekte<br />
Artikelsicherung (EAS & RFID)<br />
Barcode (1D/2D) Spezial<br />
Datenfunk<br />
Industriescanner & Drucker<br />
Near Field Communication (NFC)<br />
Firmenpräsentationen<br />
Fachbeiräge (Barcode, RFID, etc.)<br />
Stand der Technik & Standards<br />
Anbieterverzeichnis & Auto-ID Glossar<br />
Avery Dennison 37<br />
Carema 5<br />
Datamax O‘Neill 51<br />
Deister 13<br />
Hannover Messe 2. Umschlagseite<br />
Harting 39<br />
IBC Euroforum Beilage<br />
IdentPro Titelseite<br />
idTechex 59<br />
IIE 7<br />
Ingram Micro 4. Umschlagseite<br />
Lope-C 61<br />
NordicID 11<br />
Paul Leibinger 9<br />
TSC 47<br />
Wolke 49<br />
ident 2/10<br />
EURO ID 2010 (04.05. – 06.05.)<br />
LOPE-C (31.05 – 02.06.)<br />
AUTOMATICA (08.06. - 11.06.)<br />
SicherheitsExpo (07.07. - 08.07.)<br />
MOTEK (13.09 – 16.09.)<br />
Dortmunder Gespräche (14.09. – 15.09.)<br />
FachPack + LogIntern (28.09. – 30.09.)<br />
Security (05.10. – 08.10.)<br />
Dt. Logistik-Kongress (20.10. – 22.10.)<br />
VISION (09.11. – 11.11.)<br />
Electronica (09.11. – 12.11.)<br />
MEDICA (17.11. – 20.11.)<br />
SPS/IPC/DRIVES (23.11. – 25.11.)<br />
LogiMAT (01.03. – 03.03.2011)<br />
Liebe Anzeigenkunden,<br />
die ident nimmt Ihre Anzeigen<br />
in digitaler Form entgegen.<br />
Bitte stellen Sie uns ihre Anzeigen,<br />
in Form von hochauflösenden<br />
(300dpi bei 100%) PDFs, TIFFs oder<br />
JPGs (hohe Qualität) <strong>zur</strong> Verfügung.<br />
Zur Datenübetragung verwenden<br />
Sie bitte folgende E-Mail:<br />
mail@raum-x.de
Abo<br />
Mit dem ABO<br />
immer im Vorteil !<br />
Die ident kommt sieben mal im Jahr<br />
sowie ein Jahrbuch der Branche<br />
direkt ins Haus.<br />
Sie erhalten kompetent aufbereitete<br />
Anwendungsberichte, aktuelle<br />
Fachinformationen, ausführliche<br />
Produkt be schrei bungen und<br />
Branchen news aus dem gesamten<br />
Bereich der Automatischen<br />
Identifikation und Datenerfassung.<br />
Die ident verbindet branchenübergreifend<br />
Informationen aus Wissenschaft,<br />
Industrie und Anwendung.<br />
Ein gut strukturiertes Anbieterverzeichnis<br />
– der ident Markt – sorgt<br />
für den direkten Draht <strong>zur</strong> Branche.<br />
Ident Verlag & Service GmbH<br />
ident-Leserservice<br />
Heinrich-Heine-Straße 5<br />
D-63322 Rödermark<br />
Tel.: +49 6074 920881<br />
Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: vdl@ident.de<br />
Internet: www.ident.de<br />
ident<br />
ident Abonnement<br />
Bitte liefern Sie mir ab sofort die ident zum Abo-Preis<br />
von € 70,– im Jahr inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten<br />
(= 7 Ausgaben und ein Jahrbuch). Das Abo verlängert<br />
sich nur dann um ein Jahr, wenn es nicht 8<br />
Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres gekündigt wird.<br />
_______________________________________<br />
Firma<br />
_______________________________________<br />
Name<br />
_______________________________________<br />
Vorname<br />
_______________________________________<br />
Position<br />
_______________________________________<br />
Branche<br />
_______________________________________<br />
E-Mail<br />
_______________________________________<br />
Straße / Postfach<br />
_______________________________________<br />
PLZ / Ort<br />
_______________________________________<br />
Datum / 1. Unterschrift<br />
Garantie: Diese Vereinbarung kann innerhalb von<br />
10 Tagen schriftlich bei der Ident Verlag & Service<br />
GmbH widerrufen werden.<br />
Gesehen, gelesen, unterschrieben<br />
_______________________________________<br />
Datum / 2. Unterschrift<br />
Sie zahlen erst nach Erhalt der Rechnung oder per<br />
Bankeinzug:<br />
_______________________________________<br />
Kontonummer<br />
_______________________________________<br />
Bankinstitut / Bankleitzahl<br />
inserentenverzeichnis 75<br />
Impressum<br />
ident<br />
Das führende Anwendermagazin für<br />
Automatische Datenerfassung & Identifikation<br />
Es erscheinen 7 Ausgaben und ein Jahrbuch pro Jahr.<br />
Offizielles Organ der AIM-D e. V.<br />
Herausgeber:<br />
Ident Verlag und Service GmbH<br />
Heinrich-Heine-Str. 5, 63322 Rödermark, Germany<br />
Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: vdl@ident.de, Internet: www.ident.de<br />
Chefredakteur:<br />
Dipl.-Ing. Thorsten Aha (V.i.S.d.P)<br />
Durchstr. 75, 44265 Dortmund, Germany<br />
Tel.: +49 231 72546090, Fax: +49 231 72546091<br />
E-Mail: aha@ident.de<br />
Redaktion:<br />
Tim Rösner<br />
Prof. Dr.-Ing. Klaus Krämer<br />
Thomas Wöhrle (freier Journalist)<br />
Maria Meriemque-Aha (Marketing)<br />
Verlagsleiter:<br />
Eckhard von der Lühe<br />
Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: vdl@ident.de<br />
Anzeigenleiter:<br />
Bernd Pohl<br />
Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: pohl@ident.de<br />
Abo-/Leserservice:<br />
Karin von der Lühe<br />
Tel.: +49 6074 920881, Fax: +49 6074 93334<br />
E-Mail: vdl@ident.de<br />
Redaktionsbeirat:<br />
Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer AIM-D e.V.<br />
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, IDH / VVL e.V.<br />
Bernhard Lenk, Datalogic Automation GmbH<br />
Heinrich Oehlmann, Eurodata Council<br />
Peter M. Pastors, Institut für angewandte Kybernetik<br />
und interdisziplinäre Systemforschung<br />
Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer IML<br />
Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender AIM-D<br />
Herstellung: Strube OHG, Stimmerswiesen 3, 34587 Felsberg<br />
Gestaltung und Umsetzung:<br />
RAUM X – Agentur für kreative Medien<br />
Huckarder Straße 12, 44147 Dortmund, Germany<br />
Tel.: +49 231 84796035, Fax: +49 231 84796036<br />
E-Mail: mail@raum-x.de, www.raum-x.de<br />
Bezugsbedingungen:<br />
Jahresabonnement Euro 70,- und Einzelheft außerhalb des Abonnements<br />
Euro 12,- zuzüglich Versandkosten, inkl. 7% MwSt. Ausland auf Anfrage.<br />
Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, falls nicht 8<br />
Wochen vor Ende des Bezugsjahres die Kündigung erfolgt ist.<br />
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Rödermark.<br />
© Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark.<br />
ident ist eine eingetragen Marke der Ident Verlag & Service GmbH.<br />
Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen<br />
sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen<br />
Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustim mung des Verlages unzulässig<br />
und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzungen,<br />
Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen<br />
Systemen. <strong>Der</strong> Verlag gestattet die Übernahme von ident-Texten in Datenbestände,<br />
die ausschließlich für den privaten Gebrauch eines Nutzers bestimmt<br />
sind. Die Übernahme und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken bedarf der<br />
schriftlichen Zustimmung durch die Ident Verlag & Service GmbH.<br />
Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des jeweiligen<br />
Autors wieder und decken sich nicht notwendigerweise mit der Auffassung<br />
der Redaktion. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit<br />
vollständiger Anschrift / E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen.<br />
Die ident-Redaktion und die Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />
übernehmen trotz sorgfältiger Beschaffung und Bereitstellung keine Gewähr für<br />
die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der Inhalte. Für den Fall, dass<br />
in ident unzutreffende Informationen veröffentlicht oder in Programmen oder<br />
Datenbanken Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober<br />
Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht.<br />
Alle Anbieter von Beiträgen, Fotos, Illustrationen stimmen der Nutzung in der<br />
Zeitschrift ident, im Internet und auf CD-ROM zu. Alle Rechte einschließlich<br />
der weiteren Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken liegen bei der Ident<br />
Verlag & Service GmbH, Rödermark. Für Unverlangt eingesandte Manuskripte<br />
und Fotomaterial wird keine Haftung übernommen und können von<br />
der Redaktion nicht <strong>zur</strong>ückgesandt werden.<br />
Bestellungen beim Buch- oder Zeitschriftenhandel oder<br />
beim Verlag, ISSN 1432-3559<br />
Erklärung gem. § 5 des hessischen Pressegesetzes:<br />
Ident Verlag & Service GmbH, Rödermark<br />
ISSN 1432-3559
76<br />
inserentenverzeichnis<br />
Alles passt perfekt zusammen.<br />
Intermec bietet als einziger Hersteller<br />
ein komplettes Auto-ID Produktportfolio.<br />
Dazu gehören Scanner, mobile Computer,<br />
Barcode-Drucker (mobil und<br />
stationär) und Media, WLAN, RFID<br />
(mobile und fest verbaute RFID Lesegeräte,<br />
RFID Drucker, Tags & Labels),<br />
Service & Support.<br />
Intermec verfügt über mehr als 40 Jahre<br />
Erfahrung in diesem Markt und hält<br />
im Bereich RFID weltweit die meisten<br />
Patente.<br />
Work with the specialists<br />
Better<br />
together<br />
Auto-ID von Intermec<br />
Ingram Micro Distribution GmbH I DC/POS Division Germany<br />
Weberstraße 2<br />
DE-49134 Wallenhorst<br />
Tel. +49 54 07 - 83 43 - 0<br />
Fax +49 54 07 - 83 43 - 50<br />
dcpos@ingrammicro.de<br />
www.ingrammicro-dcpos.de