SChwERPUNKT - Midrange Magazin

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mai 2008MARKTÜBERSICHTLeistungsfähige Logistik 44Verbatim setzt auf PRO’GROS von CPLVertrauen und Sicherheit 46Skretting ist mit Lawson auf ErfolgskursDas Lager online im Griff 48RFID-Technik von trend SWM bei M. BuschSERVICEAutoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49Glosse, Vorschau, Impressum 50WarenwirtschaftssystemeIn der Logistikkette ist eine leistungsstarke, stabile, aberzugleich auch offene und anpassungsfähige Software-Plattform und Systemarchitektur ein Muss. Wir stellenAnbieter und Lösungen vor. Û Seite 44MIDRANGE ONLINEMidrange Jobbörseist die neue Stellen-Börse für IT-Professionals undUnternehmen, die auf der Suche nach personellerVerstärkung sind.Ûwww.midrange-jobs.deMidrangeEventAuf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,Firmenveranstaltungen, Messen und Symposienfein säuberlich sortiert.Ûwww.midrange-event.deFrage des MonatsIn der Frage des Monats erfassen wir aktuelleTrends und Strömungen des IT-Marktes und fragendiese online ab. Ihre Meinung ist uns wichtig!Ûwww.midrange.de05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN5


MIDRANGE AKTUELLTICKERiNN-Partner-Camp 2008Û Statt passivem Vortragskonsumsteht auch dieses Mal wieder der aktiveErfahrungsaustausch zwischen Entwicklern,Vordenkern, Anbietern undAnwendern im Vordergrund, wenn dieiSeries Nation Network (iNN) die zweiteAuflage des Partner-Camps einläutet.Die Veranstaltung wird dieses Jahr amIBM benennt HA-Portfolio umÛ IBM hat eine neue Familie von Hochverfügbarkeitslösungen,genannt Power-HA, eingeführt, die Kunden dabei helfenkönnen, die Systemverfügbarkeit undbuchvorstellung8. und 9. Mai wieder im Dolce-Hotel inBad Nauheim stattfinden.www.inn-partner-camp.de-leistung für AIX, i und Linuxbetriebssystemedurch Plattenclustering, logischeReplikation und weitere Möglichkeiten zuoptimieren. Für eine bessere Integrationmit dem IBM Power SystemsSoftware-Portfolio wird aus dem„IBM High Availability ClusterManagement Program for AIXand Linux“ jetzt „Power HA forAIX and PowerHA for Linux“ undaus dem „IBM High AvailabilitySolutions Manager for i5/OS“„Power HA for i“.www.ibm.deWalter Becker, Carmen Rasche, Klaus-Peter Luttkus, Ronald Böhmer, Jörg ZeigSystem i5 Softwareentwicklung und -modernisierungSoftware-ArchitekturenWDSC-Oberfläche, SchichtenmodelleKlassische AnwendungsentwicklungRPG, Cobol, CL, APIsAnwendungsmodernisierungUser Interfaces, Webfacing, HATS,Webservice, ILE (Objektkonzepte)Web-ProgrammierungJSP, PHP, HTMLClient/Server-ProgrammierungJava, Eclipse, VARPG, .NetSQL und DatenbankEmbedded SQL, Stored ProceduresXML on System ióóóóóóóÛ www.midrange-shop.comÛ Infor erweitert Infor ERP COM.Infor hat die neue Version derERP-Lösung Infor ERP COM mit erweitertenFunktionalitäten für Fertigungsunternehmenin der Automobilindustrie,dem Maschinen- undAnlagenbau sowie in der Metall- undKunststoffverarbeitung vorgestellt.www.infor.de Û Neue Digitalplattformvon ProSiebenSat.1 Groupund IBM. Die beiden Unternehmenhaben einen Outsourcing-Vertragüber zehn Jahre mit einem Volumenvon über 200 Millionen Eurounterzeichnet. IBM wird alle IT-Business-Applikationen, die IT- undMedien systeme von ProSiebenSat.1Produktion übernehmen und ausbauen.www.ibm.de Û Infoniqa:Neues Dach für HR-Aktivitäten inDeutschland. Unter dem Dach derneugegründeten Infoniqa IT SolutionsGmbH bündelt die InfoniqaGruppe künftig in München alle Aktivitätenrund um ihre Lösungen fürdas Human Resource Management.www.infoniqa.com Û Innovationspreises2008 für Centurio i2i.1.600 Bewerbungen lagen für eineder begehrten Auszeichnungen vor.Das Tool Centurio i2i der EDV-BeratungLitters zur Echtzeitspiegelungvon Daten konnte die Jury überzeugenund gewann den Preis in derKategorie „System Management“.www.centuriodb.net Û Neu vonML: die iNEXT Suite. Mit der neuenLösung bietet die Ettlinger ML-Softwareein umfangreiches SoftwareundService-Paket an. Mit ihm könnenSystem i-Applikationen Schrittfür Schritt und sicher in die neue.NET-Welt integriert werden – ohnedass die Vorteile der bestehendenSoft- und Hardware verloren gehen.www.inext-suite.com+++ Monday Morning Ticker +++Jeden Montag versorgen wir Sie mit denaktuellsten News aus dem Midrange-Bereich. Registrieren Sie sich jetzt kostenlosunter Û www.midrange.de im Bereich„Online-Services“.6MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


Lagerprozesse in 3D visualisiertUm Lagerneubauten optimal zu entwerfen und Lagermodernisierungen zu planen, bietet dieWarehouse-Experten-Gruppe Ehrhardt + Partner (E+P) jetzt 3D-Visualisierungen an. So lassensich Lagerstrukturen und logistische Prozessabläufe realitätsnah abbilden.nser Ziel ist es, Kunden beim„ Aufbau U ihrer logistischen Vorhabenumfassend zu unterstützen.Die 3D-Visualisierungen sind einpraxisgerechtes Werkzeug, um Lagerstrukturenund logistische Prozessevirtuell zu testen, bevor großeInvestitionen getätigt werden“,erklärt Marco Ehrhardt, geschäftsführenderGesellschafter der Ehrhardt+ Partner-Gruppe. Darüber hinausdient die räumliche Darstellungals praktische Entscheidungshilfe fürProzessänderungen und Investitionen.Gerade bei der Modernisierung oderdem Neubau von Lagern vermittelt die3D-Visualisierung einen ausgezeichnetenEindruck, wie das zukünftigeLager effizient gestaltet werden kannund wie die logistischen Prozesse aussehenwerden. Verschiedene Faktoren,wie Material- und Informationsfluss,Lagerortstrategien oder Lager-Equipment,werden dabei untersucht undanalysiert. Im Rahmen von Modernisierungsprojektenkönnen zurückliegendeZeiträume im Hinblick auf ProblemundFehlerstellen analysiert werden.„So erreichen wir eine größtmöglicheRealitätsnähe und eine optimale Übersicht“,erläutert Ehrhardt.óEhrhardt + Partner GmbH & Co. KG,Boppard-Buchholzwww.ehrhardt-partner.comWolfgang KrappeGeschäftsführer der M. BUSCH GmbH & Co. KG„Wir von M. Busch haben schon immer großen Wert auf die steteWeiterentwicklung und Verbesserung von Organisation und Prozessengelegt. Auch im Rechnungswesen lassen wir daher in der Qualitätkeine Kompromisse zu: So werden wir, wie bereits an unseren Standortenin Deutschland, künftig auch in unserem Unternehmen in Ungarndie Lösungen von PORTOLAN auf der Basis von IBM System i einsetzen.Der internationale Anbieter von Finanz-und Controlling-Software istfür uns die erste Wahl.”WELTWEIT ERFOLGE VERBUCHENwww.PortolanCS.comInternationale Softwarelösungen für Finanzbuchhaltung und Controlling05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN7


MIDRANGE AKTUELLKöpfeDer deutsche Mittelstand blickt erheblich skeptischer in die Zukunft als in den vergangenenJahren: 28 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sich die Wirtschaftslage 2008verschlechtern wird, nur noch 31 Prozent erwarten eine positive Entwicklung. Trotzdemwollen die Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter einstellen und mehr investieren.Quelle: Studie „Mittelstandsbarometer 2008“ von Ernst & Young.Robert C. PaulPresident undChief OperatingOfficer,CompuwareCorporationBarbara LixVorstandsmitglied,Marketing- undVertriebsleiterin,Produktmanagerin,Cundus AGSiegfried HechtVetriebsleiter,STAS GmbHCompuware hat Robert C. Paul zumPresident und Chief Operating Officerernannt. Er leitet den Bereich Productsand Services sowie die Compuware2.0-Initiative. Zuvor war Bob Paul COObei Compuware Covisint. Er wird direktan den Vorstandsvorsitzenden und CEOPeter Kamanos, Jr. berichten.www.compuware.comSeit 1. Januar leitet Roland Schmid denneu geschaffenen Bereich BusinessDevelopment Trade bei der S&T Unternehmensgruppe.Der 45-Jährige wechseltvon der im Frühjahr 2007 von S&Tübernommenen IMG ins internationaleBusiness Development Team. Schmidverantwortet den Ausbau und die Entwicklungdes Geschäfts mit Lösungenfür Kunden im Groß- und Einzelhandel,der Logistik sowie der Konsumgüterindustrie.Zwischen 2002 und 2005war er CEO Europe der Contact CapitalGroup, davor Head Strategic Brandingder Winterthur Insurance. Der gebürtigeSchweizer startete seine Karriere 1982als Assistant of Board Executive derKondar Switzerland.www.snt-world.comRoland SchmidLeiter BusinessDevelopmentTrade,S&T Systemintegration&Techno logyDistribution AGBarbara Lix ist seit 1. Januar Mitglieddes Vorstandes der cundus AG. Sie verantwortetdie Bereiche Produktmanagementund -marketing sowie den Vertrieb.Lix ist Diplom-Kauffrau und verfügt übermehr als 30 Jahre Berufserfahrung in derIT- und Beratungsbranche. Nach demStudium der Wirtschaftswissenschaftenwar sie unter anderem bei Software AG,Siemens Nixdorf InformationssystemeAG und Siebel Systems GmbH in leitendenPositionen tätig.www.cundus.deThorsten Schlechtriem, IT- und SalesManager, wechselt zum 1. April von seinerPosition als Senior Account Managerder EMC Deutschland GmbH zum Beratungsunternehmenund Softwarehausebf. Er bringt hier seine Erfahrung ausverschiedenen Führungs- und Managementpositionenein. Vor seiner Tätigkeitbei EMC war er unter anderem bereitsbeim Systemhaus ADA, der NotesDevelopment GmbH und der MagirusDeutschland GmbH. Den Schwerpunktseiner neuen Aufgabe sieht er im Ausbauzukunftsfähiger Businessanwendungen.www.ebf.deThorstenSchlechtriemVertriebsleiter,ebf-EDV BeratungFöllmer GmbHSeit Anfang März verantwortet SiegfriedHecht sämtliche Vertriebsagenden desseit Anfang 2008 in Wels vertretenen BI-Anbieters Stas GmbH. Hecht ist gelernterInformations- und Kommunikationstechniker.Der 45-Jährige ist seit über20 Jahren in der IT-Branche beschäftigt.Zuletzt zeichnete er beim Stas-PartnerKoldt GmbH in München als Vertriebsleiterfür Vertrieb und Vermarktung derERP-Lösung ABAS verantwortlich.www.stas.deSeit 1. März ist Bernhard KoblischeckInfrastructure Senior Manager bei EDSItellium und Mitglied der erweitertenGeschäftsleitung. EDS hatte die ItelliumSystems & Services GmbH 2007 von derKarstadtQuelle AG, heute Arcandor AG,übernommen. Koblischeck verantwortetdie Transformation und den operativenBetrieb der Infrastruktur Dienstleistungenfür Arcandor. Der 48-Jährige ist seit25 Jahren in Managementpositionengroßer Konzerne tätig. Zehn Jahre verantworteteer den IT-Betrieb der Börsenstandorteder Deutschen Börse AG.www. eds.deBernhardKoblischeckInfrastructureSenior Manager,EDS DeutschlandGmbH8MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


workshopskalenderSecurity- und HA-TageBusiness Continuity wird oft nicht ernst genommen,obwohl die Abhängigkeit von derIT unaufhaltsam wächst. Erleben Sie dieMIDRANGE Security- und Hochverfügbarkeitstageam 27./28. Mai in Düsseldorf undekennen Sie, wo die Risiken Ihrer IT liegenund welche Sie bereits mit den BordmittelnIhres System i vermeiden können. ProfitierenSie vom Wissen unseres kompetentenReferenten Jörg Zeig und anderer führenderSpezialisten.InhaltSecurity Grundlagen im i5/OS: Basis, Sicherheitsstufen,Verschlüsselung, TCP/IP-Security, Neuerungen in V6R1.Benutzerrechtemanagement, Hardware-Verschlüsselungen, Security-Audits, Assessmentfür Sicherheitszustand, Passwordpolicy,Verbergen vertraulicher Daten, Schadcode-Abwehr,Sitzungscapturing …Verfügbarkeit: Grundlagen, Remote Journal,HASM (High Avalability Solutions Manager),IBM iCluster, Switchable iASPDisaster-Recovery, Daten-Management, Notfallhandbuch,Ausfall-Rechenzentrum, HA onDemand, Replizierung und LPAR (Hochverfügbarkeitmit einem System), Replicationover Distance, vorbeugen, Reduzierung/Eliminierung von Down Times …Event Termin, Ort Veranstalteri6/OS V6R1 – What’s hot? 5. 5. HH, 6. 5. K,7. 5. S, 8. 5. MRPG Special 6. 5. – 7. 5.RodgauBusiness Continuity 8. 5.FrankfurtSAP Mittelstandsfrühstück 14. 5.LangenauLive Day - Online Messe WEBFAIR 20. 5.onlineNeues in SQL –Release V5R4 / V6R1Security- und HochverfügbarkeitstageSystem i27. 5.Rodgau27. 5. – 28. 5.DüsseldorfEmbedded SQL in RPG-Programmen 28. 5. – 29. 5.KauferingDIE Zukunft für Ihre 5250-Green Screens!29. 5.KölnITP VERLAG GmbHwww.midrange.deMehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deCSP GmbHwww.csp-gmbh.deDREGER GmbH & Co. KGwww.dreger.deSOFT-CONSULT Häge GmbHwww.soft-consult.netITP VERLAG GmbHwww.midrange.deCSP GmbHwww.csp-gmbh.deITP VERLAG GmbHwww.midrange.deEPOS GmbHwww.eposgmbh.comPKS Software GmbHwww.pks.deworkshopswww.midrange-event.comseminarewww.midrange-academy.comIBM Breakfast Briefing 2008Auch 2008 erhalten Sie beim IBM BreakfastBriefing neueste Informationen von IBM,serviert im Rahmen eines herzhaften Frühstücks.Wie gewohnt werden Ihnen Breakfastsrund um System i, System p, System xund System z geboten.Bielefeld 8. 5. 2008, Köln 29. 5. 2008Agenda System iInnovation und die IBM Systems AgendaSimplify your ITó i5/OS – V5R4 und V6R1ó IBM System i – virtuell, kooperativ, offen,lösungsorientiertFrühstück (Breakfast)Neuigkeiten, Trends und EntwicklungenTipps und Tricks (live)ó Integration mit iSCSIóDatensicherheit mit System StorageóSystems Management mit IBM DirectoróIm Web mit Domino oder PHPóUnternehmensportallösung mit Web-sphere PortalóBeispiele aus der PraxisMai-Themen• Embedded SQL• HTML und Javascript für System iAnwendungsentwickler• PHP für System i Anwendungsentwickler• Einführung in die Arbeit mit RPGwww.ibm.com/de/events/breakfast05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN9


MIDRANGE AKTUELLFRAGE DES MONATSWer Anwendungen schnell entwickelnund modernisieren kann,ist dem Wettbewerb voraus.?DIE frageSorgen Sie mit SOA undWebservices für die FlexibilitätIhrer Applikationen?DAS ergebnis49 % ja7.210 Teilnehmerhaben abgestimmt51 % neinSignal für eine KurskorrekturDer hohe Anteil der Anwender vonSOA und Web-Services überraschtmich nicht, da ein Großteil der Entwicklerihre AS/400-Anwendungen bereitsin den 90er Jahren modular aufgebauthaben. Somit wird die Idee von SOA seitlanger Zeit gelebt. Daher gibt es kaumHürden für die Implementierung von„ SOA sollte man nicht als Mode-Erscheinungbetrachten. Es ist eine neue Bezeichnungfür Konzepte, die viele bereits seit langerZeit leben.“Christian NeißlWeb-Services. Seit 2003 haben meinTeam und ich viele Entwicklungen amSystem i begleitet, in denen Web-Serviceseine entscheidende Rolle spielen.Zunehmende Bedeutung bekommenWeb-Services im B2B-Umfeld, da nichtmehr nur Daten ausgetauscht werden,sondern auch Prozesse zwischen Unternehmenineinander zu greifen beginnen.Das Auftauchen von Standard-Technologien wie dem BizTalk-Servervon Microsoft, der eine Kommunikationsdrehscheibefür interne und externeProzesse darstellt, sorgt für zunehmendeDynamik in diesem Segment. VieleUnternehmen beginnen interneProzesse zu überdenkenund zu automatisieren.Das ist eine Chance fürflinke Unternehmen, die Partnerbeziehungzu Kunden undLieferanten zu stärken unddadurch Marktanteile zu erobern, diebisher vom Mitbewerb gehalten wurden.Es ist aber auch ein deutliches Signalan alle, die nicht bereit sind, auf dieneuen Anforderungen zu reagieren.Viele meiner Kunden sind derÜberzeugung, dass die Flexibilität derIT und der aktive Datenaustausch mitihren Geschäftspartnern wesentlicheErfolgsfaktoren sind. Sie entwickelndaher ihre Individuallösungen weiter,da sie Garant für Kontinuität undWachstum sind.Meine Erfahrung als Trainer undDienstleister zeigt mir, dass viele Entwicklerim System-i-Umfeld ein breitesWissen haben. Auf dem Weg in dieseneue Technologie stoßen sie kaum aufSchwierigkeiten, wenn sie die passendenWerkzeuge verwenden und wennsie sich die entsprechende Unterstützungfür die ersten Schritte holen.SOA sollte man nicht als Mode-Erscheinung betrachten. Es ist eineneue Bezeichnung für Konzepte, dieviele bereits seit langer Zeit leben. Füralle, die das nicht tun, sollte der Hyperund um SOA ein Signal für eine Kurskorrektursein.ó10MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Christian NeißlLeiter AnwendungsentwicklungIBM System iInfoniqa InformationstechnikGmbH,A-Thalheim bei Welschristian.neissl@infoniqa.comInfoniqa InformationstechnikAls Teil der Infoniqa Gruppe bietet die InfoniqaInformationstechnik GmbH seit 1988 innovativeund individuelle Lösungskonzepte. Der Fokus desösterreichischen Gesamtanbieters richtet sich dabeiauf zukunftsweisende IT- und Kommunikationslösungen,die Kollaboration/Organisation unternehmenskritischerDaten sowie die Planung,Realisierung und Betreuung der IT-Infrastrukturund -Software. Basis für das Dienstleistungsangebotsind hochwertige Consulting- und Beratungsleistungen,wie IT- und Projektmanagement,IT-Consulting und ganzheitliche IT-Konzepte.Geboten werden zudem die Programmierung,Implementierung und die Wartung individuellerInformationstechnik-Strukturen, etwa in den BereichenPortale und ECM, Shop-Lösungen, BusinessProcess Management, Dokumentenmanagementund Archivsysteme, Individualprogrammierung,Netzwerk und Serverlösungen, Infrastructure Solutions,Retail- und Kassensysteme sowie ServiceDesk Outsourcing.Unsere aktuelle Frage des Monats:Notes 8 bietet neue und integrierte Funktionen,wie beispielsweise das direkte Erstellen, Bearbeitenund Speichern von Office-Dokumenteninnerhalb des Clients.Ist das für Sie Grund genug, auf Version 8zu migrieren?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per eMail:Û redaktion@midrange.dewww.infoniqa.atwww.midrange.deMIDRANGE WEBFAIR WEBFAIRMIDRANGEMIDRANGE wEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehenSie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besuchern ein. und falls Sie möchten, können Sie jederzeitwiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.Am 22. 4. 2008 sind die Aussteller „persönlich“ für Sie da.Sie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im gegensatz zu den traditionellen Messenist bei der MIDRANgE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtung.LiveDay22. 4. 2008ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN11


MIDRANGE AKTUELLSemiramis als Basis für maßgeschneiderte ERP-LösungenOffen für IndividualitätSoftM hat den Mittelstand im Fokus und kennt dessen Bedürfnisse. Ralf Gärtner, VorstandMarketing und Unternehmenskommunikation sowie Leiter des Produkthauses ERP derSoftM Software und Beratung AG, spricht über die Zukunfts- und Investitions sicherheiteiner ERP-Lösung für den Mittelstand.„ Die Offenheit der Semiramis-Architekturbietet unseren Industry Solution Partnerneine ideale Basis.“Ralf GärtnerThomas Seibold: Ende März haben SieSemiramis 4.4 auf den Markt gebracht.Welche Neuerungen sind in diesemerstmals vollständig unter SoftM-Regieentwickelten Release enthalten?Ralf Gärtner: In Semiramis 4.4 habenwir eine Vielzahl neuer Themen eingebracht.So wurde ein neues Frameworkfür Business Process Management integriert.Dabei haben wir auf den bereitsvorhandenen Workflow-Komponentenaufgesetzt und diese durch eine vollintegrierte BPM-Lösung inklusive Designtoolerweitert. Damit lassen sichkomplexe Geschäftsabläufe – über dieGrenzen von Firmen und IT-Systemenhinweg – modellieren und technischumsetzen. Im Bereich BI haben wir neueCockpit-Anwendungen eingeführt. MittelständischeUnternehmen wünschenvorkonfigurierte Lösungen, die wir mitunseren Cockpits für die verschiedenenAnwendungsbereiche wie Finanzbuchhaltung,Vertrieb etc. zur Verfügungstellen. Im Bereich des Rechnungswesenshaben wir unser komplett neuentwickeltes Java-Rechnungswesen inSemiramis integriert. Auch für die ThemenQualitätsmanagement und Zollabwicklungstehen neue Lösungen zurVerfügung. Auf der technischen Ebenewurde die Anpassbarkeit der grafischenOberflächen erweitert. Mit Release 4.4sind auch erstmals Sprach- und Landesversionenfür Tschechien und Polen verfügbar.Kurz zusammengefasst, setzenwir mit Release 4.4 den Innovationskursfort, durch den sich Semiramis sowohltechnologisch und ergonomisch als auchfunktional auszeichnet.Thomas Seibold: Kürzlichhaben Sie zusammen mit GeschäftspartnernIhre „Semiramisinside“-Strategie vorgestellt.Können Sie kurz erläutern, wasdarunter zu verstehen ist?Ralf Gärtner: Mit dem Label„Semiramis inside“ kennzeichnenwir von Semiramis IndustrySolution Partnern auf Basis vonSemiramis entwickelte Lösungen,die diese für bestimmteBranchen beziehungsweise für bestimmteMarktsegmente entwickeln.Die offene und technologisch moderneSemiramis-Architektur bietet eine idealeBasis, um spezielle Funktionalitäten fürspezifische Zielgruppen bereitzustellen.Zusätzlich zu den bereitsverfügbaren Lösungen für dieBranchen Bekleidung, Energieversorger,Getränkeherstellerund Brauereien wurden injüngster Zeit zwei neue Branchenpaketezur Marktreife gebracht und von uns mitdem Label „Semiramis inside“ ausgezeichnet.Das ist zum einen das Paket„StS supply – Semiramis inside“ vonSteinhilberSchwehr. Das Systemhaushat eine Komplettlösung für die Zulieferindustrie,insbesondere das wichtigeMarktsegment Automotive, entwickelt.Das andere Beispiel ist die Lösung derPartner SWiNG und update Solution, diegemeinsam die Lösung „VlexPlus – Semiramisinside“ entwickelt haben. Damitwerden zahlreiche Marktsegmente, zumRalf GärtnerVorstandMarketing undUnternehmenskommunikationsowie Leiter desProdukthausesERP der SoftMSoftware undBeratung AGBeispiel Hersteller von Türen/Toren, vonMöbeln ebenso wie von Schlössern undSchließanlagen angesprochen. Von der„Semiramis inside“-Strategie profitierensowohl unsere Partner als auch die Endkunden:unsere Entwicklungspartner,da diese ihre Fertigungstiefe verringernund sich ganz auf die Branchenanforderungenkonzentrieren können; die Endkunden,da ihnen somit eine Vielzahlvon dedizierten Branchenlösungen zurVerfügung steht.Thomas Seibold: Was macht Semiramiszur idealen Plattform für Branchenundandere Partnerlösungen?Ralf Gärtner: Semiramis ist vollständigobjektorientiert in Java programmiertund durch die moderne SOA-Architekturfür die Erweiterung durch zusätzliche Lö-12MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


MIDRANGE AKTUELLIntelligente IT-Lösungen für Ihr GeschäftSponsorsCommunication & Mobile ComputingSecurity IT-Services & Consulting Office EquipmentSuchen und Finden im Internet Business SoftwareHardware Daten schützen und sichern Internet & WebsitesComputer ICT-Beschaffungskompetenz NetworksFirmenauftritt im Internet Online MarketingE-Mail-Management E-Business SolutionsComputergestützte ZusammenarbeitMessezentrum Zürich20.–23. Mai2008Dienstag bisFreitag 9–17 UhrGRATIS Ticket byMesse und Konferenzwww.orbit-iex.chProfitieren Sie von denRailAway/SBB Messeangeboten!SMS: mobil riurmme an 939 (CHF 0.20)14MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


InfoStore DMSDocument Management SolutionsVerständliche IT-Sprache bei Orbit-iEXFachchinesisch adeInformationstechnologie in verständlicher Sprache hat sichdie größte Schweizer IT-Messe dieses Jahr auf die Fahnengeschrieben. Klar und begreiflich will sich die Orbit-iEX ihrenBesuchern Ende Mai präsentieren.Orbit iEX20.- 23.05.2008 in ZürichStand A20 in Halle 4Sichern Sie dieInfrastruktur IhrerProzesse.Woher soll ein Unternehmer eigentlichwissen, ob für ihn aufeiner Messe spannende Produkte präsentiertwerden, wenn er die Spracheder IT-Branche weder spricht nochversteht? Diese Frage stellten sich dieOrganisatoren der Orbit-iEX, die vonDienstag, 20. Mai, bis Freitag, 23. Mai,im Messezentrum Zürich ihre Tore öffnet,und veranlassten ihre Fachleutedas IT-Kauderwelsch zu entcodieren.Um dem Anspruch der besseren Verständlichkeitgerecht zu werden, wurdedas IT-Fachchinesisch in eine leichtbegreifbare Sprache übersetzt. JederEntscheider im Geschäftsumfeld soll sowertvolle Informationen erhalten, ausdenen er Bedarfe an Informationstechnologiefeststellen und auf der Messe inZürich finden kann.messe-infoOrbit-iEXMesseterminDienstag, 20. Mai, bis Freitag, 23. MaiOrtMessezentrum ZürichMesse-Hallen 1 bis 4Themenbereicheó Software & Consultingó e‐Business, Internet & Websitesó Communication & Mobile Computing,NetworksóHardware & Office EquipmentóSecurityóOnline Marketing & WerbungDie Messeleitung hat die Perspektivefür die Orbit-iEX insgesamt verändertund nimmt den Blick des Entscheidersim Geschäftsumfeld ein. Mitdem verbesserten Konzept werden aberweiterhin alle Zweige der IT-Branchebeleuchtet.Nach dem Besucherrückgang imvorigen Jahr lautet das erklärte Zielfür 2008, die Zahl der Interessiertenmittelfristig auf deutlich über 20.000zu steigern. Bisher haben sich rund300 Aussteller angemeldet, die Produktezu den Themenbereichen Software& Consulting, e‐Business, Internet& Websites, Communication & MobileComputing, Networks, Hardware &Office Equipment, Security sowie OnlineMarketing & Werbung anbieten.TM óÖffnungszeiten9 bis 17 UhrEintrittspreise (inkl. Messekatalog)Tageskarte 25,– CHFermäßigt 10,– CHFVeranstalterMCH Messe Schweiz (Basel) AGExhibit AGOrganisationExhibit AGBruggacherstrasse 26, Postfach 185CH-8117 FällandenTelefon +41 44 8063380Fax +41 44 8063343info@orbit-iex.chInfoStore ist eine Ent scheidungfür Sicherheit und Transparenz,für mehr Zuver lässigkeit undEffizienz in mittelständischenUnternehmen. Ob für Document-Manage ment, Work flow oder Archivierung,Geschäftsprozessanalyseoder Effizienz bei der Kundenbetreuung.Nutzen Sie dieErfahrung aus über 900 Kundenprojekten.Unter schied liche IT-Umge bungen, ERP-Systeme oderhochspezialisierte Branchenlösungen– InfoStore passt sichIhren individuellen Anforderungenan. Überzeugen Sie sichunter:www.solitas.com oderinfo@solitas.comTel. +41 81 755 55 00Fax +41 81 755 55 01www.orbit-iex.ch15Solitas Informatik AGBahnhofstrasse 21b9471 Buchs – Switzerland


MIDRANGE AKTUELLNeuausrichtung der COMMON Deutschland e.V.Umdenken erforderlichCOMMON Deutschland e.V. stellt sich dem Technologiewandel in der IT seiner Mitgliederund trägt den Problemen und Anforderungen, die heterogene Systemumgebungen mit sichbringen, Rechnung. Dieter Graef steht der User-Vereinigung ab sofort als technologischerRatgeber zur Verfügung. Klaus-Dieter Jägle sprach mit Dieter Graef und COMMON-VorstandsmitgliedFrank T. Pade über die neuen Herausforderungen und Möglichkeiten.Klaus-Dieter Jägle: COMMON vertratbisher gegenüber IBM ausschließlich dieInteressen von System-i-Anwendern.Warum sehen Sie nun die Notwendigkeitder Ausweitung Ihrer Zielgruppe?Frank T. Pade: Wir haben erkannt, dasswir handeln müssen. COMMON undunser Führungspersonal sind aus derHistorie heraus, bedingt durch die einzigartigeTechnologie der IBM Server-Plattform System i, sehr einseitig geprägt.Deshalb sind wir froh, dass wirmit Dieter Graef nun einen Experten und‚Strategic Fellow’ im Beirat haben, derdie Server-Produkte von IBM wie wohlkein Zweiter kennt.Klaus-Dieter Jägle: Herr Graef, warumhaben Sie diesen doch ziemlich aufreibendenJob angenommen?Dieter Graef: Mein Engagement für dieCOMMON ist ja nicht neu, seit vielenJahren bin ich immer wieder bei Anwenderkreisenund Jahreskonferenzenim deutschsprachigen Raum aufgetreten.Den aktuellen Anlass für ein nochengeres Zusammenrücken bietet aberdie technologische Entwicklung. DieIBM AIX Plattform (System p) sowiedie i5/OS Plattform (System i) nutzenseit Jahren viele Komponenten und diePOWER-Architektur gemeinsam. Vomtechnischen Standpunkt liegt es also nahe,die Systemfamilien komplett zusammenzu führen. Diese Zusammenführunghatte Mark Shearer bei der iSociety World2007 bereits angekündigt. Ich denke, imLaufe des Jahres 2008 wird sie abge-schlossen sein. Die IBM Power Systemswerden dann die Basis für alle IT-Lösungenmit AIX, Linux und i5/OS bilden.POWER-Technologie ist auch in das IBMBladeCenter gewandert, die Technologiendurchdringen einander, die Lösungsteht über der Technik. Hinzu kommt,dass es auch im Mittelstand kaum nochUnternehmen gibt, die lediglich auf eineeinzige Server-Plattform setzen. Demhat IBM unter anderem mit seiner durchgängigenIntegrationstechnologie Rechnunggetragen. Ich will COMMON nundabei unterstützen, sich von einer reinenSystem i & i5/OS User Group hin zueiner Anwendergemeinschaft für heterogeneIBM Systemwelten weiterzuentwickeln.Klaus-Dieter Jägle: Welche Auswirkungenhat denn der eingangs erwähntetechnologische Wandel für mittelständischeIT-Anwender?Dieter Graef: Sehen Sie, ein kompletterApplikations-Server wird heute aufeinem Server mit drei Zentimetern Breiteuntergebracht. Mit der aktuellen IBMBlade-Center-Technologie können Sieinzwischen ein komplettes Rechenzentrumauf weniger als zwei QuadratmeternFläche betreiben. Die Komplexitätwird dabei nicht geringer. Das sind dieHerausforderungen, denen sich IT-Verantwortlichejetzt stellen müssen! EineUser Group nur durch das gemeinsameMerkmal Hardware zu definieren, ist wegender rasanten Entwicklung der Techniknicht mehr möglich.Frank T. Pade: Wir brauchen Herrn graefdeshalb als Experten und Ideengeber beiunserer zukünftigen strategischen Ausrichtung,damit die Mitgliedschaft beiCOMMON auch in Zukunft von hohemNutzen für die Mitglieder bleibt.Klaus-Dieter Jägle: Wie positioniertsich denn i5/OS ihrer Meinung nach imKonzert dieser heterogenen Plattform-Instrumente?Dieter Graef: Das „i“ Betriebssystemmit seinem Lösungsschwerpunkt hat daeine riesige Chance im Mittelstand. Esträgt die klassischen Vorzüge von Systemi, in die heutige heterogene Welt.Bei i sind beispielsweise viele Dinge fixund fertig verfügbar, die Sie auf anderenPlattformen erst mühsam strickenmüssen. Wenn es darum geht, viele unterschiedlicheAufgaben gleichzeitig undverlässlich zu lösen, braucht man miti5/OS nicht gleich eine ganze Server-Farm, sei sie real oder virtualisiert. Esgilt, für Problemstellungen die optimalenLösungen zu finden, und da isti5/OS hervorragend positioniert. Allerdingsmüssen die Fähigkeiten undMöglichkeiten, die dieses Betriebssystembietet, erstmal in das Bewusstseinder Verantwortlichen. Eine User Group,die offen alle Aspekte der Kunden imAuge hat, bietet dafür das beste Forum.Im Übrigen sehen wir eines ganz klar:Die Kunden, die sich im Rahmen ihrerIT-Strategie geöffnet haben, sind diejenigen,die die größten Fortschritte aufweisen.ó16MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


Über 1000 Besucher bei ITP Online-MesseGelungener StartschussAlle Stände waren besetzt und das Interesse groß: Der erste Live-Day der MIDRANGE WEB-FAIR am 31. März lockte über 1000 Besucher an. Zwölf Aussteller präsentieren auf dieserOnline-Messe seitdem auf virtuellen Messeständen ihre Produkte, Lösungen und Leistungen.Dank einer speziellen Plattform ist es hier möglich, modernste Kommunikationsmöglichkeitendes Internets so zu verknüpfen, dass ein realer Messebetrieb nachgebildet wird.Allerdings mit einem großen Vorteil:Die horrenden Kosten für echteMessestände, entsprechendes Personalund die Reisekosten für die Besucherentfallen. Die MIDRANGE WEBFAIR istrund um die Uhr an sieben Tagen derWoche geöffnet. Um sich dort zu präsentieren,brauchen die Unternehmenauch keine Agentur, denn das Tool istleicht zu bedienen. Gibt es dennochtechnische Schwierigkeiten, stehen aufder Webseite (www.midrange-webfair.com) unter dem Button „Hilfe“ einigeVideos bereit, die keine Frage unbeantwortetlassen.„Der erste Live-Day war für mich einvoller Erfolg“, freute sich Klaus-DieterJägle über den gelungenen Startschussder MIDRANGE WEBFAIR. Der Geschäftsführerdes ITP-Verlags war maßgeblichan der Umsetzung der erstenOnline-Messe für die i Series-Klientelbeteiligt. Für die technischen Angelegenheitenist Martin Schulz zuständig.Der Geschäftsführer der EXPO-IP zeigtesich mit dem Verlauf des ersten Live-Tages ebenfalls zufrieden, gibt aberzu bedenken, dass die Aussteller amAnfang nicht zu viel erwarten sollten.„Man darf nicht denken, dass gleich amersten Messetag die großen Geschäftegemacht werden.“ Laut Klaus-DieterJägle sprechen die Zahlen aber für sich.Die an der MIDRANGE WEBFAIR teilnehmendenUnternehmen hätten vieleLeads generiert. Zudem haben sichvon den 1133 Besuchern am ersten Tagimmerhin 200 registrieren lassen unddafür einen virtuellen Messepass erhalten.„Das ist doch toll“, schwärmt der53-Jährige von seinem neuen Projekt.Die Live-Days finden jeweils einmalmonatlich, am vorletzten Dienstagstatt. Der nächste wird amDienstag, 22. April, von 10bis 15 Uhr abgehalten. AlsAnregung legt Martin Schulzden Ausstellern ans Herz, dievielfältigen Möglichkeitendieses Mediums noch besserzu nutzen. „Das Videomarketing beispielsweiseist eine tolle Sache, dennBilder sagen mehr als Worte, und bewegtesowieso“, weiß der Fachmann.Eine Werbewirkungsstudie vonTOMORROW FOCUS belegt, dassRich-Media-Formate, wie Video-Spots,besonders gut bei den Entscheidernankommen. Doch ohne eigenes Zutungeschieht wenig, will man als Anbieternicht ausschließlich die Laufkundschaftansprechen. „Die qualifiziertenBesucher erreicht man nur durch Einladungen,wie bei einer echten Messeauch“, erklärt Schulz. Hat ein auf derMIDRANGE WEBFAIR ausstellendesUnternehmen dann einen neuen Interessentenoder auch Bestamdskundenauf sich aufmerksam gemacht, ist erjederzeit – nicht nur an einem Live-Day– in der Lage, einen Webcast oder eineVideo-Konferenz auf seinem Stand abzuhalten.„Ich kann ja per Knopfdruckmit jemandem sprechen“, beschreibtMartin Schulz eine weitere attraktiveMöglichkeit der Kontaktaufnahme.Die monatlich stattfindenden Live-Tage sind insofern besonders, als dasan diesen Terminen zwischen 10 und15 Uhr wirklich alle Stände besetzt„ Die MIDRANGE WEBFAIR bietet tolle Möglichkeiten,aber die Aussteller müssen sich umihre Besucher kümmern und ihnen etwas aufden virtuellen Ständen bieten.“ Klaus-Dieter Jäglesind. Nachrichten können Interessentenjedoch immer versenden. Auchdas Abrufen von Präsentationen, Filmenoder anderen Informationen ist24 Stunden am Tag möglich. Und denAusstellern ist es völlig freigestellt,wann sie live schalten möchten. „Dasist jederzeit machbar, man muss nichtauf einen Live-Tag warten“, erläutertSchulz weiter.Insgesamt biete die MIDRANGEWEBFAIR eine kostengünstige und effektiveArt sein Unternehmen zu präsentieren,führt Klaus-Dieter Jägle an.Die Kostenersparnis sei ein weiterernicht von der Hand zu weisender Aspekt.„Es ist aber kein Selbstläufer. DieAussteller müssen sich um ihre Besucherkümmern und ihnen etwas aufihrem dreidimensionalen Stand bieten– nicht nur an den Live-Days!“ TM ówww.midrange-webfair.com05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN17


HA-Portfolio umbenanntIBM hat außerdem eine neue Familievon Hochverfügbarkeitslösungen, genanntPower HA, eingeführt, die Kundendabei helfen können, die Systemverfügbarkeitund -leistung für AIX, iund Linuxbetriebssysteme durch Plattenclustering,logische Replikation undweitere Möglichkeiten zu optimieren.Für eine bessere Integration mit demIBM Power Systems Software-Portfoliowird aus dem „IBM High AvailabilityCluster Management Program for AIXand Linux“ jetzt „Power HA for AIX andPowerHA for Linux“ und aus dem „IBMHigh Availability Solutions Manager fori5/OS“ wird „Power HA for i“.Neue Express-AngeboteDie ersten Modelle der neuen Produktliniewurden speziell für kleine und mittelständischeUnternehmen entwickelt.IBM i Edition Express für BladeCenterS, Power 520 Express und Power 550Express sollen Mehrwert und Leistungin einem Komplettpaket bieten, dasan das Budget und die begrenzten IT-Systemmanagement-Kapazitäten desMittelstands angepasst ist:ó IBM Power 520 Express eignet sichbesonders für Unternehmen, die überverteilte Anwendungen und Datenbankenverfügen. IBM Power 550Express bietet viel Leistung in einemmittelgroßen Datenbankserver mithoher Kapazität und kontinuierlicherApplikationsverfügbarkeit. Beide Modellesind als AIX‐, Linux- und i-Editionverfügbar.ó IBM i Edition für BladeCenter S bie-tet einen attraktiven Upgradepfad fürKunden von AS/400, iSeries sowie Systemi515, 520 und 525. Diese Optionermöglicht nicht nur Kostenersparnis,sondern auch eine vereinfachte Integrationvon i-Applikationen mit vorhandenenx86-Servern. Die Einstiegspreisesind hier bis zu 50 Prozent günstigerals Non-Blade-Konfigurationen mitgleicher Rechenkapazität.Den Preis für den Power 520 mitIBM i gibt IBM Amerika mit knapp unter9.000 US-Dollar an. Die populärsteKonfiguration der i Edition für Power520 sei für unter 12.000 US-Dollar erhältlich.Der JS12 Blade kostet knappunter 5.000 US-Dollar, in einem Blade-Center S Chassis sei der Preis inklusiveIBM i mit dem der populären Konfigurationder i Edition des Power 520 vergleichbar.Die Preise für den deutschenMarkt lagen zum Redaktionsschlussnoch nicht vor und werden nachgereicht.Soviel sei schon vorab gesagt:IBM Global Financing hat bereits eineReihe an interessanten Finanzierungsangebotenentwickelt. I. H. óIBM Deutschland GmbH, Stuttgartwww.ibm.de05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN19


SCHWERPUNKTbpm, soa, webservices, saasWolfgang Amri, iStockphoto.comSUMMARYLesen Sie alles über die modernenMetho den der Software-Entwicklungund wie man morgen Softwarenutzen wird.Geschäftsprozessmanagement im System i-UmfeldStück für Stück modernisierenDurch die Modellierungs- und Analysewerkzeuge der IBM WebSphere Business ProcessManagement- (BPM-) Suite lassen sich Verbesserungspotenziale in einem Unternehmenerkennen und bewerten. Nachgelagert ermöglicht die IBM WebSphere-Produktpalette einebeschleunigte Umsetzung der verbesserten Prozesse.Ende 2007 hat die IBM eine neueProduktgeneration auf der Systemi-Plattform veröffentlicht, die das IBMSOA- (Serviceorientierte Architektur-)Angebot im System i-Umfeld enorm erweitert.Es wurde damit eine Möglichkeitgeschaffen, diese Technologie auchdirekt im i5/OS-Umfeld zu betreiben.Dabei handelt es sich aus der Web-Sphere-Produktpalette um den Web-Sphere Enterprise Service Bus V6.1,den WebSphere Process Server V6.1und die dazugehörige EntwicklungsumgebungWebSphere Integration DeveloperV6.1.Außerdem wurde im März diesesJahres der i5/OS Integrated WebServices Server für ILE (5722-SS1 Option3) V1.0 direkt ins Betriebssystem i5/OS Version 6R1 integriert.Laut Gartner ist Geschäftsprozessmanagementeine „Vorgehensweisezur Steuerung der Prozessabläufe einesUnternehmens mit dem Ziel derVerbesserung von Flexibilität und betriebswirtschaftlicherEffizienz. Geradedie Flexibilität ist mittlerweile enormwichtig geworden. Wir befinden uns ineinem sich immer schneller änderndenUmfeld. Den Folgen von Globalisierung,Technologisierung und Beschleunigungkann sich heute kein Unternehmen –unabhängig von Größe und Branche20MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


– mehr entziehen. Die Anforderungenändern sich ständig. Um sich hier positivgegenüber dem Wettbewerb zudifferenzieren, muss man auf dieseÄnderungen schnell reagieren können.Dazu sollten die Geschäftsprozesse imUnternehmen bekannt, definiert undentsprechend implementiert sein.Geschäftsprozesse zu definieren, zudokumentieren und zu verbessern, istin erster Linie Aufgabe der jeweiligenFachabteilung, wohingegen die Verantwortungder technischen Implementierungbei der IT liegt. Häufig ist es so,dass das Ergebnis der Implementierungvielleicht noch den Anforderungen derFachabteilung entspricht. Die erforderlicheGeschwindigkeit allerdingskann bei der Anpassung bestehenderAnwendungen an neue Anforderungennicht mehr erfüllt werden.Umsetzung muss schnell gehenHeute ist es nicht mehr tragbar, dassdie Umsetzung von neuen Geschäftsideenin eine Software mehrere Monatedauert. Ziel muss es sein, eine möglichstdirekte Reaktionsfähigkeit aufÄnderungswünsche jeglicher Art zuerreichen – egal ob es um neue Marktanforderungen,geänderte Gesetze oderum technische Änderungen geht. Prozessautomatisierunghat das Ziel, eineüberwachte Interaktion zwischen Menschen,Prozessen und Informationen zusein. Dies ist eine der Anforderungen,aus denen das IBM SOA Frameworkentstanden ist. Innerhalb eines Software-gestütztenModellierungs- undImplementierungszyklus werden Prozessezunächst von der Fachabteilungmodelliert, simuliert und optimiert.Das automatisierte Ergebnis kann zurtechnischen Implementierung an dieIT überführt werden, wo auf Basis einerIntegrationsplattform dynamischeund adaptive Geschäftsanwendungenentstehen. Bestehende wie auch neueAnwendungsteile werden dazu in Formvon Business-Services definiert und integriert.Die Laufzeitumgebung liefert Daten,die ein Echtzeitmanagement derGeschäftsprozesse ermöglichen. Anhanddefinierter Leistungsindikatorenkann der Status der für den Unternehmenserfolgkritischen Bereiche visualisiertwerden. Mit Hilfe der gewonnenenEchtzeitdaten werden die Prozessmodelleerneut validiert und optimiert. Somitist ein Kreislauf einer kontinuierlichenVerbesserung entstanden.Der IBM WebSphere Business Modelerist die Schnittstelle zwischenFachbereich und IT; außerdem ist erdie IBM Lösung für die Geschäftsprozessmodellierung.Damit können Geschäftsprozessemodelliert, entwickelt,analysiert, Reports generiert, neue oderüberarbeitete Workflows integriert undUnternehmensstrukturen abgebildetwerden.Der IBM WebSphere Integration Developerist ein vollständiger Werkzeugkastenfür die Entwicklung modularerAnwendungen. Hier erfolgt die technischeIntegration der für die Anwendungerforderlichen Prozesse, Human Tasks,Geschäftsregeln, Mediationen, Adapterund Komponenten. Mit Hilfe des Programmiermodells„Service ComponentArchitecture“ (SCA) wird die technischeImplementierung der Business-Servicesvon der Geschäftslogik abstrahiert.So ist die Abfolge der Service-Aufrufeim Prozessmodell durch Choreografiesowie ohne größeren Programmieraufwandan die neuen fachlichen Anforderungenanpassbar. Tatsächlich bietetdiese Trennung zwischen Geschäftslogikund Service-Implementierung dieMöglichkeit, hochgradig flexible neueLösungen bereit zu stellen.Vermittlung zwischen ServicesDie entsprechende Laufzeitumgebungliefert der IBM WebSphere Process Server,der die Orchestrierung von BPEL-Geschäftsprozessen übernimmt undAbbildung 1: Prozessautomatisierung mitdem IBM SOA FrameworkAbbildung 2: Beispiel eines automatisierten Prozesses05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN21


SCHWERPUNKTbpm, soa, webservices, saasSachverhalt zu tun haben, die Funktionender Lösung an spezifische neueAnforderungen anpassen können.Ein weiterer Grundpfeiler desSOA-Ansatzes ist die Entkopplung vonSoftware in Komponenten. Diese lassensich dann unabhängig nutzen undwarten. Der Vorteil: Wenn zuvor bei festverdrahteten Software-Paketen kleineÄnderungen an einzelnen Geschäftsprozessenvorgenommen wurden,konnte sich das auf die gesamte Unternehmenslösungauswirken. Durch dieEntkoppelung lassen sich Aktivitätenwie die Einführung neuer Funktionenauf die betroffenen Software-Komponentenbeschränken.Schließlich liefert der Entwicklungsansatzauch einen Weg, um dieIntegrationsfähigkeit und Interoperabilitätvon Systemen zu steigern. AusIT-Sicht können Aufgaben wie Upgrades,Integration oder Anpassungeneffizienter und damit kostengünstigerablaufen. Höhere IT-Flexibilität steigertwiederum die Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeitdes Unternehmensauf Geschäftsprozessebene.Doch wo fängt man bei der Umsetzungan? Wie so häufig gibt es keinenKönigsweg für ein Projekt, das keineSoftware-Einführung ist, sondernviel mehr die Implementierung einesganzheitlichen Prozessmanagementkonzepts.Grundsätzlich gibt es zweiBasisansätze für Unternehmen, ummit SOA-Implementierungen zu starten.Der erste Ansatz ist das individudabeiauch Human Tasks und Geschäftsregelnverwaltet. Der IBM WebSphereEnterprise Service Bus übernimmt dieVermittlung zwischen Services, indemer Nachrichten zwischen den Servicesweiterleitet, Übertragungsprotokollezwischen anfordernder Anwendungund Zielsystem konvertiert, Nachrichtenformateumsetzt und Geschäftsereignisseaus unterschiedlichen Quellenverarbeitet.Der IBM WebSphere Business Monitorliefert Prozesstransparenz inEchtzeit. Damit kann die Ausführungvon Geschäftsprozessen überwacht, dievordefinierten Key Performance Indikatoren(KPIs) grafisch dargestellt undEchtzeit- mit Langzeitdaten zur Analyseverglichen werden.Die Interaktion mit bereits bestehendenoperativen Systemen ist überAdaptoren möglich. Dazu stehen verschiedeneIBM WebSphere Adapter –beispielsweise für Zugriffe auf Siebel,SAP und andere – zur Verfügung.Das IBM WebSphere DevelopmentStudio Client V7 bietet die Möglichkeit,aus existierenden ILE-Programmen– wie zum Beispiel ILE-RPG oder ILE-COBOL – Web-Services zu generieren.Noch einfacher wird es mit deri5/OS Version 6R1, die mit einem IntegratedWeb Services Server für ILE ausgeliefertwird. Die Möglichkeit, RPGundCOBOL-Geschäftslogik als Servicezur Verfügung zu stellen, wird damitzu einer administrativen Aufgabe imi5/OS gemacht.Ariane Mornhinweg óIBM Deutschland GmbH, Stuttgartwww.ibm.deCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Kinderspiel dank SOAKomplexität im GriffJe vielschichtiger Geschäftsprozesse sind, desto mehrIT-Systeme sind darin verwoben. Ändert sich ein Prozess imProduktionsablauf, zum Beispiel wegen neuer Sicherheitsbestimmungen,muss das angepasst und abgebildet werden.Eine solche Änderung kann in traditionellenIT-Umgebungen zu einemaufwändigen Unterfangen werden. Inserviceorientierten Architekturen istdas ein Kinderspiel.Dem Begriff SOA haftet derzeit derRuf an, eher aus den Marketing-Abteilungender Software-Hersteller herausals von Anwendern in Unternehmen vorangetriebenzu werden. Denn der Designansatzfür flexible Software-Architekturenist nicht wirklich brandneu.Neu ist dagegen, dass Software-Unternehmendiesen Ansatz auf so breiterBasis propagieren. Keine große Überraschung:Der Bedarf für einen anderenArchitektur-Ansatz ist in dem Maße gestiegen,in dem der Komplexitätsgradder Infrastrukturen zugenommen hat.Es zeigt sich, dass der Kombination ausgroßen monolithischen Software-Paketenund gewachsenen Infrastrukturendie nötige Flexibilität fehlt, damit Unternehmenrasch auf veränderte Vorzeichenim Markt reagieren können.Modellieren und KonfigurierenDiese Reaktionsschnelle bringt eineSOA durch das Modellieren und Konfigurierenvon Software-Systemen ein:Funktionen, die als Services zur Verfügungstehen, lassen sich rasch zu neuenoder geänderten Prozessen zusammenfügen,ohne einen komplett neuen Applikationscodeentwickeln zu müssen.Das Ergebnis ist eine kostengünstigereSoftware-Umgebung, in der diejenigenMitarbeiter, die am meisten mit einem22MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


elle SOA-Projekt, bei dem zunächstdie Unternehmensanwendungen inspezifische Services aufgeteilt werden.Anschließend werden die Prozesse mitHilfe von auszuwählenden Orchestrierungslösungenfür Modellierung, Ablaufsteuerungund Service-Integrationmodelliert und neu implementiert.Der zweite Ansatz ist die Nutzungvon SOA-Plattformen, die von allen großenHerstellern von integrierten ERP-Anwendungen bereitgestellt werden.Diese enthalten bereits fertige Service-und Prozessdefinitionen für allevom Hersteller angebotenen Standardkomponenten,so dass in der Regel nurnoch die Anpassung der Services undProzesse an die spezifischen Unternehmensanforderungennotwendig ist.Alternative: Eventgetriebene SOAEine Alternative bietet eine EventgetriebeneSOA. Sie baut darauf, dassjedes Unternehmen seinen Geschäftsbetriebdurch das Erwarten von geschäftlichenEreignissen sowie dasReagieren darauf abwickelt. Technischgesehen bricht diese SOA mit der Strategieeiner allumfassenden, vollständigenGeschäftprozessebene. Die Anwendungsarchitekturwird in separate,eigenständige Software-Komponentenund -Lösungen aufgeteilt. So lassensich die Beziehungen der unterschiedlichenUnterprozesse innerhalb des komplettenProzesses entflechten. Kurz: DieLösungen werden völlig entkoppelt undsind auch nicht mehr lose gekoppelt,wie bei herkömmlichen SOA-Ansätzen.Bei einem Event-getriebenen SOA-Ansatz sind je nach Unternehmennur rund 500 geschäftliche Ereignisseals Basis für die Steuerung derSoftware-Komponenten zu betrachten.Änderungen im Prozessablauf könnenzudem vielfach bereits durch Parametrisierunginnerhalb der Komponentenerreicht werden. So vermeidet der Ansatzdie Komplexität, die sich wie obenbeschrieben durch die Vielzahl vonServices und der Forderung nach technologischerStandardisierung in derProzessschicht herkömmlicher SOA-Ansätze ergibt.Bei der ereignisgesteuerten SOAgibt jeder Unterprozess nach seinerAusführung eine asynchrone Meldungan die nächste Unterprozesskomponenteweiter. Das kann beispielsweise mitBusiness Objects Documents (BODs)auf Basis der Open Applications GroupIntegration Specification (OAGIS)geschehen. Durch die strenge Orientierungan offenen Standards wirdSOA-fähigen Lösungen das Zusammenwirkenmit beliebigen anderen Lösungenermöglicht, die dasselbe BOD unterstützen.Dadurch können Unternehmenihre Lösungen einmal verknüpfen unddann ohne nennenswerten weiterenAufwand mit vielen anderen Lösungenzusammenwirken lassen.Das Argument, eine SOA-Strategiesei zu komplex und zu kostspielig,sucht der Geschäfts-Software-AnbieterInfor mit Infor Open SOA, seinem konsequentstandardbasierten Ansatz füreine Event-getriebene SOA, zu entkräften:Statt die Schaffung der technischenVoraussetzungen dem Anwender zuüberlassen, liefert das Unternehmenmit jedem neuen Software-Release„SOA-Enabler“ für seine Lösungen ausund stellt Kunden einen Enterprise ServiceBus kostenlos zur Verfügung. Dr. Stefan Stille, Markus Stahl ówww.infor.deDr. Stefan StilleManager BusinessConsultingMarkus StahlManager GlobalIndustry & ProductMarketingInfor Global Solutions Deutschland AG,Stuttgart05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN23


SCHWERPUNKTbpm, soa, webservices, saasSaaS-Modelle für geschäftskritische ApplikationenERP zum FestpreisSourcing und Procurement, SCM, CRM sind die bisher gängigen Felder für Software-as-a-Service-Angebote. Das sind mithin Bereiche, in denen es sich die Verantwortlichen mittelständischerUnternehmen ohne größere Bauchschmerzen vorstellen können, auf schlankeund effiziente Mietlösungen umzusatteln.SaaS-Angebote im ERP-Bereich warenbislang ebenso dünn gesät,wie auch die Nachfrage gering schien.Viele mittelständische Unternehmen –genauso wie große Konzerne – betrachtetenes als Risiko, die Kontrolle übersolch eine Kernapplikation wie ERP ausder Hand zu geben. Aus den zögerlichenAnfängen eines Application ServiceProviding sind allerdings inzwischen –beflügelt auch von den Trends zu OpenSource und SOA – ernstzunehmendeSoftware-as-a-Service-Angebote geworden,die ihren Namen verdienen.Selbst die SAP, das ERP-Schwergewichtschlechthin, hat mit ihrem jüngstvorgestellten On-Demand-Angebot namensBusiness ByDesign sehr gezieltden Markt von SaaS-Business-Lösungenfür den Mittelstand ins Visier genommen.ERP-Mietlösungen sind auf demVormarsch und generell schickt sichEuropa in Sachen SaaS-Marktwachstuman, zu den USA aufzuschließen.Saugatuck Technology, IT-Analystmit Stammsitz in Connecticut, gehtdavon aus, dass bis Ende diesen Jahresbereits mehr als 55 Prozent aller Unternehmenin Nordamerika wenigstens eineSaaS-Applikation nutzen werden. InEuropa werden es immerhin mehr als 40Prozent sein. Obwohl im europäischenMarkt Aspekte wie Sicherheit und Datenschutzeine traditionell größere Rollespielen, sollten die jährlichen Wachstumsratenfür SaaS-Anbieter in Europadoch bei mehr als 60 bis 70 Prozent liegen.In den USA ist dagegen nur nochmit 35 bis 40 Prozent SaaS-Wachstumpro Jahr zu rechnen. Dennoch ist es realistisch,dass bis 2012 wenigstens 30Prozent aller neuen Business-Softwarein Form von SaaS-Modellen beschafftund bereitgestellt werden.In dem Maß, in dem kleinere undmittelständische Unternehmen, aberauch große internationale Konzernemit mehr oder minder unabhängigenTochterunternehmen die Vorteileschlanker SaaS-Lösungen wie RapidDeployment und niedrige Betriebs- undAdministrationskosten als Thema auchfür ihre geschäftskritischen Applikationenwahrnehmen, werden sich diearrivierten Software-Hersteller ebenfallsmit SaaS-Angeboten abseits ihrerklassischen On-Premise-Lizenzmodelleengagieren und zu diesem Zweck auchSaaS-Start-ups übernehmen.Nicht zuletzt diese absehbareKonsolidierung macht es für VentureCapital sehr attraktiv, in junge SaaS-Anbieter zu investieren. Der SaaS-Markt beflügelt die Produktphantasieder klassischen Software-Hersteller.Der Mittelstandsspezialist Kinamu beispielsweise,vor mehr als einem Jahrals Spin-off ehemaliger SAP-Managerentstanden, war mit seinem SaaS-Modellschon am Markt, bevor die SAP ihreeigene On-Demand-Lösung BusinessByDesign vorstellte. Der Unterschied:Kinamu liefert zum festen Mietpreis Installation,Betrieb, Support und Servicefür die SAP-ERP-Software.Frank Sempert óSaugatuck Technology Inc., Eltvillewww.saugatech.com24MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


PROMOTIONPRODuKTVORSTELLuNgSoftwaretechnologie von Profis für ProfisavEDIumBusiness CommunicatorProfessionelle Kommunikation aller elektronischen Geschäftsdaten, übereine zentrale Applikationsschnittstelle, mit allen führenden Kommunikationsstandardsund höchster Betriebssicherheit, für alle Ihrer Geschäftspartner.Avenum Technologie gmbH präsentiertmit dem avEDIum Business Communicatoreine neue und innovative Softwaretechnologie,mit der alle Kommunikationsprotokollezentral konfiguriert &webbasierend verwaltet werden:Den Überblick bewahren mit einerzentralen Applikationsschnittstelle!Mit avEDIum Business Communicatorbringen Sie Ihren gesamten elektronischenDatenaustausch unter einenHut. Sie sehen auf einen Blick mit wemSie kommunizieren und wählen dannden gewünschten Kommunikationswegaus. Es stehen Ihnen dabei alle führenden,standardisierten Kommunikationstechnologienzur Verfügung (AS2, FTP,MAIL, X400 usw.). Sie können mit demavEDIum Business Communicator Standardabläufevollständig automatisieren,und gleichzeitig auch problemlos dieneuesten Technologien nutzen.Ausfallsicherheit und Providerunabhängigkeitauf neuem Niveau!avEDIum BC garantiert auch bei einemAusfall Ihrer Internetanbindung den vollständigenund gesicherten Betrieb Ihrergesamten elektronischen Kommunikation.Im Falle eines Providerausfalleskönnen avEDIum Business CommunicatorAnwender auf einen alternativenKommunikationsweg ausweichen undden Betrieb aufrecht erhalten. Die Protokollierungder Aufträge und das dezentraleVoll-Backup erhöhen zu dem die Sicherheitund ermöglichen die heutzuta-ge überaus wichtige Nachvollziehbarkeitdes elektronischen Datenverkehrs.Ihr Business Nutzen – Anbindung analle Geschäftspartner!Die elektronische Anbindung an bestehendeund neue geschäftspartner istmit dem avEDIum Business Communicatoreine einfache und preisgünstigeAngelegenheit. Sie können über eineeinzige Applikationsschnittstelle allestandardisierten Kommunikationswegenutzen und dank des modularen Aufbausauch zukünftige Technologien problemloseinbinden lassen. Mit dem avE-DIum Business Communicator müssenSie sich um die elektronische An- undVerbindung mit Ihren geschäftspartnernnie mehr den Kopf zerbrechen!avEDIum Business Communicator –für die professionelle und zukunftssichereelektronische Kommunikation:ó zentrale Kommunikations konfigurationó Auswahl aller Kommunikationstechnologienó dezentrale, webbasierende Steuerungó Berechtigungssystem (frei definierbar)ó Internet- und Providerausfall-Sicherheitó Dezentrales Voll-Backupó Nachvollziehbarkeit durchProtokollierungMachen Sie Ihr Unternehmen undIhre Prozesse zukunftssicher –avEDIum Business Communicator!ANBIETERAvenum Technologie GmbhSaturn TowerLeonard-Bernstein-Straße 10A-1220 WienTelefon +43 1 92101-0Telefax +43 1 92101-300office@avenum.comwww.avenum.comPRODUKTSales ManagerErich KrejcirikTechnische Datenunterstützt alle standardisierten Kommunikationsprotokolle:ó FTPó Teleboxó Mailó eXiteó P2PV2ó gEISó AS2ó gXS (IE)ó X400ó BusinessContactV2Alle nicht standardisierten können nachBedarf hinzugefügt werden!Innovation undprofessioneller ServiceDie Avenum Technologie gmbH ist führendereBusiness Spezialist. 20 JahreEntwicklungserfahrung und Projekterfolgestehen für die hohe Qualität unsererProdukte und Dienstleistung.unsere Mission ist die umsetzungvon innovativen und zukunftssicherenTechnologien in kundenorientierte Lösungen.Softwaretechnologien von Profisfür Profis!Lassen Sie sich unverbindlich vonunseren Experten über die Einsatzmöglichkeitenund Ihre Potentialeberaten – Kontaktieren Sie uns!05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTbpm, soa, webservices, saasFehler bei der Einführung und Weiterentwicklung vermeidenSOA ohne Kopfschmerzen!Die Notwendigkeit, sich mit SaaS zu beschäftigen, ist in vielen Firmen erkannt worden – vorallem bei Banken und Versicherungen. Die Anstrengungen und Risiken, die bei der Einführungentstehen und zu Misserfolgen führen können, sollte man aber nicht außer Acht lassen.SOA verspricht viel und kann vielesdavon einhalten, wenn die Umsetzungin einem Unternehmen nachhaltigund ernsthaft angegangen wird. Dannlassen sich folgende Vorteile erzielen:1. Größere Flexibilität und höhereReaktionsfähigkeit in der Anbindungheterogener Dienste2. Erleichterung und höhere Anpassungsfähigkeitin der Veränderung oderErweiterung von Geschäftsprozessen3. Bessere Abstimmung zwischenGeschäftsprozessen und technischerUmsetzung – daher optimale Zielorientierungund höhere Effektivität4. Eine Kostenreduktion durch Wiederverwendungbereits bestehenderDienste und Legacy-ApplikationenVon diesen Vorteilen profitiert einUnternehmen allerdings nicht automatisch– der Erfolg muss durch präziseund nachhaltige Planung in der Einführungund Weiterentwicklung einerunternehmensweiten SOA gesichertwerden. Deshalb ist es nicht verwunderlich,dass die Einführung von SOAzuerst Kosten verursachen kann, daDie unterschiedlichen Reifegradstufen (angelehnt an das Service OrientedArchitecture Maturity Model von Sonic)organisatorische und technische Aufwändeerzeugt werden. Kostenreduktionlässt sich eher im Zeitablauf undmit der sich vergrößernden Anzahl vonDiensten, die über dieses Konzept angebundensind, erreichen.Um tatsächlich von SOA profitierenzu können, gilt es, einige Fehler zuvermeiden, die offensichtlich immerwieder gemacht werden. Dabei wirdimmer deutlicher, dass die hauptsächlichenGründe dafür nicht in technischenProblemen, sondern in einem falschenstrategischen, organisatorischen oderfachlichen Ansatz liegen.Top-Down oder Bottom-Up? Auchwenn diese Frage kritisch für den Erfolgvon SOA ist, kann sie nicht pauschal füralle Unternehmen beantwortet werden.Viel zu sehr hängt die Antwort davonab, in welcher Situation das Unternehmensich befindet, welche Applikationenbereits vorhanden sind und welcheZiele mit SOA verbunden werden.Wenn bereits mehrere unternehmenskritischeAnwendungen als „Silos“ bestehen,ist es oftmals aus finanziellen,fachlichen oder technischen Gründengar nicht möglich, über den Top-Down-Ansatz neue Dienste-Definitionen oderProzesse zu erstellen. Um bestehendeInvestitionen zu schützen, bleibt dannnur die Möglichkeit, derartige Anwendungenauf andere Art zugänglich zumachen – beispielsweise, indem sieüber einen Web-Service gekapselt werden.Funktionalitäten und Daten folgendann allerdings nicht den übergeordnetenGeschäftsprozessen, sondernmüssen aus den bestehenden Funktionalitätenund fachlichen Schnittstellenabgeleitet werden.Verbindet man mit SOA allerdingsauch die Notwendigkeit, fachliche undIT-spezifische Aspekte so eng wie möglichmiteinander abzugleichen, erfordertdies einen Prozess, in dem zuerstder Geschäftsprozess formuliert wirdund dann die Dienste definiert undzur Verfügung gestellt werden. DieProbleme finden sich zumeist nicht inder technischen Integration, sondernhauptsächlich in der fachliche Abstimmungder in einem Unternehmen bereitsbefindlichen Ressourcen.Thomas Seibert ódmc digital media center GmbH, Stuttgartwww.dmc.deCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.26MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


Legacy-Integration im Kunden-CenterVom Host ins Frontend„Think big, act small“: Diese Handlungsmaxime steht bei Kunden-Centern angesichts immerkomplexerer Arbeitsabläufe hoch im Kurs. Flexible, prozessorientierte IT-Landschaften imGeiste der SOA-Philosophie sind das Gebot der Stunde.Sucht ein IT-Experte nach einerechten Herausforderung, dann istein Kunden-Center gewiss nicht dieschlechteste Wahl. Hat er es dabei dochmit der Verständigung zweier Weltenzu tun, die kaum unterschiedlichersein könnten. Hier die auf Effizienz,Flexibilität und Verbrauchernähe ausgerichteteDienstleistung im Frontend,dort die historisch gewachsene, monolithischeWelt auswärtiger Hosts,auf denen die für den Kundenservicenötigen Applikationen und Daten residieren.Die Backend-Logik der Großrechnerist in der Regel tabu für externeEingriffe, was die Möglichkeit, denWorkflow durch gezielte Anpassungenzu optimieren, stark begrenzt. Zudembetreuen Kundencenter meist Kundenganz unterschiedlicher Auftraggebermit jeweils proprietären, heterogenenIT-Systemen.Beispiel walter services: Der Pionierdes Telefonmarketings gehört heute zuden bundesweit führenden Anbieternfür Kundenservice und Vertrieb. Mehrals 7.500 Mitarbeiter absolvieren einkomplettes CRM von der Info-Hotlineüber Forderungseinzug bis zum Fulfilment.Zum Kundenstamm zählenUnternehmen aus den Branchen Automotive(BMW, Daimler), Medien (AxelSpringer AG), Gesundheit (Bayer, Pfizer)und Telekommunikation (T-Com).Entsprechend groß ist der logistischeAufwand für die IT-Spezialisten.Im Regelfall befinden sich die vomKunden-Center benötigten Daten aufHostrechnern der Kunden. „Derzeit unterhaltenwir Verbindungen zu rund 25räumlich und organisatorisch verteiltenZentralrechnern auf Kundenseite“, berichtetPeter Heger, Abteilungsleiter ITbei der walter services AdministrationGmbH. Bei den angeschlossenen Hostshandelt es sich um Unix, Midrange oderMainframe Systeme mit WWS- und PPS-Software. Für jeden einzelnen Auftraggebermuss ein Kommunikationskanalzwischen seinem Host-System und denArbeitsplatz-PCs der zuständigen Kundenberateretabliert werden. „Konkretheißt das, auf allen beteiligten Clientsdie entsprechenden Verbindungsdefinitioneneinzurichten“, so Heger.Weg vom Fat ClientBislang wurde die Anbindung über eineso genannte Fat-Client-Applikationrealisiert. Den Vorzügen einer solchenArchitektur – hohe Performanz undumfangreiche Funktionalität – stehtindes ein unverhältnismäßig hoherAdministrationsbedarf entgegen. „Beieinigen hundert betroffenen Arbeitsplätzen,in der Regel auch noch an unterschiedlichenStandorten, ist damitrasch ein erheblicher Aufwand verbunden“,erklärt Heger. Derart aufwändigeVerwaltungsprozeduren erscheinenkaum praktikabel in Zeiten, da geradevon IT-Abteilungen bei stagnierendenBudgets immer neue Anstrengungen inpunkto Prozessoptimierung und Kostensenkungerwartet werden.Gefragt war ein Single Point of Administrationim Rahmen einer Thin-Client-Architektur,um die Verwaltungsoperationenzu verschlanken und so– jedenfalls mittelfristig – auch einerSOA-Architektur den Weg zu ebnen.Die Wahl der walter-services-Expertenfiel auf OnWeb von NetManage.Entscheidend für Peter Heger undden zuständigen Projektleiter GeorgDankovszky war es, die Nachbildungder Host-Applikationen („Terminal-Emulation“) nunmehr browserbasiertauf einem zwischengeschaltetenWeb-Server laufen lassen zu können.OnWeb verfügt außerdem über einebrowserbasierte Verwaltungsschnittstelle,über die der SystemadministratorBenutzer anlegen, verwalten undsämtliche Aktivitäten protokollierenkann. Vorteil: „Statt jeden PC einzelnzu konfigurieren, können wir die nötigenVerbindungsparameter nun perAdministrationsmodul einspielen unddamit die Applikation zentral auf demintegrierten Web-Portal freigeben“,freut sich Dankovszky.Die einfache Installation und damitdie kurzfristige Verfügbarkeit einerneuen Kundenverbindung macht sichfür den Dienstleister vor allem als beträchtlicherZeitgewinn bemerkbar:„Der Aufwand für alle beteiligten Rechnerhat sich auf gerade einmal fünf biszehn Minuten verringert“, rechnet Dankovszkyvor. Angelika Turano óNetManage Software GmbH, Hanauwww.netmanage.deCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN27


SCHWERPUNKTbpm, soa, webservices, saasSOA verleiht Enterprise-Applikationen neuen SchwungCOBOL goes SOAEine SOA-Architektur bietet die Möglichkeit, bewährte Business-Logik aus Enterprise-Applikationenfür neue Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Mit standardisierten Schnittstellenausgestattet können Module aus COBOL-Programmen durch Web-Interfaces genutzt werden.Die „grüne Wiese“ ist selten einepraktikable Option: VorhandeneEnterprise-Applikationen lassen sichnicht einfach in einer optimalen Architekturneu aufbauen. Die Betreibermüssen versuchen, aus dem Vorhandenendas Beste zu machen, denn dieseAnwendungen stellen bewährte Lösungenbereit, die auch eine große Zahl vonTransaktionen und Benutzern erheblichbesser verkraften als die Mehrzahl ihrermodernen Nachfolger. In diesen Applikationenist ein enormes fachlichesKnow-how enthalten, das erst einmalnachgebildet werden müsste.Es kann aber auch nicht alles beimAlten bleiben: Enterprise-Applikationensind kompliziert und schwer zu erweitern.In der Regel handelt es sich umabgeschlossene Systeme, auf die mannicht einfach mit einem Web-Interfaceoder mit einem Linux-Server zugreifenkann. Anforderungen wie die Datenintegrationmit Windows-Applikationenoder XML-Output lassen sich hier nichtso einfach umsetzen.Das ist das Dilemma: FunktionelleLeistungsfähigkeit und Kostenaspektestehen gegen Flexibilität und Offenheit.Damit schlägt die Stunde von SOA: DieseArchitektur bietet die Möglichkeit,die bewährte Businesslogik in einemneuen, offenen Kontext zu betreiben.Vorhandene Algorithmen werden alsServices verpackt und über Schnittstellenanderen Systemen zur Nutzung zurVerfügung gestellt. Allerdings wurdendie betreffenden Applikationen nichtim Hinblick auf eine SOA-Architekturerstellt. Auch wenn sie aus sauberstrukturierten, modular aufgebautenProgrammen bestehen, liegt die Schwierigkeitdarin, aus diesen Programmenjene Bestandteile herauszulösen, dieals funktionelle Services genutzt werdenkönnen.Will man Enterprise-Applikationenserviceorientiert aufbauen, kommtman nicht daran vorbei, organisatorischeVorkehrungen zu treffen. Die Servicesmüssen nach Themenbereichenoder Gebieten geordnet und katalogisiertwerden. Ohne ein Repository mitexakter Beschreibung, Klassifizierung,Schnittstellendefinition der Serviceskommt man da nicht weit.Daneben ist die Frage der Granularitätvon großer Bedeutung: Wie vielFunktionalität soll in einem Service stecken?Wenn man die Services funktionalzu umfangreich baut, kommt man zwarmit wenigen aus, aber eine Wiederverwendungist nahezu ausgeschlossen,weil der Service zu speziell ist. Packtman im Gegenteil jede kleine Aufgabein einen eigenen Service, wird die Zahlder Services schnell unüberschaubar.Services erzeugenDie Hauptaufgabe besteht darin, dierichtigen Module in einer Enterprise-Applikation zu identifizieren und herauszulösen.Bei Tausenden von Modulenist eine sehr sorgfältige Analyse derAnwendung unerlässlich.Das Ergebnis von Analyse undAnpassung ist dann ein Service: alsoein Modul, das die Business-Logik derEnterprise-Applikationen enthält, aberkeine direkte Verbindung zu anderenProgrammbestandteilen hat; es kommuniziertnur noch über die standardisiertenSchnittstellen. Solche Serviceslassen sich auf unterschiedliche Artenimplementieren.ó Die Services laufen weiterhin auf demMainframe; andere Systeme greifendarauf zu. So kann zum Beispiel dieTransaktion einer CICS-Anwendungals Web-Service angeboten werden.ó Die benötigte Business-Logik wird ausder Enterprise-Applikation herausgelöst,auf ein anderes System portiertund dort ausgeführt. Hier kann zumBeispiel ein Teil einer Host-Applikationzur Bewertung eines Versicherungsvertragesauf einem Windows-Server als Web-Service laufen.Durch die Transformierung vonBusiness-Logik in eine SOA muss dasProduktionssystem nicht verändertwerden; Eingriffe und Anpassungsarbeitensind insgesamt begrenzt, dieKosten überschaubar. Außerdem mussnicht gleich eine ganze Applikationumgekrempelt werden. Man kann sichgezielt bestimmte Funktionen vornehmen,Services herauslösen und soSchritt für Schritt eine neue Architekturaufbauen. Dabei zeigt sich auch einerihrer größten Vorteile: SOA ist nichttechnologiegebunden, sie ist weder voneiner bestimmte Plattform noch vonProgrammiersprachen abhängig. SOAfunktioniert mit COBOL oder CICS genausowie mit J2EE oder Websphere.Rolf Becking óMicro Focus GmbH, Ismaningwww.microfocus.com28MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


ACADEMYWie Sie Open Source Softwareauch für Ihr System i nutzbar machenPhP und MySQLon System iPHP ist die mit Abstand breiteste Basis für Web-basierte Anwendungen undMySQL ist heute die wohl meist benutzte Datenbank. Beide Technologien stehtjetzt auch System i Anwendern uneingeschränkt zur Verfügung. Damit erschließensich nicht nur ungeahnte Möglichkeiten bei der Softwareentwicklung, sondernes eröffnet sich gleichzeitig ein riesiger Markt an Software und Tools.Sie sollten diesen workshop besuchen, falls Sie...◊ durch PHP-Entwicklungen die nahtlose Webintegration wünschen◊ die Auswahl an stabilen und preiswerten Anwendungen verbreitern möchten◊ endlich beweisen möchten, dass System i nicht proprietär ist◊ die Stabilität Ihres System i auch für MySQL Anwendungen nutzen wollen◊ Interessiert sind am Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und KollegenHamburg9. 6. 2008WS-Nr. 5421801Orte & TermineMünchen12. 6. 2008WS-Nr. 5421804Köln10. 6. 2008WS-Nr. 5421802Basel1. 7. 2008WS-Nr. 5421806Stuttgart11. 6. 2008WS-Nr. 5421803ReferentKlaus-Peter LuttkusAus dem InhaltZend PHP auf dem System i installierenk System i vorbereiten und PHP installierenk Zend Software für PHP-EntwicklungMySQL auf dem System i installierenk System i vorbereiten und MySQL installierenk Installationsnachbereitung unter i5/OSUnterschiede zwischen DB2 und MySQLk unterschiede der Implementationk Systemobjekte beider DBMSk Übersicht syntaktischer unterschiedeAdministration von MySQLk Administrationstools für MySQLk My SQL Datenbanken erstellenk Daten von/zu DB2 importieren/exportierenOpen Source Applikationen auf System ik Wikis-PmWiki und Media Wikik Helpdesk-Mantis, Internet-Portal-Joomla!k SugarCRMPHP-Übersicht: System i Syntaxerweiterungenk Programme aufrufenk Auf Systemwerte zugreifenk Einzelsatzzugriffek Auf Spoolfiles zugreifenper FaxAnmeldung + 49 8191 70661FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumunterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresseim Webwww.midrange-academy.comITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.deTeilnahmegebühr pro Person / workshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnentworkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 514,— € 488,30 €2 514,— € 479,— € 455,05 €3 479,— € 444,— € 421,80 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält eine Übernachtung mit Frühstückim Tagungshotel, die Verpflegung Tagsüber, inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen, sowie das gemeinsame Abendessenam ersten Tag. Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung dieAnmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben über Termine undVeranstaltungsort. Ausgabe der unterlagen am 27.5. ab 8.30 uhr,Beginn ab 9.30 uhr. Ende am 28. 5. gegen 16.30 uhr.Änderungen vorbehalten.


SCHWERPUNKTvoip, cti, fax, e-mail, unified messagingSUMMARYYanik Chauvin, iStockphoto.comIn den modernen Kommunikationsmethodenliegen für Unternehmen Rationalisierungspotenzialeohne Ende. Wir zeigen Ihnen, wieSie diese am besten in Konzepte einbringen.Studie: VoIP-Einsatz in Call/Contact CenternHauptvorteil: Kosten sparenImmer mehr Firmen setzen „Voice over IP“ (VoIP) ein. Beim Zusammenspiel zwischenComputer und Telefon kann auf zwei getrennte Netze verzichtet werden, was zahlreicheVorteile mit sich bringt. Welche davon die wichtigsten sind, hat der aktuelle „DeutscheVoIP-Report 2008“ von Interactive Intelligence und toplink herausgefunden.Die Internationalisierung der Märktein immer mehr Wirtschaftsbranchenverschärft den Wettbewerbsdruckund erhöht gleichzeitig den Bedarf aneffizienter Kommunikation. Nicht nurgroße Konzerne, sondern auch mittlerweilevermehrt kleine und mittelständischeUnternehmen müssen alle wichtigenKommunikationskanäle abdecken,um in der Interaktion mit Kunden undPartnern effizient und kostenbewusstarbeiten zu können.Der Einsatz der Voice-over-IP-(VoIP-) Technik bietet dabei notwendigeSynergien. Gerade Call/Contact Center,die in erheblichem Maße vom VoIP-Einsatzprofitieren, nutzen verstärkt dieneue Technologie.Hauptvorteile durch VoIP-Einsatz bei Call und Contact Centern (Mehrfachantworten möglich)1. Kosteneinsparungen 92 %2. Erhöhung der Effizienz 87 %3. Mehr Funktionalitäten und Anwendungsmöglichkeiten 84 %4. Höhere Sicherheitsstandards 78 %5. Verbessertes Multichannel Management 74 %6. Administrative Vorteile 64 %Größte Einsparpotentiale bei VoIP in Call und Contact Centern (Mehrfachantworten erwünscht)1. Wartungs- und Unterhaltungskosten 82 %2. Mittel- und langfristigen Investitionsschutz 81 %3. Sinkende monatliche interne/externe Gesprächsgebühren 81 %4. Integration mehrerer Kommunikationskanäle auf einer Plattform 80 %5. Geringere Neuinvestitionen 59 %6. Weniger Personalkosten 51 %© 2008 Interactive Intelligence Inc. / toplink GmbH30MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


SCHWERPUNKTvoip, cti, fax, e-mail, unified messagingOffice-in-a-Box hat viele VorteileUC für den MittelstandUnified Communication war bisher aufgrund der Komplexität der verfügbaren Lösungen eherden großen Unternehmen vorbehalten. Nun zeigen Lösungen, die auf dem Konzept des Officein-a-Boxberuhen, eine interessante Möglichkeit auch für mittelständische Unternehmen auf.In einer UC-basierten Lösung wirdSprache als ein weiterer Dienst indie vorhandene IT-Umgebung mit bekanntenDiensten wie Kollaborationsanwendungenund Presence/InstantMessaging-Diensten integriert. Eineauf offenen Standards basierende UC-Lösung erlaubt die Integration der Kommunikationslösungin die Geschäftprozesse,so dass Geschäftsabläufe effektivergestaltet werden können. Hierdurchstellt sich erst der eigentliche Vorteilder IP-basierten Konvergenz von Spracheund Daten dar.Innovative KommunikationslösungSeit kurzem gibt es im Mittelstandssegmenteinen innovativen Ansatz fürUC-basierte Lösungen: Sogenannte„All-in-one-“ oder „Office-in-a-Box“-Kommunikationslösungen bieten alleProduktivitätsvorteile einer UC-Lösungbei gleichzeitig leichter Handhabungund attraktiver Kostenposition durchminimierten HW-Einsatz.Eine OiaB-Lösung ist durch folgendeEigenschaften charakterisiert:ó Reines IP-Kommunikationssystemmit integrierten Lösungen für Sprache,Daten und Applikationen, speziellabgestimmt und positioniert fürkleine und mittlere Unternehmenó Integration aller Services auf einerServer-Plattformó Perfekt für Geschäftskunden, dieWert auf Produktivität, Präsenz undPortabilität in einem Kommunikationssystemlegenó Einfach bei Installation, Betrieb undWartungDas Unified Communication ApplicationPortal bietet beispielsweise alsJava Client oder als Outlook Plugin vomPC-Arbeitsplatz aus einen einheitlichenZugriff auf alle Ressourcen und Funktionender Lösungsblöcke für Applikationen,Sprachsteuerung und Daten. Dasübergreifende Management erlaubt daszentrale und konsistente Einrichtenund Betreiben aller Komponenten.Das durchgängige,konsistenteund präsenzbasierteKonzept der OiaB-Lösung integriert dieLeistungsmerkmaledes Sprachmodulsvollständig in denFunktionsumfangder Applikationen.Die zusätzliche Integrationeines Daten-Diese Komponentensind in moduls liefert eineeiner typischenSingle-Box-Lösung,OiaB-Lösungnahtlos integriert die die Kommunikationsbelangeim Sinnevon Unified Communicationund IT-Datenbelange in einerBox integriert.Interfaces von OiaB bereitgestelltWenn das mittelständische Unternehmennoch einen traditionellen Amts-Anschluss hat oder wenn neben denreinen IP-Geräten (IP-Phones) nochanaloge Geräte (Faxgeräte, analogeTürsprechstellen) beziehungsweiseISDN-basierte Endgeräte angeschlossenwerden sollen, dann werden nochHardware-basierte Komponenten zurSchnittstellenumsetzung benötigt. DieseInterfaces werden auch von einerOiaB-Lösung bereitgestellt.32MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


Wie dargestellt bieteteine OiaB-basierteLösung gerade für einmittelständisches Unternehmeneinen interessantenLösungsansatz inRichtung Unified Communications.Durch denEinsatz offener Betriebssysteme(beispielsweiseLinux) lassen sich weitereApplikationen alsServices in die Single-Box-Plattform integrieren.Dadurch entfallenBeschaffungs- und Administrationsaufwandfür zusätzliche Server.Durch offene Interfacesund APIs können dieseadditiven Applikationen in die Unified-Communiktion-Lösung miteinbezogenwerden.Niedriger InstallationsaufwandDurch Einbindung von Daten-Servicesmit Security- und Routing-Funktionenkönnen für kleine und mittlereDas sind die typischen und vielfältigen Anschlussmöglichkeiten einer OiaB-Lösung am Beispiel der HiPathOpenOffice Lösung von Siemens Enterprise CommunicationsUnternehmen zusätzliche Daten/IT-Komponenten entfallen. Die nahtloseIntegration all dieser Komponenten ineine Administrationsumgebung unterVerwendung einer Datenbasis hilft Installations-und Maintenance-Aufwandniedrig zu halten. Außerdem könnendie Kommunikationskosten durch einedirekte Anbindung an IP-Service-Providerauf Basis von SIP Trunking Interfacesreduziert werden.Jürgen Brieskorn óSiemens Enterprise CommunicationsGmbH & Co. KG, Münchenwww.enterprise-communications.siemens.comAUSGEREIFTIhre PROFIs zeigen:IP-Telefonie mit System iChancen und Risikenfür den Mittelstand3305/2008 · MIDRANGE MAGAZINPROFI Engineering Systems AG • www.profi-ag.de


SCHWERPUNKTvoip, cti, fax, e-mail, unified messagingHanjin Shipping nutzt Outtasking-Service von RetarusFaktur mit Brief und SiegelDie deutsche Niederlassung von Hanjin Shipping verschickt über den Outtasking-ServiceRetarus eSign jeden Monat zwischen 5.000 und 6.000 elektronische Rechnungen.Die Lösung wird in den Rechenzentren des Messaging-Experten betrieben und erfülltalle Vorschriften einer qualifizierten digitalen Signatur.Wer Güter jeder Art exportierenwill, für den ist der HamburgerHafen nach wie vor ein wichtiges Torzur Welt. Nur wenige Gehminuten vomHafen entfernt – und damit mittendrinstatt nur dabei – befindet sich auch derSitz der koreanischen Reederei HanjinShipping. Hier in der Deutschland-Zentralelaufen viele der Fäden aus demAlltagsgeschäft zusammen.Festmachen lässt sich das beispielsweisean der Fakturierung. Pro Monatversendet die deutsche Dependancevon Hanjin Shipping Tausende vonRechnungen, die unter anderem ausDienstleistungen im Hafenlogistikbereichresultieren. In der Vergangenheitwurden die Rechnungen ausgedruckt,kuvertiert und auf dem Postweg verschickt.Im Einzelfall ergab das manchmaleine ganze Palette mit mehrseitigenBelegen und Geschäftsdokumenten, soetwa bei einem großen deutschen Logistikdienstleister.Nicht nur dass es Tage dauernkann, bis die Rechnung beim Empfän-ger ist: Es ist auch teuer. Auch wenn diePreise in der Praxis stark schwanken,ist kalkulatorisch zwischen 1,50 und4,00 Euro pro Rechnung auszugehen.Im Vergleich dazu schlägt eine elektronischeRechnung im Durchschnitt mitnur 25 Cent zu Buche. Das Ganze inZahlen umgesetzt: Der Umstieg auf einenelektronischen Rechnungsversandlohnt sich bereits ab 250 Rechnungenpro Monat.Klar, dass sich in Anbetracht derartigerKosten viele Unternehmen früheroder später mit den Möglichkeiten deselektronischen Rechnungsversands befassen,so auch Hanjin Shipping. „Esist einfach kosten- und zeitsparender,solche Dokumente elektronisch zu verschicken“,erklärt Reinhard Prössler, IT-Leiter bei Hanjin Shipping in Hamburg.Allerdings gilt es, wie Prössler betont,die Rahmenbedingungen zu beachten.Damit eine elektronische Rechnungebenso wie ihr Pendant auf dem Papierden Rechnungsempfänger zum Abzugder Vorsteuer berechtigt, muss sie überAuf einen Blick: DieRechnungen gehenim Rechenzentrumals PDF-Dokumenteein, werden dort miteiner qualifiziertendigitalen Signaturversehen und perE‐Mail an den Empfängerweitergeleitet.eine qualifizierte, digitale Signatur verfügen.Das regelt eine EU-Richtlinie,die auch in deutsches Recht umgesetztwurde.Bei der Auswahl einer Lösung fürden elektronischen Rechnungsversandspielten diese Aspekte eine zentraleRolle. Hanjin Shipping hat mehrere Angeboteunter die Lupe genommen undsich dann bewusst für die Outtasking-Lösung Retarus eSign entschieden.„Bei einer intern betriebenen Variantehätten wir uns um die doch ziemlichaufwändigen rechtlichen Rahmenbedingungenkümmern müssen. DieArbeit, Rechnungen mit einer qualifiziertendigitalen Signatur zu versehen,nimmt uns Retarus ab“, erläutert ReinhardPrössler.Gesetzliche VorgabenGrundsätzlich ist eine elektronischeRechnung nur mit einer qualifiziertenelektronischen Signatur gültig. DasUmsatzsteuergesetz (§ 14) ist hier eindeutig:Bei einer auf elektronischemWeg übermittelten Rechnung müssendie Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheitdes Inhalts durch einequalifizierte elektronische Signaturgewährleistet sein. Die Containerschiff-Reederei kommt dieser gesetzlichenVorgabe nach, indem man Rechnungenim PDF-Format an Retarus schickt. Bevores jedoch so weit ist, erzeugt HanjinShipping mit seinem WWS-System imersten Schritt TIFF-Files der einzelnenRechnungen. Diese werden an ein Mail-34MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


TECHNIK & INTEGRATIONCross Site Mirroring und ClusteringiASP–AnwendungsanpassungenNachdem Sie nun wissen, wozu iASP verwendet werden kann, stellt sich die Frage,was getan werden muss, damit eine Anwendung im iASP läuft, und wie ein Job Zugriffauf Daten in einem iASP bekommt.Fragen, die sich in diesem Kontextstellen sind: Welche Objekte könneneigentlich im iASP stehen – undwelche Objekte müssen im System ASPbleiben? Auskunft darüber geben dieAbbildungen 1 und 2.Jobbeschreibungen und Subsystembeschreibungenkönnen zwar im iASPstehen, sie können von dort aus abernicht in jedem Fall verwendet werden.Es wird deshalb empfohlen, diese beidenObjekttypen ebenfalls im SystemASP zu belassen. Zu den Objekten, dienicht im iASP stehen können, gehörenvor allem „systemspezifische“ Objektewie Einheitenbeschreibungen und Ähnliches.Auch die von IBM gelieferten*ALRTBL*BLKSF*BNDDIR*CHTFMT*CHRSF*CLD*CLS*CMD*CRQD*CSI*DIR*DSTMF*DTAARAAbbildung 1: Objekte, die im iASP stehen können*AUTHLR*AUTL*CFGL*CNNL*COSD*CRG*CSPMAP*CSPTBL*DTADCT*DTAQ*FCT*FIFO*FILE*FNTRSC*FNTTBL*FORMDF*FTR*GSS*IGCDCT*JOBD*JRN*CTLD*DDIR*DEVD*DOC*EDTD*EXITRG*FLR*IGCSRT*JRNRCV*LIB*LOCALE*MEDDFN*MENU*MGTCOL*MODULE*MSGF*MSGQ*NODGRP*NODL*OVL*OUTQ (V5R3)*IGCTBL*IPXD*JOBQ*JOBSCD*LIND*MODD*M36*M36CFGAbbildung 2: Objekte, die nicht im iASP stehen können*PAGDFN*PAGSEG*PDG*PGM*PNLGRP*PSFCFG*QMFORM*QMQRY*QRYDFN*SBSD*SCHIDX*SPADCT*SQLPKG*NTBD*NWID*NWSD*PRDAVL*PRDDFN*PRDLOD*USRPRF*SOCKET*SQLUDT*SRVPGM*STMF*SVRSTG*SYMLNK*TBL*USRIDX*USRQ*USRSPC*VLDL*WSCST*SSND*S36Temporäre ObjekteQ-BibliothekenAbrufprogrammDateien mitData Link FeldernQ-Bibliotheken (also Lizenzprogramme,aber auch QGPL und QUSRSYS) könnennicht im iASP stehen. Alle temporärenObjekte (QTEMP, temporäre Objekte, dieim SQL-Umfeld erzeugt werden) stehenebenfalls im System-ASP. Aus diesemGrund ist es wichtig, im System-ASPeine ausreichende Anzahl Plattenarmezur Verfügung zu stellen, ansonstenleidet die Performance der Anwendung(Daumenregel: Bei drei Plattenarmenim iASP sollte ein Arm im System-ASPzur Verfügung stehen). Ein Programm,das auf die Abruftaste gelegt wurde,kann ebenfalls nicht im iASP stehen.Das gilt auch für Job-Queues. Dateienmit Data-Link-Feldern (enthalten Pointerauf Objekte im IFS) können ebenfallsnicht im iASP stehen.Benutzerprofile und Authorisierungslistennehmen eine Sonderstellungein. Wenn ein BenutzerprofilEigentümer eines Objekts im iASPist, dann stellt sich die Frage: Was passiertbei einem Umschaltvorgang aufdas Backup-System, wenn dieses Profilnicht vorhanden ist? In diesem Fallwird das entsprechende Benutzerprofilautomatisch erstellt – allerdings ohneKennwort und ohne spezielle Berechtigungen.Es ist auf dem Backup-Systemlediglich vorhanden, um als Objekteignerzu dienen. Gleiches gilt für Autorisierungslisten.Auch sie werden beieinem Umschaltvorgang automatischerstellt (sofern sie nicht schon vorhandensind) – allerdings mit der BerechtigungPUBLIC *EXLCUDE.Objekte, die im System-ASP stehenund gleichzeitig Bestandteil der Anwendungsind, müssen durch eigene Mechanismenzum Backup-System synchronisiertwerden. Das kann zum Beispielüber eine nächtliche Sicherungs- undRestore-Prozedur geschehen oder auchdurch die Einführung administrativerRegeln – beispielsweise: „Wenn ein Benutzerprofilauf dem Produktivsystemerstellt wird, muss es parallel auch aufdem Backup-System erstellt werden“.Außerdem gibt es mit V5R4 die Möglichkeit,die administrative Domänezu nutzen, um einige Objekttypen ausdem System-ASP zwischen zwei Systemenzu synchronisieren.Mit dieser Liste ergibt sich auchdie erste Aufgabe, um eine Anwendung38MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


iASP-fähig zu machen. Es muss geprüftwerden, ob sich in den Datenbibliotheken,die im iASP stehen sollen, Objektebefinden, die nicht im iASP stehen können.Wenn das der Fall ist, dann müssendiese Objekte in eine eigene Bibliothek„umgezogen“ werden. Diese neueBibliothek muss anschließend auch derAnwendung bekannt gemacht werden,indem sie zum Beispiel Bestandteil derBibliotheksliste wird. Etwas mehr Änderungsaufwandergibt sich, wenn dieAnwendung mit expliziten Bibliotheksnamenarbeitet. Dann muss jeweils geprüftwerden, ob sich ein referenziertesObjekt in der ursprünglichen Bibliothek(und damit im iASP) befindet oder ob esin der neu erstellten Bibliothek steht.Auf der anderen Seite muss geprüftwerden, ob die Anwendung Objektein den IBM-Bibliotheken ablegt – zumBeispiel in QGPL oder QUSRSYS. Dadiese Bibliotheken im System-ASP stehenmüssen, würden Anwendungsobjekte,die hier abgelegt werden, nichtautomatisch auf das Backup-Systemgespiegelt.Zugriff auf einen iASPIm Unterschied zum System-ASP undden Basis-ASPs stehen iASP und seineDaten nicht automatisch zur Verfügung.Beim Systemstart muss iASP explizitangehängt werden:(VRYCFG CFGOBJ(iasp name) CFGTYPE(*DEV)STATUS(*ON))Einen Parameter „Online at IPL“gibt es für iASP nicht. Damit kann allerdingsein Job den iASP noch nicht automatischnutzen. Dazu ist eine Zuordnungdes iASP zu einem Job notwendig.Das kann entweder über den CL-BefehlSETASPGRP erfolgen oder durch einenentsprechenden Eintrag in der Jobbeschreibung(Parameter INLASPGRP).Empfohlen wird die Verwendung vonentsprechenden Jobbeschreibungen.Diese Jobbeschreibung wird dann inden Anwender-Benutzerprofilen hinterlegt.Administrationsprofile sollten miteiner Jobbeschreibung ohne Anfangs-ASP-Gruppe arbeiten. Damit ist sichergestellt,dass sich diese Benutzerprofileauch dann anmelden können, wenniASP nicht zur Verfügung steht.Ebenfalls über Jobbeschreibungenmuss der Zugriff auf Bibliotheken geregeltwerden. Bibliotheken aus iASP könnennicht in die Listen der SystemwerteQSYSLIBL oder QUSRLIBL eingetragenwerden, da sie beim Systemstart nochgar nicht zur Verfügung stehen.Achtung: Keinesfalls darf in der JobbeschreibungQDFTJOBD eine Anfangs-ASP-Gruppe angegeben werden. DieseJobbeschreibung wird für das Startup-Programm verwendet. Zu diesem Zeitpunktsteht der iASP noch gar nicht zurVerfügung. Das System befindet sich damitin einem nicht lauffähigen Zustand.Eine Änderung von QDFTJOBD ist nurüber ein manuelles IPL möglich.Zugriff mit SQLArbeitet Ihre Anwendung mit SQL, soist folgendes zu beachten: Mit Erstellungeines iASP wird automatisch auchein neuer remoter Datenbankeintrag(RDBDIRE) generiert. Sie erhalten eineweitere Datenbank auf Ihrem System i.Standardmäßig heißt diese Datenbankgenauso wie der iASP. Es kann jedochauch ein Datenbankname explizit vergebenwerden; er muss allerdings aufdem System eindeutig sein.Wenn in einer Jobbeschreibung keineVerbindung zum iASP angegebenist, so kann über den SQL-Befehl CON-NECT trotzdem eine Verbindung zurDatenbank im iASP hergestellt werden.Ist in der Jobbeschreibung eine Verbindungzum iASP angegeben, so greiftSQL automatisch auf die Datenbankim iASP zu. Zusätzlich ist zu beachten,dass ein Commit-Zyklus nicht gleichzeitigDaten aus iASP und System-ASPenthalten kann. Eine Ausnahme bildendabei lediglich Tabellen in QTEMP.ODBC, JDBC, FTPODBC, JDBC und auch FTP arbeitenmit vorgestarteten Server-Jobs. Dieselaufen standardmäßig unter dem BenutzerprofilQUSER und kennen iASPnicht. Wenn sich jedoch eine Anwendungmit diesem Server-Job verbindet,dann ist dazu auch immer eine Anmeldungmit einem Benutzer und einemKennwort notwendig. Unter diesem Benutzerprofilläuft dann der Job weiter.Wenn in diesem Benutzerprofil eineentsprechende Jobbeschreibung mit einerVerknüpfung zum iASP hinterlegtist, dann können auch ODBC, JDBC undFTP problemlos auf die Daten im iASPzugreifen. Zusätzlich gibt es sowohl fürODBC als auch für JDBC neue Verbindungsparameter,die die Angabe einesiASPs zulassen.Objekte im IFSVerzeichnisse aus dem IFS, die Bestandteilder Anwendung sind, sollten ebenfallsim iASP stehen, damit sie auchauf dem Backup-System zur Verfügungstehen. Der iASP wird im IFS durch einVerzeichnis mit dem Namen des iASPsrepräsentiert. Um zum Beispiel die Datenaus einem Verzeichnis „ANWEN-DUNG“ in den iASP „IASP33“ zu schieben,muss dieses Verzeichnis einfachunter das Verzeichnis „IASP33“ kopiertwerden. Es entsteht also ein neues Ver-05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN39


TECHNIK & INTEGRATIONzeichnis „IASP33/ANWENDUNG“. Anschließendwird das alte Verzeichnis„ANWENDUG“ gelöscht. Um nicht inder Anwendung sämtliche Verweise aufdas alte Verzeichnis manuell ändern zumüssen, kann ein symbolischer Linkerstellt werden:ADDLNK OBJ('/IASP33/ANWENDUNG')NEWLNK('/ANWENDUNG')LNKTYPE(*SYMBOLIC)Damit weiß das Betriebssystem,dass immer dann, wenn versucht wird,auf das Verzeichnis „ANWENDUNG“zuzugreifen, in Wirklichkeit ein Zugriffauf das Verzeichnis „IASP33/ANWEN-DUNG“ erfolgen muss. Ist der iASPangehängt, so findet sich im IFS direktein Verzeichnis „/ANWENDUNG“, dasansonsten keinerlei Daten enthält. Eshandelt sich lediglich um einen „Pointer“auf das Verzeichnis „/IASP33/AN-WENDUNG“. Ist der iASP abgehängt,so findet sich im IFS der Eintrag „/AN-WENDUNG“ vom Typ „SymbolischerLink“.Besondere BefehleEinige wenige Befehle sind auch füriASPs gültig, die nicht dem aufrufendenJob zugeordnet sind. Dazu gehören„DSPLIB2, „DLTUSRPRF“ und „WRKOBJOWN“. Diese Befehle greifen jeweilsauf Objekte in allen angehängten iASPszu.Bei SBMJOB einiges zu beachtenWird innerhalb eines Jobs „SBMJOB“ausgeführt, sind ebenfalls einige Punktezu beachten. Das lässt sich am bestenanhand einiger Beispielen zeigen.Nehmen wir an, ein selbst erstellterCommand „CMD1“ und ein selbst erstelltesProgramm „PGM1“ stehen intechknowletterDer TechKnowLetter erscheint alle zwei Wochenper E-Mail und enthält wichtige tech nische Beiträgefür die Bedienung und Administration IhrerIBM Server systeme.www.techknowletter.deeiner Bibliothek im iASP. Um „SBMJOBCMD(PRD1)“ erfolgreich absetzen zukönnen, muss dieser iASP zum Zeitpunktdes „SBMJOB“ dem aufrufendenJob zugeordnet sein. Beim Aufruf von„SMBJOB“ wird geprüft, ob der angegebeneBefehl gefunden werden kann. Dazuwerden die Angaben der Parameter„INLLIBL“ und „INLASPGRP“ im „SBMJOB“ nicht verwendet. Soll hingegen„SBMJOB CMD(CALL PGM1)“ abgesetztwerden, so muss sich der iASP nicht imZugriff des aufrufenden Jobs befinden.Es wird beim Aufruf lediglich geprüft,ob „CALL“ gefunden wird. Erst bei derAusführung wird dann versucht, auch„PGM1“ zu finden. Dies muss überdie Parameter „INLLIBL“ und „INLAS-PGRP“ sichergestellt werden.Außerdem ist zu beachten, dass zumZeitpunkt des „SBMJOB“ die Bibliothekenund der iASP, die in den Parametern„INLLIBL“ und „INLASPGRP“ angegebenwerden, auch verfügbar sind.Das heißt: Der entsprechende iASPmuss angehängt sein. Während der Jobin der Job-Queue auf Ausführung wartet,kann der entsprechende iASP ohneProbleme abgehängt werden. Wennder Job allerdings aktiv wird, muss deriASP auch wieder angehängt sein, ansonstenwird eine entsprechende Fehlermeldungausgegeben.SAVE-/RESTORE-BetrachtungenAlle Datensicherungsbefehle enthalteneinen neuen Parameter „ASPDEV“, indem angegeben werden kann, aus welchemiASP ein Objekt gesichert werdensoll. Auch BRMS (Backup und RecoveryMedia Services) wurde um iASP-Funktionalitäterweitert. Standardwert fürden Parameter „ASPDEV“ ist „'*'“. Dasheißt: Es werden Daten aus System-ASPund dem momentan dem Job zugeordneteniASP gesichert. Durch Angabeeines beliebigen (angehängten) iASPist es aber auch möglich, Daten auseinem iASP zu sichern, der nicht demSicherungsjob zugeordnet ist. Soll eineSicherung in eine Savefile erfolgen, somuss die Savefile im gleichen iASP stehenwie die zu sichernden Objekte (dieseriASP muss auch dem Sicherungsjobzugeordnet sein, damit er die Savefilefindet) – oder im System-ASP. Auch imBefehl „SAVSECDTA“ gibt es den Parameter„ASPDEV“. Dieser ist standardmäßigmit dem Wert *ALLAVL belegt– und sichert damit Daten aus allenangehängten iASPs auf dem System.Die Optionen 21 und 23 sichern ebenfallsDaten aus angehängten iASPs. Dieeinzelnen iASPs werden dabei in alphabetischerReihenfolge ihrer Namengesichert.Auch die Restore-Befehle verfügenüber einen neuen Parameter zur Behandlungvon iASPs – die „RSTASP-DEV“. Hier ist der Standardwert „'*SAVASPDEV'“. Es wird also versucht, dasObjekt in den iASP zurückzuspeichern,aus dem es auch gesichert wurde. Etwasunerwartet könnte sich auf denersten Blick der Befehl RSTOBJ verhalten.Soll ein Objekt, das aus demSystem-ASP gesichert wurde, in eineBibliothek im iASP zurückgespeichertwerden, so reicht die alleinige Angabeder Bibliothek im iASP nicht aus, selbstwenn der Job den iASP zugeordnet hat.Der Name des iASP muss explizit imParameter „RSTASPDEV“ angegebenwerden, ansonsten würde „RSTOBJ“ dieangegebene Bibliothek im System-ASP,aus dem das Objekt ja gesichert wurde(Parametervorgabe: „*SAVASPDEV“)suchen und dort natürlich nicht finden.Dies ist vor allem dann wichtig, wenneine Anwendung neu in einen iASPübertragen werden soll oder wenn zueinem späteren Zeitpunkt Korrektureneingespielt werden sollen, die auf einemSystem ohne iASP oder auf einemSystem, auf dem der iASP einen anderenNamen hat, entwickelt wurden.Sabine Jordan óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.40MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


TECHNIK & INTEGRATIONDatenbank und SQL-ProgrammierungNeuerungen in Release V5R4Anwendungsmodernisierung heißt nicht nur auf eine bestehende Anwendung eine neueOberfläche aufzusetzen, sondern vor allem auch im Bereich der Datenbank neue Technikenzu verwenden. Immer mehr Dateizugriffe erfolgen über SQL anstatt über native I/O.Das liegt zum einen daran, weil inden modernen Programmiersprachen– wie JAVA oder den .NET-Sprachen– Dateizugriffe fast ausschließlichüber SQL-Commands erfolgen. Zumanderen passiert es aber auch deshalb,um ein Höchstmaß an Portabilität beider Verwendung unterschiedlicher Programmiersprachenund/oder Datenbankenzu gewährleisten. Aber nichtnur beim Datenzugriff, sondern auchbei der Erstellung von Datenbankobjektenwird immer mehr auf SQL ausgewichen.In diesem Artikel wollen wir unsdie Neuerungen in Release V5R4 imBereich der Programmierung und derDatendefinition anschauen.RPG-Kodierung im Free-FormatSeit Release V5R1 kann RPG sowohl imklassischen spaltenbezogenen Formatals auch im Free-Format kodiert werden.Beide Kodierweisen können beliebiggemischt werden. Die Free-Format-1Embedded SQL iM RPG-Free-FormatKodierung muss lediglich durch dieCompiler-Direktiven /FREE gestartetund durch /END-FREE beendet werden.Mit Release V5R2 kamen dann die erstenRPG-Erweiterungen, die nur nochim Free-Format verwendet werden können.Dadurch ist es auch verständlich,dass immer mehr RPG-Programmiererihre Liebe zum Free-Format entdeckthaben.Bis einschließlich Release V5R3konnten Embedded SQL-Statementsnur im klassischen RPG-Format hinterlegtwerden. Das heißt: Die Free-Format-Kodierung musste beendet, dasoder die SQL-Statements innerhalb desklassischen Formats erfasst und anschließenddie Free-Format-Kodierungwieder durch Angabe der Compiler-Direktive/FREE aufgenommen werden.Auch wenn dieser Wechsel zwischenFree- und klassischem Format der Funktionalitätnicht geschadet hat, ergab dieVielzahl der Compiler-Direktiven sowieDas folgende Beispiel zeigt einen SQL-Code, der im RPG-Free-Format eingebettet ist:d ErrSqlMsg256ad AnzBestNr s 5i 0*-------------------------------------------------------/free//Ermitteln Anzahl offene Aufträgeexec sql SELECT count(*)into :AnzBestNrFrom AuftrKopfWhere Status = 'Offen';//Fehlerhafte Ausführung -> Anzeigen Nachrichten-TextIf SQLCODE < *Zeros;exec sql GET DIAGNOSTICS CONDITION 1:ErrSQLMsg = MESSAGE_TEXT;Dsply ErrSQLMsg;endif;/End-Freeder Wechsel der Bestimmungsart einunschönes Bild im Quellcode.Mit Release V5R4 wurde dies geändert– das heißt: SQL-Statementskönnen jetzt direkt in RPG-Free-Formateingebettet werden. Dazu muss folgendesbeachtet werden:ó Jedes SQL-Statement beginnt mitEXEC SQL, das an jeder beliebigenPosition (zwischen Spalte 8 und 80)angegeben werden kann.ó Jedes SQL-Statement endet mit einemSemikolon (;). Die Angabe von END-EXEC, die im klassischen Formaterforderlich war, um das Ende einesSQL-Statements zu kennzeichnen,entfällt.ó Ein SQL-Statement kann über mehre-re Zeilen fortgesetzt werden. Die Folgezeilenwerden im Gegensatz zumklassischen Format, bei dem in denSpalten 6 – 7 C+ angegeben werdenmusste, nicht extra gekennzeichnet.ó Der zum SQL-Statement gehörendeQuellcode muss zwischen Spalte 8und 80 eingegeben werden.Das Beispiel in Abbildung 1 zeigt einenSQL-Code, der im RPG-Free-Formateingebettet ist.Neues bei Host-Variablen in RPGDie folgende Änderung wird vieleRPG-Programmierer freuen – besondersjene, die nach dem Wechsel vonRelease V5R2 auf V5R3 mit Entsetzenfeststellen mussten, dass Quellcode mitEmbedded SQL nicht mehr kompiliertwerden konnte und nachbearbeitetwerden musste. Der Grund dafür war,dass die gleiche Host-Variable in der42MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


gleichen Teildatei mehrfach – zum Beispiel inunterschiedlichen Prozeduren – definiert war.Unter Host-Variablen versteht man Variablen,die in den F‐, D- oder C-Bestimmungen definiertsind und die in Embedded SQL-Statements verwendetwerden.Bereits vor Release V5R3 wurde in der Literaturdarauf hingewiesen, dass eine Host-Variablenur einmalig in einer Teildatei definiertwerden darf. Eine Mehrfachdefinition wurdejedoch nicht geprüft und damit akzeptiert. Solangenur im OPM-Stil programmiert und mitglobalen Variablen gearbeitet wird, kann manmit diesem Problem nicht konfrontiert werden.Bei der Programmierung nach ILE-Konzeptenwerden jedoch in einer einzigen Quelle in derRegel mehrere interne und/oder exportierteProzeduren kodiert. Ein Vorteil von Prozedurenist, dass Variablen lokal definiert und verwendetwerden können. Ein weiterer Vorteil ist,dass Parameter an die Prozeduren übergebenwerden können. In beiden Fällen wird manbei der Namensgebung immer wieder auf dengleichen Namen zurückgreifen – zum Beispiel:„LocArtNr“ (für lokale Artikelnummer) oder„ParArtNr“ (für Parameter-Artikelnummer).Unter Release V5R3 wurden die Mehrfachdefinitionvon Variablen nicht nur geprüft,sondern auch ein Kompilierungsfehler mitGenerierungs-Level (GENLVL) 35 ausgegeben.Dies führte dazu, dass einige Quellen, die unterRelease V5R2 problemlos umgewandelt werdenkonnten, unter Release V5R3 nicht mehr ohnevorherige Überarbeitung – sprich ohne Umbenennungvon Variablen – kompiliert werdenkonnten. Lediglich Datenstruktur-Unterfelderin qualifizierten Datenstrukturen durftenmehrfach angegeben werden, sofern unterschiedlicheDatenstruktur-Namen verwendetworden sind. Dies ist zulässig, da das Unterfeldqualifiziert – also mit Datenstruktur-Unterfeldname– angesprochen wird.Mit Release V5R4M0 wurde diese Änderungwie folgt zurückgenommen:Die Empfehlung lautet auch weiterhin, dassHost-Variablen nur einmalig definiert werdensollten. Werden jedoch eigenständige Felderund/oder Parameter-Felder in mehreren Prozedurenmit der gleichen Definition (Datentypund Länge) verwendet, wird die Mehrfachdefinitionohne Warnung akzeptiert.Wenn ein Feld mehrfach mit dem gleichenDatentyp jedoch mit abweichender Länge definiertwird (zum Beispiel wenn das Feld „Loc-Text“ einmal „50A“ und in einer anderen Prozedurmit „30A“ angelegt wird), dann erfolgtdie Ausgabe der Fehlermeldung „SQL0314“– jedoch nur mit der Wertigkeit „11“ im Generierungs-Level(GENLVL). Da Module und Programmemit Fehlern mit einer Wertigkeit biszu 30 ohne Probleme erstellt werden können,ist es möglich, im Compile-Befehl CRTSQLRPGIden Generierungs-Level auf „11“ oder sogarnoch höher zu ändern. Das entsprechende Objektkann damit problemlos erstellt werden.Dennoch sollte man sich überlegen, entwederdie gleichen Definitionen zu verwendenoder, wenn abweichende Feldlängen erwünschtsind, mit unterschiedlichen Feldnamen zu arbeiten.Wenn die gleiche Host-Variable mit demgleichen Namen jedoch mit unterschiedlichenDatentypen angelegt wird, dann wird weiterhinein Fehler mit der Wertigkeit „35“ ausgegeben.Das heißt: Modul, Programm oder Serviceprogrammkönnen nicht erstellt werden. In diesemFall müssen tatsächlich unterschiedliche Feldnamenverwendet werden.SET OPTION-StatementDie folgende Änderung wird bewirken, dass daseine oder andere Modul oder Programm mitEmbedded SQL unter Release V5R4 nicht mehrerstellt werden kann.Über das SET OPTION-Statement ist esmöglich, Compile-Optionen in der Quelle zuhinterlegen – wie beispielsweise das verwendeteDatumsformat, Commitment-Steuerungoder Sortierreihenfolgen. Das SET OPTION-Statement kann mit den H-Bestimmungen inRPG verglichen werden. Es gilt jedoch nur fürdie eingebetteten SQL-Statements, wohingegendie Angaben in den H-Bestimmungen nur dieRPG-Anweisungen betreffen. J. Z. óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie in unsereraktuellen Online-Ausgabe.43


marktübersichtWarenwirtschaftssystemeFoto: Hanjin ShippingSUMMARYHeutige Warenwirtschaftssysteme könnenwesentlich mehr als nur Warenbewegungenorganisieren. InformierenSie sich über Anwendungsbeispieleund verschiedene Anbieter.Verbatim setzt auf PRO’GROS von CPLLeistungsfähige LogistikUm die führende Position auf dem Markt zu festigen, versucht Verbatim als Spezialist fürdie Herstellung von Speichermedien in den Bereichen Marketing, Technologie, Distributionslogistikund Fertigung erstklassig zu sein. Wichtig dabei ist der Faktor Distributionslogistik.Im Jahr 1998 startete Verbatim Europaeine umfassende Reorganisationaller Logistikprozesse. Ziel war es, eineuropaweit einheitliches Managementaller relevanten Prozesse, Informationenund Daten zu schaffen sowie dieZusammenarbeit mit dem Logistikpartnervollständig zu automatisieren.Die umfassenden Änderungen inder Logistikkette erforderten eine leistungsstarke,stabile, aber zugleich auchoffene und anpassungsfähige Software-Plattform und Systemarchitektur. Dane-ben brauchte Verbatim einen kompetentenIT-Partner, der das Projekt beratendbegleiten sollte und der flexibel genugwar, erforderliche Anpassungen undvielfältige, neue Schnittstellen schnellund effizient zu realisieren.Bei der Suche fielen den Verantwortlichendie CPL-Lösungen auf, die in derdeutschen Niederlassung seit vielenJahren eingesetzt werden. Das Reorganisationsprojektstand damals untergroßem Zeit- und Erfolgsdruck. So entschiedsich Verbatim für die Kompetenzund Flexibilität des mittelständischenSoftware- und Beratungshauses CPL.Verbatim setzt heute europaweit dasWarenwirtschaftssystem PRO’GROS sowiedie Finanzbuchhaltung PRO’REWEzusammen mit vielfältigen Ergänzungenund Erweiterungen ein. Die Anwendungenwerden nach der erfolgreichdurchgeführten Reorganisationvon einem zentralen IBM System i inEschborn aus den einzelnen Landesorganisationenzur Verfügung gestellt.Die rechtlich eigenständigen Unterneh-44MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


Warenwirtschaftssystememen in Großbritannien, Frankreich,Spanien, Italien und Südafrika sindüber VPN an den zentralen System iServer angebunden. Kleinere Landesorganisationengreifen über Dial RemoteAccess ebenfalls auf die zentralen Systemeund Anwendungen zu.anwenderVerbatim ist eine Marke, die wohl jederkennt, der privat oder beruflich mit IT zu tunhat. Das Unternehmen hat eine führendePosition im Markt für Speichermedien, dasheißt in erster Linie optische Platten, FlashMemory, Magnetplatten und -bänder sowieFloppy Disks. Die Marke Verbatim steht dabeiunbestritten für höchste Qualität undInnovation. Die in Eschborn ansässige Firmagehört zur Unternehmensgruppe MitsubishiChemical Corporation einem der Top TenChemieunternehmen weltweit. Im YokohamaResearch Center findet man die ForschungsundEntwicklungsressourcen, die es Verbatimermöglichen, oft schneller und innovativer alsder Wettbewerb mit neuen leistungsfähigerenProdukten im Markt präsent zu sein.www.verbatim.deZentralisierte LagerwirtschaftDamit wurde die gesamte Lagerwirtschaftzentralisiert, was zu erheblichenKosteneinsparungen ohne Kompromissehinsichtlich der Lieferbereitschaftführte. Als externer Logistikpartnerwurde die Rhenus Logistics in das Systemeingebunden. Die Intercompany-Abwicklung innerhalb des Warenwirtschaftssystemserzeugt dabei vollautomatischAufträge und Bestellungenzwischen rechtlich unabhängigen Firmeninnerhalb der Verbatim-Gruppeund unterstützt so reibungslos den Warenflussund alle begleitenden administrativenProzesse, ausgelöst durch Kundenaufträgeaus Gesamteuropa.Das zentrale Warenwirtschaftssystemin Verbindung mit einem externenData Warehouse gibt dem Managementhohe Transparenz über alle relevantenGeschäftsprozesse, ermöglicht fundierteEntscheidungen und insbesondereschnelle und präzise Auskünfte gegen-über den Kunden. Die Mehrsprachfähigkeitauf Benutzerebene ist selbstverständlicheVoraussetzung für deneuropaweiten Einsatz des ERP-Systems.Außerdem gibt es ein komplexes undausgeklügeltes Preisdefinitions- undRabattsystem. Dieses System ermöglichtes, die spezifischen Anforderungenverschiedener europäischer undaußereuropäischer Länder korrekt abzubilden.Von Routinetätigkeiten entlastenÜber ein eigens – ebenfalls von CPLentwickeltes – browserbasiertes Abfragesystemkönnen sowohl Kunden alsauch eigene Mitarbeiter jederzeit auf fürsie relevante Informationen zugreifen –beispielsweise im Vertrieb. So könnensich die Verbatim-Kundenbetreuer gutinformiert und von Routinetätigkeitenentlastet um die wirklich wichtigenBelange ihrer Mandanten kümmern.Zahlreiche große Kunden sind überelektronischen Dokumenten Austausch(EDI) an das System angebunden, sodass neben der Lieferbereitschaft auchLieferfristen optimiert werden.Die langjährige Zusammenarbeitzwischen der deutschen GmbH vonVerbatim und CPL reicht zurück bisin die IBM/36er Zeit. Sie ist ein gutesBeispiel dafür, wie eine von Vertrauengetragene Partnerschaft beiden Seitenhelfen kann, die eigenen Innovationenkonsequent voranzutreiben. Damit gewinntman letztlich beidseitig. óCPL GmbH, Hamburgwww.cplgmbh.comAlle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.deABAS Software AGTelefon +49 721 96723-0AJE Consulting GmbH & Co. KGTelefon +49 2672 9364-0Bison Schweiz AG EnterpriseTelefon +41 41 9260-260CPL-Unternehmensberatung fürOrganisation + DV GmbHTelefon +49 40 694296-0Dakoda Software GmbHTelefon +49 5251 18087-0e.bootis agTelefon +49 201 8596-0GUS Deutschland GmbHTelefon +49 221 37659-0IAS Industrial ApplicationSoftware GmbHTelefon +49 721 96416-0IBS International BusinessSystems GmbHTelefon +49 40 51451-0IFS Deutschland GmbH & Co.KGTelefon +49 9131 7734-0Lawson Software Deutschland GmbHTelefon +49 89 996540-0Meinikat Informationssysteme GmbHTelefon +49 511 54292-0oxaion agTelefon +49 7243 590-6777PSIPENTA Software Systems GmbHTelefon +49 30 2801-2000R.S. CONSULTING & SOFTWARE GMBHTelefon +49 911 935245-0r.z.w. Infoniqa GmbHTelefon +49 271 35950-0S+S Software Partner GmbHTelefon +49 5474 936-0SoftM Semiramis GmbH & Co. KGTelefon +49 511 96605-0SoftM Software und Beratung AGTelefon +49 89 14329-0SOU Systemhaus GmbH & Co.KGTelefon +49 6202 2784-0Steeb Anwendungssysteme GmbHTelefon +49 7062 673-0trend SWM GmbH & Co.KGTelefon +49 761 88880-0update Solutions AGTelefon +49 9221 895-0CLICK towww.midrange.deEin PDF mit der Übersicht aller uns bekanntenAnbieter und deren Produkte mit ihrenvergleichbaren Merkmalen finden Sie in deraktuellen Online-Ausgabe.05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN45


marktübersichtWarenwirtschaftssystemeSkretting ist mit Lawson auf ErfolgskursVertrauen und SicherheitSkretting ist Hersteller und Lieferant von Futtermitteln für die Fischzucht und gehört zurNutreco-Gruppe, einem internationalen Konzern für Fisch- und andere Tierfuttermittel.Die Lawson M3 Trace Engine ermöglicht dem Unternehmen die vollständige und detaillierteErfassung aller für die schnelle Rückverfolgung erforderlichen Daten in Minuten.Produktsicherheit und Verbrauchervertrauengehören zu den wichtigstenThemen, mit denen die Futtermittelindustrieheute konfrontiert ist. NinaFlem, Qualitätssicherungsbeauftragtebei Skretting, ist sich sicher, dass dasUnternehmen mit der Trace Engineweit mehr als nur diese zwei Anforderungenerfüllen kann.Zugriff auf die Informationen„Wir haben die Lösung gemeinsammit Lawson entwickelt, um dem wachsendenQualitätsbewusstsein der Verbrauchergerecht zu werden“, erklärtsie. „Die Software ist wesentlicher Bestandteilunseres Lebensmittelsicherheits-und Qualitätssystems NuTrace,mit dem wir Qualität und Sicherheitvon den Rohstoffen bis hin zu den fertigenProdukten gewährleisten. MitTrace Engine haben wir unmittelbarenZugriff auf akkurate vor- und nachgelagerteInformationen über alle Rohmaterialien,Fertigungsprozesse und Futtermittellieferungenan Kunden – unddas innerhalb weniger Minuten. Vorherdauerte das manchmal Tage!“Skretting kann die strengen täglichenKontrollen und die Transparenznachweisen, die es in seinem Teil derWertschöpfungskette etabliert hat. Eskann einen Überblick über alle Routinemaßnahmenund die Vernetzung allerTransaktionen geben, die Kontrolleüber die angelieferten Rohstoffe unddie Methoden zur Verifikation der Lieferantenzertifizierungenoffen legen,sowie einen detaillierten Einblick indie Produktionsprozesse verschaffen.Die Trace Engine dokumentiert zumBeispiel die Nachhaltigkeit der verwendetenRohstoffe. So stammen Fischmehlund Fischöl aus kontrollierten Beständen;die Sojabohnen kommen nicht ausGegenden, in denen für deren AnbauRegenwald gerodet wird. Ferner gibt dieSoftware Aufschluss über Kohlendioxid-Emissionen und den Energieverbrauch.Das Unternehmen wird regelmäßigvon Kunden geprüft. Vor der Einführungmusste Skretting normalerweiseum mindestens zwei Wochen Vorlaufzeitbitten, um alle erforderlichenUnterlagen zusammenzutragen. Jetztkann all das online erledigt werden,und zwar praktisch im Handumdrehen.„Wenn ein Kunde eine Lieferung erhält,werden die Rückverfolgbarkeitsnummernfür diesen bestimmten Auftrag ineine branchenweite Datenbank eingegeben“,erklärt Flem. „Der Zugriff aufdiese Datenbank steht Lieferanten undKunden gleichermaßen offen.“Und sie fügt hinzu, dass die Implementierungauch interne Prozessoptimierungenangeregt hat. „Wir habenalle Produktionsstufen und die jeweilserforderlichen Schritte genau im Detailanalysiert, um für jedes Rohmaterialund jedes Futtermittelprodukt eineRückverfolgbarkeitsnummer (Chargennummer)zu erstellen. Darüber hinauskonnten wir alle Lücken ermitteln, diefür eine vollständige End-to-End-Transparenzgeschlossen werden mussten.“46MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


Warum ist gerade Lawson die richtigeWahl? „Ganz einfach“, meint Flem.„Lawson hat als erster Anbieter diepotentielle Bedeutung der Rückverfolgbarkeiterkannt; es hat Zeit und Energiein die Entwicklung einer entsprechendenLösung gesteckt. Wir haben beider Entwicklung der Trace Engine engmit Lawson zusammengearbeitet undgemeinsam die erforderlichen Datensowie die zur Darstellung notwendigenTechnologien definiert.“Die UmsetzungDie Zusammenarbeit zwischen Skrettingund Lawson begann 1999, zu einerZeit, als Sicherheit und Vertrauen in derLebensmittelindustrie noch nicht dieBedeutung hatten, die sie heute haben.Skretting geht davon aus, dass die TraceEngine bis Ende 2008 vollständig überalle Geschäftsprozesse hinweg implementiertsein wird. Das Unternehmenarbeitet an Dokumentationsunterlagenzu den Themen Qualität und Nachhaltigkeit,Analyse und Berichterstattung,die eng auf sein Engagement für dieUmwelt sowie für die Produktion unterdem Blickwinkel der Nachhaltigkeit abgestimmtsind. Thomas Rogler óLawson Software Deutschland GmbH, Hildenwww.lawson.com05/2008 · MIDRANGE MAGAZIN47


marktübersichtWarenwirtschaftssystemeRFID-Technik von trend SWM bei M. BuschDas Lager online im GriffBei der M. Busch GmbH & Co. KG ist jederzeit klar, was wo eingelagert wurde. Ermöglichthat das die Einführung der um die RFID-Funktionalität erweiterten ERP-Software Future IIvon trend SWM. Mittels im Boden eingelassener RFID-Transponder wird seither dokumentiert,was genau mit der Ware beim Ein‐, Aus- und Umlagern passiert.Das Unternehmen M. Busch verfügtsowohl außen als auch innen überBlock- und Einzellagerplätze; hierüberwerden jährlich etwa 600.000 Lagerbewegungenabgewickelt. In der Vergangenheithat man diese über I-Punkte(Informationspunkte)verwaltet. Dabeiwurde der Einlagerbeleggedruckt undam Ladehilfsmittelangebracht; mittelsStapler wurde dieWare dann an denBestimmungsplatz befördert.Diese Art des Lagermanagementsbietet zwar eine sehr hohe Flexibilität,in der Praxis führte aber die bisherigeUmsetzung unweigerlich zu erheblichenProblemen im täglichen Lagerbetrieb.Insbesondere war die Beschaffenheitder unterschiedlichen Lagerplätzenicht allen Mitarbeitern am I-Punkt bekannt,was zu fehlerhaften Einbuchungenund in der Folge zu zeitaufwendigemSuchen der benötigten Warenoder zu häufigen Bestandsdifferenzenführte.Permanente FunkkontrolleDamit künftig der Ein- und Auslagerungsprozessreibungsloser funktioniert,suchte M. Busch nach einergeeigneten Automatisierungslösung.Im Vordergrund stand dabei, dass derStaplerfahrer zum gewünschten Lager/Lagerplatz auf dem Gelände geführtwird und dass Buchungen von Ein- undAuslagerungen online durchführbarsind. Außerdem sollte eine doppelteEtikettierung der Ladehilfsmittel mitMaterialbegleitkarte und Einlagerbelegentfallen; Fehlermeldungen gehörtenebenfalls zu den Suchkriterien.Für die Umsetzungzog manzunächst den Einsatzvon Barcodein Betracht. Aufgrundder Umgebungseinflüsse–speziell der Witterungseinflüssewie Schnee, Regen undSonne – im Außenbereich und auf denBlockplätzen in den Lagerhallen wurdedieser Ansatz wieder verworfen. Aufgrundder großen Unempfindlichkeitder Funktechnologie fiel die Entscheidungschließlich auf die RFID-Technik.Entscheidend für die Wahl war aberauch die Möglichkeit, die Transponderim Boden einzulassen. Außerdem solltendiese eine ausreichende Speicherkapazitätbesitzen, um die erforderlichenDaten zu den Lagerplätzen daraufspeichern zu können. Aufgrund dieserAnforderungen hat sich M. Busch fürden Einsatz eines RFID-Systems basierendauf der 13,56 MHz-Technik entschieden.Die Antennen an den Gabelstaplerngewährleisten, dass diese auchbei niedrigen und hohen Temperaturenfunktionieren und ausreichend gegenStöße gesichert sind. Die RFID-Transponderhaben eine Speicherkapazitätvon 1.024 Bits und sind in hermetischabgeschlossenen Gehäusen im Bodeneingelassen.Mit Hilfe der neuen Lösung kannman die Fahraufträge an die Gabelstaplerfahrererstellen und an sie übermitteln.Die im Boden installierten RFID-Transponder und die RFID-Antennenan den Gabelstaplern ermöglichenwährend des Ein- und Auslagerungsvorgangs,die Position der Gabelstaplerund der Ladehilfsmittel zu überwachen.So bleibt sichergestellt, dass dieWare stets an dem ihr zugewiesenenPlatz abgestellt wird und somit wiederleicht auffindbar ist. Zudem werden dieStaplerfahrer von manuellen Tätigkeitenwie etwa dem Führen von Einlagerungsbelegenerheblich entlastet.Tests erfolgreich abgeschlossenIm Rahmen eines Pilotprojekts erhieltzunächst ein Gabelstapler die kompletteHardware aus RFID-Antenneund PC-Terminal; nach umfangreichenTests im Frei- und Innenbereich folgtensieben weitere Fahrzeuge. Im gleichenZeitraum wurden im Werk Bestwig insgesamt1.200 Transponder auf einerFläche von 6.000 qm in den Boden derLagerflächen eingelassen. Inzwischensind alle geplanten Testläufe erfolgreichabgeschlossen; und seit Oktober2007 befindet sich die RFID-Lösung imerfolgreichen Produktiveinsatz. ótrend SWM EDV-Beratung GmbH & Co. KG,Freiburgwww.trendswm.de48MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


SERVICEAUTOREN dieser ausgabeRolf Becking . . . . . . . . . . . . . . . . Rolf.Becking@microfocus.com. . . . . . . 28Jürgen Brieskorn . . . . . . . . . . . . . .Juegen.Brieskorn@siemens.com . . . . . 32Dr. Hartmut Fetzer . . . . . . . . . . . .fetzer@ferrari-electronic.de . . . . . . . . . 36Sabine Jordan . . . . . . . . . . . . . . . sabine.jordan@de.ibm.com . . . . . . . . . 38Ariane Mornhinweg. . . . . . . . . . . .ariane.mornhinweg@de.ibm.com . . . . . 20Christian Neißl . . . . . . . . . . . . . . .christian.neissl@infoniqa.com . . . . . . . 10Thomas Rogler . . . . . . . . . . . . . . .thomas.rogler@de.lawson.com . . . . . . 46Thomas Seibert. . . . . . . . . . . . . . .thomas.seibert@dmc.de . . . . . . . . . . . 26Frank Sempert . . . . . . . . . . . . . . .frank.sempert@saugatech.com . . . . . . 24Markus Stahl. . . . . . . . . . . . . . . . .markus.stahl@infor.com . . . . . . . . . . . 22Dr. Stefan Stille. . . . . . . . . . . . . . .stefan.stille@infor.com . . . . . . . . . . . . 22Angelika Turano . . . . . . . . . . . . . .angelika.turano@netmanage.de . . . . . . .27Jürgen Wasem-Gütensohn . . . . . .Juergen.Wasem@pr-com.de. . . . . . . . . 34Richard Woods . . . . . . . . . . . . . . richard.woods@inin.com . . . . . . . . . . . 30Inserenten dieser AusgabeAvenum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.avenum.com. . . . . . . . . . . . . . . . 25AXEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.axel.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5CPL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cplgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 23EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 9Gräbert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . . .31index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . .47iNN Partner Camp. . . . . . . . . . . . .www.inn-partner-camp.de . . . . . . . . . . 41ITP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.midrange.de . . . . . . . . . . . 11, 29, 37K+H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.kh-software.de . . . . . . . . . . . . . . 35MAGIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.magicsoftware.com/germany . . . 43Orbit-iex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.orbit-iex.ch . . . . . . . . . . . . . . . . . .14oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3PORTOLAN . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.PortolanCS.de . . . . . . . . . . . . . . . 7PROFI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.profi-ag.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 33SoftM Semiramis . . . . . . . . . . . . .www.semiramis.com. . . . . . . . . . . . . . 52Solitas. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.solitas.com. . . . . . . . . . . . . . . . . .15Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . . .51WILSCH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39FIRMEN dieser ausgabeCOMMON Deutschland e. V. . . . . .www.common-d.de . . . . . . . . . . . . . . . .16CPL GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.cplgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . . 44dmc GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.dmc.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26E+P GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . .www.ehrhardt-partner.com . . . . . . . . . . 7Ferrari electronic AG. . . . . . . . . . .www.ferrari-electronic.de . . . . . . . . . . 36Hanjin Shipping Co., Ltd. . . . . . . .www.hanjin.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 34IBM Deutschland GmbH . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 20Infoniqa GmbH . . . . . . . . . . . . . . www.infoniqa.at . . . . . . . . . . . . . . . . . 10Infor Global Solutions AG . . . . . . www.infor.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22Interactive Intelligence Inc. . . . . .www.inin.com. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30Lawson Software GmbH . . . . . . . .www.lawson.com . . . . . . . . . . . . . . . . 46M. Busch GmbH und Co. KG . . . . www.m-busch.de . . . . . . . . . . . . . . . . 48Micro Focus GmbH . . . . . . . . . . . www.microfocus.de . . . . . . . . . . . . . . 28NetManage Software GmbH . . . . .www.netmanage.de . . . . . . . . . . . . . . .27retarus GmbH . . . . . . . . . . . . . . . www.retarus.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 34Saugatuck Technology Inc.. . . . . .www.saugatech.com . . . . . . . . . . . . . . .24Siemens GmbH & Co. KG . . . . . . .www.enterprisecommunications.siemens.com. . . . . . 32Skretting NW-Europa . . . . . . . . . .www.skrettingwe.com. . . . . . . . . . . . . 46SoftM Software & Beratung AG. . .www.softm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12toplink GmbH . . . . . . . . . . . . . . . www.toplink.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . 30trend SWM GmbH & Co. KG . . . . .www.trendswm.de . . . . . . . . . . . . . . . 48Verbatim GmbH . . . . . . . . . . . . . .www.verbatim.de . . . . . . . . . . . . . . . . 44walter services GmbH . . . . . . . . .www.walterservices.com. . . . . . . . . . . .2705/2008 · MIDRANGE MAGAZIN49


SERVICEGLOSSEVORSCHAUDokumentenmanagement &ProzessorientierungEs ist wohl unbestritten, dass effektives Dokumentenmanagement mitdie größten Rationalisierungspotenziale in sich birgt, die es in modernenUnternehmen zu heben gilt. Allerdings gilt es, wie überall imLeben, das richtige Maß bei der Elektronifizierung der Belege zu finden.Dabei stellt nicht alleine das technisch Machbare die Messlatte des Automatisierungsgradesdar, sondern einzig und alleine die Art der Unterstützungvon Prozessen solltemaßgebend sein. Nicht dasMaximum ist gefordert, sonderndas Optimum! Auch dieGleichbehandlerei von Dokumentenbringt uns hier nichtso richtig voran. An der einenEcke des Unternehmens reichtvielleicht eine einfache Spoolfilearchivierung,während aneiner anderen Stelle ein Dokumenterst nach der Passageeines komplizierten impliziertenWorkflows elektronisch adacta gelegt werden kann. Das Gleiche gilt auch beim Outputmanagement:Oft ist es ausreichend, zeitgemäßen und verständlichen Dokumentendruckzu zaubern und manchmal müssen Dokumente mit allerhand Zusatzinformationenversehen werden, die von keinem Druckspool der Weltstandardmäßig mitgeliefert werden. Deshalb ist es unerlässlich, dass vorder Entscheidung über die Einführung eines umfassenden Dokumentenmanagement-Systemsdie Analyse der Prozesse im Vordergrund stehen.Erst das Ergebnis einer solch gründlichen Untersuchung definiert danndie spezifische Behandlung von verschiedenen Dokumenten. Packen Sie’san – es lohnt sich!kdj óMIDRANGE MAGAZIN 06/2008erscheint am 20. 5. 2008SCHWERPUNKTLotus-AnwendungenLotus Notes wird derzeit von rund 130Millionen Anwendern weltweit genutzt.Die neue Version 8 bringt eine Vielzahlvon Neuerungen mit sich.ASP, Ausfall- und Servicerechenzentren,HostingViele Unternehmen konzentrieren sichzunehmend auf ihre Kernkompetenzenund lassen ihre IT-Infrastruktur von externenSpezialisten betreuen.MARKTÜBERSICHTDMS: Output, ArchivierungDie revisionssichere Langzeitarchivierungvon Dokumenten jeder Art ist fürjedes Unternehmen ein Muss. Wir stellenAnbieter und ihre Lösungen vor.Dan Tero, iStockphoto.comIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deThomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-DieterJägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)ANZEIGENPLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela KollerTelefon +49 8191 9649-23eMail michaela.koller@midrange.dePLZ 5 – 9: Brigitte WildmannTelefon +49 8191 9649-24eMail brigitte.wildmann@midrange.deTECHNISCHE REDAKTIONRobert Engel, Telefon +49 9563 74060Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491LEKTORAT Text Lift, Thomas GaissmaierBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise:12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste:Media-Daten Nr. 18/2008Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenenGebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden,dass die beschriebene Lösung oder verwendeteBezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechtenist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661eMail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe:Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.50MIDRANGE MAGAZIN · 05/2008


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