als Lesen der Epistel - Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel

ev.kirche.varel.de

als Lesen der Epistel - Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel

Notfallseelsorge:

Seit 10 Jahren bietet

die Notfallseelsorge

Erste Hilfe für die

Seele.

„Aller Anfang“:

Unter diesem Motto

steht die Predigtreihe

der diesjährigen

Sommerkirche.

Nr. 2 - Juni bis August 2011

MAGAZIN DER EV. LUTH. KIRCHENGEMEINDE

Kirche am Deich Deic Dei

Sommerandachten S mmeran acht n in Dangast

Dan Da

Zum Jahr der Taufe:

Tipps und Anregungen

zur Taufe und zur

Erinnerung an den

Tauftag.


INHALTSVERZEICHNIS

Der Wind am Meer ist ganz

schön lästig. Besonders auf einer

Radtour an der Küste. Und

ich habe das Gefühl, er weht

immer nur von vorne. Egal in

welche Richtung ich fahre. Gegenwind

macht das Leben

schwer. Auch im übertragenen

Sinn. Wenn es nicht so läuft,

wie gedacht. Ich strample mit

aller Kraft. Und erreiche das

Ziel nur mit Verspätung.

Der Wind am Meer tut einfach

gut. Ist der Kopf voller

Gedanken, geht’s an den Deich.

Ein kräftiger Wind pustet den

Kopf wieder frei. Der Wind

trägt alles Schwere in die Ferne

des Horizonts. Die Klarheit der

Gedanken kommt wieder. Und

neue Perspektive.

Der Wind am Meer steckt

voller Energie. Er treibt riesige

Windräder an. Seine Bewegung

wird zu Strom und zu Licht. Er

füllt die Segel der Boote. Er

setzt uns in Bewegung.

Solches Bewegt-Werden erlebten

die Jünger Jesu am

Pfingstfest in Jerusalem. Wind

erfüllte das ganze Haus. Lich-

Ortskirchgeld:

Für Projekte „vor Ort“ wurden

im vergangenen Jahr

insgesamt 36.458 Euro gespendet.

Seite 5

ter erschienen im Raum. Sie

wurden erfüllt vom Heiligen

Geist. Alle wurden im wahren

Sinn des Wortes neu begeistert

von Jesus. Angesichts der Fülle

der Ereignisse (Kreuzigung,

Erscheinung des Auferstandenen,

Himmelfahrt) wird ihr

Kopf wieder frei. Die Freunde

kommen neu in Bewegung. Sie

verstehen einander. Sie finden

zueinander, zu einer Gemeinde.

Die Sache Jesu bekommt neuen

Rückwind und läuft von da an

um die ganze Welt. Alle Menschen

sollen „davon Wind bekommen“.

Mit einem irischen Reisese-

gen beten wir weiter:

Möge die Straße uns zusam

menführen

und der Wind in deinem Rücken

sein,

sanft falle Regen auf deine Fel

der

und warm auf dein Gesicht der

Sonnenschein.

Schöne Pfingsttage und eine

erholsame Urlaubszeit wünscht

Pastor Tom Oliver Brok

Besuchsdienst:

Über erfüllende Begegnungen

berichtet der Besuchsdienstkreis

in einem Interview.

Seite 7

AKTUELLES

Ortskirchgeld bleibt

„vor Ort“ 4

THEMA

Taufe - Ein Geschenk des

Himmels 5

„Schön, dass wir das

können“ 7

Erste Hilfe

für die Seele 9

JUGEND

Nightchurch:

Kirche einmal anders 8

KIRCHENMUSIK

Orgelsommer ist

international 10

GOTTESDIENSTE

Sommerkirche:

„Aller Anfang“ 11

Warum Einschulungsgottesdienste?

14

Orgelsommer:

An dem international besetzten

Orgelsommer wirken

auch die Vareler Kantoren

mit. Seite 10

VAREL

„Super, was Ihr

jede Woche leistet“ 15

BÜPPEL

Ostfriesentorte in der

Klosterschänke 17

DANGASTERMOOR

Mehr als Lesen

der Epistel 19

OBENSTROHE

Kinder sind unser

größter Schatz 21

DIAKONIE

Neuer Fox dank

VR-mobil-Aktion 23

WIR SIND FÜR SIE DA

Adressen und

Sprechzeiten 24

Obenstrohe:

Die Planung für den Umbau

des Gemeindehauses ist abgeschlossen.

Er soll im

Herbst beginnen. Seite 22

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de

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AKTUELLES

Flüssig gereimt an der Rutsche

Kirche am Deich – Auch der Bischof ist dabei

Zum achten Mal laden wir ein

zu „Kirche am Deich“ in Dangast.

Vom 7. Juli bis zum 25.

August sind wir an jedem Donnerstag

um 19 Uhr jeweils an

einem anderen Ort in Dangast.

Ein Orts - oder Sachkundiger

erzählt Geschichte und Geschichten,

Wissenswertes oder

Nachdenkliches zu dem Platz

oder Kunstwerk, zu einem

Stück Dangast. Jugendliche lesen

einen ausgewählten Text aus

der Bibel, durch den an Ort und

Stelle überraschend neue Blickwinkel

entdeckt werden können.

So kommen nicht selten Leben

und Glaube ins Gespräch, - und

manchmal berühren sich Himmel

und Erde.... Jede Andacht

hat ihre eigene musikalische

Begleitung und dadurch eine

ganz unverwechselbare Klangfarbe.

Lassen Sie sich überraschen!

Mal bei Flut, mal bei Ebbe, am

„Kirche ist eben überall da, wo

Menschen sind “ , sagt Diakon

Harald Herrmann aus Jever,

„auch am südlichsten Strand der

Nordsee.“ Und so wird „Kirche

Unterwegs“ auch in diesem Jahr

wieder am Dangaster Strand, direkt

am Campingplatz, ihre Zelte

aufschlagen. In den Sommerferien,

vom 11. Juli bis zum 16.

August, bieten ehrenamtlich

Mitarbeitende aus der kirchlichen

Jugendarbeit ein Programm

für die Urlauber auf

Campingplätzen an.

Vier Teams, bestehend aus etwa

drei bis sechs Ehrenamtlichen,

wohnen in Wohnwagen

jeweils etwa zehn Tage lang auf

einem der Campingplätze in

Schillig, Dangast oder Burhave

an der Nordseeküste, verbringen

gemeinsam ihren Ur-laub und

Kurhausstrand, Konstanze Radziwill

erzählt vom Rhythmus ihres

Lebens in Dangast, und eine

Atemtherapeutin vom Rhythmus

des Atems; wir werden sein

auf dem Flügeldeich zwischen

Schafen (hoffentlich) oder am

geheimnisvoll verborgenen

„Zaubertor“, am Seglerhafen

mit den bunten Hüttchen, am

städtischen Strand, an dem es

um einen Strandkorb geht und

wieder am Kurhausstrand, wo

das kleine Boot im Mittelpunkt

ist, eins der Lieblingsstücke von

Karl-August Tapken. Den Abschluss

machen wir dann an der

Wasserrutsche am Quellbad, wo

ganz sicher manche Worte flüssig

gereimt hinunter rutschen.

Besonderer Gast ist in diesem

Sommer unser Bischof der

Evangelisch-Lutherischen Kirche

in Oldenburg, Jan Janssen.

Er hält die Andacht am Strandkorb

am 11. August gemeinsam

mit dem neuen Kurdirektor von

Dangast, Johann Taddiks, und

dem Jazz&Popp Duo „The

Two“, die mit Jazz Standards

musikalisch begleiten werden.

Wir freuen uns drauf!

Für alle, die Kirche am

Deich noch nicht besucht haben:

Die etwas andere Andacht

Rudi sagt am Strand Gute Nacht

Stockbrot backen am Grill.

gestalten in dieser Zeit im Team

Kindertreffs, Gute-Nacht-Geschichten,

Grillabende, Andachten

und weitere Angebote.

Diese werden von den großen

und kleinen Campern gerne

angenommen, im vergangenen

Jahr kamen etwa 1.600 Gäste zu

Abendstimmung bei „Kirche am Deich“.

über 70 Veranstaltungen

allein in

Dangast, zieht

Herrmann eine

stolze Bilanz der

vergangenen Saison.

Zu den „Rennern“

bei „Kirche

Unterwegs“ zählen

die täglichen

„ Gute-Nacht-Ge-

schichten“ für die

Kleinsten auf dem

Platz - zum Beispiel

mit dem Raben

„Rudi“; die große Handpuppe

erzählt Geschichten und zieht

die Kleinen förmlich in seinen

Bann. Doch auch an die Erwachsenen

wird gedacht. Einmal

in der Woche gibt es einen

großen Grillabend zum Kennenlernen.

findet statt jeweils 30 bis 40

Minuten unter freiem Himmel

und bei jedem Wetter! Wer hat,

bringt einen Klapphocker mit

und notfalls den Regenschirm.

Wir freuen uns auf Kirche am

Deich 2011, acht Mal sinnliches

Vergnügen in Sonne und Wind,

das Sinn macht. Elke Andrae

Kindersachen

auf Flohmarkt

Mit einem Flohmarkt für gut

erhaltene Kindersachen und

Spielzeug startet nach den

Sommerferien die neue Kurssaison

der Familienbildung.

Rund um das Evangelische

Gemeindehaus „Die Arche“ in

Büppel laden Stände zum

Kaufen und Verkaufen ein.

Der Flohmarkt findet statt am

Sonnabend, 3. September, in

der Zeit von 14 bis 16 Uhr.

Standanmeldungen sind ab

sofort möglich beim Kirchenbüro

unter Telefon: 04451 -

9662 - 19 oder E-Mail:

kirchenbuero@ev-kirchevarel.de.

Die Standgebühr beträgt 5

Euro oder ein gebackener Kuchen.

In einer Cafeteria wird

für das „leibliche Wohl“ gesorgt.

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de

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AKTUELLES

Ortskirchgeld bleibt „vor Ort“

Freiwillige Spende – 36.458 Euro für den guten Zweck

Im Mai des vergangenen Jahres

baten wir Sie um das freiwillige

Ortskirchgeld. Für zwei Projekte

und einen Aufgabenbereich der

Gemeindearbeit haben wir gesammelt:

für die Erneuerung der

Orgel in der Auferstehungskirche,

für die Jugendarbeit in der

Gemeinde und für die Renovierung

des Gemeindehauses „St.

Michael“ in Obenstrohe.

Wir freuen uns sehr, dass Sie

unserer Bitte in ansehnlicher

Weise entsprochen haben. Mit

insgesamt 36.458 Euro haben

Sie uns unterstützt. Hierfür danken

wir Ihnen allen sehr herzlich.

Von wem erbitten wir das

freiwillige Ortskirchgeld?

Das freiwillige Ortskirchgeld ist

eine Spende. Wir erbitten es von

denjenigen, die der Evangelischlutherischen

Kirchengemeinde

Varel angehören. Es können sich

aber auch alle anderen beteiligen,

die die Gemeinde unterstützen

möchten.

Wie viel?

Das Ortskirchgeld ist ein freiwilliger

Beitrag. Die Höhe dieses

Beitrages bestimmen Sie

selbst.

Wofür wird das Geld verwendet?

Das Ortskirchgeld bleibt ausschließlich

„vor Ort“, also in Varel.

Ihre Spenden helfen in hohem

Maße, die Gemeindearbeit

mitzufinanzieren.

Das freiwillige Ortskirchgeld,

um das wir sie in diesem

Jahr bitten, wird drei gemeindlichen

Arbeitsfeldern zugute

kommen. Wir möchten mit Ihrer

finanziellen Hilfe die Konzertarbeit

(A) und die Arbeit des Besuchsdienstes

der Kirchengemeinde

(B) fördern. Zudem

wollen wir die Familienhilfe

ausbauen (C). Sie können wählen,

welches Arbeitsfeld Sie unterstützen

möchten.

Im Juni werden wir unsere

Bitte um eine Spende verschicken.

Wir würden uns freuen,

wenn Sie auch in diesem Jahr

die Arbeit in der Kirchengemeinde

finanziell fördern wollen.

(Ev.-luth. Kirchengemeinde

Varel - LZO Varel - BLZ

28050100 - Kto.Nr. 52 430 303).

Wenn Sie Fragen zum Thema

Ortskirchgeld haben, wenden

Sie sich bitte an das Kirchenbüro.

Jubiläumskonfirmation

in Varel

Die Evangelisch-lutherische

Kirchengemeinde Varel plant für

Sonntag, 25. September, das

Fest der Goldenen-, Diamantenen-,

Eisernen- und Gnadenkonfirmation.

Eingeladen sind alle

ehemaligen Konfirmandinnen

und Konfirmanden der Konfirmationsjahrgänge

1961, 1951,

1946 und 1941, auch wenn sie

in anderen Kirchen konfirmiert

wurden. Leider ist es dem Kirchenbüro

nicht möglich, die sehr

zeitaufwändige Arbeit der Suche

nach Namen und derzeitigen

Adressen zu übernehmen. Es

wird daher gebeten, sich selbst

beim Kirchenbüro zu melden.

Eine schriftliche Einladung wird

dann zugeschickt. Anmeldungen

werden im Kirchenbüro,

Schlossplatz 3, 26316 Varel,

während der Bürozeiten montags,

dienstags, mittwochs und

freitags von 9 bis 12 Uhr und

donnerstags von 15 bis 17 Uhr,

Tel.-Nr. 0 44 51 - 96 62 12,

entgegengenommen.

Während die sonntägliche Kollekte im „Klingelbeutel“ verschiedenen

Zwecken auf lokaler und auch überregionaler Ebene zugute

kommt, bleibt das freiwillige Ortskirchgeld ausschließlich in

der Kirchengemeinde Varel. Foto: Wolfgang Müller

Bitte fügen Sie zum Verwendungszweck

den entsprechenden

Buchstaben auf dem Überweisungsträger

hinzu. Der Ortskirchgeldbetrag

ist, wie auch die

Landeskirchensteuer, bei der

jährlichen Steuererklärung als

Sonderausgabe absetzbar. Ab

einer Einzahlungshöhe von 25

Euro stellen wir Ihnen eine Zuwendungsbestätigung

aus.

Pastor Martin Kubatta

Impressum:

Das Magazin „Evangelisch in Varel“ ist

der Gemeindebrief der Evangelisch

lutherischen Kirchengemeinde Varel.

Er erscheint alle drei Monate für das

Einzugsgebiet der Kirchengemeinde.

Herausgeber: Gemeindekirchenrat

der Evangelisch lutherischen Kirchen

gemeinde Varel, Schlossplatz 3,

26316 Varel, Telefon: 04451 96 62 19.

Redaktion: Tom O. Brok, Ute Gemein,

Peter Löffel, Wolfgang Müller, Isa Wa

genknecht.

Berichtigung

Leider hatten wir in der letzten

Ausgabe die Quellenangabe der

„Ostergeschichte“ nicht genau

angeben, was wir hiermit nachholen.

Wir bitten dies zu entschuldigen.

Eine Ostergeschichte

Quelle: Aus dem Blauen Buch

„Das Haus in der Sonne“ von

Carl Larsson, Verlag Langewiesche

Nachf.

Grafik: Ute Packmohr, Delmenhorst

Gestaltung / Produktion:

Hans Werner Kögel, Oldenburg.

Redaktionsschluss für die Kasualien

in dieser Ausgabe war der 2. Mai. Der

Redaktionsschluss für die kommende

Ausgabe ist der 10. Juli.

Druck: WE Druck, Oldenburg

Auflage: 12 500

Bildnachweis: Privatfotos und na

mentlich gekennzeichnete Fotos und

Grafiken in den Bildunterschriften.

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de


THEMA

Ein Geschenk des Himmels

Geburtstage feiern wir gerne,

am liebsten die runden. Doch

der Tauftag gerät leicht in Vergessenheit.

Schade finde ich das.

Die Geburtstage der Familienangehörigen

und der guten Freuden

habe ich im Kopf. Doch

beim Tauftag ist es nur mein eigener

und der meines Patenkindes.

Eigentlich könnten wir den

Tauftag genauso schön feiern,

wie den Geburtstag. In einer Urkunde

ist das genaue Datum vermerkt.

Die Taufe ist wie ein Willkommensfest

für den neuen Erdenbürger

und die neue Erdenbürgerin.

Die Familie kommt

voller Freude über dieses wunderbare

Geschenk des Himmels

in die Kirche und dankt Gott,

dass bei der Geburt alles gut gegangen

ist. Ein feierlicher Gottesdienst

wird anlässlich der

Taufe gefeiert und jeder und jede

bekommt einen biblischen

Spruch quasi als „Lebensmotto“

und als Verheißung mit auf den

Weg. Die Taufe ist ein öffentliches

Fest. Alle können sehen:

Hier wird ein Kind neu in die

Gemeinde Jesu aufgenommen.

Und weil wir wissen, dass das

Leben auch gefährdet ist, bitten

wir Gott in der Taufe um seinen

Segen und um seinen Schutz für

den Lebensweg des Täuflings.

Gott nimmt uns in der Taufe an,

ohne dass wir dafür etwas tun

müssten. Und so beginnt schon

kurz nach der Geburt ein neuer

Lebensabschnitt – belebt und

erfrischt - wie neugeboren -

durch das Wasser der Taufe und

den Geist des Lebens.

Was für ein Tag! Was für ein

Geschenk des Himmels!

Warum dem Patenkind nicht

einfach einen persönlichen Brief

mit Glückwünschen zum Tauftag

schreiben. Oder einfach mal

nachsehen, an welchem Datum

man selbst getauft wurde. Vielleicht

denkt ja im nächsten Jahr

jemand daran. Und

gratuliert. Und feiert

mit Ihnen.

Ideen für Taufpaten

Es ist eine große

Ehre, wenn man

gefragt wird, das

Patenamt für ein

Kind zu übernehmen.

Damit verbindet

sich eine

wichtige Verantwortung,

das Kind

durchs Leben zu

begleiten. Paten

wirken im Taufgottesdienst

mit und

bejahen zusammen

mit den Eltern

stellvertretend für

den meist kleinen Täufling den

Wunsch, getauft zu werden. Die

Taufpaten begleiten das Patenkind

auf seinem Weg bis zur

Konfirmation – und oftmals entsteht

daraus eine Freundschaft,

die weit über diesen Tag hinaus

andauert. Paten und Patinnen

werden von der Kirchengemeinde

in ein Ehrenamt eingesetzt.

Alle, die selbst konfirmiert und

Mitglied einer Kirchengemeinde

sind, können das Patenamt übernehmen.

Taufpaten vertreten die

Gemeinde in der Familie. Damit

verknüpft sich auch die Idee,

Gesprächspartner für die religiösen

Lebensfragen zu sein, so

dass der Täufling Jesus von Nazareth

und seine Gemeinde kennen

lernt. Das Patenamt kann

auf vielfältige Weise gestaltet

werden. Hier einige Ideen und

Tipps, die besonders die religiöse

Dimension berücksichtigen.

Taufkerze gestalten

Die Taufkerze ist ein Symbol für

Christus, der zu den Menschen

sagte: Ich bin das Licht der

Welt. Es ist einfach, eine Kerze

mit Wachs zu gestalten und sie

mit dem Taufdatum und dem

Die Evangelischen Kirchen haben das „Jahr der Taufe 2011“ ausgerufen.

Die Taufe ist ein Gottesgeschenk an uns.

Namen des Täuflings oder anderen

Symbolen zu verzieren. So

wird sie ein persönliches Geschenk

zur Taufe.

Zeit haben

Das Kostbarste, was wir Menschen

uns gegenseitig schenken

können, ist wohl die Zeit. In ihr

liegt das Geheimnis einer

Freundschaft und auch einer guten

Patenbeziehung. Nehmen

Sie sich regelmäßig Zeit für Unternehmungen

mit dem Patenkind.

Zuhören

Ein guter Freund oder eine gute

Freundin an der Seite des Kindes

zu sein, ist eine wichtige

Aufgabe des Paten / der Patin.

Sie erfahren manches, was den

Eltern nicht erzählt wird. Sie

können vermitteln, helfen, zuhören

und raten. Oder einfach Geheimnisse

für sich behalten.

Tauftag feiern

Am Tauftag kann die Taufkerze

als Erinnerung entzündet werden.

Sie können von der Taufe

erzählen, Bilder oder ein Video

ansehen oder auch schöne Ge-

schenke machen.

Für den Täufling beten

Eine wichtige Weise der geistlichen

Begleitung ist es, für den

Täufling zu beten - für schöne

Ereignisse zu danken, in

schwerer Zeit Gott um seine

Hilfe zu bitten.

Kinderbibel verschenken

Die Auswahl an Kinderbibeln ist

groß und unübersichtlich - und

längst nicht alle Kinderbibeln

sind empfehlenswert. Eine

kleine Auswahl für die Kleinsten

und Kleinen finden Sie im Webauftritt

der Kirchengemeinde.

Gebetebuch verschenken

Am Abend mit Kindern zu beten,

ist ein schönes Ritual, um

den Tag abzuschließen. Dabei

kann man erzählen, was den Tag

geprägt hat. Gott möge dann auf

alles und auf die kommende

Nacht seinen Segen legen.

Empfehlungen finden Sie ebenfalls

im Webauftritt: www.evkirche-varel.de/kirchenbuero/

familienanlaesse/taufe/taufpaten

/tipps-geschenke.html

Tom O.Brok

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de

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THEMA

„Schön, dass wir das können“

Christa Menge (Dangastermoor),

Gerda Gramberg

(Büppel) und Ute Strehlke

(Varel) vom Besuchsdienstkreis

der Kirchengemeinde

waren zum Interview bei Pastorin

Elke Andrae im

Pfarrhaus.

Der Besuchsdienstkreis, wie er

jetzt besteht, ist über einen ganzen

Zeitraum gewachsen. Seit

wann sind Sie dabei?

Christa Menge: Seit 2009. Ich Pastorin Elke Andrae (3. v. l.) im Gespräch mit (v. l.) Ute Strehlke,

habe in der Altenpflege gearbeitet

bis ich aufhören musste, weil

Gerda Gramberg und Christa Menge.

ich krank geworden bin. Dann nem Beruf. Aber da war es oft auch sehr anregend. Einmal ist

wusste ich nicht so genau, was stressig. Bei den Besuchen muss auch ein ganz persönlicher Kon-

ich weiter tun könnte. Ich wuss- ich mich nicht mehr auseinander takt zustande gekommen. Aber

te durch meine Arbeit, wie oft setzen. Bei den Besuchen erlebe das ist eine Ausnahme. Außer zu

alte Menschen alleine sind. Ich ich vor allem Freude. Die Be- Geburtstagen gehen wir nicht re-

wollte gerne etwas mit alten gegnungen sind einfach erfülgelmäßig zu einzelnen zu Be-

Menschen machen. Irgendwann lend für mich - auch dann, wenn such.

habe ich dann in der NWZ vom ich Menschen besuche, die ver-

Besuchsdienstkreis gelesen. Ich wirrt oder gebrechlich sind. Ich Bei Ihren Besuchen treffen Sie

bin zu einem Treffen der Gruppe bin so oft beeindruckt von den ja nicht immer strahlende Jubi-

gegangen und wollte zuerst mal Lebensgeschichten, die Menlare an, gerade im Pflegeheim.

nur hören, worum es genau geht. schen mir erzählen und wie viel Christa Menge: Ja, im Senio-

Die Gruppe war so offen und die geschafft haben. Da nehme renheim muss man sich drauf

freundlich, da hab ich mich ich oft etwas mit für mich selbst. einstellen, dass Menschen im

gleich wohl gefühlt, also bin ich

Bett liegen oder dass sie dement

dabei geblieben.

Christa Menge: Ich finde es sind. Dann muss man auch ein

spannend, wenn ich mich mit Gespür dafür haben, wie lange

Frau Strehlke, wann sind Sie der älteren Generation austau- man bleibt.

dazu gekommen?

schen kann. Wenn alte Men- Ute Strehlke: Bei Menschen,

Ute Strehlke: Ich bin von Anschen erzählen von der Zeit da- mit denen ich nicht reden kann,

fang an dabei. Pastorin Sabine mals. Das ist faszinierend, was da sitze ich einfach am Bett.

Hinrichs-Michalke hatte mich die alles erlebt haben. Und die Viele mögen es, wenn man die

angesprochen nach einer ge- alten Vareler wissen noch so viel Hand hält und die ein wenig

meinsamen Vorbereitung beim über die Stadt, was ich nicht streichelt. Manchmal schlafen

Weltgebetstag. Wir waren gera- mehr weiß, das ist interessant. sie beinahe und trotzdem halten

de von Ütersen hier her gezo- Wenn ich im Altenheim Langen- sie die Hand fest. Das sind Begen.

Durch die Arbeit im Bedamm einen Besuch mache, suche, die ganz anders laufen,

suchsdienstkreis habe ich dann dann nehme ich gerne auch mei- weil die Begegnung nicht übers

schnell viele nette Menschen ne Jack Russel Hündin Lina mit. Reden läuft. Da geht der Kon-

kennen gelernt. Dadurch habe Da merkt man sofort, wer früher takt über das Gefühl.

ich bald das Gefühl gehabt, hier Tiere gehabt hat.

zu Hause zu sein.

Ihr Erkennungszeichen als Ge-

Ute Strehlke: Ich denke bei den burtstagsgratulanten vom Be-

Was gefällt Ihnen an dieser Besuchen, die ich mache, immer suchsdienstkreis ist die Rose.

ehrenamtliche Arbeit?

auch an den Auftrag von Jesus, Die hat für Sie eine besondere

Gerda Gramberg: Ich bin ein der in der Bibel steht, dass wir Bedeutung.

sehr kommunikativer Mensch. Menschen besuchen sollen, die Christa Menge: Allein diese

Das war ich auch schon in mei- das brauchen. Aber es ist einfach eine Rose, die wir überreichen

Mit Herz

und Energie

Seit April 2008 gibt es in unserer

Gemeinde den Besuchsdienstkreis.

Bis heute konnten

mehr als 900 Menschen an ihrem

Geburtstag und zu anderen

Anlässen besucht werden. Das

Team arbeitet ehrenamtlich und

investiert viel Zeit, Herz und Energie

in diesen Bereich der Gemeindearbeit.

Die Gruppe wird organisatorisch

geleitet, seelsorgerlich begleitet

und fachlich weitergebildet

von Pastorin Tina Sabine

Hinrichs-Michalke. Sie ist freiberuflich

in unserer Gemeinde

als Pfarrerin tätig. Ihr Honorar

für die Arbeit im Besuchsdienstkreis

wird über ein Spendenmodell

finanziert. Wenn Sie die Arbeit

des Besuchsdienstkreises

unterstützen möchten, freuen

wir uns über eine Spende unter

dem Stichwort „Besuchsdienstkreis“

auf das Konto der Ev.luth.

Kirchengemeinde Varel,

Kontoverbindung LzO Varel,

BLZ 28 050 100, Konto 052 400

017. Für Rückfragen stehen Ihnen

der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates,

Klaus

Engler, Tel. 04451 - 95 93 07,

und Pastorin Tina Sabine Hinrichs-Michalke,

Tel. 04451 -

96 14 55, gerne zur Verfügung.

löst oft so große Freude aus,

dass man selbst ganz beglückt

ist. Es ist so schön, die Freude in

den Gesichtern zu sehen.

Ute Strehlke: Die Rose ist etwas

Ehrendes. Ich glaube, die Menschen

spüren, dass wir ihnen

Wertschätzung entgegen bringen.

Schön, dass wir das können.

Weiter auf Seite 8.

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de

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JUGEND

„Schön, dass …

Fortsetzung von Seite 7.

Sie gehen zu den Geburtstagen

zwischen dem 85. und 90. Bei

diesen Geburtstagen kommt

kein Pastor, aber Sie kommen

als Vertreterinnen der Kirchengemeinde.

Welche Erfahrung

machen Sie damit?

Ute Strehlke: Wir stoßen in der

Regel auf großes Verständnis,

wenn wir erklären, dass die

Pastoren nicht zu jedem Geburtstag

kommen können. Und

es hat sich inzwischen schon

herum gesprochen, dass wir ab

dem 86. Geburtstag kommen.

Manche rechnen jetzt schon mit

uns.

Christa Menge: Und wir sehen

dann auch zu, dass wir möglichst

im nächsten Jahr wieder

zu den selben Geburtstagskindern

hin gehen.

Die Gruppe der Mitarbeiterinnen

hat für Sie persönlich und

für Ihre Arbeit große Bedeutung.

Was ist das?

Gerda Gramberg: Ich finde das

Miteinander wohltuend. Und

Sabine Hinrichs-Michalke, die

die Gruppe leitet, macht das

ganz fantastisch! Wir arbeiten

inhaltlich an Themen, das ist

anregend, aber es hat auch das

Persönliche Raum. Die ganze

Atmosphäre tut gut.

Wenn die Gruppe so gut läuft,

wäre auch jemand Neues willkommen?

Gerda Gramberg: Ja, jederzeit!

Manchmal ist schon jemand neu

dazu gekommen. Der ist immer

gerne aufgenommen worden

und hat sich schnell bei uns

wohl gefühlt.

Ute Strehlke: Es wäre schön,

wenn noch jemand dazu kommt.

Dann können wir die Besuche

noch besser verteilen, vor allem

dann, wenn wir uns gegenseitig

vertreten, wenn jemand von uns

in Urlaub ist.

Vielen Dank für das Gespräch!

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Nightchurch: Kirche einmal anders

Gottesdienst für Jugendliche –

was kann man da mal anders

machen? Mit dieser Frage im

Gepäck hatten sich einige Jugendliche

der Ev.-luth. Kirchengemeinde

Varel zusammen gefunden,

um einen Gottesdienst

der „Marke Nightchurch“ auf

die Beine zu stellen. Mehrere

Male trafen sie sich, bevor

schließlich in der Büppeler „Arche“

um 18.30 Uhr die Türen

geöffnet wurden, um gemeinsam

mit vielen Jugendlichen aus Varel

die erste Nightchurch zu feiern.

Etwa 70 Jugendliche im Alter

von 12 bis 16 Jahren waren gekommenen,

um einen Jugendgottesdienst

der anderen Art

kennen zu lernen. Begrüßt wurden

sie von zwei Moderatoren

und der Schülerband „Spinning

Wheels“ der freien Waldorfschule

in Oldenburg, die durch

das Abendprogramm führten.

Das Thema, das das Team

dieses Mal in den Mittelpunkt

rückte, war „Gewalt“. Dies wurde

allerdings nicht im üblichen

Gewand des Gottesdienstes ab-

Die Schülerband „Spinning Wheels“ sorgte für Live-Musik.

gehandelt. Vielmehr wurde mit

Powerpoint-Präsentationen und

„Disco-Licht“ für jugendliche

Atmosphäre gesorgt. Da es sich

um einen Jugendgottesdienst

handelte und man nah an den

Interessen der Gäste arbeiten

wollte, durfte das aktuelle Thema

„Cybermobbing“ natürlich

Jugend auf dem Kreuzweg

In der Passionszeit trafen sich

Mitglieder der Evangelischen

Jugend aus der Friesischen Wehde

und den Vareler Pfarrbezirken

zusammen mit Jugendlichen

der ev.-freikirchlichen Gemeinde

um beim „Kreuzweg der Jugend“

den Leidensweg Jesu zu

bedenken und die Stationen in

die heutige Zeit zu übertragen.

Beim anschließenden Essen

wurde gleich über weitere gemeinsame

Aktionen nachgedacht.

Die evangelisch Jugend

im Kirchenkreis bietet vielfältigste

Veranstaltungen und anderen

Aktivitäten für junge Leute

an. Infos darüber gibt es auch

unter www.friesland-wilhelmshaven.ejo.de.

Foto: G. Hufeisen

nicht fehlen. Den Jugendlichen

wurde auf unterschiedliche Weise

gezeigt, welche Auswirkungen

Gewalt jeglicher Art haben

kann und wie man dagegen vorgehen

könnte. Natürlich zählte

auch die eigene Meinung der

Gäste: Bei einer kleinen Umfrage

wurde gemeinsam nach Möglichkeiten

gesucht, sich gegen

Gewalt / Mobbing zu wehren.

Nach dem etwa halbstündigen

Gottesdienst luden die Spinning

Wheels zu einem kleinen

Konzert ein. Mit ihrer Mischung

aus rockigen / popigen Hymnen

à la Beatles oder Blood Sweat

And Tears, selbst geschriebenen

Songs und nicht zuletzt ihrem

ausgelassenen und unverwechselbaren

Humor kamen sie beim

Publikum gut an. Anschließend

fand eine Jugenddisco statt, bei

der auch die Musikwünsche der

Gäste gern erfüllt wurden. Hot

Dogs, Getränke sowie selbst

hergestellte, alkoholfreie Cocktails

standen zum Verkauf. Bis

22 Uhr wurde ausgelassen gefeiert.

Das Team der Nightchurch

bedankt sich für die zahlreiche

Teilnahme und freut sich auf die

nächsten Termine für eine

Nightchurch.

www.ev-kirche-varel.de


THEMA

Erste Hilfe für die Seele

Am 2. September 2001 war der

Start für eine gemeinsame Notfallseelsorge-Bereitschaft

von

Stadt und Land. Seitdem ist über

die Rettungsleitstelle Friesland-

Wilhelmshaven rund um die Uhr

ein Seelsorger oder eine Seelsorgerin

über Melder erreichbar.

Die Friesische Wehde hatte

bereits im Jahr vorher für ihre

Region die Notfallseelsorge eingerichtet.

Feuerwehr und Rettungsdienst

in Varel hatten großes

Interesse, in das wachsende

Netz der Notfallseelsorge mit

eingebunden zu werden. Denn

die Rettungsdienste ebenso wie

Notärzte und auch Polizei sind

als erste zur Stelle, wenn Menschen

durch einen Unfall oder

plötzlichen Tod u.a. in eine

Schocksituation und in Notlagen

kommen. Durch die Dienstbereitschaft

der Notfallseelsorge

kann so jederzeit ein Seelsorger

bzw. eine Seelsorgerin gerufen

werden, der oder die dann die

Menschen in ihrer belastenden

Situation begleitet. Während

Einsatzkräfte nach dem Einsatz

sich wieder zurückziehen und

bereit halten für den nächsten

Einsatz, nimmt sich der Notfallseelsorger

die Zeit, die nötig ist,

bei den betroffenen Menschen

zu bleiben, bis Angehörige da

sind und sich die Erschütterung

fürs erste etwas beruhigt hat.

Rund um die Uhr

Die Seelsorge in Notfällen ist

immer schon Aufgabe der Kirche.

Das ist nichts Neues, dass

ein Pastor zu Menschen geht,

von denen er weiß, dass sie

plötzlich in Not geraten sind.

Neu ist die organisierte Rufbereitschaft.

Sie macht es möglich,

rund um die Uhr einen Seelsorger

oder eine Seelsorgerin zu erreichen.

Anfang der neunziger

Jahre haben sich die ersten regionalen

Notfallseelsorge-Netze

gebildet. In der Oldenburgischen

Gehören zum Seelsorge-Team: Edgar Rebbe, Andreas Kahnt, Elke

Andrae, Michael Trippner, Peter Löffel (v.l.). Es fehlen auf dem

Bild Susanne Schymanitz, Dr. Joachim Hensel und Schwester

Hanna. Foto: Günther Raschen.

Kirche war Wilhelmshaven die

erste Stadt, die dieses Angebot

zusammen mit den Rettungsdiensten

aufgebaut hat. Innerhalb

der Region hat ein Seelsorger

eine Woche lang Bereitschaftsdienst.

Dazu hat er oder

sie einen Meldeempfänger. Die

Rettungsleitstelle in Wilhelmshaven

löst über den Melder

Alarm aus, wenn Notarzt oder

Rettungsdienst, Feuerwehr oder

Polizei an einer Einsatzstelle die

Notfallseelsorge anfordern. Innerhalb

von kurzer Zeit kann so

organisiert werden, dass ein

Seelsorger kommt.

Erste Hilfe für die Seele

Der häufigste Einsatzfall für die

Notfallseelsorge ist nicht der

Unfall auf der Straße oder ein

Hausbrand, sondern ein Ereignis,

das im Haus passiert, ein

plötzlicher Todesfall zu Hause.

Das passiert nicht selten, für die

Angehörigen ist es immer ein

Schock. Notfallseelsorge ist

dann erste Hilfe für die Seele.

Angehörige empfinden es in

solch einer Situation als hilfreich,

wenn ein Seelsorger

kommt. Der oder die bringt Ruhe

mit in das erschrockene

Durcheinander, der/die hört zu,

weiß Worte zu finden für ein

Gebet, wo alle sprachlos sind.

SeelsorgerInnen kennen das

Ritual der Aussegnung, das eine

Hilfe ist beim Abschied von einem

toten Menschen.

Auch das Überbringen einer

Todesnachricht in Zusammenarbeit

mir der Polizei gehört zu

den häufigeren Aufgaben der

Notfallseelsorge. Ins Licht der

Medien gerät die Notfallseelsorge

immer wieder bei Großschadenslagen.

Aber solche Einsätze

sind die schlimmen Ausnahmen.

Gesprächsraum für Einsatzkräfte

Notfallseelsorge ist nicht allein

für Angehörige in Unglückssituationen

da. Es gibt durchaus Situationen,

die auch sehr erfah-

rene Einsatzkräfte besonders

schwer belasten. Solche besonders

schweren Einsätze sind solche

Großschadensfälle, wie sie

in unsrer Region bisher eher selten

vorgekommen sind. In solchen

Fällen sind NotfallseelsorgerInnen

natürlich auch zum

Gespräch für Einsatzkräfte da.

Dann ist es gut, wenn ein Gesprächsraum

angeboten wird für

alle Beteiligten in dem ein erstes

Verarbeiten möglich wird.

Angebot in Zusammenarbeit mit

den Rettungskräften

Notfallseelsorge ist in Friesland-

Wilhelmshaven ein Angebot der

Kirchengemeinden in Zusammenarbeit

mit den Rettungskräften.

Es kann nicht jeder von sich

aus einen Seelsorger auf diese

Weise anfordern. Natürlich kann

aber unabhängig davon jeder

seinen Pastor oder seine Pastorin

anrufen und um ein Gespräch

bitten oder um Begleitung in

einer besonderen Situation.

Den Dienst mit dem Meldeempfänger

übernehmen im Südkreis

von Friesland Pastoren und

Pastorinnen der evangelischen

Kirchengemeinden sowie die

Ordensschwester Hanna Ossege

aus dem St. Johannes-Hospital

und der sehr erfahrene Arzt und

Prädikant aus Bockhorn, Dr. Joachim

Hensel.

Gottesdienst im August

Am 5. September 2001 wurde

der Start der Notfallseelsorge

Friesland Süd mit einem Gottesdienst

in der Schlosskirche

gefeiert. Am 21. August um 10

Uhr feiert die Notfallseelsorge

zusammen mit den Rettungsdiensten

anlässlich des 10-jährigen

Bestehens einen Gottesdienst,

diesmal in Zetel. Dabei

wird auch der Menschen gedacht

werden, die wir bei unseren

Einsätzen begleitet haben.

Elke Andrae

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de

9


10

KIRCHENMUSIK

Orgelsommer ist international

Veranstaltungsreihen dieser Art

sind in Niedersachsen eher selten

– in Varel jedoch haben sie

inzwischen schon Tradition.

„Internationaler Orgelsommer

2011“ heißt das Programm, das

am 26. Juni in der Vareler

Schloßkirche startet. Bis zum

11. September folgen dann sechs

weitere Veranstaltungen – fünf

in Varel, dazu eine Exkursion

nach Stade, verbunden mit einem

Konzert.

Georg Friedrich Händels Konzerte

für Orgel und Orchester

bilden den Auftakt des Internationalen

Orgelsommers in Varel.

Am 26. Juni um 18 Uhr gastiert

das Orchester „Salzburg Barock“

in der Schloßkirche. Der

Vareler Kantor Thomas Meyer-

Bauer begleitet das Ensemble an

der Orgel.

Eine Orgelfahrt nach Stade

schließt sich am 3. Juli an. Martin

Böcker spielt an der dortigen

Schnitgerorgel.

Mit einer „Hommage à Claude

Lefebrve“ setzt Matthias Geu-

Werbung für die Vareler Orgel

„Zwischen Ems und Elbe warten

über 200 historische Orgeln darauf,

von Ihnen entdeckt zu werden.

Im Musikland Niedersachsen

finden Sie Orgeln, die vom

Dreißigjährigen Krieg erzählen

könnten, deren Pfeifen schon

von Johann Sebastian Bach zum

Klingen gebracht wurden oder

die Technikgeschichte geschrieben

haben. Nirgendwo sonst auf

der Welt erleben Sie ein halbes

Jahrtausend Klanggeschichte auf

so vielen historischen Orgeln

wie in der norddeutschen Kulturlandschaft

“ . So heißt es in einem

„ Flyer“ mit dem Titel „ Erlebnis

Orgel 2011 “ , der auf der

Internationalen Touristikbörse

Berlin das Interesse weckte an

der „ Königin der Instrumente “ .

Zwar ist die Schuke-Orgel an

der Vareler Schlosskirche längst

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

ting die Konzertreihe am 17. Juli

um 18 Uhr an der Schuke-Orgel

der Vareler Schloßkirche fort.

Geuting ist in Varel aufgewachsen,

hat bei Hans-Reinhard Aukschun

das Orgelspiel gelernt.

Heute lebt und arbeitet er in Essen.

Er ist Mitbegründer des Essener

Improvisationsensembles

Synthese, hat zeitgenössische

Orgelwerke uraufgeführt und ist

Lehrbeauftragter für Musikwissenschaft

an der Robert-Schumann-Hochschule

Düsseldorf.

Andreas Sieling, Domorganist

an der großen Sauer-Orgel im

Berliner Dom, ist am 24. Juli zu

Gast in der Schloßkirche. Sieling

studierte Orgel an der Robert-Schumann-Hochschule

in

Düsseldorf bei Prof. Hans-Dieter

Möller und Kirchenmusik

(A-Diplom) in Halle (Saale) sowie

Musikwissenschaft, Germanistik

und Publizistik in Berlin.

Zahlreiche Konzertreisen führten

ihn in viele europäische Länder,

nach Russland und in die

USA.

nicht historisch, aber dennoch

auf dem Handzettel vermerkt:

Mit dem Orgelsommer, der vom

26. Juli bis zum 11. September

eine Konzertreihe mit internationalen

Künstlern bietet. Daneben

ist nur noch der Lüneburger Orgelsommer

vermerkt.

Herausgeber des Flyers, der

auf der Messe in Berlin zahl-

reiche Abnehmer fand, ist die

Initiative „Musikland Niedersachsen“.

Sie steht für eine moderne,

vielfältige Musikkultur.

Die Geschäftsstelle ist Koordinations-

und Servicepunkt für

Musikveranstalter in Niedersachsen.

Träger von „Musikland

Niedersachsen“ ist die Stiftung

Niedersachsen. Förderer sind die

Niedersächsische Sparkassenstiftung

und das Land Niedersachsen.

Wolfgang Müller

Die Vareler Kantoren Thomas Meyer-Bauer und Dorothee Bauer

Aus den USA kommt Jonathan

Ryan, der am 7. August um 18

Uhr in Varel konzertiert. Ryan

hat zahlreiche internationale

Preise erhalten, Tourneen führten

ihn durch ganz Europa.

Florian Wilkes, seit 1994 Organist

an der St. Hedwigs-Kathedrale

in Berlin, ist bekannt

durch nationale und internationale

Orgelkonzerte. Er ist übri-

Sponsoren sichern Qualität

Kirchenmusik: Das ist Hörgenuss,

das ist Kultur – und ist

auch Verkündigung. Die musikalischen

Höhepunkte in der

Vareler Schloßkirche gibt es

allerdings nicht zum Nulltarif,

und die Eintrittsgelder decken

in der Regel nicht die Unkosten.

Umso wichtiger ist es, Sponsoren

zu finden, die diese Veranstaltungen

fördern. Diese Aufgabe

hat hier der „Förderverein

Kirchenmusik Varel“ mit Erfolg

übernommen. Hier haben sich

Vareler Bürger zusammengeschlossen,

um mit Hilfe von

Spenden die finanzielle Basis

von Veranstaltungen zu erweitern.

Viele Sponsoren haben sie

bisher gefunden, die dazu beigetragen

haben, kirchenmusikalische

Veranstaltungen in hoher

Qualität anbieten zu können.

gens nicht nur Musiker mit dem

A-Diplom, sondern auch Jurist.

Am 21. August um 18 Uhr gastiert

er in Varel.

Das Abschlusskonzert findet

am 11. September statt: mit

Haydns „Die Schöpfung“, wieder

mit dem Orchester „Salzburg

Barock“ sowie Solisten.

Die Leitung hat Thomas Meyer-

Bauer. Text/Foto: W. Müller

Im Jahre 2007 wurde der

Verein gegründet und seitdem

von Heidi Sägemüller geleitet.

In der jüngsten Mitgliederversammlung

gab sie das Amt ab.

Neuer Vorsitzender ist nunmehr

Bernhard Appelstiel; der

frühere Pfarrer in Hahn-Lehmden

ist mit dem Wechsel in den

Ruhestand nach Varel gezogen.

Auch der Kassenwart wurde

neu gewählt; Hanspeter Boos

übernahm das Amt von Frank

Knoll. Und auch im Amt der

Schriftführerin gab es einen

Wechsel. Catharine Brumby

übernahm diese Position von

Marlies Jürgens.

Kantor Thomas Meyer-Bauer

dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern

für ihren

kompetenten und engagierten

Einsatz. Wolfgang Müller

www.ev-kirche-varel.de


GOTTESDIENSTE/BILDUNG

Sommerkirche: „Aller Anfang“

Wissen Sie, an welcher Stelle in

der Bibel zum ersten Mal gelacht

wird? Wer die ersten Tränen

vergießt? In welchem Zusammenhang

das erste Mal von

einem Traum gesprochen wird?

Nein? Ich wusste es auch nicht,

bis ich das Buch von Meir Shalev

„Aller Anfang“ in den Händen

hielt.

Am Pfingstmontag, den 13. Juni

um 11 Uhr findet in der Kuranlage

in Dangast wieder ein ökumenischer

Gottesdienst unter

freiem Himmel statt. Das hat eine

lange Tradition und passt

zum Pfingstfest. Der Gottesdienst

wird vom ökumenischen

Arbeitskreis vorbereitet und musikalisch

vom Posaunenchor Varel

begleitet. Wie das Wetter

wird, weiß niemand im voraus.

Bei starker Sonneneinstrahlung

empfiehlt sich z.B. für manchen

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Meir Shalev ist ein israelischer

Schriftsteller und lebt heute

in Jerusalem. Neben Romanen

schreibt er auch Sachbücher

über religiöse Themen und Kinderbücher.

In seinem Buch „Aller

Anfang“ beschäftigt er sich

mit den vielen ersten Malen in

der Bibel. Wir haben uns von

diesem Buch inspirieren lassen

eine entsprechende Kopfbedeckung.

Bei schlechtem Wetter fin-

und stellen einige erste Male in

der Bibel vor.

„Das erste Weinen“ am 10. Juli;

mit Pastorin T. Sabine Hinrichs-Michalke

„Das erste Tier“ am 17. Juli

mit Pastorin Elke Andrae

„Das erste Lachen“ am 24. Juli

mit Pastor Edgar Rebbe

„Die erste liebende Frau“ am

Pfingstfest unter freiem Himmel

det der Gottesdienst im nahe gelegenen

Kursaal statt.

Auf kargem Boden Ölbaum pflanzen

„Auf den Spuren Jesu durch das

Land der Bibel.“ So lautet der

Titel einer Reise nach Israel und

Palästina, zu der ich Sie in den

Osterferien 2012 herzlich einlade

(geplanter Termin: 24. März

bis 1. April 2012). Neun Tage

werden wir in Galiläa, im Golan,

im Jordangraben und am

Toten Meer, in Jerusalem und

Bethlehem unterwegs sein und

den Menschen und den Orten

begegnen. Eine solche Reise ist

ein beeindruckendes Erlebnis

und prägt den eigenen Glauben.

Die Landschaften und die Orte

im „Heiligen Land“ hat der Benediktinerpater

Bargil Pixner

einst als das fünfte Evangelium

bezeichnet. Die Landschaft gibt

den Erzählungen der vier Evangelisten

Hintergrund und Atmosphäre.

Sie weist auf den konkre-

Blick auf den Felsendom.

ten Weg und die Heimat des Jesus

von Nazareth, die für das

Verstehen vieler biblischer Texte

hilfreich ist.

Das wilde Quellwasser des

Jordans am Fluss Dan erleben.

Am Ufer des See Genezareth

stehen und in die Ferne schauen.

Auf kargen Böden einen Ölbaum

pflanzen. In Jerusalem

und Bethlehem durch die engen

Gassen der Altstadt gehen und

die Nähe der drei monotheistischen

Religionen sehen. Das

sind nur wenige Ausschnitte aus

dem Programm. Die Reise enthält

Ziele, die für Pilger interessant

sind, die das Heilige Land

schon einmal besucht haben

(neuere Ausgrabungen und Stätten).

Aber auch „Erstbesucher“

kommen an den wichtigsten

Orten Jesu und der Bibel vorbei.

Weitere Informationen zum

Reiseverlauf und zu den Kosten

können im Kirchenbüro angefordert

werden: Tel.: 9662 - 19, E-

Mail: kirchenbuero@ev-kirchevarel.de.

Reiseleitung: Pastor

Tom O. Brok, Tel. 4585, E-Mail:

pastor@brok.de. Tom Brok

11

31. Juli mit Pastor Peter Löffel

„Die erste Liebe“ am 7. August

mit Pastor Tom O. Brok

„Der erste Traum“ am 14. August

mit Pastor Martin Kubatta

Die Andachten beginnen

jeweils um 10 Uhr in der Vareler

Schlosskirche.

T. Sabine Hinrichs-Michalke

Krabbelgruppen

in der Arche Büppel:

Donnerstags, 9.30 bis 11 Uhr

Geleitete Eltern Kind Gruppe der

Familienbildungsstätte

Kontakt: Andrea Leichter Rausch

(Telefon: 57 00)

Donnerstags, 10 bis 11.30 Uhr

Krabbelgruppe

Kontakt: Claudia Meiners

(Telefon: 80 38 08)

Donnerstags, 16 bis 17.30 Uhr

Krabbelgruppe (1,5 bis 2 Jahre)

Kontakt: Maria Wasiak (Telefon:

96 87 72)

2. und 4. Mittwoch

Krabbelgruppe (1 Jahre)

15 bis 16.30 Uhr

Kontakt: Andrea Fiedler (Telefon:

86 14 44).

im Martin-Luther-Haus,

Dangastermoor:

MMittwochs, alle zwei Wochen,

15 Uhr

Kontakt: Pastor Löffel (Telefon:

8 37 65).

Neues Programm

Ab Mitte August liegt das neue

Programmheft der Ev. Familienbildungsstätte

in allen Gemeindehäusern,

Kindergärten und im

Rathaus aus. Auch in Varel werden

zahlreiche Veranstaltungen

stattfinden. Das Programm kann

auch im Internet abgerufen werden.

Dort ist zudem eine Online-Anmeldung

möglich:

www.efb-friwhv.de

www.ev-kirche-varel.de


12

GOTTESDIENSTE

SCHLOSSKIRCHE BÜPPEL

DANGASTERMOOR OBENSTROHE

JUNI

5. Juni 10

Uhr Konfirmationsgottesdienst,

Pastor Edgar Rebbe

12. Juni 10 Uhr Pfingstgottesdienst mit Abendmahl,

Pastorin Elke Andrae

19. Juni 9 Uhr Konfirmationsgottesdienst,

11 Uhr Konfirmationsgottesdienst,

Pastor Edgar Rebbe

25. Juni 19 Uhr Konfirmandenabendmahl

Pastor Tom O. Brok

26. Juni 9 Uhr Konfirmationsgottesdienst,

11 Uhr Konfirmationsgottesdienst,

Pastor Tom O. Brok

JULI

3. Juli 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Martin Kubatta

Sommerkirche: „Aller Anfang“

10. Juli 10 Uhr „Das erste Weinen“,

Gottesdienst mit Abendmahl,

Pastorin T. Sabine Hinrichs-Michalke

17. Juli 10 Uhr

„Das erste Tier“,

Gottesdienst, Pastorin

Elke Andrae

24. Juli 10 Uhr „Das erste Lachen“,

Gottesdienst, Pastor Edgar Rebbe

31. Juli 10 Uhr „Die erste liebende Frau“,

Gottesdienst, Pastor Peter Löffel

AUGUST

7. August 10 Uhr „Die erste Liebe“,

Gottesdienst, Pastor Tom O. Brok

14. August 10 Uhr „Der erste Traum“,

Gottesdienst, Pastor Martin Kubatta

20. August 9 Uhr Einschulungsgottesdienst,

Pastor Martin Kubatta

21. August 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Martin Kubatta

28. August 10 Uhr Gottesdienst

JUNI

12. Juni 10 Uhr Pfingstgottesdienst mit Abendmahl und

Singkreis, Pastor Tom O. Brok

25. Juni 19 Uhr Konfirmandenabendmahl

(siehe Schlosskirche)

26. Juni 9 Uhr und 11 Uhr Konfirmationen

(siehe Schlosskirche)

JULI

3. Juli 10 Uhr Open-Air-Gottesdienst im Grünen und

Kinderkirche, mit Posaunenchor Varel,

Ort: siehe Seite 17,

Pastor Tom O. Brok und Team

AUGUST

20. August 9 Uhr Schulanfängergottesdienst

Pastor Tom O. Brok

21.

August 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Pastor i.R. Eckhard Jetzki

JUNI

12. Juni 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Pastor Peter Löffel

13. Juni 11 Uhr Ökumenischer Gottesdienst unter freiem

Himmel in Dangast, ökumen. Arbeitskreis

26. Juni 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Peter Löffel

AUGUST

20. August 9 Uhr Schulanfängergottesdienst,

Pastor Peter Löffel

21. August 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Peter Löffel

JUNI

2. Juni 11 Uhr Open-Air-Gottesdienst mit Posaunenchor,

Pastor Peter Löffel

4. Juni 18 Uhr Konfirmandenabendmahl,

Pastor Edgar Rebbe

12. Juni 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Pastor Edgar Rebbe

18. Juni 18 Uhr Konfirmandenabendmahl,

Pastor Edgar Rebbe

26. Juni 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Edgar Rebbe

JULI

3. Juli 10

Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Pastor Edgar Rebbe

17. Juli 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Edgar Rebbe

31. Juli 10 Uhr Gottesdienst

AUGUST

14. August 10 Uhr Schützenfestgottesdienst,

Pastor Edgar Rebbe

20. August 8.30 Uhr Schulanfängergottesdienst in Obenstrohe,

Pastor Edgar Rebbe

9.15 Uhr Schulanfängergottesdienst in Altjührden,

Pastor Edgar Rebbe

21. August 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Edgar Rebbe

28. August 10 Uhr Gottesdienst, Pastor

Edgar Rebbe

13


14

GOTTESDIENSTE

Warum Einschulungsgottesdienste? Tauftermine

Die Kirchengemeinde bietet

Der Tag der Einschulung. Morgens

halb zehn in Deutschland.

Die Turnhalle summt wie ein

ganzer Bienenschwarm. ABC-

Schützen mit ihren neuen Schulranzen

und ihren phantasievollen

Schultüten strömen an der

Hand ihrer Eltern in den Raum.

Ein großes Hallo! Eltern begrüßen

sich, Kinder sehen ihre Kindergartenfreunde

wieder. Die

ganze Szene vibriert vor Erwartung.

Was passiert jetzt? Was erwartet

mich/mein Kind? Man

sieht die Fragen förmlich auf

den Stirnen geschrieben. Alte

Hasen sind dabei. Es ist das dritte

Kind, das zur Schule kommt.

Andere Eltern werden das erste

Kind durch die Schulzeit begleiten.

Für die Kinder ist alles neu.

Das Gebäude, die Gerüche, die

Gesichter, die Lehrerinnen und

Lehrer. Nur gut, dass viele

Freunde mit dabei sind. Da fällt

das Eingewöhnen leichter.

Ein Mensch mit schwarzem

Talar und einer Gitarre um den

Hals bittet um Ruhe. Die Gespräche

verebben, der Einschulungsgottesdienst

beginnt.

So ein Einschulungsgottesdienst

ist immer eine spannende

Sache. Man weiß nie ganz genau,

was einen erwartet. Wie

viele Kinder sind eigentlich da?

Wird es laut weil nun mal alle

ganz aufgeregt sind oder wird

man vor lauter Spannung eine

Anmeldung für

Konfirmation 2013

Am Donnerstag, 9. Juni, findet

ein zentraler Anmeldeabend für

alle Jugendlichen statt, die im

Jahr 2013 konfirmiert werden

möchten. In allen vier Gemeindehäusern

in Büppel, Dangastermoor,

Obenstrohe und in Varel-Stadt

beginnt der Abend um

19.30 Uhr. Bitte bringen Sie das

Stammbuch oder die Taufurkunde

zur Anmeldung mit.

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Mit Gottes Segen werden auch in diesem Jahr wieder die Kinder

in das Schulleben geführt. In den Bezirken werden wieder Einschulungsgottesdienste

stattfinden - natürlich kindgerecht, wie

auf unserem Bild aus der Altjührdener Sporthalle neben der dortigen

Grundschule. Foto: Hein Hacker

Stecknadel fallen hören? Wie

stehen die Eltern dem Ganzen

gegenüber? Werden sie mitmachen?

Mit singen? Mit klatschen?

Am Ende gehen alle aus

der Halle, haben sich eine halbe

Stunde aufeinander und auf Gott

eingelassen und, so hoffe ich

immer wieder, eine positive Erfahrung

am Beginn einer Zeit

voller Höhen und Tiefen, voller

Emotionen und Frustrationen,

voller Erfolgserlebnisse und

neuen Erfahrungen gemacht.

Und da bin ich schon mitten in

der Frage: Warum eigentlich

Einschulungsgottesdienste?

Es sind doch ohnehin schon

alle mit den Gedanken bei den

neuen Lehrern, den Klassenräumen,

den Mitschülern, der Feier

zu Hause im Anschluss an die

Veranstaltung in der Schule.

Wieso die Spannung erhöhen?

Es gehört dazu, werden viele

sagen und sie haben recht. Aber

warum? Eigentlich ist es ganz

einfach. Weil wir als Christinnen

und Christen im Allgemeinen

und als Kirche im Besonderen

die großartige Botschaft von

Gottes Liebe und Nähe erzählen

dürfen. Als Mose Gott fragte,

wie er (Mose), ihn (Gott) denn

nennen solle (mit irgendwas

musste der dem Volk Israel, dass

er aus Ägypten befreien sollte ja

kommen), da bekam er als Antwort

schlicht: Jahwe. Übersetzt

etwa: „Ich bin“. Oder „Ich bin

da“. Jesus sagte mal zu seinen

Jüngern, die Angst hatten, ohne

ihn weiter zu machen: „Ich bin

bei euch alle Tage, bis ans Ende

der Welt“.

Da sein ist also das Stichwort.

Begleitung in allen Lebenslagen.

Das ist Anspruch und

Auftrag in einem. So ist Gott für

uns. So sollen wir für die Menschen

sein. Als „Gottes Bodenpersonal“

versuchen wir das

nach bestem Wissen und Gewissen

umzusetzen. Und das

heißt: Da sein an den Schnittstellen

des Lebens. Da wo es

wirklich ans Eingemachte geht,

wo die Gefühle blank liegen, wo

Hoffnung und Angst Hand in

Hand gehen, da wo wir fröhlich

und traurig sind. Da brauchen

wir Gottes Stimme in uns. Da

brauchen wir ein Lied, ein gutes

Wort, ein Gebet.

Bei Taufen und Konfirmationen,

bei Trauungen und Trauerfeiern,

bei goldenen Hochzeiten

und, natürlich auch bei Einschulungen.

Lange Rede kurzer

Sinn: Warum Einschulungsgottesdienste?

Weil Gott da sein

will, wenn ein neuer Abschnitt

im Leben beginnt.

Nach den Ferien geht’s los.

Morgens in Varel, Büppel, Dangastermoor,

Altjührden, Obenstrohe

und vielen anderen Orten

in Deutschland. Edgar Rebbe

feste und verlässliche Tauftermine

für alle Bezirke an.

Folgende Termine gibt es in

den nächsten Monaten:

12. Juni

26. Juni

3. Juli

17. Juli

24. Juli

31. Juli

7. Aug.

14. Aug.

21. Aug.

28. Aug.

4. Sept.

18. Sept.

9. Okt.

16. Okt.

30. Okt.

6. Nov.

Varel

Büppel*

Dangastermoor*

Obenstrohe*

Obenstrohe

Varel, Dangast

(Kurhausstrand)

Varel

Varel

Varel

Varel

Varel

Dangastermoor

Varel

Varel

Büppel

Obenstrohe*

Büppel

Dangastermoor

Varel

* Taufe erfolgt im Gottesdienst.

Weitere Informationen beim

Kirchenbüro, Telefon: 96 62 -

19.

Benefizkonzert

des Gospelchores

Am Mittwoch, 8. Juni 2011, lädt

der Gospelchor Varel zu einem

Benefizkonzert in die Schlosskirche

ein. Das Konzert beginnt um

20 Uhr. Das Programm vom Kirchentag

in Dresden kommt dann

in Varel zur Aufführung. Der

Spendenerlös ist bestimmt für

den Förderverein der Evangelischen

Familienbildungsstätte

Friesland-Wilhelmshaven.

www.ev-kirche-varel.de


SCHLOSSKIRCHE - VAREL

„Super, was Ihr jede Woche leistet“

„Zuerst möchte ich mich bei

Euch bedanken! Das, was Ihr

Woche für Woche leistet, um alle,

die zu Euch kommen, zu bedienen,

ist super.“ So dankbar ist

die 69-Jährige Kundin der Vareler

Tafel, dass sie demnächst,

wenn sie 70 wird, dem Team

dieser Einrichtung einen Kuchen

spendieren möchte. Lob und

Dank dieser Art bestärkt die

mehr als 50 Helferinnen und

Helfer derVareler Tafel“ auch

in ihrer Motivation, sich immer

wieder in den Dienst der guten

Sache zu stellen – ehrenamtlich

und unentgeltlich, und das seit

nunmehr fünf Jahren: So lange

schon gibt es diese Hilfe unter

dem Dach der Evangelisch-

Lutherischen Kirchengemeinde

Varel.

Und Anerkennung dafür gab

es erst jüngst, als Erika Lange,

„Frau der ersten Stunde“, von

der Stadt und der NWZ als

„Mensch des Jahres“ ausgezeichnet

wurde. In den Räumen

an der Oldenburger Straße 30 ist

an jedem Mittwoch Ausgabe.

Regelmäßige Veranstaltungen

Friedensgebet:

In der Schlosskirche,

jeden Mittwoch, 19 Uhr

(außer in den Ferien)

Gesprächskreise

Ev. Verkündigung:

Im Gemeindehaus,

sonntags 15 Uhr,

Kontakt: Alfred Kellermann,

Telefon: 8 14 98

„Entschieden für Christus“ (EC):

Nach Absprache,

Kontakt: Elly Frambach,

Telefon: 40 54

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Und an allen

Werktagen, auch

sonnabends,

sind die

Helferin-nen

und Helfer im

Einsatz, um

Waren mit den

beiden Kühlwagen

zu holen,

die Lebensmittel

zu sortieren und

zu portionieren

– bis die Regale

gefüllt sind. 220

Bürgerinnen

und Bürger aus

Varel und der

Friesischen

Wehde sind es

schließlich, die

sich an jedem

Mittwoch zwischen 14.30 und

18.30 Uhr gegen eine gerin-ge

Spende Lebensmittel abho-len,

die verschiedene Firmen und

Geschäfte der Region spen-den:

Waren, deren Haltbarkeitsdatum

bald endet, die aber noch

bestens verwertbar sind und bei

Bibelstunde:

Im Gemeindehaus,

donnerstags, 19.30 Uhr,

Kontakt: Alfred Kellermann

Frauengesprächskreis:

Im Gemeindehaus, dienstags

nach Absprache um 16 Uhr,

Kontakt: Luise Schmidt,

Telefon: 30 24

Hausgesprächskreis:

Nach Absprache,

Kontakt: Pastor Eckhard Jetzki,

Telefon: 9 50 48 26

An jedem Mittwoch sind die Regale derVareler Tafel“ gefüllt - und viele Helfer

kümmern sich um das Wohl der Kunden. Foto: Wolfgang Müller

der Tafel dankbare Abnehmer

finden – und gleichzeitig davor

bewahrt werden, vernichtet zu

werden.

Etwa 300 „Fälle“ sind bei

der Vareler Tafel registriert, dahinter

stehen gut 700 Menschen

mit geringem Einkommen, mit

Für Jugendliche ab 14 Jahren

Donnerstags ab 19 Uhr

im Jugendheim

Leitung: Matthi Kramp

Informationen bei:

Diakon Gerhard Hufeisen

Telefon: 81376

Musik:

siehe Seite 10

Seniorengymnastik:

Im Gemeindehaus,

freitags, 14.30 Uhr

Kontakt: Thea Kickler,

Telefon: 8 13 64

AA-Meeting:

Jeden Mittwoch, 20 Uhr,

im Gemeindehaus.

Telefon: 0163 -3599448oder

01520 -4606868

Emotions Anonymus

(EA):

Treffen jeden Sonntag um 19

Uhr, Diakonie, Kirchenstraße 1;

Infos: 0175 - 12 7 72 00

15

Grundsicherung oder „Hartz

IV“. Und es werden immer

mehr: An jedem Mittwoch gibt

es Neuanmeldungen – und damit

ist die Vareler Tafel auch an der

Grenze ihrer Kapazitäten angelangt.

Wolfgang Müller

www.ev-kirche-varel.de


16

SCHLOSSKIRCHE - VAREL

In Bildern Liebe zur Heimat

Der Saal des Gemeindehauses

an der Schlosskirche als Galerie:

Das hat sich seit 2009 schon

wiederholt bewährt. Küster

Dietmar Immel hat in diesem

Jahr bemerkenswerte Fotografien

der Schlosskirche ausgestellt,

der Maler Gerrit Stegemann

präsentierte seine ausgefallenen

Werke, und jetzt ist es

die in Varel aufgewachsene Karen

Jürgens-Byram, die Bilder in

Öl, Acryl und Aquarell zeigt:

vornehmlich gegenständliche

Malerei-Porträts, Landschaften,

Stillleben.

Die Künstlerin, die auch

schon in Saddleworth/Yorkshire

in England und in Uslar im Solling

ihre Arbeiten ausgestellt

hat, hatte in Varel das Lothar-

Meyer-Gymnasium besucht,

danach in Oldenburg Musik und

Englisch studiert. Gemalt und

gezeichnet hat sie schon immer

gerne. Ihr Talent hat sie in verschiedensten

Kursen gefördert –

auch in England, der Heimat

ihres Mannes, wo sie drei Jahre

lang gelebt

hat. Danach

nahm sie eine

Stelle an der

Integrierten

Gesamtschule

Bodenfelde an

der Weser an.

Die Liebe

zu ihrer Heimat

an der

Küste hat sie

indes nie verloren.

Sie spiegelt

sich in

vielen Bildern

wieder, die

nun bis Anfang

Juli im

Gemeindehaus

zu sehen sind.

Dort treffen

sich die verschiedensten

Gruppen: Senioren und Chöre,

Konfirmanden und der Gemeindekirchenrat

sowie Selbsthilfegruppen.

Eröffnet wurde die Ausstel-

Karen Jürgens-Byram stellt noch bis Anfang Juli im Saal des Gemeindehauses

ihre Arbeiten aus. Foto: Wolfgang. Müller

lung übrigens in einem ganz besonderen

Rahmen: während der

Feier der Goldenen Hochzeit

ihrer Eltern Hans-Joachim und

Marie-Luise Jürgens; Achim

Jürgens war viele Jahre lang

Pfarrer in Obenstrohe, bevor er

nach Rastede wechselte und im

Ruhestand wieder nach Varel

zog. Wolfgang Müller


ARCHE - BÜPPEL

Ostfriesentorte in der Klosterschänke

Das ehemals größte Kloster in

Ostfriesland und ein schöner

Kräutergarten mit allerlei Heilpflanzen

sind die Ziele auf unserem

diesjährigen Gemeindeausflug.

Vor den Sommerferien,

am Mittwoch, 15. Juni, startet

der Bus ins ostfriesische Ihlow.

Die Haltestellen liegen auf der

bekannten Strecke zwischen

Rosenberg, Neuenwege und

Büppel, Simeon und Hanna und

der Schlosskirche.

Auf der schönen Route entlang

des Fehnkanals fahren wir

durch Ostfriesland und erreichen

über Großefehn den Ort

Ihlow. Mit der Kutsche fahren

wir durch den Klosterforst zur

Klosterstätte. Das ehemalige

Zisterzienserkloster in Ihlow

wurde 1228 begründet und gilt

als das größte Kirchengebäude,

das jemals in Ostfriesland gestanden

hat. Im Mittelalter hatte

Kirche im Grünen

Bevor alle in den Sommerurlaub

fahren, feiern wir Gottesdienst

und Kinderkirche unter

freiem Himmel. Am Sonntag,

3. Juli, treffen wir uns „open

air“ um 10 Uhr im Grünen: Im

Garten von Familie Grote, Rosenberger

Str. 18. Der Ort ist

gut mit dem Fahrrad zu erreichen.

(Hinweis: Sollte es an

dem Morgen regnen, findet der

Feste Termine

Konfirmanden:

Dienstag nachmittags

Kinderkirchenteam:

nach Verabredung

Unser Ziel am 15. Juni: Klosterstätte und Klostergarten Ihlow, ein von der Europäischen Union gefördertes

Kulturprojekt. Foto: Tom O. Brok

Gottesdienst in der Büppeler

Arche statt.) Der Posaunenchor

Varel gestaltet den Gottesdienst

musikalisch. Das

Team der Kinderkirche lädt

alle Kinder herzlich ein. Pastor

Tom O. Brok hält die Predigt.

Zum Schluss wollen wir Gott

um seinen Segen für die Sommerzeit

und für all unsere Reisepläne

bitten.

Bastelkreis:

Jeden Donnerstag, 19.30 Uhr

Handarbeitskreis:

Alle 14 Tage Dienstags,

19.30 Uhr

das Kloster eine große Bedeutung

in Handel und Politik der

Region. In Folge der Reformation

wurde es 1529 zerstört. Die

Ruine der Klosterstätte wurde

mit finanzieller Hilfe der Europäischen

Union in den vergangenen

Jahren restauriert. Der alte

Kirchbau ist durch eine imposante

Stahlkonstruktion nachempfunden.

Eine unterirdische

Krypta lädt ein zum Gebet und

informiert über die Geschichte

des Ortes.

Neben dem Kloster wurde

der alte Kloster- und Kräutergarten

wiederbelebt. Er erzählt

von der Heilwirkung der Pflanzen.

In die Klosterschänke keh-

Seniorengymnastik:

Jeden Mittwoch

von 9.30 bis 11.30 Uhr

Gemeindenachmittag:

Jeden dritten Mittwoch im

Monat, 15.30 Uhr

Krabbelgruppen:

siehe Seite 11

Plattdeutsches

Gemeindefrühstück:

Vierteljährlich

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de

17

ren wir ein und stärken uns mit

leckerer Ostfriesentorte und

Ostfriesentee. Die Rückfahrt

führt uns über Marcardsmoor

wieder nach Hause. Auf der

Reise sind nur kurze Strecken

zu Fuß zurückzulegen. Bei der

Führung im Kloster gibt es eine

Sitzgelegenheit.

Anmeldungen richten Sie

bitte an das Kirchenbüro, Telefon:

96 62 -19. Reisebeschreibungen

und -zettel liegen in der

Arche und an der Schlosskirche

aus. Der Reisepreis beträgt 22

Euro. Ich freue mich, wenn viele

Gemeindeglieder mitfahren.

Ihr Pastor

Tom O. Brok


18

BÜPPEL

Wem gehört

die Schule?

Der damalige Leiter der Schule

Büppel, Erich Schimansky, beschäftigte

einen äußerst beliebten

Hausmeister. Herr Bartels

war nicht nur für alle handwerklichen

Tätigkeiten in und um die

Schule zuständig, nein, er wurde

auch eingesetzt, wenn ein

Lehrer kurzfristig erkrankte. In

einem solchen Fall bat Herr

Schimansky ihn, den blauen Kittel

auszuziehen und mit den Kindern

den Unterrichtsstoff der

vergangenen Woche zu wiederholen.

Die Kinder hatten nicht

nur Vertrauen zu Herrn Bartels,

sie liebten und schätzten ihn.

An einem kalten Vorfrühlingstag

unterhielten sich die

Jugendlichen der 9. Klasse auf

dem Schulhof darüber, wem

denn nun die Schule gehöre.

Über so viel Unwissenheit konnten

einige aus den unteren Klassen

nur staunen. Für sie war eines

völlig klar – und sie posaunten

es laut heraus: „Natürlich

Herrn Bartels!!!“

Aufgeschrieben von Christiane

Boos

Sonnabend, 20. August:

9 Uhr, Einschulungsgottesdienst.

Sonntag, 21. August:

10 Uhr, erster Gottesdienst

nach den Ferien (mit Abendmahl)

Wir wünschen Gottes

Segen zum Geburtstag:

.

.

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Gesucht und gefunden: Um „Klamotten, die nicht mehr gebraucht werden, aber zum Verkleidenspielen

geeignet sind“ bat Pastor Tom O. Brok in der vorigen Ausgabe des Gemeindemagazins

Evangelisch in Varel“ – und um Koffer, um die Textilien verstauen zu können. Und

noch am selben Tag, an dem der Gemeindebrief der NWZ beilag und auch in weiteren Haushalten

verteilt wurde, stand schon der erste Koffer vor der Tür des Gemeindehauses „Die Arche“.

Dankbar nahm Pastor Brok (Bild) die Spende entgegen. Und für ihn sowie das Redaktionsteam

von „Evangelisch in Varel“ war diese spontane Spende zugleich ein Beweis dafür, wie intensiv

Evangelisch in Varel“ gelesen wird. Foto: Wolfgang Müller

Nach den Sommerferien Predigten zum Nachlesen

Dienstag, 23. August:

9.30 Uhr, plattdeutsches Gemeindefrühstück,

Anmeldung

über Kirchenbüro.

Sonntag, 4. September:

18 Uhr, Abendgottesdienst und

Abend-Kinderkirche.

Wir gratulieren zur

Taufe:

.

In den ersten Monaten des Jahres

fand eine Predigtreihe zu

den „Pflanzen der Bibel“ in der

Büppeler Arche statt. Die biblische

Bedeutung der Libanonzeder,

der Blumen des Feldes,

des Ölbaums und des Weinstock

standen im Mittelpunkt

Wir gratulieren zur

Goldenen Hochzeit:

.

Wir gratulieren zur

Diamantenen Hochzeit:

der Gedanken von Pastor Tom

Brok. Wer eine Predigt nicht

hören konnte, hat die Möglichkeit

sie im Internet nachzulesen.

Unter der Adresse:

www.ev-kirche-varel.de/

gemeinde/bezirk-bueppel/

predigten.html.

Wir trauern mit den

Angehörigen um:

www.ev-kirche-varel.de


DANGASTERMOOR

Mehr als Lesen der Epistel

Es fing damit an, dass der damalige

Gemeindepfarrer Bernd

Göde im Spätsommer 1994 einige

interessierte Gemeindeglieder

über die Ausbildung zum Lektoren

informierte. Es meldeten

sich Thea Kickler, Helga Straten,

Dagmar Theesfeld und Harald

Menge. Wir vier machten

uns nun im Winterhalbjahr von

November '94 bis März '95 nach

Wilhelmshaven-Bant auf den

Weg, um an acht Sonnabend-

Nachmittagen am Grundkurs zur

Lektorenausbildung teilzunehmen,

zusammen mit 13 weiteren

Teilnehmer/innen aus verschiedenen

Kirchenkreisen der Re-

gion Nord. Von Pastor Jens

Möllmann aus Esenshamm erfuhren

wir viel über die Oldenburgische

Kirchengeschichte,

das neue Gesangbuch und die

Bibelkunde. Auch das Lesen im

Gottesdienst sowie Sprechübungen

wurden angeboten.

Den Abschluss der Nachmittage

bildeten Andachten in der

Banter Kirche, die von den Teilnehmern

gestaltet wurden. Der

Einführungskurs 1995/96 fand

unter gleichen Bedingungen

statt. Pastor Möllmann bot weitere

Unterrichtsthemen an. Sie

reichten von den Grundbegriffen

des Glaubens weiter S. 20

Lektoren sind auch überregional aktiv

Während der Teilnahme an den

Winterkursen entstand die Idee,

zwischen den Fortbildungsterminen

zwecks Erfahrungsaustauschs

untereinander in Verbindung

zu bleiben. Gleichermaßen

waren Neuerungen für die Ausbildung

und Erkenntnisse zum

Lektorendienst aus anderen Kir-

Kinderbibelnachmittag:

Jeden letzten Donnerstag im

Monat, Ansprechpartner:

Pastor Peter Löffel, Telefon:

83765.

Vorbereitungkreis für

Kindergottesdienste

und Konfirmandenarbeit:

Dienstags 18.30 Uhr, nach Absprache,

Kontakt: Pastor Peter

Löffel, Telefon: 8 37 65.

chen der EKD von großem Interesse.

Deshalb gründeten wir am

20. September 2005 den Evangelischen

Lektorenverein e.V., der

ohne Anbindung an eine bestimmte

Landeskirche EKD-weit die o.g.

Vorstellungen umsetzt. Der Evangelische

Lektorenverein präsentiert

sich als Forum und Arbeitsge-

Veranstaltungen im Martin-Luther-Haus

Konfirmandenseminare:

Sonnabend 14-tägig, 9 bis

12.30 Uhr, Ansprechpartner:

Peter Löffel, Telefon: 8 37 65.

Konfi-Helfer-Treff:

Montags 17 Uhr

Ansprechpartner: Herko Zobel,

Telefon: 8 62 56 66

Eltern-Kind-Kreise:

Ansprechpartner:

Peter Löffel, Telefon: 8 37 65.

Helga Straten, Harald Menge und Thea Kickler (v. l.) versehen

seit 15 Jahren den Lektorendienst im Gemeindebezirk Dangastermoor.

Foto: Peter Löffel

meinschaft für Dienste in der ehrenamtlichen

Verkündigung und

will Lektoren und Lektorinnen einander

überregional in Begegnung

und Austausch bringen. Weitere

Hinweise sind der Homepage

www.ev-lektorenportal.de zu entnehmen.

Die Dangastermoorer

Lektoren sind von Beginn an Mit-

Frauenhilfe:

Jeden 3. Mittwoch im Monat,

15 Uhr, Ansprechpartner:

Peter Löffel, Telefon: 8 37 65.

Nadel und Faden:

Donnerstags 14-tägig, 9.30

Uhr, Ansprechpartnerin: Ingrid

Wehrmann, Telefon: 36 08.

Seniorengymnastik

mit Morgenandacht:

Montags 10 Uhr, Leitung: Thea

Kickler, Telefon: 8 13 64, und

Linda Heers, Telefon: 37 37.

glied, und Harald Menge ist der

stellvertretenden Vorsitzende. Zur

Zeit sind wir 53 Mitglieder aus 10

Gliedkirchen der EKD. Mit der

Gründung dieser Arbeitsgemeinschaft

hoffen wir, mehr Interessenten

für die fordernde, aber auch erfüllende

Aufgabe in der ehrenamtlichen

Verkündigung zu gewinnen.

Seniorentanz:

Donnerstags, 9.30 Uhr,

Leitung: Christa Hewelt,

Telefon: 95 00 12.

Gemeindenachmittag:

Jeden 1. Dienstag im Monat,

15 Uhr, Ansprechpartner:

Peter Löffel, Telefon: 8 37 65.

AA-Gruppe:

Freitags 20 Uhr. Informationen

unter Telefon: 8 37 65.

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de

19


20

DANGASTERMOOR

Aus Lumpen wird Papier

In Sanganer wird ganz anders als in der Papier- und Kartonfabrik

in Varel Papier handgeschöpft, erläutert Manfred Taddey.

Beim Gemeindenachmittag in

Dangastermoor schilderte Manfred

Taddey aus Varel in einem

Filmvortrag, wie handgeschöpftes

Papier in einer Papierfabrik

in Sanganer (Rajasthan, Indien)

hergestellt wird. Das Rohmaterial

ist hierbei kein Altpapier,

sondern Baumwolle (nicht mehr

brauchbare alte Kleidung und

andere Lumpen).

Die daraus entstehenden

Wir wünschen Gottes

Segen zum Geburtstag!

.

Wir gratulieren zur

Taufe:

.

Wir gratulieren zur

Goldenen Hochzeit:

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Endprodukte sind z.B. Schreibpapier

incl. Briefumschläge,

strukturiertes Papier in verschiedenen

Farben zur Weiterverarbeitung

zu Geschenktüten, zu

Weihnachtsbaumschmuck, Notizbücher

in verschiedenen Größen

und Aufmachungen. Diese Produkte

lassen sich auf dem heimischen

Markt verkaufen, werden

aber auch in anderen Ländern

gerne gekauft. Foto: Peter Löffel

.

Wir gratulieren zur

Diamantenen Hochzeit:

.

Gottes Segen auf dem

gemeinsamen Lebensweg

wünschen wir dem

Paar:

.

.

Wir trauern mit den

Angehörigen um:

Mehr als Lesen

der Epistel

über Singen in der Kirche bis

hin zu den Vorbereitungen einer

Lesepredigt.

Die Einführung schließlich

fand am 9. März 1996 im Rahmen

eines Festgottesdienstes

statt, in dessen Verlauf die Teilnehmer

ihre von Bischof Dr.

Wilhelm Sievers unterzeichnete

Berufungsurkunde zum Lektor/

zur Lektorin überreicht bekamen.

Damit erhielten wir die

Befugnis, im Gottesdienst selbständig

den liturgischen Dienst

zu übernehmen und eine Lesepredigt

zu halten. Seitens der

Kirchenleitung erwartet man

u.a. von uns, am Kirchenleben

unserer Gemeinde aktiv teilzunehmen,

die Ordnung der Kirche

in allen Stücken zu wahren

und sich in Amt und Wandel so

zu verhalten, wie es sich für den

Dienst an einer christlichen Gemeinde

geziemt. Pastor Göde

überreichte uns für die neue

Aufgabe das Perikopenbuch.

Unsere Gruppe traf sich

auch weiterhin zu Erfahrungsaustauschen

in Varel, Butjadingen

und im Wangerland. Heute

noch bestehen freundschaftliche

Beziehungen untereinander, die

zu den Begegnungen anlässlich

der Fortbildungsveranstaltungen

gepflegt werden. Entsprechend

der erworbenen Kenntnisse, vertieft

durch die Teilnahme an den

Fortbildungskursen in Wilhelmshaven,

wurden wir im

Rahmen der Gottesdienste in

unserem Pfarrbezirk eingesetzt.

Neben dem Lesen der Epistel

und des Evangeliums, dem

Sprechen des Glaubensbekenntnisses

erarbeiteten wir gemeinsam

Gebete. Auch ein von uns

Vieren selbstständig vorbereiteter

Lektorengottesdienst ist noch

vielen Gemeindemitgliedern in

guter Erinnerung. Mittlerweile

engagieren wir uns zusätzlich in

verschiedener Form in der Senioren-Arbeit

unserer Gemeinde.

Heute nehmen wir den Lektorendienst

nur noch zu dritt wahr.

Unsere Schwester Dagmar

Theesfeld ist am 27. Dezember

2004 verstorben. Wir denken

gerne und oft an Dagmar und

die gemeinsamen Jahre.

Wir drei Lektoren vom „Martin

Luther Haus“ versehen nach

wie vor mit großer Begeisterung

unser Amt. Im Rahmen eines Info-Abends

am 28. Juni um 19

Uhr möchten wir im Dangastermoorer

Martin-Luther-Haus aus

unserer Arbeit berichten.

Harald Menge

Die neuen Konfirmanden sind da! In Gottesdiensten in den einzelnen

Bezirken der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde

Varel haben sie sich der Gemeinde vorgestellt, jetzt

erhalten sie in Kursstunden und in Freizeiten das „Rüstzeug“

für das gemeindliche Leben: Die neuen Konfirmanden. In

Dangastermoor wurden den Jugendlichen der Einstieg besonders

„schmackhaft“ gemacht: Sie erhielten jeweils eine Tragetasche,

ihre Konfi-Card und Mappen für den Unterricht.

www.ev-kirche-varel.de


OBENSTROHE

Kinder sind unser größter Schatz

Dass Kinder Künstler sind,

wissen alle, die selber Kinder

aufwachsen sehen dürfen. Dass

Künstler immer wieder versuchen,

die Kunst der Kinder

nachzuahmen, wieder selber

Kinder zu werden, wissen wir

nicht erst seit der Kunstrichtung

des Dadaismus. Aber die

Kunstwerke von Kindern in das

rechte Licht zu rücken, ihnen

Zeit und Raum zu geben, damit

die Großen sie einmal mit Sinn

und Verstand betrachten können,

das ist schon etwas Besonderes.

Genau diese Idee hatten die

Eltern der Kinder des Obenstroher

Kindergartens. Wochenlang

hatten die Kinder immer

wieder Kunstwerke für die

Ausstellung „Kinderkunst“ gestaltet,

während auf Seiten der

Eltern die Vorbereitungen auf

Hochtouren liefen, bis schließlich

der Kindergarten seine

Pforten öffnete, um interessierten

Besuchern die Werke der

Mädchen und Jungen zu präsentieren.

Natürlich machte der

sinnliche Genuss nicht beim

Schauen halt. Es gab mit Kaffee

und Kuchen auch Freuden

für den Gaumen. Mich haben

Auch gibt es viele Bilder zu bewundern.

Kleine Künstler zeigen im Kindergarten ihre Werke, so wie diese Skulpturen.

die Bilder und Kleinskulpturen

sehr beeindruckt. Sie haben

mir einmal mehr gezeigt, dass

unsere Kinder unser größter

Schatz sind und wir ihnen ruhig

einiges zutrauen dürfen.

Unsere Kinder sind ein wunderbares

Geschenk Gottes und

ihrerseits mit unglaublich vielen

Talenten beschenkt, die es

zu entdecken gilt. Ist es nicht

großartig, dass wir ihnen dabei

helfen dürfen? „Talente entdecken

helfen“ könnte so auch

eine Überschrift über der rundum

gelungenen Ausstellung im

Obenstroher Kindergarten sein.

Denn das Engagement der Eltern

und der Kindergartenleitung

hat hierzu einen unschätz-

Feste Termine

Jugendgruppe:

Jeden Dienstag, 19 bis 21 Uhr,

Herko Zobel, Telefon: 04451 -

86 25 66

Seniorengymnastik:

Jeden Donnerstag von 10 bis

11 Uhr, Anne Wiggers,

Telefon: 04456 -540

Seniorenkreis:

Jeder dritte Mittwoch im Monat

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011 www.ev-kirche-varel.de

21

baren Beitrag geleistet.

In diesem Sinne: Sollten

Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser,

Kinder haben, kann ich nur

gratulieren. Nach der Ausstellung

weiß ich wieder: Sie dürfen

noch einiges erwarten.

Herzlichst Ihr

Pastor Edgar Rebbe

von 14.30 bis 16.30 Uhr, Anne

Wiggers, Telefon: 04456 -540

Frauengesprächskreis:

Jeder dritte Mittwoch im Monat,

19.30 bis 21.30 Uhr, Doris

Busch, Telefon: 04451 – 37 58

Konfirmandenunterricht:

Donnerstags 15.45 bis 18 Uhr


22

OBENSTROHE

Wir wünschen Gottes

Segen zum Geburtstag:

Wir gratulieren zur

Goldenen Hochzeit:

Wir gratulieren zur

Diamantenen Hochzeit:

Wir gratulieren zur

Eisernen Hochzeit:

Wir gratulieren zur

Taufe:

Gottes Segen auf dem

gemeinsamen Lebensweg

wünschen wir dem

Paar:

Wir trauern mit den

Angehörigen um:

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Das Gemeindehaus mit neuem Gesicht

Der Traum der Evangelisch-lutherischen

Kirchengemeinde,

das Gemeindehaus in Obenstrohe

zu sanieren und im Zuge dessen

einen Multifunktionsraum

anzubauen, nimmt Formen an.

Die Grobplanung ist abgeschlossen,

der Gemeindekirchenrat

und das Architekturbüro

Boner haben die gemeinsamen

Ideen in eine erste Form gegossen.

Der Anbau wendet seinen

Giebel, sein Gesicht sozusagen,

der Straße, in diesem Falle dem

Riesweg zu. Hohe Fenster lassen

Licht in den Raum. Dabei

sollen zwei Dinge ganz deutlich

werden:

1. Die Kirchengemeinde wendet

sich den Menschen zu.

2. Die Veranstaltungen der Gemeinde

finden nicht hinter verschlossenen

Türen und verdunkelten

Fenstern statt. Wir sind

offen für alle, die Gemeinschaft

miteinander und mit Gott suchen.

Der Umbau ist in seiner Gesamtheit

ein großes Projekt. Im

Altbau werden in Zukunft die

sanitären Einrichtungen untergebracht

sein (natürlich mit einer

behindertengerechten Toilette),

der Neubau wird sich auf

dem Niveau des Altbaues befinden.

Die lästigen Stufen, die es

jetzt noch zu überwinden gilt,

wenn man in den großen Saal

Der Grundriss des neuen Gemeindehauses.

Das neue Gemeindehaus in einer Computeranimation.

gelangen will, wird es dann

nicht mehr geben. Der Vorplatz

wird dazu verändert. Er wird

ganz leicht ansteigen, um allen

den Eintritt zu erleichtern, die

nicht oder nicht mehr gut zu

Fuß sind.

Das Gesamtvolumen beläuft

sich auf 420.000 Euro. Eine

Summe, die sich aus eigenen

Mitteln der Kirchengemeinde,

Fördergeldern des Oberkirchenrates

in Oldenburg und im Laufe

der Jahre gesammelten Spenden

zusammensetzt.

Unten sehen Sie den Grundriss

des Anbaues, wie es dem

derzeitigen Stand der Planung

entspricht. In dem Raum können

die Veranstaltungen der Gemeinde

ihren Ort finden. Auch

Konzerte, Vorträge oder sogar

Filmabende könnten hier stattfinden.

Auch technisch soll der

neue Raum dazu auf den aktuellen

Stand gebracht werden.

Zu erkennen sind auch die

Veränderungen im Altbau (der

große Saal ist nicht mit auf der

Abbildung). Vor allem die sanitären

Einrichtungen und der

umgestaltete Abgang in die unteren

Räume. Der Zeitplan ist,

zugegeben, ehrgeizig. Wir planen

den Beginn des Baues im

dritten Quartal dieses Jahres!

Wenn alles gut geht, werden wir

dann im Frühjahr 2012 das Gemeindehaus

mit seinem neuen

Gesicht einweihen können.

Das Wahrwerden unseres

Traumes wollen wir mit einem

großen Gemeindefest im und

um das Gemeindehaus feiern.

Am 21. August laden wir Sie

ganz herzlich ein. Den Auftakt

setzt um 10 Uhr ein Gottes-

dienst, es folgt ein erlebnisreicher

Tag voller Aktionen für

Groß und Klein. Selbstverständlich

werden wir für das leibliche

Wohl ausreichend sorgen.

Zu guter Letzt noch eine

Bitte: Damit der Traum Wirklichkeit

werden kann, hat sich

der Gemeindebezirk Obenstrohe

verpflichtet, 20.000 Euro zur

Gesamtsumme beizutragen.

Hierzu bitten wir um Ihre Mithilfe.

Bitte unterstützen Sie den

Bau. Jeder Euro zählt. Sie werden

überreich davon profitieren,

denn Gemeinde, das sind

immer Menschen. Und das heißt

für ein Gemeindehaus: Es ist

eben auch Ihr Haus. Wir bauen

es für jeden einzelnen von Ihnen.

Lassen Sie uns gemeinsam

den Traum Wirklichkeit werden.

Edgar Rebbe

www.ev-kirche-varel.de


DIAKONISCHES WERK VAREL e.V.

Neuer Fox dank VR-mobil-Aktion

Die Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham

hat uns einen

neuen VW Fox aus dem VR-

Gewinnsparen geschenkt. Wir

bedanken uns dafür recht herzlich

bei allen Verantwortlichen.

Am 17. Februar wurden wir

nach Wolfsburg eingeladen, um

den neuen Fox dort persönlich

am 1. März in Empfang zu nehmen.

Frau Koring aus der Geschäftsstelle

war nur allzu gern

bereit, das Auto dort abzuholen.

Während der Veranstaltung wurde

sie von den Vertretern der

RVB Varel-Nordenham, in Person

Frau Bluhm und Herr Dietrich,

betreut. Nicht nur der

Transfer wurde übernommen,

auch der Aufenthalt vor Ort

wurde u. a. mit einer Werksführung

in der Autostadt gemeinsam

gestaltet.

Im offiziell Teil begrüßten

der Vorstandsvorsitzende Herr

Lesch von der Gewinnspargemeinschaft

und Herr Staatssekretär

Pott vom Niedersächsi-

„Diakonie - Fit für Andere“

Unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter liegen uns sehr am

Herzen. Außerdem sind Gesundheit,

Motivation und Arbeitszufriedenheit

die Grundvoraussetzungen

für Leistungsfähigkeit.

Aus diesem Grund macht das

Diakonische Werk Varel e. V. -

auch als Gesellschafter der Si-

Die Einrichtungen

der Diakonie Varel:

Diakonie Sozialstation:

Telefon: 04451 - 95 90 90

Altersstift Simeon und Hanna

Telefon: 04451 - 96 46 0

Meyerholzstift

Telefon: 04451 - 43 11

Haus am Wald:

Telefon: 04451 - 96 46 0

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Von links: Staatssekretär Herr Pott, Frau Koring, Herr Dietrich,

Herr Lesch. Foto: Klaudia Bluhm

schen Ministerium für Soziales,

Frauen, Familie, Gesundheit

und Integration die anwesenden

Vertreter der gemeinnützigen

Organisationen, die einen Fox

erhalten sollten. Dabei hoben sie

besonders die Wichtigkeit des

Ehrenamtes hervor.

Es folgten noch mehrere Ansprachen

weiterer Offizieller,

meon und Hanna gGmbH - allen

Mitarbeiter/innen ein Angebot

zur Gesundheitsförderung.

Wir haben einen Kooperationsvertrag

mit der Firma „Hansefit“

abgeschlossen und bieten

unseren Mitarbeiter/innen ab 15.

März die Möglichkeit, zu besonders

günstigen Konditionen in

angeschlossenen Fitnessstudios

zu trainieren und teilnehmende

Schwimmbäder zu besuchen.

Dabei soll natürlich in erster

Linie der Spaß an Bewegung im

Vordergrund stehen. Ganz ohne

Leistungsdruck können sich unsere

Mitarbeiter/innen aus einer

Vielzahl von Sportmöglichkeiten

die für sie passende heraussuchen

– je nach Angebot des jeweiligen

Fitnessstudios. So können

für gezieltes Muskeltraining

Kurse wie z. B. Rückenfit, Bo-

bevor dann die ersehnte Übergabe

der VRmobil-Fahrzeuge

stattfand. Insgesamt wurden an

diesem Tag 38 Fahrzeuge ihrer

neuen Bestimmung übergeben.

Anschließend ging es mit dem

neuen Auto zurück nach Varel.

Unser Fahrzeug wird ausschließlich

in unserer Diakonie-

Sozialstation eingesetzt werden.

dystyling oder Pilates belegt

werden.

Wer etwas Herz-/Kreislauftraining

benötigt, kann entweder

an den Cardiogeräten (Ergometer,

Cross-Trainer, Laufband,

Stepper) trainieren oder aber

Kurse wie Step-Aerobic besuchen.

Einige Fitnessstudios bieten

auch sogenannte Lauftreffs

an, Spinningkurse und Gerätetraining

sind ebenfalls möglich.

Mitarbeiter/innen, die nach

einem besonders stressigen Arbeitstag

etwas Entspannung suchen,

können diese entweder in

der Sauna oder beim Yoga finden.

Eine Vielzahl von Mitarbeitern/innen

haben sich bereits für

dieses Programm angemeldet,

weitere Anmeldungen sind je-

Veranstaltungen

im Altersstift

„Simeon und Hanna“

Juni:

10. Juni: 15 Uhr, Kinonachmittag

im Speisesaal

16. Juni: 11 Uhr, Spargelfest im

Speisesaal mit musikalischer

Begleitung am Akkordeon.

Juli:

8.Juli: 15 Uhr, Kinonachmittag

im Speisesaal.

14.Juli: 11 Uhr, Frühschoppen

im Speisesaal mit den

Hardörglers aus Horsten.

August:

7. Aug.: 11 Uhr, Tanztee im

Speisesaal.

19. Aug.: 15 Uhr, Kinonachmittag

im Speisesaal

26. Aug.: 10 Uhr, Sommerfest

rund um den Speisesaal.

Musikalisch erwarten wir

„Ingo Sander“.

im Meyerholzstift

Juni:

15. Juni: Fahrt ins Blaue.

August:

6. Aug.: Sommerfest - Wiesnfest.

23

derzeit möglich. Wir sind gespannt,

wie sich dieses Projekt

entwickeln wird und freuen uns

über die große Motivation unserer

Mitarbeiter/innen, etwas

für ihre Gesundheit zu tun.

Letztlich erhoffen wir uns

von dieser Aktion, dass unsere

Mitarbeiter/innen auf lange

Sicht gesehen mehr für ihren

Körper tun und Erkrankungen,

die den Bewegungsapparat betreffen,

zurückgehen werden.

Nach unserem Motto: „Diakonie

– Stark für Andere“ heißt

es jetzt wohl auch: „Diakonie –

Fit für Andere und uns selbst“

www.ev-kirche-varel.de


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WIR SIND FÜR SIE DA

Die Gemeinde im Überblick

Die Evangelisch-lutherische

Kirchengemeinde Varel ist mit

rund 13.700 Mitgliedern die

größte Gemeinde des KirchenkreisesFriesland-Wilhelmshaven.

BÜPPEL

Pastor:

Tom O. Brok, Geestweg 9a,

Telefon: 04451 - 45 85

E-Mail: pastor@brok.de

Küsterin:

Marion Hinrichs,

Telefon: 04451 -84758

Singkreis:

Helga Michalke,

Telefon: 04451 - 80 54 16

Gemeindenachmittag:

Elsbeth Lohmann

SCHLOSSKIRCHE

Pastoren:

Elke Andrae, Tweehörnweg 100,

Telefon: 04451 - 62 42

E-Mail: elke.andrae@ewetel.net

Martin Kubatta, Marienlustgarten 3,

Telefon: 04451 - 86 11 25

Küster:

Dietmar Immel, Schlossplatz 3,

Telefon: 04451 - 80 30 35

Kirchenmusik:

Dorothee Bauer und

Thomas Meyer-Bauer,

Telefon: 04451 - 95 17 83

E-Mail: meyer-bauer@t-online.de

FÜR ALLE BEZIRKE

Kirchenbüro:

Schlossplatz 3, 26316 Varel

Öffnungszeiten:

Mo., Di., Mi., Fr.: 9 bis 12 Uhr

Do.: 15 bis 17 Uhr

sowie nach Vereinbarung

- Auskünfte, Patenscheine, Anmeldung

von Trauungen und Taufen:

Telefon: 04451 - 96 62 19,

Fax: 04451 - 96 62 27

E-Mail: kirchenbuero

@ev-kirche-varel.de

- Friedhofsverwaltung:

Telefon: 04451 - 96 62 15,

Fax: 04451 - 96 62 27

E-Mail: friedhof@ev-kirche-varel.de

Evangelisch in Varel Nr. 2/2011

Unsere Kirchengemeinde

verfügt über vier Gemeindebezirke:

die historische Schlosskirche

in der Innenstadt und

drei umliegende Gemeinde-

Krabbelgruppen:

Ev. Familienbildungsstätte:

Telefon: 04421- 3 20 16

Bauwagengruppe:

Herko Zobel,

Telefon: 04451 - 86 25 66

Kindergarten „Zum Guten Hirten“:

Sigrid Wessels, Oldenburger Str. 44a,

Telefon: 04451 - 34 70

Jugenddiakon:

Gerhard Hufeisen, Kirchenstr. 1,

Telefon: 04451-81376

E-Mail: gerhard.hufeisen@ejomail.de

Konto-Nr.: Kirchengemeinde allgemein

LZO (280 501 00), Nr. 052 400 017

Konto: Freiwilliges Kirchgeld

LZO (280 501 00), Nr. 52 430 303

- Vareler Tafel:

Oldenburger Straße 30; Ausgabe an jedem

Mittwoch von 14.30 bis 18.15 Uhr, Telefon:

0162-9779527;04451 - 96 62 12

Besuchsdienst, Seelsorge:

Pastorin Tina Sabine Hinrichs-

Michalke, Telefon: 04451 - 96 14 55

Kircheneintritt ist im Kirchenbüro und

bei allen Pastorinnen und Pastoren

möglich (Adressen s.o.).

zentren in Büppel, Dangastermoor

und Obenstrohe.

Für die gesamte Gemeinde

ist das Kirchenbüro an der

Schlosskirche (Schlossplatz 3)

die zentrale Anlaufstelle für

DANGASTERMOOR

Pastor:

Peter Löffel, Zum Jadebusen 112,

Telefon: 04451 -83765

E-Mail: peter.loeffel@ewetel.net

Küsterin:

Meike Löffel,

Telefon: 04451 -83765

Organisten- und Lektorendienst

(Ansprechpartner):

Peter Appelstiel, Rahlinger Str. 39

Telefon: 04451 - 95 97 63

OBENSTROHE

Pastor:

Edgar Rebbe, Riesweg 30 a

Tel. 04451- 3637

E-Mail: edgar.rebbe@web.de

Jugendarbeit:

Herko Zobel, Kirchenstr. 1, Varel,

Telefon: 04451 - 86 25 66

E-Mail: herko.zobel@ejomail.de

Gesprächskreis:

Doris Busch, Telefon: 04451 - 37 58

Seniorenkreis:

Anne Wiggers, Wiefelsteder Str. 143,

Telefon: 04456 - 540

Küster Auferstehungskirche

und Bestattungsdienst:

Raimund Recksiedler,

Telefon: 04451 - 56 90, Fax: 95 78 23,

Mobil: 0172 -7634783

Ev. Familienbildungsstätte:

Feldmark 56, 26389 Wilhelmshaven,

Telefon: 04421 -32016,

E-Mail: info@efb-friwhv.de

Kreisjugenddienst: Kirchenstr. 1,

Telefon 04451 - 86 25 66

Telefonseelsorge: kostenfrei,

Telefon: 0800 111 0 1113

alle Anmeldungen und Anfragen.

Es ist unter der Telefonnummer:

04451 - 96 62 19

und der E-Mail-Adresse:

kirchenbuero@ev-kirchevarel.de

erreichbar.

Kindergarten „St. Martin“:

Imke Viebach, Zum Jadebusen 112A,

Telefon: 04451 - 37 72

Jugenddiakon:

Herko Zobel, Kirchenstr. 1, Varel

Telefon: 04451 - 86 25 66

Kindergarten „St. Michael“:

Christa Janßen, Riesweg 32,

Telefon: 04451 - 46 76

Gemeindehaus „St. Michael“:

Riesweg 30

Küsterin:

Heike Timmermann,

Telefon: 04451 - 5654

Diakonisches Werk

Friesland-Wilhelmshaven:

soziale Beratung, psychosoziale

Beratung, Kirchenstr. 1,

Sozialarbeiterin Wilma Fiedler-Hahn

Telefon: 04451 - 53 12

Fax: 04451 - 86 04 91

Möbeldienst: Gewerbestraße 7,

Telefon: 04451 -81580

Diakonie - Sozialstation:

Oldenburger Str. 46,

Telefon: 04451 - 95 90 90

Senioreneinrichtungen

der Diakonie Varel:

Siehe Seite 23

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