Elektro-Installationssystemen für Bereiche mit ... - OBO Bettermann

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Merkblatt zuElektro-Installationssystemen für Bereiche mit hoher Lastanforderung5.2 Die estrichbündige LösungFür die Schwerlastanwendung wird das Kanalsystem OKU verwendet. Die breitenSeitenprofile ergeben eine gute lastverteilende Auflage und Anbindung an denEstrich sowie den notwendigen Feuchtigkeitsschutz. Die Deckel bestehen aus 8-mm-Tränenblech. Seitenprofile und Kanalabdeckung schließen bündig ab und stehen ca.4 mm über dem Estrich. Dies stellt in der Praxis kein Problem dar, da üblicherweiseauf dem Estrich eine Versiegelung aufgebracht wird, die dann bis zumBodenbelaganlegeprofil reicht.Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass Anwendungen in diesenBereichen häufig mit besonderen Anforderungen an die Installationssystemeeinhergehen. Aus diesem Grund ist eine Kataloglösung nicht angedacht.5.3 BelastungsklassenDie Systemlösung „Schwerlast estrichüberdeckt“ ist in zwei Ausführungen lieferbar:• Belastungsklasse 1 für statische Lasten bis 10 kNgedacht für Anwendungen in Ausstellungsflächen• Belastungsklasse 2 für statische Lasten bis 20 kNgedacht für Anwendungen in Flughäfen und Bahnhöfen.Zum Nachweis der Belastungsfähigkeit siehe Punkt 9 und Anhang.ProduktBelastungsklasse HinweisKassettenlösungen, quadratisch 1 und 2Nur in Verbindung mitDeckelschwerlaststütze.Kassettenlösungen, rund 2Bei Einsatz in estrichüberdecktenKanalsystemen nur inVerbindung mit Montagedeckelmit Schwerlaststützen.GESRM2 2In Verbindung mitUnterflurauslassdose derAusführung Schwerlast.GRAF97,5 kNBei Einsatz in estrichüberdecktenKanalsystemen nur inVerbindung mit Montagedeckelmit Schwerlaststützen.Tabelle 1: Übersicht der Produkte und deren zulässiger Belastung@ Rp / 15.04.04 / Schwerlastsysteme / Seite 4 von 7


Merkblatt zuElektro-Installationssystemen für Bereiche mit hoher Lastanforderung6 Grundsätzliches zur Montage von estrichüberdecktenKanalsystemen für schwere LastenFür die dauerhafte Belastungsfähigkeit der Installationssysteme sind nachfolgendePunkte zu beachten:• Eine Verlegung der Unterflurdosen UZD auf Dämmschicht ist nicht möglich.• Die Unterflurdose UZD muss vollflächig auf dem Betonboden aufliegen.Besonders im Eckbereich der Unterflurdose, d.h. unter den Nivellierschrauben,sind Hohlräume unter der Dose eine starke Einschränkung der Belastungsfähigkeit.• Zusätzliche Deckelstützen müssen auf festem Untergrund stehen, d.h. wenndie Bodenbleche der Unterflurdose federn, müssen die Bereiche unter denStützen aufgebohrt werden.• Die Unterflurdose UZD muss kraftschlüssig mit dem Estrich verbunden sein.Trennstreifen zwischen Unterflurdose und Estrich mindern die Belastungsfähigkeitund führen zu Schäden am Bodenbelag.• Bodenbeläge müssen exakt an die Öffnung in der Unterflurdose UZDherangeführt werden, z.B. bei GRAF9 305mm +1 .• Die Fliesen müssen auf der Dosenoberfläche vollflächig und fest verklebtwerden. Die Oberfläche sollte durch eine geeignete Grundierung vorbereitetwerden. Weiche Kunststoffkleber oder gar Silicone sind nicht zu empfehlen.7 Quadratische Kassetten in estrichüberdeckten KanalsystemenZur Abdeckung von Revisionsöffnungen und zur Leitungsausführung dienenKassetten in der Bauform „Blind“ und mit höhenvariablem Schnurauslass (Tubus).Die Belastungsfähigkeit der Produkte ist immer in Verbindung mit dem Bodenbelagzu betrachten (siehe Punkt 3).8 Runde Kassetten in estrichüberdeckten Kanalsystemen,Doppel- und HohlbödenDie runde Kassette kann bauartbedingt sowohl in estrichüberdeckten Kanalsystemenwie auch in Doppel- und Hohlböden eingesetzt werden.Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Belastungsfähigkeit der umgebendenBodenkonstruktion.@ Rp / 15.04.04 / Schwerlastsysteme / Seite 5 von 7


Merkblatt zuElektro-Installationssystemen für Bereiche mit hoher Lastanforderung9 Der Nachweis zur BelastungsfähigkeitAlle Schwerlastprodukte wurden einer umfangreichen Testreihe unterzogen. AlsUnterbau diente eine in Estrich eingegossene Unterflur-Zug- und Abzweigdose. DieKassetten waren mit einer Granitplatte (Dicke 20 mm) belegt. Zur praxisnahenSimulation einer Verkehrslast wurde ein rechteckiger Prüfstempel mit derAbmessung BxHxT in mm = 100x20x150 verwendet.Die Größe des Prüfstempels entspricht in etwa der Aufstandsfläche einesAutoreifens, einer Hebebühnenstütze oder des Reifens eines mobilenReinigungsgerätes und ergibt daher realistische Prüfergebnisse.In Anlehnung an den Belastungstest nach DIN VDE 0634 wurden die bei Belastungauftretenden Durchbiegungen während des Tests und die verbleibendenDurchbiegungen gemessen. Die Last wurde jeweils mittig auf dem Prüflingaufgebracht.10 ZusammenfassungAckermann-Schwerlastsysteme bieten für viele Anwendungen eine Systemlösung.Sie haben sich als belastbar, flexibel in der Nutzung und sicher im Betrieb erwiesen.Die Belastungsfähigkeit ist immer in Verbindung mit dem Bodenbelag zu betrachten.Als Regel gilt:Mit zunehmender Belagstärke erfolgt eine bessere Lastverteilung, die Produkte sindgeringfügig höher belastbar. Eine Schädigung des Bodenbelags aufgrund der zuerwartenden Durchbiegung ist nicht zu erwarten.Mit abnehmender Belagstärke steigen die Durchbiegungen der Systembauteile an.Beschädigungen des Bodenbelags sind eher wahrscheinlich.FazitSchwerlastsysteme und Bodenaufbau/Bodenbelag bilden im Betrieb eineFunktionseinheit.Zu erwartende Belastungswerte müssen vor einer Planung geklärt werden.Rechtzeitige Absprachen zwischen Planern, Lieferanten und Errichtern sindzwingend erforderlich.Montagehinweise zu den Installationssystemen sind zu beachten.@ Rp / 15.04.04 / Schwerlastsysteme / Seite 6 von 7


Merkblatt zuElektro-Installationssystemen für Bereiche mit hoher LastanforderungAnhangPrüfprotokoll Kassetten der Bauform quadratisch und rundDie quadratische Kassette war auf einer Unterflur Zug- und Abzweigdose der Größe350-2 montiert. Die Kassette war mit einer Granitplatte, Dicke = 20 mm, belegt.Die runde Kassette hatte die Größe R9 und war mit einer Granitplatte, Dicke 20 mm,ausgelegt.Die Prüfungen der Kassettenausführung „blind“ und „mit Tubus“ haben zu gleichenErgebnissen geführt. Sie lassen den Schluss zu, dass Kassetten kleinerer Baugrößezu höheren Belastbarkeiten führen können.ProduktStahleinlageBelastung6 kN 12 kN 15 kN 20 kNquadr. Kassette auf UZD 350-2 4 mm 1,25 / - 1,8 / 0,1 2,2 / 0,2 -mit Schwerlaststütze 8 mm 0,75 / - 1,2 / 0,1 1,45 / 0,15 1,65 / 0,2runde Kassette 8 mm 0,6 / - 1,12 / 0,3 1,25 / 0,4 1,72 / 0,6Tabelle 2: Prüfdauer: 2 min. pro Prüfschritt, Dicke des Bodenbelags: 20 mmDurchbiegung in mm während der Prüfung/bleibende Verformung (nach der Prüfung)Prüfprotokoll GESRM2 und GRAF9Belastung in [kN]Produkt5 7,5 10 12,5 15 17,5 20GESRM2 0,6 / - 0,65 / < 0,1 0,9 / 0,1GRAF9 2,8 /0,2 3,7 / 0,5Tabelle 3: Prüfdauer: 2 min. pro PrüfschrittDurchbiegung in mm während der Prüfung/bleibende Verformung (nach der Prüfung)Prüfprotokoll OKUDer offene Kanal OKU wurde in der Nennbreite 300 geprüft. Die obere Abdeckungbestand aus Riffelblech 8 mm. Der Stützabstand der Deckelstoßunterstützungenbetrug 400 mm.Belastung in [kN]Produkt5 7,5 10 12,5 15 17,5 20OKU 1,0 / - 1,5 /0,1 1,85 / 0,17 2,2 / 0,2 2,6 / 0,25 2,8 / 0,3 3,0 /0,3Tabelle 4: Prüfdauer: 2 min. pro PrüfschrittDurchbiegung in mm während der Prüfung/bleibende Verformung (nach der Prüfung)@ Rp / 15.04.04 / Schwerlastsysteme / Seite 7 von 7

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