Kufsteiner Info Oktober 2006

kufstein.at

Kufsteiner Info Oktober 2006

Kufsteiner

Information

Amtsblatt der Stadt Kufstein / Nr. 2 / Oktober 2006 / 55. Jahrgang / www.stadt.kufstein.at

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

Amtliche Mitteilung / P.b.b. / An einen Haushalt / Verlagspostamt: 6330 Kufstein / Erscheinungsort: Kufstein / Titelbild (pro.media)

SEI T EN T I T EL


a NzEI gEN

GARTENGESTALTUNG

• Bepflanzungen

• Teichbau

• Baumund

Strauchschnitt

• Verlege- und

Pflasterarbeiten

PFLANZENCENTER

INDIVIDUELLE BERATUNG

UND PLANUNG

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Liebe Kufsteinerinnen

und Kufsteiner!

Das Amtsblatt bietet Ihnen aktuelle Informationen rund um die Geschehnisse in

unserer Stadt, informative und fundierte Berichte aus den einzelnen Sparten. Wir

sind stolz, Ihnen diese wichtigen Informationen ab sofort in einem neuen Design

präsentieren zu können.

Kufstein blickt nach vorne: Mit einem neuen Logo und einem neuen Farbkonzept

für alle Bereiche (Umwelt – grün, Sport – blau, Wirtschaft – grau, Kultur – gelb)

geben wir unserer Stadt eine neue visuelle Wirkungskraft.

Kufstein präsentiert sich modern, klar und einheitlich: Gute Lesbarkeit, eine klare

Handhabung und die hohe Wiedererkennung zeichnen das neue Logo aus - so

repräsentieren wir unsere Stadt mit ihren modernen und dynamischen Veranstaltungen

und Events.

Kufstein bleibt in Bewegung: Dieses neue Logo ist Teil einer neuen CI (Corporate

Identity), die kontinuierlich weiterentwickelt wird, damit die Leistungen unserer

Stadt einheitlich transportiert werden.

Ich hoffe, Sie freuen sich mit uns über das gelungene Design.

Mit herzlichen Grüßen,

Bgm. Dr. Herbert Marschitz

PS: Ein Sticker mit dem neuen Logo liegt für Sie dieser Ausgabe bei!

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INHALT

Verbindung

a ndreas hofer-Straß e /

C arl Wagner-Straß e

a b r iss der

Spit alskir che

S anierung

des L istdenk mals

K ais er t alstraß e

L K W- Fahr verbot

B e s chlüsse des

gemeinderates

S onstige s

St adtge s chehen

In memoriam

Mar k us Kronthaler

Fachhochs chule

T ir oler B all

Fundge genstände

ab holen

14 0 Jahre Feuer wehr

zeller Straß enfest

Nachmittagsbetreuung

an Pflichtschulen

Spielefest

Interview mit dem

mobilen Jugendarbeiter

Polytechnische Schule

Kufstein

Politikerbeiträge

Umweltnews

Quiz/geburtstage

Kulturseiten im

Mittelteil zur

Entnahme

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EdITorIaL , INh a LT


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Verbindungsstück zwischen der

Andreas Hofer-Straße und der

Carl Wagner-Straße wird noch heuer ausgebaut

Bundesdenkmalamt genehmigt

Abriss der Spitalskirche

Der Gemeinderat beschloss am 27. September, dass der

gesamte Ausbau des Verbindungsstückes zwischen der

Andreas Hofer-Straße und der Carl Wagner-Straße noch

heuer und in einem durchgeführt wird. Ursprünglich war

aus finanziellen Gründen noch beabsichtigt, den Ausbau in

Teilabschnitten umzusetzen.

Die Verbindungsstraße sieht 2 Fahrspuren, einen Mehrzweckstreifen

stadtauswärts sowie beidseitig der Fahrbahn

einen Gehsteig vor. Im Teilabschnitt zwischen der Adolf

Pichler-Straße und der Ing. Andreas Gerber-Straße wird

der Gehsteig durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn

getrennt.

Für die Verbindungsstraße sind eine Einbahnlösung (Fahrverbot

für Kraftfahrzeuge ab der Ing. Andreas Gerber-Straße

Richtung stadteinwärts) sowie Tempo-30 vorgesehen.

Im Teilabschnitt zwischen der Hasenknopf-Straße und der

Ing. Andreas Gerber-Straße wird ein Fahrbahnteiler errichtet.

Damit sowie durch die geplante Radarmessanlage

soll die Einhaltung der Tempo-30-Regelung „erzwungen”

werden.

Die Bauarbeiten werden ca. Mitte November abgeschlossen

sein und rund € 210.000,-- brutto kosten.

Mit Bescheid vom 16. August

2006 genehmigt das Bundesdenkmalamt

den Abriss der im Jahre

1869 eingeweihten Spitalskirche

St. Vincencia. Auf dem Areal

der Spitalskirche soll ein Konferenzzentrum

entstehen. Mit der

katholischen Kirche wurde Einigkeit

dahingehend erzielt, dass

als Ersatz für die Spitalskirche

in unmittelbarer Nähe ein neues

Gotteshaus entsteht (auf dem

Standort des ehemaligen Schwesternheimes).

Für den Bau des neuen

Gotteshauses wird ein Architektenwettbewerb

durchgeführt,

in rund einem Jahr wird mit dem

Beginn der Abrissarbeiten an der

Spitalskirche gerechnet.

Das Bundesdenkmalamt erteilte in dem Bewilligungsbescheid die Auflage, die im Inneren der Spitalskirche befindlichen

Wandgemälde des bayerischen Malers Johann Baptist Müller (1809 – 1869) zu restaurieren und in der neuen Kirche wieder

anzubringen.

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Listdenkmal

wird saniert

Mauerschäden (Abb. oben links) am Listdenkmal machen

eine Sanierung dringend notwendig. Zudem werden das

Denkmal und die Ballustrade gereinigt, die Vorplatzfläche

mit Koppensteinen gepflastert, der bestehende Zugangsweg

Kaisertalstraße -

Bauarbeiten seit Mai im Gange

Seit 19. Mai wird an der 2,1 km langen Kaisertalstraße gebaut,

seit kurzem wird der Tunnel gebohrt. Der genaue Verlauf

der Straße vom Schotterwerk Fröschl bis zum Zottenhof

ist der Abbildung oben links zu entnehmen. Die strichlierte

Über Anregung der Stadt erließ die Bezirkshauptmannschaft

Kufstein für die B 171 (Verlauf im Stadtgebiet über

die Salurner Straße bzw. Schubertstraße, den Kreisverkehr

Zell bis zur alten Landesgrenze) und für die B 175

(ab Kreisverkehr Zell Richtung Ebbs) ein Fahrverbot für

LKW mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von

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erweitert bzw. um das Denkmal herum geführt. Auch eine

Beleuchtung des Denkmals wird installiert. Die Arbeiten

werden bis Mitte November abgeschlossen sein und insgesamt

€ 98.000,-- brutto kosten.

Linie stellt den 813 m langen Tunnel dar. Im Frühjahr 2008

soll die Straße fertig gestellt sein. Die Baukosten betragen

rund e 6 Mio. netto (inkl. aller Baunebenleistungen) und

werden vom Land Tirol und der Gemeinde Ebbs getragen.

Kampf gegen mautflüchtige LKW und „Tanktourismus”

mehr als 7,5 t (das Verbot ist seit 1. August in Kraft).

Von dem Fahrverbot ausgenommen sind Fahrten im sog.

Ziel- oder Quellverkehr wie Zustell- oder Abholdienste

oder Fahrten von unbeladenen LKW, die dazu dienen, den

im Stadtgebiet gelegenen Betriebsstandort anzufahren.

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Beschlüsse des Gemeinderates

Sitzung vom 31. Mai

• Das Gst. 416 in Endach wird von „Freiland (Wald)“ in „Gewerbe-

und Industriegebiet“ umgewidmet. Zuvor erfolgt die

entsprechende Änderung des örtlichen Raumordnungskonzeptes.

Die Fa. Unterberger Immobilien GmbH benötigt die

ca. 2.500 m 2 große Teilfläche des Gstes. 416 zur Schaffung

eines rund 6.000 m 2 großen Gewerbeparkes.

Sitzung vom 12. Juli

• Die Fa. Kneissl beabsichtigt an die Eibergstraße zu übersiedeln.

Das Vorhaben umfasst die Errichtung eines neuen

Gebäudes, in dem die Produktion, ein Geschäft, Büroräume

und ein Museum vorgesehen sind. Markant auch

das Aussehen des neuen Gebäudes: Der neue Kneissl-Firmensitz

soll 8 m hoch und mit einer Glasfassade versehen

sein. Den höchsten Punkt des neuen Gebäudes soll eine

7 m hohe Bergspitze bilden. Das Gst. 332/32 wird von

derzeit „Freiland” in „Sonderflächen für Widmungen in

verschiedenen Ebenen (Sonderfläche Schi-Manufaktur im

Untergeschoss, Erdgeschoss/Teilfläche, 1. Obergeschoss

und darüber; Sonderfläche Handelsbetriebe max. 800

m 2 im Erdgeschoss/Teilfläche)“ umgewidmet. Gleichzeitig

werden der dazugehörige allgemeine und ergänzende

Bebauungsplan erlassen.

• Für die Anton Karg-Straße wird vom Objekt Weinbaur

bis zur Kreuzung mit der Adolf

Pichler-Straße beidseitig eine

nicht gebührenpflichtige Kurzparkzone

(max. Kurzparkdauer

90 Minuten, Mo bis Fr

von 09.00 bis 18.00 Uhr, Sa

von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr)

erlassen. Die Verordnungen

betreffend das Firmenparken

bzw. Anwohnerparken werden

entsprechend geändert, sodass

Anwohner bzw. Firmeninhaber

um eine Anwohner- bzw. Firmenparkkarte

ansuchen können

(bei der Stadtpolizei).

• Für die Durchfahrtsstraße durch den Gewerbepark Kufstein-Süd

wird ein beidseitiges Halte- und Parkverbot

erlassen. Die genaue Situierung des Halte- und Parkverbotes

ist einem Bestandsplan zu entnehmen, der bei der

Stadtpolizei zur Einsicht aufliegt.

• Die städtischen Wirtschaftsförderungsrichtlinien werden

geändert. Diese sehen unter anderem als Anreiz für die

Schaffung neuer Arbeitsplätze in Kufstein Prämien für

den jeweiligen Firmeninhaber vor. Nähere Infos zu den

städtischen Wirtschaftsförderungsrichtlinien erhalten Sie

bei Herrn Peter Borchert, Rathaus, 3. Stock, Zi.-Nr. 12,

Tel. 602-921.

• Der Bericht der Finanz- und Wirtschaftsabteilung zur

Haushaltslage des zweiten Quartals 2006 wird zur Kenntnis

genommen.

• Für die in Weissach (Prof. Harald Pickert-Weg) gelegenen

Gste. 332/26, 332/27 und 332/28 wird die Erlassung

eines allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes beschlossen.

Die FM2-Wohnbau GmbH beabsichtigt, auf

den Grundstücken eine Wohnanlage zu errichten.

• Für das Gst. 280/13 (nahe der Kreuzung Weissachstraße/

Carl Schurff-Straße) werden der allgemeine und ergänzende

Bebauungsplan erlassen. Die alpenländische Heimstätte

Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsges.

m.b.H. beabsichtigt dort eine Wohnanlage zu errichten.

• Der Flächenwidmungsplan für das Gst. 915/5 in der Oskar

Pirlo-Straße wird geändert (von derzeit „Kerngebiet“

in „Sonderfläche für Tankstellen gemäß § 49 b TROG

2006“). Die Fa. OMV Refining & Marketing GmbH beabsichtigt

eine Modernisierung des Shops und des Buffets

der dort situierten Tankstelle.

• Gegen den Entwurf des allgemeinen und ergänzenden

Bebauungsplanes für das Gst. 8/1 (sog. Sachsenmaier-

Grundstück im Bereich des Roveretoplatzes) langte eine

Stellungnahme ein, der der Gemeinderat jedoch keine

Folge gibt.

• Darlehensaufnahmen zur (Aus-)Finanzierung diverser

städtischer Bauvorhaben bei nachfolgend genannten bestbietenden

Kreditinstituten werden beschlossen: Fortsetzung

der Sanierung des Wohn- und Pflegeheimes (Sparkasse

Kufstein, EURO-Darlehen, Darlehenssumme € 1

Mio., Zinssatz fix 10 Jahre, Laufzeit Darlehen 20 Jahre),

Ausfinanzierung der Eisarena (Abb. unten, Hypo Tirol

Bank AG, EURO-Darlehen, Darlehenssumme € 0,45

Mio., Zinssatz fix 10 Jahre, Laufzeit Darlehen 20 Jahre),

Festungssanierung/Substanzerhaltung bzw. Hochwasserschutzmaßnahmen

(Hypo Tirol Bank AG, EURO-Darlehen,

Darlehenssumme € 0,884 Mio., Zinssatz gebunden

an EURIBOR, Laufzeit Darlehen 10 Jahre).

• Eine Resolution an die ÖBB wird beschlossen. Damit soll

erreicht werden, dass der aus Ostösterreich kommende

und nach Innsbruck fahrende Schnellzug OEC 562 zukünftig

um 9.45 Uhr in Kufstein planmäßig anhält.

• Eine Teilfläche des Gstes. 414 in Endach wird von derzeit

„Freiland (Wald)“ in „Gewerbe- und Industriegebiet“

umgewidmet. Zuvor wird eine entsprechende Änderung

des örtlichen Raumordnungskonzeptes beschlossen. Die

Fa. Unterberger Immobilien GmbH benötigt auch diese

Teilfläche zur Schaffung eines Gewerbeparkes. Lesen Sie

dazu auch unter „Sitzung vom 31. Mai“.

Sitzung vom 27. September

• GR DI Reinhold Weichselbraun wird von der Liste „Team

Dr. Herbert Marschitz – Kufsteiner Volkspartei (ÖVP)“

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


als Ersatz für die zurückgetretene Elisabeth Höpflinger

namhaft gemacht. Lesen Sie dazu mehr auf den Seiten 17

und 21.

• Es wird beschlossen, den Ausbau der Straßenverbindung

Andreas Hofer-Straße/Carl Wagner-Straße unverzüglich

zu beginnen und noch heuer fertigzustellen. Lesen Sie

dazu mehr auf Seite 4.

• Die Teilnahme der Stadt am Projekt „Jugendschutzgemeinde“

des Landes Tirol wird beschlossen. Lesen Sie

dazu mehr auf Seite 16.

• Der ergänzende Bebauungsplan für die Gste. 460/2 und

551/5 im Bereich des Gewerbegebietes Kufstein-Süd wird

erlassen. Die Fa. Schenker & Co KG beabsichtigt, die

dort bestehende Halle zu erweitern.

• Der Flächenwidmungsplan für das Gst. 319/4 und für

eine Teilfläche des Gstes. 275/2 wird von derzeit „Mischgebiet“

in „Sonderfläche Studentenheim“ geändert. Des

weiteren werden für die Grundflächen der allgemeine und

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der ergänzende Bebauungsplan erlassen. Die Fa. Rieder

Bau GmbH & Co KG plant, das Studentenheim (Abb.)

in der Salurner Straße zu erweitern.

Sonstiges Stadtgeschehen chronologisch

• Jubiläen feierten im Mai die Fa. Riedel Glas (250 Jahre)

sowie die Fa. Rieder Bau (50 Jahre).

• Vor 70 Jahren wurde das Rote Kreuz Kufstein aus der

Taufe gehoben. Im Juni fand die 70. Jahreshauptversammlung

mit vielen Ehrungen für langjährige Mitarbeit

im Rettungswesen statt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung

wurden auch über 100 neue Rot-Kreuz-

Mitarbeiter angelobt.

• Im Juni erschütterte ein Mord die Stadt: eine 34-Jährige

erstach in ihrer Wohnung im Arkadenplatz ihren zwei

Jahre alten Sohn.

• Im Juni fanden die „Interaktiven Tage der Integration“

in Kufstein mit dem Ziel statt, das Verständnis für

Menschen anderer Kulturkreise zu fördern. Im Rahmen

dieser von der Stadt (Integrationsausschuss), den Tirol-

Verantwortlichen für das EU-Projekt „Join in“ sowie

den Vereinen „Initiative Minderheiten“ und „Multikulturell“

durchgeführten „Interaktiven Tage der Integration“

wurden die Ausstellung „Migration in Bildern“

(Fachhochschule bzw. Stadtpark), diverse Workshops für

Migrantenjugendliche (Jugendfabrik), ein Zeitungsprojekt

mit Schülern zum Thema „Migration“, eine Berufs-

und Bildungsmesse für Migranten (Kulturfabrik) sowie

das Konzert „Mosaik der Vielfalt – Musik der Welten in

Tirol“ (Kulturfabrik) durchgeführt.

• Ende Juni lud der Wirtschaftsbund Kufstein zur Diskussion

„Gewerbeflächen in Kufstein – kein Platz oder kein

Bedarf?” Als Referent trat Stadtplaner DI Andreas Lotz

auf. DI Lotz verwies darauf, dass seit 1994 die Gewerbeflächen

in Kufstein von knapp 30 ha auf 47 ha vergrößert

wurden. Es gibt genug Gewerbeflächen, jedoch nicht für

Großbetriebe. Hier könnte nach Auskunft des ebenfalls

anwesenden Bgm. Dr. Herbert Marschitz das ÖBB-Gelände

hinter dem Bahnhof (Abb. unten links) Abhilfe

schaffen. Diesbezüglich gebe es bereits Gespräche mit

den ÖBB, so der Bürgermeister.

• Am 29. Juni tanzte wieder die Jugend in der Festungsarena.

Die Organisatoren der Tanzmatinee (Freia und Walter

Gasteiger, Peter Resch) konnten rund 30 Tanzgruppen aus

den Schulen des Bezirkes, die „Stars of Tomorrow“ aus

den USA sowie zahlreiche Besucher begrüßen.

• Mit 1. Juli wurde die Alarmierungszentrale der Freiwilligen

Feuerwehr Kufstein aufgelöst. Seitdem gehen die

Notrufe auf 122 bei der Integrierten Landesleitstelle in

Innsbruck ein, welche dann die Alarmierung bei den

einzelnen Feuerwehren der Gemeinden bzw. Städte auslöst.

• Das Schubi-Du, das mittlerweile

zweitgrößte Eltern-

Kind-Zentrum Tirols, feierte

im Juli sein 10-jähriges Bestehen.

Rund 800 Kinder haben

in diesen 10 Jahren die Einrichtung

besucht.

• Im Juli wurden die Schlüssel

für das erste Kufsteiner

Wohngebäude (Abb. rechts,

in der Münchnerstraße) mit

16 Wohnungen für „Seniorengerechtes

Wohnen“ (mit

jederzeitig abrufbarer Betreu-

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KoMMUN a L E S


KoMMUN a L E S

ung durch den Sozial- und Gesundheitssprengel Kufstein,

Schwoich und Thiersee) übergeben. Zusätzlich befinden

sich in dem Gebäude der NHT neben den seniorengerechten

Wohnungen noch 9 „normale“ Mietwohnungen.

Damit soll ein Miteinander der Generationen gefördert

werden. Alle seniorengerechten Wohnungen sind mit

dem Lift (der auch für Liegendtransporte geeignet ist)

erreichbar. Die Wohnungen sind raumhoch verglast

und dadurch hell und freundlich. Im Erdgeschoss des

Gebäudes befinden sich allgemein nutzbare Räume (Gemeinschaftsraum

mit Terrasse, Pflegebad). Ab November

bietet der Sozial- und Gesundheitssprengel in einer

eigens dafür vorgesehenen Wohnung des Gebäudes eine

Tagesbetreuung an. Mehrmals pro Woche (Tage auf Anfrage)

können Senioren nach vorheriger Anmeldung zu

der Wohnung zur Betreuung gebracht werden. Für das

körperliche und seelische Wohl wird umfassend gesorgt.

Nähere Infos dazu: Sozial- und Gesundheitssprengel

Kufstein, Schwoich und Thiersee, Tel. 62135.

• „Es stinkt, der See steht kurz vor dem Kippen“ meinte so

mancher Besucher der Badeanstalt am Hechtsee Ende Juli.

Wie die während der gesamten Badesaison regelmäßig

durchgeführten Untersuchungen (durch das Hygieneinstitut

der Universität Innsbruck und der Gewässeraufsicht

des Amtes der Tiroler Landesregierung) jedoch ergaben,

bestand niemals ein Grund zur Beanstandung der Wasserqualität.

Der kritisierte „Fischgeruch“ des Wassers steht

nach Auskunft von Dr. Christian Sossau vom Amt der

Tiroler Landesregierung mit den hohen Wassertemperaturen

und mit einer dadurch veränderten Algenpopulation

in Zusammenhang (vermehrtes Auftreten von Blaualgen)

- für das Baden im See unbedenklich.

• Die Heimatbühne Kufstein feierte im Juli ihr 20-jähriges

Jubiläum. Gretel und Sepp Buchauer wurden bei der „Geburtstagsfeier“

zu Ehrenobleuten ernannt, Heinz Bucher

wurde der Titel „Ehrenbühnenmeister“ verliehen.

• Seit August gibt es in der Feldgasse einen „Kleiderladen“

des Roten Kreuzes Kufstein. Im Laden wird gut erhaltene,

gespendete Kleidung zu günstigen Preisen angeboten.

Bedürftige (Einkommensgrenzen der Rundfunkgebührenbefreiung!)

können eine Kundenkarte beantragen

und erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Öffnungszeiten:

Dienstag (13 Uhr bis 18 Uhr) und Samstag (9 Uhr bis 13

Uhr).

• Abt. Insp. Johann Paul Gruber, der Leiter der Stadtpolizei,

wurde am 15. August mit der Verdienstmedaille des

Landes Tirol ausgezeichnet.

• Voraussichtlich Ende 2007 wird die Kufsteiner Kaserne

geräumt. Die dadurch freiwerdenden Flächen (ca. 60.000

m 2 ) werden vom Bund veräußert und stehen somit zur

Verwertung an. Die Frage ist jedoch das Wie der Ver-

wertung. Die bislang von den politischen Fraktionen und

Interessensvertretungen geäußerten Wünsche reichen

– sehr grob skizziert - von einem reinen Gewerbegebiet

bis hin zu einem Freizeitpark. Damit aus diesen unterschiedlichen

Ideen ein (mehrheitliches) Konzept entsteht,

bedarf es noch vieler Gespräche. Die Stadt wird insbesondere

über die Widmung des Areals (derzeit „Sonderfläche

Kaserne“) Einfluss auf die Verwertung nehmen.

• Über die Sommermonate wurde der Vorplatz der Volksschule

Stadt neu und sehr gefällig gestaltet (Abb.). Der

Höhenu nterschied

zwischen dem Vorplatzbereich

und der

Josef Egger-Straße

wurde durch Sitzstufen

ausgeglichen.

Des weiteren wurden

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als Verlängerung der

bestehenden Bepflanzung

neu gesetzt.

Auch die Beleuchtung

der Schutzwege in der

Kinkstraße sowie Josef

Egger-Straße wurde

verbessert. Kosten:

€ 85.000,-- brutto.

• Schon seit 30 Jahren wird der Klettergarten Morsbach

von begeisterten Sportkletterern benützt. Mit 1. September

übernahm die Stadt den Klettergarten (höchster

Schwierigkeitsgrad 10) vom bisherigen Betreiber (Kaserne

Kufstein), um den Erhalt des Klettergartens zu

sichern. Die (technische) Betreuung des Klettergartens

liegt in den bewährten Händen des ÖAV Kufstein.

• Anfang September feierte das Hans-Berger-Haus im

Kaisertal sein 50-Jahr-Jubiläum. Das Hans-Berger-

Haus wurde am 21. Oktober 1956 seiner Bestimmung

übergeben. Das Gebäude ist Standort der Bergsteigerschule

am Wilden Kaiser und beliebter Stützpunkt für

Kletter(steig)touren bzw. Wanderungen.

• Am 7. September fand die Veranstaltung „Nightshoppings

meets music“ statt. Lokale Musikgruppen verschiedenster

Genres (Jazz, Rock, Volksmusik usw.)

umrahmten das Nightshopping. Dieses „Pilotprojekt“

fand Gefallen - zahlreiche Besucher bummelten durch

die Innenstadt(geschäfte) und ließen sich „kulturell berieseln“.

• Aufgrund von Pensionierungen (Maria Maurer und

Angelika Todeschini) bzw. einer Zurücklegung der Leitungsfunktion

(Natalie Strobl) erhielten die städtischen

Kindergärten Sparchen, Endach und Stadt neue Leiterinnen:

Astrid Kneringer (KG Sparchen), Ulrike Salzburger

(KG Endach) und Lea Zoglauer (KG Stadt).

• In allen Kufsteiner Volksschulen werden ab dem heurigen

Schuljahr Sprachkurse für Migrantenkinder angeboten.

Diese Aktion wird vom Bund, dem Land Tirol und der

Stadt unterstützt. Die Organisation für die Sprachkurse

liegt in den bewährten Händen des Jugendrotkreuzes. Die

Eltern eines Kindes müssen einen Beitrag von € 10,-- je

Monat entrichten. Die Beteiligung an diesen Sprachkursen

ist groß. Mit diesen Kursen und den bereits seit gut einem

Jahr angebotenen Sprachkursen an den städtischen Kindergärten

gibt es in Kufstein - einzigartig in Tirol - ein

flächendeckendes Angebot an Sprachkursen für Migrantenkinder.

KufsteinerInnen sowie in Kufstein beschäftigte Personen

erhalten Eintrittskarten für den Vorsilvester abermals um

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


50% ermäßigt (Beschluss des Stadtrates vom 25. September).

• Der von Wien nach Innsbruck fahrende Zug EC 564 erhält

für die Fahrplanjahre 2007/2008 und 2008/2009

den Namen „EC 564 Kufstein – Die Perle Tirols“. Der

entsprechende Vertrag mit der ÖBB Personenverkehrs

AG wurde am 25. September vom Stadtrat genehmigt.

• Die Eislaufsaison in der Eisarena begann heuer bereits

mit 30. September (um fast 4 Wochen früher als in den

Vorjahren). Die Eislaufsport bzw. Eishockeysport betreibenden

Vereine haben somit noch bessere Gelegenheiten,

sich auf die Wintersaison 2006/2007 vorzubereiten. Auch

der Publikumseislauf ist seit 30. September an Samstagen

von 20 Uhr bis 22.30 Uhr möglich. Ab dem 23. Oktober

werden die Zeiten für den Publikumslauf wie folgt

erweitert: Mo – Fr 14 Uhr bis 17 Uhr, Fr 20 Uhr bis 22

Uhr (nur Freieisfläche), Sa 14 Uhr bis 17 Uhr bzw. 20 Uhr

bis 22.30 Uhr, So 10 Uhr bis 13 Uhr, 14 Uhr bis 17 Uhr

sowie 20 Uhr bis 21.30 Uhr (jeweils nur Freieisfläche).

• Die Nationalratswahl am 1. Oktober 2006 brachte in der

Stadt Kufstein folgendes Ergebnis: ÖVP 30,83% (2002:

41,76%), SPÖ 26,35% (2002: 26,9%), FPÖ 17,51%

(2002: 15,41%), GRÜNE 13,77% (2002: 13,03%), BZÖ

4,53%, NFÖ 1,28%, KPÖ 0,89% (2002: 0,88%) und

Ma(r)tin 4,84%. Die Wahlbeteiligung lag bei geringen

70,29 % (von den 11.011 Wahlberechtigten gingen nur

7.740 wählen). Im Jahre 2002 machten von den damals

10.189 Wahlberechtigten noch 8.337 Personen von ihrem

Wahlrecht Gebrauch (Wahlbeteiligung 2002: 81,82%).

• Bis ca. Anfang November dauern die Sanierungsarbeiten

in der Anton Karg-Straße (Teilbereich Kaiserbergstraße

bis Adolf Pichler-Straße) noch an. Der Fahrbahnbereich,

die Gehsteigflächen sowie die Parkflächen werden neu

In memoriam

Markus Kronthaler

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

asphaltiert. Die Straßenbeleuchtung wird angepasst, die

Bepflanzung entlang der Straße ergänzt. Die Haltestelle

„Kaiserbergstraße“ der Stadtbuslinie 1 wird ein wenig

stadtauswärts verlegt. Kosten: ca. € 144.000,-- brutto.

• Thomas Raffeiner aus Kufstein wird ab Mitte November

2006 neuer Pflegedienstleiter im Wohn- und Pflegeheim.

Thomas Raffeiner war 5 ½ Jahre lang Pflegedienstleiter

im Regionalaltenwohnheim Schwaz-Achental.

• Derzeit laufen die Baumaßnahmen für die Aufstockung

des Traktes zwischen den Häusern I und II des Wohn-

und Pflegeheimes (Abb.) auf Hochtouren. Es wird damit

eine Verbindung zwischen den beiden Häusern hergestellt,

zusätzlich werden 2 Pflegebäder und 2 Dienstzimmer

neu geschaffen. Kosten: rund € 0,6 Mio. brutto.

Fertigstellung: Jänner 2007.

• Am 12. Oktober wurde die neue Volksbank-Filiale in

Sparchen feierlich eröffnet (Anfang September die neue

Volksbank-Filiale in Endach).

Am 7. Juli verstarb der bekannte 39 Jahre alte Kufsteiner

Alpinist Markus Kronthaler beim Abstieg vom zuvor bezwungenen

8.047 m hohen Broad Peak an Erschöpfung.

Markus Kronthaler war Extrembergsteiger mit Leib und

Seele. Schon in der Kindheit zog es ihn in die Berge. Damals

war der Wilde Kaiser sein Eldorado. Mit 19 Jahren überlebte

Markus Kronthaler einen Lawinenabgang und fasste

den Entschluss, das Bergsteigen professionell zu erlernen.

Mit 26 Jahren absolvierte er die Ausbildung zum staatlich

geprüften Berg- und Skiführer, wurde Alpingendarm und

erhielt 1999 – für eine besonders gefährliche Rettungsaktion

– die Lebensrettermedaille der Republik Österreich.

2003 quittierte er den Dienst bei der Gendarmerie. 2004

scheiterte er ganz knapp am Nanga Parbat (8.125 m) – nur

100 m unter dem Gipfel musste er umkehren. Beim Abstieg

vom Nanga Parbat half er, das Leben deutscher Bergsteiger

zu retten. 2004 wurde Markus Kronthaler zum „Kufsteiner

Sportler des Jahres“ gewählt. Am 7. Jänner 2006 überlebte

er einen 100-m-Sturz im Wilden Kaiser. Exakt ein halbes

Jahr später wurde Markus Kronthaler von polnischen Bergsteigerkollegen

im pakistanischen Karakorum begraben.

Die Stadt verlor damit eine außergewöhnliche Persönlichkeit

und einen außergewöhnlichen Sportler.

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Fotos: Horvath

Fachhochschule KufsteinTirol feierte

Eröffnung des zweiten Bauabschnittes

Mit einem großen Festakt wurde am 6. Oktober der Bauabschnitt

II der Fachhochschule KufsteinTirol offiziell eröffnet,

gleichzeitig wurde die Verleihung des FH-Status

„nachgefeiert”.

Stadtmusikkapelle, Schützenkompanie, Fanfarenbläser

– die Fachhochschule bereitete ihren Gästen einen großen

Empfang. Im Innenhof des Campus konnte FH-Obmann

Prof. KommR Walter J. Mayr eine große Festgemeinde begrüßen,

unter den Ehrengästen NR-Präsident Dr. Andreas

Khol, LH Dr. Herwig van Staa, LH-Stv. Hannes Gschwentner,

die Landesräte Dr. Erwin Koler und Mag. Hannes

Bodner sowie Bgm. Dr. Herbert Marschitz. Stadtpfarrer

Sebastian Kitzbichler und der evangelische Pfarrer Mag.

Karlheinz Müller segneten den neuen Trakt.

International und multikulturell

FH-Obmann Walter J. Mayr bedankte sich bei der Republik

Österreich, dem Land Tirol und der Stadt für die Unterstützung

in den letzten Jahren. In seiner Festrede wies

Mayr darauf hin, dass die Anforderungen an Ausbildung

und Mobilität stark gestiegen sind: „Der Rohstoff Wissen

ist wie ein Diamant, der sorgfältig geschliffen werden muss,

damit er zum vollendeten Edelstein wird. Der Umgang mit

dem Rohstoff Wissen wird entscheidend für die Gestaltung

unserer Zukunft und unseres Landes sein“. Die Wissens-,

Innovations- und Technologieregion Kufstein biete hoch

qualifizierte Ausbildungsmöglichkeiten an: „Die Fachhochschule

KufsteinTirol steht für Wissenschaftlichkeit und Innovationen

im Bereich der Lehre sowie für eine optimale

Verbindung von Praxis und angewandter Forschung“. Internationalität,

Mobilität und Multikulturalität sind an der

Fachhochschule im Leitbild verankert. So hat man mittlerweile

bereits über 108 Hochschulpartnerschaften auf allen

fünf Kontinenten abgeschlossen. Walter J. Mayr: „Wir

sind Teil der internationalen Bildungslandschaft geworden.

Die Vielfalt der Nationen belebt unseren Campus und bereichert

die Stadt. Internationalität und Multikulturalität

werden nicht nur gelehrt, sondern gelebt!“

e 7 Mio. Wirtschaftskraft

Anerkennung kam von allen Seiten für die Fachhochschule.

NR-Präsident Dr. Andreas Khol sieht die Institution als

„Befruchtung für die Wirtschaft weit über die Grenzen Tirols

hinaus“, LH van Staa freute sich, „dass mit der Verleihung

des FH-Status der Standort Kufstein abgesichert ist“,

Hofrat Dr. Hubert Regner, Vizepräsident des Fachhochschulrates,

bezeichnete Kufstein als „leuch-tenden Stein im

Mosaik der Fachhochschulen“, und Bgm. Dr. Herbert Marschitz

zeigte sich besonders stolz über die Entwicklung der

FH KufsteinTirol: „Kufstein hat mit dieser Initiative eine

100-jährige Bildungs- und Wirtschaftschance genützt. Laut

einer Studie bedeuten 1.000 Studenten eine Wirtschaftskraft

von e 7 Mio. pro Jahr für die Stadt!“

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


Fakten rund um den neuen Bauabschnitt

Das Fachhochschul-Gebäude in der Andreas Hofer-Straße

ist im September 2001 eröffnet worden. Im Anschluss

an das bestehende Gebäude ist nun ein neuer Trakt mit

2.000 m² Fläche entstanden, um der wachsenden Zahl der

Studierenden genügend Raum zu geben. Immerhin bevölkern

mit Herbst an die 1.100 Studierende den Campus.

Das neue Gebäude bietet auf drei Ebenen Raum für 380

Studierende. Neben 13 Doppelbüros wurden hier auch drei

Besprechungsräume und 9 neue Hörsäle, zwei davon als

EDV-Hörsäle ausgebaut. Ebenso sind neue Parkplätze entstanden

– die Tiefgarage bietet 30 weitere Stellplätze.

Die Finanzierung erfolgt dankenswerterweise durch das

Land Tirol und die Stadt. Die Republik Österreich trägt

90 % der Normkosten des laufenden Studienbetriebes, der

Ausgleich wird vom Land Tirol, der Stadt, von Vereinsmitgliedern

und Sponsoren getragen.

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

FH-Status

Die Stadt Kufstein lädt zum Tiroler Ball

am 27. Jänner 2007 in Wien

Fundgegenstände bitte bei der

Stadtpolizei abholen!

Immer wieder werden zahlreiche Fundgegenstände bei der

Stadtpolizei (Salurner Straße Nr. 1, Tel. 63222) abgegeben.

Von Geldtaschen angefangen, über Handys, Taschen,

Schlüssel, Rücksäcke bis hin zu Fahrrädern. Die Stadtpolizei

ersucht, dass die Fundgegenstände von den sog. Verlustträgern

(vormalige Inhaber bzw. Eigentümer) abgeholt

werden. Gemäß § 395 ABGB erwirbt der Finder das Eigentum

an dem Fundgegenstand, wenn dieser nicht innerhalb

eines Jahres von dem Verlustträger abgeholt wird.

„Nachgefeiert“ wurde am 6. Oktober auch noch ein anderes

Ereignis: Am 4. März 2006 wurde der Fachhochschule

offiziell der FH-Status verliehen. Knapp 8,5 Jahre nach

dem Start der ersten Studiengänge am 6. Oktober 1997 bedeutete

dies einen Meilenstein in der Entwicklung unserer

Fachhochschule. Die Voraussetzungen zur Verleihung der

Bezeichnung „Fachhochschule“: mindestens zwei akkreditierte

Diplom-Studiengänge, die Durchführung einer institutionellen

Evaluierung, die Zahl von mindestens 1.000

Studierenden und die Einrichtung eines FH-Kollegiums.

Die Fachhochschule KufsteinTirol bietet zum Wintersemester

2006/2007 einen Master- und sechs Bachelor-Studiengänge

sowie einen Masterlehrgang (European NGO

Management) an.

Kufstein hat die Ehre, gastgebende Gemeinde beim traditionellen

Tiroler Ball am 27. Jänner 2007 im Wiener Rathaus

zu sein. Der Ball bietet ein tolles und einzigartiges Ambiente

in den Sälen des Wiener Rathauses bzw. der Stadt eine

hervorragende Gelegenheit, sich in der Bundeshauptstadt

zu präsentieren. Für Unterhaltung für Jung und Alt sorgen

u.a.: das Volkstheater Kufstein, die Schützenkompanie Kufstein,

die Schützenkompanie Thierberg, die Stadtmusikkapelle

Kufstein, der Trachtenverein „D’Koasara“, Franz

Posch und Combo, die „Kufsteiner Tanzlmusi” sowie die

ORF Tirol Juke Box mit DJ Alex. Alle KufsteinerInnen

sind herzlich eingeladen, mit nach Wien zu fahren und den

Ball zu besuchen. Mitfahrgelegenheiten gibt es über die Fa.

Wechselberger Touristik GmbH (3-Tages-Fahrten, 2-Tages-

Fahrten bzw. für die Jungen auch die Gelegenheit, in der

Ballnacht wieder zurückzufahren). Der Kartenvorkauf bzw.

die Tischreservierung erfolgt über die Fa. Wechselberger

Touristik GmbH, Tel. 62227.

Hilfe für schwerkranke

und sterbende Menschen

und deren Angehörige:

Bez. Kufstein-Mobil: 0664 143 12 70

Bez. Kitzbühel-Mobil: 0676 523 15 03

KoMMUN a L E S


KoMMUN a L E S

Kufsteiner Feuerwehr wurde 140 Jahre alt

Ende Mai feierte die Feuerwehr Kufstein mit einem zweitägigen

Fest ihren 140. Geburtstag. Sie zählt damit zu den

ältesten Feuerwehren Tirols.

Wie alles begann

1866 trafen sich beherzte Männer rund um Anton Karg,

um die Feuerwehr Kufstein zu gründen. Allzu oft hatten zuvor

Brände Gebäude der Stadt in Schutt und Asche gelegt.

Anton Karg ergänzte seine Turner- und Steigerabteilung

mit freiwilligen Bürgern, arbeitete als unermüdlicher erster

Feuerwehrkommandant eine Feuerlöschordnung aus und

verbesserte das Feuerlöschwesen ganz erheblich. Die Stadt

stellte eine Schubleiter zur Verfügung. Am 1. Mai 1866

fand eine Leistungsschau der neuen Feuerwehr statt, die die

Zuschauer nicht mehr aus dem Staunen kommen ließ.

Die Feuerwehr heute

Die Feuerwehr von heute ist natürlich mit jener des Anton

Karg – bis auf den Idealismus und die Einsatzbereitschaft

Das Zeller Straßenfest

hat sich zu einem

beliebten Treff

etabliert

Bei schönstem Wetter, froher Stimmung und bester kulinarischer

Versorgung fand am 9. September das zweite

Zeller Straßenfest statt. In nur 2 Jahren hat sich das Fest

zu einem beliebten Treff entwickelt. Hauptorganisator

Artur Lang freute sich über den zahlreichen Besuch und

sagte - ganz nach dem Wunsch der Festbesucher - eine

Wiederholung im nächsten Jahr zu.

der Feuerwehrmänner - nicht mehr zu vergleichen. Abgesehen

von der Ausrüstung und Technik änderte sich auch

das Aufgabengebiet ganz gehörig. Die Brandbekämpfung

ist heute zwar ebenso wichtig wie damals, aber nicht mehr

das Hauptaufgabengebiet der Feuerwehr. 2005 musste die

Feuerwehr 214 mal ausrücken. Die Einsätze lassen sich wie

folgt aufgliedern: Brandbekämpfung (66), Brandsicherheitswachen

(16), Verkehrsunfälle (9), Öl (30), Wespen (18),

Sturm/Unwetter (29), Suchaktionen/Personenbergungen

(14), Gefahrengut (2), Boot/Taucher (6) und sonstige Arbeitseinsätze

(24).

Heute zählt die Feuerwehr Kufstein rund 90 aktive Mitglieder

und rund 15 Jungfeuerwehrmänner (ab 11 Jahre).

14 moderne Löschfahrzeuge gehören neben Bergescheren,

einem Boot mit einer Ölsperre, Atemschutzgeräten, Wärmebildkameras,

einer Motorflex usw. zur Ausrüstung.

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


Nachmittagsbetreuung an Pflichtschulen –

im ganzen Bezirk einzig in Kufstein

Neben Innsbruck gab es in den letzten beiden Schuljahren

- landesweit gesehen - nur noch in Kufstein eine Nachmittagsbetreuung

für Volksschüler.

Seit dem heurigen Schuljahr ist es Pflicht für die Tiroler

Volks- und Hauptschulen, bei zumindest 7 Anmeldungen

je Schule eine Nachmittagsbetreuung anzubieten.

Die Nachfrage nach einer solchen Nachmittagsbetreuung

fiel jedoch landesweit weit geringer aus als erwartet. So sind

die Kufsteiner Hauptschulen bzw. die Volksschule Zell die

einzigen Pflichtschulen im ganzen Bezirk Kufstein mit einer

Mit einem Super-Spielefest endete

toller Ferienexpress 2006!

Rund 1.000 Kinder stürmten regelrecht das Jubiläums-

Spielefest am 19. August im Freischwimmbad (vor 25

Jahren wurde das Spielefest zum ersten Male abgehalten).

Wen wunderte es angesichts des traumhaften Wetters und

angesichts des überaus reichhaltigen Angebotes an Spielen.

Nicht weniger als 23 Vereine waren mit Spielestationen vertreten

– von der Playground-Erlebniswelt, dem Clown mit

Ballonmodellagen, Body-Painting, Grasschilaufen bis zu

Beachvolleyball, Softtennis oder dem Kett-Car-Fahren. Anlässlich

des heurigen Jubiläum-Spielfestes führte die Sparkasse

Kufstein ein Luftballonwettfliegen durch. Die Sieger

dieses Wettfliegens (Preis jeweils eine Tagesfahrt für einen

Erwachsenen und ein Kind ins Legoland Günzburg):

1. Sebastian Oberdacher, Hörlfeldweg 3, Langkampfen

(sein Luftballon flog 330,27 km weit!)

2. Nico Unterfurter, Weissachstraße 25, Kufstein

(323,11 km)

3. Simone Gschwentner, Weinränntlstraße 15, Kufstein

(287,37 km)

An dem Ferienexpress 2006 (10. Juli bis 18. August) mit seinen

rund 40 Veranstaltungen nahmen gut 800 Kinder teil.

Die meisten Kinder zogen die Veranstaltungen „Spiel und

Spass als Umweltdetektive“ bzw. „Wer rastet, der rostet

– trimm Dich fit im Fitnesstudio“ an, nämlich jeweils 40.

Spielefest - Preismelken

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

solchen Nachmittagsbetreuung (mit gemeinsamem Mittagessen).

Die Kosten der Nachmittagsbetreuung (Aufsicht,

Mittagessen usw.) werden finanziert vom Bund, Land Tirol

und der Stadt sowie den Elternbeiträgen. Der Elternbeitrag

je Kind je Monat liegt - abhängig von der Anzahl der Betreuungsnachmittage

- zwischen e 40,– und e 70,–.

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei Frau Monika Baumgartner,

Rathaus, 2. Stock, Zi. Nr. 11 Tel. 602-122, bei Herrn

Dir. Fritz Mayer (VS Zell, Tel. 602-142) bzw. bei Herrn Dir.

Josef Reider (HS II, Tel. 602-162).

Ferienexpress und Spielefest werden von der Stadt und dem

Jugendbeirat Kufstein – unter dankenswerter Mithilfe der

vielen Vereine bzw. der Sparkasse Kufstein - veranstaltet.

Spielefest - Wasserspiele

Spielefest - Luftballonwettfliegen (Start)

Fotos: Hermann Nageler

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KoMMUN a L E S


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KoMMUN a L E S

Interview mit dem

mobilen Jugendarbeiter Thomas Scherner

Thomas, den Aus -

druck „mobile Jugendarbeit“

liest und hört

man recht oft. Was

ist eigentlich mobile

Jugendarbeit bzw.

was macht eigentlich

ein mobiler Jugendarbeiter?

Ein mobiler Jugendbetreuer

ist im Idealfall

genau so mobil wie die

heutige Jugend. Das

heißt, er sollte sich

immer dort aufhalten,

wo Jugendliche sich

treffen und ihre Freizeit verbringen. Er soll dort den

Jugendlichen begegnen, wo eine gewohnte und vertraute

Umgebung gegeben ist. Nur in so einem Setting ist es

möglich, Kontakt aufzunehmen und eine Vertrauensbasis

aufzubauen. Daher gibt es für einen mobilen Jugendbetreuer

auch kein Büro und keine Sprechstunden

im herkömmlichen Sinn.

Du bist nun seit rund einem halben Jahr bei der Stadt

als mobiler Jugendarbeiter beschäftigt. Welche Erfahrungen

hast Du bislang als mobiler Jugendarbeiter

machen können?

Durch meine Tätigkeit als Diplomsozialarbeiter am

Jugendamt hatte ich schon Kontakte zu Jugendlichen,

welche es mir ermöglichten, leichter Kontakt zu anderen

Jugendlichen aufzunehmen. Auch der Aufbau einer Vertrauensbasis

war dadurch für mich leichter. Allerdings

muss man auch sagen, dass durch dieses niederschwelllige

Angebot an sozialer Arbeit es sehr schwierig ist,

Verbindlichkeiten zu schaffen. Auch der Wunsch nach

Kontinuität ist sehr schwer zu erfüllen. Das heißt, dass

es in der mobilen Arbeit oft längere Zeit dauert, um ein

klares Arbeitsfeld abzustecken und Ziele zu verfolgen

bzw. zu erreichen.

Welche Grundsätze bzw. Ziele hast Du als mobiler

Jugendarbeiter?

Kein Jugendlicher soll zwangsbeglückt werden. Der

Wunsch auf ein Gespräch und in weitere Folge auch das

Preisgeben von persönlichen und emotionalen Dingen

aus seinem Leben soll von ihm ausgehen. Alles was mir

ein Jugendlicher anvertraut, wird auch wirklich streng

vertraulich behandelt. Den Rahmen bzw. die Intensität

und die Dauer meiner Kontakte soll ebenfalls der Betroffene

bestimmen bzw. sich aus der Situation ergeben.

Man sollte also im richtigen Zeitpunkt auch schweigen

bzw. sich zurückziehen, um eine dauerhafte und

nachhaltige Betreuung zu ermöglichen. Die Ziele dieser

Arbeit können nur sein, für Jugendliche in der Stadt

als Ansprech- und Vertrauensperson zur Verfügung zu

stehen. Die weiteren Ziele meiner Arbeit kann ich immer

erst im Laufe der Betreuung gemeinsam mit dem

Betroffenen definieren.

Wo liegen die Schwerpunkte Deiner Arbeit bzw. wie

sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag von Dir aus?

Wie schon oben erwähnt, bin ich überall dort in der

Stadt unterwegs, wo sich Jugendliche in ihrer Freizeit

aufhalten. Manchmal treffe ich mich auch nach persönlicher

Vereinbarung mit den Jungs und Mädls, sei es in

einem Cafe oder auf dem Sportplatz, um ihre Anliegen

zu besprechen.

Was kannst Du als mobiler Jugendarbeiter für Jugendliche

tun, wie kannst Du ihnen helfen?

Die Anliegen reichen von schulischen, familiären und

persönlichen Problemen bis hin zu ersten Erfahrungen

mit der Polizei oder dem Jugendamt. In all diesen Fällen

versuche ich die Jugendlichen zu informieren, zu beraten

und Ängste abzubauen. Es ist auch möglich, dass ich

sie zu diversen Ämtern begleite, um gewisse Barrieren

abzubauen und ihnen mehr Selbstsicherheit und Selbstständigkeit

zu vermitteln. Sehr oft wird aber zwischen

den Jugendlichen und deren Eltern und den zuständigen

Betreuungseinrichtungen und Institutionen vermittelt,

um eine Lösung für das Problem der Jugendlichen zu

finden.

Wie und wo bist Du erreichbar?

Von Mittwoch bis Sonntag bin ich am Nachmittag so

wie in den Abendstunden in den Straßen und auf den

Plätzen von Kufstein anzutreffen. Wenn nicht, bin ich

in der Jugendfabrik zu finden. Meine Handynummer:

0676 87 69 20 505. Wer will, kann mich auch per e-Mail

erreichen: jugendfabrik@kufnet.at.

Thomas, vielen Dank für das Interview.

Activities in der Jugendfabrik (JuFa)

Jugenddisco

jeden 1. Sonntag im Monat von 16 - 19 Uhr

Viel Spaß, guter Sound und alkoholfreie Getränke

um E 1,–.

Tanzworkshops (Hip-Hop, Breakdance,RnB,...)

an Sonntagen von 15 - 18 Uhr

Nähere Auskünfte: Frau Irmgard Mach, Tel. 63230

(die Tanzworkshops werden vom Jugendgemeinderat

Kufstein unterstützt).

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


Foto: Michaela Eppacher

Polytechnische Schule Kufstein passt sich

geänderten Ausbildungserfordernissen an –

neuer Fachbereich „Mechatronik“

Schüler erklären den Fachbereich: Alexander und Markus erklären Lehrinhalte

des Fachbereichs Mechatronik.

Am Ende des vergangenen Schuljahres erlebten Schüler

der Polytechnischen Schule Kufstein einen großen Tag: Sie

durften ihren neuen Fachbereich „Mechatronik“ der Öffentlichkeit

präsentieren. Zahlreiche Unternehmer, Vertreter

der Stadt, der Wirtschaftskammer und des AMS folgten

der Einladung und sahen eine spannende Vorführung.

Sinn und Zweck der Polytechnischen Schule ist es, Jugendliche,

die einen Lehrberuf ergreifen möchten, möglichst gut

in ihrem speziellen Interessensgebiet vorzubereiten und ihre

Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern und festigen. Da

die Anforderungen der Wirtschaft an die Arbeitnehmer

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

immer einem Wandel unterzogen sind,

muss auch die Polytechnische Schule

darauf reagieren.

Um die Jugendlichen weiterhin zeitgemäß

und effizient auf die Berufswelt

vorzubereiten, bietet die Polytechnische

Schule Kufstein seit heuer einen

speziellen Fachbereich „Mechatronik“

an. Mechatronik spiegelt die technische

Entwicklung in den Bereichen Mechanik

und Elektronik wider. Ergänzt wird

diese Verbindung durch Einbeziehung

von EDV-Kenntnissen. In dem neuen

Fachbereich werden jedoch nicht nur

der Lehrberuf „Mechatroniker“ unterrichtet,

sondern eine Reihe weiterer

verwandter Lehrberufe wie etwa „Maschinenmechaniker”,„Elektromaschinenmechaniker”,

„Elektroniker” oder

„Anlagenelektriker”. Im Rahmen der

Entwicklung des Fachbereiches wurde

besonders Wert darauf gelegt, eine

enge Kooperation mit der Wirtschaft

und im Besonderen mit lokalen Unternehmen anzustreben.

Ermöglicht wurde der neue Fachbereich durch die finanzielle

Unterstützung zahlreicher privater Sponsoren sowie der

Stadt für die neue Mechatronik-Werkstatt. Der neue Fachbereich

„Mechatronik” garantiert eine moderne und gute

Ausbildung in technischen Berufen an der Polytechnischen

Schule Kufstein.

Besonders stolz waren die Schüler, die im Rahmen der Präsentation

auch das Projekt „Explore a company – wie kann

ein Betrieb behindertengerecht werden“ vorstellten, auf die

Rückmeldungen der anwesenden Lehrherren. Das Engagement,

Auftreten und Niveau der Jugendlichen wurde von

den Gästen sehr gelobt.

Bgm. Dr. Herbert Marschitz und BH

Dr. Michael Berger gratulierten Anfang

Juli im Rahmen einer kleinen Feier im

Rathaussaal 9 Paaren zur Goldenen

und Diamantenen Hochzeit: Maria

und Hugo Beimpold, Friederika und

Siegfried Wurnig, Erna und Gottfried

Maier, Helga und Hermann Duxenneuner,

Olga und Karl Kocmann, Vera und

Karl Polt, Hildegard und Karl Hechensteiner

sowie Elisabeth und Michael

Steinbacher sind seit 50 Jahren miteinander

verheiratet, Johanna und Georg

Lehmann seit 60 Jahren. Foto: Karg

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KoMMUN a L E S


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P oL I T IK Er

Foto: Brosenbauer

GR Alexandra Einwaller

Jugendreferentin

Am 27. September hat der Gemeinderat

beschlossen, sich an dem Projekt „Jugendschutzgemeinde”

zu beteiligen.

Ziel dieses Projektes ist es, den

Erwachsenen, aber vor allem den

Jugendlichen die Jugendschutz-

GR Andreas Falschlunger

offenes grünes Forum

In Kufstein daham

… sind keine 2.000 Leute moslemischen

Glaubens

… sind mehr als 10.000 Leute katholischen

Glaubens

… sind 3.500 Leute ohne Glaubensbekenntnis.

In Kufstein daham

… sind Kinder, Männer und Frauen,

die auf ihre Familien schauen

… sind Kinder, Männer und Frauen, die

nicht angestänkert werden wollen

… sind Kinder, Männer und Frauen,

die sich nicht gegenseitig ausspielen

lassen.

Kufstein ist

Jugendschutzgemeinde

bestimmungen näher zu bringen

und sie auf deren Einhaltung aufmerksam

zu machen. Besonderes

Augenmerk soll dabei auf den Alkohol-

und Drogenmissbrauch der

Jugendlichen gelegt werden. Aber

auch andere Jugendthemen, wie die

Beteiligung der Jugendlichen an politischen

Entscheidung werden eine

Rolle spielen.

Im Zuge dieses Projekts wird in der

Gemeinde eine Gruppe gebildet, die

sich aus Personen zusammensetzt,

die in engem Kontakt mit den Jugendlichen

stehen und ihre Wünsche

und Probleme kennen. So werden in

dieser Gruppe unter anderem ein

Lehrer, ein Gastronom, ein Jugend-

In Kufstein

daham …

In Kufstein daham

… sind ein paar Leute, die gut verdienen

in dieser Stadt

… sind ein paar Leute, die sich die

Pfründe aufteilen

… sind ein paar Leute, die genau

schauen, wer an den Trog herankommt

und wer nicht.

In Kufstein daham

... sind Obdachlose, die manche

verwiesen haben wollen

… sind Ängstliche, die sich nicht

mehr zu helfen wissen

… sind genug Entschlossene, die

die Lösungen nicht bei den

Schwächsten suchen.

In Kufstein daham

… sind Sprachkurse für Kinder in

allen Kindergärten

… sind Sprachkurse für Kinder in

allen Volksschulen

… sind Sprachkurse für Mütter,

die zwar versprochen, aber noch

nicht umgesetzt sind.

betreuer, aber auch die Jugendlichen

selbst vertreten sein.

Das Land Tirol, das dieses Projekt

ins Leben gerufen hat und auch finanziell

unterstützt, stellt für die

Gemeinde einen Gemeindejugendberater

zur Verfügung. Dieser soll der

Gruppe mit seinen fachmännischen

Kenntnissen zur Seite stehen und bei

der praktischen Umsetzung der Projekte

helfen.

Ich hoffe, dass das Projekt „Jugendschutzgemeinde”

zu einem großen

Erfolg wird und sich möglichst viele

Kufsteiner und Kufsteinerinnen,

aber vor allem die Jugendlichen daran

beteiligen.

In Kufstein daham

… sind immer mehr Wohnungen

auf immer weniger Platz

… sind immer neue Stahlbetonbauten,

obwohl es eindeutig was

Besseres gibt

… sind Bauprofiteure und darunter

Leidende.

In Kufstein daham

… sind wir alle, mehr als 17.000

Leute.

Wir lassen nicht zu, dass wir in einzelne

Gruppen gespalten und gegeneinander

aufgehetzt werden, während

es sich Einzelne richten, weil

wir mit etwas anderem beschäftigt

sind. So bitte, lassen wir uns keinen

Sand in die Augen streuen und

schauen wir weiterhin genau, wer

uns aller als Sündenbock vorgeführt

wird.

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


Elisabeth Höpflinger

Aus persönlichen Gründen habe

ich im vergangenen Sommer mein

Mandat im Gemeinderat der Stadt

Kufstein zurückgelegt. Seit 1992

durfte ich als Mitglied im „Team Dr.

Marschitz“ wichtige und zukunftsweisende

Entscheidungen mittragen.

In meine Zeit als Schulrefentin fielen

z.B. die Entscheidungen zu den

Erweiterungs- und Umbauten der

Pflichtschulen und zum Neubau des

StR Max Ladinser

Kulturreferent

Auch im heurigen Sommer gab es in

unserer Stadt eine Fülle von kulturellen

Veranstaltungen.

Fixpunkte bildeten die hervorragend

besuchten Platzkonzerte unserer

Stadtmusik, die Abende des Traumspiels

vom Judoclub und die vielen

Jazz- und Dixibands am Unteren

Stadtplatz.

Die absoluten Höhepunkte des Sommers

waren die Tanzmatinee, orga-

Abschied

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

Kindergartens in Sparchen. Als Fürsorgereferentin

konnte ich über viele

Jahre die Umgestaltung und Renovierung

unseres Pflege- und Altenwohnheimes

begleiten.

Im Zuge der Gemeindratssitzung

am Mittwoch, 27. September, wurde

Reinhold Weichselbraun als mein

Nachfolger namhaft gemacht. Er

wird in Zukunft für das Schulreferat

verantwortlich sein. Als Fürsorgereferent

folgt StR Max Ladinser.

Beiden wünsche ich für die neuen

Aufgabenbereiche viel Erfolg.

Ein besonderes Anliegen ist es mir

aber, allen zu danken, mit denen ich

in dieser langen Zeit zusammenarbeiten

durfte: den MandatarenInnen

der anderen im Gemeinderat vertretenen

Parteien, dem Stadtamts-

Veranstaltungen -

Rückblick und Vorschau

nisiert von den „Gasteiger’s“, das

Konzert „Beethovens 9.” mit Maestro

Prof. Kuhn und die 60-Jahrfeier

des Südtirolerbundes, alle in unserer

Festungsarena.

Die städtische Abokonzertreihe

beginnt am 5.11. mit den Bläserkonzerten

von Wolfgang Amadeus

Mozart in der Kufstein Arena und

wird am 1.12. mit dem Percussionweltstar

Peter Sadlo fortgesetzt (wiederum

in der Kufstein Arena). Die

Sonderkonzerte von „Boston Brass“

im Kaiserturm und der Auftritt der

Bundesbahnkapelle Innsbruck am

20.10. in der Pfarrkirche Sparchen

brachten Blasmusik vom Feinsten.

Am 26.10. kommt in der Stadtpfarrkirche

St. Vitus anlässlich der 30. Internationalen

Orgelkonzerte St. Vitus

ein Konzert mit Prof. Helmuth Luksch

zur Aufführung.

direktor Dr. Karl Helbok, den MitarbeiternInnen

der Finanz-, Schul-,

Kultur-, Wohnungs- und Fürsorgeabteilung,

des Bau- und Meldeamtes

bzw. des Wohn- und Pflegeheimes.

Ein Dankeschön ergeht

auch an die DirektorenInnen der

Pflichtschulen und den Leiterinnen

der städtischen Kindergärten. Den

Mitarbeiterinnen im Vorzimmer

der Abteilung I des Rathauses sei

gedankt für immer bereitwillige

Auskunft und manche Tasse Kaffee.

Besonderer Dank jedoch gilt

den Mitgliedern meiner Fraktion

mit Dr. Herbert Marschitz an der

Spitze. Ich danke euch allen für eine

schöne und lehrreiche Zeit, in der

ich mich für unsere Stadt auch mit

meinen Ideen und Vorstellungen

einbringen konnte.

Am 4. 11. findet mit der Vernissage

des Künstlers Helmut Bruch die ausgezeichneteAusstellungs-Kooperation

zwischen der Volksbank und der

Stadt ihre Fortsetzung.

Als Kulturreferent möchte ich mich

bei Bgm. Dr. Herbert Marschitz sowie

bei allen politischen Fraktionen

im Stadt- und Gemeinderat für die

Unterstützung unseres Kulturprogramms

herzlich bedanken.

Wir wünschen und wir hoffen, dass

die hervorragenden Besucherzahlen

gehalten oder sogar noch gesteigert

werden.

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P oL I T IK Er


P oL I T IK Er

GR Kurt Mayer

Fraktionsvorsitzender der gKL

Von der GKL bzw. von meinem

Fraktionskollegen GR Mag. Anton

Frisch wurden im Gemeinderat folgende

Anträge eingebracht:

a) Antrag auf Errichtung einer

Fußgängerunterführung in Zell

an der Kreuzung Schubertstraße

– Zellerburgstraße:

Durch den ständig steigenden Straßenverkehr

auf der Schubertstraße

ist eine Fußüberquerung der Schubertstraße

trotz vorhandener Ampelanlage

nur mehr unter erheblichem

Zeitverzug möglich. Zudem

wird dadurch der fließende Verkehr

auf der Schubertstraße immer wieder

unterbrochen, was in weiterer

Folge zu erheblichem Staus führt.

Diese Problematiken können durch

eine Fußgängerunterführung beseitigt

werden.

GR Werner Salzburger

Sportreferent

Anträge der GKL

b) Antrag auf Aufforderung nach

rascherem Abschluss der Asylverfahren:

Ein weiterer Antrag beschäftigt sich

mit den Asylwerbern in der Carl

Schurff-Straße. Der Mietvertrag zur

Unterbringung der Asylanten in Kufstein,

datiert vom 25.1.2005, begann

mit 1.2.2005 und endet nach den vorliegenden

Unterlagen nach 2 Jahren

(mit 31.1.2007). Die Stadt soll daher

anlassbedingt das Land Tirol und

das Bundesministerium für Inneres

schriftlich auffordern, die teilweise

schon jahrelangen Asylverfahren zum

Abschluss zu bringen.

c) Antrag auf Vermeidung von Parallelgesellschaften:

Als zweitgrößte Stadt in Tirol hat

Kufstein einen überproportionalen

Ausländeranteil. Durch die vermehrte

Bautätigkeit auf dem Wohnungssektor

ist Kufstein ein attraktiver Wohnungsstandort.

Besonders durch die

städtischen Vergaberichtlinien kommt

es immer häufiger vor, dass bei Wohnanlagen

ein überdurchschnittlicher

Ausländeranteil herrscht. Eine derartige

Konzentration von Personen mit

Migrationshintergrund erschwert

nicht nur, sondern verunmöglicht

sämtliche Integrationsbemühungen.

Sportinvestitionen

im Jahre 2007

Der Herbst eines jeden Jahres ist geprägt

von der Umsetzung und Verwirklichung

der Budgetwünsche der

Vereine, der Sportabteilung, aber

auch der Fraktionen für das jeweils

kommende Jahr. Es wird sodann

versucht, nach Maßgabe der vorhandenen

Mittel diese zu erfüllen.

Es muss aber jedem klar sein, dass

bei weitem nicht alle Wünsche be-

Die GKL hat daher folgenden Antrag

gestellt: Die Stadt hat bei Ausübung

des Wohnungsvergaberechtes

zur Vermeidung von Parallelgesellschaften

zwingend zu berücksichtigen,

dass keinesfalls mehr als 10 %

der zu vergebenden Wohnungseinheiten

eines Wohnungsverbandes an

Personen mit Migrationshintergrund

vergeben werden. Bei der Ermittlung

der prozentuellen Berechnung ist immer

auf den jeweiligen Gesamtwohnungsverband

abzustellen. Im Falle

von Unklarheiten in bezug auf die

Zuordnung von Wohnungssuchenden

mit Migrationshintergrund ist

entweder durch einen (von allen im

Gemeinderat vertretenen Gruppierungen

gebildeten) Wohnungsausschuss

oder durch ein gesondertes

(ebenso zusammengesetztes) Gremium

ein Beschluss zu fassen, der für

die Wohnungsvergabe bindend ist.

Alle erforderlichen Unterlagen sind

jedem entscheidungsbefugten Vertreter

der Parteien vorzulegen.

Abschließend noch kurz: Für die

Herstellung der Verbindungsstraße

zwischen der Andreas Hofer-Straße

und der Carl Wagner-Straße wurden

vom Gemeinderat am 27.9.2006

€ 210.000,-- bereitgestellt.

rücksichtigt werden können und so

kann es sein, dass einige Dinge erst

in den Folgejahren verwirklicht werden

können.

Die sicherlich größte Investition im

Jahr 2007 wird die Umwandlung

des jetzigen Platzes „Rote Erde“ in

einen modernen Kunstrasen sein.

Hier nimmt die Gemeinde sehr viel

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


Geld in die Hand, aber ich bin fest

davon überzeugt, dass sich diese Investition

lohnt. Es soll vor allem dazu

dienen, dass sich die 2 Rasenplätze,

die durch das ständige Training und

durch die Spiele von 2 Kampfmannschaften

und insgesamt 14 Nachwuchsmannschaften

einer enormen

Belastung ausgesetzt sind, etwas erholen

können und ein Kunstrasenplatz

eine tolle Alternative bildet. Hier laufen

die Planungen für den neuen Platz

bereits auf Hochtouren.

Die Sanierung der kleinen Sporthalle

StR Horst Steiner

Fraktionsvorsitzender der BhS

Tief betroffen mussten wir nun erfahren,

dass unsere Spitalskirche

„Heiliger Geist“ schon im kommenden

Jahr dem Erdboden gleichgemacht

werden soll!

Möglich gemacht hat dies eben

auch der Bescheid des Bundesdenkmalamtes.

Der Versuch des

Bürgermeisters, die aufgebrachten

Kufsteinerinnen und Kufsteiner

dadurch zu besänftigen, indem er

unsere Spitalskirche richtiggehend

zerstückeln will, zeigt wiederum,

dass es auch kein „Halt!“ vor einer

geweihten Kirche gibt. Die kuriose

Idee dahinter: man versucht einfach

die kostbarsten Mauerteile „heraus

zu brechen“ und dann in die „neue“

Kirche zu stellen.

Widerstand gegen die Mächtigen!

Die Bürgerliste Horst Steiner (BHS) wird

gerade trotz dieses ungeheuerlichen Vor-

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

am Fischergries ist der nächste große

finanzielle Brocken, der auf die Stadt

zukommt. Hier wird noch genau zu

prüfen sein, mit welchem Aufwand

die einfach „in die Jahre gekommene“

kleine Halle sinnvoll saniert werden

muss. Ich bin fest davon überzeugt,

dass wir auch dann wieder ein kleines

„Schmuckkästchen“ vorfinden werden.

Die beiden neu in Betrieb genommenen

Beachvolleyballplätze am

Hechtsee wurden von der Jugend

sehr gut angenommen und erfreuen

Die Spitalskirche soll

zerstückelt werden!

habens (weiterhin) für unsere Spitalskirche

„Heiliger Geist“ kämpfen!

Wer steckt mit wem

unter einer Decke?

Es verwundert, dass gerade von

kirchlicher Seite (!) einer Zerstörung

der Kirche zugestimmt wird!

Eine Entweihung ruft

Empörung hervor!

Die Spitalskirche „Heiliger Geist”

hat vieles überstanden. Aus den Pfarrakten

Kufstein geht u.a. Folgendes

hervor: Im 2. Weltkrieg blieb auch

die Kirche von Kufstein von den Folgeerscheinungen

des totalen Krieges

nicht verschont. Der Landrat teilte

dem Dekanatspfarramt mit, dass die

Benützung der Krankenhauskapelle

zum 1. Juni 1943 hin gekündigt

und ihre Räumung verlangt werde.

„Wegen des totalen Kriegseinsatzes

sei ein größerer Umbau des alten

Spitalsgebäudes und der daran anschließenden

Kirche nicht möglich.

Eine Profanierung (Entweihung)

würde auch in der Bevölkerung Empörung

hervorrufen, da bekannte

Kufsteiner, wie Dekan Hörfarter

und Bürgermeister Kink große Geldbeträge

für die Erbauung gerade dieser

Kirche beigesteuert hätten,” teilte

Weihbischof Filzer dem Landrat

in einer Stellungnahme mit.

sich größter Beliebtheit.

Nach dem tollen Erfolg der 36. Auflage

des Int. Bambini Tennisturniers

im August stehen die nächsten sportlichen

Großveranstaltungen wie das

Herbstturnier des Judoklubs Kufstein

und das Int. Eishockey-Turnier

für Nationalmannschaften aus dem

Bereich des Nachwuchses an und ich

freue mich schon jetzt auf diese Großereignisse

mit insgesamt mehr als 600

Jugendlichen.

Vergleich mit geschlossenen

Kirchen in Russland

Und weiter: Weihbischof Filzer zog

in seinem Schreiben den Vergleich

mit den geschlossenen Kirchen in

Russland und bezeichnete es für ihn

als untragbar, sollte er eine öffentliche

Kirche im Fremdenverkehrsort

Kufstein profanieren lassen. Da das

Gotteshaus seit mehr als 70 Jahren

in der Nutznießung der katholischen

Kirche stehe, könne er auch die durch

Verjährung geschaffene Rechtslage

nicht außer Acht lassen.

Appell an alle im Gemeinderat

vertretenen Parteien!

Nach Ansicht der Bürgerliste Horst

Steiner (BHS) müsste es durchaus

möglich sein, die Kirche am bestehenden

Standort zu erhalten und in

den geplanten Neubau zu integrieren.

Die Bürgerliste Horst Steiner

(BHS) wird einen neuerlichen Antrag

zur Erhaltung der Spitalskirche

„Heiliger Geist” im Gemeinderat

einbringen. Der Appell an alle im

Gemeinderat vertretenen Parteien

lautet daher: „Unterstützt bitte den

Antrag der Bürgerliste Horst Steiner

auf Erhalt unserer Kirche!“

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2. Bgm-Stv. Walter Thaler

Verkehrsreferent

Tanktourismus den Riegel

vorgeschoben

Der Stadtteil Endach zählt durch

umfangreiche Bautätigkeiten und

dem damit in Verbindung stehenden

massiven Zuzug nicht nur zu einem

der größten Stadtteile, sondern ist

zunehmend durch Verkehr und

Luftverschmutzung belastet. Nicht

zuletzt die Verkehrsbewegungen

aufgrund der Ansiedlung von Großmärkten

und das dort befindliche

Krankenhaus als größter Arbeitgeber

der Stadt mit starken Besucherfrequenzen

tun ihr übriges dazu.

Nun hat sich in den letzten Monaten

und Jahren herauskristallisiert, dass

trotz vorhandener LKW-Großtankstellen

an der Peripherie immer mehr

LKW-Züge zur Betankung den Weg

durch Endach über die Salurnerstraße

in Richtung Stadt suchten und

beim Abfahren auch den Stadtteil

Zell (Umfahrung Schubertstraße)

sowie klarerweise den Verkehrsfluss,

die Straßen und die Umwelt

in Mitleidenschaft zogen. Rund ein

Drittel aller LKW-Fahrten durch die

oben angeführten Bereiche betrafen

Schülerlotsen gesucht

Zum Schutz der Schulkinder vor den Gefahren des Straßenverkehrs

werden – da die Exekutive diese Aufgabe

nicht alleine zu erfüllen vermag – Schülerlotsen gesucht.

Es wird immer schwieriger – nicht zuletzt aufgrund der

vermehrten Berufstätigkeit der Mütter – Freiwillige für

den Schülerlotsendienst zu finden. Zur Zeit sind ca. 25

ehrenamtliche Schülerlotsen im Einsatz (im Schnitt ver-

Verkehrs(schutz)maßnahmen

den „Tanktourismusverkehr“: Auf

Antrag der PARTEIFREIEN ist die

Stadtgemeinde Kufstein an die zuständige

Bezirkshauptmannschaft

herangetreten und wurde von dieser

mit Verordnung vom 12.7.2006 ein

Fahrverbot für LKW über 7,5 t auf

der B 171 sowie der B 175 erlassen.

Die Verordnung trat mit 1. August

2006 in Kraft.

Radweg Hechtsee endlich

„legal“ nutzbar – ein Wunsch der

PARTEIFREIEN wurde erfüllt

Erstmals „legal“ benutzbar war für

die radbegeisterten KufsteinerInnen

im heurigen Sommer der alte Hechtseeweg.

Als Mountainbikestrecke

ausgewiesen und mit einer entsprechenden

Haftpflichtversicherung abgesichert,

konnten Sportbegeisterte

ohne schlechtes Gewissen den Weg

befahren. Unzulänglichkeiten – wie

mir von mehreren Bürgern mitgeteilt

wurde – bestehen aber noch im Bereich

der Querung der Bundesstraße

vom östlichen Gehsteig in Richtung

Gehsteig zur Bahnunterführung

(unübersichtlich, keine ausreichende

Randsteinabsenkung) und

bei der Einmündung des Radweges

am Scheitelpunkt der Strecke direkt

im Kurvenbereich (Sonneck). Nach

gemeinsamer Begehung der Problembereiche

mit Experten des städt.

Bauamtes kündigen sich aber bereits

Lösungsmöglichkeiten an. Von Mitte

September bis Mitte Oktober war

der Weg aufgrund von dringend notwendigen

Sanierungsmaßnahmen

vorübergehend gesperrt.

Lichtpunkte die Leben

retten können

Das im Vorjahr von den PARTEI-

FREIEN initiierte Programm, auf

neuralgischen Schutzwegen Lichtpunkte

(Levelight) in die Fahrbahn

einzulassen (Schillerstraße – Praxmarerstraße,

vor dem Gymnasium),

wurde bereits bei der Budgeterstellung

für das heurige Jahr auch

auf Wunsch der PARTEIFREIEN

wieder mit entsprechenden Mitteln

bestückt. Die PARTEIFREIEN freuen

sich über die neuen Lichtpunkte

bei der Volksschule Stadt und beim

Schutzweg zur Volksschule Sparchen

und über die Tatsache, dass

auch andere Fraktionen hinter dieser,

der Sicherheit dienenden Maßnahme

stehen.

sieht derzeit ein Schülerlotse an einem Tag in der Woche

„Dienst“- jeweils ca. 30 Minuten in der Früh und zu

Mittag). Je mehr Schülerlotsen zur Verfügung stehen,

umso geringer natürlich die Einsätze jedes einzelnen

Schülerlotsen. Wer Interesse an dieser sehr wichtigen

Sache im Dienste der Allgemeinheit hat, setzt sich bitte

mit der Stadtpolizei, Tel. 63222, in Verbindung.

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


GR DI Reinhold Weichselbraun

Schulreferent

Leider hat Kufstein durch den Rücktritt

von Elisabeth Höpflinger eine

sehr erfahrene und hervorragende

Gemeinderätin verloren. Für mich

als ihren Nachfolger wird es sehr

StR Hermann Wurnig

Fraktionsobmann der

SPÖ Kufstein

Die Vorgeschichte

Die Einführung eines Heizkostenzuschusses

war eine Forderung der

SPÖ bei den Budgetverhandlungen

der letzten zwei Jahre. Diese Forderung

wurde stets mit dem Argument

„dafür ist nur das Land zuständig“

abgetan. Die SPÖ-Gemeinderatsfraktion

beantragte in der Gemeinderatssitzung

vom 22.02.2006 aufgrund

des strengen Winters dringlich

die Einführung eines Heizkostenzuschusses

von e 50,-- je Haushalt, für

jene Menschen die ihn am Notwendigsten

brauchen.

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

Neu im

Gemeinderat

schwer sein, diese Lücke aufzufüllen.

Ich möchte aber nicht in die

Fußstapfen anderer steigen, sondern

meine eigene Spuren in Kufsteins

Stadtgeschichte hinterlassen.

Wenn meine 4-jährige Tochter von

ihrer Heimatstadt spricht, dann

spricht sie immer von „MEIN Kufstein“.

Es gibt diesbezüglich schon im

Kindergarten Streit, da auch andere

Kinder auf „IHR“ Kufstein bestehen.

Für mich ist das ganz eindeutig

ein Zeichen, dass die gerade aufwachsende

Generation zu IHREM

Kufstein steht, es liebt und sich hier

Übereinkunft

bei Heizkostenzuschuss!

Die Mehrheit im Stadtrat beschloss, je

Haushalt letztlich nur e 30,-- draufzulegen

und dies ausschließlich einmalig

für den Winter 2005/2006 und

auch nur für jene KufsteinerInnen mit

Ausgleichszulage, die auch in den

Genuss der Brennmittelaktion des

Landes fallen, sowie für Bezieher der

Sozialhilfe.

Für uns Kufsteiner Sozialdemokraten

war dies zu wenig weitreichend, da

es absehbar ist, dass die Heizkosten

auch künftig kaum sinken, sondern

eher neue Rekordhöhen erreichen

werden.

In einem persönlichen Gespräch mit

dem Bürgermeister konnte Übereinkunft

erzielt werden, sodass auf weitere

Anträge unsererseits zu diesem

Thema verzichtet wurde.

Die Übereinkunft

• Ein Heizkostenzuschuss ist eine

soziale Notwendigkeit und wird

wohl fühlt. Aber nicht nur die Kinder

fühlen sich hier wohl, sondern

offensichtlich auch deren Eltern, die

den Kindern ihre Werte vermitteln.

Mir liegt die Jugend, die unsere

Zukunft verkörpert, sehr am Herzen.

Als Schulreferent habe ich die

Möglichkeit, aktiv dazu beizutragen,

dass Kufstein für die nächsten

Generationen eine lebens- und

liebenswerte Stadt bleibt und noch

weitere begeisterte Kufsteiner dazu

gewonnen werden können.

in künftigen Budgets vorgesehen.

• Für KufsteinerInnen mit Ausgleichszulage,

die auch in den

Genuss der Brennmittelaktion

des Landes fallen, sowie für Bezieher

der Sozialhilfe beträgt er

je Haushalt zusätzlich e 30,--.

• Wer aufgrund seines niedrigen

Einkommens Probleme beim

Einkauf von Brennmitteln nachweisen

kann, aber nicht in den

Genuss der Brennmittelaktion

des Landes fällt (wie viele allein

erziehende Mütter, Pensionisten

mit geringem Einkommen, Arbeitslose

und Bezieher von Notstandshilfe),

wird mit e 50,-- je

Haushalt unterstützt.

Die Stadt Kufstein zeigt einmal

mehr soziale Wärme.

P oL I T IK Er


UMWELT NE WS

Umweltnews

Fahr Gemeinsam statt einsam!

Unter diesem Motto stand der in Kufstein schon zum sechsten Mal durchgeführte Autofreie Tag. Auch heuer nutzten wieder

viele Kufsteiner das Angebot, sich rund um die Themen Verkehr, Stadtbus, Radfahren und Umwelt zu informieren. Neben einem

kostenlos zu benutzenden Stadtbus gab es natürlich an diesem Tag auch wieder viele Attraktionen für Jung und Alt.

Die Schüler der Volksschulen konnten dem Bürgermeister die stolze Summe von 7584 gesammelten Grünen Meilen übergeben.

Was ist eine Grüne Meile? Eine Grüne Meile entspricht einem umweltfreundlich (also ohne Auto) zurückgelegten

Schulweg. Für jede so gesammelte Grüne Meile wird dann ein grüner Aufkleber in ein Sammelheft geklebt. Am Ende der

Sammelaktion ist dann leicht ersichtlich, wie viel die Schulen mit ihren Schülern zum Klimaschutz beigetragen haben.

Im Namen der Stadtgemeinde Kufstein möchte ich mich bei Ihnen recht herzlich für die Teilnahme und Ihr aktives Mitwirken

am „Autofreien Tag 2006“ bedanken. Ich hoffe, Sie behalten das Ziel des Autofreien Tages im Hinterkopf und vermeiden kurze

innerstädtische Autofahrten, indem Sie zu Fuß, mit dem Rad oder dem Stadtbus unsere Stadt neu „erfahren“.

StR Hannes Mader (Umweltreferent)

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


Umweltnews

Energiesparen im Verkehr?!

Wenn ich auf das Auto schon nicht verzichten kann, so lassen sich doch

durch ein paar Tipps Energie und Geld dabei sparen.

Beim Stichwort „Energiesparen“ denkt man meist an das

Haus oder die Wohnung und vergisst dabei, dass auf das

Auto im Durchschnitt fast die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs

eines Haushalts entfällt! Umweltbewusstsein

beginnt hier z.B. bereits bei der Wahl eines Grundstückes

oder einer Wohnung, das keine langen Autofahrten zur Arbeit

oder Schule erfordert. Einige der folgenden Vorschläge

werden Ihnen wahrscheinlich bekannt sein, vielleicht

bekommen Sie Lust, den einen oder anderen auszuprobieren!

Zu den beliebtesten Aktivitäten im Urlaub gehört das Reisen.

Beachten Sie bei der Wahl des Verkehrsmittels jedoch,

dass das Auto und das Flugzeug zu den energieintensivsten

Fortbewegungsmitteln gehören.

Durchschnittlicher Energieverbrauch pro Person und 100 km

bei durchschnittlicher Auslastung des Verkehrsmittels:

Flugzeug 7 Liter

Auto 6 Liter

Reisebus 1 Liter

Eisenbahn 0,7 Liter

Überlegen Sie auch im Alltag, ob Sie nicht sehr häufig das

Auto gegen ein öffentliches Verkehrsmittel oder das Fahrrad

tauschen oder zum Beispiel für die Fahrt zur Arbeit

Fahrgemeinschaften bilden können und dabei Lebensqualität

und Komfort gewinnen.

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

Gerade im städtischen Bereich ist man mit öffentlichen

Verkehrsmitteln meist rascher unterwegs als mit dem

Auto. Bedenken Sie auch, dass im Winter oft Schnee abgekehrt

und Eis abgekratzt werden muss, die schlechten

Straßenverhältnisse, die Parkplatzsuche und das ungleich

höhere Unfallrisiko. Und nicht zuletzt sollten Sie auch

die Zeit berücksichtigen, die Ihnen in den öffentlichen

Verkehrsmitteln zur Verfügung steht.

Die Fahrtkosten bei der Verwendung des Autos bestehen

nicht nur aus den Treibstoffkosten. Das Benutzen des

Autos führt zu Abnützung, es fallen Kosten für Wartung

und Reparaturen sowie für Reifen, Schmiermittel etc.

an. Außerdem: je höher die jährliche Kilometerleistung,

desto öfter muss ein neues Auto angeschafft werden. Das

amtliche „Kilometergeld“ in Höhe von e 0,38/km dokumentiert

diese Kosten recht gut.

Ein anderes Argument, das Sie möglicherweise dazu bewegen

könnte, das Auto öfter gegen das Fahrrad zu tauschen:

In der Kaltlaufphase benötigt ein Motor bis zu 40

Liter/100 km und der Verschleiß ist besonders hoch. Erst

nach ungefähr vier Kilometern erreichen Sie die normalen

Verbrauchswerte. Wie wäre es also für kurze Strecken mit

dem Fahrrad oder mit einem Spaziergang?

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UMWELT NE WS


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UMWELT NE WS

Umweltnews

Autokauf

Achten Sie beim Autokauf vor allem auf den Treibstoffverbrauch.

1 Liter weniger Verbrauch bedeutet bei einer Jahresfahrleistung

von 20.000 km immerhin 200 Liter weniger

Treibstoff. Es macht daher einen großen Unterschied, ob

Sie mit einem „3-Liter-Auto“ auskommen oder Ihr Auto

10 Liter und mehr pro 100 km benötigt.

Entscheidungshilfe beim Kauf eines vergleichsweise umweltfreundlichen

Fahrzeuges bietet zum Beispiel die Auto-

Umweltliste des Verkehrsclubs Österreich. Vielleicht stellen

Sie ja fest, dass es gar kein eigenes Auto sein muss. Die

Fixkosten können enorm gesenkt werden, indem man z.B.

„Auto teilt“. Das Fahrzeug wird dann nur bei Bedarf angefordert,

bezahlt wird nach tatsächlich gefahrenen Kilometern

und Leihzeit.

Energiespartipps beim Fahren

und richtige Wartung

Auch die richtige Wartung und Fahrweise können den

Treibstoffverbrauch wesentlich senken, einige Beispiele:

• Prüfen Sie regelmäßig den Luftdruck in den Reifen. 10%

Ersparnis sind durchaus erreichbar.

• Gerade im Sommer sollten Sie nicht randvoll tanken, da

sich der Treibstoff ausdehnt und dadurch überläuft.

• Führen Sie keinen überflüssigen Ballast (z.B. Dachträger)

mit. Als Faustregel gilt: 100 kg Mehrgewicht verbrauchen

1 Liter mehr pro 100 km.

• Fahren Sie im Sommer nicht mit Winterreifen.

• Falsch eingestellte Vergaser und Einspritzpumpen können

den Treibstoffverbrauch um bis zu 20 % erhöhen.

Aber auch defekte Radlager, eine rutschende Kupplung,

eine defekte Lambda-Sonde oder falsches Motoröl führen

dazu, dass mehr Treibstoff verbraucht und Abgase

in die Luft geblasen werden.

• Klimaanlagen sind „Spritfresser“: bis zu 1,8 Liter pro

100 km zusätzlicher Verbrauch durch Klimaanlagen.

Neue Öffnungszeiten beim

Recyclinghof werden

sehr gut angenommen

Seit nunmehr fünf Monaten kann der Recyclinghof von den Kufsteinern

wochentags täglich angefahren werden. Die neuen Öffnungszeiten

werden sehr gut angenommen, Wartezeiten bei der Abgabe

von Sperrmüll bzw. sonstigen Problem- und Wertstoffen gehören der

Vergangenheit an. Für alle, die es noch nicht wissen sollten: Der Recyclinghof

ist von Montag bis Freitag von 13 bis 17 Uhr, am Mittwoch

sogar bis 19 Uhr geöffnet.

Energiesparende Fahrweise

Eine vorausschauende Fahrweise - ohne ständiges Beschleunigen

und Abbremsen - ist nicht nur im Sinne der

Sicherheit günstig, so vermeiden Sie überdies unnötigen

Treibstoffverbrauch und genießen zudem mehr Fahrkomfort.

„Gleiten statt hetzen“ spart bis 3 l/100 km Treibstoff.

Lassen Sie im Winter den Motor nicht im Stand

warmlaufen, dies führt zu erhöhtem Verschleiß und zu

hohem Kraftstoffverbrauch bzw. Schadstoffausstoß. Bei

Fahrtunterbrechungen (länger als 10 Sekunden), wie

Wartepausen an Bahnschranken oder im Stau, sollte der

Motor immer abgestellt werden. Nutzen Sie, wenn immer

möglich, die Motorbremswirkung - dies wirkt sich positiv

auf den Treibstoffverbrauch aus. Treibstoffsparendes

Fahren bedeutet außerdem, immer den höchstmöglichen

Gang und eine niedertourige Fahrweise zu wählen.

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


Umweltnews

40 Kinder als Umweltdetektive im Einsatz

Unter dem Motto „Spiel und Spaß als

Umweltdetektive“ hatten die Stadtwerke

Kufstein und die Stadtgemeinde

heuer bereits zum vierten Mal ein

buntes Programm zum Thema „Abfall-

und Umweltschutz” zusammengestellt.

Rund 40 Kinder zwischen sechs

und elf Jahren waren im Rahmen des

Ferienexpresses mit viel Begeisterung

und Interesse bei der Sache.

Recycling unter die Lupe genommen

Vormittags standen am Gelände

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

des Kufsteiner Recyclinghofes die

Themen Abfall, Wertstoffe und Recycling

im Mittelpunkt. Die kleinen

Umweldetektive bastelten lustige

Schellen aus alten Getränkeverschlüssen

und Korken, übten bei

einem rasanten Mülltrennspiel das

richtige Trennen von Wertstoffen

und verschönerten den Recyclinghof

mit selbst eingesetzten Blumen

aus der Stadtgärtnerei. Nach einer

Mittagspause ging es mit dem „Umweltdetektive-Express“

durch die

Stadt und weiter zur Wertstoffsammelstelle

am Boznerplatz, die von

den Umweltdetektiven genau unter

die Lupe genommen wurde.

Spannende Waldreise

Die nächste Station des Bummelzuges

waren die Theaterhütte und

der Waldspielplatz, wo die Kinder

mit dem Waldpädagogen eine spannende

Waldreise unternahmen. Beim

Trinkwasserreservoir der Stadtwerke

wurden die Kleinen außerdem über

die Bedeutung des kostbaren Gutes

Wasser informiert.

Nach diesem Ausflug in die Naturkunde

kehrten die Umweltdetektive

zum Recyclinghof zurück und stellten

bei einem Umweltquiz das Erlernte

und Erlebte auch theoretisch unter

Beweis. Als Belohnung erhielt jedes

Kind eine Urkunde als Umweltdetekiv

und eine Tasche mit Informationen

für die Eltern. Denn die Kinder sollen

nicht nur spielerisch für Umweltschutz

sesibilisiert werden, sondern

ihre Erfahrungen als eine Art „Multiplikatoren“

auch an ihre Eltern weitergeben.

Bobby Bottle bei den Volksschulen zu Besuch

Vor fünf Jahren feierte er seine Premiere, bis dato hat er

rund 15.000 Volksschülern der 3. und 4. Klassen das richtige

Altglas-Sammeln auf spielerische Art und Weise beigebracht:

Bobby Bottle, der lustige Flaschengeist. Mit einem gut

durchdachten Programm steht eine Unterrichtstunde ganz im

Zeichen von Bobby Bottle und den Umweltdetektiven. Im

Sommer besuchte Bobby Bottle unter dem Motto „Richtiges

Altglas-Sammeln“ auch alle Volksschulen der Stadt. Austria

Glas Recycling will mit diesem Projekt Kindern die Wichtigkeit

des richtigen Altglas-Sammelns verständlich machen und

sie für Abfallvermeidung sensibilisieren. Altglas ist mittlerweile

der wichtigste Rohstoff bei der Herstellung von Glas. Fehlwürfe

können bei der Wiederverwertung sehr großen Schaden

anrichten. In der Folge müsste die Glasindustrie ihren an sich

sehr hohen Anteil an Altglas reduzieren, was wiederum ökologisch

und ökonomisch nicht wünschenswert ist.

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gEBUr T S TagE

Wir gratulieren herzlichst zur Vollendung...

des 90. Lebensjahres

Maria Luise Eggert 25.6.

Gustav Kollaczia 27.7.

Hilda Kaufmann 7.8.

Josef Schneider 10.9.

Dr. DI Lothar Schwarz 25.9.

Filomena Mühlberger 11.10.

des 91. Lebensjahres

Margarethe Fritz 1.6.

Luise Pekar 17.6.

Dr. Franz Schenk 17.6.

Johanna Rammer 26.6.

Mathilde Vinatzer 2.7.

Franz Unterhuber 2.7.

Anna Druckmüller 23.7.

Stefanie Demetz 14.8.

Anna Sixt 15.8.

Josef Todeschini 19.8.

Johanna Fischer 29.8.

Dr. Herbert Kuntscher 19.9.

Frieda Viertler 18.10.

des 92. Lebensjahres:

Hilde Massinger 2.6.

Paula Prosser 15.6.

Josef Stacheder 6.9.

Felicitas Ring 14.10.

Andreas Mayer 31.10.

des 93. Lebensjahres:

Paul Aschenbrenner 7.6.

Paula Mörtinger 20.8.

Josefa Schlarbaum 22.9.

Isabella Leitner 29.9.

des 94. Lebensjahres:

Elisabeth Rupprechter 30.7.

Magdalena Echter 2.9.

Dr. Johann Messner 29.9.

Margarethe Kabiersch 27.10.

des 95. Lebensjahres:

Maria Pöll 18.6.

Hildegard Strauss 30.8.

Johanna Anker 4.9.

des 96. Lebensjahres:

Margreth Mairhofer 2.8.

Maria Erlacher 23.8.

des 97. Lebensjahres:

Albert Hupf 20.10.

des 98. Lebensjahres:

Irmgard Dalpiaz 7.10.

Quiz für KufsteinKenner

Auf welchem Gebäude befindet sich dieses Gemälde?

Wer uns die richtige Antwort schreibt, nimmt an der Verlosung von zwei

Abo-Karten für das städtische Kulturprogramm 2006/2007 teil. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss: Donnerstag, 2. November 2006

Kennwort: „Quiz für Kufsteinkenner“

Ihre Lösung schicken Sie an: Stadtamt Kufstein, Pressestelle,

Unterer Stadtplatz 22, 6330 Kufstein (e-Mail: sommeregger@stadt.kufstein.at)

Die beiden Gewinner des letzten Quizes für Kufsteinkenner

(richtige Antwort: Friedhof Stadt):

Annemarie Leitner, Kaiserbergstraße 19, Kufstein

Franz Gspandl, Einfangstraße 1, Kufstein

Vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Anschrift anzugeben!

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Stadtamt Kufstein, Rathaus, 6330 Kufstein, Redaktion: Pressedienst des Stadtamtes Kufstein, Mag. Anton

Sommeregger, Rathaus, 6330 Kufstein, Beteiligung: zu 100 Prozent im Eigentum des Stadtamtes Kufstein, Blattlinie: Information amtlichen und allgemeinen Charakters,

Fotonachweis: Stadtarchiv Kufstein bzw. laut Benennung, Herstellung und Druck: DruckCenter Kufstein, Print & More Petra Brünker GmbH, Tel. 65950

Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at


Informationen aus erster Hand (Bürgerinfo): www.stadt.kufstein.at

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a NzEI gE


WELTSPARTAGE

27. 10. - 31. 10.

In einigen Tagen

ist es wieder soweit ...

... die Weltsparwoche steht ins Haus

und natürlich erwarten wir Sie

wieder mit vielen kleinen

Überraschungen.

Verkosten, naschen und genießen

heißt es wieder am

Dienstag, den 31. Oktober 2006!

Für die Kinder gestalten wir am

Montag, den 30. Oktober 2006,

einen bunten Nachmittag mit

Zauberei und vielem mehr!

Schöne Grüße aus der

Raiffeisenbank Kufstein und bis bald!

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