Partner der Kunden - Midrange Magazin

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Partner der Kunden - Midrange Magazin

EDITORIALThomas SeiboldRedaktionMIDRANGE MAGAZINthomas.seibold michael.wirt @ @midrange.deFoto: Beth Hommel, FOTOLIALecker!Kürzlich war in unserer Redaktion ein seltenes Phänomen zu Gast:Beim Lesen einer Presseinformation lief uns das Wasser im Mundezusammen … Für Kollegen in Food-Ressorts gehört das appetitanregendeSortieren des Posteingangs vermutlich zum Tagesgeschäft,einem IT-Journalisten sind derlei „geschmackvolle“ News aber eherfremd. Die betreffende Meldung bezog sich auf ein neues Release inSachen Service Level Monitoring, Absender war ein Software-Anbieternamens app.strudl. Sehen Sie, jetzt verstehen Sie bestimmt, was ichmeine … So mancher Anbieter hatte bei der Wahl seines Markennamensein assoziativ glücklichesHändchen. Die inzwischenmütterlicherseits inKrakau beheimatete ERP-Software Semiramis löst beimir immer noch Garten- undWachstumsträume aus,Û Can do? Wer das Projektmanagement aus demEffeff beherrscht, kann jetzt Champion werden (Seite16) Û Selbsthilfe: Was tun, wenn Projekte taumeln?(Seite 26) Û Minimal? War gestern. So gehtSystemmanagement heute (Seite 30 ff.) Û Modern:Space for Business & Life in Wesendorf (Seite 48)weil sie mich an einen ähnlichlautenden Pflanzendünger und damit an grüne Daumen erinnert.Kaum zu toppen ist aber die Namenswahl des Bielefelder SAP-Partnersitelligence: Was man von ihm erwarten soll und kann, bedarf keinerzusätzlichen Slogans mehr. Ja – auch das Thema Cloud Computingweckt Assoziationen. Witzelte man in den Siebzigern und Achtzigernnoch über Strom, der aus der Steckdose kommt, stellt sich 30 Jahrespäter eine ganz andere Frage: „Wozu Hardware? Bei uns kommt dieIT aus der Cloud…“. Wie aber kommt sie da rein, wie sicher hinaus?Und wo bleiben die ‚Kistenschieber’? Für wen ist CC die märchenhafteLösung sämtlicher IT-Probleme und wer legt sie besser unter demThema „Luftschlösser“ ab? Anregungen, Antworten und natürlich auchAssoziationen finden Sie in diesem Heft.Wir haben uns bei oxaionabsolut wiedergefunden,konnten zu 98 Prozent imStandard bleiben undreduzierten damit dieEinführungszeit enorm.///// Thomas WesthauserIT-Leiter, Franz Eisele und Söhne GmbH & Co. KG,Sigmaringen26.–28. Oktober 2010Messe StuttgartHalle 5, Stand D31Herzlichst, Ihr Thomas Seiboldinfo@oxaion.de I www.oxaion.de10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN3


inhaltFoto: Irina Hesselink, www.fotogentle.deOliver Schallhorn, Geschäftsführer FRITZ & MACZIOL:„Man kann sich eigene Themen bauen; es ist aber einfacher,dem Kunden zuzuhören, womit er sich beschäftigt.Wenn man daraus Angebote generieren kann, überlebtman.“ Û Seite 12BusinessProcess-/ProjektmanagementEs war ein langer Weg: Mehr als zehn Jahre hat es gedauert,bis BPM dahin gekommen ist, wo es heute steht.Mittlerweile hat sich BPM als universelle Plattform für dieOptimierung von Geschäftsprozessen etabliert, aber aufdiesem Weg hat es sich auch selbst verändert.Û Seite 18Systemmanagementleicht gemachtEs gab einmal eine Zeit, in der waren gerade einmal eineHandvoll Computer über ein einziges BNC-Kabel miteinanderverbunden. In der Mitte dieses Netzwerks standhäufig ein Server und der Administrator kannte jeden PC,jeden Benutzer und jede Konfiguration auswendig. Dieseidyllischen Inseln des Minimalismus existieren (leider)nicht mehr. Û Seite 30ÛMesse aktuellSeite 14MIDRANGE AKTUELLNews & Ticker 6Business-Process-Management dankMitarbeiter-Know-how 7Köpfe 8Ganzheitliche Sichten 10Kommentar zur Frage des MonatsPartner der Kunden 12FRITZ & MACZIOL – Zukunftschance Cloud ComputingCRM-expo 2010 14Intelligente Kundenbeziehungen für mehr ErfolgZukunft Personal 2010 15Globale PersonalstrategienPraxiswissen gefragt 16Deutsche Meisterschaft im ProjektmanagementBusiness Process-/ProjektmanagementAkzeptanzmanagement 18Nützliches Projektmanagement oder InvestitionsruineJenseits von Agilität 21Die Zukunft von BPMOptimierungsbedarf 22Anforderungsmanagement klassisch und professionellInnovative Synthese 23Der Weg zur KrisenvermeidungTransparent und miteinander 24Projektmanagement aus der CloudHilfe zur Selbsthilfe 26Schulung und Coaching im ProjektmanagementViel Licht statt Schatten 28Griesser lichtet Prozess-Dickicht mit Inspire TechnologiesSySTEM MANAGEMENT leicht gemachtMinimalismus ade 30Aktuelle Entwicklungen im Bereich System-ManagementFree Monitoring 32Systemmanagement-Framework unter OpenSource-LizenzTECHNIK & INTEGRATIONMit RPG zurück in die Zukunft? 34IBM Open Access/Profound Logic UISQL-Abfragen 37SQL-Analyse mit Visual Explain V6R1, Teil 1Skalare Funktionen 40Datums- und Zeitwerte aufbereiten4MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Oktober 2010MARKTÜBERSICHTMit Sicherheit guter Service 44Avira steuert Kundensupport mit CRM-Lösung von ConSolAnbieterübersicht 45Auf ERP folgt CRM 47B&R punktete bei Zimm in VorarlbergDatenmanagement 48Modernes CRMSERVICEAutoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49Glosse, Vorschau, Impressum 50CRM-LösungenIn unserer Marktübersicht stellen wir die Anbieter vonLösungen für das Kunden beziehungs manage ment vor.Aktuelle Anwenderberichte drehen sich rund um dasThema CRM. Û Seite 44MIDRANGE ONLINEMidrange Jobbörseist die Stellenbörse für Unternehmen und IT-Professionals,die personelle Verstärkung suchen.Ûwww.midrange-jobs.deMidrangeEventAuf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.Ûwww.midrange-event.deFrage des MonatsIn der Frage des Monats erfassen wir aktuelleTrends und Strömungen des IT-Marktes.Ûwww.midrange.deStrategischeSicherheit aufObjektebene.Die Datensicherheit von Unternehmen wird immer häufiger von innen bedroht.Und auch die Bedrohungen von außen werden immer raffinierter. Wie schönwäre es, wenn es eine Möglichkeit gäbe, sich gegen beides zu schützen…Es gibt diese Möglichkeit. StandGuard ist eine Sicherheitslösung für dieiSeries in Echtzeit. Sie ermöglicht Ihnen, schnell und einfach eine fein skalierteSicherheitspolitik in einem Netzwerk multipler Systeme einzurichten.• Schützt intern und extern• Dienste sicherstellen• Störungsfreier Übergang• Sicherheit über allesTesten Sie StandGuard Network Security 30 Tage kostenlos.Unverbindlicher Download unter www.bytware.com/sg-mmKontakt: Bytware EuropeTelefon +1–775–851–2900 • E-Mail info@bytware.com • www.bytware.com© 2010 Bytware. All Rights Reserved.SGNS Hand Midrange Magazin Half German.indd 19/10/10 11:15:22 PM10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN5


MIDRANGE AKTUELLTICKERASNA hat zwei neue Partner in DeutschlandÛ Die Firmen Pohl Softwear GmbH,Würzburg, und Fetzer GmbH, Bad Boll,waren lange Zeit zufriedene Kunden vonASNA International. Um neue Produktezu entwickeln und bestehende AS/400-Anwendungen funktionell zu erweitern,setzten sie die Entwicklungswerkzeugevon ASNA International ein. Dadurcherschlossen sich beiden Unternehmenneue Kundenkreise, die, ebenso wie ihreHand in Hand: Allied Telesis und IBMÛ Allied Telesis hat eine Vereinbarungmit IBM unterzeichnet, die künftig denweltweiten Support sowie die Wartungvon Allied Telesis Netzwerken in neueBahnen lenkt. Kunden von Allied Telesisprofitieren im Rahmen der Kooperationab sofort zusätzlich vom erstklassigenund schnellen Rund-um-die-Uhr-Supportdurch IBM. Dabei stehen die kompetentenService-Mitarbeiter von IBM nichtnur telefonisch zur Verfügung, sondernlösen dringende Probleme auch direktvor Ort. Die Vereinbarung umfasst dieSAP-Ticker +++ SAP-Ticker +++ SAP-Ticker +++ SAP-Ticker +++Û aconso ist zertifizierter SAP-Partner.Es ist offiziell – die aconso AG darfsich von nun an „Independent SAP SoftwareVendor with Certified Integration“nennen und ist damit zertifizierter SAP-Software-Partner. Dieser Status ist einBeweis dafür, dass die aconso DigitalePersonalakte allen strengen technischenAnforderungen des ERP-Marktführersgenügt und damit vollintegriert ist in SAP.www.aconso.com Û ALPHA BusinessSolutions AG wird Business ByDesign-Reseller. Bereits seit Anfang 2008 begleitetdie ALPHA Business Solutions alsEarly Partner die Markteinführung vonSAP Business ByDesign und wird nunim Rahmen des SAP Business ByDesignPartner Programms die On-Demand-Lösungkünftig eigenständig vermarkten,bestehenden Kunden, von dem verbessertenund erweiterten Angebot profitierenkonnten. Aufgrund ihrer jahrelangenpositiven Erfahrungen und der hervorragendenZusammenarbeit mit ASNAInternational sind Pohl Softwear und Fa.Fetzer nun eine Partnerschaft mit ASNAInternational eingegangen.www.asnaintl.comkomplette Produktpalette von AlliedTele sis und schließt auch Next-Generation-Lösungenmit ein.www.alliedtelesis.comvertreiben und einführen sowie zusätzlicheServices anbieten. Zu diesen Zusatzleistungenzählen Beratung, ChangeManagement oder Datenmigration.www.abs-ag.de Û Karwendel führterfolgreich SAP-Branchenlösung vonrealtime ein. Der Frischkäse-SpezialistKarwendel mit Sitz in Buchloe im Allgäuhat mit dem SAP-Partner realtime AG dieBranchenlösung smartfood auf Basis vonSAP ERP 6.0 komplett eingeführt. Nachnur 15 Monaten Projektlaufzeit wurdenim Juli 2010 die beiden Standorte Buchloe(Deutschland) und Reutte (Österreich)erfolgreich produktiv gesetzt. DieImplementierung umfasst die operativenBereiche Finanzen, Controlling, Einkauf,Lager, Logistik, Produktion und Vertrieb.www.realtimegroup.deSimonmcconico, iStockphoto.comÛ GFOS rollt Patenschaftsprogrammmit Realschulen aus.Nachdem das erste Patenjahr erfolgreichzu Ende gegangen ist, hatsich die GFOS mbH entschlossen,weitere Realschulen der Stadt zuPatenschulen zu machen. „Im Verlaufdes Projektes hat sich gezeigt,wie die Schüler auf diesem Weg erkennen,wie wichtig es ist, sich frühzeitigüber den zukünftigen beruflichenWeg Gedanken zu machen“,erklärt Claudia Reinhard, Personalreferentinder GFOS mbH, Essen.www.gfos.com Û Air France-KLMoptimiert Reservierungssystemmit Progress. Progress Softwarehat mit der Air France-KLM Groupeinen neuen Kunden aus der Reisebranchegewonnen. Die Fluggesellschaftsorgt mit der SOA-Management-PlattformProgress Actionalfür mehr Transparenz und höchsteVerfügbarkeit ihres Online-Reservierungssystems.www.progress.comÛ Spanischer Folienherstellerführt abas ein. Die in Fuenlabradabei Madrid ansässige CovinilS. A. stellt Folien für unterschiedlicheVerpackungsanwendungenher. Das spanische Unternehmenhat sich für die ERP-Software abas-ERP entschieden, um das erwarteteWachstum zu unterstützen. Implementierungspartnervor Ort ist ABASBusiness Solutions Ibérica S. L. Beider ERP-Auswahl war u. a. das weitreichendeBranchen-Know-how derERP-Spezialisten ausschlaggebend.www.abas.de Û Radware vonOracle ausgezeichnet. Radwarewurde für die Version 2.11 seinesAppDirectors von Oracle ausgezeichnet.Das Zertifikat „Oracle ValidatedIntegration“ bestätigt Radwaredie Kompatibilität mit People-Soft Enterprise 9.1 von Oracle.www.radware.comwww.midrange.de6MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Business-Process-Managementdank Mitarbeiter-Know-howUm verborgene Potenziale zu nutzen und sich so einen entscheidenden Wettbewerbsvorteilzu verschaffen, setzen Unternehmen vermehrt auf BPM-Lösungen. Dabei führt dierichtige Umsetzung von Prozessoptimierungs-Tools häufig zu Komplikationen, weil diesefast ausschließlich durch den IT-Bereich des jeweiligen Unternehmens erfolgt.Der Bremer Softwarespezialist We4IThat mit ProcessFlow eine Anwendungentwickelt, die keinerlei Programmierkenntnissebenötigt und direktbeim Endanwender ansetzt. Mithilfedieser Software kann jeder Mitarbeiterselbst Prozesse modellieren und mit seinemunternehmensinternen Know-howzur Automatisierung von Geschäftsabläufenbeitragen. Workflows könnensowohl unter Lotus Notes als auch imWeb-Browser genutzt werden. Dabeieignet sich ProcessFlow allerdings nichtnur für den internen Unternehmenseinsatz,sondern umfasst die gesamten Prozessabläufeinklusive Einbindung vonZulieferern und Dienstleistern.Die Software besteht aus demProcess Modeler und der ProcessEngine.Der ProcessModeler stellt dabeidie visuelle Modellierungskomponentedes Produktpakets dar. Mithilfe diesesRZ_IT&B10_Anz_MidMagazin10|10_210x132_Doppelt:Layout 1 25.08.10 21:57 Seite 1Tools designen Mitarbeiter aus den entsprechendenFachbereichen Prozesseund optimieren Unternehmensabläufe.Die ProcessEngine ermöglicht dann dietechnische Implementierung modellierterProzesse sowie deren Integration indie Arbeitsweisen des jeweiligen Unternehmens.óWe4IT GmbH, Bremenwww.we4it.comDOPPELTSPITZEWeil IT & Business und DMS EXPO gleichzeitig in Stuttgart stattfinden.Weil sich beide Messen fachlich hervorragend ergänzen. Weil zusätzlichzu allen wichtigen betriebswirtschaftlichen IT-Themen wie ERP,BPM, BI, CRM, MES, Sicherheit und Infrastruktur jetzt auch die ganzeBandbreite an Softwarelösungen für den nahtlosen Informationsflussin Unternehmen von der E-Mail-Archivierung bis zur Dokumentationgezeigt wird. Weil IT im Herbst Stuttgart heißt.IT FÜR DEN MITTELSTANDwww.itandbusiness.de26. – 28.10.2010 | MESSE STUTTGART10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN7


MIDRANGE AKTUELLKöpfeSoziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und StudiVZ sind aktuell noch dem Privatlebenvorbehalten und für die Job- und Arbeitgebersuche wenig relevant. 63 Prozent der von Kienbaumfür diese Studie befragten 1.155 Studenten, Absolventen und Young Professionalsbewerten den Auftritt von Unternehmen auf privaten Social Networks als negativ. www.kienbaum.deSilvia SousaAccountManagerinAagon ConsultingGerhard PohlNiederlassungsleiterHauptsitzTrivadisLukas HostettlerManaging DirectorReadSoftZum 1. September kam Silvia Sousa alsneue Account Managerin zu Aagon Consulting.In ihrer neuen Position zeichnetdie Vertriebsexpertin für den strategischenAufbau neuer Kundenbeziehungenin der Region Bayern verantwortlich.Silvia Sousa verfügt über langjährigeVertriebserfahrung: Sie war mehrereJahre als Key Account Managerin beider Bechtle AG tätig. Davor arbeitete dieSpezialistin für Kundenbeziehungen alsAccount Managerin bei der dänischenZOOMIO GmbH.www.aagon.comNeu im Team bei der Technogroup istHenning Wegbünder. Er nahm seine Tätigkeitals Bereichsleiter Technik Nordam 1. Juli auf und ist im Büro der NiederlassungHamburg tätig. In seinenüber acht Jahren bei Hitachi Data Systemsbekleidete er die Positionen alsManager Global Services und Customer& Systems Engineering Manager. VorHDS waren seine beruflichen StationenComparex und BASF, wo er jeweils alsTechniker für IBM-kompatible EDV-Geräteverantwortlich war.www.technogroup.comHenningWegbünderBereichsleiterTechnik NordTechnogroupGerhard Pohl, welcher bereits seit dem1. Mai bei Trivadis tätig ist, hat nach einerÜbergangszeit nun seit dem 1. Augustals neuer Niederlassungsleiter dieVerantwortung für den deutschen Hauptsitzin Stuttgart übernommen. In seinerneuen Funktion wird Pohl den Fokus aufdie Verstärkung der Vertriebskompetenzsowie den weiteren Ausbau der Niederlassunglegen. Gerhard Pohl (Jahrgang1965) kann auf eine über 25-jährige Karrierein der IT-Branche zurückblicken.www.trivadis.comSVA-BizSphere hat Jochen Moll zum1. Juli zum neuen Vorsitzenden desVorstands ernannt. Jochen Moll verfügtüber mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitendenPositionen in der IT. Bei IBM warder 43-jährige unter anderem als VicePresident für die Business Partner OrganizationCentral Region und für die SoftwareGroup Central Region Europe tätig.Bei EMC verantwortete Jochen Moll dasDeutschland-Geschäft und entwickeltedarüber hinaus als Vice President fürStrategische Allianzen das Geschäft mitSystemintegratoren.www.bizsphere.comJochen MollVorstandsvorsitzenderSVA-BizSphereLukas Hostettler (38) hat zum 1. Augustdie Position des Managing Directors beiReadSoft in der Schweiz übernommen.ReadSoft stellt damit das Business inder Schweiz erstmals eigenständig auf.Lukas Hostettler bringt Management-Erfahrungen aus international tätigenUnternehmen mit. Der diplomierteWirtschaftsinformatiker war bei InternationalBusiness IBS unter anderemals Managing Director der IBS SwitzerlandAG und der International BusinessSystems (IBS) GmbH in Deutschlandtätig.www.readsoft.deDie Seeburger AG gibt die Ernennungvon Rohit Khanna zum Executive VicePresident of Global Strategy and CorporateDevelopment bekannt. Khannabringt langjährige Erfahrung im B2B- undApplikationsintegrations-Umfeld mit. Vorseinem Eintritt zeichnete Rohit Khannaals Senior Vice President von Axway fürdie Bereiche Consulting und ProfessionalServices in Nord- und Südamerika,Großbritannien, Afrika und Südafrikaverantwortlich.www.seeburger.deRohit KhannaExecutive VicePresident ofGlobal Strategyand CorporateDevelopmentSeeburger8MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


workshopskalenderfimox ErlebnistagK+H Software lädt alle Interessierten zu einerLive-Präsentation der fimox Finanzbuchhaltung,Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnungund Finance Intelligence in das IBMPartnership Solution Center in Münchenein. Erfahren Sie, wie Sie Ihre betriebswirtschaftlichenAbläufe durch den Einsatz vonprozessorientierter Rechnungswesen-Softwareoptimieren können. Diskutiert werdenaktuelle Themen wie die Liquiditätsplanung,das Mandanten-übergreifende Berichtswesenoder die umfangreichen Controlling-Funktionalitäten in fimox.Anschließend lädt die K+H alle Teilnehmerauf die Jubiläums-Wiesn 2010 ein. Die Plätzefür den fimox Erlebnistag sind begrenzt!www.kh-software.de/fimoxErlebnistagMIDRANGE ACADEMYIBM i V7Hinter dieser kryptischen Bezeichnung verbirgtsich das neue IBM Betriebssystem,welches früher OS/400 hieß. Wer also ineine neue „IBM Power System i“ investierenwird oder bereits über so einen neuenServer verfügt oder überlegt, ob er auf V7umsteigen soll, sollte sich schlau machen,was V7 bringt und wie es geht. Am 12. 10.in München und am 13. 10. in Köln findetdeshalb im Rahmen der MIDRANGE ACADE-MY der Workshop „V7 – Was gibt’s Neues?“statt: Upgrade auf V7R1, neue Systemadministration,DB2 UDB für System i und SQL,IBM WebQuery, System i Access, Programmierung(ILE, neue und geänderte Befehle,Werkzeuge, Umgebung).Grafische Clients für RPG-ProgrammeEbenfalls im Rahmen der MIDRANGE ACA-DEMY wird ein Workshop angeboten, beidem es um die neuen Möglichkeiten dergrafischen Client-Programmierung geht. Vordem Hintergrund, dass die Fangemeinde deralthergebrachten zeichenorientierten Oberflächenrasant abnimmt, hat IBM mit OpenAccess eine offene Schnittstelle für die GUIsierungvon (Alt-)Anwendungen geschaffen.Der Workshop zeigt u. a. die Nutzung dieserSchnittstelle. Zusätzlich geht es um neueSoftwarearchitekturen, wie die Erstellungund Anwendung von Web-Services sowie dieEntwicklung von MVC-Strukturen. Außerdemerfahren die Teilnehmer, wie die weitverbreitetenStandardwerkzeuge PHP und AdobeFlex bei der Entwicklung grafischer Clientsfür RPG-Programme erfolgreich eingesetztwerden.Event Termin, Ort VeranstalterIBS:forum Transparente Prozesse 1. 10.HannoverRDP vor dem CampRPG-Camp: ILE RPG4. 10. Oberstdorf5. 10. – 7. 10.Reduzierung der Durchlaufzeiten 5. 10.StuttgartHRworks – das richtige Rezept! 5. 10.FrankfurtSynergy 2010 Berlin 6. 10. – 7. 10.BerlinTech Forum „Industrial Ethernet“ 6. 10.StuttgartPraxisforum HCM 2010 6. 10.BielefeldWS Entwicklung Notfallkonzeptim System i Umfeld7. 10.LimburgCL-Programmierung 13. 10. – 15. 10.BremenSAP Mittelstandsfrühstückbei SOFT-CONSULT13. 10.LangenauStorage, Virtualisierung, Security 26. 10. – 27. 10.FrankfurtIBS:forum Rückverfolgbarkeit 26. 10.NördlingenBest-Practice MES –Produktivität in Deutschland28. 10.StuttgartMehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deOktoberIBS AGwww.ibs-ag.deITP VERLAGwww.midrange-academy.comMPDV Campuswww.mpdvcampus.deHRworks GmbHwww.hrworks.deCitrix Systemswww.citrix.comITP VERLAG LANlinewww.lanline-events.deaconso AGwww.aconso.comCOMMON Deutschland e.V.www.common-d.deEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comSOFT-CONSULT Häge GmbHwww.soft-consult.netAngel Business CommunicationsIBS AGwww.ibs-ag.deMPDV Mikrolab GmbHwww.mpdv.de- CL Programmierung- IBM Web Query für Power i- SQL Tuning der Abfragen- Einführung in die Arbeit mit RPGWeitere Themen und Lernvideosauf unserer Homepage!www.midrange-academy.com10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN9


MIDRANGE AKTUELLFRAGE DES MONATSDie Qualität und OrganisationIhrer Geschäftsprozessebestimmt maßgeblich IhrenUnternehmenserfolg.?DIE frageSetzen Sie zur SicherungIhrer Prozesse eine spezielldafür entwickelte Workflow-Applikation ein?DAS ergebnis48 % nein1.029 Teilnehmerhaben abgestimmt52 % jaGanzheitliche SichtenDie Frage des Monats hat es gezeigt:52 Prozent setzen heute Workflow-Applikationen ein, um die Qualität undEffizienz ihrer Geschäftsprozesse zu sichern.Dieses Ergebnis bedeutet jedochauch, dass viele Firmen die NutzenpotenzialeIT-basierter Prozesssteuerungnoch nicht ausschöpfen.Was ist nun aber der tatsächlicheMehrwert einer Workflow-Applikation?Grundsätzlich ist der Einsatz solcherLösungen stets im Zusammenhang mitder Abbildung von Prozessen zu sehen.Es geht darum, mehr oder wenigerstandardisierte Abläufe IT-basiert zusteuern und zu überwachen. Diskutiertman über Sinn und Zweck von Workflowstellt sich dabei immer wieder dar,dass dieses Thema der beruflichen Erfahrungsweltentgegensteht. Organisationensind in Abteilungen, Funktionenund Verantwortlichkeiten aufgeteilt. Esentspricht der täglichen Wahrnehmungvieler, mehr in Funktionen und Aufgabenzu denken, als Prozesse „end toend“ zu betrachten. Hier liegt die Chanceguter Workflow-Tools – aber auchdas Risiko bei deren Einführung.Viele Ansätze decken nur abteilungsinterneAbläufe ab. Aus dem „endto end“-Prozess Beschaffungsmanagementwird dann beispielsweise schnellein automatisierter Prozess zur Lieferantenbewertung,zur Ausschreibungund Eingangsrechnungs-Verarbeitungoder noch extremer: ein Prozess „Bestellgenehmigungeinholen“. Nicht,dass einer der genannten Ansätze oderAbläufe falsch wäre. Es macht durchausSinn, jeden davon zu automatisieren.Das potenzielle Dilemma liegt eher inder Erwartungshaltung. Setzt ein Unternehmeneine Workflow-Lösung ein,um interne Anträge etwa kostenstellen-oder abteilungsbasierend einzuholenund dies zu dokumentieren, so kannder Erfolg durchaus qualitativer Natursein. Im Sinne von Compliance kannund sollte ein Vorgang sicherlich dokumentiertwerden. Eine große Steigerungder Wertschöpfung wird dadurch für dasUnternehmen aber höchstens im Ausnahmefallmöglich sein. Erst wenn Prozesseganzheitlich gesehen und geführtwerden, lassen sich Einsparungen in Bezugauf Kosten und Durchlaufzeiten erzielenund Verbesserungen entlang derWertschöpfung erreichen. Nichts destotrotz ist es sinnvoll und notwendig, mitkleinen (aber wertschöpfenden) Prozessenzu beginnen. Dabei sollte man beimErwerb einer Workflow-Software auchan die Zukunft denken und eine Lösungwählen, die es erlaubt, „end to end“-Prozesseabzubilden. Hier liegt der wahreMehrwert.ó10MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Christoph BiselBusiness PartnerManagement &Business DevelopmentInternational Soreco AGcbisel@soreco.chSoreco AGGegründet im Jahr 1988, entwickelt und vermarktetdie Soreco AG, mit Hauptsitz in Schwerzenbach beiZürich, zukunftsgerichtete und branchenunabhängigeStandard- und Business Process Management-Software für den mittleren und oberen KMU- sowieGroßfirmenbereich sowie für die öffentlicheVerwaltung. Die Zusammenarbeit mit Partnern imLösungs‐, Dienstleistungs- und Technologiebereichin Deutschland, Österreich und der Schweiz garantiertindividuell zugeschnittene Lösungen aus einerHand. Mit 130 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnenbetreuen Soreco und die Soreco Partner (rund 300Mitarbeitende) derzeit über 3.000 Unternehmenaus den unterschiedlichsten Branchen, davon 30Prozent der Top 500 Schweizer Unternehmen. Dieinternationalen Niederlassungen der Soreco InternationalAG, Zug, haben ihren Sitz in Hamburg,München und Wien.Unsere aktuelle Frage des Monats:Auch eine problemlos funktionierende IT mussgewartet werden und im Falle eines Falles istschnelle Hilfe vonnöten.Sind Ihnen die Service Level Agreement(SLA)-Angebote der Hersteller individuellgenug anpassbar?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:Û redaktion@midrange.dewww.soreco.chwww.midrange.deDer schnellsteWeg zurIT-Sicherheitit·sa Nürnberg,19.-21.Okt.20103 Tage Antwortenund Lösungen20 Kongresse, Tagungen, Workshops, Seminare300 Aussteller mit Lösungen zu Informations-Sicherheit, Datenschutz, Hardware-Sicherung undSecurity-AwarenessNon-Stop-Vortragsprogramm auf 3 großen Forenmit 170 Kurzreferaten, Podiumsdiskussionen,Live-Demos und Best-Practice-BeiträgenNürnberg,19.-21.Okt. 2010Jetzt informieren undNewsletter anfordernwww.it-sa.deVeranstalter: SecuMedia Verlags-GmbHPostfach 12 34, D -55205 Ingelheim,10/2010 Telefon · +49 MIDRANGE 6725 9304-0, MAGAZIN Fax +49 6725 599411


MIDRANGE AKTUELLFRITZ & MACZIOL – Zukunftschance Cloud ComputingPartner der KundenDie Krise aus 2009 hallt noch in vielen Unternehmen nach und neben reinen Kostenentscheidungenist Vertrauen ein wichtiger Wert, wenn es darum geht, IT-Entscheidungenin die richtigen Hände zu legen. Oliver Schallhorn, Geschäftsführer von FuM, kennt dieSorgen und Nöte seiner Kunden und richtet das Unternehmen entsprechend darauf aus.Thomas Seibold: Herr Schallhorn, wiezufrieden sind Sie mit dem bisherigenGeschäftsverlauf in diesem Jahr?Oliver Schallhorn: Wenn wir das ersteHalbjahr Revue passieren lassen, sosehen wir hier bereits ein Umsatzwachstumum gut 25 Prozent im Vergleich zumVorjahr, wenngleich 2009 zwar ein ordentlichesaber sicherlich kein Rekordjahrwar. Vom Ergebnis her verbuchenwir in unserer Unternehmensgruppe imVergleich bislang ein Drittel mehr. Da wirschon immer eine sehr innovationsfreudigeFirma sind, investieren wir ständigin neue Ideen undMitarbeiter, diewir so am Anfangeines Jahres nichtalle geplant haben.Dafür haben wirbereits im erstenHalbjahr rund zweiMillionen Euroüber die Planunghinaus ausgegeben. Das ist wichtig undrichtig, um Themen weiterzubringen,die uns und unseren Kunden in Zukunfthelfen werden. Wir haben sehr früh dieWeichen für die Weiterentwicklung unseresGeschäftsmodells gestellt: Es warfür uns in den letzten Jahren wichtig, dieWertschöpfung weiter vom Produktgeschäftin das Dienstleistungs- und eigeneSoftwarebusiness zu verlagern, ohneErsteres zu vernachlässigen. Dazu warGeld, viel Atem und – zugegeben – aucheine Portion Glück erforderlich, wennes darum ging, auf die richtigen The-„ Ein Lösungshaus wie wirsteht heute vor der Aufgabe,dem Mittelstand Begründungenzu liefern, warum etwasgemacht werden sollte.“Oliver Schallhornmen und Menschen zu setzen. Beispieledafür sind unsere aufgebauten BI-, ManagedServices‐ oder SAP-Lösungsbereiche,mit denen wir unser Dienstleistungs-und Softwaregeschäft nachhaltiggestärkt haben.Thomas Seibold: Vor welchen IT-technischenProblemen und Fragen stehenmittelständische Unternehmen?Oliver Schallhorn: Hier muss man differenzieren.Das Jahr 2009 hat auch imMittelstand viel geändert, vor allem imVerhalten der Entscheider. Im Hauptpunktdes Interesses steht heute zunächst,welche Kostensich einsparenlassen bzw. die Frage:„Was verbessertdie Effektivität?“Der kurzfristige Returnon Investmentsteht im Vordergrund.Ein SystemundLösungshauswie wir steht heute viel mehr als frühervor der Aufgabe, dem Mittelstand Begründungenzu liefern, warum etwasgemacht werden sollte und vor allenDingen, die für den Kunden richtigenThemen zu beherrschen. Die entscheidendeFrage ist, was es dem Kundenwirklich bringt. Und darauf versuchen wirdie richtigen Antworten, die vornehmlichlösungs- und nicht technikorientiertsind, zu geben. Ein weiterer Punkt istdas Thema Finanzierung. Finanzierungensind grundsätzlich schwieriger geworden,da die Kreditvergabe der Bankenkritischer denn je ist. Wir greifen dabeiauf die Angebote der Hersteller, aberzunehmend auch auf eigenentwickelteFinanzservices zurück. Das ist heute einnicht zu unterschätzendes Differenzierungsmerkmalfür den Kunden. EigeneAngebote kann man nur machen, wennman viel über den Kunden weiß. So einWissen erhält man wiederum nur, wennman bereits lange zusammenarbeitetund Vertrauen vorhanden ist. Über unsereMuttergesellschaft Imtech habenwir hier Möglichkeiten, die Mitbewerbersicherlich nicht bieten können.Thomas Seibold: Für wie wichtig erachtenSie das Thema Cloud Computing fürmittelständische Unternehmen?Oliver Schallhorn: Grundsätzlich verhältsich die Thematik „Insourcing zuOutsourcing von IT“ wie eine Wellenbewegung:mal ist das eine oben, mal dasandere. Auch bedingt durch die Krisesind für den Kunden mehr denn je alleThemen interessant, die sich mit derFrage beschäftigen: Welche meiner Lösungenoder Systeme betreibe ich woam effektivsten? Daher ist auch CloudComputing ein ganz heißes Eisen undbereits heute in den USA nicht mehr nurein Trend. Hierzulande ist das Interessezunehmend da, es herrscht aber nochmassive Unsicherheit. Für ein mittelständischesUnternehmen ist der Vorteil,aber gleichzeitig auch eine Gefahr,dass es bereits jetzt mehr Angebote alsNachfragen gibt. Eines kann man mit Sicherheitsagen: Wer jetzt noch wartet,verpasst sicherlich noch nichts. Aber12MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Foto: Irina Hesselink, www.fotogentle.defür die nächsten beiden Jahre sehen wirdurch Cloud Computing massive Veränderungenauf unsere Kunden und damitauf uns zukommen. Dann wird es wichtigsein, über die eingesetzten Lösungenund Systeme des Kunden sprechen undals qualifizierter Berater entsprechendeEmpfehlungen geben zu können. WelcheSysteme soll er behalten? Welche Kernprozessemuss er Inhouse lassen? WelcheThematiken kann er in eine Cloudlegen? Auf all diese Fragen kann derKunde Antworten von uns erwarten.Oliver SchallhornGeschäftsführerFRITZ & MACZIOLinfo@fum.deDie Herausforderung für uns ist eszunächst, zu überprüfen, welche Lösungenund Dienste, die der Kunde einsetzt,eigentlich Cloud-fähig sind und darausden richtigen Betreiberweg, der nichtzwingend Cloud sein muss, für diese Serviceszu finden. Dazu gehören dann auchAngebote, die einen Mix aus Cloud undManaged Services beinhalten. Wir sinduns sicher, dass wir diese Anforderungenerfüllen werden und Cloud Computing eingutes Zukunftsgeschäft für uns darstellenwird.Thomas Seibold: Was unternehmenSie, um die steigenden und komplexerwerdenden Anforderungen ihrer Kundenerfüllen zu können und dabei dieQualität sicher zu stellen?Oliver Schallhorn: Ein wichtiger Punktfür uns hierbei ist, zunächst die Synergienzwischen unseren unterschiedlichenUnternehmensbereichen zu erkennenund im Sinne des Kunden auch zu nutzen.Wenn wir beispielsweise Firmenübernehmen oder Bereiche selbstaufbauen, dann nicht allein um nur zuwachsen, sondern weil wir denken,dass deren Produkte oder Leistungenfür unsere Kunden qualitativ wichtigsind. Dann kommt es darauf an, dieseThemen mit dem richtigen Vertriebswegan die passenden Ansprechpartnerdes gleichen Kunden zu bringen. Das istfür uns überlebenswichtig und seit über20 Jahren Kernstrategie von FuM. Dasschafft man nur, wenn man sich entsprechendbreit aufstellt undseine Mitarbeiter dahingehendmotiviert und weiterentwickelt.Vor allem den letzten Punkt betreibenwir systematisch, unteranderem mit einer durchschnittlichenAnzahl von zwölf Schulungstagenpro Jahr und Mitarbeiter.Wir setzen schon seitvielen Jahren auf die Ausbildungeigener Mitarbeiter. Dies habenwir in 2010 noch verstärkt undeine Ausbildungsoffensive gestartetund beispielsweise dieAnzahl der BA-Studenten undAuszubildenden und verdoppelt. Damitsichern wir uns für die Zukunft ab – unddas müssen wir auch: Unsere qualitativhochwertigen Themen können wirzukünftig schwerlich nur mit neuen Mitarbeiternin den Markt bringen, darumbauen wir uns unsere eigenen Leutenoch stärker als früher selbst auf.Thomas Seibold: Wie stehen Sie zudem Thema Social Media im Unternehmenseinsatz?Oliver Schallhorn: Da habe ich einenpersönlichen Lernprozess durchlebendürfen, da ich nicht unbedingt einFreund dieser Medien war: Man mussden klaren Mehrwert einfach akzeptieren.Die Kommunikation und die Arbeitsweisevon bzw. zwischen Menschenhat sich verändert und wird sich weiterverändern. Während eines länderübergreifendenProjektes mussten wir dieKommunikationswege unserer Imtech-ICT-Ländergesellschaften mit immerhinca. 4000 Mitarbeitern transparenter,flexibler und schneller machen. Dazuhaben wir zunächst den traditionellenWeg eingeschlagen und waren schnellan den Grenzen der Machbarkeit angelangt.Ein Produkt eines Herstellerpartnerswurde uns näher vorgestellt undwir haben noch während der Vorführungbeschlossen, dies zuerst bei uns interneinzuführen und dann auf alle Länderauszurollen. Das war sicherlich dieschnellste Investmententscheidung, diewir je getroffen haben. Man kann sichhalt der Welt, wie sie heute kommuniziert,nicht mehr auf Sicht verschließen.Vielmehr muss man das für seinen Unternehmensvorteilnutzen. Das ThemaSocial Software sehen wir, neben denbereits angesprochenen Cloud Computingund Analyselösungen (BI), als einesder Kernthemen für die nächsten Jahre.Thomas Seibold: Wo sehen Sie nochWachstumsfelder für FuM?Oliver Schallhorn: Natürlich in den dreiThemen wie am Schluss Ihrer letzten Frageausgeführt und dann in der Beratungrund um den Bereich Datacenter. Da liegtdie Zukunft eines Systemhauses und dasist auch das Problem vieler Mitbewerber:um da mitreden zu können, mussman sich vom System an sich lösen.Man muss originäre Produkte liefern,um energieeffiziente Lösungen anbietenzu können. Gemeinsam mit der Imtechkönnen wir hier ein Komplettangeboterstellen, bei dem es um kompletten Datacenter-Baugeht – angefangen von derPlanung, dem Bau, der Rückgewinnungvon Wärme usw. Das geht dann nahtlosweiter zu IT-Themen wie Virtualisierung,Backup-Konzepten oder Konsolidierung.Hier können wir für den Kunden wirklicheEffizienz herbeiführen. Man kannsich eigene Themen bauen; es ist abereinfacher, dem Kunden zuzuhören, womiter sich beschäftigt. Wenn man darausAngebote generieren kann, überlebtman. Wir stehen und werden dort stehen,wo unsere Kunden uns haben wollen– und wo sie uns vor allem brauchenkönnen.ó10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN13


MIDRANGE AKTUELLIntelligente Kundenbeziehungen für mehr ErfolgCRM-expo 2010Wie können Unternehmen neue Kunden gewinnen? Welche Rezepte sind bei der Kundenbindungerfolgreich? Wie schafft man es, dass Mitarbeiter kundenorientierter handeln? Dieseund viele andere Fragen stehen bei der CRM-expo im Mittelpunkt. Am 12. und 13. Oktobertreffen sich Experten und Fachleute und geben Einblick in aktuelle Strategien und Trends.Über 160 Aussteller, darunter CAS,Microsoft, Oracle und SAP, Adito,Curexus, Gedys IntraWare und Sagezeigen, was alles möglich und denkbarist. Die CRM-expo verknüpft dabeiTheorie und Praxis auf einzigartigeWeise und eröffnet den Besuchern dieMöglichkeit, direkt von den Vorträgenund Beiträgen zu profitieren. Anhandvon Best Practices wird gezeigt, wieandere Unternehmen und BranchenKundenbeziehungen erfolgreich gestaltethaben. Plattform dazu sind verschiedeneForen, die mit unterschiedlichenSchwerpunkten vielfältige Orientierungenbieten. In einer „Special InterestArea“ werden zudem die Themen SocialMedia, Mobility und Datensicherheitvorgestellt.Messe-InfoÖffnungszeiten12. bis 13. Oktober 2010, 9 – 18 UhrVeranstaltungsortMesse Nürnberg Halle 12Messezentrum Nürnberg90471 NürnbergPreise für vorregistrierte Besucher1 Messe- und Kongresstag 30,– €2 Messe- und Kongresstage 55,– €3 Messen in einem (1 Messetag) 30,– €(mailingtage, VOICE Days plus, CRM-expo)Preise vor Ort1 Messe- und Kongresstag 50,– €2 Messe- und Kongresstage 85,– €asfc – atelier scherer fair consulting GmbH,Nürnbergwww.crm-expo.comwww.voicedaysplus.comSpannende EinblickeNeben der Kongressreihe „CRM @ itsbest“, in der die Finalisten des CRMBest Practice Award ihre CRM-Lösungenvorstellen, wird die Key-Note vonPhil Winters, Peppers & Rogers Group,sicher einer der Höhepunkte des CRMexpo-Kongressessein. Sein Thema:„Das Kundenerlebnis im modernenZeitalter – die Brücke zwischen sozialenNetzwerken und dem persönlichenKontakt“. Der Vortrag von ChristianVogt, Werkstatt für Kundenorientierung,geht noch einen Schritt weiter:„CRM ohne Social Media? Funktioniertdas noch?“ ist seine Frage. „Wer zwitschertbleibt. Wie Twitter und Facebookdas Marketing verändern“ zeigt MeinertJacobsen von MarAnCon in seinemMotivationsvortrag. Und Georg Blum,Commundia, erläutert in seinem Kongressbeitragdie „Herausforderungenan ein Unternehmen und dessen Mitarbeiterdurch Social Media – wie verändertsich das CRM dadurch?“ Das Thema„Cloud Services und ihr Nutzen fürOrganisationen“ steht beim Vortrag vonJochen Wießler, Microsoft Deutschland,im Mittelpunkt. Prof. Dr. Peter Winkelmannvon der FH Landshut zeigt, wieman „den Vertrieb wirklich steuern“kann und erläutert die „mächtigen Leistungsfaktorenim CRM“. Die Fährte desNeuromarketings im CRM verfolgt Dr.oec. HSG Christian Huldi.Vielfältige AusblickeIn diesem Jahr findet die CRM-expo parallelzu den VOICE Days plus, dem Kongressfür Kunden-Interaktionstechnologienmit begleitender Fachausstellung,statt. Neben dem Kombiticket (ein Ticketfür die CRM-expo, die VOICE Daysplus und die mailingtage) profi tierenBesucher auch von einer gemeinsamenKongressreihe. Hier fordert etwa NilsMüller, TrendOne, in seinem Vortrag„Service 2015: Das Ende der Warteschleife“,zeigt Detlev Artelt, Beraterder aixvox GmbH und Herausgeber derFachbuchreihe „Voice Compass“, wieCRM und Prozesse per Sprache bedientwerden können. Es ist also wieder vielgeboten in den etwa 120 Vorträgen imKongress der CRM-expo. Die Palettereicht von klassischen Themen bis zuTrendvorträgen.ó14MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Globale PersonalstrategienZukunft Personal 2010Mit der weltweiten Krise haben viele Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten eingeschränkt.Auf der Zukunft Personal in Köln können sich Personalverantwortliche aus internationalaufgestellten Firmen vom 12. bis 14. Oktober mit Kollegen aus anderen Ländern aus tauschenund Tipps für die länderübergreifende Arbeit bekommen.ussteller aus rund zehn Ländern„ präsentieren A sich in diesem Jahrauf der Zukunft Personal“, berichtetAlexandra Ochs, Projektleiterin derMesse. „Großen Wert legen wir aufenglischsprachige Vorträge, die unsereVeranstaltung auch für Personaler außerhalbDeutschlands attraktiv macht“,so Ochs.Bei denHauptrednerndominiert dieProminenz ausdem Ausland:Der Brite Tony Humphreys, einer derbekanntesten Experten auf dem Gebietder Führungspsychologie, gehört ebensozu den Keynote-Speakern der ZukunftPersonal wie die bereits von derZeitschrift Elle unter die „Top 40 WomenLeading Change“ gewählte GenderexpertinAvivah Wittenberg-Cox,die neben der französischen auch diekanadische und die schweizer Staatsangehörigkeitbesitzt. Die Runde derinternationalen Top-Referenten komplettierender ehemalige Chief LearningOfficer der NachrichtenagenturReuters, Charles Jennings, der heute inHampshire (England) ein eigenes Beratungsunternehmenfür Lerninnovationenführt, und Prof. Dr. Hora Tjitra,Professor für organisationale und interkulturellePsychologie an der ZhejiangUniversity in Hangzhou (China).Außerdem kommen in der Themenreihe„International Human ResourceManagement“ weitere englischsprachigeRedner zu Wort. So erklärt der FinneProf. Dr. Juhani Ilmarinen vom Institutfür Arbeitsmedizin Helsinki (FIOH), wieOrganisationen im Gesundheitswesendie Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeitererhöhen können. Die Britin Jane Dedek,Sr. Solutions and Education Consultantbei Peopleclick Authoria, verdeutlichtRekrutierungswegemithilfevon Social Media,und derNiederländerMarty Aartsskizziert Deeskalationtechniken zumUmgang mit aggressivem Verhalten inder Arbeitswelt. Eine weitere englischsprachigeReferentin ist die BrasilianerinVivian E. Manasse Leite, die anhanddes Beispiels Brasiliens illustriert, wiemultinationale Teams in Lateinamerikafunktionieren.Was deutsche Personalmanagerinternational bewegtPersonalverantwortliche, die überden eigenen Tellerrand hinausschauenmöchten, erhalten auch in einigendeutschsprachigen Vorträgen Anregungenfür globale Personalstrategien.Themen wie interkulturelles Managementund die Entwicklung von interkulturellerKompetenz sind ebenso Teildes Programms wie Präsentationen zumehrsprachigen Software‐, RecruitingundE‐Learning-Lösungen und Ideen,wie Unternehmen diese weltweit implementierenkönnen.Ein besonderer Höhepunkt für globalagierende Personalmanager ist einGemeinschaftsvortrag, den Franz Langecker,Chefredakteur im DatakontextVerlag, moderiert. Ajit Kumar, Generalkonsulder indischen Botschaft Frankfurt,berichtet dabei über das Lebenund Arbeiten in Indien. Steuerrechtlicheund sozialversicherungsrechtlicheFragen, die bei einer Mitarbeiterentsendungnach Indien auftauchen, beleuchtetder Steuerberater und WirtschaftsprüferDr. Norbert Neu, gemeinsam mitKai Mütze, Geschäftsführer der IACUnternehmensberatung. Georg Pflüger,Geschäftsführer der Deutschen FernschuleWetzlar, geht zudem auf das indischeSchulsystem und mögliche Weiterbildungsinstrumentefür entsendeteMitarbeiter ein.óMesse-InfoÖffnungszeiten12. bis 14. Oktober 2010, 9 – 17.30 UhrVeranstaltungsortKoelnmesse GmbHHalle 3.2, 2.1 und 2.2, Eingang SÜD 150679 KölnPreise 1 Tag 2 Tage 3 TageKauf einer Eintrittskarte vor Ort75,– € 120,– € 150,– €Bestellung eines E‐Tickets online65,– € 100,– € 130,– €Gutschein für ein ermäßigtes Ticket50,– € 80,– € 100,– €spring Messe Management GmbH & Co. KG,Mannheimwww.messe.org10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN15


MIDRANGE AKTUELLDeutsche Meisterschaft im ProjektmanagementPraxiswissen gefragtWer als Mitarbeiter oder Verantwortlicher regelmäßig in Projekten mitarbeitet, kann nunseine Fähigkeiten im Rahmen der Deutschen Projektmanagement-Meisterschaft 2010vergleichen. Sie wird von dem Lösungsanbieter Can Do mit wissenschaftlicher Unterstützungdurch die Fachhochschule Koblenz durchgeführt.Der Kompetenzwettbewerb starteteam 10. September 2010 und versprichtden drei Siegern des Finales attraktivePreise. Außerdem erhalten diebesten 25 Teilnehmer ein Zertifikat mitder Platzierung in dem Wettbewerb,das als Nachweis für die fachliche Qualifikationin diesem Thema hilfreichfür die weitere berufliche Karriere seinkann. Eine Registrierung kann ab sofortunter Û www.projektmanagementchampion.comvorgenommen werden.Möglichkeit, mit ihrem persönlichenWissen in einen spielerischen Wettbewerbzu treten“, begründet Schlereth,warum Can Do die Championship unterstützt.Zudem erlange das Thema aufdiesem Weg eine höhere Wertigkeit inder Öffentlichkeit, was ebenfalls einenpositiven Einfluss auf die Qualitätsentwicklunghabe.zum unternehmenDie Münchner Can Do GmbH (www.candoprojects.de)hat mit Can Do Project Intelligenceeine innovative Projektmanagement-Softwarevon besonderer Leistungsstärke entwickelt.Die Software zeichnet sich aus durcheine intelligente Ressourcenplanung, eineintegrierte Zeiterfassung, eine intuitive Handhabung,eine realistische Projektsteuerung inEchtzeit, die inakkurate Planungstechnikenvollumfänglich berücksichtigt, sowie ein Reporting-Systemzur optimalen Risikokontrolle.Die moderne Multi-Projektmanagement-Software von Can Do bietet für Unternehmeneinen wirklichen Mehrwert – unabhängig vonBranche, Plattform oder Größe.Auf Can Do vertrauen europaweit namhafteUnternehmen und Institutionen wie ToshibaEurope, Swarovski, die Salzgitter Stahl AG,Oerlikon Barmag, das Fraunhofer InstitutMagdeburg, die IHK Berlin oder die StadtWien. Can Do erhielt 2008 den ExportpreisBayern, der vom Bayerischen Wirtschaftsministeriumverliehen wird. Can Do wurde darüberhinaus in den Jahren 2007 und 2008mit dem IT-Innovationspreis der InitiativeMittelstand in der Kategorie ERP (EnterpriseResource Planning) ausgezeichnet.Die Teilnehmer der Deutschen Projektmanagement-Meisterschaft2010müssen sich in vier Spielrunden bewähren,um ins Finale der besten fünfTeilnehmer vordringen zu können. DieseSpielrunden werden online durchgeführt,dabei qualifiziert sich jeweilseine bestimmte Teilnehmerzahl für dienächste Runde. Anhand von Identifizierungsverfahrenwird eine mehrfacheTeilnahme von Personen vermieden.„Die methodische und organisatorischeQualität von Projekten ist bekanntlicheine sehr kritische Angelegenheit,weil sie maßgeblich über den Erfolg vonInvestitionen und strategischen Zielenentscheidet“, urteilt Thomas Schlereth,Geschäftsführer der auf Software fürdas Projektmanagement spezialisiertenCan Do GmbH. Er verweist dabei auf dieregelmäßig bestätigten Ergebnisse vonUntersuchungen, in denen immer wiederneu eine hohe Misserfolgsrate beiProjekten festgestellt wird. „Deshalb istes wichtig, kontinuierlich neue Impulsezur Steigerung der Qualität zu setzen.“Dazu gehören für ihn nicht nur moderneTools, sondern auch fachliche Anreizefür die Projektmitarbeiter in ihrenverschiedenen Rollen. „Die DeutscheMeisterschaft für das Projektmanagementbietet Teilnehmern erstmals dieDie inhaltliche Verantwortung derDeutschen Projektmanagement-Meisterschaft2010 liegt in den Händenvon Prof. Dr. Ayelt Komus. Er lehrt ander Fachhochschule Koblenz im FachbereichBetriebswirtschaft und beschäftigtsich schwerpunktmäßig mitden Themen Projektmanagement undBusiness Process Management. Dieunternehmensspezifische Gestaltungvon Projektmanagement-Methodikenmit Trainings und Werkzeugen zähltgenauso zu seinem Erfahrungsschatzwie die Verantwortung und Planungdiverser IT-bezogener und IT-neutralerGroßprojekte. Prof. Komus gehörte zuden Ersten, die Social Media-Ansätzezu einem festen Bestandteil eines modernenProjektmanagements machten. Christian Schneider óCan Do GmbH, Münchenwww.candoprojects.com16MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Leontura, iStockphoto.comTech ForumIndustrial EthernetStuttgart, 6. Oktober 2010Industrievernetzungals Bindeglied zwischen IT undProduktion/AutomationDas LANline Tech Forum „Industrial Ethernet“beleuchtet diese Thematik vor allem aus Sichtder IT-Experten, die sich aktuell oder künftigmit der Anbindung einer Industrievernetzungauseinandersetzen. Zu den Schwerpunktengehören normative Grundlagen, Wissen übereingesetzte Hardware und Topologien sowieSecurity-Aspekte. Im Vordergrund des TechForums stehen dabei stets leicht auf diePraxis zu übertragende Konzepte, die vonhoch rangigen Experten vermittelt werden.Tech ForumVerkabelung/NetzwerkundRZ-InfrastrukturLeipzig, 8./9. November 2010Effizienter und kostenoptimierterEinsatz moderner NetztechnikDer Einsatz von Verkabelungs- und RZ-Infrastruktursteht heute stark unter dem Einfl ussvon Kostenoptimierung und Ressourceneinsparung.Das Tech Forum bringt Sie diesbezüglichauf den neuesten Stand in punctoTechnik, Normierung und Praxisnutzen.Weitere Themen: neue Highspeed-Verkabelung,neue Glasfasertechnik, bessere Planung undInfrastruktur-Management im Rechenzentrum,Optimierung von Kühlung und Klimatisierung.Alle Informationen und Anmeldung:www.lanline-events.deIhre Ansprechpartnerin: Kati Landauer, Telefon: +49 89 4520572-11, E-Mail: kati.landauer@lanline.de


SCHWERPUNKTBusiness Process-/ProjektmanagementSUMMARYPagadesign, iStockphoto.comGeschäftsprozesse müssen durchgängigund transparent strukturiert und Projekteebenso klar definiert sein. Spezielle Softwareunterstützt ein Unternehmen dabei,Abläufe einfacher zu organisieren.Nützliches Projektmanagement-System oder InvestitionsruineAkzeptanzmanagementDen Projektmanagement-Lösungen geht es nicht anders als etwa den ERP-Systemenoder der CRM-Software: Die Zahl der Investitionsruinen ist recht hoch. Je komplexerdas IT-Projekt und je mehr Projekt-Auftraggeber im Unternehmen, desto größer scheintdie Gefahr des Scheiterns.Hinter vorgehaltener Hand gestehenes viele Projektmanagementverantwortlicheauch ein: „Wissen Sie,wir haben zwar Berichte, aber ob wirderen Inhalten wirklich trauen können– das ist die Frage.“ Vertrauen istein zentrales Stichwort in diesem Kontext.Die meisten Softwareherstellerverfolgen einen etwas verengenden,quasi schulmedizinischen Ansatz undglauben, es komme nur darauf an, dassdie Software die nötigen Funktionenmitbringe, damit sie im Unternehmenfunktioniere. Jedoch setzt sich bei vielenPM-Verantwortlichen langsam dieErkenntnis durch, dass das Vertrauender Mitarbeiter in das gesamte Projektmanagementverfahren,mit dem sie arbeitensollen, einen erheblichen Anteilam Erfolg des Systems hat.Ein Projektmanagementsystemwird nicht allein dadurch nützlich, dasses die grundlegenden funktionalen undfachlichen Anforderungen an Projektmanagementerfüllt, sondern dass esüber breite Akzeptanz bei seinen Anwendernund bei seinen Berichtslesernverfügt. Akzeptanzmanagement – dasGewinnen der Beteiligten für die Sache– ist also ein überaus zentraler und bislangvielfach unterschätzter Faktor fürdas Gelingen einer Projektmanagementsystem-Einführung.Ein sehr erfolgversprechenderWeg für Unternehmenbesteht darin, sich bei der Einführungeiner Projektmanagementlösung durch18MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


zwei einander ergänzende Beratungsfelder,die sogenannte Komplementärberatung,begleiten zu lassen. DieKomplementärberatung übernehmenFachleute aus beiden Bereichen: Einerseitssind dies die Projektmanagementspezialistenund Softwarehersteller,die den fachlichen Blick auf das Themaeinbringen, andererseits gehören Spezialistenfür Veränderungs- und Akzeptanzmanagementdazu, die helfen, dasSystem auf partizipative Weise einzuführen,sodass die Akzeptanz bei denMitarbeitern und damit ein Gelingendes Projekts sichergestellt ist.Hauptgrund für das ScheiternWenn die vergangenen Jahre eines gezeigthaben, dann dies: Die Einführungvon neuer Projektmanagementsoftwarescheitert heute weit weniger an derSoftware selbst als an der Missachtungdes Zusammenspiels derer, die mit ihrarbeiten sollen. Werden die Beteiligtenaber frühzeitig involviert, verbessertsich die Akzeptanz, das Projektmanagementsystemgeneriert valide undzutreffendere Informationen und füralle Beteiligten, Mitarbeiter wie auchManagement, vergrößert sich das Nützlichkeitserlebnis– vom Portfolioplanerüber den Projektleiter bis zum Rückmelder.Der Trend, die weichen Faktorenund die psychologischen Aspekte imManagement zu berücksichtigen, istunübersehbar – kaum eine Managementzeitschriftohne Soft-Skill-Themen.Die Erkenntnis ist da und fastjeder weiß um die Misere, nur hatbislang kaum einer die Konsequenzengezogen, aufseiten der Softwareherstellerohnehin nicht. Das ist der Grund,warum sich zwei Unternehmen – ViTund Sciforma – zu einer gemeinsamenVorgehensweise entschieden haben.Beide Häuser wissen sehr gut, wie großdie Gefahr des Scheiterns bei einem IT-Projekt ist, wenn ein rein technokratischer,Tool-orientierter Ansatz verfolgtwird. In der Realität sah dieser klassischeAnsatz meist so aus: ein Unternehmenkauft eine Software, macht fünfTage lang Einführung und dann mussdas System laufen. Muss es das? Kannes das überhaupt? In Zukunft werdenes gerade die professionell absolvierteEinführung des Systems und das unternehmensindividuelleCustomizingsein, denen die erfolgskritische Bedeutungzukommt. Gerade hier ist nebender technologisch-fachlichen Kompetenzauch Akzeptanzmanagementgefragt, das – zumindest heute noch– nicht zum Standardrepertoire einesSoftware-Herstellers gehört.AkzeptanzmanagementEs gilt, die Mitarbeiter, die die Softwarein Zukunft anwenden sollen, vonAnfang an einzubeziehen, ihnen denNutzen des Systems zu vermitteln –durchaus auch einen gerne übersehenenkonkreten eigenen Nutzen – undihnen zugleich ihre Ängste zu nehmen:die Angst vor größerer Kontrolledurch die Vorgesetzten, die Angst vorhöherem Leistungsdruck, die Angst vordem Den-Anforderungen-der-neuen-Software-nicht-mehr-gerecht-werden.Tatsächlich herrscht bei einigen Projektmanagementsystemensogar dasProblem, dass sie funktional zu einerRegulierungswut einladen, die sachlichund organisatorisch unsinnig ist.Auch wenn eine PM-Software prinzipielleinen übertrieben hohen Detaillierungsgradzulässt – man ist nichtgezwungen, ihn in dieser extremenForm tatsächlich umzusetzen. WennMitarbeiter vom neuen Projektmanagementsystemschlicht erschlagenwerden, weil es sie mit Rückmeldeanforderungenüberschwemmt, ist damitniemandem geholfen, weder dem Projektmanagernoch den Rückmeldernund schon gar nicht dem Management,das dann nämlich vergeblich auf aussagekräftigeKennzahlen zur Steuerungdes Unternehmens wartet.Prinzipiell kennt das Veränderungsmanagementbei der ViT-GmbH dreizentrale Grundwerte: die Partizipation,die Transparenz und die Verbindlichkeit.Veränderungsprozesse werdendann erfolgreich, wenn die im Unternehmenvon der Veränderung Betroffenenso früh wie möglich und sinnvoll inden Prozess involviert werden, wenn imUnternehmen Klarheit über die Naturund den Umfang der Veränderungenhergestellt wird und wenn die mit denBeteiligten erarbeiteten Veränderungsschritteund Veränderungsziele auchverbindlich eingehalten werden. Fürdie Kunden-Organisation erfolgreichwird ein Veränderungsprozess – indiesem Fall die Einführung eines PM-Systems – eben erst dann, wenn sichspürbarer Nutzen im Unternehmen tatsächlicheingestellt hat. Ein typischerNutzen für die Rückmelder kann zumBeispiel darin bestehen, dass sie dasneue PM-System in die Lage versetzt,eine objektive Priorisierungsdiskussionzu führen: Welches Projekt undwelcher Arbeitsschritt ist der aktuelltatsächlich wichtigste, wie sind die verschiedenenAufgaben des Rückmelderssinnvoll zu priorisieren? Häufig sindsolche Diskussion von einem gefühlten„Ihre Arbeitsleistung stimmt nicht, dageht noch was oben drauf“ dominiert.Liegen aber nun – vom PM-Systemgelieferte – objektive Leistungs- undAuslastungsinformationen vor, könnender Mitarbeiter und die Führungskraftweitaus weniger konfliktträchtig in einetwaiges Klärungsgespräch gehen.Das Ziel der Mitarbeiterpartizipationist es natürlich nicht, die unverzichtbarenhierarchischen Strukturen imUnternehmen zu schwächen. Woraufes aber ankommt, ist, die Mitarbeitereinzuladen, unter Nutzung ihres Wissenskonstruktiv mitzuarbeiten. Veränderungs-und Akzeptanzmanagementleben ganz wesentlich davon, dass siedie vertikale Lernbereitschaft in derOrganisation fördern und verbessernund einen Wissensaustausch über dieorganisatorisch-hierarchischen Grenzenhinweg nicht nur anstoßen, son-10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN19


SCHWERPUNKTBusiness Process-/Projektmanagementdern auch im Unternehmensalltag verankern.Wie ist nun der konkrete Ablauf derEinführung eines Projektmanagementsystemsin einem Unternehmen, dasentschlossen ist, die alten Fehler nichtzu wiederholen und das stattdessen aufden gemeinsamen Beratungsansatz vonViT und Sciforma setzt? Auf den erstenBlick scheinen die drei Phasen von einemklassischen Modell gar nicht soverschieden: In der ersten Phase werdenmit dem Unternehmen und seinenMitarbeitern die Ziele und Anforderungengeklärt; in der zweiten Phase gehtes um das Design der Lösungsarchitektur,das Customizing der Software unddie Pilotierung des Systems; und inPhase drei finden allgemeiner Roll-out,Erfolgsmessung und Optimierung statt.Worin sich das Komplementärberatungsmodellder Software-Einführungallerdings deutlich vom bisherigen Verfahrenunterscheidet, ist die betont partizipativeAusgestaltung der einzelnenPhasen und die besondere Bedeutung,die gerade der ersten Phase zukommt.Phase 1Mögen die Probleme auch in allenUnternehmen vergleichbar sein, dieLösungen sind individuell. Ganz wichtigist darum die Anliegenklärung zuBeginn des Prozesses. Gemeinsammit den Auftraggebern müssen die BeraterBegriffe und Ziele qualifizierenund klären. Welchen Nutzen soll dasProjektmanagement-System im Unternehmenüberhaupt haben, was will dasManagement erreichen? Herrscht darüberKlarheit, sind bereits die Parteienim Unternehmen zu informieren, diedas Tool nutzen sollen. Vor allem beiden späteren Akzeptanzträgern – vomPortfolioplaner bis zum Rückmelder –gilt es, wertvolle Gestaltungshinweisezu sammeln. Unterschiedliche Vorstellungenin der Organisation sind zu klärenund zu synchronisieren. Das Ziel:die Formulierung eines gemeinsam getragenenKonzepts. Gerade die Partizipationder Beteiligten zu diesem frühenZeitpunkt sorgt für eine Identifikationmit dem Vorhaben „Einführung (oderAnpassung) eines PM-Systems“ – keineAkzeptanz ohne Partizipation. Auch Detailfragensind auszuarbeiten und dieunterschiedlichen Lösungsbestandteilemüssen sauber abgegrenzt werden:Tool, Stellen, Abläufe, Berichtslinien,Schnittstellen, Kommunikationskultur,Eskalationswege usw. Am Ende der erstenPhase steht eine verbindliche Positionierungaller Beteiligten zum Gesamtprojekt.Ist dies erreicht, ist ein sehrbedeutender Schritt hin zur Akzeptanzdes PM-Systems und zu seiner erfolgreichenEinführung bereits getan.Phase 2In der Design- und Customizing-Phasegestaltet der Dienstleister oder der Softwareherstelleraufgrund des vereinbartenKonzepts die Lösungsarchitektur.Nach deren Freigabe durch den Auftraggeberwird ein Funktionsmodell erarbeitet,das in einem Usability-Labordes Kunden anhand von Beispieldatenvorgestellt und erstmals von den Beteiligtenin Look & Feel erprobt werdenkann. Mit den hier gesammelten Erfahrungenkann die Lösung zu einemPiloten detailliert werden, der auch diewichtigen organisatorischen Randbedingungeneinbezieht. Nach einer möglichenweiteren Justierung am Systemist die Pilotphase abgeschlossen. AmEnde der Piloterprobung steht die Freigabeder Lösung durch den Auftraggeberund durch die beteiligten Mitarbeiterin der Organisation.Phase 3Die dritte Phase umfasst die Aufgabeneiner klassischen Software-Einführung,inklusive Schulungskonzept, Roll-outusw. Neu ist allerdings, dass auch dieeigentliche Einführung noch durchMethoden des Veränderungsmanagementsbegleitet wird: Akzeptanz istnichts Statisches und Veränderungsmanagementist immer prozessual.Nach einer ersten Praxisphase sollteein erster Messmeilenstein die gemeinsameBewertung des erzielten Nutzenserlauben. Die ständige Evaluation der„gelernten Lektionen“ und die Verankerungeiner kontinuierlichen Methodikder Verbesserung/Pflege/Anpassung/Erweiterung der Lösung mit den vorhandenenBordmitteln der Organisationsind wichtige Elemente, um einennachhaltigen Nutzen des PM-Systemszu sichern. Es ist nicht das vorrangigeZiel der hier vorgestellten Methodik desVeränderungsmanagements, einfachnur ein Tool einzuführen, sondern imAnschluss an das Projekt andauerndenNutzen zu stiften.Ohnehin ist ein gut gemachtes undgut genutztes Projektmanagementsystemwie ein Ausschnitt aus der Unternehmenshistorienutzbar: Es gibt demManagement einen belastbaren Entscheidungshintergrund.Statt in die Falleder kognitiven Dissonanz zu tappenund die aktuell getroffenen Entscheidungenund Zustände nachträglich undscheinrational zu begründen, stellendie mit einem guten PM-System gewonnenenund festgehaltenen Erfahrungenzukünftige Managemententscheidungenauf eine weit solidere Grundlage.Ein fachlich und psychologisch richtigeingeführtes PM-System leistet beides:In seiner Projektmanagement-Dimensionfungiert es als Radar für dieEntscheider, während die Akzeptanzmanagement-Komponentedas Sonarist, das auch die unterschwelligen, zwischenmenschlichenFaktoren sichtbarwerden lässt. Hans-Peter Arens,Kay-Eric Hirschbiegel óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Sciforma GmbH, Taunussteinwww.sciforma.com/de20MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Die Zukunft von BPMJenseits von AgilitätEs war ein langer Weg: Mehr als zehn Jahre hat es gedauert, bis BPM dahin gekommen ist,wo es heute steht. Mittlerweile hat sich BPM als universelle Plattform für die Optimierungvon Geschäftsprozessen etabliert, aber auf diesem Weg hat es sich auch selbst verändert.Anfangs ging es primär um dieProzess-Auto matisierung. Die Prozessewurden dabei mehr oder wenigerals gegeben hingenommen und solltenlediglich effizienter ausgeführt werden.Dabei rieb sich BPM allzu oft anden Lasten, die diese Prozesse ihr aufbürdeten:Man musste immer wiederfeststellen, dass es bei der Automatisierungdeswegen hakte, weil sub-optimaloder gar widersprüchlich organisierteGeschäfts pro zesse sich eben nichtso leicht automatisieren lassen. Hierleisteten die BPM-Suites durchausdie Pionierarbeit des Aufdeckens vonSchwachstellen, weshalb die Erweiterungzu Business Process Analysis nurkonsequent war. Ebenso die nächsteStufe, das Business Process Improvement,denn das Konzept des BPM wirdauf Dauer nur funktionieren, wenn eseinen aktiven Beitrag zur Gestaltungder Prozesse leistet. Die Analysten vonGartner haben hier zu Recht daraufhingewiesen, dass Business Rule Management,Dokumentenmanagement,BI-Funktionalität, Integration Infrastructureund seit Neuestem auch CEP(Complex Event Processing) integraleBestandteile von BPM werden müssen.Den weiteren Weg von BPM bestimmenauf dieser Basis verschiedeneFaktoren: BPM verändert seinen Focusund wird sich mehr auf die „BusinessValues“ und dementsprechend auf dieBusiness-Nutzer konzentrieren. Dabeiwird BPM zur zentralen Plattform fürdie Erstellung von Business-Applikationen– prozessorientierte Anwen-dungen werden die mehr hierarchischstrukturierten Systeme nach und nachablösen. Der wichtigste Anstoß für dieWeiterentwicklung des BPM-Konzeptsbleibt aber das zunehmende Tempo inden Geschäftsprozessen selbst: Flexibilitätund Agilität sind heute Grundlageder Geschäftstätigkeit und die IT mussdies umfassend unterstützen. Zugleichverändert sich damit auch die Unternehmenskultur,wenn klassische Abteilungensich zugunsten der Prozesseauflösen, wie das im Business-Modellder „Process Driven Companies“ auchangelegt ist. Dr. M. A. Mohammad Ketabchi óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Progress Software GmbH, Münchenwww.progress.deInstandhaltung ERP-StandardCRM Lean Manufacturing RechnungswesenProduktionsplanung PLM LagerverwaltungMaschinenbauControlling Adaptive SteuerungManufacturing Execution SystemMidrange_113mm x 113mm.indd 1 23.08.2010 09:25:3310/2010 · MIDRANGE MAGAZIN21


SCHWERPUNKTBusiness Process-/ProjektmanagementKlassisches und professionelles AnforderungsmanagementOptimierungsbedarfJedes Projekt hat seine verschiedensten Anforderungen. Das können gesetzlicheBestimmungen, Kundenanforderungen, interne Corporate Identity Anforderungen,Schnittstellenspezifikationen, zeitliche Anforderungen und so weiter sein.Die Liste ließe sich beliebig langfortsetzen. Im Prinzip kann allesals „Anforderung“ definiert werden,was in irgendeiner Form vom zu entwickelndenProdukt, dem angewandtenProzess oder der zu leistenden Dienstleistungberücksichtigt werden muss.Dabei gilt die Grundregel: Je komplexerdas Produkt bzw. die Prozesse sind, destoeher stößt man mit den „klassischen“Herangehensweisen an die Grenzen.Von Word zum professionellenRequirement Management ToolFast alle Projekte werden am Anfangmit einem normalen Textverarbeitungsprogramm(Word etc.) umgesetzt:Man schreibt einfach nieder, was dasProdukt oder die Dienstleistung könnenmuss und worauf zu achten ist.Das Ganze wird dann noch thematischstrukturiert, mit Überschriften versehenund fertig ist die „Spezifikation.doc“. Oftmals sind die eigentlichen Anforderungennoch mit Prosa verbunden,wodurch sich das Ganze etwas flüssigerliest. Mit der Zeit wird die „Spezifikation.doc“immer länger, das Dokumentimmer größer und es gibt mittlerweileeine beachtliche Anzahl von verschiedenenVersionen von „Spezifikation_vers###.doc“. Es entsteht der Wunsch,die Anforderungen besser verwalten zukönnen und eventuell gezieltere Filterabfragenüber die Anforderungssammlunglaufen zu lassen. Ein Textverarbeitungsprogrammbietet dazu nichtmehr die richtige Unterstützung an unddeswegen wird irgendwann der Schrittunternommen, die gesammelten Werkein ein Tabellenkalkulationsprogramm(Excel etc.) zu übertragen.Damit erreicht man eine Vielzahlan Verbesserungen. Die Requirementswerden überarbeitet, unnötige Prosawird gestrichen oder zumindest reduziertund es findet eine gewisse Zuordnungdergestalt statt, dass jedes Requirementfür sich in einer Zeile (Zelle) imTabellenkalkulationsprogramm steht.Danach kann man die Requirementsattribuieren und den Anforderungenlassen sich nun z. B. eine „Priorität“zuordnen, eine „Version“, ein „Testfall“und so weiter. Durch die entsprechendenFiltermechanismen von Tabellenkalkulationsprogrammenkann mannun leicht verschiedene Analysen ausführenund z. B. einfache Fragen wie„Wie viele high-priority Requirementssind in dem neuen System?“ oder „Zeigemir alle zu diesem Testfall gehörigenRequirements“ schnell beantworten.Das bereits ist ein großer Fortschritt,doch auch diese Vorgehensweise stößtan Ihre Grenzen: Zum einen wird dasDokument schon aufgrund der Größeund der Zuordnung von Attributen unübersichtlich.Zum anderen kann beidiesem (file-basierten) Ansatz immernur eine Person Änderungen vornehmen,ohne dass Informationen verlorengehen.Mehr Übersicht und KomfortDurch professionelle Anforderungsmanagement-Lösungenwerden dieseProbleme gelöst und ein Höchstmaß anÜbersichtlichkeit und Bedienkomfortermöglicht: Es können verschiedeneAnwender gleichzeitig – letztlich weltweit– arbeiten, jeder sieht nur, waser sehen will und darf, Abhängigkeitenkönnen erstellt und nachvollzogenwerden, verschiedene Reports könnenjederzeit auf Knopfdruck generiertwerden, Austauschformate sorgen dafür,dass vernetztes Arbeiten mit Zulieferantenund Kunden ermöglicht wirdund so weiter.ProfessionellesAnforderungsmanagementDie Requirement Management-SoftwareIRQA von Visure Solutions, derRequirements Company, wurde vonmehreren renommierten Beratungsunternehmenmit positiven Ergebnissengetestet. Sie verfügt über zahlreicheFeatures und Reportingmöglichkeiten,mit denen sich Entwicklungs- und Prozessabläufealler Art optimieren lassen.Kunden können mit der Lösungeinfach und schnell von den Vorteilendes professionellen Anforderungsmanagementsprofitieren. Zahlreicheinternationale Unternehmen aus denunterschiedlichsten Branchen, wiebeispielsweise Audi, die Berliner Verkehrsbetriebe,Bosch Rexroth, die DeutschePost AG und HUK-Coburg, setzensie bereits erfolgreich ein.Jürgen Gladigau óVisure Solutions, Münchenwww.visuresolutions.com22MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Der Weg zur KrisenvermeidungInnovative SyntheseEnde August erschien der Sammelband „Governance, RiskManagement und Compliance. Innovative Konzepte undStrategien“. Eines der dort vorgestellten Konzepte stammtvon Dipl. Kfm. Jörn Lommer, Vorstand der ChangePartner AG.26. – 28. Oktober 2010„Durch Werte- undProzess managementzur Selbstorganisation“erschienen in:Frank Keuper,Fritz Neumann (Hrsg.):„Governance,Risk Managementund Compliance.Innovative Konzepteund Strategien“ISBN 978-3-8349-1558-0Vor dem Hintergrund seiner 15-jährigenErfahrung im nationalen wieinternationalen Change- und Prozessmanagementstellt Lommer eine Lösungvor, die durch eine Synthese vonProzess- und Wertemanagement dieUnternehmenskultur stärkt und Unternehmendamit widerstandsfähiger gegenKrisensituationen werden lässt.Viele Unternehmen haben dieBedeutung einer auf Vernetzung basierendenUnternehmenskultur undOrganisationsform zwar erkannt, abersie verfügen nicht über das Konzeptoder Erfahrung zur Realisierung einesderart komplexen Veränderungsprozesses.Gerade in der Krise kann einehochentwickelte Organisation aber genauder Faktor sein, der eine angemesseneReaktion des Unternehmens aufdie bestehenden Herausforderungenermöglicht“, bringt Jörn Lommer dasProblem auf den Punkt. Aufgrund derimmer stärker vernetzten Welt und damitauch komplexer werdenden Organisationenseien Marktentwicklungenin den letzten Jahren immer undurchschaubarerund immer schwierigervorhersehbar geworden – die aktuelleFinanzkrise und die Konsequenzen daraussei nur ein Beispiel dafür. KomplexeProblemstellungen erfordern komplexeLösungen. Diese seien nur dannzu entwickeln, wenn das Unternehmenkonsequent das vorhandene Know-hownutze – und Prozesse und Struktureninstalliert hat, die dies ermöglichen.Der Weg von einer Entscheidungsfindung,die sich vorrangig auf dieIndividualintelligenz von einzelnenMitgliedern der Führungsriege oderoftmals isoliert denkenden und handelndenMitarbeitern (auch „Teams“!),verlässt, führt über die Vernetzung derTeams schließlich hin zu einer selbstorganisierendenNetzwerkorganisation.Um diesen Weg gehen zu können, bedürfees in den allermeisten Fällen einebegleitende Entwicklung des Wertesystemsdes Unternehmens.Anhand der Funktionsweise verschiedenerTools aus dem Prozess- undChange-Management sowie Praxisbeispielenverdeutlicht Lommer, wie einsolcher Wandel der Unternehmenskulturdurchführbar wird.óChangePartner AG, Hamburgwww.change-partner.degementEnterprise 2.0PortaleDokumentenmanagementElektronischer PosteingangArchivformatePartnerPDF/AElektronische ArchivierungElektronischer RechnungseingangProduktinformationsmanagementTechnische DokumentationCollaborationGroupwareBusiness Process ManagementWorkflowWeb Content ManagementE-Mail-ManagementRecords ManagementKnowledge ManagementEnterprise SearchContent ManagementTechnische KommunikationOutput ManagementBusiness IntelligenceAchtung!Neues Datum,neuer Veranstaltungsort.Messe Stuttgartwww.dms-expo.comMitveranstalterRedaktionssystemeEnterprise Content ManagementFormWeb 2.023


SCHWERPUNKTBusiness Process-/ProjektmanagementProjektmanagement aus der CloudTransparent und miteinanderZusammenarbeit im Team und eine große Übersichtlichkeit sind heute die entscheidendenErfolgsfaktoren, wenn es um das Projektmanagement geht. Hier können Softwareprodukte,die als SaaS- oder Cloud-Lösungen zur Verfügung gestellt werden, gerade Anwendern ausdem KMU-Umfeld viele Vorteile bieten.Immer häufiger stehen auch mittelständischeFirmen vor der Aufgabe,eine Lösung zur Unterstützung ihrerProjektarbeit finden zu müssen. Handeltes sich um ein relativ kleines Projekt,bei dem alle Projektmitarbeitervor Ort sind, können auch Excel-Dateienzum Austausch der Information undzur Koordination des Projektablaufsdienen. Aber oft wird es schon in diesenFällen schwierig, den Überblickdarüber zu behalten, welcher der Kollegengerade welche Version der aktuellenTabelle erhalten oder vielleichtauch geändert hat.Projektmanagement – eineAufgabe, geschaffen für das WebSehr viel einfacher ist es da, eine Lösungeinzusetzen, die über das Web zuerreichen ist: Der Anwender benötigtdabei nicht mehr als einen gängigenBrowser. Oft kann er unter anderemauch mobil mittels seines Smart phonesauf die Daten zugreifen. Der Start unddie Arbeit mit einer solchen Lösungsind einfach und zeigen dabei, wie eineSaaS-Lösung im besten Sinne funktionierenkann: Wer ein neues Projektaufsetzen möchte, geht auf die Webseiteeines Anbieters wie Projectplace undkann sich dort entsprechend anmelden.Existiert schon ein Projekt und damiteine Projektseite, so kann er natürlichauch einen Link in einer Mail bekommen,die ihn zur Mitarbeit in dieserProjektgruppe einlädt. In einem erstenSchritt wird er dann den sogenanntenProjektmanager anlegen und sich selbstals Administrator für dieses Projekteintragen. Zu jedem Projekt gehörenschon zu Beginn Dokumente und Unterlagen,auf die alle Projektmitgliedereinen Zugriff besitzen sollten (Bild 1).Bild 1: Übersichtist ein wichtigerFaktor beimProjektmanagement:Hier sinddie Startseiteund die Web-Schnittstelle derLösung im Browserzu sehen. DieProjektbeschreibungbietet denMitgliedern desTeams einen erstenEindruck vonden Zielen desProjekts.Diese kann der Projektmanager nun direktüber den Browser hochladen unddabei auch gleich mit einem Klick eineMaske für die Versionierung von Dokumentenoder den entsprechenden Ordnerneinschalten.Wichtig beim Projektmanagementaus der Cloud: die SicherheitWie bei allen Anwendungen und Diensten,die über das Web betrieben werden,besitzen Sicherheitsaspekte immereine sehr hohe Priorität. Das giltganz besonders für solche Fälle wie dasin diesem Artikel geschilderte Projektmanagement:Schließlich sind es dabeija fast immer geschäftskritische Daten,die auf den Servern des Anbieters gelagertwerden. Wer also mit einer derartigenLösung arbeiten will, sollte zuvorprüfen, ob der Anbieter die folgendenAnforderungen und Kriterien erfüllenkann: So sollte die Firma, von der dieProjektmanagement-Lösung im Webbereitgestellt wird, für ihr Rechenzentrumsicherstellen können, dass Anwendungund Daten rund um die Uhr,sieben Tage in der Woche und an 365Tagen im Jahr zugänglich sind. Firmenaus diesem Umfeld geben dann auch eineSystemverfügbarkeit von 99,99 Prozentfür ihre Lösungen an. Ein weitererwichtiger Punkt betrifft die Zugriffe:Der Anbieter muss ohne Ausnahmegewährleisten können, dass jeweilsnur befugte Projektmitglieder Zugriffauf Informationen und Arbeitsmaterialiendes entsprechenden Projekts be-24MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


kommen. Die folgende Aufzählung gibteinen genaueren Überblick darüber,welche Kriterien eine solche sichereLösung unbedingt erfüllen sollte:ó Das Produkt muss bei jeder Transak-tion eine Berechtigungsprüfung ausführenóDie Kommunikation und Datenspei-cherung soll immer verschlüsseltarbeiten. Während der Übertragungüber das Netz muss zwingend SSLverwendet werden.ó Im Rechenzentrum muss mit voll-ständiger Hardware- und Software-Redundanz, der Echtzeitspiegelungder entsprechenden Datenbankenund einer laufenden Datensicherunggearbeitet werden.ó Es sollte gewährleistet sein, dass essich um ein Hochsicherheits-Rechenzentrummit entsprechendem Brandschutzund einer Klimaregelung handelt.Schließlich sollte eine Disaster Reco-very Site zur Verfügung stehen, dieselbst im Fall einer Katastrophe füreine störungsfreie Fortführung allerkritischen Geschäftsabläufe sorgenkann.óFazit: Projektmanagementohne BallastWer sich in seiner Firma plötzlich mitder Verantwortung konfrontiert sieht,ein Projekt zusammen mit mehrerenKollegen durchführen zu müssen, diewomöglich auch noch an verteiltenStandorten arbeiten, sollte unbedingtden Einsatz eines solchen Werkzeugsaus der „Internet-Wolke“ in Erwägungziehen, denn hier zeigt sich, wasCloud-Lösungen im besten Fall leistenkönnen: Ohne Probleme durch aufwändigeSoftwareinstallation, die oftmalsnoch von Inkompatibilitäten und Lizenzschwierigkeitenbegleitet werden,kann eine Arbeitsgruppe über das Internetgemeinsam ein Projekt betreuen.Zudem sind keine umständlichenKonfigurationsarbeiten fällig und dasebenso aufwändige wie fehlerträchtigeVersenden von E‐Mails mit Anhängenaus Excel- und Word-Dateien kann fastvollständig entfallen.Ein weiterer wichtiger Faktor solltezum Abschluss nicht unerwähnt bleiben:Auch „Projekt-Laien“, die bisherüberhaupt nicht oder nur wenig mitdieser Art von Programmen gearbeitethaben, werden sich mit dieser Art vonLösung schnell anfreunden können. Frank-Michael Schlede óProjectplace GmbH, Frankfurt am Mainwww.projectplace.deBarcelona Budapest Genf HamburgKölnMadrid Moskau München Stuttgart Wien ZürichZukunftPersonal2 0 1 0Europas größte Fachmesse für Personalmanagement12.-14. Oktober 2010Messe Kölnwww.zukunft-personal.de10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTBusiness Process-/ProjektmanagementSchulung und Coaching im ProjektmanagementHilfe zur SelbsthilfeViele Projektleiter können ein Lied davon singen: Trotz umfangreicher fachlicherQualifikation, hoher Motivation und Leistungsbereitschaft geraten ihre Projektein Schwierigkeiten. Immer wieder stößt man auf Grenzen, Probleme, Ängste oderKonflikte, die eine optimale Bewältigung der Projektaufgabe verhindern.Die Ursache ist häufig darin zusuchen, dass die ausgewähltenProjektleiter zwar im jeweiligen Fachgebietdes Projektes hoch qualifiziertsind, jedoch in Bereichen des Projektmanagementsbisher nur unzureichendausgebildet sind. Projekte als innovative,meist sehr komplexe Aufgabenmit festen Terminen und Kostenvorgabenund zugewiesenen Projektteamsstellen hohe Anforderungen an dieProjektleitung, weniger in fachlicherHinsicht, sondern vielmehr in Bezugauf das Management. Hat der ausgewählteProjektleiter in diesem Bereichnoch wenig Erfahrung, so bieten sichdrei Möglichkeiten. Entweder wird einexterner Berater dazu geholt, der dieProjektleitung bei wichtigen Entscheidungenund deren Umsetzung unterstützt,oder dem Projektleiter werdendie notwendigen Kenntnisse in einerProjektmanagement-Schulung vermittelt,oder dem Projektleiter wird einerfahrener Coach zur Seite gestellt,der ihm bei der Erfüllung der Projektaufgabezur Seite steht ohne jedochselbst in das operative Gescheheneinzugreifen.Das Ziel: Projekte sicher umsetzenVon vielen Unternehmen wird dieerste Alternative abgelehnt, da derWunsch besteht, die Projektaufgabeausschließlich mit eigenen Mitarbeiternzu realisieren. Dies ist vor allemdann sinnvoll, wenn noch weitere Projektedurchgeführt werden sollen, fürdie wiederum Wissen im Bereich desProjektmanagements notwendig ist.Ziel sind folglich Mitarbeiter, die Projekteplanen, Teams führen, ihre Mitarbeitermotivieren und sichere Leistungerbringen können. Dafür stehen zweigrundlegende Konzepte zur Verfügung:die Schulung z. B. in Projektmanagement-Seminarenund das Coachingbei der eigentlichen Projektdurchführung.SchulungProjektmanagement-Schulungen gibtes in vielfältiger Ausgestaltung. Fürden Einsteiger empfiehlt sich ein Basisseminar,das die grundlegenden Kenntnissevermittelt. Wichtig sind vor allemdie Planung von Projekten (Kostenund Ressourcen), Projektcontrollingund Risikomanagement als „hardfacts“ aber auch Teambildung, Kommunikationund Motivation. Sind bereitsProjektmanagement-Kenntnissevorhanden, können diese um benötigteModule erweitert, bzw. vertieft werden.Pro ble matisch an der Wissensvermittlungdurch Projektmanagement-Seminaresind die häufig beklagten praktischenUmsetzungsschwierigkeiten.Zwar wird in guten Schulungen dastheoretisch vermittelte Wissen immerwieder um praktische Beispiele, Rollenspieleund kleinere Aufgaben, dieim Team bewältigt werden müssen,ergänzt, doch können diese Aufgabennaturgemäß durch den begrenztenZeitraum der Schulung nicht dieKomplexität erreichen, denen sich einProjektleiter dann in seinem eigenenProjekt gegenübersieht.CoachingGenau diesem Problem versucht dasKonzept des „Coachings“ entgegenzuwirkenund erfreut sich in den letztenJahren steigender Beliebtheit. Was„Coaching“ eigentlich bedeutet, istnicht genau festgelegt. Einig ist mansich weitgehend darüber, dass Coachingpersonenbezogene Beratung imberuflichen Umfeld ist. Ob damit jedochausschließlich die Beratung voneinzelnen Personen – sprich den Projektleitern– oder auch die von Teamsbezeichnet wird, und ob er sich nur aufdie Hilfestellung für Führungskräfteoder auch auf die für Mitarbeiter derunteren Hierarchie-Ebenen bezieht, iststrittig.Auch die Meinung darüber, wannCoaching im Projekt ansetzen sollte,differiert. Da schon am Anfang für dasProjekt wesentliche Entscheidungengetroffen werden, die Richtung undErfolg des Projektes bestimmen, sollteCoaching sinnvollerweise bereits vonAnfang an betrieben werden. Vor allemauf die Definition der Projektanforderungenaber auch die Kostenplanungund das Risikomanagement sollte schonzu Projektbeginn viel Wert gelegt werden,da gerade wechselnde Anforderungenund Kostenüberschreitungen häufigzu Abbrüchen in Projekten führenkönnen. Hat der Projektleiter in diesen26MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Bereichen Defizite, sollte ihm unbedingtein erfahrener Coach zur Seitegestellt werden, um das Projekt nichtzu gefährden. Doch auch zu einem späterenZeitpunkt ist Coaching noch sinnvoll,v.a. dann, wenn ein Projekt bereitsin eine Krise geraten ist oder ihm einedroht. In diesem Fall sollte der Coachgemeinsam mit dem Projektleiter diegegenwärtige Situation des Projektesanalysieren, die Schwachstellen aufzeigenund Lösungsansätze erarbeiten.Kombination aus Coachingund SchulungUm seine Mitarbeiter gemäß den obengenannten Zielen fit zu machen, dürfendie Konzepte der „Schulung“ unddes „Coaching“ nicht isoliert betrachtetwerden. Um ein optimales Ergebnis zuerhalten, müssen sie miteinander kombiniertwerden. Schulung, Coachingund das „learning by doing“ – sprichdas Erfahrungensammeln aus derselbst ausgeführten Projektaufgabeheraus, greifen ineinander, verstärkensich gegenseitig und wirken gemeinsamauf die erfolgreiche Bewältigungder Projektaufgabe. Während die Schulungdie theoretische Basis liefert, stelltdas Coaching sicher, dass diese in dietägliche Projektpraxis übernommenwird. Durch die Beteiligung des Coachesverringert sich für den Projektleiterdie Angst Fehler zu machen, da eraber alle operativen Tätigkeiten selbstdurchführt und die Entscheidungenselbst trifft, profitiert er von seinen Erfahrungenaus dem aktuellen Projektfür den weiteren Verlauf des Projektesund aller Folgeprojekte.Bedarf ermittelnUm „Projektmanagementbildung“ beiseinen Mitarbeitern nicht am Bedarfvorbei zu produzieren, muss jedoch derBedarf an Schulungs- und Coachingmaßnahmengenau ermittelt werden.Dabei müssen unternehmerische Erfordernisse,individuelle Bedürfnisse unddie Besonderheiten der konkreten Projektaufgabeberücksichtigt werden.Am Anfang steht eine Analyse deraktuellen Fähigkeiten der Projektmitarbeiterund der Projektleitung in SachenProjektmanagement. Daraufhin wirdermittelt, welche Fähigkeiten benötigtwerden, um der konkreten Projektaufgabegewachsen zu sein. Dabei müssensowohl individuelle Bedürfnisse,aktuelle Anforderungen, strategischeAusrichtungen und Besonderheitendes Unternehmens Berücksichtigungfinden. Aus der Diskrepanz zwischenIst- und Soll-Zustand wird schließlichder Schulungs- und Coachingbedarfermittelt.FazitBetriebliche Weiterbildung ist ein großesThema. Gerade für die fachlicheWeiterbildung der Mitarbeiterwird vielGeld ausgegeben. Projektmanagement,als umfassende Führungsqualifikation,kommt dabei jedoch häufig zu kurz.Dabei dürfen Investitionen in Schulungund Coaching in diesem Bereich aufkeinen Fall isoliert betrachtet werden,sondern müssen im Gesamtkontextgesehen werden. Die erhöhte Kompetenzdes geschulten Projektleiters undder ausgebildeten Projektmitarbeiterstehen dem Unternehmen langfristigzur Verfügung und können wesentlichzum Erfolg nachfolgender Projekte beitragen.Wichtig ist, nicht nur auf eineSeite der Medaille zu setzen. TheoretischesWissen, praktische Hilfestellungund selbst gemachte Erfahrungen sollensich vielmehr ergänzen und führenso zu einer umfassenden Mitarbeiterweiterbildung.Dr. Michael Streng óparameta Projektberatung GmbH & Co. KG,Erdingwww.parameta.deProfitieren Sie vombesten ÜberblickMesse Nürnberg12./13.10.2010www.crm-expo.comAuf der CRM-expo, der europäischen Leitmessefür das Kundenbeziehungsmanagement, zeigenalle führenden Unternehmen und Experten,welche Strategien und Lösungen in der Praxiswirklich erfolgreich sind. Das Mehrwert-Programmfür Ihr Unternehmen.NEU: CRM-expound VOICE Days plusan einem Termin!Platin-AusstellerGold-Aussteller10/2010 · MIDRANGE MAGAZINwww.agentur-zuhoeren.de27


SCHWERPUNKTBusiness Process-/ProjektmanagementGriesser lichtet Prozess-Dickicht mit Inspire TechnologiesViel Licht statt SchattenGriesser gibt es seit 1882 – ein Familienunternehmen mit Hauptsitz im schweizerischenAadorf. 127 Jahre Erfahrung und Tradition gepaart mit Innovationsgeist haben die MarkeGriesser zum Schweizer Marktführer und europaweit zu einem der renommiertestenAnbieter für Produkte und Lösungen im Bereich Sonnenschutz gemacht.Bei Griesser war automatisiertesProzessmanagement jahrelangkein Thema. So wurde etwa der gesamteRechnungseingang manuell ins SAP-System eingepflegt. „Ein IT-gestütztesWorkflow-System gab es nicht“, erinnertsich Ruedi Neff, IT-Leiter beiGriesser. „Prozesse waren lediglichauf Papierformularen abgebildet undPapiere wurden physikalisch durch dieGegend geschickt.“ Im Normalfall funktioniertediese Arbeitsweise recht gut.Doch das stetige Geschäftswachstum,das sich auch in den aktuell 300 bis400 eingehenden Rechnungen pro Tagin elf landesweiten Niederlassungenwiderspiegelt und die Notwendigkeit,die Kosteneffizienz und den Geldflussdabei permanent im Auge zu behalten,veranlassten Griesser, sich nach einergeeigneten BPM-Lösung umzusehen.„Die Optimierung der Kreditorendurchlaufzeitenist bei uns ein zentrales Thema,um sicherstellen zu können, dasswir in den Genuss der Skonti kommen“,erklärt Neff weiter. „Darüber hinauswollten wir mehr Transparenz in unseremanuellen Prozesse bringen und dieDatenqualität erhöhen, um langfristigKosten zu sparen.“ Bald war klar, dasssich diese Anforderungen nur mit einerIT-gestützten Prozessautomatisierungrealisieren lassen.Aus Prozessüberwachungwird ProzesssteuerungDie Messlatte im Evaluierungsprozessfür eine geeignete Lösung lag ver-gleichsweise hoch. Auch deshalb hatsich das Unternehmen professionelleUnterstützung durch den Partner PMCInformatik mit ins Boot geholt, der imAnschluss an die erfolgreiche Implementierungund Inbetriebnahme derBPM-Lösung auch für die Wartung zuständigsein sollte. Nach einer sorgfältigenVorauswahl blieben insgesamt dreiAnbieter im Rennen.AuswahlkriterienDie hohen Anforderungen der GriesserAG – vor allem aufgrund der sehrindividuellen Fertigung – konnte nurInspire Technologies in vollem Umfangerfüllen. Um jedoch ganz sicher zu gehen,hat Griesser sich zudem noch beieinem Kunden des Anbieters erkundigt,der die Lösung seit geraumer Zeitproduktiv im Einsatz hat. „Das hat unsvollends überzeugt, dass BPM inspireauch in der Praxis die passende Lösungfür uns ist“, so Neff. „Geschäftsprozessesind dynamisch, daher muss sich eineBPM-Lösung flexibel anpassen lassen,sollte mal etwa aus dem Ruder laufen“,erklärt er weiter. „Die Möglichkeit, Prozesseim laufenden Betrieb auf einenneuen Releasestand zu aktualisieren,konnte uns nur diese Lösung bieten.Die Prozesse bei alternativen Anbieternsind oft viel zu aufgeblasen, unflexibelund kaum skalierbar, sodass man vonvornherein größte Bedenken hat, auchnur an einer einzigen Stellschraube zudrehen.“ Nachdem Griesser in engerAbstimmung mit PMC Informatik denStartschuss für die Implementierunggegeben hatte, schritt das Projekt sehrschnell voran. Nach nur drei Tagen wardie Grundinstallation bereits erledigt.Danach machten sich Anbieter undPartner an die Anpassung der Kreditorenprozesse.Weitere Prozesse für denBereich Risikomanagement, Mahnwesen,Investitionsanträge, Personalrekrutierung,HR-Unfallmeldung sowieHard- und Softwarebeschaffung wurdenso sukzessive umgesetzt.Aktuell laufen bei Griesser bereits15 Kernprozesse, die sich abteilungsübergreifendüber sämtliche Unternehmensbereichevon der Produktionüber die IT bis hin zur Verwaltung undGeschäftsleitung erstrecken. Pro Tagarbeiten bis zu 400 User mit der Lösung,die im gleichen Zeitraum an die400 Prozessinstanzen abarbeitet. „Dadie Lösung auf einer Java-ähnlichenSkriptsprache basiert, sind keine ausgesprochentiefgreifenden Programmierkenntnissenötig, um Prozesse zumodellieren“, freut sich Neff. „DieserVorteil zahlt sich auch gerade wiederkonkret aus, können wir doch aktuelldie Prozessoptimierung im Bereich derAuftragsbestätigung in Eigenregie weiterausbauen und mit dem SAP-Systemverknüpfen.“Klare AbläufeDas System läuft bei Griesser vomersten Tag an reibungslos. „Normalerweisestößt man nach Inbetriebnahmerelativ schnell an die Grenzen. Mit28MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


dem neuen System haben wir bis datonoch nichts gefunden, was wir mit derSoftware nicht hätten lösen können“,resümiert Neff. Vor allem in punctoPreis-Leistungsverhältnis, Qualität, Flexibilitätsowie Funktionsumfang undIntegrationsfähigkeit zeigt sich der Storen-und Rolladen-Spezialist begeistert.Das gleiche gilt für die professionelleUnterstützung durch den Partner PMCInformatik.Die Investitionen haben sich gelohnt:Seit Einführung der BPM-Lösungkonnte der Formulardurchlauf bei Investitionsanträgenvon einer Wocheauf einen halben Tag reduziert werden.Zudem konnte Griesser die Mahnquotedeutlich senken. Besonders das hoheMaß an Transparenz freut Griesser:Mitarbeiter haben die Möglichkeit, dievon ihnen gestarteten Prozesse nachzuverfolgenund wissen so ganz genau,wo gerade welche Aufgabe liegt. „Zudemkönnen wir jetzt Auswertungen imBereich der Liquiditätsplanung fahrenund einfach per Knopfdruck den Statusquo in Erfahrung bringen, welcheoffenen Rechnungen demnächst zurZahlung anstehen, aber noch nicht imSAP gebucht sind“, erklärt der IT-Leiter.Auch stellt Neff weiter fest, dass Weisungenund Abläufe früher umgangenwurden: „Da hat schon mal die Sekretärinanstelle des Abteilungsleiters denInvestitionsantrag unterzeichnet.“ DieseFauxpas sind heute nicht mehr möglich.Die Leitplanken lassen sich mitdem neuen BPM-System trennscharfsetzen. Das Resultat: bessere Qualitätsowie nachvollziehbare und klare Abläufe.Neff ist sich sicher, „wenn wir unsererBelegschaft sagen würden, jetztbekommt ihr eure alten Kreditorenprozessewieder zurück, dann würdenwir ganz sicher sehr viel Widerspruchernten.“Win-win-SituationAber nicht nur Griesser profitiert vomneuen BPM-System. Auch auf Lieferantenseitezeichnen sich klare Vorteile ab.So lässt sich jetzt die bei der Zahlungeiner Lieferantenrechnung eindeutigauf den Kunden referenzierende ESR-Nummer – eine schweizerische Besonderheit– automatisch einlesen.Aber Griesser hat schon weitere Pläne:So soll in naher Zukunft der BereichPersonalaustritt sowie das Projektdossierzur Dokumentation des gesamtenProjektlebenszyklus mithilfe der Softwareabgebildet werden.Ronny Winkler óInspire Technologies GmbH, St. Georgenwww.bpm-inspire.comMIDRANGE MAGAZIN p R äsENTIERTPOWER GenerationSeit 20 Jahren begleitet das MIDRANGE MAGAZINden IBM Mittelstandsmarkt. Von der /36 über dieAS/400 bis zu den aktuellen POWER7 Systemen.Es war uns aber auch stets ein ganz besonderesAnliegen, über interessante und zukunftsweisendeLösungen sowie innovative Anbieter undDienstleister zu berichten. Nun wollen wir im Rahmendes Sonderhefts „POWER Generation“ nichtnur unser Jubiläum feiern, sondern auch die vielenMarktbegleiter würdigen: POWER Generation führt die oft langjährigenBusinesspartner in der Reihenfolgeihrer Gründungsjahre auf. POWER Generation wird die Entwicklungder Hardware von ihren Anfängen bis heuteskizzieren (/36 bis pOWER7). POWER Generation informiert über dieaktuellen Modelle und Announcements derIBM pOWER Reihe.Aber auch Sie als Anwendergehören zur POWER Generation!Deshalb freuen Sie sich auf das Sonderheft „POWERGeneration“, welches gemeinsam mit der Ausgabe vom19.10.2010 Ihres MIDRANGE MAGAZIN erscheint. Vielleichtschwelgen Sie beim Lesen ein bisschen in Nostalgieoder Sie wundern sich, wie schnell die Zeit vergangen ist.Seien Sie gespannt, wie sich langjährige IBM Partner präsentierenund finden Sie heraus, wie lange der eine oderandere davon bereits im Geschäft ist – denn Erfahrung istein wichtiges Qualitätsmerkmal. Neben Nostalgie habenwir natürlich auch ein topaktuelles Thema vorbereitet. Sieerfahren in unserem Sonderheft nämlich alles über dieneuen IBM Power Systeme und was die Verbesserungenim Betriebssystem für Sie bedeuten können.Wir freuen uns auf Ihr Interesseund Ihr Feedback!10/2010 · MIDRANGE MAGAZINITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de29


SCHWERPUNKTSystemmanagement leicht gemachtSUMMARYJeancliclac, iStockphoto.comIn komplexen IT-Infrastrukturen hilft Softwarefür das Systemmanagement dabei, denÜberblick zu halten, die Systeme effektiverzu verwalten und die Ressourcen besserauszunutzen.Aktuelle Entwicklungen im Bereich System-ManagementMinimalismus adeEs gab einmal eine Zeit, in der waren gerade einmal eine Handvoll Computer über eineinziges BNC-Kabel miteinander verbunden. In der Mitte dieses Netzwerks stand häufigein Server und der Administrator kannte jeden PC, jeden Benutzer und jede Konfigurationauswendig. Diese idyllischen Inseln des Minimalismus existieren (leider) nicht mehr.Die Notwendigkeit für den Einsatzvon Systems‐, Service- und Client-Lifecycle-Managementlösungen liegteinzig in der großen Anzahl von IT-Systemen und ist deren unüberschaubarerKomplexität geschuldet. Faktischjedes mittelständische Unternehmenhat die unterschiedlichen Phasen beimHineinwachsen in ein professionellbetriebenes System-Management gesehen:Excel-Dateien zur Dokumentationder Hardware, zentrale E‐Mail-Weiter-leitung für den Support, Ordner mitdiversen Versionen von Installationsanleitungenoder Checklisten. Je nachProgrammierverständnis der Administratorengibt es außerdem eine großeAnzahl redlich aber kryptisch dokumentierterBatch- und Skript-Jobs, diebei der Anlage von Druckern und Freigabenbehilflich waren.Es folgten viele Tools und Helferlein,die bei den verschiedenen Schmerzpunktenin der selbstgestrickten Landschafthelfen sollten. Fernwartungsprogrammekönnen nicht so einfach selbstprogrammiert werden, also wurde einProgramm exakt zu diesem Zweck angeschafft.Patch-Management ließ sichnoch ganz gut mit den Bordmitteln vonMicrosoft erledigen und eine generischeInstallation per Installations-CDmit dem letzten Service Pack von 2000/XP war auch machbar.Doch die vielen Verfahren und Methoden– und seien sie noch so „lieb-30MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


gewonnen“ – schaffen es kaum, einenÜberblick der tatsächlichen Leistungen,die durch eine IT-Abteilung erbrachtwerden, zu erzeugen. Zu schwerfälligist die Adaption der eigenen Methodenin einer sich schnell ändernden Umgebungvon Betriebssystemen. Große undunabwendbare Projekte, wie der gezielteWechsel auf ein moderneres Client-Betriebssystem, sind Triebfedern füreinen professionelleren Einsatz von insich abgestimmten Lösungen, die mitdem Charme der einstigen Helferleindurchaus mitzuhalten wissen.Was ist System-Management?Ein Blick auf Wikipedia zeigt, dass essich bei System-Management um einezentralisierte Verwaltung der IT-Infrastruktur eines Unternehmenshandelt. Würde eine Hundertschaft anAdministratoren befragt werden, wasgenau System-Management überhauptist, so kann durchaus damit gerechnetwerden, dass circa 75 unterschiedlicheAntworten eintreffen – die verbleibenden25 hatten keine Zeit die Frage zubeantworten, da das Support-Telefondauerhaft klingelte.Dieser Zeitmangel ist sehr eng mitSystem-Management verbunden. Diekomplexe und heterogene IT-Landschaft,die in vielen Unternehmen permanentverfügbar sein muss, erforderteinen aktuellen und laufenden Überblicküber alle Ressourcen – inklusiveder Verfügbarkeit von IT-Mitarbeiternund Administratoren. Neben der Übersichtan Ressourcen gilt es, Engpässevorauszusehen, die die Verfügbarkeitbeeinträchtigen könnten, das Fehlverhaltenvon Prozessen zu identifizierenund verschiedene Reaktionsmöglichkeitenautomatisiert vorzuhalten. Typischerweiseist System-Management inengem Kontext mit ITIL zu sehen.Moderne IT-Management-Softwarebietet dazu eine große Anzahl aufeinanderabgestimmter Werkzeuge, die ineiner einheitlichen Datenbank Ergebnisse,Trends und Informationen ablegen.Mit den geeigneten Management-Programmen werden alle Teilbereicheder IT, von der Benutzeranlage, überdie Steuerung der Datenbereitstellung,Software- und Betriebssystem-Ferninstallationbis hin zum gesicherten Löschenvon Datenträgern abgedeckt underlauben so einen maximal großen Automatisierungsgrad.Automatisierungist und bleibt das entscheidende Schlüsselwortfür die Gestalt des guten System-Managements.Manuelle Installationenvon Software oder das Eintippenvon Inventarinformationen sind wederspannend noch effektiv, geschweigedenn schnell. Und eine zügige, fehlerloseund effektive Bereitstellung von IT-Leistungen ist auf den Punkt gebrachtdas Ziel von System-Management.Herausforderung MigrationGute System-Management-Lösungenzeichnen sich dadurch aus, dass derUmgang mit Schlüsseltechnologien bereitsvor deren Markteinführung gelöstist. Mit Matrix42 Empirum wurden z.B.Windows 7-Rollouts schon in Produktivumgebungendurchgeführt, als dasneue Windows noch als Release Candidatevorlag. Die Migration auf das neue,führende Client-Betriebssystem istsicherlich eine der größten Baustellenin den IT-Organisationen der Unternehmen.Im Gegensatz zum Wechsel vonWindows 2000 nach XP ist ein direktesIn-Place-Upgrade von XP zu Windows7 bekanntlich nicht möglich. DieÜbernahme aller wichtigen Programm-Einstellungen und Benutzerdaten, diemöglicherweise nicht im Server-based-Profil zu finden sind, ist eine Herausforderungder heutigen Zeit; ebenso diesichere Windows 7-Adaption andererDetails, die im zugelassenen Rahmenein angepasstes XP-Benutzerprofil ausmachen.Ohne System-Management ist derWechsel zu Windows 7 nur PC für PCmöglich; die negativen Auswirkungenauf die Effektivität beim Support unddie hohe zeitliche Bindung von IT-Mitarbeitern sind hinlänglich bekannt.Matrix42 Empirum hilft mit verschiedenenReports, die Frage zu beantworten,welche PCs für eine Migration geeignetsind und welche nicht. Bedeutsamerfür den gesamten Migrationsablauf isteine weitere Fähigkeit: AUT – ApplicationUsage Tracking. Welche Programmewerden in welcher Version in welchemUmfang von den Benutzern imUnternehmen tatsächlich eingesetzt?Welches sind die Kernapplikationen imUnternehmen, auf deren Kompatibilitätschon heute zu achten ist? Anstattsich stunden- oder gar tagelang mitexotischer Software, die kaum jemandeinsetzt, auseinanderzusetzen, verhilftAUT der IT dazu, den Fokus auf die entscheidendenProgramme zu legen.Die Trennung von PC und DesktopWährend die Virtualisierung von Applikationenoder Servern bereits seitgeraumer Zeit in beinahe allen Unternehmenintensiv betrieben wird, beginntderzeit die Virtualisierung derkompletten Benutzerumgebung – desDesktops. Den Benutzern ihre Arbeitsumgebungüberall und jederzeitsicher zur Verfügung zu stellen, ist eineweitere Schlüsselkompetenz des modernenSystem-Managements.Bei „Virtual Desktop Infrastructure“(VDI) handelt es sich grundsätzlich umeine Technologie, die die komplette Arbeitsumgebungausschließlich virtuellvorhält. Diese jüngste Variante der Virtualisierungwird von einigen Analysten,beispielsweise Gartner, als „HostedVirtual Desktop“ (HVD) bezeichnet.Oliver Bendig óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.matrix42 AG, Neu-Isenburgwww.matrix42.de10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN31


SCHWERPUNKTSystemmanagement leicht gemachtSystemmanagement-Framework unter OpenSource-LizenzFree MonitoringDie it-novum GmbH hat das Open Source-Systemmanagement-Projekt openIT-Cockpit gestartet. Damit ist das Systemmanagement-Framework ITCockpit ab sofortals openITCockpit unter GPLv2-Lizenz auf www.open-itcockpit.com erhältlich.Das Framework basiert auf Nagiosund ist modular erweiterbar. Esbietet ergänzend zu Nagios eine ganzeReihe von Mehrwerten: Es lässt sichleicht durch eine Web-Oberfläche konfigurieren,ist mandantenfähig undbietet vorintegriert zahlreiche OpenSource-Tools, die in vielen Anwendungsszenarienerst nochin Nagios integriert werdenmüssen. Der Fokus des Projektsliegt auf Anwendern, dienach einem Systemmonitoringsuchen, das sich in einem einzigenFrontend administrierenlässt und mit dem selbst heterogeneund historisch gewachseneIT-Systemlandschaften transparentdargestellt und einfachüberwacht werden können.Entstanden ist die Lösungaus mehreren Systemmanagement-Projektenbei Unternehmenwie Deutsche BKK, LandwirtschaftlicheRentenbank,Puma, SEAT oder Vitakraft. Sie stelltweniger ein in sich geschlossenes Produktdar, als vielmehr ein Frameworkzur Überwachung komplexer IT-Landschaften.Das System liefert eine Reihevon Schnittstellen zur Integration vielerOpen Source-Tools und unterstütztGeschäftsprozesse durch applikationsübergreifendeIntegrationen in Ticketing‐,CMDB- und Provisioning-Systeme.Neben verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten(Business-Dashboards,KPIs, SLA-Reporting etc.) bietet es auchopenITCockpit-Eventkorrelationdie Korrelation von Events mit einemhinterlegten Regelwerk. „Für uns istNagios eine sehr gute und weitverbreiteteSystemmanagement-Lösung“, sagtMichael Kienle, Initiator des Projektsund Geschäftsführer von it-novum.„Allerdings haben wir bei vielen Projektenfür den Mittelstand und fürGroßkunden gemerkt, dass dem reinenNagios wichtige Eigenschaften fehlen:einfache Konfiguration, bessere Darstellung,sofortige Skalierbarkeit beimMonitoring großer IT‐Landschaften,die schnelle Integration von Ticketsystemenoder CMDBs oder die Berücksichtigungeines Business ProcessMonitorings. Mit unserem Projektgreifen wir all diese Punkte auf“. openITCockpitrichtet sich an vier Zielgruppen:ó An IT-Abteilungen in mittelständi-schen und größeren Unternehmen,die mit Insellösungen arbeiten unddenen bislang nicht alle Informationenin einem einzigen Repository zurVerfügung stehen.ó An bestehende Nagios-Nutzer, die dasFunktionsspektrum von Nagiosdeutlich ausweiten wollen.ó An Unternehmen, die sichbisher mit den Funktionalitätender Closed Source-Systemmanagement-LösungengroßerAnbieter wie HP, IBM & Co. beschränkthaben.ó Und schließlich an Nutzer vonOutsourcing-Dienstleistungen,denen daran gelegen ist, die mitihren Dienstleistern geschlossenenService Level Agreementsselbst zuverlässig überwachenzu können.Der Einsatz des Produktesumfasst Support und Dienstleistungen,z. B. die Ablösungvon kommerziellen Lösungen oder dieEntwicklung von kundenindividuellenPlug-ins. Für Unternehmen ohne entsprechendeRessourcen kann openIT-Cockpit im Konzern-Rechenzentrumgehostet und betrieben werden. Mitdem Projektbeginn startet auch einPartnerprogramm. Steffen Rieger óit-novum GmbH, Fuldawww.it-novum.com32MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Carmen RascheCL-ProgrammierungDie Steuersprache für Power i Systemadministration,RPG-, Cobol- und Client-Programmierer Überblick und Grundlagen Arbeitsabläufe steuernund automatisieren Lokale und ferneKommunikationsszenarien API-Programmierung Command-Erstellung Moderne Praxisbeispieleca. 500 Seitennur 198,– €Bestellnummer 444073ISBN 978-3-930176-76-2CL wurde in den letzten Jahren ständig erweitert undverbessert. Aufgrund vieler neuer Features und durchdie hohe Flexibilität kann CL heute zu weit mehr als nurzu reinen Steuerungsaufgaben eingesetzt werden.Systemadministratoren brauchen CL, weil alle Befehlefür das Betriebssystem in CL-Programmen verwendetwerden können. So ist es möglich, mithilfe der CL-Programmierungviele Routinearbeiten zu automatisieren.Hierzu gehören beispielsweise Sicherungsaufgaben,Bereinigungsfunktionen oder Datentransfers … Einkleines, mit geringem Aufwand erstelltes CL-Programmschafft Freiraum und sorgt für Zuverlässigkeit.RPG- und Cobol-Programmierer brauchen CL, weiljede System i-Applikation mindestens „zweisprachig“arbeitet. Es werden also immer zwei Programmierspracheneingesetzt, wovon eine CL ist. CL-Programmestellen in diesem Zusammenhang nicht nur die Laufzeitumgebungfür Hochsprachenprogramme zur Verfügung,sondern ermöglichen auch die Kommunikationmit dem Betriebssystem und über Servergrenzen hinweg.Client-Programmierer (JAVA, PHP u. a.) brauchen CL,weil damit im Rahmen von SQL-Zugriffen Daten ausdem Betriebssystem abgerufen werden können. Miteinfachen Mitteln können externe SQL-Prozedurenoder externe SQL-Funktionen erstellt werden, die CL-Programme aufrufen; selbst der Parameteraustauschist hierbei problemlos zu realisieren.Die Autorin Carmen Rasche hat hier ein Fachbuch vorgelegt,welches gespickt ist mit modernen praktischenBeispielen. Sie erläutert Schritt für Schritt die Technikund wie Sie die CL-Programmierung erfolgreich einsetzenkönnen.Die Programmquellen sowie der gesamte Inhalt diesesFachbuchs sind auf der mitgelieferten CD enthalten.Aus dem InhaltCL-Programme – Ein erster ÜberblickGrundlagenwissen Konstanten, Variablen, Datenstrukturenund Pointer einsetzen Basisanweisungen(CHGVAR, *CAT, %SST) Bedingungen und Schleifen kodieren(DOWHILE, DOUNTIL, DOFOR) Möglichkeiten der Fehlerbehandlungmit MONMSGProgrammkommunikation Informationsaustausch durchNachrichten Synchrone und asynchroneProgrammaufrufe realisieren Grundlagenwissen ApplicationProgram Interface (API) *DTAQ, *DTAARA und *USRSPCim Einsatz Einsatz von User Spaces undListAPIsDateiverarbeitung im CL-Programm Die Entwicklungswerkzeuge (SDAund Screen Designer) Bildschirmdateien verwenden Ausgabedateien und DruckausgabennutzenCommand-Erstellung Eigene CL-Commands erstellen Verschiedene Befehlsinterfacesfür API-Aufrufe realisierenCL-Programme im ILE-UmfeldBestellung per Fax +49 8191 70661▢ Ja, ich bestelle mein Fachbuch„CL-Programmierung“zum Preis von 198,– € zzgl. Versand kosten.Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN oderTechKnow Letter erhalten 10 % Treuerabatt.Bestellung im Web:www.midrange-shop.comVertrauensgarantie:Ich kann diese Bestellungbinnen zwei Wochen widerrufen.Außerdem habe ichvolles Rückgaberecht binnenzwei Wochen nach Erhalt.Zur Einhaltung der Fristengenügt die rechtzeitige Absendungdes Widerrufs bzw. derWare an ITP VERLAG GmbH,Kolpingstraße 26, D-86916Kaufering. Diese Garantienehme ich mit meiner 2. Unterschriftzur Kenntnis.FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumDatum1. Unterschrift2. UnterschriftE-Mail-AdresseFaxITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de


TECHNIK & INTEGRATIONIBM Open Access/Profound Logic UIMit RPG zurück in die Zukunft?Schon lange besteht der Wunsch in der i-Entwicklerfamilie Dialoganwendungen schreibenzu können, die statt 5250-Bildschirmen grafische Dialogumgebungen ansprechen können.In den letzten Jahren machte ein Gerücht die Runde, dass der RPG-Opcode EXFMT aufgebohrtwerden würde, so dass man Web-basierte Dialoge direkt ansprechen könnte.Endlich, mit der Präsentation von iV7R1 hat IBM das Geheimnis gelüftet!Jedoch waren die i-Anwender obdieser Präsentation eher verwirrt alserhellt. Lassen Sie uns deshalb gemeinsameinen Blick auf das neue Lizenzprogramm5733-OAR werfen.Um es vorwegzunehmen: Open Accessist kein Tool, um RPG-Programmenein grafisches Interface zu geben! OpenAccess ist ein Interface, welches denPuffer von I/O-Operationen (I/O-FeedbackArea) so gut wie jedem nur denkbarenProzess zur Verfügung stellenkann. Sehen wir uns einfach einmal inkursorischer Form ein RPG-Programmund sein I/O-Verhalten an.Sie sehen in Bild 1 die schematischeDarstellung eines RPG I/O-Prozesses.Das Programm sendet über dieentsprechenden RPG-Befehle Daten aneine Bildschirmeinheit bzw. an die Datenbank.Die Frage, die sich jetzt stellt,ist: Wo kommt jetzt IBM Open Accessin das Spiel? Dazu sehen wir uns eineerweiterte Grafik an.In Bild 2 sehen Sie, schematischdargestellt, die Leistung des LizenzprogrammsIBM Open Access. Open Accessfängt den Standard I/O-Prozess (Bild 1)ab und stellt einem sogenannten Handler-Programmdie I/O-Puffer zur Verfügung.Dieses Handler-Programm kanndann die übergebenen Pufferbereicheauswerten und an einen Endprozessübergeben. Welcher Endprozess letztendlichunterstützt wird, hängt davonab, welche Handler zur Verfügung ste-123Traditioneller RPG I/O-ProzessErweiterter RPG I/O-ProzessErweiterte RPG-Quelle34MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


hen. Und da sind wir beim Knackpunktvon Open Access angelangt. Open Accessstellt lediglich das Interface zurVerfügung, jedoch keine Handler!Woher Sie die entsprechendenHandler bekommen, ist derzeit eineFrage, die sich vielfältig beantwortenlässt:Sie schreiben Handler selbst: DieParameterübergaben für die Handler-Programmierung sind gut beschrieben,wenn auch sehr komplex. Jede ILE-Programmiersprache kann verwendetwerden und über die Bibliothek QAORwerden Include-Dateien in der QuellendateiQRPGLESRC/QRNOPENACC zurVerfügung gestellt.Sie wenden sich an IBM: IBM LabServices stellt verschiedene Handlerzur Verfügung, um auf Web Servicesbzw. das IFS zuzugreifen.Sie kaufen sich im freien Marktverfügbare Handler: Die Firmen Look,Seagull und Profound Logic habenHandler erstellt, die in die Entwicklungs-und Anwendungsmodernisierungs-Umgebungender entsprechendenHäuser eingebettet sind.Eine weitere interessante Frage ist,inwieweit Sie ein RPG-Programm modifizierenmüssen. Dazu sehen wir unsein kurzes RPG-Fragment an.Die einzige Erweiterung gegenübereinem traditionell geschriebenen Programmbesteht darin, dass die Deklarationdes Bildschirms durch das SchlüsselwortHANDLER erweitert wird. Inder Klammer sehen Sie den Objektnamendes aufzurufenden Handlerprogramms.Das ist alles, weitere Veränderungensind nicht notwendig!Eine letzte Frage, die zu klären ist:Unter welchen Betriebssystemen könnenSie IBM Open Access anwenden?Antwort: unter i V6R1 und V7R1.FazitRPG Open Access ist mit Sicherheit eineinteressante Technik, die die Fähigkeitendes RPGs beträchtlich erweitert.Inwieweit Sie vom Nutzen profitieren,hängt von den zur Verfügung stehendenHandlern ab. Weiterhin sollten Siein Betracht ziehen, dass RPG Open Accessein Lizenzprogramm ist, das käuflicherworben werden muss (derzeitzwischen 500 und 1.500 Euro). SofernSie einen Handler nicht selbst programmieren,kommen dann noch die Kostenfür diesen hinzu. Jedoch sollten Sie sichnicht durch diese Kosten abschreckenlassen, denn andere Entwicklungsumgebungenkosten auch Geld.Profound Logic UIANZEIGEDer erste frei verfügbare Handler fürOpen Access wurde von der Firma ProfoundLogic erstellt, die rund um diesenHandler ein komplettes Entwicklungssystemaufgebaut hat, mit dem sichsowohl komplett neue Anwendungenentwickeln, als auch bestehende Anwendungenmodernisieren lassen.Anwendungen neu erstellenProfound Logic’s Tool hat aus mehrerenGründen meine Aufmerksamkeit erregt.Erstens wird die Entwicklungsumgebung,genauso wie der Handler zentralauf einem Power System unter IBM i installiert− also: keine auf einen lokalenArbeitsplatz bezogenen Installationen.Profound Logic UI ist eine Webanwendungund kann direkt mit Hilfe einesBrowsers ausgeführt werden. Das kannauch der in RDP eingebettete Browsersein, sodass sich RDP und ProfoundLogic UI sehr gut integrieren.Zweitens: Die Art und Weise derDialogprogrammierung entspricht imGroßen und Ganzen der bisherigenVorgehensweise eines RPG-Programmierers.Wir schreiben ein RPG-Programm,deklarieren eine Bildschirmdatei,erweitert durch die Handler-Definition des IBM Open Access unddesignen dann mit Profound UI einenDialog. Hierbei ist die Reihenfolge unerheblich.Sie können natürlich auchzuerst einen Dialog erstellen, um danndas RPG-Programm zu schreiben undumzuwandeln.Sie sehen (Bild 4) im zentralen Bereichden Designer, mit dessen HilfeSie Ihre Dialoge aufbauen. Dabei istes nicht notwendig, über HTML‐, Javascript-oder CCS-Kenntnisse zu verfügen.Sie bedienen sich lediglich aus derPalette der angebotenen Widgets (Dialogelemente),schieben sie auf die Designoberflächeund bearbeiten sodannderen Eigenschaften. Für jedes Dialogelement,das Sie verwenden, vergebenSie einen sogenannten Linknamen,der dann in Ihrem RPG-Programmangesprochen werden kann. Beispiel:Sie schieben das Widget Button in denDesigner. Jetzt vergeben Sie für diesenButton den Linknamen exitButton. InIhrem RPG-Programm fragen Sie dannab:IF exitButton = *ON;Bestandteil der Profound UI sindmehr als 125 Widgets, die so gut wie alleBereiche der Dialogprogrammierungabdecken. Darunter befinden sich auchWidgets für die Datenvisualisierung,Datumsverarbeitung, Subfile-Verarbeitungetc. pp. (Bild 5). Ein Mangel anWidgets lässt sich hier kaum erkennen.Darüber hinaus besitzen die Widgetskein festes Layout, sondern können denBedürfnissen der eigenen CI angepasstwerden.10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN35


TECHNIK & INTEGRATION456Profound UI DialogeditorProfound UI WidgetsProfound UI Rich Display FileAlle Dialoge verwenden AJAX-Technologie, sodass Dialogenicht seitenweise aufgebaut werden,sondern asynchron teilaktualisiert werden.Weiterhin sind die Dialogelementekeine HTML- Objekte, sondern werdenmit hilfe des verwendeten JSON-Frameworkscross-browserfähig dargestellt,sodass Ihre Anwendungen quasi Browser-unabhängigüberall die gleichenDia loge anzeigen.Weiterhin verfügen die listenbasiertenDialog-Widgets über eine eigeneDatenbankzugriffslogik, sodass z. B.für das Laden von Comboboxen etc.nicht extra RPG-Zugriffsprogrammegeschrieben werden müssen.Nachdem die Arbeit am Dialog beendetwurde, müssen jetzt die entsprechendenDialogobjekte erstellt werden.Dabei wird sozusagen als Brücke zumOpen Access eine Bildschirmdatei generiert,die als Rich Displayfile bezeichnetwird.In Bild 6 sehen Sie eine Reihe vonHidden Fields. Diese sind durch dieVergabe der Linknamen entstanden.Sie erinnern sich an den Button EXIT-BUTTON? Ich hoffe. Weiterhin findenSie in der Rich Display File eine ganzeReihe von Zeichenfolgen, die als Anweisungenvom Handler interpretiertwerden.Diese Rich Display File wird wiejede andere Bildschirmquelle mit demBefehl CRTDSP umgewandelt. Diesesgeschieht natürlich in der ProfoundLogic UI automatisch. Klaus-Peter Luttkus óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.36MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


SQL-Analyse mit Visual Explain V6R1, Teil 1SQL-AbfragenMöglicherweise haben Sie sich bisher beim Einsatz von SQL-Abfragen eher dafür interessiert,wie Ihr Select-Statement aufgebaut sein muss, damit Sie die benötigten Daten erhalten.Sie haben die Abfrage geschrieben, ausgeführt und sich anschließend unter Umständengefragt, warum eine so einfache Anfrage „soooo“ lange braucht. Mit dem guten alten „read“wäre das alles viel schneller gegangen, mag so mancher sattelfester und gestandenerRPG-Spezialist dann sagen.Ganz so einfach ist dieser Vergleichjedoch nicht: In Ihrem RPG-Programmmüssen Sie die Logik kodieren,d. h. Sie bestimmen im RPG-Programmnicht nur, welche Daten benötigt werden,sondern codieren auch den Algorithmus,der diese Daten zur Verfügungstellt. Und hier ist der entscheidendeUnterschied: Wenn Sie eine SQL-Abfrageerstellen, definieren Sie das Abfrageergebnis,nicht aber den Weg derAusführung. Über den geeigneten Ausführungsplanentscheidet das System.Genauer gesagt, der Teil des Systems,der Query Engine beziehungsweise Optimizergenannt wird. Der Optimizerschätzt unterschiedliche Ausführungskostenfür unterschiedliche Zugriffswegeund wird sich letztendlich fürden Zugriffsweg mit dem geringstenKostenfaktor entscheiden. Mit Kostenist hier gemeint, dass sowohl der Aufwandim Eingabe-/Ausgabe-Bereich(I/O-Kosten) als auch der Kostenfaktorim Arbeitsspeicher (CPU-Kosten) fürdie Verarbeitung der Daten berücksichtigtwird. Aufgabe des Optimizers istes nun, bei der Gestaltung des Zugriffszwischen eben diesen Kosten abzuwägenund den kostengünstigsten Ausführungsplaneinzusetzen. Visual Explainist das strategische IBM Interface, umdie gewählten Ausführungspläne zuvisualisieren. Beide SQL-Engines werdenhierbei unterstützt – CQE und SQE.Hierfür werden alle notwendigen Ver-arbeitungsschritte sowie die verwendetentemporären und permanenten Objektegraphisch aufbereitet dargestellt.Verschiedene Icons repräsentiereneinzelne Verarbeitungsschritte und dieverwendeten Objekte. Zu jedem verwendetenObjekt stehen weiterführendeInformationen zur Verfügung. WennSie Visual Explain aus der Prozedurumgebungvon System i Navigator aus aufrufen,platzieren Sie den Cursor auf einSQL-Statement, dessen Ausführungsplanangezeigt werden soll. Klicken Sieanschließend auf eines der verfügbarenIcons oder wählen Sie den entsprechendenMenüpunkt (Bild 1).Erklären [STRG + E] erlaubt dieErstellung eines grafischen Ausführungsplanesohne Ausführung derSQL-Abfrage. Intern wird dem Attribut„QUERY_TIME_LIMIT“ der OptionsdateiQAQQINI der Wert Null zugewiesen,um die Ausführung der Abfrage zu verhindern.Ausführungspläne der SQL-1Visual Explain aufrufenAbfragen, die viele Stunden laufen,können in wenigen Sekunden angezeigtwerden. Die angezeigten Informationenüber die Laufzeitumgebung könntenin diesem Fall aber von tatsächlichenUmgebungseinstellungen abweichen.Zudem könnte es passieren, dass dieAusführungspläne komplexer Abfragennicht dargestellt werden. Probieren Siees einfach aus!Ausführen und Erklären [STRG + U]überträgt die Abfrage ebenfalls an denOptimizer für den Optimierungsprozess.Anschließend wird das Statementaber ausgeführt und erst nach der Ausführungerfolgt die Darstellung desAusführungsplanes. Visual Explainkönnte ein Ergebnis liefern, das nichtdie aktuelle Laufzeitumgebung widerspiegelt,wenn das SQL-Statement inUmgebungen ausgeführt wird, die sichschnell und häufig ändern.Während der Ausführung erklären[STRG + W] wurde aus diesem Grund10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN37


TECHNIK & INTEGRATION2345Die FehlersituationVeränderte JDBC-EinstellungenVisual Explain ErgebnisanzeigeErläuterungen der grafischen Symbolemit Release V5R4 hinzugefügt.Das Ergebnis repräsentiert dieaktuelle Ausführung der Abfrage. Sosollen auch komplexe Abfragen exakterdargestellt werden. Hinzu kommt, dassSie während der Analyse die Umgebungsattributeaktualisieren können.Probieren wir es aus! Ich starte dieProzedur-Umgebung von System i Navigatorund lasse mir die Ausführungeiner SQL-Abfrage erklären. Das ist zumindestdie Absicht. Das Ergebnis siehtetwas anders aus (siehe Bild 2).Seit V6R1 muss der Datenpfad fürSQL-Abfragen nicht mehr vollständiggeöffnet und geschlossen werden, wennmit der Prozedur-Umgebung gearbeitetwird. Die Ausführung der SQL-Statementsist dadurch schneller. Nur VisualExplain verursacht seitdem hin undwieder Ärger. Erscheint die Fehlermeldungauch auf Ihrem Desktop, helfenveränderte JDBC-Einstellungen. ÖffnenSie hierfür in der Prozedur-Umgebungdas Menü „Verbindungen“ und wählenSie „JDBC-Einstellungen“. Im Register„Leistung“ ändern Sie die Einstellung,wie in Bild 3 zu sehen. Jetzt sollte esfunktionieren!Das Visual Explain Ergebnisfensterselbst besteht aus mehreren Komponenten(Bild 4). Auf der linken Seitewird der Ausführungsplan grafischaufbereitet dargestellt. Die rechte Seiteenthält weiterführende Informationenfür jede dargestellte Komponente. DieInformationen des rechten Fensterskorrespondieren somit stets mit dermarkierten Komponente des Planes.Jede Ausführungskomponente benenntdie verwendete Zugriffsmethode.Anhand der Pfeilbeschriftungen erkennenSie die Anzahl verarbeiteter Tabellenzeilen.Normalerweise steht dasEndergebnis links. Sie können dieseDarstellungen aber individuell bestimmen.Bewegen Sie hingegen den Mauszeigerauf eine der Komponenten, erhaltenSie zusammenfassende Informationenüber die Ausführung dieses38MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Schrittes. Die zusammenfassenden Informationenbeinhalten Laufzeiten unddie Anzahl selektierter Sätze soweitverfügbar.Für jedes permanente Objekt existiertzudem ein Kontextmenü. Über diesesKontextmenü erhalten Sie folgendeInformationen:ó Tabellendefinition und Tabellen-eigenschaftenó Verfügbare Statistikdaten undIndizesó Tabellen für gespeicherte Abfragen(MQTs)ó Abhängige Objekteó Indexdefinitionen und Index-eigenschaftenDas Kontextmenü erlaubt Ihnen,sich die Definition der Tabelle anzuschauen.Aber auch die Größe der Tabellekönnen Sie problemlos ermitteln,wenn Sie sich die Tabelleneigenschaftenansehen. Auch Informationen überdie Datenlage sind verfügbar, da Sie aufdie Statistikdaten zugreifen können.Der i5/OS-Befehl „Display DatabaseRelation“(DSPDBR) zeigt alle abhängigenObjekte der entsprechenden Tabelle.Und das Beste daran: Sie erhaltenalle Objekte ohne den aktuellen Bildschirmzu verlassen. Ich verzichte jetztdarauf, die verschiedenen Funktionenim Detail vorzustellen, denn viele dieserAktionen erkennen Sie beim Ausprobierenschnell wieder. Erwähnenswertin diesem Zusammenhang ist vielleichtnoch die Hilfefunktion. Für jedes Icon6Anzeige der Debugnachrichten V6R1im Ausführungsplan erhalten Sie detaillierteErklärungen (Bild 5).Der untere Teil des Ergebnisfenstersbesteht aus zwei Indexzungen, die einerseitsdas ausgeführte SQL-Statementandererseits automatisch die zugehörigenDebuginformationen anzeigen. DieNachrichten des Abfrageoptimierungsprogrammssind allerdings nur verfügbar,wenn die Erklärung der Abfrageaus dem Skriptfenster „SQL-Prozedurenausführen“ angefordert wurde. Beidiesen Nachrichten handelt es sich umeine Teilauflistung aller Debugnachrichten,die im Jobprotokoll enthalten sind.Aber schauen Sie sich Bild 6 an: Nein,es handelt sich nicht um einen Fehler.Obwohl die Option „Nachrichten desOptimierungsprogramms anzeigen“ gesetztist, werden keine Debuginformationenmehr angezeigt. In Version V6R1entfällt die Anzeige der Debugnachrichtenin Visual Explain. Die Gründe hierfürhabe ich bereits im vorangegangenenBeitrag erläutert. IBM macht ernstund versucht, die Debugnachrichten zuverdrängen. Es ist also an der Zeit, sichmit alternativen Analysewerkzeugenauseinanderzusetzen! Deshalb schauenwir uns in einem weiteren Beitrag auchdie Funktionen der Toolbar und dieverfügbaren Informationen im rechtenBildschirmfenster von Visual Explainan. Anschließend sollten Sie diesesAnalysewerkzeug problemlos für dieAnalyse Ihrer SQL-Abfragen einsetzenkönnen. Carmen Rasche óHalten Sie IhrWissen fit!Technische Tipps & Tricks, Anleitungen undHinweise müssen ständig, ohne aufwändigesSuchen verfügbar sein. Deshalb testen Siejetzt. Unter www.techknowletter.de stehteine schier unerschöpfliche Datenbank fürSystem i Spezialisten zur Verfügung. Prallgefüllt mit Technik für Administratoren undProgrammierer.Die Datenbank von TechKnowLetter wird allezwei Wochen durch die Inhalte des gleichnamigenNewsletters erweitert.Holen Sie sich jetzt Ihr Test-Abo!Für nur 9,90 Euro profitieren Sie außerdem: jede Woche den +++Monday MorningTicker+++, die schnelle Markt-, Technik-,und Technologie information für zwischendurch 10 % Rabatt auf alle Fach- und Handbücherdes ITP VERLAG 5 % Bonus auf jede Seminaranmeldung freie Recherche in der Knowledge basefür alle Kollegen Ihres Unternehmenswww.techknowletter.de39ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 KauferingTel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661www.midrange.de ı service@midrange.de


TECHNIK & INTEGRATIONDatums- und Zeitwerte aufbereitenSkalare FunktionenJe vielschichtiger die IT-Welt wird, desto wichtiger ist der Datenaustausch zwischen deneinzelnen Systemen. Alphanumerische oder numerische Daten sind noch recht einfach zukonvertieren und übertragen. Schwieriger wird es mit Datums- und Zeit-Informationen,da es sich bei diesen i. d. R. um fortlaufende numerische Werte handelt, die mit Hilfe einesDatumsformats lesbar gemacht werden.Mit Release 6.1 werden einige skalareFunktionen eingeführt, mitderen Hilfe Datums- und Zeitwerte infast jedem beliebigen Format aufbereitetwerden können bzw. mit derenHilfe aus fast jeder alphanumerischenDarstellung eines Datums- oder einesZeitwertes eine echte Zeitmarke gebildetwerden kann.Skalare FunktionTimestamp_Format()Mit der skalaren Funktion Timestamp_Format() können alphanumerische Darstellungenvon Datums- und Zeitwertenin eine Zeitmarke konvertiert werden.Vor Release 6.1 gab es für Zeitmarkennur zwei gültige alphanumerischeDarstellungen:ó ISO-Format:YYYY-MM-DD-HH.MM.SS.MSMSMSó ANSI-Format:YYYY-MM-DD HH:MM:SS.MSMSMS(Verarbeitung seit V5R4)Die Funktion Timestamp_Format() erfordertzwei Parameter. Im ersten Parameterwird eine alphanumerischeDarstellung eines Datums, einer Zeitoder einer Zeitmarke angegeben. DasFormat des übergebenen Datums- oderZeitwertes wird in dem zweiten Parameterhinterlegt. Das Format musssich aus einer Kombination aus den inTabelle 1 gezeigten Zeiteinheiten undTrennzeichen zusammensetzen.Großschrift ist für die Angabe derZeiteinheiten nicht unbedingt notwen-óóóóódig, d. h. auch die Formatangabe Dd.mM.yyyy liefert das gewünschte Ergebnis. Indem alphanumerischen String müssennicht alle für eine Zeitmarke erforderlichenZeiteinheiten enthalten sein. FehlendeEinheiten werden durch Default-Werte ersetzt. Damit kann auch einealphanumerische Darstellung einesDatums oder einer Zeit mit der FunktionTimestamp_Format() in eine Zeitmarkekonvertiert werden.Für die Konvertierung von alphanumerischenStrings bestehen die folgendenEinschränkungen:ó Die einzelnen Zeiteinheiten müssendurch Datumsseparatoren voneinandergetrennt werden. Es ist alsonicht möglich, eine numerische Datumsangabe,die durch eine der skalarenFunktionen DIGITS oder CHAR ineine alphanumerische Darstellungkonvertiert wurde, mit Hilfe derskalaren Funktion Timestamp_Format()in eine echte Zeitmarke zu konvertieren.ó Datumswerte mit alphanumerischenMonatsangaben (z. B. JAN oder Januaroder January) können mit der skalarenFunktion Timestamp_Format() nichtkonvertiert werden.Im folgenden Beispiel werden einigezulässige alphanumerische Strings inechte Zeitmarken konvertiert.Der erste String besteht aus einemDatum im Format Tag, Monat undzweistelliger Jahresangabe. Die Zeiteinheitenwerden durch einen Punktgetrennt. Die Zeit wird als Stundenund Minuten, die durch einen Doppelpunktgetrennt wurden, angegeben.Der zweite String enthält lediglichein Datum im Format TT-MM-JJ. Bei derKonvertierung wird die fehlende Zeitangabedurch 00:00:00 ersetzt.Im dritten Fall wird eine Zeitangabebestehend aus Stunde und Minute ineine Zeitmarke konvertiert. Der Datumsanteilwird durch das Tagesdatumersetzt.Beim letzten String wird ein Datumim Format MM/TT/JJJJ und eine Zeitim Format HH:MM SS konvertiert. DerTag, der Monat sowie die Stunde,Minute und Sekunde werden dabeijeweils als einstelliger Wert übergeben.Tabelle 1:Zulässige Zeiteinheiten undTrenn zeichen fürTimestamp_Format()40MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Siehe hierzu Beispiel 1. Anmerkung:Die Funktion TO_DATE(), die von anderenDatenbanken (z. B. Oracle oder Postgre)für die gleiche Funktionalität verwendetwird, kann als Syntaxalternative fürdie Funktion Timestamp_ Format() verwendetwerden.Skalare Funktion VarChar_Format()Mit der skalaren Funktion VarChar_Format() können Zeitmarken in einealphanumerische Darstellung einerZeitmarke, eines Datums oder einerZeit in fast jedem beliebigen Formataufbereitet werden. Neben den üblichenDatums- und Zeit-Einheiten könnennoch weitere Informationen wiedas Quartal oder die Kalenderwochenach ISO-Richtlinien inklusive des zurKalenderwoche gehörenden Jahres ausgegebenwerden.Für den Aufruf der skalaren FunktionVarChar_Format() müssen zwei Parameterangegeben werden. Im ersten Parametermuss eine Zeitmarke oder einealphanumerische Darstellung einer Zeitmarkeim ISO- oder ANSI-Format (s. o.)enthalten sein. Ebenso ist im erstenParameter eine 14-stellige alphanumerischeDarstellung einer Zeitmarke ohneTrennzeichen und ohne Mikro-Sekundenim Format JJJJMMTTHHMISS erlaubt.Im zweiten Parameter wird das Formatübergeben, in dem die Zeitmarke aufbereitetund ausgegeben werden soll.Für die Aufbereitung der Zeitmarkesind die in Tabelle 2 gezeigten Zeiteinheitenund Trennzeichen zulässig. ImGegensatz zur Funktion Timestamp_Format()sind die Trennzeichen zwischenden einzelnen Zeiteinheiten optional,d. h. die Ausgabe eines alphanumerischenDatums im Format JJJJMMTT istmöglich. Das Jahr muss jedoch immer4-stellig ausgegeben werden, d. h., eine2-stellige Jahresangabe ist nichtzulässig.In Beispiel 2 werden diverse Zeitmarkenbzw. gültige alphanumerischeDarstellungen von Zeitmarken konvertiert:óIn der ersten Spalte wird die aktuelleZeitmarke in ein Datum im europäischenFormat (TT.MM.JJJJ) und eine Zeitbestehend aus Stunden und Minutenkonvertiert.Im zweiten Beispiel wird eine alphanu-merische Darstellung einer Zeitmarkeohne Trennzeichen in ein alphanumerischesDatum im Format JJJJ-MM-TTkonvertiert. Außerdem wird das Jahrder Kalenderwoche nach ISO sowiedie Kalenderwoche ausgegeben.Im dritten Fall wird die alphanume-rische Darstellung einer Zeitmarkeim ISO-Format in ein europäischesDatum, bei dem Bindestriche alsóóBeispiel 1Select Timestamp_Format('22.11.08 17:00', 'DD.MM.YY HH24:MI') ZeitM1,Timestamp_Format('23-11-08' , 'DD-MM-YY') ZeitM2,Timestamp_Format('16:00' , 'HH24:MI') ZeitM3,Timestamp_Format('8/1/2008 1:2 3', 'MM/DD/YYYY HH24:MI SS') ZeitM4from sysibm/sysdummy1;Beispiel 2Konvertierung Zeitmarke mit der FunktionVarChar_Formatselect VarChar_Format(Current_Timestamp,'DD.MM.YYYY HH24:MI'),VarChar_Format('20081231000000','YYYY-MM-DD IYYY/IW'),VarChar_Format('2008-12-31-23.59.59.999999', 'DD-MM-YYYY Q W ID'),VarChar_Format(Current_Timestamp,'HH24:MI:SS.NNNNNN'),VarChar_Format(Current_Timestamp,'YYYYMMDD SSSSS')From sysibm/sysdummy1;Trennzeichen verwendet werden,konvertiert. Zusätzlich werden dasQuartal, die Woche im Monat und derWochentag nach ISO (Montag = 1 undSonntag = 7) ausgegeben.In der vierten Spalte wird aus der ak-tuellen Zeitmarke die Zeit im FormatHH:MM:SS, sowie die Mikrosekundenextrahiert. Der Datumsanteil wird ignoriert.Im letzten Beispiel wird die aktuelleZeitmarke in ein alphanumerischesDatum im Format JJJJMMTT ohneTrennzeichen konvertiert. Der Zeitanteilwird als Anzahl Sekunden seitMitternacht ausgegeben.óóTabelle 2:Zulässige ZeiteinheitenundTrennzeichenfür die FunktionVarCar_Format()Konvertierung von alphanumerischem String in Zeitmarkemit Timestamp_Format()10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN41


TECHNIK & INTEGRATIONAnmerkung: Die Funktion TO_CHAR(), die von anderen Datenbanken(z. B. Oracle oder Postgre) für die gleicheFunktionalität verwendet wird, kannals Syntaxalternative für die FunktionVarChar_Format() verwendet werden.Skalare FunktionTRUNC_TIMESTAMP()Mit Hilfe der skalaren Funktion TRUNC_TIMESTAMP() ist es möglich, eine Zeitmarkeauf eine vorgegebene Zeiteinheit abzuschneiden.Mit Hilfe dieser Funktionist es u. a. auch möglich, das Datum desWochenbeginns zu ermitteln.Beispiel 3Select Current_Timestamp,Date(Trunc_Timestamp(Current_Timestamp, 'IW')) "WochenBeginn",Date(Trunc_Timestamp(Current_Timestamp, 'Month')) "MonatsErster"from sysibm/sysdummy1;Beispiel 4Für die Funktion TRUNC_TIMESTAMP()sind zwei Parameter erforderlich. Imersten Parameter muss eine Zeitmarkeoder eine gültige alphanumerischeDarstellung einer Zeitmarke (s. o.) angegebenwerden. Im zweiten Parameterwird die Zeiteinheit angegeben, auf dieabgeschnitten werden soll. Tabelle 3zeigt die zulässigen Zeiteinheiten.In Beispiel 3 wird zum einendas Datum des Wochenanfangs undzum anderen das Datum des Monatserstenaus der aktuellen Zeitmarkeermittelt. Mit Hilfe der skalaren FunktionDate wird nur der Datumsan-Ermitteln Wochenbeginn und Monatserster mit der FunktionTrunc_TimestampErmitteln Datum Wochenbeginn aus Jahr und Kalenderwocheselect Trunc_Timestamp(Timestamp(VarChar(Dec(Jahr, 4, 0)) concat'0104000000') + ((KW-1)*7) Days, 'IW') Wochenbeginn,Jahr, KWFrom MyTable;Tabelle 3:Zeiteinheitenfür Abschneidenund Runden vonZeitmarkenteil des Ergebnisses ausgegeben.Beispiel 4 zeigt, wie derWochenbeginn aus Kalenderwocheund dem Jahr derKalenderwoche berechnetwird. Für das übergebeneJahr wird eine Zeitmarkefür den 4. Januar generiert.Der 4. Januar liegt laut ISO-Richtlinien immer in derersten KW des neuen Jahres.Zu dieser Zeitmarke wird dieAnzahl Tage, die aus der gewünschtenKalenderwoche – 1 multipliziert mit 7– errechnet werden, addiert. Mit Hilfeder Funktion Trunc_Timestamp() wird ausdieser Zeitmarke das Datum des Wochenbeginnsextrahiert.Skalare FunktionRound_Timestamp()Mit der skalaren Funktion Round_Timestamp()ist es möglich, eine vorgegebeneZeitmarke auf die angegebene Zeiteinheitkaufmännisch auf- oder abzurunden.Für die Rundung von Datums- undZeitwerten auf Zeiteinheiten werdendie folgenden Annahmen getroffen:ó Bei der Rundung auf ganze Jahre wirdimmer ab dem 1. Juli aufgerundet.ó Bei der Rundung auf Monate wird im-mer ab dem 16. Tag eines Monats aufgerundet,unabhängig davon, ob derMonat 28, 29, 30 oder 31 Tage hat.ó Bei der Rundung auf Quartale wirdimmer ab dem 16. Tag des 2. Monatsaufgerundet.ó Bei der Rundung auf Wochen wirdimmer ab der 12. Stunde des 4. Tagesaufgerundet. Birgitta Hauser óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.42MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Eintages-WorkshopsHier aktualisieren Sie Ihr Wissen effektiv!Grafische Clientsfür RPG-ProgrammeHier erleben Sie, wie Sie „trotz RPG“grafische Oberfläche zaubern könnenAus dem Inhalt:i-Technologien und Architekturen– MVC Anwendungsarchitektur– Application Server– Web ServicesRPG und IBM Open Access– Das Lizenzprogramm IBM Open Access– Alt-Anwendungen GUIsieren– Neue Web 2.0 GUI-Anwendungen realisierenRPG und PHP– Der Zend Server für IBM i– Das i API Toolkit– RPG-Programme und i-Funktionen ansprechenRPG und Adobe Flex– Das Flex SDK und die Flex Workbench– Benutzeroberflächen erstellen– RPG Programme aufrufenReferent: Klaus-Peter LuttkusWorkmanagementmit System i ToolsSo überwachen Sie Ihr System und haltenes performant und zuverlässigAus dem Inhalt:Der System i Navigator– Jobs steuern und überwachen– System kritische Nachrichten überwachen– Systemobjekte überwachen– Benutzer erstellen, ändernDie Performanz des Systems überwachen– Collection Services– MonitoringDer IBM System Director Navigator for i– Jobs steuern und überwachen– System kritische Nachrichten überwachen– Systemobjekte überwachen– Benutzer erstellen, ändernDie Performance des Systems überwachen– Disk Watcher– Job WatcherReferent: Klaus-Peter LuttkusNeue Funktionen derDB2 und WebQuerySo wenden Sie die DB2-Verbesserungen an undlernen ein intelligentes Abfragetool kennenAus dem Inhalt:Embedded SQL und RPG– Resultset Verarbeitung– SQL Namen im RPG– SQL Arrays– FeldprozedurenRemote Data Access– Definitionen von systemübergreifenden ALIASXML-Integration– XML-Datentypen– Validierungssupport– Buit-In FunctionsSQL Kompatibilität– MERGEScalare FunktionenPerformance VerbesserungenWeb Query NeuerungenReferent: Klaus-Peter LuttkusOrt Datum Workshop-Nr.Hamburg 18. 10. 2010 5922001Köln 19. 10. 2010 5922002Stuttgart 20. 10. 2010 5922003München 21. 10. 2010 5922004Zürich 30. 11. 2010 5922013Ort Datum Workshop-Nr.Hamburg 13. 12. 2010 5312001Köln 14. 12. 2010 5312002Stuttgart 15. 12. 2010 5312003München 16. 12. 2010 5312004Zürich 1. 12. 2010 5312013Ort Datum Workshop-Nr.Hamburg 8. 11. 2010 5402001Köln 9. 11. 2010 5402002Stuttgart 10. 11. 2010 5402003München 11. 11. 2010 5402004Zürich 2. 12. 2010 5402013V7 – Was gibt’s Neues?Erleben Sie, welche Fortschritte IBM i V7für Ihre Anwendungen wirklich bringtAus dem Inhalt:Upgrade auf V7R1– Vorbereitung des Alt-Systems– Lizenzprogrammänderungen/-erweiterungen– Installation von V7R1Neue Möglichkeiten der Systemadministration– Änderungen am System i Navigator– Der IBM Systems Director Navigator für i– PDF-generierenDB2 UDB für System i und SQL– Veränderungen und Verbesserungenan SQL Objekten– Neue SQL-Syntaxen– SQL Field FunctionsIBM Web Query– Einführung in die Web Query Technologie– Report Assistent, Diagramm Assistentund Power Painter– Active Reports und Developer WorkbenchSystem i Access– Windows: Installation– Upgrade auf V7R1– System i Access für WebProgrammierung– Neuerungen im ILE Programmmodell– Neue und geänderte RPG-, Cobol- und CL-Syntaxen– Neue Werkzeuge für die Programmentwicklung,RAD, RDPReferent: Klaus-Peter LuttkusOrt Datum Workshop-Nr.München 12. 10. 2010 5342004Köln 13. 10. 2010 5342002Zürich 29. 11. 2010 5342013Bestellung per Fax +49 8191 70661im Web: www.midrange-academy.comFirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatum1. UnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach EingangIhrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angabenüber Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.ITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de


marktübersichtCRM-LösungenDeanm1974, iStockphoto.comSUMMARYIn unserer Marktübersicht stellen wir die Anbietervon Lösungen für das Kunden beziehungs managementvor. Aktuelle Anwenderberichte drehen sichrund um das Thema CRM.Avira steuert Kundensupport mit CRM-Lösung von ConSolMit Sicherheit guter ServiceMit dem breiten Einzug des Internets in den Alltag von Mensch und Büro ist das Aufkommenvon Viren, Würmern und allerlei anderem „Internet-Ungeziefer“ geradezu explodiert.Schlecht für die Sicherheit – gut für Firmen wie Avira, die mit rund 100 Millionen KundenAnbieter von IT-Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Einsatz ist.Eine derart hohe Kundenzahl imschnelllebigen Internet mit gutemService zu bedienen, erfordert eine robusteIT, welche die Kundenanfragensteuert und den Support durch effizienteProzesse entlastet. Deshalb hatsich der IT-Sicherheitsspezialist für dieEinführung einer professionellen CRM-Lösung entschieden. Sie unterstütztnicht nur den Kundenservice, sondernauch das Customer Care Center beimLizenz- und Beschwerdemanagementsowie Preisanfragen. Bereits 2003 fieldie Wahl auf das IT- und BeratungshausConsol und dessen Lösung Consol*CM.Jetzt wurde das System rundum erneuertmit dem Ziel, die Kundendaten neuzu strukturieren und den Arbeitsalltagder Mitarbeiter durch neue Funktionalitätenzu erleichtern.Als Sicherheitsspezialist verfügtAvira seit knapp 25 Jahren über fundierteErfahrung in der Entwicklung undUnterstützung von IT-Sicherheitslösungenfür das Internet. Mehrere DutzendMalware-Analysten in verteilten Virenlaborskümmern sich rund um die Uhrum die lokalen und globalen Bedrohungenan der Schädlingsfront. Tritt dennochbei einem Anwender einmal einFehler auf, greift er zum Telefonhörer,sendet eine E‐Mail oder geht auf dieWebseite, um beim Kundensupport Hilfeanzufordern oder eine Beschwerdezu äußern. Dies ist zum Beispiel dannder Fall, wenn Programme oder Doku-44MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Anbieterübersichtmente, die keine Viren enthalten, alsinfiziert gekennzeichnet werden, wennUpdates nicht funktionieren, die Virenkriteriendes Scanners neu definiertoder die Lösungen ganz einfach falschinstalliert wurden. Das Aufkommendieser sogenannten Calls, also Kontaktaufnahmenund Anfragen im Support,ist in den vergangenen Jahren zusammenmit der wachsenden Zahl an Kundenkontinuierlich angestiegen.Prrofessionelle Customer-Service-Management-LösungBereits 2003 erforderte die hohe Anzahlan Calls eine Erneuerung der IT.Damals bestand der Support aus dreiMitarbeitern, die die Anfragen überIMAP-Mailclients bearbeiteten. Aviratraf die Entscheidung, eine professionelleCustomer-Service-Management(CSM)-Lösung einzuführen. Ausgewähltwurde die damals aktuelle Version vonConsol*CM. Heute bearbeiten die 30Mitarbeiter im Avira-Kundensupport4.000 eingehende Calls pro Monat, dassind täglich rund 135 Anrufe, E‐Mailsoder Web-Anfragen. Im Customer CareCenter, das sich um den Premium-Supportsowie das Lizenz‐, BeschwerdeundPreismanagement kümmert unddas erst 2007 von IMAP-Mailclients aufdie neue Software umgestellt wurde,gibt es mehr als doppelt so viele Anfragen:Hier gehen monatlich ca. 10.000Calls ein, das sind 330 pro Tag, dievon einem eingespielten, fünfköpfigenTeam bearbeitet werden.„Unsere Kundenbasis und damitauch die Support-Anfragen sind inden vergangenen Jahren exorbitant gewachsen“,erläutert Alexander Lipski,Manager Support und Consulting beider Avira GmbH. „Trotz einiger Updatessind wir mit unserer bisherigen Software-Versionlangsam an die Grenzengestoßen. Die Frage, ein ganz neuesSystem einzuführen, stellte sich jedochnicht, denn wir waren grundsätzlichmit dem Bisherigen sehr zufrieden. Dieneue Version bot so viele verlockendeFeatures, dass uns die Entscheidungfür eine Erneuerung letztlich wirklichleicht fiel.“Neues System – neues GlückDie Zeit war also reif, die historisch gewachsenenKundendaten komplett neuzu strukturieren und gleichzeitig zusätzlicheFunktionalitäten einzuführen,um die Übersichtlichkeit der Anfragenund des Bearbeitungsstatus zu verbessernund dadurch vor allem die Mitarbeiterzu entlasten. Deshalb hat sichAvira 2009 für eine Neuinstallation deraktuellen Version von Consol*CM entschieden.Das Herzstück der Software-Lösung bildet eine flexible BPM Enginemit grafischem Workflow-Editor. Damitlassen sich Geschäftsprozesse direktim Programm individuell gestalten. Ändertsich ein Ablauf, lässt sich die Abbildungim System über die grafischeOberfläche problemlos an die realenBedingungen anpassen.Außerdem wurde die Konfigurationsstrukturmit Queues und Kategorienan die aktuellen Bedürfnisse desKunden angepasst. Das Layout und dieInhalte der Clients, also der Benutzeroberfläche,mit der die Servicemitarbeiterarbeiten, konnte Avira selbst an dieCorporate Identity anpassen. VerschiedeneFelder lassen sich entsprechendden Tätigkeitsanforderungen einfügenbeziehungsweise ausblenden. Für dieAnpassung und Konfiguration des Linux-Serversund Layout-Anpassungendes Clients sind zudem sogenannte„kaskadierende Sichten“ eingebaut. Alseine Sicht (aus engl. View) bezeichnetman eine logische Relation in einem Datenbanksystem,die im weitesten Sinneals Platzhalter für eine Datenbankabfragesteht. Kaskadierend bedeutet dabei„hintereinander gestaffelt“. Im Fall Aviraheißt dies konkret: Zusätzlich zu denbestehenden Auswahlfeldern „Sicht“und „Bearbeiter“ wurde ein drittes Feld„Gruppe“ hinzugefügt. Wählt ein Support-Mitarbeiterzum Beispieldie Gruppe „Helpdesk“, werdenCURSOR Software AGTel. +49 641 40000-0EBO GmbHTel. +49 2451 971-129Haus Weilgut GmbHTel. +49 7243 5466-0Sage Software GmbHTel. +49 69 50007-6006ADITO Software GmbHTel. +49 8743 9664-0ARM GmbHTel. +49 2205 94999-0ARS Computer und Consulting GmbHTel. +49 89 32468-00AS/point GmbHTel. +49 2451 4900-0Asseco Germany AGTel. +49 721 5601-30audius GmbHTel. +49 7151 36900-0B&R DV-Informationssysteme GmbHTel. +49 7275 98866-0Bison Schweiz AGTel. +41 41 9260-260bpi solutions gmbh & co. kgTel. +49 521 9401-0CAS Software AGTel. +49 721 9638-0Comarch Software und Beratung AGTel. +49 89 14329-0Complan & Partner GmbHTel. +49 6441 9288-0CLICK toÜber unsere Online-Datenbankwww.midrange-solution-finder.definden Sie alle Kontaktdaten zu den Unternehmen.Die Produktübersicht enthältumfassende Details zu den Lösungen.10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN45


marktübersichtCRM-LösungenAnbieterübersichtConSol*Consulting & Solutions GmbHTel. +49 89 45841-100DocHouse GmbHTel. +49 7544 966-290e.bootis agTel. +49 201 8596-0Excel Data Deutschland AGTel. +49 5251 69887-0FRITZ & MACZIOL GmbHTel. +49 731 1551-0Funk Zander & Partner GmbHTel. +49 7243 9475-0GEDYS IntraWare GmbHTel. +49 531 123868-400GHS GmbHTel. +49 7272 9270-0GIS GmbHTel. +49 511 78643-0godesys AGTel. +49 6131 95977-0GUS Deutschland GmbHTel. +49 221 37659-0iCAS AGTel. +49 6130 9108-0Inspire Technologies GmbHTel. +49 7724 85990-10INTER-BOS GmbHTel. +49 221 258688-0KAMMACHI Consulting GmbHTel. +49 7223 93143-8KUMAvision AGTel. +49 7544 966-300Lawson Software Deutschland GmbHTel. +49 89 996540-0LIB-IT DMS GmbHTel. +49 7144 8041-0MCA GmbHTel. +49 2402 86559-0MESONIC Software GmbHTel. +49 4263 9390-0Microsoft GmbHTel. +49 89 3176-0Newman Consulting GroupTel. +49 234 942204-0NewServ AGTel. +41 52 224044-0NewServ AGTel. +43 1 8794327Noichl IT-ManagementTel. +49 2403 96197-40novem business applications GmbHTel. +49 40 2263248-0OGS GmbHTel. +49 261 91595-0ORDAT GmbH & Co.KGTel. +49 641 7941-0orgaplus Software GmbHTel. +49 7131 3883-0ihm nur noch diejenigen Sichten(also „getätigte Abfragen“)angezeigt, die der betreffenden Gruppezugeordnet sind. Dazu gehören dannalle aktiven, neuen Calls oder solche inWiedervorlage allein der Gruppe Helpdesk.Durch die kaskadierende Ansichtvon Objekten mit deren zugeordnetenObjekten lässt sich die Liste der angezeigtenCalls erheblich verkürzen, sieschafft mehr Übersicht und ermöglichtso ein effizienteres Arbeiten.Call-Referenzierungsorgt nun für schnelles BearbeitenWichtig war für Avira zudem eineFunktionalität zur Call-Referenzierung,die in der aktuellen CSM-Lösung neuüberarbeitet ist. Sie definiert die Verbindungsarteinzelner Calls zueinanderund ermöglicht deren Gruppierungund Zuordnung: Anders als bei einer„Parent-Child-Beziehung“, die keineÄnderungsmöglichkeit erlaubt, ist beieiner Master-Slave-Beziehung die Verbindungzwischen Calls über die Oberflächeänderbar. Per Mausklick könnenmehrere Slaves einem Master zugeordnetwerden. Dies ist zum Beispielimmer dann sinnvoll, wenn inhaltlichidentische Anfragen eingehen. Ein Beispiel:Verschiedene Kunden stellen einProblem mit einer Software fest, diefälschlicherweise eine Virenwarnungabgibt, und melden sich beim Kundensupport.Der Support-Mitarbeiternimmt die Anfragen einzeln auf unddokumentiert sie in jeweils einem Call.Gehen weitere Fragen zu gleichem Themaein, legt er einen Master-Call an undordnet ihm die gleichen Anfragen zu.Die Dokumentation wird dabei vom Slaveauf den Master übertragen. Entstehennoch mehr Anfragen mit gleichemInhalt, wird im nächsten Schritt die Dokumentationvom Master per Calltext-Übernahme in alle zugeordneten Slave-Calls übernommen. Solange sie nichtbearbeitet sind, können die Calls ineinen „Parkzustand“ versetzt werden.Mit dem Schließen des Master-Callswerden auch alle zugehörigen Slave-Calls geschlossen. „Mit dieser Funktionkann ein Support-Mitarbeiter seineAufgaben einfach strukturieren undgebündelt erledigen. Dadurch spart ereine Menge Zeit“, freut sich Lipski.Optimierte Datenanalysefür bessere Service-Qualität„Obwohl es sich hier um eine kompletteNeuinstallation handelt, konnten wirdie bereits definierten und bestehenden15 Workflows, unter anderem für 1st-Level-Support, 2nd-Level-Support undReleasemanagement, in das neue Systemübernehmen; Gleiches galt für dieE‐Mail-Templates und Blacklisten mitmeist Absendern von Spam-E‐Mails”,erläutert Andreas Greimel, der dasProjekt betreute. „Das erleichterte dieKonfiguration der aktuellen Lösung.“Gleichzeitig hat Avira für eine bessereErreichbarkeit über die Firmenwebseiteauch die Portallösung CM/Portaleingeführt, in der die Kunden News abrufen,in einer Lösungs-Datenbank Direkt-Recherchendurchführen, Support-Anfragen eingeben und eigene Callsnachverfolgen können. Die Pflege desNews- und FAQ-Bereichs erfolgt überConsol*CM. So stehen neue Erkenntnisseund Support-Lösungen direktauch anderen Nutzern zur Verfügung.Das Ergebnis: effektive Kundenbindungbei gleichzeitiger Entlastung desHelpdesks.AusblickNicht nur die Anwender und Kunden vonAvira können mit kürzeren Responsezeitenund einer besseren Service-Qualitätzufrieden sein. Auch die Support-Mitarbeiterund IT-Verantwortlichen sind vondem neuen System überzeugt. Deshalbsollen nun weitere Projekte folgen, wiedie Integration der Telefonie direkt indas neue Programm.óConSol Software GmbH, Münchenwww.consol.de46MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


B&R punktete bei Zimm in VorarlbergAuf ERP folgt CRMDie Zimm Maschinenelemente GmbH & Co. KG aus Lustenau in Österreich hat sichentschieden, parallel zum ERP-System abas-Business-Software die CRM-LösungSmartCRM im Innen- und Außendienst sowie im eigenen Callcenter einzuführen.Im Vordergrund der Entscheidung stand die Interaktion zwischen beiden Systemen.Die Wahl fiel auf den langjährigenabas-Kooperationspartner B&RDV-Informationssysteme GmbH. Zimm-Geschäftsführer Gunther Zimmermannbegründet die Entscheidung wie folgt:„Nicht überall, wo CRM draufsteht, istauch CRM drin. Die neue Lösung ist füruns ein gelungenes Gesamtpaket auseiner durchdachten Software, die unsvon Anfang an begeistert hat, über 10Jahren Schnittstellenerfahrung sowieumfassender Beratungsleistung. In einerVor-Ort-Präsentation zeigte uns einMitarbeiter sogar anhand unserer eigenenDaten, wie wir die Absatzzahlenzum unternehmenDie B&R DV-Informationssysteme GmbH entwickeltseit 1992 erfolgreich CRM-Systemeund überzeugte in über 400 Projekten mitumfangreichem Know-how. Mit Smartcrmverfügt B&R über eine individuell konfigurierbareCRM-Lösung, die sich an die jeweiligeUnternehmenssituation anpasst. Mehr als14.000 mittelständische Anwender vertrauenauf die langjährige Erfahrung des CRM-Spezialisten. B&R ergänzt die Softwarelösungdurch Beratung und Systemanalyse, Customizing,Installation sowie professionelleAnwender- und Administratorschulungen.Die engagierten Mitarbeiter von B&R stellendie kontinuierliche Weiterentwicklung sicherund bieten eine umfassende Kundenbetreuung.B&R ist Microsoft Certified Partner fürISV/Software Solutions und Kooperationspartnerdes Karlsruher ERP-Anbieters abasSoftware AG. Darüber hinaus vertreibt B&Rseine Softwarelösungen in der Schweiz übereine eigene Niederlassung und arbeitet mitImplementierungs- sowie Vertriebspartnernin Deutschland und Österreich.ganz bequem auswerten können. Daswar mehr als überzeugend!“Schneller AuswahlprozessDer Kunde analysierte im Vorfeld derEntscheidung verschiedene CRM-Lösungen, wobei keines der Systemedie Anforderungen in dem Umfangabgedeckt hat, wie es bei der letztlichgewählten Lösung bereits imStandard der Fall war. „Das Systemüberzeugte uns mit komfortablenAbsatzauswertungen, transparentenDaten und einem strukturiertenMaskenaufbau. Bereits nach derersten Präsentation war uns klar,wie Informationen zusammenhängenund wie leicht die Bedienungdes Systems ist. Dadurch wird esauch für weniger geübte Mitarbeitereinfach sein, Projektdaten undAuswertungen abzufragen“, fügtElke Lun, Projektleiterin, an.Der Hersteller von Antriebselementenund Hubsystemen löst mitder neuen Software sein bestehendesSystem ab, weil dieses den gestiegenenAnsprüchen nicht mehr gerecht wurde.Da Zimm großen Wert auf täglichverfügbare aktuelle Zahlen und Auswertungenlegt, übernimmt die neueSoftware noch vor dem ERP-Echtstartsämtliche Umsatzdaten aus dem abzulösendenSystem. Die aufbereiteten Altdatenstellt das Programm in verschiedenenÜbersichten auf Knopfdruckbereit. Damit ist z. B. die Umsatzentwicklungeines Artikels über mehrereJahre ersichtlich. Nach dem ERP-Echtstartwerden Umsatz- und Auftragszahlentäglich automatisch per Schnittstelleaus der Business-Software importiert.So fließt das Zahlenmaterial ausverschiedenen Systemen zusammenund wird für aktuelle und historischeUmsatzvergleiche aufbereitet.Zimm nutzt die neue Lösung fürAdress- und Aktivitätenverwaltung,Aufgaben- und Terminplanung sowieAbsatzauswertungen. Darüber hinauswird das System im Projektgeschäfteingesetzt, um am Projekt beteiligteAdressen und phasenbezogene Historienabzubilden. Daniela Treptow óB&R DV-Informationssysteme GmbH, Kandelwww.smartcrm.deZIMM Maschinenelemente GmbH + Co KG, Lustenau (A)10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN47


marktübersichtCRM-LösungenAnbieterübersichtotris Software AGTel. +49 231 958069-50oxaion agTel. +49 7243 590-6777PAVONE AGTel. +49 5251 3102-0PiSA sales GmbHTel. +49 30 810700-0Projektron GmbHTel. +49 30 34747640PSI AGTel. +41 44 83257-00PSIPENTA Software Systems GmbHTel. +49 30 2801-2130QlikTech GmbHTel. +49 211 58668-0r.z.w. cimdata AGTel. +49 3643 8640-0RAMSAUER & STÜRMER GmbHTel. +43 662 630309-0salesforce.com Germany GmbHTel. +49 89 5908-2364SBS Software GmbHTel. +49 7252 919-0solvito GmbHTel. +49 40 689495-60Steeb GmbHTel. +49 7062 673-0Step Ahead AGTel. +49 89 894060-0Team Brendel GmbHTel. +49 7621 166947Team4 GmbHTel. +49 2407 9582-0UBR GmbHTel. +49 228 98352-0Unidienst GmbHTel. +49 8654 4608-0UNISERV GmbHTel. +49 7231 936-0VEDA GmbHTel. +49 2404 5507-0VEDA (Switzerland) AGTel. +41 52 342-0212We4IT GmbHTel. +49 421 98973-00Alle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.deModernes CRMDatenmanagementDer Hammerstein Park ist kein gewöhnliches Gewerbegebiet.Unter dem Motto „Space for Business & Life“ entsteht inWesendorf seit 2007 ein modernes Gewerbe- und Dienstleistungszentrum,das mehr ist als die Summe seiner Teile.Ein umfassendes Serviceangebotund Sicherheitskonzept unter einemDach machen die Büro‐, LagerundFreiflächen für eine Vielzahl vonUnternehmen aus dem produzierendenGewerbe sowie dem Dienstleistungssektorattraktiv. Auch in Sachen Kundenbeziehungsmanagementsetzt derHammerstein Park auf eine ganzheitlicheLösung, die Zeit und Kosten spartund damit mehr Raum für das Wesentlicheschafft – den Kunden.Professionelles Kundenbeziehungsmanagementbedeutet nicht nur dieImplementierung neuer Software. Sieist vielmehr Teil der Firmenphilosophieund übergreifenden Geschäftsstrategie.Als ein solches Leitprinzip wird die Beziehungzum Kunden immer wichtiger.Je ähnlicher sich Dienstleistungen undProdukte werden, umso mehr liegt derentscheidende Unterschied in der Servicequalität.So sind der Servicegedankesowie das Miteinander ihrerseits dieLeitprinzipien des Gewerbezentrums.Zu den integrierten Dienstleistungenzählen unter anderem das Logistikangebotmit einem vielseitigen Staplerservice,die Bereitstellung von LKW undganzen Sattelzügen mit Auflieger, eineeigene günstige Tankstelle sowie einumfassendes Sicherheitskonzept miteinem Rund-um-die-Uhr Wachschutz.Um die gesamte Logistik noch effizientermanagen zu können und den Wünschender Kunden gerecht zu werden,hat sich die Betreibergesellschaft HammersteinPark GmbH für eine All-in-oneCRM-Lösung von gid entschieden. Diegid-GmbH ist CAS genesisWorld GoldPartner und betreut den HammersteinPark seit 2008.Immer die richtigeInformation paratVor der Einführung von CAS genesis-World im Herbst 2008 waren mehrereProgramme gleichzeitig im Einsatz.Hinzu kam die Ablage von Dokumentenim Papierformat. Gegenüber derdigitalen Akte bedeutete dies eine größerezeitliche und damit finanzielleBelastung. Wer hat wann zu welchemVorgang mit dem Kunden telefoniert?Welche Dienstleistungen hat der Kundebisher in Anspruch genommen? Diesewichtigen Informationen liefert dasCRM-System jetzt auf Knopfdruck. AlleKundendaten lassen sich bequem undzeitsparend aufrufen, aktualisierenund in vielfältiger Weise nutzen.Zuvor war dazu das Nachforschenin mehreren Dateien und Ordnern nötig– ein erheblicher Mehraufwand für diesechs Mitarbeiter, die von der leichtenund intuitiven Bedienbarkeit der neuenLösung begeistert sind. Zu den Anforderungenan das neue System gehörtevor allem die Möglichkeit, eingescannteSchriftstücke zusammen mit E‐Mails,Adressen und anderen Informationenintelligenter verwalten zu können. Beispielsweisekönnen E‐Mails jetzt direktarchiviert werden oder personalisierteSerien-Mails aus den Kundenakten erstelltwerden. Auch die automatische48MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


Benachrichtigungsfunktion ist einegroße Hilfe für die Mitarbeiter, da sieumfassend und unabhängig von derjeweiligen Anwendung über Aufgabenund Projekte benachrichtigt werden.Synergieeffekte nutzenGemeinsam etwas bewegen – in derRegion und mit der Region – ist einezentrale Idee des Hammerstein Parks.Beispielsweise profitieren nicht nurdie mehr als 15 ansässigen Firmen vonder günstigen und nachhaltigen Energieversorgungdurch das eigene Hackschnitzelheizwerk.Auch die Umweltwird geschont, da der Brennstoff ausdem anliegenden Waldgebiet stammt,wo Anfang 2009 eine Fläche von über10.000 qm wieder aufgeforstet wurde –ein Beispiel für eine zukunftsorientierteund ganzheitliche Planung.So steht ganzheitliches Denkenauch bei der Umsetzung der CRM-Lösung im Vordergrund. „Durch dendirekten Zugriff auf alle Informationenzu einem Kunden sparen wir Zeit undKosten. Dadurch ist es möglich, Dienstleistungenwie den Staplermietserviceoder individuelle Sicherheitspakete zufairen Preisen bei garantierter Verfügbarkeitanbieten zu können“, so KaiLange, Geschäftsführer der BetreibergesellschaftHammerstein Park. Diegesamte Infrastruktur lässt sich jetztdank des neuen CRM noch effizientermanagen. Da jeder Vorgang, also jedeE‐Mail, jedes Telefonat oder jeder Bestellvorgangsofort für den jeweiligenBearbeiter einzusehen ist, wird einebedarfsgerechtere Planung nah an denBedürfnissen der Kunden möglich. Aufgrundder durchaus sehr heterogenenUnternehmensstrukturen der Mieter istdies eine besondere Herausforderungfür ein Dienstleistungsunternehmen.Im Sinne einer ganzheitlichen Betreuungwurde von gid nicht nur dieImplementierung der Softwarelösungübernommen. Der IT-Spezialist kümmertsich auch um den gesamten Support,zu dem selbstverständlich aucheine interaktive Mitarbeiterschulunggehörte. Nach der Schulung war dieneue Software sofort einsatzbereit.„Der gute Rundum-Service ist für unseine enorme Arbeitserleichterung, dadie CRM-Lösung jederzeit so funktioniert,wie wir es erwarten. So bleibtmehr Zeit für unsere Kunden“, so Lange.Wer zukunftsorientiert denkt, hatimmer das Ganze im Blick, denn dasGanze ist mehr als die Summe seinerTeile – im Hammerstein Park undbei der Datenverwaltung. Das wussteschon Aristoteles, auch wenn der griechischePhilosoph dabei wohl wenigeran professionelles Kundenbeziehungsmanagementdachte.Steve Nellessen ógid-GmbH, Norderstedtwww.sofa-helpdesk.deService 10/2010inserentenBytware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5www.bytware.comcrm-expo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27www.crm-expo.comCURSOR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45www.cursor.deDMS/Messe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23www.dms-expo.comEBO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45www.ebo-solution.deEPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9www.eposgmbh.comFritz & Macziol . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52www.fum.deHaus Weilgut . . . . . . . . . . . . . . . . . 45www.weilgut.comHelpsystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2www.helpsystemsintl.comHIT Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35www.hitsw.deIT&Business . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7www.messe-stuttgart.deITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . 17, 33, 43www.midrange.deIT-Security-Messe . . . . . . . . . . . . . . 11www.secumedia.deoxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3www.oxaion.dePSIPENTA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21www.psipenta.deSAGE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45www.sage.deToolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51www.toolmaker.deZukunft Personal . . . . . . . . . . . . . . 25www.zukunft-personal.deautorenHans-Peter Arens . . . . . . . . . . . . . . . 18info@vimt.deOliver Bendig . . . . . . . . . . . . . . . . . 30oliver.bendig@matrix42.deChristoph Bisel . . . . . . . . . . . . . . . . 10info@soreco.chJürgen Gladigau . . . . . . . . . . . . . . . 22jgladigau@visuresolutions.comBirgitta Hauser . . . . . . . . . . . . . . . . 40bha@toolmaker.deKay-Eric Hirschbiegel . . . . . . . . . . . . 18info@sciforma.deDr. Mohammad Ketabchi . . . . . . . . 21info-germany@progress.comSteve Nellessen . . . . . . . . . . . . . . . 48info@gid-gmbh.deCarmen Rasche . . . . . . . . . . . . . . . . 37carmen.rasche@eposgmbh.comSteffen Rieger . . . . . . . . . . . . . . . . . 32steffen.rieger@it-novum.comFrank-Michael Schlede . . . . . . . . . . . 24fms@schlede.deChristian Schneider . . . . . . . . . . . . 16c.schneider@candoprojects.comDr. Michael Streng . . . . . . . . . . . . . 26service@parameta.deDaniela Treptow . . . . . . . . . . . . . . . . 47daniela.treptow@smartcrm.deRonny Winkler . . . . . . . . . . . . . . . . 28ronnyw@lewispr.comgenannte firmenConSol Software GmbH . . . . . . . . . 44www.consol.deFritz & Macziol GmbH . . . . . . . . . . . . 12www.fum.degid-GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48www.sofa-helpdesk.deInspire Technologies GmbH . . . . . . . 28www.bpm-inspire.comit-novum GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 32www.it-novum.commatrix 42 AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30www.matrix42.deparameta GmbH & Co. KG . . . . . . . . 26www.parameta.deProgress Software GmbH . . . . . . . . 21www.progress.deProjectplace GmbH . . . . . . . . . . . . 24www.projectplace.deSciforma GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 18www.sciforma.com/deSoreco AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10www.soreco.chVisure Solutions . . . . . . . . . . . . . . . 22www.visuresolutions.comB&R GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47www.smartcrm.deCan Do GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16www.candoprojects.comChangePartner AG . . . . . . . . . . . . . 23www.change-partner.de10/2010 · MIDRANGE MAGAZIN49


SERVICEGLOSSEVORSCHAUFluch und SegenEs war in den Siebzigern, da kolportierte ein großer US-Büromaschinenbauer,dass es nun auch Computersysteme gäbe, die für den Mittelstanderschwinglich seien. Und weil Mittelständler von Haus aus innovativsind, wurde aus diesem Announcement eine Erfolgsgeschichte fürIBM. Damit dieses - mittlerweile tausendfach ausgelieferte Blech - zumLeben kam, lieferte Big Blue einen Listgenerator, der dann später zu RPGmutiert. Mit diesem RPG wurden im Laufe der Jahre jede Menge mehroder weniger komplexe Anwendungen erstellt. Immer schön mit einerzeichenorientierten grün/schwarzen Benutzeroberfläche.Doch selbst als inden achtziger Jahren dieGrafik und die Maus bei derKonkurrenz aufkommen,bot IBM ihren Anwendernhundertprozentigen Investitionsschutz,was die eingesetzteSoftware und denvorhandenen Entwickler-Skill angeht. Und was machte der sparsameMittelständler? Er freute sich darüber und orderte über einige Systemgenerationenfleißig nach. Immer modernere und schnellere Hardwarecomputert so mit alten Anwendungen, erstellt mit den Methoden aus derSteinzeit der EDV. Die neuen Möglichkeiten des Softwareengineerings,die diese Server mit Namen AS/400, i5, iSeries, System i oder POWERSystems i im Laufe der Produktevolution ermöglichen, bleiben größtenteilsungenutzt, weil weder Skill weiterentwickelt werden muss, nochtechnologisch begründeter Zwang zur Modernisierung der Anwendungenbesteht. Deshalb verliert diese einst so hochgelobte Serverplattformzunehmend an Standing. Wie sich jetzt herausstellt, dankt diese Politiknicht dem Segen des Investitionsschutzes, sondern beschert den Fluchvon vereitelter Innovation.kdj óMIDRANGE MAGAZIN 11/2010erscheint am 19. 10. 2010SCHWERPUNKTAnwendungsentwicklungund -modernisierung,Change ManagementDie Entwicklung neuer und die Modernisierungbestehender Software wirdwegen neuer Devices und Standardsimmer komplexer.Konzepte für Datenhaltung(SAN) und SicherungDie Kehrseite der digitalen Welt ist ihrimmer größer werdender Bedarf an Speicherplatzfür Daten aller Art. Diese müssennicht nur gespeichert, sondern auchgesichert werden.MARKTÜBERSICHTFiBu, KoRe, ControllingIn unserer Marktübersicht stellen wirdie Anbieter von Lösungen rund um dasFinanzmanagement vor. Neben einerÜbersicht finden Sie aktuelle Anwenderberichteund Fachbeiträge.Jkunnen, iStockphoto.comIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deThomas Seibold (TS) (V.i.S.d.P.),Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-DieterJägle (kdj), Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)ANZEIGENBrigitte WildmannTelefon +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste: Nr. 20/2010Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauchzur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden, dass diebeschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnungfrei von gewerblichen Schutzrechten ist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.50MIDRANGE MAGAZIN · 10/2010


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